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KRONES AG Interim / Quarterly Report 2020

Jul 30, 2020

251_10-q_2020-07-30_8ac98bc3-7c34-4850-a4d9-baf4dd860b79.pdf

Interim / Quarterly Report

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Bericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2020

An unsere Aktionäre

Konzernzwischenlagebericht

Konzernzwischenabschluss zum 30.06.2020

Sonstige Informationen

An unsere Aktionäre
1 Highlights und Kennzahlen . 4
Brief des Vorstands . 5
Die Krones Aktie . 6
  • Der Umsatz geht von April bis Juni im Vergleich zum Vorjahr um 16,5% zurück. Im ersten Halbjahr 2020 sinken die Erlöse um 10,1% auf 1.698,6 Mio.€.
  • Extreme Unsicherheit wegen der Corona-Situation lastet auf der Investitionsbereitschaft der Kunden. Der Auftragseingang verringert sich im zweiten Quartal um 38,2%. Im ersten Halbjahr fällt der Wert der Bestellungen um 28,5% auf 1.457,3 Mio. €.
  • Kostensenkungen aufgrund struktureller Maßnahmen mildern negative Ergebnisauswirkungen aus dem rückläufigen Umsatz ab. Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBIT DA) bleibt stabil bei 118,5 Mio.€ nach 116,9 Mio.€ im Vorjahr. Das EBT nach sechs Monaten mit 31,8 Mio.€ beinhaltet einen Verlust im zweiten Quartal von 21,2 Mio. €.
  • Kurzfristig ist die wirtschaftliche Entwicklung weiter von großen Unsicherheiten gekennzeichnet. Daher bleibt es schwierig, das Ausmaß der nachteiligen Auswirkungen auf die Nachfrage und Investitionsbereitschaft unserer Kunden abzuschätzen. Der Krones Vorstand sieht deshalb weiterhin davon ab, einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2020 zu geben.

Highlights und Kennzahlen Kennzahlen 1. Halbjahr 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. Veränderung
2020 2019
Umsatz Mio. € 1.698,6 1.889,3 –10,1%
Aufgrund der Covid-19-Situation schließt KRONES
das zweite Quartal
Auftragseingang Mio. € 1.457,3 2.038,6 –28,5%
2020 mit Verlust ab Auftragsbestand zum 30.06. Mio. € 1.133,4 1.410,4 –19,6%
Der Umsatz geht von April bis Juni im Vergleich zum Vorjahr EBITDA Mio. € 118,5 116,9 +1,4%
um 16,5% zurück. Im ersten Halbjahr 2020 sinken die Erlöse um 10,1% EBITDA-Marge % 7,0 6,2 +0,8 PP*
EBIT
EBT
Mio. €
Mio. €
33,2
31,8
47,5
47,9
–30,1%
–33,6%
auf 1.698,6 Mio.€. EBT-Marge % 1,9 2,5 –0,6 PP*
Extreme Unsicherheit wegen der Corona-Situation lastet auf der Konzernergebnis Mio. € 21,5 33,3 –35,4%
Investitionsbereitschaft der Kunden. Der Auftragseingang verringert Ergebnis je Aktie 0,68 1,06 –35,8%
sich im zweiten Quartal um 38,2%. Im ersten Halbjahr fällt der Wert Investitionen in Sachanlagen
der Bestellungen um 28,5% auf 1.457,3 Mio. €. und immaterielle Vermögenswerte Mio. € 55,2 91,4 –36,2 Mio.€
Free Cashflow Mio. € –64,8 –259,4 +194,6 Mio.€
Kostensenkungen aufgrund struktureller Maßnahmen mildern negative Nettoliquidität zum 30.06.** Mio. € –77,9 –108,7 +30,8 Mio. €
Ergebnisauswirkungen aus dem rückläufigen Umsatz ab. Ergebnis vor Zin Working Capital/Umsatz*** % 27,6 26,0 +1,6 PP*
sen, Steuern und Abschreibungen (EBIT
DA) bleibt stabil bei 118,5 Mio.€
ROCE % 3,8 5,5 –1,7 PP*
nach 116,9 Mio.€ im Vorjahr. Das EBT nach sechs Monaten mit 31,8 Mio.€
beinhaltet einen Verlust im zweiten Quartal von 21,2 Mio. €. Beschäftigte am 30.06.
Weltweit 16.906 17.128 –222
Kurzfristig ist die wirtschaftliche Entwicklung weiter von großen Inland 10.422 10.764 –342
Unsicherheiten gekennzeichnet. Daher bleibt es schwierig, das Ausmaß der Ausland 6.484 6.364 +120
nachteiligen Auswirkungen auf die Nachfrage und Investitionsbereitschaft
unserer Kunden abzuschätzen. Der Krones Vorstand sieht deshalb weiter Kennzahlen 2. Quartal 01.04.–30.06.
2020
01.04.–30.06.
2019
Veränderung
Umsatz Mio.€ 756,6 905,8 –16,5%
hin davon ab, einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2020 zu geben. Auftragseingang Mio.€ 616,2 997,0 –38,2%
ebitda Mio.€ 29,0 30,9 –6,1%
ebitda-Marge % 3,8 3,4 +0,4 PP*
ebit Mio.€ –20,5 –4,3
ebt Mio.€ –21,2 –3,6
EBT-Marge % –2,8 –0,4 – 2,4 PP*
Konzernergebnis Mio.€ –17,6 –3,0
Ergebnis je Aktie –0,56 –0,09

* Prozentpunkte **liquide Mittel abzüglich Bankschulden *** Durchschnitt der vergangenen 4 Quartale

Brief des Vorstands 1 | 5

Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,

das Coronavirus hat das Weltgeschehen weiterhin fest im Griff. Auch wenn wir in Deutschland und Westeuropa Corona nach der ersten Welle derzeit relativ gut beherrschen, hat die Pandemie weltweit noch nicht ihren Höhepunkt erreicht. In den USA, Südamerika, Afrika und Indien wütet das Virus weiterhin heftig. Parallel zur Gesundheitskrise hat Covid-19 eine weltweite Wirtschaftskrise verursacht. Viele Ökonomen stufen sie als gravierender und langwieriger ein als die Finanzkrise 2008/09. Der Internationale Währungsfonds rechnet für das laufende Jahr mit einem Einbruch der Weltwirtschaft um 4,9%. Und die Folgen von Covid-19 werden die Weltwirtschaft noch mehrere Jahre belasten.

Auch Krones spürt die allgemeine Verunsicherung bei den Kunden. Investitionen werden zurückgestellt, bis wieder mehr Klarheit und Zuversicht herrscht. In den Zahlen für das zweite Quartal hat sich die Corona-Krise, wie erwartet, massiv niedergeschlagen, vor allem im Auftragseingang, der von April bis Juni um 38,2% zurückging. Der Umsatz fiel um 16,5% gegenüber dem Vorjahr. Wegen des vergleichsweisen guten ersten Quartals sehen die Rückgänge in den Halbjahreszahlen beim Auftragseingang (minus 28,5%) und Umsatz (minus 10,1%) nicht ganz so drastisch aus, wenngleich die Auswirkungen in den folgenden Quartalen erheblich sein werden.

Es gibt aber auch Positives zu vermelden. Die im zweiten Halbjahr 2019 eingeleiteten strukturellen Maßnahmen zur Steigerung der Profitabilität beginnen zu greifen. Trotz des Umsatzrückgangs haben sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von Januar bis Juni um 1,4% auf 118,5 Mio.€ und die EBITDA-Marge von 6,2% auf 7,0% verbessert. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung ist aber das relativ gute erste Quartal, das kaum von Corona beeinflusst war. Im zweiten Quartal 2020 verzeichnete KRONE S ein Ergebnis vor Steuern von minus 21,2 Mio.€.

Obwohl die Folgen des Wirtschaftseinbruchs sicherlich noch lange spürbar bleiben, wird Krones diese schwierige Situation meistern. Gemeinsam werden wir in der Krise die Marktposition von Krones weiter stärken. Wichtige Eckpunkte sind dabei ein guter Service und die termingerechte Abwicklung der Aufträge, insbesondere unter den aktuellen weltweiten Reisebeschränkungen auf Grund von Corona. Darüber hinaus erhöhen wir den Fokus auf Innovationen. So werden wir nachhaltig von der mittelfristigen Erholung unserer Märkte profitieren. Und dass unser Markt mittel- und langfristig wächst, steht außer Frage. Zudem ist Krones strukturell und finanziell sehr gut aufgestellt, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen.

Christoph Klenk CEO

Die KRONES Aktie

Internationale Aktienbörsen erholen sich im zweiten Quartal kräftig

Das erste Halbjahr 2020 stand an den Aktienmärkten rund um den Globus ganz im Zeichen des Coronavirus. Nachdem die Börsen im März wegen der schnellen Ausbreitung der Covid-19-Pandemie und der weltweiten Lockdowns rasant auf Talfahrt gingen, entspannte sich ab April die Lage an den Märkten kontinuierlich. Initiiert wurde der Umschwung von den massiven und schnellen Liquiditätshilfen der Notenbanken sowie den umfangreichen Konjunkturprogrammen der Regierungen. Zudem haben rückläufige Corona-Infektionszahlen in einigen Regionen für positive Stimmung bei den Aktieninvestoren gesorgt. Die starke Erholung im zweiten Quartal konnte allerdings die herben Verluste zu Jahresbeginn nicht wettmachen, so dass alle wichtigen Aktienindizes seit Jahresbeginn noch Minus-Zeichen vorweisen.

Der deutsche Aktienindex DAX fiel von Januar bis Juni 2020 um 7,1% auf 12.300 Punkte. Damit war der Rückgang des DAX gegenüber anderen wichtigen internationalen Aktienindizes relativ gering. Der Euro Stoxx 50, der Index der 50 größten Unternehmen aus der Eurozone, verlor 13,7%. Auch der Dow-Jones-Index musste im ersten Halbjahr 2020 deutlich Federn lassen. Das bekannteste US-Börsenbarometer büßte 9,3% ein. Verhältnismäßig gut hat sich der japanische Aktienmarkt in den ersten sechs Monaten 2020 geschlagen. Der Nikkei-Index ging nur um 5,8% zurück.

KRONES Aktie legt nach dem Corona-Einbruch wieder deutlich zu

Die hohe Volatilität an den Aktienmärkten spiegelt sich auch im Kursverlauf der Krones Aktie wider, die im ersten Halbjahr 2020 ebenfalls kräftig schwankte. Nach einem guten Start in das Börsenjahr 2020 markierte unser Titel am 24. Januar mit 75,50 € bereits den Höchstkurs im ersten Halbjahr.

