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ifa systems AG Annual Report 2015

Jan 30, 2017

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Annual Report

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ifa systems AG

Frechen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht

Geschäftsmodell

Die ifa systems AG mit ihren Tochtergesellschaften ifa united i-tech inc., Fort Lauderdale, Florida, USA, ifa systems informationssysteme für augenärzte GmbH, Wien, Österreich, integration.AG, Frechen, Inoveon Corp, Oklahoma City, Oklahoma, USA, (ifa-Gruppe) entwickelt Produkte und Services in den Bereichen Life Science und Health-IT. Die Entwicklungen sind ausgerichtet auf den Bereich Ophthalmologie und Optometrie (Eye Care). Das umfassende Produktportfolio besteht einerseits aus Datenmanagement-Systemen für klinische Patientendaten (EPA = elektronische Patientenakte, VNA = Vendor Neutral Archive). Andererseits werden klinische Health-IT-Applikationen im Bereich Krankheitsregister (Disease Registries), telemedizinische Projekte (Teleretinal Services) und digital basierte klinische Forschungsprojekte realisiert.

Die Health-IT-Anwendungen werden weltweit in über 25 Ländern und 9 Sprachen in Augenkliniken und Augenarztpraxen eingesetzt. Das Geschäftsmodell besteht aus unterschiedlich strukturierten Lizenzkonzepten.

Standardmäßig werden Basislizenzen und dann „lebenslange“ Laufzeitlizenzen (Runtime Licenses) von den Anwendern gezahlt.

Parallel dazu werden Mietmodelle und SaaS (Software as a Service)-Verträge angeboten. Die Laufzeitlizenzen (Runtime Licenses/RTL) generieren einen regelmäßigen Cashflow, der über 80 % der Fixkosten der Unternehmensgruppe deckt. Der Vertrieb erfolgt über eigene Distributionsstrukturen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie auch in den USA, Kanada und Lateinamerika. Große Kliniken werden auch durch die eigenen ifa-Beratungsteams in anderen Gebieten, beispielweise im Mittleren Osten, betreut.

Parallel werden seit 2014 Distributionspartnerschaften in Ländern mit großen Märkten aufgebaut.

Forschung und Entwicklung

Basierend auf einem 10-Jahresplan hat die Unternehmensgruppe in vielen Bereichen der Health-IT für Augenkliniken eine technische Führerschaft erreicht. Dazu tragen Neuentwicklungen bei, die einerseits auf Health-IT-Standards basieren (z.B. HL7/Health Level 7, DICOM/Digital Imaging and Communication in Medicine) und andererseits auf der Entwicklung innovativer Konzepte wie klinische Systeme zu Entscheidungsunterstützung (CDSS = Clinical Decision Support System) beruhen. Durch die Entwicklungen der vergangenen fünf Jahre hat die ifa-Gruppe die Grundlagen für eine neue Ära der wissensbasierten Konzepte im Gesundheitsbereich gelegt.

Die ifa-Gruppe hat in den vergangenen Jahren jährlich mehr als 2 Mio. Euro in zukunftsorientierte Produkte und Projekte investiert (insgesamt deutlich über 10 Mio. Euro). Diese Investitionen waren auch ausschlaggebend für den Mehrheitsaktionär, der Ende 2015 einen Aktienanteil von 50,1 % erworben hat. Aufbauend auf den Basisentwicklungen werden in den kommenden Jahren die Produkte für die Anforderungen der „Big Data Analysis“ und „Cognitive Computing“ weiterentwickelt.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Absatz von Health-IT-Produkten und Dienstleistungen ist in den vergangenen Jahren relativ konjunkturunabhängig gewesen. Marktuntersuchungen sehen in vielen Health-IT-Bereichen einen Investitionsstau und damit großen Nachholbedarf beim Einsatz moderner Informationstechnologie. Die Ophthalmologie ist darüber hinaus eine sehr „gesunde“ Branche. Augenärzte und speziell Ophthalmochirurgen gehören zu den gutverdienenden Ärzten weltweit.

Die Entwicklung auf dem Health-IT-Markt liegt auf fast allen Absatzmärkten über der durchschnittlichen Gesamtentwicklung.

Zuwachsraten zwischen 4,0 und 5,0 % repräsentieren den durchschnittlichen Standard.

