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MAX Automation SE Earnings Release 2011

Nov 15, 2011

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Earnings Release

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M.A.X. Automation AG Finanzbericht zum dritten Quartal 2011

Wertpapier-Kennnummer: 658 090 ISIN: DE0006580905

Zusammenfassung

  • M.A.X. Automation mit starkem Wachstum nach neun Monaten in 2011
  • Umsatzplus von 46 %, Auftragseingang steigt um rund 40 %
  • EBIT auf 9,0 Mio. Euro mehr als verdoppelt
  • Angehobene Prognose für das Gesamtjahr 2011 trotz erhöhter konjunktureller Risiken bekräftigt

Konzernkennzahlen auf einen Blick (Angaben nach IFRS)

in Mio. Euro Jan.-Sept. 2011 Jan.-Sept. 2010 Veränderung in %
Auftragseingang 208,9 149,3 +39,9
Auftragsbestand * 114,3 91,3 +25,2
Umsatz 190,2 130,2 +46,1
EBIT 9,0 4,4 ++
Periodenergebnis 5,6 2,6 ++
Ergebnis pro Aktie (Euro) 0,21 0,10 ++
Eigenkapitalquote (Prozent) ** 42,3 47,5 -5,2 Punkte
Mitarbeiter * 1.139 992 +14,8
davon Auszubildende 98 102 -3,9

* Stichtagsvergleich 30. September 2011 zu 30. September 2010

** Stichtagsvergleich 30. September 2011 zu 31. Dezember 2010

++ Veränderung > 100 %

1. Bericht des Vorstands

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

der M.A.X. Automation-Konzern befindet sich nach drei Quartalen des Jahres 2011 auf einem erfreulichen Wachstumskurs. Zwar hat sich bei den Auftragseingängen im dritten Quartal die Geschäftsdynamik des ersten Halbjahres wie erwartet verringert, nicht zuletzt als Folge der wachsenden Marktunsicherheiten. Ungeachtet dessen können wir für die ersten neun Monate über sehr positive Entwicklungen bei Umsatz und Ertrag berichten. Der Grund dafür ist die starke Nachfrage in beiden Kernsegmenten Industrieautomation und Umwelttechnik. In Zahlen bedeutet dies:

  • Die konzernweiten Auftragseingänge erreichten in den ersten neun Monaten 2011 den Wert von 208,9 Mio. Euro. Das entspricht einer Steigerung um rund 40 %.
  • Der Orderbestand belief sich auf 114,3 Mio. Euro und lag damit um rund 25 % über dem Wert am gleichen Stichtag des Vorjahres.
  • Die Book to Bill-Ratio, also das Verhältnis vom Bestelleingang zum Umsatz, bewegte sich mit 1,10 auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums (1,15). Dies ist ein gutes Zeichen dafür, dass die M.A.X. Automation ihren Wachstumskurs auch im restlichen Jahresverlauf fortsetzen wird.
  • Der Konzernumsatz stieg auf 190,2 Mio. Euro und damit um 46 % gegenüber dem Vorjahreswert von 130,2 Mio. Euro. An dem Wachstum hatten weiterhin beide Kernsegmente Umwelttechnik und Industrieautomation Anteil.
  • Das operative Ergebnis (EBIT) erreichte nach neun Monaten 9,0 Mio. Euro. Es hat sich damit gegenüber dem Vorjahreswert von 4,4 Mio. Euro mehr als verdoppelt.

  • Das Periodenergebnis lag mit 5,6 Mio. Euro ebenfalls um mehr als das Doppelte über dem entsprechenden Vorjahreswert (2,6 Mio. Euro).

  • Die Eigenkapitalquote lag zum Quartalsende mit 42,3 % weiterhin auf einem soliden Niveau.

Nach der sehr lebhaften und über unseren Erwartungen liegenden Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr haben wir unsere Prognose im dritten Quartal erhöht. Für das Gesamtjahr 2011 erwarten wir nun einen Umsatz von rund 250 Mio. Euro und ein EBIT von 14 bis 15 Mio. Euro.

Das Zahlenwerk zeigt eindrucksvoll: Auch wenn die konjunkturellen Risikofaktoren zugenommen haben, ist die M.A.X. Automation aufgrund ihrer strategischen Ausrichtung in der Lage, deutliches Wachstum zu generieren. Wir greifen mit unseren umfassenden Lösungen globale Trends in der Industrieautomation sowie in der Umwelttechnik auf, die über einzelne Konjunkturzyklen hinweg stattfinden und langfristige Effekte für unser Geschäft versprechen. Somit besitzen wir auch im momentan schwierigen wirtschaftlichen Umfeld nachhaltige Wachstumsperspektiven.

Die genannten Trends betreffen in der Industrieautomation eine stetig wachsende Nachfrage nach Konsumgütern, insbesondere nach Automobilen, und in der Umwelttechnik die auf nationaler wie internationaler Ebene steigende Bedeutung des Klimaschutzes, der Schonung natürlicher Ressourcen und der bestmöglichen Nutzung der Sekundärrohstoffe. Beide Bereiche sind eng miteinander verbunden, denn eine erhöhte Konsumnachfrage macht den schonenden Umgang mit den endlichen Ressourcen und schließlich auch das Recycling von Reststoffen umso notwendiger.

Ein Beleg für die Attraktivität unserer Automatisierungslösungen sind zwei Großaufträge, die unsere Tochtergesellschaft IWM Automation im September 2011 erhalten hat, darunter der größte Auftrag in ihrer Firmengeschichte. IWM wird für einen namhaften europäischen Fahrzeughersteller eine Produktionslinie für Getriebe in Deutschland errichten und darüber hinaus für einen renommierten koreanischen Autozulieferer eine Montagelinie für Elektromotoren in Südkorea bauen.

