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Haemato AG Interim / Quarterly Report 2016

Sep 14, 2016

5404_10-q_2016-09-14_ba82350e-6cd0-4ae5-b44d-d4dd0b1d07e5.pdf

Interim / Quarterly Report

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ZWI SCHENBERICHT 2016

Kennzahlen der HAEMATO AG

KONZERNKENNZAHLEN (IFRS) IN TEUR

Konzern-Gesamtergebnisrechnung 01.01. - 30.06.2016 01.01. - 30.06.2015
Umsatzerlöse 142.275 101.477
EBIT 5.931 4.211
Periodenüberschuss 4.490 2.768
Konzernbilanz 30.06.2016 30.06.2015
Kurzfristige Vermögenswerte 63.944 52.712
Langfristige Vermögenswerte 56.090 51.946
Eigenkapital 56.544 55.517
Verbindlichkeiten 63.490 49.141
Bilanzsumme 120.034 104.658
Eigenkapitalquote 47,1 % 53,0 %
Dividendenausschüttung (30 Cent / Aktie) 6.234 6.234

KENNZAHLEN ZUR AKTIE

Aktiengattungen Inhaber Aktie o.N.
Anzahl Stammaktien 20.778.898 Stück
WKN / ISIN 619070 / DE0006190705
Börsenkürzel HAE
Handelsplätze Xetra, Frankfurt
Marktsegment Entry Standard (Open Market)
Designated Sponsor, Listing Partner ODDO SEYDLER BANK AG
Coverage GBC AG, First Berlin Equity Research GmbH

Die HAEMATO AG am Kapitalmarkt

Zu Beginn des neuen Jahres schürten vor allem Sorgen über die Weltkonjuktur, weltpolitische Unsicherheiten, der Verfall des Ölpreises, enttäuschende amerikanische Konjunkturdaten und das Abflauen des Wirtschaftswachstums Chinas die Skepsis der Anleger, in dessen Folge eine hohe Volatilität der Kurse und Nervosität am deutschen Aktienmarkt herrschte. Jeder dritte Dax-Wert verlor nach Jahresbeginn mehr als 20 Prozent an Wert. Die Verluste des deutschen Leitindex summieren sich auf rund 10 Prozent bis Ende Juni. Das unerwartete Brexit-Votum ließ die Kurse am deutschen Aktienmarkt schließlich abermals in den Keller rauschen. Erst nachdem die Industrieproduktion im Juni stärker gestiegen war als erwartet und robuste Arbeitsmarktdaten den Konsum ankurbelten konnte der Boerse ein neuer Auftrieb gegeben werden.

Nach einem Handelsstart mit einem Wert von 4,75 € geriet auch die Aktie der HAEMATO AG zunächst unter Druck, mit einem Kurstief von 4,45 € im Januar. Nachdem in den Folgemonaten zunächst nur ein geringes Kurswachstum erzielt wurde konnte nach einer signifikanten Umsatz- und Gewinnsteigerung der HAEMATO-Gruppe das Vertrauen der Anleger gestärkt werden, so dass ein höchster Xetra-Schlusskurs von 5,40 € Euro im Mai verzeichnet wurde.

Die positive Unternehmensentwicklung und die weiterhin sehr guten Zukunftsaussichten des Unternehmens spiegeln das Rating mehrerer Analystenhäuser wider: Auf Basis des im Vergleich zum Vorjahr gesteigerten Umsatzniveaus erhöhte die GBC AG nach Vorlage der Zahlen des ersten Quartals ihr ermitteltes Kursziel von zunächst 6,20 € und empfahl die Aktie im Mai mit einem Kursziel von 6,80 € zum Kauf. Auch die Analysten der First Berlin Equity Research sahen in der Unternehmensentwicklung des Frühjahres eine gute Grundlage für einen weiteren Umsatzanstieg und bewerteten die Aktien mit einem prognostizierten Kursziel von 6,00 € ebenfalls mit "Buy".

Die ordentliche Hauptversammlung der HAEMATO AG fand am 09. Juni 2016 statt. Die Aktionäre beschlossen eine Ausschüttung von EUR 0,30 je dividendenberechtigter Stückaktie mit 99,987 % der Stimmen der stimmberechtigten Präsenz. Die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat wurde mit 100% der Stimmen der stimmberechtigten Präsenz beschlossen. Die weiteren Beschlussfassungen erfolgten mit jeweils mehr als 90% der Stimmen der stimmberechtigten Präsenz.

Aktienkursverlauf der HAEMATO AG im ersten Halbjahr 2016

Inhalt

f Konzernlagezwischenbericht
1. Unternehmensprofil
3
4
2. Wirtschaftliches Umfeld 5
Globale Gesamtwirtschaft 5
Wirtschaftliches Umfeld Deutschland 6
Pharmamarkt Deutschland 7
3. Wirtschaftliche Lage 8
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 8
4. Ausblick 9
f Konzernzwischenabschluss 11
Konzernbilanz - Aktiva 12
Konzernbilanz - Passiva 13
Konzern - Gesamtergebnisrechnung
Konzern - Kapitalflussrechnung
14
15
Konzern - Eigenkapitalveränderungsrechnung 16
Konzern - Entwicklung des Anlagevermögens 17
f Verkürzter Konzernanhang 18
f Weitere Informationen 21
Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane 22
Die Aktie 23
Der Genussschein 23
Glossar 24
Quellen
Impressum
25
26

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Damen und Herren,

im zweiten Quartal 2016 erzielte HAEMATO einen Umsatz von 74,33 Mio. Euro. Gegenüber der Vorjahresperiode mit 56,32 Mio. Euro wurde ein Wachstum von 31,9% erzielt. Der erfreuliche Umsatz des ersten Quartals 2016 in Höhe von 67,94 Mio. Euro konnte nochmals um 9,4% gesteigert werden.

