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KRONES AG Interim / Quarterly Report 2017

Jul 20, 2017

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Interim / Quarterly Report

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Bericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2017

  • Highlights und Kennzahlen
  • 4 Brief des Vorstands
  • Die KRONES Aktie

Konzernzwischenlagebericht

  • 6 Wirtschaftliches Umfeld
  • Umsatz
  • Auftragseingang und -bestand
  • Ertragslage
  • Kapitalflussrechnung
  • Mitarbeiter
  • Bilanzstruktur
  • Bericht aus den Segmenten
  • Risiko- und Chancenbericht
  • Nach Ablauf des Halbjahresstichtages
  • Prognosebericht

Konzernzwischenabschluss zum 30.06.2017

  • Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung
  • Konzernbilanz
  • Konzern-Kapitalflussrechnung
  • Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals
  • Konzernzwischenergebnisrechnung

Konzernanhang zum Zwischenabschluss

  • Konzern-Segmentberichterstattung
  • Allgemeine Angaben
  • Versicherung der gesetzlichen Vertreter
  • Anteilsbesitz
  • Aufsichtsrat und Vorstand
  • Glossar
  • Kontakt Finanzkalender
  • Impressum

Highlights und Kennzahlen

KRONES setzt im ersten Halbjahr 2017 stabiles Wachstum fort

  • Umsatz und Auftragseingang steigen im ersten Halbjahr um 13,8% und 11,0%.
  • Ergebnis vor Steuern (EBT) verbessert sich von Januar bis Juni um 12,8%. Die EBT-Marge beträgt 6,8%.
  • Das Working Capital in Relation zum Umsatz liegt bei 26,3% (Vorjahr: 25,5%).
  • Vorstand bestätigt Prognose für das Gesamtjahr 2017. KRONES erwartet einen Umsatzanstieg – ohne Akquisitionen – von 4% und eine EBT-Marge von 7,0%.
Kennzahlen 1. Halbjahr 2017 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. Veränderung
2017 2016
Umsatz Mio. € 1.775,2 1.560,3 +13,8%
Auftragseingang Mio. € 1.779,3 1.602,4 +11,0%
Auftragsbestand zum 30.06. Mio. € 1.148,8 1.136,7 +1,1%
ebitda Mio. € 164,4 147,2 +11,7%
ebit Mio. € 117,1 103,3 +13,4%
ebt Mio. € 121,0 107,3 +12,8%
EBT-Marge % 6,8 6,9
Konzernergebnis Mio. € 82,4 74,4 +10,8%
Ergebnis je Aktie 2,64 2,37 +11,4%
Investitionen in Sachanlagen
und immaterielle Vermögenswerte Mio. € 46,1 34,1 +12,0 Mio. €
Free Cashflow Mio. € –159,5 –169,2 +9,7 Mio. €
Nettoliquidität zum 30.06.* Mio. € 160,4 149,6 +10,8 Mio. €
Working Capital/Umsatz ** % 26,3 25,5
ROCE % 16,3 15,6
Beschäftigte am 30.06.
Weltweit 14.794 13.742 +1.052
Inland 10.106 9.734 +372
Ausland 4.688 4.008 +680

* liquide Mittel abzüglich Bankschulden ** Durchschnitt der vergangenen 4 Quartale

Kennzahlen 2. Quartal 2017 01.04.–30.06. 01.04.–30.06. Veränderung
2017 2016
Umsatz
Mio. €
875,8 788,2 +11,1%
Auftragseingang
Mio. €
903,8 780,2 +15,8%
ebitda
Mio. €
77,2 71,2 +8,4%
ebit
Mio. €
53,1 49,1 +8,1%
ebt
Mio. €
55,0 52,2 +5,4%
EBT-Marge
%
6,3 6,6
Konzernergebnis
Mio. €
38,7 36,0 +7,5%
Ergebnis je Aktie
1,24 1,15 +7,8%

Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,

im ersten Halbjahr 2017 war KRONES insgesamt erfolgreich. Umsatz und Ergebnis legten im Vergleich zum Vorjahr weiter zu. Wir sind zuversichtlich, die Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen. In wenigen Wochen steht ein Großereignis vor der Tür, das zum profitablen Wachstum von KRONES weit über das laufende Jahr hinaus beitragen soll.

Von 11. bis 15. September findet in München die »drinktec« statt. Auf der weltgrößten Fachmesse für die internationale Verpackungsindustrie trifft sich im vierjährlichen Rhythmus alles, was in unserer Branche Rang und Namen hat. Kunden aus der gesamten Welt informieren sich über Trends sowie Neuheiten und entscheiden über künftige Investitionen. KRONES wird auf der »drinktec« eine Reihe innovativer Maschinen und Anlagen aus verschiedenen Bereichen des Produktportfolios vorstellen.

Selbstverständlich wird auch das Thema Digitalisierung eine wesentliche Rolle auf dem KRONES Messestand spielen. Die Kombination von Maschinenbau und Prozesstechnik mit Clouds und Daten verzahnt alle Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette noch enger miteinander. Aus Fabriken werden intelligente Produktionsstätten. Wir wollen auch in diesem Bereich Vorreiter in der Branche sein. KRONES wird auf der »drinktec« Lösungen für die Getränkefabrik der Zukunft präsentieren. Ziel ist es, der Effizienz der Kundenfabriken einen neuen Schub zu verleihen. Ich bin mir sicher, dass wir mit unseren Innovationen in der Anlagentechnik sowie auf dem IT-Sektor die Messebesucher begeistern und auf der »drinktec« wichtige Schritte in eine weiterhin erfolgreiche KRONES Zukunft machen.

Christoph Klenk CEO

Positives Umfeld für Aktienmärkte

An den internationalen Aktienmärkten ging es von Januar bis Juni 2017 überwiegend aufwärts. Optimistische Konjunkturaussichten sowie weiterhin niedrige Zinsen regten die Investoren zu Aktienkäufen an. Der bekannteste deutsche Aktienindex DAX legte im ersten Halbjahr 2017 um 7,4% auf 12.325 Punkte zu. Sein Rekordhoch markierte der DAX am 20. Juni bei rund 12.950 Punkten. Ein Grund für die Kursverluste Ende Juni war eine Rede von EZB-Chef Mario Draghi, in der er vorsichtig andeutete, dass sich die Zeit extrem niedriger Zinsen dem Ende neigt.

Obwohl die Hoffnungen auf zusätzliche Konjunkturimpulse der Trump-Regierung schwinden, legte der führende US-Index Dow Jones mit plus 8,0% stärker zu als der DAX. Besonders gefragt waren Technologiewerte. Aufgrund hoher Kursverluste bei Ölwerten kam der Euro Stoxx 50, der Index der 50 größten Unternehmen aus der Eurozone, mit plus 4,6% nicht ganz so stark voran wie DAX und Dow. Der japanische Nikkei-Index schaffte nach Minuszeichen in den ersten drei Monaten im zweiten Quartal den Sprung ins positive Terrain. Ende Juni 2017 stand der Nikkei um 4,8% höher als zu Jahresbeginn.

Der Kurs der KRONES Aktie hat sich im ersten Halbjahr gut entwickelt und deutlich stärker zugelegt als der MDAX.

krones Aktie mdax (indexiert)

Kurs der Krones Aktie steigt stärker als der MDAX

Der KRONES Aktienkurs profitierte im ersten Halbjahr 2017 vom allgemein freundlichen Börsenklima, den guten Geschäftszahlen und dem positiven Ausblick des Unternehmens für 2017. Von Januar bis Juni stieg der Wert unserer Aktie um 16,7% von 86,90 € auf 101,40 €. Unter Hinzurechnung der Dividende von 1,55 € je Aktie beträgt die Performance des ersten Halbjahres 18,5%. Damit legte die KRONES Aktie deutlich stärker zu als der MDAX. Der Index der mittelgroßen Werte kam im ersten Halbjahr 2017 um 10,2% voran. Den höchsten Kurs während des Berichtszeitraums erreichte unsere Aktie am 6. Juni bei 114,50 €. Danach verschlechterte sich die Stimmung an den deutschen Aktienbörsen. Davon blieb auch der Kurs der KRONES Aktie nicht verschont.

6 Konzernzwischenlagebericht Wirtschaftliches Umfeld

Wachstumsaussichten für die Weltwirtschaft haben sich leicht gebessert

Die globale Wirtschaft dürfte sich 2017 ein wenig stärker entwickeln als zu Jahresanfang erwartet. Ende April erhöhten die Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF) die Prognose für das globale Wirtschaftswachstum auf 3,5%. Im Januar 2017 sagte der IWF ein globales Wachstum von 3,4% voraus, nach 3,1% im Jahr 2016. Obwohl der IWF durchaus Chancen sieht, dass das Wachstum kurzfristig über den Prognosen liegen könnte, bremsen einige Risiken die mittelfristigen Aussichten. Hierzu zählen der zunehmende Protektionismus sowie schneller als erwartet steigende Zinsen in den USA.

Ausschlaggebend für die leichte Erhöhung der Prognose war eine stärkere Wachstumserwartung für die Industrieländer. In den reifen Industriestaaten soll das BIP 2017 laut IWF insgesamt um 2,0% steigen. Im Januar erwarteten die Experten 1,9% nach 1,7% im Vorjahr. Relativ stark dürfte die Wirtschaft in den USA, der weltweit größten Volkswirtschaft, zulegen. Mit einer erwarteten BIP-Steigerung von 2,3% ist die USA der Wachstumsmotor unter den Industrieländern. Für Japan wurde das prognostizierte BIP-Plus im Frühjahr um 0,4% auf 1,2% wegen der guten Exportgeschäfte nach oben korrigiert. Leicht angehoben (+0,1%) wurde auch die Prognose für den Euro-Raum. Die Wirtschaft soll in der Euro-Zone 2017 wie im Vorjahr um 1,7% zulegen. Die Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft erhöhte der IWF im April um 0,1% und Anfang Juli um weitere 0,2% auf nunmehr 1,8% (Vorjahr: 1,8%).

