Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

Masterflex SE Interim / Quarterly Report 2015

May 11, 2015

276_10-q_2015-05-11_f1ee1261-4f20-44e0-b1be-f78fac4b041f.pdf

Interim / Quarterly Report

Open in viewer

Opens in your device viewer

Masterflex SE

CONNECTING VALUES

Quartalsfinanzbericht 1/2015

©MASTERFLEX

Highlights in den ersten drei Monaten

Umsatzplus von 4,8 %

Eigenkapital steigt auf 46,6 %

Ebit leicht unter Erwartungen – Marge bei 10,0 %

Masterflex im Überblick

in T€
Konzernumsatz
EbitDA
Ebit
EBT
Finanzergebnis
Konzernergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen*
Konzernergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen
Konzernergebnis
Konzernergebnis pro Aktie (€)
aus fortgeführten Geschäftsbereichen
aus aufgegebenen Geschäftsbereichen
aus fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen
Ebit-Marge
Mitarbeiter
Konzern-Eigenkapital
Konzern-Bilanzsumme
Konzern-Eigenkapitalquote
* ohne Minderheitenanteile
31.03.2015 31.03.2014 Veränderung
16.762 15.988 4,8 %
2.389 2.768 -13,7 %
1.677 2.085 -19,6 %
1.436 1.750 -17,9 %
-241 -335
941 1.163 -19,1 %
-5 -19
923 1.136 -18,8 %
0,10 0,13 -23,1 %
0,00 0,00
0,10 0,13 -23,1 %
10,0 % 13,0 %
590 568 3,9 %
31.03.2015 31.12.2014 Veränderung
25.545 23.835 7,2 %
54.805 51.982 5,4 %
46,6 % 45,9 %

Inhalt

Masterflex im Überblick 2
Highlights in den ersten drei Monaten 2
Vorwort des Vorstandsvorsitzenden 5
Zwische
nlagebe
richt
7
Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit 7
Markt und Wettbewerb 7
Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2015 8
Internationalisierung 8
Innovation 9
Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 9
Ertragslage 9
Vermögenslage 11
Finanzlage 11
Personalbericht 12
Forschung und Entwicklung 12
Nachtragsbericht 12
Chancen- und Risikobericht 12
Ausblick 13
Die Maste
rflex-Akt
ie
14
Die Hauptversammlung 15
Finanzkalender 15
Zwische
nab
schluss
16
Konzernbilanz 16
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 18
Konzern-Gesamtergebnisrechnung 19
Konzern-Kapitalflussrechnung 20
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals 22

Vorwort des Vorstandsvorsitzenden

Liebe Aktionärinnen, liebe Aktionäre,

auch wenn die Präsentation der Jahreszahlen gefühlt gerade erst stattgefunden hatte, so darf ich doch erfreut feststellen: Der Start in das neue Geschäftsjahr 2015 hat durchaus erwartungsvoll begonnen! Unser Geschäft ist weiter gewachsen: Mit der Entwicklung, der Produktion und dem Verkauf unserer Hightech-Schläuche und -Verbindungssysteme haben wir 16,8 Mio. Euro umgesetzt. Das ist ein Plus von 4,8 Prozent gegenüber dem – damals überproportional starken – ersten Quartal 2014 von 16,0 Mio. Euro. Dabei verteilt sich der Geschäftsaufbau auf alle Marken und fast alle Standorte. Nur Russland bleibt schon aufgrund der Währungseffekte ein Sorgenkind in unserem Konzern, und dies aus jetziger Sicht auch noch für längere Zeit.

Etwas langsamer hat sich beim 2015-Start nur unser operatives Ergebnis entwickelt: Mit einem Ebit von 1,7 Mio. Euro (Vorjahr: 2,1 Mio. Euro) haben wir unsere eigenen Ziele im ersten Quartal des Jahres noch nicht ganz erreicht, auch wenn wir damit eine Ebit-Marge von 10,0 Prozent erzielt haben. Die Ursache hierfür findet sich in allererster Linie bei den Personalkosten, die zu Beginn dieses Jahres einen Sprung gemacht haben. Neben der Erweiterung unserer Produktionskapazitäten für die Marken und haben dazu auch zwei gesetzliche Neuerungen beigetragen: Der Mindestlohn in Deutschland und die sicher grundsätzlich begrüßenswerte, aber eben auch kostentreibende Gesundheitsreform in den USA. Der Mindestlohn in Deutschland hat dazu geführt, dass

aufgrund des notwendigen Lohnabstandsgebotes größere Kostensprünge in einigen Bereichen unvermeidlich wurden. Wir gehen davon aus, dass wir diesen Anstieg im Laufe der nächsten Monate durch ein entsprechendes Umsatzplus wieder wettmachen werden und folglich unsere Jahres-Prognose 2015 auch ergebnisseitig werden einhalten können.

Hoffnungsvoll lässt sich auch das Jahr 2015 im Punkto Innovationen an. Auch wenn wir Ihnen heute aus verschiedenen Gründen noch nichts Konkretes vorstellen können,

Dr. Andreas Bastin Vorstandsvorsitzender

so können wir doch schon mal so viel verraten: Es sind gleich mehrere viel versprechende neue Produkte in einem guten Entwicklungsstadium. Mehr dazu sicher später in diesem Jahr.