Diese beiden Bestellungen sind die jüngsten in einer bemerkenswerten Reihe von Großaufträgen, die unsere Kernsegmente im bisherigen Jahresverlauf erhalten haben. Dazu zählten ein Auftrag der Vecoplan-Gruppe zur Errichtung einer Komplettanlage zur Aufbereitung von Ersatzbrennstoffen im kanadischen Edmonton, NSM Magnettechnik wurde von einem chinesischen Automobilhersteller mit der Lieferung einer Stapelanlage für Karosseriebauteile beauftragt und gleich drei Großaufträge der BARTEC Dispensing Technology von führenden in- und ausländischen Herstellern von Elektroantrieben zum Bau von Maschinen für die Imprägnierung von Motoren von Hybridantrieben. Diese Bestellungen sind für unsere Tochtergesellschaften zugleich wichtige Schritte bei ihrer internationalen Expansion.

Wir sind auch für den weiteren Jahresverlauf 2011 grundsätzlich optimistisch. Unsere Auftragslage ist sehr gut, und viele Orders werden bis weit ins nächste Jahr reichen. Gleichwohl bestätigt sich unsere Erwartung, dass die bisherigen überdurchschnittlich hohen Zuwachsraten angesichts des bereits erreichten hohen Niveaus nicht einfach fortgeschrieben werden können. Die Wachstumskurve dürfte sich also erwartungsgemäß abflachen.

Zu erhöhter Vorsicht mahnen uns die zahlreichen Risiken für die weltweite Konjunktur. So hat sich die Schuldenkrise in Europa weiter verschärft, auch wenn sich die EU-Staaten Ende Oktober auf ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Stabilisierung des Finanzsektors und der Eurozone geeinigt haben. Weitere Unsicherheitsfaktoren bestehen in den politischen Umbrüchen in Nordafrika und im Nahen Osten sowie in den gestiegenen Energieund Rohstoffpreise.

Diese Risiken haben bereits deutliche Spuren an den internationalen Finanzmärkten hinterlassen. Momentan ist schwer abzuschätzen, in welcher Form sich die Entwicklung bei den Banken und an den Börsen auf die verschiedenen Branchen auswirken wird. In einzelnen Branchen ist bereits eine Zurückhaltung im Verbraucherverhalten zu erkennen. Experten prognostizieren fast durchweg eine Abschwächung des weltweiten Wachstums im kommenden Jahr.

Die M.A.X. Automation ist jedoch stark genug, sich auch bei diesen Rahmenbedingungen im Markt insgesamt zu behaupten.

Düsseldorf, im November 2011

Bernd Priske Vorstand

2. Konzernzwischenlagebericht zum 30. September 2011

2.1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Die Weltwirtschaft setzte den Wachstumskurs der ersten sechs Monate 2011 auch im dritten Quartal fort. Jedoch nahmen die Risiken für die weitere Entwicklung deutlich zu, insbesondere durch die Eskalation der Staatsschuldenkrise in Europa und die anhaltende Schwäche der US-Wirtschaft. Vor diesem Hintergrund korrigierte der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Vorhersage für das weltweite Wachstum im Jahr 2011 um 0,3 Prozentpunkte auf 4,0 %.

Die wirtschaftliche Entwicklung im Euro-Raum wird vor allem durch die Staatsschuldenkrise belastet. So gibt es zusätzlich zu den nationalen Sparprogrammen in den betroffenen Ländern erste Anzeichen für vorsichtigere Investitionsplanungen der Unternehmen und eine beeinträchtigte Kaufbereitschaft der privaten Haushalte. Dennoch rechnet der Bundesverband deutscher Banken aufgrund des guten Starts in das laufende Jahr mit einem Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone von 1,7 % im Gesamtjahr 2011.

Die deutsche Wirtschaft wird im Jahr 2011 um 3,0 Prozent wachsen. Dies geht aus einer Prognose des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hervor. Dabei war die Konjunktur insbesondere zu Beginn des Jahres noch wesentlich von einem Aufholprozess nach der Finanz- und Wirtschaftskrise geprägt. Jedoch hat die wirtschaftliche Entwicklung im Jahresverlauf deutlich an Schwung verloren.

Quellen:

  • Internationaler Währungsfonds (IWF), World Economic Outlook, Update September 2011
  • Bundesverband deutscher Banken, Konjunkturprognose Herbst 2011
  • Bundesregierung, "Wirtschaftsweise melden Wachstum", 9. November 2011

2.2. Branchenumfeld

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) rechnet für das Jahr 2011 unverändert mit einem Jahr deutlichen Wachstums, obwohl die Belastungen für die Weltwirtschaft im bisherigen Jahresverlauf spürbar zugenommen haben. Insgesamt geht der Verband von einem Produktionszuwachs von rund 14,0 % im Gesamtjahr aus.

In den ersten acht Monaten 2011 stieg die Produktion von Maschinen und Anlagen gegenüber dem Vorjahr um 16,7 %. Die Kapazitätsauslastung lag bei 89,9 %, und die Auftragsreichweite betrug 5,8 Monate. Dabei profitierten die Unternehmen von einer weltweit hohen Nachfrage. Treiber des Geschäfts waren die Wachstumsmärkte in Ostasien, insbesondere in China. Jedoch zeigten die Auftragseingänge im August eine zunehmend gedämpfte Nachfrage aus dem Ausland: Insgesamt stiegen die Bestellungen um 14,0 % an, wobei das Inlandsgeschäft um 22,0 % zunahm, der Ordereingang aus dem Ausland jedoch nur um 9,0 %.

Der VDMA stellte fest, dass die Stimmung unter den Unternehmen weiterhin positiv ist, wenn sie auch angesichts der europäischen Schuldenkrise deutlich angespannter als noch einige Monate zuvor ausfällt.

Quellen:

  • Platow Brief, "Maschinenbau Von Krise weiterhin keine Spur", 5. Oktober 2011
  • VDMA, Pressemitteilung "Exporterfolge stärken Schlüsselindustrie Maschinenbau" vom 18. Oktober 2011
  • Handelsblatt, "Maschinenbauer bleiben optimistisch", 19. Oktober 2011

2.3. Besondere Ereignisse im 3. Quartal

Im Folgenden berichten wir über die besonderen Ereignisse des 3. Quartals 2011 und verweisen auf unseren Halbjahresfinanzbericht 2011, in welchem unter Punkt 2.3. die besonderen Ereignisse für den Berichtszeitraum Januar bis Juni aufgeführt sind.