Für die Emerging Markets beließ der IWF seine Prognose für das Wirtschaftswachstum bei 4,5%. Sie leisten damit auch 2017 einen überproportionalen Beitrag zum Wachstum der Weltwirtschaft. Dies liegt hauptsächlich an den asiatischen Staaten, allen voran China (+6,6%) und Indien (+7,2%). Rohstoffexportierende Länder wie Russland (+1,4%) und Brasilien (+0,2%) sollten sich auf niedrigem Niveau stabilisieren. Für die Region Mittlerer Osten/Nordafrika rechnet der IWF aufgrund der politischen Unsicherheiten nur mit einem BIP-Wachstum von 2,6% nach 3,9% im Vorjahr.

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau erhöht Produktionsprogose für 2017

Nachdem die Ordereingänge im Mai um 17% angestiegen sind, erhöhte der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) seine Jahresprognose für die reale Maschinenproduktion in Deutschland von bisher plus 1% auf plus 3%. Weitere Gründe für die Erhöhung der Prognose sind berechtigte Hoffnungen, dass die Bestellungen aus dem Inland sowie aus China stärker zulegen als erwartet.

In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich März bis Mai 2017 erhöhte sich der Auftragseingang im deutschen Maschinenund Anlagenbau im Vergleich zum Vorjahr um 4%. Die Bestellungen aus dem Ausland zogen ebenfalls um 4% an, wobei die Euro-Partnerländer ein plus von 23% verbuchten, während für die Nicht-Euro-Länder noch ein Minus von 1% zu Buche schlug. Die Orders aus dem Inland legten um 2% zu.

Der für Krones relevante Teilbereich Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen soll sich auch im Jahr 2017 besser entwickeln als die Gesamtbranche.

Die Weltwirtschaft ist gut in Fahrt. Aufgrund der positiven Entwicklung in den Industrieländern rechnet der Internationale Währungsfonds mit einem Wachstum von 3,5%.

Umsatz

Wachstum von KRONES hält an

Obwohl einige Projekte, die plangemäß im zweiten Quartal 2017 abgerechnet werden sollten, bereits im ersten Quartal erlöswirksam wurden, stieg der Umsatz von KRONES von April bis Juni 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 11,1% auf 875,8 Mio.€. Hierzu trugen solide Zuwächse im Neumaschinen- und Servicegeschäft sowie Akquisitionen bei. Bereinigt um den Umsatzbeitrag der Zukäufe SYSTEM LOGISTICS und TRANS-MARKET von rund 30 Mio.€ beträgt das Unternehmenswachstum des zweiten Quartals 7,3%.

In den ersten sechs Monaten 2017 legte der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 13,8% von 1.560,3 Mio.€ auf 1.775,2 Mio.€ zu. Rund 55 Mio.€ steuerten die Akquisitionen zu den Erlösen bei. Bereinigt um Zukäufe verbesserte sich der Umsatz von KRONES im ersten Halbjahr 2017 auch aufgrund des relativ niedrigen Vorjahreswertes um 10,2%. Trotz des zum Teil basisbedingten hohen Umsatzanstiegs im ersten Halbjahr rechnet KRONES für das Gesamjahr 2017 weiterhin mit einem Wachstum – ohne Akquisitionen – von 4 %. Das Unternehmen profitierte im Berichtszeitraum von der breiten internationalen Aufstellung und dem kompletten Produkt- und Dienstleistungsangebot.

KRONES ist in den ersten beiden Quartalen 2017 solide gewachsen. 7

Umsatz nach Regionen

Nach einem etwas ruhigeren ersten Quartal 2017 belebte sich das Inlandsgeschäft im zweiten Quartal wieder. Insgesamt verbesserte sich der Umsatz, den KRONES in den ersten sechs Monaten 2017 in Deutschland erzielte, im Vergleich zum Vorjahr um 14,7% auf 206,4 Mio. €. Der Inlandsanteil am Konzernumsatz erhöhte sich leicht auf 11,6% (Vorjahr: 11,5%).

Gut entwickelte sich das Europa-Geschäft (ohne Deutschland) von KRONES im ersten Halbjahr 2017. In der großen Absatzregion Westeuropa legte der Umsatz von Januar bis Juni 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 22,6% auf 306,1 Mio.€ zu. Der hohe Anstieg ist basis- und abrechnungsbedingt. In Mitteleuropa reichte der Umsatz mit 89,8 Mio.€ im ersten Halbjahr 2017 nicht ganz an das hohe Vorjahresniveau heran (minus 6,4 %). Unser Osteuropa-Umsatz (+22,6%) profitierte von der allgemein besseren gesamtwirtschaftlichen Lage in der Region. In Russland/GUS hat sich das Geschäft auf niedriger Basis stabilisiert. Der Umsatz des ersten Halbjahres 2017 verringerte sich um 6,3% auf 37,5 Mio.€. Insgesamt verbesserte sich der Umsatz von KRONES in Europa (ohne Deutschland) von Januar bis Juni 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 13,7 % von 442,5 Mio. € auf 503,3 Mio. €. Der Anteil, den das Europa-Geschäft (ohne Deutschland) zum Konzernumsatz beitrug, blieb unverändert bei 28,4%.

Auf hohem Niveau stabil entwickelten sich die Erlöse in der Region Mittlerer Osten/Afrika. Der Umsatz verringerte sich im ersten Halbjahr 2017 gegenüber dem Vorjahr nur leicht um 3,7% auf 252,3 Mio.€. Im zweiten Quartal waren die Erlöse in China wie erwartet niedrig. Deshalb ging dort der Umsatz von Januar bis Juni 2017 im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 7,7% auf 112,0 Mio.€ zurück. Deutlich aufwärts ging es mit dem Umsatz im übrigen asiatisch/pazifischen Raum. Mit 234,7 Mio.€ übertraf er den Vorjahreswert um 22,2%.

Der kräftige Aufwärtstrend in der Region Nord- und Mittelamerika setzte sich im Berichtszeitraum fort. Von Januar bis Juni 2017 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 28,8% auf 269,9 Mio.€. Fast genauso kräftig kletterten die Erlöse in der Region Südamerika/Mexiko. Mit 196,6 Mio.€ übertraf der Umsatz im Berichtszeitraum den Vorjahreswert um 28,7%.

Regionale Umsatzverteilung des KRONES Konzerns

Anteil am Konzernumsatz 01.01.–30.06.2017 01.01.–30.06.2016 Veränd.
in Mio. € % in Mio. € % %
Deutschland 206,4 11,6 179,9 11,5 +14,7
Mitteleuropa (ohne Deutschland) 89,8 5,1 95,9 6,1 –6,4
Westeuropa 306,1 17,3 249,6 16,0 +22,6
Osteuropa 69,9 3,9 57,0 3,7 +22,6
Russland, Zentralasien (GUS) 37,5 2,1 40,0 2,6 –6,3
Mittlerer Osten/Afrika 252,3 14,2 262,1 16,8 –3,7
Asien/Pazifik 234,7 13,2 192,0 12,3 +22,2
China 112,0 6,3 121,4 7,8 –7,7
Südamerika/Mexiko 196,6 11,1 152,8 9,8 +28,7
Nord- und Mittelamerika 269,9 15,2 209,6 13,4 +28,8
Gesamt 1.775,2 100,0 1.560,3 100,0 +13,8

Grundsätzlich ist die Aussagekraft der Umsatzzahlen einzelner Quartale für die verschiedenen Regionen beschränkt, weil es quartalsweise zu starken Auftrags- und Umsatzverschiebungen kommen kann.

KRONES verfügt weiterhin über eine international ausgewogene Umsatzverteilung in den etablierten und aufstrebenden Märkten. Auf den Emerging Markets erwirtschaftete das Unternehmen im ersten Halbjahr 2017 insgesamt 50,8% (Vorjahr: 53,0%) des Konzernumsatzes.

Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen von KRONES steigt

Im zweiten Quartal 2017 war die Investitionsbereitschaft unserer Kunden insgesamt zufriedenstellend. Von April bis Juni legte der Auftragseingang von KRONES im Vergleich zum Vorjahr um 15,8% auf 903,8 Mio.€ zu. Bereinigt um Akquisitionen wuchs der Wert der Bestellungen um 6,0%. Im ersten Halbjahr 2017 erhöhte sich der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 11,0% von 1.602,4 Mio.€ auf 1.779,3 Mio.€. Hiervon stammen rund 100 Mio.€ von Zukäufen. Um diesen Effekt bereinigt erhöhte sich der Auftragseingang von Januar bis Juni 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 4,7%.

Überproportional legte der Wert der Bestellungen in Westeuropa und Lateinamerika zu. Rückläufig war der Auftragseingang in China. In den Regionen Asien/Pazifik, Nordamerika und Mittlerer Osten/Afrika entwickelten sich die Auftragseingänge stabil.

Auftragsbestand leicht über Vorjahr

Ende Juni 2017 lag der Auftragsbestand von KRONES mit 1.148,8 Mio.€ um 1,1% höher als im Vorjahr (1.136,7 Mio.€). Damit verfügt das Unternehmen über eine solide Basis, um die Fertigungskapazitäten im weiteren Jahresverlauf gleichmäßig auszulasten und das geplante Umsatzwachstum 2017 zu erreichen.

Bereinigt um Akquisitionen verbesserte sich der Auftragseingang im ersten Halbjahr 2017 um 4,7%.

KRONES steigert Ergebnis vor Steuern im ersten Halbjahr um 12,8%

Auf insgesamt wettbewerbsintensiven Märkten konnte KRONES das Ergebnis vor Steuern (EBT) im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 12,8% von 107,3 Mio.€ auf 121,0 Mio.€ verbessern. Von den Marktpreisen kam wie erwartet keine Unterstützung. Positiv wirkte sich das Strategieprogramm Value aus, mit dem KRONES die Effizienz des Unternehmens steigert. Die EBT-Marge blieb in den ersten sechs Monaten 2017 mit 6,8% im Vergleich zum Vorjahr (6,9%) nahezu stabil. Für das Gesamtjahr rechnen wir unverändert mit einer EBT-Marge von 7,0%. Das Ergebnis nach Steuern stieg um 10,8% auf 82,4 Mio.€. Auf 2,64 € (Vorjahr: 2,37 €) legte das Ergebnis je Aktie zu.

Von April bis Juni 2017 erwirtschaftete KRONES ein im Vergleich zum Vorjahr um 5,4% höheres Ergebnis vor Steuern (EBT) von 55,0 Mio.€. Die EBT-Marge verringerte sich von 6,6% im Vorjahr auf 6,3%, weil die Zukäufe auch im zweiten Quartal saisonbedingt noch keinen Ergebnisbeitrag leisteten. Unter Herausrechnung des Umsatzbeitrags der Akquisitionen erwirtschaftete KRONES im zweiten Quartal eine in etwa gleich hohe EBT-Marge wie im Vorjahr.

