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Formycon AG Interim / Quarterly Report 2014

Sep 23, 2014

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Interim / Quarterly Report

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Halbjahresbericht 2014

Inhaltsverzeichnis

Formycon AG Fraunhoferstr. 15, 82152 Planegg

Bericht über die prüferische Durchsicht des Zwischenabschlusses zum 30. Juni 2014

A. Auftrag zur prüferischen Durchsicht 4
B. Durchführung der prüferischen Durchsicht 6
I.
II.
Gegenstand der prüferischen Durchsicht 6
Art und Umfang der prüferischen Durchsicht 7
C. Zusammenfassende Schlussbemerkung und Bescheinigung 8
D. Anlagen 10
Anlage 1:
Anlage 2:
Zwischenbilanz zum 30. Juni 201410
Zwischengewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum
01. Januar bis 30. Juni 2014 12
Anlage 3: Zwischenanhang für das Geschäftsjahr 01.01. bis 30.06.2014 14
Anlage 4: Zwischenlagebericht für den Zeitraum 01.01. bis 30.06.201420

Bericht über die prüferische Durchsicht des Konzernzwischenabschlusses zum 30. Juni 2014 e

A. Auftrag zur prüferischen Durchsicht 24
B. Durchführung der prüferischen Durchsicht 26
I.
II.
Gegenstand der prüferischen Durchsicht 26
Art und Umfang der prüferischen Durchsicht 27
C. Zusammenfassende Schlussbemerkung und Bescheinigung 28
D. Anlagen 30
Anlage 1:
Anlage 2:
Konzernzwischenbilanz zum 30. Juni 2014 30
Konzernzwischengewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum
01. Januar 2014 bis 30. Juni 2014 32
Anlage 3: Konzernanhang für das Geschäftsjahr 01.01.2014 bis 30.06.2014 34
Anlage 4:
Anlage 5:
Kapitalflussrechnung für den Zeitraum 01.01. bis 30.06.2014 40
Konzerneigenkapitalspiegel 30.06.2014 42
Anlage 6: Konzernzwischenlagebericht für den Zeitraum 01.01. bis 30.06.2014 44

A. Auftrag zur prüferischen Durchsicht

Der Vorstand der

Formycon AG Fraunhoferstr. 15, 82152 Planegg

hat uns beauftragt, den Zwischenabschluss zum 30. Juni 2014 einer prüferischen Durchsicht zu unterziehen.

Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Wir haben den Auftrag – mit Unterbrechungen – in der Zeit von Juli bis August 2014 in den Geschäftsräumen der Gesellschaft in Planegg und in unseren Büroräumen durchgeführt.

Für die Durchführung des Auftrages und unserer Verantwortung sind, auch im Verhältnis zu Dritten, die vereinbarten "Allgemeine Auftragsbedingungen ür Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 01. Januar 2002" maßgebend. .

B. Durchführung der prüferischen Durchsicht

I. Gegenstand der prüferischen Durchsicht

Wir haben den Zwischenabschluss und den Zwischenlagebericht der Formycon AG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 30. Juni 2014 einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

Die Aufstellung von Zwischenabschluss und Zwischenlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages sowie die uns erteilten Aufklärungen und Nachweise liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft.

Unsere Aufgabe ist es, aufgrund der von uns durchgeführten prüferischen Durchsicht eine Bescheinigung zu dem Zwischenabschluss und dem Zwischenlagebericht abzugeben.

Die Einhaltung anderer gesetzlicher Vorschriften ist nur insoweit Gegenstand der prüferischen Durchsicht, als sich aus diesen anderen Vorschriften üblicherweise Rückwirkungen auf den Zwischenabschluss oder den Zwischenlagebericht ergeben.

II. Art und Umfang der prüferischen Durchsicht

Bei der Durchführung der prüferischen Durchsicht haben wir die vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen (IDW PS 900) beachtet.

Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausgeschlossen werden kann, dass der Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt worden ist oder ein unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht vermittelt oder der Zwischenlagebericht nicht in Einklang mit dem Zwischenabschluss steht oder insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft nicht vermittelt oder die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung nicht zutreffend darstellt.

Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit.

Eine weitergehende Überprüfung von erhaltenen Auskünften und sonstigen Nachweisen ist grundsätzlich nur notwendig, wenn die Annahme besteht, dass die zur prüferischen Durchsicht vorgelegten Informationen wesentlich falsche Aussagen oder Hinweise auf falsche Auskünfte oder ähnliche Anhaltspunkte enthalten.

Aufgrund der immanenten Grenzen einer prüferischen Durchsicht besteht darüber hinaus ein gegenüber der Abschlussprüfung höheres Risiko, dass selbst wesentliche Fehler, rechtswidrige Handlungen oder andere Unregelmäßigkeiten nicht aufgedeckt werden.

Alle von uns erbetenen Aufklärungen und Nachweise sind erteilt worden. Die Geschäftsführung der Gesellschaft hat uns die Vollständigkeit des Zwischenabschlusses und des Zwischenlageberichts schriftlich bestätigt.

C. Zusammenfassende Schlussbemerkung und Bescheinigung

Wir haben dem Zwischenabschluss und dem Zwischenlagebericht der Formycon AG für den Zeitraum vom 01. Januar bis 30. Juni 2014 in der diesem Bericht als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Fassung die unter dem Datum vom 22. August 2014 unterzeichnete Bescheinigung erteilt, die hier wiedergegeben wird.

"An die Formycon AG, Planegg

Wir haben den Zwischenabschluss zum 30. Juni 2014 – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – und den Zwischenlagebericht für den Zeitraum vom 01. Januar 2014 bis zum 30. Juni 2014 einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

Die Aufstellung des Zwischenabschlusses und des Zwischenlageberichts nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem Zwischenabschluss und dem Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des Zwischenabschlusses und des Zwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von

Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt worden ist oder ein unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht vermittelt oder der Zwischenlagebericht nicht in Einklang mit dem Zwischenabschluss steht oder insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft nicht vermittelt oder die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung nicht zutreffend darstellt.

Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt worden ist oder ein unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht vermittelt oder der Zwischenlagebericht nicht in Einklang mit dem Zwischenabschluss steht oder insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft nicht vermittelt oder die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung nicht zutreffend darstellt.

Diese Bescheinigung ist zu Informationszwecken an die Berichtsgesellschaft gerichtet.