IWM Automation verzeichnet größten Auftrag in der Unternehmensgeschichte

Die M.A.X. Automation gab am 7. September 2011 bekannt, dass die Tochtergesellschaft IWM Automation GmbH im Kernsegment Industrieautomation zwei Aufträge in Millionenhöhe erhalten hat, darunter den größten Auftrag in der Firmengeschichte. Das Gesamtvolumen der Bestellungen beträgt zusammen rund 15 Mio. Euro. So wird IWM Automation für einen namhaften europäischen Fahrzeughersteller eine automatisierte Produktionslinie für Getriebe in Deutschland errichten. Darüber hinaus wird das Unternehmen für einen koreanischen Autozulieferer eine Montagelinie für Elektromotoren in Südkorea bauen. Der M.A.X. Automation-Konzern setzte damit die Serie an Großaufträgen im Jahr 2011 fort.

2.4. Auftragslage

Auftragseingang Konzern

in Mio. Euro Jan.-Sept. 2011 Jan.-Sept. 2010 Veränderung in %
Segment Umwelttechnik 107,9 84,3 +27,8
Segment Industrie 101,0 65,0 +55,6
Automation
Konzern 208,9 149,3 +39,9

Der Abschluss des M.A.X. Automation-Konzerns zum 30. September 2011 wurde nach den Bestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt.

Die Auftragslage des Konzerns blieb nach dem lebhaften ersten Halbjahr im dritten Quartal auf hohem Niveau, schwächte sich jedoch erwartungsgemäß ab. Der Auftragseingang des M.A.X. Automation-Konzerns stieg in den ersten neun Monaten 2011 um 39,9 % auf 208,9 Mio. Euro nach 149,3 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum.

Beide Kernsegmente verzeichneten dynamische Wachstumsraten. In der Umwelttechnik nahm der Bestelleingang um 27,8 % auf 107,9 Mio. Euro zu und lag damit um 23,6 Mio. Euro über dem Wert zum Ende der ersten neun

Monate 2010 (84,3 Mio. Euro). In der Industrieautomation erhöhte sich der Auftragseingang um 36,0 Mio. Euro bzw. 55,6 % auf 101,0 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 65,0 Mio. Euro).

Der Auftragsbestand stieg per 30. September 2011 auf 114,3 Mio. Euro. Dies entsprach einem Zuwachs von 23,0 Mio. Euro bzw. 25,2 % gegenüber dem Wert am gleichen Vorjahresstichtag (91,3 Mio. Euro). Im Vergleich zum Jahresende 2010 (92,5 Mio. Euro) errechnet sich ein Zuwachs um 23,6 %.

2.5. Umsatzentwicklung

Umsatz Konzern

in Mio. Euro Jan.-Sept. 2011 Jan.-Sept. 2010 Veränderung in %
Segment Umwelttechnik 111,8 78,5 +42,4
Segment Industrie
Automation 79,2 51,8 +52,7
Konzern 190,2 130,2 +46,1

Die gute Nachfrageentwicklung in den ersten neun Monaten 2011 bewirkte einen deutlichen Anstieg des Konzernumsatzes. Dieser lag mit 190,2 Mio. Euro um 60,0 Mio. Euro bzw. 46,1 % über dem Wert des Vergleichszeitraums des Vorjahres (130,2 Mio. Euro).

Im dritten Quartal 2011 betrug der Konzernumsatz 69,0 Mio. Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 17,6 Mio. Euro bzw. 34,4 % gegenüber dem Wert im Vergleichsquartal 2010 (51,4 Mio. Euro).

Das Segment Umwelttechnik verzeichnete in den ersten neun Monaten einen Erlöszuwachs von 42,4 % auf 111,8 Mio. Euro (Vergleichszeitraum 2010: 78,5 Mio. Euro). In der Industrieautomation lag der Umsatz mit 79,2 Mio. Euro um 52,7 % über dem Niveau zum Ende des dritten Quartals 2010 (51,8 Mio. Euro).

2.6. Ertragslage des Konzerns

Ergebniskennzahlen

in Mio. Euro Jan.-Sept. 2011 Jan.-Sept. 2010
EBIT Segment Umwelttechnik 2,2 2,7
EBIT Segment Industrieautomation 8,1 3,0
Konzern-EBIT 9,0 4,4
Konzernperiodenergebnis 5,6 2,6

Infolge des ausgeweiteten Geschäftsvolumens erhöhte sich die Gesamtleistung des M.A.X. Automation-Konzerns in den ersten neun Monaten 2011 um 60,1 Mio. Euro bzw. 44,8 % auf 194,1 Mio. Euro nach 134,0 Mio. Euro im Vergleichszeitraum 2010.

Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit 1,3 Mio. Euro unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums (1,7 Mio. Euro).

Der Materialaufwand erhöhte sich um 63,1 % auf 111,7 Mio. Euro nach 68,5 Mio. Euro im Vergleichszeitraum 2010. Damit lag der Anstieg über dem Zuwachs der Gesamtleistung. Die Gründe dafür waren einerseits die deutlich gestiegenen Rohstoffpreise und andererseits erhöhte Fremdleistungen zur Abarbeitung der gewonnenen Aufträge.

Dafür nahm der Personalaufwand durch die nur begrenzte Ausweitung der Mitarbeiterzahl von Januar bis September 2011 lediglich um 20,8 % auf 45,6 Mio. Euro zu (Vergleichszeitraum 2010: 37,7 Mio. Euro).

Die Abschreibungen lagen mit 3,3 Mio. Euro über dem Vorjahreswert von 2,7 Mio. Euro.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 15,2 % von 22,4 Mio. Euro auf 25,7 Mio. Euro.