Meine Damen und Herren,

auf die diesjährige Hauptversammlung bin ich in besonderem Maße gespannt. Seit meiner ersten Hauptversammlung bei der Masterflex Group im Jahr 2007 fand die Diskussion mit Ihnen, den Aktionärinnen und Aktionären, immer in dem historisch wie auch optisch interessanten Schloss Horst in Gelsenkirchen statt. Dieses Jahr trauen wir uns erstmalig auf neues Terrain und tagen, nahe bei der Konzernzentrale, in der Veltins-Arena auf Schalke. Auch wenn die Veranstaltungsstätte natürlich nur die Umgebung schafft und es vor allem um das Geschäftsjahr 2014 sowie die Perspektiven unserer Hightech-Schläuche auf mittlere und lange Sicht geht, so bin ich doch gespannt auf unsere und vor allem Ihre Eindrücke. Wenn wir uns wohl fühlen und dies auch dauerhaft wirtschaftlich vertretbar ist, spricht aus meiner Sicht nichts gegen ein neues Kapitel in der Geschichte unserer Hauptversammlungen.

Auf der Agenda der Hauptversammlung finden Sie neben den regelmäßigen Tagesordnungspunkten dieses Jahr den Vorschlag einer Neuregelung der Aufsichtsratsvergütung. Damit tragen wir der mittlerweile herrschenden Praxis Rechnung, die Vergütung der Kontrollgremien nicht durch größere variable Komponenten mit Fehlanreizen für deren Tätigkeit auszustatten. Zudem führen wir die – allgemein eher übliche – Staffelung nach Gremien-Funktionen wieder ein, da der Arbeitsaufwand sich auch bei einem kleineren Aufsichtsrat in der Praxis doch erheblicher unterschieden hat als vorher angenommen.

Mein Finanzkollege Mark Becks und ich freuen uns schon auf die Diskussion mit Ihnen in der Arena!

Gelsenkirchen, den 30. April 2015

Ihr

Dr. Andreas Bastin Vorstandsvorsitzender

Zwischenlagebericht

Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit

Der Masterflex-Konzern mit der Muttergesellschaft Masterflex SE, Gelsenkirchen (nachfolgend auch Masterflex Group genannt) konzentriert sich auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Hightech-Schläuchen und -Verbindungssystemen für vielfältigste Anwendungen in der Industrie und dem Verarbeitenden Gewerbe. Die besondere Kompetenz liegt in der Verwendung von anspruchsvollen Kunststoffen.

Hauptproduktionsstandorte der international agierenden Masterflex Group mit 13 operativen Tochtergesellschaften sind Gelsenkirchen, Halberstadt, Norderstedt und Houston (USA). Daneben verfügt die Masterflex Group an verschiedenen Standorten in Europa, Amerika und Asien über Niederlassungen mit kleinen Produktionslinien oder Vertriebspartnerschaften.

Seit dem Jahr 2000 werden die Aktien der Masterflex SE (WKN 549 293) an der Frankfurter Börse gehandelt.

Markt und Wettbewerb

Der Markt für Hightech-Schläuche und Verbindungssysteme besteht weltweit aus vielen, eher regional orientierten Spezialmärkten, die von zumeist mittelständischen Unternehmen bedient werden. Die Kunden kommen in erster Linie aus dem Verarbeitenden Gewerbe inkl. industrieller Anwendungen (B2B-Markt). Aufgrund seiner eher inhomogenen und nicht einfach abzugrenzenden Struktur gibt es wenig belastbare Marktdaten. Wir beobachten, dokumentieren und analysieren diesen Markt und seine Teilnehmer seit einigen Jahren in unseren Kern-Regionen intensiv.

Aufgrund der nicht einfach zu erwerbenden Material-, Verarbeitungsund Anwendungskompetenz der anspruchsvollen Kunststoffe sowie der Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten ist es ein attraktiver Markt. Dieser ist durch kleine Losgrößen in der Produktion wie auch im Vertrieb und durch intensive Beratung, kombiniert mit Entwicklungskompetenz für kundenspezifische Lösungen, gekennzeichnet.

Unsere Kunden kommen aus fast allen Branchen der Industrie und des Verarbeitenden Gewerbes, bei einem steigenden Anteil der sog. weißen Industrien (Pharma, Lebensmittel, Medizintechnik). Daher ist das Geschäft mit Hightech-Schläuchen und -Verbindungssystemen vergleichsweise konjunkturstabiler.

Geschäftsentwicklung im ersten Quartal

Die konjunkturelle Lage in Deutschland hat sich aufgrund der guten Rahmendaten – niedrigste Zinsen, schwache Währung – trotz einiger, eher belastender Gesetzesveränderungen weiter gut entwickelt. Auch in Europa sind deutliche Anzeichen für ein anziehendes Wachstum zu sehen. In China hat die Dynamik etwas nachgelassen, bewegt sich gleichwohl weiterhin auf vergleichsweise hohem Niveau. Auch in Nordamerika findet sich eine inzwischen stabilisierte Konjunktur.

Die allgemein gute Lage hat unser Geschäft positiv beeinflusst, und dies, obwohl der Vergleichszeitraum, das erste Quartal 2014, rückblickend das beste Quartal eines guten Vorjahres war. Der Umsatz mit Hightech-Schläuchen und -Verbindungssystemen ist in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 4,8 Prozent auf 16,8 Mio. Euro gestiegen. Auch unser Auftragsbestand ist weiterhin überaus stabil. Somit setzen wir unseren Wachstumskurs, der auf den beiden Säulen Innovation und Internationalisierung beruht, auch in diesem Jahr zuverlässig fort.