Dem Auftrag, in dessen Erfüllung wir vorstehend benannte Leistungen für die Formycon AG erbracht haben, lagen die Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 01. Januar 2002 zugrunde. Durch Kenntnisnahme und Nutzung der in diesem Bericht enthaltenen Informationen bestätigt der Empfänger, die dort getroffenen Regelungen (einschließlich der Haftungsregelung unter Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen) zur Kenntnis genommen zu haben, und erkennt deren Geltung im Verhältnis zu uns an."

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Zwischenabschlusses und des Zwischenlageberichts in einer von der bescheinigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unsere Bescheinigung zitiert oder auf unsere prüferische Durchsicht hingewiesen wird.

Köln, den 22. August 2014

Dr. Rudolf Schmitz Wirtschaftsprüfer

D. Anlagen

Anlage 1: Zwischenbilanz zum 30. Juni 2014

AKTIVA 30.06.2014
31.12.2013
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1.
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
148.305,51 177.318,53
2. Geschäftswert 1.300.365,00 1.448.670,51 1.379.175,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken
265.367,72 290.640,86
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.294.617,40 2.559.985,12 2.696.209,53
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 25.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.547.349,12 1.597.349,12 1.667.965,88
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
190.002,18 273.442,75
2. Geleistete Anzahlungen 42.810,00 232.812,18 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
666,40 380,80
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.605.799,89 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 87.692,92 1.694.159,21 222.035,70
III. Wertpapiere
1.
Sonstige Wertpapiere
10.750.000,00 9.500.000,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 462.640,34 881.199,22
C. Rechnungsabgrenzungsposten
1.
Sonstige Rechnungsabgrenzung
36.586,79 6.399,47
18.782.203,27 17.119.767,74
PASSIVA 30.06.2014 31.12.2013
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 8.626.683,00 8.626.683,00
II. Kapitalrücklage 18.247.524,34 18.247.524,34
III. Verlustvortrag -12.946.286,43 -5.178.884,49
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 2.417.097,72 16.345.018,63 -7.767.401,94
B. Rückstellungen
1.
Steuerrückstellungen
200.600,00 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 462.352,48 662.952,48 493.440,00
C. Verbindlichkeiten
1.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
1.614.753,35 2.493.123,69
– davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 1.614.753,35 €
(Vorjahr: 1.293.123,69 €)
2. Sonstige Verbindlichkeiten 159.478,81 1.774.232,16 205.283,14
– davon aus Steuern: 38.279,84 € (Vorjahr: 60.876,56 €)
– davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 0,00 € (Vorjahr: 5.227,48 €)
– davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 159.478,81 € (Vorjahr: 205.283,14 €)

17.119.767,74 18.782.203,27

Anlage 2: Zwischengewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 01. Januar bis 30. Juni 2014

30.06.2014
30.06.2013
1. Umsatzerlöse 7.413.404,67 222.083,13
2. Sonstige betriebliche Erträge 28.105,45 73.280,93
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -349.810,83
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.604.893,89 -1.954.704,72 -306.798,64
Rohergebnis 5.486.805,40 -11.434,58
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.278.860,58
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -196.635,14 -1.475.495,72 -222.238,22
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und
Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für Ingangsetzung und
Erweiterung des Geschäftsbetriebs -545.022,24 -554.778,53
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -845.472,66 -1.372.186,32
Betriebsergebnis 2.620.814,78 -3.509.164,63
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 24,70 5.670,14
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.871,76 -1.674,25
Finanzergebnis -2.847,06 3.995,89
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.617.967,72 -3.505.168,74
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -200.600,00 0,00
11. Sonstige Steuern -270,00 -443,00
12. Jahresüberschuss/-Fehlbetrag 2.417.097,72 -3.505.611,74

Anlage 3: Zwischenanhang für das Geschäftsjahr 01. Januar bis 30. Juni 2014

I. Allgemeine Angaben

A. Anwendung des HGB

  • (1) Der Zwischenabschluss für den Zeitraum vom 01. Januar bis 30. Juni 2014 ist nach den gesetzlichen Vorschriften aufgestellt worden.
  • (2) Ergänzend waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.

B. Formale Darstellung

  • (1) Die Wertansätze der in der Schlussbilanz zum 31.12.2013 ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wurden unverändert übernommen.
  • (2) Der Zwischenabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt.
  • (3) Für die Zwischengewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren fortgeführt. Es ist der Struktur des Unternehmens angemessen.

II. Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung

A. Allgemein

  • (1) Die Bewertungsmethoden konnten gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich beibehalten werden.
  • (2) Im Zwischenabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungs-

abgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

  • (3) Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.
  • (4) Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.
  • (5) Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.
  • (6) Es ist vorsichtig bewertet worden. Es wurden alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

B. Anlagevermögen

(1) Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Ein Wertberichtigungsbedarf bestand nicht.

C. Umlaufvermögen

(1) Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten bilanziert. Sofern erforderlich, waren Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorzunehmen.

D. Rückstellungen

(1) Der Wertansatz der Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und ist notwendig wie ausreichend. Er wurde auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen.

E. Verbindlichkeiten

(1) Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert.

Sie sind wie folgt strukturiert.

Verbindlichkeitenspiegel 30. Juni 2014

davon mit einer Restlaufzeit
Verbindlichkeiten 30.06.2014 unter 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre davon gesichert gesichert durch
1. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und
Leistungen
1.614.753,35 1.614.753,35 0,00 0,00
2. Sonstige
Verbindlichkeiten
159.478,81 159.478,81 0,00 0,00
Summen 1.774.232,16 1.774.232,16 0,00 0,00

III. Erläuterungen zur Bilanz

A. Anlagevermögen

(1) Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind im nachfolgenden Anlagenspiegel gesondert dargestellt.

Anlage 3: Zwischenanlagenspiegel vom 01. Januar bis 30. Juni 2014

Historische
Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten
Zugänge
Zuschreibungen
(ZU)
Umbuchungen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
261.614,42 1.166,20 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.536.795,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten
353.823,64 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.795.974,37 15.521,73 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.667.965,88 0,00 0,00
7.641.173,31 41.687,93 0,00
Abgänge im
Geschäftsjahr
zum Buchwert
Abschreibungen
Geschäftsjahr
Restbuchwert
31.12.2013
Restbuchwert
30.06.2014
Kumulierte
Abschreibungen
Abgänge zu
historischen AK/HK
0,00 30.179,22 177.318,53 148.305,51 114.475,11 0,00
0,00 157.620,00 1.379.175,00 1.300.365,00 236.430,00 0,00
0,00 25.273,14 290.640,86 265.672,72 88.455,92 0,00
6.353,98 410.759,88 2.696.209,53 2.294.617,40 1.510.524,72 6.353,98
0,00 0,00 25.000,00 50.000,00 0,00 0,00
0,00 0,00 1.667.965,80 1.547.349,12 0,00 120.616,76
6.353,98 545.022,25 6.236.309,80 5.606.004,75 1.949.885,75 126.616,76