Der M.A.X. Automation-Konzern weist für die ersten neun Monate 2011 ein operatives Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 9,0 Mio. Euro aus nach 4,4 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. Das EBIT wurde überwiegend vom Segment Industrieautomation getragen. Im dritten

Quartal erreichte das Konzern-EBIT 3,6 Mio. Euro nach 2,6 Mio. Euro im Vergleichszeitraum 2010.

Das Finanzergebnis der ersten neun Monate betrug -1,2 Mio. Euro und lag damit auf dem Niveau des Vergleichswerts 2010.

Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) erreichte 7,8 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 3,2 Mio. Euro).

Das Periodenergebnis für die ersten neun Monate 2011 belief sich auf 5,6 Mio. Euro und damit auf mehr als das Doppelte des Vorjahreswertes von 2,6 Mio. Euro. Dem entspricht ein Ergebnis je Aktie von 0,21 Euro (neun Monate 2010: 0,10 Euro).

Die operativen Segmentergebnisse (EBIT) der beiden Kernsegmente entwickelten sich im Berichtszeitraum uneinheitlich: Das EBIT in der Industrieautomation fiel vor dem Hintergrund der hohen Wachstumsraten bei Auftragseingang und Umsatz sehr erfreulich aus und stieg von 3,0 Mio. Euro auf 8,1 Mio. Euro.

In der Umwelttechnik lag das EBIT mit 2,2 Mio. Euro unter dem Vorjahresniveau (2,7 Mio. Euro). Der Rückgang war auch beeinflusst durch Vorlaufkosten bei der Vecoplan-Gruppe für den Ausbau des internationalen Geschäfts und für die strategische Weiterentwicklung zum Anbieter von Systemlösungen. Die Auswirkungen dieser Investitionen werden mittelfristig zu einer verstärkten Marktstellung der Vecoplan-Gruppe mit Umsatz- und Profitabilitätssteigerungen führen.

2.7. Vermögenslage

Der M.A.X. Automation-Konzern wies zum Stichtag am 30. September 2011 eine Bilanzsumme von 189,3 Mio. Euro aus. Dies entspricht einer Zunahme um 27,0 Mio. Euro bzw. 16,6 % gegenüber dem Wert am Jahresende 2010 (162,3 Mio. Euro). Die deutliche Ausweitung der Bilanz spiegelt die lebhafte Geschäftsentwicklung und die damit verbundene Ausweitung des Umlaufvermögens wider.

Die langfristigen Vermögenswerte beliefen sich in Summe auf 72,9 Mio. Euro (31. Dezember 2010: 68,7 Mio. Euro; +6,2 %), wobei sich keine wesentlichen strukturellen Veränderungen ergaben.

Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen auf 116,4 Mio. (31. Dezember 2010: 93,6 Mio. Euro; +24,3 %). Der Anstieg ist wesentlich durch den wachstumsbedingten Anstieg der Vorräte um 55,1 % auf 44,9 Mio. Euro sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 38,5 % auf 46,5 Mio. Euro bedingt. Auch im dritten Quartal haben die Tochtergesellschaften eine erhöhte Lagerhaltung betrieben, die mit Blick auf die nach wie vor bestehenden Lieferengpässe auf den internationalen Beschaffungsmärkten die pünktliche Abwicklung der Kundenaufträge sicherstellen soll. Die liquiden Mittel nahmen im Zuge der Finanzierung des wachstumsbedingt erhöhten Working Capitals und aufgrund erhöhter Investitionen von 27,3 Mio. Euro per 31.12.2010 auf 18,0 Mio. Euro ab.

2.8. Finanzlage

Das Eigenkapital lag zum 30. September 2011 mit 80,1 Mio. Euro leicht über dem Niveau zum 30. Dezember 2010 (77,1 Mio. Euro; +3,9 %). Die Eigenkapitalquote erreichte mit 42,3 % weiterhin einen soliden Wert. Der Rückgang um 5,2 Prozentpunkte (30. Dezember 2010: 47,5 %) ist Folge der wachstumsbedingten Verlängerung der Bilanzsumme.

Das langfristige Fremdkapital nahm um 9,4 Mio. Euro von 34,0 Mio. Euro auf 24,6 Mio. Euro ab. Die Veränderung resultierte im Wesentlichen aus der bereits im ersten Halbjahr erfolgten Umgliederung eines Konsortialkredits der Holding über 13,2 Mio. Euro in die kurzfristigen Verbindlichkeiten aufgrund zeitnaher Fälligkeit im Jahr 2012.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten stiegen deutlich um 33,4 Mio. Euro bzw. 65,3% auf 84,6 Mio. Euro (31. Dezember 2010: 51,2 Mio. Euro). Dabei wirkte sich neben höheren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (29,5 Mio. Euro; +3,7 %) die Ausweitung der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (24,7 Mio. Euro nach 4,3 Mio. Euro) aus. Der Anstieg reflektiert die erhöhte Inanspruchnahme von Kreditlinien zur Finanzierung des operativen Wachstums sowie die oben genannte Umglie-

derung des bisher unter den langfristigen Darlehen ausgewiesenen Konsortialkredits von 13,2 Mio. Euro. Die sonstigen Rückstellungen betrugen 22,4 Mio. Euro nach 11,3 Mio. Euro.

2.9. Liquiditätsentwicklung

Die Ausweitung des operativen Geschäfts führte in den ersten neun Monaten 2011 zu einer erhöhten Mittelbindung durch den Aufbau von Vorräten und einen erhöhten Forderungsbestand. Positive Effekte ergaben sich durch den Anstieg der sonstigen Rückstellungen aus dem operativen Geschäft. Insgesamt betrug der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -5,9 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: -0,1 Mio. Euro).

Aus der Investitionstätigkeit ergab sich ein Mittelabfluss von 6,7 Mio. Euro (Vergleichszeitraum 2010: -2,7 Mio. Euro). Dabei entfielen 2,0 Mio. Euro auf den Erwerb von Tochtergesellschaften und 3,9 Mio. Euro auf Investition in Sachanlagen.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich auf 3,3 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum 2010: -2,1 Mio. Euro). Es ergaben sich Mittelabflüsse in Höhe von 2,7 Mio. Euro durch die Auszahlung der Dividende und von 1,7 Mio. Euro durch die Tilgung langfristiger Finanzverbindlichkeiten. Gleichzeitig erfolgte ein Mittelzufluss von 6,3 Mio. Euro durch die wachstumsbedingte Ausweitung der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten.