Gegenüber dem Jahresanfangsstand war dies ein Zuwachs von 12%. Ab Ende Februar geriet das Papier in den allgemeinen Corona-bedingten Abwärtsstrudel der Märkte und fiel am 23. März auf den Halbjahres-Tiefstkurs von 41,92 €. Getragen von der weltweiten Erholung der Aktienmärkte, konnte auch das Krones Papier im zweiten Quartal wieder deutlich zulegen. Die Aktie stieg von April bis Juni 2020 um 17,1% auf 57,10 €. Zusätzlich erhielten die Aktionäre im Mai eine

Dividende von 0,75 € je Aktie. Dennoch verzeichnete die Krones Aktie seit Jahresbeginn einen Kursrückgang von 15,4%. Inklusive der Dividende ergibt sich für das erste Halbjahr 2020 ein Minus von 14,3%. Der SDAX, dem KRONE S seit 2018 angehört, fiel im gleichen Zeitraum um 7,8%.

Nach dem desaströsen ersten Quartal ging es im zweiten Quartal aufwärts an den Börsen. Die KRONES Aktie stieg von April bis Juni 2020 aber nicht ganz so stark wie der SDAX.

Die KRONES Aktie 01.01. bis 30.06.2020

KRONES SDAX (indexiert)

Vermögens-, finanz- und ertragslage
2 Wirtschaftliches Umfeld . 8
Umsatz . 9
Auftragseingang und -bestand 11
Ertragslage . 12
Mitarbeiter 15
Kapitalflussrechnung . 16
Bilanzstruktur . 18
Bericht aus den Segmenten . 20
Risiko- und Chancenbericht . 22
Nach Ablauf des Halbjahresstichtages . 23
Prognosebericht . 23

2 | 8 Wirtschaftliches Umfeld

Corona-Krise stürzt die globale Konjunktur in tiefe Rezession

Die Covid-19-Pandemie wirkt sich massiv auf die globale Konjunktur aus. Gemäß der Prognose des Internationalen Währungsfonds dürfte die Weltwirtschaft 2020 um 4,9% schrumpfen.

Die Weltwirtschaft dürfte nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) 2020 stark schrumpfen. Grund hierfür sind die Folgen der Covid-19-Pandemie. Die IWF-Experten gehen davon aus, dass sich die Corona-Krise gravierender als zunächst erwartet auf die globale Konjunktur aus-

wirkt. Zudem dürfte sich die Weltwirtschaft langsamer erholen als erhofft. Deshalb revidierte der IWF im Juni seine 2020er Wachstumsprognose für die weltweite Wirtschaft auf minus 4,9%. Im April lag die Prognose noch bei minus 3,0%. Der IWF betont, dass auch die aktuelle Schätzung mit großen Unsicherheiten behaftet ist.

In den reifen Industriestaaten dürfte die Wirtschaftstätigkeit 2020 besonders stark einbrechen. In den USA soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gemäß IWF-Prognose 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 8,0% sinken. Einen noch stärkeren Rückgang erwarten die Experten für die Euro-Zone. Das BIP des gemeinsamen Währungsraums dürfte sich 2020 um 10,2% verringern. Überproportionale Einbrüche prognostiziert der IWF dabei den Volkswirtschaften Italiens (minus 12,8%), Spaniens (minus 12,8%) und Frankreichs (minus 12,5%). Für Deutschland rechnen die Konjunkturexperten mit einem BIP-Rückgang von 7,8%. Mit Japan schlittert 2020 eine weitere große Volkswirtschaft in die Rezession. Der IWF prognostiziert für Japan ein Minus beim BIP von 5,8%. Insgesamt erwartet der IWF, dass die Wirtschaft in den reifen Industriestaaten 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 8,0% schrumpft.

Weniger stark soll sich die Wirtschaftsleistung in den Schwellen- und Entwicklungsländern verringern. Als Stütze wirkt China, das als erstes Land von der Pandemie betroffen war. Die chinesische Wirtschaft erholt sich bereits langsam und dürfte gemäß IWF-Prognose im laufenden Jahr um 1,0% wachsen. In den Emerging Markets gibt es aber auch Regionen, die sehr stark unter der Corona-Krise leiden. Hierzu zählen Indien und Lateinamerika. In Indien dürfte sich das BIP 2020 um 4,5% verringern, in Lateinamerika sogar um 9,4%. In der Region Naher Osten/Zentralasien (minus 4,7%) sowie Russland (minus 6,6%) zieht der Ölpreisabsturz die Wirtschaft mit nach unten. Insgesamt dürfte das BIP in den Schwellen- und Entwicklungsländern gemäß IWF 2020 um 3,0% zurückgehen.

Auftragseingänge der deutschen Maschinenbauer brechen ein

Die Folgen der Corona-Krise treffen den deutschen Maschinen- und Anlagenbau mit voller Wucht. Seit März 2020 sind die Auftragseingänge der Branche stark rückläufig. Gemäß des Verbandes deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) ist der Auftragseingang der Branche im Dreimonatszeitraum März bis Mai 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 22% eingebrochen. Die Aussichten für das Gesamtjahr bleiben aufgrund der schwachen Weltwirtschaft düster. Deshalb hat der VDMA Anfang Mai seine bisherige Produktionsprognose von minus 5% für 2020 zurückgezogen. Eine neue Prognose veröffentlichte der Branchenverband wegen der hohen gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten nicht.

Umsatz

Umsatz

Umsatz von KRONES sinkt im ersten Halbjahr 2020 wegen Corona um 10,1%

Besonders im zweiten Quartal 2020 litt der Umsatz von KRONES unter den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise.

Wie erwartet, wirkten sich die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie im zweiten Quartal 2020 deutlich stärker auf den Umsatz von KRONE S aus als in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres. Von April bis Juni 2020 verringerten sich die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um

16,5% von 905,8 Mio.€ auf 756,6 Mio.€. Im ersten Quartal ging der Umsatz nur um 4,2% zurück. Damit fiel der Umsatz in den ersten sechs Monaten 2020 um insgesamt 10,1% von 1.889,3 Mio.€ im Vorjahr auf 1.698,6 Mio.€.

Das Neumaschinengeschäft war im ersten Halbjahr 2020 stärker rückläufig als die Service-Erlöse. Durch das weltweite Servicenetzwerk konnte KRONE S die Auswirkungen der globalen Reisebeschränkungen abmildern. Aber auch das Servicegeschäft und seine künftige Entwicklung werden von den gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten beeinflusst.

2 | konzernzwischenlagebericht

Umsatz

Umsatz nach Regionen

Die Aussagekraft der Umsatzzahlen einzelner Quartale für die verschiedenen Regionen ist beschränkt, weil es quartalsweise zu starken Auftrags- und Umsatzverschiebungen kommen kann.

Die Inlandserlöse von KRONES verringerten sich im ersten Halbjahr 2020 wegen der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage um 26,8% auf 188,9 Mio.€. Dabei ist auch das relativ hohe Vorjahresniveau zu beachten. Der Anteil am Konzernumsatz der ersten sechs Monate ging von 13,7% im Vorjahr auf 11,1% zurück.

Auch im übrigen Europa (ohne Deutschland) waren die Erlöse im Berichtszeitraum aufgrund der Corona-Krise überwiegend rückläufig. In der großen Absatzregion Westeuropa hielt sich das Umsatzminus in Grenzen. Die Erlöse gingen im ersten Halbjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 1,6% von 249,4 Mio.€ auf 245,4 Mio.€ zurück. Deutlich stärker verringerte sich der Umsatz in Mitteleuropa (Österreich, Schweiz, Niederlande). Er sank von 155,0 Mio.€ auf 105,8 Mio.€. In Osteuropa beschleunigte sich der Umsatzrückgang nach einem relativ stabilen ersten Quartal von April bis Juni 2020. Insgesamt fielen die Erlöse im ersten Halbjahr um 18,1% auf 92,7 Mio.€. Die Umsätze in Russland/GUS bewegen sich aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen in der Region seit längerem auf niedrigem Niveau. Im ersten Halbjahr legten die Erlöse von 34,7 Mio.€ auf 39,8 Mio.€ zu. Insgesamt erzielte KRONE S im ersten Halbjahr 2020 in Europa (ohne Deutschland) einen Umsatz von 483,7 Mio.€. Dies sind 12,4% weniger als im Vorjahr (552,3 Mio.€). Der Anteil am Konzernumsatz der ersten sechs Monate 2020 betrug 28,5% (Vorjahr: 29,2%).

Zugelegt hat der Umsatz von KRONE S in der Region Mittlerer Osten/Afrika. Von Januar bis Juni 2020 verbesserte er sich im Vergleich zum Vorjahr um 9,3% auf 239,4 Mio.€. Nach dem coronabedingten Umsatzeinbruch (minus 50%) im ersten Quartal hat sich das China-Geschäft im zweiten Quartal 2020 stabilisiert. Zum 30. Juni lag der Umsatz mit 98,0 Mio.€ noch um 37,1% unter Vorjahr. Im übrigen asiatisch/pazifischen Raum gingen die Erlöse in den ersten beiden Quartalen 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 13,8% auf 199,9 Mio.€ zurück.

2 | 10 Nach kräftigen Umsatzzuwächsen in den ersten drei Monaten 2020 bremste die Corona-Krise im zweiten Quartal die Geschäfte von KRONE S in Nord- und Mittelamerika. Zum Halbjahr 2020 legte der Umsatz um insgesamt 5,8% auf 297,3 Mio.€ zu. Auch in Südamerika/Mexiko war der Umsatz nach einem guten ersten Quartal im zweiten Quartal rückläufig. Grund hierfür ist, dass Teile der Region stark vom Coronavirus betroffen sind. Von Januar bis Juni 2020 blieben die Erlöse mit 191,4 Mio.€ im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert.

Insgesamt hat sich die Umsatzverteilung von KRONE S in den ersten sechs Monaten 2020 im Vergleich zum Vorjahr nur wenig verändert. Der Anteil der Erlöse, den das Unternehmen auf den Emerging Markets erwirtschaftete, lag im Berichtszeitraum bei 50,7% (Vorjahr: 50,1%). In den reifen Industriestaaten erzielte KRONE S 49,3% (Vorjahr: 49,9%) der Umsätze.

Regionale Umsatzverteilung des KRONES Konzerns

Anteil am Konzernumsatz 01.01. bis
30.06.2020
01.01. bis
30.06.2019
Veränderung
in Mio. € % in Mio. € % %
Deutschland 188,9 11,1 258,0 13,7 –26,8
Mitteleuropa (ohne Deutschland) 105,8 6,2 155,0 8,2 –31,8
Westeuropa 245,4 14,4 249,4 13,2 –1,6
Osteuropa 92,7 5,5 113,2 6,0 –18,1
Russland, Zentralasien (GUS) 39,8 2,3 34,7 1,8 +14,7
Mittlerer Osten/Afrika 239,4 14,1 219,0 11,6 +9,3
Asien/Pazifik 199,9 11,8 231,9 12,3 –13,8
China 98,0 5,8 155,8 8,2 –37,1
Südamerika/Mexiko 191,4 11,3 191,2 10,1 +0,1
Nord- und Mittelamerika 297,3 17,5 281,1 14,9 +5,8
Gesamt 1.698,6 100,0 1.889,3 100,0 –10,1

Auftragseingang und -bestand

Investitionsbereitschaft leidet unter gesamtwirtschaftlichen Unwägbarkeiten

Aufgrund der Folgen der Corona-Krise verringern viele Kunden von KRONES ihre Investitionen. Von Januar bis Juni 2020 ging der Wert der Bestellungen im Vergleich zum Vorjahr um 28,5% zurück.

