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KRONES AG Earnings Release 2013

Apr 25, 2013

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Earnings Release

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Bericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2013

KRONES wächst im ersten Quartal 2013 profitabel

  • Konzernumsatz steigt von Januar bis März 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 5,4% von 648,6 auf 683,4 Mio.€.
  • KRONES verbessert das Ergebnis in allen drei Segmenten. Prozesstechnik und KOSME erzielen nahezu ausgeglichenes Ergebnis.
  • Konzernergebnis vor Steuern legt im ersten Quartal 2013 um 19,7% von 32,5 Mio.€ auf 38,9 Mio.€ zu.
01.01.–31.03. 01.01.–31.03. Veränderung
2013 2012
Umsatz Mio. € 683,4 648,6 +5,4%
Auftragseingang inkl. Lifecycle Service Mio. € 685,2 659,8 +3,9%
Auftragsbestand zum 31.03. inkl. Lifecycle Service Mio. € 1.001,1 953,6 +5,0%
ebitda Mio. € 57,4 50,5 +13,7%
ebit Mio. € 38,4 31,5 +21,9%
ebt Mio. € 38,9 32,5 +19,7%
Konzernergebnis Mio. € 26,9 22,3 +20,6%
Ergebnis je Aktie 0,89 0,74 +20,3%
Investitionen in Sachanlagen
und immaterielle Vermögenswerte Mio. € 18,7 15,6 +3,1 Mio.€
Free Cashflow Mio. € –82,1 –70,3 –11,8 Mio.€
Nettoliquidität Mio. € 50,8 55,2 –4,4Mio.€
ROCE (passivisch) % 15,1 13,5
ROCE (aktivisch) % 12,7 10,7
Beschäftigte am 31.03.
Weltweit 12.026 11.598 +428
Inland 9.052 8.950 +102
Ausland 2.974 2.648 +326

Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,

durch die Beinahe-Staatspleite Zyperns und die unklaren Machtverhältnisse in Italien flammte im ersten Quartal 2013 die Euro-Krise wieder auf. Damit kehrte ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor für die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft zurück. Insgesamt bestätigen die aktuellen Ereignisse unsere Einschätzung, dass KRONES dauerhaft mit schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zurechtkommen muss. Deshalb dürfen wir uns nach dem erfolgreichen Geschäftsjahr 2012 nicht entspannt zurücklehnen. Ganz im Gegenteil. Wir werden 2013 gemeinsam mit unseren Mitarbeitern das Strategieprogramm Value konsequent fortsetzen und KRONES noch stärker und wettbewerbsfähiger machen.

Ziel für 2013 ist es, erneut profitabel zu wachsen. Darüber hinaus haben wir die Kapitalrendite und den Free Cashflow stärker im Fokus als in der Vergangenheit. Die Zahlen für das erste Quartal 2013 zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind. Von Januar bis März stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 5,4 % von 648,6 Mio.€ auf 683,4 Mio.€. Um 3,9% auf 685,2 Mio.€ kletterte der Auftragseingang. Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich von 32,5 Mio.€ im Vorjahr auf 38,9 Mio.€.

Nach Meinung führender Konjunkturexperten sollen sich die gesamtwirtschaftlichen Bedingungen im zweiten Halbjahr 2013 verbessern. Das würde uns freuen, aber darauf werden wir uns nicht verlassen. Für den langfristigen Erfolg von KRONES ist ohnehin entscheidend, dass unsere komplette Mannschaft unabhängig von der Konjunktur nie den Ehrgeiz verliert, in allen Bereichen noch besser zu werden. Das sind wir unseren Kunden und Aktionären schuldig.

Volker Kronseder Vorstandsvorsitzender

Beträchtliche Abwärtsrisiken für die Weltwirtschaft

Im April senkte der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft leicht. Nach Ansicht des IWF stehen zwar die Chancen weiterhin gut, dass die Weltwirtschaft 2013 gegenüber 2012 ein wenig an Fahrt gewinnt. Doch angesichts der Euro- und Schuldenkrise, die sich durch die Ereignisse in Zypern und Italien wieder verschärfte, bestehen beträchtliche Abwärtsrisiken. Darüber hinaus könnte eine starke Konsolidierung des US-Haushalts die Wirtschaft bremsen. Unter dem Strich rechnet der IWF damit, dass die Weltwirtschaft 2013 um 3,3% wächst.

Den höchsten Wachstumsbeitrag werden die Schwellen- und Entwicklungsländer leisten. So soll beispielsweise die chinesische Wirtschaft 2013 um 8,0% expandieren. Indien dürfte auf ein Wachstum von 5,7% zusteuern.

In den entwickelten Industrieländern fesselt die anhaltend schwache Lage in Ländern wie Italien, Spanien und Griechenland den Euro-Raum in der Rezession. Der IWF rechnet damit, dass die Wirtschaft des gemeinsamen Währungsraums 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 0,3% schrumpft. Besser soll sich die deutsche Konjunktur entwickeln. Zwar sank der monatliche ifo-Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft in Deutschland im März 2013 nach vier Anstiegen in Folge leicht, aber dennoch deutet der Index auf eine robuste Inlandskonjunktur hin. Der IWF erwartet, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2013 um 0,6% steigt.

Für die US-Wirtschaft ist der IWF trotz der Haushaltsprobleme relativ optimistisch und erwartet ein Wachstum von 1,9%. In Japan dürften 2013 die anhaltend expansive Geldpolitik und staatliche Konjunkturmaßnahmen für ein BIP-Wachstum von 1,6% sorgen.

Verhaltener Jahresauftakt im deutschen Maschinenbau

Der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland verharrte im Februar 2013 auf Vorjahresniveau. Während der Wert der Orders aus dem Inland um zwei Prozent zulegte, gab das Auslandsgeschäft wegen niedrigerer Aufträge aus dem Euro-Raum um ein Prozent nach. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich Dezember 2012 bis Februar 2013 stieg der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt ein Prozent.

Trotz des verhaltenen Jahresauftakts geht der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) davon aus, dass die Branche 2013 leicht wächst und der Produktionswert im Vergleich zum Vorjahr um 2% steigt. Bei der Entwicklung der einzelnen Teilbranchen erwartet der VDMA deutliche Unterschiede. Besser als die gesamte Branche dürfte sich 2013 der Bereich »Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen« entwickeln.

Im ersten Quartal 2013 verschärfte sich die Euro-Krise. Auch deshalb nahm der IWF seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft leicht zurück.

Umsatz 5

KRONES im ersten Quartal auf Zielkurs

KRONES ist gut in das Geschäftsjahr 2013 gestartet und setzte seinen profitablen Wachstumskurs fort. Die nach wie vor schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen hatten keinen wesentlichen Einfluss auf unsere Geschäfte im ersten Quartal. KRONES profitierte von seiner guten Marktstellung auf den Emerging Markets, die wesentlich zum Unternehmenswachstum beitrugen. Insgesamt stieg der Umsatz des Unternehmens von Januar bis März 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 5,4% von 648,6 Mio.€ auf 683,4 Mio.€. Damit schuf KRONES im ersten Quartal eine solide Basis, damit das geplante Umsatzplus von 4% im Gesamtjahr 2013 erreicht wird.

Am stärksten zog das Geschäft im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« an (Umsatz + 48,8%). Auch die zunehmende Internationalisierung des Unternehmens, also noch näher an die weltweiten Kunden heranzurücken, zahlte sich weiter aus.

Der Umsatz von Krones legte – vor allem durch die Emerging Markets – im ersten Quartal 2013 um 5,4% auf 683,4 Mio.€ zu.

Umsatz nach Regionen

Weiter gewachsen ist der Umsatz von KRONES auf den außereuropäischen Märkten. In den Emerging Markets legten die Erlöse teilweise stark zu. Sie trugen 55 % zum Konzernumsatz des ersten Quartals 2013 bei (Vorjahr: 57%). In den USA entwickelte sich das Geschäft stabil. Insgesamt kletterte unser außereuropäischer Umsatz im ersten Quartal 2013 gegenüber dem Vorjahr um 9,8% von 354,4 Mio.€ auf 389,0 Mio.€. Der Anteil am Konzernumsatz von KRONES lag im Berichtszeitraum bei 56,9% (Vorjahr: 54,6%).

