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INTERFACE INC — Annual Report 2009
Nov 22, 2010
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Annual Report
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Publication
InterFace AG
Unterhaching
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009
Anhang
1. Geschäft und Rahmenbedingungen
Die InterFace AG bietet unverändert Dienstleistungen im Umfeld der Informatik (Informationstechnologie) an. Das Leistungsangebot der InterFace AG umfasst drei Schwerpunkte:
| • | IT-Organisation Projektleitung, Projekt- und Servicemanagement sowie Analyse, Design, Optimierung und Implementierung von IT-Prozessen mit besonderem Augenmerk auf Qualitätsaspekte |
| • | IT-Infrastruktur Unterstützung beim Aufbau und Betrieb von großen Rechenzentren mit den Schwerpunkten Virtualisierungs-, Speicher- und Hochverfügbarkeitslösungen sowie Datenmanagement |
| • | IT-Applikationen Anforderungsanalyse, Architektur, Design, Implementierung, Pflege und Wartung von Software-Anwendungen, agile Softwareentwicklungsmethoden und spezielle Lösungen für Produktionstext |
Diesem Leistungsangebot folgend verfügt die InterFace AG über drei Geschäftsfelder. Jedes Geschäftsfeld konzentriert sich auf die fachliche und geschäftliche Entwicklung seines Leistungsangebotes. Das Know-how der in den drei Geschäftsfeldern eingesetzten Berater ist stark unterschiedlich, ergänzt sich aber zu einem ganzheitlichen Beratungsangebot zur Informationstechnologie.
Unterstützt werden die Geschäftsfelder durch eine Vertriebs- und eine Organisationsabteilung. Die Vorstände verantworten jeweils ein Geschäftsfeld und nehmen darüber hinaus Querschnitts-Aufgaben wahr.
Geschäftsfelder:
| • | Thomas Vallon: IT-Organisation |
| • | Maximilian Buchberger: IT-Infrastruktur |
| • | Dr. Christof Stierlen: IT-Applikationen |
Querschnitts-Aufgaben:
| • | Thomas Vallon: Personal, Organisation und Verwaltung, |
| • | Maximilian Buchberger: Vertrieb und Marketing, |
| • | Dr. Christof Stierlen: Strategie und Unternehmensphilosophie, |
| • | Roland M. Dürre: Integration der Geschäftsfelder und -stellen ins Unternehmensgesamt, Geschäftserweiterung, strategische Entwicklung und Öffentlichkeitsarbeit. |
Die Kunden der InterFace AG sind überwiegend Großunternehmen und Behörden, die IT-Lösungen im unternehmenskritischen Einsatz haben und sich so den Anforderungen eines modernen „Enterprise Computing“ stellen müssen. Die InterFace AG beliefert Endkunden und – als Subunternehmer – große Technologielieferanten und Systemintegratoren, welche die Zulieferung der InterFace AG zum Eigenbedarf nutzen oder – integriert in ihre Leistungserbringung – an Endkunden weitergeben.
Die Firmenzentrale der InterFace AG befindet sich in Unterhaching bei München; daneben unterhält die InterFace AG seit 2008 eine Geschäftsstelle in Nürnberg. Die Dienstleistung wird bundesweit erbracht.
Das Leitbild der InterFace AG beinhaltet, sich nicht auf die Rolle des Lieferanten von Profilen („Body Leasing“ und „Expert Placement") zu reduzieren. Ziel ist es, Aufgaben ganzheitlich durch Teams mit besonderem Know-how zu übernehmen. Dies bedeutet aber nicht in jedem Fall, die gesamte Lieferung „aus einer Hand“ erfüllen zu wollen.
Die Wettbewerbssituation stellt sich für die InterFace AG ambivalent dar. Als kleineres und flexibles Unternehmen sehen wir uns gegenüber größeren Mitwettbewerbern nicht grundsätzlich im Nachteil. Die Rückmeldungen auf die gewählte Marktstrategie, den Kunden ein strukturiertes Dienstleistungsangebot mit drei sich ergänzenden Schwerpunkten anzubieten, sind weiter positiv.
Den gesetzlichen Auflagen beim Umweltschutz ist das Unternehmen immer gefolgt. Dies gilt für die Beseitigung von Altlasten ebenso wie z.B. für die empfohlene Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel.
