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Masterflex SE Interim / Quarterly Report 2015

Nov 10, 2015

276_10-q_2015-11-10_afb2a58d-8dd8-4ac5-b0c7-1dccff920cc9.pdf

Interim / Quarterly Report

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Masterflex SE Quartalsfinanzbericht 3/2015

Highlights in den ersten neun Monaten

Umsatzanstieg von 2,0 %

Ebit-Marge bei 9,0 %

Jahresprognose angepasst

Kurzfristige Profitabilitätssteigerung angestrebt

Masterflex im Überblick

in T€
Konzernumsatz
EbitDA
Ebit
EBT
Finanzergebnis
Konzernergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen*
Konzernergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen
Konzernergebnis
Konzernergebnis pro Aktie
aus fortgeführten Geschäftsbereichen
aus aufgegebenen Geschäftsbereichen
aus fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen
Ebit-Marge
Mitarbeiter
Konzern-Eigenkapital
Konzern-Bilanzsumme
Konzern-Eigenkapitalquote (%)
* ohne Minderheitenanteile

3 Zwischenbericht 3. Quartal 2015 · Intro Masterflex im Überblick / Der Konzern

Spiralschläuche und Verbindungssysteme für alle industriellen Anwendungen

Spritzgussformteile und Komponenten für die Medizintechnik

Vulkanisierte Formteile und Schläuche für die Raumfahrt, Luftfahrt- und Automobilindustrie

Hightech-Schläuche und Verbindungssysteme sowie Klima- und Lüftungsschlauchelemente

Thermoplastische Formteile und Glattschläuche für Medizintechnik und Industrie

Veränderung 30.09.2014 30.09.2015
2,0 % 48.079 49.025
-12,2 % 7.434 6.529
-16,6 % 5.312 4.430
-17,0 % 4.428 3.675
-14,5 % -884 -756
-20,0 % 2.876 2.302
-37 -32
-19,9 % 2.794 2.239
-18,8 % 0,32 0,26
0,00 0,00
-18,8 % 0,32 0,26
11,0 % 9,0 %
4,0 % 579 602
Veränderung 31.12.2014 30.09.2015
10,1 % 23.835 26.251
8,7 % 51.982 56.495
45,9 % 46,5 %

Inhalt

Highlights in den ersten neun Monaten 2
Masterflex im Überblick 2
Vorwort des Vorstandsvorsitzenden 5
Zwische
nlagebe
richt
7
Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit 7
Markt und Wettbewerb 7
Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten 8
Internationalisierung 8
Innovation 9
Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 9
Ertragslage 9
Vermögenslage 1 1
Finanzlage 1 1
Personalbericht 12
Forschung und Entwicklung 12
Nachtragsbericht 12
Chancen- und Risikobericht 12
Ausblick 13
Die Maste
rflex-Akt
ie
14
Finanzkalender 15
Zwische
nab
schluss
16
Konzernbilanz 16
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 18
Konzern-Gesamtergebnisrechnung 19
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (3. Quartal) 20
Konzern-Gesamtergebnisrechnung (3. Quartal) 2 1
Konzern-Kapitalflussrechnung 22
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals 24
Anha
ng
zum
Qua
rta
lsfinanzbe
richt
26

Vorwort des Vorstandsvorsitzenden

Liebe Aktionärinnen, liebe Aktionäre,

nach einem durchaus hoffnungsvollen Start in das Jahr 2015 muss ich heute leider resümieren, dass sich unsere Erwartungen für dieses Jahr so nicht erfüllt haben. Zwar haben wir mit einem Umsatz von 49,0 Mio. Euro noch nie so viel Hightech-Schläuche und -Verbindungssysteme innerhalb von neun Monaten verkauft. Aber wir hatten uns vom zweiten Halbjahr deutlich mehr versprochen und auch so personal- und sachkostenseitig geplant. In erster Linie aus diesem Grund liegt unser operatives Ergebnis (Ebit) mit 4,4 Mio. Euro um gut 16 Prozent unter dem des Vorjahrs. Dies entspricht einer Ebit-Marge von 9,0 Prozent. Da sich aller Voraussicht nach hieran in diesem Jahr nichts Gravierendes mehr ändern wird, mussten wir unsere Prognose für das Jahr 2015 senken. Dies hatten wir Ihnen adhoc am 26. Oktober mitgeteilt.

Wir haben daraus unsere Schlussfolgerungen gezogen. Es gilt, unsere erwiesene, nachhaltige und vergleichsweise hohe Profitabiltät wieder in den Mittelpunkt unseres Handelns und Denkens zu stellen. Denn unser Geschäftsmodell ist hochprofitabel, wie unsere langjährige klar zweistellige Ebit-Marge eindeutig beweist.

Zur nachhaltigen Verbesserung der Profitabilität haben wir einen umfangreichen Maßnahmenkatalog erarbeitet. Leitgedanke ist die Reduzierung von Komplexität bei den innerbetrieblichen Abläufen. Dazu gehören personelle Straffungen sowie eine Senkung der Struktur- und Logistik-Kosten, die aus der Vielzahl der historisch

bedingten Standorte und Gesellschaften resultieren. Mit der Anfang Oktober vollzogenen Überführung unseres russischen Joint Ventures in eine exklusive Handelspartnerschaft – und somit der signifikanten Reduzierung von Risiken – ist uns dies in einem politisch schwierigen Umfeld schon gelungen. Auch bezogen auf die Rentabilität unseres historisch gewachsenen Produktportfolios gibt es Einsparpotentiale, die wir konsequent heben werden. Zudem streben wir eine effizientere Nutzung unserer Vertriebskanäle – Direktverkauf, Zusammenarbeit mit OEMs und mit technischen

Dr. Ing. Andreas Bastin Vorstandsvorsitzender

Händlern – an. Ziel ist es auch hier, die administrativen Kosten der Auftragsbearbeitung zu reduzieren und somit mit einem größeren Volumen je Auftrag für mehr Effizienz zu sorgen.