Um 0,6% von 208,0 Mio.€ im Vorjahr auf 209,3 Mio.€ stieg der Umsatz, den KRONES von Januar bis März 2013 in Europa (ohne Deutschland) erwirtschaftete. Angesichts der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation in Europa sind wir mit diesem Ergebnis nicht unzufrieden. Der Umsatzanteil des europäischen Geschäfts (ohne Deutschland) betrug im ersten Quartal 30,6% (Vorjahr: 32,1%)

Das Inlandsgeschäft von KRONES im ersten Quartal 2013 reichte nicht ganz an das gute Vorjahresniveau heran. Ein Grund hierfür war die allgemein schwächere Konjunktur. Mit 85,1 Mio.€ lag der Umsatz im Berichtszeitraum nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Der Inlandsanteil am Konzernumsatz verringerte sich im ersten Quartal 2013 von 13,3% im Vorjahr auf 12,5%.

Höhere Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen von KRONES

Um 3,9 % von 659,8 Mio. € im Vorjahr auf 685,2 Mio. € verbesserte sich der Auftragseingang von KRONES im ersten Quartal 2013. Vorübergehende Nachfrageschwächen in einzelnen Bereichen konnten wir aufgrund unseres breiten Produkt- und Dienstleistungsangebots mehr als ausgleichen.

Regional betrachtet nahm der Auftragseingang von Januar bis März 2013 im Vergleich zum Vorjahr in Asien sowie in Afrika/Mittlerer Osten am stärksten zu. In den USA verzeichneten wir eine stabile Nachfrage. Mit dem Orderverhalten unserer europäischen Kunden waren wir angesichts der schlechten wirtschaftlichen Lage im Euro-Raum insgesamt zufrieden.

Den stärksten Anstieg des Auftragseingangs verzeichnete KRONES in den Regionen Asien sowie Afrika/ Mittlerer Osten.

Aufträge im Wert von 1,0 Mrd. € in den Büchern

Für KRONES ist es wichtig, dass die Fertigungskapazitäten des Unternehmens gleichmäßig ausgelastet sind. Für die kommenden Monate ist das mit einem Auftragsbestand von 1.001,1 Mio.€ zum 31. März 2013 gewährleistet. Damit überschritt der Wert des Orderbestandes das Vorjahresniveau von 953,6 Mio.€ um 5,0%.

Ertragslage

KRONES verbessert die Ertragskraft

Im Geschäftsjahr 2013 liegt der Schwerpunkt des Strategieprogramms Value auf profitablem Wachstum. Das Ergebnis des ersten Quartals unterstreicht, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Mit 38,9 Mio.€ lag das Ergebnis vor Steuern (EBT) im Berichtszeitraum um 19,7% höher als der Vorjahreswert von 32,5 Mio.€. In allen drei Segmenten verbesserte KRONES das Ergebnis (näheres siehe Seite 13). Die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, stieg im ersten Quartal 2013 von 5,0% im Vorjahr auf 5,7% und bewegte sich von Januar bis März 2013 im Rahmen unserer Planungen. Im Gesamtjahr 2013 will KRONES eine EBT-Marge von über 5,5% erwirtschaften.

Die EBT-Marge von KRONES stieg im ersten Quartal 2013 von 5,0% im Vorjahr auf 5,7%.

Um 20,6% von 22,3 Mio.€ im Vorjahr auf 26,9 Mio.€ kletterte das Ergebnis nach Steuern im ersten Quartal 2013. Das entspricht einem Ergebnis je Aktie, unter Herausrechnung der rund 1,4 Mio. eigenen Aktien, von 0,89 € (Vorjahr: 0,74 €).

Ertragsstruktur KRONES Konzern in Mio. €

2013 2012 Veränderung
01.01.–31.03. 01.01.–31.03. %
Umsatzerlöse 683,4 648,6 +5,4
Bestandsveränderung fe/ufe –2,9 –18,1
Gesamtleistung 680,5 630,5 +7,9
Materialaufwand –340,5 –306,3 +11,2
Personalaufwand –210,6 –206,0 +2,2
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/
Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen –72,0 –67,7 +6,4
ebitda 57,4 50,5 +13,7
Abschreibungen auf Anlagevermögen –19,0 –19,0
ebit 38,4 31,5 +21,9
Finanzergebnis 0,5 1,0 –50,0
ebt 38,9 32,5 +19,7
Ertragsteuern –12,0 –10,2 +17,6
Konzernergebnis 26,9 22,3 +20,6

Während der Umsatz im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr um 5,4% auf 683,4 Mio.€ stieg, legte die Gesamtleistung des Unternehmens um 7,9% auf 680,5 Mio.€ (Vorjahr: 630,5 Mio.€) zu. Die verkürzte Gewinn-und-Verlust-Rechnung zeigt, dass die höheren Materialaufwendungen durch Kostensenkungen in anderen Bereichen ausgeglichen werden konnten, so dass insgesamt die Ertragskraft des KRONES Konzerns im ersten Quartal 2013 über dem Niveau des Vorjahres liegt.

Nach einem deutlichen Rückgang im Vorjahresquartal legte der Materialaufwand in den ersten drei Monaten 2013 um 11,2% auf 340,5 Mio.€ zu. Folglich stieg die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, aufgrund von abrechnungsbedingten Verschiebungen im Produktmix im ersten Quartal 2013 von 48,6% im Vorjahr auf 50,0%.

Der Personalaufwand erhöhte sich von Januar bis März 2013 lediglich um 2,2% von 206,0 Mio.€ im Vorjahr auf 210,6 Mio.€. Hier machte sich bemerkbar, dass wir bereits im Vorjahr unsere Belegschaft kräftig aufstockten. Die Personalaufwandsquote, also der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, verringerte sich von 32,7% im Vorjahr auf 31,0%.

Auf minus 72,0 Mio.€ (Vorjahr: minus 67,7 Mio.€) legte der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen zu. Im Verhältnis zur Gesamtleistung betrug er 10,6% (Vorjahr: 10,7%). Nach Abzug der Abschreibungen auf das Anlagevermögen, die im ersten Quartal 2013 mit 19,0 Mio.€ auf dem Wert des Vorjahres lagen, ergibt sich ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 38,4 Mio.€ (+ 21,9%). Das Finanzergebnis von KRONES war mit 0,5 Mio.€ (Vorjahr: +1,0 Mio.€) im Berichtszeitraum positiv. Weil die Steuerquote leicht von 31,4% auf 30,9% zurückging, kletterte das Konzernergebnis mit 20,6% auf 26,9 Mio.€ stärker als das Ergebnis vor Steuern (+ 19,7%).

Die Personalaufwandsquote verringerte sich in den ersten drei Monaten 2013 von 32,7% im Vorjahr auf 31,0%.

2013 2012 Veränderung
01.01.–31.03. 01.01.–31.03. in Mio. €
EBT 38,9 32,5 +6,4
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit –65,1 –55,9 –9,2
Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit –17,0 –14,4 –2,6
Free Cashflow –82,1 –70,3 –11,8
Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit 61,1 33,6 +27,5
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds –21,0 –36,7 +15,7
wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds 0,0 0,4 –0,4
Finanzmittelfonds zu Beginn der Berichtsperiode 132,9 125,5 +7,4
Finanzmittelfonds zu Ende der Berichtsperiode 111,9 89,2 +22,7

Kapitalflussrechnung KRONES Konzern in Mio. €

Um das erhöhte Geschäftsvolumen in den ersten drei Monaten 2013 zu stemmen, baute KRONES betriebsnotwendiges Kapital, also Working Capital, auf. Während sich die Forderungen und Vorräte sowie die sonstigen Vermögenswerte nur um 17,4 Mio.€ erhöhten (Vorjahr: 85,7 Mio.€) verminderten sich die Verbindlichkeiten deutlich um 145,0 Mio.€ (Vorjahr: 72,4 Mio.€). Somit stieg dieser Saldo von 158,1 Mio.€ in den ersten drei Monaten des Vorjahres leicht auf 162,4 Mio.€ im Berichtszeitraum. Insgesamt fiel der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit auf minus 65,1 Mio.€ (Vorjahr: minus 55,9 Mio.€).

