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KRONES AG — Interim / Quarterly Report 2014
Oct 23, 2014
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Interim / Quarterly Report
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Bericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2014 Q3
- Highlights und Kennzahlen
- 4 Brief des Vorstands
- Die KRONES Aktie
Konzernlagebericht
- 6 Wirtschaftliches Umfeld
- Umsatz
- Auftragseingang und -bestand
- Ertragslage
- Kapitalflussrechnung
- Mitarbeiter
- Bilanzstruktur
- Bericht aus den Segmenten
- Risikobericht
- Prognosebericht
Zwischenabschluss zum 30.09.2014
- Bilanz
- Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung
- Kapitalflussrechnung
- Eigenkapitalentwicklung
- Aufstellung der im Konzern-Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen
- Segmentberichterstattung
Anhang für den Krones Konzern
- Allgemeine Angaben
- Anteilsbesitz
- Aufsichtsrat und Vorstand
- Glossar
- Finanzkalender Impressum Kontakt
Highlights und Kennzahlen
KRONES nach drei Quartalen voll im Plan
- Umsatz steigt nach neun Monaten um 6,5% auf 2.164,4 Mio. €.
- Profitabilität weiter verbessert. EBT-Marge legt von 5,8% auf 6,3% zu.
- Krones optimiert das Produktportfolio von Kosme Italien.
- Krones ist optimistisch, die Ziele für 2014 zu erreichen.
| Kennzahlen 1.–3. Quartal | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|
| 2014 | 2013 | |||
| Umsatz | Mio. € | 2.164,4 | 2.032,9 | +6,5% |
| Auftragseingang | Mio. € | 2.197,8 | 2.103,8 | +4,5% |
| Auftragsbestand zum 30.09. | Mio. € | 1.025,8 | 1.070,2 | –4,1% |
| ebitda | Mio. € | 196,7 | 175,8 | +11,9% |
| ebit | Mio. € | 132,9 | 116,3 | +14,3% |
| ebt | Mio. € | 136,7 | 117,1 | +16,7% |
| ebt -Marge |
% | 6,3 | 5,8 | – |
| Konzernergebnis | Mio. € | 95,1 | 81,7 | +16,4% |
| Ergebnis je Aktie | € | 3,01 | 2,64 | +14,0% |
| Investitionen in Sachanlagen | ||||
| und immaterielle Vermögenswerte | Mio. € | 49,6 | 57,7 | –8,1 Mio.€ |
| Free Cashflow | Mio. € | +30,4 | –62,6 | +93,0 Mio.€ |
| Nettoliquidität zum 30.09. | Mio. € | 207,1 | 121,8 | +85,3 Mio.€ |
| ROCE (passivisch) | % | 16,1 | 15,3 | – |
| ROCE (aktivisch) | % | 13,6 | 12,6 | – |
| Beschäftigte am 30.09. | ||||
| Weltweit | 12.586 | 12.227 | +359 | |
| Inland | 9.264 | 9.078 | +186 | |
| Ausland | 3.322 | 3.149 | +173 |
| Kennzahlen 3.Quartal | 01.07.–30.09. | 01.07.–30.09. | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|
| 2014 | 2013 | |||
| Umsatz | Mio. € | 728,9 | 655,4 | +11,2% |
| Auftragseingang | Mio. € | 735,9 | 721,0 | +2,1% |
| ebitda | Mio. € | 68,9 | 59,0 | +16,8% |
| ebit | Mio. € | 46,8 | 38,0 | +23,2% |
| ebt | Mio. € | 47,3 | 37,4 | +26,5% |
| ebt -Marge |
% | 6,5 | 5,7 | – |
| Konzernergebnis | Mio. € | 32,7 | 26,1 | +25,3% |
| Ergebnis je Aktie | € | 1,03 | 0,83 | +24,1% |
4
Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,
vor einem Jahr berichteten wir Ihnen an dieser Stelle von einer sehr erfolgreichen drinktec. Das Krones Team konnte diesen Schwung mitnehmen und liegt nach neun Monaten mit den Geschäftszahlen 2014 im Plan.
Verantwortlich für die positive Geschäftsentwicklung bei Krones ist unser Strategieprogramm Value, das wir mit unseren Mitarbeitern erfolgreich umsetzen. Das Value-Programm mit den vier Kernthemen Innovation, Wachstum, Profitabilität und Qualität wird um so wichtiger, je stärker die Märkte schwanken. Und von einem stabilen Aufschwung sind wir derzeit weit entfernt. Die geopolitischen Unruhen in der Ukraine sowie im Nahen Osten hinterlassen ihre Spuren in der Wirtschaft. So haben sowohl der IWF für das Weltwirtschaftswachstum als auch der VDMA für die Maschinenbaubranche die Prognose für das Gesamtjahr 2014 gesenkt. Auch die Ebola-Epidemie in Afrika birgt noch erhebliches Risikopotenzial, zumal dieser Kontinent mittlerweile ein wichtiger Wachstumsmotor – auch für Krones – ist.
Durch unsere starke internationale Präsenz können wir Schwankungen in einzelnen Märkten gut ausgleichen. Außerdem haben wir unsere interne Flexibilität durch die neue Konzernorganisation deutlich erhöht. Mittel- bis langfristig profitieren wir von einer steigenden Nachfrage nach abgepackten Getränken, die sich aus verschiedenen Megatrends (wachsende Mittelschicht, Urbanisierung) ergibt.
Aber die Märkte werden anspruchsvoller. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen – jeden Tag. Diese Herausforderung spornt uns an. Gemeinsam wollen und werden wir die Chancen nutzen, die unser Markt zweifelsohne bietet. Daher sind wir zuversichtlich unsere Ziele für 2014 zu erreichen und auch 2015 erneut profitabel zu wachsen.
Volker Kronseder Vorstandsvorsitzender
Kurs der Krones Aktie klettert in den ersten drei Quartalen um 10,3%
Geopolitische Spannungen, die Krisen in der Ukraine und Nahost sowie zunehmend schlechte Unternehmensmeldungen belasteten die Kurse an den deutschen Aktienbörsen im dritten Quartal 2014. Der DAX verlor von Juli bis September 3,7%. Damit wurde in diesem Zeitraum der gesamte Gewinn wieder abgegeben, den der bekannteste deutsche Aktienindex im ersten Halbjahr angesammelt hatte. Unterm Strich notierte der DAX Ende September mit 9.474 Punkten sogar um 0,8% niedriger als zu Jahresanfang. Noch schlechter entwickelte sich der MDAX. Der Index der mittelgroßen Werte büßte in den ersten neun Monaten 3,5% ein.
Ein wenig besser als hierzulande lief es an den wichtigsten internationalen Aktienbörsen. In den USA stützte die zunehmend bessere wirtschaftliche Lage die Kurse. Von Juli bis September kletterte der Dow Jones um 1,3%. Der Indexzugewinn der ersten neun Monate 2014 beträgt 2,8%. Ein starkes Quartal legte die japanische Börse dank des schwachen Yen-Kurses, der die Geschäfte der exportorientierten Industrie beflügelt, hin. Der Nikkei zog im dritten Quartal um 6,7% an und konnte damit seine Verluste aus dem ersten Halbjahr fast ausgleichen. Der Euro Stoxx 50 stand Ende des dritten Quartals 2014 um 3,8% höher als zu Jahresbeginn.
Die KRONES Aktie verlor im dritten Quartal wie der MDAX 4,9%. Unsere Aktie musste damit zwar einen Teil der hohen Kursgewinne des ersten Halbjahres abgeben. Dennoch ist die Bilanz der ersten neun Monate insgesamt sehr erfreulich. Von Januar bis September 2014 kletterte der Kurs der KRONES Aktie um 10,3% auf 68,86 €. Die Dividende von 2,00 € je Aktie eingerechnet, lag das Plus sogar bei 13,3%. Die KRONES Aktie schaffte es damit unter die Top-10-Performer im MDAX. Damit spiegelt sich die gute operative Unternehmensentwicklung auch im Aktienkurs wider.
Am 17. September veranstalte KRONES im Werk Rosenheim ein Analystentreffen. Rund 20 Finanzprofis nahmen an der Veranstaltung teil. Themenschwerpunkt des Treffens war der Bereich Pack- und Palettiertechnik, der überdurchschnittlich stark wachsen soll. Neben dem theoretischen Teil erhielten die Analysten während eines Werkrundgangs einen Einblick in die einzelnen Produktionsschritte in der Pack- und Palettiertechnik.
Die Krones Aktie entwickelte sich von Januar bis September 2014 deutlich besser als der MDAX.
Risiken für die Weltwirtschaft nehmen zu
Die gesamtwirtschaftlichen Aussichten 2014 sind noch relativ gut. Nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) haben aber die Risiken für die Weltwirtschaft in den vergangenen Monaten zugenommen. Deshalb senkte der IWF im Oktober seine Prognose für das globale Wirtschaftswachstum 2014 von 3,4% auf 3,3%. Zu Beginn des Jahres erwartete der IWF noch 3,7% Wachstum. Zu den Gefahren, vor denen die Experten nun warnen, zählen geopolitische Krisen sowie überhitzte Finanz- und Kapitalmärkte. Darüber hinaus könnte die Euro-Krise wieder aufflammen.
Dementsprechend skeptisch ist der IWF für die Euro-Zone. Von 1,1% auf 0,8% verringerten die Konjunkturexperten die Wachstumsprognose 2014 für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des gemeinsamen Währungsraums. Überdurchschnittlich stark fiel die Abwärtsrevision für die deutsche Wirtschaft aus. Der IWF stutzte seine Prognose für das BIP-Wachstum hierzulande von 1,9% auf 1,4%. Deutlich zugenommen hat hingegen die Zuversicht für die US-Konjunktur. Der IWF traut der weltweit größten Volkswirtschaft 2014 ein BIP-Wachstum von 2,2% zu. Im Juli lag die Wachstumsprognose bei lediglich 1,7%.
