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Hays PLC Audit Report / Information 2011

Sep 6, 2012

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Audit Report / Information

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Publication

Hays AG

Mannheim

Befreiender Konzernabschluss zum 30. Juni 2011 gemäß § 291 HGB

Konzern Lagebericht zum 30. Juni 2011

Hays plc, London

Bericht des Board of Directors (Vorstand)

RÜCKKEHR ZU PROFITABLEM KONZERNWACHSTUM

ALAN THOMSON, VORSITZENDER

Nach zwei Jahren wirtschaftlich schwieriger Bedingungen, die die Ergebnisse der Gruppe negativ beeinflussten, war das Jahr 2011 von wirtschaftlichem Aufschwung und starkem organischen Wachstum der Gruppe geprägt.

Die Net Fees des Konzerns sind um 18 %(1) gestiegen. Somit haben die meisten unserer Standorte von den verbesserten Marktbedingungen profitieren können. Weiterhin haben wir uns auf die Verbesserung unserer Profitabilität konzentriert. Daher freut es mich, Ihnen mitteilen zu können, dass unser Betriebsergebnis im Geschäftsjahr 2011 um 33 %(1)(2) und das Ergebnis je Aktie um 60 % gewachsen sind und der Cashflow ebenfalls gesteigert werden konnte. Dabei haben wir jedoch weiterhin darauf geachtet, ein Gleichgewicht zwischen dem Wachstum des Konzerns und den für ein langfristiges Wachstum notwendigen Investitionen herzustellen.

Schon als ich im November 2010 als Vorsitzender des Board of Directors von Hays ernannt wurde, war ich von dem unerschütterlichen Engagement der Geschäftsführung beeindruckt, ein Unternehmen aufzubauen, dass langfristiges Wachstum sichert und die Aktionäre angemessen entlohnt. Wir können auf eine ausgezeichnete Erfolgsbilanz zurückblicken; wir haben uns inzwischen in über 31 Ländern etabliert und wollen die hervorragenden strukturellen Wachstumsmöglichkeiten, die sich daraus bezüglich unserer Märkte eröffnen, größtmöglich nutzen. Weiterhin haben wir umfangreiche Investitionen in unsere Technologie, Weiterbildung und Entwicklungsprogramme sowie in unsere Markenidentität getätigt; diese notwendigen Investitionen schaffen die Grundlagen für ein nachhaltiges Wachstum.

Gewinnausschüttung

Derzeit sieht der Vorstand die Prioritäten hinsichtlich des frei verfügbaren Cashflows in der Finanzierung der Konzernentwicklung, in dem Erhalt einer weiterhin starken Bilanzstruktur und in der Förderung einer nachhaltigen Gewinnausschüttungspolitik. Unter Berücksichtigung der verbesserten Marktbedingungen im Geschäftsjahr und dem derzeitigen Standpunkt des Vorstands zur Geschäftslage sowie einer starken Bilanz schlägt der Vorstand vor, die Schlussdividende mit 3,95 Pence je Aktie auf Vorjahresniveau zu halten und somit eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte ganzjährige Dividende von 5,80 Pence je Aktie auszuschütten.

Unternehmensorganisation

Nach 12-jähriger Tätigkeit im Vorstand ist Bob Lawson in diesem Jahr vom Posten des Vorstandsvorsitzenden, den er über neun Jahre ausübte, zurückgetreten. Während seiner Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender leitete er die Restrukturierung des Konzerns und trug zu dessen Etablierung als ein zielgerichtetes und führendes Personaldienstleistungsunternehmen bei. Seine Erfahrung und sein Engagement, den Konzern stets voranzubringen, machen es nicht leicht, in seine Fußstapfen zu treten.

Im Mai wurde bekanntgegeben, dass Lesley Knox nach der Hauptversammlung im November 2011 als Vorstandsmitglied zurücktreten wird. Lesley hat innerhalb der vergangenen neun Jahre eine wichtige Stellung innerhalb des Vorstands eingenommen und war zuletzt auch als Vorsitzende des Vergütungsausschusses (Chairman of the Remuneration Committee) und als Senior Independent Director tätig. Ihre umfassenden Einblicke und konstruktiven Beiträge bei strategischen und operativen Angelegenheiten waren für die Neuorientierung des Konzerns ein wesentlicher Faktor.

Nach der Jahreshauptversammlung wird unser derzeitiger Vorsitzender des Prüfungsausschusses (Audit Committee Chairman), Paul Harrison, Lesley als Vorsitzender des Vergütungsausschusses (Chairman of the Remuneration Committee) und Senior Independent Director ersetzen.

Ich freue mich, ab dem 1. Oktober 2011 nach der jährlichen Hauptversammlung Victoria Jarman als non-Executive Director und Vorsitzende des Prüfungsausschusses (Audit Committee Chairman) im Vorstand begrüßen zu dürfen. Victoria ist Wirtschaftsprüferin (Chartered Accountant) und war bisher Chief Operating Officer (COO) bei Lazard’s für die Region London und Mittlerer Osten. Weiterhin ist Victoria als non-Executive Director der De La Rue plc tätig und Mitglied der Prüfungs- und Nominierungsausschüsse dieser Gesellschaft.

Menschen

Ich bin stolz darauf, mitteilen zu können, dass wir in diesem Jahr zahlreichen neuen Berufstätigen Arbeit in verschiedenen Positionen vermitteln konnten. An diesem Aufwärtstrend werden wir weiter arbeiten. Die Umstrukturierung ist für den Konzern eine aufregende Zeit und ich bin überzeugt, dass wir durch unser äußerst professionelles Handeln und die Zusammenarbeit mit Unternehmen in jedem Sektor sowie den langfristig angebotenen Berufsmöglichkeiten für Bewerber die richtige Umgebung schaffen können, in der der Einzelne sich entwickeln und seine Karriereziele verfolgen kann.

Ich möchte außerdem allen Mitarbeitern für ihre harte Arbeit und ihr Engagement im vergangenen Jahr danken. Seit meinem Einstieg bei Hays hatte ich viel Zeit einige Mitarbeiter des Unternehmens kennenzulernen und war von dem Einfallsreichtum, Unternehmergeist und dem Engagement unserer Mitarbeiter beeindruckt.

Corporate Responsibility

Unsere Strategie als sozial verantwortungsvolles Unternehmen basiert auf zahlreichen verschiedenen Philosophien, Aktivitäten und Standards. Auch in diesem Jahr konnten wir im Rahmen zahlreicher Veranstaltungen Geld für wohltätige Zwecke sammeln. Beispielsweise hat ein Team von 13 Hays-Angestellten im April den Kilimanjaro bestiegen und somit einen großen Beitrag zu den £250.000 gesammelten Spendengeldern für wohltätige Zwecke im Rahmen des Kinderprojekts „Charity for Children“ im Vereinigten Königreich geleistet. Unser Büro in der Asien-Pazifik-Region hat einen Spenden-Tag im Rahmen des Queensland Flood Appeal abgehalten, der Spendengelder von insgesamt £40.000 für diesen Zweck einbrachte. Dies sind zwar nur zwei der zahlreichen, in diesem Jahr durchgeführten Initiativen; sie vermitteln jedoch einen Eindruck von der Großherzigkeit und großzügigen Einstellung der Mitarbeiter unseres Unternehmens.

Zusammenfassung

Im Geschäftsjahr 2011 hat der Konzern einen weiten Schritt nach vorn gemacht. Wir waren in der Lage ein Gleichgewicht herzustellen, das das dringend benötigte Wachstum mit den notwendigen Investitionen für ein nachhaltig erfolgreiches Geschäft vereinbart. Das Personaldienstleistungsgeschäft ist jedoch zyklischen Schwankungen unterworfen und unterliegt dem Einfluss von gesamtwirtschaftlichen Gegebenheiten, der Wirtschaftslage und dem Konsumverhalten. Dies war insbesondere in den Jahren 2009 und 2010 spürbar als die globale Wirtschaftskrise unser Geschäft erheblich beeinflusst hat. Während die Wirtschaftslage in den meisten Ländern, in denen wir tätig sind, weiterhin stabil ist, verfolgen wir die wirtschaftlich und politisch unsichere Zukunft vieler großer Nationen weltweit und mögliche negative Auswirkungen auf unsere Wachstumspläne aufmerksam.

Alan Thomson, Vorsitzender

(1) LFL (like-for-like)-Wachstum bezeichnet organisches Wachstum der fortgeführten Geschäftstätigkeit bei konstanten Währungsverhältnissen

(2) vor Sondereinflüssen

STRATEGISCHER RÜCKBLICK DES CHIEF EXECUTIVE OFFICER

AUFBAU EINES STÄRKEREN, BREITER AUFGESTELLTEN UND EFFEKTIVEREN UNTERNEHMENS

ALISTAIR COX, CHIEF EXECUTIVE OFFICER

Bei gleichzeitiger Verfolgung eines strikten Kostenmanagements und von Produktivitätssteigerungen bezüglich unserer weltweit tätigen Berater, haben wir Investitionen in die Wachstumsbereiche der Branche getätigt.

Geschäftsverlauf 2011

Trotz der schwierigen Marktbedingungen und wirtschaftlichen Unsicherheiten haben wir im Geschäftsjahr 2011 starke Ergebnisse erzielt. Unser Augenmerk lag darauf, schnell auf die Herausforderungen zu reagieren und jede sich uns bietende Möglichkeit zu nutzen. Dadurch sind die Net Fees des Konzerns um 18 %(1) gestiegen und dieses Wachstum ist für unseren Aufschwung nach den Untiefen der Wirtschaftskrise ein ermutigender Start. Sicherheit gibt außerdem der weltweite Aufwärtstrend. In 22 Ländern sind die Net Fees um mehr als 20 %(1) gestiegen, wobei in 12 Ländern sogar ein Wachstum der Net Fees um 40 %(1) erreicht wurde. Die in den vergangenen Jahren getätigten Investitionen zur Ausweitung unserer globalen Marktpräsenz haben sich vor dem Hintergrund des gänzlich organisch herbeigeführten Wachstums deutlich ausgezahlt.

Weiterhin waren wir in der Lage aus dem Wachstum der Net Fees auch einen höheren Gewinn zu erzielen. So erwirtschaftete der Konzern ein um 33 %(1)(2) gestiegenes Betriebsergebnis. Dies haben wir durch ein Gleichgewicht zwischen Investitionen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, striktem Kostenmanagement und der Leistungssteigerung unserer weltweit tätigen Berater erreicht. Gleichzeitig haben wir durch die Erweiterung unserer Geschäftstätigkeiten an bestehenden Standorten und die Erschließung neuer Städte und Länder unser Netzwerk weiter ausgebaut.

Aufgrund der Vielseitigkeit der Branche, in der wir tätig sind, und des beginnenden wirtschaftlichen Aufschwungs in den Industrienationen weltweit ist zu erwarten, dass wir in den verschiedenen Regionen der Welt unterschiedliche Ergebnisse erzielen werden. Diese Erwartung hat sich dieses Jahr durch die deutliche Steigerung der Net Fees im internationalen Geschäft um 31 %(1), was ein hervorragendes Ergebnis darstellt, bei jedoch im Vereinigten Königreich verhältnismäßig niedrigen Ergebnissen infolge der Sparmaßnahmen der britischen Regierung, die einen erheblichen Einfluss auf den Arbeitsmarkt im öffentlichen Bereich hatten, bestätigt. Demzufolge sind unsere Net Fees im öffentlichen Bereich im Vereinigten Königreich um 35 % gefallen, sodass auf den öffentlichen Sektor nunmehr lediglich 22 % der Net Fees im Vereinigten Königreich entfallen. Der private Sektor macht derzeit also mehr als 75 % unseres Geschäfts im Vereinigten Königreich aus. In diesem Bereich konnten wir ein starkes Wachstum von 19 % realisieren, obwohl der Markt weiterhin durch Zurückhaltung der Kunden und Bewerber geprägt ist. Natürlich sind wir mit dem im Vereinigten Königreich erwirtschafteten Betriebsergebnis von insgesamt Mio. £3,6(2) nicht zufrieden und haben bereits weitere Maßnahmen zur Reduzierung der Fixkosten im Einklang mit der Marktaktivität eingeleitet. Da die Marktbedingungen weiterhin eine Herausforderung darstellen, uns jedoch auch Möglichkeiten bieten, konzentrieren wir uns also auf die Optimierung der Wirtschaftlichkeit.

In Brisbane, Christchurch und Tokio erlebten unsere Unternehmen im zweiten Halbjahr Naturkatastrophen von noch nie dagewesenem Ausmaß. Die in jeder Region verursachten Zerstörungen waren erheblich und wir alle haben die erschütternden Bilder von Zerstörung und Verlust verfolgt. Die Überwindung dieser wohl größten Herausforderungen und die schnelle Wiederherstellung der operativen Tätigkeiten sind ein Beweis für den Kampfgeist und das Engagement unserer Mitarbeiter in all den betroffenen Unternehmen. Sie sind ein Gewinn für unsere Gesellschaft und ich danke jedem Einzelnen für die außerordentlichen Bemühungen.

Strategische Fortschritte in 2011

Neben der kurzfristigen Realisierung guter Finanzergebnisse haben wir außerdem das klar definierte Ziel, ein im globalen Vergleich überragendes Unternehmen in der Branche der Personaldienstleistungen aufzubauen. Im letzten Jahr haben wir unsere Prioritäten für das Geschäftsjahr im Hinblick auf die Erreichung dieses Ziels gesetzt und ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass wir diesbezüglich deutliche Fortschritte erzielen konnten.

Internationales Wachstum und Vielfalt

Vor zehn Jahren wurden lediglich 14 % unserer Net Fees außerhalb des Vereinigten Königreiches erwirtschaftet. Heute entfallen 67 % unserer Net Fees auf unsere Auslandsgesellschaften und ich gehe davon aus, dass sich dieser Trend nach dem in diesem Jahr international erzielten deutlichen Wachstum fortsetzen wird.

In unserer Branche gibt es weltweit nur sehr wenige relativ gesättigte Märkte und zahlreiche ungesättigte Märkte, in denen das Konzept von Agenturen zur Vermittlung von professionellen und qualifizierten Leuten für Schlüsselpositionen in Unternehmen neu ist. In diesen nicht gesättigten Märkten tendieren die Kunden dazu, die Einstellung des Personals im Unternehmen selbst durchzuführen. Für uns besteht die Herausforderung und auch zugleich die Chance darin, diesen Märkten den Mehrwert aufzuzeigen, den wir durch unsere hohe fachliche Kompetenz und unser Verständnis für den Arbeitsmarktbereich, in dem die Unternehmen ihr Personal suchen, schaffen können. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die Suche lediglich auf den lokalen Markt beschränkt oder auf globaler Ebene erfolgt.

Im Verlauf der Jahre haben wir unsere eigene Methode entwickelt, die es uns mit geringem Risiko ermöglicht, schnell neue Unternehmen in neuen Märkten zu gründen und diese dann aufzubauen. Branchenweit nehmen wir eine Vorreiterrolle bei der Nutzung dieser sich bietenden Möglichkeiten ein: bestehende Standorte ausbauen, das Netzwerk in Ländern mit bestehenden Büros erweitern und neue Märkte erschließen. Die in diesem Jahr erzielten Ergebnisse sprechen für sich. Wir haben in 12 für uns neuen Städten Büros errichtet, in Mexiko und den USA ferner neue Projekte gestartet und unseren international tätigen Beraterstamm um 27 % auf ca. 2.800 Berater erhöht. Daher befinden wir uns momentan auf dem besten Wege, unser im April 2010 definiertes Ziel der Verdopplung unserer Beraterzahl innerhalb von fünf Jahren auch zu erreichen.

(1) LFL (like-for-like)-Wachstum bezeichnet organisches Wachstum der fortgeführten Geschäftstätigkeit bei konstanten Währungsverhältnissen

(2) vor Sondereinflüssen

Produktivität und Wirtschaftlichkeit vorantreiben

In unserem Geschäft dreht sich alles um spezialisierte Berater, die anderen Berufstätigen bei der Suche nach der nächsten Karrieremöglichkeit oder bei der Suche nach qualifiziertem Personal für das eigene Geschäft unterstützen. Tatsächlich geht es in dieser Branche im Wesentlichen um die Menschen. Dennoch kann auch in diesem Geschäft die Technologie eine große Rolle bei der Verbesserung der Kundenbetreuung und einer effektiveren Arbeitsweise spielen. Daher haben wir Investitionen in unsere wichtigsten technologischen Plattformen getätigt und unsere Systemapplikationen komplettiert, um nun aus der gezielten Anwendung der technologischen Systeme Nutzen ziehen zu können. Dank unserer effizienten Datenbank ist es unseren Beratern möglich, die besten Leute für die von einem Kunden zu besetzenden Stellen zu finden und gleichzeitig produktiver zu arbeiten. Unsere neuen Internet- und Mobilplattformen sind effiziente Wege um auf den verschiedenen Märkten mit unseren Kunden und Bewerbern zu kommunizieren und zu interagieren. Beispielsweise optimieren und generieren unsere in den Büros im Vereinigten Königreich implementierten automatischen Back-Office-Programme automatisch Stundenzettel, Zahlungs- und Rechnungsprozesse und beschleunigen somit Verwaltungsarbeiten, reduzieren Kosten und liefern bessere Leistungen für unsere Kunden. Insbesondere für uns stellen diese Programme eine Verbesserung dar, da dies das erste voll-skalierbare System ist, das ein höheres Volumen ohne höhere Kosten bearbeiten kann.

In anderen Regionen konnten wir unsere Kostenbasis mit dem lokalen Marktbedarf in Einklang bringen. Für die Mehrheit unserer internationalen Büros hatte dies Investitionen zur Folge, beispielsweise durch die Einstellung neuer Mitarbeiter und Ausweitung der jeweiligen Netzwerke. Im Vereinigten Königreich, wo die Marktbedingungen weitaus schwieriger waren, haben wir weitere Einsparungen vorgenommen und die Anzahl der Mitarbeiter reduziert, 23 kleinere Büros im Verlauf des Jahres geschlossen und eine Restrukturierung des nicht vertriebsorientierten Teams vorgenommen. Diese Veränderungen wurden vor Jahresende umgesetzt, da wir das Vertrauen in den britischen Markt schwinden sahen. Wir gehen davon aus, dass durch diese Maßnahmen ab dem nächsten Jahr jährlich Einsparungen von ca. Mio. £7 erzielt werden.

Gutes Personal einstellen, fördern und binden

Um das erfolgreichste Unternehmen der Branche zu sein, müssen wir auf lokaler Ebene die besten Mitarbeiter anstellen, ihnen die besten verfügbaren Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen und besten Karrieremöglichkeiten bieten. Da der Bedarf nach unseren Dienstleistungen sehr schnell steigen kann, ist es für unseren Erfolg enorm wichtig, neue Berater zu finden und gut einzuarbeiten. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir in unsere Initiativen zur Anwerbung neuer Berater investiert. Dies war für die erfolgreiche Aufstockung unseres internationalen Beraterstamms um fast 600 neue Berater im Verlauf des Jahres im Rahmen unserer Wachstumsstrategie entscheidend. Unser Mitarbeiterstamm umfasst nunmehr 69 verschiedene Nationalitäten und beweist die Internationalität unseres Geschäfts.

Außerdem haben wir unsere Investitionen in Berater- und Managementschulungen und Weiterbildungsprogramme aufgestockt. Im Rahmen unserer „Hays-Akademien“ wird ein Standard für unsere weltweiten Schulungen geschaffen. Sie sollen die besten Schulungsmöglichkeiten der Branche für Berater bieten. In ähnlicher Weise haben wir Weiterbildungsprogramme für das Management und Führungspersonal in Verbindung mit einigen der weltweit führenden Business Schools eingeführt, um unseren globalen Mitarbeitern in Führungspositionen das geeignete Werkzeug an die Hand zu geben, um noch größere und komplexere Unternehmungen zu leiten. Mehr als 150 Mitarbeiter unseres Senior-Teams absolvieren derzeit diese Schulungen.

Als globales Unternehmen mit dem weltweit größten Beraterstamm unserer Branche haben wir schließlich die Möglichkeit genutzt, einen erheblichen Teil unserer international tätigen Mitarbeiter in neue Märkte einzubringen mit dem Ziel, schneller und verlässlicher zu wachsen. Über 100 unserer Mitarbeiter sind weltweit umgezogen, so z.B. von Australien nach China und Japan, von Japan in die USA, von Frankreich und Portugal nach Mexiko sowie vom Vereinigten Königreich in zahlreiche andere unserer Märkte. Einerseits bieten wir unseren Mitarbeitern dadurch einmalige Karrieremöglichkeiten. Ein zweiter bedeutender Aspekt dabei ist der Transfer von Wissen, von Fähigkeiten und Erfahrungen sowie unserer „Hays DNS“ innerhalb der gesamten Gruppe. Somit fördern wir ein stärkeres und enger vernetztes Unternehmen, das eine größere Plattform für zukünftiges Wachstum bietet.

Imagevorteile nutzen

Der Aufbau eines branchenführenden Unternehmens erfordert auch die Etablierung eines guten Rufs. All unser Handeln ist an unseren Ruf als „Experten der Personalvermittlung“ ausgerichtet. Dies betrifft sowohl die Gestaltung unserer Schulungsprogramme, Geschäftspartnerschaften mit unseren Kunden als auch die Vermittlung von Expertenwissen auf dem Arbeitsmarkt. In diesem Bereich haben wir große Fortschritte im Verlauf des Jahres erzielt. Zwei ausgezeichnete neue Beispiele dafür, wie wir diese Werte weltweit vermitteln, sind das Hays Journal und unser Bericht zum Thema „Creating Jobs in a Global Economy“ (Die Schaffung von Arbeitsplätzen in einem globalen wirtschaftlichen Umfeld), der in Zusammenarbeit mit Oxford Economics herausgegeben wird. Das Hays Journal hat das Ziel, unseren Kunden reale und praktische Einblicke in die Herausforderungen, die der Arbeitsmarkt ihnen stellt, zu gewähren. Das weltweite Feedback, das wir bisher zu unserer ersten Ausgabe erhalten haben, war sehr ermutigend. Der Bericht „Creating Jobs in a Global Economy“ behandelt in ähnlicher Weise die tiefgreifenden Veränderungen, mit denen die arbeitende Bevölkerung unserer Generation konfrontiert sein wird, und liefert einen Lösungsansatz dafür, wie die Gesellschaft diese Herausforderungen überwinden könnte. Die zwei Veröffentlichungen sind auf der Internetseite unter haysplc.com zu finden.

Unsere Prioritäten für 2012

Unsere Prioritäten für 2012 lassen erkennen, dass unsere Ziele dieselben bleiben. Innerhalb unserer Branche bieten sich gerade enorme Möglichkeiten für die Erschließung vieler weltweiter Märkte. Unsere Aufgabe ist es nun, die nachhaltige Entwicklung dieses Geschäfts und die notwendige kurzfristige kontinuierliche Verbesserung der Effektivität in all unseren Märkten miteinander in Einklang zu bringen und gute Renditen zu erwirtschaften. Für 2012 bedeutet dies:

Wachstum im Vereinigten Königreich

Der Markt im Vereinigten Königreich bleibt eine Herausforderung. Nachdem der öffentliche Sektor im Vereinigten Königreich in den vergangenen 18 Monaten erhebliche Einbrüche erfahren hat, erwarten wir, dass sich dieser zwar weitestgehend auf geringem Niveau stabilisieren wird, jedoch kurzfristig keinen wesentlichen Aufschwung erfahren wird. Die Erholung im privaten Sektor im Jahr 2011 wurde im Verlauf des Jahres schwächer, sodass wir zeitnah Maßnahmen bezüglich der Kostenbasis ergriffen haben, um unsere Profitabilität zu behaupten. Sofern die aktuellen Ereignisse dies erfordern, werden wir eventuell weitere Maßnahmen gegen Ende des Jahres ergreifen. Trotz der Marktbedingungen sehen wir dennoch Möglichkeiten unsere Marktposition an jedem Standort zu stärken und die Leistungsfähigkeit eines jeden Beraters zu verbessern. Das Erwirtschaften höherer Gewinne ist unser Hauptziel im Vereinigten Königreich.

Fortzuführendes internationales Wachstum und Diversifikation

Unsere internationalen Standorte erlebten ein erfolgreiches Jahr 2011 und für 2012 planen wir, dieses Wachstum weiter voranzutreiben, indem wir strukturiert neue Märkte auf der ganzen Welt erschließen. Derzeit sind wir in 31 Ländern vertreten, wobei wir kürzlich unsere erste Zweigstelle in Kolumbien eröffnet haben und weitere Eröffnungen in Chile und Malaysia in diesem Jahr planen. Außerdem haben wir vor, weitere Niederlassungen in Ländern zu eröffnen, in denen wir bereits vertreten sind. Auf Grundlage des Anstiegs unserer Berater auf nahezu jedem von uns erschlossenen Markt erwarten wir außerdem schnelles Wachstum.

Wir verfügen über ein bewährtes Model für organisches Wachstum, das sich bereits bei der Entwicklung unseres internationalen Geschäfts als sehr erfolgreich bewiesen hat und ich gehe davon aus, dass das Jahr 2012 erneut von umfangreichen Investitionen und Expansion geprägt sein wird.

In unsere Mitarbeiter investieren

In der Herausforderung hochqualifizierte, geschulte und erfahrene Berater und Führungspersonen zu finden, die in der Lage sind unsere Geschäfte voranzutreiben und die Marktnachfrage zu bedienen, sehen wir die isoliert betrachtet größte Gefahr für das Wachstum in den meisten unserer Märkte. Deshalb konzentrieren wir uns weiterhin auf die Weiterbildung unserer Mitarbeiter von Anfängern bis zum Senior-Management und zur Geschäftsführung. Wir planen daher im nächsten Jahr zahlreiche neue Mitarbeiter sowohl im vertriebsorientierten als auch im nicht vertriebsorientierten Bereich einzustellen. Durch Investitionen in unsere Führungskräfte sind diese in der Lage, mit der schnell wachsenden Personalstärke umzugehen. Die enorme internationale Bewegungsfreiheit innerhalb des Konzerns ermöglicht es uns außerdem, unseren qualifizierten und erfahrenen Mitarbeitern die besten und attraktivsten Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Somit profitieren wir immer mehr von einem multinationalen und global vernetzten Team, das die gleichen Firmenwerte teilt und aus starken lokalen Teams an jedem Standort besteht. Um diesen sich daraus für uns ergebenden wirklichen Wettbewerbsvorteil zu schützen, werden wir weiterhin unsere ganze Aufmerksamkeit darauf richten, die Allerbesten der Branche anzuwerben, auszubilden und weiterzubilden.

Außergewöhnlicher Kundenservice

Als führender Personaldienstleister besteht unsere Aufgabe darin, unsere Bewerber und Kunden bei einem ihrer schwierigsten Entscheidungsprozesse beratend zur Seite zu stehen und sicherzustellen, dass die getroffenen Entscheidungen die Richtigen sind. Das nennen wir „Powering the World of Work“. Unser wichtigster Erfolgsfaktor ist dabei die Fachberatung und Betreuung, mit der wir den Respekt und das Vertrauen unserer Kunden und Bewerber als vertrauensvoller Berater durch die Qualität unserer Arbeit und die Art, wie wir sie ausüben, gewinnen wollen. Durch die regelmäßige Bewertung unserer Leistungen, die Umsetzung des Feedbacks unserer Kunden und die Steigerung unserer eigenen Erwartungen werden wir unsere Wettbewerber hinter uns lassen. Dies ist ein fortwährender Prozess und wird immer Priorität haben.

Zusammenfassung

2011 war durch deutlichen Fortschritt geprägt, sowohl auf finanzieller als auch auf strategischer Ebene. Viele unserer Firmen haben verglichen mit den besten Jahren der Vergangenheit noch bessere Ergebnisse erreicht und unsere globale Präsenz ist stärker und besser als jemals zuvor. Diese Marktpräsenz ist nicht nur die wesentliche Grundlage für unser Wachstum sondern markiert auch einen überaus großen Vorteil für uns als multinationales, integriertes und vernetztes globales Unternehmen, das unsere Kunden und Bewerber auf regionaler und globaler Ebene betreut.

Am Ende des letzten Jahres profitierten wir in vielen Märkten vom Aufschwung. Jedoch gibt es weltweit noch zahlreiche allgemeinwirtschaftliche Unsicherheiten, die sich, wie zum Ende des letzten Jahres festgestellt, in erheblichen Schwankungen an der Börse zeigen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine Voraussage der Auswirkungen dieser Unsicherheiten auf unser Geschäft verfrüht. Wir beobachten und untersuchen jedoch täglich die Marktlage für all unsere Standorte. Da die Entwicklung unserer Branche nur begrenzt vorhersehbar ist, besteht unsere Aufgabe im Aufbau eines sehr flexiblen Unternehmens und in der Sicherstellung der schnellen und bestimmten Reaktionsfähigkeit auf sämtliche positive wie auch negative Veränderungen in unseren Märkten. Während der vergangenen 40 Jahre haben wir dies erfolgreich umgesetzt und werden dies auch weiterhin tun. Der wichtigste Aspekt ist jedoch, dass sich für uns in den neuen Märkten auf der Welt die besten langfristigen strukturellen Wachstumsmöglichkeiten, die ich je erlebt habe, auftun. Und weil Unternehmen Mitarbeiter brauchen und Menschen Arbeit brauchen sehe ich einer erfolgreichen Zukunft für uns entgegen, die wir bestmöglich nutzen werden.

Alistair Cox, Chief Executive Officer

OPERATIVER GESCHÄFTSVERLAUF

ASIEN-PAZIFIK-REGION

AUSTRALIEN/CHINA/HONGKONG/JAPAN/NEUSEELAND/SINGAPUR

31 % Mio. £210
DER KONZERN-NET FEES NET FEES

OPERATIVE ERGEBNISSE

GJ zum 30. Juni

(in Mio. £)
2011 2010 Tatsächliches Wachstum LFL(1)-Wachstum
Net Fees 210 146,3 44% 30%
Betriebsgewinn 78,1 52 50% 35%
Umwandlungsrate (conversion rate) 37,2% 35,5%
Personalberater (2) 1.071 881 22%
In % der Konzern-Net-Fees 31% 26%

DIE HÖHEPUNKTE IM JAHR 2011

· 30 %-iger Anstieg der Net Fees;

· 27 % Wachstum in Australien und Neuseeland infolge der guten Vermittlungsergebnisse sowohl bei Festanstellungen (permanent) als auch bei Zeitarbeit (temporary);

· Anstieg der Net Fees in Asien um außergewöhnliche 51 % mit Spitzenwerten in jedem Land der Region;

· Verbesserte Umwandlungsrate (conversion rate) auf 37 %;

· Anstieg der Beraterzahl um 22 %;

AUSBLICK

· Marktführung in Australien und Neuseeland vorantreiben;

· Wesentliche Marktanteilsgewinne in Japan;

· Erzielung von Größenvorteilen im restlichen Asien;

· Erschließung des malaysischen Marktes für 2012 geplant;

· Kontinuierliche und schnelle Erhöhung der Anzahl der Berater in der gesamten Region;

ERGEBNISÜBERSICHT

In der Asien-Pazifik-Region sind die Net Fees um 44 % (30 % auf LFL-Basis(1)) auf Mio. £210 und der Betriebsergebnis um 50 % (35 % auf LFL-Basis(1)) auf Mio. £78,1 gestiegen. Der Unterschied zwischen dem tatsächlichen und LFL-Wachstum hat sich im Wesentlichen aus der Aufwertung des Australischen Dollars ergeben. Das Unternehmen erreichte eine stabile Umwandlungsrate von 37,2 % gegenüber 35,5 % im Vorjahr infolge der Ausgewogenheit zwischen Gewinnwachstum und den für langfristiges Wachstum in der Region erforderlichen wesentlichen Investitionen.