Der marktbegrenzende Faktor für Health-IT ist nach wie vor durch den großen Mangel an Spezialisten gekennzeichnet.

Insbesondere in der Projektrealisierung und der Beratung und Umsetzung der klinischen Abläufe fehlen bei Kunden und Kooperationspartnern qualifizierte Projektmanager. Mit zunehmender Qualifizierung von Fachleuten werden auch höhere Zuwachsraten erwartet.

Geschäftsverlauf

Bei der Muttergesellschaft, der ifa systems AG, ging der Umsatz zurück. Dem Umsatz von 6.814 TEUR im Jahr 2014 stehen in 2015 5.770 TEUR gegenüber. Dagegen konnten die Tochtergesellschaften entsprechende Umsatzzuwächse erzielen.

Aufgrund der durch die Leistungsverlagerungen reduzierten Aufwendungen konnte der Ertrag der Muttergesellschaft selbst gesteigert werden.

Lage

Ertragslage

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuern und Zinsen (EBIT) stieg von ca. 889 TEUR auf 937 TEUR.

Finanzlage

Die ifa systems AG hat ihre Bankdarlehnsverpflichtungen komplett abgebaut. Ein Dispositionskredit wird nur zu Überbrückung von vorübergehenden Liquiditätsanforderungen genutzt.

Die ifa systems AG schüttete gemäß Hauptversammlung 0,12 Euro je 1,00 Aktie aus. Das entsprach pro Aktie einem Aufschlag von 33 %. In absoluten Werten stieg die Ausschüttung um fast 50 % von 225 TEUR auf 330 TEUR.

Vermögenslage

Das gezeichnete Kapital betrug zum Ende des Berichtsjahrs 2.750 TEUR entsprechend 2.750.000 Aktien zu je 1,00 EUR.

Die ifa systems AG weist immaterielle Vermögensgegenstände in Form von Lizenzen und Urheberrechten in Höhe von 7.380 TEUR (Vorjahr: 5.909 TEUR) aus. Mit diesen Vermögensgegenständen werden obligatorische Laufzeitlizenzen generiert, die mehr als 50% des Gesamtumsatzes ausmachen.

Der kalkulatorische Ertragswert der aktivierten Lizenzen stieg damit entsprechend. Nach den internen Kalkulationen, die auf dem Berechnungsmodell eines Wirtschaftsprüfungsgutachtens von 2002 basieren, beträgt der Ertragswert damit im Konzern ca. 38 Mio. EUR.

Nichtfinanzielle und finanzielle Leistungsindikatoren

Die Mitarbeiterproduktivität spielt eine wichtige Rolle bei den Leistungsparametern der Unternehmensgruppe.

Aufgrund der langen Betriebszugehörigkeit entwickelt sich diese, repräsentiert durch zusätzliche innovative Produkte und Produktgruppen, positiv.

Die Entwicklung der finanziellen Parameter (Marge) ist ebenfalls positiv (siehe G+V-Rechnung als Bestandteil dieses Berichts). Es wird mittel- und langfristig eine Marge von 25 % anvisiert.

Nachtragsbericht

Nach dem 31.12.2015 sind keine besonderen Geschäftsvorfälle, deren Kenntnis für die Beurteilung der Lage und der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wichtig sind, eingetreten.

Prognosebericht

Mit Zustimmung und Unterstützung von Vorstand und Aufsichtsrat hat die Topcon-Gruppe, Japan, einen Anteil von 50,1 % des Aktienkapitals im Dezember 2015 übernommen. Ziel dieser Akquisition ist der Ausbau von Life Science und Health-IT in der japanischen Unternehmensgruppe. Dadurch entstehen für die ifa-Gruppe neue Voraussetzungen und Perspektiven. Topcon verfügt über einen weltweiten Vertrieb in über 50 Ländern und repräsentiert einen hohen Qualitäts- und Technologiestandard.