Aus der Summe des Cashflows errechnet sich ein Rückgang des Finanzmittelbestands zum Ende der ersten neun Monate 2011 auf 18,0 Mio. Euro nach 19,5 Mio. Euro zum Ende des Vergleichszeitraums 2010.

2.10. Beziehungen zu nahestehenden Personen

Über Geschäftsvorfälle mit dem M.A.X. Automation-Konzern nahestehenden Personen wird im Anhang des vorliegenden Finanzberichtes zum dritten Quartal informiert.

2.11. Mitarbeiter

Das deutlich vergrößerte Geschäftsvolumen führte im Konzern zu einem Aufbau der Mitarbeiterkapazitäten. Dabei verfolgen alle Tochtergesellschaften unverändert den Grundsatz, Personalaufstockungen maßvoll und erst nach Ausschöpfung anderer Optionen zur Abdeckung der Mehrnachfrage vorzunehmen.

Der M.A.X. Automation-Konzern beschäftigte in den ersten neun Monaten 2011 durchschnittlich 998 Mitarbeiter. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren durchschnittlich 860 Beschäftigte im Konzern tätig gewesen. Im Periodenvergleich errechnet sich damit ein Anstieg um 138 Personen. Zudem waren durchschnittlich 84 Auszubildende beschäftigt (Vergleichszeitraum 2010: durchschnittlich 92 Auszubildende).

Zum Stichtag 30. September 2011 betrug die Mitarbeiterzahl im Konzern 1.139 Personen incl. Auszubildende, 147 Personen mehr als am gleichen Stichtag 2010 (992 Mitarbeiter). Dabei ist zu berücksichtigen, dass im Berichtszeitraum die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der akquirierten mabupressen AG (40 Mitarbeiter) sowie der IWM Polska (35 Mitarbeiter) einbezogen wurden.

2.12. Ereignisse nach Abschluss des Berichtszeitraums

M.A.X. Automation AG konkretisiert Gesamtjahresprognose

Am 4. Oktober 2011 informierte die M.A.X. Automation AG, dass die Geschäftserwartungen für das Gesamtjahr 2011 angehoben werden. Aufgrund der positiven Nachfrageentwicklung rechnet der Konzern mit einem Umsatz von rund 250 Mio. Euro und einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 14 bis 15 Mio. Euro. Bisher war die M.A.X. Automation von einem Gesamtjahresergebnis von mehr als 200 Mio. Euro und einem EBIT von 12,5 bis 13,5 Mio. Euro ausgegangen.

Darüber hinaus traten nach Abschluss des Berichtszeitraums keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung für die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des M.A.X. Automation-Konzerns ein.

2.13. Chancen und Risiken

Das Chancen- und Risikoprofil des M.A.X. Automation-Konzerns hat sich im Vergleich zu den detaillierten Ausführungen im Konzernlagebericht der M.A.X. Automation AG zum 31. Dezember 2010 nicht wesentlich geändert. Entsprechend ist auf keine zusätzlichen Chancen oder Risiken im Rahmen dieses Zwischenberichts hinzuweisen.

2.14. Ausblick 2011

Vor dem Hintergrund der lebhaften Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten ist der Vorstand für die weitere Entwicklung des Konzerns im Jahr 2011 optimistisch. Er sieht eine gute Grundlage, um die Ziele für das laufende Geschäftsjahr zu erreichen. Gleichwohl zeigen die Zahlen zum dritten Quartal, dass die im bisherigen Jahresverlauf erreichten Wachstumsraten – wie im Halbjahresbericht angekündigt – aufgrund des bereits erreichten sehr hohen Niveaus nicht unbegrenzt fortgeschrieben werden können.

Es bleibt abzuwarten, ob und in welchem Umfang sich gesamtwirtschaftliche Risikofaktoren – Schuldenkrise in Europa, anhaltende Schwäche der US-Wirtschaft, politische Umbrüche in Nordafrika und im Nahen Osten, steigende Rohstoff- und Energiekosten – dämpfend auf die Nachfrage der Kunden des M.A.X. Automation-Konzerns auswirken. Hoffnungen machte das Ende Oktober zwischen den Staats- und Regierungschefs ausgehandelte Maßnahmenpaket, das einen Schuldenschnitt für Griechenland, die Ausweitung des Euro-Rettungsfonds und die Rekapitalisierung europäischer Banken vorsieht.

Der Vorstand hält an den konkretisierten finanziellen Aussagen zum Gesamtjahr 2011 fest. So geht er von einem Anstieg des Konzernumsatzes auf rund 250 Mio. Euro aus (2010: 189,7 Mio. Euro). Damit verbunden sein soll ein Anstieg des Konzern-EBIT auf eine Spanne von 14,0 bis 15,0 Mio. Euro (2010: 9,5 Mio. Euro). Die Prognose setzt voraus, dass die gestiegenen gesamtwirtschaftlichen Risiken und die durch die europäische Schuldenkrise bestehenden Unsicherheiten an den Kapital- und Finanzmärkten

keine unvorhersehbaren Belastungen für die Geschäfte des Konzerns mit sich bringen.

