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Einhell Germany AG Annual Report 2014

Jun 10, 2015

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Annual Report

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Einhell Germany AG

Landau an der Isar

Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2014

Aktiva

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Anhang 31.12.2014

TEUR
31.12.2013

TEUR
Immaterielle Vermögenswerte (2.2) 23.989 27.479
Sachanlagen (2.3) 18.618 18.287
Finanzielle Vermögenswerte (2.4) 375 368
Aktive latente Steuern (2.5) 6.228 6.835
Übrige langfristige Vermögenswerte (2.9) 1.800 2.287
Langfristige Vermögenswerte 51.010 55.256
Vorräte (2.6) 110.400 105.973
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (2.7) 62.474 64.415
Übrige finanzielle Vermögenswerte (2.8) 13.251 4.977
Übrige Vermögenswerte (2.9) 20.125 20.415
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 36.254 59.006
Kurzfristige Vermögenswerte 242.504 254.786
Summe Aktiva 293.514 310.042
Passiva
Anhang 31.12.2014

TEUR
31.12.2013

TEUR
Gezeichnetes Kapital (2.10) 9.662 9.662
Kapitalrücklage 26.677 26.677
Gewinnrücklagen 122.575 123.851
(2.11) -927 -4.403
Den Aktionären der Einhell Germany AG zustehendes Eigenkapital 157.987 155.787
Nicht beherrschende Anteile (2.12) 1.601 2.464
Eigenkapital 159.588 158.251
Rückstellungen für Pensionen (2.13) 2.567 1.909
Rückstellungen für sonstige Risiken (2.14) 750 696
Finanzierungsverbindlichkeiten (2.15) 30.000 30.000
Passive latente Steuern (2.5) 5.828 4.484
Übrige Verbindlichkeiten (2.17) 7.749 11.365
Langfristige Schulden 46.894 48.454
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 55.269 52.601
Rückstellungen für Ertragsteuern 1.043 1.102
Rückstellungen für sonstige Risiken (2.14) 9.500 8.673
Finanzierungsverbindlichkeiten (2.15) 212 21.449
Übrige finanzielle Verbindlichkeiten (2.16) 2.803 1.579
Übrige Verbindlichkeiten (2.17) 18.205 17.933
Kurzfristige Schulden 87.032 103.337
Summe Passiva 293.514 310.042

Konzerngewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014

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Anhang 2014

TEUR
2013

TEUR
Umsatzerlöse (3.1) 416.363 416.287
Sonstige betriebliche Erträge (3.2) 7.117 11.495
Materialaufwand (3.3) -289.974 -296.011
Personalaufwand (3.4) -55.426 -54.326
Abschreibungen (3.5) -4.970 -3.889
Sonstige betriebliche Aufwendungen (3.6) -64.665 -66.924
Finanzergebnis (3.7) -3.369 -2.610
Ergebnis vor Ertragsteuern 5.076 4.022
Ertragsteuern (3.8) -3.438 -2.521
Konzernergebnis 1.638 1.501
Davon auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Ergebnis 37 -585
Davon Anteil der Aktionäre der Einhell Germany AG am Konzernergebnis 1.601 2.086

Konzern-Gesamtergebnisrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014

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2014

TEUR
2013

TEUR
Konzernergebnis 1.638 1.501
Posten, die in den Gewinn oder Verlust umgegliedert wurden oder werden können
Unrealisierte Gewinne (i. Vj. Verluste) aus der Währungsumrechnung 1.073 -3.322
Unrealisierte Gewinne aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten 3 1
Unrealisierte Gewinne aus derivativen Finanzinstrumenten 2.808 1.733
3.884 -1.588
Posten, die nie in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden
IAS 19 revised - Leistungen an Arbeitnehmer -453 48
Sonstiges Ergebnis, nach Steuern 3.431 -1.540
Davon auf nicht beherrschende Anteile entfallendes sonstiges Ergebnis, nach Steuern -45 -119
Davon Anteil der Aktionäre der Einhell Germany AG am sonstigen Ergebnis, nach Steuern 3.476 -1.421
Konzern-Gesamtergebnis 5.069 -39
Davon auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Gesamtergebnis -8 -704
Davon Anteil der Aktionäre der Einhell Germany AG am Gesamtergebnis 5.077 665

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für das Geschäftsjahr 2014

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Übrige Rücklagen
Gezeichnetes Kapital

TEUR
Kapitalrücklage

TEUR
Gewinnrücklagen

TEUR
Unterschiedsbetrag aus Währungs-

umrechnung

TEUR
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

TEUR
Neubewertungs-

rücklage gemäß IAS 19

TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
1.Januar 2013 9.662 26.677 123.903 -1.086 27 -662
Konzernergebnis - - 2.086 - - -
Unrealisierte Gewinne/Verluste - - - -3.203 1 68
Latente Steuern auf unrealisierte Gewinne/Verluste - - - - - -20
Gesamtergebnis - - 2.086 -3.203 1 48
Dividenden - - -2.139 - - -
Übrige Veränderungen - - 1 - - -
31. Dezember 2013 9.662 26.677 123.851 -4.289 28 -614
Konzernergebnis - - 1.601 - - -
Unrealisierte Gewinne/Verluste - - - 1.118 3 -647
Latente Steuern auf unrealisierte Gewinne/Verluste - - - - - 194
Gesamtergebnis - - 1.601 1.118 3 -453
Dividenden - - -1.384 - - -
Übrige Veränderungen - - -1.493 - - -
31. Dezember 2014 9.662 26.677 122.575 -3.171 31 -1.067

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Übrige Rücklagen
Derivative Finanzinstrumente

TEUR
Den Aktionären der Einhell Germany AG zustehendes Eigenkapital

TEUR
Nicht beherrschende Anteile

TEUR
Summe Eigenkapital

TEUR
--- --- --- --- ---
1.Januar 2013 -1.261 157.260 3.017 160.277
Konzernergebnis - 2.086 -585 1.501
Unrealisierte Gewinne/Verluste 2.642 -492 -119 -611
Latente Steuern auf unrealisierte Gewinne/Verluste -909 -929 - -929
Gesamtergebnis 1.733 665 -704 -39
Dividenden - -2.139 - -2.139
Übrige Veränderungen - 1 151 152
31. Dezember 2013 472 155.787 2.464 158.251
Konzernergebnis - 1.601 37 1.638
Unrealisierte Gewinne/Verluste 5.765 6.239 -45 6.194
Latente Steuern auf unrealisierte Gewinne/Verluste -2.957 -2.763 - -2.763
Gesamtergebnis 2.808 5.077 -8 5.069
Dividenden - -1.384 -680 -2.064
Übrige Veränderungen - -1.493 -175 -1.668
31. Dezember 2014 3.280 157.987 1.601 159.588

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2014

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2014

TEUR
2013

TEUR
Mittelzuflüsse und -abflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit
Ergebnis vor Steuern 5.076 4.022
+ Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 4.970 3.889
- Zinserträge -215 -263
+ Zinsaufwendungen 1.458 1.712
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 1.861 1.703
Betriebsergebnis vor Änderung des Nettoumlaufvermögens 13.150 11.063
+/- Abnahme/Zunahme von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.829 1.121
+/- Abnahme/Zunahme von Vorräten -4.969 30.281
+/- Abnahme/Zunahme von sonstigen Vermögenswerten -173 -1.093
+/- Zunahme/Abnahme langfristiger Schulden 1.123 -899
+/- Zunahme/Abnahme kurzfristiger Schulden 1.205 -1.089
+/- Zunahme/Abnahme von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -892 12.988
Aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel 11.273 52.372
- Gezahlte Steuern -3.064 -2.622
+ Erhaltene Zinsen 122 134
- Gezahlte Zinsen -1.426 -1.592
Nettozahlungsmittel aus laufender Geschäftstätigkeit 6.905 48.292
Mittelzuflüsse und -abflüsse aus Investitionstätigkeit
- Auszahlungen für Investitionen in Anlagevermögen -3.684 -2.903
- Auszahlungen für den Erwerb konsolidierter Gesellschaften 0 -9.900
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 161 274
+/- Zunahme/Abnahme Geschäfts- und Firmenwert 0 126
Für Investitionstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel -3.523 -12.403
Mittelzuflüsse und -abflüsse aus Finanzierungstätigkeit
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzierungsverbindlichkeiten 0 19.593
- Auszahlungen für die Rückzahlung von Finanzierungsverbindlichkeiten -21.237 0
- Auszahlungen für Akquisitionen in Beteiligungen -5.735 -754
+ Einzahlungen von nicht beherrschenden Anteile 20 174
- Dividendenzahlung an Aktionäre der Einhell Germany AG -1.384 -2.139
- Dividendenzahlungen an nicht beherrschende Anteile -701 0
- Auszahlungen von Verbindlichkeiten für Finanzleasingverträge 0 -4
Für Finanzierungstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel -29.037 16.870
Wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 2.903 629
Nettoabnahme/-zunahme von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten -22.752 53.388
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn der Berichtsperiode 59.006 5.618
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Berichtsperiode 36.254 59.006

Weitere Erläuterungen sind im Konzernanhang unter 5. dargestellt.

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2014

1. Grundlagen und Methoden

1.1 Allgemeine Angaben

Die Einhell Germany AG und ihre Tochtergesellschaften betreiben die Herstellung und den Vertrieb von hand-, benzin- und elektrobetriebenen Geräten, Werkzeugzubehör sowie Metall- und Kunststofferzeugnissen für Handwerk, Garten und Freizeit sowie von Erzeugnissen der Klima- und Heiztechnik.

Die Einhell Germany AG ist eine Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Landshut unter HRB 2171 eingetragen und hat ihren Firmensitz im Wiesenweg 22, 94405 Landau a. d. Isar, Deutschland.

Der Konzernabschluss der Einhell Germany AG und ihrer Tochtergesellschaften (Einhell-Konzern) wurde unter Anwendung von § 315a HGB (Konzernabschluss nach internationalen Rechnungslegungsstandards) aufgestellt. Er steht im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Interpretationen, wie sie vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlicht wurden und wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind.

Der Konzernabschluss der Einhell Germany AG wird in Euro (EUR) aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt erfolgen Angaben in tausend Euro (TEUR). Die Beträge sind jeweils kaufmännisch gerundet.

Der Vorstand hat den Konzernabschluss am 26. März 2015 zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben.

1.2 Grundlagen der Bilanzierung

Angewendete Standards

Die im Konzernabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den zum 31. Dezember 2014 verpflichtend anzuwendenden IFRS. Der Konzern hat die nachstehenden neuen Standards und Änderungen zu Standards angewendet, deren Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung der 1. Januar 2014 ist.

IFRS 10 "Consolidated Financial Statements"; anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.
IFRS 11 "Joint Arrangements"; anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.
IFRS 12 "Disclosure of Interests in Other Entities"; anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.
Amendments to IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12 "Transition Guidance"; anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.
Amendments to IFRS 10, IFRS 12 und IAS 27 "Investment Entities"; anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.
Amendments to IAS 27 "Separate Financial Statements"; anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.
Amendments to IAS 28 "Investments in Associates and Joint Ventures"; anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.
Amendments to IAS 32 "Offsetting Financial Assets and Financial Liabilities"; anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.
Amendments to IAS 36 "Recoverable Amount Disclosures for Non-Financial Assets"; anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.
Amendments to IAS 39 "Novation of Derivatives and Continuation of Hedge-Accounting"; anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.

Alle im Jahr 2014 erstmalig anzuwendenden Standards hatten keine wesentliche Auswirkung auf den Konzernabschluss.

Nicht vorzeitig angewandte Standards und Interpretationen

Das IASB hat nachfolgende Standards, Interpretationen und Änderungen zu bestehenden Standards herausgegeben, deren Anwendung zum 31. Dezember 2014 noch nicht verpflichtend war und die vom Einhell-Konzern auch nicht vorzeitig angewandt wurden. Der Einhell-Konzern plant keine vorzeitige Anwendung der Standards, Interpretationen und Änderungen. Eine vorzeitige Anwendung hätte auf den Konzernabschluss im Wesentlichen keine Auswirkung.

IFRIC 21 "Levies"; anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 17. Juni 2014 beginnen.
Improvements to IFRS 2011-2013; anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2015 beginnen.

Für die Anwendbarkeit der nachfolgenden Vorschriften ist die Übernahme in EU-Recht ("Endorsement") durch den vorgeschriebenen EU-Prozess noch nicht erfolgt:

Amendments to IAS 19 "Defined Benefit Plans: Employee Contributions"; anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2014 beginnen.
Improvements to IFRS 2010-2012; anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2014 beginnen.
IFRS 14 "Regulatory Deferral Accounts"; anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen.
Amendments to IFRS 10, IFRS 12 und IAS 28 "Investment Entities: Applying the Consolidation Exception"; anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen.
Amendments to IFRS 10 und IAS 28 "Sale or Contribution of Assets between an Investor and its Associate or Joint Venture"; anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen.
Amendments to IFRS 11 "Accounting for Acquisitions of Interests in Joint Ventures"; anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen.
Amendments to IAS 1 "Disclosure Initiative"; anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen.
Amendments to IAS 16 und IAS 38 "Clarification of Acceptable Methods of Depreciation and Amortisation"; anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen.
Amendments to IAS 16 und IAS 41 "Agriculture: Bearer Plants"; anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen.
Amendments to IAS 27 "Equity Method in Separate Financial Statements"; anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen.
Improvements to IFRS 2012-2014; anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen.
IFRS 15 "Revenue from Contracts with Customers"; anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2017 beginnen.
IFRS 9 "Financial Instruments"; anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen.

Ferner wurden weitere diverse Verbesserungen zu den IFRS im EU-Endorsement-Prozess noch nicht übernommen.

Darstellung

Die Darstellung in der Bilanz unterscheidet zwischen kurz- und langfristigen Vermögenswerten und Schulden. Vermögenswerte und Schulden werden als kurzfristig klassifiziert, wenn sie innerhalb eines Jahres fällig werden. Aktive und passive latente Steuern sowie Rückstellungen für Pensionen werden grundsätzlich als langfristige Posten dargestellt.

Die Konzerngewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses sind einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert erläutert.

1.3 Konsolidierungsmethoden

In den Konzernabschluss sind neben der Einhell Germany AG die Tochterunternehmen einbezogen, bei denen die Einhell Germany AG die Kriterien gemäß IAS 27 erfüllt. Diese Unternehmen werden von dem Zeitpunkt an in den Konzernabschluss einbezogen, von dem an die Möglichkeit zur Beherrschung besteht. Umgekehrt werden Tochterunternehmen dann nicht mehr berücksichtigt, wenn diese Möglichkeit nicht mehr gegeben ist.

Die Abschlüsse der konsolidierten Tochterunternehmen werden entsprechend IAS 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Der Abschlussstichtag für die konsolidierten Gesellschaften ist der 31. Dezember, die in 2013 erworbene Ozito Industries Pty Ltd und die in 2013 gegründete Einhell Holding Australia Pty Ltd haben ein abweichendes Wirtschaftsjahr (30. Juni). Die Ozito Industries Pty Ltd und die Einhell Holding Australia Pty Ltd erstellen zum 31. Dezember einen Zwischenabschluss. Der 31. Dezember entspricht dem Abschlussstichtag des Mutterunternehmens.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt in Form der Erwerbsmethode durch Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit dem anteiligen, neu bewerteten Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt, an dem die Möglichkeit zur Beherrschung besteht (IFRS 3). Danach verbleibende aktive Unterschiedsbeträge werden als Firmenwerte aktiviert.

Innerhalb des Konsolidierungskreises werden alle konzerninternen Gewinne und Verluste, Umsatzerlöse, Aufwendungen und sonstigen Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten bzw. Rückstellungen eliminiert. Bei ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgängen werden die ertragsteuerlichen Auswirkungen berücksichtigt und latente Steuern angesetzt.

1.4 Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Einhell Germany AG weitere 40 (Vorjahr 42) voll konsolidierte Gesellschaften.

Der Einhell-Konzern hat im Geschäftsjahr 2014 vom lokalen Geschäftsführer der Einhell Australia PTY. Ltd. 10 % der Anteile und vom lokalen Geschäftsführer der Einhell Brasil Com. Distr. 10 % der Anteile übernommen. Des Weiteren wurden von den lokalen Geschäftsführern der Einhell Intratek Mühendislik ve Dis Ticaret A.S. 15 % der Anteile übernommen. Die Einhell Germany AG besitzt an den drei oben genannten Vertriebsgesellschaften nun 100 % der Anteile. Die Einhell Slovakia s.r.o. wurde verkauft und die Einhell Middle East Trading FZC wurde im Geschäftsjahr geschlossen.

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen sind im Abschnitt 8 des Anhangs dargestellt. Die Tochtergesellschaft iSC GmbH, Landau a. d. Isar, macht von den Befreiungen des § 264 Abs. 3 HGB teilweise Gebrauch.

1.5 Währungsumrechnung

Die ausländischen Beteiligungen im Konsolidierungskreis sind in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbständig. Sie werden daher als wirtschaftlich selbständige, ausländische Teileinheiten betrachtet. Ihre Berichtswährung entspricht der jeweiligen lokalen Währung.

In den Einzelabschlüssen der Unternehmen des Einhell-Konzerns werden Fremdwährungsgeschäfte mit dem zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls gültigen Umrechnungskurs zwischen der funktionalen Währung und der Fremdwährung umgerechnet. Monetäre Fremdwährungsposten, die am Bilanzstichtag noch bestehen, werden mit dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag bewertet. Umrechnungsdifferenzen aus der Abwicklung von monetären Posten oder der Bewertung von monetären Posten eines Unternehmens zu Umrechnungskursen, die sich von den Kursen unterscheiden, zu denen diese ursprünglich während der Periode oder in vorherigen Abschlüssen bewertet wurden, werden erfolgswirksam in der Periode, in der sie entstanden sind, erfasst.

Abschlüsse ausländischer Tochterunternehmen werden in Bezug auf die Bilanz zu den zum Jahresende geltenden Wechselkursen und in Bezug auf die Gewinn- und Verlustrechnung zu den durchschnittlichen Wechselkursen während des Berichtsjahres umgerechnet. Alle sich ergebenden Umrechnungsdifferenzen werden im sonstigen Ergebnis erfasst und in dem Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung (Teil der übrigen Rücklagen) ausgewiesen.