Auf diesem Fundament wird mit den ifa-Technologien und -Systemen ein breites Angebot für Health-IT in der Ophthalmologie in Zukunft angeboten. Die Entwicklungen sind zum Zeitpunkt dieses Berichts bereits angelaufen. Die Investitionen sind auf den Anwendungen von Big-Data-Prognosen, wissensbasierten Systemen zu klinischen Entscheidungsunterstützung sowie Forschung ausgerichtet. Im Forschungsbereich stehen unter anderem Genanalysen mit entsprechenden Anwendungen der personalisierten Medizin im Fokus der kommenden Jahre. Mit großen internationalen Partnern werden völlig neue Geschäftsbereiche für die ifa- und Topcon-Gruppen etabliert. Die Auswirkungen auf Umsatz und Ertrag werden ab 2017 / 2018 erwartet. Für 2016 ist weiterhin ein organisches Wachstum wie in den Vorjahren vorgesehen.

Risikobericht

Die Unternehmensführung nutzt internationale Marktchancen durch eine gezielte Expansion des Unternehmens.

Dies erfolgt mit kalkulierten Risiken, die sich aus der Produkt- und Marktausweitung ergeben.

Bei großen Projekten, die über einen längeren Zeitraum abgewickelt werden, kann es erfahrungsgemäß zu Verschiebungen kommen, die die Gesellschaft selbst nicht beeinflussen kann. Diese können auch zu Schwankungen der Auslastung im Unternehmen führen.

Der Aufsichtsrat prüft regelmäßig und satzungsgemäß im Rahmen der Sitzungen das Qualitäts- und Risikomanagement im Unternehmen. Für die interne Projektabwicklung bestehen umfassende QM-basierte Strukturen, die die Risiken in der internen Abwicklung soweit wie möglich minimieren. Entstandene Risiken in der Vergangenheit waren ausschließlich extern durch fehlende Kapazitäten bei Auftraggebern und/oder nicht termingerechte Abwicklungen von anderen Lieferanten begründet.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Das Unternehmen hat 2015 alle mittel- und langfristigen Bankverbindlichkeiten zurückgeführt. Es bestehen keine langfristigen Verbindlichkeiten.

Wertberichtigungen wurden kontenbezogen nach individueller Prüfung vorgenommen (insgesamt unter 1,5 % des Jahresumsatzes). Die Solvenz der Kunden und das Zahlungsverhalten in der Vergangenheit stellen eine relativ hohe Sicherheit bei der Einbringlichkeit der Forderungen dar.

Absatzrisiken

Durch die gesamtwirtschaftliche Lage in allen internationalen Regionen können die Absatzrisiken in der Zukunft sowohl bei privaten wie auch öffentlichen Auftraggebern steigen. Bislang sind solche Risiken nur bei Verschiebungen von Projekten erkennbar. Andererseits sind die Auftraggeber im Gesundheitsbereich allgemein als solvent einzustufen.

Projekte können von gesetzlichen und regulatorischen Bestimmungen abhängig sein. Bei Verschiebungen dieser Regelungen können auch Projekte verschoben werden.

Chancenbericht

Das Unternehmen ist mit den Entwicklungen der letzten fünf Jahre im Health-IT-Markt in der Ophthalmologie sehr gut positioniert. Die entwickelten Basisprodukte in den Bereichen Datenmanagement, Schnittstellen und wissensbasierte Datenbanken waren die Grundlage für die Aufnahme des neuen Mehrheitsaktionärs zum Ende des vergangenen Geschäftsjahrs. Gemeinsam mit der Topcon-Gruppe

werden die ifa-Unternehmen sich weiter in innovativen Bereichen wie Life Science und Health-IT in der Augenheilkunde als Marktführer etablieren und behaupten.

Die Medizin steht durch wissensbasierte Konzepte und Genforschung in den kommenden Jahren vor einem großen Umbruch. Die ifa-Unternehmen haben sehr rechtzeitig in diese Grundlagen investiert und entsprechende Pilot- und Referenzprojekte weltweit entwickelt. Durch die Erschließung neuer Marktsegmente (durch beispielsweise Big-Data-Analyse, datenbasierte Genforschung) ergeben sich überdurchschnittliche Marktchancen, die mit den eingeleiteten Kooperationen erfolgreich umgesetzt werden können.

Frechen, den 25. Mai 2016

gez.

