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Masterflex SE Interim / Quarterly Report 2015

Aug 10, 2015

276_10-q_2015-08-10_b085d393-0b98-467b-a1ca-195f4ed9a9dd.pdf

Interim / Quarterly Report

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Masterflex SE Zwischenbericht 1. Halbjahr 2015

Highlights in den ersten sechs Monaten

Umsatzanstieg von 3,2 %

Wachstum vor allem bei internationalen Aktivitäten Eigenkapital steigt auf 47,0 %

Masterflex im Überblick

in T€
Konzernumsatz
EbitDA
Ebit
EBT
Finanzergebnis
Konzernergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen*
Konzernergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen
Konzernergebnis
Konzernergebnis pro Aktie
aus fortgeführten Geschäftsbereichen
aus aufgegebenen Geschäftsbereichen
aus fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen
Ebit-Marge
Mitarbeiter
Konzern-Eigenkapital
Konzern-Bilanzsumme
Konzern-Eigenkapitalquote (%)
* ohne Minderheitenanteile

3 Zwischenbericht 1. Halbjahr 2015 · Intro Masterflex im Überblick / Der Konzern

Veränderung 30.06.2014 30.06.2015
3,2 % 31.974 32.987
-9,0 % 4.921 4.476
-13,9 % 3.538 3.046
-12,0 % 2.909 2.561
-22,9 % -629 -485
-14,0 % 1.904 1.637
-22 -30
-14,6 % 1.860 1.588
-14,3 % 0,21 0,18
0,00 0,00
-14,3 % 0,21 0,18
11,1 % 9,2 %
3,6 % 578 599
Veränderung 31.12.2014 30.06.2015
25.864
8,5 % 23.835
5,9 % 51.982 55.047

Inhalt

Highlights in den ersten sechs Monaten 2
Masterflex im Überblick 2
Vorwort des Vorstandsvorsitzenden 5
Zwische
nlagebe
richt
7
Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit 7
Markt und Wettbewerb 7
Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 8
Internationalisierung 8
Innovation 9
Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 9
Ertragslage 9
Vermögenslage 10
Finanzlage 1 1
Personalbericht 12
Forschung und Entwicklung 12
Nachtragsbericht 12
Chancen- und Risikobericht 12
Ausblick 12
Die Maste
rflex-Akt
ie
14
Die Hauptversammlung 14
Finanzkalender 15
Zwische
nab
schluss
16
Konzernbilanz 16
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (1. Halbjahr) 18
Konzern-Gesamtergebnisrechnung (1. Halbjahr) 19
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (2. Quartal) 20
Konzern-Gesamtergebnisrechnung (2. Quartal) 2 1
Konzern-Kapitalflussrechnung 22
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals 24
Anha
ng
zum
Qua
rta
lsfinanzbe
richt
26

Vorwort des Vorstandsvorsitzenden

Liebe Aktionärinnen, liebe Aktionäre,

Die erste Halbzeit des Jahres 2015 ist für uns im Großen und Ganzen gut verlaufen. Mit dem Design, der Produktion und dem beratungsorientierten Verkauf von Hightech-Schläuchen und -Verbindungssystemen haben wir 33,0 Mio. Euro umgesetzt, soviel wie noch nie zuvor in einem einzigen Halbjahr. Gegenüber Vorjahr ist dies eine Umsatzsteigerung von 3,2 Prozent. Wenngleich wir zum Jahresanfang noch erwartungsvoller waren, so zeigt dieser nachhaltige Umsatz doch, welche Stabilität unser regional sehr weit gespanntes Geschäft inzwischen hat.

Dabei sind die Rahmenumstände nicht nur beflügelnd. Und hierbei spreche ich weniger von Russland, dessen gesamtwirtschaftliche Zukunft sich völlig ungewiss darstellt. In Deutschland haben die Diskussionen um Griechenland dazu geführt, dass die Wirtschaft zwar leicht gewachsen ist, die Wachstumsrate aber alles andere als betört. Da wir hier aufgrund unserer Marktführerposition unverändert den größten Umsatz erzielen, dämpft eine zurückhaltende Investitionsneigung unser Geschäft. Wir gehen jedoch davon aus, dass die Verunsicherung im zweiten Halbjahr abnimmt und wir dann umsatzseitig – und folglich dann auch im operativen Ergebnis – unsere prognostizierten Erwartungen für das Jahr 2015 erfüllen werden.

Richtig erfreulich ist inzwischen unsere Entwicklung in China und Asien, wo wir jetzt zweistellige Zuwachsraten im Geschäft mit unseren Hightech-Schläuchen verzeichnen. Hier zeigt sich, dass Geduld

eine wichtige Tugend bei der Internationalisierung ist. Und auch wenn das Wirtschaftswachstum in China nicht mehr ganz so hoch ausfällt wie bei unserem Start vor drei Jahren, so liegen die jetzt prognostizierten Wachstumsraten für China doch deutlich über dem, was wir aus dem insgesamt eher wenig dynamischen Europa gewohnt sind.

Handlungsbedarf besteht für uns in Nordamerika. Rückblickend auf die letzten Monate ist festzustellen, dass wir in den USA vor allem aufgrund der Wechselkursrelationen ein stabiles Geschäft erzielt haben.

Dr. Ing. Andreas Bastin Vorstandsvorsitzender

Da wir das Potenzial für unsere langlebigen Hightech-Schläuche in diesem großen und für uns attraktiven Markt deutlich höher einschätzen, werden wir – neben weiteren Maßnahmen vor allem im Bereich Marketing und Vertrieb – die Regionalführung zum 1. September 2015 neu besetzen.

Gleichzeitig haben wir unsere Anstrengungen forciert, um uns über eine internationale Akquisition im Markt für Spezialschläuche zu verstärken. Der Markt für Unternehmen ist derzeit zwar nicht einfach: Aufgrund der globalen Niedrigzinspolitik sind die Preise stark gestiegen. Daher agieren wir hier mit Bedachtsamkeit, damit sich ein solcher Kauf auch auf lange Sicht für die Gesellschaft – und somit auch für die Masterflex-Aktionäre – rechnet. Ich denke, verehrte Aktionäre und Aktionärinnen, dies ist auch in Ihrem Sinn!

