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KRONES AG Interim / Quarterly Report 2015

Oct 22, 2015

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Interim / Quarterly Report

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Krones AG

Neutraubling

Q3 Bericht 2015

Q3

Bericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2015

Highlights und Kennzahlen

KRONES nach den ersten drei Quartalen 2015 voll im Plan

Umsatz steigt um 4,9 % auf 2.270,7 Mio. €.
Auftragseingang legt von Januar bis September um 5,2 % auf 2.311,3 Mio. € zu.
EBT-Marge verbessert sich dank dem Strategieprogramm Value von 6,3 % auf 6,9 %.
KRONES bestätigt Wachstums- und Ergebnisziele für 2015.

Kennzahlen 1. - 3. Quartal 2015

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01.01.-30.09.2015 01.01.-30.09.2014 Veränderung
Umsatz Mio. € 2.270,7 2.164,4 +4,9 %
Auftragseingang Mio. € 2.311,3 2.197,8 +5,2 %
Auftragsbestand zum 30.09. Mio. € 1.119,7 1.025,8 +9,2 %
EBITDA Mio. € 218,2 196,7 +10,9 %
EBIT Mio. € 152,6 132,9 +14,8 %
EBT Mio. € 156,1 136,7 +14,2 %
EBT-Marge % 6,9 6,3 -
Konzernergebnis Mio. € 108,3 95,1 +13,9 %
Ergebnis je Aktie 3,45 3,01 +14,6 %
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € 55,4 49,6 +5,8 Mio. €
Free Cashflow Mio. € -48,1 +30,4 -78,5 Mio. €
Nettoliquidität zum 30.09.* Mio. € 253,7 207,1 +46,6 Mio. €
ROCE (passivisch) % 17,0 16,1 -
ROCE (aktivisch) % 14,9 13,6 -
Beschäftigte am 30.09.
Weltweit 13.149 12.586 +563
Inland 9.655 9.264 +391
Ausland 3.494 3.322 +172

* liquide Mittel abzüglich Bankschulden

Kennzahlen 3. Quartal 2015

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01.07.-30.09.2015 01.07.-30.09.2014 Veränderung
Umsatz Mio. € 767,0 728,9 +5,2 %
Auftragseingang Mio. € 787,2 735,9 +7,0 %
EBITDA Mio. € 74,1 68,9 +7,5 %
EBIT Mio. € 51,4 46,8 +9,8 %
EBT Mio. € 52,0 47,3 +9,9 %
EBT-Marge % 6,8 6,5 -
Konzernergebnis Mio. € 35,6 32,7 +8,9 %
Ergebnis je Aktie 1,13 1,03 +9,7 %

Brief des Vorstands

Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,

die vergangenen Monate waren leider reich an weniger erfreulichen Schlagzeilen -aus Politik, Wirtschaft und Unternehmen. Schlechte Konjunkturdaten, vor allem aus dem »Wirtschaftswunderland« China, drückten auf die Stimmung. Die Angst, dass ein schwächelndes China das Wachstum im Rest der Welt mit nach unten zieht, schickte die Börsenkurse auf Talfahrt. Die Furcht scheint berechtigt, denn der Internationale Währungsfonds IWF senkte kürzlich seine Prognose für das Weltwirtschaftswachstum zum zweiten Mal in diesem Jahr.

Aber nun zu den positiven Dingen: KRONES bleibt trotz der schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen auf Kurs. Nach neun Monaten beträgt das Umsatzwachstum 4,9 % und der Auftragseingang legte um 5,2 % zu. Das Ergebnis vor Steuern kletterte sogar um 14,2 %. Insgesamt sind wir zuversichtlich, unsere vor drei Monaten nach oben angepassten Ziele für 2015 zu erreichen.

Was macht KRONES so stabil? Erstens: Unser Markt. Die Nachfrage nach abgepackten Getränken ist kaum konjunkturabhängig und wächst aufgrund verschiedener Megatrends stetig. Zweitens: Durch unser sehr erfolgreiches Strategieprogramm Value und die neue Konzernorganisation ist KRONES deutlich flexibler geworden. Wir können schnell auf Marktveränderungen reagieren und Schwankungen durch unsere starke internationale Präsenz ausgleichen.

Das wird - und muss - auch so bleiben. Denn die Märkte werden nicht einfacher. Die Zeiten stabiler Aufschwünge der Weltwirtschaft sind vorbei. Deshalb wird das komplette KRONES Team weiterhin jeden Tag hart dafür arbeiten, dass das Unternehmen auch in Zukunft nachhaltig profitabel wächst. Und ich bin sehr optimistisch, dass KRONES ab 2016 mit dem neuen Vorstands-Team den eingeschlagenen Weg erfolgreich weitergehen wird.

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Volker Kronseder
Vorstandsvorsitzender

Die KRONES Aktie

Kursplus von 16,5 % nach neun Monaten

Das dritte Quartal war auch in diesem Jahr für die Aktienmärkte wieder sehr volatil und mit herben Verlusten verbunden. Von Anfang Juli bis Mitte August waren an den Börsen die Pfeile noch nach oben gerichtet. Aber dann setzte eine zweiwöchige Verkaufswelle ein, die nahezu alle Indizes weltweit in die Tiefe riss. Grund hierfür waren hauptsächlich schlechte Nachrichten aus China. Dort brachen die Kurse nach dem kräftigen Anstieg seit Jahresbeginn innerhalb kürzester Zeit um rund die Hälfte ein. Verstärkte Konjunktursorgen ließen die »Spekulationsblase« in China platzen. Zudem stieg die Angst vor einer Zinswende in den USA.

Beide Risikofaktoren hatten zur Folge, dass der DAX von 10. bis 24. August um 20 % absackte. Insgesamt büßte der DAX im dritten Quartal 11,7 % ein und rutschte damit auch mit der Performance seit Jahresbeginn in den roten Bereich (-1,5 %). Der Nikkei-Index in Japan verlor von Juli bis September sogar 14,1 % während in den USA der Abschlag beim Dow Jones Index mit minus 7,6 % weniger ausgeprägt war. Seit Jahresbeginn liegen Nikkei (-0,4 %) und Dow Jones (-9,4 %) somit auch im Minus. Sehr stabil zeigte sich im dritten Quartal der MDAX. Der Index der mittelgroßen deutschen Werte büßte nur 1,7 % ein.

KRONES Aktie schlägt starken MDAX

Um so bemerkenswerter ist es, dass die KRONES Aktie das dritte Quartal 2015 mit einem Plus von 0,4 % abschloss. Hauptverantwortlich hierfür waren die guten Halbjahreszahlen sowie die Anhebung der Ertragsprognosen für das Gesamtjahr. Nach deren Veröffentlichung Ende Juli kletterte die KRONES Aktie am 3. August auf das Allzeithoch von 106,65 €. Danach konnte sich der Titel aber dem schwachen Gesamtmarkt nicht entziehen und fiel am 24. August auf das Quartalstief von 88,52 €. Zum Quartalsende erholte sich der Wert aber wieder und schloss bei 94,10 €.

Seit Jahresbeginn legte der Kurs der KRONES Papiere um 16,5 % zu. Inklusive der Dividende von 1,25 € beträgt die Performance sogar 18,1 %. Damit hat sich der KRONES Titel noch besser als der ohnehin schon sehr starke MDAX entwickelt, der seit Jahresbeginn ein Plus von 13,8 % verzeichnet.

Die KRONES Aktie entwickelte sich von Januar bis September 2015 besser als der MDAX.

Lagebericht

Wirtschaftliches Umfeld

Weltwirtschaft wächst langsamer

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat im Oktober seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft 2015 von 3,3 % auf 3,1 % verringert. Hauptsächlich die nachlassende Wachstumsdynamik in den Schwellen- und Entwicklungsländern war der Grund für die erneute Abwärtsrevision. Darüber hinaus betonten die IWF-Experten, dass die Risiken für die Weltwirtschaft zugenommen haben. So könne ein Ende der lockeren Geldpolitik in den USA das Wachstum in den Schwellenländern weiter bremsen. Auch die unsichere konjunkturelle Lage in China sowie niedrige Rohstoffpreise bereiten dem IWF Sorgen.

Aktuell liegt die IWF-Wachstumsprognose für die Schwellen- und Entwicklungsländer 2015 bei 4,0 %. 2014 betrug das Wachstum 4,6 %. Neben den Krisenländern Russland und Brasilien, die 2015 in einer tiefen Rezession stecken, zieht auch die nachlassende Dynamik in China das Expansionstempo in den Emerging Markets nach unten. Um 6,8 % soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2015 in China steigen. Im Vorjahr wuchs Chinas Wirtschaft noch um 7,3 %. Auch in der Region Mittlerer Osten/ Nordafrika dürfte sich das Wachstum in diesem Jahr verlangsamen. Nach plus 2,7 % im Vorjahr soll das BIP in der Region 2015 um 2,5 % steigen.

In den Industrieländern entwickelt sich die US-Wirtschaft zunehmend zur Wachstumslokomotive. Die Aussichten für die weltgrößte Volkswirtschaft haben sich im Gegensatz zu vielen anderen Regionen in den vergangenen Monaten verbessert. Deshalb erhöhte der IWF die BIP-Wachstumsprognose für die USA von 2,5 % auf 2,6 %. In den meisten anderen Industrieländern läuft die Wirtschaft deutlich schleppender. Für Japan rechnet der IWF gerade einmal mit 0,6 % BIP-Zuwachs. Die Wachstumsprognose für die Euro-Zone liegt bei 1,5 %. Auch für Deutschland rechnet der IWF 2015 nur noch mit einem BIP-Anstieg von 1,5 %. Im Juli waren es noch 1,6 %.