Guido Niemann, Vorstand

Jörg Polis, Vorstand

Christoph Reinartz, Vorstand

Bilanz

Aktiva

scroll

31.12.2015

EUR
31.12.2014

EUR
A. Anlagevermögen 12.047.028,56 10.636.964,80
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.379.928,00 5.909.491,65
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.761.716,49 1.189.766,49
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 5.618.211,51 4.719.725,16
II. Sachanlagen 54.499,00 68.274,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 54.499,00 68.274,00
III. Finanzanlagen 4.612.601,56 4.659.199,15
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.529.292,15 4.529.292,15
2. Beteiligungen 83.309,41 83.309,41
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 46.597,59
B. Umlaufvermögen 2.275.611,07 3.618.712,95
I. Vorräte 140.762,56 73.810,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.931.177,09 1.889.306,28
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 310.411,38 204.446,74
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.620.765,71 1.684.859,54
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 203.671,42 1.655.595,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten 73.306,47 62.231,41
Bilanzsumme, Summe Aktiva 14.395.946,10 14.317.909,16
Passiva
31.12.2015

EUR
31.12.2014

EUR
A. Eigenkapital 12.313.279,20 12.008.120,07
I. gezeichnetes Kapital 2.750.000,00 2.750.000,00
II. Kapitalrücklage 7.652.240,00 7.652.240,00
III. Gewinnrücklagen 1.275.880,07 993.295,55
IV. Bilanzgewinn 635.159,13 612.584,52
B. Rückstellungen 992.185,08 994.753,56
C. Verbindlichkeiten 534.219,83 939.366,76
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 112.805,65 425.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 141.767,12 170.115,17
3. sonstige Verbindlichkeiten 279.647,06 344.251,59
D. Passive latente Steuern 556.261,99 375.668,77
Bilanzsumme, Summe Passiva 14.395.946,10 14.317.909,16

Gewinn- und Verlustrechnung

scroll

1.1.2015 - 31.12.2015

EUR
1.1.2014 - 31.12.2014

EUR
1. Rohergebnis 5.745.319,02 5.811.319,12
2. Personalaufwand 2.329.827,94 2.204.441,97
a) Löhne und Gehälter 1.913.846,28 1.828.103,54
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 415.981,66 376.338,43
davon für Altersversorgung 2.946,15 764,00
3. Abschreibungen 388.262,87 314.941,13
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 388.262,87 314.941,13
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.065.205,58 2.363.200,63
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 14.420,94 6.887,22
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.305,33 16.963,63
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 27.553,20 57.105,25
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 936.774,76 888.593,77
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 295.473,78 296.146,60
a) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 180.593,22 87.754,39
9. sonstige Steuern 6.141,85 1.408,15
10. Jahresüberschuss 635.159,13 591.039,02

Ergebnisverwendung

scroll

1.1.2015 - 31.12.2015

EUR
1.1.2014 - 31.12.2014

EUR
10. Jahresüberschuss 635.159,13 591.039,02
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 612.584,52 246.545,50
12. Einstellungen in Gewinnrücklagen 282.584,52 0,00
a) in andere Gewinnrücklagen 282.584,52 0,00
13. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ 330.000,00 225.000,00
14. Bilanzgewinn 635.159,13 612.584,52

Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung

Die ordentliche Hauptversammlung der ifa systems AG in Köln hat am 8. Juli 2016 gemäß dem Beschlussvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, den zum 31. Dezember 2015 ausgewiesenen Bilanzgewinn der ifa systems AG in Höhe von EUR 635.159,13 wie folgt zu verwenden:

- Ausschüttung einer Dividende von € 0,15 je dividendenberechtigter Stückaktie € 412.500,00

- Einstellung des Restbetrages in Höhe von € 222.659,13 in die Gewinnrücklage („andere Gewinnrücklagen“)

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der ifa systems AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es wurden alle erkennbaren Einzelrisiken Berücksichtigt.

Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 2% auf die nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

C. Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: EUR 7.249,07

Forschungs- und Entwicklungskosten

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert.

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr 1.250.000,00 EUR.

Davon entfallen 571.950,00 EUR auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital von EUR 2.750.000,00 ist eingeteilt in 2.750.000 auf den Inhaber lautenden Aktien mit einem Nennwert von jeweils 1,00 Euro.

Angaben über das genehmigte Kapital

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 15.06.2011ermächtigt, das Grundkapital bis zum 14.06.2016 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals bis zu insgesamt EUR 1.104.000,00 zu erhöhen.