Alle diese Maßnahmen haben zum Ziel, im Jahr 2016 wieder eine klar zweistellige Ebit-Marge zu erreichen.

Unsere Aktie hat unter der reduzierten Prognose 2015 gelitten. Dies schmerzt mich und meinen Vorstandskollegen ebenso wie Sie, verehrte Aktionärinnen und Aktionäre, da wir mit gut sechs Prozent in der Gesellschaft investiert sind. Umso mehr treibt uns jedoch an, das Geschäft – und somit auch den Aktienkurs – kräftig nach vorne zu bringen. Seien Sie bitte versichert, dass wir hier ertragsorientiert, nachhaltig und zukunftsorientiert agieren werden!

Gelsenkirchen, 31. Oktober 2015

Ihr

Dr. Andreas Bastin Vorstandsvorsitzender

Zwischenlagebericht

Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit

Der Masterflex-Konzern mit der Muttergesellschaft Masterflex SE, Gelsenkirchen (nachfolgend auch Masterflex Group genannt) konzentriert sich auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Hightech-Schläuchen und -Verbindungssystemen für vielfältigste Anwendungen in der Industrie und dem Verarbeitenden Gewerbe. Die besondere Kompetenz liegt in der Verwendung von anspruchsvollen Kunststoffen.

Hauptproduktionsstandorte der international agierenden Masterflex Group mit zwölf operativen Tochtergesellschaften sind Gelsenkirchen, Halberstadt, Norderstedt und Houston (USA). Daneben verfügt die Masterflex Group an verschiedenen Standorten in Europa, Amerika und Asien über Niederlassungen mit kleinen Produktionslinien oder Vertriebspartnerschaften.

Seit dem Jahr 2000 werden die Aktien der Masterflex SE (WKN 549 293) an der Frankfurter Börse gehandelt.

Markt und Wettbewerb

Der Markt für Hightech-Schläuche und -Verbindungssysteme besteht weltweit aus vielen, eher regional orientierten Spezialmärkten, die von zumeist mittelständischen Unternehmen bedient werden. Die Kunden kommen in erster Linie aus dem Verarbeitenden Gewerbe inkl. industrieller Anwendungen (B2B-Markt). Aufgrund seiner eher inhomogenen und nicht einfach abzugrenzenden Struktur gibt es wenig belastbare Marktdaten. Wir beobachten, dokumentieren und analysieren diesen Markt und seine Teilnehmer seit einigen Jahren in unseren Kern-Regionen intensiv.

Aufgrund der nicht einfach zu erwerbenden Material-, Verarbeitungs- und Anwendungskompetenz der anspruchsvollen Kunststoffe sowie der Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten ist es ein attraktiver Markt. Dieser ist durch kleine Losgrößen in der Produktion wie auch im Vertrieb und durch intensive Beratung, kombiniert mit Entwicklungskompetenz für kundenspezifische Lösungen, gekennzeichnet. Unsere Kunden kommen aus fast allen Branchen der Industrie und des Verarbeitenden Gewerbes.

Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten

Die konjunkturelle Lage in Deutschland hat sich grundsätzlich robust gezeigt. Gleichwohl sind die Unsicherheiten nicht geringer geworden, schon aufgrund der kriegerischen Konflikte im Nahen Osten und den daraus resultierenden Flüchtlingsströmen in Europa. Dies beeinträchtigt die Stimmung bei Unternehmen und führt inzwischen mitunter zu Verzögerungen bei Investitionsprojekten, die wir teilweise stärker zu spüren bekommen.

Internationalisierung

Im Rahmen unserer gezielt angelegten Internationalisierung wollen wir den Schwerpunkt unseres Umsatzes, der heute noch in Europa liegt, sukzessive auf ausgesuchte Märkte in anderen Kontinenten verlagern, insbesondere nach Nordamerika und Asien. Neben der dort unverändert zu verzeichnenden Wachstumsdynamik ist unsere weltweite Lieferfähigkeit für einen bedeutsamen Teil unserer Kunden – etwa die deutschen Global Player – ein wichtiger Aspekt, da diese sich über unsere Standorte in aller Welt gut versorgt fühlen.

In Russland haben sich seit Ausbruch der Ukraine-Krise die Rahmendaten für westliche Unternehmen stark verändert. Daher hat der Vorstand beschlossen, die 51-prozentige Beteiligung an dem 2010 gegründeten Joint Venture an den Partner zu verkaufen und die Bearbeitung des russischen Marktes in eine exklusive Handelspartnerschaft zu überführen. Der währungs- und bankgesicherte Verkaufsvertrag wurde am 2. Oktober unterzeichnet und vollzogen.

In China sind wir seit drei Jahren aktiv auf dem Markt tätig; inzwischen haben wir uns in Kunshan bei Schanghai eine gute Position als europäischer Spezialschlauchhersteller erarbeiten können. Unser Umsatz entwickelte sich seit Jahresbeginn erfreulich dynamisch gegenüber dem Vorjahreszeitraum und plangemäß. Hält dieser Trend in Asien trotz der in Europa inzwischen eher zurückhaltenden Einschätzung des chinesischen Marktes weiter an, erwarten wir auf mittlere Sicht positive Ergebnisse unserer im Jahr 2013 vollständig neu gegründeten Aktivitäten.