Das durchschnittliche Working Capital der letzten 12 Monate in Relation zum Umsatz lag im ersten Quartal mit 24,7% unter dem Vorjahreswert von 26,3% und damit nur leicht über unserem Jahresziel für 2013 von 24%. Zum Stichtag betrug das Working Capital in Relation zum Umsatz 25,7% (Vorjahr: 27,1%).

Im Berichtszeitraum investierte KRONES 18,7 Mio.€ (Vorjahr: 15,6 Mio.€) in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände, vor allem in neue Anlagen und Maschinen, Informationstechnologie, Logistik sowie in unsere Service-Center. Nach Abzug der Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit vom Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete das Unternehmen von Januar bis März 2013 einen Free Cashflow von minus 82,1 Mio.€ (Vorjahr: minus 70,3 Mio.€). Dass der Free Cashflow unterjährig negativ ist, stellt für unser Geschäft nichts Ungewöhnliches dar. Durch die Inanspruchnahme kurzfristiger Bankverbindlichkeiten erhöhten sich die Mittel aus der Finanzierungstätigkeit im ersten Quartal auf 61,1 Mio. € (Vorjahr: 34,0 Mio. €). Zum 31. März 2013 verfügte KRONES über liquide Mittel von 111,9 Mio. € (Vorjahr: 89,2 Mio. €).

Working Capital zu Umsatz KRONES Konzern in Prozent 01.01. bis 31.03. (Durchschnitt)

KRONES verringerte im ersten Quartal das Working Capital im Verhält-

nis zum Umsatz auf 24,7%.

9

31.03.2013 31.12.2012 31.12.2011 31.12.2010
Langfristige Vermögenswerte 633 625 597 569
davon Anlagevermögen 586 587 555 519
Kurzfristige Vermögenswerte 1.430 1.445 1.443 1.317
davon flüssige Mittel 112 133 125 147
Eigenkapital 814 783 785 759
Fremdkapital 1.249 1.287 1.255 1.127
langfristige Verpflichtungen 216 208 134 125
kurzfristige Verpflichtungen 1.033 1.079 1.121 1.002
Bilanzsumme 2.063 2.070 2.040 1.886

Vermögens- und Kapitalstruktur KRONES Konzern in Mio. €

Trotz des höheren Geschäftsvolumens im ersten Quartal lag die Bilanzsumme mit 2.063 Mio. € zum 31. März 2013 um 0,3% unter dem Wert vom Jahresende 2012. Gründe für den Rückgang im Berichtszeitraum waren ein Abbau der Vorräte sowie weniger erhaltene Anzahlungen.

Liquidität und Eigenkapitalausstattung von KRONES sind unverändert sehr solide.

Die langfristigen Vermögenswerte stiegen im ersten Quartal leicht an und lagen zum 31. März 2013 bei 632,8 Mio.€ (31. Dezember 2012: 625,1 Mio.€). Das Anlagevermögen stand mit 585,8 Mio.€ (31. Dezember 2012: 586,5 Mio.€) nahezu unverändert in den Büchern. Hiervon entfielen 461,9 Mio.€ (31. Dezember 2012: 464,9 Mio.€) auf Sachanlagen. Bei den immateriellen Vermögenswerten des Unternehmens, die sich zum Ende des ersten Quartals auf 122,7 Mio.€ beliefen (31. Dezember 2012: 119,1 Mio. €), handelt es sich überwiegend um aktivierungspflichtige Entwicklungsaufwendungen.

Mit 1.429,9 Mio.€ lagen die kurzfristigen Vermögenswerte Ende des Berichtszeitraums um 1,0% unter dem Wert vom 31. Dezember 2012. Während KRONES von Januar bis März 2013 die Vorräte um 29,4 Mio.€ auf 619,0 Mio.€ reduzieren konnte, legten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wegen des höheren Geschäftsvolumens von 559,9 Mio.€ auf 600,7 Mio.€ zu. Die liquiden Mittel verringerten sich im ersten Quartal von 132,9 Mio.€ auf 111,9 Mio.€.

Bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten gab es einen Rückgang auf 1.032,7 Mio.€ seit Ende 2012 (1.078,3 Mio.€). Verantwortlich hierfür waren niedrigere erhaltene Anzahlungen sowie geringere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. KRONES wies per Ende des ersten Quartals 2013 kurzfristige Bankverbindlichkeiten von 61,1 Mio.€ aus. Langfristige Bankschulden hatte das Unternehmen zum Ende des ersten Quartals 2013 keine.

Die langfristigen Verbindlichkeiten von KRONES, größtenteils Rückstellungen für Pensionen und sonstige Personalrückstellungen, stiegen zum 31. März 2013 auf 216,2 Mio.€ (31. Dezember 2012: 208,6 Mio.€) an. Bezüglich der Veränderungen in den Pensionsrückstellungen verweisen wir auf Seite 30 dieses Berichts.

Das Eigenkapital stieg aufgrund des positiven Quartalsergebnisses gegenüber dem Bilanzstichtag 2012 von 782,7 Mio.€ auf 813,8 Mio.€. Damit lag unsere Eigenkapitalquote am 31. März 2013 bei 39,5% (31. Dezember 2012: 37,8%). Gemeinsam mit einer Nettoliquidität (flüssige Mittel abzüglich Bankschulden) von 50,8 Mio.€ zum Ende des Berichtszeitraums verfügt KRONES weiterhin über eine äußerst solide Finanzund Kapitalstruktur.

ROCE liegt mit 15,1% voll im Plan

Den Return on Capital Employed (ROCE), also das EBIT im Verhältnis zum durchschnittlich gebundenen Nettokapital, verbesserte Krones im Berichtszeitraum auf 15,1% (Vorjahr: 13,5%). Damit sind wir auf einem guten Weg unser Ziel zu erreichen, im Gesamtjahr 2013 den ROCE auf 15% zu verbessern (2012: operativ 13,6%).

KRONES beschäftigt weltweit 12.026 Mitarbeiter

Um die Wachstumschancen des Marktes nutzen zu können, vergrößert KRONES seine gut ausgebildete und motivierte Mannschaft stetig. Ende März 2013 waren 12.026 Mitarbeiter für unser Unternehmen tätig, also 428 mehr als im Vorjahr (11.598). Im Rahmen der Internationalisierungsstrategie bauten wir die Mitarbeiterzahl im Ausland im Vergleich zum Vorjahr um 326 auf 2.974 aus. Im Inland beschäftigte KRONES Ende des Berichtszeitraums 9.052 Mitarbeiter (Vorjahr: 8.950). In der Ausbildung befanden sich zum 31. März 473 junge Menschen.

Vor allem wegen unserer Internationalisierungsstrategie stieg die Mitarbeiterzahl von KRONES in den vergangenen zwölf Monaten um 428.

Segmentumsatz

Von Januar bis März 2013 erzielte KRONES in seinem Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« einen im Vergleich zum Vorjahr um 1,2% höheren Umsatz von 574,9 Mio.€. Der Anteil unseres Kernsegments am Konzernumsatz verringerte sich im ersten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahr von 87,6% auf 84,1%.

Kräftig angezogen hat der Umsatz in den ersten drei Monaten 2013 im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik«. Mit 82,1 Mio.€ übertraf er den Vorjahreswert von 55,2 Mio.€ um 48,8%. Das starke Wachstum ist durch unterjährige Schwankungen bei der Abrechnung großer Projekte bedingt. Von 8,5% im Vorjahr auf 12,0% im ersten Quartal 2013 stieg der Anteil, den das Segment zum Konzernumsatz beisteuerte.