Am Bilanzstichtag bestand noch ein genehmigtes Kapital von EUR 562.000,00, das bis zum 14.06.2016 befristet ist.

Entwicklung der Kapitalrücklagen

Es gab im Geschäftsjahr keinerlei Einstellungen in oder Entnahmen aus der Kapitalrücklage. Diese beträgt unverändert EUR 7.652.240,00.

Zusätzliche Angaben zu den Gewinnrücklagen

Entwicklung des Postens Gewinnrücklagen:

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Posten Betrag

EUR
Andere Gewinnrücklagen zum 1.1. des Geschäftsjahres 958.895,55
Entnahmen aus/Einstellungen in andere Gewinnrücklagen 282.584,52
Andere Gewinnrücklagen zum 31.12. des Geschäftsjahres 1.241.480,07

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 1.205.454,50.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

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Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre EUR
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens 1.761.716,49
Aktivierung latenter Steuern 0,00
Passivierung latenter Steuern -556.261,99
Gesamtbetrag 1.205.454,50

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte mit einem Steuersatz von 31,58%.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 0,00.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 49.534,99 (Vorjahr: EUR 56.884,07).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 533.959,83 (Vorjahr: EUR 939.366,76).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Der Mietaufwand beläuft sich im Geschäftsjahr auf EUR 120.742,49.

Der Leasingaufwand beläuft sich im Geschäftsjahr auf EUR 108.140,99.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Angaben in Fortführung des Jahresergebnisses

In Fortführung des Jahresergebnisses erfolgt die nachfolgende Darstellung:

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Posten der Ergebnisverwendung Betrag

EUR
+ Jahresüberschuss 635.159,13
+ Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 612.584,52
- Gewinnausschüttungen im Geschäftsjahr -330.000,00
Einstellungen in Gewinnrücklagen
- Einstellungen in die anderen Gewinnrücklagen -282.584,52
\= Bilanzgewinn 635.159,13

E. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

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Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0
Angestellte 54
Auszubildende 2
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 56

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Herr Guido Niemann, Bergisch Gladbach

Herr Jörg Polis, Düren

Herr Christoph Reinartz, Pulheim

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Herr Rainer Waedlich, Vorsitzender

Frau Susanne Post-Schenke

Frau Claudia Wente-Waedlich

Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Die Gesamtbezüge des Vorstands beliefen sich auf EUR 323.427,31.

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr keine Vergütung erhalten.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Der den Mitgliedern des Vorstands gewährte permanente Reisekostenvorschuss beträgt unverändert 1.000,00 Euro.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

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Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis

EUR
Eigenkapital

EUR
ifa informationssysteme für Augenärzte GmbH, Wien 100,00% 98.101,47 269.426,01
MedKaizen AG, Frechen 22,92% -49.792,77 90.722,36
Integration AG, Frechen 100,00% 33.840,83 176.860,29
ifa united i-tech, inc., Fort Lauderdale (Florida) 100,00% 600.449,33 6.863.137,01
Inoveon Corp., Oklahoma City 100,00% -315.823,01 -11.831,24

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf.

Der offen gelegte Konzernabschluss ist bei der Gesellschaft erhältlich.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015 weist einen Jahresüberschuss von EUR 635.159,13 aus. Unter Einbeziehung eines Gewinnvortrags von EUR 612.584,52, einer Ausschüttung von EUR 330.000,00 und der Einstellung in die Rücklagen von EUR 282.584,52 ergibt sich ein Bilanzgewinn von EUR 635.159,13.

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, auf das dividendenberechtigte Grundkapital von EUR 2.750.000,00 eine Dividende von EUR 0,15 je Stückaktie auszuschütten und den verbleibenden Betrag von EUR 222.659,13 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.

Frechen, den 25. Mai 2016

gez.