Internationalisierung

Im Rahmen unserer gezielt angelegten Internationalisierung wollen wir den Schwerpunkt unseres Umsatzes, der heute noch in Europa liegt, sukzessive auf ausgesuchte Märkte in anderen Kontinenten verlagern, insbesondere in Nordamerika und in Asien. Neben der dort ausgeprägteren Wachstumsdynamik ist unsere weltweite Lieferfähigkeit für einen bedeutsamen Teil unserer Kunden – die deutschen Global Player – ein großer Pluspunkt, da diese sich über unsere Standorte in aller Welt gut versorgt fühlen.

In Russland hält der Rückgang der wirtschaftlichen Aktivitäten weiter an, wenngleich nicht mehr in so drastischem Ausmaß. Dies trifft somit auch die Geschäftsaktivitäten unseres Joint Ventures, der Masterflex RUS (Masterflex-Anteil von 51 Prozent) mit Sitz in St. Petersburg. Gleichwohl hat sich die Lage bei uns etwas stabilisiert: Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass wir vor Ort eine lokale Produktion unterhalten.

In China sind wir nun im dritten Jahr aktiv auf dem Markt tätig. Das Geschäft an unserem Standort in Kunshan bei Schanghai läuft gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum lebhafter. Zudem wird der Aufbau unseres Händlernetzes in anderen asiatischen Staaten fortgesetzt.

In Nord-Amerika hat die Wirtschaft inzwischen Tritt gefasst, auch wenn dort belastende Faktoren wie eine vergleichsweise hohe Arbeitslosigkeit, die zum Jahresbeginn in Kraft getretene Gesundheitsreform sowie eine hohe US-Dollar-Bewertung die Konjunktur beeinträchtigen könnten. Unser US-Geschäft unter der Marke Masterduct hat sich bislang, auch währungsinduziert, gegenüber Vorjahr gut weiterentwickelt. Ziel ist es, die Marktdurchdringung in dieser großen und somit industriell vielfältigen Region weiter zu erhöhen.

Innovation

Zweites Element unserer Wachstumsstrategie sind Innovationen. Wir entwickeln fortwährend neue Schläuche und Verbindungsteile. Häufig basieren diese Innovationen auf Anfragen unserer Kunden. Für einzelne Kunden exklusiv entwickelte Produktinnovationen werden in der Regel nicht öffentlich am Markt eingeführt. Dies betrifft oft Innovationen im Bereich der Medizintechnik.

Weitere innovative Verbindungsprodukte sind aktuell in der Entwicklungs- oder Testphase.

Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Ertragslage

Der Umsatz im ersten Quartal des Jahres 2015 lag mit 16,8 Mio. Euro um 4,8 Prozent über dem des Vorjahres von 16,0 Mio. Euro. Die Gesamtleistung stieg um 2,7 Prozent auf 17,0 Mio. Euro (Vorjahr: 16,5 Mio. Euro). Unser Wachstum lag somit im Rahmen unserer Prognose, auch wenn wir davon ausgehen, dass die Dynamik – besonders ergebnisseitig – im Laufe des Jahres noch ausgeprägter werden sollte.

Der Konzerngewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebit-DA) des ersten Quartals ging von 2,8 Mio. Euro (Vorjahr) um 13,7 Prozent auf 2,4 Mio. Euro in diesem Jahr zurück. Auch der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank parallel um 19,6 Prozent auf jetzt 1,7 Mio. Euro und liegt somit unter unseren prognostizierten Erwartungen eines leicht steigenden Ebit. Die daraus abgeleitete Ebit-Marge von 10,0 Prozent liegt am unteren Ende unserer Erwartungen.

Diese rückläufigen Ergebnis-Größen sind vor allem auf die um 12,3 Prozent auf nunmehr 6,4 Mio. Euro gestiegenen Personalkosten zurückzuführen. Neben den allgemeinen Lohnkostensteigerungen und dem umsatzbedingten, produktionsseitigen Personalanstieg spiegeln sich hier auch zwei externe Einflüsse in unterschiedlichem Ausmaß wider: Einerseits die seit 2015 geltende Mindestlohnvergütung in Deutschland, die an einigen Standorten aufgrund des Lohnabstandsgebotes zu höherem Personalaufwand führte, sowie andererseits die Einführung der Gesundheitsreform in den USA ("Obama-Care"), die auch unsere Lohnkosten in den USA erhöhte. Die Personaleinsatzquote, definiert als Personalaufwand im Verhältnis zum Umsatz plus Bestandsveränderungen, stieg somit auf 38,2 Prozent (Vorjahr: 35,2 Prozent). Es ist unser Bestreben, diese Erhöhung mittelfristig durch entsprechendes Umsatzwachstum wieder auf das Niveau der vergangenen Jahre zu reduzieren.

Die Materialkosten unseres Umsatzes sind mit 5,3 Mio. Euro hingegen quasi stabil geblieben (plus 0,1 Prozent). Hierbei spielen sowohl Kostenstabilität auf der Rohstoff-Seite als auch Einspar-Effekte (Design to cost) eine Rolle. Dank der Umsatzausweitung konnte die Materialeinsatzquote (Materialaufwand im Verhältnis zum Umsatz plus Bestandsveränderungen) auf 31,3 Prozent (I/2014: 32,3 Prozent) gesenkt werden. Etwas höher, wenn auch gegenüber dem Wachstum leicht unterproportional, stieg der Posten "Sonstige Aufwendungen" auf 2,9 Mio. Euro um plus 4,3 Prozent.

Im Rahmen der Wachstumsstrategie investieren wir kontinuierlich weiter in Standorte und Anlagen. Somit sind die Abschreibungen plangemäß um 4,2 Prozent auf -0,7 Mio. Euro gestiegen.

