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KRONES AG — Interim / Quarterly Report 2009
Oct 29, 2009
251_10-q_2009-10-29_c9814c77-968a-47a6-bae6-7facb76a59ad.pdf
Interim / Quarterly Report
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| 01.01. bis 30.09.009 |
01.01. bis 30.09.008 |
Verän derung |
||
|---|---|---|---|---|
| Umsatz | Mio. € | 1.364,0 | 1.765,9 | –,8% |
| Auftragseingang inkl. Lifecycle Service | Mio. € | 1.414,4 | 1.870,4 | –4,4% |
| Auftragsbestand zum 30.09. inkl. Lifecycle Service | Mio. € | 887,8 | 996,3 | –10,9% |
| Investitionen | Mio. € | 6, | 60,3 | 3,% |
| Beschäftigte am 30.09. | ||||
| Weltweit | 10.3 | 10.47 | –0,% | |
| Inland | 8.166 | 8.73 | –1,3% | |
| ebitda | Mio. € | 18,7 | 164, | –88,6 % |
| ebit | Mio. € | –8, | 17,6 | – |
| ebt | Mio. € | –6,9 | 16,8 | – |
| Konzernergebnis | Mio. € | –5,4 | 86,8 | – |
| Ergebnis je Aktie* | € | –0,85 | ,75 | – |
| Brutto-Cashflow** | Mio. € | 1,5 | 13,4 | –8,6 % |
* verwässert/unverwässert, ** Gewinn + Abschreibungen
| 01.07. bis | 01.07. bis | Verän | ||
|---|---|---|---|---|
| 30.09.009 | 30.09.008 | derung | ||
| Umsatz | Mio. € | 439,6 | 561,0 | –1,6% |
| Auftragseingang | Mio. € | 540,4 | 67,9 | –13,9% |
| ebitda | Mio. € | 6, | 48,4 | –87, % |
| ebit | Mio. € | –11,0 | 35,8 | – |
| ebt | Mio. € | –11,1 | 35,0 | – |
| Konzernergebnis | Mio. € | –9,4 | 4,4 | – |
| Ergebnis je Aktie* | € | –0,31 | 0,78 | – |
* verwässert/unverwässert
Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,
vor etwa einem Jahr rutschte die Weltwirtschaft in eine tiefe Krise. Auch krones bekam die Folgen der globalen Rezession zu spüren. Nach einer langen Wachstumsphase war unser Unternehmen aus der Erfolgsspur geraten. Das lässt sich auch an den Zahlen zum dritten Quartal ablesen. Mit 1.364,0 Mio. € haben wir in den ersten neun Monaten 2009 um 22,8% weniger umgesetzt als im Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern verschlechterte sich von 126,8 Mio. € auf minus 26,9 Mio. €. Dennoch gibt es auch eine gute Nachricht: Das Schlimmste dürften wir überstanden haben.
Ein zuverlässiges Stimmungsbarometer für unsere Branche ist die »drinktec«. Auf der weltweit größten Messe für die Getränke- und Verpackungsindustrie, die von 14. bis 19. September in München stattfand, haben wir viele positive Signale erhalten. Unser Fazit: Die Schockstarre hat sich gelöst, es kommt wieder Leben in die Branche. Die gute Resonanz unserer Kunden auf der Messe hat uns bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. So zahlt sich unsere Strategie, einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen und als Komplettanbieter aufzutreten, weiterhin aus. Damit setzen wir uns klar vom Wettbewerb ab. Darüber hinaus ist das Interesse an Maschinen und Anlagen von krones, mit denen die Kunden ihre Betriebskosten signifikant und nachhaltig senken können, weiterhin gegeben.
Auch wenn wir wieder zuversichtlicher in die Zukunft blicken, wollen wir nicht zu viel Optimismus verbreiten. Noch sind unsere Märkte nicht stabil und die Finanzierungsmöglichkeiten unserer Kunden eingeschränkt. Unabhängig davon werden wir weiter hart daran arbeiten, dass wir in allen Bereichen besser werden. Getreu unserem Leitspruch: »We do more.«
Volker Kronseder Hans-Jürgen Thaus
Vorstandsvorsitzender Stv. Vorstandsvorsitzender
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Weltwirtschaft auf Erholungskurs
Es mehren sich die Anzeichen, dass die globale Rezession sich ihrem Ende nähert. Vor allem aus Asien gehen bereits wieder Wachstumsimpulse auf die Weltwirtschaft aus. Damit wirken sich die weltweit expansive Geld- und Fiskalpolitik wie erhofft positiv auf die Konjunktur aus. Auch die Rettungsprogramme für die Banken tragen ihren Teil zur Erholung bei. Die Konjunkturexperten des Internationalen Währungsfonds (iwf) rechnen damit, dass die Weltwirtschaft 2009 im Vergleich zum Vorjahr nicht wie bislang erwartet um 1,4%, sondern um nur 1,1% schrumpft. Seine Wachstumsprognose für das kommende Jahr schraubte der iwf von 2,5% auf 3,1% hoch.
In den usa dürfte sich die Wirtschaft trotz der hohen Arbeitslosigkeit weiter erholen. Nach einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (bip) von 2,7% im laufenden Jahr erwartet der iwf für 2010 ein Wachstum des us-bip von 1,5%. Deutlich kräftiger soll die Wirtschaftsleistung 2010 in China (9,0%) und Indien (6,4%) zulegen. Nur verhalten dürfte sich die Konjunktur in der Eurozone erholen. Nach einem Minus von 4,2% im laufenden Jahr rechnet der iwf für 2010 mit einem bip-Wachstum in der Eurozone von 0,3%. Auch für Deutschland haben sich die Aussichten leicht verbessert. Das bip dürfte im dritten Quartal 2009 im Vergleich zum Vorquartal um rund 0,7% gestiegen sein. Im Gesamtjahr wird die deutsche Wirtschaftsleistung nicht ganz so stark schrumpfen wie zuletzt befürchtet. Der iwf rechnet mit einem Minus von 5,3%. Für 2010 prognostizieren die Experten einen bip-Zuwachs von 0,3%. Bislang ging der iwf davon aus, dass das deutsche bip auch 2010 schrumpft.
Maschinenbaukonjunktur noch im Abschwung
Die Talfahrt des Auftragseingangs in der deutschen Maschinenbaubranche hielt zuletzt unvermindert an. Im August 2009 gingen 43% weniger Orders bei den Unternehmen ein als im Vorjahr. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich Juni bis August der Jahre 2009 und 2008 beträgt das Minus 44%. Dabei gingen die Aufträge aus dem Inland ebenso stark zurück wie aus dem Ausland. Dennoch sieht der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (vdma) Licht am Ende des Tunnels. Der vdma geht davon aus, dass die Talsohle beim Auftragseingang erreicht ist. Die Produktion wird nach Prognosen des vdma im laufenden Jahr um 20% schrumpfen.
Die Weltwirtschaft kommt auch wegen der staatlichen Konjunkturprogramme schneller als erwartet aus der Rezession.
Umsatz nach drei Quartalen um 22,8 % unter Vorjahr
In den ersten neun Monaten 2009 befand sich die Wirtschaft in den meisten Regionen in der Rezession. Die Unternehmen aus der Getränke- und Verpackungsindustrie haben deshalb ihre Investitionen deutlich gekürzt. Darüber hinaus schränkt die restriktive Kreditvergabe der Banken den Spielraum für Neuanschaffungen von Unternehmen ein. Unter den schwierigen gesamtwirtschaftlichen Bedingungen litt auch unser Geschäft. Im Vergleich zum Vorjahr ging der Umsatz von krones in den ersten drei Quartalen 2009 um 22,8% auf 1.364,0 Mio. € (Vorjahr: 1.765,9 Mio. €) zurück.
Der Gesamtmarkt schrumpfte noch stärker. Einige Wettbewerber versuchen ihre Produktionskapazitäten auszulasten, indem sie Kunden deutliche Preisnachlässe gewähren. krones nimmt an dem Kampf um Aufträge nicht uneingeschränkt teil.