Guido Niemann, Vorstand

Jörg Polis, Vorstand

Christoph Reinartz, Vorstand

Anlagespiegel

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Anschaffungs-, Herstellungskosten Abschreibungen Buchwert Abschreibungen
01.01.2015

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
kumulierte 31.12.2015

EUR
31.12.2015

EUR
Geschäftsjahr

EUR
--- --- --- --- --- --- ---
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.189.766,49 571.950,00 0,00 0,00 1.761.716,49 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.386.908,80 1.255.812,30 0,00 1.024.509,59 5.618.211,51 357.325,95
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 6.576.675,29 1.827.762,30 0,00 1.024.509,59 7.379.928,00 357.325,95
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 245.312,53 17.161,92 18.942,20 189.033,25 54.499,00 30.936,92
Summe Sachanlagen 245.312,53 17.161,92 18.942,20 189.033,25 54.499,00 30.936,92
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.529.292,15 0,00 0,00 0,00 4.529.292,15 0,00
Beteiligungen 83.309,41 0,00 0,00 0,00 83.309,41 0,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 46.597,59 571,53 47.169,12 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 4.659.199,15 571,53 47.169,12 0,00 4.612.601,56 0,00
Summe Anlagevermögen 11.481.186,97 1.845.495,75 66.111,32 1.213.542,84 12.047.028,56 388.262,87

Bericht des Aufsichtsrats

In der Besetzung des Vorjahres hat der Aufsichtsrat der ifa systems AG die ihm nach Satzung und Gesetz obliegenden Aufgaben und Pflichten wahrgenommen. Die langfristige strategische Umsetzung des Unternehmens stand im Mittelpunkt der Kommunikation zwischen Vorstand und Aufsichtsrat.

Neben wöchentlichen Telefonkonferenzen fanden die folgenden ordentlichen Sitzungen von Vorstand und Aufsichtsrat statt:

AR-Sitzung vom 18. März 2015

Das Jahresergebnis 2014 wurde unter Finanz- und Marketinggesichtspunkten reflektiert. Das zentrale Thema des Jahres, die Auswahl geeigneter Kooperationspartner, wurde ausführlich erörtert.

AR-Sitzung vom 11. + 12. Mai 2015

Der Jahresabschluss 2014 wurde ausführlich analysiert und erörtert. Die korrespondierende Präsentation auf der ordentlichen Hauptversammlung wurde zwischen Vorstand und Aufsichtsrat abgestimmt.

Außerdem wurden die mittelfristigen Ziele im Bereich der Produkt- und Marktentwicklung festgeschrieben. Die Gremien fassten Beschlüsse zur Kalkulation und Angebotserstellung, erweiterten Marketingmaßnahmen und zu Verhandlungen mit potentiellen Kooperationspartnern.

AR-Sitzung vom 23. + 24. Juni 2015

Der Vorstand legte die Planung für das zweite Halbjahr 2015 vor. Die bestehenden Auftragseingänge und die Umsetzung der neuen Preis- und Angebotsgestaltung wurden analysiert.

Die konkreten Akquisitions- und Verhandlungsergebnisse mit den internationalen Kooperationspartnern wurden ausführlich reflektiert. Die Rahmenparameter für die verschiedenen Kooperationsmodelle wurden einstimmig beschlossen.

AR-Sitzung vom 28. August 2015

Vorstand und Aufsichtsrat stimmten den Halbjahresbericht 2015 ab. Zusätzlich wurden die Planungen für Q3 und Q4 verabschiedet.

Die geplante Übernahme von 50,1 % durch die Topcon-Gruppe, Tokio, Japan, wurde hinsichtlich der rechtlichen Rahmenbedingungen abgestimmt. Beschlüsse wurden hinsichtlich der Durchführung der Due Diligence nach rechtlicher Beratung gefasst. Ein weiteres Meeting mit Vertretern des Topcon-Managements wurde vorbereitet. Dazu wurden Verträge für gemeinsame Produktentwicklungen reflektiert.

AR-Sitzung vom 9. Oktober 2015

Im Anschluss an ein Management-Meeting mit Vertretern des Topcon-Managements, an dem alle Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats teilnahmen, wurden die sich aus der Kooperation ergebenden neuen rechtlichen Rahmenbedingungen im Aufsichtsrat diskutiert.

Der Vorstand wurde beauftragt, mit den Rechtsvertretern der ifa systems AG die aktienrechtlichen Rahmenbedingungen für den M&A-Prozess abzustimmen.