Gelsenkirchen, 31. Juli 2015

Ihr

Dr. Andreas Bastin Vorstandsvorsitzender

Zwischenlagebericht

Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit

Der Masterflex-Konzern mit der Muttergesellschaft Masterflex SE, Gelsenkirchen (nachfolgend auch Masterflex Group genannt) konzentriert sich auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Hightech-Schläuchen und -Verbindungssystemen für vielfältigste Anwendungen in der Industrie und dem Verarbeitenden Gewerbe. Die besondere Kompetenz liegt in der Verwendung von anspruchsvollen Kunststoffen.

Hauptproduktionsstandorte der international agierenden Masterflex Group mit 13 operativen Tochtergesellschaften sind Gelsenkirchen, Halberstadt, Norderstedt und Houston (USA). Daneben verfügt die Masterflex Group an verschiedenen Standorten in Europa, Amerika und Asien über Niederlassungen mit kleinen Produktionslinien oder Vertriebspartnerschaften.

Seit dem Jahr 2000 werden die Aktien der Masterflex SE (WKN 549 293) an der Frankfurter Börse gehandelt.

Markt und Wettbewerb

Der Markt für Hightech-Schläuche und -Verbindungssysteme besteht weltweit aus vielen, eher regional orientierten Spezialmärkten, die von zumeist mittelständischen Unternehmen bedient werden. Die Kunden kommen in erster Linie aus dem Verarbeitenden Gewerbe inkl. industrieller Anwendungen (B2B-Markt). Aufgrund seiner eher inhomogenen und nicht einfach abzugrenzenden Struktur gibt es wenig belastbare Marktdaten. Wir beobachten, dokumentieren und analysieren diesen Markt und seine Teilnehmer seit einigen Jahren in unseren Kern-Regionen intensiv.

Aufgrund der nicht einfach zu erwerbenden Material-, Verarbeitungsund Anwendungskompetenz der anspruchsvollen Kunststoffe sowie der Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten ist es ein attraktiver Markt. Dieser ist durch kleine Losgrößen in der Produktion wie auch im Vertrieb und durch intensive Beratung, kombiniert mit Entwicklungskompetenz für kundenspezifische Lösungen, gekennzeichnet. Unsere Kunden kommen aus fast allen Branchen der Industrie und des Verarbeitenden Gewerbes.

Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr

Die konjunkturelle Lage in Deutschland hat sich grundsätzlich stabilisiert. Gleichwohl sind die Unsicherheiten, auch aufgrund der Griechenlandkrise, gestiegen. Dies beeinträchtigt die Stimmung bei den Unternehmen und führt inzwischen mitunter zu Verzögerungen bei Investitionsprojekten. In Europa sind teils recht deutliche Aufwärtsbewegungen zu sehen; aber auch hier ist die Griechenlandkrise oft meinungs- und investitionsprägend. In den USA durchläuft die Wirtschaft eine positive Entwicklung, die inzwischen auch breiten Raum gegriffen hat. In China hat die Wachstumsdynamik etwas nachgelassen, bewegt sich gleichwohl auf gegenüber Europa hohem Niveau.

Die recht unterschiedliche konjunkturelle Stimmung hat unser Geschäft im ersten Halbjahr beeinflusst. In Deutschland läuft das Geschäft stabil, in Europa überwiegend erfreulich. Überaus dynamisch entwickeln sich unsere Aktivitäten in Asien. Hingegen wird in Russland das Vorjahresniveau klar verfehlt. Alles in allem, ist der Umsatz mit Hightech-Schläuchen und -Verbindungssystemen im ersten Halbjahr 2015 um 3,2 Prozent auf 33,0 Mio. Euro bei einem stabilen Auftragsbestand gestiegen.

Internationalisierung

Im Rahmen unserer gezielt angelegten Internationalisierung wollen wir den Schwerpunkt unseres Umsatzes, der heute noch in Europa liegt, nach und nach auf ausgesuchte Märkte in anderen Kontinenten verlagern, insbesondere nach Nordamerika und Asien. Neben der Wachstumsdynamik, die dort herrscht und an der wir teilhaben wollen, ist unsere weltweite Lieferfähigkeit für einen bedeutsamen Teil unserer Kunden – die deutschen Global Player – ein wichtiger Aspekt, da diese sich über unsere Standorte in aller Welt gut versorgt fühlen.

In Russland verlaufen die wirtschaftlichen Aktivitäten weiterhin auf gebremstem Niveau. Dies trifft auch die Geschäftsaktivitäten unseres Joint Ventures, der Masterflex RUS (Masterflex-Anteil von 51 Prozent) mit Sitz in St. Petersburg. Aus unserer Sicht ist es ungewiss, wann sich die Lage hier wieder zum Besseren hin wendet.

In China sind wir im dritten Jahr aktiv auf dem Markt tätig; inzwischen haben wir uns in Kunshan bei Schanghai eine gute Basis als europäischer Spezialschlauchhersteller erarbeiten können. Unser Umsatz entwickelte sich in der ersten Jahreshälfte gegenüber dem Vorjahreszeitraum sehr lebhaft. Auch der Ausbau unseres Händlernetzes in anderen asiatischen Staaten wurde erfolgreich fortgesetzt. Hält dieser Trend in Asien weiterhin so an, erwarten wir auf mittlere Sicht positive Ergebnisse unserer im Jahr 2013 vollständig neu gegründeten Aktivitäten.

In Nordamerika entwickelt sich das konjunkturelle Klima weiter positiv, trotz belastender Faktoren wie der vergleichsweise hohen US-Dollar-Bewertung. Unser USA-Geschäft unter der Marke Masterduct hat sich gegenüber dem Vorjahr währungsindiziert stabil weiterentwickelt. Unser Ziel ist es, die Marktdurchdringung in dieser großen und somit industriell vielfältigen Region weiter zu erhöhen. Um dieses Ziel nun forciert umzusetzen, werden wir die Führung unserer US-Gesellschaft zum 1. September 2015 neu besetzen.