In Nordamerika entwickelt sich das konjunkturelle Klima weiter positiv. Unser USA-Geschäft unter der Marke Masterduct hat sich gegenüber dem Vorjahr ausschließlich währungsindiziert stabil gezeigt. Unser Ziel ist es, unter der seit September amtierenden neuen Regionalführung die Marktdurchdringung in dieser großen und industriell vielfältigen Region weiter zu erhöhen und unseren Umsatz dort signifikant auszubauen.

Innovation

Das zweite Element unserer Wachstumsstrategie sind unsere Innovationen. Wir entwickeln kontinuierlich neue Schläuche und Verbindungsteile. Häufig basieren diese Innovationen auf Anfragen unserer Kunden. Für einzelne Kunden exklusiv entwickelte Produktinnovationen werden in der Regel nicht öffentlich am Markt eingeführt. Weitere innovative Verbindungsprodukte sind aktuell in der Entwicklungs- oder Testphase.

Zur Erprobung und Erfüllung der vielfältigen Zulassungsanforderungen wird ein umfangreicher Pool von hochwertigen Mess- und Analysegeräten benötigt, den wir uns im Rahmen unserer Investitionsaktivitäten in den letzten Jahren zugelegt haben. Exemplarisch zeigen wir Ihnen hiervon bildlich einige Beispiele in diesem Bericht.

Am Standort der Zentrale wurde jüngst mit dem Bau einer Lagerhalle begonnen, mit der die steigende Nachfrage nach hochwertigen Spiralschläuchen der Marke Masterflex logistisch effizienter versorgt werden soll. Mit der Fertigstellung der neuen Kapazitäten wird für Anfang des Jahres 2016 gerechnet.

Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Ertragslage

Der Umsatz mit Hightech-Schläuchen und -Verbindungssystemen ist in den ersten neun Monaten des Jahres 2015 von 48,1 Mio. Euro um 2,0 Prozent auf 49,0 Mio. Euro gewachsen. Die Gesamtleistung stieg um 4,9 Prozent auf 51,4 Mio. Euro (Vorjahr: 49,0 Mio. Euro).

Der Konzerngewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EbitDA) der ersten neun Monate 2015 ging von 7,4 Mio. Euro (2014) um 12,2 Prozent auf 6,5 Mio. Euro in diesem Jahr zurück. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) sank somit um 16,6 Prozent auf 4,4 Mio. Euro. Daraus leitet sich eine Ebit-Marge von 9,0 Prozent ab.

Diese Ergebnisse liegen unter der Prognose für das Jahr 2015. Daher haben wir unsere Prognose angepasst und dies mit Adhoc-Mitteilung vom 26. Oktober bekannt gegeben.

Die Ursachen für den, entgegen der Planung ausgebliebenen Umsatzanstieg sind primär auf Probleme im Glattschlauchgeschäft bei der Novoplast Schlauchtechnik zurückzuführen. Darunter fällt unter anderem der – bereits seit Ende letzten Jahres mit Problemen versehene – Großauftrag im Bereich Medizintechnik der Marke Novoplast Schlauchtechnik, welcher aufgrund von technischen Qualitätsfragen umsatzseitig noch nicht wieder hochgefahren werden konnte. Darüber hinaus sind bei dieser Marke im Industriegeschäft aus unterschiedlichsten Gründen bei einigen Projekten Verzögerungen eingetreten. Diese Umsatzeinbußen konnten von den übrigen Standorten und Marken der Masterflex Group nicht wettgemacht werden.

Diesem relativ zu niedrigen Umsatzvolumen standen Steigerungen der Sonstigen Aufwendungen auf 9,5 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 8,5 Mio. Euro) und der Personalaufwendungen auf 19,4 Mio. Euro (Vorjahr: 17,5 Mio. Euro) gegenüber. Die Personaleinsatzquote (Personalaufwand im Verhältnis zum Umsatz plus Bestandsveränderungen) lag bei 38,5 Prozent gegenüber einem Vorjahreswert von 36,0 Prozent. Die Ursachen für diesen Personalkostenanstieg liegen neben den allgemeinen Lohnkostensteigerungen insbesondere im Ausbau der Belegschaft, der mit Blick auf das bislang angestrebte, überdurchschnittliche Wachstum vorgenommen worden war, sowie in überwiegend einmaligen Aufwendungen für die Neubesetzung für Vertriebs- bzw. Managementpositionen.

Vergleichsweise stabil hat sich hingegen der Materialaufwand mit einer Steigerungsrate von 2,5 Prozent auf jetzt 16,0 Mio. Euro entwickelt. Dazu beigetragen haben sowohl Kostenstabilität auf der Rohstoff-Seite als auch Einspar-Effekte (Design to Cost). Die Materialeinsatzquote (Materialaufwand im Verhältnis zum Umsatz plus Bestandsveränderungen) beträgt somit 31,9 Prozent (Vorjahr: 32,3 Prozent).

Im Rahmen der Wachstumsstrategie investieren wir fortlaufend in Standorte und Anlagen. Die Abschreibungen auf Sachanlagen bewegen sich stabil bei 2,1 Mio. Euro.

Das Finanzergebnis hat sich von -0,9 Mio. Euro um 14,5 Prozent auf -0,8 Mio. Euro reduziert. Grund hierfür ist das rückläufige Volumen der Finanzverbindlichkeiten. Auch der Aufwand für Ertragsteuern lag mit 1,4 Mio. Euro um 11,6 Prozent unter dem Aufwand des Vorjahreszeitraums von 1,6 Mio. Euro.