Für die wichtigsten Fremdwährungen des Einhell-Konzerns gelten folgende Kurse:

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Stichtagskurs Durchschnittskurs
31.12.2014 31.12.2013 2014 2013
--- --- --- --- --- ---
Australien AUD 1,4841 1,5396 1,4724 1,4574
Brasilien BRL 3,2410 3,2519 3,1228 2,8669
China CNY 7,5550 8,3314 8,1883 8,1655
Hongkong HKG 9,4373 10,6753 10,3052 10,3018
Polen PLN 4,2902 4,1508 4,1845 4,1971
Schweiz CHF 1,2024 1,2267 1,2146 1,2309
Türkei TRY 2,8327 2,9450 2,9070 2,5329
USA USD 1,2166 1,3767 1,3288 1,3282

1.6 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene und selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte werden nach IAS 38 aktiviert, wenn mit diesen ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen verbunden ist und die Kosten der Vermögenswerte sich zuverlässig bestimmen lassen. Diese Vermögenswerte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt in der Regel zwischen drei und fünf Jahren.

Forschungsausgaben und Produktaufbereitungskosten werden in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie anfallen. Davon ausgenommen sind Projektentwicklungskosten, die die folgenden Kriterien vollständig erfüllen:

Das Produkt oder das Verfahren ist klar und eindeutig abgegrenzt und die entsprechenden Kosten können eindeutig zugerechnet und verlässlich ermittelt werden;
die technische Realisierbarkeit des Produktes kann nachgewiesen werden;
der Konzern hat die Absicht und auch die Möglichkeit, das Produkt oder das Verfahren entweder zu vermarkten oder für eigene Zwecke zu nutzen;
die Vermögenswerte werden einen künftigen wirtschaftlichen Nutzen generieren (z. B. Existenz eines Marktes für das Produkt oder Nachweis über Produktnutzen für das eigene Unternehmen bei interner Verwendung);
es sind hinreichende technische, finanzielle und andere Ressourcen verfügbar, um das Projekt abschließen zu können.

Die Aktivierung der Kosten beginnt bei erstmaliger Erfüllung obiger Kriterien. In vorherigen Geschäftsjahren als Aufwand erfasste Ausgaben werden nicht nachträglich aktiviert. Neben den Entwicklungskosten gibt es keine selbst erstellten immateriellen Vermögenswerte. Aktivierte Entwicklungskosten werden auf der Grundlage der linearen Abschreibung über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Im Regelfall beträgt die Abschreibungsdauer nicht mehr als drei Jahre. Der erzielbare Betrag der Entwicklungskosten wird immer dann geschätzt, wenn Anzeichen für eine Wertminderung des Vermögenswertes bestehen oder Anzeichen dafür, dass die in den vergangenen Jahren erfassten Wertminderungen nicht mehr bestehen.

Der Firmenwert aus Unternehmenserwerben ist der Unterschied zwischen Kaufpreis einerseits und dem anteiligen mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzten Eigenkapital zum Zeitpunkt des Erwerbs andererseits. Die Firmenwerte werden den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (Cash Generating Units) zugeordnet und jährlich auf Werthaltigkeit geprüft. Sofern der Buchwert des Reinvermögens einer Cash Generating Unit den erzielbaren Betrag übersteigt, werden Abschreibungen nach den Vorschriften des IAS 36 vorgenommen. Die Cash Generating Units entsprechen den einzelnen Gesellschaften.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger und gegebenenfalls außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden entsprechend dem wirtschaftlichen Nutzungsverlauf linear vorgenommen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Bandbreiten für die Nutzungsdauern zugrunde:

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Nutzungsdauer
Gebäude
Technische Anlagen und Maschinen 3-20 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-10 Jahre

Leasing.

Als Leasingverträge gelten alle Vereinbarungen, die das Recht zur Nutzung eines bestimmten Vermögenswerts für einen festgelegten Zeitraum gegen Zahlung übertragen. Dies gilt auch für Vereinbarungen, bei denen die Übertragung eines solchen Rechts nicht ausdrücklich beschrieben ist. Anhand der Chancen und Risiken an einem Leasinggegenstand wird beurteilt, ob dem Leasingnehmer (sogenanntes »Finanzierungs-Leasing«) oder dem Leasinggeber (sogenanntes »Operating-Leasing«) das wirtschaftliche Eigentum am Leasinggegenstand zuzurechnen ist.

Der Einhell-Konzern nutzt als Leasingnehmer Sachanlagen nahezu ausschließlich im Rahmen von Operating-Leasingverhältnissen. Die Mietaufwendungen aus diesen Operating-Leasingverhältnissen werden über die entsprechenden Leasingzeiträume linear berücksichtigt. Weitere Angaben zu den Leasingverpflichtungen sind unter Abschnitt 7.1 dargestellt.

Unter den Vorräten sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren sowie geleistete Anzahlungen ausgewiesen. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten nach der Durchschnittsmethode angesetzt. Bestands- und Vertriebsrisiken, die sich aus der geminderten Verwertbarkeit ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt. Weitere Abwertungen erfolgen, wenn der Nettoveräußerungswert der Vorräte unter den Anschaffungskosten liegt.

Finanzielle Vermögenswerte.

Finanzielle Vermögenswerte beinhalten insbesondere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegenüber Kreditinstituten, Kassenbestände, derivative finanzielle Vermögenswerte sowie marktgängige Wertpapiere.

Finanzielle Vermögenswerte, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden. Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte umfassen Derivate, die nicht als Sicherungsinstrumente in ein Hedge Accounting einbezogen sind (zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerte). Gewinne oder Verluste aus finanziellen Vermögenswerten, die zu Handelszwecken gehalten werden, werden erfolgswirksam erfasst.

Kredite und Forderungen.

Kredite und Forderungen sind nichtderivative finanzielle Vermögenswerte mit festen oder bestimmbaren Zahlungen, die nicht auf einem aktiven Markt notiert sind, wie z. B. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Nach dem erstmaligen Ansatz werden die Kredite und Forderungen zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode abzüglich Wertminderungen bewertet. Gewinne und Verluste werden im Konzernergebnis erfasst, wenn die Kredite und Forderungen ausgebucht oder wertgemindert werden. Die Zinseffekte aus der Anwendung der Effektivzinsmethode werden ebenfalls erfolgswirksam erfasst.

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte.

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte sind nicht-derivative finanzielle Vermögenswerte, die zur Veräußerung verfügbar und nicht in eine der vorstehend genannten Kategorien eingeordnet sind. Diese Kategorie enthält Anteile an einem Geldmarktfonds. Nach der erstmaligen Bewertung werden zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert bewertet, wobei die nicht realisierten Gewinne oder Verluste im sonstigen Ergebnis erfasst werden. Sofern es objektive Hinweise auf eine Wertminderung gibt oder wenn Änderungen des Zeitwerts eines Fremdkapitalinstruments aus Wechselkursschwankungen resultieren, werden diese erfolgswirksam im Konzernergebnis berücksichtigt. Mit dem Abgang finanzieller Vermögenswerte werden die über das sonstige Ergebnis erfassten kumulierten Gewinne und Verluste aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam erfasst. Erhaltene Zinsen aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten werden grundsätzlich als Zinserträge unter Anwendung der Effektivzinsmethode erfolgswirksam berücksichtigt.

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente.

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente umfassen insbesondere Kassenbestände, Schecks und Einlagen bei Banken mit einer Ursprungslaufzeit von bis zu drei Monaten. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente stimmen mit dem Zahlungsmittelfonds in der Konzern-Kapitalflussrechnung überein.

Wertminderung finanzieller Vermögenswerte.

Zu jedem Bilanzstichtag werden die Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, daraufhin untersucht, ob objektive Hinweise auf eine Wertminderung hindeuten. Die Höhe der Wertminderung bei Krediten und Forderungen ist die Differenz zwischen dem Buchwert des Vermögenswerts und dem Barwert der erwarteten künftigen Cash Flows. Eine Wertminderung wird erfolgswirksam erfasst. Verringert sich die Höhe der Wertberichtigung in einer der folgenden Berichtsperioden und kann diese Verringerung objektiv auf einen nach der Erfassung der Wertminderung eingetretenen Sachverhalt zurückgeführt werden, wird die in früheren Perioden erfasste Wertberichtigung erfolgswirksam rückgängig gemacht. Die Wertminderungen von Krediten und Forderungen werden größtenteils auf Wertberichtigungskonten erfasst. Die Entscheidung, ob ein Ausfallrisiko mittels eines Wertberichtigungskontos oder über eine direkte Minderung der Forderung berücksichtigt wird, hängt davon ab, wie hoch die Wahrscheinlichkeit eines Forderungsausfalls geschätzt wird. Wenn Forderungen als uneinbringlich eingestuft werden, wird der entsprechende wertgeminderte Vermögenswert ausgebucht.

Aktive und passive latente Steuern werden gemäß IAS 12 Ertragsteuern für temporäre Differenzen zwischen den steuerlichen Wertansätzen und den Wertansätzen in der Konzernbilanz gebildet, es sei denn, diese resultieren aus dem erstmaligen Ansatz eines Vermögenswertes oder einer Schuld aus einem Geschäftsvorfall, der kein Unternehmenszusammenschluss ist und zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls weder das Ergebnis vor Steuern noch das zu versteuernde Ergebnis beeinflusst hat. Dies gilt auch für steuerliche Verlustvorträge und Steuergutschriften, soweit diese mit hinreichender Sicherheit genutzt werden können. Der Ansatz erfolgt in Höhe der voraussichtlichen Steuerbelastung bzw. -entlastung nachfolgender Geschäftsjahre. Als Grundlage gilt der zum Zeitpunkt der Realisation gültige Steuersatz. Steuerliche Konsequenzen von Gewinnausschüttungen werden grundsätzlich erst zum Zeitpunkt des Gewinnverwendungsbeschlusses berücksichtigt. Wenn die Realisierung aktivierter latenter Steuern unsicher ist, werden sie entsprechend wertberichtigt. Tatsächliche Steuern und latente Steuern sind unmittelbar dem Eigenkapital zu belasten oder gutzuschreiben, wenn sich die Steuer auf Posten bezieht, die in der gleichen oder einer anderen Periode unmittelbar dem Eigenkapital gutgeschrieben oder belastet werden.

Der Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung entsteht aus der Umrechnung von Abschlüssen konsolidierter Unternehmen, deren funktionale Währung von der Berichtswährung des Konzerns abweicht. Bei den konsolidierten Unternehmen handelt es sich um wirtschaftlich selbständige ausländische Teileinheiten. Umrechnungsdifferenzen aus einem monetären Posten, der im Wesentlichen Teil der Nettoinvestition der Gesellschaft in eine wirtschaftlich selbständige ausländische Teileinheit ist, werden bis zur Veräußerung der Nettoinvestition im Konzernabschluss als Eigenkapital angesetzt. Bei Veräußerung der entsprechenden Vermögenswerte wird der anteilige Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung in der gleichen Periode als Ertrag oder Aufwand ausgewiesen, in der auch der Gewinn oder Verlust aus dem Abgang des Vermögensgegenstands ausgewiesen wird.

Das den nicht beherrschenden Anteilen (Minderheitsgesellschaftern) zurechenbare Eigenkapital wird in der Bilanz innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. Das zurechenbare Konzernergebnis und das zurechenbare sonstige Ergebnis werden in der Gewinn- und Verlustrechnung bzw. der Gesamtergebnisrechnung gesondert ausgewiesen. Die nicht beherrschenden Anteile enthalten den Anteil der Minderheitsgesellschafter an den Zeitwerten der identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden zum Erwerbszeitpunkt eines verbundenen Unternehmens. Veränderungen ergeben sich aus Kapitalerhöhungen, an denen die Minderheitsgesellschafter partizipieren, Ausschüttungen sowie den Anteilen der Minderheitsgesellschafter am Ergebnis und aus Wechselkursänderungen.

Pensionsrückstellungen werden nach IAS 19 entsprechend dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) für leistungsorientierte Pläne auf Grund von Versorgungszusagen auf Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenleistung gebildet.

Als Abzinsungsfaktoren wurde für Anwärter ein Zinssatz in Höhe von 2,22 % (Vj. 3,43 %) und für Rentner ein Zinssatz von 1,39 % (Vj. 2,78 %) verwendet. Der Rententrend wurde wie im Vorjahr bei Zusagen mit Anpassungsgarantie mit 3,00 % berücksichtigt und bei Zusagen ohne Anpassungsgarantie mit 2,00 %. Bei gehaltsunabhängigen Zusagen wurde kein Gehaltstrend unterstellt.

Die bilanzierte Pensionsrückstellung zum Stichtag entspricht dem Anwartschaftsbarwert der Versorgungszusagen (Defined Benefit Obligation) saldiert mit dem Zeitwert des Planvermögens. Gemäß IAS 19.8 umfasst das Planvermögen Vermögen, das durch einen langfristig ausgelegten und vom berichtenden Unternehmen unabhängigen Fonds zur Erfüllung von Leistungen an Arbeitnehmer gehalten wird. Versicherungsmathematische Gewinne bzw. Verluste werden im Jahr des Anfalls realisiert. Der bilanzierte Zeitwert der DBO ist nicht durch einen Pensionsfond gesichert. Es bestehen aber zum Teil Rückdeckungsversicherungen.

Rückstellungen für sonstige Risiken werden gebildet, wenn eine Verpflichtung gegenüber Dritten besteht und wenn der Ressourcenabfluss wahrscheinlich und die voraussichtliche Verpflichtung zuverlässig schätzbar sind. Der als Rückstellung angesetzte Betrag stellt die bestmögliche Schätzung der Verpflichtung zum Bilanzstichtag dar. Rückstellungen mit einer ursprünglichen Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen werden regelmäßig überprüft und bei neuen Erkenntnissen oder geänderten Umständen angepasst.

Die Rückstellung für Gewährleistungen wird im Zeitpunkt des Verkaufs der Produkte gebildet. Die Bewertung von passivierten Garantieaufwendungen basiert vorrangig auf historischen Erfahrungswerten.

Erträge aus dem erwarteten Abgang von Vermögenswerten werden bei der Bildung der Rückstellungen nicht berücksichtigt. Wenn erwartet wird, dass die zur Erfüllung einer zurückgestellten Verpflichtung erforderlichen Ausgaben ganz oder teilweise von einer anderen Partei erstattet werden, wird die Erstattung erst dann erfasst, wenn es so gut wie sicher ist, dass die Gesellschaft die Erstattung erhält.

Finanzielle Verbindlichkeiten.

Finanzielle Verbindlichkeiten enthalten insbesondere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, derivative finanzielle Verbindlichkeiten und andere Verbindlichkeiten.

Finanzielle Verbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden.

Nach der erstmaligen Erfassung werden die finanziellen Verbindlichkeiten unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Finanzielle Verbindlichkeiten, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden.

Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten umfassen Derivate die nicht als Sicherungsinstrumente in ein Hedge Accounting einbezogen sind (zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Verbindlichkeiten). Gewinne oder Verluste aus finanziellen Verbindlichkeiten, die zu Handelszwecken gehalten werden, sind erfolgswirksam im Konzernergebnis enthalten.

Derivative Finanzinstrumente und Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen.

Derivative Finanzinstrumente werden im Einhell-Konzern ausschließlich zur Absicherung von Zins- und Währungsrisiken eingesetzt, die aus dem operativen Geschäft resultieren. Damit sollen Risiken von Schwankungen der Cashflows, welche einem bestimmten mit einem erfassten Vermögenswert oder einer Schuld verbundenen Risiko oder dem mit einer vorhergesehenen Transaktion verbundenen Risiko zugeordnet werden können, abgesichert werden.

Derivative Finanzinstrumente werden bei ihrer erstmaligen Erfassung und an jedem folgenden Bilanzstichtag mit ihrem beizulegenden Zeitwert (Fair Value) angesetzt. Der beizulegende Zeitwert börsennotierter Derivate entspricht dem positiven oder negativen Marktwert. Liegen keine Marktwerte vor, werden diese mittels anerkannter finanzmathematischer Modelle berechnet, wie z. B. Discounted-Cash-Flow-Modelle oder Optionspreismodelle. Derivate werden als Vermögenswert ausgewiesen, wenn deren beizulegender Zeitwert positiv ist, und als Verbindlichkeit, wenn deren beizulegender Zeitwert negativ ist. Die Erfassung der derivativen Finanzinstrumente im Treasury-System erfolgt jeweils am Handelstag.

Der beizulegende Zeitwert von Devisenterminkontrakten wird anhand der zum Bilanzstichtag herrschenden Kurse auf dem Devisenterminmarkt bestimmt. Bei Zinsswaps wird er als Barwert der geschätzten künftigen Cashflows ermittelt. Der beizulegende Zeitwert von Optionen wird anhand von Optionspreismodellen errechnet. Bei allen vorgenannten Instrumenten wird dem Einhell-Konzern der beizulegende Zeitwert jeweils durch die Finanzinstitute bestätigt, die dem Konzern die entsprechenden Kontrakte vermittelt haben.

Wenn die Vorgaben des IAS 39 zur Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen (Hedge Accounting) erfüllt sind, designiert und dokumentiert der Einhell-Konzern die Sicherungsbeziehung ab diesem Zeitpunkt entweder als Fair Value Hedge oder als Cash Flow Hedge. Bei einem Fair Value Hedge wird der beizulegende Zeitwert eines bilanzierten Vermögenswerts oder einer bilanzierten Verbindlichkeit oder einer nicht bilanzierten festen Verpflichtung gesichert. Bei einem Cash Flow Hedge werden hochwahrscheinliche zukünftige Zahlungsströme oder zu zahlende bzw. zu erhaltende schwankende Zahlungsströme im Zusammenhang mit einem bilanzierten Vermögenswert oder einer bilanzierten Verbindlichkeit abgesichert. Die Dokumentation der Sicherungsbeziehungen beinhaltet die Ziele und Strategie des Risikomanagements, die Art der Sicherungsbeziehung, das gesicherte Risiko, die Bezeichnung des Sicherungsinstruments und des Grundgeschäfts sowie eine Beschreibung der Methode zur Effektivitätsmessung. Die Sicherungsbeziehungen werden hinsichtlich der Erreichung einer Kompensation der Risiken aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts oder der Zahlungsströme in Bezug auf das abgesicherte Risiko als in hohem Maße wirksam eingeschätzt und regelmäßig dahingehend untersucht, ob sie während der gesamten Berichtsperiode, für die sie designiert waren, hocheffektiv waren.