Innovation

Das zweite Element unserer Wachstumsstrategie sind unsere Innovationen. Wir entwickeln kontinuierlich neue Schläuche und Verbindungsteile. Häufig basieren diese Innovationen auf Anfragen unserer Kunden. Für einzelne Kunden exklusiv entwickelte Produktinnovationen werden in der Regel nicht öffentlich am Markt eingeführt. Weitere innovative Verbindungsprodukte sind aktuell in der Entwicklungs- oder Testphase.

Zur Erprobung und Erfüllung der vielfältigen Zulassungsanforderungen wird ein umfangreicher Pool von hochwertigen Messund Analysegeräten benötigt, den wir uns im Rahmen unserer Investitionsaktivitäten in den letzten Jahren zugelegt haben. Exemplarisch zeigen wir Ihnen hiervon bildlich einige Beispiele in diesem Bericht.

Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Ertragslage

Der Umsatz mit Hightech-Schläuchen und –Verbindungssystemen ist im ersten Halbjahr des Jahres 2015 von 32,0 Mio. Euro um 3,2 Prozent auf 33,0 Mio. Euro gewachsen. Die Gesamtleistung stieg um 5,0 Prozent auf 33,9 Mio. Euro (Vorjahr 32,3 Mio. Euro). Das Wachstum im ersten Halbjahr lag damit am unteren Rand unserer Jahresprognose. Wir gehen davon aus, dass die Dynamik unseres Geschäfts im zweiten Halbjahr stärker zum Tragen kommen wird.

Der Konzerngewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EbitDA) des ersten Halbjahres 2015 ging von 4,9 Mio. Euro (2014) um 9,0 Prozent auf 4,5 Mio. Euro in diesem Jahr zurück. Auch der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) sank damit um 13,9 Prozent auf nunmehr 3,0 Mio. Euro und liegt somit unter unseren prognostizierten Erwartungen eines leicht steigenden Ebit. Diese niedriger als erwarteten Ergebnisse sind insbesondere auf den geringeren Umsatzanstieg zurückzuführen. Unser Wachstum findet derzeit eher im Ausland statt, das wir aufgrund unserer Internationalisierungsstrategie vor einigen Jahren auf- oder ausgebaut hatten.

Daneben sind die Kosten für sonstige Aufwendungen auf 6,1 Mio. Euro um plus 11,2 Prozent und für Personal auf 12,8 Mio. Euro um plus 10,0 Prozent etwas stärker gestiegen. Für den gestiegenen Personalaufwand ursächlich sind in diesem Jahr neben den allgemeinen, teils gesetzlich verursachten Lohnkostensteigerungen und dem wachstumsbedingten Personalanstieg auch Aufwendungen für die Neubesetzung für Vertriebs- bzw. Managementpositionen. Die Personaleinsatzquote (Personalaufwand im Verhältnis zum Umsatz plus Bestandsveränderungen) lag bei 38,3 Prozent und damit über der des vergleichbaren Vorjahreszeitraums von 36,3 Prozent. Wir streben danach, diese Quote mittelfristig durch entsprechendes Umsatzwachstum wieder auf das Niveau der vergangenen Jahre zu reduzieren.

Stabil hat sich hingegen der Materialaufwand entwickelt: Er stieg in den ersten sechs Monaten um 2,6 Prozent – und somit unterproportional – auf 10,6 Mio. Euro. Dazu beigetragen haben sowohl Kostenstabilität auf der Rohstoff-Seite als auch Einspar-Effekte (Design to Cost). Die Materialeinsatzquote (Materialaufwand im Verhältnis zum Umsatz plus Bestandsveränderungen) konnte somit leicht auf 31,6 Prozent (Vorjahreszeitraum 2014: 32,1 Prozent) gesenkt werden.

Im Rahmen der Wachstumsstrategie investieren wir fortlaufend in Standorte und Anlagen. Die Abschreibungen auf Sachanlagen sind plangemäß um 3,4 Prozent auf 1,4 Mio. Euro gestiegen.

Das Finanzergebnis hat sich von -0,6 Mio. Euro um 22,9 Prozent auf -0,5 Mio. Euro reduziert. Gründe hierfür sind das rückläufige Volumen der Finanzverbindlichkeiten sowie niedrigere Zinsabsicherungskosten. Auch der Aufwand für Ertragsteuern lag mit 0,9 Mio. Euro um 8,1 Prozent unter dem Aufwand des Vorjahreszeitraums von 1,0 Mio. Euro.

Diese Aufwandsminderungen reichten absolut jedoch nicht aus, um das rückläufige operative Ergebnis zu kompensieren. Daher sank das Konzernergebnis nach Anteilen der Minderheitsaktionäre um 14,6 Prozent auf 1,6 Mio. Euro. Der Gewinn pro Aktie beträgt 0,18 Euro gegenüber 0,21 Euro im Vorjahreszeitraum.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme betrug zum Bilanzstichtag 55,0 Mio. Euro. Gegenüber dem Jahresende 2014 entspricht dies einem Wachstum von 5,9 Prozent. Die Ausdehnung ist ausschließlich auf den Anstieg der kurzfristigen Vermögenswerte auf nunmehr 25,6 Mio. Euro zurückzuführen.

Die langfristigen Vermögensgegenstände reduzierten sich leicht um 0,4 Prozent auf 29,5 Mio. Euro. Per Saldo hat sich das auf 23,2 Mio. Euro gestiegene Sachanlagevermögen mit den auf 2,0 Mio. Euro gesunkenen aktiven latenten Steuern (Vorjahr 2,6 Mio. Euro) nahezu kompensiert.

Der Anstieg der kurzfristigen Vermögenswerte um 14,2 Prozent ist insbesondere auf eine höhere Vorratshaltung von 13,1 Mio. Euro und das umsatzbedingte Wachstum unserer Forderungen und sonstigen Vermögenswerten auf nunmehr 9,1 Mio. Euro zurückzuführen. Gegenläufig entwickelte sich die Position Barmittel und Bankguthaben kalendertypisch und wachstumsbedingt auf einen stichtagsbezogenen Wert von 3,3 Mio. Euro (Jahresende 2014: 4,4 Mio. Euro).