Aufgrund des schwächer als geplanten Umsatzanstiegs sowie den strategieinduziert erhöhten Sach- und Personalaufwendungen sank das Konzernergebnis nach Anteilen der Minderheitsaktionäre um 19,9 Prozent auf 2,2 Mio. Euro. Der Gewinn pro Aktie beträgt 0,26 Euro gegenüber 0,32 Euro im Vorjahreszeitraum.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme betrug zum Bilanzstichtag 56,5 Mio. Euro. Gegenüber dem Jahresende 2014 entspricht dies einem Wachstum von 8,7 Prozent. Die Ausdehnung ist ausschließlich auf den Anstieg der kurzfristigen Vermögenswerte auf nunmehr 27,1 Mio. Euro zurückzuführen.

Die langfristigen Vermögensgegenstände reduzierten sich leicht um 0,8 Prozent auf 29,4 Mio. Euro. Per Saldo hat sich das um 2,9 Prozent auf 23,3 Mio. Euro gestiegene Sachanlagevermögen mit den auf 1,8 Mio. Euro gesunkenen aktiven latenten Steuern (Vorjahr: 2,6 Mio. Euro) nahezu kompensiert.

Der Anstieg der kurzfristigen Vermögenswerte um 21,3 Prozent auf 27,1 Mio. Euro ist insbesondere auf eine höhere Vorratshaltung von 13,9 Mio. Euro und das umsatzbedingte Wachstum unserer Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen auf nunmehr 9,2 Mio. Euro zurückzuführen. Gegenläufig entwickelte sich die Position Barmittel und Bankguthaben auf einen stichtagsbezogenen Wert von 4,0 Mio. Euro (Jahresende 2014: 4,4 Mio. Euro).

Finanzlage

In den ersten neun Monaten 2015 hat sich das Eigenkapital der Masterflex Group um 10,1 Prozent auf 26,3 Mio. Euro erhöht. Dies entspricht einer Eigenkapital-Quote von 46,5 Prozent (Bilanzstichtag 2014: 45,9 Prozent). Bedeutsam hierfür sind neben dem Periodengewinn von 2,3 Mio. Euro zudem positive Effekte aus Währungsveränderungen.

Das langfristige Fremdkapital ist um 7,6 Prozent auf 15,8 Mio. Euro gesunken. Ursächlich hierfür war insbesondere eine laufende Rückführung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten auf nunmehr 13,5 Mio. Euro.

Das kurzfristige Fremdkapital beläuft sich stichtagsbezogen auf 14,2 Mio. Euro gegenüber 10,8 Mio. Euro vom Jahresende 2014. Der Anstieg beruht insbesondere auf einer Erhöhung der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten auf nunmehr 6,8 Mio. Euro zur Vorfinanzierung unseres Wachstums über Lagerausbau und gestiegener Fakturierung.

12

Der operative Cash Flow der ersten neun Monate beträgt 2,5 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 4,4 Mio. Euro). Neben dem niedrigeren operativen Ergebnis spiegeln sich hierin vor allem der Ausbau des Lagers und der Anstieg unserer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wider. Die liquiden Mittel reduzierten sich auf 4,0 Mio. Euro (Vorjahr: 5,6 Mio. Euro).

Die Masterflex Group war zu jedem Zeitpunkt des Berichtszeitraums zahlungsfähig. Auch steht der Masterflex SE ein freier, ungenutzter Kreditrahmen aus dem Konsortialkredit zur Verfügung.

Personalbericht

Die Masterflex Group hat bis Ende September weiteres Personal unter Vertrag genommen. Im Durchschnitt der ersten neun Monate waren 602 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Masterflex Group beschäftigt. Dies entspricht einer Zunahme gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (579 Arbeitsplätze) von 4,0 Prozent.

Forschung und Entwicklung

F&E-Projekte werden von uns kontinuierlich weiterentwickelt. Gegenüber den im Konzernlagebericht 2014 enthaltenen Aussagen gab es zum 30. September 2015 keine wesentlichen Änderungen.

Nachtragsbericht

Über den zum 2. Oktober 2015 vollzogenen Verkauf unserer Beteiligung an der Masterflex RUS hinaus lagen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage nach dem Bilanzstichtag vor.

Chancen- und Risikobericht

Zur Chancen- und Risikosituation, wie sie im Konzernbericht 2014 dargestellt wurde, ergaben sich keine Änderungen.

Ausblick

Die konjunkturelle Lage in den Regionen der Welt, in denen die Masterflex Group geschäftlich aktiv ist, entwickelt sich grundsätzlich stabil. Allerdings sind die Unsicherheiten aufgrund einer zunehmenden Zahl von politischen Konflikten und angesichts einer größeren Flüchtlingswelle in Europa nicht weniger geworden und können die Investitionsneigung stärker beeinträchtigen. Dies gilt besonders für Deutschland und Europa, wo die Masterflex Group noch den Schwerpunkt ihres Umsatzes hat.

Die Wachstumsstrategie der Masterflex Group basiert auf den Säulen der strukturierten Internationalisierung sowie den Produktinnovationen. Zur Umsetzung eines überdurchschnittlichen Wachstums wurden in den letzten Jahren umfangreiche Investitionen in Sachkapital und die Belegschaft vorgenommen. Allerdings konnten diese Anlaufkosten bis heute nicht hinreichend in neues Geschäft umgesetzt werden. Darunter hat die Profitabilität unseres Geschäfts gelitten. Daher arbeitet der Vorstand an einem Maßnahmenpaket, um die Profitabilität der Gruppe wieder zu stärken. Ziel ist eine zügige Rückkehr zur zweistelligen Ebit-Marge. Zudem forcieren wir unsere Bemühungen, uns über eine internationale Akquisition im Markt für Spezialschläuche zu verstärken.

Auf Basis der Neun-Monatszahlen sowie interner Schätzungen rechnen wir für das Jahr 2015 mit einem Umsatzzuwachs von zwei bis vier Prozent und einem operativen Ergebnis, welches etwas unter dem des Vorjahrs (6,3 Mio. Euro) liegen wird. Die daraus abgeleitete Ebit-Marge wird nicht mehr zwei-, sondern einstellig sein.