Leichter Aufwärtstrend im deutschen Maschinen- und Anlagenbau

Die deutsche Maschinenbaubranche hat weiterhin mit schwierigen Rahmenbedingungen wie der Russland-Krise und der nachlassenden Wachstumsdynamik in China zu kämpfen. Unterm Strich verbesserte sich die Auftragslage zuletzt aber leicht. Von Juni bis August 2015 stieg der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um 2 %. Während der Wert der Orders aus dem Inland gegenüber dem Vorjahr um 10 % kletterte, ging der ausländische Auftragseingang um 2 % zurück.

Von Januar bis August 2015 erhöhte sich der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 1 %. Der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) erwartet weiterhin, dass die Produktion der Branche im Gesamtjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr stagniert.

Optimistischer ist der Verband für den für KRONES relevanten Teilbereich Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen. Der Wert der produzierten Maschinen und Anlagen soll 2015 das Vorjahresniveau um 5 % übertreffen.

Umsatz

KRONES wächst weiter solide

Das solide Geschäftsmodell von KRONES funktioniert auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten.

Die Absatzmärkte von KRONES entwickelten sich im dritten Quartal 2015 insgesamt stabil und damit besser als die Gesamtwirtschaft. Aufgrund der sehr breiten internationalen Marktstellung des Unternehmens konnten wir vorübergehende Nachfrageschwankungen in einzelnen Regionen ausgleichen und unser solides Wachstum fortsetzen. So stieg der Umsatz im dritten Quartal 2015 um 5,2 % von 728,9 Mio. € im Vorjahr auf 767,0 Mio. €.

Im Zeitraum Januar bis September 2015 erhöhte sich der Umsatz um 4,9 % auf 2.270,7 Mio. €. Fundament der positiven Entwicklung in den ersten drei Quartalen war das breite Produkt- und Dienstleistungsangebot von KRONES mit dem zunehmend wichtigen Servicegeschäft. Wie erwartet gingen die Erlöse in Regionen mit schweren wirtschaftlichen Problemen wie Russland/GUS und Teilen Südamerikas zurück. Dies konnten wir aber durch steigende Umsätze in anderen Märkten wie Mittel- und Westeuropa, Nord- und Mittelamerika und Mittlerer Osten/Afrika mehr als kompensieren. Insgesamt liegt KRONES nach den ersten neun Monaten gut im Plan, das Wachstumsziel von 4 % für das Gesamtjahr 2015 zu erreichen.

* Anteil am Konzernumsatz von 2.270,7 Mio. €

* Anteil am Konzernumsatz von 2.164,4 Mio. €

Umsatz nach Regionen

Grundsätzlich ist die Aussagekraft der Umsatzzahlen einzelner Quartale für die verschiedenen Regionen beschränkt, weil es quartalsweise zu starken Auftrags- und Umsatzverschiebungen kommen kann.

Sehr gut entwickelte sich das inländische Geschäft von KRONES in den ersten drei Quartalen 2015. Von Januar bis September 2015 weitete sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 25,3 % auf 237,1 Mio. € aus. Der Anteil des Deutschland-Geschäfts am Konzernumsatz erhöhte sich von 8,7 % auf 10,4 %.

Auch das restliche Europa (ohne Deutschland) trug wesentlich zum Konzernwachstum im Berichtszeitraum bei, mit Ausnahme der Region Russland/GUS. Unterm Strich erhöhte sich der Umsatz von KRONES in Europa (ohne Deutschland) von Januar bis September 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 14,0 % auf 670,9 Mio. €. Der Anteil am Konzernumsatz legte auf 29,5 % (Vorjahr: 27,2 %) zu.

Der Umsatzanteil in China erfüllt exakt unsere Mittelfristprognose.

Wie von uns prognostiziert, kam das Geschäft in der Region Mittlerer Osten/Afrika nach einem schwächeren Jahr 2014 dieses Jahr wieder ins Laufen. In den ersten drei Quartalen verbesserte sich der Umsatz um 28,4 % auf 350,0 Mio. €. In China verringerte er sich im Berichtszeitraum um 14,7 % auf 182,3 Mio. €. Dabei ist auch das relativ hohe Vorjahresniveau zu berücksichtigen. Dies gilt ebenso für den übrigen asiatisch/ pazifischen Raum, wo der Umsatz um 22,4 % auf 318,1 Mio. € zurückging. Der Vorjahreswert war sehr hoch, weil KRONES große Aufträge in Japan abrechnete.

Nach einer jahrelangen Schwächephase haben die Investitionen unserer Kunden in Nord- und Mittelamerika wie erhofft deutlich angezogen. Um 55,8 % auf 292,4 Mio. € kletterte der Umsatz in den ersten drei Quartalen 2015. Ganz anders ist die Lage in Südamerika/Mexiko. Vor allem Brasilien, aber auch andere südamerikanische Länder, leiden unter großen gesamtwirtschaftlichen Problemen. In Mexiko hingegen laufen die Geschäfte von KRONES relativ gut. Insgesamt verringerte sich der Umsatz in Südamerika/Mexiko in den ersten neun Monaten 2015 um 27,4 % auf 219,9 Mio. €.

Auf den Emerging Markets erwirtschaftete KRONES im Berichtszeitraum 52,9 % (Vorjahr: 62,4 %) des Konzernumsatzes. KRONES verfügt über eine international sehr ausgewogene Umsatzverteilung. Der Umsatzanteil in den BRIC-Staaten beträgt lediglich in etwa 15 %.

Regionale Umsatzverteilung des KRONES Konzerns

Anteil am Konzernumsatz

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30.09.2015 30.09.2014 Veränd.
in Mio. € % in Mio. € % %
--- --- --- --- --- ---
Deutschland 237,1 10,4 189,2 8,7 +25,3
Mitteleuropa (ohne Deutschland) 97,6 4,3 70,5 3,3 +38,4
Westeuropa 441,8 19,5 366,2 16,9 +20,6
Osteuropa 65,8 2,9 62,0 2,9 +6,1
Russland, Zentralasien (GUS) 65,7 2,9 89,8 4,1 -26,8
Mittlerer Osten/Afrika 350,0 15,4 272,6 12,6 +28,4
Asien/Pazifik 318,1 14,0 409,8 18,9 -22,4
China 182,3 8,0 213,8 9,9 -14,7
Südamerika/Mexiko 219,9 9,7 302,8 14,0 -27,4
Nord- und Mittelamerika 292,4 12,9 187,7 8,7 +55,8
Gesamt 2.270,7 100 2.164,4 100,0 +4,9

Auftragseingang und -bestand

Auftragseingang legt in den ersten drei Quartalen 2015 um 5,2 % zu

Im dritten Quartal 2015 zog der Auftragseingang um 7,0 % an. Nach neun Monaten lag der Wert der Bestellungen um 5,2 % höher als im Vorjahr.

Nach einem etwas verhaltenem Auftragseingang im zweiten Quartal zogen die Bestellungen unserer Kunden im dritten Quartal 2015 an. Von Juli bis September 2015 stieg der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um 7,0 % von 735,9 Mio. € auf 787,2 Mio. €.

Trotz der zunehmend schlechteren Aussichten für die Weltwirtschaft war die Investitionsbereitschaft unserer Kunden, abgesehen von einigen Krisenregionen wie Russland/GUS, in den ersten neun Monaten 2015 insgesamt sehr zufriedenstellend. Von Januar bis September 2015 erhöhte sich der Wert der Bestellungen um 5,2 % von 2.197,8 Mio. € im Vorjahr auf 2.311,3 Mio. €. Überproportionale Zuwächse beim Auftragseingang erzielte KRONES im Berichtszeitraum in Nord- und Mittelamerika, Westeuropa und dem Mittleren Osten/Afrika. In Russland/GUS gingen die Orders aufgrund der Ukraine-Krise stark zurück. Für das Gesamtjahr 2015 rechnen wir konzernweit unverändert mit einem um rund 4 % höheren Auftragseingang als 2014.

Auftragsbücher von KRONES sind gut gefüllt

Der Auftragsbestand des Unternehmens lag Ende September 2015 bei 1.119,7 Mio. €. Damit lag der Wert der Bestellungen um 9,2 % höher als im Vorjahr. Aufgrund der sehr guten Auftragslage ist gewährleistet, dass wir unsere Produktionskapazitäten in den kommenden Monaten gut und gleichmäßig auslasten können.

Ertragslage

KRONES nähert sich EBT-Margenziel von 7,0 % an

Das Strategieprogramm Value trägt weiter Früchte. Die EBT-Marge verbesserte sich in den ersten drei Quartalen 2015 von 6,3 % im Vorjahr auf 6,9 %.

In den ersten neun Monaten 2015 stieg die Ertragskraft von KRONES deutlich. Mit 156,1 Mio. € übersteigt das Ergebnis vor Steuern (EBT) den Vorjahreswert von 136,7 Mio. € um 14,2 %. Die EBT-Marge, also das EBT im Verhältnis zum Umsatz, kletterte von 6,3 % im Vorjahr auf 6,9 %. Die höhere Ertragsstärke ist das Ergebnis des Strategieprogramms Value, denn die Marktpreise haben sich nicht verbessert. In der höheren Marge spiegeln sich Value-Maßnahmen wie die zunehmende Modularisierung unser Maschinen sowie der Ausbau lokaler Strukturen und des Servicegeschäfts wider. KRONES ist nach drei Quartalen dem Margenziel von 7,0 % für das Gesamtjahr 2015 schon sehr nahe gekommen. Wir sind zuversichtlich, dass wir das Ziel erreichen.

Unterm Strich stieg das Ergebnis nach Steuern von KRONES in den ersten drei Quartalen 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 13,9 % auf 108,3 Mio. €. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 3,45 € (Vorjahr: 3,01 €).