Finanzlage

Im ersten Halbjahr 2015 ist das Eigenkapital der Masterflex Group um 8,5 Prozent auf 25,9 Mio. Euro gewachsen. Dies entspricht einer Eigenkapital-Quote von 47,0 Prozent (Bilanzstichtag 2014: 45,9 Prozent). Bedeutsam hierfür sind neben dem Periodengewinn von 1,6 Mio. Euro auch positive Effekte aus Währungsveränderungen.

Das langfristige Fremdkapital ist um 9,7 Prozent auf 15,5 Mio. Euro gesunken. Ursächlich hierfür war insbesondere eine weitere Rückführung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten auf nunmehr 13,5 Mio. Euro.

Das kurzfristige Fremdkapital beläuft sich stichtagsbezogen jetzt auf 13,5 Mio. Euro gegenüber 10,8 Mio. Euro (Jahresende 2014). Der Anstieg beruht in erster Linie auf einer Erhöhung der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten auf nunmehr 7,2 Mio. Euro zur Vorfinanzierung unseres Wachstums über Lagerausbau und gestiegener Fakturierung.

Der operative Cash Flow ist mit 0,2 Mio. Euro im ersten Halbjahr leicht positiv gewesen (Vorjahr 1,9 Mio. Euro), nach einem cashnegativen Q 1/2015. Neben dem niedrigeren zahlungswirksamen Ergebnis spiegeln sich hierin vor allem der Ausbau des Lagers und der umsatzbedingte Anstieg unserer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wider. Zudem verringerten sich unsere liquiden Mittel aufgrund unserer gestiegenen Investitionsaktivitäten etwas auf 3,3 Mio. Euro (Jahresende 2014: 4,1 Mio. Euro).

Die Masterflex Group war zu jedem Zeitpunkt des Berichtszeitraums zahlungsfähig. Auch steht der Masterflex SE ein freier, ungenutzter Kreditrahmen aus dem Konsortialkredit zur Verfügung.

Personalbericht

Die Masterflex Group hat im Rahmen ihres Wachstums im ersten Halbjahr einige neue Arbeitsplätze geschaffen. Im Durchschnitt der ersten sechs Monate waren 599 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Masterflex Group beschäftigt. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (578 Arbeitsplätze) entspricht dies einer Steigerung von 3,6 Prozent. Neue Stellen wurden insbesondere in der Produktion für die Marken Masterflex und Matzen & Timm geschaffen.

Forschung und Entwicklung

F&E-Projekte werden von uns kontinuierlich weiterentwickelt. Gegenüber den im Konzernlagebericht 2014 enthaltenen Aussagen gab es zum 30. Juni 2015 keine wesentlichen Änderungen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung auf die Ertrags-, Vermögensund Finanzlage nach dem Bilanzstichtag lagen nicht vor.

Chancen- und Risikobericht

Zur Chancen- und Risikosituation, wie sie im Konzernbericht 2014 dargestellt wurde, ergaben sich keine Änderungen.

Ausblick

Die konjunkturelle Lage in den Regionen der Welt, in denen die Masterflex Group geschäftlich aktiv ist, entwickelt sich – mit Ausnahme von Russland – stabil bis positiv. Allerdings sind die Unsicherheiten aufgrund der Griechenland-Thematik gewachsen, was die Investitionsneigung stärker beeinträchtigen kann. Dies gilt besonders für Deutschland und Europa, wo die Masterflex Group bislang noch den Schwerpunkt ihres Umsatzes hat.

Unsere Wachstumsstrategie basiert auf den Säulen der strukturierten Internationalisierung sowie den Produktinnovationen. Diesen Wachstumskurs wollen wir unvermindert fortsetzen. Zudem forcieren wir unsere Bemühungen, uns über eine internationale Akquisition im Markt für Spezialschläuche zu verstärken.

Im operativen Geschäft liegt unsere Aufmerksamkeit auf dem weiteren Ausbau der Marktpräsenz in Nordamerika und Asien. Während unsere Entwicklung in Asien in diesem Jahr nun richtig an Fahrt gewinnt, nutzen wir im US-Markt noch zu wenig von unserem riesigen Potenzial. Weiteres Geschäftsvolumen wollen wir uns künftig mit einer forcierten Marktbearbeitung unter einer neuen Regionalführung erschließen; erste nachhaltige Erfolge hieraus sollten im kommenden Jahr sichtbar werden. Wir werden weiterhin zielgerichtet, kontinuierlich und nachhaltig daran arbeiten, uns diese Potenziale stärker zu erschließen.

Für das Jahr 2015 rechnen wir unverändert mit einem Umsatzanstieg, welcher über dem weltwirtschaftlichen Wachstum liegt. Im ersten Halbjahr wurde mit einem Wachstum von 3,2 Prozent die Basis hierfür gelegt. Auf Basis der Auftragseingänge schätzen wir, dass diese Geschäftsausdehnung im zweiten Halbjahr 2015 deutlich gelingen sollte.

Ergebnisseitig liegen wir nach dem ersten Halbjahr unter unserer Prognose eines in Abhängigkeit von der Umsatzentwicklung leicht steigenden Ebit. Wir sind aber zuversichtlich, über eine entsprechende Geschäftsausdehnung das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern im Laufe des Jahres 2015 zu verbessern und unsere Jahresprognose somit zu erreichen.

Zugprüfung

©MASTERFLEX

Hier wird zugeliefertes Silikon auf sein Anhaftungsverhalten zu gleichen oder anderen Elastomeren hin gemessen. Bis zu 3.000 N (3 Kilonewton) starke Kräfte ziehen an dem Silikonstreifen. Unsere Produkte unterliegen häufig zertifizierten Anforderungen: Daher sind strenge Eingangstests an das Material für unsere hohe Produktqualität überaus wichtig.

