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HMS Bergbau AG Annual Report 2012

Aug 20, 2013

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Annual Report

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Publication

HMS Bergbau AG

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Bilanz zum 31. Dezember 2012

Aktiva

31.12.2012 31.12.2011
EUR EUR
--- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 75.499,00 91.926,00
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 846.811,97 510.601,94
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 7.266.096,65 7.171.669,37
8.112.908,62 7.682.271,31
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Geleistete Anzahlungen 4.212.572,44 1.077.861,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.305.184,57 1.518.762,33
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 39.220,28 372.527,39
3. Sonstige Vermögensgegenstände 241.397,83 667.680,33
7.585.802,68 2.558.970,05
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 629.105,41 797.188,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.985,11 40.913,94
20.636.873,26 12.249.131,59
Passiva
31.12.2012 31.12.2011
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.370.000,00 4.000.000,00
Eigene Anteile ( Gezeichnetes Kapital ) -248.307,00 -248.307,00
II. Kapitalrücklage 3.283.214,97 656.214,97
III. Gewinnrücklagen 5.112,92 5.112,92
IV. Bilanzgewinn 1.123.103,37 1.321.679,28
8.533.124,26 5.734.700,17
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.870.596,04 1.079.250,72
2. Steuerrückstellungen 0,00 407.858,00
3. Sonstige Rückstellungen 178.262,81 240.607,98
2.048.858,85 1.727.716,70
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 490.910,24 3.723.951,92
2. Erhaltene Anzahlungen 0,00 386.145,11
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.530.484,79 612.515,13
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.504.660,83 0,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 377.649,18 0,00
6. Sonstige Verbindlichkeiten 151.185,11 64.102,56
davon aus Steuern EUR 20.501,31 (Vj. EUR 44.222,66)
10.054.890,15 4.786.714,72
20.636.873,26 12.249.131,59

Gewinn- und Verlustrechnung für 2012

2011
EUR EUR EUR
--- --- --- ---
1. Umsatzerlöse 84.517.974,34 101.353.574,30
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.440.530,31 673.562,72
- davon aus der Währungsumrechnung: EUR 50.250,19 (Vj. EUR 206.010,81)
85.958.504,65 102.027.137,02
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 82.163.817,75 98.775.383,88
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 88.080,33 0,00
82.251.898,08 98.775.383,88
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 963.936,88 999.708,70
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 332.438,98 238.458,83
- davon für Altersversorgung EUR 254.629,00 (Vj. EUR 146.733,00)
1.296.375,86 1.238.167,53
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 23.513,00 26.009,44
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.356.022,18 2.256.378,26
- davon aus der Währungsumrechnung: EUR 27.194,24 (Vj. EUR 78.648,17)
85.927.809,12 102.295.939,11
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 605.788,86 659.993,31
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 592.161,07 (Vj. EUR 527.098,41)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 484.058,21 470.229,55
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 11.444,58 (Vj. EUR 0,00)
- davon aus Aufzinsung von Pensionsverpflichtungen: EUR 353.993,00 (Vj. EUR 218.664,00)
121.730,65 189.763,76
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 152.426,18 -79.038,33
10. Außerordentlicher Aufwand 222.748,32 222.748,32
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 121.945,44 0,00
12. Sonstige Steuern 6.308,33 2.356,52
13. Jahresfehlbetrag -198.575,91 -304.143,17
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.321.679,28 1.625.822,45
15. Bilanzgewinn 1.123.103,37 1.321.679,28

Anhang

Geschäftsjahr 2012

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der HMS Bergbau AG für das Geschäftsjahr 1. Januar bis

31. Dezember 2012 wurde unter Beachtung der handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften, der Vorschriften des Aktiengesetzes und unter Anwendung der geltenden Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes aufgestellt.

Bei der HMS Bergbau AG handelt es sich um eine große Aktiengesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen nach Maßgabe der Nutzungsdauer, angesetzt.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. In den Fällen, in denen eine dauernde Wertminderung gegeben ist, wird auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die geleisteten Anzahlungen auf Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert oder niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag angesetzt.

Die Pensionsverpflichtungen, die auf einer fest zugesagten Altersversorgung beruhen, werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren, unter Verwendung der Richttafeln „2005 G“ von Prof. Dr. Klaus Heubeck, ermittelt. Dabei wurde ein Fluktuations- und Gehaltstrend von 0 %, ein Rechnungszinsfuß von 5,04 % (Vorjahr 5,14 %) sowie ein Rententrend von 2,0 % (Vorjahr 2,0 %) angesetzt. Aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG ergab sich im Geschäftsjahr 2010 für die Pensionsrückstellung nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ein Zuführungsbetrag in Höhe von TEUR 3.341, der gemäß Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB über 15 Jahre verteilt wird. Davon wurden bis zum 31. Dezember 2012 TEUR 669 zugeführt. Der Restbetrag in Höhe von TEUR 2.672 wird aufwandswirksam mit jährlich TEUR 223 bis zum Jahr 2024 den Pensionsverpflichtungen zugeführt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des Erfüllungsbetrages, d. h. inklusive erwarteter Preis- und Kostensteigerungen, angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt grundsätzlich mit dem Devisenkassakurs gemäß § 256a HGB.

Im Jahresabschluss wurden die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten.

III. Erläuterungen zum Jahresabschluss

Die Entwicklung des Anlagevermögens zeigt der nachstehende Anlagenspiegel:

Stand 01.01.2012 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2012
EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
Anschaffungskosten 4.699,00 4.699,00
Abschreibungen 4.699,00 0,00 4.699,00
Buchwerte 0,00 0,00
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
Anschaffungskosten 307.554,35 7.086,00 125,63 314.514,72
Abschreibungen 215.628,35 23.513,00 125,63 239.015,72
Buchwerte 91.926,00 75.499,00
Anteile an verbundenen Unternehmen
Anschaffungskosten 510.601,94 393.604,85 57.394,82 846.811,97
Abschreibungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Buchwerte 510.601,94 846.811,97
Ausleihungen an verbundene Unternehmen
Anschaffungskosten 7.171.669,37 571.332,47 476.905,19 7.266.096,65
Abschreibungen 0,00 0,00
Buchwerte 7.171.669,37 7.266.096,65
Beteiligungen
Anschaffungskosten 38.346,38 38.346,38
Abschreibungen 38.346,38 38.346,38
Buchwerte 0,00 0,00
Anlagevermögen gesamt
Anschaffungskosten 8.032.871,04 972.023,32 534.425,64 8.470.468,72
Abschreibungen 258.673,73 23.513,00 125,63 282.061,10
Buchwerte 7.774.197,31 8.188.407,62

Die Veränderung der Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 337 resultiert primär aus der Gründung der HMS Bergbau Singapore (Pte) Ltd. mit TEUR 393. Gegenläufig wirken die Verkäufe der HMS Niwka Coal Production Company Sp. z o.o mit einem Abgangswert in Höhe von TEUR 32 und der HMS Bergbau AG Oil & Gas Division mit TEUR 26.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen stellen das gewährte Darlehen an die PT. HMS Bergbau Indonesia, Jakarta dar. In 2012 sind Zinsen in Höhe von TEUR 571 angefallen. Der Abgang resultiert aus Rückzahlungen in Höhe von TEUR 477.

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus der Weiterberechnung von sonstigen Leistungen gegenüber einem Tochterunternehmen. Der Rückgang resultiert aus der Rückzahlung von einem gewährten Darlehen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen eine Forderung aus einem kurzfristigen Darlehen in Höhe von TEUR 76.

Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von unter einem Jahr.

Pensionsverpflichtungen bestanden in Höhe von TEUR 1.871, nach Verrechnung mit den Ansprüchen aus den ausschließlich zur Erfüllung der Verpflichtung dienenden Vermögensgegenständen. Diese hatten am Bilanzstichtag einen Zeitwert von TEUR 1.375.