Solide entwickelte sich der Umsatz in unserem kleinsten Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (KOSME)« im Berichtszeitraum. Der Segmenterlös verbesserte sich um 3,3% von 25,5 Mio.€ im Vorjahr auf 26,3 Mio.€. Damit verlief das Geschäft wie geplant, obwohl die gesamtwirtschaftliche Lage in Europa, dem Hauptabsatzmarkt von KOSME, insgesamt schlecht ist. Der Anteil des Segments am Konzernumsatz des ersten Quartals betrug wie im Vorjahr 3,9%.

Im Kernsegment und bei KOSME legte der Umsatz im ersten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahr moderat zu, im Segment Getränkeproduktion/Prozesstechnik stark.

Segmentergebnis

Unser Ziel, die Ertragskraft des größten Segments von KRONES »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« 2013 leicht zu verbessern, haben wir im ersten Quartal 2013 dank optimierter Kostenstrukturen erreicht. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg in den ersten drei Monaten 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 8,2% von 36,6 Mio.€ auf 39,6 Mio.€. Die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Segmentumsatz, legte im Berichtszeitraum von 6,4% im Vorjahr auf 6,9% zu.

Um 1,3 Mio.€ von minus 1,8 Mio.€ im Vorjahr auf minus 0,5 Mio.€ verbesserte sich das Ergebnis vor Steuern im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« im ersten Quartal 2013. Von der Materialflusstechnik/ Intralogistik, also dem Bereich, den wir in diesem Jahr schließen, kamen keine wesentlichen Belastungen mehr. Insgesamt ist KRONES auf gutem Weg, nach vier verlustreichen Jahren 2013 wie geplant ein ausgeglichenes Ergebnis in der Prozesstechnik zu erzielen.

Im Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (KOSME)« verringerte sich der Quartalsverlust im Vergleich zum Vorjahr deutlich. Von Januar bis März 2013 erwirtschaftete das kleinste Segment von KRONES ein Ergebnis vor Steuern von minus 0,2 Mio.€ (Vorjahr: minus 2,3 Mio.€). KOSME profitierte von optimierten Kosten- und Vertriebsstrukturen. Auch bei KOSME streben wir im Gesamtjahr 2013 ein ausgeglichenes Ergebnis an.

Segment Produktabfüllung und -ausstattung 2013 2012
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
ebt
in Mio. €
39,6 36,6
ebt-Marge
in %
6,9 6,4
Segment Prozesstechnik 2013 2012
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
ebt
in Mio. €
–0,5 –1,8
ebt-Marge
in %
–0,6 –3,3
Segment kos
me
2013 2012
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
ebt
in Mio. €
–0,2 –2,3
ebt-Marge
in %
–0,8 –9,0

Das Ergebnis von KRONES verbesserte sich in allen drei Segmenten wie geplant.

Gute Stimmung an den Aktienbörsen im ersten Quartal 2013

Niedrige Zinsen sowie überwiegend gute Unternehmensnachrichten sorgten dafür, dass es an den Aktienmärkten nach dem sehr guten Börsenjahr 2012 im ersten Quartal 2013 weiter nach oben ging. In Deutschland zogen die Aktienkurse mittelgroßer und kleiner Unternehmen überproportional an, weil viele Analysten diese Werte für günstig halten. Der MDAX, also der Index für mittelgroße Werte, stieg von Januar bis März um 11,8% und erreichte ein neues Allzeithoch. Beim DAX fiel der Indexanstieg mit plus 2,4% wesentlich geringer aus. Während Konsum-Titel stark zulegten, gaben die Kurse von Bank- und Autoaktien deutlich nach. Grund hierfür dürfte die anhaltende Euro-Krise sowie die niedrige Autonachfrage in Europa gewesen sein.

Auch den Euro Stoxx 50 belastete die Euro- und Schuldenkrise. Im ersten Quartal 2013 gab der europäische Blue-Chip-Index um 0,5% nach. In den USA legten die Aktienkurse dagegen stark zu. Die Hoffnung auf eine bessere Konjunktur sowie einige größere Firmenübernahmen trieben die Anleger in Aktien. Um 11,3 % kletterte der Dow Jones Index von Januar bis März 2013. Noch stärker zog der japanische Aktienmarkt im Berichtszeitraum an. Die hohe Liquidität und der schwache Yen-Kurs, von dem Japans Exporteure profitieren, waren die wesentlichen Kurstreiber. Insgesamt gewann der Nikkei-Index im ersten Quartal 2013 fast 20 % hinzu.

Januar Februar März Kurs der KRONES Aktie 01.01. bis 31.03.2013 46,00 € 44,00 € 48,00 € 50,00 € 52,00 € 54,00 €

Kurs der KRONES Aktie steigt kräftig

Mit einem Kursgewinn von 17,7% legte die Aktie von KRONES im ersten Quartal 2013 deutlich stärker zu als der MDAX. Der Mid-Cap-Index stieg um 11,8%.

krones Aktie mdax (indexiert)

Deutlich angezogen hat der KRONES Aktienkurs im Jahresanfangsquartal 2013. Mit 55,32 € stand der Kurs Ende März um 17,7% höher als zu Jahresbeginn. Obwohl der MDAX seine Rekordjagd im ersten Quartal fortsetzte, legte die KRONES Aktie noch stärker zu als der Index. In den ersten Wochen des neuen Börsenjahres gab unser Aktienkurs leicht nach. Die Nachricht, dass wir uns durch die Minderheitsbeteiligung an der Klug GmbH sowie einer Kooperation mit Klug in der Materialflusstechnik/Intralogistik im Januar 2013 neu aufgestellt haben, beeinflusste die Aktie kurzfristig kaum. Erst Anfang Februar begann die Kursrallye.

Im März beschleunigte sich der Kursanstieg. Unsere vorläufigen Umsatz- und Ergebniszahlen für das Geschäftsjahr 2012 trugen dazu bei, dass die KRONES Aktie den MDAX kurz vor Quartalsende »überholte«.

Risikomanagementsystem wird umgesetzt und stetig ergänzt

Im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit ist KRONES einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Um diese möglichen Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen, überwachen wir alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend. Integraler Bestandteil des Risikomanagementsystems von krones ist ein internes Kontroll- und Steuerungssystem, mit dem wir alle relevanten Risiken erfassen, analysieren und bewerten. Unser Risikomanagementsystem besteht aus den Modulen Risikoanalyse, Risikoüberwachung sowie Risikoplanung und -steuerung.

Risikoanalyse

Um mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, beobachten wir kontinuierlich sämtliche Geschäftsaktivitäten. Bereits vor der Auftragsannahme unterziehen wir Angebote einer Rentabilitätsprüfung. Ab einer fest definierten Ordergröße durchlaufen die Aufträge darüber hinaus eine mehrdimensionale Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei Finanzierungsrisiken, technologische Risiken sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken einzeln erfasst und bewertet, bevor ein Auftrag angenommen wird. Das KRONES Risikomanagement setzt damit bereits vor der Entstehung von Risiken an.

Risikoüberwachung

Durch verschiedene, miteinander verzahnte Controllingprozesse überwachen wir die Risiken im krones Konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden Berichten aus den einzelnen Geschäftseinheiten werden der Vorstand und andere Entscheidungsträger frühzeitig über alle eventuellen Risiken und Planabweichungen informiert.

Risikoplanung und -steuerung

Für unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir im Wesentlichen folgende Instrumente, mit denen wir unsere Geschäfte planen und Risiken steuern: Jahresplanung, Mittelfristplanung, strategische Planung, rollierende Prognoserechnung, Monats- und Quartalsreports, Investitionsplanung, Produktionsplanung, Kapazitätsplanung, Projektcontrolling, Debitorenmanagement, Wechselkursabsicherungsgeschäfte, Versicherungen.