Das Ergebnis nach Steuern kletterte im zweiten Quartal 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 7,5% auf 38,7 Mio.€. Von 1,15 € im Vorjahr auf 1,24 € verbesserte sich das Ergebnis je Aktie.

Im ersten Halbjahr erwirtschaftete KRONES eine EBT-Marge von 6,8%. Die Prognose für das Gesamtjahr 2017 bleibt bei 7,0%.

Konzernergebnis 01.01. bis 30.06. in Mio. € Konzernergebnis 2. Quartal in Mio. €

Ertragsstruktur krones Konzern in Mio. €

2017 2016 Veränderung
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
Umsatzerlöse 1.775,2 1.560,3 +13,8%
Bestandsveränderung fe/ufe –59,3 +0,5
Gesamtleistung 1.715,9 1.560,8 +9,9%
Materialaufwand –826,2 –749,4 +10,2%
Personalaufwand –540,1 –496,0 +8,9%
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/
Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen –185,2 –168,2 +10,1%
ebitda 164,4 147,2 +11,7%
Abschreibungen auf Anlagevermögen –47,3 –43,9 +7,7%
ebit 117,1 103,3 +13,4%
Finanzergebnis +4,3 +4,0
Ergebnis aus Equity-Beteiligungen –0,4
ebt 121,0 107,3 +12,8%
Ertragsteuern –38,6 –32,9 +17,3%
Konzernergebnis 82,4 74,4 +10,8%

Der Umsatz stieg von Januar bis Juni 2017 im Vergleich zum Vorjahr mit plus 13,8% auf 1.775,2 Mio.€ stärker als die Gesamtleistung, die um 9,9% auf 1.715,9 Mio.€ zulegte. Grund hierfür ist, dass KRONES im Berichtszeitraum den Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen um 59,3 Mio.€ verminderte.

Während der Materialaufwand im ersten Quartal 2017 noch weit überproportional zur Gesamtleistung zulegte, stieg er von April bis Juni geringer als die Leistung. Insgesamt stieg der Materialaufwand in den ersten sechs Monaten 2017 um 10,2% auf 826,6 Mio.€. Damit legte die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, im Berichtszeitraum nur leicht von 48,0% im Vorjahr auf 48,2% zu.

Unterproportional zur Gesamtleistung erhöhte sich der Personalaufwand im ersten Halbjahr 2017. Er lag mit 540,1 Mio.€ um 8,9% höher als im Vorjahr. Die Personalaufwandsquote, also der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, verringerte sich jedoch nur leicht von 31,8% im Vorjahr auf 31,5%.

Von minus 168,2 Mio.€ im Vorjahr auf minus 185,2 Mio.€ veränderte sich der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen im Berichtszeitraum. Im Verhältnis zur Gesamtleistung ging der Saldo gegenüber dem Vorjahr leicht von 10,8% auf 10,7% zurück. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 7,7% auf 47,3 Mio.€ zu.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte KRONES im ersten Halbjahr 2017 um 13,4% auf 117,1 Mio.€. Beim Finanzergebnis standen 4,3 Mio.€ (Vorjahr: 4,0 Mio.€) zu Buche. Beteiligungen, die wir nach der Equity-Methode bilanzieren, belasteten das Ergebnis mit minus o,4 Mio. €. Daraus ergibt sich für das erste Halbjahr 2017 ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 121,0 Mio.€ (+12,8%). Da sich die Steuerquote im ersten Halbjahr von 30,7 auf 31,9% erhöhte, kam das Konzernergebnis mit plus 10,8% auf 82,4 Mio.€ nicht ganz so stark voran wie das EBT.

Die größten Aufwandsposten, also der Material- und der Personalaufwand, entwickelten sich im ersten Halbjahr 2017 plangemäß.

Kapitalflussrechnung krones Konzern in Mio.€

2017 2016
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
Ergebnis vor Steuern 121,0 107,3
zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge +22,8 +70,6
Veränderung Working Capital –151,9 –201,9
Veränderung sonstige Aktiva und Passiva –76,8 –98,4
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit –84,9 –122,4
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte
und Sachanlagen –46,1 –34,1
M&A-Aktivitäten –32,8 –13,7
Sonstiges +4,3 +1,0
Free Cashflow –159,5 –169,2
Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit –19,0 +19,2
Sonstiges 0,0 0,0
Gesamte Änderung der Liquidität –178,5 –150,0
Liquidität am Ende des Jahres 190,4 214,6

KRONES verbesserte im ersten Halbjahr 2017 den operativen Cashflow (Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit) um 37,5 Mio.€ von minus 122,4 Mio. € im Vorjahr auf minus 84,9 Mio.€. Mitverantwortlich für die Verbesserung war der im Vergleich zum Vorjahr um 50,0 Mio.€ geringere Aufbau von Working Capital (betriebsnotwendiges Kapital). Im Berichtszeitraum erhöhte KRONES das Working Capital um 151,9 Mio.€ und damit deutlich weniger stark als im Vorjahr (plus 201,9 Mio.€). Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale in Relation zum Umsatz lag mit 26,3% zwar über dem Vorjahreswert von 25,5%. Es hat sich allerdings gegenüber dem Wert des ersten Quartals 2017 von 26,8% in die richtige Richtung entwickelt.

Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale lag im Verhältnis zum Umsatz bei 26,3 %. Wir sind damit auf gutem Weg, unser Ziel für das Gesamtjahr von 27 % zu erreichen.

KRONES investierte im Berichtszeitraum 46,1 Mio.€ (Vorjahr: 34,1 Mio.€) in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Der Free Cashflow, also der aus der Geschäftstätigkeit erzielte Nettozufluss an liquiden Mitteln, verbesserte sich von Januar bis Juni 2017 auf minus 159,5 Mio.€ (Vorjahr: minus 169,2 Mio.€). Der um Akquisitionen bereinigte operative Free Cashflow verbesserte sich von minus 155,5 Mio.€ im Vorjahr auf minus 126,7 Mio.€. Es ist für unser Geschäft nicht ungewöhnlich, dass der Free Cashflow unterjährig negativ ist.

Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit lag bei minus 19,0 Mio.€ (Vorjahr: plus 19,2 Mio.€). Diese Position erfasst in der Berichtsperiode neben dem Mittelabfluss durch die Dividendenausschüttung von 49,0 Mio.€ (Vorjahr: 45,8 Mio. €) auch den Mittelzufluss aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 30,0 Mio. € (Vorjahr: 65,0 Mio. €). Unterm Strich verfügte KRONES zum 30. Juni 2017 über liquide Mittel von 190,4 Mio.€ (Vorjahr: 214,6 Mio.€).

Im ersten Halbjahr 2017 hat Krones den Free Cashflow leicht verbessert. Dass er zur Jahresmitte im Minus lag, ist saisonal bedingt.

Mitarbeiter

KRONES hat weltweit 14.794 Mitarbeiter

Die Mitarbeiterzahl von KRONES erhöhte sich per Ende Juni 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 1.052 oder 7,7% auf 14.794. Ein Großteil des Zuwachses entfällt auf die internationale Belegschaft. Darin spiegelt sich die Strategie wider, in den Regionen vor Ort noch stärker präsent zu sein. Ende Juni 2017 lag die Zahl der im Ausland beschäftigen Mitarbeiter mit 4.688 um 680 höher als im Vorjahr. 132 der neuen Kollegen im Ausland kamen durch die Akquisitionen von Trans-Market, Process and Data Automation sowie Javlyn Process Systems hinzu. Im Inland stieg die Zahl der Beschäftigten im Berichtszeitraum um 372 auf 10.106.

Um noch näher an unsere internationalen Kunden heranzurücken, stocken wir die Mitarbeiterzahl vor allem im Ausland weiter auf.

30.06.2017 31.12.2016 31.12.2015 31.12.2014
Langfristige Vermögenswerte 844 799 697 672
davon Anlagevermögen 757 726 646 624
Kurzfristige Vermögenswerte 2.077 2.272 2.010 1.756
davon flüssige Mittel 190 369 365 336
Eigenkapital 1.241 1.226 1.111 989
Fremdkapital 1.680 1.845 1.596 1.439
langfristige Verpflichtungen 307 308 278 275
kurzfristige Verpflichtungen 1.373 1.537 1.318 1.164
Bilanzsumme 2.921 3.071 2.707 2.428

Vermögens- und Kapitalstruktur krones Konzern in Mio.€

Trotz deutlich größerem Geschäftsvolumen verringerte KRONES die Bilanzsumme per 30. Juni 2017 im Vergleich zum 31. Dezember 2016 um 4,9 % von 3.070,8 Mio.€ auf 2.920,8 Mio.€.

Grund hierfür war die Entwicklung bei den kurzfristigen Vermögenswerten. Sie waren am Ende des Berichtszeitraums mit 2.077,3 Mio.€ um 8,6 % niedriger als am 31. Dezember 2016. Für den Rückgang waren vor allem die liquiden Mittel verantwortlich. Diese gingen im Berichtszeitraum wegen der Dividendenzahlung im Juni und des negativen Free-Cashflows von 368,9 Mio.€ auf 190,4 Mio.€ zurück. Während die Vorräte im ersten Halbjahr um 55,7 Mio.€ auf 672,7 Mio.€ verringert werden konnten, erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Berichtszeitraum um 39,5 Mio.€ auf 1.076,4 Mio.€.

Die langfristigen Vermögenswerte legten im ersten Halbjahr um 45,0 Mio.€ auf 843,5 Mio.€ (31. Dezember 2016: 798,5 Mio.€) zu. Der Anstieg des Anlagevermögens auf 757,3 Mio.€ (31. Dezember 2016: 725,5 Mio.€) resultiert vor allem daraus, dass KRONES im Berichtszeitraum erstmalig »Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen« von 28,2 Mio.€ auswies. Während sich die Sachanlagen mit 472,3 Mio.€ (31. Dezember 2016: 481,3 Mio.€) leicht verringerten, kletterten die immateriellen Vermögenswerte des Unternehmens, bei denen es sich überwiegend um aktivierungspflichtige Entwicklungsaufwendungen handelt, zum 30. Juni auf 250,9 Mio.€ (31. Dezember 2016: 238,3 Mio.€).