In den Monaten Juli bis September 2009 verringerte sich der Umsatz im Vergleich zum dritten Quartal 2008 um 21,6% von 561,0 Mio. € auf 439,6 Mio. €.
Weil der weltweite Wirtschaftseinbruch die Investitionsbereitschaft unserer Kunden bremste, sank der Umsatz von krones in den ersten drei Quartalen deutlich.
Umsatz nach Regionen
In den ersten neun Monaten verringerte sich der Umsatz in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 34,0% auf 148,6 Mio. € (Vorjahr: 225,0 Mio. €). Nach einem guten ersten Halbjahr war das Geschäft im dritten Quartal auch abrechnungsbedingt stark rückläufig. Der Inlandsanteil am gesamten Konzernumsatz betrug in den ersten drei Quartalen 10,9%.
Im übrigen Europa ging der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 43,7% von 744,1 Mio. € auf 419,2 Mio. € zurück. Weil in den osteuropäischen Staaten die Konjunktur massiv eingebrochen ist, verzeichnete krones dort die höchsten Umsatzverluste innerhalb Europas. Auf das europäische Geschäft (ohne Deutschland) entfielen in den ersten neun Monaten 30,7% des Gesamtumsatzes.
Von Januar bis September 2009 erwirtschafte krones in der restlichen Welt einen im Vergleich zum Vorjahr nahezu unveränderten Umsatz von 796,2 Mio. € (Vorjahr: 796,8 Mio. €). Besonders gut verlief unser Geschäft in den Regionen Afrika, China und Südamerika. In Nordamerika war der Umsatz hingegen deutlich niedriger als im Vorjahr. Insgesamt erzielte krones 58,4% des Neunmonatsumsatzes außerhalb Europas.
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Positive Tendenz beim Auftragseingang
In den ersten neun Monaten 2009 war die Investitionstätigkeit unserer Kunden wegen der weltweiten Wirtschaftskrise insgesamt gering. Besonders in den ersten beiden Quartalen des laufenden Geschäftsjahres unterschritt der Ordereingang das Vorjahresniveau deutlich. Auch wegen der guten Resonanz auf der Messe »drinktec« hat sich die Nachfrage nach Maschinen und Anlagen von krones besonders zum Ende des dritten Quartals belebt. Von Januar bis September 2009 ging der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um 24,4% auf 1.414,4 Mio. € zurück. Trotz des insgesamt widrigen Umfelds gab es im Berichtszeitraum auch Regionen, aus denen unverändert viele Orders eingingen. Dazu zählten besonders China, Afrika und Südamerika. In den vergangenen Monaten zog das Geschäft in Westeuropa leicht an. Dagegen blieben die Auftragseingänge in Osteuropa und in Nordamerika weiterhin deutlich hinter den Vorjahreswerten. Mit 540,4 Mio. € schrumpfte der Auftragseingang im dritten Quartal 2009 im Vergleich zum Vorjahr (627,9 Mio. €) um 13,9%. Damit verringerte sich die Minusrate beim Ordereingang seit Anfang des Jahres von Quartal zu Quartal. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2009 zog der Auftragseingang von Juli bis September um 17,6% an.
Auftragsbestand wächst wieder an
Zum 30. September 2009 verfügte krones über einen Auftragsbestand von 887,8 Mio. €. Damit unterschritt der Wert das Vorjahresniveau von 996,3 Mio. € um 10,9%. Seit Ende des ersten Halbjahres 2009 wuchs das Auftragspolster aber um rund 100 Mio. € an. Auch darin spiegelt sich wider, dass sich unser Geschäft in den vergangenen Monaten belebte.
Nach einem sehr schwachen ersten Quartal 2009 zog der Auftragseingang von krones im Jahresverlauf zunehmend an.
lagebericht | krones in zahlen
Ertragslage
KRONES nach neun Monaten mit 25,4 Mio. € Verlust
Die schwierigen Marktbedingungen und der damit einhergehende Umsatzrückgang belasteten das Ergebnis von krones in den ersten neun Monaten 2009. Gemeinsam mit dem Betriebsrat hat das Management bereits im vierten Quartal 2008 das Maßnahmenprogramm »Conversion« erarbeitet und umgesetzt. Da die Mengen- und Preisrückgänge besonders im ersten Halbjahr 2009 erheblich waren, reichten die durch »Conversion« erzielten Einsparungen nicht aus, um nach drei Quartalen einen Verlust zu vermeiden. Zum 30. September 2009 lag das Ergebnis vor Steuern (ebt) bei minus 26,9 Mio. €. In den ersten neun Monaten des Vorjahres erzielte das Unternehmen ein ebt von 126,8 Mio. €. Das Konzernergebnis verschlechterte sich im Berichtszeitraum von 86,8 Mio. € im Vorjahr auf minus 25,4 Mio. €. Das entspricht einem Ergebnis Aktie von minus 0,85 € (Vorjahr: 2,75 €).
Im dritten Quartal 2009 ging das Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr von 35,0 Mio. € auf minus 11,1 Mio. € zurück. Das Ergebnis nach Steuern lag im dritten Quartal bei minus 9,4 Mio. € (Vorjahr: 24,4 Mio. €), das Ergebnis je Aktie bei minus 2005 2006 2007 2008 2009 2005 2006 2007 2008 2009
0,31 € (Vorjahr: 0,78 €).
Trotz des Verlustes hat krones weiter eine solide Finanz- und Vermögensstruktur. Darüber hinaus zeichnet sich mittlerweile ab, dass die durch »Conversion« realisierbaren Kosteneinsparungen insgesamt höher sein dürften als erwartet. Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, dass das Unternehmen im vierten Quartal ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis erzielen wird.
Das Ergebnis von krones verschlechterte sich in den ersten drei Quartalen im Vergleich zum Vorjahr.
Ertragsstruktur KRONES Konzern in Mio. €
| 009 | 008 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | in % | |
| Umsatzerlöse | 1.364,0 | 1.765,9 | –,8 |
| Bestandsveränderung fe/ufe | –49,5 | 45, | – |
| Gesamtleistung | 1.314,5 | 1.811,1 | –7,4 |
| Materialaufwand | –676,0 | –937, | –7,9 |
| Personalaufwand | –458,7 | –495,6 | –7,4 |
| Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/ | |||
| Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen | –161,1 | –14,1 | –4,8 |
| ebitda | 18,7 | 164, | –88,6 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –46,9 | –36,6 | 8,1 |
| ebit | –8, | 17,6 | – |
| Finanzergebnis | 1,3 | –0,8 | – |
| ebt | –6,9 | 16,8 | – |
| Ertragsteuern | 1,5 | –40,0 | – |
| Konzernergebnis | –25,4 | 86,8 | – |
Trotz umfangreicher Sparmaßnahmen hat der Rückgang von Umsatz und Gesamtleistung das Ergebnis von krones in den ersten neun Monaten stark belastet. Das verdeutlicht auch die Analyse der verkürzten Gewinn- und Verlustrechnung. Weil wir auch während der wirtschaftlich schwierigen Phase an unserer Stammbelegschaft festhalten, verminderte sich der Personalaufwand in den ersten drei Quartalen im Vergleich zum Vorjahr um nur 7,4% auf 458,7 Mio. €. Dass wir im Juli in vielen Unternehmensbereichen Kurzarbeit eingeführt haben, verringerte den Aufwand ebenso wie der Verzicht der Mitarbeiter auf ergebnisabhängige Gehaltsbestandteile. Die Personalaufwandsquote, also der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung von 1.314,5 Mio. € stieg von 27,4% im Vorjahr auf 34,9%. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2009 hat sich jedoch die Personalaufwandsquote im dritten Quartal von 36,0% auf 33,7% verbessert.