Das Finanzergebnis hat sich von -0,3 Mio. Euro um 28,1 Prozent auf -0,2 Mio. Euro weiter reduziert. Ursächlich hierfür sind das rückläufige Volumen der Finanzverbindlichkeiten sowie niedrigere Zinsabsicherungskosten. Auch der Aufwand für Ertragsteuern lag mit 0,5 Mio. Euro um 15,7 Prozent unter dem Aufwand des Vorjahreszeitraums von 0,6 Mio. Euro.

Die Aufwandsminderungen im Finanzergebnis und bei den Ertragsteuern reichten absolut jedoch nicht aus, um das rückläufige operative Ergebnis zu kompensieren. Daher sank das Konzerner-

gebnis nach Anteilen der Minderheitsaktionäre um 18,8 Prozent auf 0,9 Mio. Euro. Dies entspricht einem Gewinnanteil je Aktie von 0,10 Euro (Vorjahreszeitraum: 0,13 Euro).

Vermögenslage

Zum Bilanzstichtag betrug die Bilanzsumme 54,8 Mio. Euro. Damit ist die Summe aller Aktiva von 52,0 Mio. Euro zum Jahresende 2014 um 5,4 Prozent gewachsen. Diese Ausweitung der Bilanzsumme ist insbesondere auf den Anstieg der kurzfristigen Vermögenswerte zurückzuführen.

Die langfristigen Vermögensgegenstände reduzierten sich leicht von 29,6 Mio. Euro auf 29,5 Mio. Euro. Dazu trugen zwei gegenläufige Effekte bei: Einerseits die stärker rückläufigen aktiven Latenten Steuern von 2,3 Mio. Euro (Vorjahr: 2,6 Mio. Euro) sowie die leicht reduzierten Immateriellen Vermögenswerte von 4,0 Mio. Euro (Jahresultimo 2014: 4,1 Mio. Euro). Andererseits stiegen die Sachanlagen vor allem im Rahmen unserer Maschinen-Erweiterungen auf 22,9 Mio. Euro (31.12.2014: 22,6 Mio. Euro).

Die kurzfristigen Vermögenswerte sind von 22,4 Mio. Euro (Jahresultimo 2014) um 13,2 Prozent auf 25,3 Mio. Euro gewachsen. Somit beträgt der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme jetzt 46,2 Prozent. Bis auf die Position der liquiden Mittel haben hierzu fast alle dazugehörigen Bilanzposten beigetragen. Vor dem Hintergrund unseres Umsatzwachstums sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einem Plus von 43,5 Prozent auf einen Bilanzwert von 7,7 Mio. Euro gestiegen. Ähnlich die Position Vorräte: Diese ist um 7,8 Prozent auf einen Bilanzwert von 12,6 Mio. Euro gegenüber dem Jahresende 2014 gestiegen. Die Barmittel und Bankguthaben sanken hingegen aufgrund von jahreszeitlich bedingten Auszahlungen (Versicherungsprämien, Boni) um 11,6 Prozent.

Finanzlage

Das Eigenkapital ist um 7,2 Prozent auf 25,5 Mio. Euro gestiegen. Dies entspricht einer weiter gewachsenen Eigenkapital-Quote von 46,6 Prozent (Bilanzstichtag 2014: 45,9 Prozent). Dies ist insbesondere auf den Periodengewinn zurückzuführen; daneben gab es vor allem positive Effekte aus Währungsveränderungen.

Das langfristige Fremdkapital ist minimal um 0,6 Prozent auf 17,1 Mio. Euro gesunken. Dem geringen Anstieg der passiven Latenten Steuern stand eine leichte Reduzierung der langfristigen Rückstellungen gegenüber.

Das kurzfristige Fremdkapital ist von 11,0 Mio. Euro um 11,0 Prozent auf 12,2 Mio. Euro gestiegen. Diese Zunahme beruht insbesondere auf dem Anstieg der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten auf 5,7 Mio. Euro (Jahresultimo 2014: 5,2 Mio. Euro) aufgrund der in Q1 typischerweise anfallenden Einmalzahlungen (Boni, Versicherungen) sowie der sonstigen Verbindlichkeiten um 0,9 Mio. Euro auf 3,5 Mio. Euro, darunter ein Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 23,5 Prozent auf 1,8 Mio. Euro.

Der operative Cash Flow ist im ersten Quartal mit -0,7 Mio. Euro negativ gewesen. Neben dem reduzierten zahlungswirksamen Ergebnis lag dies auch an den jahreszeitlich bedingten Einmalzahlungen und dem Netto-Ausbau der Forderungen.

Die Masterflex Group war zu jedem Zeitpunkt des Berichtszeitraums zahlungsfähig. Auch steht der Masterflex SE ein freier, ungenutzter Kreditrahmen aus dem Konsortialkredit zur Verfügung.

Personalbericht

Die Masterflex Group hat im Rahmen ihres Wachstums im ersten Quartal wiederum einige neue Arbeitsplätze geschaffen. Im Durchschnitt der ersten drei Monate waren 590 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Masterflex Group beschäftigt. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (568 Arbeitsplätze) entspricht dies einer Steigerung von 3,9 Prozent. Neue Stellen wurden insbesondere in der Produktion für die Marken Masterflex und Matzen & Timm geschaffen.

Forschung und Entwicklung

F&E-Projekte werden von uns kontinuierlich weiterentwickelt. Gegenüber den im Konzernlagebericht 2014 enthaltenen Aussagen gab es zum 31. März 2015 keine wesentlichen Änderungen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung auf die Ertrags-, Vermögensund Finanzlage nach dem Bilanzstichtag lagen nicht vor.