In den Emerging Markets trüben sich die Aussichten vor allem in Lateinamerika deutlich ein. Kaum verändert hat sich hingegen die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage in Asien. Für China rechnet der IWF für 2014 weiterhin mit einem BIP-Anstieg von 7,4%. Die indische Volkswirtschaft soll anstatt um 5,4% um 5,6% wachsen. Insgesamt verminderten die IWF-Experten die Wachstumsprognose 2014 für die Schwellen- und Entwicklungsländer leicht von 4,5% auf 4,4%.
Deutsche Maschinenbauproduktion soll nur leicht steigen
Wenig berauschend fielen die jüngsten Zahlen zum Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau aus. Im August 2014 stagnierte der Wert der eingehenden Orders im Vergleich zum Vorjahr. Während die Auftragseingänge aus dem Inland um 19% kletterten, ging das Auslandsgeschäft um 9% zurück. Beide Werte wurden nach Aussage des VDMA (Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau) von Basiseffekten beeinflusst. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich Juni bis August 2014 stieg der Auftragseingang im Vorjahresvergleich um insgesamt 3%. Sowohl die Inlandsaufträge als auch die Aufträge aus dem Ausland legten um 3% zu.
Weil der Bestelleingang nicht so recht in Schwung kommt und die gesamtwirtschaftlichen Risiken zugenommen haben, reduzierte der VDMA im August seine Produktionsprognose für das Gesamtjahr 2014. Nicht wie bislang erwartet um 3%, sondern nur in der Größenordnung von einem Prozent dürfte der Wert der produzierten Maschinen und Anlagen 2014 das Vorjahresniveau überschreiten. Überdurchschnittlich soll sich der für Krones relevante Teilbereich Nahrungsmittelund Verpackungsmaschinen entwickeln.
Wirtschaftswachstum 2014 im Vergleich zum Vorjahr in % (IWF-Prognose)
Der Verband deutscher Maschinenund Anlagenbau (VDMA) hat die Produktionsprognose für 2014 gesenkt.
Umsatz
KRONES wächst wie geplant
Im dritten Quartal 2014 verschlechterten sich die gesamtwirtschaftlichen Bedingungen zunehmend. Die Geschäfte von KRONES wurden davon nicht beeinflusst. Trotz wettbewerbsintensiven Umfelds steigerte das Unternehmen von Juli bis September 2014 den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 11,2% von 655,4 Mio.€ auf 728,9 Mio.€. Damit konnten wir das Wachstum gegenüber den beiden ersten Quartalen 2014 beschleunigen. Das Unternehmen profitierte davon, dass es international breit aufgestellt ist und auf den Emerging Markets eine führende Position einnimmt. Im dritten Quartal 2014 hat sich das Wachstum von Krones gegenüber den beiden ersten Quartalen beschleunigt.
Um 6,5% von 2.032,9 Mio.€ auf 2.164,4 Mio.€ legte der Umsatz von KRONES in den ersten neun Monaten 2014 im Vergleich zum Vorjahr zu. Überproportional stiegen die Erlöse im Berichtszeitraum in den Regionen Asien/Pazifik, Südamerika/Mexiko und in China. Als Komplettanbieter konnten wir vorübergehende Nachfrageschwankungen in Teilen des Neumaschinengeschäfts ausgleichen. Das Servicegeschäft entwickelte sich gut und trug wesentlich zum Unternehmenswachstum bei. Nach Ende der ersten drei Quartale sind wir zuversichtlich, unser Wachstumsziel von 4% für das Gesamtjahr zu erreichen.
lagebericht | umsatz
Umsatz nach Regionen
Trotz des sehr hohen Vorjahresniveaus hielt sich der Umsatzrückgang im Inland in den ersten neun Monaten 2014 in Grenzen. Mit 189,2 Mio.€ lagen die Erlöse auf dem Heimatmarkt um 7,3% niedriger als im Vorjahr. Der Anteil des inländischen Umsatzes am Konzernumsatz betrug im Berichtszeitraum 8,7% (Vorjahr: 10,0%).
Insgesamt gut entwickelte sich das Europa-Geschäft (ohne Deutschland) von KRONES in den ersten drei Quartalen 2014. Prozentual am höchsten stiegen die Erlöse in Mitteleuropa (Österreich, Schweiz, Niederlande) und in Russland/GUS. Aufgrund eines starken dritten Quartals verbesserte sich der Umsatz in Westeuropa von Januar bis September um 6,4%. In Osteuropa unterschritten die Erlöse den Vorjahreswert leicht. Insgesamt stieg der europäische Umsatz (ohne Deutschland) in den ersten neun Monaten 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 14,2% von 515,4 Mio.€ auf 588,5 Mio.€. Dies entspricht einem Anteil am Konzernumsatz von 27,2% (Vorjahr: 25,4%).
Nach hohen Umsatzrückgängen im ersten und zweiten Quartal zog das Geschäft in der Region Mittlerer Osten/Afrika im dritten Quartal leicht an. Auf Neunmonatssicht verringerte sich der Umsatz in der Region im Vergleich zum Vorjahr um 22,6% auf 272,6 Mio.€. Wie von uns erwartet legten die Erlöse in China im dritten Quartal weiter zu. In den ersten neun Monaten 2014 kletterte der Umsatz in China um insgesamt 17,1% auf 213,8 Mio.€. Mit plus 46,4% auf 409,8 Mio.€ ist der Umsatz im übrigen asiatisch/pazifischen Raum in den ersten drei Quartalen stark gewachsen. Dies ist zum Teil auf die hohe Nachfrage in Japan nach Produkten und Dienstleistungen von KRONES zurückzuführen. Trotz schwierigen gesamtwirtschaftlichen Bedingungen legte der Umsatz des Unternehmens in der Region Südamerika/Mexiko in den ersten neun Monaten 2014 um 16,0% auf 302,8 Mio.€ zu. In Nord- und Mittelamerika verringerte sich der Umsatz hingegen um 21,1% auf 187,7 Mio.€. Wir rechnen damit, dass sich das Geschäft dort erst im kommenden Jahr spürbar belebt.
Regionale Umsatzverteilung des KRONES Konzerns
| Anteil am Konzernumsatz | 30.09.2014 | 30.09.2013 | Veränd. | ||
|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | % | in Mio. € | % | % | |
| Deutschland | 189,2 | 8,7 | 204,0 | 10,0 | –7,3 |
| Mitteleuropa (ohne Deutschland) | 70,5 | 3,3 | 47,5 | 2,3 | +48,4 |
| Westeuropa | 366,2 | 16,9 | 344,3 | 16,9 | +6,4 |
| Osteuropa | 62,0 | 2,9 | 63,9 | 3,1 | –3,0 |
| Russland, Zentralasien (GUS) | 89,8 | 4,1 | 59,7 | 2,9 | +50,4 |
| Mittlerer Osten/Afrika | 272,6 | 12,6 | 352,0 | 17,5 | –22,6 |
| Asien/Pazifik | 409,8 | 18,9 | 279,9 | 13,8 | +46,4 |
| China | 213,8 | 9,9 | 182,6 | 9,0 | +17,1 |
| Südamerika/Mexiko | 302,8 | 14,0 | 261,0 | 12,8 | +16,0 |
| Nord- und Mittelamerika | 187,7 | 8,7 | 238,0 | 11,7 | –21,1 |
| Gesamt | 2.164,4 | 100,0 | 2.032,9 | 100,0 | +6,5 |
Grundsätzlich ist die Aussagekraft der Umsatzzahlen einzelner Quartale für die verschiedenen Regionen beschränkt, weil es quartalsweise zu starken Auftrags- und Umsatzverschiebungen kommen kann.
Auf den Emerging Markets erzielte KRONES in den ersten drei Quartalen 62,4% des Konzernumsatzes (Vorjahr: 59,0%).
Auftragseingang weiter auf hohem Niveau
Von Juli bis September 2014 konnte KRONES Aufträge im Wert von 735,9 Mio.€ gewinnen. Damit übertraf der Ordereingang das von der »drinktec« beeinflusste hohe Vorjahresniveau um 2,1%. Positiv wirkte sich aus, dass sich die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen von KRONES aus China im dritten Quartal weiter belebte. Auf stabil hohem Niveau entwickelte sich der Auftragseingang aus den Regionen Naher Osten/Afrika, Asien/Pazifik und Mitteleuropa.
In den ersten neun Monaten 2014 stieg der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um 4,5% von 2.103,8 Mio.€ auf 2.197,8 Mio.€ an. Die insgesamt höchsten Zuwachsraten verbuchten wir im Neunmonatszeitraum in den Emerging Markets. Im Gesamtjahr 2014 dürfte der Auftragseingang in etwa gleich stark steigen wie der Umsatz.
Nach drei Quartalen übersteigt der Auftragseingang den Umsatz von Krones.
Auftragsbestand bleibt über der Milliarden-Euro-Marke
Ende September 2014 lag der Auftragsbestand von KRONES bei 1.025,8 Mio.€. Das lag zwar leicht unter dem Wert des Vorjahres von 1.070,2 Mio.€, aber höher als zu Ende des ersten Halbjahrs 2014 (1.018,8 Mio.€). Insgesamt verbessert der komfortable Orderbestand die Planungssicherheit des Unternehmens und ist eine solide Basis, um die Fertigungskapazitäten in den kommenden Monaten gleichmäßig auszulasten.