Um 27,9% auf 676,0 Mio. € sank der Materialaufwand in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr. Deutlich verringerte sich dabei der Wert der bezogenen Leistungen. Unter diesem Posten erfassen wir auch die Aufwendungen für Zeitarbeitskräfte. Von den einst rund 900 Zeitarbeitskräften befanden sich Ende des dritten Quartals nur noch wenige Spezialkräfte im Unternehmen. Die Materialaufwandsquote ging im Berichtszeitraum von 51,7% im Vorjahr auf 51,4% zurück
Ein wesentliches Ziel unseres Maßnahmenprogramms »Conversion« ist, bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen einzusparen um sie an das niedrigere Umsatzniveau anzupassen. Dass unsere Anstrengungen bereits Früchte tragen, zeigt auch ein Blick auf den Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen sowie der aktivierten Eigenleistungen. Dieser lag nach drei Quartalen mit minus 161,1 Mio. € um 24,8% unter dem Vorjahreswert.
Mit unserem Maßnahmenprogramm »Conversion« passsen wir auch die betrieblichen Aufwendungen dem schrumpfenden Geschäft an.
| 009 | 008 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | in Mio. € | |
| Ergebnis vor Steuern | –26,9 | 126,8 | –153,7 |
| Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit | 87,0 | –5,5 | 9,5 |
| Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit | –60, | –58,3 | –1,9 |
| Free Cashflow | 26,8 | –63,8 | 90,6 |
| Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit | –4, | 1,9 | –64,1 |
| zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | –15,4 | –41,9 | 6,5 |
| wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds | –0,6 | –0,3 | –0,3 |
| Finanzmittelfonds zu Beginn der Berichtsperiode | 108,4 | 53,8 | 54,6 |
| Finanzmittelfonds zu Ende der Berichtsperiode | 92,4 | 11,6 | 80,8 |
Kapitalflussrechnung KRONES Konzern in Mio. €
Trotz des Ergebnisses vor Steuern von minus 26,9 Mio. € erwirtschafteten wir in den ersten neun Monaten 2009 einen operativen Cashflow von 87,0 Mio. € (Vorjahr: minus 5,5 Mio. €). Erheblich dazu beigetragen hat unser optimiertes Working-Capital-Management, wodurch sich der Saldo aus Vorräten, Forderungen und sonstigen Vermögenswerten in den ersten neun Monaten um 122,1 Mio. € verringerte (Vorjahr: Erhöhung um 51,5 Mio. €).
krones erwirtschaftete in den ersten neun Monaten 26,8 Mio. € Free Cashflow.
Von Januar bis September 2009 hat das Unternehmen 62,2 Mio. € in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände investiert (Vorjahr: 60,3 Mio. €). Der Free Cashflow, also der operative Cashflow vermindert um die Investitionen, verbesserte sich trotz der angespannten Ertragslage in den ersten neun Monaten 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 90,6 Mio. € auf 26,8 Mio. €.
Im Rahmen unseres mittlerweile abgeschlossenen Aktienrückkaufprogramms haben wir rund 1,4 Mio. eigene Aktien an der Börse erworben. Dafür wendete das Unternehmen insgesamt 37,1 Mio. € auf. Darüber hinaus schüttete krones 18,1 Mio. € (Vorjahr: 22,1 Mio. €) Dividende an die Aktionäre aus. Im dritten Quartal haben wir kurzfristige Kredite in Höhe von mehr als 67 Mio. € zurückgezahlt. Zum 30. September lagen unsere gesamten Bankverbindlichkeiten bei lediglich 14,9 Mio. €. Unter Berücksichtigung der wechselkursbedingten Änderungen des Finanzmittelfonds stiegen die liquiden Mittel von krones zum 30. September im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitpunkt von 11,6 Mio. € auf 92,4 Mio. €.
| 30.09.009 | 31.1.008 | 31.1.007 | 31.1.006 | |
|---|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 54 | 534 | 475 | 430 |
| davon Anlagevermögen | 495 | 48 | 4 | 374 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.169 | 1.91 | 1.09 | 1.04 |
| davon flüssige Mittel | 9 | 108 | 54 | 58 |
| Eigenkapital | 700 | 790 | 708 | 69 |
| Fremdkapital | 1.011 | 1.035 | 976 | 843 |
| langfristige Verpflichtungen | 138 | 144 | 155 | 147 |
| kurzfristige Verpflichtungen | 873 | 891 | 81 | 696 |
| Bilanzsumme | 1.711 | 1.825 | 1.684 | 1.472 |
Vermögens- und Kapitalstruktur KRONES Konzern in Mio. €
Hauptsächlich wegen des geringeren Geschäftsvolumens war die Bilanzsumme von krones per 30. September 2009 mit 1.711,0 Mio. € um 6,3% niedriger als zum Bilanzstichtag 2008.
Ende des dritten Quartals betrug das Anlagevermögen 495,3 Mio. € (31. Dezember 2008: 482,0 Mio. €). Auf Sachanlagen entfielen davon 394,8 Mio. €, auf immaterielle Vermögenswerte 86,0 Mio. €. Der Großteil der immateriellen Vermögenswerte sind aktivierungspflichtige Entwicklungskosten. Zum 30. September 2009 verfügte krones über langfristige Vermögenswerte von insgesamt 541,9 Mio. € (31. Dezember 2008: 534,3 Mio. €).
Die kurzfristigen Vermögenswerte lagen Ende des dritten Quartals bei 1.169,1 Mio. € und somit um 9,4% niedriger als am Bilanzstichtag 2008. In den ersten neun Monaten 2009 reduzierte krones die Vorräte und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen deutlich. Obwohl das Unternehmen im Berichtszeitraum für 37,1 Mio. € eigene Aktien kaufte und eine Dividende von 18,1 Mio. € auszahlte, verfügte krones Ende September über liquide Mittel von 92,4 Mio. € (31. Dezember 2008: 108,4 Mio. €).
Im Vergleich zu Ende 2008 verringerten sich die langfristigen Verpflichtungen von krones zum 30. September 2009 von 144,1 Mio. € auf 137,5 Mio. €. Die größten Einzelposten sind mit 78,0 Mio. € Rückstellungen für Pensionen sowie sonstige Rückstellungen (38,5 Mio. €).
Die kurzfristigen Verpflichtungen lagen Ende September bei 873,2 Mio. € (31. Dezember 2008: 891,0 Mio. €). Die Kundenanzahlungen sind gegenüber dem Jahresende aufgrund diverser größerer Aufträge deutlich gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verpflichtungen und Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter verringerten sich dagegen kräftig. Die kurzfristigen Bankschulden von krones lagen bei lediglich 14,3 Mio. €.
Dass das Eigenkapital während der ersten neun Monate 2009 von 790,0 Mio. € auf 700,3 Mio. € sank, liegt neben dem negativen Ergebnis auch am Aktienrückkaufprogramm, weil die für den Erwerb der Aktien aufgewendeten Mittel mit dem Eigenkapital verrechnet werden. Unsere Eigenkapitalquote betrug am 30. September 40,9%, ohne die eigenen Aktien jedoch nahezu unverändert bei 43,1% (31. Dezember 2008: 43,3%). Damit verfügt krones weiterhin über eine sehr solide Kapitalstruktur. Gerade in der wirtschaftlich schwierigen Zeit verschafft uns die gute Eigenkapitalausstattung Wettbewerbsvorteile.
Trotz des Neunmonatsverlustes verfügt krones weiterhin über eine sehr gute Eigenkapitalausstattung.
Mitarbeiterzahl leicht rückläufig
Der krones Konzern beschäftigte per Ende September 2009 insgesamt 9.992 (Vorjahr: 10.033) Mitarbeiter, davon 8.166 im Inland. Am 1. September begannen 136 junge Leute ihre Ausbildung in unserem Unternehmen. krones bietet auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten vielen Berufsstartern die Chance auf eine ausgezeichnete Ausbildung. Zum 30. September lag die Zahl der Auszubildenden bei 531 (Vorjahr: 493).
Segmentumsatz
In unserem Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« reduzierte sich der Umsatz in den ersten neun Monaten 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 25,3% auf 1.107,6 Mio. € (Vorjahr: 1.483,3 Mio. €). Wegen der schwachen Konjunktur war die Investitionsbereitschaft der internationalen Getränkekonzerne gering. Darunter litt besonders der Umsatz, den wir mit kompletten Abfülllinien erwirtschaften. Der Anteil des Segments am gesamten Umsatz der ersten drei Quartale lag bei 81,2% (Vorjahr: 84,0%).