Aktive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus der unterschiedlichen Bewertung der Pensionsrückstellung. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer von insgesamt 30,18 %. Die Steuerermittlung zum 31. Dezember 2012 ergab unverändert zum Vorjahresstichtag einen Überhang aktiver latenter Steuern. Die Gesellschaft hat von dem Wahlrecht des § 274 HGB Gebrauch gemacht und die sich rechnerisch ergebende Steuerentlastung nicht aktiviert.

Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 4.370.000,00 setzt sich aus 4.370.000 auf den Inhaber lautende Stammaktien im Nennwert von je EUR 1,00 zusammen.

Mit Zustimmung des Aufsichtsrats hat der Vorstand der HMS Bergbau AG am 16. März 2012 die Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft unter Ausschluss des Bezugsrechts beschlossen. Unter teilweiser Ausnutzung des genehmigten Kapitals gem. § 4 Absatz 4 der Satzung wurde das Grundkapital von EUR 4.000.000 um EUR 370.000 auf EUR 4.370.000 gegen Bareinlagen durch Ausgabe von 370.000 neuen auf den Inhaber lautenden Stammaktien (Stückaktien) mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie erhöht. Die neuen Aktien haben die volle Gewinnberechtigung für das Geschäftsjahr 2012. Der Bezugspreis betrug EUR 8,10 je Stückaktie. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Nennbetrag und dem erzielten Ausgabebetrag in Höhe von EUR 2.627.000,00 wurde gemäß § 272 Abs. 2 HGB in der Kapitalrücklage erfasst.

Das genehmigte Kapital beträgt EUR 1.630.000,00.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Abschlusskosten (TEUR 75, Vorjahr TEUR 80), Aufsichtsratsvergütungen (TEUR 50, Vorjahr TEUR 50) sowie Provisionen (TEUR 28, Vorjahr TEUR 66).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen aus dem Handel mit Kraftwerkskohle, Koks und Anthrazit generiert. Geographisch sind die Umsatzerlöse insbesondere in Asien (80 %) sowie Afrika (13 %) und Europa (7 %) erlöst worden.

Die Materialaufwendungen resultieren im Wesentlichen aus dem weltweiten Erwerb von Kraftwerkskohle.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus dem Verkauf der HMS Niwka Coal Production Company Sp. z o.o. in Höhe von TEUR 1.268 sowie aus dem Verkauf der HMS Bergbau AG Oil & Gas Division in Höhe von TEUR 23.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren maßgeblich aus den Kosten der Warenabgabe (TEUR 982, Vorjahr TEUR 856), Fahrzeug und Reisekosten (TEUR 320, Vorjahr TEUR 445), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 228, Vorjahr TEUR 252), Nebenkosten des Geldverkehrs (TEUR 209, Vorjahr TEUR 198) sowie Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 62, Vorjahr TEUR 75) und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (TEUR 27, Vorjahr TEUR 79).

Im Finanzergebnis ist der Saldo in Höhe von TEUR 317 aus dem Zinsaufwand aus Pensionsverpflichtungen sowie den Erträgen aus dem verpfändeten Deckungsvermögen enthalten.

Die außerordentlichen Aufwendungen enthalten den fünfzehnten Teil des Zuführungsbetrages zur Pensionsrückstellung, welcher aus der geänderten Bewertung gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB resultiert.

Die Devisen-Kursdifferenzen werden, soweit sie bei der Abwicklung der Ein- und Verkäufe entstehen, den Materialaufwendungen für Waren bzw. den Umsatzerlösen zugeordnet. Als „Sonstige betriebliche Erträge“ bzw. „Sonstige betriebliche Aufwendungen“ werden nur die Kursdifferenzen ausgewiesen, die aus der Umrechnung von Vermögens- und Schuldposten in fremder Währung zum Bilanzstichtag entstanden sind sowie solche Kursdifferenzen, die bereits realisiert sind und aus nicht-operativen Geschäftsvorfällen resultieren.

V. Sonstige Angaben

Namen der Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft vom Vorstand geführt:

Herrn Heinz Schernikau, Vorstandsvorsitzender,
Herrn Sebastian Giese, Finanzvorstand,
Herrn Rüdiger Lorentz, Handelsvorstand (bis 31. Dezember 2012).

Die Gesamtbezüge des Vorstands im Geschäftsjahr 2012 ohne Zuführung zur Pensions-rückstellung - betrugen TEUR 478 (Vorjahr TEUR 518).

Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr folgende Personen an:

Herr Dr. Hans-Dieter Harig; Ingenieur, im Ruhestand, Aufsichtsratsvorsitzender
Herr Dr. h.c. Michael Bärlein; Rechtsanwalt, Berlin, Stellvertretender Vorsitzender
Frau Michaela Schernikau; Kauffrau, Geschäftsführerin, Berlin.
Herr Dr. Hans-Dieter Harig war im Geschäftsjahr außerdem noch Aufsichtsratsmitglied der Gesellschaften E.ON Generation GmbH, Hannover, Rheinkalk GmbH, Wülfrath, Bilfinger Berger Power Services GmbH, Oberhausen, sowie Möller Group GmbH & Co. KG, Bielefeld.
Frau Michaela Schernikau war im Geschäftsjahr außerdem noch Aufsichtsratsmitglied der Gesellschaften HMS Bergbau AG Iron Ore & Metals Division, Berlin, der HMS Bergbau AG Coal Division, Berlin, sowie der S+O Mineral Industries AG, Frankfurt am Main.

Vergütungen der Mitglieder des Aufsichtsrats

Die Aufsichtsratstätigkeiten wurden mit EUR 40.200,00 vergütet.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit einem Betrag von mindestens 20 % der Anteile

Beteiligungsquote Eigenkapital Jahresergebnis
Name Sitz % TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
HMS Bergbau AG Coal Division Berlin 100 34 -2
HMS Bergbau AG Iron Ore Division Berlin 100 15 -2
HMS Bergbau Africa (Pty) Ltd. Johannesburg 100 -13 -13
HMS Bergbau Singapore (Pte) Ltd. Singapore 100 389 11
PT. HMS Bergbau Indonesia Jakarta 100 -1.435 -741
Carbo-KH (inaktiv) Kemrowo 33,3 - -

Angabe über das Bestehen einer Beteiligung an der Gesellschaft, die nach § 20 Abs. 3 AktG der Gesellschaft mitgeteilt worden ist

In 2012 wurde keine Mitteilungen nach § 20 AktG gemacht und veröffentlicht. Die Mitteilungen aus dem Geschäftsjahr 2011 behalten demnach ihre Gültigkeit.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Das Bestellobligo aus abgeschlossenen Kontrakten per 31. Dezember 2012 betrug TEUR 5.719 und bezieht sich auf das Jahr 2013.

Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus Miet- und Leasingvereinbarungen.

Die Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:

bis 1 Jahr TEUR 91
von 1 bis 5 Jahre TEUR 187
länger als 5 Jahre TEUR 0

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse i. S. v. § 251 HGB.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 waren durchschnittlich 13 Arbeitnehmer beschäftigt.

Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der HMS Bergbau AG einschließlich ihrer Tochtergesellschaften, der HMS Bergbau AG Coal Division, HMS Bergbau AG Iron Ore & Metals Division, PT. HMS Bergbau Indonesia, der HMS Bergbau Singapore (Pte) Ltd. sowie der HMS Bergbau Africa (Pty) Ltd. werden in den Konzernabschluss der HMS Bergbau AG, Berlin (unterstes Mutterunternehmen) einbezogen, welcher nach den Vorschriften des deutschen Handelsrechts aufgestellt ist und auf der Webseite der Gesellschaft veröffentlicht wird. Des Weiteren sind die Gesellschaften in den Konzernabschluss der Ichor Coal N.V., Berlin (oberstes Mutterunternehmen) einbezogen, welcher nach den IFRS Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt ist und auf der Webseite der Gesellschaft veröffentlicht wird.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wird im Konzernabschluss der HMS Bergbau AG, Berlin, angegeben.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.123.103,37 auf neue Rechnung vorzutragen.