Zeitwertänderungen der Derivate werden im Konzernergebnis oder im sonstigen Ergebnis berücksichtigt, je nachdem, ob es sich bei den Sicherungsbeziehungen um Fair Value Hedges oder Cash Flow Hedges handelt. Bei Fair Value Hedges werden die Veränderungen der Marktbewertung derivativer Finanzinstrumente und der dazugehörigen Grundgeschäfte erfolgswirksam im Konzernergebnis erfasst. Die Zeitwertveränderungen von derivativen Finanzinstrumenten, die einem Cash Flow Hedge zugeordnet sind, werden in Höhe des hedge-effektiven Teils nach Steuern zunächst im sonstigen Ergebnis berücksichtigt. Die Umbuchung in die Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt zeitgleich mit der Ergebniswirkung der abgesicherten Grundgeschäfte. Die hedge-ineffektiven Anteile der Zeitwertveränderungen werden unmittelbar im Konzernergebnis berücksichtigt.

Umsatzrealisierung.

Umsatzerlöse werden bei Lieferung der Erzeugnisse und Waren bzw. bei Erbringung der Leistungen realisiert, wenn der Eigentums- und Gefahrenübergang an den Kunden erfolgt ist, der Betrag der Umsatzerlöse verlässlich bestimmt und von dessen Bezahlung ausgegangen werden kann. Die Umsatzerlöse werden abzüglich von Erlösschmälerungen, wie z. B. Preisnachlässe und Rahmenkonditionen ausgewiesen.

Zinserträge und Zinsaufwendungen.

In den Zinserträgen und Zinsaufwendungen sind Zinserträge aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sowie Zinsaufwendungen aus Schulden enthalten. Zudem gehen Zinsen und Änderungen der Marktwerte im Zusammenhang mit Zinssicherungsgeschäften in diese Posten ein. Zinserträge und Zinsaufwendungen werden entsprechend den vertraglichen Regelungen erfasst und gegebenenfalls zeitanteilig abgegrenzt.

Ertragsteuern.

Die laufenden Ertragsteuern werden basierend auf den jeweiligen nationalen steuerlichen Ergebnissen des Jahres sowie den nationalen Steuervorschriften berechnet. Darüber hinaus beinhalten die laufenden Steuern des Jahres auch Anpassungsbeträge für eventuell anfallende Steuerzahlungen bzw. -erstattungen für noch nicht veranlagte Jahre sowie Zinszahlungen auf Steuernachzahlungen. Die Veränderung der aktiven und passiven latenten Steuern spiegelt sich in den Ertragsteuern wider. Eine Ausnahme hiervon stellen die im sonstigen Ergebnis vorzunehmenden Veränderungen dar.

1.7 Schätzungen und Beurteilungen im Rahmen der Rechnungslegung

Im Konzernabschluss müssen zu einem gewissen Grad Schätzungen, Beurteilungen und Annahmen vorgenommen werden. Diese können Auswirkungen auf die Höhe und den Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, die Angaben zu Eventualforderungen und -verbindlichkeiten am Stichtag sowie auf die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen für die Berichtsperiode haben. Wesentliche Sachverhalte, die von solchen Schätzungen, Beurteilungen und Annahmen betroffen sind, werden im Folgenden erläutert. Die sich tatsächlich einstellenden Beträge können von den Schätzungen, Beurteilungen und Annahmen abweichen; Veränderungen können einen wesentlichen Einfluss auf den Konzernabschluss haben.

Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte.

Verschiedene Rechnungslegungsmethoden und Angaben des Konzerns erfordern die Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte für finanzielle und nicht finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten.

Bei der Bestimmung des beizulegenden Zeitwertes eines Vermögenswertes oder einer Schuld verwendet der Konzern soweit wie möglich am Markt beobachtbare Daten. In Abhängigkeit von den in den Bewertungsverfahren verwendeten Inputfaktoren werden die beizulegenden Zeitwerte in unterschiedliche Stufen der Fair Value-Hierarchie eingeordnet:

Stufe 1: Notierte Preise (unbereinigt) auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte und Schulden;
Stufe 2: Bewertungsparameter, die nicht unter Stufe 1 fallen, die sich aber für den Vermögenswert oder die Schuld entweder direkt (d. h. als Preis) oder indirekt (d. h. als Ableitung von Preisen) beobachten lassen;
Stufe 3: Bewertungsparameter für Vermögenswerte oder Schulden, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten beruhen.

Im Hinblick auf die Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte mit nicht beobachtbaren Inputfaktoren (Stufe 3) überwacht der Konzern regelmäßig die wesentlichen Inputfaktoren und führt Bewertungsanpassungen durch. Wenn Informationen von Dritten, beispielsweise Preisnotierungen von Kursinformationsdiensten, zur Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte verwendet werden, prüft der Konzern die von den Dritten erlangten Informationen im Hinblick auf die Erfüllung der Anforderungen der IFRS, einschließlich der Stufe in der Fair Value-Hierarchie, in die diese Informationen einzuordnen sind.

Wenn die zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwertes eines Vermögenswertes oder einer Schuld verwendeten Inputfaktoren in unterschiedliche Stufen der Fair Value-Hierarchie eingeordnet werden können, wird die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert in ihrer Gesamtheit der Stufe der Fair Value-Hierarchie zugeordnet, die dem niedrigsten Inputfaktor entspricht, der für die Bewertung insgesamt wesentlich ist.

Der Konzern erfasst etwaige Umgruppierungen zwischen verschiedenen Stufen der Fair Value-Hierarchie zum Ende der Berichtsperiode, in der die Änderung eingetreten ist.

Weitere Informationen zu den Annahmen bei der Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte sind in folgendem Abschnitt enthalten:

Abschnitt 6 Risikoberichterstattung und Finanzinstrumente

Werthaltigkeit von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten.

Im Rahmen der Werthaltigkeitstests für nicht-finanzielle Vermögenswerte sind Einschätzungen vorzunehmen, um den erzielbaren Betrag einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit zu bestimmen. Dabei sind insbesondere Annahmen bezüglich der zukünftigen Zahlungsmittelzu- und -abflüsse sowohl im Planungszeitraum als auch für die Zeiträume danach zu treffen. Die Einschätzungen beziehen sich hauptsächlich auf zukünftige Marktanteile und das Wachstum auf den jeweiligen Märkten. Auf Basis der im Jahr 2014 durchgeführten Werthaltigkeitstests übersteigen die erzielbaren Beträge die Netto-Vermögenswerte der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Konzerns.

Werthaltigkeit von Forderungen.

Der Konzern schätzt regelmäßig das Ausfallrisiko seiner Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ein. In diesem Zusammenhang werden viele Faktoren berücksichtigt; diese umfassen Erfahrungswerte hinsichtlich eingetretener Kreditausfälle, die Größe und Zusammensetzung einzelner Portfolios, aktuelle wirtschaftliche Ereignisse und Rahmenbedingungen sowie den Umfang der bestehenden Kreditversicherungen. Veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen können die Bonität der Kunden beeinträchtigen. Sollten sich Einschätzung und Beurteilung dieser Faktoren ändern, beeinflusst dies die Höhe der zu bildenden Wertberichtigungen und wirkt sich auf das Konzernergebnis aus.

Pensionsverpflichtungen.

Für die Ermittlung der Barwerte der leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen sind unter anderem die Abzinsungsfaktoren festzulegen. Die Abzinsungsfaktoren werden auf der Grundlage von Renditen bestimmt, die am Abschlussstichtag für erstrangige, festverzinsliche Unternehmensanleihen am jeweiligen Markt erzielt werden. Die Höhe der Abzinsungsfaktoren hat einen wesentlichen Einfluss auf den Finanzierungsstatus der Pensionspläne.

Ertragsteuern.

Für die Ermittlung von aktiven latenten Steuern sind die künftig zu versteuernden Einkommen sowie die Zeitpunkte, zu denen die aktiven latenten Steuern realisiert werden, einzuschätzen. Dabei werden unter anderem die geplanten Ergebnisse aus der operativen Geschäftstätigkeit, die Ergebniswirkungen aus der Umkehrung von zu versteuernden temporären Differenzen sowie realisierbare Steuerstrategien mit berücksichtigt. Da künftige Geschäftsentwicklungen unsicher sind und sich teilweise der Steuerung durch den Konzern entziehen, sind die zu treffenden Annahmen im Zusammenhang mit der Bilanzierung von aktiven latenten Steuern in erheblichem Maß mit Unsicherheiten verbunden. Der Einhell-Konzern beurteilt zu jedem Bilanzstichtag die Werthaltigkeit der aktiven latenten Steuern auf Basis der geplanten steuerpflichtigen Einkommen in künftigen Geschäftsjahren; sofern der Konzern davon ausgeht, dass künftige Steuervorteile mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 50 % teilweise oder vollständig nicht realisiert werden können, wird eine Wertberichtigung auf die aktiven latenten Steuern vorgenommen.

Ansprüche und Prozessrisiken.

Die Einhell Germany AG und ihre Tochtergesellschaften sind mit verschiedenen Gerichtsverfahren und Ansprüchen konfrontiert. Nach unserer Einschätzung werden sich daraus möglicherweise ergebende Verpflichtungen nicht nachhaltig auf die Finanz-, Vermögens- oder Ertragslage des Konzerns auswirken.

2. Erläuterungen zur Bilanz

2.1 Entwicklung der langfristigen Vermögenswerte

Die Entwicklung der langfristigen Vermögenswerte (ohne übrige langfristige Vermögenswerte und aktive latente Steuern) ist in der Anlage zum Konzernanhang dargestellt.

2.2 Immaterielle Vermögensgegenstände

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2014 2013
Erworbene immaterielle Vermögenswerte (ohne Firmenwerte) 10.395 12.067
Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 212 197
Erworbene Firmenwerte 13.382 15.215
23.989 27.479

Die selbst erstellten immateriellen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen die für die Entwicklung neuer Produkte entstandenen Ausgaben, die über den erwarteten Produktlebenszyklus abgeschrieben werden. Im Geschäftsjahr 2014 betrugen die Aufwendungen für Produktaufbereitung EUR 4,8 Mio. (Vj. EUR 4,5 Mio.). Von diesen Aufwendungen wurden in 2014 wie bereits im Vorjahr keine Kosten als Entwicklungskosten aktiviert. Insgesamt waren in diesem Bereich 41 Mitarbeiter (Vj. 37 Mitarbeiter) beschäftigt.

Die Firmenwerte entfallen auf folgende Gesellschaften:

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2014

TEUR
2013

TEUR
Ozito Industries Pty Ltd, Bangholme/Australien 5.720 5.975
Einhell Intratek Mühendislik ve Dis Ticaret A.S., Istanbul/Türkei 1.886 3.013
Einhell-Unicore s.r.o., Karlovy Vary/Tschechien 2.117 2.141
Einhell Export-Import GmbH, Tillmitsch/Österreich 2.145 2.238
Einhell Romania SRL, Bukarest/Rumänien 971 1.137
KWB-RUS OOO, St. Petersburg/Russland 229 397
kwb Germany GmbH, Stuhr/Deutschland 314 314
13.382 15.215

Die Firmenwerte beziehen sich auf Gesellschaften, durch die mittelbar oder unmittelbar neue Märkte oder Marktanteile gewonnen werden konnten. Die durch Aufdeckung stiller Reserven erworbenen Vermögensgegenstände und Schulden wurden zum beizulegenden Zeitwert im Erwerbszeitpunkt angesetzt.

Die Werthaltigkeit der Geschäfts- und Firmenwerte wird jährlich im Rahmen eines Impairmenttests überprüft. Mögliche Wertberichtigungen auf Firmenwerte haben steuerlich keine Auswirkung. Eine Wertminderung ist vorzunehmen, wenn der erzielbare Betrag unter dem Buchwert der Firmenwerte der Gesellschaften (Cash Generating Units) liegt. Der erzielbare Betrag wird aus den zukünftigen Mittelzuflüssen (Cash Flows) abgeleitet. Der Ermittlung der Cash-Flows liegen Wirtschaftspläne mit einem Planungshorizont von fünf Jahren zugrunde. Dabei wurden die wirtschaftlichen Entwicklungen in den für den Einhell-Konzern relevanten Märkten analysiert und entsprechend berücksichtigt.

Für alle Gesellschaften wurden folgende Bewertungsfaktoren zu Grunde gelegt:

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2014

%
2013

%
Wachstumsrate nach Ende des Planungszeitraums 1,25 1,25
Basiszinssatz 2,00 2,75
Marktrisikoprämie 6,75 6,00

Der Diskontierungssatz nach Steuern ermittelt sich unter anderem aus gewichteten Eigenkapitalkosten, Fremdkapitalkosten nach Steuern, Basiszinssatz, Marktrisikoprämie und einem spezifischen Länderrisiko.

Der Basiszinssatz wurde dem derzeit herrschenden Zinsniveau angepasst.

Für jede einzelne Cash Generating Unit (CGU) wird ein landesspezifischer Risikoaufschlag in die Berechnung des Diskontierungssatzes nach Steuern einbezogen. Ferner wird bei der Berechnung des Diskontierungssatzes der landesspezifische Steuersatz zu Grunde gelegt. Es ergibt sich somit für jede CGU ein individueller Diskontierungssatz.

Für die wesentlichen CGU's wurden folgende Länderrisiken und Steuersätze angesetzt:

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Länderrisiko Steuersatz
Ozito Industries Pty Ltd 0,00% 30,0%
Einhell Intratek Mühendislik ve Dis Ticaret A.S. 2,50% 20,0%
Einhell-Unicore s.r.o. 1,00% 19,0%
Einhell Export-Import GmbH 0,00% 25,0%

Der jährliche Werthaltigkeitstest ergab im Geschäftsjahr 2014 keinen Wertminderungsbedarf bei den Firmenwerten. Bei einer deutlichen Veränderung des allgemeinen Zinsniveaus können sich Auswirkungen auf die Ermittlung der Bemessungsgrundlagen ergeben.

Firmenwerte von Nicht-Euroländern sind gemäß IAS 21.47 zum Stichtagskurs umzurechnen. Es ergeben sich im Geschäftsjahr 2014 Wertänderungen bei Firmenwerten in Nicht-Euroländern.

Der Firmenwert der Einhell Export-Import GmbH stammt aus der Übernahme der Einhell Croatia d.o.o., welche eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Einhell Export-Import GmbH ist.

2.3 Sachanlagen

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2014

TEUR
2013

TEUR
Grundstücke und Bauten des Betriebsvermögens 9.848 9.255
Technische Anlagen und Maschinen 2.762 2.890
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.834 5.989
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 174 153
18.618 18.287

2.4 Finanzielle Vermögenswerte

Der Ausweis betrifft unverändert Anteile an einem Geldmarktfonds zur Absicherung von Pensions-, Urlaubs- und Gleitzeitguthaben, die mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt sind. Die Erträge aus dem Fonds belaufen sich auf TEUR 3 (Vj. TEUR 1). Die erwartete Rendite der Wertpapiere liegt bei 1 % p. a.

2.5 Latente Steuern

Die Steueransprüche und -schulden der Gesellschaft setzen sich wie folgt zusammen:

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Aktive latente Steuern Passive latente Steuern Nettobetrag
2014

TEUR
2013

TEUR
2014

TEUR
2013

TEUR
2014

TEUR
2013

TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 269 48 2.754 3.548 -2.485 -3.500
Kurzfristige Vermögenswerte 2.189 2.284 -72 266 2.261 2.018
Übrige finanzielle Vermögenswerte (zum Zeitwert) 10 426 3.118 578 -3.108 -152
Rückstellungen für Pensionen 393 242 -12 -6 405 248
Rückstellungen für sonstige Risiken 1.218 466 33 93 1.185 373
Übrige Verbindlichkeiten 337 421 7 5 330 416
Steuerliche Verlustvorträge 1.812 2.948 0 0 1.812 2.948
6.228 6.835 5.828 4.484 400 2.351

Die latenten Steuern auf Hedge-Accounting und Available-for-Sale-Wertpapiere - welche in den latenten Steuern auf übrige finanzielle Vermögenswerte ausgewiesen werden - werden ausschließlich im sonstigen Ergebnis erfasst.

Latente Steuern ergeben sich bei den oben aufgelisteten Posten unter folgenden Umständen:

Aktivierung und Abschreibung von Entwicklungskosten.
Erhöhte steuerliche Abschreibungen auf Sachanlagen führen dazu, dass die steuerlichen Wertansätze unter den Buchwerten liegen.
Die Bewertung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt abweichend zur Steuerbilanz. Dies trifft insbesondere auf ausländische Konzerngesellschaften zu.
Zum Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte (zur Veräußerung verfügbare und zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte) weisen abweichende Steuer- und Buchwerte auf, da eine Neubewertung nur zu Bilanzierungszwecken und nicht für steuerliche Zwecke erfolgt.
Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt abweichend zur Steuerbilanz.
Abgegrenzte Aufwendungen sind in einigen lokalen Abschlüssen ausländischer Töchter erst in der Periode ihrer Verausgabung steuerlich abzugsfähig, wohingegen sie im Abschluss über einen längeren Zeitraum erfolgswirksam werden können.
Aktivierung von latenten Steuern aus steuerlichen Verlustvorträgen bei Tochtergesellschaften.

2.6 Vorräte

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2014

TEUR
2013

TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (zu Anschaffungskosten) 299 309
Waren (zu Anschaffungskosten abzüglich Wertberichtigungen) 109.209 104.423
Geleistete Anzahlungen 892 1.241
110.400 105.973

Insgesamt wurden Abwertungen über TEUR 3.720 (Vj. TEUR 3.947) vorgenommen. Der Buchwert der abgewerteten Ware beträgt nach Abwertung TEUR 58.097 (Vj. TEUR 51.985). Zum Stichtag sowie im Vorjahr sind keine Waren sicherungsübereignet. Im Geschäftsjahr 2014 wurden TEUR 2.281 (schematisch vergleichbarer Vorjahreswert: TEUR 2.912) Lagerabwertung ergebniswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

2.7 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden nach Abzug von Wertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2014 wurden Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 1.788 (Vj. TEUR 1.419) vorgenommen. Ferner waren im Berichtszeitraum Erträge aus dem Eingang ausgebuchter Forderungen und Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen für Forderungen in Höhe von TEUR 560 (Vj. TEUR 493) gebucht. Das maximale Ausfallrisiko entspricht dem Buchwert der Forderungen. 86 % (Vj. 79 %) der gesamten Bruttoforderungen zum Bilanzstichtag sind noch nicht fällig.

Wertberichtigungen werden vorgenommen, wenn der Kunde Insolvenz angemeldet hat bzw. wenn aufgrund der Dauer der Überfälligkeit ein Ausfallrisiko zu erwarten ist.