Die durch unsere erfolgreiche ISO-Zertifizierung seit 2003 eingeleitete Beschreibung und Verbesserung unserer internen und externen Prozesse wurde auch in 2009 im Rahmen einer umfassenden Systembewertung und Rezertifizierung durch die DQS erfolgreich fortgeführt.
2. IF-Group
Die InterFace AG beabsichtigt weiter zu wachsen. Für das Kern-Unternehmen InterFace AG wird dabei vor allem ein kontinuierliches Wachstum angestrebt. Hier wollen wir uns auf unsere zentralen Erfolgsthemen und deren Weiterentwicklung konzentrieren. Weitere, unser Leistungsangebot ergänzende IT-Themen sollen, wo erfolgversprechend, auch im Rahmen von Tochterunternehmen realisiert werden. Die komplementären Leistungsangebote sollen sich längerfristig in einem Unternehmensverbund, der „IF-Group“, gestützt durch Beteiligungsverhältnisse und abgestimmte Marketingkommunikation bei grundsätzlicher unternehmerischer Eigenständigkeit entwickeln. Mit den Unternehmensgründungen der IF-PHOTOGRAPHY GmbH und der IF-TRAINING GmbH wurden 2009 dazu erste Schritte unternommen.
IF-PHOTOGRAPHY GmbH
Die IF-PHOTOGRAPHY GmbH wurde als 100 %iges Tochterunternehmen am 11.05.2009 gegründet. Durch persönliche Bekanntschaft mit einem renommierten und künstlerisch erfolgreichen Fotografen wurde eine neue Geschäftsmöglichkeit mit beachtlichem Potenzial angenommen. Es wurde versucht, dieses Geschäft in einer eigens zu diesem Zweck gegründeten, eigenständigen Tochter der InterFace AG zu realisieren.
Die mit der Gründung verbundenen Erwartungen ließen sich allerdings nicht realisieren. Im Vorfeld nicht abzusehende persönliche Unverträglichkeiten und nicht zu behebende Mängel in der Kooperationsbasis veranlassten die Einstellung der Geschäftstätigkeit der IF-PHOTOGRAPHY GmbH bereits zum 31.10.2009. Das Unternehmen befindet sich in Liquidation. Der entstandene finanzielle Schaden beläuft sich auf ungefähr T€ 63.
Ein merklicher Image-Schaden entstand sowohl intern wie auch extern nicht. Die Mehrheit der Mitarbeiter begrüßte die Unternehmung als Signal, auch neue Themen aufgreifen zu wollen. Als positive Folge dieser nicht erfolgreichen Unternehmung konnten eine Mitarbeiterin für den Bereich Vertrieb und Marketing und ein Mitarbeiter für das Design von Web-Anwendungen gewonnen werden.
IF-TRAINING GmbH
Die IF-TRAINING GmbH wurde am 07.08.2009 auf Initiative von Jens-Christian Lang gegründet, die InterFace AG hält eine Mehrheit von 65 %. Gegenstand des Unternehmens ist die Konzeption, Vermarktung und Durchführung von Seminaren sowie Coaching- und Beratungsleistungen zur Qualifikations- und Personalentwicklung mit dem Ziel der Steigerung der Service-Qualität und der Nutzung von Mehrwertpotenzialen bei Serviceleistungen.
IF-TECH AG
Zu Beginn 2010 ist die IF-TECH AG gegründet werden. IF-TECH AG ist auf Virtualisierung spezialisiert und richtet ihr Angebot überwiegend an kleinere und mittelständische Unternehmen. So ergänzt IF-TECH das Leistungsangebot des Geschäftsfeldes IT-Infrastruktur der InterFace AG im Detailgeschäft. Die Gründer von IF-TECH sind Stephan Mooser und Martin Holzner, die schon lange erfolgreich im IT-Markt als Freiberufler tätig und uns bekannt waren. Die beiden hatten gemeinsam eine Gründung vorbereitet, es gelang uns, sie für die IF-Group zu gewinnen. An IF-TECH ist die InterFace AG als Mehrheitsaktionär mit 60 % beteiligt, der Aufsichtsrat besteht aus den InterFace-Vorständen Buchberger, Dürre und Vallon.