Um 9,3 % von 223,3 Mio. € im Vorjahr auf 202,5 Mio. € sank der Umsatz im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« in den ersten neun Monaten. Dass von Brauereien aus Afrika hohe Nachfrage nach Sudhäusern und anderen Produkten der Prozesstechnik herrschte, begrenzte das Umsatzminus. Der Umsatzanteil des Segments stieg von 12,6% im Vorjahr auf 14,8%.
Von Januar bis September 2009 verminderte sich der Umsatz in unserem kleinsten Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (kosme)« im Vorjahresvergleich um 9,1% auf 53,9 Mio. € (Vorjahr: 59,3 Mio. €). Wegen der knappen Kreditvergabe der Banken ist es für Kunden einfacher, die im Vergleich zu sehr leistungsstarken Anlagen preiswerten Produkte von kosme zu finanzieren. Auch deshalb ist das Umsatzminus des Segments verhältnismäßig gering. Zum gesamten Umsatz der ersten neun Monate 2009 steuerte kosme 4,0% bei (Vorjahr: 3,4%).
Von Januar bis September 2009 schrumpfte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr in allen drei Segmenten von krones.
Segmentergebnis
Das Ergebnis vor Steuern (ebt) im Segment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« verschlechterte sich in den ersten neun Monaten 2009 im Vergleich zum Vorjahr von 123,9 Mio. € auf minus 14,3 Mio. €. Wegen des starken Absatzrückgangs waren unsere Produktionskapazitäten im Berichtszeitraum nicht ausgelastet. Das schlug ebenso auf das Segmentergebnis durch wie die schlechte Preisqualität. Die ebt-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, lag nach den ersten neun Monaten 2009 bei minus 1,3% (Vorjahr: 8,4%).
Im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« erwirtschaftete krones von Januar bis September 2009 krones ein Ergebnis vor Steuern von minus 9,3 Mio. €. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres erzielten wir ein ebt von 2,5 Mio. €. Wegen des ungünstigen Produktmixes blieb das Segment auch im dritten Quartal in der Verlustzone, obwohl der Umsatz stark anzog. Die ebt-Marge verringerte sich im Berichtszeitraum von 1,1% im Vorjahr auf minus 4,6%. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 verbesserte sich die ebt-Marge im dritten Quartal jedoch um 2,3 Prozentpunkte.
Bei minus 3,3 Mio. € (Vorjahr: 0,4 Mio. €) lag das Ergebnis vor Steuern des Segments »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (kosme)« zum 30. September 2009. krones hat die Produktionsabläufe bei kosme umstrukturiert und arbeitet daran, noch effizienter zu fertigen. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2009 verbesserte sich das ebt im dritten Quartal um 1,5 Mio. €. In den ersten neun Monaten erzielte das Segment eine ebt-Marge von minus 6,1% (Vorjahr: 0,7%).
| Segment Produktabfüllung und -ausstattung | 009 | 008 | |
|---|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | ||
| ebit | in Mio. € | –16,1 | 14,4 |
| ebt | in Mio. € | –14,3 | 13,9 |
| ebt-Marge | in % | –1,3 | 8,4 |
| Segment Prozesstechnik | 009 | 008 |
|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | |
| ebit in Mio. € |
–9,3 | ,5 |
| ebt in Mio. € |
–9,3 | ,5 |
| ebt-Marge in % |
–4,6 | 1,1 |
| Segment KOSmE | 009 | 008 | |
|---|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | ||
| ebit | in Mio. € | –,8 | 0,7 |
| ebt | in Mio. € | –3,3 | 0,4 |
| ebt-Marge | in % | –6,1 | 0,7 |
Aktie von KRONES steigt im dritten Quartal um 33,9 %
Die besseren Aussichten für die weltweite Konjunktur sowie das niedrige Zinsniveau trieben die Aktienmärkte im dritten Quartal weiter nach oben. Der dax legte von Juli bis September 2009 um knapp 19% zu. Auch seit Jahresanfang beträgt der Zugewinn des deutschen Leitindex 19%. Um gut 28% kletterte der mdax im dritten Quartal. Er profitierte davon, dass Anleger wegen der besseren Konjunkturperspektiven wieder verstärkt zu zyklischen Aktien griffen, die im mdax hoch gewichtet sind. In den ersten neun Monaten 2009 legte der Index um 31,6% zu.
Die krones Aktie profitierte von der steigenden Nachfrage nach soliden Werten. Von Juli bis September 2009 stieg die Notiz um 33,9%. Damit hat das Papier seine Verluste aus dem ersten Halbjahr mehr als wettgemacht. Mit 36,32 € notierte der Kurs per 30. September 2009 um 16,9% höher als zu Jahresanfang.
im dritten Quartal kräftig. Mit 36,32 € notierte unsere Aktie Ende September um 16,9 % höher als zu Jahresbeginn.
krones Aktien mdax (indexiert)
Gelungener Capital Market Day auf der »drinktec«
Am 17. September veranstaltete krones auf der »drinktec«, der weltweit größten Messe für die Getränkeindustrie, einen Capital Market Day. Fast 30 Analysten folgten der Einladung und informierten sich vor Ort vor allem über die Technologie und die neuen Produkte des Unternehmens. Interessiert verfolgten die Analysten den Vorträgen des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden und Finanzvorstand Hans-Jürgen Thaus sowie f&e-Vorstand Christoph Klenk. Nach den Präsentationen führten die beiden Vorstände die Analysten über den Messestand von krones.
Risikobericht
Risikomanagementsystem wird permanent ausgebaut
Im Rahmen seiner internationalen Geschäftstätigkeit ist krones einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Um diese möglichen Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen, überwachen wir alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend. Integraler Bestandteil des Risikomanagementsystem von krones ist ein internes Kontroll- und Steuerungssystem, mit dem wir alle relevanten Risiken erfassen, analysieren und bewerten. Unser Risikomanagementsystem besteht aus den Modulen Risikoanalyse, Risikoüberwachung sowie Risikoplanung- und steuerung.
Risikoanalyse
Um mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, beobachten wir kontinuierlich sämtliche Geschäftsaktivitäten. Bereits vor der Auftragsannahme unterziehen wir Angebote einer Rentabilitätsprüfung. Ab einer fest definierten Ordergröße durchlaufen die Aufträge darüber hinaus eine mehrdimensionale Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei Finanzierungsrisiken, technologische Risiken sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken einzeln erfasst und bewertet.
Risikoüberwachung
Durch verschiedene, miteinander verzahnte Controllingprozesse überwachen wir die Risiken im krones Konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden Berichten aus den einzelnen Geschäftseinheiten werden der Vorstand und andere Entscheidungsträger frühzeitig über alle eventuelle Risiken und Planabweichungen informiert.
Risikoplanung und -steuerung
Für unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir im Wesentlichen folgende Instrumente, mit denen wir unsere Geschäfte planen und Risiken steuern: Jahresplanung, Mittelfristplanung, Strategische Planung, rollierende Prognoserechnung, Monats- und Quartalsreports, Investitionsplanung, Produktionsplanung, Kapazitätsplanung, Projektcontrolling, Debitorenmanagement, Wechselkursabsicherungsgeschäfte, Versicherungen.
Risiken
Aus heutiger Sicht sind für krones keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Eine detaillierte Darstellung der Risiken des Unternehmens sowie eine Beschreibung unseres Risikomanagements sind im Lagebericht des Konzernabschlusses 2008 ab S. 48 ff. zu finden. Bei den wesentlichen Risiken des Unternehmens haben sich im Berichtszeitraum für das vierte Quartal 2009 keine wesentlichen Änderungen gegenüber den dort gemachten Ausführungen ergeben.