Anlage 3: Zwischenanhang für das Geschäftsjahr 01. Januar bis 30. Juni 2014

B. Rückstellungen

(1) Die sonstigen Rückstellungen betreffen die folgenden Sachverhalte:

462.352,48 €
– Jahresabschluss 5.000,00 €
– Ausstehende Rechnungen 12.000,00 €
– Sonstige 30.000,00 €
– Berufsgenossenschaft 11.062,48 €
– Aufbewahrung 8.300,00 €
– Prozesskosten 5.000,00 €
– Prämien/Tantiemen 175.590,00 €
– Urlaub SV 40.400,00 €
– Nicht genommener Urlaub 175.000,00 €

IV. Erläuterungen zur Gewinnund Verlustrechnung

– keine Angaben erforderlich –

V. Sonstige Angaben

A. Organe

(1) Vorstand

Dem Vorstand gehörten folgende Mitglieder an:

  • Dr. Carsten Brockmeyer, Göttingen (Techniker)
  • Dr. Nicolas Combé, Marburg (Kaufmann)

(2) Aufsichtsrat

Mitglieder des Aufsichtsrates waren:

  • Dr. Olaf Stiller, Weimar (Vorsitzender des Aufsichtsrates)
  • Hermann Vogt, Dieburg, (stellv. Vorsitzender)
  • Peter Wendeln, Oldenburg
  • (3) Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten 5.625,00 € (Vorjahr 22.500,00 €) Gesamtbezüge i. S. d. § 285 Nr. 9 HGB.
  • (4) Gemäß § 314 (2) HGB wird auf die Angabe nach § 314 (1) Nr. 6 verzichtet.

B. Mitarbeiter

(1) Die Gesellschaft beschäftigte 40 Mitarbeiter.

Die Mitarbeiter setzen sich wie folgt zusammen:

  • 2 Vorstand
  • 5 Verwaltung
  • 33 Forschung und Entwicklung

Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB.

C. Stammkapital

(1) Das Grundkapital beträgt nach dem Stand der letzten Handelsregistereintragung 8.626.683,00 €. Über die Tochtergesellschaften berichten wir wie folgt:

  • Formycon Services GmbH 100 %
  • Zwischenergebnis 2014: 1.709,00 €
  • Eigenkapital 30.06.2014: -1.650.467,14 €
  • Formycon Project 201 GmbH 100 %
  • Zwischenergebnis 2014: 82.950,73 €
  • Eigenkapital 30.06.2014: 107.950,73 €

D. Aktien

(1) Die Gesellschaft hat Inhaberaktien mit einem Nennbetrag von insgesamt 8.626.683,00 € herausgegeben.

E. Haftungsverhältnisse und Honorare

Zum Abschlusstag bestanden Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB in folgender Höhe:

Mietbürgschaft: 85.354,00 €

Planegg, den 29. August 2014

Formycon AG

Anlage 4: Zwischenlagebericht für den Zeitraum 01. Januar bis 30. Juni 2014

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

1.1 Rahmenbedingungen

1.1.1 Allgemeine Wirtschaftslage und Ausblick

Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen in den USA, der Turbulenzen auf den Finanzmärkten und des politischen Konflikts in der Ukraine verlangsamte sich die Entwicklung der Weltwirtschaft zu Beginn des Jahres 2014. Infolgedessen reduzierte die Weltbank ihre Prognose für das globale Wirtschaftswachstum für 2014 von 3,2 % im Januar auf 2,8 % im Juni 2014. Da sich die Industrieländer voraussichtlich weiter erholen werden, geht die Weltbank von einem dynamischeren Wachstum im weiteren Verlauf des Jahres aus und bestätigte ihre Prognose für das globale Wirtschaftswachstum von je 3,4 % und 3,5 % für die kommenden zwei Jahre. Im Juni reduzierte der Internationale Währungsfond (IWF) seine Wachstumsprognose für die USA und geht nun von einem Wachstum von 2 % im Jahr 2014 aus (Prognose von April: 2,8 %). Die Prognose von 3 % für 2015 behielt der IWF jedoch bei und signalisierte damit, dass die Erholung in den USA planmäßig verläuft. Für die Eurozone soll das Wachstum laut IWF im Jahr 2014 1,1 % betragen und Länder mit hohem Einkommen werden an Dynamik gewinnen.

1.1.2 Entwicklung im Healthcare-Sektor und Ausblick

In den ersten sechs Monaten 2014 war die Pharma- und Biotechnologiebranche die aktivste Branche, da mehr Vereinbarungen als in anderen Branchen eingegangen wurden und die Anzahl der Fusionen und Übernahmen im ersten Halbjahr 2014 im Vergleich zum letzten Jahr erheblich gestiegen ist. Angaben von Burrill & Company zufolge sind die Transaktionsvolumen von Fusionen und Übernahmen von der ersten Jahreshälfte 2013 bis zur ersten Jahreshälfte 2014 um 194 % angestiegen, insbesondere aufgrund einiger Transaktionen im Milliardenbereich. Hierzu zählen unter anderem Transaktionen wie der milliardenschwere Tausch von Vermögenswerten zwischen GlaxoSmithKline und Novartis Ende April.

Während der ersten Jahreshälfte 2014 gingen 68 Life-Science-Unternehmen an die Börse und erzielten dabei 4,7 Mrd. \$; dies übersteigt bereits jetzt die Anzahl der Börsengänge im Jahr 2013 (66). Trotz eines leicht rückläufigen Interesses seitens der Investoren an Börsengängen im Life-Science-Bereich im zweiten Quartal 2014 war jedoch das Interesse an innovativen Ideen aus der Pharma- und Biotechnologiebranche in den USA ungebrochen. Prognosen zufolge werden sich die Märkte weiterhin robust zeigen, wenn die wirtschaftlichen Indikatoren ihren Aufwärtstrend fortsetzen.

Die Pharmabranche verzeichnete im vergangenen Jahrzehnt eine rückläufige Effizienz von Produkteinführungen. Infolgedessen kooperiert die Pharmabranche vermehrt mit innovativen externen Biotechnologieunternehmen, die auf

Wirkstoffforschung spezialisiert sind, um hochwertige Leitstrukturen und Entwicklungskandidaten zu generieren. Gleichzeitig durchläuft die pharmazeutische Wertschöpfungskette einen Prozess der Arbeitsteilung und der Industrialisierung von Biotechnologieunternehmen. Dieses Vorgehen kann den Entwicklungsablauf neuer Life-Science-Produkte signifikant beschleunigen.