Die Masterflex-Aktie

In den ersten neun Monaten hat die Masterflex-Aktie an Wert verloren; der Schlusskurs Ende September betrug 6,48 Euro und lag somit um 7,4 Prozent unter dem vom Jahresbeginn. Seit der Mitteilung von Anfang März zu den vorläufigen Jahreszahlen 2014 hat sich die Aktie von der Entwicklung des S-Dax abgekoppelt und ist bis auf einen Tiefst-Schlusskurs von 6,25 Euro Mitte September gefallen. In den ersten neun Monaten schwankte die Aktie zwischen einem Höchstkurs von 7,41 Euro und einem Tief von 5,801 Euro.

Der Aktienumsatz in den ersten neun Monaten lag mit einem Gesamtumsatz von rund 1,3 Mio. Stück auf allen deutschen Börsen im Berichtszeitraum unter dem Niveau des Vorjahrs von rund 1,6 Mio. Stück. Insbesondere im Sommer ist der Handel in dem Titel vergleichsweise ruhig gewesen. Auch tageweise variierte der Aktien-Stückumsatz mitunter stärker. Bei Börsenaufträgen empfiehlt sich daher unverändert eine Limitierung.

Die Ursachen für den Kursrückgang in Kombination mit einem schwächeren Handel liegen wohl nicht nur an der steigenden Volatilität am Kapitalmarkt. Darüber hinaus hat der Titel aufgrund der seit längerem rückläufigen operativen Marge nicht überall überzeugen können. Nach Initiierung eines Maßnahmenpaketes mit dem Ziel einer klar zweistelligen Ebit-Marge gehen wir davon aus, dass sich das Interesse für die Masterflex-Aktie wieder erhöht. Denn das etablierte, nachhaltige und seriöse Geschäftsmodell der Masterflex Group, die Produktion und Vermarktung von Hightech-Schläuchen und -Verbindungssystemen, ist hochprofitabel und lohnt, weiter organisch und über Zukäufe ausgebaut zu werden.

Der IR-Stab hält regelmäßig Kontakte zu Investoren und Analysten. Damit soll die Sichtbarkeit der Aktie im Markt erhöht werden. Am Eigenkapital-Forum am 23. bis 25. November und an Roadshows für Anleger nimmt die Masterflex Group teil.

Finanzkalender

Termine für das Jahr 2015 und 2016

9. November Quartalsbericht III
/2015
23. - 25. November Eigenkapitalforum
März 2016 Geschäftsbericht 2015
Juni 2016 Hauptversammlung

©MASTERFLEX

Mit diesem hochwertigen Messmikroskop mit bis zu 50-facher Vergrößerung werden Medizin-Schläuche berührungslos auf ihre exakten Maße wie Durchmesser und Wandstärke hin kontrolliert. Was den strengen Anforderungen, gerade an medizinisches Zubehör, nicht standhält, wird konsequent aussortiert.

16 Zwischenbericht 3. Quartal 2015 · Zwischenabschluss Konzernbilanz - Aktiva

Zwischenabschluss

Konzernbilanz

Aktiva in T€ 30.09.2015* 31.12.2014
LANGFRISTIGE
VER
MÖGENS
WERTE
Immaterielle Vermögenswerte 3.962 4.077
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte 391 495
Entwicklungsleistungen 129 141
Geschäfts- oder Firmenwert 3.258 3.258
Geleistete Anzahlungen 184 183
Sachanlagen 23.302 22.641
Grundstücke und Gebäude 11.285 11.413
Technische Anlagen und Maschinen 9.021 8.413
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.228 2.182
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 768 633
Finanzanlagen 268 311
Wertpapiere des Anlagevermögens 122 131
Sonstige Ausleihungen 146 180
Sonstige Vermögenswerte 0 0
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1 20
Latente Steuern 1.819 2.553
29.352 29.602
KURZFRISTIGE
VER
MÖGENS
WERTE
Vorräte 13.948 11.694
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.939 6.107
Unfertige Erzeugnisse und Leistungen 1.065 662
Fertige Erzeugnisse und Waren 5.921 4.904
Geleistete Anzahlungen 23 21
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 9.221 6.178
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.413 5.350
Sonstige Vermögenswerte 1.804 820
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 4 8
Ertragsteuererstattungsansprüche 18 82
Barmittel und Bankguthaben 3.955 4.422
27.142 22.376
Zu Veräußerungszwecken gehaltene
Vermögenswerte
1 4
27.143 22.380
Summe Aktiva 56.495 51.982
* ungeprüft

17 Zwischenbericht 3. Quartal 2015 · Zwischenabschluss Konzernbilanz - Passiva

Konzernbilanz

Passiva in T€ 30.09.2015* 31.12.2014
EIGENKA
PITAL
Konzerneigenkapital 25.951 23.446
Gezeichnetes Kapital 8.732 8.732
Kapitalrücklage 26.252 26.252
Gewinnrücklagen -7.437 -9.674
Rücklage zur Marktbewertung von
Finanzinstrumenten
-585 -576
Währungsdifferenzen -1.011 -1.288
Ausgleichsposten für Anteile
anderer Gesellschafter
300 389
Summe Eigenkapital 26.251 23.835
LANGFRISTIGE
SC
HUL
DEN
Rückstellungen 76 206
Finanzverbindlichkeiten 13.527 15.052
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 5 45
Sonstige Verbindlichkeiten 1.248 1.251
Latente Steuern 993 604
15.849 17.158
KURZFRISTIGE
SC
HUL
DEN
Rückstellungen 2.813 2.303
Finanzverbindlichkeiten 6.752 5.150
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 60 55
Ertragsteuerverbindlichkeiten 423 590
Sonstige Verbindlichkeiten 4.133 2.677
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
2.275 1.487
Übrige Verbindlichkeiten 1.858 1.190
14.181 10.775
Schulden in direktem Zusammenhang
mit zur Veräußerung gehaltenen
Vermögenswerten 214 214
14.395 10.989
Summe Passiva 56.495 51.982
* ungeprüft