Berlin, 31. März 2013

Heinz Schernikau, Vorstandsvorsitzender

Sebastian Giese, Finanzvorstand

Zusammengefasster Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns

Geschäftsjahr 2012

1. Überblick

Die HMS Bergbau Gruppe handelt weltweit mit Kohle- und Energierohstoffen und beliefert namhafte internationale Stromproduzenten, Zementhersteller und Industrieverbraucher mit Kraftwerkskohle, Kokskohle und Koksprodukten. Die HMS Bergbau Gruppe nutzt ihre langjährigen Geschäftsbeziehungen mit internationalen Produzenten und Verbrauchern, um langfristige und profitable Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Durch die Gründung ihrer Töchtergesellschaften HMS Bergbau Africa (Pty) Ltd. sowie HMS Bergbau Singapore Pte Ltd., plant die HMS Bergbau AG ihre internationalen Aktivitäten weiter auszubauen, vor allem mit Blick auf den asiatischen als auch den afrikanischen Markt.

Die Konzernstruktur der HMS Bergbau Gruppe und ihrer wesentlichen Beteiligungen stellt sich zum 31. Dezember 2012 wie folgt dar:

Unsere Strategie, die insbesondere die langfristigen Entwicklungen auf den weltweiten Rohstoffmärkten berücksichtigt, dabei aber aktuelle Trends nicht unberücksichtigt lässt, greift dabei unverändert folgende grundlegende Prämissen auf:

Preisentwicklung: Hohe Volatilitäten in der Preisentwicklung können zu schwankenden Margen entlang der Wertschöpfungskette führen. Wettbewerbsvorteile lassen sich dabei langfristig aus der vertikalen Integration von Förderung, Umschlag und Transport schaffen, insbesondere unter der Berücksichtigung der aktuellen sowie weiter erwarteten zukünftigen Preissteigerungen. Dadurch können Marktschwankungen effektiv ausgeglichen werden.
Internationalisierung der Märkte: Die Rohstoffmärkte wachsen bedingt durch internationalen Handel und verbesserte Logistik weiter zusammen. Gleichzeitig erhöht sich die Markttransparenz durch Handelsplattformen und indexbasierte Handelsaktivitäten. Dies bedeutet auch eine Erhöhung des Wettbewerbs.
Vertikale Integration: Um die Abdeckung der Wertschöpfungskette vom Abbau über Logistik bis zur Lieferung an den Abnehmer, innerhalb der Wertschöpfungskette voranzutreiben und um die zukünftige Versorgungssicherheit bei wachsendem Energiebedarf zu gewährleisten, sind Investitionen in eigene Ressourcen unabdingbar. Hierbei sind für die HMS insbesondere Investitionen in Exklusivmarketingvereinbarungen wirtschaftlich sinnvoll.

Unsere langfristige Strategie der vertikalen Integration basiert dabei auf folgenden Grundpfeilern:

Starkes Handelsgeschäft: Die Grundlage unseres zukünftigen Wachstums und Geschäftserfolges ist der weitere Ausbau des Handelsgeschäftes mit langfristigen, soliden Lieferanten- und Kundenbeziehungen sowie stabilen Wertbeiträgen.
Wachstum: Ziel ist es, unser Ergebnis durch die vertikale Integration und die daraus resultierenden Wettbewerbsvorteile nachhaltig zu steigern, um angemessenes Wachstum zu generieren. Hierzu zählt insbesondere der Abschluss von Exklusivmarketingvereinbarungen, wie zum Beispiel im Geschäftsjahr mit der Vunene Mining (Pty) Ltd., Südafrika erfolgt.
Unternehmenskultur: Um im Wettbewerb um qualifiziertes internationales Personal, welches die gesetzten Strategien erfolgreich umsetzten soll, attraktiv zu sein, wird eine leistungsorientierte und internationale Unternehmenskultur über alle Konzerngesellschaften hinweg gelebt.

2. Geschäft und Rahmenbedingungen

Weltkonjunktur

Im Jahr 2012 hat sich das Weltwirtschaftswachstum weiter leicht abgeschwächt. So prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Wachstum für 2012 von 2,6 Prozent nach 2,8 Prozent im Jahr 2011. Als Grund dafür sieht der IWF die europäische Schuldenkrise, die durch die globalen Handelsverflechtungen die gesamte Weltkonjunktur beeinträchtigt. Die Volkswirtschaften Asiens, die im Jahr 2012 zu den Wachstumstreibern der Weltwirtschaft gehörten, werden voraussichtlich um 6,1 Prozent gewachsen sein. Für den europäischen Raum erwartet der IWF mit -0,4 Prozent eine Rezession. Für das Jahr 2013 geht der IWF wieder von einer stärkeren Dynamik aus und prognostiziert ein weltweites Wirtschaftswachstum von 3,6 Prozent.

Deutschland

Die deutsche Wirtschaft ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahresdurchschnitt 2012 weiter gewachsen und erwies sich in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld als widerstandsfähig. So lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,7 Prozent höher als im Jahr 2011. Allerdings habe sich die deutsche Konjunktur in der zweiten Jahreshälfte, insbesondere im vierten Quartal mit einem Rückgang von 0,6 Prozent, deutlich abgekühlt. Dennoch erwartet der IWF für Deutschland einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,9 Prozent für das Jahr 2013.

Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland erreichte in 2012 mit 41,6 Millionen das sechste Jahr in Folge einen neuen Höchststand. Die Arbeitsproduktivität ging um 0,3 Prozent zurück. Dagegen nahm die Arbeitsproduktivität je Erwerbstätigenstunde um 0,4 Prozent zu, weil das Arbeitsvolumen der Erwerbstätigen weniger stark stieg als das Bruttoinlandsprodukt.

Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2012 von Deutschland Waren im Wert von EUR 1.097,4 Milliarden ausgeführt und Waren im Wert von EUR 909,2 Milliarden eingeführt. Damit waren die deutschen Ausfuhren um 3,4 Prozent und die Einfuhren um 0,7 Prozent höher als im bisherigen Rekordjahr 2011.

Die Außenhandelsbilanz schloss im Jahr 2012 mit dem zweithöchsten Überschuss seit dem Jahr 1950 in Höhe von EUR 188,1 Milliarden ab, wobei der bisher höchste Ausfuhrüberschuss im Jahr 2007 mit EUR 195,3 Milliarden realisiert wurde.

Gemäß vorläufiger Berechnungen der Deutschen Bundesbank schloss die Leistungsbilanz im Jahr 2012 zusammen mit den Salden für Dienstleistungen (EUR 6,7 Milliarden), Erwerbs- und Vermögenseinkommen (EUR +51,8 Milliarden), laufende Übertragungen (EUR 37,1 Milliarden) sowie Ergänzungen zum Außenhandel (EUR 29,2 Milliarden) mit einem Überschuss von EUR 166,9 Milliarden ab. Dies entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 13,4 Prozent.

Primärenergieverbrauch in Deutschland im Jahr 2012

Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V. (AG Energiebilanzen) ist der Energieverbrauch in Deutschland im Jahr 2012 gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Dabei hatte die kühle Witterung in mehreren Monaten der ersten Jahreshälfte sowie der Schalttag den stärksten Einfluss auf den Anstieg. Zusätzlich werden weitere verbrauchsdämpfende Faktoren wie die Zunahme der Energieeffizienz genannt. Dementsprechend wurden im Jahr 2012 in Deutschland insgesamt 13.512 Petajoule (PJ) oder 461,1 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) Energie verbraucht.