Unser marktführendes Geschäft in Australien und Neuseeland generierte 27 % höhere Net Fees gegenüber dem Vorjahr. Die mit befristeten Anstellungen generierten Net Fees sind um 23 %(1) gestiegen, wobei die Nachfrage in allen Regionen während des Jahres gestiegen ist. Somit endete das Jahr mit Spitzenwerten für den Bereich der befristeten Arbeitsvermittlungen. Die mit der Vermittlung von Festanstellungen generierten Net Fees erhöhten sich um 33 %(1) und zeigten eine stabile Entwicklung während des Jahres, insbesondere in den rohstofforientierten Regionen West- und Südaustraliens und hauptsächlich in den Fachbereichen Rechnungswesen & Finanzen, IT und Rohstoffe & Bergbau. Unser Geschäft im öffentlichen Sektor, der mehr als 23 % unserer Net Fees in Australien und Neuseeland ausmacht, entwickelte sich auf hohem Niveau stabil und verzeichnete einen Anstieg der Net Fees um 14 %(1). Unserer Niederlassungen in Brisbane und Christchurch haben stark auf die durch die Naturkatastrophen gegen Anfang des Jahres verursachten Herausforderungen reagiert und konnten somit die Auswirkungen dieser Ereignisse im zweiten Halbjahr auf etwa Mio. £1 begrenzen.

Unsere Geschäfte in Asien, die in der Periode 13 % der Net Fees in diesem Segment ausmachten, haben zu einem Anstieg der Net Fees von 51 %(1) im Vergleich zum Vorjahr geführt. Unsere Standorte in Hongkong, China und Singapur haben jeweils um über 60 % höhere Net Fees im Geschäftsjahr verzeichnet. Dies ist auf das Wachstum in zahlreichen Fachbereichen zurückzuführen. Unsere Geschäfte am Standort Japan standen unter erheblichem Einfluss des Erdbebens im März und den daraus folgenden Unterbrechungen, die zu einem Rückgang des Net-Fee-Wachstums von 43 %(1) in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres auf 5 %(1) in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres führten. Durch ein entschiedenes Gegensteuern unserer Niederlassungen konnte der negative Einfluss auf Net Fees und Betriebsergebnis im 2. Halbjahr auf Mio. £1,5 begrenzt werden.

Die Anzahl der Berater(2) in der Asien-Pazifik-Region ist während des Geschäftsjahres um 22 % gestiegen, wobei der Anstieg der Berater in Australien und Neuseeland 15 % und in Asien 46 % betrug. Für Australien und Neuseeland bleiben die Prognosen positiv. Daher werden wir die Zahl der Berater in diesen Ländern weiter erhöhen, insbesondere im Westen und Süden Australiens. In Asien haben wir die Zahl unserer Berater in den letzten 18 Monaten mehr als verdoppelt. In dieser Region werden wir weiterhin stark in unsere Berater investieren um von den langfristigen Wachstums-möglichkeiten, die sich in dieser Region bieten, profitieren zu können.

(1) LFL (like-for-like)-Wachstum bezeichnet organisches Wachstum der fortgeführten Geschäftstätigkeit bei konstanten Währungsverhältnissen.

(2) Die Veränderung der Anzahl der Berater ist stichtagsbezogen und bezieht sich somit auf den 30. Juni 2011 bzw. 30. Juni 2010.

OPERATIVER GESCHÄFTSVERLAUF

KONTINENTALEUROPA UND RESTLICHES AUSLAND

ÖSTERREICH/BELGIEN/BRASILIEN/DÄNEMARK/DEUTSCHLAND/FRANKREICH/UNGARN/

INDIEN/ITALIEN/KANADA/LUXEMBURG/MEXIKO/NIEDERLANDE/POLEN/PORTUGAL/RUSSLAND/

SCHWEDEN/SCHWEIZ/SPANIEN/TSCHECHISCHE REPUBLIK/USA/VEREINIGTE ARABISCHE EMIRATE

33 % Mio. £220,4
DER KONZERN-NET FEES NET FEES

OPERATIVE ERGEBNISSE

GJ zum 30. Juni

(in Mio. £)
2011 2010 Tatsächliches Wachstum LFL(1)-Wachstum
Net Fees 220,4 167,5 32% 33%
Betriebsgewinn 32,4 17,1 89% 95%
Umwandlungsrate (conversion rate) 14,7% 10,2%
Personalberater (2) 1.714 1.310 31%
In % der Konzern-Net-Fees 33% 30%

DIE HÖHEPUNKTE IM JAHR 2011

· 33 %(1) höhere Net Fees, die zu Spitzenergebnissen innerhalb des Segments führten;

· Wachstum von 37 %(1) in Deutschland;

· Weitere 15 Länder verzeichneten ein Wachstum der Net Fees von 20 %(1) oder mehr;

· Eröffnung von Standorten in den USA und Mexiko während des Geschäftsjahres;

· Anstieg der Anzahl der Berater in diesem Segment um 31 %

AUSBLICK

· Festigung der Marktführerschaft in den Fachbereichen IT und Maschinenbau in Deutschland und schnelle Diversifizierung in neue Fachbereiche

· Erzielung von Größenvorteilen im Bereich Rechnungswesen und Finanzwesen in Paris und anderen Großstädten in Frankreich

· Kontinuierliche Eröffnungen in Südamerika mit einem kürzlich in Kolumbien eröffneten Standort und einer geplanten Eröffnung eines Standorts in Chile für 2012

· Wesentliche Investitionen in die Erhöhung der Anzahl der Berater zur Erzielung von Größenvorteilen in der gesamten Region

ERGEBNISÜBERSICHT

In Kontinentaleuropa und dem restlichen Ausland erhöhten sich die Net Fees um 32 % (um 33 % auf LFL-Basis(1)) auf Mio. £220,4, die somit einen Höchstwert in diesem Segment erreichten. Der operative Gewinn (1)(2) stieg um 89 % (95 % auf LFL-Basis(1)(2)) auf Mio. £32,4. Der Unterschied zwischen dem tatsächlichen Anstieg und dem LFL-Anstieg ergibt sich im Wesentlichen aus der leichten Abschwächung des Euros. Die Umwandlungsrate ist von 10,2 % im Jahr 2010 auf 14,7 % im Jahr 2011 infolge der deutlichen Zunahme der Net Fees und der wiedererlangten Profitabilität in den meisten Ländern dieses Segments gestiegen.

Unsere deutschen Standorte, die 48 % der Net Fees des Segments erwirtschaften und den überwiegenden Teil des Gewinns des Segments erzielten, verzeichneten einen 37 %-igen(1) Anstieg der Net Fees und mehrere Ergebnis-Spitzenwerte auf Monatsbasis infolge des stabilen und starken Aufschwungs während des Jahres. Das Wachstum erstreckte sich sowohl auf den Bereich der Zeitarbeit als auch auf Festanstellungen sowie auf alle Sektoren, die wir bedienen. Die Diversifizierung unserer Leistungen in Rechnungs- & Finanzwesen, Baugewerbe & Immobilien, Vertrieb & Marketing, Rechtswissenschaften & Pharmaindustrie entwickelt sich schnell. Diese Fachbereiche machen inzwischen 24 % (2010: 21 %) der Net Fees aus. Durch unsere Marktführerschaft und die weitere Diversifizierung unserer Leistungen sind wir ideal positioniert um von der anhaltenden schnellen Entwicklung des Fachpersonalvermittlungsmarktes in Deutschland zu profitieren und die sich ergebenden Möglichkeiten für strukturelles Wachstum auszuschöpfen.

Unsere anderen Standorte in diesem Segment, das 21 Länder umfasst und im Wesentlichen auf Festanstellungsverträge ausgerichtet ist, haben ebenfalls einen erheblichen Anstieg der Net Fees generiert. In Frankreich, unserem zweitgrößten Land in diesem Segment, haben wir eine Erhöhung der Net Fees von 19 %(1) und eine ganzjährig stabile Entwicklung auf hohem Niveau verzeichnet. In Brasilien, das jetzt das drittgrößte Land in diesem Segment und das sechstgrößte Land innerhalb des Konzerns darstellt, haben wir ein außergewöhnliches Net-Fee-Wachstum von 60 %(1) erreicht und zögern nicht, weitere Investitionen in das Office-Netzwerk und die Anzahl der Berater zu tätigen.

Weitere sieben Länder in diesem Segment haben einen über 40 %-igen(1) Anstieg der Net Fees verzeichnet, wobei die Standorte in Italien, Belgien, Dänemark, Polen, Russland und Indien jeweils monatliche Rekord-Ergebnisse während des Jahres erzielten.

Die Anzahl der Berater(3) stieg um 31 % im Geschäftsjahr. Diese Entwicklung wird von Deutschland und Brasilien angeführt, wo ein Wachstum von 34 % bzw. 50 % erreicht wurde. Die hohe Marktnachfrage und das dynamische Wachstum bleiben in der Mehrzahl der Länder innerhalb des Segments bestehen und wir werden die Anzahl der Berater weiter erhöhen.

(1) LFL (like-for-like)-Wachstum bezeichnet organisches Wachstum der fortgeführten Geschäftstätigkeit bei konstanten Währungsverhältnissen.

(2) Der operative Gewinn für das Jahr 2010 wird vor außerordentlichen Posten dargestellt.

(3) Die Veränderung der Anzahl der Berater ist stichtagsbezogen und bezieht sich somit auf den 30. Juni 2011 bzw. 30. Juni 2010.

OPERATIVER GESCHÄFTSVERLAUF

VEREINIGTES KÖNIGREICH UND IRLAND

36 % Mio. £241,7
DER KONZERN-NET FEES NET FEES

OPERATIVE ERGEBNISSE

GJ zum 30. Juni

(in Mio. £)
2011 2010 Tatsächliches und LFL(1)-Wachstum
Net Fees 241,7 243,9 -1%
Betriebsgewinn 3,6 11,4 -68%
Umwandlungsrate (conversion rate) 1,5% 4,7%
Personalberater (2) 2.158 2.272 -5%
In % der Konzern-Net-Fees 36% 44%

DIE HÖHEPUNKTE IM JAHR 2011

· Deutliches Wachstum der Net Fees um 19 % im Privatsektor, das aus dem Wachstum in den Geschäftsbereichen Rechnungs- & Finanzwesen, Baugewerbe & Immobilien, IT und Corporate Accounts resultiert;

· Schwierige Marktlage in Bezug auf den öffentlichen Sektor, der eine Abnahme der Net Fees von 35 % verzeichnete mit inzwischen um 70 % niedrigeren Net Fees (ausgehend vom Spitzenwert) im Geschäftsbereich Baugewerbe & Immobilien

· Die Anzahl der Berater wurde im Verlauf des Jahres um 5 % reduziert, wobei im zweiten Halbjahr Maßnahmen ergriffen wurden, um Einsparungen in Bezug auf die nicht-beraterbezogene Kostenbasis zu erzielen

AUSBLICK

· Sämtliche Marktchancen im privaten und öffentlichen Sektor zur Erzielung von Net-Fee-Wachstum nutzen

· Selektive Neueinstellung von Beratern zur Stärkung der Wachstumsbereiche in Verbindung mit personeller Umbesetzung und Entlassungen in Märkten mit weniger günstigen Bedingungen

· Stärkung der Beraterleistung durch verbesserte Schulungs- und Weiterbildungsprogramme und den Einsatz von Front-Office-Systemen

· Wesentlich fertiggestellte Back-Office-Systeme mit dem Ziel, Effizienzvorteile zu optimieren

ERGEBNISÜBERSICHT

Die Net Fees im Vereinigten Königreich und in Irland sind um 1 % gefallen und erreichten auf LFL-Basis Mio. £241,7. Das operative Ergebnis(2) sank ebenfalls und betrug Mio. £3,6. Im Geschäftsbereich der Festanstellungen erhöhten sich die Net Fees um 12 %, während die Net Fees für die Besetzung von befristeten Stellen um 8 % infolge der größeren Gewichtung des öffentlichen Sektors gefallen sind. Die Umwandlungsrate reduzierte sich von 4,7 % auf 1,5 % als Resultat der geringeren Net Fees, ganzjährigen Abschreibungsaufwendungen bezüglich des neuen IT-Systems, doppelten laufenden Kosten aufgrund des Back-Office-Automatisierungsprojekts und einer moderaten Kosteninflation, teilweise kompensiert durch die Kürzung der Mitarbeiterzahl im Verlauf des Jahres.

Im Privatsektor, der momentan 78 % der Net Fees im Vereinigten Königreich ausmacht, konnten wir ein 19 %-iges Wachstum der Net Fees erreichen, wobei die Bereiche Rechnungswesen & Finanzen, Baugewerbe & Immobilien, IT sowie Corporate Accounts die Wachstumstreiber waren. In der ersten Hälfte des Jahres konnten wir einen Anstieg der Net Fees von 27 % erreichen, während sich das Wachstum im zweiten Halbjahr abschwächte und sich die Net Fees lediglich um 12 % erhöhten. Dies war hauptsächlich auf die schwierigeren Marktbedingungen im Bereich Bankwesen und London City zurückzuführen. Wir haben unsere Präsenz im Bereich Corporate Accounts weiter ausbauen können und gewannen zahlreiche neue und bedeutende Kunden im Verlauf des Jahres, darunter American Express und Siemens.

Im öffentlichen Sektor waren wir während des gesamten Jahres mit schwierigen Marktbedingungen konfrontiert. Dies hatte zur Folge, dass die Net Fees um 35 % gefallen sind, sodass wir das Jahr mit einem Rückgang der Net Fees um 57 % ausgehend von den in früheren Jahren erreichten Spitzenwerten schlossen. Unsere Geschäfte im Front-Line-Segment zeigten sich robuster, wobei die Net Fees im Vergleich zum Vorjahr um 17 % sanken. Jedoch waren unser Back-Office-Bereich und das Segment Baugewerbe & Immobilien mit weitaus schwierigeren Marktbedingungen konfrontiert. Dies spiegelte der Rückgang der Net Fees um 70 % ausgehend von den Spitzenwerten wider. Die Geschäfte im öffentlichen Sektor im Vereinigten Königreich machen 24 % der Geschäftstätigkeit aus und 9 % der Konzern-Net Fees.

Die Anzahl der Berater in der Region Vereinigtes Königreich und Irland verringerte sich um 5 % im Verlauf des Jahres, da wir die konjunkturelle Erholung im privaten Sektor mit den schwierigen Marktbedingungen im öffentlichen Sektor in Einklang bringen mussten. Dennoch rechnen wir damit, dass sich die Anzahl der Berater in den nächsten Monaten im Wesentlichen kaum verändern wird. Infolge der schwächeren konjunkturellen Erholung im privaten Sektor in der zweiten Jahreshälfte haben wir die nicht beraterbezogene Kostenbasis reduziert. Durch diese Maßnahmen werden wir Einsparungen in Höhe von ca. Mio. £7 erzielen.

Finanzbericht

Gute Finanz- und Ertragslage infolge der erfolgreichen Ergebnisse auf internationaler Ebene

Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr aufgrund der erfolgreich geführten Geschäfte unserer internationalen Vertretungen ein starkes Ergebnis.

Die Umsatzerlöse des Konzerns sind um 21 % (bzw. 19 %(1) auf LFL-Basis) und die Net Fees um 21 % (bzw. 18 %(1) auf LFL-Basis) gestiegen. Dies führte zu einem Anstieg des Betriebsgewinns von 42 %(2) (33 %(1) auf LFL-Basis).

Günstige Wechselkursbewegungen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Australischen Dollar, hatten einen positiven Einfluss auf die Ergebnisse und haben zu einem Anstieg der Net Fees und des Betriebsgewinns von Mio. £14,2 bzw. Mio. £5,3 geführt. Die Währungskurse werden auch weiterhin eine wesentliche Rolle für den Konzern spielen.

Im Bereich der Zeitarbeitsvermittlung, mit dem 54 % der Net Fees des Konzerns generiert werden, erzielten wir ein Wachstum von 10 %(1). Dies spiegelt einen Anstieg der vermittelten Stellen um 6 % und in Bezug auf die geleisteten Arbeitsstunden einen Anstieg von 8 % wider, der teilweise durch die zugrundeliegende leicht gesunkene Marge von 14,7 % (2010: 15,2 %) kompensiert wurde. Die Margen sind jedoch im Verlauf des Jahres weitestgehend stabil geblieben. Das geringere Wachstum im Vergleich zum Perm-Geschäft (Festanstellungen) ist auf das geringere Wachstum der Zeitarbeit im Vorjahr zurückzuführen und Ausdruck der größeren Abhängigkeit vom öffentlichen Sektor im Vereinigten Königreich.

Die Net Fees im Bereich Festanstellung machen 46 % der Konzern-Net-Fees aus und sind um 27 %(1) gestiegen, wobei die Anzahl der vermittelten Stellen um 23 % angestiegen ist. Dieses Wachstum haben wir erreicht, da wir von den in diesem Zeitraum erheblich verbesserten Handelsbedingungen in den meisten unserer Märkte profitieren konnten. Insbesondere in der Asien-Pazifik-Region, Kontinentaleuropa, Südamerika und im Privatsektor des Vereinigten Königreichs erlebten wir eine erfolgreiche Entwicklung der Net Fees. Die durchschnittliche Fee je vermittelter Stelle ist um 4 % im Vergleich zum Vorjahr infolge eines günstigeren Mixes und einer moderaten Lohninflation in der Asien-Pazifik-Region und bestimmten Regionen Kontinentaleuropas gestiegen.

Die Betriebskostenbasis des Konzerns ohne außerordentliche Erträge und Aufwendungen(2) ist um 15 %(1) im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Dies war im Wesentlichen auf den 11 %igen Anstieg der Beraterzahl und den Anstieg der Provisionen zurückzuführen, wobei letztere im Einklang mit den Net Fees gestiegen sind. Die Umwandlungsrate (conversion rate), die den Anteil der Net Fees angibt, der in Betriebsgewinn(2) umgewandelt wird, ist von 14,4 % im Vorjahr auf 17,0 % gestiegen. Dies wurde durch höhere Net Fees, eine größere durchschnittliche Beraterergebnissteigerung sowie striktes Management und strenge Kontrolle der operativen Kostenbasis des Konzerns erreicht.

Die Mitarbeiterzahl im Konzern erhöhte sich im Geschäftsjahr um 11 %. Dieser Anstieg ist auf den Anstieg der Berater im internationalen Geschäftsbetrieb um 27 % zurückzuführen, wo wir weiterhin bestrebt sind, neue Mitarbeiter einzustellen, um von den umfangreichen Wachstumsmöglichkeiten, die sich auf den meisten unserer Märkte eröffnen, zu profitieren. Dieser Anstieg wurde teilweise durch die Reduzierung der Beraterzahl im Vereinigten Königreich um 5 % kompensiert, da wir in dieser Region weiterhin mit schwierigen Bedingungen im öffentlichen Sektor konfrontiert sind und dabei sind, diese mit den Wachstumsmöglichkeiten im Privatsektor in Einklang zu bringen.

ZUSAMMENFASSUNG GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Geschäftsjahr zum 30. Juni

(in Mio. £)
2011 2010 Tatsächliches Wachstum LFL(1)-Wachstum
Net Fees 672,1 557,7 21% 18%
Betriebsgewinn (vor außerordentlichen Erträgen und Aufwendungen) 114,1 80,5 42% 33%
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 97,3 78,1 25%
Ergebnis vor Steuern (vor außerordentlichen Erträgen und Aufwendungen) 106,6 71,1 50%
Ergebnis vor Steuern 110,7 29,7 273%
Unverwässertes Ergebnis je Aktie (vor außerordentlichen Erträgen und Aufwendungen) 5,19 Pence 3,25 Pence 60%
Unverwässertes Ergebnis je Aktie 5,69 Pence 0,48 Pence 1,085%
Dividende je Aktie 5,80 Pence 5,80 Pence

Außerordentliche Erträge und Aufwendungen

Der Konzern weist einen außerordentlichen Gewinn von Mio. £4,1 in der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2011 aus. Dieser ist mit Mio. £24 auf den erfolgreichen Ausgang des vom Konzern angestrengten Berufungsverfahrens im Zusammenhang mit der Reduzierung der im September 2009 durch das Office of Fair Trading verhängten Strafe zurückzuführen, deren voller Betrag in der Konzernbilanz für das Jahr 2010 zurückgestellt wurde. Die Strafe wurde von Mio. £30,4 auf Mio. £5,9 reduziert und vollständig bezahlt, wodurch diese Angelegenheit als beendet betrachtet wird. Außerdem hat der Konzern einen Wertminderungs-aufwand im Zusammenhang mit dem Geschäfts- oder Firmenwert (Goodwill) in Höhe von Mio. £10,0 ausgewiesen. Diese Wertminderung betrifft das im Februar 2006 für Mio. £17,9 erworbene Geschäft im Bereich Gesundheitswesen für den Markt im Vereinigten Königreich und ist auf die schlechten Marktbedingungen im Bereich des Gesundheitswesens im Vereinigten Königreich zurückzuführen. Weitere Aufwendungen von Mio. £9,9 stehen im Zusammenhang mit der Umstrukturierung der Kostenbasis in der Region Vereinigtes Königreich. Unter Berücksichtigung des Effekts aus außerordentlichen Erträgen und Aufwendungen erhöhte sich das Ergebnis vor Steuern um 273 % auf Mio. £110,7.

Finanzergebnis

Das negative Finanzergebnis für das abgelaufene Geschäftsjahr betrug Mio. £7,5 (2010: Mio. £9,4). Der durchschnittliche Zinssatz der Brutto-Schulden belief sich auf 2,5 % im Geschäftsjahr (2010: 1,0 %), der sich aus der Erneuerung der Bankfazilitäten des Konzerns vom 1. Juli 2010 ergibt. Daraus resultieren Zinsverbindlichkeiten gegenüber der Bank in Höhe von Mio. £6,0 (2010: Mio. £1,6), einschließlich der Abschreibungen der Krediteinrichtungsgebühren. Der Zinsaufwand im Zusammenhang mit den Verpflichtungen aus den leistungsorientierten Pensionsplänenbetrug Mio. £1,2 (2010: Mio. £6,7), wobei der Rückgang im Wesentlichen auf das höhere Planvermögen und daraus folgenden erwarteten höheren Renditen und einen geringeren Abzinsungsfaktor und somit niedrigeren Zinskosten zurückzuführen ist. Der Aufwand für die Abgabe an den Pension Protection Fund (gesetzliche Rentenversicherung im Vereinigten Königreich) betrug Mio. £0,3 (2010: Mio. £1,1). Es wird mit einem negativen Finanzergebnis in ungefähr derselben Höhe für das Geschäftsjahr zum 30. Juni 2012 gerechnet.

Steuern

Der Steueraufwand vor Berücksichtigung außerordentlicher Erträge und Aufwendungen(2) betrug in diesem Geschäftsjahr Mio. £35,2 bei einem effektiven Steuersatz von 33,0 % (2010: 37,4 %), der sich unter Berücksichtigung der Jahresergebnisse in den verschiedenen Regionen ergibt. Der Konzern hat außerdem eine Steuergutschrift in Höhe von Mio. £2,8 in Verbindung mit den im Jahr angefallenen außerordentlichen Restrukturierungskosten erfasst. Daraus ergibt sich ein Steueraufwand von insgesamt Mio. £32,4 für das abgelaufene Geschäftsjahr. Für das Geschäftsjahr 2012 rechnet der Konzern mit einem effektiven Steuersatz in ähnlicher Höhe.

Ergebnis je Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie ohne außerordentliche Effekte(2) ist um 60 % auf 5,19 Pence im Verlauf des Geschäftsjahres gestiegen (2010: 3,25 Pence). Dieser Anstieg resultiert aus dem höheren Konzernbetriebsgewinn, dem verbesserten Finanzergebnis und dem Rückgang des effektiven Steuersatzes. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie einschließlich der außerordentlichen Effekte erhöhte sich auf 5,69 Pence (2010: 0,48 Pence).

Cashflow und Bilanz

Bei einer „Cash Flow Conversion Rate“ von 85 % (Umwandlung des Betriebsgewinns(2) in betrieblichen Cashflow(3)) wurde im Geschäftsjahr ein guter Cashflow realisiert, gleichwohl lag die Cash Flow Conversion Rate unter dem Wert des Vorjahrs (2010: 97 %). Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Net Fees im Bereich der Vermittlung befristeter Stellen zurückzuführen, der zu einer Erhöhung des Working-Capital-Bedarfs des Konzerns geführt hat. Eine weitere Ursache ist der Anstieg der Forderungslaufzeit von 35 Tagen im Jahr 2010 auf 38 Tage im Geschäftsjahr 2011. Insgesamt betrug der negative Cashflow aus Working Capital-Veränderungen Mio. £47,2 und der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit(3) Mio. £97,3 (2010: Mio. £78,1).

Die Netto-Investitionen waren mit Mio. £18,6 geringer als im Jahr 2010 (Mio. £29,8). Dies resultiert aus dem Abschluss der umfangreichen IT-Investitionen des Konzerns. Die Investitionen werden im Geschäftsjahr 2012 voraussichtlich Mio. £15 betragen.

Die im Geschäftsjahr erfolgten Gewinnausschüttungen betrugen insgesamt Mio. £79,7. Die Netto-Zinsaufwendungen und Gebühren für Bankfazilitäten betrugen Mio. £8,5. Die Netto-Schulden erhöhten sich von Mio. £77,2 zu Beginn des Geschäftsjahres auf Mio. £134,8 zum Ende des Jahres, im Wesentlichen aufgrund der Dividendenzahlung und der Erhöhung des Working Capital. Der Konzern rechnet mit einem Anstieg der Netto-Schulden in den nächsten sechs Monaten bis Dezember 2011 infolge der Auszahlung der finalen Dividende, wohingegen in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres wieder mit einem Rückgang zu rechnen ist. Der Konzern verfügt über eine nicht besicherte offene revolvierende Kreditfazilität in Höhe von Mio. £300, die im Januar 2014 ausläuft.

Kapitalstruktur und Dividendenpolitik

Im Zusammenhang mit dem Free Cash Flow bestehen für den Vorstand die Prioritäten in der Finanzierung der Konzernentwicklung, der Erhaltung einer starken Bilanzstruktur und in einer nachhaltigen Dividendenpolitik. Unter Berücksichtigung der diesjährigen finanziellen Ergebnisse, der momentanen Prognose des Vorstands hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung des Konzerns und der Vermögenslage des Konzerns, schlägt der Vorstand vor, die finale Dividende auf dem Niveau der Vorjahresdividende auszuschütten, die sich auf 3,95 Pence je Aktie und insgesamt Mio. £54,3 beläuft. Daraus würde sich eine ganzjährige Dividende von 5,80 Pence je Aktie (2010: 5,80 Pence je Aktie) ergeben. Der vorgeschlagene Termin für die Gewinnausschüttung ist der 18. November 2011. Die Dividende wird an alle bis zum Geschäftsschluss am 14. Oktober 2011 eingetragenen Anteilsinhaber ausgezahlt.

Pensionsleistungen

Zum 30. Juni 2011 belaufen sich die Pensionsverpflichtungen des Konzerns gemäß IAS 19 auf Mio. £11,9 (abzüglich latenter Steuern: Mio. £6,8). Im Vergleich zum Vorjahr sind die Pensionsverpflichtungen im Wesentlichen aufgrund höher als erwartet ausgefallener Renditen auf das Planvermögen und höherer Arbeitgeberbeiträge um Mio. £55,2 gesunken. Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft Beiträge von rund Mio. £16,5 in bar in die leistungsorientierten Versorgungspläne eingezahlt (2010: Mio. £5,5). Darin enthalten sind zusätzliche Beiträge in Höhe von Mio. £12,0 im Zusammenhang mit der Unterdeckung des Pensionsvermögens gemäß zuvor genannter Regelung.

Treasury Management

Die Verwaltung der liquiden Mittel des Konzerns ist weiterhin durch Geradlinigkeit und Unkompliziertheit geprägt. Die Finanzierung des Konzerns erfolgt über die Gewinnrücklagen und Bankdarlehen. Am 1. Juli 2010 hat der Konzern die Vereinbarung über die neue reduzierte revolvierende Kreditfazilität in Höhe von Mio. £300 geschlossen, die bis Januar 2014 besteht. Der Konzern nutzt diese Fazilität für den entsprechend erforderlichen täglichen Bedarf an Working Capital. Die Aufnahme sämtlicher Kredite erfolgt durch die Abteilung Treasury im Vereinigten Königreich, die das Liquiditätsrisiko des Konzerns gemäß den vom Vorstand herausgegebenen Richtlinien steuert. Die Abteilung Treasury des Konzerns beteiligt sich weder an spekulativen Geschäften noch stellt diese eine gewinnorientierte Abteilung dar.

Zur Reduzierung des Risikos von Zinssatzschwankungen im Rahmen seiner variabel verzinslichen Kreditfazilität greift der Konzern auf derivative Finanzinstrumente zurück. Im Verlauf des Geschäftsjahres hat der Konzern sechs Zinsswap-Vereinbarungen abgeschlossen, wobei festgesetzte Zinssätze gegen variable Zinssätze auf einen Schuldbetrag von Mio. £40,0 ausgetauscht werden. Die Zinsswap-Vereinbarungen haben zu gleichen Teilen zwei und dreijährige Fälligkeiten. Jede Zinsswap-Vereinbarung beginnt im Oktober 2011. Derivative Finanzinstrumente für spekulative Zwecke werden vom Konzern weder gehalten noch genutzt.

Das Adressenausfallrisiko entsteht hauptsächlich im Zusammenhang mit der Investition von Überschussmitteln. Der Konzern beschränkt seine Geschäfte mit Banken und Geldmarktfonds auf solche mit guter Bonität und begrenzt das Risiko, das mit jeder Einrichtung einhergeht.

Aktuelle Marktlage

Trotz der gebotenen Vorsicht aufgrund der anhaltenden wirtschaftlichen und finanziellen Unsicherheit auf den Weltmärkten, sind dennoch gewisse Aufwärtstrends in der Mehrzahl unserer Märkte zu erkennen. In der Asien-Pazifik-Region ist weiterhin großes Wachstumspotential in Australien & Neuseeland erkennbar und beträchtliches Wachstum in Asien erkennbar. In Kontinentaleuropa & und dem restlichen Ausland bleibt das Wachstum in der gesamten Region ebenfalls auf hohem Niveau, angeführt vom deutlichen Wachstum in Deutschland. Im Vereinigten Königreich haben wir im Privatsektor geringes Wachstum bei anhaltenden schwierigen, jedoch im Wesentlichen stabilen, Marktbedingungen im öffentlichen Sektor beobachtet.

(1) LFL (like-for-like)-Wachstum bezeichnet organisches Wachstum der fortgeführten Geschäftstätigkeit bei konstanten Währungsverhältnissen. Im Geschäftsjahr 2011 gab es gegenüber dem Geschäftsjahr 2010 einen Handelstag weniger.

(2) Die Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2011 beinhalten nicht den außerordentlichen Ertrag von Mio. £4,1 und die Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2010 beinhalten nicht den außerordentlichen Aufwand von Mio. £41,4.

(3) Der Betrag für 2011 berücksichtigt nicht den Einfluss der im Geschäftsjahr gezahlten außerordentlichen Aufwendungen von Mio. £15,4 auf die liquiden Mittel; die Beträge für 2010 berücksichtigen nicht den Einfluss der im Geschäftsjahr gezahlten außerordentlichen Aufwendungen von Mio. £4,1

(4) Die zugrundeliegende Brutto-Marge in Verbindung mit der Vermittlung von Zeitarbeiterstellen ergibt sich aus den Net Fees aus der Vermittlung von Zeitarbeiterstellen geteilt durch die Brutto-Umsatzerlöse für die Vermittlung von Zeitarbeiterstellen und steht nur im Zusammenhang mit vermittelten Zeitarbeitpositionen, im Rahmen derer Hays Net Fees generiert und bezieht ausdrücklich keine Transaktionen ein, bei denen Hays als Vertreter für von dritten Agenturen bereitgestellte Arbeiter agiert.

Konzern Bilanz zum 30. Juni 2011

Hays plc.