18 Zwischenbericht 3. Quartal 2015 · Zwischenabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Fortgeführte Geschäftsbereiche in T€ 01.01. –
30.09.2015*
01.01. –
30.09.2014*
1.
2.
Umsatzerlöse
Erhöhung oder Verminderung des
49.025 48.079
Bestands an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen 1.210 450
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 143 168
4. Sonstige Erträge 1.034 322
Gesamtleistung 51.412 49.019
5. Materialaufwand -16.048 -15.664
6. Personalaufwand -19.359 -17.447
7. Abschreibungen -2.099 -2.122
8. Sonstige Aufwendungen -9.476 -8.474
9. Finanzergebnis
Finanzierungsaufwendungen -831 -910
Übriges Finanzergebnis 75 26
10. Ergebnis vor Steuern 3.674 4.428
11. Ertragsteueraufwand -1.372 -1.552
12. Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten
Geschäftsbereichen 2.302 2.876
Aufgegebene Geschäftsbereiche in T€
13. Ergebnis nach Steuern aus aufgege
benen Geschäftsbereichen
-32 -37
14. Konzernergebnis 2.270 2.839
davon Anteil der Minderheitsgesellschafter
am Ergebnis
-32 -45
davon Anteil der Aktionäre der
Masterflex SE
2.238 2.794
Ergebnis pro Aktie
(unverwässert und verwässert)
aus fortgeführten Geschäftsbereichen 0,26 0,32
aus aufgegebenen Geschäftsbereichen 0,00 0,00
aus fortgeführten und aufgegebenen
Geschäftsbereichen
0,26 0,32
*ungeprüft

19 Zwischenbericht 3. Quartal 2015 · Zwischenabschluss Konzern-Gesamtergebnisrechnung

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

01.01. – 01.01. –
in T€ 30.09.2015* 30.09.2014*
Konzernergebnis 2.270 2.839
Sonstiges Ergebnis
Posten, die anschließend in den Gewinn
oder Verlust umgegliedert werden, sofern
bestimmte Bedingungen erfüllt sind
1.
Währungsgewinne/-verluste aus der Um
rechnung ausländischer Jahresabschlüsse
285 502
2.
Marktwertänderungen von Finanzinstru
menten
-9 14
3.
Ertragsteuern
-8 -11
4.
Sonstiges Ergebnis nach Steuern
268 505
Gesamtergebnis 2.538 3.344
Gesamtergebnis 2.538 3.344
davon Anteil der Minderheitsgesell
schafter am Ergebnis
-32 -45
davon Anteil der Aktionäre der
Masterflex SE
2.506 3.299
* ungeprüft

Der in der Ventilation eines Flugzeuges eingesetzte Verbindungsschlauch von Matzen & Timm hat zur Verringerung der Wärmeverluste eine sehr wirksame Isolierung. Das Produkt wird spezifisch an die jeweilige Einbausituation angepasst.

©MASTERFLEX

20 Zwischenbericht 3. Quartal 2015 · Zwischenabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Fortgeführte Geschäftsbereiche in T€ 01.07. –
30.09.2015*
01.07. –
30.09.2014*
1. Umsatzerlöse 16.038 16.105
2. Erhöhung oder Verminderung des
Bestands an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen
780 381
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 66 15
4. Sonstige Erträge 599 192
Gesamtleistung 17.483 16.693
5. Materialaufwand -5.488 -5.372
6. Personalaufwand -6.575 -5.830
7. Abschreibungen -669 -739
8. Sonstige Aufwendungen -3.367 -2.978
9. Finanzergebnis
Finanzierungsaufwendungen -337 -268
Übriges Finanzergebnis 66 13
10. Ergebnis vor Steuern 1.113 1.519
11. Ertragsteueraufwand -448 -547
12. Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten
Geschäftsbereichen
665 972
Aufgegebene Geschäftsbereiche in T€
13. Ergebnis nach Steuern aus aufgege
benen Geschäftsbereichen
-2 -15
14. Konzernergebnis 663 957
davon Anteil der Minderheitsgesellschafter
am Ergebnis
-13 -23
davon Anteil der Aktionäre der
Masterflex SE
650 934
Ergebnis pro Aktie
(unverwässert und verwässert)
aus fortgeführten Geschäftsbereichen 0,08 0,11
aus aufgegebenen Geschäftsbereichen 0,00 0,00
aus fortgeführten und aufgegebenen
Geschäftsbereichen
0,08 0,11
*ungeprüft

21 Zwischenbericht 3. Quartal 2015 · Zwischenabschluss Konzern-Gesamtergebnisrechnung

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

in T€ 01.07. –
30.09.2015*
01.07. –
30.09.2014*
Konzernergebnis 663 957
Sonstiges Ergebnis
Posten, die anschließend in den Gewinn
oder Verlust umgegliedert werden, sofern
bestimmte Bedingungen erfüllt sind
1.
Währungsgewinne/-verluste aus der Um
rechnung ausländischer Jahresabschlüsse
-152 398
2.
Marktwertänderungen von Finanzinstru
menten
2 20
3.
Ertragsteuern
-5 -3
4.
Sonstiges Ergebnis nach Steuern
-155 415
Gesamtergebnis 508 1.372
Gesamtergebnis 508 1.372
davon Anteil der Minderheitsgesell
schafter am Ergebnis
-13 -23
davon Anteil der Aktionäre der
Masterflex SE
495 1.349
* ungeprüft

Medizinische Spritzgussteile

Stufenkonnektoren und -adapter der Marke Fleima-Plastic sorgen für eine sichere Verbindung verschiedener Schlauchgrößen. Im Reinraum produziert, müssen sie als medizinisches Zubehör strenge Qualitätskriterien erfüllen. Hergestellt werden diese Verbindungteile werden im Spritzgussverfahren.