Die weltweiten Lockdowns beeinflussten im ersten Halbjahr 2020 auch die Geschäfte der internationalen Getränkeindustrie erheblich. Darüber hinaus bestehen infolge der Corona-Krise viele gesamtwirtschaftliche Unwägbarkeiten. Dies lastet auf der Investitionsbereitschaft der Kunden von KRONE S. Von Januar bis Juni 2020 ging der Auftragseingang

im Vergleich zum Vorjahr um 28,5% von 2.038,6 Mio.€ auf 1.457,3 Mio.€ zurück. Im zweiten Quartal verringerte sich der Wert der Bestellungen um 38,2% auf 616,2 Mio.€. Kurzfristig erwartet KRONE S keine Trendwende bei den Bestellungen.

Vom sinkenden Auftragseingang war von Januar bis Juni 2020 insbesondere das Neumaschinengeschäft stark betroffen. Im Servicegeschäft verringerten sich die Bestellungen mit Beginn des zweiten Quartals spürbar. Der Auftragseingang von KRONE S war insgesamt in allen Regionen rückläufig. Noch relativ stabil entwickelten sich die Bestellungen in der Region Mittlerer Osten/Afrika. In Asien/Pazifik und den USA ging der Auftragseingang weniger stark zurück als im Konzern. In den übrigen Absatzregionen von KRONE S fielen die Bestellungen überproportional.

Auftragsbestand von KRONES lag zum 30. Juni 2020 bei 1,13 Mrd. €

Der rückläufige Bestelleingang in den ersten sechs Monaten 2020 macht sich auch im Auftragsbestand von KRONE S bemerkbar. Mit 1.133,4 Mio.€ lag er zum 30. Juni 2020 um 19,6% niedriger als im Vorjahr (1.410,4 Mio.€). Zu beachten ist, dass ein Teil der Aufträge auf Kundenwunsch erst mit Zeitverzögerung in Produktion geht und 2020 nicht mehr umsatzwirksam wird.

Ertragslage

Ertragslage

KRONES schließt zweites Quartal 2020 mit Verlust ab

Im zweiten Quartal 2020 ging das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA), im Vergleich zum von außerordentlichen Effekten belasteten und deshalb schwachem zweiten Quartal des Vorjahrs, von 30,9 Mio.€ auf 29,0 Mio.€ zurück. Im abgelaufenen Quartal sind auch Effekte aus einer Erhöhung der Kreditrisikovorsorge in Höhe von 3,2 Mio.€ enthalten. Das negative Ergebnis vor Steuern (EBT) im zweiten Quartal 2020 von minus 21,2 Mio. € beinhaltet Abschreibungen aufgrund von Impairment-Tests des Goodwills in Höhe von 13,6 Mio. €. Von minus 3,0 Mio.€ im Vorjahr auf minus 17,6 Mio.€ ging das Konzernergebnis im zweiten Quartal 2020 zurück. Das Ergebnis je Aktie sank von minus 0,09 € auf minus 0,56 €.

KRONE S hat im zweiten Halbjahr 2019 umfangreiche strukturelle Maßnahmen zur Steigerung der Ertragskraft eingeleitet. Hierzu zählen Einsparungen bei den Material- und Personalkosten. Mit der Umsetzung kommt das Unternehmen teilweise gut voran. Darüber hinaus war das erste Quartal 2020

Einsparungen beim Materialaufwand stärkten die Ertragskraft von KRONES im ersten Halbjahr 2020. Das EBITDa blieb trotz rückläufiger Umsätze relativ stabil.

noch nicht wesentlich von Corona betroffen. Deshalb legte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von Januar bis Juni 2020 trotz deutlich niedrigerer Umsätze leicht um 1,4% von 116,9 Mio.€ im Vorjahr auf 118,5 Mio.€ zu. Auch aufgrund der Goodwill-Abschreibungen verringerte sich das Ergebnis vor Steuern (EBT) im ersten Halbjahr 2020 auf 31,8 Mio.€ (Vorjahr: 47,9 Mio.€). Die EBT-Marge lag bei 1,9% (Vorjahr: 2,5%). Das Konzernergebnis der ersten sechs Monate 2020 beträgt 21,5 Mio.€ (Vorjahr: 33,3 Mio.€). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,68 € (Vorjahr: 1,06 €).

Ertragslage

Ertragsstruktur krones Konzern

2020 2019 Veränderung
01.01.–30.06. 01.01.–30.06. %
1.698,6 1.889,3 –10,1
6,7 20,0
1.705,3 1.909,3 –10,7
–813,4 –974,4 –16,5
–594,9 –641,7 –7,3
–178,5 –176,3 +1,2
118,5 116,9 +1,4
–85,3 –69,4 +22,9
33,2 47,5 –30,1
–1,4 0,4
31,8 47,9 –33,6
–10,3 –14,6 –29,5
21,5 33,3 –35,4

KRONES hat beim Umsatz und der Gesamtleistung im ersten Halbjahr 2020 coronabedingt deutliche Rückgänge zu verzeichnen. Der Umsatz war mit 1.698,6 Mio.€ um 10,1% niedriger als im Vorjahreszeitraum. Leicht stärker fiel die Gesamtleistung. Sie verringerte sich um 10,7% auf 1.705,3 Mio.€. Der Grund hierfür ist, dass KRONE S im Berichtszeitraum den Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen nur um 6,7 Mio.€ erhöhte, während dieser im Vorjahr um 20,0 Mio.€ aufgestockt wurde.

KRONES konnte aufgrund hoher Einsparungen bei Material und Personal trotz des Umsatzeinbruchs im ersten Halbjahr 2020 die Ertragskraft, gemessen am EBITDA, verbessern.

Der Materialaufwand sank überproportional zur Gesamtleistung um 16,5% auf 813,4 Mio.€. Der im Vergleich zum Vorjahr höhere Anteil des Servicegeschäfts schlägt sich positiv im Materialaufwand nieder. Auch der Rückgang der bezogenen Leistungen durch den Abbau von Zeitarbeitnehmern wirkte

Konzernergebnis 01.01. bis 30.06. in Mio. € Konzernergebnis 2. Quartal in Mio. €

Ertragslage

sich positiv auf den Materialaufwand aus. Die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, ging im Berichtszeitraum deutlich von 51,0% im Vorjahr auf 47,7% zurück.

Im Personalaufwand sind ebenfalls erste Erfolge der eingeleiteten Maßnahmen sichtbar. Er fiel im ersten Halbjahr 2020 um 7,3% von 641,7 Mio. € auf 594,9 Mio.€. Hier spiegeln sich neben dem Personalabbau im In- und Ausland auch die Maßnahmen zur Optimierung der Auslastung der Personalkapazitäten wie Kurzarbeit und der Abbau von Überstunden wider. Die Personalaufwandsquote, also der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, stieg dennoch leicht von 33,6% im Vorjahr auf 34,9%.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen legten von Januar bis Juni 2020 um 2,7% auf 254,1 Mio.€ zu. Ebenfalls erhöht haben sich die sonstigen betrieblichen Erträge von 46,2 Mio.€ auf 55,4 Mio.€, während die aktivierten Eigenleistungen von 25,0 Mio.€ auf 20,2 Mio.€ rückläufig waren. Insgesamt veränderte sich der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen und den aktivierten Eigenleistungen im Berichtszeitraum leicht von minus 176,3 Mio.€ im Vorjahr auf minus 178,5 Mio.€. Im Verhältnis zur Gesamtleistung kletterte der Saldo von 9,2% auf 10,5%.

Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) konnte KRONE S im Berichtszeitraum trotz rückläufigen Umsatzes von 116,9 Mio.€ auf 118,5 Mio.€ steigern, so dass sich die EBITDA-Marge von 6,2% auf 7,0% verbesserte. Stark erhöht haben sich die Abschreibungen auf das Anlagevermögen. Sie lagen mit 85,3 Mio.€ deutlich über dem Vorjahreswert von 69,4 Mio.€. Hauptverantwortlich hierfür waren Goodwill-Abschreibungen im zweiten Quartal in Höhe von 13,6 Mio.€. Wegen der höheren Abschreibungen ging im ersten Halbjahr 2020 das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 47,5 Mio.€ auf 33,2 Mio.€ zurück.

Das Finanzergebnis und das Ergebnis aus at equity lagen bei minus 1,4 Mio.€ nach einem Plus von 0,4 Mio.€ im Vorjahr. Dadurch verringerte sich das Ergebnis vor Steuern (EBT) im ersten Halbjahr 2020 von 47,9 Mio.€ 31,8 Mio.€. Hieraus errechnet sich eine EBT-Marge von 1,9% (Vorjahr: 2,5%). Die Steuerquote erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von 30,5% auf 32,4%. Unterm Strich verbleibt ein Konzernergebnis für den Berichtszeitraum von 21,5 Mio.€ (Vorjahr: 33,3 Mio.€).

Mitarbeiter

Mitarbeiter

KRONES beschäftigt zum 30. Juni 2020 weltweit 16.906 Mitarbeiter

Wegen der strukturellen Anpassungen im Inland, war die Mitarbeiterzahl von KRONES im ersten Halbjahr 2020 hauptsächlich an den deutschen Standorten rückläufig.

Im Vergleich zum 31. Dezember 2019 (17.353) verringerte KRONE S die Mitarbeiterzahl im Berichtszeitraum um 447 auf 16.906. Im Inland sank die Mitarbeiterzahl um 311 auf 10.422 (31. Dezember 2019: 10.733). Der Ausbau des Global Footprint und damit die Aufstockung der internationalen Belegschaft

wird durch das Coronavirus vorübergehend gebremst. So sank die Zahl der im Ausland beschäftigten Mitarbeiter leicht auf 6.484 (31. Dezember 2019: 6.620). Zum 30. Juni absolvierten 567 junge Leute eine Ausbildung im KRONE S Konzern.