Die Masterflex-Aktie

Im ersten Halbjahr hat die Masterflex-Aktie etwas an Wert verloren; der Schlusskurs betrug 6,82 Euro und lag somit um 2,6 Prozent unter dem vom Jahresbeginn. Während sich die Aktie bis Anfang März noch aufwärts bewegte, wurde diese Entwicklung durch die Adhoc-Mitteilung vom 3. März durch eine Seitwärtsbewegung auf einem Niveau von plus/minus 7 Euro abgelöst. Vermutlich aufgrund der steigenden Unsicherheiten im Kapitalmarkt aufgrund der Griechenland-Thematik, die auch beim S-Dax in eine allgemeine Seitwärtsbewegung einmündete, geriet die Masterflex-Aktie im Juni als kleiner Nebenwert unter Abgabedruck und endete mit einem Schlusskurs von 6,82 Euro. Insgesamt schwankte die Aktie zwischen einem Höchstkurs von 7,41 Euro und einem Tief von 6,70 Euro.

Der Aktienumsatz hat in den ersten sechs Monaten wieder etwas angezogen nach einem ruhigen Jahresende. Gleichwohl lag der Handel mit einem Gesamtumsatz von knapp 950.000 Stück auf allen deutschen Börsen im 1. Halbjahr etwas unter dem Niveau des vergleichbaren Vorjahres von rund 1,2 Mio. Stück. Auch tageweise variierte der Aktien-Stückumsatz mitunter stärker.

Der IR-Stab hält regelmäßig Kontakte zu Investoren und Analysten. Damit bemühen wir uns, die Sichtbarkeit der Aktie im Markt zu verbessern. Auch an dem Eigenkapital-Forum vom 23. bis 25. November und an Roadshows für private Anleger wird die Masterflex Group im Jahr 2015 wieder teilnehmen.

Die Hauptversammlung

Die Hauptversammlung 2015 fand am 16. Juni in Gelsenkirchen statt. Erstmalig in der Geschichte der Masterflex SE wurde die Aktionärsversammlung auf der Veltins-Arena abgehalten. Gegenüber den Vorjahren stieg die Zahl der Teilnehmer; zudem waren mit 54,7 Prozent erstmalig mehr als die Hälfte des Grundkapitals auf einer HV vertreten. Ganz überwiegend wurde der neue Veranstaltungsort sehr positiv beurteilt.

Die von der Verwaltung vorgeschlagenen Tagesordnungspunkte wurden alle mit sehr großer Mehrheit genehmigt. Über den ergänzenden Tagesordnungspunkt der Gewinnverwendung wurde lebhaft diskutiert; freilich fand der Gegenantrag einer Aktionärsvereinigung auf Dividendenausschüttung aufgrund der überwiegend priorisierten Wachstumsfinanzierung keine Mehrheit.

Die von der HV beschlossene Satzung ist seit Juli im Internet verfügbar.

Finanzkalender

Termine für das Jahr 2015

30. März Bilanzpressekonferenz, Düsseldorf
30. März Analystenkonferenz, Frankfurt
11. Mai Quartalsbericht I/2015
16. Juni Hauptversammlung, Gelsenkirchen
10. August Quartalsbericht II/2015
9. November Quartalsbericht III
/2015
23. – 25. November Eigenkapitalforum, Frankfurt

Druckprüfstand

Ein Verbindungsteil muss anforderungsgerecht auch einem bestimmten Druck gegenüber standhalten. Daher wird hier penibel getestet. Der Prüfdruck (gemessen in Bar) hängt auch von den jeweiligen Kundenanforderungen ab und kann im Druckprüfstand bei Temperaturen von -70° Celsius bis + 300° Celsius getestet werden.

©MASTERFLEX

16 Zwischenbericht 1. Halbjahr 2015 · Zwischenabschluss Konzernbilanz - Aktiva

Zwischenabschluss

Konzernbilanz

Aktiva in T€ 30.06.2015* 31.12.2014
LANGFRISTIGE
VER
MÖGENS
WERTE
Immaterielle Vermögenswerte 3.986 4.077
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte 412 495
Entwicklungsleistungen 133 141
Geschäfts- oder Firmenwert 3.258 3.258
Geleistete Anzahlungen 183 183
Sachanlagen 23.170 22.641
Grundstücke und Gebäude 11.359 11.413
Technische Anlagen und Maschinen 8.825 8.413
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.253 2.182
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 733 633
Finanzanlagen 278 311
Wertpapiere des Anlagevermögens 120 131
Sonstige Ausleihungen 158 180
Sonstige Vermögenswerte 0 0
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 8 20
Latente Steuern 2.048 2.553
29.490 29.602
KURZFRISTIGE
VER
MÖGENS
WERTE
Vorräte 13.134 11.694
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.889 6.107
Unfertige Erzeugnisse und Leistungen 971 662
Fertige Erzeugnisse und Waren 5.247 4.904
Geleistete Anzahlungen 27 21
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 9.080 6.178
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.880 5.350
Sonstige Vermögenswerte 1.193 820
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 7 8
Ertragsteuererstattungsansprüche 19 82
Barmittel und Bankguthaben 3.321 4.422
25.554 22.376
Zu Veräußerungszwecken gehaltene
Vermögenswerte 3 4
25.557 22.380
Summe Aktiva 55.047 51.982

17 Zwischenbericht 1. Halbjahr 2015 · Zwischenabschluss Konzernbilanz - Passiva

Konzernbilanz

Passiva in T€ 30.06.2015* 31.12.2014
EIGENKA
PITAL
Konzerneigenkapital 25.456 23.446
Gezeichnetes Kapital 8.732 8.732
Kapitalrücklage 26.252 26.252
Gewinnrücklagen -8.087 -9.674
Rücklage zur Marktbewertung von
Finanzinstrumenten
-587 -576
Währungsdifferenzen -854 -1.288
Ausgleichsposten für Anteile
anderer Gesellschafter
408 389
Summe Eigenkapital 25.864 23.835
LANGFRISTIGE
SC
HUL
DEN
Rückstellungen 76 206
Finanzverbindlichkeiten 13.539 15.052
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 20 45
Sonstige Verbindlichkeiten 1.251 1.251
Latente Steuern 604 604
15.490 17.158
KURZFRISTIGE
SC
HUL
DEN
Rückstellungen 2.154 2.303
Finanzverbindlichkeiten 7.212 5.150
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 60 55
Ertragsteuerverbindlichkeiten 563 590
Sonstige Verbindlichkeiten 3.490 2.677
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
2.206 1.487
Übrige Verbindlichkeiten 1.284 1.190
13.479 10.775
Schulden in direktem Zusammenhang
mit zur Veräußerung gehaltenen
Vermögenswerten 214 214
13.693 10.989
Summe Passiva 55.047 51.982
* ungeprüft