KRONES strebt im vierten Quartal 2009 ein ausgeglichenes Ergebnis an
In den vergangenen Monaten haben sich die Aussichten für die weltweite Konjunktur verbessert. Die meisten Experten gehen davon aus, dass sich die Wirtschaft erholt. Auch unsere Branche hat sich von ihrem Tiefpunkt gelöst und wieder leicht belebt. Wir blicken daher insgesamt verhalten optimistisch in die Zukunft. Es gibt aber weiterhin einige Belastungsfaktoren. Unsere Kunden haben unverändert Probleme, geplante Investitionen zu finanzieren, weil Kreditfinanzierungen zunehmend schwieriger werden. Darüber hinaus ist die Erlösqualität unserer Aufträge teilweise unbefriedigend, da die Preise aufgrund des insgesamt deutlich geschrumpften Marktvolumens noch unter Druck stehen.
krones wird die im Maßnahmenprogramm »Conversion« gebündelten Anstrengungen, mit denen wir bereits seit dem vierten Quartal 2008 aktiv gegen die Folgen des Abschwungs vorgehen, unverändert vorantreiben. Da »Conversion« bereits Früchte trägt und sich zuletzt der Auftragseingang belebt hat, gehen wir davon aus, dass das Unternehmen im vierten Quartal ein in etwa ausgeglichenes Ergebnis erzielen kann. Für das Gesamtjahr 2009 rechnet krones mit einem im Vergleich zum Vorjahr um 20% bis 25% niedrigeren Umsatz. Der Jahresfehlbetrag wird sich in der Relation zum Umsatz im untersten einstelligen Prozentbereich bewegen. Trotz des erwarteten Verlustes verfügt das Unternehmen weiterhin über eine sehr solide Vermögensund Finanzlage.
Auch der für uns sehr erfolgreiche Auftritt auf der weltweit größten Branchenmesse »drinktec« macht uns zuversichtlich, dass wir im kommenden Jahr wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, dass der Umsatz von krones im Geschäftsjahr 2010 wieder wächst und das Ergebnis vor Steuern wieder positiv wird.
krones dürfte im kommenden Jahr in die Erfolgsspur zurückkehren.
| Aktiva | 30.09.009 | 31.1.008 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 86,0 | 79,8 | |||
| Sachanlagen | 394,8 | 386,7 | |||
| Finanzanlagen | 14,5 | 15,5 | |||
| Anlagevermögen | 495,3 | 482,0 | |||
| Aktive latente Steuern | 8,7 | 9,3 | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 19,0 | 4,8 | |||
| Tatsächliche Steuerforderungen | 1,8 | 1,1 | |||
| Sonstige Vermögenswerte | 6,1 | 6,1 | |||
| Langfristige Vermögenswerte | 541,9 | 534,3 | |||
| Vorräte | 508,5 | 568,6 | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 440, | 59,0 | |||
| Tatsächliche Steuerforderungen | 3,1 | 5,1 | |||
| Sonstige Vermögenswerte | 14,9 | 79,7 | |||
| Liquide Mittel | 9,4 | 108,4 | |||
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.169,1 | 1.290,8 | |||
| Bilanzsumme | 1.711,0 | 1.825,1 |
| Passiva | 30.09.009 | 31.1.008 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | ||
| Eigenkapital* | 700,3 | 790,0 | |||
| Rückstellungen für Pensionen | 78,0 | 74,5 | |||
| Passive latente Steuern | 1,1 | 14,7 | |||
| Sonstige Rückstellungen | 38,5 | 40,7 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,6 | 0,6 | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 0,1 | 0,1 | |||
| Sonstige Finanzverpflichtungen | ,9 | 7,1 | |||
| Sonstige Verpflichtungen | 5,3 | 6,4 | |||
| Langfristige Schulden | 137,5 | 144,1 | |||
| Sonstige Rückstellungen | 18,8 | 11,4 | |||
| Steuerrückstellungen | 9, | 17, | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 14,3 | 0,1 | |||
| Erhaltene Anzahlungen | 404,4 | 88,7 | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 11,3 | 160,4 | |||
| Sonstige Finanzverpflichtungen | 10,3 | 37,1 | |||
| Sonstige Verpflichtungen und | |||||
| Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter | 184,9 | 66,1 | |||
| Kurzfristige Schulden | 873,2 | 891,0 | |||
| Bilanzsumme | 1.711,0 | 1.825,1 |
* Minderung des Eigenkapitals zum 30.09.009 in Höhe von 37,1 Mio. € resultiert aus dem Aktienrückkaufprogramm.
| 009 | 008 | Ver | |
|---|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | änderung | |
| Mio. € | Mio. € | % | |
| Umsatzerlöse | 1.364,0 | 1.765,9 | –22,8 |
| Bestandsveränderung fe/ufe | –49,5 | 45, | – |
| Gesamtleistung | 1.314,5 | 1.811,1 | –27,4 |
| Materialaufwand | –676,0 | –937, | –7,9 |
| Personalaufwand | –458,7 | –495,6 | –7,4 |
| Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen | |||
| und aktivierten Eigenleistungen | –161,1 | –14,1 | –4,8 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –46,9 | –36,6 | 8,1 |
| EBIT | –28,2 | 127,6 | – |
| Finanzergebnis | 1,3 | –0,8 | – |
| Ergebnis vor Steuern | –26,9 | 126,8 | – |
| Ertragsteuern | 1,5 | –40,0 | – |
| Konzernergebnis | –25,4 | 86,8 | – |
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | 0,1 | –0, | – |
| Ergebnisanteil krones Konzern | –5,5 | 87,0 | – |
| Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € | –0,85 | ,75 | – |
| 009 | 008 | Ver | |
|---|---|---|---|
| 3. Quartal | 3. Quartal | änderung | |
| Mio. € | Mio. € | % | |
| Umsatzerlöse | 439,6 | 561,0 | –21,6 |
| Bestandsveränderung fe/ufe | 18,1 | 16, | – |
| Gesamtleistung | 457,7 | 577,2 | –20,7 |
| Materialaufwand | –37,8 | –97,4 | –0,0 |
| Personalaufwand | –154,4 | –160,6 | –3,9 |
| Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen | |||
| und aktivierten Eigenleistungen | –59,3 | –70,8 | –16, |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –17, | –1,6 | 36,5 |
| EBIT | –11,0 | 35,8 | – |
| Finanzergebnis | –0,1 | –0,8 | – |
| Ergebnis vor Steuern | –11,1 | 35,0 | – |
| Ertragsteuern | 1,7 | –10,6 | – |
| Konzernergebnis | –9,4 | 24,4 | – |
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | 0,0 | –0, | – |
| Ergebnisanteil krones Konzern | –9,4 | 4,6 | – |
| Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € | –0,31 | 0,78 | – |
| 009 | 008 | |
|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | |
| Mio. € | Mio. € | |
| Ergebnis vor Steuern | –26,9 | 126,8 |
| Abschreibungen und Zuschreibungen | 46,9 | 36,6 |
| Erhöhung der Rückstellungen | 0,7 | 3,9 |
| ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern | –1,8 | –4, |
| Zinsaufwendungen und Zinserträge | –1,5 | ,4 |
| Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen | –0,4 | –0,6 |
| sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | ,7 | –,9 |
| Verminderung (Vj. Erhöhung) der Vorräte, der Forderungen aus L+L und sonstigen | ||
| Vermögenswerten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 1,1 | –51,5 |
| Verminderung der Verbindlichkeiten aus L+L und sonstigen Verbindlichkeiten, | ||
| die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | –41,5 | –10, |
| aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel | 100,3 | 28,3 |
| gezahlte Zinsen | –,7 | –3,4 |
| gezahlte und erhaltene Ertragsteuern | –10,6 | –30,4 |
| Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit | 87,0 | –5,5 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | –4,8 | –19,6 |
| Einzahlungen aus Abgang von immateriellen Vermögenswerten | 0,0 | 0,4 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | –37,4 | –40,7 |
| Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen | 1,3 | 1, |
| Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen | 0,0 | –1,0 |
| Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen | –3,1 | 0,0 |
| erhaltene Zinsen | 3,8 | 1,4 |
| Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit | –60,2 | –58,3 |
| Auszahlungen an Unternehmenseigner | –18,1 | –,1 |
| Erwerb von eigenen Anteilen | –37,1 | 0,0 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten | 14, | 45, |
| Auszahlungen aus der Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten | –1, | –1, |
| Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit | –42,2 | 21,9 |
| zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | –15,4 | –41,9 |
| wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds | –0,6 | –0,3 |
| Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode | 108,4 | 53,8 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 92,4 | 11,6 |
| Mutterunternehmen | Anteile anderer Gesellschafter |
Konzern eigen kapital |
|||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichn. Kapital |
Kapital- rücklage |
Gewinn- rücklagen |
Währ.- Differenz. Eigenkap. |
Sonstige Rücklagen |
Konzern- bilanz- gewinn |
Eigen- kapital |
Eigen kapital |
||
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| Stand 31. Dezember 2007 | 40,0 | 103,7 | 409,3 | –5,7 | 0,7 | 158,4 | 706,4 | 1,6 | 708,0 |
| Dividendenzahlung (0,70 € je Aktie) | –,1 | –22,1 | –22,1 | ||||||
| Konzernergebnis 9 Monate 008 | 87,0 | 87,0 | –0, | 86,8 | |||||
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 3,0 | –3,0 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Währungsdifferenzen | –0,3 | –0,3 | –0,3 | ||||||
| Hedge Accounting | –3,5 | –3,5 | –3,5 | ||||||
| Stand 30. September 2008 | 40,0 | 103,7 | 441,3 | –6,0 | –2,8 | 191,3 | 767,5 | 1,4 | 768,9 |
| Konzernergebnis 4. Quartal 008 | 19,9 | 19,9 | –0, | 19,7 | |||||
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 35,4 | –35,4 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Währungsdifferenzen | –,9 | –2,9 | –2,9 | ||||||
| Hedge Accounting | 4,3 | 4,3 | 4,3 | ||||||
| Stand 31. Dezember 2008 | 40,0 | 103,7 | 476,7 | –8,9 | 1,5 | 175,8 | 788,8 | 1,2 | 790,0 |
| Dividendenzahlung (0,60 € je Aktie) | –18,1 | –18,1 | –18,1 | ||||||
| Konzernergebnis 9 Monate 009 | –5,5 | –25,5 | 0,1 | –25,4 | |||||
| Eigene Anteile | –37,1 | –37,1 | –37,1 | ||||||
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 18,0 | –18,0 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Währungsdifferenzen | –4,8 | –4,8 | –4,8 | ||||||
| Änderungen im Konsolidierungskreis | –,6 | –2,6 | –1, | –3,8 | |||||
| Hedge Accounting | –0,5 | –0,5 | –0,5 | ||||||
| Stand 30. September 2009 | 40,0 | 66,6 | 492,1 | –13,7 | 1,0 | 114,2 | 700,2 | 0,1 | 700,3 |
| 009 | 008 | |
|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | |
| Mio. € | Mio. € | |
| Konzernergebnis | –5,4 | 86,8 |
| Unterschied aus Währungsumrechnung | –4,8 | –0,3 |
| Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente | ||
| Derivative Finanzinstrumente | –0,5 | –3,5 |
| Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen | –5,3 | –3,8 |
| Summe der im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen | –30,7 | 83,0 |
| davon Anteile anderer Gesellschafter | 0,1 | –0, |
| davon Anteile krones Konzern | –30,8 | 83, |
Segmentberichterstattung KRONES Konzern
| Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung |
Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/ Prozesstechnik |
Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungs- bereich (kosme) |
krones Konzern | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 009 | 008 | 009 | 008 | 009 | 008 | 009 | 008 | |
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | |
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| Umsatzerlöse | 1.107,6 | 1.483,3 | 0,5 | 3,3 | 53,9 | 59,3 | 1.364,0 | 1.765,9 |
| ebit | –16,1 | 14,4 | –9,3 | ,5 | –,8 | 0,7 | –8, | 17,6 |
| Mitarbeiter am 30.09.* | 8.871 | 8.951 | 61 | 578 | 509 | 504 | 9.99 | 10.033 |
| ebt-Marge | –1,3 % | 8,4 % | –4,6 % | 1,1 % | –6,1 % | 0,7 % | ,0 % | 7, % |
| ebt | –14,3 | 13,9 | –9,3 | ,5 | –3,3 | 0,4 | –6,9 | 16,8 |
* Konsolidierungskreis
Allgemeine Angaben
Gesetzliche Grundlagen
Der Konzernabschluss der krones ag (» krones Konzern«) zum 30. September 2009 ist in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (ifrs) des International Accounting Standards Board (iasb), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (ifric) – wie von der Europäischen Union verabschiedet – erstellt. Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener ifrs oder deren Interpretationen wurde nicht durchgeführt.
Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Gewinn- und Verlustrechnung sind die Gewinnund Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird gesondert dargestellt.
Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist um die Minderheitsanteile erweitert.
Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den ifrs neben der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Kapitalflussrechnung als Anhang in den Konzernabschluss aufzunehmen sind.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro.
Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss der krones ag zum 30. September 2009 sind neben der krones ag alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der krones ag mehr als 50% der Stimmrechte zustehen.
Im Geschäftsjahr 2009 wurde die smefin s.r.l., Roverbella, Italien erworben und in den Konsolidierungskreis aufgenommen.
Die krones ag ist an dieser Gesellschaft unmittelbar mit 100% beteiligt. Durch den Erwerb der smefin s.r.l., Roverbella, Italien ist die krones ag mittel- und unmittelbar zu 100% an der kosme s.r.l., Roverbella, Italien beteiligt. Die Erstkonsolidierung der neuen Anteile wurde auf den Erwerbszeitpunkt vorgenommen.
Die Aufstellung des Anteilsbesitzes wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Konsolidierungsgrundsätze
Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Unternehmen, die nach dem 1. Januar 2004 erworben wurden nach ifrs 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»purchase method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.
Ein sich nach der Kaufpreisallokation ergebender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und regelmäßig einer Werthaltigkeitsprüfung unterzogen. Passive Unterschiedsbeträge werden sofort erfolgswirksam aufgelöst. Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.
Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.
Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.
Dies gilt auch für Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen, sofern die Bestände aus diesen Lieferungen zum Stichtag noch im Bestand des Konzerns sind.
Währungsumrechnung
Die funktionale Währung der krones ag ist der Euro.
Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß ias 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften primär ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.
Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral verrechnet.
In den Jahresabschlüssen der krones ag und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Nicht monetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.
Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.
| Stichtagskurs | Durchschnittskurs | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 30.09.009 | 31.1.008 | 009 | 008 | ||
| us-Dollar | usd | 1,467 | 1,398 | 1,367 | 1,53 |
| Britisches Pfund | gbp | 0,910 | 0,959 | 0,887 | 0,78 |
| Schweizer Franken | chf | 1,509 | 1,488 | 1,511 | 1,608 |
| Dänische Kronen | dkk | 7,445 | 7,45 | 7,448 | 7,458 |
| Kanadischer Dollar | cad | 1,573 | 1,717 | 1,595 | 1,550 |
| Japanischer Yen | JpY | 131,50 | 16,400 | 19,657 | 161,09 |
| Brasilianischer Real | brl | ,61 | 3,57 | ,854 | ,569 |
| Chinesischer Renminbi Yuan | cnY | 10,011 | 9,536 | 9,353 | 10,654 |
| Mexikanischer Peso | mxn | 19,765 | 19,59 | 18,648 | 16,00 |
| Ukrainischer Griwna | uah | 1,084 | 10,69 | 11,106 | 7,514 |
| Südafrikanischer Rand | zar | 10,883 | 13,170 | 11,916 | 11,76 |
| Kenianischer Schilling | kes | 109,548 | 108,660 | 110,177 | 103,830 |
| Nigerianischer Naira | ngn | 0,050 | 189,650 | 05,944 | 181,040 |
Die Wechselkurse wesentlicher Währungen betragen zum Euro:
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Jahresabschlüsse der krones ag sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß ias 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.