Es gibt Überlegungen, in 2010 weitere Partner in die IF-Group zu integrieren.
3. Geschäftsstelle Nürnberg
Die Geschäftsstelle in Nürnberg hat die mit ihr verbundenen Erwartungen erfüllt. Wir haben uns im letzten Jahr ausschließlich darauf konzentriert, unseren Kunden Bundesagentur für Arbeit optimal zufrieden zu stellen und gehen davon aus, dass dies überwiegend gelungen ist.
Der Aufbau von Geschäft in der Region Nürnberg außerhalb der Bundesagentur ist bisher nicht erfolgt. Auch in diesem Jahr wird die Priorität auf der Bewahrung und Verbesserung unserer guten Position bei der Bundesagentur liegen. Gleichwohl werden Optionen im Großraum Nürnberg/Erlangen besonders intensiv verfolgt.
Das „Modell Nürnberg“ bewerten wir grundsätzlich als Muster für den Aufbau weiterer regionaler Geschäftsstellen.
4. Ertragslage
Das Jahr 2009 brachte der InterFace AG nicht ganz das Ergebnis des Vorjahres, dem bisher besten Jahr unserer Firmengeschichte. Der Umsatz konnte mit T€ 11.327 in 2009 gegenüber T€ 10.503 in 2008 trotz weiterer Einbußen bei Preisen und nochmaligem Rückgang bei den Produkterlösen gesteigert werden. Die Beratungsleistungen stiegen auf T€ 11.143 gegenüber T€ 10.218 in 2008, der Produktanteil hat sich auf T€ 242 gegenüber T€ 285 in 2008 vermindert. Der Jahresüberschuss reduzierte sich von T€ 540 im Jahr 2008 auf T€ 476 im Jahr 2009. Die wichtigsten Kennzahlen stellen sich wie folgt dar:
| 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | |
|---|---|---|---|---|
| Eigenkapitalrentabilität (in %) | 0,9 | 14,7 | 23,9 | 18,8 |
| Umsatzrentabilität (in %) | 0,3 | 3,7 | 5,1 | 4,2 |
Der Personalbestand der InterFace AG zum 31.12.2009 beträgt einschließlich Vorstand insgesamt 77 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon befinden sich 2 Mitarbeiter/innen in Elternzeit. 2 Mitarbeiter/innen sind teilzeittätig, 1 Mitarbeiter befindet sich in Altersteilzeit. Das Unternehmen beschäftigt zum Stichtag 3 Werkstudenten sowie 1 Auszubildende im Ausbildungsberuf Fachinformatiker.
| 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | |
|---|---|---|---|---|
| Personalbestand zum 31.12. | 60 | 63 | 74 | 77 |
| Vorstand | 3 | 3 | 4 | 4 |
| Arbeitnehmer/innen in Elternzeit | 2 | 2 | 3 | 2 |
| Arbeiternehmer/innen | 55 | 58 | 67 | 71 |
| davon Teilzeit | 2 | 2 | 2 | 2 |
| davon Altersteilzeit | 2 | 2 | 2 | 1 |
| davon Azubi | 4 | 1 | 1 | 1 |
| davon Studenten u. Praktikanten | 3 | 1 | 1 | 3 |
Umgerechnet auf „Vollzeitäquivalente“ beträgt der Personalbestand – ohne die Mitglieder des Vorstands und Werkstudenten – zum Stichtag 62 Mitarbeiter/innen (2008: 63; 2007: 56). 2009 wurden – ohne die Mitglieder des Vorstands – insgesamt 125.686 Arbeitsstunden (einschließlich Urlaub, Krankheit, sonstige Fehlzeiten) erbracht (2008: 105.850; 2007: 92.125).
Die InterFace AG als Dienstleistungsunternehmen arbeitet mehrheitlich mit Festangestellten. Bei Unterauftragnehmern kooperiert das Unternehmen mit Freiberuflern oder Kleinunternehmen, das Auftragsvolumen an externe Berater wurde im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht. Eine wesentliche Lieferantenabhängigkeit ist nicht gegeben. Auf Kundenseite wurde die Diversifizierung weiter vorangetrieben, so dass es keine überproportionale Abhängigkeit von einem Kunden gibt.