Entwicklung des Primärenergieverbrauchs in Deutschland

Quelle: AG Energiebilanzen, HMS Bergbau AG

Der Mineralölverbrauch lag mit 4.513 PJ oder 154 Mio. t SKE geringfügig unter dem Vorjahr. Der Anteil des Mineralöls am gesamten Energieverbrauch sank leicht auf 33,3 Prozent (Vorjahr: 33,9 Prozent). Dagegen führte die kühlere Witterung zu einer Steigerung des Erdgasverbrauchs in der Wärmeversorgung. Der Einsatz zur Stromerzeugung in den Kraftwerken der allgemeinen Versorgung lag hingegen deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Insgesamt stieg der Erdgasverbrauch 2012 um etwa 1 Prozent auf 2.835 PJ oder 96,7 Mio. t SKE an. Erdgas hatte damit einen stabilen Anteil von 21 Prozent (Vorjahr: 20,9 Prozent) am gesamten deutschen Energieverbrauch.

Der Verbrauch von Steinkohle erhöhte sich durch den gestiegenen Einsatz zur Strom- und Wärmeerzeugung um 3,1 Prozent auf 1.671 PJ oder 57,0 Mio. t SKE. Dagegen verringerte die Stahlindustrie ihre Nachfrage nach Koks und Kohle um mehr als 4 Prozent. Insgesamt stieg der Anteil der Steinkohle am gesamten Energieverbrauch im Jahr 2012 von 12,1 Prozent auf 12,4 Prozent.

Der Verbrauch an Braunkohle erhöhte sich um etwa 5 Prozent auf 1.642 PJ oder 56,0 Mio. t SKE. Dies ist insbesondere auf die Inbetriebnahme von drei neuen Kraftwerksblöcken zurückzuführen. Im Jahr 2012 stieg der Anteil der Braunkohle am gesamten Energieverbrauch von 11,6 Prozent auf 12,2 Prozent. Da im Jahr 2013 mehrere Altanlagen vom Netz genommen werden, wird sich der Einsatz von Braunkohle zur Stromerzeugung voraussichtlich wieder reduzieren.

Im Zuge des Ausstiegsbeschlusses verringerte die Kernenergie ihren Beitrag zur Energiebilanz um rund 8 Prozent. In der Folge fiel der Anteil der Kernenergie am Energiemix auf 8 Prozent. Erneuerbare Energien wiederum erhöhten ihren Anteil im Jahr 2012 insgesamt um knapp 8 Prozent und steigerten damit ihren Anteil am Gesamtverbrauch auf 11,7 Prozent (Vorjahr: 10,9 %).

Insgesamt gesehen, verfügte Deutschland im Jahr 2012 über einen breiten Energiemix, bei dem der rückläufige Anteil der Kernenergie dem wachsenden Anteil der Erneuerbaren Energien gegenübersteht.

Primärenergiemix in Deutschland im Jahr 2012

Quelle: AG Energiebilanzen, HMS Bergbau AG

Der Zuwachs beim Energieverbrauch sowie der verstärkte Einsatz fossiler Energieträger wird nach Meinung der AG Energiebilanzen voraussichtlich zu einer absoluten Erhöhung des CO2-Ausstoßes in Deutschland führen. Bereinigt um den Temperatureinfluss hat sich der CO2-Ausstoß geringfügig vermindert.

Preisentwicklung für Erdöl

Die Preise der verschiedenen Rohölsorten verliefen im Jahr 2012 unterschiedlich. So startete das Barrel Rohöl der Sorte WTI mit einem Preis von USD 98,90 ins Jahr und schloss bei USD 91,75, rund 7,2 Prozent niedriger. Das Barrel Öl der Sorte Brent Crude wurde zu Jahresbeginn mit USD 107,5 gehandelt. Zum Ende des Jahres 2012 wurde der Preis eines Barrels bei USD 111,3 rund 3,5 Prozent höher taxiert, als noch zu Jahresbeginn.

Preisentwicklung von WTI und Brent Crude seit 2012

Quelle: Ariva.de; HMS Bergbau AG

Kohlepreise

Der Rückgang der Preise für Kohle im Jahr 2011 setzte sich auch im Jahr 2012 fort. Dies zeigt sich deutlich anhand der beiden wichtigsten Kohle-Preisindizes API-2 und API-4. So sank der Preis für Kohle gemäß des API-2 von USD 112,35 pro Tonne zu Jahresbeginn um 20,3 Prozent auf USD 89,52 pro Tonne zum Jahresende 2012. Der Kohle-Preisindex API-4 startete mit einem Preis von USD 105,74 pro Tonne und beendete das Jahr 2012 mit einem Rückgang um 14,8 Prozent auf USD 90,09 pro Tonne.

API-2 und API-4 weekly Jahr 2012

Quelle: Argusmedia.com; HMS Bergbau AG

Handel

Der internationale Kohlehandel der HMS Bergbau Gruppe ist geprägt durch vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen zu Kunden und Lieferanten. Zu den Hauptabnehmern der HMS Bergbau Gruppe gehören Kraftwerksunternehmen und Zementproduzenten. Daneben werden Stahlhersteller und Industrieunternehmen, wie z. B. Glashütten und Papierfabriken beliefert.

Zum Kundenkreis der HMS Bergbau Gruppe gehören sowohl private als auch staatliche Abnehmer.

Die HMS Bergbau Gruppe übernimmt den Rohstoff Kohle von renommierten und zuverlässigen Produzenten und Vertriebsgesellschaften überwiegend in Indonesien, Südafrika, Russland, Polen sowie Süd- und Nordamerika. Zudem werden einige internationale Kohleproduzenten exklusiv vertreten, d. h. die HMS Bergbau Gruppe wickelt deren komplette Vermarktung der Kohle in einzelnen Märkten ab.

Über den in 2010 erworbenen Hafenbetrieb in Südkalimantan, Indonesien, hat die HMS Bergbau Gruppe im Jahr 2012 neben dem Umschlag für Dritte weiterhin in geringem Umfang auch eigene Handelsgeschäfte abgewickelt. Hier wurden Mengen von kleineren lokalen Produzenten erworben, aufbereitet, gemischt und veräußert. Die zum Erwerbszeitpunkt gesetzten Erwartungen in die eigenen Handelsgeschäfte wurden im Geschäftsjahr nicht erreicht.

Vertikale Integration

Der Zugang zu exklusiven Lieferantenbeziehungen soll auf lange Sicht die zuverlässige Versorgung von Verbrauchern garantieren. Auch im Jahr 2012 wurde diese Strategie weiter verfolgt. So wird der Zugang und die Sicherung zur exklusiven Vermarktung von Kohlevorkommen insbesondere im Rahmen von Exklusivvermarktungsrechten bei kleineren Produzenten, die keine eigene internationale Vertriebsorganisation haben, realisiert.

Zusätzlich konnte die HMS Bergbau Gruppe aus dem exklusiven Vermarktungsabkommen mit der Hauptaktionärin IchorCoal und ihrer Tochtergesellschaft Vunene Mining (Pty) Ltd. erste Lieferungen in Südafrika realisieren. Dieses Abkommen sichert der HMS Bergbau Gruppe zukünftig Alleinvermarktungsrechte an einer bedeutenden Produktionsmenge Kraftwerkskohle im lokalen Markt des südlichen Afrikas als auch für den Export nach Asien.

Darüber hinaus hat die HMS Bergbau AG von 100 Prozent ihrer Anteile an der HMS Niwka Coal Production Sp. zo.o. an die IchorCoal veräußert. Die weitere Entwicklung des in der Gesellschaft liegenden Kohleprojektes und dessen Abbaulizenzvergabe für die Wiedereröffnung der geschlossenen Grube Niwka Modrzejow, sowie alle mit der Projektentwicklung in Zusammenhang stehenden Aufwendungen und das Abstellen von Personalressourcen werden ab sofort von der IchorCoal übernommen und vorangetrieben. Bei erfolgreicher Umsetzung des Kohleprojekts der HMS Niwka beabsichtigt die IchorCoal, die HMS Bergbau AG als Vermarktungspartner sämtlicher Kohleprodukte dieses Projekts zu etablieren.