Von Juli bis September 2015 erwirtschaftete KRONES mit 52,0 Mio. € ein um 9,9 % höheres Ergebnis vor Steuern als im Vorjahr. Die EBT-Marge verbesserte sich von 6,5 % auf 6,8 %. Das Ergebnis nach Steuern legte um 8,9 % auf 35,6 Mio. € zu. Das Ergebnis je Aktie stieg von 1,03 € im Vorjahr auf 1,13 €.

Ertragsstruktur KRONES Konzern in Mio. €

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2015 2014 Veränderung
01.01.-30.09. 01.01.-30.09. in %
--- --- --- ---
Umsatzerlöse 2.270,7 2.164,4 +4,9
Bestandsveränderung FE/UFE 37,0 -29,2
Gesamtleistung 2.307,7 2.135,2 +8,1
Materialaufwand -1.107,7 -1.046,1 +5,9
Personalaufwand -695,2 -647,0 +7,4
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/

Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen
-286,6 -245,4 +16,8
EBITDA 218,2 196,7 +10,9
Abschreibungen auf Anlagevermögen -65,6 -63,8 +2,8
EBIT 152,6 132,9 +14,8
Finanzergebnis 3,5 3,8
Ergebnis vor Steuern (EBT) 156,1 136,7 +14,2
Ertragsteuern -47,8 -41,6 +14,9
Konzernergebnis 108,3 95,1 +13,9

Die Ertragskraft hat das Unternehmen wie geplant weiter gesteigert. Einen großen Beitrag hierzu leisteten die erfolgreichen Maßnahmen des Strategieprogramms Value. Diese machten sich mitunter beim Materialaufwand positiv bemerkbar, der in den ersten neun Monaten 2015 im Vergleich zum Vorjahr mit plus 5,9 % auf 1.107,7 Mio. € (Vorjahr: 1.046,1 Mio. €) weniger stark als die Gesamtleistung zulegte. Die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, verringerte sich im Berichtszeitraum von 49,0 % im Vorjahr auf 48,0 %.

Die beiden großen Aufwandsposten Material und Personal stiegen nach drei Quartalen 2015 weniger stark an als die Gesamtleistung. Damit konnte KRONES die Ertragskraft wie geplant verbessern.

Auch der Personalaufwand stieg von Januar bis September 2015 unterproportional zur Gesamtleistung an. Er kletterte um 7,4 % auf 695,2 Mio. €. Die Personalaufwandsquote, also der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, sank daher in den ersten neun Monaten 2015 im Vergleich zum Vorjahr leicht von 30,3 % auf 30,1 %.

Deutlich überproportional um 16,8 % von minus 245,4 Mio. € auf minus 286,6 Mio. € legte der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen zu. Grund hierfür sind neben hohen Frachtkosten auch Währungsschwankungen. Mit 65,6 Mio. € überstiegen die Abschreibungen auf das Anlagevermögen in den ersten neun Monaten 2015 den Vorjahreswert von 63,8 Mio. € um 2,8 %.

Das EBIT, also das Ergebnis vor Zinsen und Steuern, verbesserte sich in den ersten drei Quartalen um 14,8 % auf 152,6 Mio. €. Weil das Finanzergebnis mit plus 3,5 Mio. € leicht niedriger war als im Vorjahr (plus 3,8 Mio. €), kletterte das Ergebnis vor Steuern (EBT) mit 14,2 % auf 156,1 Mio. € weniger stark als das EBIT. Die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, verbesserte KRONES von Januar bis September 2015 von 6,3 % im Vorjahr auf 6,9 %. Die Steuerquote von KRONES veränderte sich im Berichtszeitraum mit 30,6 % gegenüber dem Vorjahr (30,4 %) nur geringfügig. Das Konzernergebnis legte in den ersten neun Monaten 2015 um 13,9 % auf 108,3 Mio. € (Vorjahr: 95,1 Mio. €) zu.

Kapitalflussrechnung

Kapitalflussrechnung KRONES Konzern in Mio. €

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2015 2014 Veränderung
01.01.- 30.09. 01.01.- 30.09. Mio. €
--- --- --- ---
Ergebnis vor Steuern 156,1 136,7 +19,4
zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge +83,4 +128,9 -45,5
Veränderung Working Capital -189,0 -161,1 -27,9
Sonstiges (hauptsächlich Ertragsteuern) -29,5 -24,6 -4,9
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit +21,0 +79,9 -58,9
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -55,4 -49,6 -5,8
Sonstiges -13,7 +0,1 -13,8
Free Cashflow -48,1 +30,4 -78,5
Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit -39,5 -63,4 +23,9
wechselkursbedingte Veränderung der Finanzmittel +4,9 +0,2 +4,7
Gesamte Änderung der Liquidität -82,7 -32,8 -49,9
Liquidität am Ende des Berichtszeitraums 253,7 207,1 +46,6

Von Januar bis September 2015 ging der operative Cashflow (Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit) bei KRONES gegenüber dem Vorjahr von 79,9 Mio. € auf 21,0 Mio. € zurück. Zurückzuführen ist dies auf den in diesem Jahr stichtagsbedingt außerordentlich hohen Aufbau von Vorräten, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Vermögenswerten und einer geringeren Erhöhung der Rückstellungen. Der hohe Wert des Working Capital basiert im Wesentlichen auf dem hohen Auftragsbestand. In Verbindung mit der ausgewogenen Nutzung unserer Produktionsressourcen führt dies übergangsweise zu einer starken Erhöhung der Vorräte. Dennoch lag das um kurzfristige Schwankungen bereinigte durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale in Relation zum Umsatz gegenüber dem Vorjahr unverändert bei 24,5 %.

Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale im Verhältnis zum Umsatz lag unverändert zum Vorjahr bei 24,5 %.

KRONES steigerte in den ersten drei Quartalen 2015 die Investitionen planmäßig auf 55,4 Mio. € nach 49,6 Mio. € im Vorjahr.

In den ersten neun Monaten investierte KRONES 55,4 Mio. € (Vorjahr: 49,6 Mio. €) in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Damit entwickelten sich die Investitionen wie geplant. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit stieg aufgrund mehrerer kleiner Akquisitionen von 49,5 Mio. € auf 69,1 Mio. €. Der Free Cashflow, also der aus der operativen Geschäftstätigkeit erzielte Nettozufluss an liquiden Mitteln, lag nach den ersten drei Quartalen 2015 bei minus 48,1 Mio. € nach plus 30,4 Mio. € im Vorjahr. Es ist für unser Geschäft nicht ungewöhnlich, dass der Free Cashflow unterjährig negativ ist. Wir sind zuversichtlich, im Gesamtjahr einen positiven Free Cashflow zu erzielen.

Die Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit verbesserte sich in den ersten neun Monaten 2015 auf minus 39,5 Mio. € (Vorjahr: minus 63,4 Mio. €). Diese Position erfasst in beiden Perioden im Wesentlichen die Dividendenausschüttung an die Anteilseigner, die im Vorjahr wegen der zusätzlichen »Sonderdividende« höher ausfiel. Insgesamt verfügte KRONES zum 30. September über liquide Mittel von 253,7 Mio. € (Vorjahr: 207,1 Mio. €).

Mitarbeiter

KRONES beschäftigt weltweit 13.149 Mitarbeiter

Der Ausbau der internationalen Belegschaft bleibt ein strategisches Unternehmensziel.

Im dritten Quartal 2015 hat unsere Mitarbeiterzahl erstmals die Marke von 13.000 überschritten. Ende September 2015 beschäftige KRONES weltweit 13.149 Menschen (Vorjahr: 12.586). Seit Jahresbeginn vergrößerte sich unsere Mannschaft um 525 Mitarbeiter. Im Inland wuchs die Belegschaft auch aufgrund einiger kleiner Übernahmen sowie der SYSKRON Neugründung per 30.September von 9.264 im Vorjahr auf 9.655. Um 172 von 3.322 im Vorjahr auf 3.494 legte die Zahl der im Ausland beschäftigten Mitarbeiter zu. Dabei ist zu berücksichtigen, dass KRONES aufgrund der Kapazitätsanpassung die Mannschaft von KOSME Italien im vierten Quartal 2014 um gut 100 Beschäftigte verkleinern musste.

Bilanzstruktur

Vermögens- und Kapitalstruktur KRONES Konzern in Mio. €

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30.09.2015 31.12.2014 31.12.2013 31.12.2012
Langfristige Vermögenswerte 678 672 642 625
davon Anlagevermögen 628 624 605 587
Kurzfristige Vermögenswerte 1.847 1.756 1.596 1.445
davon flüssige Mittel 254 336 240 133
Eigenkapital 1.042 989 954 798
Fremdkapital 1.483 1.439 1.284 1.272
langfristige Verpflichtungen 280 275 213 193
kurzfristige Verpflichtungen 1.203 1.164 1.071 1.079
Bilanzsumme 2.525 2.428 2.238 2.070

Die Bilanzsumme erhöhte sich aufgrund des größeren Geschäftsvolumens per 30. September 2015 gegenüber dem Wert vom Jahresende 2014 um 4,0 % auf 2.525,2 Mio. €.

Nach neun Monaten bilanzierte das Unternehmen insgesamt langfristige Vermögenswerte von 678,3 Mio. € (31. Dezember 2014: 672,0 Mio. €). Das Anlagevermögen betrug 627,5 Mio. € (31. Dezember 2014: 624,2 Mio. €), wovon 470,9 Mio. € auf Sachanlagen entfielen. Die immateriellen Vermögenswerte des Unternehmens, bei denen es sich im Wesentlichen um aktivierungspflichtige Entwicklungsaufwendungen handelt, erhöhten sich nach drei Quartalen auf 155,1 Mio. € (31. Dezember 2014: 143,3 Mio. €).