Das Zinsergebnis hat sich von T€ 91 in 2008 auf T€ 43 in 2009 entwickelt; daneben waren Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von T€ 63 zu verzeichnen.
5. Finanzlage
a) Die Investitionen in das Anlagevermögen im Jahr 2009 betrugen T€ 313.
b) Die Finanzierung des Unternehmens erfolgte wie auch in den vorangegangenen Jahren planmäßig durch Eigenkapital. Die wichtigsten Kennzahlen zur Kapitalstruktur und Finanzierung stellen sich wie folgt dar:
| 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | |
|---|---|---|---|---|
| Eigenkapitalquote (in %) | 53 | 47,5 | 46,7 | 51,5 |
| Anlagenintensität (in %) | 12,8 | 9,2 | 7,4 | 8,7 |
| Anlagendeckung (in %) | 414,1 | 517,4 | 632,2 | 594,1 |
| Cash Flow (in T€) | 194 | 431 | 665 | 692 |
| Dynamischer Verschuldungsgrad | 5,9 | 5,0 | 3,9 | 3,5 |
Das Finanzmanagement des Unternehmens folgt immer dem Grundsatz der kaufmännischen Umsicht. Vorrangige Zielsetzung ist es, eine weitgehende Unabhängigkeit von dritter Seite zu gewährleisten und ausreichende Liquidität vorzuhalten. Alle Ausgaben zur Geschäftsentwicklung werden vom Vorstand sorgfältig geprüft und verantwortlich beschlossen.
Die Gesellschaft verfügt über ausreichend freie Mittel aus Rücklagen. Besondere Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben sind weder geplant noch nötig, ebenso keine Kapitalerhöhungen oder Kapitalherabsetzungen.
Die zugesagten Überziehungskredite in Höhe von T€ 240 werden nicht ausgenutzt. Kapitalanlagen in Höhe von insgesamt T€ 89 sichern Ansprüche von Arbeitnehmern aus Langzeitarbeitskonten und Altersteilzeitregelungen ab. Im Übrigen bestehen außer den bei Festgeldanlagen üblichen Bindungen keine Beschränkungen, die die Verfügbarkeit von Finanzmitteln beeinträchtigen könnten.
Neben den normalen kurzfristigen Verbindlichkeiten wie Steuern und Abgaben bzw. durch Sonderregelungen bei Lohn und Gehalt hat das Unternehmen keine Verbindlichkeiten.
Subventionen wurden nicht in Anspruch genommen; damit verbundene Auflagen bestehen daher nicht. Ebenso sind aufgrund der Beschaffungsstrategie keine wesentlichen Leasingverpflichtungen vorhanden.
6. Vermögenslage
Wesentliche Abweichungen bei der Vermögenslage gegenüber dem Vorjahr sind nicht vorhanden; die notwendigen Ersatzinvestitionen in 2009 betrafen insbesondere den Fuhrpark sowie Hardware.
Der Mietvertrag für von der InterFace AG gemietete Gebäude in Unterhaching wurde bis zum 31. März 2013 zu verbesserten Konditionen verlängert. Zurzeit nutzt die InterFace AG knapp 50 % der gemieteten Flächen selbst, der Rest ist komplett untervermietet.
Insgesamt wird die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Berichterstattung als sehr positiv beurteilt; die Ertragslage im abgelaufenen Geschäftsjahr war gut und lag über Plan.
7. Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschluss des Geschäftsjahres waren – mit Ausnahme der Gründung der IF-TECH AG (siehe oben 2) – nicht zu verzeichnen.
8. Risikobericht
Die Risikomanagementziele der Gesellschaft sind darauf ausgerichtet, Risiken zu identifizieren, sie zu analysieren, zu bewerten und zu steuern. Als Risiko wird hierbei die Möglichkeit von negativen Entwicklungen der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft angesehen.