KRONES steigert Profitabilität
Im dritten Quartal 2014 verbesserte KRONES die Ertragsstärke, weil die Maßnahmen des Strategieprogramms Value zunehmend greifen. Von den Preisen kamen wie erwartet keine positiven Effekte. Von Juli bis September 2014 kletterte das Ergebnis vor Steuern (EBT) im Vergleich zum Vorjahr um 26,5% von 37,4 Mio.€ auf 47,3 Mio.€. Das Ergebnis des dritten Quartals belastete eine Rückstellung im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich, die KRONES für die Neuordnung von KOSME Italien bildete. In etwa gleicher Höhe wurde das EBT von der ertragswirksamen Auflösung der Rückstellung für abgeschlossene Rechtsstreitigkeiten in den USA positiv beeinflusst. Die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, verbesserte sich im dritten Quartal 2014 von 5,7% im Vorjahr auf 6,5%.
Ergebnis vor Steuern 01.01. bis 30.09. in Mio. € Ergebnis vor Steuern Q3 in Mio. € 2010 47,0 2011 84,1 2010 15,0 2011 14,9 2012 50,4 2013 117,1 2012 –13,6 2013 37,4 2014 136,7 2014 47,3 120 80 40 0
Das Konzernergebnis nach Steuern legte im dritten Quartal 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 25,3% auf 32,7 Mio.€ zu. Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 1,03 € (Vorjahr: 0,83 €).
Krones hat die Ertragskraft im dritten Quartal aufgrund von Value-Maßnahmen weiter gestärkt.
In den ersten drei Quartalen 2014 stieg das Ergebnis vor Steuern gegenüber dem Vorjahr um 16,7% von 117,1 Mio.€ auf 136,7 Mio.€. Aufgrund der Erfolge des Value-Programms verbesserte sich die EBT-Marge von 5,8% auf 6,3%. Unterm Strich verdiente das Unternehmen von Januar bis September 2014 mit 95,1 Mio.€ um 16,4% mehr als im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie kletterte im Neunmonatszeitraum von 2,64 € auf 3,01 €.
| 2014 | 2013 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | ||
| Umsatzerlöse | 2.164,4 | 2.032,9 | +6,5% |
| Bestandsveränderung fe/ufe | –29,2 | 5,8 | – |
| Gesamtleistung | 2.135,2 | 2.038,7 | +4,7% |
| Materialaufwand | –1.046,1 | –1.011,5 | +3,4% |
| Personalaufwand | –647,0 | –608,9 | +6,3% |
| Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/ | |||
| Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen | –245,4 | –242,5 | +1,2% |
| ebitda | 196,7 | 175,8 | +11,9% |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –63,8 | –59,5 | +7,2% |
| ebit | 132,9 | 116,3 | +14,3% |
| Finanzergebnis | 3,8 | 0,8 | – |
| Ergebnis vor Steuern (ebt) | 136,7 | 117,1 | +16,7% |
| Ertragsteuern | –41,6 | –35,4 | +17,5% |
| Konzernergebnis | 95,1 | 81,7 | +16,4% |
Ertragsstruktur krones Konzern in Mio. €
Die Gesamtleistung von KRONES stieg in den ersten drei Quartalen 2014 im Vergleich zum Vorjahr mit plus 4,7 % auf 2.135,2 Mio. € weniger stark als der Umsatz (plus 6,5%), weil sich der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen im Berichtszeitraum um 29,2 Mio.€ verringerte.
Wie geplant konnte das Unternehmen die operative Ertragskraft weiter stärken. Einen entscheidenden Beitrag hierfür leisteten die erfolgreichen Maßnahmen des Strategieprogramms Value. Dazu zählt, dass KRONES seine Materialien zunehmend lokal beschafft und sich die Modulbauweise auf immer mehr Maschinen und Anlagen erstreckt. Dies machte sich beim Materialaufwand positiv bemerkbar, der in den ersten neun Monaten 2014 im Vergleich zum Vorjahr mit plus 3,4% auf 1.046,1 Mio.€ (Vorjahr: 1.011,5 Mio.€) deutlich unterproportional zu Umsatz und Gesamtleistung anstieg. Die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, verringerte sich im Berichtszeitraum von 49,6% im Vorjahr auf 49,0%.
Der Personalaufwand legte in den ersten drei Quartalen 2014 um 6,3% von 608,9 Mio.€ im Vorjahr auf 647,0 Mio.€ zu. Während KRONES durch effizientere Produktionsabläufe Kosten sparen konnte, wirkte sich die Tariferhöhung in der Metallbranche negativ auf den Aufwandsposten aus. Darüber hinaus erhöhte die Rückstellung im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich für den Personalabbau bei KOSME Italien im dritten Quartal 2014 die Personalaufwendungen. Unterm Strich erhöhte sich die Personalaufwandsquote, also der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, in den ersten neun Monaten 2014 im Vergleich zum Vorjahr jedoch nur leicht von 29,9% auf 30,3%.
Nur unterproportional um 1,2% von minus 242,5 Mio.€ auf minus 245,4 Mio.€ stieg der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen. Positiv wirkte sich aus, dass KRONES im dritten Quartal Rückstellungen für die abgeschlossenen Rechtsstreitigkeiten in den USA ertragswirksam auflösen konnte. Mit 63,8 Mio.€ überstiegen die Abschreibungen auf das Anlagevermögen in den ersten neun Monaten 2014 den Vorjahreswert von 59,5 Mio.€ um 7,2%. Darin spiegeln sich die hohen Investitionen wider, die KRONES in den Vorjahren tätigte.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) der ersten drei Quartale verbesserte sich um 14,3% von 116,3 Mio.€ im Vorjahr auf 132,9 Mio.€. Weil das Finanzergebnis mit plus 3,8 Mio.€ höher war als im Vorjahr (plus 0,8 Mio.€), kletterte das Ergebnis vor Steuern (EBT) mit plus 16,7% auf 136,7 Mio.€ noch kräftiger als das EBIT. Die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, verbesserte sich von Januar bis September 2014 von 5,8% im Vorjahr auf 6,3%. Die Steuerquote von KRONES veränderte sich im Berichtszeitraum mit 30,4% gegenüber dem Vorjahr (30,2%) kaum. Deshalb stieg das Konzernergebnis in den ersten neuen Monaten 2014 mit plus 16,4% auf 95,1 Mio. € (Vorjahr: 81,7 Mio.€) ähnlich stark wie das EBT.
Während die Materialaufwandsquote rückläufig war, stieg die Personalaufwandsquote aufgrund der Tariferhöhung leicht an.
| 2014 | 2013 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | ||
| Ergebnis vor Steuern | +136,7 | +117,1 | +19,6 |
| zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | +128,9 | +126,7 | +2,2 |
| Veränderung Working Capital | –161,1 | –229,7 | +68,6 |
| Sonstiges (hauptsächlich Ertragsteuern) | –24,6 | –19,0 | –5,6 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | +79,9 | –4,9 | +84,8 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | |||
| und Sachanlagen | –49,6 | –57,7 | +8,1 |
| Sonstiges | +0,1 | ±0 | +0,1 |
| Free Cashflow | +30,4 | –62,6 | +93,0 |
| Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit | –63,4 | +51,4 | –114,8 |
| wechselkursbedingte Veränderung der Finanzmittel | +0,2 | +0,1 | +0,1 |
| Gesamte Änderung der Liquidität | –32,8 | –11,1 | –21,7 |
| Liquidität am Ende des Berichtszeitraums | 207,1 | 121,8 | +85,3 |
Kapitalflussrechnung krones Konzern in Mio. €
Von Januar bis September 2014 verbesserte KRONES den operativen Cashflow (Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit) gegenüber dem Vorjahr um 84,8 Mio.€ von minus 4,9 Mio.€ auf plus 79,9 Mio.€. Zurückzuführen ist dies neben dem höheren Ergebnis vor Steuern auf die Entwicklung des betriebsnotwendigen Kapitals. Während das Unternehmen im Vorjahr 229,7 Mio. € Working Capital aufbaute, waren es im Berichtszeitraum nur 161,1 Mio. €. Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale in Relation zum Umsatz lag bei 24,5 % gegenüber dem Vorjahreswert von 23,7%.
In den ersten neun Monaten investierte KRONES 49,6 Mio.€ (Vorjahr: 57,7 Mio.€) in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Damit verringerten sich die Investitionen wie geplant. Den Free Cashflow, also den aus der operativen Geschäftstätigkeit erzielten Nettozufluss an liquiden Mitteln, verbesserte KRONES in den ersten drei Quartalen 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 93,0 Mio.€ von minus 62,6 Mio.€ auf plus 30,4 Mio. €. Damit sind wir auf gutem Weg, unser Ziel, im Gesamtjahr 2014 einen in etwa gleich hohen Free Cashflow zu erwirtschaften wie 2013 (plus 67,0 Mio.€), zu erreichen.
Von minus 62,6 Mio. € im Vorjahr auf plus 30,4 Mio. € verbesserte sich der Free Cashflow von Krones in den ersten drei Quartalen 2014.
Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale im Verhältnis zum Umsatz erhöhte sich leicht von 23,7% im Vorjahr auf 24,5%.
Um 114,8 Mio.€ von plus 51,4 Mio.€ im Vorjahr auf minus 63,4 Mio.€ ging die Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit in den ersten neun Monaten 2014 zurück. Ausschlaggebend hierfür ist, dass KRONES im Berichtszeitraum eine außerordentlich hohe Dividende (inkl. »Sonderausschüttung«) von 63,2 Mio.€ (Vorjahr: 23,7 Mio. €) zahlte und dem Unternehmen im Vorjahreszeitraum durch den Verkauf eigener Aktien 73,7 Mio.€ zugeflossen sind. Insgesamt verfügte KRONES zum 30. September über liquide Mittel von 207,1 Mio.€ (Vorjahr: 121,8 Mio.€).