Finanzkalender

Veröffentlichung Jahresabschluss 2011 März 2012
Finanzbericht zum 1. Quartal 2012 April 2012

3. Konzernzwischenabschluss zum 30. September 2011

Konzernbilanz der M.A.X Automation AG, Düsseldorf zum 30. September 2011

AKTIVA 30.09.2011
TEUR
31.12.2010
TEUR
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte
Geschäfts- oder Firmenwert
3.502
27.797
1.204
27.638
Sachanlagevermögen 33.059 31.650
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 25 0
Sonstige Finanzanlagen 385 215
Latente Steuern 5.784 5.065
Sonstige langfristige Vermögenswerte 2.376 2.884
Langfristige Vermögenswerte gesamt 72.928 68.656
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 44.891 28.945
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 46.532 33.607
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte 6.914 3.762
Liquide Mittel 18.026 27.291
Kurzfristige Vermögenswerte gesamt 116.363 93.605
Aktiva gesamt 189.291 162.261
PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 26.794 26.794
Kapitalrücklage 3.055 3.055
Gewinnrücklage 9.993 9.993
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -232 -272
Bilanzgewinn 40.473 37.522
Eigenkapital gesamt 80.083 77.092
Langfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Abfindungsansprüchen Fremder 989 548
Langfristige Darlehen abzüglich kurzfristiger Anteil 9.658 23.096
Pensionsrückstellungen 646 564
Sonstige Rückstellungen 2.369 1.686
Latente Steuern 10.926 8.060
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 47 56
Langfristige Verbindlichkeiten gesamt 24.635 34.010
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 29.520 28.464
Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen 24.733 4.262
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 227 52
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 5.550 5.296
Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern 793 803
Sonstige Rückstellungen 22.405 11.317
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 1.345 965
Kurzfristige Verbindlichkeiten gesamt 84.573 51.159
Passiva gesamt 189.291 162.261

Gesamteinkommensrechnung der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf

für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30.09.2011

01.01.- 30.09.2011 01.01.-30.09.2010 01.07.-30.09.2011 01.07.-30.09.2010
TEUR TEUR TEUR TEUR
Umsatzerlöse 190.186 130.216 69.044 51.383
Veränderung des Bestands an fertigen und
unfertigen Erzeugnissen
3.124 3.666 3.939 1.308
Aktivierte Eigenleistungen 764 132 236 77
194.074 134.014 73.219 52.768
Sonstige betriebliche Erträge 1.340 1.708 56 318
Materialaufwand -111.736 -68.504 -44.476 -28.404
Personalaufwand -45.588 -37.744 -15.440 -12.838
Abschreibungen -3.335 -2.743 -1.198 -898
Sonstige betriebliche Aufwendungen -25.744 -22.358 -8.529 -8.335
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 9.011 4.373 3.632 2.611
Ergebnis aus at equity bewerteten Beteiligungen 0 0 0 0
Übriges Beteiligungsergebnis -26 13 10 -25
Zinsergebnis -938 -843 -259 -330
Übriges Finanzergebnis -221 -343 -106 -317
Ergebnis vor Ertragsteuern 7.826 3.200 3.277 1.939
Ertragsteuern -2.196 -579 -815 -322
Periodenergebnis 5.630 2.621 2.462 1.617
Sonstiges Gesamteinkommen
Veränderung aus der Währungsumrechnung 40 60 210 -176
Verrechnung der IPO-Kosten mit der
Kapitalrücklage
0 334 0 111
Steuern auf sonstiges Gesamteinkommen 0 -104 0 -35
Sonstiges Gesamteinkommen nach Steuern 40 290 210 -100
Gesamteinkommen 5.670 2.911 2.672 1.517
Ergebnis je Aktie
unverwässert und verwässert in EUR 0,21 0,10 0,09 0,06

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklage Gewinnrück
lage
Unterschied aus der
Währungsumrech
nung
Bilanzgewinn Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand am 01.01.2010 26.794 2.749 9.659 -382 32.986 71.806
Dividendenzahlungen -1.340 -1.340
Gesamteinkommen 230 60 2.621 2.911
Stand am 30.09.2010 26.794 2.979 9.659 -322 34.267 73.377
Stand am 01.01.2011 26.794 3.055 9.993 -272 37.522 77.092
Dividendenzahlungen -2.679 -2.679
Gesamteinkommen 40 5.630 5.670
Stand am 30.09.2011 26.794 3.055 9.993 -232 40.473 80.083
Konzernkapitalflussrechnung der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf
für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. September 2011
01.01.-30.09.2011
TEUR
01.01.-30.09.2010
TEUR
1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Konzernperiodenüberschuss
5.630 2.621
Anpassungen zur Überleitung des Konzernperiodenüberschusses
auf den Cashflow aus der Geschäftstätigkeit
Abschreibungen auf Sachanlagen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte
2.670
665
2.447
296
Abschreibungen auf langfristige finanzielle Vermögenswerte
Gewinn(-) Verlust (+) aus dem Abgang von Sachanlagen
0
-37
0
-467
Gewinn(-) Verlust (+) aus dem Verkauf von Tochtergesellschaften
Gewinn(-) Verlust (+) aus dem Abgang von Finanzanlagen
Veränderung latente Steuern
0
0
1.539
0
0
89
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) und Erträge (-) 428 230
Änderungen in Aktiva und Passiva
Erhöhung (-) Minderung (+) Vorräte
Erhöhung (-) Minderung (+) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
-13.605
-12.558
-4.851
-1.351
Erhöhung (-) Minderung (+) aktiver RAP und sonstiger Vermögensgegenstände
Erhöhung (+) Minderung (-) Pensionsrückstellungen
Erhöhung (+) Minderung (-) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
-3.035
82
166
-1.260
58
3.003
Erhöhung (+) Minderung (-) Verbindlichkeiten und Rückstellungen aus Ertragsteuern
Erhöhung (+) Minderung (-) sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten
-65
12.270
-995
36
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -5.850 -144
2. Cashflow aus Investitionstätigkeit
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte -761 -382
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen -3.945 -3.031
Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen -196 -37
Einzahlungen aus Verkäufen von Sachanlagen
Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen
182
0
782
2
Einzahlungen aus dem Verkauf konsolidierter Gesellschaften abzügl. liquider Mittel der Tochter 0 0
Auszahlungen aus dem Erwerb von Tochtergesellschaften abzüglich liquider Mittel -1.999 0
Sonstige langfristige Vermögenswerte 0 -33
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -6.719 -2.699
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Auszahlungen von Dividenden -2.679 -1.340
Zahlungen aus Abfindungsansprüchen Fremder 0 215
Veränderung langfristiger Finanzverbindlichkeiten
- davon Aufnahme von langfristigen Finanzkrediten 896 1.355
- davon Tilgung von langfristigen Finanzkrediten
Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten
-1.713
6.311
-1.160
-260
Erhöhung (-) Minderung (+) beschränkt verfügbarer liquider Mittel 534 -919
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 3.349 -2.109
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode
= Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds
(Summe der Cashflows aus den drei Tätigkeitsbereichen)
Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des
-9.220 -4.952
Finanzmittelfonds -45 31
+ Finanzmittelbestand am Anfang der Periode
= Finanzmittelbestand am Ende der Periode
27.291
18.026
24.406
19.485
5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
= Liquide Mittel
18.026 19.485
+ abzüglich liquider Mittel aus aufgegebenen Geschäftsbereichen
= Finanzmittelbestand am Ende der Periode
0
18.026
0
19.485
Zusätzliche Angaben zum Cashflow
gezahlte Ertragsteuern
1.907 1.185
erstattete Ertragsteuern 42 0
gezahlte Zinsen 875 685
erhaltene Zinsen 232 101
Konzernkapitalflussrechnung der M.A.X. Automation AG, Düsseldorf
für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. September 2011
01.01.-30.09.2011
TEUR
01.01.-30.09.2010
TEUR
Erwerb von Tochtergesellschaften
Immaterielle Vermögensgegenstände 2.199 0
Firmenwert 162 0
Sachanlagevermögen 299 0
Sonstige langfristige Vermögenswerte 81 0
Vorräte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
2.309
335
0
0
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte 101 0
Liquide Mittel 1 0
Langfristige Darlehen 400 0
Latente Steuern 608 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 924 0
Kurzfristige Darlehen 715 0
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 177 0
Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern 55 0
Sonstige Rückstellungen 76 0
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 30 0
Gezahlter Kaufpreis 2.000 0
zugegangene liquide Mittel -1 0
Gezahlter Kaufpreis, abzüglich erworbener liquider Mittel 1.999 0