Im ersten Halbjahr 2016 liegt der erzielte Umsatz bei 142,27 Mio. Euro und damit rund 40% über dem Umsatz der Vorjahresperiode in Höhe von 101,48 Mio. Euro.

Das operative Ergebnis (EBIT) wurde gegenüber der Vorjahresperiode ebenfalls um rund 40% von 4,21 Mio. Euro auf 5,93 Mio. Euro gesteigert. Wegen eines verbesserten Finanzergebnisses stieg der Periodenüberschuss sogar um rund 62%.

Im Juni 2016 fand die Hauptversammlung statt. Die Aktionäre beschlossen, wie im Vorjahr, die Ausschüttung einer Dividende von 30 Cent je Aktie.

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2016 erzielte der HAEMATO-Konzern bereits 80% des gesamten Vorjahresgewinns. Wir dürfen zuversichtlich sein für die Umsatz- und Ergebnisentwicklung im zweiten Halbjahr und die Fortführung der Dividendenkontinuität auf hohem Niveau.

Dr. Christian Pahl Vorstand

August 2016

Konzernlagezwischenbericht

f 1. Unternehmensprofil 4
f 2. Wirtschaftliches Umfeld 5
Globale Gesamtwirtschaft 5
Wirtschaftliches Umfeld Deutschland 6
Pharmamarkt Deutschland 7
f 3.
Wirtschaftliche Lage
8
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 8
f 4. Ausblick 9

Konzernlagezwischenbericht

1. Unternehmensprofil

Die HAEMATO AG ist ein börsennotiertes pharmazeutisches Unternehmen. Unsere Geschäftsaktivitäten konzentrieren sich auf Wachstumsmärkte patentfreier und patentgeschützter Arzneimittel.

Schwerpunkte bilden die Therapiebereiche Onkologie, HIV/AIDS, Neurologie, Herz-Kreislauf- und anderer chronischer Erkrankungen. Einen weiteren Bereich bildet der margenstarke Markt der Privatzahler. Hier setzt die HAEMATO AG mit ihrem Angebot von Hyaluronsäure und Botulinumtoxin ihren Fokus auf den Markt der schnell wachsenden ästhetischen Medizin.

Der Bedarf an preiswerten Medikamenten, die in höchster Qualität geliefert werden und jederzeit dem Anspruch an eine zuverlässige und umfassende medizinische Versorgung gerecht werden, wird mit zunehmender Lebenserwartung der Bevölkerung in den kommenden Jahren weiter steigen. Mit unserem Produktportfolio von patentfreien und patentgeschützten Medikamenten unterstützen wir die Optimierung einer effizienten Arzneimittelversorgung und dadurch die Kostensenkung für Krankenkassen und somit auch für Patienten.

2. Wirtschaftliches Umfeld

Globale Gesamtwirtschaft

Nach der mäßigen Expansion der Weltwirtschaft um 3,0% im vergangenen Jahr sowie der insbesondere im Winterhalbjahr verzeichneten Schwäche hat die Weltkonjunktur im Frühjahr 2016 wieder an Fahrt gewonnen. Im ersten Quartal war der Zuwachs des globalen Bruttoinlandsproduktes mit 0,6 % zwar nochmals etwas geringer als gegen Jahresende 2015, doch mehrten sich die Anzeichen für eine Festigung der Konjunktur, beispielsweise durch die Erhöhung der Rohstoffpreise, Erholung der Aktienkurse, sowie eine Erhöhung der Volatilität an den Finanzmärkten.1

In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften expandierte die Wirtschaft in der Grundtendenz weiter in mäßigem Tempo. Während sich im Vereinigten Königreich das Expansionstempo gegenüber dem Vorquartal verringerte, zog es im gesamten Euroraum und in Japan an. In den Vereinigten Staaten verlangsamte sich der bereits im vierten Quartal 2015 sehr mäßige Produktionsanstieg nochmals auf eine Rate von lediglich 0,2 Prozent. Maßgeblich für die Abschwächung war der Rückgang der Unternehmensinvestitionen, der abermals zum erheblichen Teil auf Kürzungen der Ausgaben in der Ölindustrie zurückgeführt werden kann.2

Für Rohstoff exportierende Länder wie Russland oder Brasilien wirken die niedrigen Rohöl- und Rohstoffpreise weiterhin wachstumshemmend. In beiden Ländern, die eine besonders tiefe Rezession durchlaufen, ging das Bruttoinlandsprodukt zwar auch nach der Jahreswende weiter zurück, doch in einem stark verringerten Tempo. Eine Aufhellung der Stimmung zeigt sich jedoch an den Finanzmärkten, wo Aktienkurse und Außenwert der Währung seit Januar deutlich zugelegt haben. Unter den Schwellenländern verzeichnet auch China dank kräftiger geld- und fiskalpolitischer Impulse ein deutliches Wachstum, seine Dynamik schwächt sich aber tendenziell ab.3