Chancen- und Risikobericht

Zur Chancen- und Risikosituation, wie sie im Konzernbericht 2014 dargestellt wurde, ergaben sich keine Änderungen.

Ausblick

Die konjunkturelle Lage in den Regionen der Welt, in denen die Masterflex Group geschäftlich aktiv ist, entwickelt sich weiterhin stabil bis positiv. Das gilt insbesondere für Deutschland, wo die Masterflex Group bislang noch den Schwerpunkt ihres Umsatzes hat.

Zudem steuert die Masterflex Group seit einigen Jahren mit ihren gezielten Investitions- und Vertriebsbemühungen aktiv darauf hin, in eher nicht zyklischen Branchen aktiv zu sein, nämlich in den Bereichen Lebensmittel, Medizintechnik und Pharma. Angesichts des seit mehreren Jahren ansteigenden Anteils gerade der Medizintechnik macht sich diese Investitionspolitik auch schon deutlich bemerkbar. Damit sollte unser Geschäft weniger empfindlich sein, wenn der konjunkturelle Rückenwind einmal nachlassen sollte.

Unsere Wachstumsstrategie basiert auf den Säulen der strukturierten Internationalisierung sowie den Produktinnovationen. Diesen Wachstumskurs wollen wir unvermindert fortsetzen. Besondere Aufmerksamkeit liegt auf dem weiteren Ausbau der Marktpräsenz in Nordamerika und Asien. Wir werden weiterhin zielgerichtet, kontinuierlich und nachhaltig daran arbeiten, uns diese großen Potenziale noch besser zu erschließen.

Für das Jahr 2015 rechnen wir unverändert mit einem Umsatzplus, welches über dem weltwirtschaftlichen Wachstum liegt. In den ersten drei Monaten wurde die Erwartung mit einem Zuwachs von 4,8 Prozent erfüllt. Zudem deuten die Auftragseingänge daraufhin, dass uns dies weiterhin gelingen wird.

Ergebnisseitig liegen wir nach dem ersten Quartal etwas unter unserer Prognose eines in Abhängigkeit von der Umsatzentwicklung leicht steigenden Ebit. Wir sind aber zuversichtlich, das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern im Laufe des Jahres 2015 zu verbessern und unsere Jahresprognose somit zu erreichen.

14 Quartalsfinanzbericht 1/2015 · Die Masterflex-Aktie

Die Masterflex-Aktie

Seit Jahresbeginn hat die Masterflex-Aktie bis zum Ende des ersten Quartals eine Seitwärtsbewegung mit einem nur geringen Anstieg von +0,2 Prozent vollzogen (siehe Grafik), während der S-Dax eine Steigerung von 16,1 Prozent vollzogen hat. Deutlich ausgeprägter war hingegen die Volatilität der Aktie. Bis Ende Februar stieg der Titel auf Werte um 7,30 Euro, die dann nach Veröffentlichung der Adhoc-Mitteilung am 3. März mit den vorläufigen Jahreszahlen 2014 wieder auf ein Niveau von um die 7 Euro nachgegeben hat. Bis auf einen kurzfristigen Ausreißer auf unter 6,80 Euro hielt sich die Aktie dann auf diesem Niveau. Insgesamt schwankte die Aktie zwischen einem Höchstkurs von 7,41 Euro und einem Tief von 6,75 Euro.

Der Aktienumsatz hat in den ersten drei Monaten wieder etwas angezogen nach einem ruhigen Jahresende. Gleichwohl lag der Handel mit einem Gesamtumsatz von knapp 530.000 Stück auf allen deutschen Börsen in Q1 noch unter dem Niveau des vergleichbaren Vorjahres von gut 850.000 Stück. Auch tageweise variierte der Aktien-Stückumsatz teilweise sehr stark: An einigen, wenigen Tagen wurden auf Xetra keine Bezahlt-Kurse festgestellt, an anderen Tagen wechselten gleich fünfstellige Volumina den Besitzer. Bei Börsenaufträgen empfiehlt sich daher eine Limitierung, um handelsbedingte, größere Kurssprünge zu vermeiden.

Der IR-Stab hält regelmäßige Kontakte zu Investoren und Analysten. Damit bemühen wir uns, die Visibilität der Aktie im Markt zu erhöhen. Auch an dem Eigenkapital-Forum vom 23. bis 25. November und an Roadshows für private Anleger wird die Masterflex Group im Jahr 2015 wieder teilnehmen.

Die Hauptversammlung

Am 16. Juni 2015 um 11 Uhr wird die diesjährige Aktionärsversammlung beginnen. Erstmalig in der Geschichte der Masterflex SE wird die HV nicht auf Schloss Horst, sondern in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen stattfinden. Wir hoffen, dass dieser neue Veranstaltungsort verstärkt das Interesse unserer Aktionäre finden wird.

Die Tagesordnungspunkte der Verwaltung sehen neben den regelmäßig zu beschließenden Sachverhalten auch eine Satzungsänderung für die Vergütung des Aufsichtsrates vor. Denn die Zahlung einer ausschließlich festen Vergütung entspricht einer mittlerweile vorherrschenden Praxis, mit der man Fehlanreizen für Aufsichtsratsmitglieder begegnen will, die deren Kontrolltätigkeit beeinträchtigen könnten. Die Staffelung der Vergütung nach Funktionen soll den damit einhergehenden unterschiedlichen Arbeitsaufwand der einzelnen Aufsichtsratsmitglieder angemessen widerspiegeln.