KRONES hat die Bilanzsumme trotz höherer Gesamtleistung verringert. Vor allem die liquiden Mittel waren saisonal bedingt zur Jahresmitte rückläufig. Diese liegen allerdings noch bei komfortablen 190,4 Mio.€.

Auf der Passivseite verringerten sich die langfristigen Verpflichtungen von KRONES, die größtenteils aus Rückstellungen für Pensionen und sonstige Personalrückstellungen bestehen, zum 30. Juni 2017 marginal auf 307,2 Mio.€ (31. Dezember 2016: 308,0 Mio.€). Das Unternehmen hatte per 30. Juni 2017 keine langfristigen Bankschulden.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich gegenüber dem Jahresende 2016 deutlich um 164,5 Mio.€ auf 1.372,8 Mio.€. Hierfür waren vor allem rückläufige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verantwortlich. Sie schrumpften von 323,8 Mio.€ auf 211,4 Mio.€. Per 30. Juni 2017 wies KRONES kurzfristige Bankschulden von 30,0 Mio.€ aus.

Das Eigenkapital verbesserte sich von 1.225,5 Mio.€ zum Bilanzstichtag 2016 auf 1.240,8 Mio. €. Damit stieg die Eigenkapitalquote zum 30. Juni auf 42,5% (31. Dezember 2016: 39,9%). Zusammen mit einer Nettoliquidität (flüssige Mittel abzüglich Bankschulden) von 160,4 Mio.€ verfügt KRONES weiterhin über eine solide Finanzund Kapitalstruktur.

ROCE steigt von 15,6% auf 16,3%

KRONES verbesserte im ersten Halbjahr 2017 aufgrund des höheren Ergebnisses den Return on Capital Employed (ROCE), also das EBIT im Verhältnis zum durchschnittlich gebundenen Nettokapital, auf 16,3% (Vorjahr: 15,6%).

Der ROCE ist im ersten Halbjahr 2017 wieder deutlich über 16% gestiegen.

Segmentumsatz

Das KRONES Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« ist im ersten Halbjahr 2017 – teilweise abrechnungsbedingt – stärker gewachsen als erwartet. Von Januar bis Juni legte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 7,7% von 1.335,1 Mio.€ auf 1.437,5 Mio.€ zu. Das Neumaschinen- und Servicegeschäft trugen in etwa gleich stark zum Wachstum bei. Der Anteil des Kernsegments am Konzernumsatz des ersten Halbjahres ging von 85,6 % im Vorjahr auf 81,0 % zurück.

Weit überproportional zum Konzernumsatz stiegen die Erlöse des Segments »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« im Berichtszeitraum. Mit 276,0 Mio.€ lag der Segmentumsatz nach den ersten beiden Quartalen 2017 um 73,5% höher als im Vorjahr. Ein Grund für die hohe Steigerungsrate ist der Umsatzbeitrag der Zukäufe SYSTEM LOGISTICS und TRANS-MARKET. Bereinigt um die Akquisitionen beträgt das Wachstum 38,9%. Zum Konzernumsatz des ersten Halbjahres steuerte das Segment 15,5% (Vorjahr: 10,2%) bei.

Nach einem schwachen ersten Quartal 2017 (Umsatz: minus 21,9%) kam von April bis Juni wieder Schwung in unser kleinstes Segment »Maschinen und Anlagen für die Compact Class«. In den ersten sechs Monaten 2017 lag der Umsatz mit 61,7 Mio.€ nur noch um 6,7% unter dem Vorjahreswert von 66,1 Mio.€. Um das angestrebte Wachstum von etwa 5% für das Gesamtjahr 2017 zu erreichen, müssen wir uns kräftig anstrengen. Der Anteil des Segments am Konzernumsatz verringerte sich von 4,2% im Vorjahr auf 3,5%.

Solide gestiegen ist der Umsatz des Kernsegments von KRONES im Berichtszeitraum. Das Segment »Prozesstechnik« ist hauptsächlich aufgrund von Zukäufen stark gewachsen. Der Umsatz der »Compact Class« reichte nicht ganz an das Vorjahresniveau heran.

Segmentergebnis

Die Ertragskraft des Segments "Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und –ausstattung" stieg im ersten Halbjahr 2017, obwohl sich die Marktpreise nicht verbesserten. Aufgrund der insgesamt hohen Auslastung und Kosteneinsparungen kam das Ergebnis vor Steuern (EBT) im Vergleich zum Vorjahr um 12,0% von 105,4Mio. € auf 118,1 Mio.€ voran. Die EBT-Marge des Segments legte von 7,9% im Vorjahr auf 8,2% zu. Für das Gesamtjahr 2017 rechnen wir unverändert mit einer im Vergleich zu 2016 stabilen Marge von etwa 8%.

Nach einem positiven Ergebnis im ersten Quartal schrieb das Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« im zweiten Quartal 2017 rote Zahlen. Verantwortlich hierfür ist hauptsächlich der Produktmix. Von Januar bis Juni 2017 erwirtschaftete die »Prozesstechnik« insgesamt ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von minus 0,1 Mio.€ (Vorjahr: minus 1,4 Mio.€). Für das 2017 prognostizieren wir unverändert eine EBT-Marge von 2% bis 3%.

Mit dem anziehenden Umsatz im zweiten Quartal verbesserte sich auch die Ertragslage des Segments »Maschinen und Anlagen für die Compact Class« gegenüber dem Jahresanfangsquartal. Den hohen Rückstand aus dem ersten Quartal konnte das Segment aber nicht ganz aufholen. Von Januar bis Juni 2017 ging das Ergebnis vor Steuern (EBT) im Vergleich zum Vorjahr um 9,1% von 3,3 Mio.€ auf 3,0 Mio.€ zurück. Die EBT-Marge verringerte sich leicht von 5,0% auf 4,9%. Im Gesamtjahr sollte die EBT-Marge des Segments wieder bei etwa 5% liegen.

Segment Produktabfüllung und -ausstattung 2017 2016
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
ebt
in Mio. €
118,1 105,4
ebt
-Marge
in%
8,2 7,9
Segment Prozesstechnik 2017 2016
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
ebt
in Mio. €
–0,1 –1,4
ebt
-Marge
in%
0,0 –0,9
Segment Compact Class 2017 2016
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
ebt
in Mio. €
3,0 3,3
ebt
-Marge
in%
4,9 5,0

Krones verbesserte im 1. Halbjahr 2017 die Ertragskraft im umsatzstarken Kernsegment.

Das Risikomanagementsystem von KRONES

Um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen, überwachen wir alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend. Im Rahmen unserer Unternehmensstrategie identifizieren, analysieren und erschließen wir auch Chancen. Im Gegensatz zu den Risiken erfassen wir die unternehmerischen Chancen aber nicht im Risikomanagementsystem. Unser Risikomanagementsystem besteht aus den Modulen Risikoanalyse, Risikoüberwachung sowie Risikoplanung und -steuerung.

Risikoanalyse

Um mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, beobachten wir kontinuierlich alle Geschäftsaktivitäten. Wesentliche projektbezogene Risiken werden vor Auftragsannahme verringert bzw. vermieden. Ab einer fest definierten Ordergröße durchlaufen die Aufträge eine mehrdimensionale Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei Finanzierungsrisiken, technologische Risiken sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken einzeln erfasst und bewertet, bevor ein Auftrag angenommen wird.

Jeweils einmal im Jahr führen wir für die AG und alle wesentlichen Gesellschaften des Konzerns eine umfangreiche Risikoinventur durch. Die Ergebnisse der Risikoinventur sowie Maßnahmen zur Risikoreduzierung fließen in die jährliche Unternehmensplanung ein.

Risikoüberwachung

Durch verschiedene, miteinander verzahnte Controllingprozesse überwachen wir die Risiken im KRONES Konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden Berichten aus den einzelnen Geschäftseinheiten werden der Vorstand und andere Entscheidungsträger frühzeitig über alle eventuellen Risiken und Planabweichungen sowie über den Status der Maßnahmen zur Risikominimierung informiert.

Risikoplanung und -steuerung

Für unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir im Wesentlichen folgende Instrumente, mit denen wir unsere Geschäfte planen und Risiken steuern.

  • Jahresplanung
  • Mittelfristplanung
  • Strategische Planung
  • Rollierende Prognoserechnung
  • Monats- und Quartalsreports
  • Investitionsplanung

  • Produktionsplanung

  • Kapazitätsplanung
  • Projektcontrolling
  • Debitorenmanagement
  • Wechselkursabsicherungsgeschäfte
  • Versicherungen

Risiken

Aus heutiger Sicht sind für krones keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Eine detaillierte Darstellung der Risiken des Unternehmens sowie eine ausführliche Beschreibung unseres Risikomanagements sind im Lagebericht des Konzernabschlusses 2016 auf den Seiten 118 bis 129 zu finden. Bei den wesentlichen Risiken des Unternehmens haben sich vom 01.01. bis 30.06.2017 keine wesentlichen Änderungen gegenüber den dort gemachten Ausführungen ergeben.

Nach Ablauf des Halbjahresstichtages

Nach dem Halbjahresstichtag kam es zu keinen Ereignissen, die bilanziell zu berücksichtigen gewesen wären.

Für das Gesamtjahr 2017 ist KRONES weiterhin zuversichtlich

Trotz vieler politischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten bleibt KRONES für das Geschäftsjahr 2017 optimistisch. Der Markt für Verpackungsmaschinen wächst relativ stabil. Wachstumstreiber sind Megatrends, wie die stetig wachsenden Mittelschichten in den aufstrebenden Volkswirtschaften und die zunehmende Abwanderung der Menschen in den Emerging Markets vom Land in die Stadt. Zudem müssen sich die Lebensmittel- und Getränkehersteller verstärkt über innovative Verpackungslösungen von den Wettbewerbern differenzieren.

Krones will in allen drei Segmenten Umsatz und Ergebnis verbessern

Aufgrund des wettbewerbsintensiven Marktes erwartet KRONES im laufenden Jahr für die Absatzpreise keine Besserung. Neue Produkte und Services sowie weitere Kostensenkungen bleiben wichtige Themen, um 2017 in allen drei Segmenten weiter zu wachsen und das Ergebnis vor Steuern zu steigern. Außerdem will Krones die weltweite Präsenz deutlich ausbauen und noch näher an die Kunden rücken.