Geschäftsfeld Umschlag

Als Komplettanbieter gewährleisten wir nicht nur die termingerechte Rohstoffversorgung, sondern übernehmen zudem den gesamten Logistikprozess beim Transport. Unser Team chartert bei Bedarf Schiffe, organisiert Inlandstransporte per Schiff, Zug oder LKW, übernimmt die Hafenabwicklung, das Lagermanagement, die Kohleaufbereitung und die technische Überwachung. Darüber hinaus wurde der in 2010 erworbene Hafenbetrieb in Südkalimantan, Indonesien, weiter entwickelt.

Forschung und Entwicklung

Die weltweit angestrebte Reduzierung der Treibhausgase als Klimaschutzziel ist weiterhin eine langfristige energiewirtschaftliche Herausforderung. Wir sind unverändert der Überzeugung, dass bei einer Einführung einer marktreifen CCS Technologie und entsprechenden Kraftwerksumrüstungen der deutsche Kohlekraftwerkspark bis 2050 ca. 80 % an CO2 Emissionen einsparen könnte. Dazu gibt es langfristig keine Alternative. Allerdings besteht im jetzigen und mittelfristig erwarteten rechtlichen Umfeld keine Möglichkeit CO2-Verbringung wirtschaftlich sinnvoll durchzuführen. Wir haben deshalb im Geschäftsjahr 2012 die Anteile an der HMS Bergbau AG Oil & Gas Division, welche ein diesbezügliches Projekt zur Untersuchung einer entsprechenden Aquiferstruktur betrieben hat, veräußert.

Mitarbeiter

Der internationale Wettbewerb um Personal wird weiterhin sehr intensiv geführt. Wir streben daher eine langfristige Bindung unserer Mitarbeiter an den HMS-Konzern an. Auf der kontinuierlichen Mitarbeiterentwicklung verbunden mit einer qualifizierten und kontinuierlichen Aus- und Weiterbildung liegt daher weiterhin ein Schwerpunkt der Unternehmensführung, um die strategischen Ziele erreichen zu können. Entsprechende Neueinstellungen, insbesondere auf dem asiatischen und südafrikanischen Markt, wurden durchgeführt und sind auch weiterhin geplant. Die mit der Fluktuation von Mitarbeitern verbundenen Risiken werden durch Nachfolgeregelungen und Stellvertretungen aufgefangen. Mitarbeiterschulungen wurden insbesondere für neue Mitarbeiter durchgeführt.

3. Ertragslage des Konzerns

Die Ertragslage des HMS-Konzerns stellt sich für das Geschäftsjahr 2012 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

2012 2011 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse = Gesamtleistung 89.846 100 106.669 100 -16.823 -16
Materialaufwand 86.316 96 103.329 97 -17.014 -17
Personalaufwand 1.753 2 1.473 1 280 19
Abschreibungen 476 1 457 0 19 4
Sonstiger Betriebsaufwand
./. übrige betriebliche Erträge 301 0 1.766 2 -1.465 -83
Steuern (ohne Ertragsteuern) 7 0 10 0 -3 -35
Betrieblicher Aufwand 88.853 99 107.035 100 -18.182 -17
Betriebsergebnis 994 1 -366 0 1.359 > 100
Beteiligungs- und Finanzergebnis -440 -450 10 2
Ergebnis vor Ertragsteuern 554 -815 1.369 > 100
Ertragsteuern 122 0 122 > 100
Außerordentlicher Aufwand 223 223 0 0
Andere Gesellschafter 2 4 -2 -61
Jahresüberschuss 211 -1.034 1.245 > 100

Der Rückgang der Umsatzerlöse ist preisbedingt. Zwar musste im Geschäftsjahr weiterhin ein Mengenrückgang in den europäischen Verträgen verzeichnet werden, jedoch wurden die hieraus resultierenden Effekte durch den im Vergleich zum Vorjahr erneut signifikanten Anstieg der gehandelten Mengen in Asien und Afrika überkompensiert. Den Umsatzrückgang im europäischen Geschäft jedoch konnte der in Asien verzeichnete Anstieg auf Grund der gehandelten Kohlequalitäten und den damit zusammenhängenden geringeren Preisen, nicht ausgleichen. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Materialeinsatzquote wider. Die Kooperation mit der Hauptgesellschafterin IchorCoal hat sich im Geschäftsjahr nur geringfügig auf die Ertragslage niedergeschlagen. Erste Mengen aus dieser Kooperation wurden ab November gehandelt. Der Hafenbetrieb in Indonesien konnte seinen Ergebnisbeitrag in 2012 im Vergleich zum Vorjahr zwar erneut verbessern und zeigte einen kontinuierlichen Anstieg der Mengen, bleibt aber insbesondere im Bereich Eigenhandel noch immer hinter den im Erwerbszeitpunkt gesetzten Erwartungen zurück.

Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr auf Grund der Neueinstellungen in Asien und Afrika als auch auf Grund höherer Zuführungen zu der Pensionsrückstellung angestiegenen. Der sonstige Aufwand abzüglich der sonstigen Erträge resultiert insbesondere aus Reparatur- und Instandhaltungsaufwand für den Hafenbetrieb sowie Vertriebskosten im Zusammenhang mit der fortschreitenden Erschließung des asiatischen Marktes. Der signifikante Rückgang resultiert aus den in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfassten Erlösen aus den Veräußerungen der HMS Niwka Coal Production Company Sp. z o.o sowie der HMS Bergbau AG Oil & Gas Division. Der Rückgang des Finanzergebnisses spiegelt maßgeblich die mit dem Umsatz gesunkene Inanspruchnahme der Kreditlinien für Handelsfinanzierungen wider. Des Weiteren ist im Finanzergebnis der Saldo in Höhe von TEUR 317 aus dem Zinsaufwand aus Pensionsverpflichtungen sowie den Erträgen aus dem verpfändeten Deckungsvermögen enthalten. Die Ertragssteuern betreffen Nachzahlungen für Körperschaftssteuern und Gewerbesteuern aus 2010.

4. Vermögenslage des Konzerns

Die Vermögenslage des HMS-Konzerns lässt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt zusammenfassen:

31.12.2012 31.12.2011 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
--- --- --- --- --- --- ---
Vermögen
Anlagevermögen 5.467 28 6.041 41 -574 -10
Vorräte 4.213 22 1.792 12 2.420 > 100,0
Forderungen 8.475 44 2.052 14 6.423 > 100,0
Flüssige Mittel 796 4 3.963 27 -3.167 -80
Übrige Aktiva 374 2 743 5 -369 -50
19.324 100 14.591 100 4.733 32
Kapital
Eigenkapital 9.071 47 6.577 45 2.493 38
Eigene Anteile -2.392 -12 -2.392 -16 0 0
Langfristige Verbindlichkeiten 1.871 10 1.079 7 792 73
Kurzfristige Verbindlichkeiten 10.775 56 9.327 64 1.448 16
19.324 100 14.591 100 4.733 32

Der Rückgang des Anlagevermögens ist im Wesentlichen auf die planmäßige Abschreibungen des Hafenbetriebs in Indonesien zurückzuführen. Die Vorräte resultieren vollumfänglich aus geleisteten Anzahlungen für Kohlelieferungen. Zum Stichtag weist der HMS Konzern keine eigenen Bestände an Kohle aus. Die Forderungen resultieren aus Lieferungen und Leistungen und bestehen gegenüber Kraftwerksbetreibern in Deutschland sowie Abnehmern in Asien. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen stichtagsbedingt. Die Übrigen Aktiva beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Umsatzsteuern sowie ein kurzfristiges Darlehen. Der Rückgang resultiert aus der Tilgung der Forderung im Zusammenhang mit der Sicherung der Rechte an einem Grundstück für das NIWKA- Projekt.