Hierzu hat die InterFace AG im Rahmen ihrer gesetzlichen Verpflichtung nach § 91 Abs. 2 AktG ein dem Geschäftsumfang angemessenes Risikofrüherkennungssystem eingerichtet. Schon vor der ISO-Zertifizierung im Jahr 2003 verfügte das Unternehmen über ein eigenes Risikofrüherkennungssystem. Dieses System wurde weiter ausgebaut und ist jetzt Teil der ISO-Prozess-Beschreibungen. Maßnahmen zur Absicherung der Compliance des Unternehmens wurden 2009 explizit in das zertifizierte Qualitätsmanagement des Unternehmens integriert.
Der Kundenstamm der InterFace AG ist diversifiziert. Eine besondere Abhängigkeit von einem Kunden ist nicht vorhanden. Auch thematisch steht die InterFace AG mit einem sich ergänzenden Dienstleistungsangebot im Markt.
Aufgrund der negativen Wirtschaftsituation haben wir die Suche nach Personalnachwuchs 2009 gedrosselt, die Teams wurden nur punktuell weiter verstärkt. Um in 2010 eine angemessene Personalentwicklung durch Neueinstellungen zu gewährleisten, haben wir die Kooperation besonders mit der Technischen Universität in München und der Friedrich-Alexander-Universität in Nürnberg/Erlangen weiter ausgebaut und unser Netzwerk zu diversen Hochschulen gepflegt.
Trotz der Entwicklung hin zu immer längeren Zahlungszielen gerade bei Großunternehmen und Behörden sind aufgrund der guten Kapitalausstattung keine konkreten finanzwirtschaftlichen Risiken ersichtlich, wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotenziale sind derzeit nicht zu erkennen.
Risiken der Änderung von Verkaufspreisen sind permanent vorhanden. Aufgrund der Kundenstruktur (Behörden bzw. Kunden mit guter Bonität) sind derzeit keine wesentlichen Ausfallrisiken im Debitorenbereich zu verzeichnen; auf eine Debitorenversicherung konnte deshalb verzichtet werden.
Rechtliche Bestandgefährdungspotenziale wie Bürgschaften für Dritte oder Patronatserklärungen sind nicht vorhanden, ebenso wie sonstige Haftungsgefahren und Schadensersatzansprüche unwahrscheinlich sind. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.
9. Prognosebericht
Aussagen über Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft enthalten Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft, nicht in der Vergangenheit, liegen. Vorausschauende Aussagen beruhen somit auf heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs der InterFace AG liegen, können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen wesentlich – sowohl positiv als auch negativ – von denen abweichen, wie sie hier als erwartet angesehen werden. Solche Ungewissheiten ergeben sich neben anderem insbesondere aufgrund folgender Faktoren: Änderungen der allgemeinen wirtschaftlichen und geschäftlichen Lage, Einführung konkurrierender Geschäftsfelder durch andere Unternehmen, fehlende Akzeptanz neuer Geschäftsfelder, unerwartete Forderungsausfälle von Großkunden.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation an den Finanzmärkten und den nach wie vor schlechten Nachrichten aus diversen Branchen ist es kühn, eine optimistische Prognose abzugeben. Der Vorstand der InterFace AG blickt trotzdem zuversichtlich in die Zukunft. Mit unserem Leistungsangebot liegen wir gut im Markt. Das Unternehmen hat ein hohes Ansehen, der Bekanntheitsgrad steigt. Vertrieblich bestehen zahlreiche Kontakte zu Partnern und Kunden, die ein wertvolles Potenzial für eine künftige Zusammenarbeit beinhalten.
Für die Zukunft des Unternehmens ist das Gewinnen und Entwickeln von jungen Informatikern mit hohem fachlichem und menschlichem Potenzial von größter Wichtigkeit. Chancen für die InterFace AG ergeben sich auch aus der aktuellen Schwäche von Mitwettbewerbern, hier sehen wir durchaus Möglichkeiten, unser Geschäft weiter zu entfalten und zu stabilisieren.
Eine konkrete Herausforderung müssen wir Ende des 1. Quartals meistern. Eine mit beträchtlichen Hoffnungen verbundene Ausschreibung der Bayerischen Justiz für das Textsystem ForumStar konnte Ende 2009 nicht gewonnen werden. In diesem Projekt waren wir zuvor sehr erfolgreich und haben damit einen relevanten Geschäftserfolg erzielt. Der Erfolg des Geschäftsjahres 2010 wird nicht unwesentlich davon abhängen, inwieweit es uns gelingt, dieses wichtige Projekt zu kompensieren.