Unternehmen wie Formycon können sich einen wertvollen Anteil der entsprechenden Wertschöpfungskette sichern und von ihrem attraktiven Geschäftsmodell profitieren. Allianzen, Kooperationen, Lizenzierung und Dienstleistungsverträge sowie Partnerschaftsvereinbarungen über Wirkstoffkandidaten unterstreichen sowohl die Rolle des Unternehmens als strategischer Partner als auch die Rolle als Entwicklungs- und Dienstleistungsunternehmen in dieser Branche.

1.2 Geschäftsverlauf 2014

Durch die erfolgreiche und, deutlich früher als geplant, erfolgte Auslizensierung des ersten Entwicklungsprojektes im Dezember 2013 zeichnet sich das erste Halbjahr 2014 durch einen positive Entwicklung aus.

Formycon hat derzeit zwei Projekte in der Entwicklung. Eines davon konnte das Unternehmen wie oben beschrieben im Dezember 2013 vorzeitig erfolgreich an die Santo Holding GmbH auslizenzieren. Im Auftrag der Santo Holding (Deutschland) GmbH der Familie Strüngmann, der Gründer- und ehemaligen Inhaberfamilie des Generikaherstellers HEXAL, wird Formycon das erste Entwicklungsprojekt zur Marktreife bringen. Aus dem Vertrag rechnet Formycon mit erfolgsabhängigen Zahlungen im mittleren dreistelligen Millionenbereich in den kommenden Jahren, durch die es möglich wird, den Ausbau der eigenen Produkt-Pipeline früher als geplant zu realisieren.

Dank dieses Vertrages sowie einer sehr soliden Investorenstruktur ist Formycon eines der wenigen unabhängigen Unternehmen, die im aussichtsreichen Markt der Biosimilars agieren. Durch die einzigartige Expertise der Wissenschaftler und des Managements sowie die integrierten Entwicklungsprozesse ist Formycon in der Biosimilar-Entwicklung ein präferierter Partner für große pharmazeutische Unternehmen.

2. Ertragslage

Der Umsatz der Formycon AG für das erste Halbjahr 2014 stieg auf 7,4 Mio. € an (2013: 0,2 Mio. €). Dieser Anstieg ist insbesondere auf hohe Umsätze aus der Lizenzvereinbarung mit der Santo Holding GmbH und der daraus resultierenden Entwicklungsallianz zurückzuführen. Das EBITDA betrug im ersten Halbjahr 2014 3,2 Mio. € (erstes Halbjahr 2013: -3,0 Mio. €). Insgesamt erwartet das Unternehmen, für das Geschäftsjahr 2014 ein positives EBITDA zu erzielen.

3. Finanzlage

Der Bestand an liquiden Mitteln, der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Wertpapiere umfasst, belief sich Ende Juni 2014 auf 11,2 Mio. €. Damit verfügt das Unternehmen über eine ausgezeichnete Liquidität.

4. Vermögenslage

Zum 30.06.2014 weist die Gesellschaft ein Eigenkapital in Höhe von T€ 16.345 aus; dies entspricht einer Eigenkapitalquote von nahezu 81 %, bezogen auf die Bilanzsumme. Das Vermögen ist überwiegend in Liquidität und liquiditätsnahen Werten gebunden.

5. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, waren nicht zu verzeichnen.

6. Chancen- und Risikobericht

6.1 Risiken

Die Formycon AG hat die bilanziellen Risiken durch entsprechende Dotierung der Rückstellungen sowie Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Elementarrisiken sind versichert.

Die Risiken sehen wir in Rückschlägen bei der Produktentwicklung in tatsächlicher wie in zeitlicher Hinsicht.

Da auch die Produktidee vergleichsweise neu ist, kann auch trotz der hohen Marktaufmerksamkeit nicht mit hinreichender Sicherheit auf eine tatsächliche Marktfähigkeit der Produkte rückgeschlossen werden.

6.2 Chancen

Die wesentlichen Chancen der zukünftigen Entwicklung sehen wir in der weiteren Entwicklung marktfähiger Biosimilar-Produkte.

Daneben besteht eine gute Aussicht, die erste im abgelaufenen Jahr gestartete Auslizensierung zu einem wirtschaftlichen Erfolg zu führen.

Darüber hinaus ist im Rahmen diverser Firmenpräsentationen ein hohes Nachfragepotenzial erkennbar geworden, das hohe Absatzchancen signalisiert.

7. Prognosebericht

Die Tochtergesellschaft mit der neuen Firma "Formycon Services GmbH" wird auch künftig Entwicklungsdienstleistungen für Pharma- und Biotechnologieunternehmen anbieten. Es ist damit zu rechnen, dass dieses Geschäftsmodell zeitnah profitabel betrieben werden kann.

Der Vorstand hat eine Ergebnisplanung sowohl der Formycon AG als auch konsolidiert der Formycon AG und Formycon Services GmbH bis zum Jahre 2017 erstellt. Nach Maßgabe dieser Planungsrechnung dürften sowohl die Formycon AG als auch die Unternehmensgruppe nach heutigem Kenntnisstand ab dem Jahre 2014 Jahresüberschüsse ausweisen, die insbesondere durch die Einnahmen aus dem Lizenzvertrag mit der Santo Holding GmbH resultieren. Der bisherige Geschäftsverlauf bestätigt die Planungsannahmen.

Planegg, den 29. August 2014

Formycon AG

Dr. Brockmeyer Dr. Combé

A. Auftrag zur prüferischen Durchsicht

Der Vorstand der

Formycon AG Fraunhoferstr. 15, 82152 Planegg

hat uns beauftragt, den Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2014 einer prüferischen Durchsicht zu unterziehen.

Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Wir haben den Auftrag – mit Unterbrechungen – in der Zeit von Juli bis August 2014 in den Geschäftsräumen der Gesellschaft in Planegg und in unseren Büroräumen durchgeführt.

Für die Durchführung des Auftrages und unserer Verantwortung sind, auch im Verhältnis zu Dritten, die vereinbarten "Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 01. Januar 2002" maßgebend.

B. Durchführung der prüferischen Durchsicht

I. Gegenstand der prüferischen Durchsicht

Wir haben den Konzernzwischenabschluss und den Konzernzwischenlagebericht der Formycon AG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 30. Juni 2014 einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

Die Aufstellung von Konzernzwischenabschluss und Konzernzwischenlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages sowie die uns erteilten Aufklärungen und Nachweise liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft.