Wirtschaftliches Umfeld Deutschland

Nach dem moderaten Wachstumskurs des vergangenen Jahres hat die deutsche Wirtschaft zum Jahresbeginn wieder an Dynamik gewonnen. So stieg das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2016 um 0,7 % im Vergleich zum Vorquartal.5 Die konjunkturellen Auftriebskräfte fußten dabei besonders auf der Binnenwirtschaft. Durch den Beschäftigungszuwachs sowie spürbare Einkommenssteigerungen begünstigt bildeten im Vorquartalsvergleich die erhöhten Konsumausgaben privater Haushalte (+0,4%) und des Staates (+0,5%), beispielsweise für die Unterbringung und Integration Hunderttausender Flüchtlinge, positive Impulse. Die robuste Binnenkonjunktur spiegelt sich auch in den inländischen Auftragseingängen wider, die zu Jahresbeginn kontinuierlich zulegten. Gesteigerte Ausrüstungsinvestitionen mit einem Zuwachs von 1,9 %, sowie die durch denmilden Winter begünstigten Bauinvestitionen (+ 2,3%) trugen zu dieser positiven Entwicklung bei.6

Auf das sehr starke Wachstum im ersten Quartal folgten moderate Zuwächse im Folgequartal. So war die Frühjahrsbelebung im Baugewerbe nach dem produktionsintensiven Winter weniger ausgeprägt als üblich. Das produzierende Gewerbe entwickelte sich im Mai etwas schwächer und nahm gegenüber dem Vormonat um 1,3% ab. Während die Auftragseingänge der Industrie im Mai im Vergleich zum Vormonat insgesamt konstant blieben schwächte sich die Industrieproduktion Mitte des zweiten Quartals ab. Hierfür war die überdurchschnittliche Anzahl an Brückentagen mit verantwortlich. Die Inlandsaufträge gingen im Mai zurück (-1,9%) während aus dem Ausland mehr nachgefragt wurde (+1,4%). Die Beschäftigung nahm insbesondere in den Dienstleistungsbereichen weiter zu, in einigen Bereichen allerdings langsamer als zuvor.

Die Experten des Instituts für Weltwirtschaft gehen in ihrer jüngsten Prognose von einem insgesamten Anstieg des Bruttoinlandsproduktes von 1,9% für 2016 aus.8 Angesichts guter Rahmenbedingungen dürfte der private Konsum dabei eine wichtige Stütze der Konjunktur bleiben.9

Veränderung des Bruttoinlandsprodukts gegenüber dem Vorjahr (in Prozent)

Quelle: Statistisches Bundesamt; Institut für Weltwirtschaft

Pharmamarkt Deutschland

Im Zuge des demographischen Wandels und dem wachsenden Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung ist die Lebenserwartung der Europäer seit den fünfziger Jahren um über eine Dekade gestiegen. Dieser Fortschritt ist vor allem auch der pharmazeutischen Industrie zu verdanken. Durch die gestiegene Lebenserwartung und den technologischen Fortschritt, der unter anderem zu innovativen Medikamenten führt, zählt der Pharmamarkt vor allem in Deutschland zu den Wachstumsbranchen.10

Im kumulierten Zeitraum der ersten fünf Monate 2016 wuchs der deutsche Pharma-Gesamtmarkt nach Umsatz um rund 4 % auf 16 Mrd. Euro. Nach Absatz betrug der Zuwachs 2 %.11 Der Apothekenmarkt, der den Gesamtmarkt dominiert, konnte in diesem Zeitraum einen Anstieg des Umsatzes um 3 % auf 13,3 Mrd. Euro verbuchen. Die verschreibungspflichtigen Arzneimittel, die 85,0 % des Apothekenmarktes ausmachen, legten nach Umsatz um 3,0 % zu. Der Absatz von Rx-Medikamenten legte um rund 1 % zu.12 Generika verbuchten im Apothekenmarkt ein Umsatzplus von 4,0 %. Geschützte Originalmedikamente konnten um 6,8 % wachsen.13

Die Herstellerabschläge im GKV-Markt betrugen im Zeitraum Januar bis Mai 2016 1.131 Mio. Euro. Damit liegen die Einsparungen 19 % über dem Vorjahreszeitraum. Die Herstellerabschläge gegenüber der Privaten Krankenversicherung haben sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17 % erhöht. Insgesamt lagen Einsparungen der Hersteller zugunsten der GKV im ersten Halbjahr bei 1,2 Mrd. Euro. Die Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung unter Berücksichtigung der Einsparungen aus Rabattverträgen und Herstellerabschlägen stagnierten im ersten Quartal 2016 bei einem Wert von 7,9 Mrd. Euro. Diese Ausgabenentwicklung wird maßgeblich von den gestiegenen Einsparungen durch Rabattverträge (+ 8%; 835 Mio. Euro) beeinflusst.14

Umsatzzusammensetzung des deutschen Apothekenmarktes in den ersten fünf Monaten 2016

in Mio. Euro zum Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmens abzgl. Herstellerabschläge

Quelle: IMS Health: Marktbericht.

Entwicklung des deutschen Pharmamarktes im Mai 2016.

