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elexxion AG

Interim Report Nov 2, 2020

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Interim Report

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Halbjahresbericht 2020

Seite
Lagebericht 2
I. Grundlagen des Unternehmens 2
II. Wirtschaftsbericht 4
III. Bericht über Zweigniederlassungen 12
IV. Prognosebericht 12
V. Chancen- und Risikobericht 14
VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten 18
VII. Nachtragsbericht 19
Halbjahresabschluss 20
Bilanz 20
Gewinn- und Verlustrechnung 22
Anhang 23
Impressum 24

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

  1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Allgemein

elexxion ist ein deutsches Medizintechnikunternehmen und blickt auf eine fast 20-jährige Erfahrung in der Entwicklung, Herstellung und im Vertrieb von Dental-Laser-Geräten zurück. Das Portfolio umfasst Dioden Lasergeräte mit entsprechender Software sowie diverse Verbrauchsmaterialien. elexxion unterliegt strengen Qualitätsnormen und ist EN ISO 13485:2016 zertifiziert.

Produktpalette der elexxion

claros® pico lite mit perio green®

Ein Soft-Therapie-Laser (300 mW), zusammen mit perio green®, einem photothermischen Wirkstoff (PTT) zur Behandlung von Parodontitis, ein ideales Duo zur PA und PI Therapie

claros® pico

Ein Dental-Laser mit 5 Watt Pulsleistung, der Mobilität und Professionalität vereinigt (netzunabhängig einsetzbar), 25 Softlaserindikationen

claros® nano

Ein praxisgerechter Diodenlaser der Kompaktklasse – hohe 15 Watt Pulsleistung, dadurch effektive Ergebnisse in den einzelnen chirurgischen Anwendungen und eine schmerzarme, beschleunigte Heilung

claros® 50 mit Touchscreen- Monitor

Therapie-Vielfalt trifft Leistung – durch Applikationsleistungen von bis zu 50 Watt, Erreichen von hohen Schnittgeschwindigkeiten, variable Pulsrate bis zu 20.000 Hz, geringe Eindringtiefe, gewebeschonend, Eignung für spezifische Indikation, z. B. Depigmentierung (Aufhellung) von dunklem Zahnfleisch – Einsatz in der Anti-Schnarch-Therapie (Snore3)

elexxion-Produkte sind "Made in Germany" und werden auch zukünftig in Singen produziert.

Markt National

Die von uns im Jahr 2020 geplanten klinischen und technischen Schulungen für Händler am Standort Singen konnten und können derzeit aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht durchgeführt werden. Auch geplante Schulungen für Kunden und potenzielle Neukunden ("Dental Academy") wurden ebenfalls bis auf weiteres ausgesetzt.

Unser Ziel für 2020 war es, in Deutschland neue Vertriebspartner zu gewinnen. Dies musste aufgrund des weitgehenden Kontaktverbotes unterbleiben. Somit konnten keine neuen Vertriebspartner gefunden und auch der Umsatz in Deutschland nicht erhöht werden. Zusätzlich führte die Insolvenzanmeldung der Pluradent AG & Co. KG sowie deren Tochterfirma GLS Logistik GmbH Co. Dental Handel ab Februar 2020 zu Umsatzeinbußen.

Aus vorgenannten Gründen ergab sich in Deutschland zum 30. Juni 2020 ein Umsatzrückgang von 51 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Sobald es die Pandemie zulässt, werden wir unsere geplanten Ziele weiterverfolgen.

Märkte International

Auch auf den internationalen Märkten hat die Covid-19-Pandemie für Verschiebungen der Zeitpläne unserer angestrebten Ziele gesorgt.

In den ersten Monaten des Jahres 2020 konnten wir noch, aufgrund des Auftragsbestandes zum 31. Dezember 2019 größere Umsätze tätigen. Danach waren bereits die Auswirkungen der Pandemie zu spüren, so dass keine weiteren wesentlichen Umsätze mehr generiert werden konnten.

Um diesem Trend entgegenzuwirken, haben wir uns dazu entschlossen, bei größeren Aufträgen Sonderpreise für unsere Geräte claros® pico und claros® nano anzubieten. Dies betraf im Wesentlichen die Länder Saudi-Arabien, Algerien und Ägypten. Ein größerer Auftrag konnte im Juli ausgeliefert werden. Bei zwei weiteren Aufträgen sind wir per heute noch in Verhandlungen.

Auch ging unser Vertriebsteam dazu über, Distributoren und Kunden per Videokonferenzen und Webinaren technischen Support sowie Anwenderschulungen anzubieten. Dadurch versuchen wir die Zusammenarbeit mit unseren Distributoren zu festigen und dabei zu helfen, dass diese ihre Endkunden besser bedienen und den Bekanntheitsgrad der Marke von elexxion im Dentalmarkt steigern können.

Der zuständige Vertriebsmitarbeiter für den europäischen Markt hat zu Beginn des Jahres 2020 unser Unternehmen verlassen. Interimsweise betreut der Sales Direktor für den Nahen Osten den europäischen Markt. Wir sind derzeit auf der Suche nach einem geeigneten Sales Direktor für Europa. Auch vor diesem Hintergrund reduzierten sich die Umsätze im europäischen Markt.

Standort

Der einzige Standort der elexxion ist Singen am Hohentwiel. Die im Jahr 2007 gegründete elexxion USA Inc. übt keine Geschäftstätigkeit aus. Mit Beschluss des Aufsichtsrates vom 18. März 2020 wurde die sofortige Liquidierung der elexxion USA Inc. beschlossen.

2. Forschung und Entwicklung

elexxion arbeitet an Produktweiterentwicklungen und auch Neuentwicklungen. Aufgrund der Covid-19-Pandemie haben sich die anvisierten terminlichen Meilensteine verschoben und werden sich aufgrund der aktuellen Situation auch weiter verschieben.

II. Wirtschaftsbericht

  1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Weltwirtschaft

Zu Jahresbeginn 2020 berichtete der Internationale Währungsfonds (IWF) noch über ein globales Wachstum von 3,3 Prozent für das gesamte Jahr 2020 und von 3,4 Prozent für das folgende Jahr. Im ersten Halbjahr 2020 führte aber die Corona-Pandemie zu einer starken Rezession der globalen Wirtschaft. Nach Angaben des IWF handelte es sich um die schwerste globale Rezession seit 100 Jahren. Die Produktion und das Angebot in vielen Industrien und Dienstleistungssektoren mussten aufgrund des Lockdowns heruntergefahren werden. Infolge der weiteren Ausbreitung der Pandemie und den einhergehenden Eindämmungsmaßnahmen prognostizierte der Internationale Währungsfonds im Oktober 2020 einen Rückgang des globalen Wachstums von 4,4 Prozent für das laufende Jahr, welches einem weniger starken Rückgang als den im Juni prognostizierten -4,9 Prozent entspricht. Insbesondere die fortgeschrittenen Volkswirtschaften erlebten im zweiten Quartal 2020 eine schnellere Wiederbelebung ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP). Für das Jahr 2021 rechnet der IWF mit einem globalen Wachstum von 5,2 Prozent und passte damit die Juni Prognose um 0,2 Prozent nach unten an. Nach der Rezession im Jahr 2020 und der erwarteten Erholung der Wirtschaft im nächsten Jahr, soll das BIP für das Jahr 2021 erwartungsgemäß 0,6 Prozent über dem Wert von 2019 liegen.