M.A.X. Automation AG, Düsseldorf,

Segmentberichterstattung für den Finanzbericht zum 30. September 2011

Segment Umwelttechnik Industrieautomation M.A.X. Automation AG Überleitung Gesamt
Q1.-Q3.2011 Q1.-Q3.2010 Q1.-Q3.2011 Q1.-Q3.2010 Q1.-Q3.2011 Q1.-Q3.2010 Q1.-Q3.2011 Q1.-Q3.2010 Q1.-Q3.2011
Berichtszeitraum TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Q1.-Q3.2010
TEUR
Segmenterlöse 111.839 78.538 79.172 51.835 0 0 -825 -157 190.186 130.216
- mit externen Kunden 111.839 78.538 78.259 51.678 0 0 0 0 190.098 130.216
- davon Deutschland 31.568 32.173 47.800 29.838 0 0 0 0 79.368 62.011
- davon andere EU-Länder 44.793 20.531 21.764 15.771 0 0 0 0 66.557 36.302
- davon USA 18.331 19.842 2.864 3.055 0 0 0 0 21.195 22.897
- davon Rest der Welt 17.147 5.992 5.831 3.014 0 0 0 0 22.978 9.006
- Intersegmenterlöse 0 0 913 157 0 0 -913 -157 0 0
Segmentergebnis der betrieblichen
Geschäftstätigkeit (EBIT) 2.231 2.713 8.132 3.042 -1.227 -1.235 -125 -147 9.011 4.373
darin enthalten:
° planmäßige Abschreibung -1.694 -1.411 -1.469 -1.156 -19 -24 -153 -152 -3.335 -2.743
° wesentliche sonstige Ertrags- und Aufwandsposten 0 -11 0 -5 0 0 0 0 0 -16
° wesentliche nicht zahlungswirksame Aufwendungen -7.174 -3.666 -1.860 -1.646 -600 -328 0 0 -9.634 -5.640
Segmentergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) 1.601 2.028 7.806 2.768 -1.451 -1.444 -130 -152 7.826 0
3.200
darin enthalten:
° Zinsertrag 219 62 59 30 86 55 -60 -41 304 106
° Zinsaufwand -652 -475 -382 -294 -263 -216 55 35 -1.242 -950
° Fremden Gesellschaftern zuzurechnende Gewinne/Verluste -428 -213 0 0 0 0 0 0 -428 -213
Ertragsteuern -899 -763 -1.044 -117 24 552 -277 -251 -2.196 -579
Periodenergebnis 702 1.266 6.762 2.651 -1.426 -892 -408 -404 5.630 2.621
Segmentvermögen 83.950 60.858 70.566 55.989 73.219 73.202 -47.261 -44.615 180.474 145.434
- davon Deutschland 63.185 47.980 68.362 54.558 73.219 73.202 -47.261 -44.615 157.505 131.125
- davon USA 20.109 11.107 1.139 835 0 0 0 0 21.248 11.942
- davon andere EU-Länder 656 1.771 1.065 596 0 0 0 0 1.721 2.367
Steueransprüche (incl. latenter Steuern) 2.619 2.006 428 299 5.338 4.982 432 407 8.817 7.694
Gesamtvermögen 86.569 62.864 70.994 56.288 78.557 78.184 -46.829 -44.208 189.291 153.128
Investitionen in das
langfristige Segmentvermögen 3.390 1.546 1.329 1.861 11 5 0 0 4.730 3.412
Segmentschulden 53.079 33.503 37.644 29.546 14.771 14.501 -8.006 -6.548 97.488 71.002
Steuerschulden (incl. latenter Steuern) 2.589 1.451 2.827 1.243 429 551 5.875 5.505 11.720 8.750
Gesamtschulden 55.668 34.954 40.471 30.789 15.200 15.052 -2.131 -1.043 109.208 79.752

Konzernanhang

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung im Konzernquartalsfinanzbericht der M.A.X. Automation AG zum 30. September 2011 erfolgte in Übereinstimmung mit den am Stichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board, London (IASB), unter Berücksichtigung der Auslegungen des Standing Interpretations Committee (SIC) sowie des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC). Die entsprechenden Vergleichszahlen des Vorjahres wurden nach den gleichen Grundsätzen ermittelt.