*Impfstoffe, Testdiagnostika, Therapeutika zur Substitution körpereigener Stoffe

3. Wirtschaftliche Lage

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a. Vermögenslage des HAEMATO-Konzerns (IFRS)

Die Vermögenslage des HAEMATO-Konzerns ist gut. Die Vermögenslage des HAEMATO-Konzerns ist von einem Anstieg der Vorräte im ersten Halbjahr um 10.520 TEUR auf 52.197 TEUR per 30.06.2016 und einem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im ersten Halbjahr um 878 TEUR auf 5.603 TEUR per 30.06.2016 gekennzeichnet. Maßgeblich wegen der Auszahlung einer Dividende in Höhe von 6.234 TEUR sanken die liquiden Mittel im ersten Halbjahr um 604 TEUR auf 1.845 TEUR per 30.06.2016.

b. Finanzlage des HAEMATO-Konzerns (IFRS)

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Kapitalstruktur ist gut. Das Eigenkapital sank nach der Auszahlung einer Dividende in Höhe von 6.233.669,40 Euro und der Erwirtschaftung eines Halbjahresgewinnes in Höhe von 4.489.503,58 Euro um 1.744.165,82 Euro von 58.289 TEUR (31.12.2015) auf 56.544 TEUR (30.06.2016). Die Eigenkapitalquote sank von 54,4% (31.12.2015) auf 47,1% (30.06.2016).

c. Ertragslage des HAEMATO-Konzerns (IFRS)

Die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2016 war geprägt von einem Umsatzanstieg von 40% auf 142 Mio. Euro gegenüber der Vorjahresperiode von 101 Mio. Euro. Der Materialaufwand im Verhältnis zum Umsatz der Unternehmensgruppe betrug 93,1% gegenüber 92,4% im ersten Halbjahr 2015.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

4. Ausblick

Auch wenn sich die Dynamik der Weltwirtschaft im Frühjahr wieder gefangen hat, ist die zugrunde liegende Dynamik weiterhin gering. Für den weiteren Verlauf dieses und nächsten Jahres ist zwar mit etwas höheren Expansionsraten zu rechnen, ein kräftiger Konjunkturaufschwung ist aber weiterhin nicht in Sicht. Während das Institut für Weltwirtschaft im Juni einen Anstieg der Weltproduktion um 3,1% für das gesamte Jahr 2016 sowie um 3,5% für 2017 vorhersagte,15 senkte der Internationale Währungsfond im Juli seine Prognose für das Wachstum der globalen Wirtschaftsleistung von 3,4% auf 3,2% für 2016, sowie von 3,6% auf 3,5% für 2017 herab.16

Besonders im Euroraum hat nach dem Referendum für einen britischen EU-Austritt die Unsicherheit zugenommen, während die USA und China vom geplanten Brexit voraussichtlich weniger betroffen sind. Unter den großen fortgeschrittenen Volkswirtschaften werden die USA mit einer moderaten Erholung und Wachstumsraten von 1,8 Prozent in 2016 und 2,2 Prozent in 2017 rechnen können.17 Neben weltpolitischen Unsicherheiten wie das Referendum der Briten gegen einen EU-Verbleib und wachsenden Risiken auf den Finanzmärkten trüben die Probleme in Schwellen- und Entwicklungsländern die Perspektiven der Weltwirtschaft weiter ein.18

Für die deutsche Wirtschaft prognostiziert das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung ein insgesamtes Wachstum um 1,9 % in diesem Jahr, um 2,1% im Jahr 2017.19 Die Prognose stützt sich dabei auf den privaten Konsum als wichtigen Konjunkturtreiber, die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt, die gute Einkommensentwicklung sowie die sehr moderate Preisentwicklung.20

Das größte Wachstum hinsichtlich des Pharmamarktes innerhalb der EU-Staaten wird in Großbritannien und Deutschland erwartet. So bleibt die Bundesrepublik als einer der wachstumsstärksten Märkte in Europa, bis 2018 auch im weltweiten Vergleich auf dem vierten Platz. Treiber bilden laut des IMS Health Institutes nach wie vor patentgeschützte Spezialpharmaka und Generika.21 Mit ihrem Fokus auf Generika und kostengünstige Spezialmedikamente sieht sich die HAEMATO-Gruppe daher für die Zukunft bestens aufgestellt.

Prognostizierte Arzneimittelausgaben führender Länder 2020 in Mrd. Dollar

Quelle: IMS Health

Konzernzwischenabschluss

Konzernbilanz - Aktiva 12
Konzernbilanz - Passiva 13
Konzern - Gesamtergebnisrechnung 14
Konzern - Kapitalflussrechnung 15
Konzern - Eigenkapitalveränderungsrechnung 16
Konzern - Entwicklung des Anlagevermögens 17

Konzernbilanz - Aktiva

Bilanzierung nach IFRS

30.06.2016 30.06.2015
EUR TEUR
Liquide Mittel 1.844.531,52 2.040
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.603.386,21 9.872
Vorräte 52.196.663,27 36.353
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 2.821.411,65 2.715
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 1.440.441,94 398
Forderungen aus Ertragsteuern 37.021,67 1.334
Kurzfristige Vermögenswerte 63.943.456,26 52.712
Immaterielle Vermögenswerte 5.138.917,06 6.227
Firmenwerte 34.583.688,64 34.584
Sachanlagen 1.250.137,36 1.181
Geleistete Anzahlungen 0,00 76
Finanzanlagen 14.982.157,15 9.750
Sonstige langfristige Vermögenswerte 135.489,54 128
Langfristige Vermögenswerte 56.090.389,75 51.946
SUMME AKTIVA 120.033.846,01 104.658