Natürlich sind wir uns trotz vieler InterFace-spezifischer positiver Aussichten der massiven Risiken der aktuell außergewöhnlichen allgemeinen Situation bewusst. Die Zukunft kann von Faktoren abhängig sein, die außerhalb des Einflussbereichs der InterFace AG liegen. Dank einer guten Vorsorgepolitik und auf verschiedenen Ebenen angelegter Reserven ist das Unternehmen auch für schwierige Zeiten gerüstet.
Dies vorausgeschickt wird die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft wie folgt beurteilt:
Der Vorstand der InterFace AG geht zuversichtlich in die Jahre 2010 und 2011. Für 2009 war geplant, den Vorjahresumsatz zu halten. Dieses Ziel wurde übertroffen. Aufgrund der aktuellen allgemeinen Risiken und dem oben berichteten Ausschreibungsverlust ist das primäre Ziel, auch in 2010 zuerst die Umsätze zu stabilisieren. Wegen der angenommenen schlechten Entwicklung der wirtschaftlichen Lage muss mit einer niedrigeren Rendite gerechnet werden; aber auch dies wäre im Marktvergleich voraussichtlich ein überdurchschnittliches Ergebnis.
Wir werden alles daran setzen, die Zukunft optimal zu gestalten und sind im Vorstandsteam vorsichtig optimistisch.
Unterhaching, 12. Februar 2010
Roland M. Dürre
Maximilian Buchberger
Dr. Christof Stierlen
Thomas Vallon
Bilanz zum 31. Dezember 2009
zur Offenlegung gem. § 325 ff. HGB
AKTIVA
| 31.12.2009 EUR |
31.12.2008 TEUR |
|
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 3.285,00 | 5 |
| II. Sachanlagen | ||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 423.459,00 | 380 |
| III. Finanzanlagen | 16.250,00 | 0 |
| 442.994,00 | 385 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | 19.923,40 | 13 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 1.823.142,20 | 1.304 |
| III. Wertpapiere | 89.110,57 | 163 |
| IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 2.717.896,86 | 3.332 |
| 4.650.073,03 | 4.812 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 20.612,94 | 19 |
| 5.113.679,97 | 5.216 | |
| PASSIVA | ||
| 31.12.2009 EUR |
31.12.2008 TEUR |
|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 1.000.000,00 | 1.000 |
| II. Kapitalrücklage | 27.419,38 | 27 |
| III. Gewinnrücklage | 572.580,62 | 573 |
| IV. Bilanzgewinn | 1.031.561,76 | 834 |
| 2.631.561,76 | 2.434 | |
| B. Rückstellungen | 1.032.977,00 | 1.209 |
| C. Verbindlichkeiten | 1.411.736,85 | 1.433 |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 37.404,36 | 140 |
| 5.113.679,97 | 5.216 |
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit
vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009
| 2009 | 2008 | ||
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- |
| 1. Rohergebnis | 7.992.034,98 | 7.332 | |
| 2. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 5.027.173,15 | 4.434 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | 691.954,42 | 625 | |
| davon für Altersversorgung: EUR 29.481,89 | 5.719.127,57 | (49) | |
| 3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 145.165,99 | 130 | |
| 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.416.433,10 | 1.477 | |
| 711.308,32 | 666 | ||
| 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 43.063,14 | 96 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 | (0) | ||
| 6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 62.841,76 | 5 | |
| 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 58,26 | 0 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 | (0) | ||
| 8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 691.471,44 | 757 | |
| 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 208.715,96 | 211 | |
| 10. Sonstige Steuern | 6.528,00 | 6 | |
| 11. Jahresüberschuss | 476.227,48 | 540 | |
| 12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 555.334,28 | 294 | |
| 13. Bilanzgewinn | 1.031.561,76 | 834 |
Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 2009
- zu Offenlegung nach §§ 325 ff HGB -
I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS
(1) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung.
Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer bzw. degressiver Abschreibungen bewertet. Die angesetzte Nutzungsdauer für die einzelnen Anlagengegenstände ist nach den steuerlichen Vorschriften ausgerichtet.
Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungswerten bis zu EUR 150,00 werden als sofort abzugsfähige Betriebsausgaben behandelt. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von EUR 150,00 bis einschließlich EUR 1.000,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 a EStG in einen Sammelposten eingestellt. Dieser jährlich zu bildende Sammelposten wird einheitlich und unabhängig von tatsächlichen Nutzungsdauern in den darauffolgenden drei bzw. fünf Jahren gewinnmindernd aufgelöst.
Bei der Entwicklung des Anlagevermögens sind die tatsächlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten ausgewiesen.
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgte zu Einstandskosten.
Bei den Forderungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.
Die Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten angesetzt.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.
II. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
(2) Entwicklung des Anlagevermögens nach § 268 Abs. 2 HGB
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2009 EUR |
Zugang 2009 EUR |
Abgang 2009 EUR |
31.12.2009 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 636.987,24 | 1.365,83 | 0,00 | 638.353,07 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 874.953,03 | 232.936,52 | 153.189,77 | 954.699,78 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Beteiligungen | 0,00 | 41.250,00 | 0,00 | 41.250,00 |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 37.500,00 | 0,00 | 37.500,00 |
| 0,00 | 78.750,00 | 0,00 | 78.750,00 | |
| 1.511.940,27 | 313.052,35 | 153.189,77 | 1.671.802,85 |
| Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2009 EUR |
Zugang 2009 EUR |
Abgang 2009 EUR |
31.12.2009 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 632.396,24 | 2.671,83 | 0,00 | 635.068,07 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 494.818,03 | 142.494,16 | 106.071,41 | 531.240,78 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Beteiligungen | 0,00 | 25.000,00 | 0,00 | 25.000,00 |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 37.500,00 | 0,00 | 37.500,00 |
| 0,00 | 62.500,00 | 0,00 | 62.500,00 | |
| 1.127.214,27 | 207.665,99 | 106.071,41 | 1.228.808,85 |
| Buchwert | ||
|---|---|---|
| 31.12.2009 EUR |
31.12.2008 EUR |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 3.285,00 | 4.591,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 423.459,00 | 380.135,00 |
| III. Finanzanlagen | ||
| Beteiligungen | 16.250,00 | 0,00 |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 |
| 16.250,00 | 0,00 | |
| 442.994,00 | 384.726,00 |
In den Abschreibungen auf andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 9.100,00 (Vj. EUR 0,00) enthalten.
(3) Beteiligungen
| Anteil am Kapital % | Eigenkapital 31.12.2009 EUR |
Ergebnis 2009 EUR |
|
|---|---|---|---|
| IF-TRAINING GmbH, Nürnberg | 65 % | 27.318,47 | 2.318,47 |
| IF-PHOTOGRAPHY GmbH i. L., Unterhaching | 100 % | - 28.697,69 | - 53.697,69 |
(4) Grundkapital
Das Grundkapital ist mit EUR 1.000.000,00 ausgewiesen. Sämtliche ausgegebenen Anteile sind in voller Höhe einbezahlt. Das Grundkapital ist eingeteilt in 928.830 nennwertlose Stückaktien; es handelt sich um Namensaktien.
(5) Gesetzliche Rücklagen
Die gesetzlichen Rücklagen sind unter Berücksichtigung der bestehenden Kapitalrücklagen nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB unter Beachtung des § 150 Abs. 2 AktG in vorgeschriebener Höhe dotiert.
(6) Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Eine Besicherung von Verbindlichkeiten besteht zum 31.12.2009 wie im Vorjahr ebenfalls nicht.
III. SONSTIGE ANGABEN
(7) Mitarbeiter
Die Zahl der Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) betrug im Jahresdurchschnitt (ohne die Mitarbeiter, die als Volontäre beschäftigt sind, und ohne die Vorstandsmitglieder):
| 2009 | 2008 | |
|---|---|---|
| Angestellte | 67 | 61 |
(8) Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 235 p. a. (Vj. TEUR 269) und betreffen im Wesentlichen die Gebäudemiete Unterhaching.
Laufzeiten bis maximal 31.12.2013.
(9) Verpfändungen
Die unter den sonstigen Wertpapieren ausgewiesenen Kapitalanlagen sind mit TEUR 73 (Vj. TEUR 132) an Mitarbeiter verpfändet.