Unter Berücksichtigung von Sinn und Zweck der Quartalsfinanzberichterstattung als ein auf den Konzernjahresabschluss aufbauendes Informationsinstrument verweisen wir auf den Anhang des Konzernjahresabschlusses zum 31. Dezember 2010, in dem Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden sowie die Ausübung der in den IFRS enthaltenen Wahlrechte erläutert werden.

Die Ermittlung der Ertragsteuern erfolgt auf Basis der aktuellen Gesetzgebung. Um eine verlässliche und angemessene Abbildung der Ertragsteuern zu gewährleisten, werden diese nicht auf Grundlage der Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragsteuersatzes erfasst, sondern genau berechnet.

2. Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis erfasst sämtliche aktiven Tochtergesellschaften des Konzerns. Zum 31. Dezember 2010 wurden neben der M.A.X. Automation AG insgesamt 20 Tochtergesellschaften einbezogen.

Im Segment Industrieautomation wurde die Atiap S.A.R.L, eine Tochtergesellschaft der NSM Magnettechnik GmbH im ersten Quartal 2011 liquidiert. Zum 31. März 2011 wurde die mabupressen AG, ebenfalls eine Tochtergesellschaft der NSM Magnettechnik GmbH, erstkonsolidiert.

Die IWM Automation GmbH (Segment Industrieautomation) gründete gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft IWM-Automation Verwaltungs GmbH im Februar 2011 die IWM Polska Sp. z o.o. Die Gesellschaften IWM-Automation Verwaltung und die IWM Polska wurden zum 28. Februar 2011 erstkonsolidiert.

Die Entkonsolidierung der Atiap sowie die Erstkonsolidierung der IWM Polska und der IWM Verwaltungs GmbH hatten keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz-, oder Ertragslage des M.A.X. Automation-Konzerns.

Zum 30. September 2011 setzt sich der Konsolidierungskreis wie folgt zusammen:

Anzahl einbezogene Unternehmen 30.09.2011 31.12.2010
Umwelttechnik 8 8
Industrieautomation 14 12
Konzern 22 20

2.1 mabu-pressen AG, Oberursel

Die NSM Magnettechnik GmbH, Olfen hat am 15. März 2011 die mabu-pressen AG zu 100% akquiriert. Die Firma mit Sitz in Oberursel ist ein Spezialanbieter für die Entwicklung von Präzisionsstanzautomaten. Der max. Kaufpreis betrug TEUR 2.500 und beinhaltet eine Earn-Out-Regelung, welche von dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit für das Geschäftsjahr 2011 und 2012 abhängig ist.

Das neubewertete Eigenkapital der mabu-pressen AG beträgt zum 31. März 2011 TEUR 2.338. Stille Reserven für Technologie, Marke, Kundenstamm und Auftragsbestand wurden in Höhe von TEUR 2.140 identifiziert und im Rahmen der Kaufpreisallokation entsprechend zugeteilt. Die Nutzungsdauer der stillen Reserven beträgt zwischen 1 und 10 Jahre. Nach Abzug der darauf entfallenden latenten Steuern in Höhe von TEUR 608 verbleibt ein Firmenwert von TEUR 162.

Folgende Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sind dem M.A.X. Automation-Konzern zum 31. März 2011 im Rahmen der Erstkonsolidierung aus dem Erwerb der mabu-pressen AG zugegangen:

TEUR
Langfristige Vermögenswerte 2.741
Immaterielle Vermögenswerte 2.199
Firmenwert 162
Sachanlagevermögen 299
Sonstige langfristige Vermögenswerte 81
Kurzfristige Vermögenswerte 2.746
Vorräte 2.309
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 335
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte 101
Liquide Mittel 1
Vermögenswerte 5.487
Langfristiges Fremdkapital 1.008
Langfristige Darlehen 400
Latente Steuern 608
Kurzfristiges Fremdkapital 1.977
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 924
Kurzfristige Darlehen 715
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 177
Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern 55
Sonstige Rückstellungen 76
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 30
Fremdkapital 2.985

Wäre die mabu-pressen AG bereits zu Beginn des Wirtschaftsjahres dem M.A.X. Automation-Konzern zugehörig gewesen, hätte sich das Ergebnis von Januar bis September 2011 wie folgt entwickelt:

TEUR
Pro-forma Umsatzerlöse 190.798
Pro-forma Periodenergebnis 5.458

Im Konzernergebnis des M.A.X. Automation-Konzerns sind im Quartalsfinanzbericht zum 30.09.2011 folgende Beträge der mabu-pressen AG enthalten:

TEUR
Umsatzerlöse 3.175
Periodenergebnis 103

3. Ereignisse von wesentlicher Bedeutung

Die Ereignisse von wesentlicher Bedeutung sind im Zwischenlagebericht aufgeführt.

4. Ergebnis je Aktie

Die Berechnung des Ergebnisses je Aktie basiert auf den folgenden Daten:

Q3 Q3
2011 2010
Basis für das unverwässerte Ergebnis je Aktie in TEUR 5.630 2.621
Anzahl der Aktien 26.794.415 26.794.415

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem verwässerten Ergebnis je Aktie und beträgt zum 3. Quartal 2011 EUR 0,21 (3. Quartal 2010: EUR 0,10).

5. Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Personen

Die Höhe der mit nahe stehenden Personen getätigten Geschäftsvorfälle beträgt TEUR 119 (Vorjahr TEUR 156).

6. Ereignisse nach dem Stichtag 30. September 2011

Die Ereignisse nach dem Stichtag sind im Zwischenlagebericht aufgeführt.

M.A.X. Automation AG Presse: Breite Straße 29-31 Frank Elsner

Tel.: +49 – 211 – 90 99 1-0 Tel.: +49 – 5404 – 91 92 0 Fax: +49 – 211 – 90 99 1-11 Fax: +49 – 5404 – 91 92 29 Mail: [email protected] Internet: www.maxautomation.de

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