Mitarbeiter
KRONES stockt im In- und Ausland Mitarbeiter auf
Das Wachstum von KRONES spiegelt sich auch in den Mitarbeiterzahlen wider. Ende September 2014 beschäftigte das Unternehmen mit insgesamt 12.586 Mitarbeitern 359 mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl der Beschäftigten im Ausland um 173 auf 3.322. Der Grund des Personalausbaus im Ausland liegt darin, näher an die internationalen Kunden heranzurücken und den Service weiter zu verbessern. Im Inland legte die Mitarbeiterzahl um 186 auf 9.264 zu. Anfang September starteten 150 junge Menschen bei KRONES ins Berufsleben. Ende des dritten Quartals lag die Gesamtzahl der Auszubildenden bei 528.
Insgesamt hat Krones gegenüber dem Vorjahr 359 Mitarbeiter aufgebaut.
Bilanzstruktur
| 30.09.2014 | 31.12.2013 | 31.12.2012 | 31.12.2011 | |
|---|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 655 | 642 | 625 | 603 |
| davon Anlagevermögen | 600 | 605 | 587 | 555 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.664 | 1.596 | 1.445 | 1.443 |
| davon flüssige Mittel | 207 | 240 | 133 | 125 |
| Eigenkapital | 960 | 954 | 798 | 763 |
| Fremdkapital | 1.359 | 1.284 | 1.272 | 1.283 |
| langfristige Verpflichtungen | 247 | 213 | 193 | 162 |
| kurzfristige Verpflichtungen | 1.112 | 1.071 | 1.079 | 1.121 |
| Bilanzsumme | 2.319 | 2.238 | 2.070 | 2.046 |
Vermögens- und Kapitalstruktur krones Konzern in Mio. €
Die Bilanzsumme weitete sich wegen des größeren Geschäftsvolumens per 30. September 2014 gegenüber dem Wert vom Jahresende 2013 um 3,6 % auf 2.318,8 Mio. € aus.
Nach neun Monaten wies das Unternehmen insgesamt langfristige Vermögenswerte von 654,9 Mio. € (31. Dezember 2013: 641,8 Mio. €) aus. Hierzu steuerte das Anlagevermögen 600,4 Mio. € (31. Dezember 2013: 605,1 Mio. €) bei, wovon 463,8 Mio. € auf Sachanlagen entfielen. Die immateriellen Vermögenswerte des Unternehmens, bei denen es sich im Wesentlichen um aktivierungspflichtige Entwicklungsaufwendungen handelt, erhöhten sich nach drei Quartalen auf 134,5 Mio. € (31. Dezember 2013: 128,2 Mio. €).
Während die Forderungen gegenüber Kunden im Berichtszeitraum zulegten, konnten die Vorräte leicht abgebaut werden.
Am Ende des Berichtszeitraums lagen die kurzfristigen Vermögenswerte mit 1.663,9 Mio.€ um 4,2% über dem Wert vom 31. Dezember 2013 (1.596,3 Mio.€). Während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 610,9 Mio.€ auf 708,2 Mio.€ anstiegen, nahmen die Vorräte um 2,0 Mio.€ auf 639,0 Mio.€ ab. Die liquiden Mittel verringerten sich im Berichtszeitraum von 239,9 Mio.€ auf 207,1 Mio.€.
Auf der Passivseite stiegen die langfristigen Verpflichtungen von KRONES zum 30. September 2014 auf 246,9 Mio.€ (31. Dezember 2013: 213,2 Mio.€). Hierfür waren im Wesentlichen höhere Rückstellungen für Pensionen verantwortlich. Zum 30. September hatte das Unternehmen keine langfristigen Bankschulden.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Jahresende 2013 um 41,4 Mio.€ auf 1.112,1 Mio.€. KRONES wies nach drei Quartalen keine kurzfristigen Bankverbindlichkeiten aus. Per Ende September 2014 ergibt sich eine Nettoliquidität (flüssige Mittel abzüglich Bankschulden) von 207,1 Mio.€.
Trotz des positiven Konzern-Ergebnisses nach neun Monaten verbesserte sich das Eigenkapital im Berichtszeitraum nur leicht von 954,2 Mio.€ auf 959,8 Mio.€. Grund für den geringfügigen Anstieg ist die hohe Dividendenzahlung an die Aktionäre, die eine einmalige »Sonderausschüttung« beinhaltete. Unsere Eigenkapitalquote lag am 30. September 2014 bei 41,4% (31. Dezember 2013: 42,6%). Krones verfügt somit insgesamt weiterhin über eine äußerst solide Finanz- und Kapitalstruktur.
Kapitalrendite (ROCE) auf 16,1% verbessert
Im Berichtszeitraum steigerte Krones den Return on Capital Employed (ROCE), also das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Verhältnis zum durchschnittlich gebundenen Nettokapital, auf 16,1% (Vorjahr: 15,3%). Vor allem das deutlich verbesserte EBIT (+ 14,3%) war für den Anstieg auschlaggebend. Wir sind sehr zuversichtlich das ROCE-Ziel von mehr als 16% für das Gesamtjahr 2014 zu erreichen.
Ein komfortables Liquiditätspolster sowie eine solide Eigenkapitalausstattung gewähren Krones hohe finanzielle Flexibilität.
Segmentumsatz
Im dritten Quartal 2014 kletterte der Umsatz im Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« im Vergleich zum Vorjahr um 24,0% auf 657,0 Mio.€. Ein Teil der hohen Zuwachsrate geht auf die relativ niedrige Vorjahreszahl zurück. Aber auch unter Berücksichtigung dieses Basiseffektes war das dritte Quartal stark. Von Januar bis September 2014 legte der Umsatz im Kernsegment gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 12,0% von 1.666,0 Mio.€ auf 1.865,9 Mio.€ zu. Der Anteil des Segments am Konzernumsatz der ersten neun Monate 2014 betrug 86,2% (Vorjahr: 82,0%).
Aufgrund eines insgesamt unbefriedigenden dritten Quartals verschlechterte sich der Umsatz im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« in den ersten neun Monaten 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 25,4% von 290,1 Mio.€ auf 216,5 Mio.€. KRONES wird die Anstrengungen forcieren, um den Umsatzrückstand im vierten Quartal aufzuholen und im Gesamtjahr 2014 wieder an das hohe Vorjahresniveau heranzureichen. Zum Konzernumsatz der ersten neun Monate 2014 steuerte die Prozesstechnik 10,0% (Vorjahr: 14,3%) bei.
Im kleinsten Unternehmenssegment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (KOSME)« erhöhte sich der Umsatz in den ersten drei Quartalen 2014 um 6,8% von 76,8 Mio.€ im Vorjahr auf 82,0 Mio.€. Der Anteil am gesamten Umsatz des Berichtszeitraums verharrte auf dem Vorjahreswert von 3,8%.
Mit plus 12,0 % erzielte KRONES im Kernsegment in den ersten drei Quartalen die höchste Wachstumsrate.
Segmentergebnis
Wie von KRONES prognostiziert, verbesserte sich die Ertragskraft des größten Unternehmenssegments »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung«. Ausschlaggebend hierfür waren neben dem Umsatzanstieg vor allem die Erfolge des Strategieprogramms Value. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg von Januar bis September 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 20,7% von 116,8 Mio.€ auf 141,0 Mio.€. Von 7,0% im Vorjahr auf 7,6% erhöhte sich die EBT-Marge, also das Segmentergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Segmentumsatz.
Aufgrund der niedrigen Erlöse verschlechterte sich die Ertragslage im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« im dritten Quartal 2014. Von Juli bis September 2014 schrieb das Segment mit einem Ergebnis vor Steuern (EBT) von minus 1,1 Mio.€ rote Zahlen. In den ersten neun Monaten erwirtschaftete die Prozesstechnik allerdings ein positives EBT von 1,2 Mio.€ (Vorjahr: 0,5 Mio.€). Auch für das Gesamtjahr erwarten wir ein positives Segmentergebnis.
KRONES hat im dritten Quartal das Produktportfolio von KOSME Italien optimiert. Künftig werden am italienischen Standort Roverbella nur noch Produkte der Abfüllund Etikettiertechnik produziert. Der Bereich Pack- und Palettiertechnik wird aufgegeben. Kosme bietet jedoch weiterhin komplette Linien an. Für den nötigen Kapazitäts- und Personalabbau bildeten wir eine Rückstellung im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich, die das KOSME Ergebnis des dritten Quartals belastete. Deshalb verschlechterte sich das Ergebnis vor Steuern des Segments »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (KOSME)« in den ersten drei Quartalen 2014 auf minus 5,5 Mio.€ (Vorjahr: minus 0,2 Mio.€). Das operative Ergebnis von KOSME war im Berichtszeitraum annähernd ausgeglichen.
| Segment Produktabfüllung und -ausstattung | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | |
| ebt in Mio. € |
141,0 | 116,8 |
| ebt -Marge in % |
7,6 | 7,0 |
| Segment Prozesstechnik | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | |
| ebt in Mio. € |
1,2 | 0,5 |
| ebt -Marge in % |
0,6 | 0,2 |
| Segment kos me |
2014 | 2013 |
|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | |
| ebt in Mio. € |
–5,5 | –0,2 |
| ebt -Marge in % |
–6,7 | –0,3 |
Die Ertragsstärke im Kernsegment verbesserte sich weiter. Bei KOSME belastete ein außerordentlicher Aufwand das Ergebnis.
Risikobericht
Das Risikomanagementsystem von KRONES
Um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen, überwachen wir alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend. Im Rahmen unserer Unternehmensstrategie identifizieren, analysieren und erschließen wir auch Chancen. Im Gegensatz zu den Risiken erfassen wir die unternehmerischen Chancen aber nicht im Risikomanagementsystem.
Unser Risikomanagementsystem besteht aus den Modulen Risikoanalyse, Risikoüberwachung sowie Risikoplanung und -steuerung.