Der Finanzmittelbestand lag Ende September 2015 mit 253,7 Mio. € um 46,6 Mio. € höher als im Vorjahr.

Ein komfortables Liquiditätspolster, keine Bankschulden sowie eine solide Eigenkapital-Quote geben KRONES große finanzielle Stabilität.

Am Ende des Berichtszeitraums lagen die kurzfristigen Vermögenswerte mit 1.846,9 Mio. € um 5,2 % über dem Wert vom 31. Dezember 2014 (1.755,5 Mio. €). Während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nur leicht von 691,7 Mio. € auf 716,8 Mio. € anstiegen, nahmen die Vorräte von 650,0 Mio. € auf 744,2 Mio. € deutlich zu. Die liquiden Mittel verringerten sich im Berichtszeitraum von 336,4 Mio. € auf 253,7 Mio. €.

Auf der Passivseite stiegen die langfristigen Verpflichtungen von KRONES zum 30. September 2015 leicht auf 279,7 Mio. € (31. Dezember 2014: 274,9 Mio. €). Hierfür waren im Wesentlichen höhere passive latente Steuern verantwortlich. Zum 30. September hatte das Unternehmen keine langfristigen Bankschulden.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Jahresende 2014 um 3,4 % auf 1.203,2 Mio. €. KRONES wies nach drei Quartalen auch keine kurzfristigen Bankverbindlichkeiten aus. Per Ende September 2015 ergibt sich eine Nettoliquidität (flüssige Mittel abzüglich Bankschulden) von 253,7 Mio. €.

Aufgrund des positiven Konzernergebnisses stieg das Eigenkapital im Berichtszeitraum von 988,5 Mio. € auf 1.042,3 Mio. €. Unsere Eigenkapitalquote lag am 30. September 2015 bei komfortablen 41,3 % (31. Dezember 2014: 40,7 %). Insgesamt zeigen die Bilanzkennzahlen, dass KRONES über eine äußerst solide Finanz- und Kapitalstruktur verfügt.

KRONES steigert Kapitalrendite (ROCE) auf 17,0 %

Im Berichtszeitraum steigerte KRONES den Return on Capital Employed (ROCE), also das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Verhältnis zum durchschnittlich gebundenen Nettokapital, auf 17,0 % (Vorjahr: 16,1 %). Vor allem das deutlich verbesserte EBIT (+14,8 %) war für den Anstieg der Kapitalrendite auschlaggebend. Wir sind sehr zuversichtlich, das ROCE-Ziel von 17 % für das Gesamtjahr 2015 zu erreichen.

KRONES ist zuversichtlich, im Gesamtjahr 2015 einen ROCE von 17 % zu erzielen.

Bericht aus den Segmenten

* Anteil am Konzernumsatz von 2.270,7 Mio. €

* Anteil am Konzernumsatz von 2.164,4 Mio. €

Segmentumsatz

Im Kernsegment von KRONES stieg der Umsatz in den ersten drei Quartalen 2015 um 2,1 %.

Im Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« legte der Umsatz in den ersten neun Monaten 2015 um 2,1 % von 1.865,9 Mio. € auf 1.905,5 Mio. € zu. Im dritten Quartal 2015 ging der Segmentumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 4,9 % auf 624,6 Mio. € zurück. Aufgrund des außergewöhnlich hohen Vorjahresniveaus hatten wir das erwartet. Insgesamt sind wir auf gutem Weg, in unserem Kernsegment das geplante Wachstum von 4 % im Gesamtjahr zu erreichen. Der Anteil des Segments am Konzernumsatz der ersten neun Monate verringerte sich auf 83,9 % (Vorjahr: 86,2 %).

Um 32,5 % von 216,5 Mio. € im Vorjahr auf 286,9 Mio. € kletterte der Umsatz im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« in den ersten drei Quartalen 2015. Aufgrund langer Projektlaufzeiten schwanken die Erlöse des Segments unterjährig stark. Deshalb darf das hohe Wachstum in den ersten drei Quartalen nicht auf das Gesamtjahr hochgerechnet werden. Zum Konzernerlös trug das Segment im Berichtszeitraum 12,6 % (Vorjahr: 10,0 %) bei.

Im Rahmen der Planungen entwickelte sich der Umsatz in den ersten neun Monaten im Segment »Maschinen und Anlagen für die Compact Class«. Mit 78,3 Mio. € unterschritten die Erlöse das Vorjahresniveau um 4,5 %. Ein Grund hierfür ist, dass KRONES in der zweiten Jahreshälfte 2014 das Produktprogramm von KOSME Italien optimiert und die eigene Produktion von Pack- und Palettieranlagen eingestellt hat. Der Anteil des kleinsten Segments am Konzernumsatz ging auf 3,5 % (Vorjahr: 3,8 %) zurück.

Segmentergebnis

KRONES steigerte in allen drei Unternehmenssegmenten die operative Ertragskraft.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) des Segments »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« stieg in den ersten drei Quartalen 2015 um 3,3 % von 141,0 Mio. € auf 145,6 Mio. €. Die EBT-Marge, also das Segmentergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Segmentumsatz, lag wie im Vorjahr bei 7,6 %. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass KRONES im dritten Quartal 2014 Rückstellungen für abgeschlossene Rechtsstreitigkeiten auflösen konnte. Dies wirkte sich mit rund 5 Mio. € positiv auf das EBT aus. Unter Herausrechnung dieses Effekts verbesserte sich die EBT-Marge in den ersten neun Monaten 2015 im Vergleich zum Vorjahr.

Kräftig zugelegt hat das Ergebnis des Segments »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« in den ersten drei Quartalen 2015. Das Segment erzielte im Berichtszeitraum ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 6,4 Mio. € (Vorjahr: 1,2 Mio. €). Die EBT-Marge verbesserte sich von 0,6 % auf 2,2 %. Wesentlicher Grund für die gestiegene Ertragskraft ist das starke Umsatzwachstum in den ersten neun Monaten.

Im Ergebnis des Segments »Maschinen und Anlagen für die Compact Class« spiegelt sich die erfolgreiche Restrukturierung von KOSME Italien wider. Von Januar bis September 2015 verbesserte sich das Ergebnis vor Steuern (EBT) von minus 5,5 Mio. € im Vorjahr auf plus 4,1 Mio. € deutlich. Zu berücksichtigen ist, dass KRONES im dritten Quartal des Vorjahres für den Kapazitäts- und Personalabbau bei KOSME Italien eine Rückstellung im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich bildete, die das Ergebnis belastete. Die EBT-Marge des Segments lag nach den ersten drei Quartalen bei 5,2 % (Vorjahr: minus 6,7 %).

Segment Produktabfüllung und -ausstattung

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2015 2014
01.01.-30.09. 01.01.-30.09.
--- --- --- ---
EBT in Mio. € 145,6 141,0
EBT-Marge in % 7,6 7,6

Segment Prozesstechnik

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2015 2014
01.01.-30.09. 01.01.-30.09.
--- --- --- ---
EBT in Mio. € 6,4 1,2
EBT-Marge in % 2,2 0,6

Segment Compact Class

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2015 2014
01.01.-30.09. 01.01.-30.09.
--- --- --- ---
EBT in Mio. € 4,1 -5,5
EBT-Marge in % 5,2 - 6,7

Risikobericht

Das Risikomanagementsystem von KRONES

Um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen, überwachen wir alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend. Im Rahmen unserer Unternehmensstrategie identifizieren, analysieren und erschließen wir auch Chancen. Im Gegensatz zu den Risiken erfassen wir die unternehmerischen Chancen aber nicht im Risikomanagementsystem.

Unser Risikomanagementsystem besteht aus den Modulen Risikoanalyse, Risikoüberwachung sowie Risikoplanung und -steuerung.

Risikoanalyse

Um mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, beobachten wir kontinuierlich alle Geschäftsaktivitäten. Wesentliche projektbezogene Risiken werden vor Auftragsannahme verringert bzw. vermieden. Ab einer fest definierten Ordergröße durchlaufen die Aufträge eine mehrdimensionale Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei Finanzierungsrisiken, technologische Risiken sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken einzeln erfasst und bewertet, bevor ein Auftrag angenommen wird.

Jeweils einmal im Jahr führen wir für die AG und alle wesentlichen Gesellschaften des Konzerns eine umfangreiche Risikoinventur durch. Die Ergebnisse der Risikoinventur sowie Maßnahmen zur Risikoreduzierung fließen in die jährliche Unternehmensplanung ein.

Risikoüberwachung

Durch verschiedene, miteinander verzahnte Controllingprozesse überwachen wir die Risiken im KRONES Konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden Berichten aus den einzelnen Geschäftseinheiten werden der Vorstand und andere Entscheidungsträger frühzeitig über alle eventuellen Risiken und Planabweichungen sowie über den Status der Maßnahmen zur Risikominimierung informiert.

Risikoplanung und -steuerung

Für unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir im Wesentlichen folgende Instrumente, mit denen wir unsere Geschäfte planen und Risiken steuern.

Jahresplanung
Mittelfristplanung
Strategische Planung
Rollierende Prognoserechnung
Monats- und Quartalsreports
Investitionsplanung
Produktionsplanung
Kapazitätsplanung
Projektcontrolling
Debitorenmanagement
Wechselkursabsicherungsgeschäfte
Versicherungen

Risiken

Aus heutiger Sicht sind für KRONES keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Eine detaillierte Darstellung der Risiken des Unternehmens sowie eine ausführliche Beschreibung unseres Risikomanagements sind im Lagebericht des Konzernabschlusses 2014 auf den Seiten 106 bis 117 zu finden. Bei den wesentlichen Risiken des Unternehmens haben sich vom 01.01. bis 30.09.2015 keine wesentlichen Änderungen gegenüber den dort gemachten Ausführungen ergeben.