(in Mio. £) Anhang 2011 2010
Langfristige Vermögenswerte
Geschäfts- oder Firmenwert 14 183,5 185,6
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 15 62,9 62,1
Sachanlagevermögen 16 23,4 23,8
aktive latente Steuern 17 29,2 29,0
299,0 300,5
kurzfristige Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte 18 524,2 407,2
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 19 55,1 74,7
579,3 481,9
Summe Aktiva 878,3 782,4
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 21 -405,0 -371,9
Kurzfristige Steuerverbindlichkeiten -31,0 -14,6
Bankverbindlichkeiten 20 -4,9 -151,9
Rückstellungen 23 -8,5 -7,9
Derivative Finanzinstrumente -0,7 0,7
-450,1 -546,3
Langfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 20 -185,0 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten -1,0
Pensionsrückstellungen 22 -11,9 -67,1
Rückstellungen 23 -33,9 -36,7
-231,8 -103,8
Summe Passiva -681,9 -650,1
Nettovermögen 196,4 132,3
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 24 14,7 14,7
Kapitalrücklage 25 369,6 369,6
Rücklage für eigene Anteile 26 2,7 2,7
Gewinnrücklagen 27 -275,6 -313,0
Sonstige Rücklagen 28 85,0 58,3
Eigenkapital 196,4 132,3

Der Konzernabschluss wurde vom Board of Directors gebilligt und am 31. August 2011 zur Veröffentlichung freigegeben.

i.V. des Vorstands Unterschrift durch A M T Thomson P Venables

Konzern Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Juli 2010 bis 30. Juni 2011

Hays plc.

(in Mio. £) Anhang 2011 vor außerordentlichen Aufwendungen und Erträgen 2011 außerordentliche Aufwendungen und Erträge (Anhang, unter 5) & nicht fortzuführende Geschäftsbereiche 2011
Umsatzerlöse
fortzuführendes Geschäft 3.256,0 0,0 3.256,0
Net Fees*
fortzuführendes Geschäft 4 672,1 0,0 672,1
Betriebsergebnis aus laufender Geschäftstätigkeit 4 114,1 4,1 118,2
Finanzerträge 9 1,0 0,0 1,0
Finanzaufwendungen 9 -8.5 0,0 -8,5
Ergebnis vor Steuern 106,6 4,1 110,7
Steuern 10 -35.2 2,8 -32,4
Gewinn aus fortzuführendem Geschäft nach Steuern 71,4 6,9 78,3
Gewinn aus nicht fortzuführendem Geschäft 11 0,0 1,8 1,8
Gewinn der Anteilseigner des Mutterunternehmens 71,4 8,7 80,1
Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Geschäftsbereichen
- verwässert 13 5,19p 0,50p 5,69p
- unverwässert 13 5,10p 0,49p 5,59p
Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden und nicht fortzuführenden Geschäfstbereichen
- verwässert 13 5,19p 0,63p 5,82p
- unverwässert 13 5,10p 0,62p 5,72p
(in Mio. £) Anhang 2010 Vor außerordentlichen Aufwendungen und Erträgen 2010 außerordentliche Aufwendungen und Erträge (Anhang, unter 5) & nicht fortzuführende Geschäftsbereiche 2010
Umsatzerlöse
fortzuführendes Geschäft 2.691,1 0,0 2.691,1
Net Fees*
fortzuführendes Geschäft 4 557,7 0,0 557,7
Betriebsergebnis aus laufender Geschäftstätigkeit 4 80,5 -41,4 39,1
Finanzerträge 9 0,7 0,0 0,7
Finanzaufwendungen 9 -10,1 0,0 -10,1
Ergebnis vor Steuern 71,1 -41,4 29,7
Steuern 10 -26,6 3,5 -23,1
Gewinn aus fortzuführendem Geschäft nach Steuern 44,5 -37,9 6,6
Gewinn aus nicht fortzuführendem Geschäft 11 0,0 2,7 2,7
Gewinn der Anteilseigner des Mutterunternehmens 44,5 -35,2 9,3
Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Geschäftsbereichen
- verwässert 13 3,25p -2,77p 0,48p
- unverwässert 13 3,21p -2,73p 0,48p
Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden und nicht fortzuführenden Geschäfstbereichen
- verwässert 13 3,25p -2,57p 0,68p
- unverwässert 13 3,21p -2,54p 0,67p

* Net Fees umfassen Umsatzerlöse nach Abzug der Vergütung der Zeitarbeitnehmer und der Provisionen für andere Personaldienstleister.

Konzern Anhang zum 30. Juni 2011

Hays plc.

1 Allgemeine Informationen

Die Hays plc ist eine in England und Wales eingetragene Kapitalgesellschaft mit Sitz in 250 Euston Road, London NW1 2AF.

Der Konzernanhang wurde gemäß den von der EU übernommenen International Financial Reporting Standards (IFRSs) und den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRICs) erstellt. Er entspricht somit dem Artikel 4 der „European Union International Accounting Standard (IAS)“ Verordnung.

Neue Standards und Interpretationen

Der Konzernabschluss wurde auf der Grundlage der für das Geschäftsjahr zum 30. Juni 2011 gültigen Bilanzierungsrichtlinien und Bewertungsmethoden erstellt. Mit Ausnahme der folgenden neuen Rechnungslegungsstandards, Änderungen und Interpretationen, die verpflichtend für am oder nach dem 1. Januar 2010 beginnende Perioden anzuwenden sind, entsprechen diese Bilanzierungs-richtlinien den bei der Erstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr zum 1. Januar 2010 angewendeten Richtlinien.

Jährliche Verbesserungen der IFRS 2010

IFRS 2 (Änderung) In bar erfüllte aktienbasierte Vergütung im Konzern
IAS 32 (Änderung) Finanzinstrumente: Darstellung
IFRIC 19 Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente

Es wurden keine Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden infolge der Änderungen der IFRS und IFRIC und sonstiger Änderungen der Interpretationen, die während des Geschäftsjahres in Kraft getreten sind, vorgenommen, da nicht davon ausgegangen wird, dass diese wesentliche Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des Konzerns haben werden oder aber für den Konzern gänzlich irrelevant sind.

Im Folgenden werden neue Standards sowie Änderungen und Interpretationen bezüglich bestehender Standards, die bereits veröffentlicht wurden, jedoch erst verpflichtend für am oder nach dem 1. Juli 2011 beginnende Perioden in Kraft treten, aufgeführt. Der Konzern hat bisher keine dieser neuen Standards, Änderungen oder Interpretationen angewendet:

IAS 1 (Änderung)

Darstellung des Gesamtergebnisses (Datum des Inkrafttretens: 1. Juli 2012)

IAS 19 (überarbeitet)

Leistungen an Arbeitnehmer (Datum des Inkrafttretens: 1. Januar 2013)

IFRS 13

Fair Value Bewertung (Datum des Inkrafttretens: 1. Januar 2013)

IFRS 12

Angaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen (Datum des Inkrafttretens: 1. Januar 2013)

IFRS 11

Gemeinschaftliche Vereinbarungen (Datum des Inkrafttretens: 1. Januar 2013)

IFRS 10

Konzernabschluss (Datum des Inkrafttretens: 1. Januar 2013)

IAS 28 (überarbeitet)

Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen (Datum des Inkrafttretens: 1. Januar 2013)

IAS 27 (überarbeitet)

Einzelabschlüsse (Datum des Inkrafttretens: 1. Januar 2013)

IAS 12 (Änderung)

Latente Steuern: Wertaufholung der zugrunde liegenden Vermögenswerte (Datum des Inkrafttretens: 1. Januar 2012)

IFRS 1 (Änderung)

Ausgeprägte Hochinflation und Aufhebung der festen Umstellungszeitpunkte für erstmalige Anwender (Datum des Inkrafttretens: 1. Juli 2011)

IFRS 7 (Änderung)

Angaben bei Übertragungen von finanziellen Vermögenswerten (Datum des Inkrafttretens: 1. Juli 2011)

Jährliche Verbesserungen der IFRS 2010

(Datum des Inkrafttretens: 1. Juli 2011)

IAS 24 (überarbeitet 2009)

Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen (Datum des Inkrafttretens: 1. Januar 2011)

IFRIC 14 (Änderung)

IAS 19 – Die Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswertes, Mindestdotierungsverpflichtungen und ihre Wechselwirkung (Datum des Inkrafttretens: 1. Januar 2011)

Derzeit untersucht der Vorstand die Auswirkungen aus der Anwendung dieser Standards, Veränderungen und Interpretationen.

Die wichtigsten bei der Erstellung dieses Konzernabschlusses angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften werden im Folgenden erläutert und wurden einheitlich für alle hierin dargestellten Perioden angewendet.

2 Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1 Erstellungsgrundlage

Der Konzernabschluss wurde gemäß den von der EU übernommenen IFRS angewendet und entspricht somit Artikel 4 der EU IAS Verordnung.

Der Konzernabschluss wurde auf Grundlage historischer Anschaffungskosten erstellt.

2.2 Prämisse der Unternehmensfortführung (Going-concern)

Die Geschäftstätigkeit des Konzerns sowie die Faktoren, die die zukünftige Entwicklung und die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns beeinflussen könnten, werden im Abschnitt „Geschäftsverlauf“ dargestellt. Die Finanzlage des Konzerns, die Cashflows und Liquiditätslage werden im Abschnitt „Finanzbericht“ erläutert. Die Anhangsangaben 19 und 20 des Konzernab-schlusses liefern außerdem weiterführende Informationen über die Vermögensverwaltung, langfristige Finanzierungsvereinbarungen und das Finanzrisiko.

Der Konzern verfügt über ausreichend finanzielle Mittel, die zusammen mit den betrieblich generierten Cashflows weiterhin eine ausreichende Liquidität gewährleisten, um die laufende Geschäftstätigkeit finanzieren zu können und es der Gruppe ermöglichen, ihre vertraglichen und wirtschaftlichen Verpflichtungen zu erfüllen sowie sämtliche vorgeschlagenen Dividenden auszuzahlen. Der Konzern ist weiterhin gut aufgestellt, um die mit der Geschäftstätigkeit einhergehenden Risiken zu minimieren.

Nach eingehender Untersuchung ist die Geschäftsführung zu dem Urteil gelangt, dass dem Konzern zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses angemessene Ressourcen zur Verfügung stehen, um die Geschäftstätigkeit in der nächsten Zukunft fortzuführen. Aus diesem Grund geht die Geschäftsführung von der Fortführung der Geschäftstätigkeit als Basis für die Aufstellung des Konzernabschlusses aus.

2.3 Konsolidierungsgrundlage

Die Tochterunternehmen werden vollständig in den Konzernabschluss ab dem Zeitpunkt der Übernahme der Kontrolle des jeweiligen Unternehmens durch den Konzern einbezogen. Bei Verlust der Kontrolle wird das Unternehmen ab dem Zeitpunkt des Kontrollverlusts entkonsolidiert.

Die Erwerbsmethode wird bei der Bilanzierung eines erworbenen Tochterunternehmens durch die Gruppe angewendet. Dabei werden die identifizierten Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und Eventualschulden zum beizulegenden Zeitwert zum Zeitpunkt des Erwerbs bewertet. Sofern die Kosten des Erwerbs den beizulegenden Zeitwert des Konzernanteils am erworbenen identifizierten Nettovermögen übersteigen, wird die Differenz als Geschäfts- oder Firmenwert (Goodwill) ausgewiesen. Der Konzernabschluss bezieht den Jahresabschluss der Hays plc und ihrer sämtlichen Tochterunternehmen ein. Die Ergebnisse der während des Geschäftsjahres erworbenen oder veräußerten Tochterunternehmen werden ab Inkrafttreten des Erwerbs bzw. bis Inkrafttreten der Veräußerung einbezogen.

Sämtliche konzerninternen Forderungen und Schulden sowie Zwischenergebnisse, Erträge und Aufwendungen werden bei der Konsolidierung eliminiert.

2.4 Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden zum beizulegenden Zeitwert des erhaltenen oder fälligen Entgelts bewertet. Die Umsatzerlöse stellen Forderungen für im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit zur Verfügung gestellte Güter und Dienstleistungen abzüglich Abschläge, Umsatzsteuer und sonstiger verkaufs-bezogener Steuern dar.

Die Erlöse aus der Vermittlung von Kandidaten in Festanstellungen werden zu dem Zeitpunkt erfasst, zu dem die betreffende Person die Festanstellung aufnimmt. Für die erwarteten Aufwendungen aus Verpflichtungen aufgrund einer vorzeitigen Beendigung des Arbeitsverhältnisses der betreffenden Person werden Rückstellungen gebildet.

Die Erlöse aus der Vermittlung von Kandidaten für Zeitarbeitsstellen werden über den Zeitraum realisiert, über den die betreffende Person bei dem jeweiligen Unternehmen tätig ist. In den Fällen, in denen der Konzern als Auftraggeber tätig ist, entspricht der Umsatz den Beträgen, die für die Arbeit der Zeitarbeiter in Rechnung gestellt werden. Dies beinhaltet auch die Gehaltskosten für die temporär vermittelten Arbeitnehmer.

In den Fällen, in denen Hays als Hauptverpflichteter im Rahmen von Vereinbarungen tätig wird, bei denen die Rechnung aber im Namen von anderen Personaldienstleistern gestellt wird, werden die Umsatzerlöse in Höhe des Rechnungsbetrags und der im Namen von anderen Personaldienstleistern vereinnahmten Beträge realisiert. Dies betrifft auch Vereinbarungen, in denen der Konzern nicht unmittelbar Provisionen erhält.

In den Fällen, in denen der Konzern als Vermittler tätig ist, entspricht der Umsatz den im Zusammenhang mit der Vermittlung von Zeitarbeitern gezahlten Provisionen und berücksichtigt nicht den Gehaltskosten für die temporären Arbeiter. Sofern der Konzern Erträge in Verbindung mit Gehaltsabrechnungen erhält, wird lediglich die Service-Gebühr als Umsatzerlös realisiert.

2.5 Net Fees

Die Net Fees setzen sich aus den Umsatzerlösen abzüglich der Gehaltskosten der Zeitarbeitnehmer und der Vergütung anderer Vermittlungsagenturen zusammen. In Bezug auf die Vermittlung von Festanstellungen entsprechen die Net Fees den Umsatzerlösen.

2.6 Außerordentliche Erträge und Aufwendungen

Die außerordentlichen Erträge und Aufwendungen werden in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Aufgrund ihrer Höhe und nicht wiederkehrenden Erfassung werden diese Positionen in einem separaten Posten ausgewiesen, um sie so für den Leser des Abschlusses sichtbar zu machen und das dem Abschluss zugrundeliegende Konzernergebnis nachvollziehbar zu machen.

2.7 Währungsumrechnung

Bei der Konsolidierung werden das in fremder Währung denominierte Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögenswerte sowie Schulden der Tochterunternehmen mit dem Kurs zum Bilanzstichtag in Pfund Sterling umgerechnet. Die Erträge und Aufwendungen werden mit den Durchschnittskursen der Periode in Pfund Sterling umgerechnet. Sämtliche Fremdwährungs-unterschiede aus der Beteiligung eines Unternehmens an einem ausländischen Tochterunternehmen werden separat im Eigenkapital erfasst und in dem Posten „Währungsumrechnungsanpassung“ ausgewiesen. Darin enthalten sind auch langfristige Darlehen im Zusammenhang mit ausländischen Tochterunternehmen.

Bei Veräußerung eines Tochterunternehmens werden sämtliche in die Währungsumrechnungs-anpassung eingestellten Beträge in die Berechnung der Gewinne bzw. Verluste aus der Veräußerung einbezogen. Alle anderen Umrechnungsdifferenzen werden erfolgswirksam in der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung angesetzt.

Anpassungen des Goodwill und des beizulegenden Zeitwertes im Zusammenhang mit dem Erwerb einer ausländischen Gesellschaft werden als Vermögenswert bzw. Verbindlichkeit des ausländischen Unternehmens behandelt und mit dem Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

2.8 Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Aufwendungen im Rahmen der leistungsorientierten Pensionspläne und sonstigen Altersver-sorgungsleistungen an Arbeitnehmer werden anhand des Barwertverfahrens (Projected Unit Credit Method) ermittelt und aufwandswirksam in der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung erfasst. Die Berechnungen stützen sich auf versicherungsmathematische Annahmen, die die Marktlage zu Beginn des Geschäftsjahres widerspiegeln. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden in voller Höhe in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung in der Periode ausgewiesen, in der sie auftreten. Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand wird bei Unverfallbarkeit der Anwartschaften sofort erfasst. Sofern die Unverfallbarkeit der Anwartschaften noch nicht eingetreten ist, wird der nachzuverrechnende Dienstzeitaufwand linear über den Zeitraum bis zum Eintritt der Unverfallbarkeit der Anwartschaft verteilt.

Der Konzern hat von dem Wahlrecht unter IFRS 1 Gebrauch gemacht, sämtliche kumulierte versicherungsmathematische Gewinne und Verluste zum 1. Juli 2004, dem Übergangszeitpunkt auf IFRS, in den Gewinnrücklagen zu erfassen. Weiterhin macht der Konzern von dem Wahlrecht gemäß IFRS 1 Gebrauch, sämtliche nach dem 1. Juli 2004 anfallende versicherungsmathematische Gewinne und Verluste in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung zu erfassen.

Die Altersversorgungsverpflichtungen sind in der Konzernbilanz zum Barwert der leistungs-orientierten Verpflichtung ausgewiesen. Dieser Wert berücksichtigt den nicht ausgewiesenen nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwand und wird abzüglich des beizulegenden Zeitwertes des Planvermögens angesetzt. Sämtliche aus dieser Berechnung resultierenden Aktivwerte werden auf den nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwand zzgl. eventueller Erstattungen und Abnahmen der zukünftigen Planbeitragszahlungen begrenzt.

Zahlungen, die im Rahmen beitragsorientierter Pensionspläne erfolgen, sind aufwandswirksam im Zeitpunkt ihres Entstehens erfasst worden.

2.9 Anteilsbasierte Vergütung

Der beizulegende Zeitwert der anteilsbasierten Vergütung, der sich anhand der marktorientierten Leistungskriterien bemisst, wird zum Zeitpunkt der Ausgabe bestimmt und als Aufwand in der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung linear über den Zeitraum bis zum Eintritt der Unverfallbarkeit der Anwartschaft unter Berücksichtigung der erwarteten Anzahl der unverfallbaren Aktien erfasst.

Der beizulegende Zeitwert der anteilsbasierten Vergütung, der sich anhand nicht marktorientierter Leistungskriterien bemisst, wird zum Zeitpunkt der Ausgabe bestimmt und aufwandswirksam in der Konzern-Gewinn-und -Verlustrechnung über den Zeitraum bis zum Eintritt der Unverfallbarkeit der Anwartschaft auf Grundlage der Anzahl der erwarteten unverfallbaren Aktien erfasst. Die Anzahl der Aktien, deren Unverfallbarkeit erwartet wird, wird zum Ende jeder Periode an die Erfüllung der Leistungskriterien angepasst.

Die Bestimmung zum beizulegenden Zeitwert erfolgt unter Verwendung der jeweilig einschlägigen Bewertungsmodelle. Die anteilsbasierte Vergütung wird vollständig aus dem Eigenkapital geleistet.

2.10 Fremdkapitalkosten

Die Zinsaufwendungen werden als Aufwand in der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung in der Periode erfasst, in der sie entstehen. Im Zusammenhang mit Darlehen anfallende Gebühren werden über die Laufzeit des Darlehensvertrags abgeschrieben.

2.11 Besteuerung

Der Steueraufwand umfasst sowohl laufende als auch latente Steuern.

Die laufenden Steuerverbindlichkeiten ergeben sich aus dem zu versteuernden Gewinn. Der zu versteuernde Gewinn weicht jedoch von dem in der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung ausgewiesenen Jahresüberschuss ab, da dieser nicht die in anderen Perioden zu versteuernden oder absetzbaren Erträge bzw. Aufwendungen berücksichtigt und außerdem auch Erträge und Aufwendungen nicht berücksichtigt, die zu keiner Zeit steuerpflichtig bzw. absetzbar sind. Die Berechnung der Verbindlichkeiten des Konzerns aus laufender Steuer erfolgt anhand von zum Bilanzstichtag geltenden oder beschlossenen Steuersätzen.

Sich durch temporäre Differenzen ergebende latente Steuern werden auf Grundlage der zum Bilanzstichtag gültigen oder beschlossenen Steuersätze berechnet. Sofern die Wahrscheinlichkeit besteht, dass in der Zukunft zu versteuernde Gewinne verfügbar sein werden, gegen die die abzugsfähigen temporären Differenzen verrechnet werden können, können aktive latente Steuern erfasst werden.

Temporäre Differenzen resultieren aus der unterschiedlichen Bewertung von Vermögenswerten und Verpflichtungen in der Handelsbilanz des Konzerns und der Steuerbilanz, da die Vermögenswerte und Verpflichtungen in der Handelsbilanz, anders als in der Steuerbilanz, zum Buchwert ausgewiesen werden.

Latente Steuern werden ebenfalls auf nicht ausgeschüttete Gewinne der Tochterunternehmen und verbundenen Unternehmen gebildet, bezüglich derer der Konzern keinen Einfluss auf den Zeitpunkt der Gewinnausschüttung hat und es wahrscheinlich ist, dass sich die temporäre Differenz in der Zukunft umkehren wird.

2.12 Goodwill

Der bei der Konsolidierung entstehende Goodwill resultiert aus dem Differenzbetrag, der entsteht, wenn der Kaufpreis den beizulegenden Zeitwert der erworbenen identifizierbaren Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerte sowie der Verpflichtungen übersteigt.

Der Goodwill wird als Vermögenswert bilanziert und mindestens jährlich auf Wertminderung überprüft. Jede Wertminderung wird unmittelbar erfolgswirksam erfasst. Eine Wertaufholung in Folgeperioden unterbleibt.

Bei Veräußerung einer Geschäftseinheit wird der darauf entfallende Goodwill-Betrag in die Berechnung des Gewinns oder Verlusts aus der Veräußerung einbezogen.

Aus einem vor der Umstellung auf IFRS am 1. Juli 2004 durchgeführten Erwerb entstandender Goodwill wurde nach Durchführung eines Wertminderungstests an diesem Stichtag zu den bis dahin unter UK-GAAP geltenden Beträgen angesetzt. Goodwill, der aus Erwerbsgeschäften vor dem 1. Juli 1998 resultiert, wurde gemäß UK-GAAP direkt mit den Rücklagen verrechnet. Dieser Goodwill wird seitdem nicht mehr ausgewiesen und wird nicht mehr in die Berechnung des Gewinns bzw. Verlusts aus einer Veräußerung einbezogen.

2.13 Immaterielle Vermögenswerte

Im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbene immaterielle Vermögenswerte werden in der Konzernbilanz zum Fair Value am Tag des Erwerbs abzüglich der kumulierten planmäßigen Abschreibungen und eventueller Wertberichtigungen ausgewiesen. Der Vorstand prüft jährlich, ob Hinweise für eine Wertminderung der immateriellen Vermögenswerte vorliegen.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte werden in der Konzernbilanz mit den direkt zurechenbaren Kosten ihrer Entstehung abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibungen ausgewiesen. Immaterielle Vermögenswerte werden systematisch über die erwartete Nutzungsdauer bis zu maximal 10 Jahren abgeschrieben. In wesentliche ERP-Implementierungen eingebundene Software, die den Vermittlungsprozess und das Berichtswesen unterstützt, wird über eine Nutzungsdauer von sieben Jahren abgeschrieben. Sonstige Software wird über einen Zeitraum zwischen drei und fünf Jahren abgeschrieben.

2.14 Sachanlagevermögen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen und Wertberichtigungen ausgewiesen. Sobald die Sachanlagen genutzt werden, werden diese linear über die voraussichtlichen Nutzungsdauern der Vermögenswerte wie folgt abgeschrieben:

Eigene Grundstücke - Keine Abschreibung
Eigene Gebäude - zwischen 2% und 10%
Gepachtete Grundstücke - Die Kosten werden bis Ablauf der Leasing-Vereinbarung über die Laufzeit des Vertrags abgeschrieben.
Maschinen und Anlagen - zwischen 5% und 33%
Betriebs- und Geschäftsausstattung -zwischen 10% und 25%

2.15 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum beizulegenden Zeitwert erfasst. Sofern objektive Hinweise dafür bestehen, dass der Vermögenswert wertgemindert ist, werden entsprechende Wertberichtigungen für uneinbringliche Forderungen in der Konzern-Gewinn- und –Verlustrechnung erfasst.

2.16 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente umfassen Barmittel und Guthaben bei Banken und ähnlichen Instituten, die jederzeit in Zahlungsmittel umgewandelt werden können und nur unwesentlichen Wertschwankungsrisiken unterliegen.

2.17 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

2.18 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Verzinsliche Bankdarlehen und Überziehungskredite werden abzüglich direkter Ausgabekosten mit der Darlehenssumme angesetzt.

Finanzierungskosten einschließlich des fälligen Tilgungsaufgelds und direkter Ausgabekosten werden periodengerecht in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung unter Verwendung der Effektivzinsmethode erfasst und sofern sie nicht in der Periode, in der sie anfallen, beglichen werden, zum Buchwert des Instruments addiert.

2.19 Derivative Finanzinstrumente und Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen

Zur Reduzierung der Zinsschwankungsrisiken bedient sich der Konzern bestimmter Derivate. Für Spekulationszwecke werden jedoch keine derivativen Finanzinstrumente gehalten.

Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts der als Sicherungsinstrumente designierten Derivate, die zur Absicherung zukünftiger Zahlungsströme eingesetzt werden, werden ergebnisneutral erfasst, sämtliche ineffektiven Teile werden ergebniswirksam in der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung erfasst.

Für den Konzern ist die Effektivität eines Sicherungsgeschäfts dann gegeben, wenn die Spannweite sich gemäß IAS 39 auf 80% bis 125% beläuft. Jede Sicherungsbeziehung, in der die Wertänderung außerhalb dieser Bandbreite liegt, wird als ineffektiv betrachtet, woraufhin die Sicherungsbeziehung nicht länger als solche bilanziert wird.

Die beizulegenden Zeitwerte von Zinsswaps entsprechen den anhand gegebener Marktzinssätze und Marktwährungskurse berechneten Wiederbeschaffungskosten. Der beizulegende Zeitwert langfristiger Darlehen wird durch Abzinsung der erwarteten zukünftigen Cashflows mit gegebenen Marktzinssätzen berechnet.

Im Eigenkapital abgegrenzte Beträge werden in der gleichen Periode, in der das Grundgeschäft Einfluss auf das Ergebnis hat, in der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung erfasst.

Die Bilanzierung von Cashflow-Sicherungsgeschäften wird eingestellt, wenn ein Sicherungsgeschäft ausläuft oder verkauft wird, gekündigt oder ausgeübt wird bzw. wenn das Sicherungsgeschäft nicht länger die Anforderungen für eine Bilanzierung als Sicherungsgeschäft erfüllt. Wenn ein kumulierter Gewinn oder Verlust aus dem ergebnisneutral erfassten Sicherungsinstrument bis zum Eintritt der festen Verpflichtung oder erwarteten Transaktion in die Gewinnrücklage im Eigenkapital eingestellt wird bzw. wenn der Eintritt der besicherten Transaktion nicht länger als wahrscheinlich gilt, wird dieser kumulierte Gewinn oder Verlust unmittelbar als Ertrag bzw. Aufwand in der Gewinn- und –Verlustrechnung erfasst.

2.20 Leasing-Verhältnisse

Leasing-Vereinbarungen, im Rahmen derer ein wesentlicher Teil der mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Chancen bei dem Leasinggeber verbleiben, werden als Operating Lease beim Leasingnehmer klassifiziert.

Fällige Mietzahlungen im Rahmen von Operating-Leasing-Vereinbarungen werden linear über die Laufzeit der Leasing-Vereinbarung in der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung erfasst.

Zuwendungen und Ansprüche, die als Anreiz für den Abschluss einer Operating-Leasing-Vereinbarung gemacht bzw. gewährt wurden, werden linear über den Zeitraum der Leasing-Vereinbarung erfasst.

2.21 Rückstellungen

Die Bilanzierung von Rückstellungen erfolgt, wenn dem Konzern aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtung entstanden ist, bei der ein Abfluss von Ressourcen zur Erfüllung der Verpflichtung wahrscheinlich notwendig ist und wenn dieser Betrag verlässlich geschätzt werden kann. Sofern der Zinseffekt im Zusammenhang mit Erfüllung der Verpflichtung wesentlich ist, werden Rückstellungen abgezinst. Der Abzinsungsfaktor der erwarteten zukünftigen Cashflows entspricht dem Zinssatz vor Steuern, der die gegenwärtigen Markterwartungen des geldwerten Zeitwerts und die für die Schuld spezifischen Risiken widerspiegelt.

3 Annahmen und Hauptgründe für Schätzungsunsicherheiten

Altersversorgungsverpflichtungen

Gemäß IAS 19 „Leistungen an Arbeitnehmer“ wird auf Konzernebene eine Unterdeckung in Höhe von Mio. £11,9 (2010: Mio. £67,1) erfasst. Bei der Bestimmung der Unterdeckung wurden zahlreiche Annahmen getroffen, die in der Anhangsangabe 22 des Konzernabschlusses beschrieben werden.

Goodwill-Wertminderung

Der Goodwill wird jährlich auf Wertminderung überprüft. Bei diesen Wertminderungstests werden Annahmen in Bezug auf künftige Wachstumsraten und Abzinsungssätze bzgl. zukünftiger Cashflows der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten gesetzt. Weitere Informationen zu diesen Annahmen sind unter der Anhangsangabe 14 des Konzernabschlusses nachzulesen.

Rückstellungen im Zusammenhang mit veräußerten Geschäftseinheiten

Wie auch in der Anhangsangabe 23 erläutert, wurden Rückstellungen im Zusammenhang mit veräußerten Geschäftsbereichen gebildet. Bei der Überprüfung der Angemessenheit der Rückstellungen werden Annahmen bezüglich der wahrscheinlichen zukünftigen Mittelabflüsse getroffen.

Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Wie auch in der Anhangsangabe 18 erläutert, wurden Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Im Rahmen der Überprüfung der Angemessenheit dieser Wertberichtigungen wurde die Altersstruktur analysiert und es wurden Annahmen bezüglich der Wahrscheinlichkeit der Uneinbringlichkeit unter Berücksichtigung gegenwärtiger wirtschaftlicher Gegebenheiten getroffen.

4 Segmentinformationen

Anwendung des IFRS 8, Segmentberichterstattung

Der Konzern hat den IFRS 8, Segmentberichterstattung, erstmals mit Wirkung vom 1. Juli 2009 angewendet. Gemäß IFRS 8 werden die Geschäftssegmente auf Grundlage der internen Berichterstattung über Konzernbereiche bestimmt; diese unterliegen der regelmäßigen Überprüfung in Bezug auf die Verteilung der Ressourcen auf die Segmente und der Prüfung ihrer Ertragskraft durch die Geschäftsführung.

Auf dieser Grundlage teilt der Konzern das Geschäft weiterhin in die drei geographischen Segmente Asien-Pazifik-Region, Kontinentaleuropa & restliches Ausland und Vereinigtes Königreich & Irland ein.

Die laufende Geschäftstätigkeit des Konzerns umfasst eine Branche – nämlich die Vermittlung von qualifiziertem, professionellem und erfahrenem Fachpersonal.

Net Fees und Betriebsgewinn aus der laufenden Geschäftstätigkeit

Der Vorstand des Konzerns, der als geschäftsführender Entscheidungsträger gilt, verwendet die nach Segmenten aufgeschlüsselten Net Fees als eine Erlöskennzahl im internen Berichtswesen, da die Net Fees nicht die Gehaltszahlungen der vermittelten Zeitarbeitnehmer und Zahlungen an andere Vermittlungsagenturen (im Rahmen derer der Konzern als Auftraggeber agiert) berücksichtigt. Diese Zahlungen werden für die Zuteilung von Ressourcen an die Segmente auch nicht als relevant erachtet. Entscheidungen über die Verteilung von Ressourcen an die verschiedenen Segmente werden vom Konzern anhand der Net Fees getroffen. Die Anhangsangabe 6 enthält eine Überleitungsrechnung von Umsatzerlösen auf Net Fees.

(in Mio. £) 2011 2010
Net Fees aus fortgeführter Geschäftstätigkeit
Asien Pazifik 210,0 149,1
Kontinentaleuropa & restliches Ausland 220,4 191,0
Vereinigtes Königreich & Irland 241,7 330,7
672,1 670,8
(in Mio. £) 2011 vor außerordentlichen Erträgen/ Aufwendungen 2011 außerordentliche Erträge/ Aufwendungen 2011 2010 vor außerordentlichen Erträgen/ Aufwendungen 2010 Außerordentliche Erträge/ Aufwendungen 2010
Betriebsergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit
Asien Pazifik 78,1 - 78,1 52,0 - 52,0
Kontinental Europe & restliches Ausland 32,4 - 32,4 17,1 -1,40 15,7
Vereinigtes Königreich & Irland 3,6 4,1 7,7 11,4 -40,00 -28,6
114,1 4,1 118,2 80,5 -41,40 39,1

Im Rahmen der internen Berichterstattung des Konzerns, wird nicht über die einzelnen Positionen des nach Segmenten aufgeschlüsselten Betriebsergebnisses berichtet, da die einzelnen Positionen in der Konzern- Gewinn- und -Verlustrechnung eingesehen werden können.