Eurozone

Für den Euroraum rechnet der IWF im Oktober aufgrund der Corona-Pandemie mit einem Rückgang des BIP von 8,3 Prozent für das Jahr 2020. Das ist eine Anpassung nach oben im Vergleich zur Prognose im Juni (10,2 Prozent). Am meisten betroffen von der COVID-19-Pandemie sind Spanien, Italien und Frankreich. Für 2021 wird jedoch eine wirtschaftliche Erholung mit einem Wachstum von bis zu 5,2 Prozent für den Euroraum in Aussicht gestellt.

Deutschland

Die anhaltende Corona-Pandemie hatte auch starke Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP- preis-, saison- und kalenderbereinigt) schon im ersten Quartal 2020 gegenüber dem vierten Quartal 2019 um 2,2 Prozent und im Jahres-Vergleich um 1,9 Prozent. Im zweiten Quartal 2020 sank das BIP gegenüber dem ersten Quartal 2020 um 9,7 Prozent. Die inländischen und ausländischen Nachfragen verzeichneten massive Einbrüche: die privaten Konsumausgaben gingen im zweiten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorquartal um 10,9 Prozent zurück. Die Exporte lagen im zweiten Quartal 2020 um 20,3 Prozent unter dem Vorquartal, während die Importe um 16,0 Prozent zurückgingen. Die Konsumausgaben des Staates erhöhten sich gegenüber dem Vorquartal um 1,5 Prozent. Das wirkte als Ausgleich und unterstützte das BIP.

2. Branchenentwicklung

Anfang März zeigten die Zahlen der deutschen Dental-Industrie noch eine sehr positive Performance für das Jahr 2019 mit einem Gesamtumsatz von EUR 5,25 Milliarden und damit einem Zuwachs von 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 61 Prozent der gesamten Umsätze wurden vom Exportgeschäft generiert. Die Exporte wuchsen im Jahr 2019 um 2,6 Prozent im Vergleich zu 2018. EUR 2,05 Milliarden des Gesamtumsatzes stammen aus dem Inlandsgeschäft. Der Umsatz der Dental-Industrie in Deutschland wuchs 2019 gegenüber dem Jahr 2018 sogar um 6,3 Prozent.

Im ersten Halbjahr 2020 setzte die COVID-19-Pandemie die Weltkonjunktur deutlich unter Druck. Die eindämmenden Maßnahmen der Regierungen zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus wirkten sich in der Folge negativ auf alle Wirtschaftsbranchen aus. Nach Angaben des Verbands der Deutschen Dental-Industrie (VDDI) wurde auch die deutsche Dentalbranche damit auch die Branche der elexxion AG, besonders ab Ende März, negativ von der Pandemie beeinflusst. Die pandemiebedingten Ausgangsbeschränkungen führten zu einer dramatischen Senkung der Zahnarztbesuche seitens der Patienten. Dazu führten Hamsterkäufe zu einer Unverfügbarkeit von Desinfektionsmitteln und Anästhetika. Die Bundeszahnärztekammer berichtete im Mai 2020 von stark sinkenden Umsätzen für die Zahnarztpraxen, gleichzeitig verzeichneten die Aufträge in Dentallabors einen deutlichen Rückgang. Unterstützt von massiven Förderprogrammen wird die europäische und die deutsche Wirtschaft langsam zurückkehren. Insgesamt wird für das gesamte Jahr 2020 ein steigender Trend im Exportgeschäft erwartet. Für den deutschen Markt spalten sich die Erwartungen zwischen einem gleichbleibenden und einem steigenden Geschäft. Da aber eine Normalisierung der Wirtschaft nicht so bald eintreten wird und die zukünftige Entwicklung der Pandemie schwer zu prognostizieren ist, können zum jetzigen Zeitpunkt keine konkreten Prognosen über die zukünftige Entwicklung der Dental-Industrie abgegeben werden.

elexxion ist in diesem Umfeld als kleines mittelständisches Unternehmen unterwegs, welches ausschließlich den Markt für Dental-Lasergeräte und der dazugehörigen Verbrauchsmaterialien bedient.

3. Geschäftsverlauf

Umsatzentwicklung insgesamt

Die elexxion erwirtschaftete im ersten Halbjahrjahr 2020 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 369 und liegt somit rund 12 Prozent unter dem Vorjahresniveau (1. HJ. 2019: TEUR 422). Gemäß der "worst-case"-Planung waren für das erste Halbjahr 2020 Umsätze in Höhe von TEUR 413 geplant.

Im Allgemeinen hat die Covid-19-Pandemie zu einem Rückgang der Umsätze in 2020 und zu einem deutlich geringeren Umsatz als in der "worst-case"-Planung prognostiziert, geführt.

Zum 30. Juni 2020 deckten wir etwa 25 Prozent (1. HJ. 2020: TEUR 91 vs. 1. HJ. 2019: 38 Prozent TEUR 160) unseres Umsatzes mit dem Verkauf von Verbrauchsmaterialien sowie Serviceaufträgen ab.

Gründe für den Umsatzrückgang waren zum einen die Restriktionen durch die Pandemie, sodass Zahnärzte größtenteils nur Notfallbehandlungen durchführen durften und die Behandlungen erst mit Beginn des Sommers und Abmilderung der Vorgaben zum Infektionsschutz ausgeweitet werden konnten. Durch diesen Einbruch an Behandlungen, waren die Zahnärzte auch zurückhaltend mit der Anschaffung von Investitionsgütern, zu welchen unsere Produkte gehören.

Zusätzlich senkte die Insolvenzanmeldung der Pluradent AG & Co. KG sowie deren Tochterfirma GLS Logistik GmbH Co. Dental Handel ab Februar 2020 die Umsätze in Deutschland merklich.