Unsere Aufgabe ist es, aufgrund der von uns durchgeführten prüferischen Durchsicht eine Bescheinigung zu dem Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht abzugeben.

Die Einhaltung anderer gesetzlicher Vorschriften ist nur insoweit Gegenstand der prüferischen Durchsicht, als sich aus diesen anderen Vorschriften üblicherweise Rückwirkungen auf den Konzernzwischenabschluss oder den Konzernzwischenlagebericht ergeben.

II. Art und Umfang der prüferischen Durchsicht

Bei der Durchführung der prüferischen Durchsicht haben wir die vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen (IDW PS 900) beachtet.

Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausgeschlossen werden kann, dass der Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt worden ist oder ein unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht vermittelt oder der Konzernzwischenlagebericht nicht in Einklang mit dem Konzernzwischenabschluss steht oder insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft nicht vermittelt oder die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung nicht zutreffend darstellt.

Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit.

Eine weitergehende Überprüfung von erhaltenen Auskünften und sonstigen Nachweisen ist grundsätzlich nur notwendig, wenn die Annahme besteht, dass die zur prüferischen Durchsicht vorgelegten Informationen wesentlich falsche Aussagen oder Hinweise auf falsche Auskünfte oder ähnliche Anhaltspunkte enthalten.

Aufgrund der immanenten Grenzen einer prüferischen Durchsicht besteht darüber hinaus ein gegenüber der Abschlussprüfung höheres Risiko, dass selbst wesentliche Fehler, rechtswidrige Handlungen oder andere Unregelmäßigkeiten nicht aufgedeckt werden.

Alle von uns erbetenen Aufklärungen und Nachweise sind erteilt worden. Die Geschäftsführung der Gesellschaft hat uns die Vollständigkeit des Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts schriftlich bestätigt.

C. Zusammenfassende Schlussbemerkung und Bescheinigung

Wir haben dem Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht der Formycon AG für den Zeitraum vom 01. Januar bis 30. Juni 2014 in der diesem Bericht als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Fassung die unter dem Datum vom 22. August 2014 unterzeichnete Bescheinigung erteilt, die hier wiedergegeben wird.

"An die Formycon AG, Planegg

Wir haben den Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2014 – bestehend aus Bilanz, Gewinnund Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung sowie Eigenkapitalspiegel – und den Konzernzwischenlagebericht für den Zeitraum vom 01. Januar 2014 bis zum 30. Juni 2014 einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

Die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt worden ist oder ein unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht vermittelt oder der Konzernzwischenlagebericht nicht in Einklang mit dem Konzernzwischenabschluss steht oder insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft nicht vermittelt oder die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung nicht zutreffend darstellt.

Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt worden ist oder ein unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht vermittelt oder der Konzernzwischenlagebericht nicht in Einklang mit dem Konzernzwischenabschluss steht oder insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft nicht vermittelt oder die Chancen

und Risiken der zukünftigen Entwicklung nicht zutreffend darstellt.

Diese Bescheinigung ist zu Informationszwecken an die Berichtsgesellschaft gerichtet.

Dem Auftrag, in dessen Erfüllung wir vorstehend benannte Leistungen für die Formycon AG erbracht haben, lagen die Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 01. Januar 2002 zugrunde. Durch Kenntnisnahme und Nutzung der in diesem Bericht enthaltenen Informationen bestätigt der Empfänger, die dort getroffenen Regelungen (einschließlich der Haftungsregelung unter Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen) zur Kenntnis genommen zu haben, und erkennt deren Geltung im Verhältnis zu uns an."

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts in einer von der bescheinigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unsere Bescheinigung zitiert oder auf unsere prüferische Durchsicht hingewiesen wird.

Köln, den 22. August 2014

Dr. Rudolf Schmitz Wirtschaftsprüfer

D. Anlagen

30

Anlage 1: Konzernzwischenbilanz zum 30. Juni 2014

AKTIVA 30.06.2014
31.12.2013
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1.
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
148.305,51 177.318,53
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.300.365,00 1.448.670,51 1.379.175,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der
Bauten auf fremden Grundstücken
265.367,72 290.640,86
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.294.617,40 2.559.985,12 2.696.209,53
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
190.002,18 273.442,75
2. Unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen 6.948.845,72 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 42.810,00 7.181.657,90 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
666,40 380,80
2. Sonstige Vermögensgegenstände 87.692,92 88.359,32 222.035,70
III. Wertpapiere
1.
Sonstige Wertpapiere
10.750.000,00 9.500.000,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 552.522,38 899.311,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.586,79 6.399,47
22.617.782,02 15.444.914,24
PASSIVA 30.06.2014 31.12.2013
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 8.626.683,00 8.626.683,00
II. Kapitalrücklage 18.247.524,34 18.247.524,34
III. Gewinn-/Verlustvortrag -14.623.462,57 -6.882.813,85
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 2.501.757,45 14.752.502,22 -7.740.648,72
B. Rückstellungen
1.
Steuerrückstellungen
237.800,00 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 467.675,12 705.475,12 495.762,64
C. Verbindlichkeiten
1.
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
6.948.845,72 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 51.480,15 2.493.123,69
– davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 51.480,15 €
(Vorjahr: 2.493.123,69 €)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 159.478,81 7.159.804,68 205.283,14
– davon aus Steuern: 38.279,84 € (Vorjahr: 60.876,56 €)
– davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 0,00 € (Vorjahr: 5.227,48 €)
– davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 159.478,81 €
(Vorjahr: 205.283,14 €)

15.444.914,24 22.617.782,02

Anlage 2: Konzernzwischengewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 01. Januar bis 30. Juni 2014

30.06.2014
31.12.2013
1.
Umsatzerlöse
622.835,95 276.173,13
2.
Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
6.948.845,72 0,00
Gesamtleistung 7.571.681,67 276.173,13
3.
Sonstige betriebliche Erträge
28.105,45 136.522,80
4.
Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -349.810,83 -239.378,28
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.637.328,60 -1.987.139,43 -1.251.659,20
Rohergebnis 5.612.647,69 -1.078.341,55
5.
Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.278.860,58 -2.545.791,69
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -196.635,14 -1.475.495,72 -362.880,11
– davon für Altersversorgung: 31.644,84 € (Vorjahr: 30.337,98 €)
6.
Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und
Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für Ingangsetzung und
Erweiterung des Geschäftsbetriebs
-545.022,24 -1.103.126,30
7.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
-849.534,22 -2.654.250,97
Betriebsergebnis 2.742.595,51 -7.744.390,62
8.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
24,70 7.396,77
9.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
-2.871,76 -2.040,87
Finanzergebnis -2.847,06 5.355,90
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.739.748,45 -7.739.034,72
11.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
-237.800,00 0,00
12. Sonstige Steuern -191,00 -1.614,00
13. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 2.501.757,45 -7.740.648,72

Anlage 3: Konzernanhang für das Geschäftsjahr 01. Januar bis 30. Juni 2014

I. Allgemeine Angaben

34

  • (1) Der Zwischenabschluss für das Geschäftsjahr ist nach den gesetzlichen Vorschriften aufgestellt worden.
  • (2) Der Konzern legt erstmals einen Zwischenabschluss vor. Die periodenbezogenen Vorjahresangaben beziehen sich insofern auf das volle Vorjahr und sind nur eingeschränkt vergleichbar.