Finanzkalender

Termine für das Jahr 2015

11. Mai Quartalsbericht I/2015
16. Juni Hauptversammlung, Gelsenkirchen
10. August Quartalsbericht II/2015
9. November Quartalsbericht III
/2015
23. - 25. November Eigenkapitalforum, Frankfurt

16 Quartalsfinanzbericht 1/2015 · Zwischenabschluss Konzernbilanz - Aktiva

Zwischenabschluss

Konzernbilanz

Aktiva in T€ 31.03.2015* 31.12.2014
LANGFRISTIGE
VER
MÖGENS
WERTE
Immaterielle Vermögenswerte 4.009 4.077
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte 431 495
Entwicklungsleistungen 137 141
Geschäfts- oder Firmenwert 3.258 3.258
Geleistete Anzahlungen 183 183
Sachanlagen 22.882 22.641
Grundstücke und Gebäude 11.375 11.413
Technische Anlagen und Maschinen 8.963 8.413
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.214 2.182
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 330 633
Finanzanlagen 318 311
Wertpapiere des Anlagevermögens 149 131
Sonstige Ausleihungen 169 180
Sonstige Vermögenswerte 0 0
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 5 20
Latente Steuern 2.253 2.553
29.467 29.602
KURZFRISTIGE
VER
MÖGENS
WERTE
Vorräte 12.609 11.694
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.699 6.107
Unfertige Erzeugnisse und Leistungen 774 662
Fertige Erzeugnisse und Waren 5.103 4.904
Geleistete Anzahlungen 33 21
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 8.801 6.178
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.679 5.350
Sonstige Vermögenswerte 1.117 820
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 5 8
Ertragsteuererstattungsansprüche 18 82
Barmittel und Bankguthaben 3.907 4.422
25.335 22.376
Zu Veräußerungszwecken gehaltene
Vermögenswerte 3 4
25.338 22.380
Summe Aktiva 54.805 51.982

17 Quartalsfinanzbericht 1/2015 · Zwischenabschluss Konzernbilanz - Passiva

Konzernbilanz

Passiva in T€
31.03.2015*
31.12.2014
EIGEN
KAPITAL
Konzerneigenkapital
25.143
23.446
Gezeichnetes Kapital
8.732
8.732
Kapitalrücklage
26.252
26.252
Gewinnrücklagen
-8.752
-9.674
Rücklage zur Marktbewertung von
Finanzinstrumenten
-559
-576
Währungsdifferenzen
-530
-1.288
Ausgleichsposten für Anteile
anderer Gesellschafter
402
389
Summe Eigenkapital
25.545
23.835
LANGFRISTIGE
SCHUL
DEN
Rückstellungen
91
206
Finanzverbindlichkeiten
15.052
15.052
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
36
45
Sonstige Verbindlichkeiten
1.251
1.251
Latente Steuern
632
604
17.062 17.158
KURZFRISTIGE
SCHUL
DEN
Rückstellungen
2.013
2.303
Finanzverbindlichkeiten
5.671
5.150
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
62
55
Ertragsteuerverbindlichkeiten
691
590
Sonstige Verbindlichkeiten
3.547
2.677
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
1.836
1.487
Übrige Verbindlichkeiten
1.711
1.190
11.984 10.775
Schulden in direktem Zusammenhang
mit zur Veräußerung gehaltenen
Vermögenswerten
214
214
12.198 10.989
Summe Passiva
54.805
51.982
* ungeprüft

18 Quartalsfinanzbericht 1/2015 · Zwischenabschluss Konzern-Gewinn und Verlustrechnung

Konzern-Gewinn und Verlustrechnung

Fortgeführte Geschäftsbereiche in T€ 01.01.-
31.03.15*
01.01.-
31.03.14*
1. Umsatzerlöse 16.762 15.988
2. Erhöhung oder Verminderung des
Bestands an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen
89 297
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 152
4. Sonstige Erträge 120 84
Gesamtleistung 16.971 16.521
5. Materialaufwand -5.270 -5.263
6. Personalaufwand -6.437 -5.734
7. Abschreibungen -712 -683
8. Sonstige Aufwendungen -2.875 -2.756
9. Finanzergebnis
Finanzierungsaufwendungen -243 -340
Übriges Finanzergebnis 2 5
10. Ergebnis vor Steuern 1.436 1.750
11. Ertragsteuern -495 -587
12. Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten
Geschäftsbereichen
941 1.163
Aufgegebene Geschäftsbereiche in T€
13. Ergebnis nach Steuern aus aufgege
benen Geschäftsbereichen
-5 -19
14. Konzernergebnis 936 1.144
davon Anteil der Minderheitsgesellschafter
am Ergebnis
13 8
davon Anteil der Aktionäre der
Masterflex SE
923 1.136
Ergebnis pro Aktie
(unverwässert und verwässert)
aus fortgeführten Geschäftsbereichen 0,10 0,13
aus aufgegebenen Geschäftsbereichen 0,00 0,00
aus fortgeführten und aufgegebenen
Geschäftsbereichen
0,10 0,13
*ungeprüft