Zum Stichtag ergeben sich keine Hinweise auf eine Wertminderung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die weder überfällig noch wertberichtigt sind.

Die Altersstruktur der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stellt sich wie folgt dar:

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2014 Nettoforderungen

TEUR
Wertberichtigungen

TEUR
Bruttoforderungen

TEUR
Forderungen nicht fällig und fällig 1 -120 Tage 61.838 237 62.075
Forderungen fällig 121-360 Tage 538 406 944
Forderungen fällig mehr als 360 Tage 98 3.490 3.588
62.474 4.133 66.607

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2013 Nettoforderungen

TEUR
Wertberichtigungen

TEUR
Bruttoforderungen

TEUR
Forderungen nicht fällig und fällig 1 -120 Tage 62.931 934 63.865
Forderungen fällig 121-360 Tage 1.188 761 1.949
Forderungen fällig mehr als 360 Tage 296 2.318 2.614
64.415 4.013 68.428

2.8 Übrige finanzielle Vermögenswerte

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2014 2013
Derivative Finanzinstrumente, die in ein Hedge Accounting einbezogen sind TEUR 11.459 TEUR 3.844
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte 1.792 1.133
13.251 4.977

Unrealisierte Gewinne/Verluste aus derivativen Finanzinstrumenten werden abzüglich der latenten Steuern direkt im Eigenkapital abgebildet.

2.9 Übrige Vermögenswerte

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2014

TEUR
2013

TEUR
Langfristig
Forderungen aus Ertragsteuern 651 964
Sonstige 1.149 1.323
1.800 2.287

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2014

TEUR
2013

TEUR
Kurzfristig
Forderungen aus Ertragsteuern 1.242 1.817
Sonstige 18.883 18.598
20.125 20.415

Die Forderungen aus Ertragsteuern beinhalten insbesondere das Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 Abs. 5 KStG. In den übrigen Vermögenswerten sind unter anderem VAT-Forderungen sowie die positiven Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente enthalten. Zum Stichtag ergeben sich keine Hinweise auf eine Wertminderung auf übrige Vermögensgegenstände, die weder überfällig noch wertberichtigt sind.

2.10 Gezeichnetes Kapital

Das unveränderte Grundkapital der Einhell Germany AG ist wie folgt eingeteilt:

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2014 Anzahl 2014

EUR
Stammaktien
Inhaber-Stammaktien (Stückaktien) mit rechnerischem Anteil am Grundkapital von je EUR 2,56 2.094.400 5.361.664,00
Vorzugsaktien
Stimmrechtslose Inhaber-Vorzugsaktien (Stückaktien) mit rechnerischem Anteil am Grundkapital von je EUR 2,56 1.680.000 4.300.800,00
3.774.400 9.662.464,00

Alle Einzahlungen auf die Aktien sind vollständig geleistet. Für das Geschäftsjahr 2014 liegt für die Einhell Germany AG ein Dividendenvorschlag über EUR 1.384.096,00 (Vj. EUR 1.384.096,00) vor. Der Ausschüttungsbetrag entspricht einer Dividende von EUR 0,40 je Vorzugsaktie (Vj. EUR 0,40) und EUR 0,34 je Stammaktie (Vj. EUR 0,34).

An die Inhaber der Vorzugsaktien ist eine Mindestdividende von EUR 0,15 zu zahlen und geht der Verteilung einer Dividende auf Stammaktien vor. Die Dividende je Vorzugsaktie ist um EUR 0,06 höher als die Dividende je Stammaktie. Reicht der Bilanzgewinn eines oder mehrerer Geschäftsjahre nicht zur Ausschüttung von EUR 0,15 je Vorzugsaktie aus, so werden die fehlenden Beträge ohne Zinsen aus dem Bilanzgewinn der folgenden Geschäftsjahre nachgezahlt, und zwar nach Verteilung der Mindestdividende auf die Vorzugsaktien für diese Geschäftsjahre und vor der Verteilung einer Dividende auf die Stammaktien. Es stehen keine Ausschüttungen als Mindestdividenden aus. Die Vorzugsaktien sind nicht mit einem Stimmrecht verbunden. In Bezug auf das Restvermögen der Gesellschaft sind alle Aktien gleichrangig. Die Stimmrechte in der Hauptversammlung liegen bei den Stammaktien.

Genehmigtes Kapital I

Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 10. Juni 2019 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer Inhaber-Stammaktien und/oder stimmrechtsloser Inhaber-Vorzugsaktien gegen Bareinlage einmalig oder mehrmalig um insgesamt bis zu EUR 3.864.985,60 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital I). Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Spitzenbeträge von dem Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen und im Fall der gleichzeitigen Ausgabe von Stamm- und Vorzugsaktien das Bezugsrecht der Inhaber von Aktien einer Gattung auf Aktien der anderen Gattung auszuschließen, sofern das Bezugsverhältnis für beide Gattungen gleich festgesetzt wird. Die Ermächtigung umfasst auch die Befugnis, weitere Vorzugsaktien auszugeben, die den früher ausgegebenen Vorzugsaktien ohne Stimmrecht bei der Verteilung des Gewinnes oder des Gesellschaftsvermögens vorgehen oder gleichstehen.

Genehmigtes Kapital II

Der Vorstand ist ferner ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 10. Juni 2019 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer Inhaber-Stammaktien und/oder stimmrechtsloser Inhaber-Vorzugsaktien gegen Bareinlage einmalig oder mehrmalig um insgesamt bis zu EUR 966.246,40 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital II). Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Spitzenbeträge von dem Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen und im Fall der gleichzeitigen Ausgabe von Stamm- und Vorzugsaktien das Bezugsrecht der Inhaber von Aktien einer Gattung auf Aktien der anderen Gattung auszuschließen, sofern das Bezugsverhältnis für beide Gattungen gleich festgesetzt wird. Der Vorstand kann ferner das Bezugsrecht insgesamt ausschließen, um neue stimmrechtslose Inhaber-Vorzugsaktien zu einem Ausgabebetrag ausgeben zu können, der den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet (§§ 203 Abs. 2, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG). Die Ermächtigung umfasst auch die Befugnis, weitere Vorzugsaktien auszugeben, die den früher ausgegebenen Vorzugsaktien ohne Stimmrecht bei der Verteilung des Gewinnes oder des Gesellschaftsvermögens vorgehen oder gleichstehen.

2.11 Veränderung der übrigen Rücklagen

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2014
Vor Steuern

TEUR
Latente Steuern

TEUR
Nach Steuern

TEUR
--- --- --- ---
Unrealisierte Gewinne/Verluste aus der Währungsumrechnung 1.118 0 1.118
Unrealisierte Gewinne/Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten 3 0 3
Unrealisierte Gewinne/Verluste aus derivativen Finanzinstrumenten 5.765 -2.957 2.808
Unrealisierte Gewinne/Verluste aus IAS 19 revised - Leistungen an Arbeitnehmer -647 194 -453
Sonstiges Ergebnis 6.239 -2.763 3.476

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2013
Vor Steuern

TEUR
Latente Steuern

TEUR
Nach Steuern

TEUR
--- --- --- ---
Unrealisierte Gewinne/Verluste aus der Währungsumrechnung -3.203 0 -3.203
Unrealisierte Gewinne/Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten 1 0 1
Unrealisierte Gewinne/Verluste aus derivativen Finanzinstrumenten 2.642 -909 1.733
Unrealisierte Gewinne/Verluste aus IAS 19 revised - Leistungen an Arbeitnehmer 68 -20 48
Sonstiges Ergebnis -492 -929 -1.421

2.12 Nicht beherrschende Anteile

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2014

TEUR
2013

TEUR
1. Januar 2.464 3.017
Kapitaleinzahlungen 0 173
Abgänge -175 -22
Dividenden -680 0
Unrealisierte Gewinne aus der Währungsumrechnung (= Anteil am sonstigem Ergebnis) -45 -119
Anteil am Konzernergebnis 37 -585
31. Dezember 1.601 2.464

2.13 Rückstellungen für Pensionen

Die Leistungen aus den Pensionsverpflichtungen sind abhängig von der Beschäftigungsdauer der Mitarbeiter. Die Verpflichtungen umfassen sowohl solche aus bereits laufenden Pensionen als auch aus Anwartschaften auf künftig zu zahlenden Pensionen.

Die Defined Benefit Obligation (DBO) hat sich im Geschäftsjahr 2014 wie folgt entwickelt:

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2014

TEUR
2013

TEUR
2012

TEUR
2011

TEUR
2010

TEUR
1. Januar 2.573 2.624 2.049 1.901 1.831
Laufender Dienstzeitaufwand (Personalaufwand) 44 45 30 26 26
Zinsaufwand (Personalaufwand) 75 70 87 87 87
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus Änderungen bei den finanziellen Annahmen 647 -68 552 124 73
Pensionszahlungen -104 -98 -94 -89 -87
Transfer/Settlement 0 0 0 0 -29
31. Dezember 3.235 2.573 2.624 2.049 1.901

Das Planvermögen hat sich im Geschäftsjahr 2014 wie folgt entwickelt:

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2014

TEUR
2013

TEUR
2012

TEUR
2011

TEUR
2010

TEUR
1. Januar 664 659 650 643 640
Zinserträge 4 5 9 7 3
31. Dezember 668 664 659 650 643

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2014

TEUR
2013

TEUR
2012

TEUR
2011

TEUR
2010

TEUR
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtungen 3.235 2.573 2.624 2.049 1.901
Abzüglich beizulegender Zeitwert des Planvermögens -668 -664 -659 -650 -643
Nettoverpflichtung 2.567 1.909 1.965 1.399 1.258

Die versicherungsmathematischen Verluste betreffen im Wesentlichen die Veränderung des Diskontierungssatzes. Die Aufwendungen aus Verpflichtungen aus Leistungen für Arbeitnehmer werden im Personalaufwand gezeigt. Die bilanzierte Pensionsrückstellung zum Stichtag entspricht dem Anwartschaftsbarwert der Versorgungszusagen (Defined Benefit Obligation) saldiert mit dem Zeitwert des Planvermögens. Die versicherungsmathematischen Annahmen zur Ermittlung der Pensionsverpflichtungen sind unter Abschnitt 1.6 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze dargestellt.

Die erwartete Rendite aus dem Planvermögen liegt bei 1 - 2 %.

Zukünftige Zahlungen

Die zukünftig zu zahlenden Versorgungsleistungen werden wie folgt geschätzt:

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Auszahlungen auf Planvermögen

TEUR
2015 106
2016 109
2017 113
2018 116
2019 119
563

In Deutschland beträgt die gewichtete durchschnittliche Laufzeit der Versorgungszusagen für Pensionen 15,0 Jahre.

Sensitivitätsanalyse Versorgungsverpflichtungen

Üblicherweise werden Sensitivitätsberechnungen bezüglich folgender Parameter durchgeführt:

Rechnungszins
Gehaltstrend
Rententrend
Lebenserwartung

Bei der Einhell Germany AG bestehende Zusagen sind nicht gehaltsabhängig. Somit ist eine Berechnung bezüglich des Gehaltstrends nicht erforderlich, die DBO bei um +/-0,25 % geändertem Gehaltstrend ist unverändert. Die bei bestehenden Rentenzusagen garantierte Anpassung der laufenden Leistungen um 3 % pro Jahr liegt deutlich über dem aktuellen Inflationstrend (ca. 1,75 % bis 2,00 %). Eine Veränderung des Rententrends um +/-0,25 % hat also keine Auswirkung auf die Verpflichtung, eine Sensitivitätsberechnung ist ebenfalls verzichtbar, die DBO ist unverändert.

Somit wird bei der Berechnung der Sensitivität nur Rechnungszins und Lebenserwartung, letztere auch nur bei den Rentenzusagen, da sich eine verlängerte Lebenserwartung auf die Kapitalzusagen nicht auswirkt, berücksichtigt.

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TEUR
Einhell Germany AG
Rechnungszins + 0,5% 2,72 % Anwärter, 1,89 % Rentner 2.866
Rechnungszins - 0,5% 1,72 % Anwärter, 0,89 % Rentner 3.409
Lebenserwartung + 1 Jahr 3.274
iSC GmbH
Rechnungszins + 0,5% 2,72 % Anwärter 104
Rechnungszins - 0,5% 1,72 % Anwärter 128
Lebenserwartung +1 Jahr 120

Risiken

Risiken aus den Versorgungszusagen entstehen aus der Kapitalanlage in Planvermögen. Aus diesen Risiken können sich zusätzliche Einzahlungserfordernisse in das Planvermögen ergeben, um laufenden und künftigen Pensionsverpflichtungen nachkommen zu können.

Demografische / Biometrische Risiken

Ein großer Teil der Versorgungsverpflichtungen umfasst lebenslange Versorgungsleistungen sowie Hinterbliebenenrenten. Frühere Inanspruchnahmen sowie längere Versorgungszeiträume können zu höheren Versorgungsaufwendungen und höheren Rentenzahlungen als bisher angenommen führen.

2.14 Rückstellungen für sonstige Risiken

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Gewährleistungen

TEUR
Übrige

TEUR
Gesamt

TEUR
1. Januar 2014 4.571 4.798 9.369
Inanspruchnahmen -3.309 -2.294 -5.603
Auflösungen -118 -2.759 -2.877
Zuführungen 3.429 5.885 9.314
Wechselkurseffekte und andere Veränderungen 32 15 47
31. Dezember 2014 4.605 5.645 10.250

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Gewährleistungen

TEUR
Übrige

TEUR
Gesamt

TEUR
31. Dezember 2014
Langfristig 0 750 750
Kurzfristig 4.605 4.895 9.500
31. Dezember 2013
Langfristig 0 696 696
Kurzfristig 4.571 4.102 8.673

2.15 Finanzierungsverbindlichkeiten

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2014

TEUR
2013

TEUR
Langfristig
Darlehen, besichert 0 0
Darlehen, nicht besichert 30.000 30.000
30.000 30.000

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2014

TEUR
2013

TEUR
Kurzfristig
Darlehen und Kontokorrentkredite, besichert 10 1.439
Darlehen und Kontokorrentkredite, nicht besichert 202 20.010
212 21.449
Davon kurzfristig fälliger Teil der langfristigen Darlehen 0 20.012
Davon kurzfristig fällige Darlehen bzw. Kontokorrentkredite 212 1.437

Zur Besicherung von Finanzierungsverbindlichkeiten wurden Sicherheiten von insgesamt TEUR 10 zur Verfügung gestellt, welche Sachanlagen betreffen.

Der Einhell-Konzern hat im Geschäftsjahr 2013 das günstige Zinsniveau genutzt und seine Refinanzierung neu strukturiert. Mit verschiedenen Banken wurden langfristige bilaterale Kreditvereinbarungen über EUR 30,0 Mio. abgeschlossen. Damit ist die langfristige Finanzierung bis zum Jahr 2018 zu sehr guten Konditionen gewährleistet. Die bereits bestehenden ursprünglich langfristigen Kredite über EUR 20,0 Mio. wurden im Juli 2014 planmäßig getilgt. Die Finanzierung wurde ohne Bereitstellung von Sicherheiten gestaltet. Damit sieht sich der Konzern stark gefestigt für das anhaltend schwierige Marktumfeld. Der Konzern erwartet deshalb auch keine Hindernisse bei der Finanzierung seiner künftigen Geschäfte.

In den Kreditverträgen wurden Financial Covenants definiert, deren Nichteinhaltung den Gläubigern das Recht einräumt, die Kredite während der Laufzeit frühzeitig fällig zu stellen. Im Geschäftsjahr 2014 wurden alle Covenants erfüllt. Die Absicherung von Zinsänderungsrisiken erfolgte mit Hilfe von derivativen Finanzinstrumenten in Form von Zins-Cap- und Zins-Swap-Vereinbarungen. Diese Vereinbarungen sind im Geschäftsjahr 2014 ausgelaufen. Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus und der aktuellen Marktprognosen hat die Konzernleitung entschieden diese Sicherungsinstrumente nicht zu verlängern.

2.16 Übrige finanzielle Verbindlichkeiten

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2014

TEUR
2013

TEUR
Derivative Finanzinstrumente, die in ein Hedge Accounting einbezogen sind 1.074 1.414
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 1.729 165
2.803 1.579

Unrealisierte Gewinne/Verluste aus derivativen Finanzinstrumenten werden abzüglich der latenten Steuern direkt im Eigenkapital abgebildet.

2.17 Übrige Verbindlichkeiten

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2014

TEUR
2013

TEUR
Langfristig 7.749 11.365
Kurzfristig 18.205 17.933
25.954 29.298

Die übrigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten im Rahmen der Lohn- und Gehaltsabrechnung, inklusive Verbindlichkeiten aus Erfolgsbeteiligungen von Mitarbeitern, Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit sowie Verbindlichkeiten aus kurzfristigem Kundenbonus und Gutschriften an Kunden. In 2014 beinhalten die übrigen Verbindlichkeiten die bedingte Kaufpreiszahlung aus der Übernahme der Ozito Industries Pty Ltd in Höhe von TEUR 9.848. Die in 2015 fällige Kaufpreiszahlung wurde als kurzfristig ausgewiesen.

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 Umsatzerlöse

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Segmente 2014 2013 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
--- --- --- --- --- --- ---
Werkzeuge 256.582 61,6 259.037 62,2 -2.455 -0,9
Garten & Freizeit 159.781 38,4 157.250 37,8 2.531 1,6
416.363 100,0 416.287 100,0 76 0,0

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Regionen 2014 2013 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
--- --- --- --- --- --- ---
D/A/CH 164.472 39,5 197.812 47,5 -33.340 -16,9
Übriges Europa 133.489 32,1 125.038 30,0 8.451 6,8
Asien 15.284 3,7 16.217 3,9 -933 -5,8
Südamerika 21.817 5,2 24.959 6,0 -3.142 -12,6
Übrige 81.301 19,5 52.261 12,6 29.040 55,6
416.363 100,0 416.287 100,0 76 0,0

3.2 Sonstige betriebliche Erträge

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2014

TEUR
2013

TEUR
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Gewährleistung 118 226
Provisionserträge 1.030 1.520
Erträge aus weiterbelasteten Kosten an Lieferanten für Wareninspektionen 424 349
Erträge aus dem Eingang ausgebuchter Forderungen und aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen 560 493
Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 34 104
Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen 2.759 1.288
Erträge aus Kaufpreisanpassungen 512 222
Übrige Erträge 1.680 7.293
7.117 11.495

3.3 Materialaufwand

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2014

TEUR
2013

TEUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren 289.819 295.690
Aufwendungen für bezogene Leistungen 155 321
289.974 296.011

3.4 Personalaufwand

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2014

TEUR
2013

TEUR
Löhne und Gehälter 46.408 45.588
Soziale Abgaben 8.892 8.616
Aufwendungen für Altersversorgung 126 122
55.426 54.326

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Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) 2014 Anzahl 2013 Anzahl
D/A/CH 571 594
übriges Europa 325 357
Südamerika 80 74
Asien 275 262
übrige Länder 69 83
1.320 1.370

3.5 Abschreibungen

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2014

TEUR
2013

TEUR
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (ohne Firmenwerte) 2.213 1.292
Abschreibungen auf Sachanlagen 2.757 2.597
4.970 3.889

Im Geschäftsjahr 2014 waren wie im Vorjahr keine außerplanmäßigen Abschreibungen erforderlich. Aus der Purchase Price Allocation im Vorjahr ergeben sich Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte in Höhe von TEUR 1.643 (Vj. TEUR 823) und Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von TEUR 56 (Vj. TEUR 29).