Umsatzentwicklung National

Der Umsatz im Inland reduzierte sich im Berichtszeitraum um 51 Prozent auf TEUR 68 und liegt damit TEUR 72 unter dem Vorjahresniveau (1. HJ. 2019: TEUR 140). Durch die Covid-19-Pandemie reagierten die Endkunden in Deutschland zurückhaltend gegenüber Neuanschaffungen von Investitionsgütern. Auch die Insolvenz in Eigenverwaltung der Pluradent AG & Co. KG sowie der Tochterfirma GLS Logistik GmbH Co. Dental Handel ab Februar 2020 hat zu Umsatzrückgängen in Deutschland geführt.

Umsatzentwicklung International

Der Umsatz im Ausland erhöhte sich im Berichtszeitraum um circa 7 Prozent auf TEUR 301 und liegt damit um TEUR 20 über dem Vorjahresniveau (1. HJ. 2019: TEUR 282). Diese Umsatzsteigerung resultierte aus dem hohen Auftragsbestand vom 31. Dezember 2019.

Wir konnten einen Anstieg der Umsätze in Middle East/Afrika von 54 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnen. In APAC und Europe hingegen sank der Umsatz um 59 Prozent beziehungsweise 61 Prozent. Erläuterungen hierzu sind im Berichtsteil Ziffer 1 unter "Markt International" zu finden.

Gesamtleistung

Die Umsatzerlöse für das 1. Halbjahr 2020 mit TEUR 369 lagen unter denen des Vorjahreszeitraums (1. HJ. 2019: TEUR 422). Die Gesamtleistung liegt mit TEUR 406 aufgrund der Bestandserhöhung um TEUR 26 über dem Vorjahreswert (1. HJ. 2019: TEUR 380).

Entwicklung der Kosten

Die Materialaufwandsquote gemessen an der Gesamtleistung erhöhte sich im ersten Halbjahr 2020 auf 39 Prozent (1. HJ. 2019: 35 Prozent). Hintergrund für das Ansteigen der Materialaufwandsquote ist die, trotz intensiver Verhandlungen, Erhöhung der Einkaufspreise für Kernkomponenten.

Der Personalaufwand stieg im Berichtszeitraum um TEUR 26 auf TEUR 310 (1. HJ. 2019: TEUR 284). Dies ist darauf zurückzuführen, dass im Januar 2020 der vakante Posten für Finanzen und Controlling besetzt wurde. Ebenso wirkten sich die Kosten der Ende 2019 eingestellten Produktionsmanager und Qualitätsmanager für das erste Halbjahr 2020 auf den Personalaufwand aus.

Die Personalaufwandsquote gemessen an der Gesamtleistung betrug im Berichtszeitraum 76 Prozent (1. HJ. 2019: 75 Prozent). Dieser hohe prozentuale Anteil resultiert aus der Steigerung des Personalaufwandes. Unsere Unternehmensstruktur als internationaler Anbieter von Medizintechnik macht die Besetzung von Fachkräften in den jeweiligen Bereichen notwendig. Der Personalmarkt im Medizintechniksektor als auch die geografische Lage der elexxion (Nahe der Schweiz) konfrontieren uns mit einem Mangel an qualifizierten Fachkräften und mit einem hohen finanziellen Aufwand.

Die Abschreibungen liegen im ersten Halbjahr 2020 mit TEUR 6 unter dem Vorjahresniveau (1. HJ. 2019: TEUR 14). Dies resultiert aus einer im Jahr 2019 notwendig gewordenen außerplanmäßigen Abschreibung des immateriellen Anlagevermögens.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken im ersten Halbjahr 2020 insgesamt um 39 Prozent auf TEUR 242 (1. HJ. 2019: TEUR 394). Die größten Kosteneinsparungen liegen im Wesentlichen in den Bereichen Werbe- und Reisekosten von TEUR 9 (1. HJ. 2019: TEUR 124), Kosten für Entwicklungen von TEUR 0 (1. HJ. 2019: TEUR 19), Kosten für Handelsvertreter sowie Provisionen von TEUR 21 (1. HJ. 2019: TEUR 46), sowie externe Kosten für Buchhaltung in Höhe von TEUR 4 (1. HJ. 2019: TEUR 17).

Neben den oben genannten Einsparungen erhöhten sich im ersten Halbjahr 2020 die Raumkosten um TEUR 5 auf TEUR 38 gegenüber dem Vorjahreszeitraum (TEUR 33). Grund hierfür war die Anmietung einer Wohnung für neue Mitarbeiter bzw. Mitarbeiter aus dem Ausland. Es stiegen außerdem die Kosten für Audits um TEUR 33 auf TEUR 35 (1. HJ. 2019 TEUR 2), da unsere benannte Stelle BSI vermehrt Audits vornahm.

Der Zinsaufwand im ersten Halbjahr 2020 blieb mit TEUR 49 (1. Halbjahr 2019: TEUR 49) konstant.

Der Fehlbetrag reduzierte sich von TEUR -477 im ersten Halbjahr 2019 um TEUR 134 auf TEUR -343 im ersten Halbjahr 2020. Gemäß der "worst-case"-Planung haben wir mit einem Halbjahresfehlbetrag 2020 von TEUR -324 gerechnet. Zurückzuführen ist die Erhöhung des Fehlbetrages auf fehlende Umsätze sowie einer Steigerung des Materialaufwandes.

4. Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Die elexxion erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2020 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 369 und liegt damit TEUR 53 unter dem Vorjahresniveau (1. HJ. 2019: TEUR 422). Die Umsätze im Geschäftsjahr wurden zu 18 Prozent im Inland (1. HJ. 2019: 33 Prozent) und zu 82 Prozent im Ausland (2019: 67 Prozent) generiert.

Der Lagerbestand an unfertigen und fertigen Erzeugnissen erhöhte sich um TEUR 37 (1. HJ. 2019: Bestandsminderung TEUR 43). Die Gesamtleistung lag im ersten Halbjahr 2020 mit TEUR 406 über der Vorjahresperiode mit TEUR 380.

Der Materialaufwand belief sich im ersten Halbjahr 2020 auf TEUR 159 (1. HJ. 2019: TEUR 133). Die Materialeinsatzquote bezogen auf die Gesamtleistung erhöhte sich dementsprechend auf 39 Prozent (1. HJ. 2019: 35 Prozent). Die Gründe hierfür liegen in einem gestiegenen Materialaufwand.

Zum 30. Juni 2020 beschäftigte die elexxion durchschnittlich 11 Mitarbeiter inklusive Vorstand (1. HJ. 2019: 11 Mitarbeiter inklusive Vorstand). Der Personalaufwand lag im Berichtszeitraum bei TEUR 310 gegenüber TEUR 284 im ersten Halbjahr 2019. Die Personalaufwandsquote bezogen auf die gesunkene Gesamtleistung betrug in der Berichtsperiode 76 Prozent (1. HJ. 2019: 75 Prozent).