Die langfristigen Verbindlichkeiten beinhalten Pensionsverpflichtungen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 2.505. Des Weiteren bestehen kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten sowie aus Handelsfinanzierungen durch Kreditinstitute. Das im Vorjahr enthaltene Schuldscheindarlehen in Höhe von TEUR 1.500 wurde Ende 2012 getilgt.

5. Finanzlage des Konzerns

Die Entwicklung des Finanzmittelfonds im Geschäftsjahr 2012 lässt sich wie folgt darstellen:

2012 2011
TEUR TEUR
--- --- ---
1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -6.017 4.001
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit 1.466 67
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 1.497 -2.392
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -3.054 1.677
Sonstige Änderungen des Finanzmittelfonds -113 0
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 3.963 2.286
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 796 3.963
5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Liquide Mittel 796 3.963

Der negative Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit spiegelt im Wesentlichen die stichtagsbedingten Entwicklungen des Working Capitals wider. Insbesondere die Ausreichung einer Anzahlung in Höhe von TEUR 4.000, welche sich bereits zu Beginn 2013 realisiert hat, sowie der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Vergleich zum Vorjahresstichtag in Höhe von TEUR 6.801 resultierten in einer signifikanten negativen Entwicklung des Working Capitals.

Der positive Cashflow aus der Investitionstätigkeit resultiert aus der Veräußerung der HMS Niwka Coal Production Company Sp. z o.o. sowie der HMS Bergbau AG Oil & Gas.

Der positive Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit resultiert aus der erfolgten Kapitalerhöhung in Höhe von TEUR 2.997 abzüglich der erfolgten Tilgung des Schuldscheindarlehens in Höhe von TEUR 1.500.

6. Erläuterungen zum Jahresabschluss der HMS Bergbau AG

Die HMS Bergbau AG ist die Muttergesellschaft des HMS Konzerns. In ihr sind unverändert neben den zentralen Steuerungsfunktionen Strategie, Finanzen, Rechnungswesen/Controlling auch die wesentlichen Handelsaktivitäten gebündelt. Der überwiegende Teil der Handelsverträge wird über diese Gesellschaft abgewickelt. Die Lage des HMS Konzerns wird somit wesentlich durch die Aktivitäten der HMS Bergbau AG bestimmt. Der Jahresabschluss der HMS Bergbau AG wird nach den gesetzlichen Vorschriften des HGB und des AktG aufgestellt und stellt sich im Überblick wie folgt dar:

31.12.2012 31.12.2011 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
--- --- --- --- --- --- ---
Vermögen
Anlagevermögen 8.188 40 7.774 64 414 5
Vorräte 4.213 20 1.078 9 3.135 > 100
Forderungen 7.344 36 1.891 15 5.453 > 100
Flüssige Mittel 629 3 797 7 -168 -21
Übrige Aktiva 262 1 709 6 -446 -63
20.637 100 12.249 100 8.388 69
Kapital
Eigenkapital 10.925 53 8.127 66 2.798 34
Eigene Anteile -2.392 -12 -2.392 -20 0 0
Langfristige Verbindlichkeiten 1.871 9 1.079 9 791 73
Kurzfristige Verbindlichkeiten 10.233 50 5.435 44 4.798 88
20.637 100 12.249 100 8.388 69

Vermögenslage

Bedingt durch die Handelsaktivitäten der HMS Bergbau AG ist die Vermögenslage wiederum von Forderungen gegen Kunden sowie kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen geprägt. Veränderungen sind hier im Wesentlichen stichtagsbedingt. Daneben ist die Vermögenslage durch die Ausgabe einer Ausleihung im Jahr 2010 an die indonesische HMS Gesellschaft zur Finanzierung des Kaufs eines Hafenbetriebs, gekennzeichnet. Die Vorräte in Höhe von TEUR 4.213 resultieren aus gegebenen Anzahlungen auf zukünftige Lieferungen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 2.505. Des Weiteren bestehen kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten sowie aus Handelsfinanzierungen durch Kreditinstitute. Das im Vorjahr enthaltene Schuldscheindarlehen in Höhe von TEUR 1.500 wurde Ende 2012 getilgt.

2012 2011 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse = Gesamtleistung 84.518 100 101.354 100 -16.836 -17
Materialaufwand 82.252 97 98.775 98 -16.523 -17
Personalaufwand 1.296 2 1.238 1 58 5
Abschreibungen 24 0 27 0 -3 -13
Sonstiger Betriebsaufwand
./. übrige betriebliche Erträge 920 1 1.582 2 -662 -42
Steuern (ohne Ertragsteuern) 6 0 2 0 4 > 100
Betrieblicher Aufwand 84.498 100 101.625 100 -17.127 -17
Betriebsergebnis 20 0 -271 0 291 > 100
Beteiligungs- und Finanzergebnis 126 190 -64 -34
Ergebnis vor Ertragsteuern 146 -81 228 > 100
Ertragsteuern 122 0 122 > 100
Außerordentlicher Aufwand 223 223 0 0
Jahresüberschuss -199 -304 106 35

Ertragslage

Die Ertragslage der HMS Bergbau AG wird wesentlich durch die originären Handelsaktivitäten der Gesellschaft beeinflusst. Der Rückgang der Umsatzerlöse ist preisbedingt. Die konzernweiten Entwicklungen spiegeln sich auch in der Materialeinsatzquote der AG wider. Ein verhältnismäßig hoher Ergebnisbeitrag des Asiengeschäfts, mit stabilen Handelsmargen bei tendenziell geringeren Kohlepreisen, hat im Geschäftsjahr zu einer Veringerung der Materialeinsatzquote geführt. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr stabil. Neueinstellungen insbesondere im Bereich Handel Asien die direkt bei der HMS Bergbau Singapore vorgenommen wurden - stehen einem Rückgang der Personalkosten in diesem Bereich in der HMS Bergbau AG gegenüber. Der Rückgang des sonstigen Aufwandes abzüglich der sonstigen Erträge resultiert insbesondere aus der Veräußerung HMS Niwka Coal Production Company Sp. z o.o. sowie der HMS Bergbau AG Oil & Gas. Der Rückgang des Finanzergebnisses resultiert aus dem Rückgang der Erträge aus konzerninternen Ausleihungen.

Finanzlage

Auch die Finanzlage der HMS Bergbau AG spiegelt die Funktionen der Gesellschaft wider. Die Handelsfinanzierungen im Rahmen der laufenden Geschäftstätigkeit beliefen sich zum 31. Dezember 2012 auf TEUR 491. Im Geschäftsjahr 2012 führte die HMS Bergbau AG eine Kapitalerhöhung in Höhe von TEUR 2.997 durch. Des Weiteren wurde das Schuldscheindarlehen in Höhe von TEUR 1.500 im Fremdkapitalbereich getilgt. Die Finanzlage des HMS Konzerns wird wesentlich durch die HMS Bergbau AG beeinflusst, wir verweisen daher auf unsere entsprechenden Ausführungen.

7. Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres hat die Development Bank of Singapore der HMS Bergbau Singapore (Pte) Ltd. einen Handelsfinanzierungsrahmen in Höhe von TUSD 15.000 zur Verfügung gestellt. Für Inanspruchnahmen garantiert die HMS Bergbau AG als Muttergesellschaft. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, sind nicht bekannt.