A. Konsolidierungskreis

(1) Zum Konzern der Formycon AG als Obergesellschaft gehören folgende verbundene Unternehmen (Anteilsbesitze in Klammern):

Formycon AG

Formycon Services GmbH (100 %) Formycon Project 201 GmbH (100 %)

(2) Die Tochtergesellschaften wurden im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.

B. Geschäftsjahr und Konsolidierungszeitraum

(1) Der Konzernzwischenabschluss ist auf den 30. Juni 2014 aufgestellt.

C. Konsolidierungsgrundsätze

(1) Die inländischen Abschlüsse der in den Konzernzwischenabschluss einbezogenen Unternehmen sind nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

  • (2) Der Konzernzwischenabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt.
  • (3) Für Mehrheitsbeteiligungen erfolgte eine Vollkonsolidierung.
  • (4) Der Konsolidierungskreis war gegenüber dem Vorjahr unverändert.
  • (5) Bei der Schuldenkonsolidierung wurden die Forderungen und Verbindlichkeiten der einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet.
  • (6) Innenbeziehungen zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden voll eliminiert. Zwischenergebnisse aus Lieferungen und Leistungen waren nicht zu verzeichnen.
  • (7) Bilanzierungswahlrechte (§ 300 Abs. 2 HGB) und Bewertungswahlrechte (§ 308 Abs. 1 HGB) wurden im Konzernzwischenabschluss nicht neu ausgeübt.

D. Währungsumrechnung

(1) Es wurden keine Unternehmen mit abweichender Währung in den Konzernzwischenabschluss einbezogen. Die Währungsumrechnung erfolgte gemäß § 308a HGB.

E. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

(1) Der Konzernzwischenabschluss ist nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen sowie den ergänzenden Vorschriften des AktG aufgestellt worden.

  • (2) Die Abschlüsse der Tochterunternehmen sowie der Abschluss des Mutterunternehmens wurden unverändert zum Vorjahr nach den folgenden einheitlichen Grundsätzen aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach § 275 HGB gegliedert; dabei wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
  • (3) Die Bilanz enthält sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten.
  • (4) Sämtliche zu bilanzierenden Vermögenswerte und Schulden wurden einzeln bewertet.
  • (5) Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung.
  • (6) Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungsbzw. Herstellungskosten bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen grundsätzlich nach handels- und steuerlich zulässigen Verfahren unter Berücksichtigung der betrieblichen Nutzungsdauern. Bauten, Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten und andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden pro rata temporis abgeschrieben.

Die Finanzanlagen des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, soweit nicht am Bilanzstichtag ein niedrigerer Wert beizulegen war (Niederstwertprinzip).

Ein Firmenwert wird über 15 Jahre abgeschrieben. Die lange Nutzungsdauer wurde gewählt, weil der Firmenwert u. a. langlaufende Produktentwicklungen und langlaufende Lizenzierungschancen repräsentiert.

  • (7) Der Vorratsbestand ist mit den Anschaffungskosten bewertet.
  • (8) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Mögliche Ausfallrisiken werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.
  • (9) Die Bilanz entspricht der gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgeschriebenen Gliederung, wobei konzernspezifische Posten hinzugefügt wurden.
  • (10) In den sonstigen Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten erfasst.
  • (11) Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.

Anlage 3: Konzernanlagenspiegel für den Zeitraum 01. Januar bis 30. Juni 2014

Historische
Anschaffungs- bzw.
Zugänge
Zuschreibungen
Herstellungskosten
(ZU)
Umbuchungen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
261.614,42 1.166,20 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.536.795,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
353.823,64 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.795.974,37 15.521,73 0,00
5.948.207,43 16.687,93 0,00
Abgänge im
Geschäftsjahr
zum Buchwert
Abschreibungen
Geschäftsjahr
Restbuchwert
31.12.2013
Restbuchwert
30.06.2014
Kumulierte
Abschreibungen
Abgänge zu
historischen AK/HK
0,00 30.179,22 177.318,53 148.305,51 114.475,11 0,00
0,00 78.810,00 1.379.175,00 1.300.365,00 236.430,00 0,00
0,00 25.273,14 290.640,86 265.367,72 88.455,92 0,00
6.353,98 410.759,88 2.696.209,53 2.294.617,40 1.510.524,72 6.353,98
6.353,98 545.022,24 4.543.343,92 4.008.655,63 1.949.885,75 6.353,98

Anlage 3: Konzernanhang für das Geschäftsjahr 01. Januar bis 30. Juni 2014

II. Erläuterungen zur Konzernzwischenbilanz

  • (1) Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind im beigefügten Anlagenspiegel gesondert dargestellt.
  • (2) Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. Ihre Struktur ist aus dem beigefügten Verbindlichkeitenspiegel für das Geschäftsjahr ersichtlich.
davon mit einer Restlaufzeit
Verbindlichkeiten 30.06.2014 unter 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre davon gesichert gesichert durch
1. Erhaltene Anzahlungen auf
Bestellungen
6.948.845,72 0,00 0,00 6.948.845,72 0,00
2. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
51.480,15 51.480,15 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige
Verbindlichkeiten
159.478,81 159.478,81 0,00 0,00 0,00

210.958,96

7.159.804,68

0,00

6.948.845,72

Konzernverbindlichkeitenspiegel 30. Juni 2014

Summen

(3) Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (Urlaub und Tantiemen) sowie ausstehende Rechnungen, Beratungskosten und Jahresabschlusskosten.

0,00

III. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus Auslizenzierungen.

(2) In den Erträgen und Aufwendungen sind keine wesentlichen periodenfremde Erträge und Aufwendungen enthalten.