18 Zwischenbericht 1. Halbjahr 2015 · Zwischenabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Fortgeführte Geschäftsbereiche in T€ 01.01. –
30.06.2015*
01.01. –
30.06.2014*
1. Umsatzerlöse 32.987 31.974
2. Erhöhung oder Verminderung des
Bestands an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen
430 69
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 77 153
4. Sonstige Erträge 435 130
Gesamtleistung 33.929 32.326
5. Materialaufwand -10.560 -10.292
6. Personalaufwand -12.784 -11.617
7. Abschreibungen -1.430 -1.383
8. Sonstige Aufwendungen -6.109 -5.496
9. Finanzergebnis
Finanzierungsaufwendungen -494 -642
Übriges Finanzergebnis 9 13
10. Ergebnis vor Steuern 2.561 2.909
11. Ertragsteueraufwand -924 -1.005
12. Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten
Geschäftsbereichen
1.637 1.904
Aufgegebene Geschäftsbereiche in T€
13. Ergebnis nach Steuern aus aufgege
benen Geschäftsbereichen
-30 -22
14. Konzernergebnis 1.607 1.882
davon Anteil der Minderheitsgesellschafter
am Ergebnis
19 22
davon Anteil der Aktionäre der
Masterflex SE
1.588 1.860
Ergebnis pro Aktie
(unverwässert und verwässert)
aus fortgeführten Geschäftsbereichen 0,18 0,21
aus aufgegebenen Geschäftsbereichen 0,00 0,00
aus fortgeführten und aufgegebenen
Geschäftsbereichen
0,18 0,21
*ungeprüft

19 Zwischenbericht 1. Halbjahr 2015 · Zwischenabschluss Konzern-Gesamtergebnisrechnung

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

in T€ 01.01. –
30.06.2015*
01.01. –
30.06.2014*
Konzernergebnis 1.607 1.882
Sonstiges Ergebnis
Posten, die anschließend in den Gewinn
oder Verlust umgegliedert werden, sofern
bestimmte Bedingungen erfüllt sind
1.
Währungsgewinne/-verluste aus der Um
rechnung ausländischer Jahresabschlüsse
437 104
2.
Marktwertänderungen von Finanzinstru
menten
-11 -6
3.
Ertragsteuern
-3 -8
4.
Sonstiges Ergebnis nach Steuern
423 90
5.
Gesamtergebnis
2.030 1.972
Gesamtergebnis 2.030 1.972
davon Anteil der Minderheitsgesell
schafter am Ergebnis
13 22
davon Anteil der Aktionäre der
Masterflex SE
2.017 1.950
* ungeprüft

20 Zwischenbericht 1. Halbjahr 2015 · Zwischenabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Fortgeführte Geschäftsbereiche in T€ 01.04. –
30.06.2015*
01.04. –
30.06.2014*
1. Umsatzerlöse 16.225 15.986
2. Erhöhung oder Verminderung des
Bestands an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen
341 -228
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 77 1
4. Sonstige Erträge 315 46
Gesamtleistung 16.958 15.805
5. Materialaufwand -5.290 -5.029
6. Personalaufwand -6.347 -5.883
7. Abschreibungen -718 -700
8. Sonstige Aufwendungen -3.234 -2.740
9. Finanzergebnis
Finanzierungsaufwendungen -251 -302
Übriges Finanzergebnis 7 8
10. Ergebnis vor Steuern 1.125 1.159
11. Ertragsteueraufwand -429 -418
12. Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten
Geschäftsbereichen
696 741
Aufgegebene Geschäftsbereiche in T€
13. Ergebnis nach Steuern aus aufgege
benen Geschäftsbereichen
-25 -3
14. Konzernergebnis 671 738
davon Anteil der Minderheitsgesellschafter
am Ergebnis
6 14
davon Anteil der Aktionäre der
Masterflex SE
665 724
Ergebnis pro Aktie
(unverwässert und verwässert)
aus fortgeführten Geschäftsbereichen 0,08 0,08
aus aufgegebenen Geschäftsbereichen 0,00 0,00
aus fortgeführten und aufgegebenen
Geschäftsbereichen
0,08 0,08
*ungeprüft

21 Zwischenbericht 1. Halbjahr 2015 · Zwischenabschluss Konzern-Gesamtergebnisrechnung

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

01.04. – 01.04. –
in T€ 30.06.2015* 30.06.2014*
Konzernergebnis 671 738
Sonstiges Ergebnis
Posten, die anschließend in den Gewinn
oder Verlust umgegliedert werden, sofern
bestimmte Bedingungen erfüllt sind
1.
Währungsgewinne/-verluste aus der Um
rechnung ausländischer Jahresabschlüsse -325 162
2.
Marktwertänderungen von Finanzinstru
menten -28 2
3.
Ertragsteuern
1 -12
4.
Sonstiges Ergebnis nach Steuern
-352 152
5.
Gesamtergebnis
319 890
Gesamtergebnis 319 890
davon Anteil der Minderheitsgesell
schafter am Ergebnis 0 14
davon Anteil der Aktionäre der
Masterflex SE 319 876
* ungeprüft

Klimaprüfung

Neben mechanischen Belastungen wie Zug oder Druck müssen manche Schläuche auch unter strengen klimatischen Bedingungen formstabil und geschmeidig bleiben. In der Klimakammer kann es bis zu 70° Celsius kalt oder 190° Celsius heiß werden. Zudem kann die Luftfeuchtigkeit zwischen trockenen 10 % und extrem feuchten 95 % variieren.