8. Risiken und Chancen

Das Risikomanagement des Konzerns, dessen Gesamtverantwortung der Vorstand der HMS Bergbau AG trägt, ist als Prozess in die betrieblichen Abläufe der HMS integriert. Chancen und Risiken werden als Bestandteil der Geschäftstätigkeit vorausschauend identifiziert, klassifiziert, bewertet, gesteuert und überwacht. Nach unseren unveränderten Grundsätzen sollen Risiken nur dann eingegangen werden, wenn mit ihnen gleichzeitig wesentliche Ertragschancen verbunden sind. Dabei sollen Risiken minimiert bzw. wenn sinnvoll möglich auf Dritte übertragen werden. Chancen werden auf das ihnen innewohnende Ertragspotential untersucht. Nachfolgend werden Chancen und Risiken erläutert, die signifikante Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten:

Preisschwankungen

Im klassischen Geschäft des HMS-Konzerns, dem Handel mit Kohle unter Anwendung von „Back-to-Back“ Verträgen und index- oder festpreisbasierten Einkaufs- und Verkaufsverträgen, ergeben sich naturgemäß keine Auswirkungen auf die vertraglich vereinbarten Margen der einzelnen Geschäfte. Wird vom reinen Back-to-Back“ Prinzip abgewichen, wie z. B. im Rahmen kleinerer Spot-Mengen, die über unseren Hafenbetrieb abgewickelt werden bzw. bei einzelnen Geschäften im asiatischen Raum, die z. B. auf der Einkaufs- und Verkaufsseite unterschiedliche Basiswerte für Heizwertabrechnungen vorsehen, können Preisrisiken, die wir unter Berücksichtigung aktueller Terminpreise und erwarteter Volatilitäten im Rahmen des Risikomanagementsystems täglich bewerten, auftreten. Es bleibt daher vor dem Hintergrund der Ausweitung der Handelsaktivitäten in Asien ein Grundsatz des Unternehmens, keine signifikanten Risikopositionen im Ein- und Verkauf einzugehen und solche bereits bei Vertragsabschluss auszugrenzen. Wir werden nach wie vor anstreben, reine „Back-to-Back“ Geschäfte zu realisieren.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Schwankungen im Währungs- und Zinsbereich können das Ergebnis des HMS-Konzerns signifikant beeinflussen. Unser finanzwirtschaftliches Risikomanagement zielt daher im Wesentlichen auf die Absicherung von Währungsrisiken über Devisentermingeschäfte ab, ohne Spekulationsgeschäfte einzugehen. Zusätzlich wird versucht, die Währungsunterschiede bei Finanzierung, Einkauf und Verkauf zu eliminieren. Die Konzerngesellschaften sind verpflichtet, sämtliche Währungskursrisiken zu beurteilen und ggf. abzusichern. Änderungen im Zinsbereich, d. h. Risiken aus zinstragenden Verbindlichkeiten werden als Finanzierungskosten unter Berücksichtigung eines Risikoaufschlags sowie währungsspezifischer Unterschiede in die Beurteilung der jeweiligen Handelsgeschäfte einbezogen. Sofern unter Risikomanagementgesichtspunkten langfristig sinnvoll, werden variable Verzinsungen in Festverzinsungen - nach Bewertung aller möglichen Szenarien - getauscht.

Bonität von Geschäftspartnern und Kontrahentenrisiko

Aus unseren Geschäftsbeziehungen mit Kunden ergeben sich Kreditrisiken, die durch den weiter gestiegenen Anteil der Geschäftspartner im asiatischen Raum wiederum erhöht wurden. Hier zielt unser Risikomanagement darauf ab, gefährdete Geschäfte mit entsprechenden Sicherheiten auszustatten, bzw. sofern wirtschaftlich sinnvoll unsere Forderungen zu versichern. Des Weiteren werden durch die Nutzung von Akkreditiven bereits im Vorfeld von Lieferungen Zahlungsversprechen gesichert. Des Weiteren können sich Risiken aus der Nicht- bzw. Schlechterfüllung auf der Lieferantenseite ergeben, welche nicht vollumfänglich auf die Abnehmerseite weitergereicht werden können. Hier wird im Rahmen des Risikomanagements durch eigene Mitarbeiter vor Ort, der detaillierten Prüfung einzelner Konditionen und der spezifischen Gestaltung der Verträge versucht, diesen Risiken angemessen zu begegnen.

Politische Risiken

Mit der Ausweitung der Geschäftstätigkeit auf den asiatischen als auch dem afrikanischen Markt ist der Konzern vermehrt gesetzlichen und ordnungspolitischen Risiken, zum Beispiel aus politischer Einflussnahme, Störungen der Lieferkette, Aufruhr oder nachteilig wirkenden wirtschaftspolitischen Strategien ausgesetzt. Auch Risiken aus Umwelt- und anderen geographischen Einflüssen werden in diese Überlegungen einbezogen. Des Weiteren bestehen Unsicherheiten aus den gegebenen rechtlichen Rahmenbedingungen, die laufend Änderungen unterworfen sind und sein werden. Insbesondere in Asien gehen die überdurchschnittlichen Chancen mit höheren Risiken einher. Als Antwort auf einzelne Risiken versuchen wir im Rahmen unseres Risikomanagements entsprechende vertragliche Regelungen zu gestalten bzw. diese durch die Einbeziehung erfahrener lokaler Partner zu eliminieren. Leider können solche Risiken nie vollumfänglich ausgeschlossen werden.

Investitionsrisiko

Auf Grund der Investition des HMS-Konzerns in eine indonesische Hafenanlage, ergeben sich unverändert Risiken im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit und Ertragskraft der Investition, welche wesentlich von der Umsetzung der Investitionsstrategie abhängen. Durch die stetige Überwachung der Vermarktungsstrategie sowie ihrer Umsetzungserfolge versuchen wir im Rahmen des Risikomanagements, mögliche negative wirtschaftliche Auswirkungen frühzeitig zu erkennen und durch Strategieanpassungen entsprechend gegenzusteuern.

Risiken und Chancen aus der Unternehmensstrategie

Entscheidungen über Investitionen und Akquisitionen werden wegen der erheblichen mit ihnen verbundenen Chancen und Risiken im Rahmen eines Beurteilungs- und Genehmigungsprozesses, der bei Bedarf auch die Einbeziehung entsprechender Experten vorsieht, untersucht und durch den Vorstand der HMS Bergbau AG entschieden. Hierzu wird weiterhin gegebenenfalls die Zustimmung des Aufsichtsrates eingeholt. Insbesondere beim Abschluss von langfristigen Vereinbarungen sind Chancen und Risiken gründlich zu untersuchen und abzuwägen. Dabei sind insbesondere die Größe des Vorkommens, die logistische Infrastruktur, die finanzielle Situation, die rechtlichen Gegebenheiten, das Management und das politische Umfeld zu betrachten. Hier zählen die Einbeziehung von Experten und die Einholung von entsprechenden Expertenmeinungen zu den Maßnahmen unseres Risikomanagementsystems. Im Geschäftsfeld Handel ermöglicht uns eine intensive Beobachtung und Analyse von Märkten und Wettbewerbern, Chancen und Risiken frühestmöglich zu erkennen. Insgesamt ist die HMS mit Hilfe ihres Risikomanagements jederzeit in der Lage, die angeführten Risiken entsprechend zu mitigieren und sich ergebende Chancen zu nutzen.

9. Prognosebericht

Für Kohle werden unverändert weltweit im Vergleich der Energierohstoffe die größten Reserven und Ressourcen ausgewiesen. Nach Berechnungen des Bundesamtes für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), reichen die Reserven noch für 120 bis 200 Jahre, abhängig vom Kohletyp sowie der globalen wirtschaftlichen Entwicklung. Unbestritten ist jedoch, dass das verbleibende Potential an Kohle ausreichend ist, um den absehbaren Bedarf für viele Jahrzehnte zu decken. Darüber hinaus ergeben wissenschaftliche Analysen und Marktstudien, dass sich der Kohleanteil an der Weltenergieproduktion weiter überdurchschnittlich erhöhen wird. Laut IEA (International Energy Agency) wird Steinkohle weiterhin der größte Träger zur industriellen Stromerzeugung bleiben. Das nachfolgende Schaubild verdeutlicht die Kompensation des Rückgangs der weltweiten Kohleverstromung durch die wachsenden Industrien in China und Indien. Größte Triebkraft dieser Entwicklung ist neben der steigenden Weltbevölkerungszahl, die sich bis 2030 auf 8,2 Mrd. erhöhen wird, sicherlich auch der wachsende Energieverbrauch. Dabei wird der Kohlenteil an der weltweiten Stromerzeugung bis 2030 von heute 40 % auf 45 % steigen. Für die nächsten 50 Jahre ist eine Primärenergiematrix ohne Kohle nicht vorstellbar.