Der Konzernabschluss enthält einige Ermessensspielräume, insbesondere im Bereich der Bewertung des Anlagevermögens, der Vorräte, der Forderungen, der Pensionsrückstellungen und Rückstellungen, die auf die Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.
Immaterielle Vermögenswerte
Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten, werden gemäß ias 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen verbunden sein wird und die Anschaffungsund Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren und wird unter dem Posten »Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen« ausgewiesen.
Forschungs- und Entwicklungskosten
Entwicklungskosten des krones Konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit, durch die Nutzung ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil wahrscheinlich ist. Forschungskosten sind entsprechend ias 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Geschäfts- oder Firmenwerte
Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte sind nicht vorhanden.
Sachanlagen
Sachanlagen des krones Konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalkosten werden nicht als Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert.
Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach ias 16 erfolgte nicht.
Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:
| in Jahren | |
|---|---|
| Betriebs- und Geschäftsgebäude | 14 bis 50 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 5 bis 18 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3 bis 15 |
Bei den Nutzungsdauern wurden die unterschiedlichen Komponenten eines Anlagegegenstandes mit bedeutsamen Anschaffungswertunterschieden berücksichtigt.
Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden.
Neben den erfolgsbezogenen Zuwendungen, die in voller Höhe erfolgswirksam erfasst werden, werden Zuwendungen für Vermögenswerte in der Bilanz bei der Feststellung des Buchwertes des Vermögenswertes abgesetzt und in den Folgeperioden ertragswirksam aufgelöst.
Leasing
Leasingverträge, bei denen der Krones Konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind, werden nach ias 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjektes vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verpflichtungen passiviert.
Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet, da die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.
Finanzinstrumente
Die Finanzinstrumente nach ias 39, die bei krones eingesetzt werden, setzen sich aus
- Finanzanlagen zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (derivative Finanzinstrumente)
- zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten
- finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten zusammen.
Bei den Bewertungskategorien entsprechen die Buchwerte grundsätzlich den Marktwerten.
Für die Finanzanlagen besteht kein Markt, aus diesem Grunde werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Die beizulegenden Zeitwerte und Buchwerte basieren auf marktüblichen Verzinsungen und beobachtbaren aktuellen Markttransaktionen.
Die Kassageschäfte werden zum Erfüllungstag bilanziert, die derivativen Finanzinstrumente zum Handelstag.
Die Nettogewinne und -verluste enthalten Wertminderungen und Bewertungsänderungen bei derivativen Finanzinstrumenten und sind den Erläuterungen zu den jeweiligen Bewertungskategorien zu entnehmen.
Die Klassen nach ifrs 7 setzen sich neben den oben genannten Bewertungskategorien nach ias 39 aus Zahlungsmitteln und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing zusammen.
Die Angaben zur Risikoberichterstattung nach ifrs 7 sind dem Risikobericht im Konzernlagebericht zu entnehmen.
Finanzanlagen
Finanzanlagen werden abgesehen von Wertpapieren zu Anschaffungskosten vermindert um Wertberichtigungen angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens werden als »zur Veräußerung verfügbar« eingestuft und erfolgsneutral zum fair value bewertet. Eine Einstufung als »bis zur Endfälligkeit gehalten« findet nicht statt.
Darüber hinaus wird im krones Konzern bei keiner Bilanzposition die »fair value Option« nach ias 39 angewendet.
Derivative Finanzinstrumente
Die im krones Konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt.
Die Kategorien des Währungsrisikos bei krones bestehen im Wesentlichen in Transaktionsrisiken, die in Wechselkursen und deren Zahlungsflüssen in Fremdwährungen begründet sind. Hiervon betroffen sind im Wesentlichen die Währungen us-Dollar und Schweizer Franken.
Grundsätzlich werden innerhalb der Sicherungsstrategie 100% der Fremdwährungspositionen abgesichert. Hierbei werden im Wesentlichen Devisentermingeschäfte und vereinzelt Swapgeschäfte und Währungsswaps verwendet.
Ziel der Strategie ist die Minimierung des Währungsrisikos durch den Einsatz der als hochwirksam eingeschätzten Sicherungsinstrumente. Hierdurch soll sowohl die Kurssicherung als auch Planungssicherheit erreicht werden.
Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, es sei denn die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.
Die derivativen Finanzinstrumente, bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktwertänderung entweder im Ergebnis oder als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen wird. Beim Cashflow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften die Marktwertänderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäftes in die Gewinnund Verlustrechnung umgebucht. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt auf Basis der Terminbewertungskurse der jeweiligen Geschäftsbank.
Sie werden ausgebucht, wenn im Wesentlichen alle Chancen und Risiken übertragen worden sind.
Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen. Die hierfür verwendeten Indikatoren sind die Altersstruktur der Forderungen und die wirtschaftliche Situation der Kunden.
Vorräte
Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt. Vertriebskosten, Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.
Als Bewertungsvereinfachungsverfahren für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden die FiFo-Methode sowie die Durchschnittsmethode verwendet.
Kundenspezifische Fertigungsaufträge
In Montage befindliche kundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß ias 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Methode«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse entsprechend der physischen Vollendung der Anlagen und Maschinen am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Auftrags. Der Bilanzausweis für am Bilanzstichtag laufende Fertigungsaufträge erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Latente Steuern
Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach ifrs und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet.
Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert.
Rückstellungen für Pensionen
Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß ias 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden erst erfolgswirksam verrechnet, wenn sie außerhalb einer Bandbreite von 10% des Verpflichtungsumfangs liegen. Die Verteilung erfolgt über die erwartete künftige durchschnittliche Restdienstzeit der Belegschaft.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrages zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten, bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.
Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.
Finanzielle Verbindlichkeiten
Die finanziellen Verbindlichkeiten werden nach ias 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.
Umsatzerlöse
Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des ias 18, mit Ausnahme von den nach ias 11 bewerteten Aufträgen, mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und wirtschaftlicher Nutzenzufluss aus dem Verkauf von Gütern hinreichend wahrscheinlich ist.
Die Umsatzerlöse werden vermindert um Erlösschmälerungen ausgewiesen.
Segmentberichterstattung
Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre Umsätze sind nicht nennenswert.
| Name und Sitz der Gesellschaft | Höhe der | |
|---|---|---|
| Beteiligung der | ||
| KRONES ag in %* | ||
| neusped Neutraublinger Speditions-GmbH, Neutraubling | 100,00 | |
| kic krones Internationale Cooperations-Gesellschaft mbH, Neutraubling | 100,00 | |
| ecomac Gebrauchtmaschinen GmbH, Neutraubling | 100,00 | |
| maintec Service GmbH, Collenberg/Main | 51,00 | |
| s.a. krones n.v., Louvain-la-Neuve, Belgien | 100,00 | |
| krones Nordic ApS, Holte, Dänemark | 100,00 | |
| krones s.a.r.l., Lyon, Frankreich | 100,00 | |
| krones uk ltd., Bolton, Großbritannien | 100,00 | |
| kosme uk ltd., Burton on Trent Staffordshire, Großbritannien | 100,00 | |
| krones s.r.l., Garda (vr), Italien | 100,00 | |
| kosme s.r.l., Roverbella, Italien | 100,00 | |
| smefin s.r.l., Roverbella, Italien | 100,00 | |
| krones Nederland b.v., Bodegraven, Niederlande | 100,00 | |
| kosme Gesellschaft mbh, Sollenau, Österreich | 100,00 | |
| krones Spólka z.o.o., Warschau, Polen | 100,00 | |
| krones Portugal Equipamentos Industriais Lda., Barcarena, Portugal | 100,00 | |
| krones o.o.o., Moskau, Russische Föderation | 100,00 | |
| krones Romania Prod. s.r.l., Bukarest, Rumänien | 100,00 | |
| krones ag, Buttwil, Schweiz | 100,00 | |
| krones Iberica, s.a., Barcelona, Spanien | 100,00 | |
| krones s.r.o., Prag, Tschechische Republik | 100,00 | |
| krones Ukraine llc, Kiew, Ukraine | 100,00 | |
| maintec Service eood, Sofia, Bulgarien | 51,00 | |
| maintec Service Ges.m.b.H, Dorf an der Pram, Österreich | 51,00 | |
| krones Surlatina s.a., Buenos Aires, Argentinien | 100,00 | |
| krones do Brazil ltda., São Paulo, Brasilien | 100,00 | |
| krones s.a., São Paulo, Brasilien | 100,00 | |
| krones Machinery (Taicang) Co. Ltd., Taicang, vr China | 100,00 | |
| krones Trading (Taicang) Co. Ltd., Taicang, vr China | 100,00 | |
| krones (Beijing) Machinery Co. Ltd., Beijing, vr China | 100,00 | |
| krones Asia Ltd., Hongkong, vr China | 100,00 | |
| krones India Pvt. Ltd., Bangalore, Indien | 100,00 | |
| krones Japan Co. Ltd., Tokio, Japan | 100,00 | |
| krones Machinery Co. Ltd., Brampton, Ontario, Kanada | 100,00 | |
| krones lcs Center East Africa Limited, Nairobi, Kenia | 100,00 | |
| krones Andina Ltda., Bogotá, Kolumbien | 100,00 | |
| krones Korea Ltd., Seoul, Korea | 100,00 | |
| krones Mex s.a. de c.v., Mexiko d.f., Mexiko | 100,00 | |
| krones lcs Center West Africa Limited, Lagos, Nigeria | 100,00 | |
| krones Southern Africa (Prop.) Ltd., Johannesburg, Südafrika | 100,00 | |
| krones (Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand | 100,00 | |
| krones, Inc., Franklin, Wisconsin, usa | 100,00 | |
| Maquinarias krones de Venezuela s.a., Caracas, Venezuela | 100,00 | |
| Beverage Consulting and Engineering. Co. Ltd., Bangkok, Thailand | 49,00 |
* unmittelbare und mittelbare Beteiligung.