Risiken

Aus heutiger Sicht sind für krones keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Eine detaillierte Darstellung der Risiken des Unternehmens sowie eine ausführliche Beschreibung unseres Risikomanagements sind im Lagebericht des Konzernabschlusses 2012 ab S. 94 ff. zu finden. Bei den wesentlichen Risiken des Unternehmens haben sich vom 01.01. bis 31.03.2013 keine wesentlichen Änderungen gegenüber den dort gemachten Ausführungen ergeben.

Die Aussichten für die Weltwirtschaft 2013 beurteilen wir verhalten optimistisch. Gute Wachstumsperspektiven bieten weiterhin die Märkte in Asien, Südamerika, Afrika und im Nahen Osten. In diesen Regionen will KRONES von seiner starken Marktposition profitieren und auch im After-Sales-Geschäft wachsen. Den dafür nötigen Aufbau von personellen Ressourcen in den jeweiligen Regionen wird KRONES 2013 fortsetzen.

Der nordamerikanische Markt, der sich 2012 bereits erholte, sollte 2013 stabil sein. In den Märkten des Euro-Raums rechnen wir wegen der anhaltenden Euro- und Schuldenkrise weiterhin mit einer spürbaren Investitionszurückhaltung.

KRONES will 2013 profitabel wachsen

KRONES fokussiert sich 2013 im Rahmen der Value-Strategie auf die Säulen Wachstum und Profitabilität. In unserem Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« wollen wir die Kostenstrukturen weiter verbessern und flexibilisieren, um künftige Kostensteigerungen auszugleichen. Hierfür werden wir den Einkauf stärker internationalisieren und unsere Baugruppen und Maschinen weiter modularisieren.

In den Segmenten »Prozesstechnik« und »KOSME« wollen wir 2013 durch verschiedene, zum Teil bereits eingeleitete, Maßnahmen ein ausgeglichenes Ergebnis erreichen. Wichtiger Bestandteil für profitables Wachstum in allen drei Segmenten ist der Ausbau unserer internationalen Servicestrukturen und LCS-Center, um unsere Kunden schnell mit den besten Dienstleistungen und Produkten bedienen zu können.

Auf Basis der Entwicklung der für KRONES relevanten Märkte und den weiterhin unsicheren gesamtwirtschaftlichen Aussichten prognostizieren wir für 2013 ein Umsatzwachstum um 4%. Vom Preisniveau erwartet KRONES keine unterstützenden Effekte.

Die Ertragskraft wird erneut steigen. So plant KRONES, 2013 die EBT-Marge , also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, auf über 5,5% zu verbessern. Dies liegt weiter unter unserem Ziel von 7%, das wir mittelfristig erreichen wollen. Unsere dritte Zielgröße, den ROCE, wollen wir im laufenden Jahr auf 15% steigern (2012: 13,6%, bereinigt um Le-Nature's). Mittel- bis langfristig streben wir einen Wert von 20% an. Aufgrund des höheren Ergebnisses und des angestrebten niedrigeren Working Capitals plant KRONES außerdem eine Verbesserung des Free Cashflows.

Gemäß den Prognosen führender Wirtschaftsforschungsinstitute dürften sich 2014 die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbessern. Unter diesen Voraussetzungen rechnen wir aus heutiger Sicht mit einer Verbesserung der wesentlichen Kennzahlen.

KRONES plant für 2013 ein Umsatzwachstum um 4%. Zudem soll die EBT-Marge auf über 5,5% verbessert werden.

Aktiva 31.03.2013 31.12.2012
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Immaterielle Vermögenswerte 122,7 119,1
Sachanlagen 461,9 464,9
Finanzanlagen 1,2 2,5
Anlagevermögen 585,8 586,5
Aktive latente Steuern 24,5 21,6
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14,7 8,5
Tatsächliche Steuerforderungen 6,6 6,6
Sonstige Vermögenswerte 1,2 1,9
Langfristige Vermögenswerte 632,8 625,1
Vorräte 619,0 648,4
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 600,7 559,9
Tatsächliche Steuerforderungen 7,7 12,6
Sonstige Vermögenswerte 90,6 90,7
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 111,9 132,9
Kurzfristige Vermögenswerte 1.429,9 1.444,5
Bilanzsumme 2.062,7 2.069,6
Passiva 31.03.2013 31.12.2012
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Eigenkapital 813,8 782,7
Rückstellungen für Pensionen 142,5 141,1
Passive latente Steuern 27,7 21,1
Sonstige Rückstellungen 36,2 35,5
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6,7 6,8
Sonstige Finanzverpflichtungen 1,8 2,2
Sonstige Verpflichtungen 1,3 1,9
Langfristige Schulden 216,2 208,6
Sonstige Rückstellungen 126,8 128,7
Steuerrückstellungen 14,7 14,0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 61,1 0,0
Erhaltene Anzahlungen 394,0 497,2
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 143,9 197,8
Tatsächliche Steuerverbindlichkeiten 1,2 0,6
Sonstige Finanzverpflichtungen 8,4 14,9
Sonstige Verpflichtungen und
Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter 282,6 225,1
Kurzfristige Schulden 1.032,7 1.078,3
Bilanzsumme 2.062,7 2.069,6
2013 2012 Ver-
01.01.–31.03. 01.01.–31.03. änderung
Mio. € Mio. € %
Umsatzerlöse 683,4 648,6 +5,4
Bestandsveränderung FE/UFE –2,9 –18,1
Gesamtleistung 680,5 630,5 +7,9
Materialaufwand –340,5 –306,3 +11,2
Personalaufwand –210,6 –206,0 +2,2
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen
und aktivierten Eigenleistungen –72,0 –67,7 +6,4
Abschreibungen auf Anlagevermögen –19,0 –19,0
EBIT 38,4 31,5 +21,9
Finanzergebnis 0,5 1,0
Ergebnis vor Steuern 38,9 32,5 +19,7
Ertragsteuern –12,0 –10,2 +17,6
Konzernergebnis 26,9 22,3 +20,6
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 0,0 0,0
Ergebnisanteil KRONES
Konzern
26,9 22,3
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € 0,89 0,74
2013 2012
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Mio. € Mio. €
Ergebnis vor Steuern 38,9 32,5
Abschreibungen und Zuschreibungen 19,0 19,0
Erhöhung der Rückstellungen 49,7 51,8
ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern –3,7 1,6
Zinsaufwendungen und Zinserträge –0,5 –0,4
Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen –0,1 0,0
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 0,2 0,3
Erhöhung der Vorräte, der Forderungen aus L+L und sonstigen Vermögenswerten,
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind –17,4 –85,7
Verminderung der Verbindlichkeiten aus L+L und sonstigen Verbindlichkeiten,
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind –145,0 –72,4
aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel –58,9 –53,3
gezahlte Zinsen –0,2 0,3
gezahlte und erhaltene Ertragsteuern –6,0 –2,9
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit –65,1 –55,9
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte –9,1 –7,9
Einzahlungen aus Abgang von immateriellen Vermögenswerten 0,1 0,1
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen –9,6 –7,7
Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen 0,1 0,5
Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen 0,0 –0,1
Einzahlungen aus Abgang von Finanzanlagen 1,3 0,0
erhaltene Zinsen 0,2 0,2
erhaltene Dividenden 0,0 0,5
Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit –17,0 –14,4
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 61,1 34,0
Auszahlungen aus der Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten 0,0 –0,4
Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit 61,1 33,6
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds –21,0 –36,7
wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 0,0 0,4
Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode 132,9 125,5
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 111,9 89,2
Mutterunternehmen Anteile
anderer
Gesellschafter
Konzern
eigen
kapital
Gezeichn.
Kapital
Kapital-
rücklage
Gewinn-
rücklagen
Währ.-
Differenz.
Eigenkap.
Sonstige
Rücklagen
Konzern-
bilanz-
gewinn
Eigen-
kapital
Eigen-
kapital
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Stand 1. Januar 2012 40,0 66,8 364,6 8,9 -37,9 310,8 753,2 0,0 753,2
Konzernergebnis 3 Monate 2012 22,3 22,3 22,3
Währungsdifferenzen –0,9 –0,9 –0,9
versicherungmathematische
Gewinne/Verluste aus Pensionen
–0,1 –0,1 –0,1
Hedge Accounting 3,1 3,1 3,1
Stand 31. März 2012 40,0 66,8 364,6 8,0 –34,9 333,1 777,6 0,0 777,6
Dividendenzahlung (0,60 € je Aktie) –18,1 –18,1 –18,1
Konzernergebnis 9 Monate 2012 44,7 44,7 44,7
Entnahme aus Gewinnrücklagen 0,0 0,0 0,0 0,0
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,5 –0,5 0,0 0,0
Einstellung in die Kapitalrücklage 0,0 0,0 0,0 0,0
Währungsdifferenzen -4,3 –4,3 –4,3
versicherungmathematische
Gewinne/Verluste aus Pensionen
–21,1 –21,1 –21,1
Hedge Accounting 3,9 3,9 3,9
Stand 31. Dezember 2012 40,0 66,8 365,1 3,7 –52,1 359,2 782,7 0,0 782,7
Konzernergebnis 3 Monate 2013 26,9 26,9 26,9
Währungsdifferenzen 5,8 5,8 5,8
versicherungmathematische
Gewinne/Verluste aus Pensionen –0,1 –0,1 –0,1
Hedge Accounting –1,5 –1,5 –1,5
Stand 31. März 2013 40,0 66,8 365,1 9,5 –53,7 386,1 813,8 0,0 813,8