AR-Sitzung vom 29. Oktober 2015

Im Rahmen der finalen Verhandlungen zu der geplanten Übernahme von 50,1 % durch die Topcon-Gruppe fanden mehrere kurze Aufsichtsratssitzungen zu den Vertragsabschlüssen statt. Bei Vereinbarungen mit aktienrechtlicher Relevanz wurden die anwesenden Anwälte einbezogen. Der Aufsichtsrat genehmigte alle im Zusammenhang mit der M&A-Transaktion erforderlichen Schritte und Vereinbarungen.

AR-Sitzung vom 21. Dezember 2015

In der ersten Aufsichtsratssitzung nach der Übernahme von 50,1 % verabschiedete der Aufsichtsrat die vorliegende Planung für das Geschäftsjahr 2016. Geplante Veränderungen der Organisationsstrukturen und Stellenbesetzungen wurden zwischen Vorstand und Aufsichtsrat abgestimmt.

Der Aufsichtsratsvorsitzende berichtete über die direkten Gespräche mit der Geschäftsführung des neuen Mehrheitsaktionärs zu geplanten Entwicklungen. Die Bereiche Life Science und Health-IT werden zukünftig über die ifa-Unternehmen und die Inoveon Corp. weiter ausgebaut und mit neuen Produktangeboten im B2B- und B2D-Bereich unterstützt.

Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat am 26. Mai 2016 den fristgerecht aufgestellten und vollständigen Jahresabschluss, den Konzernabschluss und den Lagebericht vorgestellt. Die vorgelegten Unterlagen wurden vom Aufsichtsrat geprüft.

Im Berichtszeitraum sind im Aufsichtsrat keine Interessenkonflikte entstanden. Der Bestätigungsvermerk des Aufsichtsrats lautet nach eingehender Prüfung:

Die Angaben des Berichts sind korrekt und vollständig und der Aufsichtsrat hat den vorgelegten Bericht und den Jahresabschluss im Rahmen der Beschlussfassung vom 26. Mai 2016 gebilligt. Gemäß Satzung der Gesellschaft ist der Jahresabschluss damit festgestellt. Alle dokumentierten Rechtsgeschäfte sind angemessen und entsprechend üblichen Marktbedingungen realisiert worden.

Prüfung des Berichts des Vorstandes der ifa systems AG, Frechen, über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen im Geschäftsjahr 2015

Der Vorstand hat den von ihm aufgestellten Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen im Geschäftsjahr 2015 dem Aufsichtsrat fristgerecht vorgelegt.

Der Abschlussprüfer HLB Treumerkur Dr. Schmidt & Partner KG, Wuppertal, hat den Abhängigkeitsbericht geprüft und folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

„Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war.“

Den Prüfungsbericht hat der Abschlussprüfer dem Aufsichtsrat vorgelegt. Der Abhängigkeitsbericht und der Prüfungsbericht wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig übermittelt.

Der Aufsichtsrat unterzog den Abhängigkeitsbericht unter Einbeziehung der Ergebnisse des Abschlussprüfers einer eingehenden Prüfung im Hinblick auf seine Vollständigkeit und Richtigkeit, billigte das Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers und kam zu dem Ergebnis, dass keine Einwendungen gegen die vom Vorstand am Schluss des Berichts abgegebene Erklärung über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen zu erheben sind.

Die Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat war aufgrund der wichtigen Entscheidungen mit den damit verbundenen wichtigen Weichenstellungen für die Zukunft noch enger. Durch diese Entscheidungen konnte der Konzern insgesamt für die Anforderungen und die Expansion in der Zukunft gut aufgestellt werden.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand der ifa systems AG und allen Mitarbeitern der ifa systems AG-Gruppe für die gute Zusammenarbeit und das Engagement mit hohem persönlichem Einsatz. Das Unternehmen ist nach Einschätzung des Aufsichtsrats in allen Bereichen gut aufgestellt und für die Herausforderungen der kommenden Jahre professionell vorbereitet.

Frechen, den 26.05.2016

gez.

Rainer Waedlich, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ifa Systems AG, Frechen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung entspricht der Jahresabschluss aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Bericht über die Lage der Gesellschaft steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklungen zutreffend dar.

Wuppertal, den 31. Mai 2016

**TREUMERKUR Dr. Schmidt und Partner KG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

gez.

Dipl.-Oec. Andreas F. Wildoer, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Kfm. Arvid Feuerstack, Wirtschaftsprüfer