Die Abschreibungen liegen im ersten Halbjahr 2020 mit TEUR 6 unter dem Vorjahresniveau (1. HJ. 2019: TEUR 14). Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, resultiert dies aus einer im Vorjahr notwendig gewordenen außerplanmäßigen Abschreibung des immateriellen Anlagevermögens.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken im ersten Halbjahr 2020 auf TEUR 242 (1. HJ. 2019: TEUR 394). Die geringeren Kosten wurden bereits unter Punkt 3. Geschäftsverlauf "Entwicklung der Kosten" erläutert.

Das erste Halbjahr 2020 schließen wir mit einem Halbjahresfehlbetrag von TEUR -343 (1. HJ. 2019: TEUR 477) ab.

Finanzlage

Die Finanzlage war auch im ersten Halbjahr 2020 angespannt, weil es nicht zu der positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung wie ursprünglich erwartet kam. Die erforderliche Liquidität wurde durch Mittelzuflüsse des Hauptinvestors, Shanghai Tian Ying Medical Instrument Co., Ltd., jederzeit zur Verfügung gestellt.

Am 04. September 2019 wurde ein weiterer Darlehensvertrag mit Rangrücktritt durch die Shanghai Tian Ying Medical Instrument Co., Ltd. gewährt. Davon wurden am 12. Dezember 2019 TEUR 100 ausbezahlt. Der ausstehende Restbetrag von TEUR 400 wurde im Februar sowie April 2020 ausbezahlt.

Zum 30. Juni 2020 stehen somit keine Auszahlungen aus bereits gewährten Darlehen zur Verfügung.

Aus einer Patronatserklärung vom September 2018 stehen noch TEUR 100 zur Disposition.

Der Bestand an liquiden Mitteln zum 30. Juni 2020 sank um TEUR 574 auf TEUR 117 (1. HJ. 2019: TEUR 691). Grund des hohen Bestands an liquiden Mitteln zum 30. Juni 2019 war die Auszahlung der Kapitalerhöhung von TEUR 899 im April 2019.

Bankkredite konnten im Berichtszeitraum und können auch zukünftig aufgrund der Ertragssituation nicht in Anspruch genommen werden. Die Finanzierung erfolgt derzeit und auch zukünftig ausschließlich über den Hauptaktionär Tian Ying Medical Instruments Co., Ltd.

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Shanghai Tian Ying Medical Instrument Co., Ltd. Zum 30. Juni 2020 belaufen sich auf insgesamt TEUR 2.904. Diese Darlehen, einschließlich der Zinsen, sind durch überschuldungsvermeidende Rangrücktritte abgesichert.

Die Liquidität der elexxion wird mit Hilfe eines Finanzstatus, in dem die verfügbaren liquiden Finanzmittel sowie die fälligen Verbindlichkeiten gegenübergestellt werden, laufend überwacht. Hohe Priorität hat die Vereinnahmung der Kundenforderungen innerhalb der gewährten Zahlungsziele.

Vermögenslage

Zum 30. Juni 2020 weist die elexxion eine Bilanzsumme von TEUR 3.175 aus (1. HJ. 2019: TEUR 2.869). Diese resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages.

Im Bereich der Vorräte erhöhten sich die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen auf TEUR 341 (1. HJ. 2019: TEUR 325). Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse erhöhten sich gegenüber des 30. Juni 2019 um TEUR 51 auf TEUR 419 (1. HJ. 2019: TEUR 368). Der Bestand des Vorratsvermögens beträgt dementsprechend TEUR 759. Aufgrund fehlender Umsätze wurde zur Auslastung der Produktion auf Lager produziert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich bei stichtagsbezogener Betrachtung um TEUR 57 auf TEUR 7 (1. HJ. 2019: TEUR 64). Hauptgrund für den geringeren Forderungsbestand ist der bereits erwähnte Umsatzrückgang.

Die sonstigen Vermögensgegenstände reduzierten sich zum 30. Juni 2020 mit TEUR 24 zum ersten Halbjahr 2019 um TEUR 3. In diesen sind im Wesentlichen die von der elexxion bezahlten Kautionen für die gemieteten Räume sowie Umsatzsteuerforderungen gegenüber dem Finanzamt enthalten.

Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten verringerte sich zum 30. Juni 2020 auf TEUR 117 gegenüber TEUR 691 zum 30. Juni 2019.

Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beläuft sich auf TEUR 2.235 und hat sich aufgrund des Halbjahresfehlbetrags 2019 für die zweite Jahreshälfte, sowie den Jahresfehlbetrag im ersten Halbjahr 2020 um insgesamt um TEUR 945 gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöht.

Die Ermächtigung des Vorstands durch Beschluss der Hauptversammlung vom 10. November 2017, das Grundkapital der elexxion um bis zu EUR 4.498.560,00 in der Zeit bis zum 9. November 2022 einmalig oder mehrmals zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2017), beträgt nach teilweiser Ausschöpfung noch EUR 3.599.560,00.

Die sonstigen Rückstellungen beliefen sich zum 30. Juni 2020 auf TEUR 193 (1. HJ. 2019: TEUR 181). Diese wurden im Wesentlichen für interne und externe Kosten für Abschluss und Prüfung von TEUR 45 (1. HJ. 2019: TEUR 45) und für Resturlaub der Mitarbeiter in Höhe von TEUR 18 (1. HJ. 2019: TEUR 18) gebildet. Des Weiteren wurden zum 30. Juni Rückstellungen in Höhe von TEUR 34 (1. HJ. 2019: TEUR 19) für Provisionen sowie TEUR 81 für bestehende Abnahmeverpflichtungen aus Kontrakten ausgewiesen.

Die gesamten Verbindlichkeiten der elexxion betragen zum 30. Juni 2020 TEUR 2.982 (1. HJ. 2019 TEUR 2.687). Von dieser Summe bestehen in Höhe von TEUR 2.904 einschließlich der dazugehörigen Zinsaufwendungen Verbindlichkeiten gegenüber dem Hauptaktionär Tian Ying Medical Instruments Co., Ltd. Für die Forderungen des Hauptaktionärs bestehen in Höhe von TEUR 2.904 überschuldungsvermeidende Rangrücktrittserklärungen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich stichtagbezogen um TEUR 7 auf TEUR 64 (1. HJ. 2019: TEUR 57).

Die übrigen Verbindlichkeiten bestehen größtenteils aus Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer von TEUR 7.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter und die Umschlagshäufigkeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen heran.

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter einschließlich des Vorstands belief sich zum 30. Juni 2020 auf 11 (1. HJ. 2019: 11). Bei einem Gesamtumsatz von TEUR 369 betrug der Umsatz pro Mitarbeiter im Berichtszeitraum TEUR 34 (1. HJ. 2019: TEUR 38) und hat sich damit um TEUR 4 pro Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesenkt.