Aufstellung der im Konzern-Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen

2013 2012
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Mio. € Mio. €
Konzernergebnis 26,9 22,3
Posten, die nicht in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen –0,1 –0,1
Posten, die anschließend möglicherweise in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden
Unterschied aus Währungsumrechnung –5,9 –0,9
Derivative Finanzinstrumente –1,5 3,1
–7,4 2,2
Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen –7,5 2,1
Summe der im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen 19,4 24,4
davon Anteile anderer Gesellschafter 0,0 0,1
davon Anteile KRONES
Konzern
19,4 24,3

Segmentberichterstattung krones Konzern

Maschinen und Anlagen Maschinen und Anlagen Maschinen und Anlagen krones Konzern
zur Produktabfüllung und zur Getränkeproduktion/ für den unteren Leistungs-
-ausstattung Prozesstechnik bereich (kosme)
2013 2012 2013 2012 2013 2012 2013 2012
01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Umsatzerlöse 574,9 567,9 82,1 55,2 26,4 25,5 683,4 648,6
EBT 39,6 36,6 –0,5 –1,8 –0,2 –2,3 38,9 32,5
EBT-Marge 6,9% 6,4% –0,6% –3,3% –0,8% –9,0% 5,7% 5,0%
Mitarbeiter am 31.03.* 10.567 10.189 661 662 498 484 11.726 11.335

* Konsolidierungskreis

Allgemeine Angaben

Gesetzliche Grundlagen

Der Konzernabschluss der KRONES AG (»KRONES Konzern«) zum 31. März 2013 ist in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) – wie von der Europäischen Union verabschiedet – erstellt. Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener IFRS oder deren Interpretationen wurde nicht durchgeführt.

Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden gegebenenfalls in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Gewinn-und-Verlust-Rechnung sind die Gewinn- und Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter gegebenenfalls Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird gegebenenfalls gesondert dargestellt.

Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist gegebenenfalls um die Minderheitsanteile erweitert. Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den IFRS neben der Bilanz, der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Kapitalflussrechnung als Anhang in den Konzernabschluss aufzunehmen sind.

Für die Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der KRONES AG zum 31. März 2013 sind neben der KRONES AG alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der KRONES AG mehr als 50% der Stimmrechte zustehen.

Im Geschäftsjahr 2013 wurde die EVOGUARD GmbH, Nittenau, Deutschland gegründet und in den Konsolidierungskreis aufgenommen

Die Erstkonsolidierung der neuen Anteile wurde auf den Gründungszeitpunkt vorgenommen.

Die KRONES AG ist an dieser Gesellschaft unmittelbar mit 100% beteiligt.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Unternehmen nach IFRS 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»purchase method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.

Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.

Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden gegebenenfalls als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.

Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.

Dies gilt auch für Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen, sofern die Bestände aus diesen Lieferungen zum Stichtag noch im Bestand des Konzerns sind.

Währungsumrechnung

Die funktionale Währung der KRONES AG ist der Euro.

Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß IAS 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften primär ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.

Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral verrechnet.

In den Jahresabschlüssen der KRONES AG und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Nicht monetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.

Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.

Stichtagskurs Durchschnittskurs
31.03.2012 31.12.2012 2013 2012
US-Dollar USD 1,281 1,319 1,321 1,311
Britisches Pfund GBP 0,847 0,816 0,851 0,835
Schweizer Franken CHF 1,220 1,207 1,228 1,208
Dänische Kronen DKK 7,454 7,461 7,459 7,435
Kanadischer Dollar CAD 1,301 1,312 1,331 1,314
Japanischer Yen JPY 120,770 113,650 121,762 103,940
Brasilianischer Real BRL 2,580 2,700 2,640 2,318
Chinesischer Renminbi Yuan CNY 7,961 8,215 8,296 8,269
Mexikanischer Peso MXN 15,826 17,206 16,701 17,031
Ukrainischer Griwna UAH 10,438 10,614 10,724 10,520
Südafrikanischer Rand ZAR 11,770 11,187 11,808 10,171
Kenianischer Schilling KES 109,393 113,593 114,491 110,254
Nigerianischer Naira NGN 203,030 205,960 208,016 208,775
Russischer Rubel RUB 39,713 40,249 40,153 39,597
Thailändischer Baht THB 37,519 40,334 39,391 40,625
Indonesische Rupiah IDR 12.476,500 12.707,500 12.792,191 11.884,950
Angolanischer Kwanza AOA 123,009 126,640 126,678 124,831
Türkische Lira TRY 2,325 2,356 2,337 2,357

Die Wechselkurse wesentlicher Währungen betragen zum Euro:

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse der KRONES AG sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß IAS 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

Der Konzernabschluss enthält einige Ermessensspielräume; insbesondere im Bereich der Bewertung des Anlagevermögens, der Vorräte, der Forderungen, der Pensionsrückstellungen und Rückstellungen, die auf die Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.

Immaterielle Vermögenswerte

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten, werden gemäß IAS 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen verbunden sein wird und die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren und wird unter dem Posten »Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen« ausgewiesen.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Entwicklungskosten des KRONES Konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit durch die Nutzung ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil wahrscheinlich ist. Forschungskosten sind entsprechend IAS 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Fremdkapitalkosten werden als Anschaffungs- oder Herstellungskosten mit einem Fremdkapitalkostensatz in Höhe von 0,60% aktiviert.

Geschäfts- oder Firmenwerte

Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte sind nicht vorhanden.

Sachanlagen

Sachanlagen des KRONES Konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen, bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen.

Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach IAS 16 erfolgte nicht.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:

in Jahren
Betriebs- und Geschäftsgebäude 14 bis 50
Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 18
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15

Bei den Nutzungsdauern wurden die unterschiedlichen Komponenten eines Anlagegegenstandes mit bedeutsamen Anschaffungswertunterschieden berücksichtigt.

Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden.

Zuwendungen der öffentlichen Hand für Vermögenswerte werden von den Anschaffungskosten des Vermögenswertes abgesetzt und in den Folgeperioden ertragswirksam aufgelöst.

Leasing

Leasingverträge, bei denen der KRONES Konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind, werden nach IAS 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear

über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjekts vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verpflichtungen passiviert.

Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet, da die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.

Finanzinstrumente

Die Finanzinstrumente nach IAS 39, die bei KRONES eingesetzt werden, setzen sich aus

  • Finanzanlagen zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (derivative Finanzinstrumente)
  • zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten
  • finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten

zusammen.