IV. Sonstige Angaben

A. Organe

(1) Vorstand

Dem Vorstand gehörten folgende Mitglieder an:

  • Dr. Carsten Brockmeyer, Göttingen (Techniker)
  • Dr. Nicolas Combé, Marburg (Kaufmann)

(2) Aufsichtsrat

Mitglieder des Aufsichtsrates waren:

  • Dr. Olaf Stiller, Weimar (Vorsitzender des Aufsichtsrates)
  • Hermann Vogt, Dieburg (stellv. Vorsitzender)
  • Peter Wendeln, Oldenburg
  • (3) Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten im Berichtszeitraum 11.250 € als Gesamtbezüge im Sinne des § 314 Nr. 6 HGB.
  • (4) Gemäß § 314 Abs. 2 HGB wird auf die Angabe nach § 314 Nr. 6 verzichtet.
  • (5) Forderungen gegenüber Mitgliedern des Aufsichtsrates bestehen nicht.

B. Mitarbeiter

(1) Der Konzern beschäftigte neben der Geschäftsführung in den vollkonsolidierten Unternehmen durchschnittlich 40 Mitarbeiter.

Die Mitarbeiter setzen sich wie folgt zusammen:

  • 2 Vorstand
  • 5 Verwaltung
  • 33 Forschung und Entwicklung

Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB.

C. Stammkapital

  • (1) Das Grundkapital beträgt nach dem Stand der letzten Handelsregistereintragung 8.626.683,00 €. Über die Tochtergesellschaften berichten wir wie folgt:
  • Formycon Services GmbH 100 %
  • Zwischenergebnis 2014: 1.709,00 €
  • Eigenkapital 30.06.2014: -1.650.467,14 €
  • Formycon Project 201 GmbH 100 %
  • Zwischenergebnis 2014: 82.950,73 €
  • Eigenkapital 30.06.2014: 107.950,73 €

D. Haftungsverhältnisse und Honorare

Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 314 Abs. 2a HGB bestanden am Abschlusstag in folgender Höhe:

Bis 1 Jahr: 54.286,44 €
1 bis 5 Jahre: 52.327,32 €

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestanden wie folgt:

Mietbürgschaft: 85.354,00 €

Planegg, den 29. August 2014

Formycon AG

= Finanzmittelfonds am Ende der Periode

40

Anlage 4: Kapitalflussrechnung Konzern für den Zeitraum 01. Januar bis 30. Juni 2014

Berichtsjahr

552.522,38 €

Konzernjahresüberschuss 2.501.757,45 €
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 545.022,24 €
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen (ohne Ertragsteuern) - 28.087,52 €
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
-8.054.345,29 €
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva,
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
4.461.397,85 €
+/- Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 6.353,98 €
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 2.847,06 €
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 237.800,00 €
-/+ Ertragsteuerzahlungen - €
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -327.254,23 €
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -1.166,20 €
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -15.521,73 €
+ Erhaltene Zinsen 24,70 €
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -16.663,23 €
- Gezahlte Zinsen -2.871,76 €
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -2.871,76 €
+/- Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes -346.789,22 €
+/- Wechselkursbedingte und sonstige Wertänderungen des Finanzmittelbestands - €
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 899.311,60 €

Anlage 5: Konzerneigenkapitalspiegel zum 30. Juni 2014

Mutterunternehmen
Angaben in T€ Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklage Gewinn
rücklage
Gewinn
vortrag
Ausgleich
posten Kapital
konsoldierung
Stand am 1. Januar 2014 8.627 18.248 0 -6.883 0
Erwerb/Einziehung eigener Anteile
Gewinnausschüttungen
Einzahlung Eigenkapital
Übrige Veränderungen
Ergebnisvortrag Vorjahr -7.741
Jahresergebnis
Übriges Konzernergebnis
Stand am 30. Juni 2014 8.627 18.248 0 -14.624 0
Mutterunternehmen
Fremd-
währungs
rechnung
Konzern
gewinn
Eigenkapital Minderheiten
kapital
Fremd
währungs
rechnung
Kumuliertes
übriges
Konzern
ergebnis
Eigenkapital Gesamt
0 -7.741 12.251 12.251
7.741
2.502 2.502 2.502
0 2.502 14.753 14.753

Anlage 6: Konzernzwischenlagebericht für den Zeitraum 01. Januar bis 30. Juni 2014

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

1.1 Rahmenbedingungen

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1.1.1 Allgemeine Wirtschaftslage und Ausblick

Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen in den USA, der Turbulenzen auf den Finanzmärkten und des politischen Konflikts in der Ukraine verlangsamte sich die Entwicklung der Weltwirtschaft zu Beginn des Jahres 2014. Infolgedessen reduzierte die Weltbank ihre Prognose für das globale Wirtschaftswachstum für 2014 von 3,2 % im Januar auf 2,8 % im Juni 2014. Da sich die Industrieländer voraussichtlich weiter erholen werden, geht die Weltbank von einem dynamischeren Wachstum im weiteren Verlauf des Jahres aus und bestätigte ihre Prognose für das globale Wirtschaftswachstum von je 3,4 % und 3,5 % für die kommenden zwei Jahre. Im Juni reduzierte der Internationale Währungsfond (IWF) seine Wachstumsprognose für die USA und geht nun von einem Wachstum von 2 % im Jahr 2014 aus (Prognose von April: 2,8 %). Die Prognose von 3 % für 2015 behielt der IWF jedoch bei und signalisierte damit, dass die Erholung in den USA planmäßig verläuft. Für die Eurozone soll das Wachstum laut IWF im Jahr 2014 1,1 % betragen und Länder mit hohem Einkommen werden an Dynamik gewinnen.

1.1.2 Entwicklung im Healthcare-Sektor und Ausblick

In den ersten sechs Monaten 2014 war die Pharma- und Biotechnologiebranche die aktivste Branche, da mehr Vereinbarungen als in anderen Branchen eingegangen wurden und die Anzahl der Fusionen und Übernahmen im ersten Halbjahr 2014 im Vergleich zum letzten Jahr erheblich gestiegen ist. Angaben von Burrill & Company zufolge sind die Transaktionsvolumen von Fusionen und Übernahmen von der ersten Jahreshälfte 2013 bis zur ersten Jahreshälfte 2014 um 194 % angestiegen, insbesondere aufgrund einiger Transaktionen im Milliardenbereich. Hierzu zählen unter anderem Transaktionen wie der milliardenschwere Tausch von Vermögenswerten zwischen GlaxoSmithKline und Novartis Ende April.