In Punkt 3. Geschäftsverlauf - Entwicklung der Kosten wird die Personalsituation erläutert.

Sowohl das Mahnwesen als auch die Einhaltung von gewährten Zahlungszielen werden permanent überwacht. Die Umschlagshäufigkeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stieg im ersten Halbjahr 2020 leicht an. Im Wirtschaftsjahr wurden die Forderungen rund 11,7-mal umgeschlagen (1. HJ. 2019: rund 6,6-mal). Die Umschlagshäufigkeit ermitteln wir durch Division der Umsatzerlöse durch den durchschnittlichen Forderungsbestand des jeweiligen Geschäftsjahres.

Des Weiteren wird im Rahmen unseres Qualitätsmanagementsystems unter anderem die Reklamationsquote (Vorgabe: < 3,0 Prozent) gemessen. Zum 30. Juni 2020 lag die Quote bei ca. 0,2 Prozent (1. HJ. 2019: ca. 1,8 Prozent).

6. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Im ersten Halbjahr 2020 sanken die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ca. 12 Prozent (Umsatz 1. HJ. 2020: TEUR 369; 1. HJ. 2019: TEUR 422).

Der Umsatz im ersten Halbjahr 2020 ist nicht, wie in der "worst-case"-Planung angenommen, erreicht worden. In dieser sind wir davon ausgegangen, dass wir im ersten Halbjahr einen Umsatz von ca. TEUR 429 erzielen.

Mit Beginn der Covid-19-Pandemie Anfang 2020 in Europa, wurden Bestellungen von Distributoren insbesondere aus Ost- und Mitteleuropa storniert oder in das zweite Halbjahr verschoben. In Middle East konnten die Umsätze erst gegen Ende des Berichtszeitraumes, nachdem die Auswirkungen der Pandemie rückläufig wurden, wieder vermehrt generiert werden. In APAC konnten Bestellungen ausschließlich mit Taiwan realisiert werden; andere Länder wie z.B. Malaysia und Philippinen haben Bestellungen größtenteils storniert. Forecasts seitens der Distributoren für das zweite Halbjahr 2020 wurden aufgrund der Situation nicht abgegeben. Vielversprechende Geschäfte mit neuen Distributoren, z.B. Saudi-Arabien, Tunesien und Algerien, verzögern sich und werden, sofern sich die Pandemie-Situation entschärft, im zweiten Halbjahr realisiert.

Wir haben in der Vergangenheit häufig auf die sich verzögernden Registrierungsprozesse in Ländern des APAC hingewiesen. Durch die Pandemie wurden alle Prozesse seitens der Behörden in den einzelnen Ländern gestoppt, d.h. das Risiko über welches wir im Jahresbericht 2019 ausführlich berichtet haben, ist eingetreten.

Eine Neuakquise von Distributoren ist aktuell nicht planbar, da unsere potenziellen Kunden aufgrund der Pandemie-Situation verhalten agieren.

III. Bericht über Zweigniederlassungen

Die elexxion hält 100 Prozent der Anteile der im Jahre 2007 in den USA gegründeten elexxion USA Inc. Mit Beschluss des Aufsichtsrates vom 18. März 2020 wurde die sofortige Liquidierung der elexxion USA Inc. beschlossen. Die Liquidierung ist zum Stand 30. Juni 2020 noch nicht durch die in den USA beauftragte Kanzlei durchgeführt worden.

IV. Prognosebericht

1. Prognose für das zweite Halbjahr 2020

Unsere Prognosen beinhalten alle wesentlichen Ereignisse, die uns bei der Ausarbeitung des Lageberichts bekannt waren und welche die Geschäftsentwicklung der elexxion beeinflussen können.

Gemäß unserer "worst-case"-Planung für das Jahr 2020 gingen wir für Ende September 2020 von Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 648 und einem Fehlbetrag von TEUR -566 aus. Tatsächlich belaufen sich die Umsatzerlöse per Ende September 2020 auf TEUR 586 und der Fehlbetrag auf ca. TEUR -400.

Der tatsächlich erwirtschaftete Fehlbetrag ist dementsprechend geringer als in der "worstcase"-Planung prognostiziert. Gründe hierfür sind zum einen geplante Neueinstellungen, welche aufgrund mangelnder Bewerber tatsächlich nicht durchgeführt werden konnten. Auch haben wir durch die Covid-19-Pandemie massiv Kosten für Entwicklungen, Werbe- und Reisekosten sowie sonstige Kosten einsparen können.

Aus vorgenannten Gründen wurde ein besseres Ergebnis als geplant erzielt, obwohl die geplanten Umsätze nicht erreicht wurden.

Im Rahmen unserer "worst-case"-Planung planen wir Umsatzerlöse für die Monate Oktober bis Dezember 2020 von TEUR 324.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die von uns geplanten Umsätze für die Monate Oktober bis Dezember 2020 mit einer wesentlichen Unsicherheit behaftet sind.

Die elexxion wird voraussichtlich die Umsätze lt. "worst-case"-Planung von TEUR 988 nicht erreichen. Aufgrund der Nichteinstellung von Personal sowie reduzierten Kosten gehen wir derzeit jedoch davon aus, das Jahr 2020 nicht mit einem höheren Jahresfehlbetrag als den geplanten TEUR -760 abzuschließen.

Es ist nicht abzusehen und auch nicht planbar, wie sich die Covid-19-Krise mittel- bis langfristig fortentwickelt.

2. Maßnahmen zur Zielerreichung

Nachstehende Maßnahmen sind eingeleitet um unser Ziel für 2020 zu erreichen:

Marketing und Vertrieb

Um die Märkte in Europa und im deutschsprachigen Raum wieder besser betreuen zu können, suchen wir aktiv nach professionellen Vertriebsmitarbeitern. Der verantwortliche Vertriebsleiter für Afrika und Middle East hat kommissarisch die Betreuung der Märkte in Europa übernommen.

Ergänzend erhalten wir Unterstützung bei der Akquise von neuen Märkten aus dem Vertriebsteam der Tian Ying Medical Instrument Co., Ltd.

Seit Anfang des Jahres 2020 haben wir gemeinsam mit unseren Distributoren Webinare durchgeführt. Diese Art der Vertriebsunterstützung brachte ein sehr positives Feedback und wird deshalb fortgesetzt. Auch werden die onlinebasierten Trainings für Anwender sowie Vertriebsmitarbeiter der Distributoren ausgeweitet.

Um die Kundenbindung zu stärken und die Distributoren zu unterstützen, bieten unsere Vertriebsmitarbeiter "after-sales" technischen Support via Telefon- bzw. Videokonferenzen an.