Im Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« wird Krones 2017 die Kosten senken. Um weiter zu wachsen, werden wir zudem unsere internationalen Servicestrukturen und LCS Center ausbauen. Außerdem stärken wir das Mid-Range-Geschäft, also weniger komplexe Anlagen mit hoher Leistung. Hierfür gibt es in den Schwellenländern starke Nachfrage. KRONES erwartet für das Kernsegment 2017 einen leicht unterdurchschnittlichen Umsatzanstieg von 3%, da wir bewusst auf margenschwache Aufträge verzichten. Die EBT-Marge sollte wie im Vorjahr bei etwa 8% liegen.

Im Segment »Prozesstechnik« werden wir das Ende 2015 beschlossene Maßnahmenpaket weiter umsetzen. Im Bereich Intralogistik, der auch im Segment Prozesstechnik angesiedelt ist, wollen wir im laufenden Geschäftsjahr die hohen Wachstumschancen nutzen. Insgesamt erwarten wir für das Segment Prozesstechnik im laufenden Jahr einen um rund 10% höheren Umsatz bei einer EBT-Marge von 2% bis 3%.

Für das Segment »Maschinen und Anlagen für die Compact Class« prognostizieren wir für 2017 ein Umsatzwachstum von etwa 5% bei einer EBT-Marge von mindestens 5%.

Ausblick für Gesamtjahr 2017 bestätigt

Aufgrund der soliden Zahlen für das erste Halbjahr hält Krones an den Prognosen für das Gesamtjahr 2017 fest. Auf Basis der derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Aussichten und der Entwicklung der für KRONES relevanten Märkte streben wir für 2017 im Konzern weiterhin ein Umsatzwachstum – ohne Akquisitionen – von 4% an. Die Ertragskraft des Unternehmens soll im laufenden Jahr stabil bleiben. KRONES prognostiziert, dass 2017 die EBT-Marge bei 7,0% liegen wird. Unsere Prognose für die dritte Zielgröße, das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz, beträgt für das laufende Jahr 27%.

Prognose 2017* Ist-Wert H1 2017
Umsatzwachstum + 4% + 13,8%
EBT-Marge 7,0% 6,8%
Working Capital/Umsatz 27% 26,3%

Krones ist nach dem ersten Halbjahr zuversichtlich, die Ziele für 2017 zu erreichen.

19

* ohne Akquisitionen

2017 2016 Veränderung
01.01.–30.06. 01.01.–30.06. %
Mio. € Mio. €
Umsatzerlöse 1.775,2 1.560,3 +13,8
Bestandsveränderung FE/UFE –59,3 0,5
Gesamtleistung 1.715,9 1.560,8 +9,9
Materialaufwand –826,2 –749,4 +10,2
Personalaufwand –540,1 –496,0 +8,9
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen
und aktivierten Eigenleistungen
–185,2 –168,2 +10,1
Abschreibungen auf Anlagevermögen –47,3 –43,9 +7,7
EBIT 117,1 103,3 +13,4
Finanzergebnis 4,3 4,0
Gewinn- und Verlustanteile von assoziierten Unternehmen,
die nach der Equity-Methode bilanziert werden
–0,4
Ergebnis vor Steuern 121,0 107,3 +12,8
Ertragsteuern –38,6 –32,9 +17,3
Konzernergebnis 82,4 74,4 +10,8
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter –0,9 –0,6
Ergebnisanteil KRONES Konzern 83,3 75,0
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € 2,64 2,37
2017 2016 Veränderung
01.04.–30.06. 01.04.–30.06. %
Mio. € Mio. €
Umsatzerlöse 875,8 788,2 +11,1
Bestandsveränderung FE/UFE –67,7 –5,3
Gesamtleistung 808,1 782,9 +3,2
Materialaufwand –376,4 –375,0 +0,4
Personalaufwand –268,6 –253,3 +6,0
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen
und aktivierten Eigenleistungen –85,9 –83,4 +3,0
Abschreibungen auf Anlagevermögen –24,1 –22,1 +9,0
EBIT 53,1 49,1 +8,1
Finanzergebnis 2,3 3,1
Gewinn- und Verlustanteile von assoziierten Unternehmen,
die nach der Equity-Methode bilanziert werden –0,4
Ergebnis vor Steuern 55,0 52,2 +5,4
Ertragsteuern –16,3 –16,2 +0,6
Konzernergebnis 38,7 36,0 +7,5
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter –0,5 –0,2
Ergebnisanteil KRONES Konzern
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € 39,2
1,24
36,2
1,15
Aktiva 30.06.2017 31.12.2016
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Immaterielle Vermögenswerte 250,9 238,3
Sachanlagen 472,3 481,3
Finanzanlagen 5,9 5,9
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 28,2
Anlagevermögen 757,3 725,5
Aktive latente Steuern 20,6 24,7
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 60,9 44,1
Tatsächliche Steuerforderungen 1,5 1,1
Sonstige Vermögenswerte 3,2 3,1
Langfristige Vermögenswerte 843,5 798,5
Vorräte 672,7 728,4
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.076,4 1.036,9
Tatsächliche Steuerforderungen 4,7 3,8
Sonstige Vermögenswerte 133,1 134,3
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 190,4 368,9
Kurzfristige Vermögenswerte 2.077,3 2.272,3
Bilanzsumme 2.920,8 3.070,8
Passiva 30.06.2017 31.12.2016
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Eigenkapital 1.240,8 1.225,5
Rückstellungen für Pensionen 219,1 219,1
Passive latente Steuern 2,3 2,9
Sonstige Rückstellungen 50,2 51,7
Steuerrückstellungen 5,1 5,3
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0
Sonstige Finanzverpflichtungen 24,4 26,1
Sonstige Verpflichtungen 6,1 2,9
Langfristige Schulden 307,2 308,0
Sonstige Rückstellungen 180,8 157,8
Steuerrückstellungen 18,6 21,2
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 30,0 0,0
Erhaltene Anzahlungen 611,2 615,2
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 211,4 323,8
Tatsächliche Steuerverbindlichkeiten 0,3 5,3
Sonstige Finanzverpflichtungen 5,5 56,0
Sonstige Verpflichtungen und
Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter 315,0 358,0
Kurzfristige Schulden 1.372,8 1.537,3
Bilanzsumme 2.920,8 3.070,8
2017 2016
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
Mio. € Mio. €
Ergebnis vor Steuern 121,0 107,3
Abschreibungen und Zuschreibungen 47,3 43,9
Erhöhung (Vj. Verminderung) der Rückstellungen –19,1 24,2
ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern –3,5 5,7
Zinsaufwendungen und Zinserträge –2,4 –2,5
Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen –0,1 –0,1
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 0,6 –0,6
Erhöhung der Vorräte, der Forderungen aus L+L und sonstigen Vermögenswerten,
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind –24,0 –50,1
Verminderung der Verbindlichkeiten aus L+L und sonstigen Verbindlichkeiten,
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind –182,3 –208,8
aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel –62,5 –81,0
gezahlte Zinsen –0,2 –0,3
gezahlte und erhaltene Ertragsteuern –22,2 –41,1
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit –84,9 –122,4
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte –23,4 –17,0
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen –22,7 –17,1
Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen 0,8 0,8
Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen –24,7 –3,3
Einzahlungen aus Abgang von Finanzanlagen 0,1 0,2
Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis –8,1 –13,7
erhaltene Zinsen 1,5 1,8
erhaltene Dividenden 1,9 1,5
Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit –74,6 –46,8
Auszahlungen an Unternehmenseigner –49,0 –45,8
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 30,0 65,0
Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit –19,0 19,2
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds –178,5 –150,0
wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 0,0 0,0
Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode 368,9 364,6
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 190,4 214,6
Mutterunternehmen Anteile
anderer
Gesellschafter
Konzern
eigen
kapital
Gezeichn.
Kapital
Kapital
rücklage
Gewinn
rücklagen
Währungs
Differenz d.
Eigenkap.
Sonstige
Rücklagen
Konzern
bilanz
gewinn
Eigen
kapital
Eigen
kapital
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Stand 31. Dezember 2015 40,0 141,7 364,5 –7,1 –77,4 649,4 1.111,1 –0,4 1.110,7
Dividendenzahlung (1,45 € je Aktie) –45,8 –45,8 –45,8
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2016 75,0 75,0 –0,6 74,4
Währungsdifferenzen –9,4 –9,4 –9,4
Änderung des Konsolidierungskreises 0,0 0,9 0,9
Neubewertung von leistungsorientierten
Plänen
–0,4 –0,4 –0,4
Hedge Accounting inkl. AfS 1,2 1,2 1,2
Stand 30. Juni 2016 40,0 141,7 364,5 –16,5 –76,6 678,6 1.131,7 –0,1 1.131,6
Konzernergebnis 2. Halbjahr 2016 95,8 95,8 –1,1 94,7
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,5 –0,5 0,0 0,0
Währungsdifferenzen 19,3 19,3 19,3
Änderung des Konsolidierungskreises 0,0 –0,9 –0,9
Neubewertung von leistungsorientierten
Plänen
–15,1 –15,1 –15,1
Putable Instruments –0,8 –0,8 –0,8
Hedge Accounting inkl. AfS –3,3 –3,3 –3,3
Stand 31. Dezember 2016 40,0 141,7 365,0 2,8 –95,8 773,9 1.227,6 –2,1 1.225,5
Dividendenzahlung (1,55 € je Aktie) –49,0 –49,0 –49,0
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2017 83,3 83,3 –0,9 82,4
Währungsdifferenzen –24,0 –24,0 –24,0
Änderung des Konsolidierungskreises 0,0 0,0
Neubewertung von leistungsorientierten
Plänen
0,2 0,2 0,2
Hedge Accounting inkl. AfS 5,7 5,7 5,7
Stand 30. Juni 2017 40,0 141,7 365,0 –21,2 –89,9 808,2 1.243,8 –3,0 1.240,8
2017 2016
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
Mio. € Mio. €
Konzernergebnis 82,4 74,4
Posten, die zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen 0,2 –0,4
0,2 –0,4
Posten, die zukünftig möglicherweise in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden
Unterschied aus Währungsumrechnung –24,0 –9,4
Derivative Finanzinstrumente 5,7 1,2
–18,3 –8,2
Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen –18,1 –8,6
Summe der im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen 64,3 65,8
davon Anteile anderer Gesellschafter –0,9 –0,6
davon Anteile KRONES Konzern 65,2 66,4