Prognosebericht

KRONES will 2015 profitablen Wachstumskurs fortsetzen

Trotz vieler politischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten sieht KRONES die Geschäftsaussichten für 2015 optimistisch. Die Märkte, auf denen KRONES tätig ist, bieten weiterhin gute Wachstumsperspektiven. In den etablierten Märkten erwarten wir vor allem in Nordamerika eine Belebung des Geschäfts. Der Umsatz in Europa sollte sich insgesamt auf einem guten Niveau entwickeln.

In allen drei Segmenten soll Ertragskraft und Umsatz steigen

Von den Absatzpreisen erwartet KRONES für 2015 lediglich eine stabile Entwicklung. Daher bleiben Kostensenkungen, neue Produkte und Dienstleistungen sowie weitere Qualitätsverbesserungen in allen drei Segmenten auch im vierten Quartal 2015 wichtige Value-Themen, um profitabel zu wachsen.

In unserem Kernsegment Abfüll- und Verpackungstechnik bauen wir unsere internationalen Servicestrukturen und LCS-Center aus. Vor allem in den Emerging Markets, aber auch in den etablierten Märkten, will KRONES seine starke Marktposition nutzen. Nach dem überproportional starken Wachstum im Vorjahr plant KRONES für das Kernsegment 2015 einen Umsatzanstieg von rund 4 %. Die Ertragskraft soll weiter in Richtung der EBT-Zielmarge von 8 % verbessert werden.

Im Segment Prozesstechnik werden wir im laufenden Jahr die Wertschöpfung vor Ort stärken und die lokalen Strukturen in den Regionen weiter ausbauen. Zudem werden wir den Bereich Intralogistik unter dem Dach der SYSKRON Holding deutlich erweitern. Bei einem Umsatzplus von rund 7 % soll das Segment Prozesstechnik 2015 ein leicht positives Ergebnis erwirtschaften. Um das mittelfristige Margenziel von 4 % zu erreichen, werden wir noch im laufenden Jahr zusätzliche strukturelle Maßnahmen in der Prozesstechnik einleiten.

Im Segment »Maschinen und Anlagen für die Compact Class« wird 2015 die Neuaufstellung des Standorts Roverbella greifen. Bei stabilem Umsatz sollte das Segment aufgrund niedrigerer Kosten eine EBT-Marge von 4 bis 5 % erwirtschaften.

Alle Prognosen für 2015 bestätigt

KRONES liegt voll im Plan, die finanziellen Ziele für 2015 zu erreichen.

Auf Grundlage der derzeitigen Schätzungen für das weltweite Wirtschaftswachstum und der Entwicklung der für KRONES relevanten Märkte erwarten wir für 2015 im Konzern ein Umsatzwachstum von 4 %. Auch bei der Ertragskraft sind wir zuversichtlich, unser im Sommer erhöhtes Ziel für die EBT-Marge von 7,0 % im Gesamtjahr 2015 zu erreichen. Unsere dritte Zielgröße, den ROCE, wollen wir im laufenden Jahr auf 17 % steigern.

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Prognose 2015 Ist-Wert
Q1-Q3 2015
--- --- ---
Umsatzwachstum +4 % +4,9 %
EBT-Marge 7,0 % 6,9 %
ROCE 17 % 17,0 %

Zwischenabschluss zum 30.09.2015

Bilanz KRONES Konzern

Aktiva

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30.09.2015 31.12.2014
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte 155,1 143,3
Sachanlagen 470,9 479,2
Finanzanlagen 1,5 1,7
Anlagevermögen 627,5 624,2
Aktive latente Steuern 19,2 22,3
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 25,9 20,0
Tatsächliche Steuerforderungen 3,3 3,4
Sonstige Vermögenswerte 2,4 2,1
Langfristige Vermögenswerte 678,3 672,0
Vorräte 744,2 650,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 716,8 691,7
Tatsächliche Steuerforderungen 4,8 3,8
Sonstige Vermögenswerte 127,4 73,6
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 253,7 336,4
Kurzfristige Vermögenswerte 1.846,9 1.755,5
Bilanzsumme 2.525,2 2.427,5

Passiva

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30.09.2015 31.12.2014
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
--- --- --- --- ---
Eigenkapital 1.042,3 988,5
Rückstellungen für Pensionen 211,8 211,3
Passive latente Steuern 9,8 2,5
Sonstige Rückstellungen 46,7 49,8
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0
Sonstige Finanzverpflichtungen 10,4 9,7
Sonstige Verpflichtungen 1,0 1,6
Langfristige Schulden 279,7 274,9
Sonstige Rückstellungen 163,2 162,8
Steuerrückstellungen 20,0 14,7
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0
Erhaltene Anzahlungen 532,8 493,7
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 191,4 214,9
Tatsächliche Steuerverbindlichkeiten 1,0 6,5
Sonstige Finanzverpflichtungen 11,2 12,0
Sonstige Verpflichtungen und Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter 283,6 259,5
Kurzfristige Schulden 1.203,2 1.164,1
Bilanzsumme 2.525,2 2.427,5

Gewinn-und-Verlust-Rechnung KRONES Konzern

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2015 2014 Veränderung
01.01.-30.09. 01.01.-30.09.
--- --- --- ---
Mio. € Mio. € %
--- --- --- ---
Umsatzerlöse 2.270,7 2.164,4 +4,9
Bestandsveränderung FE/UFE 37,0 -29,2
Gesamtleistung 2.307,7 2.135,2 +8,1
Materialaufwand -1.107,7 -1.046,1 +5,9
Personalaufwand -695,2 -647,0 +7,4
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/

Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen
-286,6 -245,4 +16,8
Abschreibungen auf Anlagevermögen -65,6 -63,8 +2,8
EBIT 152,6 132,9 +14,8
Finanzergebnis 3,5 3,8
Ergebnis vor Steuern 156,1 136,7 +14,2
Ertragsteuern -47,8 -41,6 +14,9
Konzernergebnis 108,3 95,1 +13,9
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter -0,8 0,0
Ergebnisanteil KRONES Konzern 109,1 95,1
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € 3,45 3,01

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2015 2014 Veränderung
3. Quartal 3. Quartal
--- --- --- ---
Mio. € Mio. € %
--- --- --- ---
Umsatzerlöse 767,0 728,9 +5,2
Bestandsveränderung FE/UFE 12,5 3,5
Gesamtleistung 779,5 732,4 +6,4
Materialaufwand -382,2 -374,9 +1,9
Personalaufwand -226,3 -213,0 +6,2
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/

Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen
-96,9 -75,6 +28,2
Abschreibungen auf Anlagevermögen -22,7 -22,1 +2,7
EBIT 51,4 46,8 +9,8
Finanzergebnis 0,6 0,5
Ergebnis vor Steuern 52,0 47,3 +9,9
Ertragsteuern -16,4 -14,6 +12,3
Konzernergebnis 35,6 32,7 +8,9
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter -0,3 0,0
Ergebnisanteil KRONES Konzern 35,9 32,7
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € 1,13 1,03

Kapitalflussrechnung KRONES Konzern

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2015 2014
01.01.-30.09. 01.01.-30.09.
--- --- ---
Mio. € Mio. €
--- --- ---
Ergebnis vor Steuern 156,1 136,7
Abschreibungen und Zuschreibungen 65,6 63,8
Erhöhung der Rückstellungen 30,7 66,6
ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern -10,4 1,3
Zinsaufwendungen und Zinserträge -1,5 -2,0
Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen -0,1 -0,2
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge -0,9 -0,6
Erhöhung der Vorräte, der Forderungen aus

L+L und sonstigen Vermögenswerten, die nicht der Investitions- oder

Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
-190,3 -140,5
Erhöhung (Vj. Verminderung) der Verbindlichkeiten aus

L+L und sonstigen Verbindlichkeiten, die nicht der Investitions- oder

Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
1,3 -20,6
aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel 50,5 104,5
gezahlte Zinsen -0,5 -0,8
gezahlte und erhaltene Ertragsteuern -29,0 -23,8
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit 21,0 79,9
Auszahlungen für Investitionen in

immaterielle Vermögenswerte
-27,0 -24,2
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen -28,4 -25,4
Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen 0,4 1,9
Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen 0,0 -0,5
Einzahlungen aus Abgang von Finanzanlagen 0,1 0,1
Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen -18,3 -6,3
erhaltene Zinsen 2,1 3,1
erhaltene Dividenden 2,0 1,8
Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit -69,1 -49,5
Auszahlungen an Unternehmenseigner -39,5 -63,2
Auszahlungen aus der Rückzahlung

von Finanzverbindlichkeiten
0,0 -0,2
Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit -39,5 -63,4
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -87,6 -33,0
wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 4,9 0,2
Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode 336,4 239,9
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 253,7 207,1

Eigenkapitalentwicklung KRONES Konzern

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Mutterunternehmen
Gezeichn. Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen WährungsDifferenz d. Eigenkap. Sonstige Rücklagen Konzernbilanzgewinn
--- --- --- --- --- --- ---
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Stand 31. Dezember 2013 40,0 141,7 364,2 -11,5 -39,3 459,1
Dividendenzahlung (2,00 € je Aktie) -63,2
Konzernergebnis 9 Monate 2014 95,1
Währungsdifferenzen 3,2
versicherungmathematische

Gewinne/Verluste aus Pensionen
-27,4
Hedge Accounting -2,1
Stand 30. September 2014 40,0 141,7 364,2 -8,3 -68,8 491,0
Konzernergebnis 4. Quartal 2014 40,8
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,0 0,0
Änderung im Konsolidierungskreis
Währungsdifferenzen 7,8
versicherungmathematische