Konzernbilanz - Passiva

Bilanzierung nach IFRS

30.06.2016 30.06.2015
EUR TEUR
Rückstellungen 6.579.609,38 3.093
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 26.100.901,46 12.241
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.868.441,35 11.290
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 437.204,73 3.300
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 2.351.283,13 2.003
Kurzfristige Verbindlichkeiten 50.337.440,05 31.927
Rückstellungen 20.935,41 21
Anleihen (Genussscheine) 5.209.300,00 5.209
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.980.696,26 11.000
Latente Steuern 941.064,82 984
Langfristige Verbindlichkeiten 13.151.996,49 17.214
Gezeichnetes Kapital 20.778.898,00 20.779
Kapitalrücklage 7.571.981,01 7.572
Gesetzliche Rücklage 1.155.154,89 1.155
Andere Gewinnrücklagen 4.136.318,79 4.136
Bilanzgewinn 22.902.056,78 21.874
Eigenkapital 56.544.409,47 55.517
SUMME PASSIVA 120.033.846,01 104.658

Konzern - Gesamtergebnisrechnung

Bilanzierung nach IFRS

01.01.- 01.01.-
30.06.2016 30.06.2015
EUR TEUR
Umsatzerlöse 142.274.602,42 101.477
Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeug
nissen -458,00 0
Sonstige betriebliche Erträge 3.780.307,34 2.980
Materialaufwand
ͧ Aufwendungen für bezogene Waren und Leistungen -132.494.338,65 -93.738.260
Personalaufwand
ͧ Löhne und Gehälter -2.473.032,56 -2.050
ͧ Soziale Abgaben -495.182,41 -424
-2.968.214,97 -2.474
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen -903.880,97 -887
Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.757.269,13 -3.147
Operatives Ergebnis 5.930.748,04 4.211
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.972,13 6
Erträge aus Beteiligungen 632.309,10 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des
Umlaufvermögens
0,00 -311
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.001.284,89 -785
Finanzergebnis -365.003,66 -1.090
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5.565.744,38 3.120
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.062.176,33 -351
Sonstige Steuern -14.064,47 -2
Jahresergebnis / Gesamtergebnis der Berichtsperiode 4.489.503,58 2.768

Konzern - Kapitalflussrechnung

Bilanzierung nach IFRS

01.01. -
30.06.2016
01.01. -
31.12.2015
EUR TEUR
Periodenergebnis 4.489.503,58 5.540
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 903.880,97 1.800
Zunahme/Abnahme der kurzfristigen Rückstellungen 1.695.650,05 1.147
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 0,00 565
Zunahme/Abnahme aus Zeitbewertungen -3.580.977,20 -4.994
Zunahme/Abnahme der Vorräte -10.519.492,42 -7.490
Abnahme/Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
sowie anderer Aktiva -1.422.873,35 4.947
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
sowie anderer Passiva 8.014.522,63 -224
Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Anlagevermögen 69.003,86 -899
Zinsaufwendungen/ -erträge 997.312,76 1.630
Sonstige Beteiligungserträge -632.309,10 0
Ertragsteueraufwand/ -ertrag 1.062.176,33 486
Ertragsteuerzahlungen -194.686,85 523
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 881.711,26 3.029
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -293.970,16 -364
Einzahlungen aus Abgängen des Sachanlagevermögens 14,07 55
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -62.471,09 -486
Einzahlungen aus Abgängen des Finanzanlagevermögens 1.048.957,10 6.858
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -45.000,00 -6.515
Zinserträge 3.972,13 11
Beteiligungserträge 632.309,10 0
Cash Flow aus Investitionstätigkeit 1.283.811,17 -443
Veränderungen der Bankverbindlichkeiten 4.464.810,98 5.313
Zinsaufwendungen -1.001.284,89 -1.640
Dividendenauszahlungen an Aktionäre -6.233.669,40 -6.234
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit -2.770.143,31 -2.561
Cash Flow -604.620,88 25
1.
Liquide Mittel am 01.01.2016 / 01.01.2015
2.449.152,40 2.424
2. Liquide Mittel am 30.06.2016 / 31.12.2015 1.844.531,52 2.449
Veränderung Liquide Mittel -604.620,88 25

Da die Anwendung des DRS Nr. 21 erstmalig per 31.12.2015 erfolgte, wurde auf die nicht vergleichbaren Vorjahreswerte für das erste Halbjahr 2015 verzichtet.

g
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n -
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K

zum 30. Juni 2016*

Gezeichnetes
Kapital
EUR
rücklagen
Kapital
EUR
Gesetzliche
Rücklage
EUR
Gewinnrückla
EUR
gen
Bilanzgewinn/
-verlust
EUR
Eigenkapital
gesamt
EUR
Stand 01. Januar 2015 20.778.898,00 7.571.981,01 1.155.154,89 4.136.318,79 25.340.315,97 58.982.668,66
Periodenergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00 5.539.576,03 5.539.576,03
Dividenden 0,00 0,00 0,00 0,00 -6.233.669,40 -6.233.669,40
Stand 01. Januar 2016 20.778.898,00 7.571.981,01 1.155.154,89 4.136.318,79 24.646.222,60 58.288.575,29
Periodenergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00 4.489.503,58 4.489.503,58
Dividenden 0,00 0,00 0,00 0,00 -6.233.669,40 -6.233.669,40
Stand 30. Juni 2016 20.778.898,00 7.571.981,01 1.155.154,89 4.136.318,79 22.902.056,78 56.544.409,47