3.6 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten insbesondere Aufwendungen für Warenversand, Garantie- und Kundendienstleistungen, Mietaufwendungen sowie Werbung und Produktgestaltung. Die Aufwendungen für die Wertberichtigung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 1.788 (Vj. TEUR 5.796). In 2013 sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Abschreibungen auf Forderungen der Praktiker AG sowie Max Bahr in Höhe von TEUR 4.377 enthalten. Aufgrund der Kurzfristigkeit der Bilanzposition Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der kurzfristig erwarteten Geldeingänge sind Zinseffekte bei der Berechnung von Wertberichtigungen von untergeordneter Bedeutung.

3.7 Finanzergebnis

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2014

TEUR
2013

TEUR
Zinserträge 215 263
Zinsaufwendungen -1.458 -1.712
Gewinne / Verluste aus der Währungsumrechnung -2.126 -1.161
-3.369 -2.610
davon Zinserträge aus Sicherungsinstrumenten 84 145
davon Zinsaufwendungen aus Sicherungsinstrumenten -69 0
davon Gewinne aus der Währungsumrechnung aus Sicherungsinstrumenten 1.792 1.133
davon Verluste aus der Währungsumrechnung aus Sicherungsinstrumenten -1.729 -165

Das Finanzergebnis beinhaltet auch Bewertungsergebnisse aus derivativen Finanzinstrumenten, für die kein Hedge Accounting angewandt wird sowie den ineffektiven Teil der Wertänderungen von im Hedge Accounting designierten Sicherungsinstrumenten.

3.8 Ertragsteuern

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2014

TEUR
2013

TEUR
Kalkulatorischer Steueraufwand 7.159 4.213
Latente Steuern -3.721 -1.692
Ausgewiesener Steueraufwand 3.438 2.521

Bei der Bewertung eines aktivierten Vermögenswertes für zukünftige Steuerentlastungen wird die Wahrscheinlichkeit der Realisierung des erwarteten Steuervorteils berücksichtigt. Die latenten Steuern auf Hedge-Accounting und Available-for-Sale-Wertpapiere werden ausschließlich im sonstigen Ergebnis erfasst. Auf Zeitwertänderungen bei Cashflow-Hedges fallen aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 10 (Vj. TEUR 426) und passive latente Steuern in Höhe von TEUR 3.056 (Vj. TEUR 539) an. Weitere latente Steuern im Eigenkapital in Höhe von TEUR 2.739 ergeben sich aus der im Jahr 2013 erfolgten Erstkonsolidierung der Ozito Industries Pty Ltd.

Bei Tochtergesellschaften wurden latente Steuern aus Verlustvorträgen in Höhe von TEUR 1.812 (Vj. TEUR 2.948) aktiviert. Verlustvorträge, die aufgrund mangelnder Gewinnerwartung bzw. mangelnder Vortragsfähigkeit als nicht werthaltig eingestuft wurden, wurden nicht in die Ermittlung der aktiven latenten Steuern einbezogen. Im Jahr 2014 wurden auf Verlustvorträge von TEUR 21.024 keine latenten Steuern aktiviert.

Die Überleitung der Ertragssteuersumme auf den theoretischen Betrag, der sich bei Anwendung des im Land des Hauptsitzes der Gesellschaft geltenden Steuersatzes ergeben würde, stellt sich wie folgt dar:

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2014

TEUR
2013

TEUR
Erwarteter Steueraufwand 1.523 1.207
Steueraufwendungen / -erträge aus konzerninternen Erträgen/Aufwendungen 273 0
Sonstige steuerlich nicht abzugsfähige Aufwendungen 4.572 3.476
Abweichende ausländische Steuersätze -1.682 -822
Steuerfreie Erträge -2.079 -1.815
Änderung von Verlustvorträgen -172 -860
Sonstiges 1.003 1.335
Ausgewiesener Steueraufwand 3.438 2.521

Die Tabelle zeigt eine Überleitungsrechnung vom im Geschäftsjahr erwarteten Steueraufwand zum jeweils ausgewiesenen Steueraufwand. Zur Ermittlung des erwarteten Steueraufwands wird das Ergebnis vor Steuern mit dem im Geschäftsjahr jeweils gültigen inländischen Gesamtsteuersatz von 30,0 % (2013: 30,0 %) multipliziert.

3.9 Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie gemäß IAS 33 bezieht sich auf Stammaktien eines Unternehmens. Da die Stammaktien der Einhell Germany AG nicht öffentlich gehandelt werden, wird auf eine Berechnung des Ergebnisses je Aktie verzichtet.

4. Segmentberichterstattung

4.1 Segmentberichterstattung nach Divisionen

Die Identifikation von berichtspflichtigen operativen Segmenten nach IFRS 8 beruht auf dem Konzept des sog. "Management Approach". Die Segmentierung des Einhell-Konzerns in die Unternehmensbereiche Garten & Freizeit und Werkzeuge folgt der internen Steuerung und Berichterstattung des Konzerns. Zentrale Steuerungsgröße des Einhell-Konzerns ist das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Die Geschäftstätigkeit des Einhell-Konzerns wird in die Segmente Werkzeuge und Garten & Freizeit gegliedert. Das Segment Werkzeuge umfasst die Bereiche handgeführte Elektrowerkzeuge, stationäre Werkzeuge und Zubehör. Zum Segment Garten & Freizeit gehören die Bereiche Garten- und Wassertechnik sowie Klima- und Heiztechnik. Die Segmentinformationen werden auf Basis der im Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ermittelt. Die Umsätze zwischen den Segmenten werden grundsätzlich zu marktüblichen Bedingungen abgerechnet.

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2014 Werkzeug

TEUR
Garten & Freizeit

TEUR
Summe Segmente

TEUR
Überleitung

TEUR
Einhell Konzern

TEUR
Segmentumsätze 256.582 159.781 416.363 0 416.363
Betr. Segmentergebnis (EGT) 1.537 3.539 5.076 0 5.076
Finanzergebnis -3.134 -235 -3.369 0 -3.369
Zinserträge 107 108 215 0 215
Zinsaufwendungen -986 -472 -1.458 0 -1.458
Planmäßige Abschreibungen 3.193 1.777 4.970 0 4.970
Zahlungsunwirksame Erträge -96 -50 -146 0 -146
Zahlungsunwirksame Aufwendungen 1.533 474 2.007 0 2.007
Vorräte 72.582 37.818 110.400 0 110.400
Abwertung auf Vorräte 1.254 1.027 2.281 0 2.281

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2013 Werkzeug

TEUR
Garten & Freizeit

TEUR
Summe Segmente

TEUR
Überleitung

TEUR
Einhell Konzern

TEUR
Segmentumsätze 259.037 157.250 416.287 0 416.287
Betr. Segmentergebnis (EGT) 793 3.229 4.022 0 4.022
Finanzergebnis -2.056 -554 -2.610 0 -2.610
Zinserträge 144 119 263 0 263
Zinsaufwendungen -1.149 -563 -1.712 0 -1.712
Planmäßige Abschreibungen 2.541 1.348 3.889 0 3.889
Zahlungsunwirksame Erträge -245 -124 -369 0 -369
Zahlungsunwirksame Aufwendungen 1.622 450 2.072 0 2.072
Vorräte 68.784 37.189 105.973 0 105.973
Abwertung auf Vorräte 1.730 1.182 2.912 0 2.912

In der "Überleitung" werden Erträge und Aufwendungen, die den Segmenten nicht direkt zuordenbar sind, ausgewiesen.

4.2 Segmentberichterstattung nach Regionen

Die geographische Zuweisung der Umsätze für die Segmentberichterstattung nach Regionen erfolgt nach dem Sitz des Rechnungsempfängers.

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2014 D/A/CH

TEUR
übriges Europa

TEUR
Asien

TEUR
Südamerika

TEUR
übrige Länder

TEUR
Überleitung

TEUR
Einhell Konzern

TEUR
Außenumsatz 164.472 133.489 15.284 21.817 81.301 0 416.363
Langfristige Vermögenswerte (ohne latente Steuern) 15.536 12.039 561 880 15.766 0 44.782

Der konzernweit in Deutschland erreichte Umsatz beträgt EUR 132,7 Mio. Die umsatzstärksten Gesellschaften im übrigen Europa sind mit Umsätzen in Höhe von EUR 14,5 Mio. Einhell Italien, von EUR 13,3 Mio. Einhell Türkei sowie von EUR 13,0 Mio. Einhell France.

Die Umsätze in der Region Südamerika werden größtenteils von den Tochtergesellschaften in Chile, Argentinien und Brasilien erwirtschaftet. Die Umsätze der Gesellschaften in Hong Kong mit EUR 32,7 Mio. beinhalten überwiegend den in Asien erzielten Umsatz. In den übrigen Ländern sind die Umsätze der Ozito mit EUR 73,2 Mio. enthalten.

Der Anteil der langfristigen Vermögenswerte, welcher auf Deutschland entfällt, beträgt TEUR 13.207.

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2013 D/A/CH

TEUR
übriges Europa

TEUR
Asien

TEUR
Südamerika

TEUR
übrige Länder

TEUR
Überleitung

TEUR
Einhell Konzern

TEUR
Außenumsatz 197.812 125.038 16.217 24.959 52.261 0 416.287
Langfristige Vermögenswerte (ohne latente Steuern) 15.139 13.871 577 880 17.954 0 48.421

Der konzernweit in Deutschland erreichte Umsatz beträgt EUR 162,5 Mio. Die umsatzstärksten Gesellschaften im übrigen Europa sind mit Umsätzen in Höhe von EUR 13,7 Mio. Einhell Türkei, mit EUR 12,8 Mio. Einhell Italien sowie mit EUR 8,6 Mio. Einhell Comercial.

Die Umsätze in der Region Südamerika werden größtenteils von den Tochtergesellschaften in Brasilien, Argentinien und Chile erwirtschaftet. Die Umsätze der Gesellschaften in Hong Kong mit EUR 26,0 Mio. beinhalten überwiegend den in Asien erzielten Umsatz. In den übrigen Ländern sind die Umsätze der Ozito mit EUR 37,9 Mio. enthalten.

Im Jahr 2013 betrug der Anteil der langfristigen Vermögenswerte, welcher auf Deutschland entfällt, TEUR 12.619.

Im Geschäftsjahr 2013 wurden mit keinem Kunden mehr als 10 % der Umsatzerlöse des Einhell-Konzerns getätigt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 wurden mit einem Kunden TEUR 72.553 an Umsatzerlösen getätigt, was mehr als 10 % der Umsatzerlöse des Einhell-Konzerns entspricht. Die Umsatzerlöse wurden sowohl im Segment "Garten & Freizeit" als auch im Segment "Werkzeug" getätigt.

4.3 Kapitalmanagement

Der Finanzbedarf des Einhell-Konzerns wird insbesondere durch den Bestand an Vorräten sowie den Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen getrieben. Dabei spielen vor allem die Lagerdrehung der Vorräte sowie die Laufzeiten der Forderungen eine große Rolle und beeinflussen den Finanzbedarf signifikant.

Der Einhell-Konzern finanziert sich einerseits über das im Rahmen der Gründung der Gesellschaft und durch Kapitalerhöhungen von den Aktionären zur Verfügung gestellte Eigenkapital sowie durch thesaurierte Gewinne, die in die Rücklagen eingestellt wurden bzw. als Gewinnvortrag dem Bilanzgewinn zugeführt wurden. Andererseits finanziert sich der Einhell-Konzern durch Fremdkapital in Form von langfristigen Krediten und kurzfristigen Mittelaufnahmen sowie zum Teil über Lieferantenkredite. Die Kreditaufnahmen erfolgen dabei überwiegend in Euro. Lieferantenkredite valutieren überwiegend in USD oder CNY. Die zu erwartenden Cash Flows aus der Bezahlung der Lieferantenverbindlichkeiten wurden zum größten Teil durch entsprechende Hedgegeschäfte abgesichert.

5. Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung

Die Konzern-Kapitalflussrechnung weist die Entwicklung der Zahlungsströme getrennt nach Mittel-zu- und -abflüssen aus der laufenden Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit aus. Auswirkungen aus der Veränderung des Konsolidierungskreises sind dabei eliminiert worden.

Laufende Geschäftstätigkeit

Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergibt sich überwiegend aus dem Ergebnis vor Steuern sowie der aufgelaufenen Abschreibung auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen.

Investitionstätigkeit

Die Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen betreffen hauptsächlich Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Finanzierungstätigkeit

Die Zahlungsströme aus der Finanzierungstätigkeit enthalten überwiegend die Zu- und Abflüsse von Darlehen sowie die Auszahlung der Dividende. Außerdem ist hier die Zahlung der ersten Rate der Earnout Verbindlichkeit aus der Übernahme der Ozito Industries Pty Ltd berücksichtigt.

Entwicklung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente umfassen den Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten mit einer ursprünglichen Laufzeit von weniger als 90 Tagen sowie Schecks zum Bilanzstichtag. Die Einflüsse aus wechselkursbedingten Bewegungen der Zahlungsmittel werden gesondert dargestellt.

6. Risikoberichterstattung und Finanzinstrumente

6.1 Finanzielles Risikomanagement

Der Konzern ist auf internationaler Ebene tätig, wodurch er Marktrisiken auf Grund von Änderungen der Zinssätze und Wechselkurse ausgesetzt ist. Der Konzern verwendet derivative Finanzinstrumente zum Management dieser Risiken. Die dabei angewandten Richtlinien für das Risikomanagement werden mit der Zustimmung des Vorstands von einer zentralen Treasury-Abteilung in enger Zusammenarbeit mit den Konzerngesellschaften umgesetzt. Zur Bewertung der Risiken wird im Einhell-Konzern das aktuelle Marktgeschehen beobachtet. Weitere Informationen zum Risikomanagement sind dem Lagebericht zu entnehmen.

6.2 Ausfallrisiko

Es ist Unternehmenspolitik, Ausfallrisiken sowohl von Kunden wie auch von Lieferanten durch den Einsatz international üblicher Instrumente zu minimieren. So beurteilt das Unternehmen die vom jeweiligen Lieferauftrag durch den Auftraggeber sowie durch dessen Umfeld innewohnenden Ausfallrisiken. Insbesondere bei Neukunden oder risikoreichen Ländern werden im Einzelfall Absicherungen über Akkreditive vorgenommen. Bereits in der Angebotsphase legen Vertriebs- und Finanzabteilung gemeinsam die zu fordernden Sicherheiten fest und stimmen im Auftragsfalle die Inhalte dieser ab. Zur Unterstützung der Risikoeinschätzung werden externe Informationen von Banken und Auskunfteien einbezogen. Um Ausfallrisiken von Lieferanten zu minimieren, erarbeitet sowohl das Einkaufs- und Projektmanagement sowie die Finanzabteilung gemeinsame Absicherungskonzepte.

Die Buchwerte der Forderungen stellen das maximale Ausfallrisiko dar. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen gegenüber Baumarktketten, Fachhändlern und Discountern und betragen EUR 62,5 Mio. (Vj. EUR 64,4 Mio.). Im Geschäftsjahr 2014 gab es keine maßgeblichen Forderungen, bei denen neue Zahlungsziele vereinbart wurden.

Dem Bonitätsrisiko begegnet der Einhell-Konzern soweit möglich durch den Abschluss von Euler-Hermes Kreditversicherungen.

Da die derivativen Finanzinstrumente über renommierte Finanzeinrichtungen abgeschlossen werden, geht der Konzern in ihrem Falle davon aus, dass sich sein maximales Ausfallrisiko auf den positiven Marktwert der Derivate beschränkt.

Der positive Marktwert aller zum Stichtag bestehenden derivativen Finanzinstrumente beträgt TEUR 13.251.

Zum Stichtag betragen die Bankguthaben EUR 36,3 Mio. (Vj. EUR 59,0 Mio.). Die Anlagen bestehen bei erstklassigen, namhaften Banken.

Preis- und Bezugsrisiken auf den Beschaffungsmärkten beugt der Einhell-Konzern durch über Jahre aufgebaute Lieferantenbeziehungen vor, die zudem im Rahmen des Qualitätsmanagements laufend beurteilt werden.

6.3 Zinsrisiken

Das Zinsrisiko des Einhell-Konzerns resultiert hauptsächlich aus Finanzschulden, Darlehen und verzinslichen Aufnahmen. Dieses Risiko wird bei Bedarf durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente wie z. B. Zinscaps und Zinsswaps reduziert. Das konzernweite Treasury steuert das Konzern-Zinsrisiko, um die Zinserträge und Zinsaufwendungen im Konzern zu optimieren sowie das gesamte Zinsänderungsrisiko zu minimieren. Das beinhaltet auch ein konzernweites Zins-Overlay-Management, das die Zinsbindungen der abgeschlossenen Sicherungsgeschäfte und die vorgesehenen Mittelbindungen der Vermögenswerte und Schulden in unmittelbaren Zusammenhang bringen soll.

Der Konzern setzt alle Zinscaps oder Zinsswaps entweder als wirtschaftliche Absicherungen des Cashflows oder als wirtschaftliche Absicherungen des Zeitwertes ein und setzt sie zum Zeitwert an. Die im Geschäftsjahr 2014 ausgelaufenen Zinssicherungsgeschäfte über TEUR 60.000 wurden nicht verlängert.

Aus variabel verzinslichen Positionen ist der Konzern einem Cash-Flow-Risiko ausgesetzt. Eine Veränderung des Marktzinsniveaus von 1 % würde stichtagsbezogen zu einem Effekt im Zinsergebnis in Höhe von TEUR 60 führen.