Risikoanalyse
Um mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, beobachten wir kontinuierlich alle Geschäftsaktivitäten. Wesentliche projektbezogene Risiken werden vor Auftragsannahme verringert bzw. vermieden. Ab einer fest definierten Ordergröße durchlaufen die Aufträge eine mehrdimensionale Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei Finanzierungsrisiken, technologische Risiken sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken einzeln erfasst und bewertet, bevor ein Auftrag angenommen wird.
Jeweils einmal im Jahr führen wir für die AG und alle wesentlichen Gesellschaften des Konzerns eine umfangreiche Risikoinventur durch. Die Ergebnisse der Risikoinventur sowie Maßnahmen zur Risikoreduzierung fließen in die jährliche Unternehmensplanung ein.
Risikoüberwachung
Durch verschiedene, miteinander verzahnte Controllingprozesse überwachen wir die Risiken im KRONES Konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden Berichten aus den einzelnen Geschäftseinheiten werden der Vorstand und andere Entscheidungsträger frühzeitig über alle eventuellen Risiken und Planabweichungen sowie über den Status der Maßnahmen zur Risikominimierung informiert.
Risikoplanung und -steuerung
Für unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir im Wesentlichen folgende Instrumente, mit denen wir unsere Geschäfte planen und Risiken steuern.
- Jahresplanung
- Mittelfristplanung
- Strategische Planung
- Rollierende Prognoserechnung
- Monats- und Quartalsreports
-
Investitionsplanung
-
Produktionsplanung
- Kapazitätsplanung
- Projektcontrolling
- Debitorenmanagement
- Wechselkursabsicherungsgeschäfte
- Versicherungen
Risiken
Aus heutiger Sicht sind für krones keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Eine detaillierte Darstellung der Risiken des Unternehmens sowie eine ausführliche Beschreibung unseres Risikomanagements sind im Lagebericht des Konzernabschlusses 2013 auf den Seiten 96 bis 107 zu finden. Bei den wesentlichen Risiken des Unternehmens haben sich vom 01.01. bis 30.09.2014 keine wesentlichen Änderungen gegenüber den dort gemachten Ausführungen ergeben.
KRONES will 2014 trotz Unsicherheiten profitabel wachsen
KRONES sieht die wirtschaftlichen Aussichten trotz vieler geopolitischer Risiken verhalten optimistisch. Die Märkte, auf denen KRONES tätig ist, sollten sich stabiler als die Weltwirtschaft entwickeln und bieten weiterhin gute Wachstumsperspektiven.
In den beiden großen Segmenten soll die Ertragskraft steigen
Im Rahmen der Value-Strategie legt KRONES 2014 den Fokus auf Wachstum und Profitabilität. Im Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« werden wir die Kostenstrukturen weiter flexibilisieren. 2014 soll das Kernsegment beim Umsatz stärker zulegen als 2013 (+3,2%) und die Profitabilität leicht verbessern.
Im Segment »Prozesstechnik« werden wir das Service-Geschäft mit Komponenten und Software-Upgrades stärken sowie das Produktportfolio ausbauen. Der Umsatz dürfte 2014 in etwa auf dem Vorjahresniveau liegen. Zudem dürfte das Segment im laufenden Jahr ein positives Ergebnis erwirtschaften.
Aufgrund der Neuaufstellung von Kosme Italien und der dafür im dritten Quartal gebildeten Rückstellung wird das Segment für den unteren Leistungsbereich im Gesamtjahr 2014 rote Zahlen schreiben. Durch die eingeleiteten Maßnahmen will KRONES die Voraussetzung schaffen, dass Kosme ab 2015 nachhaltig profitabel wirtschaften kann.
Ziele für 2014 bestätigt
Insgesamt prognostizieren wir auf Basis der Entwicklung der für KRONES relevanten Märkte und den weiterhin unsicheren politischen und wirtschaftlichen Aussichten für 2014 ein Umsatzwachstum von 4%. Vom Preisniveau erwartet KRONES keine Unterstützung.
Die Ertragskraft, gemessen an der EBT-Marge, soll 2014 erneut steigen. Krones erwartet, dass die ebt-Marge um 6,2% (Vorjahr: 6,0%) liegen wird. Das liegt noch unter unserem Ziel von 7%, das wir mittelfristig erreichen wollen. Bei der dritten Zielgröße, dem ROCE, wollen wir im laufenden Jahr mehr als 16% erreichen. Mittelfristig streben wir einen Wert von 20 % an.
Krones ist optimistisch, die Wachstums- und Ergebnisziele für 2014 zu erreichen.
| Prognose 2014 | Ist-Wert | |
|---|---|---|
| 01.01.– 30.09.2014 | ||
| Umsatzwachstum | +4% | +6,5% |
| EBT-Marge | um 6,2% | 6,3% |
| ROCE | >16% | 16,1% |
| Aktiva | 30.09.2014 | 31.12.2013 | ||
|---|---|---|---|---|
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| Immaterielle Vermögenswerte | 134,5 | 128,2 | ||
| Sachanlagen | 463,8 | 475,1 | ||
| Finanzanlagen | 2,1 | 1,8 | ||
| Anlagevermögen | 600,4 | 605,1 | ||
| Aktive latente Steuern | 19,5 | 17,3 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 29,6 | 12,7 | ||
| Tatsächliche Steuerforderungen | 2,9 | 5,1 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 2,5 | 1,6 | ||
| Langfristige Vermögenswerte | 654,9 | 641,8 | ||
| Vorräte | 639,0 | 641,0 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 708,2 | 610,9 | ||
| Tatsächliche Steuerforderungen | 1,7 | 7,5 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 107,9 | 97,0 | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 207,1 | 239,9 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.663,9 | 1.596,3 | ||
| Bilanzsumme | 2.318,8 | 2.238,1 |
| Passiva | 30.09.2014 | 31.12.2013 | ||
|---|---|---|---|---|
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| Eigenkapital | 959,8 | 954,2 | ||
| Rückstellungen für Pensionen | 187,2 | 145,9 | ||
| Passive latente Steuern | 12,6 | 22,3 | ||
| Sonstige Rückstellungen | 44,5 | 39,1 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,0 | 0,0 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1,4 | 3,3 | ||
| Sonstige Finanzverpflichtungen | 0,0 | 1,7 | ||
| Sonstige Verpflichtungen | 1,2 | 0,9 | ||
| Langfristige Schulden | 246,9 | 213,2 | ||
| Sonstige Rückstellungen | 158,7 | 154,7 | ||
| Steuerrückstellungen | 16,5 | 8,0 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,0 | 0,0 | ||
| Erhaltene Anzahlungen | 473,5 | 468,8 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 164,6 | 192,0 | ||
| Tatsächliche Steuerverbindlichkeiten | 1,6 | 3,7 | ||
| Sonstige Finanzverpflichtungen | 9,2 | 9,5 | ||
| Sonstige Verpflichtungen und | ||||
| Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter | 288,0 | 234,0 | ||
| Kurzfristige Schulden | 1.112,1 | 1.070,7 | ||
| Bilanzsumme | 2.318,8 | 2.238,1 |
| 2014 | 2013 | Ver- | |
|---|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | änderung | |
| Mio. € | Mio. € | % | |
| Umsatzerlöse | 2.164,4 | 2.032,9 | +6,5 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | –29,2 | 5,8 | |
| Gesamtleistung | 2.135,2 | 2.038,7 | +4,7 |
| Materialaufwand | –1.046,1 | –1.011,5 | +3,4 |
| Personalaufwand | –647,0 | –608,9 | +6,3 |
| Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen | |||
| und aktivierten Eigenleistungen | –245,4 | –242,5 | +1,2 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –63,8 | –59,5 | +7,2 |
| EBIT | 132,9 | 116,3 | +14,3 |
| Finanzergebnis | 3,8 | 0,8 | |
| Ergebnis vor Steuern | 136,7 | 117,1 | +16,7 |
| Ertragsteuern | –41,6 | –35,4 | +17,5 |
| Konzernergebnis | 95,1 | 81,7 | +16,4 |
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | 0,0 | 0,0 | |
| Ergebnisanteil KRONES Konzern | 95,1 | 81,7 | |
| Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € | 3,01 | 2,64 |
| 2014 | 2013 | Ver- |
|---|---|---|
| 3. Quartal | 3. Quartal | änderung |
| Mio. € | Mio. € | % |
| 728,9 | 655,4 | +11,2 |
| 3,5 | 6,2 | |
| 732,4 | 661,6 | +10,7 |
| –374,9 | –326,8 | +14,7 |
| –213,0 | –194,8 | +9,3 |
| –75,6 | –81,0 | –6,7 |
| –22,1 | –21,0 | +5,2 |
| 46,8 | 38,0 | +23,2 |
| 0,5 | –0,6 | |
| 47,3 | 37,4 | +26,5 |
| –14,6 | –11,3 | +29,2 |
| 32,7 | 26,1 | +25,3 |
| 0,0 | 0,0 | |
| 32,7 | 26,1 | |
| 1,03 | 0,83 | |
| 2014 | 2013 | |
|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | |
| Mio. € | Mio. € | |
| Ergebnis vor Steuern | 136,7 | 117,1 |
| Abschreibungen und Zuschreibungen | 63,8 | 59,5 |
| Erhöhung der Rückstellungen | 66,6 | 75,4 |
| ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern | 1,3 | –9,5 |
| Zinsaufwendungen und Zinserträge | –2,0 | 0,8 |
| Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen | –0,2 | 0,1 |
| sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | –0,6 | 0,4 |
| Erhöhung der Vorräte, der Forderungen aus L+L und sonstigen Vermögenswerten, | ||
| die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | –140,5 | –30,3 |
| Verminderung der Verbindlichkeiten aus L+L und sonstigen Verbindlichkeiten, | ||
| die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | –20,6 | –199,4 |
| aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel | 104,5 | 14,1 |
| gezahlte Zinsen | –0,8 | –2,7 |
| gezahlte und erhaltene Ertragsteuern | –23,8 | –16,3 |
| Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit | 79,9 | –4,9 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | –24,2 | –28,4 |
| Einzahlungen aus Abgang von immateriellen Vermögenswerten | 0,0 | 0,9 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | –25,4 | –29,3 |
| Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen | 1,9 | 1,1 |
| Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen | –0,5 | –0,7 |
| Einzahlungen aus Abgang von Finanzanlagen | 0,1 | 1,4 |
| Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen | –6,3 | –5,0 |
| erhaltene Zinsen | 3,1 | 0,6 |
| erhaltene Dividenden | 1,8 | 1,7 |
| Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit | –49,5 | –57,7 |
| Auszahlungen an Unternehmenseigner | –63,2 | –23,7 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf eigener Aktien | 0,0 | 73,7 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten | 0,0 | 1,4 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Finanzverbindlichkeiten | –0,2 | 0,0 |
| Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit | –63,4 | 51,4 |
| zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | –33,0 | –11,2 |
| wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds | 0,2 | 0,1 |
| Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode | 239,9 | 132,9 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 207,1 | 121,8 |
| Mutterunternehmen | Anteile anderer Gesellschafter |
Konzern eigen kapital |
|||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichn. | Kapital- | Gewinn- | Währ.- | Sonstige | Konzern- | Eigen- | Eigen- | ||
| Kapital | rücklage | rücklagen | Differenz. | Rücklagen | bilanz- | kapital | kapital | ||
| Eigenkap. | gewinn | ||||||||
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| Stand 1. Januar 2013 | 40,0 | 66,8 | 365,2 | 3,6 | –40,7 | 363,6 | 798,5 | 0,0 | 798,5 |
| Dividendenzahlung (0,75 € je Aktie) | –23,7 | –23,7 | –23,7 | ||||||
| Konzernergebnis 9 Monate 2013 | 81,7 | 81,7 | 0,0 | 81,7 | |||||
| Verkauf eigener Aktien | 74,9 | –1,2 | 73,7 | 73,7 | |||||
| Währungsdifferenzen | –17,1 | –17,1 | –17,1 | ||||||
| versicherungsmathematische | |||||||||
| Gewinne/Verluste aus Pensionen | –1,3 | –1,3 | –1,3 | ||||||
| Hedge Accounting | 1,6 | 1,6 | 1,6 | ||||||
| Stand 30. September 2013 | 40,0 | 141,7 | 364,0 | –13,5 | –40,4 | 421,6 | 913,4 | 0,0 | 913,4 |
| Konzernergebnis 4. Quartal 2013 | 37,7 | 37,7 | 0,0 | 37,7 | |||||
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 0,2 | –0,2 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Einstellung in die Kapitalrücklage | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Währungsdifferenzen | 2,0 | 2,0 | 2,0 | ||||||
| versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus Pensionen |
1,3 | 1,3 | 1,3 | ||||||
| Hedge Accounting | –0,2 | –0,2 | -0,2 | ||||||
| Stand 31. Dezember 2013 | 40,0 | 141,7 | 364,2 | –11,5 | –39,3 | 459,1 | 954,2 | 0,0 | 954,2 |
| Dividendenzahlung (2,00 € je Aktie) | –63,2 | –63,2 | –63,2 | ||||||
| Konzernergebnis 9 Monate 2014 | 95,1 | 95,1 | 0,0 | 95,1 | |||||
| Währungsdifferenzen | 3,2 | 3,2 | 3,2 | ||||||
| versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus Pensionen |
–27,4 | –27,4 | –27,4 | ||||||
| Hedge Accounting | –2,1 | –2,1 | –2,1 | ||||||
| Stand 30. September 2014 | 40,0 | 141,7 | 364,2 | –8,3 | –68,8 | 491,0 | 959,8 | 0,0 | 959,8 |
Aufstellung der im Konzern-Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen
| 2014 | 2013 | |
|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | |
| Mio. € | Mio. € | |
| Konzernergebnis | 95,1 | 81,7 |
| Posten, die nicht in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden | ||
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen | –27,4 | –1,3 |
| –27,4 | –1,3 | |
| Posten, die anschließend möglicherweise in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden | ||
| Unterschied aus Währungsumrechnung | 3,2 | –17,1 |
| Derivative Finanzinstrumente | –2,1 | 1,6 |
| 1,1 | –15,5 | |
| Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen | –26,3 | –16,8 |
| Summe der im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen | 68,8 | 64,9 |
| davon Anteile anderer Gesellschafter | 0,0 | 0,0 |
| davon Anteile KRONES Konzern | 68,8 | 64,9 |
Segmentberichterstattung krones Konzern
| Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und |
Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/ |
Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungs- |
krones Konzern |
|||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| -ausstattung | Prozesstechnik | bereich (kos me) |
||||||
| 2014 2013 |
2014 | 2013 | 2014 | 2013 | 2014 | 2013 | ||
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | |
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| Umsatzerlöse | 1.865,9 | 1.666,0 | 216,5 | 290,1 | 82,0 | 76,8 | 2.164,4 | 2.032,9 |
| EBT | 141,0 | 116,8 | 1,2 | 0,5 | –5,5 | –0,2 | 136,7 | 117,1 |
| EBT-Marge | 7,6% | 7,0% | 0,6% | 0,2% | –6,7% | –0,3% | 6,3% | 5,8% |
| Mitarbeiter am 30.09.* | 10.951 | 10.790 | 813 | 624 | 488 | 502 | 12.252 | 11.916 |
*Konsolidierungskreis
Allgemeine Angaben
Gesetzliche Grundlagen
Der Konzernabschluss der KRONES AG (»KRONES Konzern«) zum 30. September 2014 ist in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) – wie von der Europäischen Union verabschiedet – erstellt. Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener IFRS oder deren Interpretationen wurde nicht durchgeführt.
Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden gegebenenfalls in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Gewinn-und-Verlust-Rechnung sind die Gewinn- und Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter gegebenenfalls Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird gegebenenfalls gesondert dargestellt.
Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist gegebenenfalls um die Minderheitsanteile erweitert. Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den IFRS neben der Bilanz, der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Kapitalflussrechnung als Anhang in den Konzernabschluss aufzunehmen sind.
Für die Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro.
Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss der KRONES AG zum 30. September 2014 sind neben der KRONES AG alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der KRONES AG mehr als 50% der Stimmrechte zustehen.
Im Geschäftsjahr 2014 wurde die HST Maschinenbau GmbH, Dassow, Deutschland erworben und in den Konsolidierungskreis aufgenommen.
Des Weiteren wurde die Albatros GmbH, Neutraubling gegründet und in die Syskron Holding GmbH, Neutraubling umfirmiert. Außerdem wurde die Krones Kazakhstan TOO, Almaty, Kasachstan gegründet. Die Gesellschaften wurden in den Konsolidierungskreis aufgenommen.
Die Erstkonsolidierung der neuen Gesellschaften wurde auf den Erwerbs- bzw. Gründungszeitpunkt vorgenommen.
Konsolidierungsgrundsätze
Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Unternehmen nach IFRS 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»acquisition method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.
Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.
Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden gegebenenfalls als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.
Unternehmen, bei denen KRONES die Möglichkeit hat, maßgeblichen Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik auszuüben (in der Regel durch mittel- oder unmittelbare Stimmrechtsanteile von 20% bis 50%), werden im Konzernabschluss nach der Equity-Methode bilanziert und erstmalig mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die den Anteil am Reinvermögen des assoziierten Unternehmens übersteigenden Anschaffungskosten werden bestimmten am beizulegenden Zeitwert ausgerichteten Anpassungen unterworfen und der verbleibende Betrag als Geschäfts- oder Firmenwert erfasst. Der Geschäfts- oder Firmenwert, der aus der Anschaffung eines assoziierten Unternehmens resultiert, ist im Buchwert des assoziierten Unternehmens enthalten und wird nicht planmäßig abgeschrieben, sondern als Bestandteil der gesamten Beteiligung an dem assoziierten Unternehmen auf Wertminderung überprüft. Der Anteil von KRONES am Ergebnis des assoziierten Unternehmens nach Erwerb wird in der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Die kumulierten Veränderungen nach dem Erwerbszeitpunkt erhöhen beziehungsweise vermindern den Beteiligungsbuchwert des assoziierten Unternehmens. Ergebnisse aus Geschäftsvorfällen zwischen KRONES und seinen assoziierten Unternehmen werden gemäß dem Anteil von KRONES an dem assoziierten Unternehmen eliminiert.
Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.
Dies gilt auch für Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen, sofern die Bestände aus diesen Lieferungen zum Stichtag noch im Bestand des Konzerns sind.
Währungsumrechnung
Die funktionale Währung der KRONES AG ist der Euro.
Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß IAS 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften
primär ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.
Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral verrechnet.
In den Jahresabschlüssen der KRONES AG und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Nicht monetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.
Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.
| Stichtagskurs | Durchschnittskurs | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 30.09.2014 | 31.12.2013 | 2014 | 2013 | |||
| US-Dollar | USD | 1,259 | 1,376 | 1,356 | 1,317 | |
| Britisches Pfund | GBP | 0,778 | 0,836 | 0,812 | 0,852 | |
| Schweizer Franken | CHF | 1,206 | 1,227 | 1,218 | 1,231 | |
| Dänische Kronen | DKK | 7,443 | 7,460 | 7,459 | 7,457 | |
| Kanadischer Dollar | CAD | 1,408 | 1,474 | 1,483 | 1,348 | |
| Japanischer Yen | JPY | 138,160 | 144,750 | 139,578 | 127,268 | |
| Brasilianischer Real | BRL | 3,081 | 3,204 | 3,102 | 2,791 | |
| Chinesischer Renminbi Yuan | CNY | 7,748 | 8,344 | 8,337 | 8,188 | |
| Mexikanischer Peso | MXN | 16,995 | 18,000 | 17,780 | 16,692 | |
| Ukrainischer Griwna | UAH | 16,309 | 11,190 | 15,151 | 10,713 | |
| Südafrikanischer Rand | ZAR | 14,192 | 14,460 | 14,530 | 12,476 | |
| Kenianischer Schilling | KES | 112,525 | 118,900 | 118,354 | 113,511 | |
| Nigerianischer Naira | NGN | 206,320 | 215,620 | 220,479 | 209,755 | |
| Russischer Rubel | RUB | 49,710 | 45,105 | 48,004 | 41,647 | |
| Thailändischer Baht | THB | 40,838 | 45,150 | 43,946 | 40,027 | |
| Indonesische Rupiah | IDR | 15.345,500 | 16.787,000 | 15.882,957 | 13.217,304 | |
| Angolanischer Kwanza | AOA | 124,698 | 134,382 | 132,369 | 126,626 | |
| Türkische Lira | TRY | 2,872 | 2,940 | 2,932 | 2,456 | |
| Kasachische Tenge | KZT | 229,110 | 212,928 | 241,967 | 199,665 | |
Die Wechselkurse wesentlicher Währungen betragen zum Euro:
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Jahresabschlüsse der KRONES AG sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß IAS 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.
Der Konzernabschluss enthält einige Ermessensspielräume; insbesondere im Bereich der Bewertung des Anlagevermögens, der Vorräte, der Forderungen, der Pensionsrückstellungen und Rückstellungen, die auf die Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.
Immaterielle Vermögenswerte
Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten, werden gemäß IAS 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen verbunden sein wird und die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren und wird unter dem Posten »Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen« ausgewiesen.
Forschungs- und Entwicklungskosten
Entwicklungskosten des KRONES Konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit durch die Nutzung ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil wahrscheinlich ist. Forschungskosten sind entsprechend IAS 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Fremdkapitalkosten werden als Anschaffungs- oder Herstellungskosten mit einem Fremdkapitalkostensatz in Höhe von 0,43% aktiviert.
Geschäfts- oder Firmenwerte
Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte sind nicht vorhanden.
Sachanlagen
Sachanlagen des KRONES Konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen, bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen.
Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach IAS 16 erfolgte nicht.
Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:
| in Jahren | |
|---|---|
| Betriebs- und Geschäftsgebäude | 14 bis 50 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 5 bis 18 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3 bis 15 |
Bei den Nutzungsdauern wurden die unterschiedlichen Komponenten eines Anlagegegenstandes mit bedeutsamen Anschaffungswertunterschieden berücksichtigt.
Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden.
Zuwendungen der öffentlichen Hand für Vermögenswerte werden von den Anschaffungskosten des Vermögenswertes abgesetzt und in den Folgeperioden ertragswirksam aufgelöst.
Leasing
Leasingverträge, bei denen der KRONES Konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind, werden nach IAS 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjekts vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verpflichtungen passiviert.
Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet, da die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.
Finanzinstrumente
Die Finanzinstrumente nach IAS 39, die bei KRONES eingesetzt werden, setzen sich aus Finanzanlagen
- zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (derivative Finanzinstrumente)
- zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten
- finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten
zusammen.
Bei den Bewertungskategorien entsprechen die Buchwerte grundsätzlich den Marktwerten.
Für die Finanzanlagen besteht kein Markt, aus diesem Grunde werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Die beizulegenden Zeitwerte und Buchwerte basieren auf marktüblichen Verzinsungen und beobachtbaren aktuellen Markttransaktionen (Stufe 2 i. S.d. IFRS 13.72).
Die Kassageschäfte werden zum Erfüllungstag bilanziert, die derivativen Finanzinstrumente zum Handelstag.
Die Nettogewinne und -verluste enthalten Wertminderungen und Bewertungsänderungen bei derivativen Finanzinstrumenten und sind den Erläuterungen zu den jeweiligen Bewertungskategorien zu entnehmen.
Die Klassen nach IFRS 7 setzen sich neben den oben genannten Bewertungskategorien nach IAS 39 aus Zahlungsmitteln und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing zusammen.
Die Angaben zur Risikoberichterstattung nach IFRS 7 sind dem Risikobericht im Konzernlagebericht zu entnehmen.
Finanzanlagen
Finanzanlagen werden, abgesehen von Wertpapieren, zu Anschaffungskosten, vermindert um Wertberichtigungen, angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens werden als »zur Veräußerung verfügbar« eingestuft und erfolgsneutral zum fair value bewertet. Eine Einstufung als »bis zur Endfälligkeit gehalten« findet nicht statt.
Darüber hinaus wird im KRONES Konzern bei keiner Bilanzposition die »fair value Option« nach IAS 39 angewendet.
Derivative Finanzinstrumente
Die im KRONES Konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt.
Die Kategorien des Währungsrisikos bei KRONES bestehen im Wesentlichen in Transaktionsrisiken, die in Wechselkursen und deren Zahlungsflüssen in Fremdwährungen begründet sind. Hiervon betroffen sind im Wesentlichen die Währungen US-Dollar, australischer Dollar und kanadischer Dollar sowie britisches Pfund.
Grundsätzlich werden innerhalb der Sicherungsstrategie 100% der Fremdwährungspositionen abgesichert. Hierbei werden im Wesentlichen Devisentermingeschäfte und vereinzelt Swapgeschäfte und Währungsswaps verwendet.
Ziel der Strategie ist die Minimierung des Währungsrisikos durch den Einsatz der als hochwirksam eingeschätzten Sicherungsinstrumente. Hierdurch soll sowohl die Kurssicherung als auch Planungssicherheit erreicht werden.
Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Diese ermitteln sich aus Input-Faktoren der Stufe 2 i.S.d. IFRS 13.72. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst; es sei denn, die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.
Die derivativen Finanzinstrumente, bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktwertänderung entweder im Ergebnis oder als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen wird. Beim Cashflow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften die Marktwertänderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäftes in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgebucht. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt auf Basis der Terminbewertungskurse der jeweiligen Geschäftsbank.
Sie werden ausgebucht, wenn im Wesentlichen alle Chancen und Risiken übertragen worden sind.
Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen. Die hierfür verwendeten Indikatoren sind die Altersstruktur der Forderungen und die wirtschaftliche Situation der Kunden.
Vorräte
Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt.
Vertriebskosten und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.
Als Bewertungsvereinfachungsverfahren für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden die FiFo-Methode sowie die Durchschnittsmethode verwendet.
Kundenspezifische Fertigungsaufträge
Kundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß IAS 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Methode«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse, für den Anlagen- und Maschinenteil, entsprechend der physischen Vollendung der Anlagen und Maschinen, am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad für den Montageanteil entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Montageanteils. Der Bilanzausweis für am Bilanzstichtag laufende Fertigungsaufträge erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Latente Steuern
Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach IFRS und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet.
Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert.
Rückstellungen für Pensionen
Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß IAS 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste wirken sich unmittelbar in der Konzernbilanz aus und führen zu einer Erhöhung der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen sowie zu einer Verringerung des Eigenkapitals. Die Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung ist frei von Effekten aus versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten, diese werden im sonstigen Ergebnis erfasst. Die Nettopensionsverpflichtung wird mit dem Diskontierungszinssatz verzinst, der der Bewertung der Bruttopensionsverpflichtung zugrunde liegt. Da die Nettopensionsverpflichtung um etwaiges Planvermögen gekürzt ist, wird durch diese Berechnung für das Planvermögen eine Verzinsung in Höhe des Diskontierungszinssatzes angenommen.
Verpflichtungen aus Altersteilzeit
Die im Rahmen von Altersteilzeitvereinbarungen zugesagten Aufstockungsbeträge stellen andere langfristig fällige Leistungen an Arbeitnehmer dar. Aufstockungsbeträge sind damit nicht vollständig mit ihrem Barwert zu passivieren, sondern es erfolgt eine ratierliche Ansammlung der Aufstockungsbeträge über die betreffenden aktiven Dienstjahre der altersteilzeitbegünstigten Arbeitnehmer.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrags zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten, bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.
Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.
Finanzielle Verbindlichkeiten
Die finanziellen Verbindlichkeiten werden nach IAS 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.
Umsatzerlöse
Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des IAS 18, mit Ausnahme von den nach IAS 11 bewerteten Aufträgen, mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und ein wirtschaftlicher Nutzenzufluss aus dem Verkauf von Gütern hinreichend wahrscheinlich ist.
Die Umsatzerlöse werden, vermindert um Erlösschmälerungen, ausgewiesen.
Segmentberichterstattung
KRONES berichtet über drei Geschäftssegmente, die die strategischen Geschäftseinheiten darstellen. Diese werden nach Produktsparten und Services aufgeteilt und aufgrund der verschiedenen Technologien separat gesteuert. Der Vorstand als Entscheidungsträger steuert auf Basis der monatlichen Berichterstattung danach das Unternehmen.
Das Segment 1 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und Produktausstattung. Das Segment 2 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik und Segment 3 Maschinen und Anlagen im unteren Leistungsbereich.
Die zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsregeln sind dieselben wie unter den »Allgemeinen Angaben« beschrieben.
Die Segmentleistung wird auf Basis der internen Berichterstattung an den Vorstand vor allem durch die Segment-Umsatzerlöse und das Segment-EBT gemessen.
Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre Umsätze sind nicht nennenswert.