Die stetig steigende Entwicklung des Weltenergieverbrauchs der letzten Jahre, mit dem fossilen Brennstoff Kohle als Primärenergieträger, wird sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Angetrieben durch die sehr stark wachsende industrielle Nachfrage aus dem pazifischen Raum sowie den aktuellen Entwicklungen der öffentlichen Meinung hinsichtlich Atomstroms, werden sich die Kohlepreise auch weiterhin tendenziell steigend entwickeln. Wir gehen davon aus, dass der pazifische Raum als wichtigster Absatzmarkt weiter an Bedeutung gewinnen wird. Asien rückt daher immer stärker in den Fokus der strategischen Ausrichtung der HMS. Neben Südafrika ist Indonesien aus unserer Sicht wegen der vorhandenen Ressourcen, der günstigen Abbaubedingungen und der zentralen Lage im pazifischen Raum einer der wichtigsten Fördermärkte der nächsten Jahre. Wir sehen erhebliches Wachstumspotenzial, insbesondere in der Sicherung großer Kohle-Ressourcen um weiterhin als verlässlicher Handelspartner in volatilen Märkten auftreten zu können. Mit der Sicherung eigener Ressourcen wollen wir auf lange Sicht die Versorgung von Endverbrauchern im asiatischen Markt als auch im südlichen Afrika garantieren. Bei erwarteten steigenden Weltmarktpreisen ist die Sicherung eigener Ressourcen und der damit verbundenen Erweiterung der Wertschöpfungskette - von der Produktion bis zum Verkauf an den Endkunden ein wesentlicher Bestandteil der nachhaltigen Festigung unserer Marktposition. Der hohe erwartete Preisanstieg der kommenden Jahre drückt sich in den Future Preisen für den API2 Index (CIF ARA) am Leipziger Handelsplatz für Energie und energienahe Produkte der European Energy Exchange AG aus. Insbesondere vor dem Hintergrund des beschlossenen Atomausstieg und der aktuellen Schwierigkeiten in der Umsetzung der „Energiewende“ erwarten wir keine rückläufige Nachfrage nach fossilen Brennstoffen in Europa. Die Kohleverstromung wird als flexibler Energielieferant ihre Bedeutung auch in Europa behalten. Unsere Bemühungen in Europa konzentrieren sich weiter darauf, ausgelaufene Verträge zu erneuern und auch neue Kontrakte mit europäischen Kraftwerksbetreibern zu schließen sowie unsere Marktposition in Nischenprodukten, wie Kokskohle und Koksprodukten, zu erweitern und zu festigen. In Afrika und Asien konzentrieren wir uns auf den Aufbau von langfristigen Lieferanten- und Kundenbeziehungen um an der steigenden Bedeutung beider Regionen im Weltkohlehandel zu partizipieren. In den Geschäftsjahren 2013 und 2014 bleibt damit die Wiedergewinnung von Marktanteilen in Europa bei gleichzeitigem Ausbau des Asien- und Afrikageschäftes Hauptaufgabe der HMS. Gleichzeitig muss die Strategie der Erweiterung der Wertschöpfungskette insbesondere über den Abschluss als auch die erfolgreiche Umsetzung von Exklusivmarketingvereinbarungen und Kooperationen konsequent weiterverfolgt werden.

Der Beginn des Geschäftsjahres 2013 verläuft nahezu unverändert zum letzten Quartal des Vorjahres. Der Auftragseingang auf dem europäischen Markt gestaltet sich weiterhin schwach, jedoch ergeben sich Chancen aus der Vermarktung amerikanischer Kokskohle sowie von Koksprodukten. In Asien sind bedingt durch die schwachen Preise der vergangenen Monate weiterhin sehr abwartende Abnehmermärkte zu beobachten. Nach wie vor sehen wir in Asien ein erhebliches Wachstumspotential im Überseehandel, jedoch ergibt sich erneut eine schwache Auftragsentwicklung im Bereich Eigenhandel in unserem Hafenbetrieb. In Afrika konnten im letzten Quartal des Geschäftsjahres bereits erste kleinere Lieferungen aus dem Vermarktungsabkommen mit der Hauptanteilseignerin IchorCoal sowie ihrer Tochtergesellschaft der Vunene Mining (Pty) Ltd. realisiert werden. Wir erwarten hier auch zukünftig aus diesem Abkommen signifikante Lieferungen und damit Umsatzerlöse als auch Margenbeiträge zu generieren. Vor diesem Hintergrund erwarten wir in den kommenden beiden Geschäftsjahren eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu 2012. Wir rechnen mit steigenden Umsatzerlösen und durch die weitere vertikale Integration von Handelsgeschäften erwarten wir auch eine höhere Rohmarge. Der eingeschätzte positive Trend wird sich auch im EBITDA des Konzerns positiv auswirken.

10. Grundzüge des Vergütungssystems

Der Aufsichtsrat beschließt das Vergütungssystem für den Vorstand der HMS Bergbau AG einschließlich der wesentlichen Vertragselemente und überprüft es regelmäßig. Die Höhe der Vorstandsvergütung im Einzelnen wird ebenfalls vom Aufsichtsrat festgelegt. Die Vergütung des Vorstands besteht aus festen und variablen, erfolgsorientierten Bezügen. Die festen Bezüge werden als leistungsunabhängige Grundvergütung monatlich als Gehalt ausgezahlt; darüber hinaus erhält der Vorstand Nebenleistungen in Form von Sachbezügen. Diese bestehen hauptsächlich aus dem nach steuerlichen Richtlinien anzusetzenden Wert der privaten Nutzung des Dienstwagens. Die erfolgsorientierten Bezüge sind abhängig vom Ergebnis des Geschäftsjahres und von der persönlichen Leistung des Vorstands. Ferner gehört zur Vergütung des Vorstandsvorsitzenden eine Pensionszusage.

11. Schlusserklärung gemäß § 312 Abs. 3 AktG

Die HMS Bergbau AG hat nach den Umständen, die ihr in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte mit einem verbundenen Unternehmen vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und hat im Berichtszeitraum weder auf Veranlassung noch im Interesse des herrschenden oder eines mit ihm verbundenen Unternehmen Maßnahmen getroffen oder unterlassen.

12. Zukunftsbezogene Aussagen

Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die die gegenwärtigen Ansichten des Managements der HMS hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Jede Aussage in diesem Bericht, die Absichten, Annahmen, Erwartungen oder Vorhersagen sowie die zu Grunde liegenden Annahmen wiedergibt oder hierauf aufbaut, ist eine solche zukunftsbezogene Aussage. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die dem Management der HMS derzeit zur Verfügung stehen. Sie beziehen sich deshalb nur auf den Zeitpunkt, an dem sie getroffen werden. Zukunftsbezogene Aussagen sind naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren unterworfen, die dazu führen können, dass die tatsächliche Entwicklung erheblich von den genannten zukunftsbezogenen Aussagen oder den darin implizit zum Ausdruck gebrachten Ereignissen abweicht. Die HMS übernimmt keinerlei Gewähr und beabsichtigt nicht, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse zu aktualisieren.

Berlin, 31. März 2013

Heinz Schernikau, Vorstandsvorsitzender

Sebastian Giese, Finanzvorstand

Bestätigungsvermerk

Zu dem Jahresabschluss und dem Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns der HMS Bergbau AG, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Berlin, 2. April 2013

**Ernst & Young GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Plett, Wirtschaftsprüfer

Ottenhus, Wirtschaftsprüfer