2 | 16 Kapitalflussrechnung

Kapitalflussrechnung krones Konzern

in Mio. € 2020
01.01.–30.06.
2019
01.01.–30.06.
Ergebnis vor Steuern 31,8 47,9
zahlungsunwirksame Veränderungen +95,7 +102,0
Veränderung Working Capital –84,1 –270,3
Veränderung sonstige Aktiva und Passiva –56,4 –17,2
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit –13,0 –137,6
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen –55,2 –91,4
M&A Aktivitäten 0,0 –29,3 – 120
Sonstiges +3,4 – 1,1
Free Cashflow –64,8 –259,4 – 150
Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit +151,6 +181,1
Sonstiges +0,0 +3,8 – 180
Gesamte Änderung der Liquidität +86,8 –74,5
Liquidität am Ende des Berichtszeitraums 197,2 144,3 – 260

Free Cashflow 01.01. bis 30.06. in Mio. €

Krones verbesserte im ersten Halbjahr 2020 den operativen Cashflow (Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit) um 124,6 Mio.€ auf minus 13,0 Mio.€ (Vorjahr: minus 137,6 Mio.€). Hierzu beigetragen hat vor allem der im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringere Aufbau des Working Capitals um 84,1 Mio.€ (Vorjahr: 270,3 Mio.€). Die zahlungsunwirksamen Veränderungen beinhalten neben der Erhöhung von Rückstellungen insbesondere Abschreibungen in Höhe von 85,3 Mio. €. Der Anstieg der sonstigen Aktiva und Passiva hingegen belastete im Berichtszeitraum den Cashflow mit 56,4 Mio.€ gegenüber 17,2 Mio.€ im Vorjahr.

Working Capital im Verhältnis zum Umsatz hat sich auf 27,6% erhöht

Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale in Relation zum Umsatz stieg im Berichtszeitraum auf 27,6% gegenüber dem Vorjahreswert von 26,0%. Zum Stichtag betrug das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz 29,3% (Vorjahr: 27,5%). Der Anstieg dieser Kennzahl ist im Wesentlichen auf die gesunkenen Umsätze zurückzuführen.

Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale hat sich im ersten Halbjahr von 26,0% auf 27,6% erhöht.

Im ersten Halbjahr 2020 verbesserte Krones den operativen Cashflow um 124,6 Mio.€ und den Free Cashflow sogar um 194,6 Mio.€ gegenüber dem Vorjahr.

Krones investierte im Berichtszeitraum 55,2 Mio.€ in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Diese Summe liegt planmäßig deutlich unter dem Vorjahreswert von 91,4 Mio.€, der wegen der Investitionen in den Standort Ungarn außerordentlich hoch war. Den Free Cashflow, also der aus der Ge-

schäftstätigkeit erzielte Nettozufluss an liquiden Mitteln, verbesserte Krones von Januar bis Juni 2020 gegenüber dem Vorjahr um 194,6 Mio.€ auf minus 64,8 Mio.€.

Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit lag bei 151,6 Mio.€ (Vorjahr: 181,1 Mio.€). Diese Position erfasst in der Berichtsperiode im Wesentlichen neben dem Mittelabfluss durch die Dividendenausschüttung von 23,7 Mio.€ (Vorjahr: 53,7 Mio.€) auch den Mittelzufluss aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 202,9 Mio.€ (Vorjahr: 249,3 Mio.€). Unterm Strich verfügte KRONE S zum 30. Juni 2020 über liquide Mittel von 197,2 Mio.€ (Vorjahr: 144,3 Mio.€).

2 | 18 Bilanzstruktur

Vermögens- und Kapitalstruktur krones Konzern

in Mio.€ 30.06.2020 31.12.2019 30.06.2019 31.12.2018
Langfristige Vermögenswerte 1.125 1.154 1.144 1.010
davon Anlagevermögen 1.016 1.070 1.059 936
Kurzfristige Vermögenswerte 2.119 2.165 2.266 2.312
davon flüssige Mittel 197 110 144 219
Eigenkapital 1.335 1.370 1.423 1.433
Fremdkapital 1.909 1.949 1.987 1.888
langfristige Verpflichtungen 438 452 417 359
kurzfristige Verpflichtungen 1.471 1.497 1.570 1.529
Bilanzsumme 3.244 3.319 3.410 3.321

Finanzmittelbestand zum 30.06. in Mio. €

Die Bilanzsumme von KRONES ist mit 2,3% weniger stark gefallen als die Gesamtleistung (minus 10,7%).

Wegen des niedrigeren Geschäftsvolumens ging die Bilanzsumme von KRONE S im ersten Halbjahr 2020 um 2,3% zurück, allerdings weniger stark als die Gesamtleistung (minus 10,7%). Zum 30. Juni 2020 lag die Bilanzsumme bei 3,24 Mrd.€ (31. Dezember 2019: 3,32 Mrd.€).

Mit 2,5% gingen die langfristigen Vermögenswerte im ersten Halbjahr nahezu proportional zur Bilanzsumme zurück. Sie lagen bei 1.124,8 Mio.€ (31. Dezember 2019: 1.154,0 Mio.€). Das geringere Anlagevermögen von 1.015,7 Mio.€ (31. Dezember 2019: 1.069,8 Mio.€) resultiert überwiegend aus niedrigeren immateriellen Vermögenswerten. Sie fielen vor allem wegen der außerplanmäßigen Abschreibungen auf Firmenwerte (Goodwill) in Höhe von 13,6 Mio.€ auf

328,6 Mio.€ (31. Dezember 2019: 345,2 Mio.€). Auch die Sachanlagen standen mit 653,3 Mio.€ (31. Dezember 2019: 693,2 Mio.€) aufgrund der gesunkenen Investitionen niedriger in der Bilanz.

Ebenfalls rückläufig waren die kurzfristigen Vermögenswerte. Sie lagen am Ende des Berichtszeitraums mit 2.118,8 Mio.€ um 46,6 Mio.€ unter dem Wert vom 31. Dezember 2019. Verantwortlich für den Rückgang waren vor allem die stark gesunkenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Diese baute KRONE S im ersten Halbjahr 2020 um 182,0 Mio.€ auf 750,9 Mio.€ ab. Erhöht haben sich hingegen die Vorräte auf 402,0 Mio.€ (31. Dezember 2019: 382,5 Mio.€) sowie die Vertragsvermögenswerte auf 590,5 Mio.€ (31. Dezember 2019: 571,3 Mio.€). Die liquiden Mittel stiegen, vor allem wegen der teilweisen Ausnutzung bestehender Kreditlinien, von 110,4 Mio.€ auf 197,2 Mio.€.

Auf der Passivseite verringerten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten leicht gegenüber dem Jahresende 2019. Sie fielen um 1,7% auf 1.471,2 Mio.€. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen baute KRONE S im Berichtszeitraum um 198,5 Mio.€ auf 265,2 Mio.€ ab. Zudem reduzierten sich die Vertragsverbindlichkeiten auf 403,1 Mio.€ (31. Dezember 2019: 442,9 Mio.€). Aufgestockt hat das Unternehmen hingegen die kurzfristigen Bankschulden. Sie lagen zum 30. Juni 2020 bei 275,0 Mio.€ (31. Dezember 2019: 72,2 Mio.€).

Die langfristigen Verpflichtungen von KRONE S haben sich zum 30. Juni 2020 auf 437,4 Mio.€ (31. Dezember 2019: 452,0 Mio.€) verringert. Das lag hauptsächlich an den niedrigeren »Sonstigen Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing«, die von 104,9 Mio.€ auf 87,2 Mio.€ fielen. Per 30. Juni 2020 hatte das Unternehmen 0,1 Mio.€ langfristige Bankschulden (31. Dezember 2019: 0,0 Mio.€).

Eigenkapitalquote KRONES Konzern zum 30.06. in %

Eigenkapitalquote und ROCE gehen zurück

Das Eigenkapital war mit 1.335,0 Mio.€ gegenüber dem Bilanzstichtag 2019 (1.370,0 Mio.€) rückläufig. Die Eigenkapitalquote lag mit 41,2% nahezu auf dem Niveau zum 31. Dezember 2019 (41,3%). Die Nettoliquidität (flüssige Mittel abzüglich Bankschulden) lag zum 30. Juni 2020 bei minus 77,9 Mio.€ (31. Dezember 2019: plus 38,1 Mio.€). KRONE S verfügte zum 30. Juni 2020 über nicht genutzte Kreditlinien in Höhe von 250,3 Mio.€ sowie über eine Reservelinie (Back-up-Fazilität) in Höhe von 500 Mio.€.

Der Return on Capital Employed (ROCE), also das EBIT im Verhältnis zum durchschnittlich gebundenen Nettokapital, fiel aufgrund des niedrigeren Ergebnisses im ersten Halbjahr 2020 auf 3,8% (Vorjahr: 5,5%).

ROCE KRONES Konzern in % 01.01. bis 30.06.

Bericht aus den Segmenten

Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung

Segmentumsatz

Die Corona-Krise wirkte sich im zweiten Quartal stark auf die Erlöse des Kernsegments von KRONES aus. In den ersten sechs Monaten 2020 ging der Segmentumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 7,0% auf 1.470,3 Mio.€ zurück.

Im Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« verringerte sich der Umsatz von Januar bis Juni 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 7,0% von 1.581,5 Mio.€ auf 1.470,3 Mio.€. Besonders im zweiten Quartal bremsten die Folgen der Corona-Krise die Geschäfte des Segments. Von April bis Juni 2020 ging der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 12,4% zurück. Die Erlöse aus dem Neumaschinenge-

schäft fielen in den ersten sechs Monaten stärker als die Serviceumsätze. Der Anteil des Kernsegments am Konzernumsatz des ersten Halbjahrs 2020 betrug 86,6% (Vorjahr: 83,7%).

Segmentergebnis

Trotz rückläufiger Umsätze verbesserte sich die Ertragskraft des Kernsegments im ersten Halbjahr 2020. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte von 121,8 Mio.€ im Vorjahr auf 143,7 Mio.€ zu. Damit verbesserte sich die EBITDA-Marge von 7,7% auf 9,8%. Das Ergebnis Mit Kosteneinsparungen konnte KRONES im ersten Halbjahr 2020 die negativen Effekte des rückläufigen Volumens auf das Ergebnis des Kernsegments kompensieren.

vor Steuern kletterte auf 76,8 Mio.€ (Vorjahr: 57,0 Mio.€). Im Ergebnisanstieg des Kernsegments spiegeln sich erste Erfolge der strukturellen Maßnahmen zur Steigerung der Ertragskraft wider. Es ist aber auch zu berücksichtigen, dass das Segmentergebnis im ersten Halbjahr 2019 stark von der vorübergehenden Unterauslastung im Bereich Kunststofftechnik negativ beeinflusst wurde.

Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik

Segmentumsatz

Im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« wirkte sich die Corona-Krise stark aus. Der Umsatz ging im ersten Halbjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 25,8% zurück.

Das Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« litt im ersten Halbjahr 2020 stärker unter der Corona-Krise als das Kernsegment. Dies ist größtenteils der schwierigen Situation der internationalen Brauereien geschuldet. Der Segmentumsatz fiel von Januar bis Juni 2020 im Vergleich zum Vor-

jahr um 25,8% von 307,8 Mio.€ auf 228,3 Mio.€. Die Erlöse im Intralogistikgeschäft, das Teil des Segments ist, gingen weniger stark zurück als im Bereich Getränkeproduktion. Zum Konzernumsatz des ersten Halbjahrs trug das gesamte Segment 13,4% (Vorjahr: 16,3%) bei.