Bei den Bewertungskategorien entsprechen die Buchwerte grundsätzlich den Marktwerten.

Für die Finanzanlagen besteht kein Markt, aus diesem Grunde werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Die beizulegenden Zeitwerte und Buchwerte basieren auf marktüblichen Verzinsungen und beobachtbaren aktuellen Markttransaktionen (Stufe 2 i.S.d. IFRS 7.27 A).

Die Kassageschäfte werden zum Erfüllungstag bilanziert, die derivativen Finanzinstrumente zum Handelstag.

Die Nettogewinne und -verluste enthalten Wertminderungen und Bewertungsänderungen bei derivativen Finanzinstrumenten und sind den Erläuterungen zu den jeweiligen Bewertungskategorien zu entnehmen.

Die Klassen nach IFRS 7 setzen sich neben den oben genannten Bewertungskategorien nach IAS 39 aus Zahlungsmitteln und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing zusammen.

Die Angaben zur Risikoberichterstattung nach IFRS 7 sind dem Risikobericht im Konzernlagebericht zu entnehmen.

Finanzanlagen

Finanzanlagen werden, abgesehen von Wertpapieren, zu Anschaffungskosten, vermindert um Wertberichtigungen, angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens werden als »zur Veräußerung verfügbar« eingestuft und erfolgsneutral zum fair value bewertet. Eine Einstufung als »bis zur Endfälligkeit gehalten« findet nicht statt.

Darüber hinaus wird im KRONES Konzern bei keiner Bilanzposition die »fair value Option« nach IAS 39 angewendet.

Derivative Finanzinstrumente

Die im KRONES Konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt.

Die Kategorien des Währungsrisikos bei KRONES bestehen im Wesentlichen in Transaktionsrisiken, die in Wechselkursen und deren Zahlungsflüssen in Fremdwährungen begründet sind. Hiervon betroffen sind im Wesentlichen die Währungen US-Dollar, australischer Dollar und kanadischer Dollar sowie britisches Pfund.

Grundsätzlich werden innerhalb der Sicherungsstrategie 100% der Fremdwährungspositionen abgesichert. Hierbei werden im Wesentlichen Devisentermingeschäfte und vereinzelt Swapgeschäfte und Währungsswaps verwendet.

Ziel der Strategie ist die Minimierung des Währungsrisikos durch den Einsatz der als hochwirksam eingeschätzten Sicherungsinstrumente. Hierdurch soll sowohl die Kurssicherung als auch Planungssicherheit erreicht werden.

Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Diese ermitteln sich aus Input-Faktoren der Stufe 2 i.S.d. IFRS 7.27 A. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst; es sei denn, die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.

Die derivativen Finanzinstrumente, bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktwertänderung entweder im Ergebnis oder als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen wird. Beim Cashflow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften die Marktwertänderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäftes in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgebucht. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt auf Basis der Terminbewertungskurse der jeweiligen Geschäftsbank.

Sie werden ausgebucht, wenn im Wesentlichen alle Chancen und Risiken übertragen worden sind.

Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen. Die hierfür verwendeten Indikatoren sind die Altersstruktur der Forderungen und die wirtschaftliche Situation der Kunden.

Vorräte

Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt.

Vertriebskosten und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.

Als Bewertungsvereinfachungsverfahren für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden die FiFo-Methode sowie die Durchschnittsmethode verwendet.

Kundenspezifische Fertigungsaufträge

Kundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß IAS 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Methode«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse, für den Anlagen- und Maschinenteil, entsprechend der physischen Vollendung der Anlagen und Maschinen, am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad für den Montageanteil entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Montageanteils. Der Bilanzausweis für am Bilanzstichtag laufende Fertigungsaufträge erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Latente Steuern

Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach IFRS und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet.

Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert.

Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß IAS 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.

Mit der Änderung des IAS 19 »Leistungen an Arbeitnehmer« werden versicherungsmathematische Gewinne und Verluste nur noch im Eigenkapitel, speziell im sonstigen Ergebnis als nicht zu reklassifizierender Posten erfasst.

Das von KRONES in der Vergangenheit angewandte Wahlrecht der Erfassung dieser versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste nach der Korridor-Methode entfällt somit und die vergangenen Geschäftsjahre sind so darzustellen, als ob schon immer die Erfassung im Eigenkapital stattgefunden hat. Somit wurden die Bilanzwerte der Vorperioden angepasst.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrags zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten, bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.

Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.

Finanzielle Verbindlichkeiten

Die finanziellen Verbindlichkeiten werden nach IAS 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des IAS 18, mit Ausnahme von den nach IAS 11 bewerteten Aufträgen, mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und ein wirtschaftlicher Nutzenzufluss aus dem Verkauf von Gütern hinreichend wahrscheinlich ist.

Die Umsatzerlöse werden, vermindert um Erlösschmälerungen, ausgewiesen.

Segmentberichterstattung

KRONES berichtet über drei Geschäftssegmente, die die strategischen Geschäftseinheiten darstellen. Diese werden nach Produktsparten und Services aufgeteilt und aufgrund der verschiedenen Technologien separat gesteuert. Der Vorstand als Entscheidungsträger steuert auf Basis der monatlichen Berichterstattung danach das Unternehmen.

Das Segment 1 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und Produktausstattung. Das Segment 2 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik und Segment 3 Maschinen und Anlagen im unteren Leistungsbereich.

Die zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsregeln sind dieselben wie unter den »Allgemeinen Angaben« beschrieben.

Die Segmentleistung wird auf Basis der internen Berichterstattung an den Vorstand v.a. durch die Segment-Umsatzerlöse und das Segment-EBT gemessen.

Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre Umsätze sind nicht nennenswert.

Name und Sitz der Gesellschaft Höhe der
Beteiligung der
KRONES
ag in %*
neusped Neutraublinger Speditions-GmbH, Neutraubling 100,00
KIC KRONES
Internationale Cooperations-Gesellschaft mbH, Neutraubling
100,00
ecomac Gebrauchtmaschinen GmbH, Neutraubling 100,00
EVOGUA
RD GmbH, Nittenau
100,00
MAINTE
C Service GmbH, Collenberg/Main
100,00
S.A. KRONES
N.V., Louvain-la-Neuve, Belgien
100,00
MAINTE
C Service eood, Sofia, Bulgarien
100,00
KRONES
Nordic ApS, Holte, Dänemark
100,00
KRONES
S.A.R.L., Lyon, Frankreich
100,00
KRONES
UK Ltd., Bolton, Großbritannien
100,00
KRONES
S.R.L., Garda (vr), Italien
100,00
KOSME
S.R.L., Roverbella, Italien
100,00
KRONES
Nederland B.V., Bodegraven, Niederlande
100,00
KOSME Gesellschaft mbH, Sollenau, Österreich 100,00
MAINTE
C Service Ges.m.b.H., Dorf an der Pram, Österreich
100,00
K
RONES
Spólka z.o.o., Warschau, Polen
100,00
KRONES
Portugal Equipamentos Industriais Lda., Barcarena, Portugal
100,00
KRONES
o.o.o., Moskau, Russische Föderation
100,00
KRONES
Romania Prod. S.R.L., Bukarest, Rumänien
100,00
KRONES
AG, Buttwil, Schweiz
100,00
KRONES
Iberica, S. A., Barcelona, Spanien
100,00
KRONES
S.R.O., Prag, Tschechische Republik
100,00
KONPLAN
S.R.O., Pilsen, Tschechische Republik
100,00
K
RONES
Makina Sanayi ve Tikaret Ltd. Sirketi, Istanbul, Türkei
100,00
KRONES
Ukraine LLC, Kiew, Ukraine
100,00
KRONES
Angola – Representacoes, Comercio e Industria, Lda., Luanda, Angola
100,00
KRONES
Surlatina S. A., Buenos Aires, Argentinien
100,00
KRONES
do Brazil Ltda., São Paulo, Brasilien
100,00
KRONES
S. A., São Paulo, Brasilien
100,00
KRONES
Machinery (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China
100,00
KRONES
Trading (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China
100,00
KRONES
Asia Ltd., Hongkong, VR China
100,00
KRONES
India Pvt. Ltd., Bangalore, Indien
100,00
PT. KRONES
Machinery Indonesia, Jakarta, Indonesien
100,00
KRONES
Japan Co. Ltd., Tokio, Japan
100,00
KRONES
Machinery Co. Ltd., Brampton, Ontario, Kanada
100,00
KRONES
LCS Center East Africa Limited, Nairobi, Kenia
100,00
KRONES
Andina Ltda., Bogotá, Kolumbien
100,00
KRONES
Korea Ltd., Seoul, Korea
100,00
KRONES
Mex S. A. DE C. V., Mexiko D. F., Mexiko
100,00
KRONES
LCS Center West Africa Limited, Lagos, Nigeria
100,00
KRONES
Southern Africa (Prop.) Ltd., Johannesburg, Südafrika
100,00
KRONES
(Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand
100,00
KRONES
, Inc., Franklin, Wisconsin, USA
100,00
Maquinarias KRONES
de Venezuela S. A., Caracas, Venezuela
100,00