Konzernanhang zum Zwischenabschluss Konzern-Segmentberichterstattung

Maschinen und Anlagen Maschinen und Anlagen Maschinen und Anlagen krones
Konzern
zur Produktabfüllung und zur Getränkeproduktion/ für die Compact Class
-ausstattung Prozesstechnik
2017 2016 2017 2016 2017 2016 2017 2016
01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Umsatzerlöse 1.437,5 1.335,1 276,0 159,1 61,7 66,1 1.775,2 1.560,3
EBT 118,1 105,4 –0,1 –1,4 3,0 3,3 121,0 107,3
EBT-Marge 8,2% 7,9% 0,0% –0,9% 4,9% 5,0% 6,8% 6,9%
Mitarbeiter am 30.06.* 12.195 11.658 1.553 1.241 530 508 14.278 13.407

* Konsolidierungskreis

Gesetzliche Grundlagen

Der Konzernzwischenabschluss der KRONES AG (»KRONES Konzern«) zum 30. Juni 2017 ist in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) – wie von der Europäischen Union verabschiedet – erstellt. Der Konzernzwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 erstellt und enthält einen gegenüber dem Konzernabschluss verkürzten Umfang. Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener IFRS oder deren Interpretationen sowie eine prüferische Durchsicht des Konzernzwischenabschlusses zum 30. Juni 2017 wurde nicht durchgeführt.

Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden gegebenenfalls in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Gewinnund-Verlust-Rechnung sind die Gewinn- und Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter gegebenenfalls Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird gegebenenfalls gesondert dargestellt.

Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist gegebenenfalls um die Minderheitsanteile erweitert. Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den IFRS neben der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung, der Konzernergebnisrechnung, der Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals und der Konzern-Kapitalflussrechnung als Konzernanhang in den Konzernzwischenabschluss aufzunehmen sind.

Für die Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro.

Konsolidierungskreis

In den Konzernzwischenabschluss der KRONES AG zum 30. Juni 2017 sind neben der KRONES AG alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, welche durch die KRONES AG unmittelbar und mittelbar beherrscht werden.

Im Geschäftsjahr 2017 wurden mittel- und unmittelbar 40% der Anteile an der Integrated Packaging Systems, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate erworben. Die Gesellschaft wird at-equity konsolidiert. Ebenso wurde die Asia Food and Beverage Consulting Group, Pte. Ltd, und die Krones-Izumi Processing, Pte. Ltd., Singapur, Republik von Singapur zu 100% erworben.

Des Weiteren wurde die Process and Data Automation LLC, Erie, USA, die Javlyn Process Systems LLC, Rochester, New York, USA, die Krones MYanmar Ltd., Sanchaung, Republik der Union Myanmar und die Krones Bangladesh Limited, Dhaka, Bangladesch gegründet und in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Im Geschäftsjahr 2017 hat Krones im Rahmen eines Asset Deals jeweils 100% des Geschäfts an der Process and Data Automation Inc., Erie, USA und an der Javlyn Process Systems Inc., Rochester, New York, USA erworben. Die Erstkonsolidierung der erworbenen Anteile wurde auf den Erwerbszeitpunkt vorgenommen.

Die Erstkonsolidierung wurde auf den Erwerbszeitpunkt vorgenommen.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Einzelabschlüsse der in den Konzernzwischenabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernzwischenabschlusses aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Unternehmen nach IFRS 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»acquisition method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.

Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.

Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.

Unternehmen, bei denen KRONES die Möglichkeit hat, maßgeblichen Einfluss auf die Geschäftsund Finanzpolitik auszuüben (in der Regel durch mittel- oder unmittelbare Stimmrechtsanteile von 20% bis 50%), werden im Konzernzwischenabschluss nach der Equity-Methode bilanziert und erstmalig mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die den Anteil am Reinvermögen des assoziierten Unternehmens übersteigenden Anschaffungskosten werden bestimmten am beizulegenden Zeitwert ausgerichteten Anpassungen unterworfen und der verbleibende Betrag als Geschäfts- oder Firmenwert erfasst. Der Geschäfts- oder Firmenwert, der aus der Anschaffung eines assoziierten Unternehmens resultiert, ist im Buchwert des assoziierten Unternehmens enthalten und wird nicht planmäßig abgeschrieben, sondern als Bestandteil der gesamten Beteiligung an dem assoziierten Unternehmen auf Wertminderung überprüft. Der Anteil von KRONES am Ergebnis des assoziierten Unternehmens nach Erwerb wird in der Konzern-Gewinnund-Verlust-Rechnung erfasst. Die kumulierten Veränderungen nach dem Erwerbszeitpunkt erhöhen beziehungsweise vermindern den Beteiligungsbuchwert des assoziierten Unternehmens. Ergebnisse aus Geschäftsvorfällen zwischen KRONES und seinen assoziierten Unternehmen werden gemäß dem Anteil von KRONES an dem assoziierten Unternehmen eliminiert.

Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.

Dies gilt auch für Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen, sofern die Bestände aus diesen Lieferungen zum Stichtag noch im Bestand des Konzerns sind.

Währungsumrechnung

Die funktionale Währung der KRONES AG ist der Euro.

Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß IAS 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften primär ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernzwischenabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.

Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral verrechnet.

In den Jahresabschlüssen der KRONES AG und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Nichtmonetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.

Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.

Stichtagskurs Durchschnittskurs
30.06.2017 31.12.2016 2017 2016
US-Dollar USD 1,140 1,056 1,082 1,116
Britisches Pfund GBP 0,879 0,859 0,860 0,778
Schweizer Franken CHF 1,093 1,075 1,076 1,096
Dänische Kronen DKK 7,436 7,435 7,437 7,450
Kanadischer Dollar CAD 1,480 1,422 1,445 1,486
Japanischer Yen JPY 127,720 123,510 121,654 124,679
Brasilianischer Real BRL 3,768 3,437 3,441 4,136
Chinesischer Renminbi Yuan CNY 7,725 7,325 7,441 7,294
Mexikanischer Peso MXN 20,583 21,842 21,025 20,151
Ukrainischer Griwna UAH 29,739 28,617 28,971 28,409
Südafrikanischer Rand ZAR 14,897 14,469 14,300 17,205
Kenianischer Schilling KES 118,304 108,289 111,852 113,264
Nigerianischer Naira NGN 358,900 321,750 340,961 266,215
Russischer Rubel RUB 67,538 64,682 62,732 78,216
Thailändischer Baht THB 38,717 37,797 37,573 39,575
Indonesische Rupiah IDR 15.197,100 14.226,500 14.426,277 14.977,574
Angolanischer Kwanza AOA 189,190 175,028 179,558 178,888
Türkische Lira TRY 4,010 3,727 3,934 3,260
Kasachische Tenge KZT 367,270 352,360 344,988 385,514
Australischer Dollar AUD 1,484 1,461 1,436 1,492
Neuseeländischer Dollar NZD 1,556 1,516 1,530 1,649
Schwedische Krone SEK 9,643 9,567 9,598 9,300
Vietnamesischer Dong VND 25.920,000 24.045,000 24.562,792 24.932,498
Philippinischer Peso PHP 57,556 52,272 54,019 52,329
Bangladeschischer Taka BDT 91,901 81,072 87,066 87,578
Singapurischer Dollar SGD 1,569 1,523 1,520 1,541
Myanmarischer Kyat MMK 1.557,620 1.411,330 1.474,603 1.358,463
Vereinigte Arabische Emirate Dirham AED 4,188 3,869 3,975 4,099

Die Wechselkurse wesentlicher Währungen betragen zum Euro:

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse der KRONES AG sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß IFRS 10 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Die im Konzernzwischenabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen, die zum 31. Dezember 2016 zur Anwendung kamen.

Der Konzernzwischenabschluss enthält einige Ermessensspielräume; insbesondere im Bereich der Bewertung des Anlagevermögens, der Vorräte, der Forderungen, der Pensionsrückstellungen und Rückstellungen, die auf die Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.

Immaterielle Vermögenswerte

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäftsoder Firmenwerten, werden gemäß IAS 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen verbunden sein wird und die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren und wird unter dem Posten »Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen« ausgewiesen.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Entwicklungskosten des KRONES Konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit durch die Nutzung ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil wahrscheinlich ist. Forschungskosten sind entsprechend IAS 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Fremdkapitalkosten werden als Anschaffungs- oder Herstellungskosten mit einem Fremdkapitalkostensatz in Höhe von 0,35% aktiviert.

Geschäfts- oder Firmenwerte

Geschäfts- oder Firmenwerte unterliegen keiner planmäßigen Abschreibung, sondern werden einmal jährlich auf Wertminderung überprüft. Eine Überprüfung erfolgt auch, wenn Ereignisse oder Umstände eintreten, die darauf hindeuten, dass der Buchwert möglicherweise nicht wiedererlangt werden kann. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden zu Anschaffungskosten, abzüglich kumulierter Abschreibungen aus Wertminderungen, angesetzt.

Die Überprüfung auf Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgt auf der Ebene einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder einer Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, die durch eine Division (oder entsprechende Einheit) repräsentiert wird. Die zahlungsmittelgenerierende Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten stellt die unterste Ebene dar, auf der Geschäfts- oder Firmenwerte für interne Zwecke der Unternehmensleitung überwacht werden.

Für die Überprüfung auf Wertminderung wird der im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbene Geschäfts- oder Firmenwert jener zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder jener Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet, die erwartungsgemäß Nutzen aus den Synergien des Unternehmenszusammenschlusses ziehen soll. Übersteigt der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, der der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet wurde, deren erzielbaren Betrag, wird ein Wertminderungsaufwand für den Geschäfts- oder Firmenwert erfasst, der dieser zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten

zugeordnet ist. Der erzielbare Betrag ist der höhere Wert aus beizulegendem Zeitwert, abzüglich Veräußerungskosten, und dem Nutzungswert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten. Übersteigt einer dieser Beträge den Buchwert, ist es nicht immer notwendig, beide Werte zu ermitteln. Diese Werte beruhen grundsätzlich auf der Ermittlung abgezinster Zahlungsströme (Discounted-Cashflow-Bewertungen). Auch wenn der erzielbare Betrag den Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, der der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet ist, in künftigen Perioden übersteigt, werden keine Wertaufholungen auf abgeschriebene Geschäfts- oder Firmenwerte vorgenommen.