Es gibt keine wesentlichen Unterschiede zwischen der Aufgliederung der Konzern-Umsatzerlöse nach geographischen Ursprungs- und Zielmärkten.

Netto-Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Zur Kontrolle der Entwicklung und Verteilung von Ressourcen aus bilanzieller Perspektive werden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich der Wertminderungen lediglich auf Segmentbasis vom Konzern-Vorstand beobachtet. Demnach werden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf Grundlage einer einheitlichen Währung für Vergleichszwecke über das gesamte Jahr kontrolliert. Die nach Segmenten aufgeschlüsselten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden in der folgenden Tabelle dargestellt und in einer Überleitungsrechnung in der Anhangsangabe 18 auf die Summe der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen übergeleitet.

(in Mio. £) Betrag lt. interner Berichterstattung Fremdwährung 2011 Betrag lt. interner Berichterstattung Fremdwährung 2010
Asien Pazifik 59,9 9,9 69,8 39,3 6,4 45,7
Kontinentaleuropa & restliches Ausland 104,7 10,6 115,3 72,4 (1,8) 70,6
Vereinigtes Königreich & Irland 160,0 0,5 160,5 146,8 (0,1) 146,7
324,6 21,0 345,6 258,5 4,5 263,0

Großkunden

In den Umsatzerlösen ist ein Betrag von ca. Mio. £540 (2010: Mio. £278) enthalten, der aus Erlösen mit dem größten Kunden des Konzerns innerhalb des Segments Vereinigtes Königreich & Irland resultiert. Dies ist der einzige Kunde, mit dem der Konzern mehr als 10 % der Gesamt-Umsatzerlöse generiert. Diese enthalten jedoch zu einem wesentlichen Teil Gehaltszahlungen an temporäre Arbeitnehmer und die Vergütung an andere Vermittlungsagenturen, sodass die mit diesem Kunden generierten Net Fees lediglich 2 % der gesamten Net Fees ausmachen.

5 Außerordentliche Erträge und Aufwendungen

Für das Geschäftsjahr 2011 hat der Konzern einen außerordentlichen Gewinn von Mio. £4,1 im Zusammenhang mit den folgenden Sachverhalten ausgewiesen:

Am 1. April 2011 hat das Competition Appeal Tribunal (CAT), bei der Hays Beschwerde gegen die Höhe der vom Office of Fair Trading (OFT) im September 2009 verhängten Strafe erhoben hatte, das Urteil bekannt gegeben. Die Strafe wurde von Mio. £30,4 auf Mio. £5,9 reduziert und bereits vollständig beglichen. Somit wird diese Angelegenheit als beendet betrachtet. Die Effekt aus der Reduzierung der Strafe wurde in der Gewinn- und Verlustrechnung als neutraler außerordentlicher Ertrag in Höhe von Mio. £24,0 (2010: neutraler außergewöhnlicher Aufwand i.H.v. Mio. £29,0) erfasst.

Wie in Anhangsangabe 14 erläutert, hat der Konzern einen zahlungsunwirksamen außerordentlichen Aufwand von Mio. £10,0 erfasst, der aus der Wertminderung des Goodwill-Buchwertes im Zusammenhang mit dem im Februar 2006 erworbenen UK-Healthcare-Geschäft resultiert.

Auf Konzernebene sind für das Vereinigte Königreich Restrukturierungsaufwendungen von Mio. £9,9 angefallen, die Abfindungszahlungen von Mio. £7,0, belastende Immobilien-Leasing-Vereinbarungen von Mio. £2,1 sowie eine zahlungsunwirksame außerplanmäßige Abschreibung von Mio. £0,8 umfassen. Der außerordentliche Aufwand hat zu einer Steuergutschrift von Mio. £2,8 geführt.

Im Vorjahr sind im Konzern außerordentliche Aufwendungen von Mio. £41,4 erfasst worden, die mit Mio. £29,0 auf die Strafe des OFT und mit Mio. £12,4 auf die Restrukturierungskosten im Wesentlichen im Vereinigten Königreich entfallen. Diese außerordentlichen Aufwendungen führten zu einer Steuergutschrift in Höhe von Mio. £3,5.

Der zahlungswirksame Einfluss der außerordentlichen Erträge und Aufwendungen wird im Folgenden beschrieben:

Im Zusammenhang mit den in diesem Geschäftsjahr erfassten außerordentlichen Erträgen und Aufwendungen betrug der Mittelabfluss Mio. £4,0. Weitere Abflüsse von Mio. £5,1 werden zukünftig, jedoch im Wesentlichen in dem Geschäftsjahr zum 30. Juni 2012, erwartet.

Der aus den im Vorjahr erfassten außerordentlichen Erträgen und Aufwendungen resultierende Mittelabfluss betrug Mio. £11,4. Darin enthalten sind Mio. £6,0 im Zusammenhang mit der vom OFT verhängten Strafe einschließlich Zinsen und die im Vorjahr angefallenen Restrukturierungskosten von Mio. £5,4.

Die zahlungsunwirksame Auswirkung des in diesem Jahr ausgewiesenen außerordentlichen Ertrags und der aus dem im Vorjahr erfassten außerordentlichen Aufwand von Mio. £19,5 resultierende Mittelabfluss werden zusammengefasst in der Kapitalflussrechnung erfasst.

6 Betriebsergebnis aus laufender Geschäftstätigkeit

Die folgenden Aufwendungen werden zur Bestimmung der Net Fees von den Umsatzerlösen abgezogen.

(in Mio. £) 2011 2010
Umsatzerlöse 3.256,0 2.691,1
Gehaltszahlungen an Zeitarbeiter -2.125,8 -1.811,8
Zahlungen an andere Personaldienstleister -458,1 -321,6
Net Fees 672,1 557,7

Das Betriebsergebnis resultiert aus den Net Fees von Mio. £672,1 (2010: Mio. £557,7) abzüglich bzw. zuzüglich (-) der folgenden Positionen:

(in Mio. £) Anhang 2011 vor außerordentlichen Erträgen/ Aufwendungen 2011 außerordentlichen Erträge/ Aufwendungen 2011
Personalaufwendungen 8 406,9 7,0 413,9
Abschreibungen auf Sachanlagen 9,4 0,8 10,2
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte 10,9 10,0 20,9
Abschlussprüferhonorar 7 -
-für Jahresabschlussprüfung 1,0 - 1,0
-für sonstige Dienstleistungen 0,3 - 0,3
Sonstige externe Kosten 129,5 (21,9) 107,6
558,0 (4,1) 553,9
(in Mio. £) Anhang 2010 vor außerordentlichen Erträgen/

Aufwendungen
2010 außerordentlichen Erträge/

Aufwendungen
2010
Personalaufwendungen 8 345,0 7,9 352,9
Abschreibungen auf Sachanlagen 11,8 2,0 13,8
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte 2,8 - 2,8
Abschlussprüferhonorar 7
-für Jahresabschlussprüfung 1,0 - 1,0
-für sonstige Dienstleistungen 0,2 - 0,2
Sonstige externe Kosten 116,4 31,5 147,9
477,2 41,4 518,6

7 Abschlussprüferhonorar

(in Mio. £) 2011 2010
Honorar für den Abschlussprüfer des Mutterunternehmens im Zusammenhang mit der Prüfung dessen Jahresabschlusses 0,3 0,3
Honorar für den Abschlussprüfer des Munterunternehmens und seine verbundenen Unternehmen im Zusammenhang mit für den Konzern erbrachte Leistungen:
Prüfung der Tochterunternehmen der Konzernmutter in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften 0,7 0,7
Prüfungskosten, gesamt 1,0 1,0
Halbjahresreview in Übereinstimmung mit den anwendbaren Gesetzen 0,1 0,1
Steuerberatung & sonstige Leistungen 0,2 0,1
Nicht prüfungsrelevante Honorare 0,3 0,2

Für sonstige Leistungen, die im Wesentlichen auf Fachberatung im Zusammenhang mit Bilanzierungssachverhalten entfallen, sind insgesamt £33.000 (2010: £26.000) angefallen.

8 Personalaufwendungen

Die zusammengefasste Vergütung unserer Mitarbeiter (einschließlich der Geschäftsführer) stellt sich wie folgt dar:

(in Mio. £) 2011 vor außerordentliche Posten 2011 außerordentliche Posten 2011 2010 vor außerordentliche Posten 2010 außerordentliche Posten 2010
Löhne und Gehälter 338,2 6,2 344,4 288,4 7,1 295,5
Sozialversicherungsbeiträge 41,4 0,8 42,2 36,1 0,8 36,9
Sonstige Altersversorgungsaufwendungen 14,8 - 14,8 12,0 - 12,0
Anteilsbasierte Vergütungen 12,5 - 12,5 8,5 - 8,5
406,9 7,0 413,9 345,0 7,9 352,9

Die folgende Tabelle zeigt die durchschnittlich im Geschäftsjahr beschäftigen Mitarbeiter (einschließlich Geschäftsführer)

(Anzahl) 2011 2010
Laufende Geschäftstätigkeit
Asien-Pazifik-Region 1.358 1.070
Kontinentaleuropa & restliches Ausland 2.159 1.880
Vereinigtes Königreich & Irland 3.728 3.766
7.245 6.716

Die Anzahl der zum Bilanzstichtag beschäftigten Mitarbeiter lautet wie folgt:

(Anzahl) 2011 2010
Laufende Geschäftstätigkeit
Asien-Pazifik-Region 1.446 1.183
Kontinentaleuropa & restliches Ausland 2.457 1.929
Vereinigtes Königreich & Irland 3.717 3.733
7.620 6.845

9 Finanzergebnis

Finanzerträge (in Mio. £) 2011 2010
Zinserträge aus Bankguthaben 1,0 0,7
Finanzaufwendungen (in Mio. £) 2011 2010
Zinsaufwand aus Bankdarlehen und Überziehungskrediten -7,0 -2,3
Gesetzlicher Rentenversicherungsbeitrag -0,3 -1,1
Netto-Zinsaufwand für Pensionsverpflichtungen -1,2 -6,7
-8,5 -10,1
Finanzergebnis -7,5 -9,4

10 Steuern

Der Steueraufwand für das Geschäftsjahr setzt sich wie folgt zusammen:

(in Mio. £) 2011 fortgeführt 2011 nicht fortgeführt 2011 2010 fortgeführt 2010 nicht fortgeführt 2010
laufende Steuer -43,4 1,3 -42,1 -22,0 1,6 -20,4
latente Steuer 11,0 - 11,0 -1,1 - -1,1
-32,4 1,3 -31,1 -23,1 1,6 -21,5

Der Steuereffekt für erfolgsneutral erfasste Positionen beläuft sich auf:

(in Mio. £) 2011 2010
Latenter Steuerertrag aus versicherungsmathematischen Gewinnen im Zusammenhang mit den leistungsorientierten Pensionsplänen -12,6 -13,3
Latenter Steueraufwand für anteilsbasierte Vergütungspläne 1,0
-11,6 -13,3

Einflussfaktoren auf den Steueraufwand des Geschäftsjahres

Der laufende Steueraufwand für das Geschäftsjahr weicht von dem üblichen Körperschaftssteuersatz im Vereinigten Königreich, der 27,5 % (2010: 28,0%) beträgt, ab.

Die Abweichung ergibt sich aus der folgenden Übersicht:

(in Mio. £) 2011 vor außerordentlichen Posten 2011 außerordentliche Posten 2011 2010 vor außerordentlichen Posten 2010 außerordentliche Posten 2010
Ergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit vor Steuern 106,6 4,1 110,7 71,1 -41,4 29,7
Steueraufwand bei einheitlichem 0,0
Körperschaftssteuersatz im Vereinigten Königreich von 27,5% (2010: 28,0%) -29,3 -1,1 -30,4 -19,9 11,6 -8,3
Einflussfaktoren auf den Steueraufwand des Geschäftsjahres: -
Steuerliche Auswirkungen nicht abzugsfähiger -
Aufwendungen auf die Berechnung des zu versteuernden Ergebnisses -2,9 - -2,9 -2,9 -8,1 -11,0
Anpassungen bezüglich ausländischer Steuersätze -4,6 - -4,6 -2,9 - -2,9
Vorjahresanpassungen 6,9 - 6,9 1,8 - 1,8
Noch nicht gentutzte steuerliche Verluste -4,9 - -4,9 -1,5 - -1,5
Steuerfreie Erträge - 6,6 6,6 - - -
Wertminderung von Vermögenswerten - -2,7 -2,7 - - -
Einfluss der Aufwendungen für anteilsbasierte Vergütung und Aktienoptionen -0,4 - -0,4 -1,2 - -1,2
Steueraufwand aus fortgeführter Geschäftstätigkeit -35,2 2,8 -32,4 -26,6 3,5 -23,1
Effektiver Steuersatz für Ergebnisse aus fortgeführterGeschäftstätigkeit für das Geschäftsjahr 33,0% 68,3% 29,3% 37,4% 8,5% 77,8%
(in Mio. £) 2011 2010
Ergebnis aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit vor Steuern (Anhangsangabe 11) 0,5 1,1
Steueraufwand bei einheitlichem Körperschaftssteuersatz im Vereinigten Königreich von 27,5% (2010: 28,0%) -0,1 -0,3
Einflussfaktoren auf den Steueraufwand des Geschäftsjahres:
Auflösung von Steuerrückstellungen 0,8 1,6
Vorjahresanpassungen 0,6 0,3
Steuergutschrift für nicht fortgeführte Geschäftstätigkeiten (Anhangsangabe 11) 1,3 1,6
Effektiver Steuersatz für nicht fortgeführte Geschäftstätigkeiten des Geschäftsjahres n/a n/a

11 Nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Ergebnisse aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit stellen sich wie folgt dar:

Der Gewinn aus dem Abgang von Vermögenswerten in Höhe von Mio. £0,5 betrifft die Zahlungseingänge auf Schuldscheindarlehen, die aus dem Verkauf des US-Home-Delivery-Geschäfts resultieren und zuvor in vollständigem Umfang wertberichtigt wurden.

Die Steuererträge von Mio. £1,3 entfallen im Wesentlichen auf die Auflösung von steuerbezogenen Rückstellungen, die bei Abschluss des Verkaufs von Nebenleistungen zwischen März 2003 und November 2004 gebildet wurden, jedoch aufgrund späterer Ereignisse nicht länger erforderlich waren.

Mittelzuflüsse aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit stellen sich wie folgt dar:

(in Mio. £) 2011 2010
Investitionstätigkeiten 0,5 1,1

12 Dividenden

Während des Geschäftsjahres wurden folgende Dividenden vom Konzern gezahlt und als Gewinnausschüttungen an die Gesellschafter erfasst:

2011 Pence je Aktie 2011

Mio. £
2010 Pence je Aktie 2010

Mio. £
Vorjahresdividende (final) 3,95 54,3 3,95 54,2
Zwischendividende des Berichtsjahres 1,85 25,4 1,85 25,3
79,7 79,3

Für die dargestellte Periode wurden folgende Dividenden vom Konzern vorgeschlagen:

2011 Pence je Aktie 2011

Mio. £
2010 Pence je Aktie 2010

Mio. £
Zwischendividende 1,85 25,4 1,85 54,2
Finale Dividende (vorgeschlagen) 3,95 54,3 3,95 25,3
79,7 79,5

Die Abschlussdividende von 3,95 Pence je Aktie (Mio. £54,3) für das Geschäftsjahr 2011 wird der Hauptversammlung am 9. November 2011 vorgeschlagen und wurde nicht als Verbindlichkeit in den Konzernabschluss zum 30. Juni 2011 einbezogen. Falls dem Vorschlag stattgegeben wird, wird die Abschlussdividende am 18. November 2011 an die bis zum Geschäftsschluss am 14. Oktober 2011 eingetragenen Gesellschafter ausgezahlt werden.

13 Ergebnis je Aktie

Geschäftsjahr zum 30. Juni 2011 Ergebnis

(in Mio. £)
gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien

(in Mio.)
Betrag je Aktie

(in Pence)
Fortgeführte Geschäftstätigkeit vor außerordentlichen Erträgen und Aufwendungen:
Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit 71,4 1.376,0 5,19
Verwässerungseffekt der Aktienoptionen - 24,3 -0,09
Verwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit 71,4 1.400,3 5,10
Fortgeführte Geschäftstätigkeit nach außerordentlichen Aufwendungen und Erträgen:
Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit 78,3 1.376,0 5,69
Verwässerungseffekt aus Aktienoptionen - 24,3 -0,10
Verwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit 78,3 1.400,3 5,59
Nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit
Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit 1,8 1.376,0 0,13
Verwässerungseffekt aus Aktienoptionen - 24,3 -
Verwässertes Ergebnis je Aktie aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit 1,8 1.400,3 0,13
Fortgeführte & nicht fortgeführte Geschäftstätigkeiten
Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführter und nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit 80,1 1.376,0 5,82
Verwässerungseffekt aus Aktienoptionen - 24,3 -0,10
Verwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführter und nicht
fortgeführter Geschäftstätigkeit 80,1 1.400,3 5,72

Überleitung des Ergebnisses

In Mio. £ Ergebnis
Fortgeführte Geschäftstätigkeit vor außerordentlichen Aufwendungen und Erträgen 71,4
Außerordentliche Aufwendungen und Erträge (Anhangsangabe 5) 4,1
Steuererträge aus außerordentlichen Aufwendungen und Erträgen (Anhangsangabe 10) 2,8
Fortgeführte Geschäftstätigkeit 78,3
Geschäftsjahr zum 30. Juni 2010 Ergebnis

(in Mio. £)
gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien

(in Mio.)
Betrag je Aktie

(in Pence)
Fortgeführte Geschäftstätigkeit vor außerordentlichen Erträgen und Aufwendungen:
Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit 44,5 1.371,1 3,25
Verwässerungseffekt der Aktienoptionen - 15,0 -0,04
Verwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit 44,5 1.386,1 3,21
Fortgeführte Geschäftstätigkeit nach außerordentlichen Aufwendungen und Erträgen:
Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit 6,6 1.371,1 0,48
Verwässerungseffekt aus Aktienoptionen - 15,0 -
Verwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit 6,6 1.386,1 0,48
Nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit
Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit 2,7 1.371,1 0,20
Verwässerungseffekt aus Aktienoptionen - 15,0 -0,01
Verwässertes Ergebnis je Aktie aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit 2,7 1.386,1 0,19
Fortgeführte & nicht fortgeführte Geschäftstätigkeiten
Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführter und nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit 9,3 1.371,1 0,68
Verwässerungseffekt aus Aktienoptionen - 15,0 -0,01
Verwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführter und nicht
fortgeführter Geschäftstätigkeit 9,3 1386.1 0,67

Überleitung des Ergebnisses

In Mio. £ Ergebnis
Fortgeführte Geschäftstätigkeit vor außerordentlichen Aufwendungen und Erträgen 44,5
Außerordentliche Aufwendungen und Erträge (Anhangsangabe 5) -41,4
Steuererträge aus außerordentlichen Aufwendungen und Erträgen (Anhangsangabe 10) 3,5
Fortgeführte Geschäftstätigkeit 6,6

Die gewichtete durchschnittliche Anzahl der in Umlauf befindlichen Aktien in beiden Geschäftsjahren beinhaltet nicht die eigenen und die vom Hays plc Employee Share Trust gehaltenen Aktien.

14 Goodwill

(in Mio. £) 2011 2010
Anschaffungskosten
Zum 1. Juli 185,6 174,9
Währungsanpassungen 6,5 0,8
Zugänge im Geschäftsjahr 1,4 9,9
Wertminderungsverluste im Geschäftsjahr -10,0 0,0
Zum 30. Juni 185,6 185,6

Die im Geschäftsjahr erfolgten Zugänge in Höhe von Mio. £1,4 entfallen auf den mit den erfolgsabhängigen Zahlungen im Zusammenhang stehenden endgültigen Kaufpreis in Verbindung mit dem Erwerb des James-Harvard-Geschäfts.

Aus Unternehmenszusammenschlüssen resultierender Goodwill wird jährlich auf Wertminderung überprüft. Sofern Hinweise bestehen, dass der Goodwill wertgemindert sein könnte, werden weitere Wertminderungstests durchgeführt. Im Rahmen dieses Wertminderungstests werden der Buchwert jeder im Goodwill enthaltenen zahlungsmittelgenerierenden Einheit und der erzielbare Betrag mit einander verglichen. Die erzielbaren Beträge der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten werden anhand der Berechnungen des Nutzungswertes bestimmt.

Die für die Berechnungen des Nutzungswertes wesentlichen Annahmen betreffen das Betriebsergebnis, Abzinsungssätze und Wachstumsraten. Die Annahmen über das Betriebsergebnis werden anhand der von der Geschäftsführung bestätigten aktuellen Jahresprognose für die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten getroffen. Die Geschäftsführung bedient sich geschätzter Vorsteuer-Abzinsungssätze, die die aktuelle Marktsituationen und die spezifischen Risiken der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten abbilden. Der Konzern erstellt Cashflow-Prognosen anhand der aktuellsten von der Geschäftsführung bestätigten Finanzplanungen und führt eine zeitlich unbegrenzte Hochrechnung anhand der langfristigen Wachstumsraten und erwarteten Cash-Conversion-Raten durch. Die langfristigen Wachstumsraten basieren auf den mit externen Quellen übereinstimmenden Prognosen der Geschäftsführung über eine durchschnittliche Wachstumsrate von 3,0 % (2010: 3,0 %) unter Berücksichtigung langfristiger Lohnsteigerungen, die zu einem Wachstum der Erlöse führen werden. Der für die Cashflow-Prognose verwendete Abzinsungsfaktor beträgt 12,0 % (2010: 12,0 %).

Die Wertminderungstests werden zum Jahresende durchgeführt, indem der Buchwert des Goodwill mit dem erzielbaren Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, denen der Goodwill zugeordnet wird, verglichen wird.

Vor dem Wertminderungstest betrug der auf die zahlungsmittelgenerierende Einheit „Vereinigtes Königreich & Irland“ entfallende Buchwert im Zusammenhang mit dem Erwerb der RSG Mio. £15,3. Aufgrund der gegenwärtigen Marktgegebenheiten innerhalb des Gesundheitswesens in dem Vereinigten Königreich, in dem dieses Unternehmen tätig ist, hat der Konzern seine Cashflow-Prognosen für diese zahlungsmittelgenerierende Einheit überprüft. Diese zahlungsmittelgenerierende Einheit des RSG-Geschäfts wurde daher auf den erzielbaren Betrag reduziert, indem ein Wertminderungsverlust in Höhe von Mio. £10,0 gegen den Goodwill gebucht wurde. Es wird davon ausgegangen, dass der erzielbare Betrag dem Nutzungswert entspricht.

Die Geschäftsführung hat festgestellt, dass keine Wertminderung der anderen zahlungsmittel-generierenden Einheiten vorliegen, für die Sensibilitätsanalysen zur Überprüfung des erzielbaren Betrags bezüglich des Goodwills durchgeführt wurden. Diese Sensibilitätsanalysen wurden auf der Grundlage von Änderungen der wesentlichen Annahmen, die von der Geschäftsführung für möglich erachtet werden, durchgeführt. Im Rahmen dieser Analysen wurde eine Änderung des Abzinsungsfaktors von bis zu 1 % und eine 0 % bis 5 %ige Änderung der Wachstumsrate unterstellt. Die Sensibilitätsanalyse hat ergeben, dass keines dieser Szenarien eine Wertminderung einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit zur Folge hätte.

Ein im Zusammenhang mit einem Unternehmenszusammenschluss erworbener Goodwill wird zum Zeitpunkt des Erwerbs auf die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Konzerns aufgeteilt, von denen angenommen wird, dass sie Nutzen aus dem Unternehmenszusammenschluss ziehen. Der auf die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten entfallende Goodwill setzt sich wie folgt zusammen:

(in Mio. £) 2011 2010
Asien-Pazifik-Region 24,5 23,9
Kontinentaleuropa & restliches Ausland 65,9 59,9
Vereinigtes Königreich & Irland 93,1 101,8
183,5 185,6

15 Sonstige immaterielle Vermögenswerte

(in Mio. £) 2011 2010
Anschaffungskosten
Zum 1. Juli 75,0 48,7
Währungsanpassungen 0,7 0,1
Zugänge 11,7 26,2
Abgänge -0,3 -
Zum 30. Juni 87,1 75,0
Abschreibung
Zum 1. Juli 12,9 10,1
Währungsanpassungen 0,6 -
Abschreibungsaufwand der Periode 10,9 2,8
Abgänge -0,2 -
Zum 30. Juni 24,2 12,9
Nettobuchwert
Zum 30. Juni 62,9 62,1
Zum 1. Juli 62,1 38,6

Alle anderen immateriellen Vermögenswerte betreffen Computer-Software.

Die Zugänge zu den sonstigen immateriellen Vermögenswerten im Geschäftsjahr umfassen mit Mio. £5,3 selbst geschaffene Vermögenswerte (2010: Mio. £25,6) und mit Mio. £5,8 den Erwerb der 3 Story Software LLC (vgl. Anhangsangabe 33).

In diesem Geschäftsjahr waren keine Anlagen in Bau in den sonstigen immateriellen Vermögens-werten enthalten. Im Geschäftsjahr 2010 (Mio. £6,9) betrafen diese Vermögenswerte die Softwareumstellung des Konzerns.

Die erwartete durchschnittliche Nutzungsdauer der immateriellen Vermögenswerte beträgt sieben Jahre (2010: sieben Jahre). Die in die wesentlichen ERP-Implementierungen integrierte Software wird über eine Nutzungsdauer von sieben Jahren abgeschrieben. Die planmäßige Abschreibungsdauer der sonstigen Software beträgt drei bis fünf Jahre.

Zum Bilanzstichtag wurden keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum Stichtag erfasst (2010: Mio. £0,2).

16 Sachanlagen

(in Mio. £) Grundbesitz Gepachteter Grundbesitz (kurzfristig) Maschinen und Anlagen Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung Gesamt
Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Zum 1. Juli 2010 1,2 8,5 33,0 28,6 71,3
Währungsanpassungen 0,2 1,1 1,6 0,9 3,8
Zugänge 0,1 1,9 3,7 3,2 8,9
Abgänge - -0,8 -5,1 -6,6 -12,5
Zum 30. Juni 2011 1,5 10,7 33,2 26,1 71,5
kumulierte Abschreibungen
Zum 1. Juli 2010 0,8 6,0 22,4 18,3 47,5
Währungsanpassungen 0,1 0,8 1,1 0,6 2,6
Abschreibungsaufwand der Periode 0,1 1,5 3,7 4,1 9,4
Abgänge - -0,7 -4,6 -6,1 -11,4
Zum 30. Juni 2011 1,0 7,6 22,6 16,9 48,1
Nettobuchwert
Zum 30. Juni 2011 0,5 3,1 10,6 9,2 23,4
Zum 1. Juli 2010 0,4 2,5 10,6 10,3 23,8

Abweichend zum Vorjahr wurden keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen erfasst.

(in Mio. £) Grundbesitz Gepachteter Grundbesitz (kurzfristig) Maschinen und Anlagen Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung Gesamt
Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Zum 1. Juli 2009 1,3 7,1 29,3 28,8 66,5
Währungsanpassungen -0,1 1,1 0,8 0,1 1,9
Zugänge - 0,9 6,4 0,6 7,9
Abgänge - -0,6 -3,5 -0,9 -5,0
Zum 30. Juni 2010 1,2 8,5 33,0 28,6 71,3
kumulierte Abschreibungen
Zum 1. Juli 2010 0,8 4,2 19,0 13,4 37,4
Währungsanpassungen -0,1 0,5 1,1 -0,3 1,2
Abschreibungsaufwand der Periode 0,1 1,7 4,5 5,5 11,8
Abgänge - -0,4 -2,2 -0,3 -2,9
Zum 30. Juni 2010 0,8 6,0 22,4 18,3 47,5
Nettobuchwert
Zum 30. Juni 2010 0,4 2,5 10,6 10,3 23,8
Zum 1. Juli 2009 0,5 2,9 10,3 15,4 29,1

17 Latente Steuern

(in Mio. £) Degressive

Steuerabschreibung
Altersversorgungs-

verpflichtungen
Anteilsbasierte

Vergütung
Sonstige kurzfristige

zeitliche Differenzen
Gesamt
Vermögenswerte
Bilanz zum 1. Juli 2010 -0,7 18,8 1,7 9,2 29,0
Ertrags-/aufwandswirksame (-) Erfassung 5,0 -1,1 1,8 5,3 11,0
Ergebnisneutrale Erfassung - -12,6 1,0 - -11,6
Umbuchungen 0,2 - 0,6 0,8
Zum 30. Juni 2011 4,5 5,1 4,5 15,1 29,2

Die sonstigen kurzfristigen zeitlichen Differenzen betreffen steuerliche Verluste und andere temporäre Differenzen.

Sofern gesetzlich zulässig, saldiert der Konzern die aktiven und passiven latenten Steuern, die im Zusammenhang mit Steuern stehen, die von demselben Finanzamt entweder für ein und dieselbe Gesellschaft oder für Gesellschaften erhoben werden, die ihre laufenden Steuerforderungen oder –verbindlichkeiten gegeneinander verrechnen.

Zum Bilanzstichtag hat der Konzern nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge in Höhe von Mio. £43,3 (2010: Mio. £33,2), die mit zukünftigen Gewinnen verrechnet werden können. Diese steuerlichen Verluste entfallen auf Finanzierungsverluste im Vereinigten Königreich (Mio. £5,8), sonstige nicht nutzbare Verluste in der EU, die potentiell mit den im Vereinigten Königreich realisierten Gewinnen verrechnet werden könnten (Mio. £7,8), ausländische Verluste (Mio. £21,3) und auf im Vereinigten Königreich realisierte Verluste (Mio. £8,4). Wie auch im Vorjahr wurden im Zusammenhang mit diesen Verlusten keine aktiven latenten Steuern gebildet. Von diesen nicht genutzten steuerlichen Verlusten, werden Mio. £0,1 zwischen 2012 und 2018 verfallen. Das kurzfristige Verfallen der verbleibenden Mio. £43,2 gilt als unwahrscheinlich.

Die Regierung des Vereinigten Königreichs hat die Reduzierung der Körperschaftssteuer von 26 % auf 25 % mit Wirkung vom 1. April 2012 bekannt gegeben. Wenn diese Änderung zum 30. Juni 2011 in Kraft getreten wäre, hätten sich die aktiven latenten Steuern des Konzerns um Mio. £0,1 reduziert, woraufhin dieser Betrag (Mio. £0,1) in die Konzern-Gesamtergebnisrechnung eingestellt worden wäre.

Im Zusammenhang mit der Erfassung von Beteiligungen an Tochterunternehmen entstanden temporäre Differenzen von durchschnittlich Mio. £2,8, für die keine passiven latenten Steuern gebildet wurden. Die temporären Differenzen zum 30. Juni 2011 entfallen lediglich auf die nicht ausgeschütteten Gewinne der ausländischen Tochterunternehmen, bei denen die Ausschüttung dieser Gewinne zu einer Steuerschuld im Wesentlichen aufgrund der Kapitalertragsteuer auf Dividenden führen könnte. Die Kapitalertragssteuer würde von den Steuerhoheiten erhoben werden, in denen das Tochterunternehmen tätig ist.

(in Mio. £) Degressive

Steuerabschreibung
Altersversorgungs-

verpflichtungen
Anteilsbasierte

Vergütung
Sonstige kurzfristige

zeitliche Differenzen
Gesamt
Vermögenswerte
Bilanz zum 1. Juli 2009 2,0 30,6 1,7 8,6 42,9
Ertrags-/aufwandswirksame (-) Erfassung -2,7 1,5 - 0,1 -1,1
Ergebnisneutrale Erfassung - -13,3 - - -13,3
Umbuchungen - - - 0,5 0,5
Zum 30. Juni 2010 -0,7 18,8 1,7 9,2 29,0

18 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände

(in Mio. £) 2011 2010
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 363,6 279,2
Abzgl. Wertberichtigungen -18,0 -16,2
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, netto 345,6 263,0
Anzahlungen und Rechnungsabgrenzungsposten 178,6 144,2
524,2 407,2

Die Geschäftsführer sind der Ansicht, dass der Buchwert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ungefähr dem beizulegenden Zeitwert entspricht.