Segmentergebnis

Die deutlich geringeren Erlöse wirkten sich auf das Ergebnis des Segments »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« aus. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging in den ersten sechs Monaten 2020 von minus 4,9 Mio.€ im Vorjahr auf minus 25,2 Mio.€

Das Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« schrieb im ersten Halbjahr 2020 rote Zahlen. Das EBITDA betrug minus 25,2 Mio.€ (Vorjahr: minus 4,9 Mio.€).

zurück. Die Prozesstechnik litt stark unter der coronabedingt schwierigen Situation der Brauereien. Im Bereich Intralogistik belastete der Lockdown in Italien das Ergebnis unserer Tochter System Logistics. Im Segmentergebnis spiegeln sich auch die Anlaufverluste des Digitalisierungsgeschäfts wider. Die EBITDA-Marge des Segments lag im ersten Halbjahr 2020 bei minus 11,0 % (Vorjahr: minus 1,6%). Im Segment fielen im zweiten Quartal Goodwill-Abschreibungen von 10,5 Mio.€ an. Das Ergebnis vor Steuern verringerte sich auf minus 45,0 Mio.€ (Vorjahr: minus 9,1 Mio.€).

Risiko- und Chancenbericht | Nach Ablauf des Halbjahresstichtages

Das Risikomanagementsystem von KRONES

Um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen, überwachen wir alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend. Im Rahmen unserer Unternehmensstrategie identifizieren, analysieren und erschließen wir auch Chancen. Im Gegensatz zu den Risiken erfassen wir die unternehmerischen Chancen aber nicht im Risikomanagementsystem. Unser Risikomanagementsystem besteht aus den Modulen Risikoanalyse, Risikoüberwachung sowie Risikoplanung und -steuerung.

Risikoanalyse

Um mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, beobachten wir kontinuierlich alle Geschäftsaktivitäten. Wesentliche projektbezogene Risiken werden vor Auftragsannahme verringert bzw. vermieden. Ab einer fest definierten Ordergröße durchlaufen die Aufträge eine mehrdimensionale Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei Finanzierungsrisiken, technologische Risiken sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken einzeln erfasst und bewertet, bevor ein Auftrag angenommen wird.

Jeweils einmal im Jahr führen wir für die AG und alle wesentlichen Gesellschaften des Konzerns eine umfangreiche Risikoinventur durch. Die Ergebnisse der Risikoinventur sowie Maßnahmen zur Risikoreduzierung fließen in die jährliche Unternehmensplanung ein.

Risikoüberwachung

Durch verschiedene, miteinander verzahnte Controllingprozesse überwachen wir die Risiken im KRONE S Konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden Berichten aus den einzelnen Geschäftseinheiten werden der Vorstand und andere Entscheidungsträger frühzeitig über alle eventuellen Risiken und Planabweichungen sowie über den Status der Maßnahmen zur Risikominimierung informiert.

Risikoplanung und -steuerung

Für unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir im Wesentlichen folgende Instrumente, mit denen wir unsere Geschäfte planen und Risiken steuern.

  • Jahresplanung
  • Mittelfristplanung
  • Strategische Planung
  • Rollierende Prognoserechnung
  • Monats- und Quartalsreports
  • Investitionsplanung

Risiken

Produktionsplanung

  • Kapazitätsplanung
  • Projektcontrolling
  • Debitorenmanagement
  • Wechselkursabsicherungsgeschäfte
  • Versicherungen

Aus heutiger Sicht sind für KRONE S keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Eine detaillierte Darstellung der Risiken des Unternehmens sowie eine ausführliche Beschreibung unseres Risikomanagements sind im Lagebericht des Konzernabschlusses 2019 auf den Seiten 92 bis 102 zu finden.

Die Einschätzung der Risiken und Chancen für das Geschäftsjahr 2020 hat sich seit der Vorlage des Lageberichts 2019 insbesondere vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie wie folgt geändert.

Gesamtwirtschaftliche Risken

Risiken ergeben sich aus einem möglicherweise noch gravierenderen Verlauf der Corona-Krise, insbesondere im Falle einer massiven zweiten weltweiten Infektionswelle, die zu neuerlichen weitreichenden Lockdown-Maßnahmen führen würde. Ein noch tieferer Einbruch der Weltwirtschaft als im Prognosebericht erläutert, wäre die Folge. Die Auswirkungen auf das Orderverhalten der Kunden von KRONE S wären in diesem Fall noch schwerwiegender als aktuell angenommen. Zudem führen Lockdown-Maßnahmen in einzelnen Ländern dazu, dass

Installationen von Maschinen und Anlagen dort nicht mehr stattfinden können. Auf das Servicegeschäft wirkten sich weltweite Reisebeschränkungen ebenfalls negativ aus. Für den Fall eines deutlich früheren Endes der Corona-Krise und einer schnelleren und kräftigeren wirtschaftlichen Belebung, ergeben sich hingegen Chancen für KRONE S.

Branchenspezifische- und finanzwirtschaftliche Risiken

Unter den beschriebenen Rahmenbedingungen, die derzeit wesentlich von der Covid-19-Pandemie bestimmt sind, besteht weiterhin eine extrem hohe Unsicherheit über die künftige geschäftliche Entwicklung von KRONE S. Es lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzen, welchen weiteren Verlauf die Covid-19-Pandemie in den für uns wichtigen Absatz- und Beschaffungsmärkten nimmt. Auch die damit verbundene Volatilität der Finanzmärkte kann derzeit nicht verlässlich abgeschätzt werden, so dass wir derzeit von höheren finanzwirtschaftlichen Risiken ausgehen

Nach Ablauf des Halbjahresstichtages

Nach dem Halbjahresstichtag kam es zu keinen Ereignissen, die bilanziell zu berücksichtigen wären.

Prognosebericht

Extrem hohe Unsicherheiten aufgrund Corona – seriöse Prognose für 2020 weiterhin nicht möglich

Die gesamtwirtschaftlichen Aussichten haben sich im zweiten Quartal 2020 weltweit weiter eingetrübt. Im Juni prognostizierte der Internationale Währungsfonds (IWF), dass die Corona-Krise die Weltwirtschaft stärker bremst als erwartet und die Erholung langsamer verläuft als erhofft. Für 2020 rechnet der IWF mit einem starken Rückgang der Weltwirtschaft von 4,9%. Die weitere Entwicklung ist aufgrund der Covid-19-Pandemie mit großen Unsicherheiten behaftet. Von diesen gesamtwirtschaftlichen Unwägbarkeiten ist auch das Orderverhalten der Kunden von KRONE S betroffen.

KRONE S rechnet insgesamt damit, dass der Weltmarkt für Abfüll- und Verpackungstechnik zurückgeht. Die mittel- und langfristigen Aussichten bleiben jedoch unverändert positiv. Denn die Nachfrage der Konsumenten nach abgepackten Getränken und flüssigen Lebensmitteln wird mittel- und langfristig weltweit weiter steigen.

Kurzfristig bleibt es schwierig, das Ausmaß der nachteiligen Auswirkungen auf die Nachfrage und Investitionsbereitschaft unserer Kunden abzuschätzen. Die aktuelle Marktentwicklung wird den Umsatz und das Ergebnis von KRONE S im Gesamtjahr 2020 negativ beeinflussen. Der KRONE S Vorstand sieht aufgrund der großen Unsicherheiten weiterhin davon ab, einen konkreten Ausblick auf das Geschäftsjahr 2020 zu geben. Die vom Vorstand im Geschäftsbericht 2019 aufgestellten Aussagen im Prognosebericht (Stand: Anfang März 2020) für das laufende Jahr sind wegen der seither negativen Corona-Dynamik hinfällig.

Das Ergebnis des ersten Halbjahres 2020 zeigt, dass das Unternehmen mit der Umsetzung der strukturellen Maßnahmen gut vorankommt.

3 Konzernzwischenabschluss zum 30.06.2020
Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung 25
Konzern-Bilanz
. .
27
Konzern-Kapitalflussrechnung . 29
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals . 30
Konzern-Gesamtergebnisrechnung 31
Konzernanhang zum Zwischenabschluss
Konzern-Segmentberichterstattung . 32
Allgemeine Angaben . 33
Versicherung der gesetzlichen Vertreter 41
Aufsichtsrat und Vorstand . 42
Aufstellung des Anteilsbesitzes . 43

Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung 01.01. – 30.06.2020

Mio. € 2020 2019 Veränderung
01.01.–30.06. 01.01.–30.06. %
Umsatzerlöse 1.698,6 1.889,3 –10,1
Bestandsveränderung FE/UFE 6,7 20,0
Gesamtleistung 1.705,3 1.909,3 –10,7
Andere aktivierte Eigenleistungen 20,2 25,0 –19,2
Sonstige betriebliche Erträge 55,4 46,2 +19,9
Materialaufwand –813,4 –974,4 –16,5
Personalaufwand –594,9 –641,7 –7,3
Sonstige betriebliche Aufwendungen –254,1 247,5 +2,7
EBITDA 118,5 116,9 +1,4
Abschreibungen auf Anlagevermögen –85,3 –69,4 +22,9
EBIT 33,2 47,5 –30,1
Finanzergebnis –1,4 1,0
Gewinn- und Verlustanteile von assoziierten Unternehmen,
die nach der Equity-Methode bilanziert werden 0,0 –0,6
EBT 31,8 47,9 –33,6
Ertragsteuern –10,3 –14,6 –29,5
Konzernergebnis 21,5 33,3 –35,4
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 0,1 –0,2
Ergebnisanteil KRONES
Konzern
21,4 33,5
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € 0,68 1,06

Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung 01.04. – 30.06.2020

Mio. € 2020 2019 Veränderung
01.04.–30.06. 01.04.–30.06. %
Umsatzerlöse 756,6 905,8 –16,5
Bestandsveränderung FE/UFE –2,8 14,4
Gesamtleistung 753,8 920,2 –18,1
Andere aktivierte Eigenleistungen 8,6 12,4 –30,6
Sonstige betriebliche Erträge 18,8 22,4 –16,1
Materialaufwand –374,9 –482,8 –22,3
Personalaufwand –273,3 –318,4 –14,2
Sonstige betriebliche Aufwendungen –104,0 –122,9 –15,4
EBITDA 29,0 30,9 –6,1
Abschreibungen auf Anlagevermögen –49,5 –35,2 +40,6
EBIT –20,5 –4,3
Finanzergebnis –0,7 0,9
Gewinn- und Verlustanteile von assoziierten Unternehmen,
die nach der Equity-Methode bilanziert werden 0,0 –0,2
EBT –21,2 –3,6
Ertragsteuern 3,6 0,6
Konzernergebnis –17,6 –3,0
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 0,2 –0,1
Ergebnisanteil KRONES
Konzern
–17,8 –2,9
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € –0,56 –0,09