Gewinne/Verluste aus Pensionen
-18,5
Hedge Accounting -2,2
Stand 31. Dezember 2014 40,0 141,7 364,2 -0,5 -89,5 531,8
Dividendenzahlung (1,25 € je Aktie) -39,5
Konzernergebnis 9 Monate 2015 109,1
Währungsdifferenzen -19,1
versicherungmathematische

Gewinne/Verluste aus Pensionen
0,5
Hedge Accounting 3,6
Stand 30. September 2015 40,0 141,7 364,2 -19,6 -85,4 601,4

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Mutterunternehmen Anteile anderer Gesellschafter Konzerneigenkapital
Eigenkapital Eigenkapital
--- --- --- ---
Mio. € Mio. € Mio. €
--- --- --- ---
Stand 31. Dezember 2013 954,2 0,0 954,2
Dividendenzahlung (2,00 € je Aktie) -63,2 -63,2
Konzernergebnis 9 Monate 2014 95,1 0,0 95,1
Währungsdifferenzen 3,2 3,2
versicherungmathematische

Gewinne/Verluste aus Pensionen
-27,4 -27,4
Hedge Accounting -2,1 -2,1
Stand 30. September 2014 959,8 0,0 959,8
Konzernergebnis 4. Quartal 2014 40,8 -0,2 40,6
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,0 0,0
Änderung im Konsolidierungskreis 0,0 1,0 1,0
Währungsdifferenzen 7,8 7,8
versicherungmathematische

Gewinne/Verluste aus Pensionen
-18,5 -18,5
Hedge Accounting -2,2 -2,2
Stand 31. Dezember 2014 987,7 0,8 988,5
Dividendenzahlung (1,25 € je Aktie) -39,5 -39,5
Konzernergebnis 9 Monate 2015 109,1 -0,8 108,3
Währungsdifferenzen -19,1 -19,1
versicherungmathematische

Gewinne/Verluste aus Pensionen
0,5 0,5
Hedge Accounting 3,6 3,6
Stand 30. September 2015 1.042,3 0,0 1.042,3

Aufstellung der im Konzern-Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen

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2015 2014
01.01.-30.09. 01.01.-30.09.
--- --- ---
Mio. € Mio. €
--- --- ---
Konzernergebnis 108,3 95,1
Posten, die nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden
Versicherungsmathematische Gewinne/

Verluste aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen
0,5 -27,4
0,5 -27,4
Posten, die anschließend möglicherweise in die

Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden
Unterschied aus Währungsumrechnung -19,1 3,2
Derivative Finanzinstrumente 3,6 -2,1
-15,5 1,1
Summe der direkt im Eigenkapital

erfassten Erträge und Aufwendungen
-15,0 -26,3
Summe der im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen 93,3 68,8
davon Anteile anderer Gesellschafter -0,8 0,0
davon Anteile KRONES Konzern 94,1 68,8

Anhang für den KRONES Konzern

Segmentberichterstattung

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Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/ Prozesstechnik Maschinen und Anlagen für die Compact Class
2015 2014 2015 2014 2015 2014
--- --- --- --- --- --- ---
01.01.-30.09. 01.01.-30.09. 01.01.-30.09. 01.01.-30.09. 01.01.-30.09. 01.01.-30.09.
--- --- --- --- --- --- ---
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 1.905,5 1.865,9 286,9 216,5 78,3 82,0
EBT 145,6 141,0 6,4 1,2 4,1 -5,5
EBT-Marge 7,6 % 7,6 % 2,2 % 0,6 % 5,2 % -6,7 %
Mitarbeiter am 30.09.* 11.344 10.951 926 813 487 488

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KRONES Konzern
2015 2014
--- --- ---
01.01.-30.09. 01.01.-30.09.
--- --- ---
Mio. € Mio. €
--- --- ---
Umsatzerlöse 2.270,7 2.164,4
EBT 156,1 136,7
EBT-Marge 6,9 % 6,3 %
Mitarbeiter am 30.09.* 12.757 12.252

* Konsolidierungskreis

Allgemeine Angaben

Gesetzliche Grundlagen

Der Konzernabschluss der KRONES AG (»KRONES Konzern«) zum 30. September 2015 ist in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) - wie von der Europäischen Union verabschiedet - erstellt. Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener IFRS wurde nicht durchgeführt.

Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Gewinn-und-Verlust-Rechnung sind die Gewinn- und Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird gesondert dargestellt.

Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist um die Minderheitsanteile erweitert. Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den IFRS neben der Bilanz, der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Kapitalflussrechnung als Anhang in den Konzernabschluss aufzunehmen sind.

Für die Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der KRONES AG zum 30. September 2015 sind neben der KRONES AG alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, welche durch die KRONES AG unmittelbar und mittelbar beherrscht werden.

Im Geschäftsjahr 2015 wurden die TRIACOS Consulting & Engineering GmbH, Altenstadt an der Waldnaab, Deutschland, die GERNEP GmbH Etikettiertechnik, Barbing, Deutschland, die GERNEP Verwaltungs GmbH, Barbing, Deutschland, sowie die GERNEP Immobilien GmbH & Co. KG, Barbing, Deutschland und die SCHAEFER Förderanlagen- und Maschinenbau GmbH, Unterföhring, Deutschland erworben.

Die Erstkonsolidierung der TRIACOS Consulting & Engineering GmbH, Altenstadt an der Waldnaab, Deutschland und der GERNEP GmbH Etikettiertechnik, Barbing, Deutschland wurde auf den Erwerbszeitpunkt vorgenommen. Die GERNEP Verwaltungs GmbH, Barbing, Deutschland, sowie die GERNEP Immobilien GmbH & Co. KG, Barbing, Deutschland wurden auf die KRONES AG, Neutraubling, Deutschland verschmolzen.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Unternehmen nach IFRS 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»acquisition method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.

Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.

Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.

Unternehmen, bei denen KRONES die Möglichkeit hat, maßgeblichen Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik auszuüben (in der Regel durch mittel- oder unmittelbare Stimmrechtsanteile von 20 % bis 50 %) werden im Konzernabschluss nach der Equity-Methode bilanziert und erstmalig mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die den Anteil am Reinvermögen des assoziierten Unternehmens übersteigenden Anschaffungskosten werden bestimmten am beizulegenden Zeitwert ausgerichteten Anpassungen unterworfen und der verbleibende Betrag als Geschäfts- oder Firmenwert erfasst. Der Geschäfts- oder Firmenwert, der aus der Anschaffung eines assoziierten Unternehmens resultiert, ist im Buchwert des assoziierten Unternehmens enthalten und wird nicht planmäßig abgeschrieben, sondern als Bestandteil der gesamten Beteiligung an dem assoziierten Unternehmen auf Wertminderung überprüft. Der Anteil von KRONES am Ergebnis des assoziierten Unternehmens nach Erwerb wird in der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Die kumulierten Veränderungen nach dem Erwerbszeitpunkt erhöhen beziehungsweise vermindern den Beteiligungsbuchwert des assoziierten Unternehmens. Ergebnisse aus Geschäftsvorfällen zwischen KRONES und seinen assoziierten Unternehmen werden gemäß dem Anteil von KRONES an dem assoziierten Unternehmen eliminiert.

Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.

Dies gilt auch für Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen, sofern die Bestände aus diesen Lieferungen zum Stichtag noch im Bestand des Konzerns sind.

Währungsumrechnung

Die funktionale Währung der KRONES AG ist der Euro.

Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß IAS 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften primär ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.

Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral verrechnet.

In den Jahresabschlüssen der KRONES AG und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Nicht-monetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.

Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.

Die Wechselkurse wesentlicher Währungen betragen zum Euro:

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Stichtagskurs Durchschnittskurs
30.09.2015 31.12.2014 2015 2014
--- --- --- --- --- ---
US-Dollar USD 1,122 1,216 1,116 1,356
Britisches Pfund GBP 0,738 0,779 0,728 0,812
Schweizer Franken CHF 1,092 1,202 1,063 1,218
Dänische Kronen DKK 7,460 7,445 7,458 7,459
Kanadischer Dollar CAD 1,502 1,407 1,404 1,483
Japanischer Yen JPY 134,850 145,030 134,879 139,578
Brasilianischer Real BRL 4,549 3,230 3,518 3,102
Chinesischer Renminbi Yuan CNY 7,134 7,437 6,887 8,337
Mexikanischer Peso MXN 19,000 17,864 17,360 17,780
Ukrainischer Griwna UAH 23,720 19,226 23,870 15,151
Südafrikanischer Rand ZAR 15,511 14,043 13,692 14,530
Kenianischer Schilling KES 117,592 110,302 107,956 118,354
Nigerianischer Naira NGN 222,120 222,430 220,225 220,479
Russischer Rubel RUB 73,432 72,700 66,474 48,004
Thailändischer Baht THB 40,742 39,967 37,604 43,946
Indonesische Rupiah IDR 16.430,300 15.053,300 14.787,030 15.882,957
Angolanischer Kwanza AOA 151,798 125,027 127,683 132,369
Türkische Lira TRY 3,400 2,829 2,966 2,932
Kasachische Tenge KZT 305,000 222,260 219,070 241,967
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse der KRONES AG sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß IFRS 10 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Die im Zwischenabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen, die zum 31. Dezember 2014 zur Anwendung kamen.

Der Konzernabschluss enthält einige Ermessensspielräume; insbesondere im Bereich der Bewertung des Anlagevermögens, der Vorräte, der Forderungen, der Pensionsrückstellungen und Rückstellungen, die auf die Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.

Immaterielle Vermögenswerte

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten, werden gemäß IAS 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen verbunden sein wird und die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren und wird unter dem Posten »Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen« ausgewiesen.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Entwicklungskosten des KRONES Konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit durch die Nutzung ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil wahrscheinlich ist. Forschungskosten sind entsprechend IAS 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Fremdkapitalkosten werden als Anschaffungs- oder Herstellungskosten mit einem Fremdkapitalkostensatz in Höhe von 0,46 % aktiviert.