22 Zwischenbericht 1. Halbjahr 2015 · Zwischenabschluss Konzern-Kapitalflussrechnung

Konzern-Kapitalflussrechnung

in T€ 01.01. –
30.06.2015*
01.01. –
30.06.2014*
Periodenergebnis vor Steuern, Zinsauf
wendungen und Finanzerträgen
2.997 3.494
Ausgaben Ertragsteuern -586 -474
Abschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte
1.430 1.383
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -279 -284
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwen
dungen/ Erträge und Gewinn/ Verlust aus
dem Abgang von Sachanlagen und
immateriellen Vermögenswerten
-58 -131
Zunahme/Abnahme der Vorräte -1.440 -936
Zunahme/Abnahme der Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen sowie anderer
Aktiva, die nicht der Investitions oder
Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
-2.320 -1.144
Zunahme/ Abnahme der Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer
Passiva, die nicht der Investitions oder Finanzie
rungstätigkeit zuzuordnen sind
466 19
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 210 1.927
Einzahlungen aus Abgängen von
Gegenständen des Anlagevermögens
0 5
Auszahlungen für Investitionen in
das Anlagevermögen
-1.792 -1.351
Einzahlungen aus Rückführung
Finanzanlagen
23 23
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -1.769 -1.323
Auszahlungen an Unternehmenseigner und
Minderheitsgesellschafter
0 -151
Zins und Dividendeneinnahmen 9 13
Zinsausgaben -484 -591
Einzahlungen aus der Aufnahme
von Krediten
2.000 2.500
Auszahlungen für die Tilgung von Krediten -1.500 -3.104
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 25 -1.333
Zahlungswirksame Veränderungen
des Finanzmittelbestands
-1.534 -729
Wechselkursbedingte und sonstige Wertände
rungen des Finanzmittelbestands
434 96
Finanzmittelbestand am Anfang
der Periode
4.425 4.755
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 3.325 4.122
*ungeprüft

Härteprüfgerät DIN 63505

Dieses Gerät misst die Härte von Elastomeren oder Kunststoffen an genormten Prüfplatten. Unsere verwendeten Kunststoffe sind zumeist weich und somit flexibel, für besondere Anwendungen aber eben auch hart. Gemessen wird eine sogenannte Shore-Härte in Abhängigkeit der Eindringtiefe einer Nadel in eine Prüfplatte, hier also 78 Shore A.

©MASTERFLEX

24 Zwischenbericht 1. Halbjahr 2015 · Zwischenabschluss Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

in T€ Gezeichne
tes Kapital
Kapitalrück
lage
Gewinn
rücklage
Eigenkapital zum 31.12.2014 8.732 26.252 -9.674
Übrige Veränderungen 0 0 -1
Gesamtergebnis 0 0 1.588
Konzernergebnis 0 0 1.588
Sonstiges Ergebnis nach
Ertragssteuern
0 0 0
Marktwertänderungen von
Finanzinstrumenten
0 0 0
Währungsgewinne/verluste
aus der Umrechnung auslän
discher Jahresabschlüsse
0 0 0
Auf das sonstige Ergebnis
entfallende Ertragsteuern
0 0 0
Eigenkapital zum 30.06.2015 8.732 26.252 -8.087
Eigenkapital zum 31.12.2013 8.732 26.252 -12.717
Ausschüttungen 0 0 0
Gesamtergebnis 0 0 1.860
Konzernergebnis 0 0 1.860
Sonstiges Ergebnis nach
Ertragssteuern
0 0 0
Marktwertänderungen von
Finanzinstrumenten
0 0 0
Währungsgewinne/verluste
aus der Umrechnung auslän
discher Jahresabschlüsse
0 0 0
Auf das sonstige Ergebnis
entfallende Ertragsteuern
0 0 0
Eigenkapital zum 30.06.2014 8.732 26.252 -10.857

Zwischenbericht 1. Halbjahr 2015 · Zwischenabschluss Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

Eigen
kapital
Ausgleichs
posten für
Anteile
anderer Ge
sellschafter
Anteil der
Aktionäre der
Masterflex SE
Währungs
differenzen
Rücklage
zur Marktbe
wertung von
Finanz
instrumenten
23.835 389 23.446 -1.288 -576
-1 0 -1 0 0
2.030 19 2.011 434 -11
1.607 19 1.588 0 0
423 0 423 434 -11
-11 0 -11 0 -11
437 0 437 437 0
-3 0 -3 -3 0
25.864 408 25.456 -854 -587
21.063 576 20.487 -1.189 -591
-151
1.972
-151
22
0
1.950
0
96
0
-6
1.882 22 1.860 0 0
90 0 90 96 -6
-6 0 -6 0 -6
104 0 104 104 0
-8 0 -8 -8 0
22.884 447 22.437 -1.093 -597

25

26

Anhang zum Quartalsfinanzbericht 2/2015

1. Rechnungslegungsgrundsätze

Dieser Zwischenbericht wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, bzw. International Accounting Standards (IAS) des International Accounting Standard Board (IASB) erstellt und steht im Einklang mit den hier dargestellten wesentlichen Rechnungslegungsgrundsätzen der Gesellschaft. Es wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewandt wie beim Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2014 abgeschlossene Geschäftsjahr.

2. Konsolidierungskreis

Im Vergleich zum 31. Dezember 2014 haben sich keine Änderungen des Konsolidierungskreises ergeben.

3. Dividende

Für das Geschäftsjahr 2014 zahlte die Masterflex SE keine Dividende.

4. Segmentberichterstattung

Der Masterflex-Konzern gliedert seine operativen Segmente nach den Kriterien des IFRS 8. Die Steuerung erfolgt anhand der Informationen, die der Gesamtvorstand, als chief operating decision maker, zur Performance-Messung und Ressourcenallokation für den gesamten Masterflex-Konzern erhält (sog. Management Approach).

Im Vergleich zum Konzernabschluss 31. Dezember 2014 haben sich keine Änderungen in der Segmentierungsgrundlage ergeben. Die Masterflex Entwicklungs GmbH und die Masterflex Vertriebs GmbH werden einheitlich unter der Rubrik "Nicht fortgeführte Geschäftsbereiche" dargestellt. Der Masterflex-Konzern weist damit ein operatives Segment, das Kerngeschäftsfeld Hightech-Schlauchsysteme (HTS), aus.