Konzern-Bilanz – Aktiva

Mio. € 30.06.2020 31.12.2019
Immaterielle Vermögenswerte 328,6 345,2
Sachanlagen 653,3 693,2
Finanzanlagen 30,3 28,1
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 3,5 3,3
Anlagevermögen 1.015,7 1.069,8
Aktive latente Steuern 51,2 41,6
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 37,8 28,9
Steuerforderungen 4,5 0,3
Sonstige Vermögenswerte 15,6 13,4
Langfristige Vermögenswerte 1.124,8 1.154,0
Vorräte 402,0 382,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 750,9 932,9
Vertragsvermögenswerte 590,5 571,3
Steuerforderungen 18,3 16,4
Sonstige Vermögenswerte 159,9 151,9
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 197,2 110,4
Kurzfristige Vermögenswerte 2.118,8 2.165,4
Bilanzsumme 3.243,6 3.319,4

Konzern-Bilanz – Passiva

Eigenkapital
1.335,0 1.370,0
Rückstellungen für Pensionen 261,1 260,2
Passive latente Steuern 3,5 3,7
Sonstige Rückstellungen 78,6 75,2
Steuerverbindlichkeiten 4,6 5,4
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,1 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,1 0,0
Sonstige Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing 87,2 104,9
Sonstige Verpflichtungen 2,2 2,6
Langfristige Schulden 437,4 452,0
Sonstige Rückstellungen 158,7 141,0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 275,0 72,2
Vertragsverbindlichkeiten 403,1 442,9
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 265,2 463,7
Steuerverbindlichkeiten 26,7 16,9
Sonstige Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing 30,0 34,9
Sonstige Verpflichtungen und
Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter 312,5 325,8
Kurzfristige Schulden
1) Krones wendet seit dem 1. Januar 2019 erstmalig den neuen Standard IFRS 16 an. Für den Übergang auf die neue Vorschrift wurde der modifizierte,
1.471,2 1.497,4
restrospektive Ansatz angewendet, nach dem die Vorjahreswerte nicht angepasst werden.
Bilanzsumme
3.243,6 3.319,4

Konzern-Kapitalflussrechnung

Mio. € 2020 2019
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
Ergebnis vor Steuern 31,8 47,9
Abschreibungen und Zuschreibungen 85,3 69,4
Erhöhung der Rückstellungen und abgegrenzte Schulden 5,6 30,8
Zinsen und ähnliche Aufwendungen und Erträge 1,4 0,6
Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen –0,6 –1,0
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 4,0 0,9
Verminderung ( Vj. Erhöhung) der Vorräte, der Forderungen aus L+L, Vertragsvermögenswerten und
sonstigen Vermögenswerten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 112,3 –35,3
Verminderung der Verbindlichkeiten aus L+L, Vertragsverbindlichkeiten und sonstigen
Verbindlichkeiten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind –232,8 –233,0
aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel 7,0 –119,7
gezahlte Zinsen –3,7 –3,2
gezahlte und erhaltene Ertragsteuern –16,3 –14,7
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit –13,0 –137,6
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte –20,9 –26,2
Einzahlungen aus Abgang von immateriellen Vermögenswerten 0,0 0,2
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen –34,3 –65,2
Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen 3,4 1,9
Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen –2,8 –5,1
Einzahlungen aus Abgang von Finanzanlagen 1,2 0,0
Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0,0 –29,3
erhaltene Zinsen 1,6 0,6
erhaltene Dividenden 0,0 1,3
Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit –51,8 –121,8
Auszahlungen an Unternehmenseigner –23,7 –53,7
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 202,9 249,3
Auszahlungen aus der Rückzahlung von Finanz- und Leasingverbindlichkeiten –27,6 –14,5
Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit 151,6 181,1
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 86,8 –78,3
konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0,0 3,8
Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode 110,4 218,8
Finanzmittelfonds am Ende der Periode
1) Krones wendet seit dem 1. Januar 2019 erstmalig den neuen Standard IFRS 16 an. Für den Übergang auf die neue Vorschrift wurde der modifizierte,
197,2 144,3

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

Anteile anderer
Gesellschafter
Konzern
eigenkapital
Mio.€ Gezeichn. Kapital Gewinn Sonstige Rücklagen Konzernbilanz Eigen Eigen
Kapital rücklage rücklagen Währungs
differenzen des
Eigenkapitals
Sonstige
übrige
Rücklagen
gewinn kapital kapital
Stand 31. Dezember 2018 40,0 141,7 369,7 –38,1 –89,2 1.009,2 1.433,3 –0,1 1.433,2
Dividendenzahlung (1,70 € je Aktie) –53,7 –53,7 –53,7
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2019 33,5 33,5 –0,2 33,3
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,0 0,0 0,0
Änderung im Konsolidierungskreis 1,8 –0,8 1,0 –0,2 0,8
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge 7,8 1,3 9,1 9,1
Stand 30. Juni 2019 40,0 141,7 371,5 –30,3 –87,9 988,2 1.423,2 –0,5 1.422,7
Dividendenzahlung (1,70 € je Aktie) 0,0 0,0 0,0
Konzernergebnis 2. Halbjahr 2019 –24,0 –24,0 –0,1 –24,1
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,0 0,0 0,0
Änderung im Konsolidierungskreis –0,9 0,8 –0,1 –0,1 –0,2
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge 0,0 –28,4 –28,4 –28,4
Stand 31. Dezember 2019 40,0 141,7 370,6 –30,3 –116,3 965,0 1.370,7 –0,7 1.370,0
Dividendenzahlung (0,75 € je Aktie) –23,7 –23,7 –23,7
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2020 21,4 21,4 0,1 21,5
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,0 0,0
Änderung im Konsolidierungskreis 0,0 0,0 0,0
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge –34,7 1,9 –32,8 –32,8
Stand 30. Juni 2020 40,0 141,7 370,6 –65,0 –114,4 962,7 1.335,6 –0,6 1.335,0

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

Mio. € 2020 2019
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
Konzernergebnis 21,5 33,3
Posten, die nicht in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden
Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen –0,5 1,1
–0,5 1,1
Posten, die anschließend möglicherweise
in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden
Unterschied aus Währungsumrechnung –34,7 7,7
Cashflow Hedges 2,4 0,2
–32,3 7,9
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge nach Ertragssteuern –32,8 9,0
Gesamte Aufwendungen und Erträge –11,3 42,3
davon Anteile anderer Gesellschafter –0,1 –0,2
davon Anteile KRONES
Konzern
–11,2 42,5

Konzern-Segmentberichterstattung* 3 | 32

01.01.– 30.06.2020
Mio. €
Maschinen und Anlagen
zur Produktabfüllung und
Maschinen und Anlagen
zur Getränkeproduktion/
krones Konzern
-ausstattung Prozesstechnik
2020
2019
2020 2019 2019
01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
Umsatzerlöse 1.470,3 1.581,5 228,3 307,8 1.698,6 1.889,3
EBiTda 143,7 121,8 –25,2 –4,9 118,5 116,9
EBiTda-Marge 9,8% 7,7% –11,0% –1,6% 7,0% 6,2%

* (Bestandteil des Konzernanhangs zum Zwischenabschluss)

restrospektive Ansatz angewendet, nach dem die Vorjahreswerte nicht angepasst werden.
01.04.– 30.06.2020
Maschinen und Anlagen Maschinen und Anlagen krones Konzern
Mio. € zur Produktabfüllung und zur Getränkeproduktion/
-ausstattung Prozesstechnik
2020 2019 2020 2019 2020 2019
01.04.–30.06. 01.04.–30.06. 01.04.–30.06. 01.04.–30.06. 01.04.–30.06. 01.04.–30.06.
Umsatzerlöse 654,1 747,1 102,5 158,7 756,6 905,8
EBiTda 46,7 28,3 –17,7 2,6 29,0 30,9
EBiTda-Marge 7,1% 3,8% –17,2% 1,6% 3,8% 3,4%

* (Bestandteil des Konzernanhangs zum Zwischenabschluss)

Allgemeine Angaben

Gesetzliche Grundlagen

Der Konzernzwischenabschluss der KRONE S AG (»KRONE S Konzern«) zum 30. Juni 2020 ist in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) – wie von der Europäischen Union verabschiedet – erstellt. Der Konzernzwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 erstellt und enthält einen gegenüber dem Konzernabschluss verkürzten Umfang. Seit dem 1. Januar 2020 wendet KRONE S erstmalig folgende vom IASB neu herausgegebene und verpflichtend in der EU anzuwendende Änderungen an bestehenden Standards an, die keinen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung des Abschlusses haben:

  • Änderungen an: Rahmenkonzept für die Finanzberichterstattung und Änderungen der Verweise auf das Rahmenkonzept in IFRS Standards
  • Änderungen an IFRS 3: Definition eines Geschäftsbetriebs
  • Änderungen an IFRS 9, IAS 39 und IFRS 7: Zinssatz Benchmark Reform
  • Änderungen an IAS 1 und IAS 8: Bezug auf die Definition von Wesentlichkeit

Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener IFRS oder deren Interpretationen sowie eine prüferische Durchsicht des Konzernzwischenabschlusses zum 30. Juni 2020 wurde nicht durchgeführt.

Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden gegebenenfalls in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Gewinn-und-Verlust-Rechnung sind die Gewinnund Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter gegebenenfalls Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird gegebenenfalls gesondert dargestellt.

Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist gegebenenfalls um die Minderheitsanteile erweitert. Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den IFRS neben der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung, der Konzernergebnisrechnung, der Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals und der Konzern-Kapitalflussrechnung als Konzernanhang in den Konzernzwischenabschluss aufzunehmen sind.

Für die Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro.

Konsolidierungskreis

In den Konzernzwischenabschluss der KRONE S AG zum 30. Juni 2020 sind neben der KRONE S AG alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, welche durch die KRONE S AG unmittelbar und mittelbar beherrscht werden.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Einzelabschlüsse der in den Konzernzwischenabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernzwischenabschlusses aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Unternehmen nach IFRS 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»acquisition method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.

Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.

Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.

Unternehmen, bei denen KRONE S die Möglichkeit hat, maßgeblichen Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik auszuüben (in der Regel durch mittel- oder unmittelbare Stimmrechtsanteile von 20% bis 50%), werden im Konzernzwischenabschluss nach der Equity-Methode bilanziert und erstmalig mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die den Anteil am Reinvermögen des assoziierten Unternehmens übersteigenden Anschaffungskosten werden bestimmten am beizulegenden Zeitwert ausgerichteten Anpassungen unterworfen und der verbleibende Betrag als Geschäfts- oder Firmenwert erfasst. Der Geschäfts- oder Firmenwert, der aus der Anschaffung eines assoziierten Unternehmens resultiert, ist im Buchwert des assoziierten Unternehmens enthalten und wird nicht planmäßig abgeschrieben, sondern als Bestandteil der gesamten Beteiligung an dem assoziierten Unternehmen auf Wertminderung überprüft. Der Anteil von KRONE S am Ergebnis des assoziierten Unternehmens nach Erwerb wird in der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Die kumulierten Veränderungen nach dem Erwerbszeitpunkt erhöhen beziehungsweise vermindern den Beteiligungsbuchwert des assoziierten Unternehmens. Ergebnisse aus Geschäftsvorfällen zwischen KRONE S und seinen assoziierten Unternehmen werden gemäß dem Anteil von KRONE S an dem assoziierten Unternehmen eliminiert.

Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.

Dies gilt auch für Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen, sofern die Bestände aus diesen Lieferungen zum Stichtag noch im Bestand des Konzerns sind.

Währungsumrechnung

Dieser Konzernzwischenabschluss wird in Euro, der funktionale Währung der KRONE S AG dargestellt.

Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß IAS 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften primär ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernzwischenabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.

Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral verrechnet.

Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den sonstigen Rücklagen verrechnet.

In den Jahresabschlüssen der KRONE S AG und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Nichtmonetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.

Allgemeine Angaben

3 | 36

Die Wechselkurse funktionaler Währungen der Tochtergesellschaften betragen zum Euro:

Stichtagskurs Durchschnittskurs Stichtagskurs Durchschnittskurs
30.06.2020 31.12.2019 H1 2020 H1 2019 30.06.2020 31.12.2019 H1 2020 H1 2019
US-Dollar
USD
1,121 1,123 1,102 1,130 Australischer Dollar AUD 1,637 1,601 1,679 1,600
Britisches Pfund
GBP
0,914 0,850 0,874 0,873 Neuseeländischer Dollar NZD 1,750 1,666 1,760 1,681
Schweizer Franken
CHF
1,066 1,086 1,064 1,130 Schwedische Krone SEK 10,502 10,445 10,666 10,515
Dänische Kronen
DKK
7,453 7,471 7,465 7,465 Vietnamesischer Dong VND 26.012,000 26.018,000 25.667,336 26.273,828
Kanadischer Dollar
CAD
1,534 1,462 1,503 1,507 Philippinischer Peso PHP 55,931 56,869 55,807 59,002
Japanischer Yen
JPY
120,760 121,930 119,223 124,350 Bangladeschischer Taka BDT 95,163 95,319 93,534 95,148
Brasilianischer Real
BRL
6,057 4,513 5,399 4,340 Singapurischer Dollar SGD 1,566 1,511 1,541 1,536
Chinesischer Renminbi Yuan
CNY
7,936 7,833 7,738 7,657 Myanmarischer Kyat MMK 1.536,820 1.657,230 1.566,990 1.724,880
Mexikanischer Peso
MXN
25,959 21,239 23,831 21,666 Vereinigte Arabische Emirate Dirham AED 4,117 4,124 4,046 4,151
Ukrainischer Griwna
UAH
29,905 26,610 28,635 30,427 Ungarischer Forint HUF 356,280 330,610 345,337 320,419
Südafrikanischer Rand
ZAR
19,441 15,765 18,305 16,041 Malaysischer Ringgit MYR 4,804 4,593 4,681 4,655
Kenianischer Schilling
KES
119,459 113,794 114,746 114,134 Pakistanische Rupie PKR 187,870 173,880 175,870 161,971
Nigerianischer Naira
NGN
433,050 408,970 414,019 408,175 Polnischer Zloty PLN 4,462 4,260 4,412 4,293
Russischer Rubel
RUB
79,565 69,844 76,665 73,780 Norwegische Krone NOK 10,912 9,866 10,737 9,732
Thailändischer Baht
THB
34,643 33,445 34,825 35,728 Indische Rupie INR 84,721 80,150 81,590 79,107
Indonesische Rupiah
IDR
15.979,100 15.587,100 16.036,427 16.036,420 Guatemaltekischer Quetzal GTQ 8,631 8,651 8,471 8,699
Angolanischer Kwanza
AOA
649,488 537,803 585,090 360,817 Kambodschanischer Riel khr 4.618,300 4.575,300 4.499,031 4.559,215
Türkische Lira
TRY
7,683 6,680 7,141 6,351 Bulgarischer Lew BGN 1,956 1,956 1,956 1,956
Kasachische Tenge
KZT
455,050 429,940 446,275 428,627

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse der KRONE S AG sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß IFRS 10 nach einheitlichen Bilanzierungsund Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Die im Konzernzwischenabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich denen, die zum 31. Dezember 2019 zur Anwendung kamen.

Einschätzungen und Ermessensentscheidungen aufgrund der Covid-19-Pandemie

Bei der Erstellung des Konzernzwischenabschlusses werden vom Management Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen getroffen, die sich auf die Höhe der zum Stichtag ausgewiesenen Vermögenswerte, Schulden und die Angabe von Eventualverpflichtungen sowie auf die Aufwendungen und Erträge auswirken. Aufgrund der derzeit unabsehbaren weltweiten Folgen der Covid-19-Pandemie unterliegen diese Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen einer erhöhten Unsicherheit. Die sich tatsächlich einstellenden Beträge können von den Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen abweichen; Veränderungen können einen wesentlichen Einfluss auf den Zwischenabschluss des Konzerns haben.

Bei der Aktualisierung der Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen wurden sämtliche verfügbare Informationen über die voraussichtliche wirtschaftliche Entwicklung sowie staatliche Maßnahmen berücksichtigt.

Diese Informationen wurden bei der Untersuchung der Werthaltigkeit finanzieller Vermögenswerte, insbesondere der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerte einbezogen. Dabei wurde eine Erhöhung der Kreditrisikovorsorge von 3,2 Mio.€ ergebniswirksam erfasst.

Mit Hinblick auf die Werthaltigkeit der Geschäfts- und Firmenwerte wurden zum 30. Juni 2020 vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie Überprüfungen der letztjährigen Werthaltigkeitstests durchgeführt. Dabei wurde die Werthaltigkeit der den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten SPRINKMAN, S.P.S. und TRANSMARKET zugeordneten Geschäfts- oder Firmenwerte aufgrund materieller Abweichungen infolge verminderter Ertragsaussichten als kritisch eingestuft und für diese CGUs daher per 30. Juni 2020 in einem zweiten Schritt ein erneuter Werthaltigkeitstest durchgeführt. Aufgrund der durchgeführten Werthaltigkeitstests wurden Wertminderungen auf die Geschäftsoder Firmenwerte von 13,6 Mio. € in den Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte erfasst. Der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wurde im Einklang mit den zum 31. Dezember 2019 verwendeten Methoden durch Nutzungswertberechnungen bestimmt. Zu den Einzelheiten verweisen wir auf den KRONE S Konzernabschluss 2019.

Sonstige Angaben zu Finanzinstrumenten

In den nachfolgenden Tabellen sind die Finanzinstrumente nach Bewertungskategorien und Klassen dargestellt und Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden in die Bewertungshierarchie eingeordnet.

Allgemeine Angaben

3 | 38

30.06.2020 Bewertung nach ifrs 9 Bewertungshierarchie
in Mio. € Buchwert
30.06.2020
Davon im
Anwendungs
bereich
des IFRS 7
Zu fortgeführten
Anschaffungs
kosten (AC)
Erfolgswirksam
zum
beizulegenden
Zeitwert
(FVTPL)
Erfolgsneutral
zum
beizulegenden
Zeitwert
(FVToci)
Bewertung
nach Ifrs 16
Level 1 Level 2 Level 3
Vermögenswerte
Finanzanlagen 30,3 4,0 4,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 788,7 788,7 788,7
Vertragsvermögenswerte 590,5 590,5 590,5
Sonstige Vermögenswerte 175,5 49,3 47,7 0,1 1,5 1,6
davon Derivate 1,6 1,6 0,1 1,5 1,6
Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente
197,2 197,2 197,2
Schulden
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 275,1 275,1 275,1
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
265,3 265,3 265,3
Sonstige Finanzverpflichtungen
und Verbindlichkeiten aus Leasing
117,2 117,2 0,0 42,0 75,2 42,0
Sonstige Verpflichtungen und Rückstellungen
mit Verbindlichkeitscharakter
314,7 81,2 80,4 0,0 0,8 0,8
davon Derivate 0,8 0,8 0,0 0,8 0,8

Allgemeine Angaben

3 | 39

31.12.2019 Bewertung nach ifrs 9 Bewertungshierarchie
in Mio. € Buchwert
31.12.2019
Davon im
Anwendungs
bereich
des IFRS 7
Zu fortgeführten
Anschaffungs
kosten (AC)
Erfolgswirksam
zum
beizulegenden
Zeitwert
(FVTPL)
Erfolgsneutral
zum
beizulegenden
Zeitwert
(FVToci)
Bewertung
nach Ifrs 16
Level 1 Level 2 Level 3
Vermögenswerte
Finanzanlagen 28,1 3,3 3,3
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 961,8 961,8 961,8
Vertragsvermögenswerte 571,3 571,3 571,3
Sonstige Vermögenswerte 165,4 41,7 40,8 0,0 0,9 0,9
davon Derivate 0,9 0,9 0,0 0,9 0,9
Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente
110,4 110,4 110,4
Schulden
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 72,2 72,2 72,2
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
463,7 463,7 463,7
Sonstige Finanzverpflichtungen
und Verbindlichkeiten aus Leasing
139,8 139,8 50,8 89,0 50,8
Sonstige Verpflichtungen und Rückstellungen
mit Verbindlichkeitscharakter
328,4 98,7 95,3 0,9 2,5 3,4
davon Derivate 3,4 3,4 0,9 2,5 3,4

Segmentberichterstattung

KRONE S berichtet über zwei Geschäftssegmente, die die strategischen Geschäftseinheiten darstellen. Diese werden nach Produktsparten und Services aufgeteilt und aufgrund der verschiedenen Technologien separat gesteuert. Der Vorstand als Entscheidungsträger steuert auf Basis der monatlichen Berichterstattung danach das Unternehmen.

Das Segment 1 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und Produktausstattung. Das Segment 2 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik.

Die Segmentleistung wird auf Basis der internen Berichterstattung an den Vorstand vor allem durch die Segment-Umsatzerlöse und das Segment-EBiTda gemessen.

Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre Umsätze sind nicht nennenswert.

Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen haben keinen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzernzwischenabschlusses.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Für KRONE S sind nach Ende der Berichtsperiode zum 30. Juni 2020 keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten.

3 | konzernanhang zum Konzernzwischenabschluss zum 30.06.2020 Versicherung der gesetzlichen Vertreter 1 | an unsere aktionäre 2 | konzernzwischenlagebericht 4 | Sonstige Informationen

3 | 41

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

»Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.«

Neutraubling, im Juli 2020

Christoph Klenk CEO

Norbert Broger

CFO

Thomas Ricker CSO

Markus Tischer

Ralf Goldbrunner

Aufsichtsrat und Vorstand

Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden acht Mitglieder des Aufsichtsrats von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Acht Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.