6.4 Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko stellt die Möglichkeit dar, dass eine Gesellschaft nicht mehr in der Lage ist, ihre finanziellen Verpflichtungen (z. B. Tilgungen von Finanzschulden oder Bezahlung von Einkaufsverpflichtungen) zu erfüllen. Der Einhell-Konzern begrenzt dieses Risiko durch ein effektives Net Working Capital- und Cash-Management und den Zugang zu klassischen Kreditlinien bei namhaften Kreditinstituten. Für das operative Geschäft verfügt der Konzern zum Stichtag über ca. EUR 50,5 Mio. unbesicherte Kreditlinien. Daneben verfolgt der Konzern ständig die sich an Finanzmärkten bietenden Möglichkeiten zur Finanzierung, um die finanzielle Flexibilität des Konzerns zu sichern und unangemessene Refinanzierungsrisiken zu begrenzen.

In der folgenden Übersicht werden alle zum 31. Dezember 2014 vertraglich fixierten Zahlungen für Tilgungen, Rückzahlungen und Zinsen aus bilanzierten finanziellen Verbindlichkeiten aufgeführt. Die derivativen Finanzinstrumente werden mit dem Marktwert ausgewiesen. Es wird erwartet, dass der tatsächliche Eintrittszeitpunkt der Cash Flows nicht wesentlich von den erwarteten Zeitpunkten abweicht.

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2015

TEUR
2016

TEUR
2017-2019

TEUR
2019 ff.

TEUR
Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 525 525 30.963 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 55.269 0 0 0
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 21.008 0 0 0

Das Risiko der in der Übersicht dargestellten Zahlungsströme beschränkt sich auf Zahlungsabflüsse. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten resultieren überwiegend aus der Finanzierung von operativen Vermögenswerten (zum Beispiel Sachanlagen) und aus Investitionen in das Working Capital (zum Beispiel Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen). Diese Vermögenswerte werden bei der effektiven Steuerung des Gesamtliquiditätsrisikos berücksichtigt. Die Risikosteuerung wurde durch die Implementierung eines konzernweiten, internetbasierten Risikomanagement-Informationssystems weiter ausgebaut und gestärkt.

Auf die gesonderte Darstellung der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurde verzichtet.

Zum Stichtag bestehen offene Devisenkontrakte aus denen Zahlungseingänge von umgerechnet EUR 347,2 Mio. bzw. Zahlungsausgänge in Höhe von umgerechnet EUR 334,1 Mio. zu erwarten sind. Sensitivitäten sind im Fremdwährungsrisiko zu ersehen.

6.5 Fremdwährungsrisiken

Der Einhell-Konzern ist aufgrund seiner internationalen Ausrichtung der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Währungsrisiken ausgesetzt. Zur Steuerung und Minimierung dieser Risiken setzt der Einhell-Konzern derivative Finanzinstrumente mit einer Laufzeit von bis zu maximal drei Jahren ein. Das Fremdwährungs-Risikomanagementsystem des Einhell-Konzerns bewährt sich seit Jahren.

Wechselkursschwankungen können zu unerwünschten und unvorhersehbaren Ergebnis- und Cashflow-Volatilitäten führen. Davon ist jedes Unternehmen des Einhell-Konzerns betroffen, das Geschäfte mit internationalen Vertragspartnern in einer Währung abschließt, die nicht der funktionalen Währung (jeweiligen Landeswährung) entspricht. Dies betrifft im Konzern vor allem die Beschaffung, die regelmäßig in USD bzw. CNY getätigt wird. Der Verkauf von Einhell-Produkten erfolgt hingegen überwiegend in der jeweiligen Landeswährung. Die geplanten Einkäufe in USD und CNY werden abgesichert, daher liegt hier keine Risikokonzentration vor.

Den Gesellschaften des Einhell-Konzerns ist es verboten, Finanzmittel in Fremdwährungen für spekulative Zwecke aufzunehmen oder anzulegen. Konzerninterne Finanzierungen oder Investitionen werden bevorzugt in der jeweiligen Landeswährung oder auf währungsgesicherter Basis durchgeführt.

Alle Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten des Einhell-Konzerns werden von beobachteten oder von diesen abgeleiteten Preisen ermittelt.

Aufgrund der kurzfristigen USD/CNY-Zahlungsziele resultiert das USD/CNY-Exposure aus Finanzinstrumenten im Wesentlichen aus derivativen Finanzinstrumenten. Bei einer Kursveränderung von 10 % ergibt sich ein Kursgewinn bzw. -verlust vor Steuern von TEUR 25.370 bzw. TEUR -22.743, der aufgrund der Anwendung von Cash Flow-Hedge-Accounting im Eigenkapital abgebildet würde. Die derivativen Finanzinstrumente dienen grundsätzlich der Sicherung von Wareneinkäufen. Für derivative Finanzinstrumente, die nicht im Hedge-Accounting abgebildet werden, ergibt sich bei einer Kursveränderung von 10 % ein Kursgewinn bzw. -verlust vor Steuern in Höhe von TEUR 292 bzw. TEUR -357.

Das Nominalvolumen der derivativen Finanzinstrumente entspricht der unsaldierten Summe der zwischen den Parteien vereinbarten Kauf- und Verkaufsbeträge und ist deshalb kein Maßstab für das Risiko des Konzerns aus dem Einsatz derivativer Finanzinstrumente. Chancen und Risiken werden durch den Marktwert ausgedrückt, der dem Rückkaufswert der derivativen Finanzinstrumente am Bilanzstichtag entspricht.

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Positive und negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten 2014 Bruttoausweis

TEUR
Saldierung

TEUR
Nettoausweis

TEUR
Derivate mit positiven Marktwerten 13.251 0 13.251
Derivate mit negativen Marktwerten 2.803 0 2.803

In der Tabelle werden mögliche Auswirkungen aus der Aufrechnung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten, die aus rechtlich durchsetzbaren Globalnettingvereinbarungen oder ähnlichen Vereinbarungen resultieren, dargestellt. Einhell kann finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, gemäß IAS 32, nur dann saldieren, wenn ein Rechtsanspruch auf die Verrechnung besteht und Einhell auch beabsichtigt, eine Glattstellung auf Nettobasis durchzuführen.

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Finanzinstrumente mit positivem Marktwert Nominalvolumen Marktwert
zum Cash Flow-Hedge 2014

TEUR
2013

TEUR
2014

TEUR
2013

TEUR
--- --- --- --- ---
Devisentermingeschäfte 145.110 131.381 10.148 3.932
Optionen 0 0 0 0
145.110 131.381 10.148 3.932

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Finanzinstrumente mit negativem Marktwert Nominalvolumen Marktwert
zum Cash Flow-Hedge 2014

TEUR
2013

TEUR
2014

TEUR
2013

TEUR
--- --- --- --- ---
Devisentermingeschäfte 101.008 76.682 1.223 1.285
Optionen 0 0 0 0
101.008 76.682 1.223 1.285

Als Grundgeschäfte werden kontrahierte und geplante Einkäufe und Verkäufe designiert. Sämtliche Cash Flows werden innerhalb von 15 Monaten erwartet und werden in den Anschaffungskosten der Vorräte erfasst. Ineffektivität aus Cash Flow Hedges ist aufgrund der Kurzfristigkeit im Hedge Accounting unwesentlich.

6.6 Marktwerte und Buchwerte von Finanzinstrumenten

Gemäß IAS 39 lassen sich die aktiven und passiven Finanzinstrumente in unterschiedliche Bewertungskategorien einordnen. Abhängig von dieser Einordnung in eine bestimmte Bewertungskategorie erfolgt die Bilanzierung der Finanzinstrumente zu fortgeführten Anschaffungskosten oder zum Fair Value. In der folgenden Tabelle werden für die einzelnen Kategorien, die Bewertungsklasse in der Bilanz, der Buchwert und der Fair Value angegeben. Die langfristigen Kredite werden variabel verzinst und daher wird der Fair Value mit dem Buchwert angesetzt. Die restlichen Fair Values werden von Kreditinstituten bereitgestellt oder anhand von anerkannten Bewertungsmodellen ermittelt. Optionen werden durch Anwendung von Black-Scholes-Modellen bewertet. Alle anderen Sicherungsderivate werden durch Diskontierung der künftigen Zahlungsströme bewertet. Als Eingangsparameter für diese Modelle werden, die am Bilanzstichtag beobachtbaren relevanten Marktpreise, beispielsweise Volatilitäten und Forwardraten, und Zinssätze verwendet. Bei kurzfristigen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten ist der Buchwert eine gute Annäherung an den Marktwert.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Schulden, einschließlich ihrer Stufen in der Fair Value-Hierarchie. Sie enthält keine Informationen zum beizulegenden Zeitwert für finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Schulden, die nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurden, wenn der Buchwert einen angemessenen Näherungswert für den Zeitwert darstellt.

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Buchwert
2014

in TEUR
Zu Handelszwecken gehalten Zum beizulegenden Zeitwert bestimmt Beizulegender Zeitwert -Sicherungsinstrumente Bis zur Endfälligkeit gehalten Kredite und Forderungen Zur Veräußerung verfügbar
--- --- --- --- --- --- ---
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte
Devisentermingeschäfte, die für Sicherungszwecke genutzt werden 11.459
Optionen, die für Sicherungswecke genutzt werden 0
Sicherungsderivate ohne Anwendung von Hedge Accounting 1.792
Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente 375
1.792 0 11.459 0 0 375
Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 62.474
Übrige Vermögenswerte 10.117
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 36.254
0 0 0 0 108.845 0
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Schulden
Devisentermingeschäfte, die für Sicherungszwecke genutzt werden 1.074
Optionen, die für Sicherungswecke genutzt werden 0
Sicherungsderivate ohne Anwendung von Hedge Accounting 1.729
Bedingte Gegenleistungen 11.151
1.729 11.151 1.074 0 0 0
Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Schulden
Darlehen und Kontokorrentkredite besichert
Darlehen und Kontokorrentkredite unbesichert
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
0 0 0 0 0 0

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Buchwert Buchwert
2014

in TEUR
Sonstige finanzielle Schulden Gesamt
--- --- ---
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte
Devisentermingeschäfte, die für Sicherungszwecke genutzt werden 11.459
Optionen, die für Sicherungswecke genutzt werden 0
Sicherungsderivate ohne Anwendung von Hedge Accounting 1.792
Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente 375
0 13.626
Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 62.474
Übrige Vermögenswerte 10.117
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 36.254
0 108.845
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Schulden
Devisentermingeschäfte, die für Sicherungszwecke genutzt werden 1.074
Optionen, die für Sicherungswecke genutzt werden 0
Sicherungsderivate ohne Anwendung von Hedge Accounting 1.729
Bedingte Gegenleistungen 11.151
0 13.954
Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Schulden
Darlehen und Kontokorrentkredite besichert 10 10
Darlehen und Kontokorrentkredite unbesichert 30.202 30.202
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 55.269 55.269
85.481 85.481

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Buchwert Beizulegender Zeitwert
2014

in TEUR
Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
--- --- --- --- ---
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte
Devisentermingeschäfte, die für Sicherungszwecke genutzt werden 11.459 11.459
Optionen, die für Sicherungswecke genutzt werden 0 0
Sicherungsderivate ohne Anwendung von Hedge Accounting 1.792 1.792
Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente 375 375
Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Übrige Vermögenswerte
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Schulden
Devisentermingeschäfte, die für Sicherungszwecke genutzt werden 1.074 1.074
Optionen, die für Sicherungswecke genutzt werden 0 0
Sicherungsderivate ohne Anwendung von Hedge Accounting 1.729 1.729
Bedingte Gegenleistungen 11.151 11.151
Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Schulden
Darlehen und Kontokorrentkredite besichert
Darlehen und Kontokorrentkredite unbesichert
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

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Buchwert
2013

in TEUR
Zu Handelszwecken gehalten Zum beizulegenden Zeitwert bestimmt Beizulegender Zeitwert -Sicherungsinstrumente Bis zur Endfälligkeit gehalten Kredite und Forderungen Zur Veräußerung verfügbar
--- --- --- --- --- --- ---
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte
Devisentermingeschäfte, die für Sicherungszwecke genutzt werden 3.844
Optionen, die für Sicherungswecke genutzt werden 0
Sicherungsderivate ohne Anwendung von Hedge Accounting 1.133
Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente 368
1.133 0 3.844 0 0 368
Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 64.415
Übrige Vermögenswerte 12.424
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 59.006
0 0 0 0 135.845 0
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Schulden
Devisentermingeschäfte, die für Sicherungszwecke genutzt werden 1.414
Optionen, die für Sicherungswecke genutzt werden 0
Sicherungsderivate ohne Anwendung von Hedge Accounting 165
Bedingte Gegenleistung 13.605
165 13.605 1.414 0 0 0
Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Schulden
Darlehen und Kontokorrentkredite besichert
Darlehen und Kontokorrentkredite unbesichert
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
0 0 0 0 0 0

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Buchwert Buchwert
2013

in TEUR
Sonstige finanzielle Schulden Gesamt
--- --- ---
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte
Devisentermingeschäfte, die für Sicherungszwecke genutzt werden 3.844
Optionen, die für Sicherungswecke genutzt werden 0
Sicherungsderivate ohne Anwendung von Hedge Accounting 1.133
Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente 368
0 5.345
Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 64.415
Übrige Vermögenswerte 12.424
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 59.006
0 135.845
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Schulden
Devisentermingeschäfte, die für Sicherungszwecke genutzt werden 1.414
Optionen, die für Sicherungswecke genutzt werden 0
Sicherungsderivate ohne Anwendung von Hedge Accounting 165
Bedingte Gegenleistung 13.605
0 15.184
Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Schulden
Darlehen und Kontokorrentkredite besichert 1.439 1.439
Darlehen und Kontokorrentkredite unbesichert 50.010 50.010
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 52.601 52.601
104.050 104.050

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Buchwert Beizulegender Zeitwert
2013

in TEUR
Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
--- --- --- --- ---
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte
Devisentermingeschäfte, die für Sicherungszwecke genutzt werden 3.844 3.844
Optionen, die für Sicherungswecke genutzt werden 0 0
Sicherungsderivate ohne Anwendung von Hedge Accounting 1.133 1.133
Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente 368 368
Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Übrige Vermögenswerte
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Schulden
Devisentermingeschäfte, die für Sicherungszwecke genutzt werden 1.414 1.414
Optionen, die für Sicherungswecke genutzt werden 0 0
Sicherungsderivate ohne Anwendung von Hedge Accounting 165 165
Bedingte Gegenleistung 13.605 13.605
Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Schulden
Darlehen und Kontokorrentkredite besichert
Darlehen und Kontokorrentkredite unbesichert
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Bestimmungen der beizulegenden Zeitwerte

a) Bewertungstechniken und wesentliche, nicht beobachtbare Inputfaktoren

Die nachstehenden Tabellen zeigen die Bewertungstechniken, die bei der Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte der Stufe 2 und Stufe 3 verwendet wurden sowie die verwendeten wesentlichen, nicht beobachtbaren Inputfaktoren:

Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente

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Art Bewertungstechnik Wesentliche, nicht beobachtbare Inputfaktoren Zusammenhang zwischen wesentlichen, nicht beobachtbaren Inputfaktoren und der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
Bedingte Gegenleistungen Abgezinste Cashflows: •Vorhergesagte jährliche Wachstumsrate der Umsatzerlöse (rd. 7,5 % 12,5 % p. a. vor Berücksichtigung des Risikos der Beendigung der Kundenbeziehung) Der geschätzte beizulegende Zeitwert würde steigen (sinken), wenn:
Das Bewertungsmodell berücksichtigt den Barwert der erwarteten Zahlungen, abgezinst mit einem risiko- und laufzeitäquivalenten Zinssatz. •Risiko der Beendigung der Beziehungen zum wesentlichen Kunden (2014/15: 0 %, Anstieg um 5%-Punkte p. a. bis 2016/17) •die jährliche Wachstumsrate der Umsatzerlöse höher (niedriger) wäre
Die erwartete Zahlung wird unter Berücksichtigung der möglichen Szenarien des vorhergesagten Ergebnisses vor Steuern, des in jedem dieser Szenarien zu zahlenden Betrags und der Wahrscheinlichkeit jedes dieser Szenarien ermittelt. •Vorhergesagte EBIT-Marge •das Risiko der Beendigung der Kundenbeziehungen niedriger (höher) wäre
•Abzinsungssatz (2,6 % - 2,9 % p. a.) •die EBIT-Marge höher (niedriger) wäre
•der risikoabhängige Abzinsungssatz niedriger (höher) wäre. Eine Änderung der jährlichen Umsatzwachstumsrate ist grundsätzlich mit einer Veränderung der EBIT-Marge in die gleiche Richtung verbunden.
Devisentermingeschäfte und Optionen Marktvergleichsverfahren: Nicht anwendbar Nicht anwendbar
Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente Die beizulegenden Zeitwerte basieren auf Preisnotierungen von Brokern. Ähnliche Verträge werden auf einem aktiven Markt gehandelt und die Preisnotierungen spiegeln die tatsächlichen Transaktionen für ähnliche Instrumente wider.

Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente

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Sonstige finanzielle Schulden (gesicherte und ungesicherte Bankdarlehen, Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing) Abgezinste Cashflows Nicht anwendbar Nicht anwendbar

b) Umgruppierungen zwischen Stufe 1 und Stufe 2

2013 und 2014 wurden keine Umgruppierungen in die eine oder andere Richtung vorgenommen.

c) Beizulegende Zeitwerte der Stufe 3

Überleitung der beizulegenden Zeitwerte der Stufe 3

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Bedingte Gegenleistungen TEUR
Stand zum 1. Januar 2013 0
Bei einem Unternehmenszusammenschluss übernommen 14.529
Im Finanzierungsaufwand erfasster Verlust 209
Im Währungsausgleichsposten erfasste Wechselkurseffekte -1.133
Nettoveränderung des beizulegenden Zeitwertes (nicht realisiert) 0
Stand zum 31. Dezember 2013 13.605
Earnout Zahlung Ozito Industries Pty Ltd -4.264
Anpassung Earnout Verbindlichkeit Ozito Industries Pty Ltd -512
Im Finanzierungsaufwand erfasster Verlust 364
Im Währungsausgleichsposten erfasste Wechselkurseffekte 655
Bilanzierung Earnout Verbindlichkeit Einhell Intratek 1.303
Stand zum 31. Dezember 2014 11.151

Es fanden keine Umgruppierungen aus der Stufe 3 oder in die Stufe 3 statt.