Das durchschnittliche Zahlungsziel beträgt 38 Tage (2010: 35 Tage)

Die Altersstruktur der nicht wertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergibt sich aus der folgenden Übersicht:

(in Mio. £) 2011 2010
Noch nicht fällig 243,0 143,3
bis zu einem Monat überfällig 74,3 91,1
ein bis drei Monate überfällig 28,3 28,6
345,6 263,0

Die Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferung und Leistung entwickelten sich wie folgt:

(in Mio. £) 2011 2010
Zum 1. Juli 16,2 17,7
Wechselkursschwankung 0,7 0,4
Wertberichtigungsaufwand der Periode 1,9 2,1
Uneinbringliche Forderungen -0,8 -4,0
Zum 30. Juni 18,0 16,2

Kreditrisiko

Das Ausfallrisiko des Konzerns besteht im Wesentlichen im Zusammenhang mit seinen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die in der Bilanz ausgewiesenen Beträge beinhalten Wert-berichtigungen auf zweifelhafte Forderungen. Sofern dem Konzern eine Verlustsituation bekannt ist, die basierend auf Erfahrungswerten ein Hinweis darauf ist, dass der Betrag der erwarteten Cashflows nicht erzielbar ist, werden Wertberichtigungen gebildet. Der Konzern reduziert dieses Risiko jedoch durch Bonitätskontrollen und vertragliche Vereinbarungen mit anderen Vermittlungsagenturen, wenn der Konzern Rechnungen auf ihren Namen stellt. Das Risiko verteilt sich auf zahlreiche Kunden.

Die risikobezogenen Angaben im Lagebericht sind Teil dieses Konzernabschlusses.

19 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

(in Mio. £) 2011 2010
Bankguthaben und Kassenbestand 40,6 26,4
Kurzfristige Bankeinlagen 14,5 48,3
55,1 74,7

Der Effektivzinssatz auf kurzfristige Einlagen betrug 1,3 % (2010: 1,3 %). Die durchschnittliche Restlaufzeit der kurzfristigen Einlagen betrug 1 Tag (2010: 1 Tag).

Ausfallrisiko

Das Ausfallrisiko bezüglich der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente wird streng überwacht. Außerdem unterhält der Konzern nur Geschäfte mit Banken, die ihre Kreditwürdigkeit ausschließlich durch internationale Rating-Agenturen bestätigt bekommen und deren Kreditwürdigkeit über einem in der Konzern-Treasury-Richtlinie definierten Mindestwert liegt. Für jede Bank wird ein Kreditlimit gesetzt. Die Bankguthaben werden bezüglich dieser Kreditlimits streng überwacht.

Zinssatzrisiko der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sind in Abhängigkeit der regionalen Geldmarktsätze variabel verzinslich.

20 Bankdarlehen und Überziehungskredite

(in Mio. £) 2011 2010
Bankdarlehen 185,0 145,0
Überziehungskredite 4,9 6,9
189,9 151,9

Risikomanagement

Die Konzern-Treasury-Richtlinie wird im Finanzbericht erläutert.

Zinsrisiko

Hinsichtlich der variabel verzinslichen Bankdarlehen und Überziehungskredite unterliegt der Konzern dem Zinssatzrisiko. Zum 30. Juni 2011 hat der Konzern Mio. £185,0 (2010: Mio. £145,0) der nicht besicherten revolvierenden Kreditfazilität genutzt. Um dieses Risiko teilweise abzusichern, ist der Konzern im Verlauf des Geschäftsjahres verschiedene Zinsswaps eingegangen. Der beizulegende Zeitwert dieser Swaps beträgt zum 30. Juni 2011 Mio. £-0,7.

Das auf Bankdarlehen und Überziehungskredite entfallende Zinssatzrisiko stellt sich wie folgt dar:

(in Mio. £) 2011 2010
Variabler Zinssatz - Pfund Sterling 189,9 151,9

Die variabel verzinslichen Verbindlichkeiten betreffen Bankdarlehen und unbesicherte Überziehungs-kredite, deren Verzinsung von den regionalen Marktzinssätzen abhängt.

Zugesagte Kreditlinien

Am 1. Juli 2010 hat der Konzern seine unbesicherte revolvierende Kreditfazilität verlängert und im Rahmen dessen, den Kreditrahmen von Mio. £460 auf Mio. £300 reduziert. Die neue Fazilität hat eine Laufzeit bis Januar 2014. Gemäß den im Zusammenhang mit der Kreditfazilität vereinbarten Finanz-kennzahlen, muss der Konzern einen Zinsdeckungsgrad von mindestens 4 zu 1 vorweisen und der Verschuldungsgrad (Verhältnis Netto-Schulden zu EBITDA) darf nicht höher als 2,5:1 sein. Der Zinssatz der Fazilität basiert auf dem LIBOR zzgl. eines Aufschlags, der zwischen 1,75 % und 2,25 % liegt.

Zum 30. Juni 2011 stand dem Konzern noch ein Betrag von Mio. £115,0 der zugesagten Kreditlinien zur Verfügung.

Zinssätze

Die gewichteten durchschnittlich gezahlten Zinssätze sind in der folgenden Tabelle ersichtlich:

2011 2010
Bankdarlehen 2,5% 1,0%

Fälligkeiten von Bankdarlehen und Überziehungskrediten

Die Fälligkeiten von Darlehen stellen sich wie folgt dar:

(in Mio. £) 2011 2010
Innerhalb eines Jahres 4,9 151,9
Über ein Jahr 185,0 -
189,9 151,9

Beizulegender Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten sowie Bankdarlehen und Überziehungs-krediten

Die beizulegenden Zeitwerte von Vermögenswerten sowie Bankdarlehen und Überziehungskrediten entsprechen aufgrund der kurzfristigen Fälligkeit der variabel verzinslichen Instrumente im Wesentlichen ihren Buchwerten.

Kapitalmanagement

Die gegenwärtigen Prioritäten des Vorstands im Hinblick auf die frei verfügbaren Cashflows des Konzerns sind die Finanzierung der Konzernentwicklung, die Erhaltung einer starken Bilanzstruktur und eine nachhaltige Dividendenpolitik. Die allgemeine Konzernstrategie besteht unverändert zum Vorjahr darin, das Kapital so zu verwalten, dass die Fortführung der Geschäftstätigkeit aller Gesellschaften des Konzerns sichergestellt ist.

Die Kapitalstruktur des Konzerns besteht aus einer Nettoverschuldung, welche sich aus Zahlungs-mitteln und Zahlungsmitteläquivalenten (Anhangsangabe 19) und Bankverbindlichkeiten (Anhangs-angabe 20) zusammensetzt sowie aus dem Eigenkapital der Eigenkapitalgeber der Muttergesellschaft, das das ausgegebene Stammkapital, Kapitalrücklagen und Gewinnrücklagen (Anhangsangaben 24 bis 28) umfasst.

Der Konzern wird nicht durch externe Kapitalanforderungen in seinen Möglichkeiten eingeschränkt.

Währungsrisiko

Der Konzern ist keinen wesentlichen Chancen und Risiken aus Wechselkursänderungen aufgrund von zum 30. Juni 2011 in Fremdwährungen denominierten monetären Vermögenswerten und Verbindlichkeiten ausgesetzt.

Der Konzern bedient sich keiner Devisentermingeschäfte zur Absicherung des Wechselkursrisikos und eventueller Auswirkungen auf Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung.

21 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

(in Mio. £) 2011 2010
kurzfristig
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 106,0 78,9
Sonstige Verbindlichkeiten aus Steuern und Sozialabgaben 55,5 41,7
Sonstige Verbindlichkeiten 25,9 19,3
Rückstellungen und Rechnungsabgrenzungsposten 216,6 230,2
Verbindlichkeiten aus Akquisitionen 1,0 1,8
405,0 371,9

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass der Buchwert der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ungefähr dem beizulegenden Zeitwert entspricht. Das durchschnittliche Zahlungsziel für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beträgt 32 Tage (2010: 32 Tage).

22 Altersversorgungsverpflichtungen

Im Vereinigten Königreich kommen ein beitragsorientierter und zwei leistungsorientierte Pensionspläne zur Anwendung. Die meisten im Ausland eingerichteten Versorgungspläne betreffen entweder beitragsorientierte oder staatliche Pläne, die auf das Konzernergebnis keinen wesentlichen Einfluss haben.

22.1 Beitragsorientierter Pensionsplan im Vereinigten Königreich (UK Defined Contribution Scheme)

Der Hays Stakeholder Pension Plan wurde am 1. Juli 2001 eingeführt. Die Leistungen aus einem beitragsorientierten Pensionsplan werden durch Arbeitnehmerbeiträge finanziert. Bei anspruchs-berechtigten Arbeitnehmern beinhaltet die Finanzierung des Plans auch Arbeitgeberbeiträge, die zwischen 2 % und 18 % des pensionsfähigen Gehalts in Abhängigkeit der Höhe der Arbeitnehmer-beiträge und Betriebszugehörigkeit liegen.

Die in der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung insgesamt erfassten Aufwendungen von Mio. £3,0 (2010: Mio. £2,3) umfassen die im Rahmen des Stakeholder Pension Plan fälligen Arbeitgeberbeiträge. Die zum Geschäftsjahresende ausstehenden Beitragszahlungen betrugen Mio. £0,3 (2010: Mio. £0,2). Das Planvermögen des Stakeholder Pension Plan wird von den Vermögenswerten des Konzerns abgegrenzt.

22.2 Leistungsorientierte Pensionspläne im Vereinigten Königreich (UK Defined Benefit Schemes)

1. Das Hays Pension Scheme ist ein leistungsorientierter Pensionsplan, bei dem die Höhe der Leistungen von den Dienstjahren der Mitarbeiter und dem letzten pensionsfähigen Gehalt abhängt. Seit dem 1. Juli 2001 haben neue Mitarbeiter keinen Anspruch mehr auf diesen leistungsorientierten steuerbegünstigen (approved) und kapitalgedeckten (funded) Pensionsplan. Im Jahr 2007 wurde eine Obergrenze bzgl. des Einzelhandelspreisindexes für pensionsfähige Gehälter der aktiven Bezugsberechtigten vereinbart. Der Plan wird durch einen rechtlich getrennten Treuhandfond verwaltet.

2. Das Hays Supplemetary Pension Scheme ist ein zusätzlich nicht durch Kapital gedeckter (unfunded) und nicht steuerbegünstigter (unapproved) Altersversorgungsplan für Mitarbeiter, die im Zusammenhang mit dem pensionsfähigen Gehalt von der durch die HMRC auferlegte Einkommenshöchstgrenze betroffen sind.

Das Hays Pension Scheme ist alle drei Jahre Gegenstand einer externen versicherungs-mathematischen Untersuchung. Die letzte versicherungsmathematische Untersuchung wurde am 30. Juni 2009 durchgeführt. Gemäß dieser Untersuchung betrug die Planunterdeckung Mio. £150. Zum 1. Juli 2010 wurde ein überarbeiteter Defizitfinanzierungsplan (Deficit Financing Schedule) über Mio. £12 p.a. bei einer festen 3 %igen Erhöhung über einen 12-Jahreszeitraum vereinbart. Gemäß dem vereinbarten Deficit Financing Schedule hat der Konzern im Verlauf des Geschäftsjahres einen Beitrag in Höhe von Mio. £12,0 zum Hays Pension Scheme (2010: Mio. £1,2) geleistet.

Eine bis auf den 30. Juni 2011 bezogene versicherungsmathematische Bewertung des Hays Pension Scheme und eine Bewertung des Hays Supplementary Pension Scheme wurden durch einen bei der Hymans Robertson LLP beschäftigten unabhängigen Versicherungsmathematiker durchgeführt. Die zum 30. Juni 2011 im Rahmen dieser Bewertungen unterstellten Annahmen sind im Folgenden aufgelistet:

IAS 19 Bilanzierung

Hays plc hat die Bilanzierungsvorschriften des IAS 19 wie folgt angewendet:

· Das Planvermögen wird mit dem beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag bewertet;

· Die Verpflichtungen werden unter Verwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens bewertet und auf Grundlage der Renditen, die am Abschlussstichtag für erstrangige, festverzinsliche Industrieanleihen am Markt erzielt werden, abgezinst.

· Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden vollständig in der Periode, in der sie anfallen ergebnisneutral in der Gewinnrücklage erfasst und in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung ausgewiesen.

Die wichtigsten langfristigen Annahmen sind in der folgenden Übersicht dargestellt:

(in %) 2011 2010
RPI-Inflationsrate 3,6 3,4
CPI-Inflationsrate 2,9 n/a
Abzinsungsfaktor 5,5 5,4
Gehaltssteigerungstrend 3,9 3,6
Rentensteiegerungstrend 3,6 3,4
Erwartete langfristige Rendite auf Planvermögen 6,1 6,0

Die Annahme der erwarteten langfristigen Rendite für das Planvermögen basiert auf einem ge-wichteten Durchschnitt der zugrundegelegten Renditeerwartung jeder Vermögensklasse und den Anteilen jeder Vermögensklasse zum Jahresanfang.

Die langfristige erwartete Rendite des Planvermögens hat keinen Einfluss auf die Höhe der Verpflichtung, beeinflusst jedoch die erwartete Rendite des Planvermögens im Rahmen des Finanzergebnisses.

Die Sterberaten wurden auf Grundlage der S1NA-Generationen-Sterbetafeln bei erwarteter mittlerer Kohortenstärke und einer 1 %igen Steigerung p.a. der zukünftigen Verbesserungen sowie Altersanpassungen (minus 0,5 Jahre bei männlichen Rentnern) errechnet. Diese Berechnung ergab, dass ein gegenwärtig 65-jähriger männlicher Rentner eine Lebenserwartung von 21,5 Jahren hat.

Die im Zusammenhang mit dem leistungsorientierten Plan erfolgswirksam erfassten Beträge stellen sich wie folgt dar:

(in Mio. £) 2011 2010
Erwartete Rendite des Planvermögens 22,7 21,0
Zinsen auf Pensionsverpflichtungen -23,9 -27,7
Finanzergebnis -1,2 -6,7
Laufender Dienstzeitaufwand -3,8 -4,1
In der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung erfasster Gesamtbetrag -5,0 -10,8

Die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste wurden wie folgt in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung erfasst:

(in Mio. £) 2011 2010
Versicherungsmathematischer Gewinn aus
Planvermögen 36,8 37,2
Versicherungsmathematischer Verlust (-)/Gewinn -0,5 52,2
Einfluss von Änderungen der Annahmen bezogen auf den Barwert der Planverbindlichkeiten 7,4 -42,0
In der Konzern-Gesamtergebnisrechnung erfasster Nettogewinn 43,7 47,4
(in Mio. £) 2011 2010
Vorgetragene Unterdeckung des Pensionsplans -67,1 -109,2
Laufender Dienstzeitaufwand -3,8 -4,1
Beiträge 16,5 5,5
Nettofinanzrendite -1,2 -6,7
Versicherungsmathematischer Gewinn 43,7 47,4
Vorgetragene Unterdeckung des Pensionsplans -11,9 -67,1

Die in der Konzernbilanz erfassten Beträge, die aus den Verpflichtungen des Konzerns im Zusammenhang mit seinen leistungsorientieren Pensionsplänen resultieren, werden in der folgenden Übersicht dargestellt:

(in Mio. £) 2011 2010
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtungen -452,4 -445,3
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens 440,5 378,2
Unterdeckung des leistungsorientierten Plans -11,9 -67,1
In der Konzern-Bilanz angesetzter Rückstellungsbetrag -11,9 -67,1

Die Entwicklung des Barwerts der leistungsorienteierten Verpflichtungen stellt sich wie folgt dar:

(in Mio. £) 2011 2010
Änderung der leistungsorientierten Verpflichtung
Stand zum 1. Juli -445,3 -439,1
Laufender Dienstzeitaufwand -3,8 -4,1
Zinsaufwand -23,9 -27,7
Beiträge der Planteilnehmer -0,4 -0,6
Versicherungsmathematischer Verlust(-)/Gewinn -0,5 52,2
Änderungen der Annahmen 7,4 -42,0
Gezahlte Leistungen und angefallene zahlungswirksame Aufwendungen 14,1 16,0
Leistungsorientierte Verpflichtung zum 30 Juni -452,4 -445,3
Analyse der leistungsorientierten Verpflichtung
Vollständig oder teilweise finanzierte Pläne -444,7 -437,8
Vollständig nicht finanzierte Pläne -7,7 -7,5
Gesamt -452,4 -445,3
Erhöhung/Rückgang des beizulegenden Zeitwertes des Planvermögens
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zum 1. Juli 378,2 329,9
Erwarte Rendite auf Planvermögen 22,7 21,0
Versicherungsmathematische Gewinn 36,8 37,2
Arbeitgeberbeiträge 16,5 5,5
Arbeitnehmerbeiträge 0,4 0,6
Gezahlte Leistungen und angefallene zahlungswirksame Aufwendungen -14,1 -16,0
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zum 30. Juni 440,5 378,2

Die Veränderung der Unterdeckung resultiert in erster Linie aus den höher als erwartet ausgefallenen Renditen des Planvermögens und dem Anstieg der Arbeitgeberbeiträge. Der versicherungsmathematische Gewinn aufgrund veränderter Annahmen umfasst einen Gewinn aus der abgegrenzten Neubewertung des CPI (nicht RPI) gemäß den gesetzlichen Änderungen in Bezug auf diese Leistung, die durch einen Verlust aus dem Rückgang der Netto-Rendite kompensiert wurde (Abzinsungssatz vs. RPI-Inflationsrate).

Das Planvermögens und die erwartete Rendite stellen sich in der Konzernbilanz wie folgt dar:

2011 Beizulegender Zeitwert Mio. £ 2011 Erwartete Rendite

%
2010 Beizulegender Zeitwert Mio. £ 2010 Erwartete Rendite

%
Eigenkapital 224,7 7,3% 196,7 7,3%
Schuldverschreibungen & "Gilts" (britische Staatsanleihen) 198,2 4,9% 166,4 4,9%
Sonstige 17,6 0,5% 15,1 0,5%
440,5 6,1% 378,2 6,0%

Im Rahmen der vorgenommenen Annahmen über die erwartete langfristige Renditerate des Planvermögens, die zur Berechnung der Netto-Pensionsaufwendungen für das Geschäftsjahr zum 30. Juni 2011 herangezogen wurde, betrachtete der Konzern die Höhe der erwarteten Renditen risikoloser Anlagen (in erster Linie Staatsanleihen), die Renditerate von mit AA bewerteten Industrieanleihen, die Höhe des Risikozuschlags im Zusammenhang mit anderen portfoliobezogenen Anlageklassen und Erwartungen über zukünftige Renditen jeder Anlageklasse zum 30. Juni 2010. Die erwartete Rendite jeder Anlageklasse wurde dann auf Grundlage der Vermögensverteilung gewichtet, um so eine Annahme zu der langfristigen Renditerate des Planvermögens im Zusammenhang mit dem Portfolio vornehmen zu können. Die daraus resultierende angenommene Renditerate betrug für das Geschäftsjahr zum 30. Juni 2011 6,0 %.

Eine Fünf-Jahres-Übersicht der erfolgten Anpassungen wird im Folgenden dargestellt:

(in Mio. £) 2011 2010 2009 2008 2007
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtungen -452,4 -445,3 -439,1 -474,8 -455,6
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens 440,5 378,2 329,9 386,7 412,1
Unterdeckung des Pensionsplans -11,9 -67,1 -109,2 -88,1 -43,5
Erfolgte Anpassungen auf Planverbindlichkeiten
Betrag (in Mio. £) -0,5 52,2 -12,4 -6,1 -4,7
Anteil des Planverbindlichkeiten (in %) - 12% -3% -1% -1%
Erfolgte Anpassungen der Planvermögenswerte
(in Mio. £) 36,8 37,2 -78,2 -51 16
Anteil des Planvermögens (in %) 8% 10% -24% -13% 4%

Der Konzern geht davon aus im Geschäftsjahr zum 30. Juni 2012 einen Beitrag von Mio. £12,4 zur Finanzierung der Unterdeckung des Pensionsplans zu leisten.

23 Rückstellungen

(in Mio. £) Immobilien Sonstiges Gesamt
Zum 1. Juli 2010 18,6 26,0 44,6
Währungsanpassungen 0,3 0,3 0,6
Erfolgswirksam zugeführt 1,6 3,5 5,1
Verbrauch -4,0 -3,9 -7,9
Zum 30. Juni 2011 16,5 25,9 42,4
(in Mio. £) 2011 2010
Kurzfristig 8,5 7,9
Langfristig 33,9 36,7
42,4 44,6

Die Rückstellungen für Grundstücke und Gebäude betreffen Miete und ähnliche Verpflichtungen im Zusammenhang mit gepachteten Grundstücken und Gebäuden für Perioden, für die vom Konzern angenommen wird, dass diese nicht genutzt werden. Die Leasing-Verhältnisse haben eine Laufzeit bis zum Jahr 2015, wobei die Beträge über diesen Zeitraum gezahlt werden.

Die sonstigen Rückstellungen umfassen Verbindlichkeiten aus Gewährleistungs- und Umweltschutz-ansprüchen, die aus der Veräußerung von Geschäftseinheiten resultieren, die im Jahr 2004 vereinbart wurden, abgegrenzte Rückstellungen für Leistungen an Mitarbeiter sowie Restrukturierungs-rückstellungen (vgl. Anhangsangabe 5). Es wird erwartet, dass Mio. £8,5 des Gesamtbetrags dieser Rückstellungen in den nächsten 12 Monaten fällig werden, es ist jedoch nicht möglich, den Zeitpunkt für die Fälligkeit der restlichen Rückstellungen zu bestimmen.

24 Eingefordertes Kapital

Eingefordertes, gezeichnetes und vollständig eingezahltes Kapital

Aktienkapital Anzahl

in Tsd.
Aktienkapital

in Mio. £
Zum 1. Juli 2010 und 30. Juni 2011 1.464.097 14,7

Gemäß dem Companies Act 2006 (Reform des englischen Gesellschaftsrechts) verfügt die Gesellschaft über kein genehmigtes Aktienkapital mehr.

Nach Artikel 18 des Companies Act 2006, ist es der Gesellschaft erlaubt, eigene Anteile in Höhe von 10 % ihres ausgegebenen Aktienkapitals zu halten.

Zum 30. Juni 2011 verfügte die Gesellschaft über 79,9 Millionen eigene Aktien (2010: 80,2 Millionen).

25 Kapitalrücklage

(in Mio. £) 2011 2010
Zum 30. Juni 369,6 369,6

26 Rücklage für eigene Anteile

(in Mio. £) 2011 2010
Zum 30. Juni 2,7 2,7

27 Gewinnrücklagen

(in Mio. £) 2011 2010
Zum 1. Juli -313,0 -282,6
Versicherungsmathematische Gewinne aus dem leistungsorientierten
Pensionsplan 43,7 47,4
Steuern auf ergebnisneutral erfasste Positionen -11,6 -13,3
Jahresüberschuss 80,1 9,3
Gewinnausschüttung -79,7 -79,5
Anteilsbasierte Vergütung 4,9 6,5
Sonstige Erhöhung/Verminderung (-) der Aktien - -0,8
Zum 30. Juni -275,6 -313,0

28 Sonstige Rücklagen

(in Mio. £) 2011 2010
Eigene Anteile -3,4 -4,7
Rücklage für Eigenkapitalinstrumente 19,4 12,7
Rücklage für kumulierte Umrechnungsdifferenzen aus Fremdwährungsposten 69,7 50,3
Rücklage für Sicherungsgeschäfte -0,7 -
85,0 58,3

Sonstige Rücklagen – Eigene Aktien

(in Mio. £) 2011 2010
Zum 1. Juli -4,7 -5,5
Veränderung 1,3 0,8
Zum 30. Juni -3,4 -4,7

Kapitalanlagen in „eigene Aktien“ werden von einem Mitarbeiter-Treuhandfonds (Employee Benefit Trust) gehalten, um sicherzustellen, dass die leistungsabhängigen Aktienprämien an die Mitarbeiter ausgegeben werden. Im Gegensatz zu Aktien, die lediglich vom Konzern für die Mitarbeiter im Zusammenhang mit Aktienzusagen nach Steuern gehalten werden, wurde auf Dividendenzahlungen für „eigene Aktien“ verzichtet. Die Anzahl der zum 30. Juni 2011 gehaltenen Aktien betrug 8.587.641 (2010: 11.842.305).

Die Rücklage für „eigene Aktien“ beinhaltet nicht die im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms erworbenen eigenen Anteile. Die Kosten für die Aktienrückkäufe werden von der Gewinnrücklage abgezogen.

Sonstige Rücklagen – Rücklage für Eigenkapitalinstrumente

(in Mio. £) 2011 2010
Zum 1. Juli 12,7 12,0
Anteilsbasierte Vergütung 6,7 0,7
Zum 30. Juni 19,4 12,7

Die Rücklage für Eigenkapitalinstrumente wird im Zusammenhang mit IFRS 2 (Anteilsbasierte Vergütung) gebildet.

Sonstige Rücklagen – Rücklage für kumulierte Umrechnungsdifferenzen aus Fremdwährungsposten

(in Mio. £) 2011 2010
Zum 1. Juli 50,3 43,5
Währungsumrechnungsdifferenzen 19,4 6,8
Zum 30. Juni 69,7 50,3

Sonstige Rücklagen – Rücklage für Sicherungsgeschäfte

(in Mio. £) 2011 2010
Zum 1. Juli - -
Mark-to-market-Bewertung derivativer Finanzinstrumente -0,7 -
Zum 30. Juni -0,7 -

Im Verlauf der Periode hat der Konzern sechs Zinsswap-Geschäfte über ein Gesamtschuldenvolumen von Mio. £40 mit gleichen Anteilen von zwei- und dreijähriger Fälligkeit abgeschlossen, wobei festgesetzte Zinssätze gegen variable Zinssätze getauscht werden. Die Zinsswap-Vereinbarungen beginnen im Oktober 2011. Diese Instrumente werden gemäß IFRS 7 in die Ebene 2 der Fair-Value-Hierarchie eingeordnet.

29 Anteilsbasierte Vergütung

Für das Geschäftsjahr wurden im Zusammenhang mit der anteilsbasierten Vergütung mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente Mio. £12,5 (2010: Mio. £8,5) in der Konzern-Gewinn- und –Verlustrechnung erfasst.

Aktienoptionen

Die folgende Übersicht zeigt die zum 30. Juni 2011 im Rahmen der Aktienoptionspläne der Gesellschaft gewährten und nicht ausgeübten Optionen bezüglich der Stammaktien der Gesellschaft von je 1 Pence:

Anzahl der Aktien Nennwert der Aktien

in £
Zeichnungskurs Pence/Aktie Allgemeiner Ausübungszeitraum
Hays plc 1995 Executive Share Option Scheme 1.708.762 17.088 117 2004-2011
772.400 7.724 100 2005-2012
2.481.162 24.812 217
Hays plc 1996 Company Share Option Plan 239.442 2.394 132 2004-2011
137.097 1.371 113 2005-2012
376.539 3.765
Nicht ausgeübte Aktienoptionen, gesamt 2.857.701 28.577
Hays UK Sharesave Scheme 451.812 4.518 98 2011-2011
5.890.986 58.910 69 2012-2012
1.075.973 10.760 93 2013-2013
1.134.264 11.343 112 2014-2014
8.553.035 85.531
Hays International Sharesave Scheme 1.861.223 18.612 69 bis 142 2011-2014
Nicht ausgeübte Sharesave-Aktienoptionen, gesamt 10.414.258 104.143
Nicht ausgeübte Aktienoptionen und Sahresave-Aktienoptionen, gesamt 13.271.959 132.720

Auf das Hays International Sharesave Scheme haben Mitarbeiter in Australien, Neuseeland, Deutschland, den Niederlanden, Belgien, der Republik Irland, Frankreich, Spanien, Portugal, Kanada, Hongkong, Singapur und den Vereinigten Arabischen Emiraten Anspruch.

Die Entwicklung der Aktienoptionen im Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar:

2011 Anzahl der Aktienoptionen

in Tsd.
2011 Gewichteter durchschnittlicher Ausübungspreis Pence 2010 Anzahl der Aktienoptionen

in Tsd.
2010 Gewichteter durchschnittlicher Ausübungspreis Pence
Aktienoptionen (ohne Sharesave)
Nicht ausgeübt zu Periodenbeginn 4.195 173 6.523 209
Ausgeübt -90 110 - -
Erloschen -1.247 313 -2.328 273
Nicht ausgeübt am Ende der Periode 2.858 115 4.195 173
Ausübbar am Ende der Periode 2.858 115 4.195 173

Die zum 30. Juni 2011 nicht ausgeübten Aktienoptionen hatten einen gewichteten durchschnittlichen Ausübungskurs von 115 Pence und eine gewichtete durchschnittliche verbleibende Vertragslaufzeit von einem Jahr. Im Geschäftsjahr zum 30. Juni 2011 wurden 90.358 Optionen ausgeübt. Während der Periode wurden keine Optionen gewährt.

2011 Anzahl der Aktienoptionen

in Tsd.
2011 Gewichteter durchschnittlicher Ausübungspreis Pence 2010 Anzahl der Aktienoptionen

in Tsd.
2010 Gewichteter durchschnittlicher Ausübungspreis Pence
Sharesave
Nicht ausgeübt zu Periodenbeginn 12.041 79 13.989 80
Gewährt 1.594 112 1.746 93
Verwirkt/abgelöst -943 78 -1.334 85
Ausgeübt -829 95 -291 100
Erloschen -1.449 101 -2.069 86
Nicht ausgeübt 10.414 80 12.041 79
Ausübbar zum Ende der Periode 646 100 655 124

Am 30. März 2011 wurden 1,6 Millionen Sharesave-Optionen gewährt. Der durchschnittlich erwartete beizulegende Zeitwert der zu diesem Zeitpunkt zugesagten Optionen beträgt Mio. £0,4. Im Vorjahr wurden 1,7 Millionen Sharesave-Optionen gewährt. Der durchschnittlich erwartete beizulegende Zeitwert der im Vorjahr zugesagten Optionen betrug Mio. £0,5.

Die im Rahmen des Bewertungsmodells (binominales Bewertungsmodell) verwendeten Parameter werden in der folgenden Übersicht dargestellt:

Aktienpreis bei Gewährung 117,3 p
Ausübungspreis 112,0 p
Erwartete Volatilität 39,0%
Erwartete Laufzeit 3,4 Jahre
Risikofreier Zins 2,0%
Erwartete Dividenden 4,9%

Die erwartete Volatilität wurde durch Berechnung der erfahrungsgemäßen Volatilität der Aktienkurse des Konzerns während der vergangenen drei Jahre bestimmt.

Performance Share Plan (PSP) und Deferred Annual Bonus (DAB)

Der PSP soll Leistungsanerkennung mit den wesentlichsten langfristigen Werttreibern des Unter-nehmens verbinden und die Interessen der Geschäftsführung und der ca. 360 Mitarbeiter im globalen Senior-Management sowie der langfristigen Interessen der Gesellschafter gleichermaßen berücksichtigen. Die Gewährung der PSP-Leistungen beruht auf Ermessensentscheidungen und der Erwerb der Unverfallbarkeit hängt von der Erreichung von Leistungszielen ab, die über einen dreijährigen Zeitraum bzw. einen einjährigen Zeitraum bei zweijähriger Sperrfrist gemessen werden.

An dem Deferred-Annual-Bonus-Programm nehmen ausschließlich die Geschäftsführung und die anderen Mitglieder des Vorstands teil. Da die jährlichen Boni in Form von Aktien nach einem dreijährigen Zeitraum ausgezahlt werden, entsteht eine engere Verbindung zwischen der kurzfristigen und langfristigen Performance.