Aufsichtsrat und Vorstand
Nachdem die Voraussetzungen für die Anwendung des Mitbestimmungsgesetzes 1976 seit 1987 erfüllt waren, erfolgte eine Erweiterung des Aufsichtsrats von sechs auf zwölf Mitglieder. Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden sechs Mitglieder von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.
Aufsichtsrat Vorstand
Ernst Baumann Vorsitzender Mitglied des Vorstands der bmw ag bis 30.11.08
Werner Schrödl** Gesamtbetriebsratsvorsitzender stv. Vorsitzender
Dr. Klaus Heimann** Leiter des Funktionsbereichs (fb) Jugend-, Bildungs- und Qualifizierungspolitik der ig metall * man ag
Dr. Jochen Klein Vorsitzender des Beirats der döhler holding gmbh * döhler gruppe hoYer-gruppe
Prof. Dr. Ing. Erich Kohnhäuser * max aicher stahl ag
Norman Kronseder kronseder familY office * baYerische futtersaatbau gmbh
Philipp Graf von und zu Lerchenfeld MdL, Dipl.-Ing. agr., WP/StB
Dr. Alexander Nerz Rechtsanwalt
Johann Robold** Betriebsrat
Anton Schindlbeck** Vertriebsleiter lcs
Jürgen Scholz** 1. Bevollmächtigter und Kassierer ig metall Verwaltungsstelle Regensburg
Josef Weitzer** Betriebsratsvorsitzender Mitglied des Verwaltungsrats der Sparkasse Regensburg
Volker Kronseder Vorsitzender Konzernkommunikation, Personalmanagement und Soziales * krones inc., usa
Hans-Jürgen Thaus stv. Vorsitzender Finanzen, Controlling, Informations- und Prozessmanagement * kurtz gmbh
Rainulf Diepold Marketing und Vertrieb
krones inc., usa
Werner Frischholz Materialwirtschaft und Produktion
Christoph Klenk Forschung und Entwicklung, Konstruktion und Sparten * winkler&dünnebier ag
* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 15 Abs. 1 Satz 3 AktG ** Von der Belegschaft gewählt
Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.
| Anlagevermögen | Vermögenswerte, die dazu bestimmt sind, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen. |
|---|---|
| Cashflow | Finanzielle Stromgröße, die den Zahlungsmittelüberschuss angibt (Jahresüberschuss plus Abschreibung). |
| Corporate Governance | Die verantwortliche und auf eine langfristige Wertschöpfung ausgerichtete Unternehmensleitung und -kontrolle. |
| dax | Deutscher Aktienindex (dax). Der Index umfasst die 30 größten (nach Börsenwert und Börsenumsatz) deutschen Unternehmen. |
| ebitda | Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Earnings before interest, taxes, depreciation and amortisation). |
| ebit | Ergebnis vor Zinsen, Beteiligungen und Steuern (Earnings before interest and taxes). |
| ebt | Ergebnis vor Steuern (Earnings before taxes). |
| Eigenkapital | Mittel, die dem Unternehmen von den Eigentümern durch Einzahlung und/oder Einlage bzw. aus einbehaltenen Gewinnen zur Verfügung gestellt werden. |
| Eigenkapitalrendite | Verhältnis Jahresüberschuss zu Eigenkapital. |
| Eigenkapitalrendite vor Steuern Verhältnis Ergebnis vor Steuern zu durchschnittlichem Eigenkapital. | |
| Free Float | Teil des Aktienkapitals, der sich im Streubesitz befindet. |
| Fremdkapital | Zusammenfassende Bezeichnung für die auf der Passivseite der Bilanz auszuweisenden Rückstellungen, Verbindlichkeiten und passivischen Rechnungsabgrenzungsposten. |
| ifrs | International Financial Reporting Standards. Vom International Accounting Standards Board (iasb) erarbeitete, international harmonisierte und angewandte Rechnungslegungsgrundsätze. |
| Kapitalflussrechnung | Betrachtung der Liquiditätsentwicklung/Zahlungsströme unter Berücksichtigung der Mittelherkunft- und Mittelverwendungseffekte innerhalb des Geschäftsjahres. |
| kgv | Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (kgv) ist eine wichtige Kennzahl zur Bewertung von Aktien. Es errechnet sich, indem der Aktienkurs durch den Gewinn je Aktie dividiert wird. Je niedriger das kgv, umso günstiger ist die Aktie. |
| Latente Steuern | Zeitlich begrenzte Differenzen zwischen errechneten Steuern auf Bewertungsdifferenzen zwischen ifrs-Bi lanz und Steuerbilanz mit dem Ziel, den Steueraufwand entsprechend dem Ergebnis nach ifrs auszuweisen. |
| Marktkapitalisierung | Börsenwert eines Unternehmens. Dieser berechnet sich aus dem Aktienkurs, multipliziert mit der Anzahl der Aktien. |
| mdax | Index, der die 50 größten (nach Börsenwert und Börsenumsatz) deutschen und ausländischen Unternehmen der klassischen Sektoren unterhalb des dax umfasst. |
| Nettoliquidität | Zahlungsmittel und Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens abzüglich der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. |
| roce | Verhältnis ebit zur durchschnittlichen Nettokapitalbindung (Bilanzsumme abzüglich zinsfreie Verbindlich keiten und zinsfreie sonstige Rückstellungen). |
| roi | Verhältnis Ergebnis vor Steuern zu durchschnittlichem Gesamtkapital (Return on investment). |
| ros | Verhältnis Ergebnis vor Steuern zu Umsätzen (Return on Sales). |
| Tochterunternehmen | Alle Unternehmen, die unmittelbar oder mittelbar von einer Muttergesellschaft aufgrund einer Mehrheits beteiligung und/oder einer einheitlichen Leitung beherrscht werden. |
| Verbundene Unternehmen | Vgl. Tochterunternehmen |
| Working Capital | Das Working Capital errechnet sich aus dem Umlaufvermögen abzüglich der liquiden Mittel und abzüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Das Working Capital bringt zum Ausdruck, welcher Teil des Vermögens für ein Unternehmen arbeitet, sprich Umsätze generiert. |
| xetra-Handelssystem | Elektronisches Börsenhandelssystem |
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