Geschäfts- oder Firmenwerte

Geschäfts- oder Firmenwerte unterliegen keiner planmäßigen Abschreibung, sondern werden einmal jährlich auf Wertminderung überprüft. Eine Überprüfung erfolgt auch, wenn Ereignisse oder Umstände eintreten, die darauf hindeuten, dass der Buchwert möglicherweise nicht wiedererlangt werden kann. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden zu Anschaffungskosten, abzüglich kumulierter Abschreibungen aus Wertminderungen, angesetzt.

Die Überprüfung auf Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgt auf der Ebene einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder einer Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, die durch eine Division (oder entsprechende Einheit) repräsentiert wird. Die zahlungsmittelgenerierende Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten stellt die unterste Ebene dar, auf der Geschäfts- oder Firmenwerte für interne Zwecke der Unternehmensleitung überwacht werden.

Für die Überprüfung auf Wertminderung wird der im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbene Geschäfts- oder Firmenwert jener zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder jener Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet, die erwartungsgemäß Nutzen aus den Synergien des Unternehmenszusammenschlusses ziehen soll. Übersteigt der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, der der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet wurde, deren erzielbaren Betrag, wird ein Wertminderungsaufwand für den Geschäfts- oder Firmenwert erfasst, der dieser zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet ist. Der erzielbare Betrag ist der höhere Wert aus beizulegendem Zeitwert, abzüglich Veräußerungskosten, und dem Nutzungswert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten. Übersteigt einer dieser Beträge den Buchwert, ist es nicht immer notwendig, beide Werte zu ermitteln. Diese Werte beruhen grundsätzlich auf der Ermittlung abgezinster Zahlungsströme (Discounted-Cashflow-Bewertungen). Auch wenn der erzielbare Betrag den Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, der der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet ist, in künftigen Perioden übersteigt, werden keine Wertaufholungen auf abgeschriebene Geschäfts- oder Firmenwerte vorgenommen.

Sachanlagen

Sachanlagen des KRONES Konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen, bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen.

Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach IAS 16 erfolgte nicht.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:

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in Jahren
Betriebs- und Geschäftsgebäude 14 bis 50
Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 18
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15

Bei den Nutzungsdauern wurden die unterschiedlichen Komponenten eines Anlagegegenstandes mit bedeutsamen Anschaffungswertunterschieden berücksichtigt.

Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden.

Zuwendungen der öffentlichen Hand für Vermögenswerte werden von den Anschaffungskosten des Vermögenswertes abgesetzt und in den Folgeperioden ertragswirksam aufgelöst.

Leasing

Leasingverträge, bei denen der KRONES Konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind, werden nach IAS 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjekts vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verpflichtungen passiviert.

Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet, da die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.

Finanzinstrumente

Die Finanzinstrumente nach IAS 39, die bei KRONES eingesetzt werden, setzen sich aus

Finanzanlagen
zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (derivative Finanzinstrumente)
zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten
finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten

zusammen.

Bei den Bewertungskategorien entsprechen die Buchwerte grundsätzlich den Marktwerten.

Für die Finanzanlagen besteht kein Markt, aus diesem Grunde werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Die beizulegenden Zeitwerte und Buchwerte basieren auf marktüblichen Verzinsungen und beobachtbaren aktuellen Markttransaktionen (Stufe 2 i. S. d. IFRS 13.72).

Bei finanziellen Vermögenswerten der Stufe 3 i. S. d. IFRS 13.72 entspricht der Buchwert jeweils dem Zeitwert. Die Bewertung basiert auf Schätzungen der Prognosen der künftigen Entwicklung.

Die Kassageschäfte werden zum Erfüllungstag bilanziert, die derivativen Finanzinstrumente zum Handelstag.

Die Nettogewinne und -verluste enthalten Wertminderungen und Bewertungsänderungen bei derivativen Finanzinstrumenten und sind den Erläuterungen zu den jeweiligen Bewertungskategorien zu entnehmen.

Die Klassen nach IFRS 7 setzen sich neben den oben genannten Bewertungskategorien nach IAS 39 aus Zahlungsmitteln und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing zusammen.

Die Angaben zur Risikoberichterstattung nach IFRS 7 sind dem Risikobericht im Konzernlagebericht zu entnehmen.

Finanzanlagen

Finanzanlagen werden, abgesehen von Wertpapieren, zu Anschaffungskosten, vermindert um Wertberichtigungen, angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens werden als »zur Veräußerung verfügbar« eingestuft und erfolgsneutral zum fair value bewertet. Eine Einstufung als »bis zur Endfälligkeit gehalten« findet nicht statt.

Darüber hinaus wird im KRONES Konzern bei keiner Bilanzposition die »fair value Option« nach IAS 39 angewendet.

Derivative Finanzinstrumente

Die im KRONES Konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt.

Die Kategorien des Währungsrisikos bei KRONES bestehen im Wesentlichen in Transaktionsrisiken, die in Wechselkursen und deren Zahlungsflüssen in Fremdwährungen begründet sind. Hiervon betroffen sind im Wesentlichen die Währungen US-Dollar, kanadischer Dollar, japanischer Yen, britisches Pfund sowie Euro.

Grundsätzlich werden innerhalb der Sicherungsstrategie 100 % der Fremdwährungspositionen abgesichert. Hierbei werden im Wesentlichen Devisentermingeschäfte und vereinzelt Swapgeschäfte und Währungsswaps verwendet.

Ziel der Strategie ist die Minimierung des Währungsrisikos durch den Einsatz der als hochwirksam eingeschätzten Sicherungsinstrumente. Hierdurch soll sowohl die Kurssicherung als auch Planungssicherheit erreicht werden.

Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Diese ermitteln sich aus Input-Faktoren der Stufe 2 i. S. d. IFRS 13.72. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst; es sei denn, die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.

Die derivativen Finanzinstrumente, bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktwertänderung entweder im Ergebnis oder als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen wird. Beim Cashflow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften die Marktwertänderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäftes in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgebucht.

Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt auf Basis der Terminbewertungskurse der jeweiligen Geschäftsbank. Sie werden ausgebucht, wenn im Wesentlichen alle Chancen und Risiken übertragen worden sind.

Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen. Die hierfür verwendeten Indikatoren sind die Altersstruktur der Forderungen und die wirtschaftliche Situation der Kunden.

Vorräte

Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt.

Vertriebskosten und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.

Als Bewertungsvereinfachungsverfahren für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden die FiFo-Methode sowie die Durchschnittsmethode verwendet.

Kundenspezifische Fertigungsaufträge

Kundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß IAS 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Method«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse, für den Anlagen-und Maschinenteil, entsprechend der physischen Vollendung der Anlagen und Maschinen, am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad für den Montageanteil entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Montageanteils. Der Bilanzausweis für am Bilanzstichtag laufende Fertigungsaufträge erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Latente Steuern

Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach IFRS und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet.

Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert.

Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß IAS 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.

Die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste wirken sich unmittelbar in der Konzernbilanz aus und führen bei einer Erhöhung der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen zu einer Verringerung des Eigenkapitals. Die Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung bleibt frei von Effekten aus versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten, da diese im sonstigen Ergebnis zu erfassen sind. Zudem wird der Nettozinsansatz eingeführt. Damit wird die Nettopensionsverpflichtung mit dem Diskontierungszinssatz verzinst, der der Bewertung der Bruttopensionsverpflichtung zugrunde liegt. Da die Nettopensionsverpflichtung um etwaiges Planvermögen gekürzt ist, wird durch diese Berechnung für das Planvermögen eine Verzinsung in Höhe des Diskontierungszinssatzes angenommen.

Verpflichtungen aus Altersteilzeit

Nach der Definition in IAS 19 für Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses stellen die im Rahmen von Altersteilzeitvereinbarungen zugesagten Aufstockungsbeträge andere langfristig fällige Leistungen an Arbeitnehmer dar. Aufstockungsbeträge sind damit nicht vollständig mit ihrem Barwert zu passivieren, sondern es erfolgt eine ratierliche Ansammlung der Aufstockungsbeträge über die betreffenden aktiven Dienstjahre der altersteilzeitbegünstigten Arbeitnehmer.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrags zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten, bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.

Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.

Finanzielle Verbindlichkeiten

Die finanziellen Verbindlichkeiten werden nach IAS 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des IAS 18, mit Ausnahme von den nach IAS 11 bewerteten Aufträgen, mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und ein wirtschaftlicher Nutzenzufluss aus dem Verkauf von Gütern hinreichend wahrscheinlich ist.

Die Umsatzerlöse werden vermindert um Erlösschmälerungen ausgewiesen.

Segmentberichterstattung

KRONES berichtet über drei Geschäftssegmente, die die strategischen Geschäftseinheiten darstellen. Diese werden nach Produktsparten und Services aufgeteilt und aufgrund der verschiedenen Technologien separat gesteuert. Der Vorstand als Entscheidungsträger steuert auf Basis der monatlichen Berichterstattung danach das Unternehmen.

Das Segment 1 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und Produktausstattung. Das Segment 2 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik und Segment 3 Maschinen und Anlagen für die Compact Class.

Die zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsregeln sind dieselben wie unter den »Allgemeinen Angaben« beschrieben.

Die Segmentleistung wird auf Basis der internen Berichterstattung an den Vorstand vor allem durch die Segment-Umsatzerlöse und das Segment-EBT gemessen.

Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre Umsätze sind nicht nennenswert.