Weitere Informationen über die Vergütungspläne für die Geschäftsführung können dem Vergütungsbericht (Remuneration Report) entnommen werden.

30 Geschäftsvorfälle mit Nahestehenden Personen und Unternehmen

Vergütung der Mitglieder der Geschäftsleitung

Über die Vergütung des Vorstands, der die Schüsselpositionen für die Gruppe umfasst, wird im Folgenden anhand der gemäß IAS 24 „Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen“ definierten Kategorien berichtet. Diese Angaben umfassen den insgesamt innerhalb des Konzerns angefallen Vergütungsaufwand, jedoch nicht die individuell gezahlten Vergütungen.

Zusätzliche Informationen über die Bezüge der Geschäftsführung können im Remuneration Report nachgelesen werden.

(in Mio. £) 2011 2010
Kurzfristig fällige Leistungen an Arbeitnehmer 6,2 5,8
Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 0,1 0,1
Anteilsbasierte Vergütung 4,1 2,0
10,4 7,9

31 Operating-Leasing-Vereinbarungen

Der Konzern als Leasingnehmer

(in Mio. £) 2011 2010
Erfolgswirksam erfasste Mindest-Leasingzahlungen im Rahmen von Operating-Leasingvereinbarungen während der Periode 29,6 29,5

Die folgende Übersicht zeigt die zum 30. Juni 2011 ausstehenden Verpflichtungen des Konzerns für zukünftige Mindest-Leasingzahlungen im Rahmen nicht kündbarer Operating-Leasing-Vereinbarungen mit den folgenden Fälligkeiten:

(in Mio. £) 2011 2010
Innerhalb eines Jahres 27,3 13,7
Zwischen zwei und fünf Jahren 56,6 45,7
Nach fünf Jahren 14,8 10,9
98,7 70,3

32 Veränderung der Netto-Verschuldung

(in Mio. ) 01.07.2010 Cashflow Wechselkursveränderung 30.06.2011
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 74,7 -27,0 7,4 55,1
Bankdarlehen und Überziehungen -151,9 -38,0 - -189,9
Netto-Verschuldung -77,2 -65,0 7,4 -134,8

Die obige Tabelle ist eine ergänzende Information zur Darstellung der Veränderung der Netto-Verschuldung, die sich aus den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten abzüglich der Bankdarlehen und Überziehungskredite ergibt.

33 Erwerb eines Tochterunternehmens

Am 20. Mai 2011 hat der Konzern die 3 Story Software LLC, ein Vendor-Management-Software-Unternehmen in Connecticut, USA, für einen Kaufpreis von Mio. £6,0 erworben. Der Zweck dieses Erwerbs ist das Angebot und die Entwicklung von Software-Diensten für die Unternehmen des Hays-Konzerns als eine weitere Verbesserung der im Zusammenhang mit größeren Geschäftskunden angebotenen Dienstleistungen. Dieser Geschäftsvorfall wurde gemäß der Erwerbsmethode bilanziert.

-(in Mio. £) Buchwert Anpassung an beizulegenden Zeitwert Beizulegender Zeitwert
Erworbenes Netto-Vermögen:
Immaterielle Vermögenswerte - 5,8 5,8
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 0,1 - 0,1
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 0,1 - 0,1
0,2 5,8 6,0
Goodwill -
Kaufpreis, gesamt 6,0
Erfüllung des Kaufpreises:
Gezahlte Barmittel in der Periode 4,0
Aufgeschobene Kaufpreiszahlung 2,0
6,0
Mittelabfluss aus dem Erwerb, netto 4,0
In bar erfüllt -0,1
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 3,9

Der beizulegende Zeitwert wurde anhand des Nutzungswertes des Vermögenswertes für den Konzern nach Berücksichtigung der alternativ möglichen Kosten für eine äquivalente Softwarelösung oder Umgestaltung der bestehenden Workflow-Systeme bestimmt.

Gemäß der aufgeschobenen Kaufpreisvereinbarung ist Gesellschaft verpflichtet definierte Meilenstein-Ziele zu vereinbarten Zeitpunkten über einen zweijährigen Zeitraum zu erreichen. Die im Rahmen der Anpassungsklauseln potentiellen vom Konzern zu zahlenden nicht abgezinsten Beträge belaufen sich auf bis zu Mio. £2,0.

Die im Zusammenhang mit dem Erwerb angefallenen Kosten, die in den allgemeinen Verwaltungskosten enthalten sind, betragen Mio. £0,2.

Aufgrund des Erwerbszeitpunkts trug die 3 Story Software LLC keine wesentlichen Erlöse oder Gewinne zum Ergebnis des Konzerns für den Zeitraum zwischen dem Erwerbszeitpunkt und Bilanzstichtag bei.

Wenn der Erwerb zum ersten Tag des Geschäftsjahres abgeschlossen worden wäre, hätte dies einen Anstieg der Konzernumsatzerlöse von Mio. £1,3 und des Jahresüberschusses von Mio. £0,4 zur Folge gehabt.

Konzern Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr zum 30. Juni 2011

Hays plc.

(in Mio. £) Anhang 2011 2010
Betriebsergebnis aus laufender Geschäftstätigkeit 118,2 39,1
Anpassungen bezüglich:
außerordentliche Aufwendungen und Erträge 5 -19.5 37,3
Abschreibungen auf Sachanlagen 9,4 11,8
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte 10,9 2,8
Verlust aus dem Abgang von Sachanlagen - 0,1
Nettoveränderung der Rückstellungen -2.4 -4.2
Anteilsbasierte Vergütung 12,5 8,5
10,9 56,3
Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit vor Veränderung des Working Capital 129,1 95,4
Veränderung des Working Capital
Zunahme (-) der Forderungen -93.5 -50.6
Zunahme (+) der Verbindlichkeiten 46,3 29,2
-47.2 -21.4
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 81,9 74,0
Einkommensteuerzahlungen -26.6 -22.1
Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 55,3 51,9
Investitionstätigkeit
Kauf von Sachanlagen -8.9 -6.1
Zahlungsmittelzuflüsse aus dem Verkauf von Anlagen 0,5 1,1
Kauf von immateriellen Vermögenswerten -9.7 -23.1
Auszahlungen für Investitionen des Vorjahres -3.2 -17.9
Zugeflossen Zinsen 1,0 0,7
Cashflow aus Investitionstätigkeit -20.3 -45.9
Finanzierungstätigkeit
Zinszahlungen -9.5 -4.0
Dividenden -79.7 -79.5
Erwerb eigener Aktien - -0.4
Erlöse aus der Ausübung von Aktienoptionen 1,2 0,2
Rückzahlung (-) von Schuldverschreibungen - -0.8
Erhöhung von Bankdarlehen und Überziehungskrediten 38,0 98,4
Altersversorgungsplanfinanzierung -12.0 -1.2
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -62.0 12,7
Netto-Zunahme (+) /-Abnahme (-) der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -27.0 18,7
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn des Jahres 32 74,7 55,0
Auswirkung von Währungskursänderungen 7,4 1,0
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Ende des Jahres 32 55,1 74,7

Konzern Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr zum 30. Juni 2011

Hays plc.

(in Mio. £) Aktien-

kapital
Kapitalrücklage Rücklage für

eigene Anteile
Gewinn-

Rücklagen
Sonstige

Rücklagen
Summe
Stand zum 1. Juli 2010 14,7 369,6 2,7 - 313,0 58,3 132,3
Währungsumrechnungsanpassungen - - - - 19,4 19,4
Mark-to-market-Bewertung von Derivaten - - - - 0,7 - 0,7
Versicherungsmathematischer Gewinn aus leistungsorientierten Pensionsplänen - - - 43,7 - 43,7
Steuer auf erfolgsneutral erfasste Posten - - - - 11,6 - - 11,6
Erfolgsneutral erfasste Nettoerträge - - - 32,1 18,7 50,8
Konzernjahresüberschuss - - - 80,1 - 80,1
Vollständiges Gesamtergebnis - - - 112,2 18,7 130,9
Dividenden - - - - 79,7 - - 79,7
Anteilsbasierte Vergütung - - - 4,9 6,7 11,6
Sonstige Veränderungen der Aktien - - - - 1,3 1,3
Stand 30. Juni 2011 14,7 369,6 2,7 - 275,6 85,0 196,4
für das Geschäftsjahr zum 30. Juni 2010
(in Mio. £) Aktien-

kapital
Kapitalrücklage Rücklage für

eigene Anteile
Gewinn-

Rücklagen
andere

Rücklagen
Summe
--- --- --- --- --- --- ---
Stand zum 1. Juli 2009 14,7 369,6 2,7 - 282,6 50,0 154,4
Währungsumrechnungsanpassungen - - - - 6,8 6,8
Versicherungsmathematischer Gewinn aus leistungsorientierten Pensionsplänen - - - 47,4 - 47,4
Steuer auf erfolgsneutral erfasste Posten - - - - 13,3 - - 13,3
Erfolgsneutral erfasste Nettoerträge - - - 34,1 6,8 40,9
Konzernjahresüberschuss - - - 9,3 - 9,3
Vollständiges Gesamtergebnis - - - 43,4 6,8 50,2
Dividenden - - - - 79,5 - - 79,5
Anteilsbasierte Vergütung - - - 6,5 0,7 7,2
Sonstige Veränderungen der Aktien - - - - 0,8 0,8 -
Stand 30. Juni 2010 14,7 369,6 2,7 - 313,0 58,3 132,3

Konzern Bestätigungsvermerk zum 30. Juni 2011

Hays plc.

Bestätigungsvermerk an den Vorstand der Hays plc

Wir haben den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr zum 30. Juni 2011, bestehend aus der Konzern-Gewinn-und -Verlustrechnung, der Konzern-Gesamtergebnisrechnung, der Konzern-Bilanz, der Konzern-Kapitalflussrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und dem Konzernanhang (Angaben 1 bis 33) geprüft. Die bei der Aufstellung angewendeten Rechnungslegungsvorschriften sind geltendes Recht und entsprechen den von der Europäischen Union übernommenen International Financial Reporting Standards (IFRS).

Dieser Bericht wurde nur für den Vorstand als Gesellschaftsorgan gem. Kapitel 3, Abschnitt 16 des Companies Act 2006 erstellt. Unsere Prüfungshandlungen wurden ausschließlich zur Bericht-erstattung über solche Sachverhalte durchgeführt, die im Rahmen eines Prüfungsberichts dem Vorstand der Gesellschaft zur Kenntnis gebracht werden müssen und für keinerlei sonstige Zwecke. Wir akzeptieren oder übernehmen im weitestgehend gesetzlich zulässigen Umfang für unsere Prüftätigkeit, für diesen Bericht oder für unsere Bestätigungsvermerke keine Verantwortung gegenüber Anderen als der Gesellschaft und dem Vorstand der Gesellschaft als Gesellschaftsorgan.

Verantwortung des Vorstands und der Abschlussprüfer

Gemäß der im „Directors‘ Responsibility Statement“ geschilderten Informationen, ist der Vorstand für die Aufstellung des Konzernabschlusses, und dass dieser ein zutreffendes Bild der Lage des Konzerns vermittelt, verantwortlich. Unsere Aufgabe ist es, den Konzernabschluss in Übereinstimmung mit geltendem Recht und den internationalen Prüfungsstandards (Großbritannien und Irland) zu prüfen. Diese Standards verlangen von uns, den ethischen Grundsätzen des „Auditing Practices Board“ (APB's) für Wirtschaftsprüfer zu entsprechen.

Umfang der Abschlussprüfung

Eine Prüfung ist so durchzuführen, dass hinreichende Sicherheit darüber erlangt wird, dass die im Abschluss enthaltenen Beträge und Angaben keine wesentlichen Falschaussagen aufgrund von Fehlern oder Betrug enthalten. Dies beinhaltet eine Beurteilung darüber, ob die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für die Gegebenheiten des Konzerns geeignet sind und ob diese einheitlich angewendet und angemessen erläutert wurden; ob die vom Vorstand im Rahmen der Bilanzierung vorgenommenen wesentlichen Schätzungen angemessen sind; und außerdem eine Bewertung der allgemeinen Darstellung des Konzernabschlusses. Darüber hinaus informieren wir uns über sämtliche im Geschäftsbericht (Annual Report) enthaltenen finanziellen und nicht finanziellen Angaben, um wesentliche Unstimmigkeiten mit dem geprüften Abschluss erkennen zu können. Wenn wir auf eine offensichtliche wesentliche Falschaussage oder Unstimmigkeit aufmerksam werden, berücksichtigen wir die Bedeutung dieser Falschaussage oder Unstimmigkeit in unserem Vermerk.

Bestätigungsvermerk des Konzernabschlusses

Nach unserer Überzeugung:

· stellt der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Lage des Konzerns zum 30. Juni 2011 sowie des Gewinns für das abgeschlossene Geschäftsjahr dar;

· ist der Konzernabschluss ordnungsgemäß in Übereinstimmung mit den von der Europäischen Union übernommenen IFRS erstellt worden;

· ist der Konzernabschluss ordnungsgemäß in Übereinstimmung mit den Anforderungen des „Companies Act 2006“ und gemäß den Anforderungen des Artikels 4 der IAS-Verordnung erstellt worden.

Bestätigungsvermerk zu anderen durch den „Companies Act 2006“ vorgeschriebenen Sachverhalten

Nach unserer Überzeugung entsprechen die Angaben im Lagebericht für das Geschäftsjahr dem Konzernabschluss.

Sachverhalte über die wir in Ausnahmefällen verpflichtend berichten müssen

In Bezug auf die folgenden Punkte haben wir nichts zu berichten:

Sofern gegeben, sind wir gemäß dem „Companies Act 2006“ verpflichtet, Ihnen mitzuteilen, dass:

· bestimmte verpflichtende Angaben bezüglich der Vergütung nicht gemacht werden;

· wir nicht alle Informationen und Erläuterungen, die wir für unsere Prüfung benötigen, erhalten haben.

Gemäß den Vorschriften für börsennotierte Unternehmen sind wir zur Untersuchung der folgenden Sachverhalte verpflichtet:

· die im Lagebericht enthaltenen Feststellungen des Vorstands in Bezug auf die Unternehmensfortführung;

· der Teil der Corporate Governance Erklärung, welcher sich auf die Einhaltung der neun Richtlinien des UK Corporate Governance Kodex in Bezug auf unsere Prüfung bezieht;

· bestimmte Passagen des Berichts an die Gesellschafter in Bezug auf die Vergütung des Vorstands.

Weitere Sachverhalte

Wir haben getrennt über den Jahresabschluss des Mutterunternehmens Hays plc für das Geschäftsjahr zum 30. Juni 2011 und über die Angaben im geprüften Vergütungsbericht des Vorstands berichtet.

London, Vereinigtes Königreich, 31. August 2011

**für und im Auftrag von Deloitte LLP

Chartered Accountants and Statutory Auditor

**

Ian Waller, Senior Statutory Auditor

Corporate Governance Bericht zum 30. Juni 2011

Hays plc.

Sehr geehrter Aktionär,

Hays ist ein starkes Unternehmen mit globaler Reichweite. Wir sind ein weltweit führender Personaldienstleister und vermitteln qualifiziertes und professionelles Fachpersonal, um Wachstum und Erfolg tausender Organisationen auf fünf Kontinenten voranzutreiben.

Als ich im November 2010 als Vorstandsvorsitzender der Hays plc ernannt wurde, hatte ich bereits erkannt, dass Hays sich sehr ernsthaft mit allen Aspekten der Governance auseinandersetzt und stets bemüht ist, nach dem Best Practice Standard vorzugehen. Mein Ziel ist es, sicherzustellen, dass sich der Vorstand der Hays plc sowie das gesamte Unternehmen im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit weiterhin den höchsten Corporate-Governance-Standards verpflichtet. Der Vorstand hat drei Aufgaben: die unternehmerische Führung des Geschäfts zu übernehmen, Verantwortung zu übernehmen, und die Vorstellungen unserer Aktionäre zu verstehen. Um all unseren Stakeholdern zu verdeutlichen, wie wir diese Ziele in diesem Jahr erreicht haben, wird sich dieser Bericht im Folgenden auf diese drei Themen konzentrieren.

Innerhalb des Vorstands und unseres Unternehmens sind wir bemüht, langfristige wirtschaftliche Erfolge durch feste Werte und Prinzipien im Rahmen unserer Unternehmenskultur zu sichern und zu fördern. In diesem Zusammenhang möchte ich gern in meinem ersten an Sie, sehr geehrte Aktionäre, gerichteten Corporate Governance Report zwei bedeutende Entwicklungen bezüglich Corporate Governance im Vereinigten Königreich während der vergangenen 12 Monate herausheben, die die Art und Weise, wie wir, der Vorstand, Ihr Unternehmen leiten, beeinflussen.

Die erste Entwicklung bezieht sich auf die Einführung eines UK Corporate Governance Code (der Kodex) als Ersatz für den 2008 Combined Kodex. Im Rahmen des Kodex wurden wesentliche Änderungen der Vorstandssteuerung vorgenommen. Die wesentlichsten Änderungen umfassen den Vorschlag einer jährlichen Wiederwahl sämtlicher Vorstandsmitglieder der FTSE 350-Unternehmen auf ihren Hauptversammlungen, die Berücksichtigung von Diversität bei der Ernennung neuer Vorstandsmitglieder, Festsetzung der Risikogrenze bei der Verfolgung strategischer Ziele sowie Regelungen zu den Bezügen der Geschäftsführung, einschließlich der Verwendung von Anreizen, um eine gewisse Risikobereitschaft zu fördern. Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass Ihr Vorstand und seine Ausschüsse entsprechend dieser Regelungen gehandelt haben. Weitere Informationen zu diesen speziellen Sachverhalten können an anderer Stelle des Corporate-Governance-Berichts und im Vergütungsbericht nachgelesen werden.

Die zweite Entwicklung betrifft die Einführung des UK Bribery Act, der am 1. Juli 2011 in Kraft trat. Dieses Gesetzt umfasst sämtliche globale Tätigkeiten einer Gesellschaft, die über einen Standort im Vereinigten Königreich verfügt. Dies haben wir im Geschäftsjahr als Anlass genutzt, unsere Anti-Bribery and Corruption Arrangements (Anti-Bestechungs- und Korruptionsvereinbarungen) zu überarbeiten. Dafür wurden vorher umfangreiche Risikoanalysen in jedem Land, in dem wir unsere Geschäfte betreiben, durchgeführt. Es wurde schließlich eine neue konzernweite Anti-Bestechungs- und –Korruptionsrichtlinie (einschließlich Leitlinien zum Erhalt und zur Vergabe von Geschenken und zum Thema Bewirtung) erstellt und das diesbezügliche Schulungsangebot für die Mitarbeiter des Konzerns erweitert. Weiterhin wurden Kontrollen bestimmter Lieferantenbeziehungen und Instrumente für die interne Berichterstattung im Zusammenhang mit der Einhaltung dieser Richtlinie installiert. Um die Effektivität dieser Instrumente und Regelungen sicherzustellen, wird der Vorstand in regelmäßigen Abständen Kontrollen und Untersuchungen durchführen.

Der Kodex ist für alle Unternehmen, deren Berichtsperiode am oder nach dem 29. Juni 2010 beginnt, anwendbar. Die Financial Services Authority verlangt von im Vereinigten Königreich an der Börse notierten Unternehmen, Angaben darüber zu machen, wie sie die wichtigsten der in Abschnitt 1 des Kodex enthaltenen Grundsätze umgesetzt haben und ob sie diese in Abschnitt 1 des Kodex erläuterten Grundsätze während des Geschäftsjahres eingehalten haben. Dieser Bericht erläutert, wie wir die wichtigsten Grundsätze des Kodex im Geschäftsjahr umgesetzt haben.

Alan Thomson, Vorsitzender des Vorstands

Compliance-Bericht

Während des Geschäftsjahres zum 30. Juni 2011 hat die Gesellschaft ausnahmslos den in Abschnitt 1 des Kodex spezifizierten Regelungen entsprochen. Weiterführende Informationen über den Kodex finden Sie auf der Website des Financial Reporting Council www.frc.org.uk.

Unternehmerische Führung

Vorstandsfunktionen

Der Vorstand ist so aufgestellt, dass er seine umfangreichen und langjährigen Erfahrungen und Fähigkeiten einsetzen kann, um die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens sicherzustellen, einen nachhaltigen langfristigen Unternehmenswert zu generieren und einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Der Vorstand bestimmt die Ziele für das Unternehmen, die Unternehmenskultur und Verhaltensstandards. Der Erfolg eines Unternehmens bemisst sich u.a. anhand der Ausgewogenheit von Chancen und Risiken, seiner Stärken und des daraus resultierenden eigenen Potentials und der effektiven Beseitigung von Schwachstellen. Im Wesentlichen, schafft der Vorstand den unternehmerischen Rahmen, in dem das Unternehmen gedeihen kann, ohne unverhältnismäßige Risiken einzugehen oder die Ressourcen der Welt übermäßig in Anspruch zu nehmen.

Alan Thomson steht dem Vorstand als Vorsitzender vor. Das Hauptziel des Vorsitzenden ist es, sicherzustellen, dass der Vorstand all seinen Aufgaben effektiv nachkommt. Weiterhin legt er die von den Senior-Managern und Mitarbeitern der gesamten Gruppe zu befolgenden Führungsstandards fest.

Als Teil seiner formalen Aufgaben als Vorsitzender:

• legt er die Sitzungsagenda fest;

• stellt er ausreichende, angemessene und zeitige Information aller Vorstandsmitglieder sicher;

• gewährleistet er, dass eine effektive Kommunikation mit Aktionären stattfindet und dass der Vorstand die Ansichten der Aktionäre versteht;

• stellt er sicher, dass der Vorstand genügend Zeit hat, um sich mit komplexen oder strategisch wichtigen Fragen zu befassen;

• sorgt er dafür, dass neue Geschäftsführer entsprechende Einführungsschulungen erhalten, die auf ihre spezifischen Anforderungen zugeschnitten sind;

• ist er verantwortlich für die Entwicklung des Vorstandes und seiner einzelnen Mitglieder, sowie eine optimale Wirksamkeit und aktives Engagement aller Mitglieder; und

• stellt er sicher, dass der Vorstand und seine Mitglieder mindestens einmal jährlich bewertet werden und alle drei Jahre Gegenstand externer Bewertungen sind.

Alistair Cox verwaltet und führt das operative Geschäft als Chief Executive Officer. Seine Hauptaufgabe ist es, die vom Vorstand festgelegten strategischen Pläne und Richtlinien umzusetzen und die Geschäfte zu steuern. Bei der Durchführung seiner Aufgaben:

• entwickelt, formuliert und schlägt er die Strategie und die strategischen Prioritäten für das Unternehmen vor;

• betreut er die Umsetzung der vereinbarten Strategie und der strategischen Prioritäten;

• steuert und optimiert er die betrieblichen Tätigkeiten und die Finanzergebnisse des Unternehmens;

• betreut und liefert er zusammen mit dem Group Finance Director die entsprechenden Informationen für die Aktionäre;

• betreut er die Entwicklung eines effektiven Senior Managementteams und regelt die Nachfolgeregelungen; und

• stellt er sicher, dass der Vorsitzende die aktuellen Geschäftsangelegenheiten regelmäßig beurteilen kann.

Die Aufgaben von Paul Venables als Finance Director innerhalb des Vorstands konzentrieren sich auf die Finanzlage des Unternehmens. Er ist verantwortlich für das Management der Beziehungen mit den wichtigsten Interessengruppen (Stakeholder), einschließlich der Beziehungen zu Aktionären und Banken, und überwacht die finanzielle Berichterstattung und die Kontrollsysteme des Unternehmens. Weiterhin unterstützt er den Chief Executive Officer im Zusammenhang mit operativen Sachverhalten.

Lesley Knox vertritt die non-Executive Directors und ist in ihrer Rolle als Senior Independent Director eine weitere Ansprechpartnerin für Aktionäre. Sie ist weiterhin für Angelegenheiten bezüglich der Performance und evtl. Nachfolge des Vorsitzenden verantwortlich.

Im Zusammenhang mit ihrer Funktion als Vorsitzende des Vergütungsausschusses (

Remuneration Committee) spielt Lesley eine wichtige Rolle im Hinblick auf die Vertretung der Aktionärsinteressen im Vorstand. Nach der Jahreshauptversammlung vom 9. November 2011 wird Lesley als Vorstandsmitglied zurücktreten und Paul Harrison wird sie als Senior Independent Director und Vorsitzender des Remuneration Committee ersetzen.

Paul Harrison ist gegenwärtig Vorsitzender des Prüfungsausschusses (Audit Committee) und leitet die Governance- und Kontrollmaßnahmen des Unternehmens, im Rahmen derer er für die Beziehung mit dem Abschlussprüfer verantwortlich ist und das Audit Committee im Vorstand vertritt. Mit Beschluss der Jahreshauptversammlung wird Paul als Vorsitzender des Audit Committee zurücktreten. Victoria Jarman, die am 1. Oktober 2011 zum non-Executive Director der Gesellschaft ernannt wird, wird die Nachfolge von Paul als Vorsitzende des Audit Committee nach der Jahreshauptversammlung antreten.

Alison Yapp in ihrer Funktion als Company Secretary und Unternehmensjuristin (General Legal Counsel) unterstützt den Vorsitzenden bei der Durchführung von Vorstandssitzungen, bietet Unterstützung und Beratung für die Geschäftsführung, und ist erste Ansprechpartnerin in Sachen Governance und in Bezug auf Rechtsfragen.

Lebensläufe, Fähigkeiten und Gewinn für das Unternehmen

Die Wirksamkeit des Vorstandes und seiner Ausschüsse wird von den Fähigkeiten und den Erfahrungen der einzelnen Vorstandsmitglieder bestimmt.

Die non-Executive Directors bringen eine unabhängige Betrachtungsweise in die Vorstandsdiskussionen und die Entwicklung der Unternehmensstrategie ein. Ihre Fähigkeiten und Erfahrungen stellen sicher, dass die erzielten Ergebnisse der Geschäftsführung im Zusammenhang mit der Erreichung der Unternehmensziele entsprechend hinterfragt werden. Weiterhin stellen sie die strikte Durchführung von Finanzkontrollen und die Umsetzung des Risikomanagementsystems sicher und sorgen dafür, dass diese den Anforderungen des Unternehmens entsprechen.

Die folgenden Profile belegen die langjährige Erfahrung, Unabhängigkeit und den Beitrag jedes Geschäftsführers für den Vorstand.

1. Alan Thomson(b)

Vorsitzender, 64

Am 10. November 2010 ernannter Vorstandsvorsitzender und Vorsitzender des Nominierungsausschusses; Ernennung zum non-Executive Director am 1. Oktober 2010. Alan ist Absolvent der Glasgow University mit einem MA in Geschichte und Wirtschaftswissenschaften. Gegenwärtig ist er Vorsitzender der Bodycote plc, ein international tätiges Unternehmen, das sich auf Materialveredelung durch Wärmebehandlung spezialisiert hat, und non-Executive Director der Alstom SA, ein französisches Unternehmen im Bereich der Energiegewinnung sowie Hersteller von Schienenfahrzeugen und Maschinen zur Übertragung von Strom. Er ist der direkte Vorgänger des gegenwärtigen Präsidenten des Institute of Chartered Accountants of Scotland und war zuvor Senior Independent Director und Vorsitzender des Audit Committee der Johnson Matthey plc und Group Finance Director der Smiths Group plc.

2. Alistair Cox

Chief Executive Officer, 50

Am 1. September 2007 in den Vorstand berufen, wurde er am 15. November 2007 zum Chief-Executive Officer ernannt. Alistair ist Chartered Engineer und hat einen MBA der Stanford Business School, Kalifornien. Bevor er 1982 zu Schlumberger wechselte, begann er seine Karriere bei British Aerospace. Weiterhin arbeitete er nach seinem Abschluss an der Business School 1991 für McKinsey & Company und danach (ab 1994) bei Blue Circle Industries (zuletzt Lafarge Gruppe genannt), wo er als Group Strategy Director begann und schließlich Regional Director für die Region Asien wurde. Vor seinem Eintritt bei Hays war er Geschäftsführer bei Xansa plc. Alistair ist non-Executive Director der 3i Group plc.

3. Paul Venables

Group Finance Director, 49

Paul ist Wirtschaftsprüfer (Chartered Accountant) und wurde am 2. Mai 2006 zum Group Finance Director ernannt. Zuvor arbeitete er 13 Jahre für Exel plc bevor diese Gesellschaft im Dezember 2005 von der Deutschen Post erworben wurde. Bei Exel hatte er verschiedene Führungspositionen im Finanzbereich und im operativen Management inne und war auch Group Finance Director, Mitglied des Vorstands der Exel plc und Vorsitzender des Acquisitions and Projects Review Board. Bevor er zu Hays kam, war Paul bei DHL Logistik, einem Geschäftsbereich von Deutsche Post World Net, tätig. Paul ist non-Executive Director der Wincanton plc.

4. Lesley Knoxa,b,c

Independent non-Executive Director, 57

Zum non-Executive Director am 30. April 2002 bestellt, ist sie Vorsitzende des Vergütungsausschusses und Senior Independent Director. Lesley studierte Rechtswissenschaften an der Universität Cambridge. Sie begann ihre Karriere im Handelsbankwesen bei Kleinwort Benson, wo sie zum Group Director und zur Leiterin der Abteilung Institutional Asset Management avancierte. Im Jahr 1999 war sie Mitbegründerin der British Linen Advisors (ein Beratungsunternehmen im Bereich Corporate Finance), wo sie bis 2002 Director war. Sie ist Vorsitzende der Allianz Trust plc, Vorsitzende der Grosvenor Group Limited, eine Treuhänderin der Grosvenor Estates, non-Executive Director der SAB Miller plc und Vorsitzende der Design Dundee Limited. Lesley verfügt über einmalige strategische Informationen bezüglich des Geschäfts und hat dem Vorstand die Ansichten der Aktionäre in Bezug auf die Unternehmensergebnisse und die Vergütungsstrategien näher gebracht. Nach neunjähriger Tätigkeit als Vorstandsmitglied wird Lesley nach Beschluss der Jahreshauptversammlung am 9. November 2011 von ihrem Posten zurücktreten.

5. William Ecclesharea,b,c

Independent non-Executive Director, 55

William Eccleshare wurde am 24. November 2004 zum non-Executive Director bestellt. William absolvierte ein Studium an der Universität Cambridge, das er mit einem Master in Geschichte abgeschlossen hat. Bevor er zu Hays kam, war er Chairman und CEO der Young & Rubicam EMEA und Wunderman EMEA. Er hatte führende Postionen bei McKinsey & Company inne, und war Vorsitzender und Chief Executive Officer von BBDO Europe, wo er für die Bereiche Advertising, Direct Marketing, Digital und Public Relations in 44 Ländern verantwortlich war. Er ist Präsident und Chief Executive Officer der Clear Channel International, der weltweit größten Outdoor-Werbung-Medienagentur. William spielte bei der Entwicklung der neuen Hays-Markenidentität eine wichtige Rolle und leistet weiterhin einen wertvollen Beitrag, insbesondere, wenn es um die Belange der internationalen Märkte der Gruppe geht.

6. Paul Harrisona,b,c

Independent non-Executive Director, 47

Als Wirtschaftsprüfer, wurde Paul am 8. Mai 2007 zum non-Executive Director ernannt; er ist Vorsitzender des Audit Committee. Er war Senior Manager bei Price Waterhouse, heute PricewaterhouseCoopers LLP, und war in den Bereichen Prüfung und Beratung börsennotierte und nicht börsennotierte Großunternehmen tätig. Als Group Financial Controller ist er der The Sage Group plc im Jahr 1997 beigetreten und wurde im April 2000 Group Finance Director. Als erfahrener und pragmatischer Finance Director leistet Paul einen wertvollen Beitrag im Prüfungsausschuss und im Vorstand.

7. Richard Smelta,b,c

Independent non-Executive Director, 54

Richard Smelt wurde am 15. November 2007 zum non-Executive Director ernannt. Richard studierte Psychologie an der University of Leeds, ist Mitglied des Chartered Institute of Personal und Development und hat einen MBA der London Business School. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung im HR-Management war er Group Human Resources Director der Carphone Warehouse Group plc, bis er bei Northern Rock plc als Group Human Resources Director, eintrat. Gegenwärtig ist Richard im Private Equity Bereich tätig. Richard hatte großen Einfluss auf die Verbesserung der Schlüsselfähigkeiten der weltweiten Mitarbeiter und hat die Geschäftsführung bei der Entwicklung eines branchenführenden Weiterbildungsprogramms für alle Angestellten unterstützt.