*unmittelbare und mittelbare Beteiligung.

Aufsichtsrat und Vorstand

Nachdem die Voraussetzungen für die Anwendung des Mitbestimmungsgesetzes 1976 seit 1987 erfüllt waren, erfolgte eine Erweiterung des Aufsichtsrats von sechs auf zwölf Mitglieder. Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden sechs Mitglieder von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.

Aufsichtsrat Vorstand

Ernst Baumann Aufsichtsratsvorsitzender * zf friedrichshafen ag

Werner Schrödl**

Gesamtbetriebsratsvorsitzender Stv. Aufsichtsratsvorsitzender * Verwaltungsrat der Bayerischen Betriebskrankenkassen

Klaus Gerlach** Bereichsleiter Materialwirtschaft

Dr. Klaus Heimann** Leiter des Ressorts Bildungsund Qualifizierungspolitik der ig metall

Dr. Jochen Klein

Geschäftsführer der I-Invest GmbH

  • * döhler GMBH
  • * hoyer gmbh

* Consortium Gastronomie GmbH

Norman Kronseder Land- und Forstwirt * bayerische futtersaatbau gmbh

Philipp Graf von und zu Lerchenfeld MdL, Dipl.-Ing. agr., WP/StB

Dr. Alexander Nerz Rechtsanwalt

Johann Robold** Betriebsrat

Petra Schadeberg-Herrmann

Geschäftsführende Gesellschafterin der Krombacher Finance GmbH, Schawei GmbH, Diversum Holding GmbH &Co. KG

Jürgen Scholz**

  1. Bevollmächtigter und Kassierer ig metall Verwaltungsstelle Regensburg * infineon technologies ag

Josef Weitzer**

Stv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender * Sparkasse Regensburg

Volker Kronseder Vorsitzender Ressorts Personal und Unternehmenskommunikation

Christoph Klenk Ressorts Finanzen und Informationsmanagement

Rainulf Diepold Ressorts Vertrieb und Marketing

Werner Frischholz Ressorts Materialwirtschaft, Produktion und Service

Thomas Ricker Ressorts Technik, Forschung und Entwicklung

* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG

** Von der Belegschaft gewählt

Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.

34 Glossar

Cashflow Gesamtheit von Zu- und Abflüssen von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten in einer Periode.
DAX Deutscher Aktienindex (DAX
). Der Index umfasst die 30 größten (gemessen an Börsenwert und Börsen
umsatz) deutschen Unternehmen.
EBITDA Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Earnings before interest, taxes,
depreciation and amortisation).
EBIT Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings before interest and taxes).
EBT Ergebnis vor Steuern (Earnings before taxes).
EBT
-Marge
Verhältnis Ergebnis vor Steuern zum Umsatz.
Eigenkapital Mittel, die dem Unternehmen von den Eigentümern durch Einzahlung und/oder Einlage bzw.
aus einbehaltenen Gewinnen zur Verfügung gestellt werden.
Free Cashflow Der frei verfügbare Cashflow, der zur Dividendenausschüttung, Schuldentilgung oder Thesaurierung
zur Verfügung steht. Der Free Cashflow berechnet sich, in dem man von der Mittelveränderung aus der
laufenden Geschäftstätigkeit die Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit abzieht.
Fremdkapital Zusammenfassende Bezeichnung für die auf der Passivseite der Bilanz auszuweisenden Rückstellungen,
Verbindlichkeiten und passivischen Rechnungsabgrenzungsposten.
IFRS International Financial Reporting Standards. Vom International Accounting Standards Board (IASB
)
erarbeitete, international harmonisierte und angewandte Rechnungslegungsgrundsätze.
Kapitalflussrechnung Betrachtung der Liquiditätsentwicklung/Zahlungsströme unter Berücksichtigung der Mittelherkunft- und
Mittelverwendungseffekte innerhalb des Geschäftsjahres.
Latente Steuern Zeitlich begrenzte Differenzen zwischen errechneten Steuern auf Bewertungsdifferenzen zwischen IFRS
Bilanz und Steuerbilanz mit dem Ziel, den Steueraufwand entsprechend dem Ergebnis nach IFRS auszuweisen.
Marktkapitalisierung Börsenwert eines Unternehmens. Dieser berechnet sich aus dem Aktienkurs multipliziert mit der Anzahl der
Aktien.
MDAX Index, der die 50 größten (gemessen an Börsenwert und Börsenumsatz) deutschen und ausländischen
Unternehmen der klassischen Sektoren unterhalb des DAX
umfasst.
Nettoliquidität Zahlungsmittel und Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens abzüglich der Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten.
ROCE (passivisch) Verhältnis EBIT
zur durchschnittlichen Nettokapitalbindung (Bilanzsumme abzüglich zinsfreie Verbindlich
keiten und zinsfreie sonstige Rückstellungen).
ROCE (aktivisch) Verhältnis EBIT
zur durchschnittlichen Summe aus Anlagevermögen und Working Capital.
Working Capital Das betriebsnotwendige Kapital errechnet sich wie folgt: (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen +
Vorräte + geleistete Anzahlungen) – (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen + erhaltene
Anzahlungen).

Impressum

Herausgeber krones ag
Böhmerwaldstraße 5
93073 Neutraubling
Projektleitung Roland Pokorny,
Leiter Corporate Communications
Gestaltung Büro Benseler
Text krones ag,
InvestorPress GmbH
Fotos krones ag
Druck, Litho Mediahaus Biering GmbH
Papier PhoeniXmotion,
Auflage 500 in deutscher Sprache
700 in englischer Sprache

Die Herstellung und das Papier für den »Bericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2013« des Krones Konzerns sind zertifiziert nach den Kriterien des Forest Stewardship Councils (FSC). Der FSC schreibt strenge Kriterien bei der Waldbewirtschaftung vor und vermeidet damit unkontrollierte Abholzung, Verletzung der Menschenrechte und Belastung der Umwelt. Da die Produkte mit FSC-Siegel verschiedene Stufen des Handels und der Verarbeitung durchlaufen, werden auch Verarbeitungsbetriebe von Papier, z.B. Druckereien, nach den Regeln des FSC zertifiziert.

Hinweis zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Zum Zwecke der besseren Lesbarkeit haben wir, die Redaktion, bei Begriffen allgemein die männliche Form gewählt.

Dies ist selbstverständlich nicht als diskriminierend zu verstehen und soll in keinem Falle Leser verunsichern oder ihre Gefühle verletzen.

Bitte haben Sie hierfür Verständnis.

krones ag Investor Relations Olaf Scholz Telefon +49 9401 70-1169 Telefax +49 9401 70-911169 E-Mail [email protected] Internet www.krones.com Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Deutschland