Konzern - Entwicklung des Anlagevermögens

zum 30. Juni 2016*

Anschaffungs- und Herstellungskosten Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
Stand Stand Zuschrei Stand Stand Stand
01.01.2016 Zugang/Umbg. Abgang/Umbg. 30.06.2016 Stand 01.01.2016 Abschreibungen bungen Abgang 30.06.2015 30.06.2016 01.01.2016
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Ver
mögenswerte
Vermögenswerte
1. Immaterielle
14.848.260,22 293.970,16 0,00 15.142.230,38 -9.219.172,01 -784.141,31 0,00 0,00 -10.003.313,32 5.138.917,06 5.629.088,21
2. Firmenwerte 34.583.688,64 0,00 0,00 34.583.688,64 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 34.583.688,64 34.583.688,64
49.431.948,86 293.970,16 0,00 49.725.919,02 -9.219.172,01 -784.141,31 0,00 0,00 -10.003.313,32 39.722.605,70 40.212.776,85
II. Sachanlagen 1.997.796,98 62.471,09 -14,07 2.060.254,00 -690.376,98 -119.739,66 0,00 0,00 -810.116,64 1.250.137,36 1.307.420,00
III. Finanzanlagen 7.576.724,78 45.000,00 -1.077.070,98 6.544.653,80 4.897.416,15 0,00 3.580.977,20 -40.890,00 8.437.503,35 14.982.157,15 12.474.140,93
INSGESAMT 59.006.470,62 401.441,25 -1.077.085,05 58.330.826,82 -5.012.132,84 -903.880,97 3.580.977,20 -40.890,00 -2.375.926,61 55.954.900,21 53.994.337,78

* Bilanzierung nach IFRS

Verkürzter Konzernanhang (Notes)

zum 30.06.2016 (ungeprüft)

1. Allgemeine Angaben

Die HAEMATO AG wurde am 10. Mai 1993 gegründet. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg unter HRB 88633 eingetragen und hat ihren Sitz in Berlin. Die Geschäftsadresse befindet sich in der Lilienthalstr. 5 c, 12529 Schönefeld. Ihr Mutterunternehmen ist die MPH Mittelständische Pharma Holding AG.

Die HAEMATO-Gruppe ist im Bereich Pharma tätig.

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2016 der HAEMATO AG wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), und der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) unter Beachtung von IAS 34 "Zwischenberichterstattung" erstellt, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, freiwillig aufgestellt. Die Zahlen sind ungeprüft.

Hinsichtlich der angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden sowie der Ausübung der in den IFRS enthaltenen Wahlrechte verweisen wir auf den Anhang des Konzernjahresabschlusses zum 31. Dezember 2015.

2. Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis hat sich im Berichtszeitraum nicht verändert. Wir verweisen auf unsere Darstellung im Konzernjahresabschluss zum 31.12.2015.

3. Ausgewählte Angaben zur Konzern-Bilanz und Konzern-Gesamtergebnisrechnung

Die liquiden Mittel, die sich insgesamt auf TEUR 1.845 (31.12.2015: TEUR 2.449) belaufen, umfassen im Wesentlichen Bankguthaben und sind mit ihren Nominalwerten erfasst.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sich insgesamt auf TEUR 5.603 (31.12.2015: TEUR 4.725) belaufen, sind unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten abzüglich etwaiger Wertminderungen bewertet.

Unter den Vorräten, die sich insgesamt auf TEUR 52.197 (31.12.2015: TEUR 41.677) belaufen, werden fertige Erzeugnisse ausgewiesen, die zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet wurden. Nach IAS 2 wurden sämtliche Kosten mit einbezogen, die im Zusammenhang mit dem Erwerb der jeweiligen Vorräte angefallen sind.

Zu aktivierende Fremdkapitalkosten sind nicht angefallen. Die Anwendung von IAS 11 ist nicht einschlägig.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die sich insgesamt auf TEUR 3.757 (01.01.- 31.12.2015: TEUR 6.462) belaufen, beinhalten eine Vielzahl von Einzelpositionen, wie Miete, Werbe- und Reisekosten, Rechts- und Beratungskosten usw.

4. Dividende

Für das Geschäftsjahr 2015 wurde in 2016 eine Dividende in Höhe von 0,30 € je dividendenberechtigter Stückaktie ausgeschüttet.

5. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gegenüber der Investitionsbank des Landes Brandenburg haftet die HAEMATO PHARM GmbH gesamtschuldnerisch mit der HAEMATO AG zur Sicherung der Forderungen aus dem Subventionsverhältnis zwischen der ILB und der auf die HAEMA-TO PHARM GmbH verschmolzenen Simgen GmbH in Höhe von EUR 214.440,00 (Höchstbetragsbürgschaft). Außerdem haftet die HAEMATO PHARM GmbH gegenüber der Investitionsbank des Landes Brandenburg gesamtschuldnerisch zusammen mit der MPH Mittelständische Pharma Holding AG zur Sicherung der Forderungen aus dem Subventionsverhältnis zwischen der ILB und der HAEMA-TO PHARM GmbH in Höhe von EUR 1.478.400,00 (Höchstbetragsbürgschaft).

Gegenüber der UniCredit Bank AG besteht ein kumulativer Schuldbeitritt als Gesamtschuldner mit der MPH Mittelständischen Pharma Holding AG im Zusammenhang mit einem Rahmenkredit über Mio. EUR 12 zum Zwecke der Betriebsmittelfinanzierung zwischen der HAEMATO PHARM GmbH und der UniCredit Bank AG.