8. Paul Stonehama,b,c

Independent non-Executive Director, 49

Paul wurde am 24. November 2004 als non-Executive Director ernannt. Er hat einen Abschluss in Soziologie der Universität von Western Ontario und einen MBA der Harvard University. Zuvor war er President of Global Business Development bei Colgate Palmolive, wo er die globale Leitung der Oral Care, Personal Care und Home Care-Segmente übernahm. Frühere Tätigkeiten umfassen seine Funktion als Managing Director bei Boots Healthcare International und seine Mitgliedschaft im Boots PLC Executive Committee, seine Position als Geschäftsführer der Alberto Culver International und verschiedene Führungspositionen bei Procter & Gamble in den Bereichen Markeneinführung und Markenpositionierung. Gegenwärtig ist er Chief Executive Officer der Ghd Group Holdings Ltd, ein Haarpflege-Unternehmen. Paul leistet einen entscheidenden Beitrag zur Umsetzung der Unternehmensstrategie. Durch seine im Zusammenhang mit der Führung globaler Unternehmen erlangten Erfahrungen und ausgeübten Tätigkeiten in fünf verschiedenen Ländern bringt er eine internationale Sicht in die Vorstandsdebatten ein.

9. Alison Yapp

Company Secretary und Unternehmensjuristin (General Legal Counsel), 45

Am 30. Januar 2006 wurde Alison Yapp zum Company Secretary und General Legal Counsel ernannt. Im Jahr 1990 wurde sie zur Rechtsanwältin bestellt. Sie begann ihre Karriere bei Turner Kenneth Brown, im Bereich der Beratung von Unternehmen bevor sie in die Industrie wechselte. Sie blickt auf 20-jährige Erfahrungen im Zusammenhang mit zahlreichen internationalen Konzernen in den Bereichen Engineering, Industrial- und Support-Services zurück. Bevor sie zu Hays kam, war sie Company Secretary und Group Legal Adviser der Charter plc (jetzt: Charter International plc), einem internationalen Produktionsunternehmen. Davor hatte sie verschiedene Positionen im Rechtsbereich und im Verwaltungsbereich bei Johnson Matthey plc und Cookson Matthey Ceramics plc inne.

Alle non-Executive Directors werden vom Vorstand gemäß dem Kodex als unabhängig eingestuft. Die Ernennungsurkunden für non-Executive Directors sind am Sitz der Gesellschaft und vor jeder Hauptversammlung einsehbar.

Eine Proforma-Ernennungsurkunde ist auf der Website der Gesellschaft auf haysplc.com einsehbar.

a Prüfungsausschuss (Audit Committee)

b Nominierungsausschuss (Nomination Committee)

c Vergütungsausschuss (Remuneration Committee)

Nomination Committee

Überprüft die Struktur und Zusammensetzung des Vorstands und übernimmt die Leitung des Prozesses für die Suche und Auswahl neuer Vorstandsmitglieder. Weitere Informationen über die Tätigkeiten des Nomination Committee sind dem Nomination Committee Report zu entnehmen.

Remuneration Committee

Bestimmt und vereinbart zusammen mit dem Vorstand die Richtlinie für die Bezüge des Vorstandsvorsitzenden, der Executive Directors, des Company Secretary und bestimmter Senior Manager des Konzerns. Nähere Angaben zur Vergütungspolitik des Konzerns sind dem Remuneration Report zu entnehmen.

Audit Committee

Stellt sicher, dass das Unternehmen einheitliche Finanzberichterstattungs- und interne Kontrollprozesse anwendet und ein angemessenes Verhältnis zu dem Abschlussprüfer besteht. Nähere Angaben über die Tätigkeit des Audit Committee sind dem Audit Committee Report zu entnehmen.

Company Secretary

Der/die Company Secretary ist für eine reibungslose Kommunikation zwischen dem Vorstand und seinen Ausschüssen sowie zwischen Senior Management und den non-Executive Directors verantwortlich. Sie/Er betreut die Ernennung neuer Vorstandsmitglieder und unterstützt diese bei evtl. beruflichen Weiterbildungsprogrammen. Er ist für die Einhaltung der Vorstandsmodalitäten sowie der gültigen Verordnungen und Vorschriften verantwortlich. Der Company Secretary steht allen Vorstandsmitgliedern beratend und unterstützend zur Seite und berät den Vorstand in Sachen Governance.

Interne Revision

Ermöglicht die Identifizierung von Risiken und führt Bewertungen und Tests der Kontrollen durch, die die Risiken mindern sollen. Weitere Informationen über die Arbeit der internen Revision sind dem Audit Committee Report zu entnehmen.

Management Board

Unter dem Vorsitz des Chief Executive Officers ist diese Stelle für die Überwachung aller Geschäfte der Gruppe und aller Funktionsbereiche verantwortlich.

Konzernfunktionen

Bestimmte Verwaltungsfunktionen werden auf Konzernebene überwacht und berichten durch verschiedene Mitglieder des Vorstands. So erstatten z. B. die Bereiche Finanzen, Investor Relations, Versicherung, Steuern und Treasury über den Group Finance Director und die Bereiche Compliance und Umwelt, Gesundheit und Sicherheit über den Company Secretary Bericht. Alle Prozesse sind eindeutig definiert, um sicherzustellen, dass die Tätigkeiten dieser Funktionsbereiche das Risikoprofil der Organisation verringern.

Konzernrichtlinien

Der Vorstand ist für die Erstellung adäquater Richtlinien und Verfahren verantwortlich. Diese werden überprüft und bei Bedarf angepasst, um die Einhaltung von Gesetzen und Verordnungen sicherzustellen und um sicherzugehen, dass diese effektiv sind, um ein angemessenes internes Kontrollsystem zu gewährleisten. Gleichzeitig sollen sie ein geeignetes Rahmenwerk für die Geschäftstätigkeiten und Konzernfunktionen bilden.

Wie der Vorstand arbeitet

Der Vorstandsvorsitzende bereitet zusammen mit der Company Secretary die Agenda jeder Sitzung vor, die zusammen mit zusätzlichen Informationen in der Woche vor dem Meeting versendet wird. Die Zusammenstellung von Informationen an die Vorstandsmitglieder (Board packs) umfasst die monatlichen Berichte zum internen Rechnungswesen, zusammenfassende Informationen zu wirtschaftlichen und geschäftlichen Sachverhalten sowie wesentliche Investitionsvorhaben, Berichte über die Beziehungen zu Investoren und Updates zur Umsetzung der wesentlichen Strategiepläne.

Der Plan für den Besuch von Geschäftsstellen in Großbritannien und im Ausland wird von der Company Secretary erstellt und mit dem Vorstandsvorsitzenden abgestimmt. Dies gibt dem Vorstand die Möglichkeit, die Geschäfte und Schlüsselmärkte im Verlauf des Jahres besser zu verstehen und wertvolle Erkenntnisse durch direkten Kontakt mit den Business-Managern vor Ort zu sammeln.

Für Vorstandsmitglieder besteht außerdem die Möglichkeit, bei Bedarf unabhängige professionelle Beratung auf Kosten des Unternehmens in Anspruch zu nehmen. Alle Vorstandsmitglieder dürfen außerdem die Beratungsleistungen der Company Secretary in Anspruch nehmen.

Aufgaben des Vorstands

Die folgenden Aufgaben sind dem Vorstand vorbehalten:

• Feststellung der Finanzergebnisse und anderer Finance-, Corporate- und Governance-Sachverhalte;

• Genehmigung wesentlicher Verträge;

• Verabschiedung der Konzernstrategie;

• Genehmigung von Vorstandsernennungen;

• Dividendenvorschläge und Beschluss der Dividendenpolitik;

• Prüfung wesentlicher Rechtsstreitigkeiten;

• Genehmigung wesentlicher Investitions- oder Akquise-Vorhaben und Veräußerungen;

• Jährliche Überprüfung der Wirksamkeit interner Kontrollen und Art und Umfang der durch die Geschäftsführung festgestellten wesentlichen Risiken sowie der zugehörigen Strategie zur Beseitigung dieser Risiken;

• Genehmigung des jährlichen Budgets.

Ausschüsse des Vorstands

Unsere non-Executive Directors haben durch die Arbeit, die sie in unseren Ausschüssen erbringen, eine wichtige Governance-Funktion. Der Vorsitzende und die Mitglieder jedes Ausschusses werden nachfolgend im Einzelnen vorgestellt. Der Vorstand hat sichergestellt, dass mindestens ein Mitglied des Audit Committee dem aktuellen Stand entsprechende und angemessene Erfahrungen im Finanzbereich besitzt. Die Ausschüsse können professionelle Beratung auf Kosten des Unternehmens in Anspruch nehmen.

Audit Committee

Paul Harrison, Vorsitzender

Lesley Knox, William Eccleshare, Paul Stoneham, Richard Smelt

Nomination Committee

Alan Thomson, Vorsitzender

William Eccleshare, Paul Harrison, Lesley Knox, Richard Smelt, Paul Stoneham

Remuneration Committee

Lesley Knox, Vorsitzende

William Eccleshare, Paul Harrison, Richard Smelt, Paul Stoneham

Richard Smelt wurde am 23. März 2011 als Mitglied des Audit Committee ernannt.

Richtlinien (Terms of Reference)

Der Vorstand hat für jeden Ausschuss definierte Richtlinien festgelegt, die auf der Website des Unternehmens, auf haysplc.com, und auch auf Anfrage bei der Company Secretary erhältlich sind. Im Verlauf des Jahres, hat jeder Ausschuss seine Richtlinien überprüft, um sicherzustellen, dass die „Best Practice“-Leitlinie und die Unternehmensrichtlinien und –verfahren eingehalten wurden. Infolge dieser Überprüfungen wurden kleine Änderungen an der Richtlinie für das Audit Committee vorgenommen, um die 2010 überarbeitete ISCA-Richtlinie zu berücksichtigen. Änderungen betrafen ebenfalls die Richtlinie für das Nomination Committee, damit diese die jährliche Prüfung der Struktur, Größe, und Zusammensetzung des Vorstands berücksichtigt und die Kodex-Anforderungen bezüglich Vielfältigkeit auch in Bezug auf das Geschlecht im Rahmen der Suche geeigneter Kandidaten einbezieht. Die Richtlinie des Remuneration Committee wurden geändert, um den Anforderungen des Kodex in Bezug auf die Risiko und Vergütungsrichtlinie der Gesellschaft Rechnung zu tragen. Dies betrifft den Vorschlag, dass die Leistungskriterien den Unternehmenszielen entsprechen und auch nicht-finanzielle Kennzahlen in die Bewertung einbezogen werden sollen. Weitere Änderungen wurden außerdem vorgenommen, um der im Oktober 2010 veröffentlichten ICSA Guidance zu entsprechen, die die Mitgliedschaft in einem Ausschuss und Abfindungszahlungen betrifft (Pflicht eines Vorstandsmitglieds, Verluste zu mindern).

Betriebliche Managementstrukturen

Die Verantwortung für das Management und den Betrieb des Unternehmens ist dem Chief Executive Officer übertragen, der durch das Managment Board agiert. Der Chief Executive Officer ist Vorsitzender des Management Boards, das sich aus dem Group Finance Director, den Regional Managing Directors, dem Group HR Director, dem Group Marketing Director, dem Group IT Director und der Company Secretary sowie dem General Legal Counsel zusammensetzt. Für Management Board bestehen eindeutige Befugnisse bezüglich seiner täglichen Aktivitäten.

Jeder Regional Managing Director agiert durch sein Regional Operating Board. Dieses wird vom Regional Managing Director geführt und besteht aus der Geschäftsführung des jeweiligen regionalen Standorts und der jeweiligen regionalen Funktionsbereich einschließlich Finanzen, HR und Marketing.

Jedes Unternehmen erhält die größtmögliche Unabhängigkeit, ist jedoch verpflichtet seine Geschäftstätigkeit innerhalb des internen Kontrollrahmens auszuüben, der durch die Konzernrichtlinien und Verfahrenshandbücher definiert wird.

Risikomanagement und Internes Kontrollwesen

Der Vorstand ist für den Risikomanagementprozess des Konzerns, das interne Kontrollsystem und für die Aufrechterhaltung und Überprüfung ihrer Wirksamkeit verantwortlich. Der Vorstand überprüft jährlich Art und Umfang der wesentlichen vom Management festgestellten Risiken (sowohl vor und nach Maßnahmen zur Reduzierung der Risiken) und die aktuellen Pläne zur Beseitigung dieser Risiken. Dieser Prozess erfordert die Berichterstattung der wesentlichsten festgestellten Risiken an den Vorstand, damit dieser sich einen Überblick über die wesentlichsten Risiken für das Unternehmen verschaffen kann. Der Vorstand wiederum berücksichtigt die zur Erreichung der Unternehmensziele angemessene Risikobereitschaft. Im Mai 2011 hat der Vorstand Art und Umfang der wesentlichen Risiken des Konzerns überprüft und festgestellt, dass die Risiken und die ihnen zugeordneten Prioritäten angemessen sind und dass Aktionspläne formuliert und Verantwortlichen zugewiesen wurden, um angemessen auf die Risiken zu reagieren. Der Vorstand hat weiterhin die vom Management festgestellten wesentlichsten regionalen Risiken berücksichtigt.

Das tägliche Risikomanagement wird vom Vorstand überwacht, der ein Risikomanagementsystem installiert hat, im Rahmen dessen die wesentlichsten Konzernrisiken zweimal im Jahr untersucht werden. Außerdem führen die regionalen Einheiten eine Bewertung der strategischen und operativen Risiken innerhalb ihrer Regionen durch. Jedes Risiko wird nach Eintrittswahrscheinlichkeit und dem möglichen Schaden in finanzieller Hinsicht sowie für die Reputation bewertet. Für die kontrollierbaren Risiken werden angemessene Maßnahmen und Strategien zur Reduzierung der Risiken ergriffen. Die Fortschritte des Risikomanagementprozesses werden dem Vorstand berichtet. Während der Periode hat der Vorstand die Maßnahmen zur Bekämpfung von Risiken mit hoher Priorität überprüft und sich mit den neu festgestellten Risiken beschäftigt.

Darüber hinaus werden Risiken durch die Übertragung von Befugnissen und andere durch den Vorstand genehmigte schriftlich festgehaltene Richtlinien und Verfahren kontrolliert; diese Risiken werden durch die zentralen Funktionsbereiche überwacht. Die Konzernrichtlinien und Verfahrensanweisungen sowie das Handbuch zur Finanzberichterstattung, die alle Geschäftstätigkeiten des Konzerns umfassen, gewährleisten, dass eine Mindestanzahl von Unternehmens-, Bilanzierungs-, Finanz-, und Geschäftskontrollen eingerichtet sind, damit eventuelle Feststellungen ordnungsgemäß und unverzüglich dem Senior Management und Vorstand mitgeteilt werden können. Die Handbücher werden regelmäßig überarbeitet und aktualisiert um sich ergebende Verfahrensänderungen abzubilden. Der Code of Conduct und die Ethics Policy des Konzerns definieren das vom Mitarbeiter erwartete Verhalten bei der Ausführung der jeweiligen Aufgaben.

Die Gesellschaft verfügt über einen umfassenden Budgetierungs- und Finanzberichterstattungsprozess. Die Jahresplanungen werden auf Ebene der einzelnen Geschäftseinheiten und auf Konzernebene überprüft und genehmigt. Dieser Prozess umfasst die Identifikation und Quantifizierung signifikanter Markt- und Betriebsrisiken. Die Monatsergebnisse werden mit dem Budget und Vorjahresergebnissen verglichen. Auf Grundlage der monatlichen Ergebnisse der internen Berichterstattung werden Abweichungen vom Plan analysiert und erläutert und die wesentlichen Kennzahlen einschließlich detaillierter Erklärungen für die Abweichungen und Veränderungen im Vergleich zu den Prognosen an den Vorstand weitergegeben.

Die Konzernabteilung Interne Revision konzentriert sich ebenfalls auf die Identifikation von Risiken und führt Untersuchungen und Tests der für die Reduzierung der Risiken installierten Kontrollen durch. Die der Abteilung zur Verfügung stehenden Ressourcen werden, falls nötig, durch unabhängige externe Spezialisten ergänzt, die die Risiken und die Einhaltung der Konzernrichtlinien und –verfahren überprüfen. Um sicherzustellen, dass die wesentlichen Kontrollziele erreicht werden, sind die wichtigsten Kontrollen Gegenstand regelmäßiger Überprüfungen. Die Geschäftsleitung und das Audit Committee erhalten bei jedem Treffen Berichte über die Wirksamkeit der operativen und finanziellen Kontrollen. Während dieser Treffen werden außerdem Maßnahmen mit der Geschäftsführung vereinbart und umgesetzt.

Die Mechanismen und Kontrollen des Konzerns sollen die Risiken kontrollieren, das Vermögen des Konzerns sichern und die Verlässlichkeit der innerhalb des Unternehmens genutzten und für Veröffentlichungszwecke bestimmten Informationen gewährleisten. Die Systeme kontrollieren vielmehr das Risiko des Nichterreichens gesetzter Ziele als dieses Risiko zu beseitigen. Dabei kann lediglich ein hinreichender, jedoch kein absoluter Schutz vor wesentlichen falschen Angaben oder Verlusten gewährleistet werden.

Die Risiken, die mit großer Wahrscheinlichkeit die Finanzlage und das Image des Unternehmens schädigen können, stellen für den Konzern die wesentlichsten auf der nächsten Seite aufgeführten Risiken dar und werden im Folgenden erläutert.

Bericht über das interne Kontrollwesen

Die Verantwortung für die Untersuchung der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems des Konzerns obliegt dem Audit Committee. Das Audit Committee hat die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, d.h. sämtliche wesentliche Kontrollen, einschließlich der finanziellen, operativen und Compliance-Kontrollen und das Risiko-Management-System, für das Geschäftsjahr zum 30. Juni 2011 überprüft und ist zu dem Ergebnis gelangt, dass dieses im Einklang mit der überarbeiteten vom Financial Reporting Council veröffentlichten Turnbull-Richtlinie – Internal Controll: Revised Guidance for Directors on the Combined Code (Oktober 2005) steht. Dieser Bericht über das interne Kontrollwesen wurde vom Audit Committee überprüft und bestätigt. Weitere Informationen über das interne Kontrollsystem des Konzerns sind dem Audit Committee Report zu entnehmen.

WESENTLICHE RISIKEN

Zyklische Marktbedingungen

Die Ergebnisse des Konzerns werden wesentlich durch die Veränderungen der gegebenen Wirtschaftslage im Vereinigten Königreich, Australien, Deutschland und Frankreich beeinflusst.

Die Diversifizierung der Geschäftstätigkeiten in Vermittlung von Zeitarbeit und Festanstellungen für den öffentlichen und privaten Sektor des Konzerns schafft dabei ein Gleichgewicht. Außerdem ist der Konzern in 31 Ländern vertreten und auf 20 Fachbereiche spezialisiert.

Die Kostenstruktur der Gruppe ist sehr variabel und ist auf die Geschäftstätigkeit ausgerichtet.

Der Konzern stellt sicher, dass die Höhe der Netto-Verschuldung auf einem niedrigen Niveau gehalten wird.

Der Konzern generiert einen hohen Cashflow bei geringem Investitionsbedarf. Die Cashflow-Generierung hat hohe Priorität und der Konzern hat angemessene Investitionen in seine Bonitätskontrollen und die Working-Capital-Managementprozesse getätigt.

Wettbewerb

Der Konzern ist in Bezug auf die Wettbewerbssituation zahlreichen Branchenrisiken ausgesetzt. Dies betrifft insbesondere die stetig steigende Nutzung der sozialen Medien und den wachsenden Trend zur ausgelagerten Arbeitsbeschaffung; dies übt Druck auf die Margen aus.

Durch unsere Präsenz in zahlreichen Ländern und unser vielfältiges Segmentangebot konnten wir einige multidisziplinäre Aufträge bei großen Unternehmen gewinnen. Dies hat unser Verhältnis zu diesen Kunden erheblich gestärkt und unseren Anteil an ihren Ausgaben für Personalbeschaffung sowie den Marktanteil in den Märken, in denen wir vertreten sind, erhöht.

Marktveränderungen in Bezug auf Branchentrends einschließlich der Entwicklungen bezüglich sozialer Netzwerke werden von uns beobachtet. Wir werden weiterhin in unsere Online-Präsenz investieren, um so eine engere Kundenbindung zu schaffen.

Qualifiziertes Personal

Die Umsetzung der Wachstumspläne des Konzerns hängt von seiner Fähigkeit ab, geeignetes Personal einzustellen, zu schulen, weiterzubilden und an sich zu binden.

Wir werden weiterhin dafür sorgen, dass die Vergütungsleistungen insgesamt wettbewerbsfähig bleiben.

Es wurde verstärkt ein Schwerpunkt auf die internen Personalbeschaffungstätigkeiten und Weiterbildungsmöglichkeiten (beispielsweise durch E-Learning) gelegt.

Die installierten Weiterbildungsprogramme für Führungspersonal bieten die Möglichkeit, das Potenzial von Führungskräften zu fördern.

In sämtlichen Regionen werden jährliche Nachfolgepläne erstellt, in denen die für die Führungsposition geeigneten Mitarbeiter genannt und Optionen für die Nachfolge aufgezeigt werden.

Für die Top-360-Mitarbeiter des Konzerns unterhalten wir mittel- bis langfristige Anreizprogramme, die das Engagement dieser Mitarbeiter in Bezug auf die Wachstumsziele des Konzerns stärken sollen.

Compliance-Risiko

Bevor wir Bewerber in entsprechende Positionen vermitteln, sind bestimmte Überprüfungen erforderlich. Im Zusammenhang mit bestimmten Job-Positionen und in bestimmten Branchen sind diese Überprüfungen gemäß den anwendbaren Gesetzen gründlicher durchzuführen. Unvollständige, nicht durchgeführte oder nicht aktualisierte Überprüfungen könnten rechtliche, finanzielle und rufschädigende Konsequenzen mit sich bringen.

Alle neuen Mitarbeiter erhalten Schulungen bezüglich der ihren jeweiligen Aufgaben entsprechenden gültigen operativen Standards. Die Compliance-Abteilung unterstützt und berät die Berater dabei.

Einige unserer Fachgebiete wie beispielsweise Bildung und Gesundheitswesen unterliegen einem größeren Risiko und sind daher zusätzlichen Verfahren und Kontrollen unterworfen, um sicherzustellen, dass die operativen Standards eingehalten werden.

In Ländern, in denen Gesetze zusätzliche Anforderungen stellen, werden Compliance-Experten hinzugezogen. Dies betrifft beispielsweise die Fachgebiete Arbeitssicherheit und –gesundheit in Australien.

Im Rahmen von Stichproben aus den Bewerberunterlagen prüfen spezielle Compliance-Prüfer die Einhaltung der Standards, um sicherzustellen, dass angemessene Sicherheitsüberprüfungen stattfinden und die gesetzlichen und vertraglichen Vorschriften sorgfältig eingehalten werden.

Technologische Abhängigkeit

Die ständige Weiterentwicklung und Einführung neuer Systeme ist für den Konzern wesentlich. Die Dienstleistungen für Kunden und Arbeiter hängen immer mehr von der Leistung und Integrität der Systeme (von Hays und seinen Kunden) ab. In diesen Systemen werden zahlreiche vertrauliche Informationen abgelegt.

Technische Systeme werden in verschiedenen Datenzentren verwaltet. Der Konzern kann den Verlust eines Datenzentrums durch die Errichtung von Disaster Recovery Sites, die in verschiedenen Regionen lokalisiert sind, kompensieren und die laufende Geschäftstätigkeit sicherstellen.

Datenschutz hat weiterhin höchste Priorität. Unsere Datenzentren unterliegen speziellen vertraglichen Verpflichtungen, die angemessene Verfahren bezüglich Umgang und Speicherung personen-bezogener Daten gewährleisten.

Die Gesellschaft verfügt über Datenschutz- und Sicherheitsrichtlinien und, wo rechtlich möglich, werden E-Mail-Überwachungsprogramme eingesetzt um mögliche Vergehen festzustellen, die daraufhin untersucht werden.

Vertragsrisiko

Der Konzern schließt Verträge mit Kunden. Einige dieser Verträge können im Zusammenhang mit den gewünschten Tätigkeiten belastende Verträge darstellen.

Im Rahmen der Vertragsverhandlungen versucht die Geschäftsführung das Risiko zu minimieren und sicherzustellen, dass die Art des Risikos und die möglichen Auswirkungen bekannt sind.

Unsere Rechtsabteilung verfügt über umfangreiches Wissen und langjährige Erfahrungen, sodass sie die Geschäftsführung über die mit Verträgen einhergehenden Risiken und den Risikograd aufklären und sie dahingehend beraten kann.

Die wesentlichen Verträge werden in Bezug auf ihre Risiken überprüft, um Verbesserungen bei der Ausführung unserer Dienstleistungen für unsere Kunden festzustellen und umzusetzen.

Verträge, die unübliche Geschäftsbedingungen beinhalten, werden durch den Group Finance Director geprüft und von diesem genehmigt.

Währungsrisiko

Durch die umfassende Geschäftstätigkeit des Konzerns außerhalb des Vereinigten Königreiches, ist der Konzern dem Risiko schwankender Währungskurse ausgesetzt.

In Australien und den europäischen Märkten erzielte Gewinne stellen einen wesentlichen Teil des Konzerngewinns dar. Der Konzern betreibt im Zusammenhang mit Fremdwährungen kein aktives Risikomanagement. Jedoch werden die Richtlinien zu diesem Thema ständig überprüft.

DIE SICHT DER AKTIONÄRE VERSTEHEN

Verantwortlichkeiten

Durch unterschiedliche Maßnahmen versucht Hays sich einen Überblick über die Ansichten der Aktionäre und der anderen Stakeholder zu verschaffen. Das Feedback, das wir durch diese Maßnahmen erhalten, wird regelmäßig an den Vorstand weitergeleitet.

Die Hauptverantwortung für die Interaktion mit den Gesellschaftern liegt beim Vorstandsvorsitzenden, dem Chief Executive Officer und dem Finance Director, die durch die Investor-Relations- und Verwaltungs-Abteilungen sowie von externen Beratern unterstützt werden.

Lesley Knox in ihrer Funktion als Senior Independent Director kümmert sich um Angelegenheiten von Aktionären, die durch die normalen Kommunikationswege und installierten Verfahren nicht geklärt werden konnten oder für die die normalen Kommunikationswege und Verfahren nicht geeignet sind. Lesley leistet einen wertvollen Beitrag zum Verständnis des Vorstands für die Ansichten der Aktionäre. Lesley wird nach Abschluss der Jahreshauptversammlung der Gesellschaft, die am 9. November 2011 stattfinden wird, als Vorstandsmitglied zurücktreten. Nach der Jahreshauptversammlung wird Paul Harrison Lesley als Senior Independent Director ersetzen.

Wir freuen uns, unseren Gesellschaftern mitteilen zu können, dass unsere Investor-Relations-Abteilung im Jahr 2011 den achten Platz der 60 besten Support and Business Services in Europa im Rahmen der von Thomson Reuters Extel durchgeführten Umfrage bei Berufstätigen im Bereich Investor Relations belegt hat. Wir sind der Meinung, dass dieser achte Platz verdeutlicht, wie viel Bedeutung wir der effektiven Kommunikation mit unseren Aktionären schenken.

Wie wir mit den Aktionären zusammenarbeiten

Im Verlauf des Jahres befindet sich der Vorstand in regelmäßigem und offenem Austausch mit den Investoren. Unser Verhältnis gegenüber den Aktionären ist an die im Folgenden aufgeführten formalen Vereinbarungen gebunden

Treffen mit Investoren

Die Geschäftsführer und die Investor-Relations-Abteilung treffen sich regelmäßig mit Beratern und großen Investoren, um eventuelle Anliegen zu besprechen und die Unternehmensstrategie zu erläutern.

Die Berater der Gesellschaft besprechen sich mit den wesentlichen Aktionären und erstellen nach jeder Investoren-Informationsveranstaltung einen Bericht über die wesentlichsten Anliegen und die Management Performance. Der Vorstand erhält im Anschluss eine Zusammenfassung dieses Berichts.

Sämtliche non-Executive Directors sind mit dem Investor-Relations-Programm vertraut und stehen für eventuelle Treffen mit den Aktionären zur Verfügung. Die Investoren erhalten die Möglichkeit, sich mit dem Vorstandsvorsitzenden und dem Senior Independent Director zu treffen.

Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung bietet die Möglichkeit des Informationsaustauschs mit allen Aktionären und insbesondere mit unseren persönlichen Anteilseignern. Die Vorsitzenden des Audit, Nomination und Remuneration Committee nehmen ebenfalls an der Jahreshauptversammlung teil und beantworten eventuelle Fragen der Aktionäre.

Die Ladung zur Hauptversammlung gibt einen Überblick über die Beschlussvorschläge bei der Jahreshauptversammlung am 9. November 2011. Gegenwärtig vertritt die Gesellschaft den Standpunkt, sämtliche Beschlüsse per Abstimmung bei Hauptversammlungen zu fassen.

Formale Konsultationen

In einer Versammlung beraten sich der Vorsitzende des Remuneration Committee und die Großinvestoren über ihre Ansichten bezüglich der vorgeschlagenen Anreizprogramme für die Geschäftsführer und, sofern zutreffend, das Senior Management. Gelegentlich holen wir auch Meinungen der wesentlichen Gesellschafter zu anderen Vorschlägen der Gesellschaft ein.

Informationsaustausch der Aktionäre und Vertretungsorgane

Gelegentlich erhalten wir direkt von den wesentlichen Gesellschaftern und Vertretungsorganen, wie beispielsweise von der Association of Britisch Insurers, National Association of Pension Funds und Pensions Investment Research Consultants Informationsschreiben. Außerdem überprüfen wir die verschiedenen im Zusammenhang mit unserer Gesellschaft veröffentlichten umwelt-, sozial- und Governance-bezogenen Berichte und bemühen uns eventuell erkannte Schwachstellen oder Mängel zu beseitigen.

Externe Berater

Die für rechtliche und finanzielle Angelegenheiten sowie für Vergütungs- und Kommunikationsanliegen herangezogenen Berater haben aufgrund ihrer Nachforschungen für zahlreiche Mandanten eine ausreichende Expertise bzgl. der Vorstellungen von Aktionären. Bei der Erörterung wichtiger Angelegenheiten werden entsprechende externe Berater vom Vorstand, von den Ausschüssen des Vorstands und Konzernabteilungen hinzugezogen.

Internetauftritt des Konzerns

Unser Internetauftritt unter haysplc.com bietet viele Informationen in Sachen:

·Finanzausweise und Ergebnishistorie;

·Sämtliche Veröffentlichungen der Londoner Börse;

·Die Richtlinien des Audit, Nomination und Remuneration Committee;

·Ein Proforma-Schreiben über die Ernennung der non-Executive Directors;

·Aktuelle Informationen und Presseberichte; und

·Webcasts und Interviews der Geschäftsführer.

Effektivität des Vorstands

Das Geschäft verstehen

Wir sind der Ansicht, dass alle Mitglieder des Vorstands das Unternehmen sowie die operativen Tätigkeiten verstehen und einen angemessenen Kontakt zu den Mitarbeitern pflegen sollten, um ihren Aufgaben effektiv nachkommen zu können. Präsentationen und Berichte über die Geschäftsmethoden, unsere Märkte, unsere Wettbewerbsposition und die allgemeinen wirtschaftlichen Gegebenheiten werden dem Vorstand in regelmäßigen Abständen zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus finden zweimal jährlich Vorstandssitzungen außerhalb der Zentrale statt, bei denen es hauptsächlich um lokale Märkte und Geschäftstätigkeiten geht, und die es den non-Executive Directors ermöglichen, das regionale Management kennenzulernen.

Schulung und Entwicklung des Vorstands

Nach ihrer Ernennung erhalten die Vorstandsmitglieder eine formale Einführung, die Besuche einschlägiger Geschäftsbereiche und Funktionen sowie Gespräche mit dem Senior Management umfasst. Die Besuche und Gespräche sind auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Aufgabengebiets des Geschäftsführers ausgerichtet und finden während der gesamten Zeit als Mitglied des Vorstands statt.