Produkte sowie Forschung und Entwicklung

Wir arbeiten an Produktweiterentwicklungen und Neuentwicklungen. Die Beendigung der Projekte wird sich jedoch durch die Auswirkung der Pandemie verschieben.

Technische Dienstleistungen

Zur Verstärkung unserer technischen Abteilung haben wir ab April 2020 einen Ingenieur eingestellt. Dieser wird das Entwicklungsteam unterstützen sowie internationale Kunden technisch beraten.

Qualitätsmanagement

elexxion steht für hochwertige Geräte und Verbrauchsmaterialien und folgt internationalen Qualitätsstandards. Unser Qualitätsmanager unterstützt die Registrierungsprozesse, um die Öffnung der Absatzmärkte, insbesondere in APAC, zu beschleunigen. Letztendlich entscheiden die Behörden in den jeweiligen Ländern über die Registrierung.

Finanzstatus und Kostenkontrolle

Die Betriebskosten unterliegen laufender Kontrollen und sich ergebende Kostensenkungspotenziale werden ausgeschöpft.

V. Chancen- und Risikobericht

Die elexxion unterliegt als international agierendes Unternehmen einer Vielzahl von Chancen und Risiken. Die Chancen und Risiken werden laufend beurteilt. Für die Geschäftstätigkeit bestehen bestimmte Risiken, deren Eintreten sich nachteilig auf die künftige Entwicklung der Geschäfts-, Finanz- und Ertragslage auswirken kann.

Das Wahrnehmen der Chancen bei gleichzeitiger Steuerung der damit verbundenen Risiken unterliegt dem Risikomanagement des Unternehmens. Es identifiziert, bewertet und verfolgt systematisch die Entwicklung relevanter Risiken um wirtschaftliche Einbußen begrenzen zu können. Als Chancen definieren wir mögliche Erfolge, die über den von uns definierten Zielen für das Geschäftsjahr hinausgehen. Als Risiken werden Ereignisse definiert, welche das Erreichen unserer operativen sowie langfristigen strategischen Ziele negativ beeinflussen können.

1. Bestandsgefährdendes Risiko

Der von uns im Jahresbericht 2019 formulierte "worst-case" ist eingetreten. Die geplanten Umsatzerlöse von TEUR 988 werden wir voraussichtlich nicht erreichen können. Da wir jedoch Kosten, wie in der Prognose für das zweite Halbjahr 2020 genannt, einsparen konnten, wird der Jahresfehlbetrag voraussichtlich nicht über dem geplanten Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -760 liegen.

Dadurch sind die fehlenden Umsätze für die Einschätzung von bestandsgefährdenden Risiken nicht ausschlaggebend. Zur Berechnung des zukünftigen Finanzierungsbedarfes der elexxion wurde auch für das Geschäftsjahr 2021 ein identischer "worst-case" mit einem Jahresergebnis von TEUR -760 zu Grunde gelegt.

Der daraus resultierende nicht durch Eigenkapital gedeckte Jahresfehlbetrag Ende 2021 wird mit einer Patronatserklärung vom 15. Juni 2020, abgegeben durch den Hauptaktionär Shanghai Tian Ying Medical Instrument Co., Ltd., in Höhe von TEUR 1.500 - entweder in Form einer Kapitalerhöhung und/oder durch die Gewährung von Darlehen mit überschuldungsvermeidenden Rangrücktritt - abgesichert.

Dadurch ist die elexxion zuversichtlich, selbst mit den erheblichen Unsicherheiten aufgrund der Covid-19-Pandemie, bis zum Ende des Jahres 2021 ausreichend finanziert zu sein.

Sollte die elexxion wider Erwarten in 2021 die in der "worst-case"-Planung zugrunde liegenden Umsatzziele wesentlich unterschreiten oder sollten die Kosten ungeplant steigen, besteht das Risiko, dass die elexxion Insolvenz anmelden müsste. Auch können wir nicht vorhersagen, wie sich die aktuell bestehende zweite Welle der Covid-19-Infektionen entwickelt und welche Auswirkung diese hat. Gemäß derzeitigem Stand gibt die jetzige Entwicklung keinen Anlass für eine zeitnahe Eindämmung oder Beendigung der Pandemie. Zudem ist nicht absehbar, wann ein Impfstoff zur Verfügung stehen wird.

2. Weitergehende Risiken

Weltspezifische Risiken

  • Mögliche Länderrisiken, denen elexxion als weltweit operierendes Unternehmen ausgesetzt ist, umfassen zum Beispiel Kapitaltransferverbote, Ausfall von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber staatlichen Institutionen, Krieg sowie sonstige Unruhen.
  • Politische Spannungen bzw. Unruhen können ferner indirekt zu politischen und wirtschaftlichen Sanktionen führen.
  • Es ist nicht planbar, wie sich der Brexit in den Geschäftsbeziehungen zwischen Großbritannien und der EU auswirken wird. Nach jetzigem Kenntnisstand müssen wir mit einem sog. harten Brexit rechnen, welcher das Geschäft mit Großbritannien erheblich einschränken wird.
  • Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass verhängte Sanktionen Geschäfte im Mittleren Osten negativ beeinflussen und die Investitionsbereitschaft bremsen (Eskalation Geopolitischer Konflikte).

Branchenspezifische Risiken

elexxion steht im Rahmen ihrer globalen Tätigkeit im intensiven Wettbewerb mit überregionalen und internationalen Mitbewerbern. Die eigene Marktposition wird laufend beobachtet, sodass notwendige korrigierende Maßnahmen schnell eingeleitet werden können. Entsprechend der Nachfrage und aufgrund anderer Einflussfaktoren werden die Kapazitäten und die Kostenstrukturen zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit stetig angepasst. In diesem Zusammenhang stehen auch Neuentwicklungen und Produktionsprozesse am Markt unter Beobachtung.

  • Änderungen und Entscheidungen öffentlicher und privater Gesundheitsträger national und international können den Abschluss von Geschäftsprozessen und damit den Absatz erschweren.
  • Die Dauer von Zulassungsverfahren in immer mehr Ländern und notwendige Registrierungen einzelner Geräte können erfahrungsgemäß schwer prognostiziert werden. Es kommt immer wieder zu unerwarteten Verzögerungen, insbesondere aufgrund von Covid-19 und dessen Auswirkungen.