(10) Organe der Gesellschaft
Aufsichtsrat
| Prof. Dr. Dr. h. c. Manfred Broy, | |
| Hochschullehrer, | |
| Oberhaching | - Vorsitzender des Aufsichtsrats - |
| Dipl.-Ing. Peter G. Jilek, | |
| Geschäftsführer i. R., | |
| Grünwald | - stellvertretender Vorsitzender - |
| Dipl.-El.-Ing. ETH Wolf Geldmacher, | |
| Systemberater, | |
| Rorschach (Schweiz) |
Vorstand
| Dipl.-Math. Univ. Roland M. Dürre | - Vorsitzender des Vorstands - |
| Maximilian Buchberger | |
| Dr. Christof Stierlen | |
| Thomas Vallon M.A. |
(11) Gesamtbezüge der Geschäftsführung
Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands haben im Geschäftsjahr TEUR 1.011 betragen (Vj. TEUR 1.085).
(12) Bezüge des Aufsichtsrats
Für die Mitglieder des Aufsichtsrats sind im Jahresabschluss 2009 - wie im Vorjahr - Vergütungen in Höhe von TEUR 45 berücksichtigt.
(13) Anteilsbesitz
Zum Abschlussstichtag hält die Belras AG, Schweiz, einen Anteil von 28,89 % an der InterFace AG.
(14) Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage beläuft sich unverändert auf EUR 27.419,38.
(15) Bilanzgewinn
Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
| EUR | |
|---|---|
| Gewinnvortrag | 833.983,28 |
| ./. Gewinnausschüttung in 2009 | - 278.649,00 |
| + Jahresüberschuss 2009 | 476.227,48 |
| Stand 31.12.2009 | 1.031.561,76 |
(17) Gewinnverwendungsvorschlag
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, aus dem Bilanzgewinn von EUR 1.031.561,76 einen Betrag in Höhe von EUR 325.090,50 auszuschütten; dies entspricht einer Ausschüttung von EUR 0,35 pro Stückaktie.
Der verbleibende Betrag von EUR 706.471,26 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Unterhaching, 12. Februar 2010
Dipl.-Math. Univ. Roland M. Dürre
Maximilian Buchberger
Dr. Christof Stierlen
Thomas Vallon M.A.
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der InterFace AG, Unterhaching, für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Der Jahresabschluss entspricht nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss; er vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der InterFace AG, Unterhaching, und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, 15. Februar 2010
**Dr. Fritz Kesel & Partner OHG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
ppa. Lutz Weigell, Wirtschaftsprüfer
ppa. Lars Dörries, Wirtschaftsprüfer
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Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.
* * * * *
Bericht des Aufsichtsrates
der InterFace Aktiengesellschaft Unterhaching
Der Aufsichtsrat hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009 die ihm gesetzlich und satzungsmäßig zukommenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung der InterFace AG laufend überwacht. Der Aufsichtsrat hat sich vom Vorstand in seinen Sitzungen und anhand regelmäßiger schriftlicher und mündlicher Berichte über die Geschäftsentwicklung der InterFace AG informieren lassen. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat bei wichtigen Einzelfragen beratend mitgewirkt.
Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009 sind unter Einbeziehung der Buchführung von der als Abschlussprüfer bestellten Dr. Fritz Kesel & Partner OHG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, geprüft worden. Die Abschlussprüfer haben den Bestätigungsvermerk in uneingeschränkter Form erteilt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Ergebnis dieser Prüfung zustimmend an.
Aus dem Bilanzgewinn zum 31.12.2009 in Höhe von € 1.031.561,76 sollen € 325.090,50 ausgeschüttet werden; dies entspricht einer Dividende von € 0,35 pro Stückaktie. Der Restbetrag von € 706.471,26 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Der Aufsichtsrat schließt sich diesem Gewinnverwendungsvorschlag an. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss. Er hat den Jahresabschluss gebilligt, der damit gemäß § 172 AktG festgestellt ist.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der InterFace AG für die erfolgreiche Arbeit und das Engagement im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Unterhaching, 26. März 2010
Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Broy, Vorsitzender des Aufsichtsrates