Sensitivitätsanalyse

Für den beizulegenden Zeitwert der bedingten Gegenleistung hätte eine für möglich gehaltene Änderung bei einem der wesentlichen, nicht beobachtbaren Inputfaktoren, unter Beibehaltung der übrigen Inputfaktoren, die nachstehenden Auswirkungen.

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Beizulegender Zeitwert der bedingten Gegenleistung Ozito Industries Pty Ltd Kurs = 1,4841 Veränderung auf TAUD Veränderung auf TAUD Veränderung auf

TEUR
Veränderung auf

TEUR
31. Dezember 2014
Jährliche Wachstumsrate der Umsatzerlöse (Veränderung um 1 %-Punkt) 15.277 13.939 10.294 9.392
Risiko der Beendigung der Beziehung zum wesentlichen Kunden (Veränderung um jeweils 10 %-Punkte) 13.283 15.637 8.950 10.536
EBIT-Marge (Veränderung um 1 %-Punkt) 16.107 13.125 10.853 8.844
Abzinsungssatz (Veränderung um 1 %-Punkt) 14.158 15.094 9.540 10.170

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Beizulegender Zeitwert der bedingten Gegenleistung Einhell Intratek Veränderung auf

TEUR
Veränderung auf

TEUR
31. Dezember 2014
Jährliche Wachstumsrate der Umsatzerlöse (Veränderung um 1 %-Punkt) 1.360 1.245
EBIT-Marge (Veränderung um 1 %-Punkt) 1.680 925
Abzinsungssatz (Veränderung um 1 %-Punkt) 1.255 1.318

7. Sonstige Angaben

7.1 Sonstige finanziellen Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen gliedern sich wie folgt:

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Gesamt

TEUR
bis ein Jahr

TEUR
ein bis fünf Jahre

TEUR
über fünf Jahre

TEUR
Verpflichtungen aus Mietverträgen 4.834 2.103 2.731 0
Verpflichtungen aus Leasingverträgen 1.224 550 674 0
6.058 2.653 3.405 0

Die Einhell Germany AG und ihre Tochtergesellschaften haben verschiedene Operating-Leasingvereinbarungen für Firmenfahrzeuge, Büroausstattung und andere Anlagen und Einrichtungen getroffen. Die Leasingdauer der Leasinggegenstände beträgt zwischen zwei und fünf Jahren. Die Leasingverträge sind in der Regel nicht kündbar. Im Geschäftsjahr 2014 wurden für das Operating-Leasing Zahlungen in Höhe von TEUR 570 (Vj. TEUR 632) geleistet.

7.2 Corporate Governance Kodex

Der Vorstand und Aufsichtsrat der Einhell Germany AG hat die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung abgegeben und darüber hinaus den Aktionären auf der Homepage www.einhell.com dauerhaft zugänglich gemacht.

7.3 Beziehungen zu nahe stehenden Personen und Unternehmen

Am 24. Oktober 2002 hat die Thannhuber AG, Landau a. d. Isar, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Einhell Germany AG am 13. Oktober 2002 die Schwelle von 75 % überschritten hat. Die Thannhuber AG ist somit beherrschender Gesellschafter der Einhell Germany AG. Es bestehen folgende personelle Verflechtungen zwischen der Thannhuber AG und der Einhell Germany AG:

Herr Josef Thannhuber (Vorsitzender des Aufsichtsrats) ist Gesellschafter und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Thannhuber AG
Herr Dr. Markus Thannhuber (Mitglied des Vorstands) ist Gesellschafter der Thannhuber AG

Herr Josef Thannhuber und Herr Dr. Markus Thannhuber haben im Geschäftsjahr 2014 Vergütungen für ihre Tätigkeiten als Organe der Einhell Germany AG erhalten.

Darüber hinaus haben die Einhell Germany AG und ihre Tochtergesellschaften im Geschäftsjahr 2014 mit der Thannhuber AG und ihr nahestehenden Personen keine Rechtsgeschäfte getätigt. Darüber hinaus wurden auf Veranlassung der Thannhuber AG keine Maßnahmen getroffen oder unterlassen, die die Einhell Germany AG und ihre Tochtergesellschaften benachteiligt hätten.

7.4 Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats

Die Mitglieder des Vorstands erhalten fixe und variable Vergütungen, die sich am Erfolg orientieren. Die Mitglieder des Vorstands halten Aktien der Einhell Germany AG. Aktienoptionsprogramme oder vergleichbare Gestaltungen bestehen nicht. Für das Geschäftsjahr 2014 betrugen die Gesamtbezüge des Vorstands der Einhell Germany AG TEUR 1.634 (Vj. TEUR 1.378). Am 17. Juni 2011 hat die Hauptversammlung der Einhell Germany AG beschlossen, dass die individualisierte Offenlegung der Vorstandsbezüge für die Geschäftsjahre 2011 bis 2015 unterbleibt. Für diese Personengruppe sind außerdem Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 685 passiviert.

Für frühere Mitglieder des Vorstands sind Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 2.065 (Vj. TEUR 1.786) gebildet. Im Geschäftsjahr wurden TEUR 111 Pensionsbezüge an frühere Mitglieder des Vorstands ausbezahlt.

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf TEUR 76 (Vj. TEUR 83).

Es wurden keine Kredite und Aktienoptionen an Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates vergeben.

7.5 Honorar des Abschlussprüfers

Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer KPMG AG beläuft sich auf TEUR 135 (Vj. TEUR 135). Das Honorar bezieht sich in voller Höhe auf Abschlussprüfungen. Sonstige Leistungen wurden im Umfang von TEUR 76 (Vj. TEUR 0) erbracht. Sonstige Bestätigungsleistungen oder Steuerberaterleistungen wurden für den Einhell-Konzern nicht erbracht.

7.6 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten.

8. Tochterunternehmen

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Anteil am Kapital

%
Eigenkapital 31.12.2014

TEUR
iSC GmbH, Landau a. d. Isar/Deutschland 100,0 1.153
Hansi Anhai Far East Ltd., Hong Kong/China 100,0 7.734
HAFE Trading Ltd., Hong Kong/China 100,0 1.465
Hans Einhell China (Chongqing) Co. Ltd., Chongqing/China 100,0 1.455
Hansi Anhai Youyang Ltd., Chongqing/China 100,0 3.584
Hans Einhell (China) Trading Co., Ltd., Shanghai/China 100,0 965
Einhell Österreich Gesellschaft m.b.H., Wien/Österreich 100,0 248
Einhell Portugal - Comércio Int., Lda., Arcozelo/Portugal 100,0 2.643
Einhell Benelux B.V., Breda/Niederlande 100,0 -1.146
Einhell Italia s.r.l., Mailand/Italien 100,0 4.634
Comercial Einhell S.A., Madrid/Spanien 100,0 1.744
Einhell Polska Sp.z.o.o., Wroclaw/Polen 90,0 6.590
Einhell Hungaria Kft., Budapest/Ungarn 100,0 263
Einhell Schweiz AG, Winterthur/Schweiz 100,0 3.499
Einhell UK Ltd., Birkenhead/Großbritannien 100,0 1.453
Einhell Bulgarien OOD., Varna/Bulgarien 67,0 8
Einhell Export-Import GmbH, Tillmitsch/Österreich 100,0 1.338
Einhell Croatia d.o.o., Lepajci/Kroatien 100,0 4.960
Einhell BiH d.o.o., Vitez/Bosnien 66,7 2.696
Einhell d.o.o. Beograd, Belgrad/Serbien 100,0 1.067
Einhell Romania SRL, Bukarest/Rumänien 100,0 3.042
Einhell-Ukraine TOV, Kiew/Ukraine 100,0 60
Svenska Einhell AB, Göteborg/Schweden 100,0 252
Einhell Holding Gesellschaft m.b.H., Wien/Österreich 100,0 143
Einhell-Unicore s.r.o., Karlovy Vary/Tschechien 100,0 1.655
Einhell Intratek Mühendislik ve Dis Ticaret A.S., Istanbul/Türkei 100,0 3.923
Anxall Hellas A.E., Athen/Griechenland 97,2 1.588
Einhell Chile S.A., Santiago/Chile 90,0 468
Einhell Danmark ApS, Silkeborg/Dänemark 100,0 -1.060
Einhell France SAS, Villepinte/Frankreich 95,0 -1.016
Einhell Australia PTY. Ltd., Victoria/Australien 100,0 -455
Einhell Brasil Com. Distr. Ltda, Campinas/Brasilien 100,0 5.520
Einhell Norway AS, Larvik/Norwegen 100,0 -231
Einhell Argentina S.A., Buenos Aires/Argentinien 100,0 2.806
kwb Germany GmbH, Stuhr/Deutschland 100,0 1.899
KWB-RUS OOO, St. Petersburg/Russland 100,0 608
Hans Einhell Ukraine TOV, Kiew/Ukraine 100,0 457
Einhell Holding Australia Pty. Ltd., Melbourne/Australien 100,0 17.370
Einhell Colombia S.A.S., Bogota/Kolumbien 100,0 252
Ozito Industries Pty Ltd, Bangholme/Australien 100,0 7.610

9. Organe der Gesellschaft

9.1 Vorstand

Dem Vorstand der Einhell Germany AG gehörten im Geschäftsjahr 2014 an:

Andreas Kroiss, Linz/Österreich (Vorsitzender)

Bereich Vertrieb, Einkauf, Marketing, Unternehmensstrategie
Jan Teichert, Metten

Bereich Finanz- und Rechnungswesen, Steuern, Recht, Controlling, Investor Relations, Personal, Logistik
Dr. Markus Thannhuber, Landau a. d. Isar

Bereich Technik, Produktaufbereitung, Produktmanagement, Qualitätssicherung, Service, IT und Instandhaltung

Herr Jan Teichert ist stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der SÜSS MicroTec AG, Garching, sowie Mitglied des Beirats der Kolb Technology GmbH, Hengersberg.

9.2 Aufsichtsrat

Dem Aufsichtsrat der Einhell Germany AG gehörten im Geschäftsjahr 2014 an:

Josef Thannhuber, Landau a. d. Isar, Kaufmann

Vorsitzender
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Dr. h.c. Dieter Spath, Sasbachwalden, Vorstandsvorsitzender WITTENSTEIN AG, Igersheim

Stellvertretender Vorsitzender
Maximilian Fritz, Wallersdorf-Haidlfing, Teamleiter Call-Center

Arbeitnehmervertreter

Herr Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Dr. h.c. Dieter Spath ist Mitglied der folgenden Aufsichtsräte bzw. Verwaltungsräte:

LIEBICH & PARTNER Management- und Personalberatung AG, Baden-Baden, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Zeppelin GmbH, Garching, Mitglied des Aufsichtsrats

Landau a. d. Isar, 26. März 2015

Einhell Germany AG

Der Vorstand

Andreas Kroiss

Jan Teichert

Dr. Markus Thannhuber

Entwicklung der langfristigen Vermögenswerte im Geschäftsjahr 2014

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Anschaffungs- und Herstellungskosten Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2014

TEUR
Zugänge

TEUR
Veränderung Konsolidierungs-

kreis

TEUR
Umbuchungen

TEUR
Abgänge

TEUR
Währungs-

differenzen

TEUR
31.12.2014

TEUR
--- --- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Erworbene immaterielle Vermögenswerte 20.006 484 -7 48 - 28 20.559
2. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 5.221 36 - - - - 5.257
3. Erworbene Firmenwerte 17.322 - - - - -1.833 15.489
42.549 520 -7 48 -1.805 41.305
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten des Betriebsvermögens 26.916 993 - 31 - 6 27.946
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.074 75 - - - 98 5.247
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.880 2.186 -53 28 -530 170 20.681
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 153 128 - -107 - - 174
51.023 3.382 -53 -48 -530 274 54.048
III. Finanzielle Vermögenswerte (Wertpapiere) 371 8 - - -1 - 378
93.943 3.910 -60 -531 -1.531 95.731

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Kumulierte Abschreibungen Kumulierte Abschreibungen
1.1.2014

TEUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres

TEUR
Veränderung Konsolidierungskreis

TEUR
Abgänge

TEUR
Währungsdifferenzen

TEUR
31.12.2014

TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Erworbene immaterielle Vermögenswerte 7.939 2.192 -7 - 40 10.164
2. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 5.024 21 - - - 5.045
3. Erworbene Firmenwerte 2.107 - - - - 2.107
15.070 2.213 -7 - 40 17.316
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten des Betriebsvermögens 17.661 369 - - 68 18.098
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.184 210 - - 91 2.485
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.891 2.178 -53 -314 145 14.847
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - - - - - -
32.736 2.757 -53 -314 304 35.430
III. Finanzielle Vermögenswerte (Wertpapiere) 3 - - - - 3
47.809 4.970 -60 -314 344 52.749

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Buchwerte
31.12.2014

TEUR
31.12.2013

TEUR
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Erworbene immaterielle Vermögenswerte 10.395 12.067
2. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 212 197
3. Erworbene Firmenwerte 13.382 15.215
23.989 27.479
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten des Betriebsvermögens 9.848 9.255
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.762 2.890
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.834 5.989
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 174 153
18.618 18.287
III. Finanzielle Vermögenswerte (Wertpapiere) 375 368
42.982 46.134

Entwicklung der langfristigen Vermögenswerte im Geschäftsjahr 2013

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Anschaffungs- und Herstellungskosten Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2013

TEUR
Zugänge

TEUR
Veränderung Konsolidierungs-

kreis

TEUR
Umbuchungen

TEUR
Abgänge

TEUR
Währungs-

differenzen

TEUR
31.12. 2013

TEUR
--- --- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Erworbene immaterielle Vermögenswerte 8.033 12.074 - - -17 -84 20.006
2. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 5.032 189 - - - - 5.221
3. Erworbene Firmenwerte 11.222 6.100 - - - - 17.322
24.287 18.363 - - -17 -84 42.549
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten des Betriebsvermögens 26.823 7 - 150 - -64 26.916
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.015 72 - - - -13 5.074
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.064 2.205 1.885 8 -914 -368 18.880
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 176 135 - -158 - - 153
48.078 2.419 1.885 - -914 -445 51.023
III. Finanzielle Vermögenswerte (Wertpapiere) 366 115 - - -110 - 371
72.731 20.897 1.885 - -1.041 -529 93.943

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Kumulierte Abschreibungen Kumulierte Abschreibungen
1.1. 2013

TEUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres

TEUR
Veränderung Konsolidierungskreis

TEUR
Abgänge

TEUR
Währungsdifferenzen

TEUR
31.12.2013

TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Erworbene immaterielle Vermögenswerte 6.706 1.292 - -1 -58 7.939
2. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 5.024 - - - - 5.024
3. Erworbene Firmenwerte 2.107 - - - - 2.107
13.837 1.292 - -1 -58 15.070
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten des Betriebsvermögens 17.295 387 - - -21 17.661
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.978 219 - - -13 2.184
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.844 1.991 856 -546 -254 12.891
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - - - - - -
30.117 2.597 856 -546 -288 32.736
III. Finanzielle Vermögenswerte (Wertpapiere) 4 - - -1 - 3
43.958 3.889 856 -548 -346 47.809

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Buchwerte
31.12.2013

TEUR
31.12.2012

TEUR
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Erworbene immaterielle Vermögenswerte 12.067 1.327
2. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 197 8
3. Erworbene Firmenwerte 15.215 9.115
27.479 10.450
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten des Betriebsvermögens 9.255 9.528
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.890 3.037
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.989 5.220
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 153 176
18.287 17.961
III. Finanzielle Vermögenswerte (Wertpapiere) 368 362
46.134 28.773

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2014

1. Geschäftstätigkeit, Struktur, Steuerung und Ziele des Einhell-Konzerns

1.1 Allgemeine Tätigkeit und Geschäftsbereiche

Die Einhell Germany AG mit Sitz in Landau an der Isar (Deutschland) ist die Muttergesellschaft des international aufgestellten Einhell-Konzerns.

Einhell entwickelt und vertreibt Lösungen für Heimwerker und Handwerker, für Haus und für Garten und Freizeit. Schneller, flexibler und innovativer reagieren als Andere sind die Grundsätze der Produktpolitik. Einhell begleitet mit einem hohen Internationalisierungsgrad die globale Ausrichtung seiner Kunden. Tochterunternehmen und assoziierte Partner in aller Welt stellen die Nähe zu den weltweit agierenden Kunden der Einhell Germany AG sicher.

Die Tochtergesellschaften bestehen aus überwiegend in Europa, aber auch in Südamerika und Australien ansässigen Vertriebsgesellschaften und Handelsgesellschaften in Asien. Die asiatischen Töchter sind unter anderem auch für die Produktfindung und Beschaffung zuständig. Da die Produktion in Asien stattfindet, wurde auch die Qualitätssicherung dort angesiedelt. Einhell beschäftigt weltweit ca. 1.300 Mitarbeiter. Der Konzernumsatz beträgt im Geschäftsjahr 2014 416 Mio. EUR.

Die Einhell Germany AG gliedert ihre Tätigkeit in die beiden Business Units "Werkzeuge" und "Garten & Freizeit".

Die Verantwortung für die jeweilige Business Unit bzw. Division liegt operativ bei den Divisionsleitern bzw. bei den Geschäftsführern in den Tochtergesellschaften.

1.2 Rechtliche Struktur und Leitung des Konzerns

Rechtliche Struktur und Änderungen der Konzernstruktur

Die Einhell Germany AG, Landau/Isar, hält mittel- und unmittelbar Anteile an insgesamt 40 Tochtergesellschaften, die jeweils eine eigene rechtliche Einheit bilden. Sie hält dabei jeweils 100 % der Anteile an Tochtergesellschaften mit Zentral- bzw. Sonderfunktionen wie z. B. Service, Produktfindung/Produktaufbereitung, Beschaffung/Einkauf sowie Qualitätskontrolle und -sicherung. Außerdem ist sie zu überwiegend 100 % an den weltweiten Vertriebsgesellschaften beteiligt.

In den Tochtergesellschaften, bei denen die Einhell Germany AG nicht vollständig 100 % der Anteile hält, verfügt sie in allen Fällen über die unmittelbare oder mittelbare Mehrheit der Anteile. Die Minderheitsanteile werden fast ausschließlich von den jeweiligen Vertriebsgeschäftsführern der jeweiligen Gesellschaft gehalten.