Ertragsorientierte Risiken

  • Durch die hohe Komplexität und Spezialisierung der Produkte ist die elexxion generell einem erhöhten Fertigungs- und Zulieferrisiko ausgesetzt. Auch unerwartete Qualitätsverluste innerhalb der Produktpalette können die Geschäftstätigkeit negativ beeinflussen. Durch ein umfangreiches kunden-, lieferanten- und prozessorientiertes Qualitätsmanagementsystem, den Abschluss von mittelfristigen Lieferverträgen sowie einer ständigen Marktbeobachtung begegnen wir diesen Risiken aktiv. Die Einhaltung der Qualitätsstandards wird regelmäßig durch Audits verifiziert.
  • Ferner können aufgrund unserer Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten sowie durch bereits bestehende Schutzrechte Kollisionen mit Schutzrechten Dritter entstehen. Teilweise lassen sich diese Risiken nur bedingt steuern. Durch eine hochwertige Rechtsberatung mit Rechercheaufträgen versuchen wir, mögliche Negativeffekte zu minimieren. Aktuell sind weder Rechtsstreitigkeiten anhängig, noch sind uns Tatsachen bekannt, welche auf Schutzrechtskollisionen hinweisen.
  • Ein großes Risiko besteht auch dann, wenn mehrere branchenspezifische Risiken parallel eintreffen und sich der Absatzmarkt entsprechend verkleinert.
  • Falls die Umsätze nicht wie geplant eintreffen, können nicht erfüllte Einkaufskontrakte zu Abnahmeverpflichtungen führen. Veränderungen werden jeweils zeitnah mit den Zulieferern besprochen und verhandelt.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Um weitere Liquiditätsengpässe zu vermeiden, musste unser Hauptinvestor Shanghai Tian Ying Medical Instrument Co., Ltd., liquide Mittel zur Verfügung stellen. Aufgrund Restriktionen der Chinesischen Regierung konnte jedoch kein weiteres Darlehen gewährt werden. Damit die elexxion neue finanzielle Mittel erhält, wurde ein bereits bestehendes Darlehen vom 16. Mai 2018 über TEUR 300 auf TEUR 800 erweitert. Die daraus freiwerdenden TEUR 500 wurden im August 2020 an die elexxion ausbezahlt. Zeitgleich wurde mit diesem Betrag das Darlehen vom 14. November 2018 über TEUR 200 zuzüglich Zinsen abgelöst.

Um gegebenenfalls weitere Fehlbeträge zu decken, kann auf einen Restbetrag aus der Patronatserklärung vom 20. September 2018 über TEUR 100 sowie auf eine neue Patronatserklärung vom 15. Juni 2020 über TEUR 1.500 zurückgegriffen werden.

Falls die für das Jahr 2021 geplanten Umsätze nicht erzielt werden können oder sich geplante Kosten wesentlich erhöhen, besteht – wie bereits an anderer Stelle erwähnt – das Risiko einer Insolvenzantragspflicht.

Es bestehen potenzielle Ausfallrisiken bei Kunden überwiegend im Ausland. Diesen wird auf Grund von Erfahrungen aus der Vergangenheit verstärkt durch Umstellung der Vertragsmodalitäten auf Vorkasse begegnet, so dass wir das verbleibende Zahlungsausfallrisiko auf ein Minimum beschränken können. Bei Kunden, mit denen eine Vereinbarung über Vorkasse nicht möglich ist, können wir nicht komplett ausschließen, dass Zahlungen verspätet eintreffen oder im schlechtesten Fall auch ausfallen. Eine Ausfallversicherung besteht nicht. Unsere Kundenforderungen aus Lieferungen und Leistungen werden laufend unter Anwendung eines rollierenden Mahnsystems überprüft.

3. Chancenbericht

Neben den Risiken birgt die Geschäftstätigkeit der elexxion auch substanzielle Chancen:

  • Die Etablierung neuer Handelspartner weltweit schafft aufgrund der bestehenden Nachfrage Umsatzpotenzial, immer unter der Voraussetzung, dass die Registrierung in den jeweiligen Ländern vorliegt. Unterstützt wird dieser Prozess durch unsere etablierte Vertriebsstrategie (Übernahme der Verantwortung durch die Distributoren in den lokalen Märkten), ein qualifiziertes Verkaufs- und Marketingteam, einem erfahrenen Qualitätsmanagement und einem technischen Dienstleistungssystem.
  • Mit dem Angebot von technologisch ausgereiften Produkten in bewährter Qualität "Made in Germany" sind wir fest im Lasermarkt etabliert und können durch unsere Stellung im Markt Wachstum generieren.
  • Die bewährten Schulungsveranstaltungen mit Anwendern und potenziellen Anwendern von Lasersystemen durch die Distributoren – auch neu in Form von Webinaren mit erfahrenen Referenten/Anwendern -, unsere Schulungen für Distributoren in den zwei etablierten Trainingszentren in Shanghai und in Singen, als auch die verschiedenen länderspezifischen Workshops lassen erwarten, dass sich die Umsatzergebnisse verbessern.

4. Gesamtaussage zum Chancen- und Risikobericht

Bei der Bewertung von Chancen und Risiken stehen im Jahr 2020 und in den Folgejahren im Wesentlichen die Covid-19-Pandemie und deren Auswirkung auf die Weltwirtschaft im Fokus. Es ist nicht abschätzbar, welche Länder in welchen Zeiträumen in ihren Heimatmärkten zur Normalität zurückkehren. Insbesondere ist nicht absehbar, wie sich die Nachfrage für Investitionsgüter erholt.

Wir verfolgen die Marktentwicklung hinsichtlich Covid-19-Pandemie intensiv. Wir werden aber auch unverändert die Mitbewerber und neuen Produkte im Markt analysieren und in Gesprächen mit Anwendern und Meinungsbildnern zukünftige Trends ermitteln.

Die zukünftige Entwicklung der elexxion hängt wesentlich von dem Erfolg der umgesetzten Maßnahmen zur Zielerreichung (siehe hierzu ausführlich unter Punkt IV./2. Prognosebericht) sowie dem bestandsgefährdeten Risiko (siehe hierzu unter Punkt V./1. Chancen- und Risikobericht) ab.

Der von uns prognostizierte "worst-case" wird im Jahr 2020 vollumfänglich eintreten. Die geplanten Umsätze von TEUR 988 werden voraussichtlich nicht erreicht werden. Der für das Jahr 2020 geplante "worst-case" Fehlbetrag wird sich jedoch aufgrund von Kostensenkungen nicht erhöhen. Dadurch gehen wir davon aus, dass der Finanzierungsbedarf der elexxion auch für das Geschäftsjahr 2021 durch die Patronatserklärung über TEUR 1.500 gesichert ist.

Sollte die elexxion wider Erwarten in 2021 die in der "worst-case"-Planung zugrunde liegenden Umsatzziele wesentlich unterschreiten oder sollten die Kosten ungeplant steigen, besteht das Risiko, dass die elexxion Insolvenz anmelden müsste.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten sowie Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten bestehen hauptsächlich gegenüber dem Hauptaktionär. Gegenüber Kreditinstituten haben wir keine Verbindlichkeiten.