Gegenüber der apoBank besteht ein kumulativer Schuldbeitritt als Gesamtschuldner mit der MPH Mittelständischen Pharma Holding AG im Zusammenhang mit einem Rahmenkredit über Mio. EUR 8 zum Zwecke der Betriebsmittelfinanzierung zwischen der HAEMATO PHARM GmbH und der apoBank.

Gegenüber der Landesbank Baden-Württemberg besteht ein kumulativer Schuldbeitritt als Gesamtschuldner mit der MPH Mittelständischen Pharma Holding AG im Zusammenhang mit einem Rahmenkredit über Mio. EUR 5 zum Zwecke der Betriebsmittelfinanzierung zwischen der HAEMATO PHARM GmbH und der Landesbank Baden-Württemberg.

Gegenüber der HYPO NOE Gruppe Bank AG haftet die HAEMATO AG als gemeinsamer Darlehensnehmer mit der MPH Mittelständische Pharma Holding AG im Zusammenhang mit einem Schuldscheindarlehen über Mio. EUR 7. Dieses Darlehen wurde an die MPH Mittelständische Pharma Holding AG ausgezahlt. Von diesem Darlehen wurde zum 31.12.2015 von der HAEMATO AG ein Betrag in Höhe von Mio. EUR 6,98 in Anspruch genommen. Gegenüber der HYPO NOE Gruppe Bank AG haftet die HAEMATO AG als gemeinsamer Darlehensnehmer mit der MPH Mittelständische Pharma Holding AG im Zusammenhang mit einem Schuldscheindarlehen über Mio. EUR 3. Dieses Darlehen wurde an die MPH Mittelständische Pharma Holding AG ausgezahlt. Dieses Darlehen wurde zum Stichtag vollständig von der MPH Mittelständische Pharma Holding AG in Anspruch genommen.

Gegenüber der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG haftet die HAEMATO AG als gemeinsamer Darlehensnehmer mit der MPH Mittelständischen Pharma Holding AG im Zusammenhang mit einem weiteren Schuldscheindarlehen über Mio. EUR 4. Dieses Darlehen wurde an die MPH Mittelständische Pharma Holding AG ausgezahlt. Dieses Darlehen wurde zum Stichtag vollständig von der MPH Mittelständisches Pharma Holding AG in Anspruch genommen.

Die Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs.

3. Wesentliche Ereignisse nach dem 30.06.2016

Nach dem Stichtag 30.06.2016 sind bis zum Termin der Veröffentlichung dieses Berichts keine wesentlichen Ereignisse eingetreten.

Schönefeld, den 29. August 2016

Dr. Christian Pahl (Vorstand)

Weitere Informationen

Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane 22
Die Aktie 23
Der Genussschein 23
Glossar 24
Quellen 25
Impressum 26

Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Vorstand

Familienname Vorname Funktion Vertretungsbefugnis Beruf
Dr. Pahl Christian Vorstand Alleinvertretungsberechtigt Diplom-Kaufmann

Aufsichtsrat

Familienname Vorname Funktion Beruf
Grosse Andrea Vorsitzende Rechtsanwältin
Prof. Dr. Dr. Meck Sabine stellv. Vorsitzende Hochschullehrerin und
Wissenschaftsjournalistin
Dr. Braun Marion Mitglied Ärztin

Die Aktie

Aktiengattung Inhaberaktien
WKN / ISIN 619070 / DE0006190705
Anzahl der Aktien 20.778.898 Stück
Symbol HAE
Börsenzulassung Frankfurter Wertpapierbörse
Börsensegment Entry Standard (Open Market)
Designated Sponsor, Listing Partner ICF Kursmakler AG
Grundkapital 20.778.898,00 EUR
Erster Handelstag 05.12.2005
Spezialist ODDO SEYDLER BANK AG

Der Genussschein

WKN / ISIN A0EQVT / DE000A0EQVT2
Symbol HAE1
Art / Verbriefung Inhaberpapiere, Globalurkunde
Erstmalige Ausgabe 2005
Grundbetrag je Genussschein 100 EUR (Mindestanlagebetrag)
Laufzeit unbefristet
Jährliche Ausschüttung 9,00 % p.a. bezogen auf den Nennwert des Ge
nussscheins (in Abhängigkeit vom Bilanzgewinn
der HAEMATO AG)
Zeitpunkt der Ausschüttung nachträglich zum ersten Bankarbeitstag nach dem
Tag der Hauptversammlung der HAEMATO AG
Börsenplatz Frankfurter Wertpapierbörse

Glossar

AMNOG

Deutsches Gesetz zur Neuregelung des Arzneimittelmarktes. Zum 01.01.2011 in Kraft getreten.

Bilanzgewinn

Saldo aus Jahresüberschuss des Geschäftsjahres, Gewinn- oder Verlustvortrag und Ergebnisverwendung.

Cash Flow

Eine wirtschaftliche Messgröße, die etwas über die Liquidität eines Unternehmens aussagt. Stellt den während einer Periode erfolgten Zufluss an liquiden Mitteln dar.

DAX

Der DAX ist der wichtigste deutsche Aktienindex. In diesem Börsenverzeichnis sind die jeweils 30 größten und umsatzstärksten deutschen Aktien eingetragen.

Dividende

Der Gewinnanteil je Aktie einer Aktiengesellschaft, der an die Aktionäre ausgeschüttet wird.