Sachanlagen

Sachanlagen des KRONES Konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen.

Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach IAS 16 erfolgte nicht.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Nutzungsdauer in Jahren
Betriebs- und Geschäftsgebäude 14 bis 50
Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 18
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15

Bei den Nutzungsdauern wurden die unterschiedlichen Komponenten eines Anlagegegenstandes mit bedeutsamen Anschaffungswertunterschieden berücksichtigt.

Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden.

Zuwendungen der öffentlichen Hand für Vermögenswerte werden von den Anschaffungskosten des Vermögenswertes abgesetzt und in den Folgeperioden ertragswirksam aufgelöst.

Leasing

Leasingverträge, bei denen der KRONES Konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind, werden nach IAS 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjekts vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verpflichtungen passiviert.

Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet, da die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.

Finanzinstrumente

Die Finanzinstrumente nach IAS 39, die bei KRONES eingesetzt werden, setzen sich aus

  • Finanzanlagen
  • zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (derivative Finanzinstrumente)
  • zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten
  • finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten

zusammen.

Bei den Bewertungskategorien entsprechen die Buchwerte grundsätzlich den Marktwerten, die von den jeweiligen Kreditinstituten zum Bilanzstichtag bereitgestellt werden.

Die Finanzanlagen beinhalten im Wesentlichen Ausleihungen; diese werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Die Werthaltigkeit wird jährlich beurteilt.

Der beizulegende Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten und Schulden basiert auf finanzmathematischen Berechnungsmodellen mit zum Bilanzstichtag am Markt beobachtbaren Inputfaktoren (Stufe 2 i. S.d. IFRS 13.72). Vermögenswerte und Schulden der Stufe 2 sind im Wesentlichen Derivate mit und ohne bilanziellen Sicherungszusammenhang.

Der beizulegende Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten und Schulden der Stufe 1 basiert auf auf aktiven Märkten gehandelten Finanzinstrumenten, deren Preise unverändert für die Bewertung übernommen wurden. Bei finanziellen Vermögenswerten der Stufe 3 i.S.d.IFRS 13.72 entspricht der Buchwert jeweils dem Zeitwert. Die Bewertung basiert auf Schätzungen der Prognosen der künftigen Entwicklung.

Die Kassageschäfte werden zum Erfüllungstag bilanziert, die derivativen Finanzinstrumente zum Handelstag.

Die Nettogewinne und -verluste enthalten Wertminderungen und Bewertungsänderungen bei derivativen Finanzinstrumenten und sind den Erläuterungen zu den jeweiligen Bewertungskategorien zu entnehmen.

Die Klassen nach IFRS 7 setzen sich neben den oben genannten Bewertungskategorien nach IAS 39 aus Zahlungsmitteln, Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing sowie Fertigungsaufträgen mit aktivischem Saldo und Derivaten im Hedge Accounting zusammen.

Die Angaben zur Risikoberichterstattung nach IFRS 7 sind dem Risikobericht im Konzernlagebericht zu entnehmen.

Finanzanlagen

Finanzanlagen werden, abgesehen von Wertpapieren, zu Anschaffungskosten, vermindert um Wertberichtigungen, angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens werden als »zur Veräußerung verfügbar« eingestuft und erfolgsneutral zum fair value bewertet. Eine Einstufung als »bis zur Endfälligkeit gehalten« findet nicht statt.

Darüber hinaus wird im KRONES Konzern bei keiner Bilanzposition die »fair value Option« nach IAS 39 angewendet.

Derivative Finanzinstrumente

Die im KRONES Konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt.

Die Kategorien des Währungsrisikos bei KRONES bestehen im Wesentlichen in Transaktionsrisiken, die in Wechselkursen und deren Zahlungsflüssen in Fremdwährungen begründet sind. Hiervon betroffen sind im Wesentlichen die Währungen US-Dollar, kanadischer Dollar, japanischer Yen, britisches Pfund sowie Euro.

Grundsätzlich werden innerhalb der Sicherungsstrategie 100% der Fremdwährungspositionen abgesichert. Hierbei werden im Wesentlichen Devisentermingeschäfte und vereinzelt Swapgeschäfte und Währungsswaps verwendet.

Ziel der Strategie ist die Minimierung des Währungsrisikos durch den Einsatz der als hochwirksam eingeschätzten Sicherungsinstrumente. Hierdurch soll sowohl die Kurssicherung als auch Planungssicherheit erreicht werden.

Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Diese ermitteln sich aus Input-Faktoren der Stufe 2 i.S.d. IFRS 13.72. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst; es sei denn, die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.

Die derivativen Finanzinstrumente, bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktwertänderung entweder im Ergebnis oder als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen wird. Beim Cashflow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften die Marktwertänderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäftes in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgebucht. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt auf Basis der Terminbewertungskurse der jeweiligen Geschäftsbank.

Sie werden ausgebucht/reklassifiziert, wenn die entsprechenden Grundgeschäfte bilanzwirksam eingebucht werden.

Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen. Die hierfür verwendeten Indikatoren sind die Altersstruktur der Forderungen und die wirtschaftliche Situation der Kunden.

Vorräte

Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt.

Vertriebskosten und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.

Als Bewertungsvereinfachungsverfahren für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden die FiFo--Methode sowie die Durchschnittsmethode verwendet.

Kundenspezifische Fertigungsaufträge

Kundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß IAS 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Method«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse für den Anlagenund Maschinenteil, entsprechend der physischen Vollendung der Anlagen und Maschinen, am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad für den Montageanteil und von Software-Projekten entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Montageanteils bzw. des Software-Projekts. Der Bilanzausweis für am Bilanzstichtag laufende Fertigungsaufträge erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Ertragsteuern

Die tatsächlichen Steuerforderungen und -verbindlichkeiten resultieren ausschließlich aus Ertragsteuern nach IAS 12. Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach IFRS und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet.

Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert.

Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß IAS 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.

Die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste wirken sich unmittelbar in der Konzernbilanz aus und führen zu einer Erhöhung bzw. Verminderung der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen sowie zu einer Verringerung bzw. Erhöhung des Konzern-Eigenkapitals. Die Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung bleibt frei von Effekten aus versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten, da diese im sonstigen Ergebnis zu erfassen sind. Zudem wird der Nettozinsansatz eingeführt. Damit wird die Nettopensionsverpflichtung mit dem Diskontierungszinssatz verzinst, der der Bewertung der Bruttopensionsverpflichtung zugrunde liegt. Da die Nettopensionsverpflichtung um etwaiges Planvermögen gekürzt ist, wird durch diese Berechnung für das Planvermögen eine Verzinsung in Höhe des Diskontierungszinssatzes angenommen.

Verpflichtungen aus Altersteilzeit

Nach der Definition in IAS 19 für Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses stellen die im Rahmen von Altersteilzeitvereinbarungen zugesagten Aufstockungsbeträge andere langfristig fällige Leistungen an Arbeitnehmer dar. Aufstockungsbeträge sind damit nicht vollständig mit ihrem Barwert zu passivieren, sondern es erfolgt eine ratierliche Ansammlung der Aufstockungsbeträge über die betreffenden aktiven Dienstjahre der altersteilzeitbegünstigten Arbeitnehmer.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrags zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.

Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.

Finanzielle Verbindlichkeiten

Die finanziellen Verbindlichkeiten werden nach IAS 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des IAS 18, mit Ausnahme von den nach IAS 11 bewerteten Aufträgen, mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und ein wirtschaftlicher Nutzenzufluss aus dem Verkauf von Gütern hinreichend wahrscheinlich ist.

Die Umsatzerlöse werden vermindert um Erlösschmälerungen ausgewiesen.

Segmentberichterstattung

KRONES berichtet über drei Geschäftssegmente, die die strategischen Geschäftseinheiten darstellen. Diese werden nach Produktsparten und Services aufgeteilt und aufgrund der verschiedenen Technologien separat gesteuert. Der Vorstand als Entscheidungsträger steuert auf Basis der monatlichen Berichterstattung danach das Unternehmen.

Das Segment 1 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und Produktausstattung. Das Segment 2 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik und Segment 3 Maschinen und Anlagen für die Compact Class.

Die zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsregeln sind dieselben wie unter den »Allgemeinen Angaben« beschrieben.

Die Segmentleistung wird auf Basis der internen Berichterstattung an den Vorstand vor allem durch die Segment-Umsatzerlöse und das Segment-EBT gemessen.

Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre Umsätze sind nicht nennenswert.

Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen haben keinen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzernzwischenabschlusses.

»Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.«

Neutraubling, im Juli 2017

Christoph Klenk CEO

Michael Andersen CFO

Rainulf Diepold

Thomas Ricker

Markus Tischer

Ralf Goldbrunner

Name und Sitz der Gesellschaft Höhe der Beteiligung der KRONES ag in%*
neusped Neutraublinger Speditions-GmbH, Neutraubling 100,00
KIC KRONES Internationale Cooperations-Gesellschaft mbH, Neutraubling 100,00
ecomac Gebrauchtmaschinen GmbH, Neutraubling 100,00
EVOGUA
RD GmbH, Nittenau
100,00
MAINTEC Service GmbH, Collenberg/Main 100,00
KLUG
GmbH Integrierte Systeme, Teunz
26,00
SYSKRON Holding GmbH, Wackersdorf 100,00
SYSKRON GmbH, Wackersdorf 100,00
TRIACOS Consulting & Engineering GmbH, Altenstadt an der Waldnaab 100,00
HST Maschinenbau GmbH, Dassow 100,00
TILL GmbH, Hofheim 50,97
GERNEP GmbH Etikettiertechnik, Barbing 100,00
MilKron
GmbH, Laatzen (vormals KPC-Process
ing GmbH, Neutraubling)
100,00
KRONES Beteiligungsgesellschaft mbH, Neutraubling 100,00
S.A. KRONES N.V., Louvain-la-Neuve, Belgien 100,00
MAINTEC Service eood, Sofia, Bulgarien 100,00
KRONES Nordic ApS, Holte, Dänemark 100,00
KRONES S.A.R.L., Viviers-du-Lac, Frankreich 100,00
KRONES UK Ltd., Bolton, Großbritannien 100,00
Syste
m Ltd., London, Großbritannien
60,00
KRONES S.R.L., Garda (vr), Italien 100,00
KOSME S.R.L., Roverbella, Italien 100,00
Syste
m Logistics, Fiorano, Italien
60,00
KRONES Kazakhstan Too, Almaty, Kasachstan 100,00
KRONES Nederland B.V., Bodegraven, Niederlande 100,00
KOSME Gesellschaft mbH, Sollenau, Österreich 100,00
KRONES Spólka z.o.o., Warschau, Polen 100,00
KRONES Portugal Equipamentos Industriais Lda., Barcarena, Portugal 100,00
KRONES o.o.o., Moskau, Russische Föderation 100,00
KRONES Romania Prod. S.R.L., Bukarest, Rumänien 100,00
Syste
m Nort
hern
Europe AB, Malmö, Schweden
60,00
KRONES AG, Buttwil, Schweiz 100,00
KRONES Iberica, S.A.U., Barcelona, Spanien 100,00
Syste
m Logistics Spain SL, Castellon, Spanien
60,00
KRONES S.R.O., Prag, Tschechische Republik 100,00
KONPLA
N Immobiliengesellschaft S.R.O., Pilsen, Tschechische Republik
100,00
KONPLA
N S.R.O., Pilsen, Tschechische Republik
100,00
KRONES Makina Sanayi ve Tikaret Ltd. Sirketi, Istanbul, Türkei 100,00
KRONES Ukraine LLC, Kiew, Ukraine 100,00
KRONES Angola – Representacoes, Comercio e Industria, Lda., Luanda, Angola 100,00
KRONES Surlatina S. A., Buenos Aires, Argentinien 100,00
KRONES Pacific Pty
Limited, Sydney, Australien
100,00
Krones
Bangladesh Limited, Dhaka, Bangladesch
100,00
KRONES do Brazil Ltda., São Paulo, Brasilien 100,00
KRONES S. A., São Paulo, Brasilien 100,00
KRONES Chile SpA., Santiago de Chile, Chile 100,00
KRONES Sales (Beijing) Co. Ltd., Beijing, VR China 100,00
KRONES Machinery (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China 100,00
KRONES Trading (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China 100,00
KRONES Asia Ltd., Hongkong, VR China 100,00
KRONES India Pvt. Ltd., Bangalore, Indien 100,00
PT. KRONES Machinery Indonesia, Jakarta, Indonesien 100,00
KRONES Japan Co. Ltd., Tokio, Japan 100,00
KRONES Machinery Co. Ltd., Mississauga, Ontario, Kanada 100,00
KRONES LCS Center East Africa Ltd., Nairobi, Kenia 100,00
KRONES Andina Ltda., Bogotá, Kolumbien 100,00
KRONES Korea Ltd., Seoul, Korea 100,00
KRONES Mex S. A. DE C.V., Mexiko D. F., Mexiko 100,00
Syste
mlog De Mexico S.A. DE C.V., Nuevo Leon, Mexiko
60,00
Krones
Myanmar Ltd., Sanchaung Township, Republic of the Union Myanmar
100,00
KRONES New Zealand Limited, Auckland, Neuseeland 100,00
KRONES LCS Center West Africa Ltd., Lagos, Nigeria 100,00
KRONES Filipinas Inc., Taguig City, Philippinen 100,00
KRONES Singapur Ltd., Singapore, Republic of Singapore
(vormals Asia Food and Beverage Consulting Group PTE Ltd.) 100,00
Krones
-Izumi Process
ing Pte
. Ltd., Singapore, Republic of Singapore
59,80
KRONES Southern Africa (Prop.) Ltd., Johannesburg, Südafrika 100,00
KRONES (Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand 100,00
Syste
m Logistics Asia Co. Ltd., Bangkok. Thailand
60,00
KRONES Inc., Franklin, Wisconsin, USA 100,00
Syste
m Logistics Corporation, Delaware, USA
60,00
Trans-Market
LLC, Tampa, USA
80,00
Process
and Data Automation, LLC, Erie , USA
100,00
Javlyn Process
Syste
ms LLC, Rochester, USA
100,00
Maquinarias KRONES de Venezuela S. A., Caracas, Venezuela 100,00
Inte
grated Packaging Syste
ms (IPS) FZCO, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate
40,00
KRONES Vietnam Co. Ltd., Ho Chi Minh City, Vietnam 100,00

Name und Sitz der Gesellschaft Höhe der Beteiligung der KRONES ag in%*

*unmittelbare und mittelbare Beteiligung.

Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden sechs Mitglieder des Aufsichtsrats von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.

Aufsichtsrat Vorstand

Volker Kronseder

  • Aufsichtsratsvorsitzender
  • * Universitätsklinikum
  • Regensburg
  • * Wirtschaftsbeirat Bayerische Landesbank

Werner Schrödl**

Konzernbetriebsratsvorsitzender Gesamtbetriebsratsvorsitzender Stv. Aufsichtsratsvorsitzender * Verwaltungsrat der Bayerischen Betriebskrankenkassen

Klaus Gerlach** Head of Central International Operations and Services

Norman Kronseder Land- und Forstwirt * bayerische futtersaatbau

gmbh

Philipp Graf von und zu Lerchenfeld MdB, Dipl.-Ing. agr., WP/StB

Professor Dr. jur. Susanne Nonnast Professorin an der OTH Regensburg

Dr. Verena Di Pasquale** Stellvertretende Vorsitzende des DGB Bayern

Beate Eva Maria Pöpperl** Betriebsrätin seit 20.06.2017

Johann Robold** Betriebsrat bis 20.06.2017

Petra Schadeberg-Herrmann

Geschäftsführende Gesellschafterin der Krombacher Finance GmbH, Schawei GmbH, Diversum Holding GmbH &Co.KG * Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli AG

Jürgen Scholz** 1. Bevollmächtigter ig metall Geschäftsstelle Regensburg

* infineon technologies ag

Hans-Jürgen Thaus

* HAWE Hydraulik SE * MASCHINENFABRIK REINHAUSEN GMBH * KURTZ HOLDING GMBH & BETEILIGUNGS KG

Josef Weitzer** Stellv. Konzernbetriebsratsvorsitzender Stellv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender Betriebsratsvorsitzender Neutraubling * Sparkasse Regensburg

Christoph Klenk CEO Personal, Kommunikation, Qualität, Informationsmanagement

Michael Andersen CFO Finanzen, Controlling, Strategischer Einkauf

Rainulf Diepold Vertrieb und Marketing

Thomas Ricker Abfüll- und Verpackungstechnik

Markus Tischer International Operations and Services

Ralf Goldbrunner Anlagen und Komponenten

* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 5 AktG ** Von der Belegschaft gewählt Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.

Cashflow Gesamtheit von Zu- und Abflüssen von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten in einer Periode.
DAX Deutscher Aktienindex (DAX
). Der Index umfasst die 30 größten (gemessen an Börsenwert und Börsen
umsatz) deutschen Unternehmen.
EBITDA Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Earnings before interest, taxes, depreciation and
amortisation).
EBIT Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings before interest and taxes).
EBT Ergebnis vor Steuern (Earnings before taxes).
EBT-Marge Verhältnis Ergebnis vor Steuern zum Umsatz.
Eigenkapital Mittel, die dem Unternehmen von den Eigentümern durch Einzahlung und/oder Einlage bzw.
aus einbehaltenen Gewinnen zur Verfügung gestellt werden.
Free Cashflow Der frei verfügbare Cashflow, der zur Dividendenausschüttung, Schuldentilgung oder Thesaurierung
zur Verfügung steht. Der Free Cashflow berechnet sich, in dem man von der Mittelveränderung aus der
laufenden Geschäftstätigkeit die Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit abzieht.
Fremdkapital Zusammenfassende Bezeichnung für die auf der Passivseite der Bilanz auszuweisenden Rückstellungen,
Verbindlichkeiten und passivischen Rechnungsabgrenzungsposten.
IFRS International Financial Reporting Standards. Vom International Accounting Standards Board (IASB)
erarbeitete, international harmonisierte und angewandte Rechnungslegungsgrundsätze.
Kapitalflussrechnung Betrachtung der Liquiditätsentwicklung/Zahlungsströme unter Berücksichtigung der Mittelherkunft- und
Mittelverwendungseffekte innerhalb des Geschäftsjahres.
MDAX Index, der die 50 größten (gemessen an Börsenwert und Börsenumsatz) deutschen und ausländischen
Unternehmen der klassischen Sektoren unterhalb des DAX
umfasst.
Nettoliquidität Zahlungsmittel und Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens abzüglich der Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten.
ROCE (passivisch) Verhältnis EBIT zur durchschnittlichen Nettokapitalbindung (Bilanzsumme abzüglich zinsfreie Verbindlich
keiten und zinsfreie sonstige Rückstellungen).
ROCE (aktivisch) Verhältnis EBIT zur durchschnittlichen Summe aus Anlagevermögen und Working Capital.
Working Capital Das betriebsnotwendige Kapital errechnet sich wie folgt: (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
+ Vorräte + geleistete Anzahlungen) – (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen + erhaltene
Anzahlungen)

Finanzkalender

25.10.2017 Quartalsmitteilung
zum 30. September 2017

Impressum

Herausgeber krones
ag
Böhmerwaldstraße 5
93073 Neutraubling
Projektleitung Roland Pokorny,
Leiter Corporate Communications
Gestaltung Büro Benseler
Text krones
ag,
InvestorPress GmbH
Fotos krones
ag
Druck, Litho Druckerei Herrmann

Hinweis zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Zum Zwecke der besseren Lesbarkeit haben wir, die Redaktion, bei Begriffen allgemein die männliche Form gewählt.

Dies ist selbstverständlich nicht als diskriminierend zu verstehen und soll in keinem Falle Leser verunsichern oder ihre Gefühle verletzen.

Bitte haben Sie hierfür Verständnis.

krones ag Investor Relations Olaf Scholz Telefon +49 9401 70-1169 Telefax +49 9401 70-911169 E-Mail [email protected] Internet www.krones.com Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Deutschland