Durch eine regelmäßige Planungsprüfung in Form von Abweichungsanalysen und einer permanenten Liquiditätsüberwachung erkennen wir einen eventuell auftretenden Liquiditätsbedarf frühzeitig und können rechtzeitig Maßnahmen ergreifen.

VII. Nachtragsbericht

Nach Schluss des ersten Halbjahres 2020 sind nachstehende Vorgänge von besonderer Bedeutung für die weitere Entwicklung der elexxion eingetreten:

  • Die Insolvenz in Eigenverwaltung der Pluradent AG & Co. KG sowie der Tochterfirma GLS Logistik GmbH Co. Dental Handel im Februar 2020, wurde beendet. Jedoch kam es bislang nur zu leichten Umsatzsteigerungen in Deutschland.
  • Geplante mündliche Verhandlungsgespräche mit bestehenden und potenziellen Kunden mussten aufgrund des Reiseverbots bedingt durch die Covid-19-Pandemie Vollumfänglich auf ungewisse Zeit verschoben werden.
  • Die für November 2020 geplante Messe IDEM Singapur wichtig für den APAC Markt wurde aufgrund der Covid-19-Pandemie abgesagt.
  • Ebenso wurden geplante Termine für Dental-Academies von uns abgesagt.

Singen, im November 2020

elexxion AG

Xianlin Song Vorstand/Chairman of the Board Zwischenbilanz zum 30. Juni 2020

→ Aktiva

in EUR 30.06.2020 30.06.2019
A. ANLAGEVERMÖGEN
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten
und Werten
5.105,00 68.114,00
5.105,00 68.114,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 13.218,60 13.125,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
7.241,54 11.255,00
20.460,14 24.380,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
25.566,14 92.495,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I.
Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 340.500,00 325.400,00
2. Unfertige Erzeunisse,
unfertige Leistungen
90.200,00 84.200,00
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 328.300,00 284.100,00
759.000,00 693.700,00
II. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen
6.640,47 63.516,51
2. Forderungen gegen
verbundene Unternehmen
1.629,21 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 24.148,86 25.591,86
32.418,54 89.108,37
III. Kassenbestand, Guthaben
bei Kreditinstituten
116.885,99 690.561,47
908.304,53 1.473.369,84
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 6.185,55 12.549,06
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL
GEDECKTER FEHLBETRAG
2.234.909,18 1.289.603,15
3.174.965,40 2.868.017,05

→ Passiva

in EUR 30.06.2020 30.06.2019
A. EIGENKAPITAL
I.
Gezeichnetes Kapital
9.896.123,00 9.896.123,00
II. Kapitalrücklage 6.321.328,00 6.321.328,00
III. Bilanzverlust -18.452.360,18 -17.507.054,15
IV. Nicht durch Eigenkapital
gedeckter Fehlbetrag
2.234.909,18 1.289.603,15
0,00 0,00
B. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 193.295,50 181.225,00
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
- davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
EUR 63.775,17
(Vj. EUR 56.306,01)
63.775,17 56.306,01
2. Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen
- davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
EUR 2.903.745,52
(Vj. EUR 2.618.504,38)
2.903.745,52 2.618.504,38
3. Sonstige Verbindlichkeiten
- davon aus Steuern
EUR 6.682,87 (Vj. EUR 7.667,58)
- davon im Rahmen der
sozialen Sicherheit
EUR 0,00 (Vj. EUR 4.314,08)
- davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
EUR 14.149,21 (Vj. EUR 11.981,66)
14.149,21 11.981,66
2.981.669,90 2.686.792,05
3.174.965,40 2.686.792,05

Gewinn- und Verlustrechnung

→ Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2020 bis zum 30. Juni 2020

in EUR 01.01. 2020 bis
30.06.2020
01.01.2019 bis
30.06.2019
1. Umsatzerlöse 369.278,69 422.394,85
2. Erhöhung (Vj. Verminderung) des
Bestands an fertigen und
unfertigen Erzeugnissen
36.900,00 -42.700,00
3. Gesamtleistung 406.178,69 379.694,85
4. Sonstige betriebliche Erträge
-
davon Erträge aus
der Währungsumrechnung
EUR 0,00 (Vj. EUR 137,53)
17.034,95 17.837,93
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs
und Betriebsstoffe und für
bezogene Waren
153.182,35 129.277,91
b) Aufwendungen für
bezogene Leistungen
5.862,41 4.161,32
159.044,76 133.439,23
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 261.586,55 234.483,18
b) Soziale Abgaben und Auf
wendungen für Altersversorgung
und für Unterstützung
- davon für Altersversorgung
EUR 0,00 (Vj. EUR 4.189,60)
48.080,58 49.297,52
309.667,13 283.780,70
7. Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen
5.393,84 13.914,54
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen
- davon Aufwendungen aus der
Währungsumrechnung
EUR 0,00 (Vj. EUR 363,85)
242.478,15 394.201,34
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 23,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 49.276,17 49.304,00
11. Ergebnis nach Steuern -342.646,41 -477.084,03
12. Sonstige Steuern 0,00 20,00
13. Jahresfehlbetrag -342.646,41 -477.104,03
14. Verlustvortrag -18.109.713,77 -17.029.950,12
15. Bilanzverlust -18.452.360,18 -17.507.054,15

Verkürzter Anhang zum Zwischenabschluss zum 30. Juni 2020

Die elexxion AG hat ihren Sitz in Singen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau unter HRB Nr. 550787 eingetragen.

Der vorliegende Halbjahresabschluss der elexxion AG zum 30. Juni 2020 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des HGB und des AktG unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt und von einem Wirtschaftsprüfer einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

Der Halbjahresabschluss zum 30. Juni 2020 enthält nicht alle für einen Jahresabschluss vorgeschriebenen Angaben und muss im Zusammenhang mit dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 gelesen werden.

Die in dem Halbjahresabschluss zum 30. Juni 2020 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungs¬grundsätze entsprechen denen des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2019, die dort detailliert beschrieben wurden. Wesentliche Änderungen hinsichtlich der Bilanzierungsund Bewertungsmethoden gegenüber dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 haben sich nicht ergeben.

Singen, 2. November 2020

elexxion AG

Xianlin Song Vorstand/Chairman of the Board

Herausgeber elexxion AG Otto-Hahn-Str. 7 78224 Singen Tel: +49 (0) 7731 907 33-0 Fax: +49 (0) 7731 907 33-55 [email protected] www.elexxion.com

Redaktion und Design Cross Alliance communication GmbH www.crossalliance.de

elexxion AG Otto-Hahn-Str. 7 78224 Singen

Tel: +49 (0) 7731 907 33-0 Fax: +49 (0) 7731 907 33-55 www.elexxion.com [email protected]

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