Segmentberichterstattung 30.06.2015

In T€ Hightech
Schlauch
systeme
Fortge
führte
Geschäfts
bereiche
Nicht fort
geführte
Geschäfts
bereiche
Summe
Segmente
Umsätze mit konzern
fremden Dritten
32.987 32.987 0 32.987
Ergebnis (Ebit) 3.046 3.046 -30 3.016
Investitionen in Sach
anlagevermögen und
immaterielle Vermö
genswerte 1.792 1.792 0 1.792
Abschreibungen 1.430 1.430 0 1.430
Vermögen 55.044 55.044 3 55.047

Segmentberichterstattung 30.06.2014

In T€ Hightech
Schlauch
systeme
Fortge
führte
Geschäfts
bereiche
Nicht fort
geführte
Geschäfts
bereiche
Summe
Segmente
Umsätze mit konzern
fremden Dritten
31.974 31.974 0 31.974
Ergebnis (Ebit) 3.538 3.538 -22 3.516
Investitionen in Sach
anlagevermögen und
immaterielle Vermö
genswerte
1.351 1.351 0 1.351
Abschreibungen 1.383 1.383 0 1.383
Vermögen 55.217 55.217 7 55.224

5. Ergebnis je Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird nach IAS 33 mittels Division des Konzernergebnisses durch den gewichteten Durchschnitt der während des Berichtszeitraumes im Umlauf befindlichen Aktienzahl ermittelt. Zum 30. Juni 2015 betrug das unverwässerte Ergebnis pro Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen 0,18 Euro und aus fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen ebenso 0,18 Euro bei einem gewichteten Durchschnitt der Aktienzahl von 8.865.874.

Da kein Aktienoptionsprogramm existiert, entfällt die Berechnung des verwässerten Ergebnisses.

6. Eigene Aktien

Zum 30. Juni 2015 befinden sich 134.126 eigene Aktien im Bestand der Masterflex SE.

Konsolidierungskreis

Bezeichnung der
Gesellschaft
Sitz der
Gesellschaft
Anteil Masterflex
SE
in %
Masterflex SARL F Béligneux 80
Masterflex Technical Hoses Ltd. GB Oldham 100
Masterflex Holding, Inc.* USA Houston 100
Flexmaster U.S.A, Inc. USA Houston 100*
Masterduct, Inc. USA Houston 100*
Masterduct Holding S.A., Inc. USA Houston 100*
Masterduct Brasil LTDA. BR Santana de
Parnaiba
100*
Novoplast Schlauchtechnik GmbH D Halberstadt 100
FLEIMA-PLASTIC GmbH D Wald
Michelbach
100
Masterflex
Handelsgesellschaft mbH
D Gelsenkirchen 100
Masterflex Česko s.r.o. CZ Planá 100
M & T Verwaltungs GmbH* D Gelsenkirchen 100
Matzen & Timm GmbH D Norderstedt 100*
OOO
Masterflex RUS
RUS St. Petersburg 51
Masterflex Scandinavia AB S Kungsbacka 100
Masterflex Entwicklungs GmbH* D Gelsenkirchen 100
Masterflex Vertriebs GmbH D Gelsenkirchen 100*
Masterflex Asia Holding GmbH* D Gelsenkirchen 80
Masterflex Asia Pte, Ltd. SG Singapur 100*
Masterlex Hoses (Kunshan)
Co., Ltd.
CN Kunshan 100

*) = Teilkonzern

Druckprüfstand

Bei welchem Druck platzt ein Schlauch? Dies hängt nicht nur vom Schlauchmaterial, den Abmessungen und der Präzision in der Herstellung ab. Der Berstdruck, gemessen in bar, hängt zudem auch stark von der Temperatur des zu transportierenden Mediums ab. Hier wird beispielsweise bei bis zu 80° Celsius getestet.

Kapitalflussrechnung / Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen

©MASTERFLEX

7. Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter lag im Berichtszeitraum bei 599 Beschäftigten und damit um 3,6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum mit 578 Mitarbeitern.

8. Ertragsteuer

Der Ertragsteueraufwand ist im Quartalsfinanzbericht auf der Grundlage des für das Gesamtjahr 2015 geschätzten Effektivsteuersatzes für die Masterflex SE ermittelt worden, der auf das Vorsteuerergebnis des Berichtszeitraums bezogen wurde. Der Effektivsteuersatz beruht auf einer aktuellen Ergebnis- und Steuerplanung.

9. Kapitalflussrechnung

Die Konzernkapitalflussrechnung ist nach IAS 7 ("Cash Flow Statements") erstellt. Es wird zwischen Zahlungsströmen aus betrieblicher, investiver und Finanzierungs-Tätigkeit unterschieden. Die in der Finanzierungsrechnung ausgewiesene Liquidität entspricht dem Bilanzausweis "Barmittel und Bankguthaben".

Der Finanzmittelbestand am Ende der Periode, wie er in der Konzern-Kapitalflussrechnung dargestellt wird, kann auf die damit in Zusammenhang stehenden Posten in der Konzernbilanz folgendermaßen übergeleitet werden:

In T€ 30.06.2015 30.06.2014
Finanzmittelbestand am Ende
der Periode
3.325 4.122
In zu Veräußerungszwecken gehal
tenen Vermögenswerten enthaltene
Barmittel und Bankguthaben
4 7
Barmittel und Bankguthaben 3.321 4.115

Zwischenbericht 1. Halbjahr 2015 · Anhang zum Quartalsfinanzbericht Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen / Prüferische Durchsicht des Zwischenberichts / Versicherung der gesetzlichen Vertreter

31

10. Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Die Beziehungen werden im Geschäftsbericht 2014 im Konzernanhang unter Punkt 35 erläutert. Im Berichtszeitraum hat sich an den dort gemachten Aussagen nichts geändert.

11. Prüferische Durchsicht des Zwischenberichts

Der Zwischenabschluss und der Zwischenlagebericht des Quartalsfinanzberichts wurden weder nach § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

12. Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt wird, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben wird.

  1. Juli 2015

Dr. Andreas Bastin Mark Becks Vorstandsvorsitzender Finanzvorstand

Impressum

Masterflex SE Willy-Brandt-Allee 300 45891 Gelsenkirchen, Germany

Kontakt:

Tel +49 209 97077 0 Fax +49 2 09 97077 33 [email protected] www.MasterflexGroup.com

Layout:

www.con-tigo.de Bildnachweise: Alle Bilder: © Masterflex SE

Druck: www.westerwald-druck.de