©MASTERFLEX

22 Zwischenbericht 3. Quartal 2015 · Zwischenabschluss Konzern-Kapitalflussrechnung

Konzern-Kapitalflussrechnung

in T€ 01.01. –
30.09.2015*
01.01. –
30.09.2014*
Periodenergebnis vor Steuern, Zinsauf
wendungen und Finanzerträgen
4.366 5.230
Ausgaben Ertragsteuern -396 -693
Abschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte
2.099 2.122
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 380 541
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwen
dungen/ Erträge und Gewinn/ Verlust aus
dem Abgang von Sachanlagen und
immateriellen Vermögenswerten
-111 -246
Zunahme/Abnahme der Vorräte -2.255 -1.834
Zunahme/Abnahme der Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen sowie anderer
Aktiva, die nicht der Investitions- oder
Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
-3.187 -773
Zunahme/ Abnahme der Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer
Passiva, die nicht der Investitions- oder Finan
zierungstätigkeit zuzuordnen sind
1.561 79
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 2.457 4.426
Einzahlungen aus Abgängen von
Gegenständen des Anlagevermögens
0 276
Auszahlungen für Investitionen in
das Anlagevermögen
-2.505 -2.312
Einzahlungen aus Rückführung
Finanzanlagen
34 34
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -2.471 -2.002
Auszahlungen an Unternehmenseigner und
Minderheitsgesellschafter
-120 -151
Zins- und Dividendeneinnahmen 70 27
Zinsausgaben -682 -741
Einzahlungen aus der Aufnahme
von Krediten
2.000 2.500
Auszahlungen für die Tilgung von Krediten -2.000 -3.662
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -732 -2.027
Zahlungswirksame Veränderungen
des Finanzmittelbestands
-746 397
Wechselkursbedingte und sonstige Wertände
rungen des Finanzmittelbestands
277 491
Finanzmittelbestand am Anfang
der Periode
4.425 4.755
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 3.956 5.643
*ungeprüft

©MASTERFLEX

Brennkammer

Hier wird Material, welches für den Einsatz in der Luftfahrt vorgesehen ist, bei Matzen & Timm auf die geforderten Eigenschaften in Bezug auf die Selbstverlöschung geprüft. Auch hier gilt: Die Qualität steht über allem.

24 Zwischenbericht 3. Quartal 2015 · Zwischenabschluss Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

in T€ Gezeichnetes
Kapital
Kapital
rücklage
Gewinn
rücklage
Eigenkapital zum 31.12.2014 8.732 26.252 -9.674
Ausschüttungen 0 0 0
Übrige Veränderungen 0 0 -1
Gesamtergebnis 0 0 2.238
Konzernergebnis 0 0 2.238
Sonstiges Ergebnis nach
Ertragsteuern
0 0 0
Marktwertänderungen von
Finanzinstrumenten
0 0 0
Währungsgewinne/verluste
aus der Umrechnung auslän
discher Jahresabschlüsse
0 0 0
Auf das sonstige Ergebnis
entfallende Ertragsteuern
0 0 0
Eigenkapital zum 30.09.2015 8.732 26.252 -7.437
Eigenkapital zum 31.12.2013 8.732 26.252 -12.717
Ausschüttungen 0 0 0
Gesamtergebnis 0 0 2.794
Konzernergebnis 0 0 2.794
Sonstiges Ergebnis nach
Ertragsteuern
0 0 0
Marktwertänderungen von
Finanzinstrumenten
0 0 0
Währungsgewinne/verluste
aus der Umrechnung auslän
discher Jahresabschlüsse
0 0 0
Auf das sonstige Ergebnis
entfallende Ertragsteuern
0 0 0
Eigenkapital zum 30.09.2014 8.732 26.252 -9.923

Zwischenbericht 3. Quartal 2015 · Zwischenabschluss Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

Eigen
kapital
Ausgleichs
posten für
Anteile
anderer Ge
sellschafter
Anteil der
Aktionäre der
Masterflex SE
Währungs
differenzen
Rücklage
zur Markt
bewertung
von Finanz
instrumenten
23.835 389 23.446 -1.288 -576
-120 -120 0 0 0
-2 -1 -1 0 0
2.538 32 2.506 277 -9
2.270 32 2.238 0 0
268 0 268 277 -9
-9 0 -9 0 -9
285 0 285 285 0
-8 0 -8 -8 0
26.251 300 25.951 -1.011 -585
21.063 576 20.487 -1.189 -591
-151 -151 0 0 0
3.344 45 3.299 491 14
2.839 45 2.794 0 0
505 0 505 491 14
14 0 14 0 14
502 0 502 502 0
-11 0 -11 -11 0
24.256 470 23.786 -698 -577

25

Anhang zum Quartalsfinanzbericht 3/2015

1. Rechnungslegungsgrundsätze

Dieser Zwischenbericht wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, bzw. International Accounting Standards (IAS) des International Accounting Standard Board (IASB) erstellt und steht im Einklang mit den hier dargestellten wesentlichen Rechnungslegungsgrundsätzen der Gesellschaft. Es wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewandt wie beim Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2014 abgeschlossene Geschäftsjahr.