Name und Sitz der Gesellschaft Höhe der Beteiligung der KRONES ag in %*
| neusped Neutraublinger Speditions-GmbH, Neutraubling | 100,00 |
|---|---|
| KIC KRONES Internationale Cooperations-Gesellschaft mbH, Neutraubling | 100,00 |
| ecomac Gebrauchtmaschinen GmbH, Neutraubling | 100,00 |
| EVOGUA RD GmbH, Nittenau |
100,00 |
| MAINTEC Service GmbH, Collenberg/Main | 100,00 |
| HST Maschinenbau GmbH, Dassow | 100,00 |
| Syskron Holding GmbH, Neutraubling |
100,00 |
| S.A. KRONES N.V., Louvain-la-Neuve, Belgien | 100,00 |
| MAINTEC Service eood, Sofia, Bulgarien | 100,00 |
| KRONES Nordic ApS, Holte, Dänemark | 100,00 |
| KRONES S.A.R.L., Viviers du Lac, Frankreich | 100,00 |
| KRONES UK Ltd., Bolton, Großbritannien | 100,00 |
| KRONES S.R.L., Garda (vr), Italien | 100,00 |
| KOSME S.R.L., Roverbella, Italien | 100,00 |
| KRONES Kazakhstan, Almaty, Kasachstan | 100,00 |
| KRONES Nederland B.V., Bodegraven, Niederlande | 100,00 |
| KOSME Gesellschaft mbH, Sollenau, Österreich | 100,00 |
| KRONES Spólka z.o.o., Warschau, Polen | 100,00 |
| KRONES Portugal Equipamentos Industriais Lda., Barcarena, Portugal | 100,00 |
| KRONES o.o.o., Moskau, Russische Föderation | 100,00 |
| KRONES Romania Prod. S.R.L., Bukarest, Rumänien | 100,00 |
| KRONES AG, Buttwil, Schweiz | 100,00 |
| KRONES Iberica, S. A., Barcelona, Spanien | 100,00 |
| KRONES S.R.O., Prag, Tschechische Republik | 100,00 |
| KONPLA N S.R.O., Pilsen, Tschechische Republik |
100,00 |
| KRONES Makina Sanayi ve Tikaret Ltd. Sirketi, Istanbul, Türkei | 100,00 |
| KRONES Ukraine LLC, Kiew, Ukraine | 100,00 |
| KRONES Angola – Representacoes, Comercio e Industria, Lda., Luanda, Angola | 100,00 |
| KRONES Surlatina S. A., Buenos Aires, Argentinien | 100,00 |
| KRONES do Brazil Ltda., São Paulo, Brasilien | 100,00 |
| KRONES S. A., São Paulo, Brasilien | 100,00 |
| KRONES Machinery (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China | 100,00 |
| KRONES Trading (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China | 100,00 |
| KRONES Asia Ltd., Hongkong, VR China | 100,00 |
| KRONES India Pvt. Ltd., Bangalore, Indien | 100,00 |
| PT. KRONES Machinery Indonesia, Jakarta, Indonesien | 100,00 |
| KRONES Japan Co. Ltd., Tokio, Japan | 100,00 |
| KRONES Machinery Co. Ltd., Mississauga, Ontario, Kanada | 100,00 |
| KRONES LCS Center East Africa Limited, Nairobi, Kenia | 100,00 |
| KRONES Andina Ltda., Bogotá, Kolumbien | 100,00 |
| KRONES Korea Ltd., Seoul, Korea | 100,00 |
| KRONES Mex S. A. DE C.V., Mexiko D. F., Mexiko | 100,00 |
| KRONES LCS Center West Africa Limited, Lagos, Nigeria | 100,00 |
| KRONES Southern Africa (Prop.) Ltd., Johannesburg, Südafrika | 100,00 |
| KRONES (Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand | 100,00 |
| KRONES, Inc., Franklin, Wisconsin, USA | 100,00 |
| Maquinarias KRONES de Venezuela S. A., Caracas, Venezuela | 100,00 |
*unmittelbare und mittelbare Beteiligung
Nachdem die Voraussetzungen für die Anwendung des Mitbestimmungsgesetzes 1976 seit 1987 erfüllt waren, erfolgte eine Erweiterung des Aufsichtsrats von sechs auf zwölf Mitglieder. Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden sechs Mitglieder von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.
Aufsichtsrat Vorstand
Ernst Baumann Aufsichtsratsvorsitzender * zf friedrichshafen ag
Werner Schrödl** Gesamtbetriebsratsvorsitzender Stv. Aufsichtsratsvorsitzender * Verwaltungsrat der Bayerischen Betriebskrankenkassen
Klaus Gerlach** Head of Central International Operations and Services
Dr. Klaus Heimann** Leiter des Ressorts Bildungsund Qualifizierungspolitik der ig metall (bis 14. Juli 2014)
Dr. Jochen Klein Geschäftsführer der I-Invest GmbH (bis 25. Juni 2014) * döhler GMBH * hoyer gmbh * Consortium Gastronomie GmbH
Norman Kronseder Land- und Forstwirt * bayerische futtersaatbau gmbh
Philipp Graf von und zu Lerchenfeld MdB, Dipl.-Ing. agr., WP/StB Dr. Alexander Nerz Rechtsanwalt
Dr. Verena Di Pascale** Stellvertretende Vorsitzende des DGB Bayern (seit 14. Juli 2014) *Klinik Höhenried gGmbH
Johann Robold** Betriebsrat
Petra Schadeberg-Herrmann Geschäftsführende Gesellschafterin der Krombacher Finance GmbH, Schawei GmbH, Diversum Holding GmbH &Co.KG * Commerzbank AG
Jürgen Scholz** 1. Bevollmächtigter und Kassierer ig metall Verwaltungsstelle Regensburg * infineon technologies ag
Hans-Jürgen Thaus Vormals stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Krones AG (seit 25. Juni 2014) * MASCHINENFABRIK RHEINHAUSEN GMBH * KURTZ HOLDING GMBH & BETEILIGUNGS KG * SCHULER AG
Josef Weitzer** Stv. Gesamtbetriebsrats-
vorsitzender
Volker Kronseder Vorsitzender Personal, Kommunikation und Qualität
Christoph Klenk Finanzen, Controlling und Informationsmanagement
Rainulf Diepold Vertrieb und Marketing
Werner Frischholz Anlagen und Komponenten (bis 31. August 2014)
Thomas Ricker Abfüll- und Verpackungstechnik
Markus Tischer International Operations and Services (seit 1. Januar 2014)
Ralf Goldbrunner Anlagen und Komponenten (seit 1. September 2014)
* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG ** Von der Belegschaft gewählt Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.
* Sparkasse Regensburg
Glossar
| Cashflow | Gesamtheit von Zu- und Abflüssen von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten in einer Periode. |
|---|---|
| DAX | Deutscher Aktienindex (DAX ). Der Index umfasst die 30 größten (gemessen an Börsenwert und Börsenumsatz) deutschen Unternehmen. |
| EBITDA | Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Earnings before interest, taxes, depreci ation and amortisation). |
| EBIT | Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings before interest and taxes). |
| EBT | Ergebnis vor Steuern (Earnings before taxes). |
| EBT-Marge | Verhältnis Ergebnis vor Steuern zum Umsatz. |
| Eigenkapital | Mittel, die dem Unternehmen von den Eigentümern durch Einzahlung und/oder Einlage bzw. aus einbehaltenen Gewinnen zur Verfügung gestellt werden. |
| Eigenkapitalrendite vor Steuern | Verhältnis Ergebnis vor Steuern zu durchschnittlichem Eigenkapital. |
| Free Cashflow | Der frei verfügbare Cashflow, der zur Dividendenausschüttung, Schuldentilgung oder Thesaurierung zur Verfügung steht. Der Free Cashflow berechnet sich, indem man von der Mittelveränderung aus der laufenden Geschäftstätigkeit die Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit abzieht. |
| Fremdkapital | Zusammenfassende Bezeichnung für die auf der Passivseite der Bilanz auszuweisenden Rückstellungen, Verbindlichkeiten und passivischen Rechnungsabgrenzungsposten. |
| IFRS | International Financial Reporting Standards. Vom International Accounting Standards Board (IASB) erarbeitete, international harmonisierte und angewandte Rechnungslegungs grundsätze. |
| Kapitalflussrechnung | Betrachtung der Liquiditätsentwicklung/Zahlungsströme unter Berücksichtigung der Mittelherkunft- und Mittelverwendungseffekte innerhalb des Geschäftsjahres. |
| MDAX | Index, der die 50 größten (gemessen an Börsenwert und Börsenumsatz) deutschen und ausländischen Unternehmen der klassischen Sektoren unterhalb des DAX umfasst. |
| Nettoliquidität | Zahlungsmittel und Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens abzüglich der Verbindlich keiten gegenüber Kreditinstituten. |
| ROCE (passivisch) | Verhältnis EBIT zur durchschnittlichen Nettokapitalbindung (Bilanzsumme abzüglich zins freie Verbindlichkeiten und zinsfreie sonstige Rückstellungen). |
| ROCE (aktivisch) | Verhältnis EBIT zur durchschnittlichen Summe aus Anlagevermögen und Working Capital. |
| Working Capital | Das betriebsnotwendige Kapital errechnet sich wie folgt: (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen + Vorräte + geleistete Anzahlungen) – (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen + erhaltene Anzahlungen) |
| Geschäftsbericht 2014 |
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| Zwischenbericht zum 31.03.2015 |
| Zwischenbericht zum 30.06.2015 |
Impressum
22.10.2015 Zwischenbericht zum 30.09.2015
| Herausgeber | KRONES ag |
|---|---|
| Böhmerwaldstraße 5 | |
| 93073 Neutraubling | |
| Projektleitung | Roland Pokorny, |
| Leiter Corporate Communications | |
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