Aufsichtsrat Vorstand

Volker Kronseder

Aufsichtsratsvorsitzender * Universitätsklinikum Regensburg * Wirtschaftsbeirat Bayerische Landesbank

Werner Schrödl**

Stv. Aufsichtsratsvorsitzender Konzernbetriebsratsvorsitzender Gesamtbetriebsratsvorsitzender (bis 30.06.2020) * Verwaltungsrat der Bayerischen Betriebskrankenkassen

Josef Weitzer**

Stv. Aufsichtsratsvorsitzender Konzernbetriebsratsvorsitzender Gesamtbetriebsratsvorsitzender Betriebsratsvorsitzender Neutraubling * Sparkasse Regensburg

Dr. Verena Di Pasquale** Stv. Vorsitzende des DGB Bayern

Robert Friedmann Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe * ZF Friedrichshafen AG

Klaus Gerlach** Head of Central International Operations and Services

Oliver Grober** Betriebsratsvorsitzender Werk Rosenheim

Thomas Hiltl** Betriebsratsvorsitzender

Werk Nittenau

Stv. Konzernbetriebsratsvorsitzender Stv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender Stv. Betriebsratsvorsitzender Neutraubling (seit 01.07.2020)

Markus Hüttner**

Norman Kronseder Land- und Forstwirt * bayerische futtersaatbau gmbh

Professor Dr. jur. Susanne Nonnast Professorin an der OTH Regensburg

Beate Eva Maria Pöpperl** Freigestellte Betriebsrätin

Norbert Samhammer Geschäftsführer Samhammer holding gmbh *Samhammer AG

Petra Schadeberg-Herrmann

Geschäftsführende Gesellschafterin Krombacher Brauerei bernhard schadeberg gmbh & co. KG, Krombacher Finance GmbH, Schawei GmbH, Diversum Holding GmbH & Co. KG

Jürgen Scholz** 1. Bevollmächtigter ig metall Geschäftsstelle Regensburg * infineon technologies ag

Hans-Jürgen Thaus * MASCHINENFABRI K REINHAUSEN GMBH

Matthias Winkler

Geschäftsführender Gesellschafter der WW +KN Steuerberatungsgesellschaft mbH

Christoph Klenk CEO

Intralogistik Prozesstechnik

Norbert Broger CFO (seit 01.01.2020)

Thomas Ricker CsO

Markus Tischer International Operations and Services Digitalisierung

Ralf Goldbrunner

Abfüll- und Verpackungstechnik Compact Class

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Name und Sitz der Gesellschaft
Höhe der Beteiligung der KRONES
DEKRON
GmbH, Kelkheim
100,00
ecomac Gebrauchtmaschinen GmbH, Neutraubling 100,00
EVOGUAR
D GmbH, Nittenau
100,00
Gernep GmbH Etikettiertechnik, Barbing 100,00
HST Maschinenbau GmbH, Dassow 100,00
KIC KRONES
Internationale Cooperations-Gesellschaft mbH, Neutraubling
100,00
KRONES
Beteiligungsgesellschaft mbH, Neutraubling
100,00
KRONES
Service Europe GmbH, Collenberg/Main
100,00
MHT
Holding AG, Hochheim am Main
100,00
MHT
Mold & Hotrunner Technology AG, Hochheim am Main
100,00
Milkron GmbH, Laatzen 100,00
PMR GmbH, Wackersdorf 100,00
Syskron GmbH, Wackersdorf 100,00
Syskron Holding GmbH, Wackersdorf 100,00
Syskron X GmbH, Wackersdorf 100,00
System Logistics GmbH, Wackersdorf 100,00
Technologisches Institut für angewandte Künstliche Intelligenz GmbH, Weiden i.d.Opf. 44,00
TRIACOS
Consulting & Engineering GmbH, Altenstadt an der Waldnaab
100,00
Kosme FBA SA, Charleroi, Belgien 100,00
S.A. KRONES
N.V., Louvain-la-Neuve, Belgien
100,00
MAINTEC
Service europe eood, Sofia, Bulgarien
100,00
KRONES
Nordic ApS, Holte, Dänemark
100,00
Kosme FBA SAS , Lyon, Frankreich 100,00
KRONES
S.A.R.L., Viviers-du-Lac, Frankreich
100,00
KRONES
UK Ltd., Bolton, Großbritannien
100,00

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Name und Sitz der Gesellschaft
Höhe der Beteiligung der KRONES
SYSTEM
Ltd., London, Großbritannien
60,00
KOSME
S.R.L., Roverbella (MN), Italien
100,00
KRONES
S.R.L., Garda (VR), Italien
100,00
SYSTEM
LOGISTICS
S.p.A., Fiorano Modenese (MD), Italien
60,00
KRONES
Kazakhstan Too, Almaty, Kasachstan
100,00
IPS Integrated Packaging Systems Malta Ltd., Naxxar, Malta 100,00
KRONES
Nederland B.V., Bodegraven, Niederlande
100,00
KOSME
Gesellschaft mbH, Sollenau, Österreich
100,00
KRONES
Spólka z.o.o., Warschau, Polen
100,00
KRONES
Portugal Equipamentos Industriais Lda., Barcarena, Portugal
100,00
KRONES
Romania Prod. S.R.L., Bukarest, Rumänien
100,00
KRONES
Service Europe SRL, Bukarest, Rumänien
100,00
KRONES
o.o.o., Moskau, Russische Föderation
100,00
SYSTEM
NORTHERN
EURO
PE AB, Malmö, Schweden
60,00
Integrated Plastics Systems AG, Baar, Schweiz 70,00
KRONES
AG, Buttwil, Schweiz
100,00
KRONES
Iberica, S.A.U., Barcelona, Spanien
100,00
SYSTEM
LOGISTICS
SPAIN SL, Castellon, Spanien
60,00
KONPLAN S.R.O., Pilsen, Tschechische Republik 100,00
KRONES
S.R.O., Prag, Tschechische Republik
100,00
KRONES
Makina Sanayi ve Tikaret Ltd. Sirketi, Istanbul, Türkei
100,00
KRONES
Ukraine LLC, Kiew, Ukraine
100,00
KRONES
Hungary Kft., Debrecen, Ungarn
100,00
KRONES
Service Europe Kft., Budapest, Ungarn
100,00
Integrated Packaging Systems – IPS, Kairo, Ägypten 100,00
KRONES
Angola – Representacoes, Comercio e Industria, Lda., Luanda, Angola
100,00

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Name und Sitz der Gesellschaft Höhe der Beteiligung der KRONES
ag in%*
KRONES
Surlatina S.A., Buenos Aires, Argentinien
100,00
KRONES
PACIFIC
PTY LIMITE
D, Sydney, Australien
100,00
KRONES
Bangladesh Limited, Dhaka, Bangladesch
100,00
KRONES
do Brazil Ltda., São Paulo, Brasilien
100,00
KRONES
S.A., São Paulo, Brasilien
100,00
KRONES
Chile SpA., Santiago de Chile, Chile
100,00
KRONES
Asia Ltd., Hongkong, VR China
100,00
KRONES
Machinery (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China
100,00
KRONES
Trading (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China
100,00
KRONES
Processing (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai, China
100,00
KRONES
Sales (Beijing) Co. Ltd., Beijing, VR China
100,00
Automata S.A., Guatemala-Stadt, Guatemala 100,00
KRONES
India Pvt. Ltd., Bangalore, Indien
100,00
Unicorn Industries Ltd., Secunderabad, Indien 60,00
PT. KRONES
Machinery Indonesia, Jakarta, Indonesien
100,00
IPS Japan Co. Ltd., Tokio, Japan 100,00
KRONES
Japan Co. Ltd., Tokio, Japan
100,00
KRONES
(Cambodia) Co. Ltd., Phnom Penh, Kambodscha
100,00
Integrated Packaging Systems Inc., Montréal, Québec, Kanada 100,00
KRONES
Machinery Co. Ltd., Mississauga, Ontario, Kanada
100,00
KRONES
LCS Center East Africa Limited, Nairobi, Kenia
100,00
KRONES
Andina Ltda., Bogotá, Kolumbien
100,00
KRONES
Korea Ltd., Seoul, Korea
100,00
KRONES
Machinery Malaysia Sdn. Bhd., Kuala Lumpur, Malaysia
100,00
KRONES
Mex S.A.DE C.V., Mexiko-Stadt, Mexiko
100,00
SYSTEMLOG
DE MEXICO S.A. DE C.V., Santa Caterina, Nuevo Leon, Mexiko
60,00
KRONES
Myanmar Ltd., Sanchaung Township, Republik der Union Myanmar
100,00

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Name und Sitz der Gesellschaft Höhe der Beteiligung der KRONES
ag in%*
KRONES
New Zealand Limited, Auckland, Neuseeland
100,00
KRONES
LCS Center West Africa Limited, Lagos, Nigeria
100,00
KRONES
Pakistan (Private) Limited, Lahore, Pakistan
100,00
KRONES
Filipinas Inc., Taguig City, Philippinen
100,00
KRONES
-Izumi Processing Pte Ltd., Singapur, Republik Singapur
73,00
KRONES
Singapore Ltd., Singapur, Republik Singapur
100,00
Integrated Packaging Systems South Africa (PTY) Limited, Kapstadt, Südafrika 100,00
KRONES
Southern Africa (Prop.) Ltd., Johannesburg, Südafrika
100,00
KRONES
(Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand
100,00
SYSTEM
LOGISTICS
ASIA
Co. Ltd., Bangkok, Thailand
60,00
Integrated Packaging Systems – IPS Tunisia, Tunis, Tunesien 100,00
Javlyn Process Systems LLC, Rochester, New York, USA 100,00
KRONES
Inc., Franklin, Wisconsin, USA
100,00
MHT
USA
LLC., Peachtree City, Georgia, USA
100,00
Process and Data Automation LLC, Erie, Pennsylvania, USA 100,00
SYSTEM
LOGISTICS
CORPORATION
, Arden, North Carolina, USA
60,00
TRANS
-MARKET LLC, Tampa, Florida, USA
100,00
W.M. Sprinkman LLC, Waukesha, Wisconsin, USA 100,00
Maquinarias KRONES
de Venezuela S.A., Caracas, Venezuela
100,00
Integrated Packaging Systems (IPS) FZCO
, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate
100,00
Krones Middle East Africa FZCO
, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate
100,00
KRONES
Vietnam Co. Ltd., Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam
100,00

*unmittelbare und mittelbare Beteiligung

Die Krones AG, Neutraubling als Mutterunternehmen ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Regensburg unter der Nummer HRB 2344 eingetragen.

4 Sonstige InFormationen
Impressum und Finanzkalender . 48
Kontakt . 48

Herausgeber krones ag Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Projektleitung Roland Pokorny, Leiter Unternehmenskommunikation Gestaltung Büro Benseler Text krones ag,

Fotos krones ag

InvestorPress GmbH

Zum Zweck der besseren Lesbarkeit haben wir in diesem Geschäftsbericht vereinfachend die männliche Form verwendet. Der Bericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2020 liegt auch in englischer Sprache vor. Sie finden ihn auf unserer Website unter der Rubrik Investor Relations.

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Impressum Hinweis Finanzkalender Kontakt

12.11.2020 Quartalsmitteilung zum 30. September 2020

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krones ag Investor Relations Olaf Scholz Telefon +49 9401 70-1169 E-Mail [email protected] Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Deutschland