Während der ersten Jahreshälfte 2014 gingen 68 Life-Science-Unternehmen an die Börse und erzielten dabei 4,7 Mrd. \$; dies übersteigt bereits jetzt die Anzahl der Börsengänge im Jahr 2013 (66). Trotz eines leicht rückläufigen Interesses seitens der Investoren an Börsengängen im Life-Science-Bereich im zweiten Quartal 2014 war jedoch das Interesse an innovativen Ideen aus der Pharma- und Biotechnologiebranche in den USA ungebrochen. Prognosen zufolge werden sich die Märkte weiterhin robust zeigen, wenn die wirtschaftlichen Indikatoren ihren Aufwärtstrend fortsetzen.

Die Pharmabranche verzeichnete im vergangenen Jahrzehnt eine rückläufige Effizienz von Produkteinführungen. Infolgedessen kooperiert die Pharmabranche vermehrt mit innovativen externen Biotechnologieunternehmen, die auf Wirkstoffforschung spezialisiert sind, um hochwertige Leitstrukturen und Entwicklungskandidaten

zu generieren. Gleichzeitig durchläuft die pharmazeutische Wertschöpfungskette einen Prozess der Arbeitsteilung und der Industrialisierung von Biotechnologieunternehmen. Dieses Vorgehen kann den Entwicklungsablauf neuer Life-Science-Produkte signifikant beschleunigen.

Unternehmen wie Formycon können sich einen wertvollen Anteil der entsprechenden Wertschöpfungskette sichern und von ihrem attraktiven Geschäftsmodell profitieren. Allianzen, Kooperationen, Lizenzierung und Dienstleistungsverträge sowie Partnerschaftsvereinbarungen über Wirkstoffkandidaten unterstreichen sowohl die Rolle des Unternehmens als strategischer Partner als auch die Rolle als Entwicklungs- und Dienstleistungsunternehmen in dieser Branche.

1.2 Geschäftsverlauf 2014

Durch die erfolgreiche und, deutlich früher als geplant, erfolgte Auslizensierung des ersten Entwicklungsprojektes im Dezember 2013 zeichnet sich das erste Halbjahr 2014 durch eine positive Entwicklung aus.

Formycon hat derzeit zwei Projekte in der Entwicklung. Eines davon konnte das Unternehmen wie oben beschrieben im Dezember 2013 vorzeitig erfolgreich an die Santo Holding GmbH auslizenzieren. Im Auftrag der Santo Holding (Deutschland) GmbH der Familie Strüngmann, der Gründer- und ehemaligen Inhaberfamilie des Generikaherstellers HEXAL, wird Formycon das erste Entwicklungsprojekt zur Marktreife bringen. Aus dem Vertrag rechnet Formycon mit erfolgsabhängigen Zahlungen im mittleren dreistelligen Millionenbereich in den kommenden Jahren, durch die es möglich wird, den Ausbau der eigenen Produkt-Pipeline früher als geplant zu realisieren.

Dank dieses Vertrages sowie einer sehr soliden Investorenstruktur ist Formycon eines der wenigen unabhängigen Unternehmen, die im aussichtsreichen Markt der Biosimilars agieren. Durch die einzigartige Expertise der Wissenschaftler und des Managements sowie die integrierten Entwicklungsprozesse ist Formycon in der Biosimilar-Entwicklung ein präferierter Partner für große pharmazeutische Unternehmen.

2. Ertragslage

Der Umsatz der Formycon AG für das erste Halbjahr 2014 stieg auf 7,4 Mio. € an (2013: 0,2 Mio. €). Dieser Anstieg ist insbesondere auf hohe Umsätze aus der Lizenzvereinbarung mit der Santo Holding GmbH und der daraus resultierenden Entwicklungsallianz zurückzuführen. Das EBITDA betrug im ersten Halbjahr 2014 3,2 Mio. € (erstes Halbjahr 2013: -3,0 Mio. €). Insgesamt erwartet das Unternehmen, für das Geschäftsjahr 2014 ein positives EBITDA zu erzielen.

3. Finanzlage

Der Bestand an liquiden Mitteln, der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Wertpapiere umfasst, belief sich Ende Juni 2014 auf 11,2 Mio. €. Damit verfügt das Unternehmen über eine ausgezeichnete Liquidität.

4. Vermögenslage

Zum 30.06.2014 weist die Gesellschaft ein Eigenkapital in Höhe von T€ 14.752 aus; dies entspricht einer Eigenkapitalquote von nahezu 79 %, bezogen auf die Bilanzsumme. Das Vermögen ist überwiegend in Liquidität und liquiditätsnahen Werten gebunden.

5. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, waren nicht zu verzeichnen.

6. Chancen- und Risikobericht

6.1 Risiken

Die Formycon AG hat die bilanziellen Risiken durch entsprechende Dotierung der Rückstellungen sowie Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Elementarrisiken sind versichert.

Die Risiken sehen wir in Rückschlägen bei der Produktentwicklung in tatsächlicher wie in zeitlicher Hinsicht.

Da auch die Produktidee vergleichsweise neu ist, kann auch trotz der hohen Marktaufmerksamkeit nicht mit hinreichender Sicherheit auf eine tatsächliche Marktfähigkeit der Produkte rückgeschlossen werden.

6.2 Chancen

Die wesentlichen Chancen der zukünftigen Entwicklung sehen wir in der weiteren Entwicklung marktfähiger Biosimilar-Produkte.

Daneben besteht eine gute Aussicht, die erste im abgelaufenen Jahr gestartete Auslizensierung zu einem wirtschaftlichen Erfolg zu führen.

Darüber hinaus ist im Rahmen diverser Firmenpräsentationen ein hohes Nachfragepotenzial erkennbar geworden, das hohe Absatzchancen signalisiert.

7. Prognosebericht

Die Tochtergesellschaft mit der neuen Firma "Formycon Services GmbH" wird auch künftig Entwicklungsdienstleistungen für Pharma- und Biotechnologieunternehmen anbieten. Es ist damit zu rechnen, dass dieses Geschäftsmodell zeitnah profitabel betrieben werden kann.

Der Vorstand hat eine Ergebnisplanung sowohl der Formycon AG als auch konsolidiert der Formycon AG und Formycon Services GmbH bis zum Jahre 2017 erstellt. Nach Maßgabe dieser Planungsrechnung dürften sowohl die Formycon AG als auch die Unternehmensgruppe nach heutigem Kenntnisstand ab dem Jahre 2014 Jahresüberschüsse ausweisen, die insbesondere durch die Einnahmen aus dem Lizenzvertrag mit der Santo Holding resultieren. Der bisherige Geschäftsverlauf bestätigt die Planungsannahmen.

Planegg, den 29. August 2014

Formycon AG

Dr. Brockmeyer Dr. Combé