Anteilsbesitz

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Name und Sitz der Gesellschaft Höhe der Beteiligung der KRONES AG in %*
neusped Neutraublinger Speditions-GmbH, Neutraubling 100,00
KIC KRONES Internationale Cooperations-Gesellschaft mbH, Neutraubling 100,00
ecomac Gebrauchtmaschinen GmbH, Neutraubling 100,00
EVOGUARD GmbH, Nittenau 100,00
MAINTEC Service GmbH, Collenberg/Main 100,00
KLUG Integrierte Systeme, Teunz 100,00
SYSKRON Holding GmbH, Wackersdorf 100,00
SYSKRON GmbH, Wackersdorf 100,00
TRIACOS Consulting & Engineering GmbH, Altenstadt an der Waldnaab 100,00
HST Maschinenbau GmbH, Dassow 100,00
SCHAEFER Förderanlagen- und Maschinenbau GmbH, Unterföhring 100,00
TILL GmbH, Hofheim 50,97
GERNEP GmbH Etikettiertechnik, Barbing 100,00
S.A. KRONES N.V., Louvain-la-Neuve, Belgien 100,00
MAINTEC Service eood, Sofia, Bulgarien 100,00
KRONES Nordic ApS, Holte, Dänemark 100,00
KRONES S.A.R.L., Lyon, Frankreich 100,00
KRONES UK Ltd., Bolton, Großbritannien 100,00
KRONES S.R.L., Garda (vr), Italien 100,00
KOSME S.R.L., Roverbella, Italien 100,00
KRONES Kazakhstan Too, Almaty, Kasachstan 100,00
KRONES Nederland B.V., Bodegraven, Niederlande 100,00
KOSME Gesellschaft mbH, Sollenau, Österreich 100,00
KRONES Spólka z.o.o., Warschau, Polen 100,00
KRONES Portugal Equipamentos Industriais Lda., Barcarena, Portugal 100,00
KRONES o.o.o., Moskau, Russische Föderation 100,00
KRONES Romania Prod. S.R.L., Bukarest, Rumänien 100,00
KRONES AG, Buttwil, Schweiz 100,00
KRONES Iberica, S. A., Barcelona, Spanien 100,00
KRONES S.R.O., Prag, Tschechische Republik 100,00
KONPLAN S.R.O., Pilsen, Tschechische Republik 100,00
KRONES Makina Sanayi ve Tikaret Ltd. Sirketi, Istanbul, Türkei 100,00
KRONES Ukraine LLC, Kiew, Ukraine 100,00
KRONES Angola - Representacoes, Comercio e Industria, Lda., Luanda, Angola 100,00
KRONES Surlatina S. A., Buenos Aires, Argentinien 100,00
KRONES do Brazil Ltda., São Paulo, Brasilien 100,00
KRONES S. A., São Paulo, Brasilien 100,00
KRONES Machinery (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China 100,00
KRONES Trading (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China 100,00
KRONES Asia Ltd., Hongkong, VR China 100,00
KRONES India Pvt. Ltd., Bangalore, Indien 100,00
PT. KRONES Machinery Indonesia, Jakarta, Indonesien 100,00
KRONES Japan Co. Ltd., Tokio, Japan 100,00
KRONES Machinery Co. Ltd., Mississauga, Ontario, Kanada 100,00
KRONES LCS Center East Africa Limited, Nairobi, Kenia 100,00
KRONES Andina Ltda., Bogotá, Kolumbien 100,00
KRONES Korea Ltd., Seoul, Korea 100,00
KRONES Mex S. A. DE C. V., Mexiko D. F., Mexiko 100,00
KRONES LCS Center West Africa Limited, Lagos, Nigeria 100,00
KRONES Southern Africa (Prop.) Ltd., Johannesburg, Südafrika 100,00
KRONES (Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand 100,00
KRONES , Inc., Franklin, Wisconsin, USA 100,00
Maquinarias KRONES de Venezuela S. A., Caracas, Venezuela 100,00

* unmittelbare und mittelbare Beteiligung.

Aufsichtsrat und Vorstand

Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden sechs Mitglieder des Aufsichtsrats von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.

Aufsichtsrat

Ernst Baumann

Aufsichtsratsvorsitzender

* ZF FRIEDRICHSHAFEN AG

Werner Schrödl**

Konzernbetriebsratsvorsitzender

Gesamtbetriebsrats vorsitzender

Stv. Aufsichtsratsvorsitzender

* VERWALTUNGSRAT DER BAYERISCHEN BETRIEBSKRANKENKASSEN

Klaus Gerlach**

Head of Central International

Operations and Services

Norman Kronseder

Land- und Forstwirt

* BAYERISCHE FUTTERSAATBAU GMBH

Philipp Graf von und zu Lerchenfeld

MdB, Dipl.-Ing. agr., WP/StB

Dr. Alexander Nerz

Rechtsanwalt

Dr. Verena Di Pasquale**

Stellvertretende Vorsitzende des DGB Bayern

Johann Robold**

Betriebsrat

Petra Schadeberg-Herrmann

Geschäftsführende Gesellschafterin der KROMBACHER FINANCE GMBH, SCHAWEI GMBH, DIVERSUM HOLDING GMBH & CO. KG

* CHOCOLADEFABRIKEN LINDT & SPRÜNGLI AG

* COMMERZBANK AG

Jürgen Scholz**

1. Bevollmächtigter und Kassierer

IG METALL Verwaltungsstelle Regensburg

* INFINEON TECHNOLOGIES AG

Hans-Jürgen Thaus

Vormals stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KRONES AG

* HAWE HYDRAULIK SE

* MASCHINENFABRIK RHEINHAUSEN GMBH

* KURTZ HOLDING GMBH & BETEILIGUNGS KG

* SCHULER AG

Josef Weitzer**

Stellv. Konzernbetriebsratsvorsitzender

Stellv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender

Betriebsratsvorsitzender Neutraubling

* SPARKASSE REGENSBURG

Vorstand

Volker Kronseder

Vorsitzender

Personal, Kommunikation und Qualität

Christoph Klenk

Finanzen, Controlling und Informationsmanagement

Rainulf Diepold

Vertrieb und Marketing

Thomas Ricker

Abfüll- und Verpackungstechnik

Markus Tischer

International Operations and Services

Ralf Goldbrunner

Anlagen und Komponenten

* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 5 AktG

** Von der Belegschaft gewählt

Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.

Glossar

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Cashflow Gesamtheit von Zu- und Abflüssen von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten in einer Periode.
DAX Deutscher Aktienindex (DAX). Der Index umfasst die 30 größten (gemessen an Börsenwert und Börsenumsatz) deutschen Unternehmen.
EBITDA Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Earnings before interest, taxes, depreciation and amortisation).
EBIT Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings before interest and taxes).
EBT Ergebnis vor Steuern (Earnings before taxes).
EBT-Marge Verhältnis Ergebnis vor Steuern zum Umsatz.
Eigenkapital Mittel, die dem Unternehmen von den Eigentümern durch Einzahlung und/oder Einlage bzw. aus einbehaltenen Gewinnen zur Verfügung gestellt werden.
Eigenkapitalrendite vor Steuern Verhältnis Ergebnis vor Steuern zu durchschnittlichem Eigenkapital.
Free Cashflow Der frei verfügbare Cashflow, der zur Dividendenausschüttung, Schuldentilgung oder Thesaurierung zur Verfügung steht. Der Free Cashflow berechnet sich, indem man von der Mittelveränderung aus der laufenden Geschäftstätigkeit die Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit abzieht.
Fremdkapital Zusammenfassende Bezeichnung für die auf der Passivseite der Bilanz auszuweisenden Rückstellungen, Verbindlichkeiten und passivischen Rechnungsabgrenzungsposten.
IFRS International Financial Reporting Standards. Vom International Accounting Standards Board (IASB) erarbeitete, international harmonisierte und angewandte Rechnungslegungsgrundsätze.
Kapitalflussrechnung Betrachtung der Liquiditätsentwicklung/Zahlungsströme unter Berücksichtigung der Mittelherkunft- und Mittelverwendungseffekte innerhalb des Geschäftsjahres.
MDAX Index, der die 50 größten (gemessen an Börsenwert und Börsenumsatz) deutschen und ausländischen Unternehmen der klassischen Sektoren unterhalb des DAX umfasst.
Nettoliquidität Zahlungsmittel und Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens abzüglich der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
ROCE (passivisch) Verhältnis EBIT zur durchschnittlichen Nettokapitalbindung (Bilanzsumme abzüglich zinsfreie Verbindlichkeiten und zinsfreie sonstige Rückstellungen).
ROCE (aktivisch) Verhältnis EBIT zur durchschnittlichen Summe aus Anlagevermögen und Working Capital.
Working Capital Das betriebsnotwendige Kapital errechnet sich wie folgt: (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen + Vorräte + geleistete Anzahlungen) - (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen + erhaltene Anzahlungen)

KRONES AG

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Telefon +49 9401 70-1169

Telefax +49 9401 70-911169

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Deutschland

Finanzkalender

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28.04.2016 Geschäftsbericht 2015
28.04.2016 Zwischenbericht zum 31.03.2016
21.07.2016 Zwischenbericht zum 30.06.2016
26.10.2016 Zwischenbericht zum 30.09.2016

Impressum

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Herausgeber KRONES AG

Böhmerwaldstraße 5

93073 Neutraubling
Projektleitung Roland Pokorny,

Leiter Corporate Communications
Gestaltung Büro Benseler
Text KRONES AG, InvestorPress GmbH
Fotos KRONES AG

Hinweis zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Zum Zwecke der besseren Lesbarkeit haben wir, die Redaktion, bei Begriffen allgemein die männliche Form gewählt.

Dies ist selbstverständlich nicht als diskriminierend zu verstehen und soll in keinem Falle Leser verunsichern oder ihre Gefühle verletzen. Bitte haben Sie hierfür Verständnis.