19 Quartalsfinanzbericht 1/2015 · Zwischenabschluss Konzern-Gesamtergebnisrechnung

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

01.01.- 01.01.-
in T€ 31.03.15* 31.03.14*
Konzernergebnis 936 1.144
Sonstiges Ergebnis
Posten, die anschließend in den Gewinn
oder Verlust umgegliedert werden, sofern
bestimmte Bedingungen erfüllt sind
1.
Währungsgewinne/-verluste aus der Um
rechnung ausländischer Jahresabschlüsse
762 -58
2.
Marktwertänderungen von Finanzinstru
menten
17 -8
3.
Ertragsteuern
-4 4
4.
Sonstiges Ergebnis nach Steuern
775 -62
5.
Gesamtergebnis
1.711 1.082
Gesamtergebnis 1.711 1.082
davon Anteil der Minderheitsgesell
schafter am Ergebnis
13 8
davon Anteil der Aktionäre der
Masterflex SE
1.698 1.074
* ungeprüft

20 Quartalsfinanzbericht 1/2015 · Zwischenabschluss Konzern-Kapitalflussrechnung

Konzern-Kapitalflussrechnung

in T€ 31.03.2015* 31.03.2014*
Periodenergebnis vor Steuern, Zinsauf
wendungen und Finanzerträgen
1.659 2.058
Ausgaben Ertragsteuern -343 -245
Abschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte
712 683
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -619 -580
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwen
dungen/ Erträge und Gewinn/ Verlust aus
dem Abgang von Sachanlagen und
immateriellen Vermögenswerten
13 -144
Zunahme/Abnahme der Vorräte -915 -938
Zunahme/Abnahme der Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen sowie anderer
Aktiva, die nicht der Investitions- oder
Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
-2.242 -1.106
Zunahme/ Abnahme der Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer
Passiva, die nicht der Investitions- oder Finan
zierungstätigkeit zuzuordnen sind
1.016 311
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -719 39
Einzahlungen aus Abgängen von
Gegenständen des Anlagevermögens
0 5
Auszahlungen für Investitionen in
das Anlagevermögen
-887 -180
Einzahlungen aus Rückführung
Finanzanlagen
11 11
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -876 -164
Zins- und Dividendeneinnahmen 2 5
Zinsausgaben -161 -203
Einzahlungen aus der Aufnahme
von Krediten
500 2.000
Auszahlungen für die Tilgung von Krediten -19 -2.088
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 322 -286
Zahlungswirksame Veränderungen
des Finanzmittelbestands
-1.273 -411
Wechselkursbedingte und sonstige Wertände
rungen des Finanzmittelbestands
758 -54
Finanzmittelbestand am Anfang
der Periode
4.425 4.755
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 3.910 4.290
*ungeprüft

©MASTERFLEX

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

XFlame© Schläuche

Die flammwidrigen Schläuche aus PU der Generation XFlame© sind besonders gut für den Einsatz in Schweißgeräten und -anlagen geeignet. Die XFlame- Familie besteht aus drei Schlauchtypen.

22 Quartalsfinanzbericht 1/2015 · Zwischenabschluss Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

in T€ Gezeichne
tes Kapital
Kapitalrück
lage
Gewinn
rücklage
Eigenkapital zum 31.12.2014 8.732 26.252 -9.674
Übrige Veränderungen 0 0 0
Gesamtergebnis 0 0 922
Konzernergebnis 0 0 922
Sonstiges Ergebnis nach
Ertragssteuern
0 0 0
Marktwertänderungen von
Finanzinstrumenten
0 0 0
Währungsgewinne/-verluste
aus der Umrechnung auslän
discher Jahresabschlüsse
0 0 0
Auf das sonstige Ergebnis
entfallende Ertragsteuern
0 0 0
Eigenkapital zum 31.03.2015 8.732 26.252 -8.752
Eigenkapital
zum 31.12.2013
8.732 26.252 -12.717
Übrige Veränderungen 0 0 0
Gesamtergebnis 0 0 1.136
Konzernergebnis 0 0 1.136
Sonstiges Ergebnis nach
Ertragssteuern
0 0 0
Marktwertänderungen von
Finanzinstrumenten
0 0 0
Währungsgewinne/-verluste
aus der Umrechnung auslän
discher Jahresabschlüsse
0 0 0
Auf das sonstige Ergebnis
entfallende Ertragsteuern
0 0 0
Eigenkapital zum 31.03.2014 8.732 26.252 -11.581

Quartalsfinanzbericht 1/2015 · Zwischenabschluss Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

Eigen
kapital
Ausgleichs
posten für
Anteile
anderer Ge
sellschafter
Anteil der
Aktionäre der
Masterflex SE
Währungs
differenzen
Rücklage
zur Marktbe
wertung von
Finanz
instrumenten
23.835 389 23.446 -1.288 -576
0 0 0 0 0
1.710 13 1.697 758 17
935 13 922 0 0
775 0 775 758 17
17 0 17 0 17
762 0 762 762 0
-4 0 -4 -4 0
25.545 402 25.143 -530 -559
21.063 576 20.487 -1.189 -591
1 1 0 0 0
1.082 8 1.074 -54 -8
1.144 8 1.136 0 0
-62 0 -62 -54 -8
-8 0 -8 0 -8
-58 0 -58 58 0
4 0 4 4 0

Anhang zum Quartalsfinanzbericht 1/2015

1. Rechnungslegungsgrundsätze

Dieser Zwischenbericht wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, bzw. International Accounting Standards (IAS) des International Accounting Standard Board (IASB) erstellt und steht im Einklang mit den hier dargestellten wesentlichen Rechnungslegungsgrundsätzen der Gesellschaft. Es wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewandt wie beim Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2014 abgeschlossene Geschäftsjahr.

2. Konsolidierungskreis

Im Vergleich zum 31. Dezember 2014 haben sich keine Änderungen des Konsolidierungskreises ergeben.