Informationsveranstaltungen über Entwicklungen der Gesetzeslage und Rechnungslegung werden bei Bedarf für den Vorstand und seine Ausschüsse abgehalten. Im Verlauf des Jahres wurde der Vorstand durch die Company Secretary und Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, dem externen Rechtsberater der Gesellschaft, über veränderte Vorschriften und neue Gesetze informiert. Der Vergütungsausschuss wurde von ihren externen Beratern, PricewaterhouseCoopers LLP, bezüglich geänderter Vorschriften und Governance-Änderungen sowie der aktuellen Aktionärsansichten auf dem Laufenden gehalten. Das Audit Committee erhielt aktuelle Informationen von Deloitte zu Entwicklungen der Rechnungslegungsstandards und gesellschaftrechtlichen Entwicklungen.

Bewertung der Vorstandsarbeit

Nachdem im Geschäftsjahr 2010 eine externe Überprüfung des Vorstands durch Egon Zehnder durchgeführt wurde, hat der Vorstand im Verlaufe des Geschäftsjahres 2011 eine interne Überprüfung der Wirksamkeit des Vorstands, seiner Ausschüsse und einzelnen Mitglieder vorgenommen. Im Rahmen der Bewertung hat jedes Vorstandsmitglied (bis auf den Vorstandsvorsitzenden) einen Fragebogen ausgefüllt, der Fragen zu den folgenden Sachverhalten enthielt:

·Informationsaustausch, Vorstandsdokumente und Agenda-Zusammenstellung

·Kontrollen

·Vorstandsdynamik und Beziehungen

·Gesprächsthemen und Entscheidungsfindung

·Wertschaffung, Strategie und Erfolg sowie

·Wirksamkeit des Audit, Nomination und Remuneration Committee

Die ausgefüllten Fragebögen wurden der Company Secretary ausgehändigt, der einen Bericht über die Ergebnisse der Bewertung für den Vorstandsvorsitzenden erstellte. Der Vorstandsvorsitzende hat sodann in Gesprächen mit jedem einzelnen Vorstandsmitglied die Ergebnisse der Umfrage und die gegebenen Antworten besprochen und konstruktives Feedback gegeben. Der Senior Independent Director hat sich außerdem mit den non-Executive Directors, die sich mit den Geschäftsführern beraten haben, zur Beurteilung der Arbeit des Vorstandsvorsitzenden getroffen. Die Ergebnisse der Vorstandsbewertung für das Geschäftsjahr 2011 wurden dann innerhalb des Vorstands ausgewertet. Infolgedessen werden bestimmte Maßnahmen ergriffen.

Performance des Vorstands und der Ausschüsse

Die Mitgliederstruktur des Vorstands wird als angemessen und das Verhältnis zwischen den Vorstandsmitgliedern als konstruktiv betrachtet. Der Vorsitzende des Vorstands beweist Führungsstärke, indem er einen offenen Meinungsaustausch und Herausforderungen anregt. Der Vorstand wird über alle wesentlichen Angelegenheiten informiert und beratschlagt darüber. Der Vorstand ist auf die strategischen Ziele des Unternehmens ausgerichtet. Die Ausschüsse verfügen über einen angemessenen Vorsitz und ihre Struktur und Verantwortlichkeiten sind eindeutig definiert und angemessen.

Die aus dieser Bewertung resultierenden verschiedenen Maßnahmen werden im kommenden Geschäftsjahr umgesetzt. Diese umfassen eine Erörterung über die Verwendung von Board-Pack-Technologie zur leichteren Durchführung von Sitzungen, erhöhte Konzentration des Vorstands auf die Strategie und deren Umsetzung, Erleichterung externer Informationsveranstaltungen bezüglich der den Konzern betreffenden Kernthemen, zusätzliche Schulungen für Updates bzgl. der Governance-Richtlinien und anwendbaren Vorschriften sowie fortgeführter betrieblicher Fokus auf Effizienzsteigerungen. Für die Zukunft möchte der Vorstand sicherstellen, dass eine Ausgewogenheit zwischen Qualifikation und Erfahrung innerhalb des Vorstands herrscht, um die strategischen Ziele des Unternehmens verwirklichen zu können.

Das Audit Committee hat ebenfalls eine separate Bewertung durchgeführt. Weitere Informationen diesbezüglich sind dem Bericht des Audit Committee zu entnehmen.

Bewertung der individuellen Performance

In Bezug auf das Geschäftsjahr wurde die Effektivität jedes einzelnen Vorstandsmitglieds untersucht. Der Vorstandsvorsitzende und die non-Executive Directors haben die Erfüllung der Aufgaben durch die Geschäftsführer jeweils mit den Zielvorgaben verglichen. Die Bezüge der Vorstandsmitglieder sind an ihre jeweilige Arbeitsleistung gekoppelt und werden vom Vergütungsausschuss auf Grundlage der Ergebnisse dieser Untersuchungen festgelegt.

Die non-Executive Directors, deren Vorsitzender der Senior Independent Director ist, treffen sich unter Ausschluss des Vorstandsvorsitzenden, um seine im Verlauf des Jahres erbrachten Leistungen zu bewerten.

Im Anschluss an die Auswertung der Performance-Untersuchung vergewissert sich der Vorstandsvorsitzende, dass jedes Vorstandsmitglied, das in der nächsten Jahreshauptversammlung für die Wiederernennung vorgeschlagen wird, unabhängig ist. Da William Eccleshare und Paul Stoneham länger als sechs Jahre als Vorstandsmitglied tätig sein werden, hat das Nomination Committee gemäß der im Kodex vereinbarten Vorschriften der Beurteilung ihrer Leistungen besondere Aufmerksamkeit geschenkt und dabei insbesondere die Anforderung bzgl. der Neubesetzung des Vorstands berücksichtigt. Jeder für eine Wiederernennung zum Vorstandsmitglied bei der Jahreshauptversammlung im Jahr 2011 vorgeschlagener Geschäftsführer bleibt im Amt. Ihr anhaltendes Engagement bzgl. ihrer Position ist ungetrübt und sie werden weiterhin einen wertvollen Beitrag im Vorstand und seinen Ausschüssen leisten.

Die Angaben nach DTR7.2.6R der Disclosure Rules and Transparency Rules of the United Kingdom Listing Authority (Angaben gemäß der 2008 Regulations 13(2)(c), (d), (f), (h) und (i) für große und mittlere Unternehmen und Konzerne (Finanzausweise und Berichte)) sind dem Abschnitte über Sonstige Verpflichtende Angaben zu entnehmen.

SONSTIGE VERPFLICHTENDE ANGABEN

Vorstandsmitglieder

Die im Folgenden genannten Personen waren während des Geschäftsjahrs Direktoren (Directors) und, wenn nicht im Einzelfall anderweitig klargestellt, während des gesamten Jahres tätig:

Bob Lawson, Vorsitzender(1)

Alan Thomson (Vorsitzender)(2)

Alistair Cox, Chief Executive Officer

Paul Venables, Group Finance Director

William Eccleshare(3)

Paul Harrison(3)

Lesley Knox(3)

Richard Smelt(3)

Paul Stoneham(3)

(1) am 10. November 2010 zurückgetreten

(2) am 1. Oktober ernannt

(3) Independent non-Executive Director

Lebensläufe sind im Corporate-Governance-Bericht enthalten

Struktur des Grundkapitals

Gemäß dem Companies Act 2006 hat die Gesellschaft kein genehmigtes Kapital mehr. Zum 30. Juni 2011 hat die Gesellschaft Grundkapital in Höhe von £14.640.965,66, das 1.464.096,566 Stammaktien zu je 1 Pence umfasste. Während des Jahres erfolgte keine Aktienzuteilung.

Im Verlauf des Geschäftsjahres vom 1. Juli 2010 bis 30. Juni 2011 hat die Gesellschaft keine Stammaktien der Gesellschaft erworben.

Gemäß Kapitel 6, Teil 18 des Companies Act dürfen Unternehmen eigene, durch Kauf am Markt erworbene Aktien halten, statt sie einzuziehen. Die Vorstandsmitglieder haben die Befugnis, die Aktien zu kaufen und als eigene Aktien zu halten (und sie danach gemäß dem Companies Act zu verkaufen oder aus den eigenen Aktien umzugliedern), statt sie einzuziehen, vorbehaltlich der zu diesem Zeitpunkt gültigen institutionellen Richtlinien. Zum 30. Juni 2011 wurden 79.851.635 Stammaktien zu je 1 Pence als eigene Aktien gehalten. Während des Geschäftsjahres zum 30. Juni 2011 wurden 344.692 der als eigene Aktien gehaltenen Stammaktien zur Erfüllung der Aktienzusagen im Rahmen der Aktienvergütungspläne der Gesellschaft übertragen und weitere 31.603 Aktien wurden dem Employee Share Trust der Hays plc für zukünftige Optionsausübungen im Rahmen des Hays UK Sharesave Scheme und des Hays International Sharesave Scheme übertragen. Auf die eigenen Aktien, mit denen keine Stimmrechte verbunden sind, wurden keine Dividenden gewährt.

Rechte und Verpflichtungen im Zusammenhang mit den Stammaktien

Per Handzeichen auf der Hauptversammlung kann jeder Inhaber einer Stammaktie, sofern persönlich anwesend oder bevollmächtigt, seine Stimme abgeben. In einer Abstimmung berechtigt jede Stammaktie jeden persönlich Anwesenden oder Bevollmächtigten zur Abgabe einer Stimme. Gemäß den Bestimmungen der Satzung haben Inhaber von Stammaktien einen Dividendenanspruch, sofern eine Dividende beschlossen wurde oder aus Gewinnen für diesen Zweck ausgeschüttet wurde. Die Inhaber von Stammaktien können an den Gewinnen aus einer Kapitalrückzahlung bei Liquidation teilhaben.

Beschränkungen bezüglich der Übertragung von Aktien

Die Beschränkungen für die Übertragung von Aktien der Gesellschaft lauten wie folgt:

·der Vorstand kann nach eigenem Ermessen die Registrierung der Übertragung einer nicht vollständig eingezahlten Aktie verweigern, vorausgesetzt, dass die Verweigerung nicht den freien Handel mit Aktien der Gesellschaft verhindert;

·der Vorstand kann außerdem nach eigenem Ermessen die Registrierung der Übertragung einer Aktie in Stückeform verweigern, sofern das zu übertragende Instrument nicht mit Sichtvermerk (wenn anwendbar) beim Registered Office oder einem anderen vom Vorstand gewählten Ort eingetragen ist und zusammen mit dem Zertifikat für die Aktie, mit der es in Zusammenhang steht oder einem ähnlichen Beweis, den der Vorstand wahrscheinlich zur Vorlage beim Übertragenden zur Ausübung der Übertragung verlangt, abgelegt ist;

·der Vorstand kann die Registrierung der Übertragung von Aktien an mehr als vier Personen gemeinsam verweigern;

·in Fällen, in denen ein Aktionär sich weigert bestimmte Informationen zu liefern, die von der Gesellschaft gemäß Companies Act angefragt wurden, kann der Vorstand unter bestimmten Umständen bei Gericht anordnen, dass die betreffenden Aktien Einschränkungen unterliegen sollen. Wenn eine solche Anordnung getroffen wird, ist jegliche Übertragung solcher Aktien ungültig und kein Stimmrecht ausübbar;

·Einschränkungen können für bestimmte Konzernmitarbeiter gelten, für die es dann erforderlich ist, die Genehmigung des Unternehmens vor dem Handel mit Aktien gemäß den Anforderungen der Listing Rules der United Kingdom Listing Authority einzuholen; und

·Aktienzusagen bezüglich Aktien im Rahmen von Incentive-Programmen der Gesellschaft, des Performance Share Plan und des Deferred Annual Bonus Plan unterliegen vor Ablauf der Sperrfrist Beschränkungen bezüglich der Übertragung von Aktien.

Der Gesellschaft sind keine Vereinbarungen zwischen ihren Gesellschaftern bekannt, die zu Einschränkungen bezüglich der Übertragung von Aktien und/oder Stimmrechten führen könnten.

Ausübung der im Rahmen von Mitarbeitervergütungsprogrammen gewährten Bezugsrechte

Bestimmte im Rahmen von Incentive-Programmen der Gesellschaft zugesagte Aktien werden treuhänderisch für die Bezugsberechtigten verwaltet. Mit Ausnahme solcher Sachverhalte, in denen er als direkt Bevollmächtigter handelt, hat der Employee Share Trust der Hays plc keine Intention, die im Zusammenhang mit den Aktien stehenden Stimmrechte auszuüben. Im Zusammenhang mit Aktien, die nicht bestimmten Bezugsberechtigten zugeordnet wurden, werden keine Stimmrechte ausgeübt.

Beschränkungen hinsichtlich Stimmabgabeschluss

Die Bekanntmachung einer Jahreshauptversammlung legt die Frist für die Stimmenabgabe und die Ernennung eines Bevollmächtigten oder mehrerer Bevollmächtigter für die Stimmenabgabe bei der Hauptversammlung fest. Gegenwärtig vertritt die Gesellschaft den Standpunkt, dass alle Beschlüsse per Abstimmung bei einer Hauptversammlung getroffen werden sollen, wobei die Ergebnisse dieser Abstimmung auf der Internetseite der Gesellschaft (haysplc.com) kurz nach der Sitzung veröffentlicht werden.

Wesentliche unmittelbare und mittelbare Anteilsbesitze

Zum 30. Juni 2011 wurde die Gesellschaft über die folgenden, die Hays plc betreffenden Stimmrechte gemäß den Disclosure and Transparency Rules der United Kingdom Listing Authority informiert:

Virtus Trust Limited; unmittelbar; 5,78 %

Capital Research and Management Co; mittelbar 5,13 %

Cedar Rock Capital Limited, unmittelbar; 5,09 %

Templeton Global Advisors Limited; mittelbar; 5,00 %

Baillie Gifford & Co; mittelbar; unter 5 %

Morgen Stanley Investment Management Limited; unmittelbar; unter 5 %

Majedie Asset Management Limited; mittelbar; 4,98 %

Legal & General Group Plc, unmittelbar; 3,99 %

Barclays Global Investors, mittelbar, 3,96 %

Im Zeitraum zwischen dem 30. Juni 2011 und dem Erstellungszeitpunkt des Geschäftsberichts erhielt die Gesellschaft keine weiteren Angaben. Eine Aktualisierung der wesentlichsten Anteilsbesitze wird in der Bekanntmachung der Jahreshauptversammlung für 2011 erfolgen.

Befugnisse der Vorstandsmitglieder

Die Vorstandsmitglieder sind für die Geschäftsführung verantwortlich und können alle Befugnisse im Rahmen der Gesetzte, und aller Vorschriften, die durch Beschluss vorgegeben wurden sowie der Satzung des Unternehmens ausüben.

Auf der Jahreshauptversammlung der Gesellschaft am 10. November 2010 haben die Gesellschafter den Vorstandsmitgliedern bis zum Ende der Jahreshauptversammlung am 9. November 2011 die Befugnis erteilt, bis zu 138.421.332 Stammaktien der Gesellschaft zu je 1 Pence zu erwerben und neue Aktien in Höhe eines Nennbetrag von bis zu £4.614.044 zuzuteilen. Dieser Betrag ist ungefähr ein Drittel des von der Gesellschaft ausgegebenen Grundkapitals. Die Befugnis zur Zuteilung der Aktien wurde nicht genutzt. Eine Erneuerung beider Vollmachten wird den Gesellschaftern bei der bevorstehenden Jahreshauptversammlung vorgeschlagen.

Falls eine Finanzierung des organischen Geschäftswachstums, von Erwerben und Dividendenausschüttungen nicht notwendig ist, plant der Vorstand weiterhin, die überschüssigen Barmittel an die Aktionäre, sofern zulässig, durch den Erwerb eigener Aktien auf dem Aktienmarkt zurückzuzahlen. Ein Rückkauf der Aktien erfolgt nur, wenn dies einen Anstieg des Ergebnisses je Aktie zur Folge hätte und dies im Interesse aller Gesellschafter geschieht. Für das Geschäftsjahr 2012 wird kein Aktienkauf erwartet.

Zur Erneuerung dieser Befugnis ist der Vorstand bestrebt, die Genehmigung der Gesellschafter bei der bevorstehenden Jahreshauptversammlung einzuholen. Die diesbezüglichen Informationen sind im Rundschreiben an die Gesellschafter ausgeführt.

Neubesetzung und Ernennung von Vorstandsmitgliedern

Durch Beschluss mit einfacher Mehrheit kann die Gesellschaft jede Person als Vorstandsmitglied ernennen. Die Ernennung einer Person durch den Vorstand erfolgt entweder zur Besetzung einer freien oder zusätzlichen Vorstandsposition. Die ernannte Person ist bis zur nächsten Jahreshauptversammlung, auf der die Wiederernennung vorgeschlagen wird, als Vorstandsmitglied ernannt.

Die Satzung schreibt vor, dass der Vorstand aus nicht weniger als fünf und nicht mehr als 15 Mitgliedern bestehen soll. Sollte sich die Anzahl der Vorstandsmitglieder auf unter fünf Personen verringern, muss der Vorstand schnellst möglich eine Person ernennen, die die freie Position besetzen soll. Die Gesellschaft kann durch Beschluss mit einfacher Mehrheit die Mindestanzahl der Vorstandsmitglieder ändern.

Gemäß Satzung muss bei jeder Jahreshauptversammlung mindestens ein Drittel der Vorstandsmitglieder gemäß Rotationsprinzip zurücktreten und jedes Vorstandsmitglied, das länger als drei Jahre oder mehr seit der letzten Ernennung oder Wiederernennung im Vorstand tätig war, gemäß Rotationsprinzip zurücktreten. Ein zurückgetretenes Vorstandsmitglied darf wiederernannt werden. Der 2010 UK Corporate Governance Code empfiehlt, dass alle Vorstandsmitglieder durch die Gesellschafter wiedergewählt werden sollten. Deshalb werden sich sämtliche Vorstandsmitglieder bei der Jahreshauptversammlung am 9. November 2011 zur Wiederwahl stellen.

Satzung

Die Satzung der Gesellschaft darf nur nach außerordentlichem Beschluss der Gesellschafter bei einer Hauptversammlung der Gesellschaft geändert werden.

Haftungsfreistellung und Versicherung der Vorstandsmitglieder

Das Unternehmen übernimmt weiterhin die Directors & Officers-Versicherung für die Vorstandsmitglieder. Gemäß der Satzung der Gesellschaft ist für jedes Vorstandsmitglied und den Company Secretary sowie den Legal Counsel eine Versicherung gegen Schadensersatzansprüche abzuschließen.

Mitarbeiter

Der Erfolg des Unternehmens hängt von unseren Mitarbeitern ab. Daher konzentriert sich unsere Mitarbeiterstrategie weiterhin darauf, genügend Kapazitäten, Ressourcen und eine für eine leistungsstarke Organisation entsprechende Arbeitsumgebung zu gewährleisten.

Der Konzern bemüht sich kontinuierlich, seine Mitarbeiter zu fördern und investiert in auf die Bedürfnisse des Unternehmens ausgerichtete Schulungsmaßnahmen, die sowohl strukturierte Schulungen als auch tätigkeitsbezogene Schulungsmaßnahmen umfassen. Die Weiterführung unserer Leadership-Development-Programme für das weltweite Top Management, Fast Forward und des Advanced-Management-Programms stellen die Weiterbildung unserer Mitarbeiter in unserem Unternehmen sicher.

Um unseren Mitarbeitern eine motivierende Arbeitsumgebung bieten zu können, stellen wir sicher, dass sie in verschiedende wachstumsfördernde Geschäftsprozesse und Angelegenheiten eingebunden werden. Dies betrifft beispielsweise die Senior Management Briefings, Mitarbeiter-Briefing-Gruppen, E-Mail-Newsletter und unser globales konzernweites Intranet. Um die Mitarbeiter zu motivieren, ihren Beitrag zum Unternehmen zu leisten, wurden außerdem einige Anteilsvergütungsprogramme eingeführt.

Als verantwortungsbewusster Arbeitgeber für tausende Menschen bekennt sich das Unternehmen zur Chancengleichheit und stellt sicher, dass jeder die Möglichkeit hat, unabhängig von Alter, Geschlecht, Ethnie, Sexualität, körperliche Erscheinung, Religion, Bildung und Überzeugungen seinen Beitrag zum Unternehmen zu leisten.

Im Rahmen der internen Personalbeschaffung und Beförderung greift der Konzern auf eine strukturierte Vorgehensweise zurück, wobei die Entscheidungen auf Grundlage der jeweiligen Fähigkeiten zur Ausübung der jeweiligen Position getroffen werden. Das bedeutet, dass Bewerber mit Behinderungen bevorzugt werden, wenn sie die nötigen Fähigkeiten und Kenntnisse besitzen, um die mit der Position verbundenen Aufgaben auszuüben. Sollte ein Mitarbeiter eine Behinderung während seiner Tätigkeit beim Konzern entwickeln, kümmern wir uns intensiv um die Wiedereingliederung oder um für den Mitarbeiter geeignete alternative Positionen und unterstützen den Mitarbeiter bei eventuellen Umschulungsmaßnahmen. Die Verpflichtung des Konzerns bezüglich Schulungen und Weiterbildung umfasst auch den Bedarf an speziellen Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter mit Behinderungen.

Weitere Informationen zum Engagement des Konzerns hinsichtlich seiner Mitarbeiter können im 2011 Corporate Responsibility Report auf der Website der Gesellschaft unter haysplc.com nachgelesen werden.

Zahlungen an Kreditoren

Gemäß der Richtlinie des Konzerns werden Zahlungen an Lieferanten entsprechend der Vertragsbedingungen getätigt, sofern der Lieferant die Leistungen gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen ausgeführt hat. Das Zahlungsziel für Zahlungen des Konzerns betrug für das Geschäftsjahr zum 30. Juni 2011 durchschnittlich 32 Tage (2010: 32 Tage). Das Zahlungsziel für Zahlungen des Mutterunternehmens betrug für das Geschäftsjahr zum 30. Juni 2011 32 Tage (2010: 32 Tage).

Spenden für wohltätige und politische Zwecke

Die Spenden für wohltätige Zwecke beliefen sich im Geschäftsjahr auf £219.000 (2010: £183.000). Politische Parteien haben keine Zuwendungen von uns erhalten. Die Spenden für wohltätige Zwecke betrafen die folgenden Bereiche:

In tausend. £
Krebsforschung und Betreuungsmaßnahmen 118
Wohltätigkeitsorganisationen für Kinder 40
Katastrophenhilfe 37
Bildung 22
Humanitäre Hilfe 2
Gesamt 219

Umweltschutz

Obwohl die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft einen geringen Einfluss auf die Umwelt hat, bemüht sich die Gesellschaft kontinuierlich ihre Maßnahmen im Bereich des Umweltschutzes zu verbessern und Umweltverschmutzung zu vermeiden. Sofern möglich, sind wir bemüht den Umwelteinfluss unserer Gesellschaft beispielsweise durch die Reduzierung unseres Energie- und Wasserverbrauchs sowie des Rohstoffbedarfs zu minimieren und Energie, Wasser und Rohstoffe effizienter zu nutzen.

Weitere Informationen zu den Umweltschutzmaßnahmen des Konzerns können im 2011 Corporate Responsibility Report auf der Website der Gesellschaft unter haysplc.com nachgelesen werden.

Abschlussprüfer

Deloitte LLP hat darauf hingewiesen, dass sie bereit sind, ihren Auftrag als Abschlussprüfer weiterhin auszuführen. Die Wiederwahl zum Abschlussprüfer zu mit den Vorstandsmitgliedern vereinbarten Gebühren, wird bei der bevorstehenden Jahreshauptversammlung vorgeschlagen.

Kontrollwechsel — wesentliche Verträge

Am 1. Juli 2010 hat die Gesellschaft ihre unbesicherte revolvierende Kreditfazilität mit reduziertem Volumen von Mio. £300 erneuert. Die im Rahmen dieser Vereinbarung eingegangenen Bedingungen betreffen auch das Recht einer kreditgebenden Partei, die jeweilige Verpflichtung gegenüber dem Konzern zu ergänzen, zu modifizieren oder zu streichen, nachdem ein Kontrollwechsel bei der Gesellschaft stattgefunden hat. Zum 30. Juni 2011 waren Mio. £115 im Rahmen der Fazilität verfügbar.

Im Rahmen der Dienstleistungsverträge mit den Geschäftsführern gibt es keine Regelungen, die einen Kontrollwechsel auslösen könnten.

Eine Vielzahl von geschäftlichen Vereinbarungen könnten sich im Falle eines Kontrollwechsels ändern. Es wird jedoch nicht erwartet, dass dies einen wesentlichen Einfluss auf den Konzern haben könnte.

Einige der Aktienvergütungspläne der Gesellschaft enthalten Regelungen, die vorsehen, dass bei einem Kontrollwechsel in Abhängigkeit vom jeweiligen Plan die Zusagen oder Optionen unverfallbar beziehungsweise ausführbar werden.

Interessenkonflikte

Gemäß dem Companies Act 2006 ist es dem Vorstand im Rahmen der Satzung erlaubt über tatsächliche und potentielle Konflikte zwischen Treuepflicht und Eigeninteresse zu entscheiden und geeignete Beschränkungen und Bedingungen festzulegen. Über Konflikte zwischen Treuepflicht und Eigeninteresse sind nur die Vorstandsmitglieder, die keine Interessen in der jeweiligen Angelegenheit vertreten, entscheidungsbefugt. Im Rahmen einer solchen Entscheidung müssen die Vorstandsmitglieder nach gutem Glauben im Interesse der erfolgreichen Entwicklung der Gesellschaft handeln. Die Gesellschaft hat ein Verfahren eingeführt, im Rahmen dessen tatsächliche und potentielle Konflikte zwischen Treuepflicht und Eigeninteresse dem Company Secretary mitgeteilt und jährlich überprüft werden. Im Fall der Mitteilung neuer Konflikte zwischen Treuepflicht und Eigeninteresse, oder bezüglich Änderungen bestehender Konflikte zwischen Treuepflicht und Eigeninteresse werden die angemessenen Autorisierungen verlangt. Der Vorstand hat eine Untersuchung dieser Verfahren durchgeführt und ist zu der Ansicht gelangt, dass diese Verfahren im Geschäftsjahr effektiv waren.

Fortführungsprognose

Der Konzernabschluss wurde unter Anwendung der Fortführungsprognose erstellt, da die Vorstandsmitglieder davon ausgehen, dass der Konzern über die erforderlichen Mittel zur Fortführung der operativen Geschäftstätigkeit für die absehbare Zukunft verfügt. Weitere Informationen diesbezüglich können unter der Anhangsangabe 2b des Konzernabschlusses nachgelesen werden.

Aufgaben des Vorstands

Die Vorstandsmitglieder sind für die Erstellung des Geschäftsberichts und der Abschlüsse gemäß den anwendbaren Gesetzen und Vorschriften verantwortlich.

Gemäß den gesellschaftsrechtlichen Regelungen sind die Vorstandsmitglieder verpflichtet für jedes Geschäftsjahr einen Jahresabschluss zu erstellen. Weiterhin sind sie per Gesetz dazu verpflichtet einen Konzernabschluss gemäß den von der Europäischen Union übernommenen International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie gemäß Art. 4 der IAS-Vorschriften zu erstellen. Der Vorstand hat entschieden den Jahresabschluss des Mutterunternehmens gemäß den im Vereinigten Königreich gültigen allgemeinen Rechnungslegungsstandards zu erstellen (UK-Rechnungslegungsvorschriften und gültiges Recht). Gemäß Gesellschaftsrecht müssen die Vorstandsmitglieder die Abschlüsse nicht bestätigen solange sie nicht der Auffassung sind, dass diese ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild Lage der Gesellschaft und der Gewinne und Verluste der Gesellschaft für diesen Zeitraum vermitteln.

Im Rahmen der Erstellung des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens waren die Vorstandsmitglieder zu Folgendem verpflichtet:

·Auswahl geeigneter Bilanzierungsrichtlinien und deren konsistente Anwendung

·Hinreichend zuverlässige und sorgfältige Ermessensausübungen vornehmen und Bilanzierungsannahmen treffen

·Angaben darüber, ob die im Vereinigten Königreich anwendbaren Rechnungslegungsvorschriften befolgt wurden; Angabe und Erläuterung wesentlicher Abweichungen von diesen Vorschriften, sowie

·Erstellung des Jahresabschlusses unter der Prognose der Unternehmensfortführung, sofern davon ausgegangen wird, dass die Gesellschaft ihre Geschäftstätigkeit weiter fortführen wird.

Im Rahmen der Erstellung des Konzernabschlusses waren die Vorstandsmitglieder zu Folgendem verpflichtet:

·Ordnungsgemäße Auswahl und Anwendung von Bilanzierungsrichtlinien;

·Einschlägige, zuverlässige, vergleichbare und nachvollziehbare Darstellung der Angaben, einschließlich der Bilanzierungsrichtlinien;

·Ergänzende Angaben, wenn die Einhaltung spezifischer IFRS-Vorschriften, nicht länger gewährleisten kann, dass Leser des Konzernabschlusses die Auswirkungen der speziellen Geschäftsvorfälle, sonstiger Ereignisse und Bedingungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nachvollziehen können.

·Durchführung einer Untersuchung bezüglich der Fortführungsprognose des Konzerns.

Der Vorstand ist für die Buchhaltung verantwortlich. Dabei müssen die Bücher so geführt werden, dass es der Gesellschaft möglich ist, die Geschäftsvorfälle der Gesellschaft wiederzugeben und zu erklären und jeder Zeit Informationen über die Finanzlage der Gesellschaft mit hinreichender Genauigkeit offenzulegen. Weiterhin muss der Vorstand anhand der Buchhaltung beweisen können, dass die Abschlüsse gemäß dem Companies Act 2006 erstellt wurden. Darüber hinaus ist der Vorstand für die Sicherung des Vermögens der Gesellschaft verantwortlich und dementsprechend für die Ergreifung entsprechender Maßnahmen zum Schutz und zur Feststellung von Betrugsfällen und anderen Unregelmäßigkeiten.

Die Vorstandsmitglieder sind für die Verwaltung und Integrität der auf der Website der Gesellschaft veröffentlichten Unternehmens- und Finanzinformationen verantwortlich. Die im Vereinigten Königreich anwendbaren Gesetze zur Erstellung und Veröffentlichung der Konzern- und Jahresabschlüsse können von Gesetzen in anderen Regionen abweichen.

Stellungnahme zur Verantwortlichkeit

Der Vorstand bestätigt nach bestem Wissen dass,

·die gemäß den jeweiligen Rechnungslegungsvorschriften erstellten Abschlüsse ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen vermitteln; und

·der im Bericht des Vorstands enthaltene Lagebericht eine Untersuchung der Entwicklung der Gesellschaft sowie der Geschäftsergebnisse und der Lagebeurteilung der Gesellschaft und der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen enthält, sowie eine Beschreibung der wesentlichsten Risiken und Unsicherheiten, mit denen sie konfrontiert sind, enthält.

Angaben für den Abschlussprüfer

Gemäß Paragraph 418 des Companies Act 2006 bestätigt jedes Vorstandsmitglied zum 31. August 2011, dass

1) soweit dem Vorstandsmitglied bekannt, keine relevanten Prüfungsinformationen vorliegen, die dem Abschlussprüfer der Gesellschaft nicht bekannt sind; und

2) das Vorstandsmitglied alle ihr/ihm befugten Maßnahmen ergriffen hat, um alle relevanten Prüfungsinformationen zu erhalten und sicherzustellen, dass dem Abschlussprüfer der Gesellschaft diese Informationen bekannt sind.

Die in dieser Stellungnahme verwendeten Formulierungen sollten im Zusammenhang mit Paragraph 418 des Companies Act 2006 verwendet werden.

Der Bericht des Vorstands wurde vom Vorstand bestätigt und im Namen des Vorstands unterschrieben von:

31. August 2011

Alison Yapp, Company Secretary

Sitz der Gesellschaft in 250 Euston Road, London NW12AF

Eingetragenes Unternehmen in England und Wales unter der Nummer 2150950