EBIT

engl. bedeutet earnings before interest and taxes: der Gewinn vor Zinsen und Steuern. Sagt etwas über den betrieblichen Gewinn eines Unternehmens in einem bestimmten Zeitraum aus.

EBITDA

engl. bedeutet earnings before interest, taxes, depreciation and amortization: zum Ergebnis vor Zinsen und Steuern werden die Abschreibungen auf Wertgegenstände und immaterielle Vermögenswerte hinzuaddiert.

Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie ergibt sich aus der Division des Konzernergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien. Die Berechnung erfolgt nach IAS 33.

ILO (Internationale Arbeitsorganisation)

Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Ihre Aufgabe besteht in der Formulierung und Durchsetzung internationaler Arbeits- und Sozialstandards.

Patent

In Anwendung auf den Pharmamarkt: Gewerbliches Schutzrecht für einen neu entwickelten pharmazeutischen Wirkstoff. In der EU beträgt die zeitlich begrenzte Marktexklusivität 20 Jahre.

Patentfreie Wirkstoffe

Patentfreie Wirkstoffe werden auch als Generikum bezeichnet. Ein Generikum ist ein Arzneimittel, das eine wirkstoffgleiche Kopie eines bereits unter Markennamen auf dem Markt befindlichen Medikaments ist. Generika sind therapeutisch äquivalent zum Originalpräparat.

Patentgeschützte Wirkstoffe

Marken-Arzneimittel, welche zum einen vom Patentinhaber vermarktet werden und zum anderen als EU-Arzneimittel, basierend auf der rechtlichen Grundlage des Imports, innerhalb der EU Mitgliedsstaaten kostengünstiger eingekauft werden.

Onkologie

Wissenschaft, die sich mit Krebserkrankungen beschäftigt.

Rx-Präparate

ist eine angepasste Schreibweise des aus den mittelalterlichen Handschriften stammenden Symbols und steht für "recipe" ("nimm" bzw. "man nehme"). Im Angelsächsischen Raum werden damit verschreibungspflichtige bzw. rezeptpflichtige Medikamente bezeichnet. Rx

Zulassung

Eine behördlich erteilte Genehmigung, die erforderlich ist, um ein industriell hergestelltes, verwendungsfertiges Arzneimittel anbieten, vertreiben oder abgeben zu können.

Quellen

  • Vgl. IfW Institut für Weltwirtschaft: Kieler Konjunkturberichte Nr. 7 (2016/Q2). Weltkonjunktur im Sommer 2016, 15.06.2016, S. 2 ff.
  • Vgl. ebd., S. 10
  • Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Schlaglichter der Wirtschaftspolitik. Monatsbericht August 2016, S. 32 f.
  • Vgl. IfW Institut für Weltwirtschaft: Kieler Konjunkturberichte Nr. 7 (2016/Q2). Weltkonjunktur im Sommer 2016, 15.06.2016, S. 2 ff.
  • Vgl. Statistisches Bundesamt. Pressemitteilung vom 24. Mai 2016 171/16, S. 1 ff.
  • Vgl. Institut für Weltwirtschaft: Kieler Konjunkturberichte Nr. 20 (2016/Q2). Deutsche Konjunktur im Sommer 2016, S. 2f.
  • Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Schlaglichter der Wirtschaftspolitik. Monatsbericht August 2016, S. 12.
  • Vgl. ebd., S. 34.
  • Vgl. Statistisches Bundesamt. Pressemitteilung vom 24. Mai 2016 171/16, S. 1 ff.
  • Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Schlaglichter der Wirtschaftspolitik. Monatsbericht August 2015, S. 37-41.
  • Vgl. IMS Health: IMS Health Marktbericht. Entwicklung des deutschen Pharmamarktes im Mai 2016. Juli 2016, Frankfurt am Main, S. 3 ff.
  • Vgl. ebd.
  • Vgl. ebd., S. 20, 25.
  • Vgl. ebd., S. 26 ff.
  • Vgl. IfW Institut für Weltwirtschaft: Kieler Konjunkturberichte Nr. 7 (2016/Q2). Weltkonjunktur im Sommer 2016, 15.06.2016, S. 2 ff.
  • Vgl. International Monetary Fund: World Economic Outlook Update: Uncertainty in the Aftermath of the U.K. Referendum. 19.07.2016, S. 9 ff.
  • Vgl. ebd.
  • Vgl. ebd.
  • Vgl. Institut für Weltwirtschaft: Kieler Konjunkturberichte Nr. 20 (2016/Q2). Deutsche Konjunktur im Sommer 2016, S. 2 ff.
  • Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Schlaglichter der Wirtschaftspolitik. Monatsbericht August 2016, S. 37.
  • Siehe: IMS Health Inc.: IMS Institute for Healthcare Informatics: Global Medicines Use in 2020: Outlook and Implications. November 2015, S 34.

Impressum

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Telefon: +49 (0) 30 897 30 86-70 Fax: +49 (0) 30 897 30 86-79

E-Mail: [email protected] Web: www.haemato.de

Investor Relations:

Anfragen an: [email protected]

Aufsichtsrat:

Vorsitzende des Aufsichtsrates: Andrea Grosse Stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates: Prof. Dr. Dr. Sabine Meck Mitglied des Aufsichtsrates: Dr. med. Marion Braun

Vorstand:

Dr. Christian Pahl

Sitz

Berlin, Amtsgericht Charlottenburg, HRB 88633 B

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Fotos: © HAEMATO PHARM GmbH © diego cervo - fotolia.com

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