3. Dividende

Vorstand und Aufsichtsrat der Masterflex SE werden in der Hauptversammlung am 16. Juni 2015 vorschlagen, auf eine Dividendenzahlung zu verzichten.

4. Segmentberichterstattung

Der Masterflex-Konzern gliedert seine operativen Segmente nach den Kriterien des IFRS 8. Die Steuerung erfolgt anhand der Informationen, die der Gesamtvorstand, als chief operating decision maker, zur Performance-Messung und Ressourcenallokation für den gesamten Masterflex-Konzern erhält (sog. Management Approach).

©MASTERFLEX

Viereck-Rund-Adapter Masterduct bietet unter der Sub-Marke Flexmaster U.S.A.® Equipment für komplette Klimasysteme und Lüftungen an.

Im Vergleich zum Konzernabschluss 31. Dezember 2014 haben sich keine Änderungen in der Segmentierungsgrundlage ergeben. Die Masterflex Entwicklungs GmbH und die Masterflex Vertriebs GmbH werden einheitlich unter der Rubrik "Nicht fortgeführte Geschäftsbereiche" dargestellt. Der Masterflex-Konzern weist damit ein operatives Segment, das Kerngeschäftsfeld Hightech-Schlauchsysteme (HTS), aus.

Segmentberichterstattung 31.03.2015

In T€ Hightech
Schlauch
systeme
Fortge
führte
Geschäfts
bereiche
Nicht fort
geführte
Geschäfts
bereiche
Summe
Segmente
Umsätze mit konzern
fremden Dritten
16.762 16.762 0 16.762
Ergebnis (Ebit) 1.677 1.677 -5 1.672
Investitionen in Sach
anlagevermögen und
immaterielle Vermö
genswerte
887 887 0 887
Abschreibungen 712 712 0 712
Vermögen 54.802 54.802 3 54.805

Segmentberichterstattung 31.03.2014

In T€ Hightech
Schlauch
systeme
Fortge
führte
Geschäfts
bereiche
Nicht fort
geführte
Geschäfts
bereiche
Summe
Segmente
Umsätze mit konzern
fremden Dritten
15.988 15.988 0 15.988
Ergebnis (Ebit) 2.085 2.085 -19 2.066
Investitionen in Sach
anlagevermögen und
immaterielle Vermö
genswerte
180 180 0 180
Abschreibungen 683 683 0 683
Vermögen 54.890 54.890 5 54.895

5. Ergebnis je Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird nach IAS 33 mittels Division des Konzernergebnisses durch den gewichteten Durchschnitt der während des Berichtszeitraumes im Umlauf befindlichen Aktienzahl ermittelt. Zum 31. März 2015 betrug das unverwässerte Ergebnis pro

Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen 0,10 Euro und aus fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen ebenso 0,10 Euro bei einem gewichteten Durchschnitt der Aktienzahl von 8.865.874.

Da kein Aktienoptionsprogramm existiert, entfällt die Berechnung des verwässerten Ergebnisses.

6. Eigene Aktien

Zum 31. März 2015 befinden sich 134.126 eigene Aktien im Bestand der Masterflex SE.

7. Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter lag im Berichtszeitraum bei 590 Beschäftigten und damit um 3,9 Prozent über dem Vorjahreszeitraum mit 568 Mitarbeitern.

8. Ertragsteuer

Der Ertragsteueraufwand ist im Quartalsfinanzbericht auf der Grundlage des für das Gesamtjahr 2015 geschätzten Effektivsteuersatzes für die Masterflex SE ermittelt worden, der auf das Vorsteuerergebnis des Berichtszeitraums bezogen wurde. Der Effektivsteuersatz beruht auf einer aktuellen Ergebnis- und Steuerplanung.

9. Kapitalflussrechnung

Die Konzernkapitalflussrechnung ist nach IAS 7 ("Cash Flow Statements") erstellt. Es wird zwischen Zahlungsströmen aus betrieblicher, investiver und Finanzierungs-Tätigkeit unterschieden. Die in der Finanzierungsrechnung ausgewiesene Liquidität entspricht dem Bilanzausweis "Barmittel und Bankguthaben".

Der Finanzmittelbestand am Ende der Periode, wie er in der Konzern-Kapitalflussrechnung dargestellt wird, kann auf die damit in Zusammenhang stehenden Posten in der Konzernbilanz folgendermaßen übergeleitet werden:

In T€ 31.03.2015 31.03.2014
Finanzmittelbestand am Ende
der Periode
3.910 4.290
In zu Veräußerungszwecken gehal
tenen Vermögenswerten enthaltene
Barmittel und Bankguthaben
3 5
Barmittel und Bankguthaben 3.907 4.285

10. Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Die Beziehungen werden im Geschäftsbericht 2014 im Konzernanhang unter Punkt 35 erläutert. Im Berichtszeitraum hat sich an den dort gemachten Aussagen nichts geändert.

11. Prüferische Durchsicht des Zwischenberichts

Der Zwischenabschluss und der Zwischenlagebericht des Quartalsfinanzberichts wurden weder nach § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

  1. April 2015

Dr. Andreas Bastin Mark Becks Vorstandsvorsitzender Finanzvorstand

Masterflex SE

Impressum

Masterflex SE Willy-Brandt-Allee 300 45891 Gelsenkirchen, Germany

Kontakt:

Tel +49 209 97077 0 Fax +49 2 09 97077 33 [email protected] www.MasterflexGroup.com

Layout:

www.con-tigo.de Bildnachweise: Alle Bilder: © Masterflex SE

Druck: www.westerwald-druck.de