2. Konsolidierungskreis

Im Vergleich zum 31. Dezember 2014 haben sich keine Änderungen des Konsolidierungskreises ergeben.

3. Dividende

Für das Geschäftsjahr 2014 zahlte die Masterflex SE keine Dividende.

4. Segmentberichterstattung

Der Masterflex-Konzern gliedert seine operativen Segmente nach den Kriterien des IFRS 8. Die Steuerung erfolgt anhand der Informationen, die der Gesamtvorstand, als chief operating decision maker, zur Performance-Messung und Ressourcenallokation für den gesamten Masterflex-Konzern erhält (sog. Management Approach).

Im Vergleich zum Konzernabschluss 31. Dezember 2014 haben sich keine Änderungen in der Segmentierungsgrundlage ergeben. Die Masterflex Entwicklungs GmbH und die Masterflex Vertriebs GmbH werden einheitlich unter der Rubrik "Nicht fortgeführte Geschäftsbereiche" dargestellt. Der Masterflex-Konzern weist damit ein operatives Segment, das Kerngeschäftsfeld Hightech-Schlauchsysteme (HTS), aus.

Segmentberichterstattung 30.09.2015

In T€ Hightech
Schlauch
systeme
Fortge
führte
Geschäfts
bereiche
Nicht fort
geführte
Geschäfts
bereiche
Summe
Segmente
Umsätze mit konzern
fremden Dritten
49.025 49.025 0 49.025
Ergebnis (Ebit) 4.430 4.430 -32 4.398
Investitionen in Sach
anlagevermögen und
immaterielle Vermö
genswerte 2.505 2.505 0 2.505
Abschreibungen 2.099 2.099 0 2.099
Vermögen 56.494 56.494 1 56.495

Segmentberichterstattung 30.09.2014

In T€ Hightech
Schlauch
systeme
Fortge
führte
Geschäfts
bereiche
Nicht fort
geführte
Geschäfts
bereiche
Summe
Segmente
Umsätze mit konzern
fremden Dritten
48.079 48.079 0 48.079
Ergebnis (Ebit) 5.312 5.312 -37 5.275
Investitionen in Sach
anlagevermögen und
immaterielle Vermö
genswerte
2.312 2.312 0 2.312
Abschreibungen 2.122 2.122 0 2.122
Vermögen 57.363 57.363 7 57.370

5. Ergebnis je Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird nach IAS 33 mittels Division des Konzernergebnisses durch den gewichteten Durchschnitt der während des Berichtszeitraumes im Umlauf befindlichen Aktienzahl ermittelt. Zum 30. September 2015 betrug das unverwässerte Ergebnis pro Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen 0,26 Euro und aus fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen ebenso 0,26 Euro bei einem gewichteten Durchschnitt der Aktienzahl von 8.865.874.

Da kein Aktienoptionsprogramm existiert, entfällt die Berechnung des verwässerten Ergebnisses.

6. Eigene Aktien

Zum 30. September 2015 befinden sich 134.126 eigene Aktien im Bestand der Masterflex SE.

7. Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter lag im Berichtszeitraum bei 602 Beschäftigten und damit um 4,0 Prozent über dem Vorjahreszeitraum mit 579 Mitarbeitern.

8. Ertragsteuer

Der Ertragsteueraufwand ist im Quartalsfinanzbericht auf der Grundlage des für das Gesamtjahr 2015 geschätzten Effektivsteuersatzes für die Masterflex SE ermittelt worden, der auf das Vorsteuerergebnis des Berichtszeitraums bezogen wurde. Der Effektivsteuersatz beruht auf einer aktuellen Ergebnis- und Steuerplanung.

Laserpartikelmessgerät

Quartalsfinanzbericht 1/2015 · Anhang zum Quartalsfinanzbericht Kapitalflussrechnung / Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen

©MASTERFLEX

30

9. Kapitalflussrechnung

Die Konzernkapitalflussrechnung ist nach IAS 7 ("Cash Flow Statements") erstellt. Es wird zwischen Zahlungsströmen aus betrieblicher, investiver und Finanzierungs-Tätigkeit unterschieden. Die in der Finanzierungsrechnung ausgewiesene Liquidität entspricht dem Bilanzausweis "Barmittel und Bankguthaben".

Der Finanzmittelbestand am Ende der Periode, wie er in der Konzern-Kapitalflussrechnung dargestellt wird, kann auf die damit in Zusammenhang stehenden Posten in der Konzernbilanz folgendermaßen übergeleitet werden:

In T€ 30.09.2015 30.09.2014
Finanzmittelbestand am Ende
der Periode
3.956 5.643
In zu Veräußerungszwecken gehal
tenen Vermögenswerten enthaltene
Barmittel und Bankguthaben
1 7
Barmittel und Bankguthaben 3.955 5.636

10. Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Die Beziehungen werden im Geschäftsbericht 2014 im Konzernanhang unter Punkt 35 erläutert. Im Berichtszeitraum hat sich an den dort gemachten Aussagen nichts geändert.

11. Prüferische Durchsicht des Zwischenberichts

Der Zwischenabschluss und der Zwischenlagebericht des Quartalsfinanzberichts wurden weder nach § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

12. Ereignisse nach dem AbschlussStichtag

Die im Abschluss zum 30. September 2015 konsolidierte 51-prozentige Beteiligung an der OOO Masterflex RUS wurde mit Wirkung zum 2. Oktober 2015 veräußert.

  1. Oktober 2015

Dr. Andreas Bastin Mark Becks Vorstandsvorsitzender Finanzvorstand

Impressum

Masterflex SE Willy-Brandt-Allee 300 45891 Gelsenkirchen, Germany

Kontakt:

Tel +49 209 97077 0 Fax +49 2 09 97077 33 [email protected] www.MasterflexGroup.com

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