Hinsichtlich der Zuständigkeiten der Konzerngesellschaften des Einhell-Konzerns werden sämtliche Vorgänge, die zentral erfolgen können, konzentriert. Die Produktaufbereitung, die Suche nach Fabriken, deren Auditierung und Zertifizierung, der Einkauf, der Service, das Controlling, die Finanzierung, IT und weitere administrative Tätigkeiten erfolgen beispielsweise zentral durch die Konzerngesellschaften in Deutschland und China. Mit diesem Organisationsaufbau innerhalb des Konzerns, ist es sämtlichen Vertriebsgesellschaften möglich, sich auf ihre Kerntätigkeiten zu konzentrieren. Ferner ist Einhell in der Lage, die internationale Expansion zügig voranzutreiben, da jede Vertriebsgesellschaft eine ähnliche Struktur aufweist und somit das Geschäftsmodell effizient in weitere Länder ausgerollt werden kann. Da das organische Wachstum große Potenziale bietet, stellen die Organisation und der effiziente Aufbau des Geschäftsmodells des Einhell-Konzerns eine der wichtigsten Aufgaben für die Verantwortlichen dar.

Im Laufe des Geschäftsjahres 2014 veränderte sich die Konzernstruktur wie folgt:

Der Einhell-Konzern hat im Geschäftsjahr 2014 vom lokalen Geschäftsführer der Einhell Australia PTY. Ltd., Victoria/Australien, 10 % der Anteile und vom lokalen Geschäftsführer der Einhell Brasil Com. Distr. Ltda., Campinas/Brasilien, 10 % der Anteile übernommen. Des Weiteren wurden von den lokalen Geschäftsführern der Einhell Intratek Mühendislik ve Dis Ticaret A.S. 15 % der Anteile übernommen. Die Einhell Germany AG besitzt an den drei oben genannten Vertriebsgesellschaften nun 100 % der Anteile. Die Einhell Slovakia s.r.o. wurde verkauft und die Einhell Middle East Trading FZC wurde im Geschäftsjahr 2014 geschlossen.

Leitung und Kontrolle

Die Verantwortung für die Geschäftstätigkeit des Einhell-Konzerns liegt beim Vorstand. Dieser besteht zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahres- und Konzernabschlusses sowie des Lageberichts aus drei Mitgliedern. Der Vorstand leitet, organisiert und überwacht die Strategie und die operativen Geschäftsprozesse des gesamten Unternehmens. Die Zuständigkeiten innerhalb des Vorstands orientieren sich an der fachlichen Verantwortung des jeweiligen Vorstandsmitglieds für seine ihm zugeordneten Ressorts.

Dabei liegen in der Verantwortung des Vorstandsvorsitzenden die Bereiche Vertrieb, Einkauf, Marketing und Unternehmensstrategie.

In der Verantwortung des Vorstands Finanzen liegen die Bereiche Finanz- und Rechnungswesen, Steuern, Recht, Controlling, Investor Relations, Personal und Logistik.

In der Verantwortung des Vorstands Technik liegen die Bereiche Technik, Produktmanagement, Produktaufbereitung, Qualitätssicherung, Service, IT und Instandhaltung.

Der Vorstand führt die Fach- und Führungskräfte der jeweiligen Ressorts und stützt sich hierbei auf eine entsprechende Struktur von Bereichs- und Abteilungsleitern in der Einhell Germany AG sowie Geschäftsführern und deren Fach- und Führungskräften in den Tochterunternehmen. Dabei achtet der Vorstand auf grundsätzlich flache Hierarchien und legt Wert darauf, mit den Mitarbeitern und Fachkräften aller Bereiche auch in direktem Kontakt zu stehen. Regelmäßige Sitzungen des Vorstands, Sitzungen der einzelnen Ressortkreise sowie auch fallweise bereichs- und abteilungsübergreifende Besprechungen sichern eine effiziente Kommunikation und Informationsversorgung aller Verantwortlichen.

Der Aufsichtsrat der Einhell Germany AG, der aus drei Mitgliedern besteht, überwacht und berät den Vorstand gemäß den gesetzlichen Vorgaben sowie den Vorgaben des deutschen Corporate Governance Kodex.

In den regelmäßigen Sitzungen des Aufsichtsrats informiert der Vorstand diesen über die Lage des Unternehmens, den Gang der Geschäfte sowie die Strategie der Gesellschaft.

Daneben sucht der Aufsichtsrat auch das laufende Gespräch mit dem Vorstand außerhalb der regelmäßigen Sitzungen und stellt damit zusätzlich eine angemessene Kommunikation und Informationsversorgung seitens des Vorstands an den Aufsichtsrat sicher.

Grundzüge des Vergütungssystems des Vorstands

Die Mitglieder des Vorstands erhalten fixe und erfolgsabhängige, also variable Vergütungen mit kurzfristigem sowie mittelfristigem Charakter. Die erfolgsabhängigen Gehaltsbestandteile sind abhängig vom Konzernergebnis, vom Ergebnis der Geschäftsbereiche des abgelaufenen Geschäftsjahres sowie der Entwicklung der Vermögensstruktur des Konzerns und persönlichen Bemessungsfaktoren. Die Bewertungssystematik der variablen Vergütungen ist seit Jahren im Wesentlichen unverändert und gewährleistet somit eine transparente und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Bilanzierungspraxis auf Grundlage der strategischen Ziele des Konzerns. Einmaleffekte durch Sondereinflüsse werden bei der Berechnung der variablen Vergütungen durch einen Cap begrenzt. Mitglieder des Vorstands halten privat Aktien der Einhell Germany AG. Aktienoptionsprogramme oder vergleichbare Gestaltungen bestehen nicht. Weitere Angaben zu den Vorstandsbezügen enthält der Anhang.

Personalveränderungen im Vorstand

Im Geschäftsjahr 2014 gab es keine personellen Veränderungen im Vorstand. Die Aufgabenverteilung zwischen den Vorstandsressorts wurde in Teilbereichen angepasst.

1.3 Steuerung, Ziele und Strategie des Einhell-Konzerns

Steuerung

Der Einhell-Konzern orientiert sich bei der Steuerung seiner Geschäftsaktivitäten vor allem an den finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT).

Daneben verwendet der Einhell-Konzern zur Steuerung Kennzahlen wie Rohertragsmarge sowie die wesentlichen Treiber des Working Capitals, die Vorräte und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Diese Kennzahlen unterliegen aber starken landesspezifischen Schwankungen und müssen deshalb auf Gesellschaftsebene betrachtet werden.

Der Lagerbestand wird laufend analysiert und anhand der Größen Lagerdrehung und Reichweite auf eventuellen Abwertungsbedarf hin geprüft. Zudem werden anhand einer Lagervorschau die Bestellungen neuer Ware im Hinblick auf Warenverfügbarkeit und Lagerhöhe auf Plausibilität hin überprüft und gesteuert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden laufend anhand der Altersstruktur analysiert und einem festgelegten Bewertungsschema unterworfen. Die Forderungen werden üblicherweise entsprechend des Limits der Forderungsversicherung begrenzt bzw. durch interne Limitvergaben einer entsprechenden Steuerung unterzogen. Die Forderungslaufzeiten stehen ebenso unter laufender Beobachtung und sind eine weitere Steuerungsgröße für das Working Capital der Gesellschaft.

Ziele

Der Einhell-Konzern verfolgt grundsätzlich das Ziel eines nachhaltigen, profitablen Wachstums bei Umsatz und Gewinn. Dabei steht das Ziel der Profitabilität an erster Stelle vor dem reinen Wachstumsziel. Mit dem Ziel einer langfristigen Umsatzrendite vor Steuern im Mittel von mindestens 4 % bis 5 % und einer langfristigen stabilen Quote der Dividendenausschüttung hat die Gesellschaft diese Ziele konkretisiert. Diese langfristige Rendite vor Steuern wurde in den Jahren bis 2011 vom Konzern erreicht oder sogar übertroffen. In der Betrachtung der letzten drei Geschäftsjahre (2012, 2013 und 2014) konnte der Konzern aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht an das Renditeziel anknüpfen und erzielte Umsatzrenditen vor Steuern im Bereich von 1 % bis 3 %. Dies stellt innerhalb der DIY-Branche einen beachtlichen Wert dar und zeigt, dass der Konzern auch in wirtschaftlich sehr schwierigem Umfeld profitabel arbeitet. Der Konzern ist zuversichtlich, in der langfristigen Betrachtung wieder in den Bereich des langfristigen Zielkorridors einschwenken zu können.

Strategie

Die langfristigen strategischen Ziele des Einhell-Konzerns wurden in den vergangenen Geschäftsjahren vom Vorstand in Zusammenarbeit mit den Führungskräften erarbeitet. Der Vorstand hat diese Ziele zusammengeführt und begleitet und überwacht die operative Umsetzung der Strategie.

Das wesentliche strategische Ziel ist die weitere Internationalisierung der Gesellschaft. Dabei sollen neben dem Ausbau bestehender Kundenbeziehungen konsequent neue Märkte erschlossen werden. Einhell will sich damit zu einem weltweiten Anbieter mit einem äußerst attraktiven Produktsortiment weiterentwickeln und durch ein höheres Umsatzvolumen Kostendegressionen nutzen. Die Internationalisierung ist in Europa bereits sehr weit fortgeschritten. Der Konzern erzielt den Großteil seiner Umsätze heute in Europa. Die weitere Internationalisierung auch außerhalb Europas wird als wichtig erachtet, um einerseits weitere Wachstumsfelder zu öffnen und um andererseits die Abhängigkeit von Europa Schritt für Schritt zu verringern. Durch die Positionierung in Regionen außerhalb Europas optimiert der Einhell-Konzern sein globales Risikoportfolio und versucht dadurch, saisonale und vor allem regional konjunkturelle Schwächephasen besser ausgleichen zu können.

Der Bereich Customer Service steht weiterhin im Fokus der Bemühungen und wird ebenso zu einer internationalen Service-Organisation ausgerollt. Auf der Beschaffungsseite minimiert der Einhell-Konzern Abhängigkeiten von spezifischen Beschaffungsregionen und etabliert ein weltweites Sourcing-Modell.

Einen wichtigen strategischen Schritt stellte die bereits im Herbst 2012 gestartete Marketingkampagne "EINHELL GUT GEMACHT" dar. Die Kampagne startete in Vorjahren mit TV-Kampagnen und wird nun im Online-Bereich fortgeführt. Auch am Point-of-Sale wird die Marketingkampagne laufend durch Aktivitäten und Neuerungen ausgerollt und trägt somit maßgeblich zur Verankerung der Marke im Bewusstsein der Endverbraucher bei.

Die Marke Einhell hat außerhalb Deutschlands bzw. außerhalb der Region D/A/CH nach wie vor noch keine mit den prominenten A-Marken vergleichbare Wahrnehmung beim Endverbraucher. Zunächst soll dies in der Kernregion D/A/CH verstärkt werden, da hier vom Konzern das größte Umsatzvolumen erzielt wird. Außerhalb der Region D/A/CH bzw. außerhalb Europas müssen sich die Tochtergesellschaften des Konzerns zunächst eigenständig eine Marktposition erarbeiten, da z. B. in Südamerika wie auch anderen Regionen die Marke zunächst unbekannt ist. Dies stellt eine große Herausforderung für den lokalen Vertrieb in den jeweiligen Ländern dar.

Aufgrund der Entwicklungen des stationären Bereichs der Baumarktbranche mit entsprechenden Insolvenzen wichtiger Kundengruppen (Praktiker und Max Bahr) hat der Einhell-Konzern seine Strategie um den Bereich des Online-Handels ergänzt. Dieser Bereich wurde auch bisher bereits bedient, stellte jedoch - auch seitens der Kunden des Konzerns - im Vergleich zum stationären Bereich keinen Schwerpunkt hinsichtlich der Umsätze dar. Der Einhell-Konzern möchte Umsatzrückgänge aufgrund des oben genannten Wegfalls von Kunden des stationären Handels im Online-Bereich ausgleichen und will sich langfristig attraktiv im Online-Bereich positionieren. Einhell hat deshalb in diesem Bereich Ressourcen aufgebaut und ein eigenes E-Commerce-Team etabliert, welches sich aus Fachleuten im Bereich E-Commerce-Vertrieb, IT, Recht und E-Commerce-Marketing zusammensetzt.

1.4 Produktaufbereitung, Beschaffung und Qualitätsmanagement

Produktaufbereitung

Die Aufwendungen für Produktaufbereitung betragen im Geschäftsjahr 2014 4,8 Mio. EUR (i. Vj. 4,5 Mio. EUR). In diesem Bereich waren 41 Mitarbeiter (i. Vj. 37 Mitarbeiter) beschäftigt. Dieser Bereich ist überwiegend vertriebsgetrieben und kundenorientiert. Daher ist nicht nur die Zusammenarbeit mit anderen Bereichen, wie z. B. der Qualitätssicherung wichtig, sondern auch die Kommunikation mit den Kunden. So werden beim Aufbau neuer Produkte und Versionen Kundenbedürfnisse von Beginn an einbezogen. Der Kunde wird als Partner verstanden. Dies ermöglicht dem gesamten Einhell-Konzern eine konsequente Marktanpassung. So wurde Einhell zu einem der am schnellsten agierenden Unternehmen der Branche. Dies zeigt sich auch an der Einführung des Power X-Change Konzepts. Bei diesem Konzept handelt es sich um ein Master-Batterie Konzept, bei dem eine Vielzahl von Geräten mit der identischen Batterie betrieben werden können. Das Power X-Change Konzept von Einhell umfasst sowohl Geräte aus dem Bereich "Werkzeug" sowie aus dem Bereich "Garten & Freizeit" und ist somit nahezu einzigartig am Markt.

Beschaffung

Im Bereich Beschaffung sind die Rohstoffpreise des gesamten Weltmarktes ein wichtiger Faktor. Im Jahr 2014 sind die Rohstoffpreise tendenziell weiter gesunken. Der HWWI-Rohstoffpreisindex ist von Jahresbeginn bis Ende 2014 um 7,0 % auf US-Dollar-Basis zurückgegangen, während er sich auf Eurobasis um 7,4 % reduzierte. Wesentlicher Grund für diesen Rückgang war der gesunkene Ölpreis, da Rohöl für den Index eine bedeutende Rolle spielt.

Qualitätsmanagement

Ein Großteil der Einhell-Produktpalette wird derzeit in China gefertigt. Die Qualitätsanforderungen, die der Einhell-Konzern an die chinesischen Lieferanten stellt, werden von den Wünschen der Kunden bestimmt. Die Qualitätssicherung und das Qualitätsmanagement befinden sich auf einem hohen Niveau.

Da der Überprüfung der Qualität vor der Verschiffung ab China eine hohe Priorität zukommt, steht dieser Bereich ständig unter Beobachtung. Neben den strengen Verschiffungskontrollen vor Ort erfolgen auch die Überwachung der Einhaltung kundenspezifischer Qualitätsanforderungen, Kontrollen von laufenden Produktionen und die Optimierung von Prozessabläufen bei den Herstellern.

Die Qualität der Lieferanten wird ständig optimiert. Durch eine angemessene Anzahl an Lieferanten und eine breite Streuung von Aufträgen wird die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten vermieden. Um weiteren Spielraum für flexible Beschaffungsmöglichkeiten zu schaffen, ist der Einhell-Konzern seit 2008 auch in Vietnam präsent.

1.5 Personal und Sozialbereich

Die Anzahl der Mitarbeiter verminderte sich im Geschäftsjahr 2014 im Vorjahresvergleich um 3,6 % auf durchschnittlich 1.320 (i. Vj. 1.370). Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt 315 TEUR (i. Vj. 304 TEUR).

Auf Basis der in 2013 durchgeführten Mitarbeiterbefragung zu den Schwerpunkten Unternehmenskultur, Kommunikationsstrukturen, Work-Life-Balance, Prozesse und Tätigkeiten sowie Führungskultur wurden eine ganze Reihe von Maßnahmen abgeleitet, die 2014 den Schwerpunkt in den Aktivitäten im Bereich HR Relationship bildeten. Vor allem der Verbesserung des internen Informationsflusses sowie der bereichs- oder abteilungsübergreifenden Kommunikation wurde besonderes Augenmerk geschenkt. Bei der Betriebsversammlung im September 2014 konnte die neue, sehr breit abgestellte Intranet-Plattform vorgestellt und freigeschalten werden. Mit Rubriken zu aktuellen Themen, Produktbewertungen, Betriebsrat, HR Mitteilungen, Stellenausschreibungen sowie einem internen "schwarzen Brett" wurde hier ein modernes Kommunikationswerkzeug eingeführt, das sehr positiv angenommen wurde. Durch die integrierten Vorstellungen der Personen der einzelnen Abteilungen, konnte hier darüber hinaus auch ein weiteres integratives Element geschaffen werden. Regelmäßige Führungskräftemeetings und Informationsveranstaltungen schaffen ebenfalls Transparenz und Akzeptanz für strategische und operative Entscheidungen.

Die zukunftsorientierte individuelle Personalentwicklung war bereits 2013 eine der zentralen Aufgaben im Bereich HR. 2014 wurden diese Anstrengungen in der Einhell Academy zusammengeführt. Die Ausgestaltung dieser Plattform ist ein mittelfristig angelegtes Projekt und wird auch noch die nächsten Jahre den Fokus der Personalarbeit bilden. Im Betrachtungszeitraum wurde hier eine Reihe von bereichsübergreifenden Maßnahmen durchgeführt. Vorträge zu Dialektik, Gesprächs- und Verhandlungsführung, aber auch zur zukünftigen Aufstellung des Unternehmens im Bereich eCommerce wurden angeboten und rege besucht. Die Ausgestaltung eines eigenen E-Learning-Schulungsraumes und das Angebot von Schulungen von intern verwendeten Software-Paketen war ein weiterer Schritt in eine moderne, auf die individuelle Förderung ausgelegte Personalentwicklung. Durch die technisch gute Ausstattung dieses Raumes, war es auch möglich individuelle Sprachausbildung in virtuellen "Klassenräumen" anzubieten, was den international ausgelegten Aufgaben in der Konzernzentrale Rechnung trägt. Mit der Erweiterung unserer Möglichkeiten zum Ausbau der Fertigkeiten unserer Mitarbeiter schaffen wir die Grundlage für einen langfristigen Unternehmenserfolg auch in Zeiten in denen es schwieriger wird, auf den Arbeitsmärkten die für uns passenden Qualifikationen zu finden.

In der Arbeitssicherheit und im Arbeitsschutz wurde der bereits 2013 begonnene Aufbau von strukturieren Gefährdungsbeurteilungen abgeschlossen und bei einem Besuch der zuständigen Kontrollbeamtin der Berufsgenossenschaft vollumfänglich validiert. 2015 wird es hier um den Aufbau eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses gehen, der dann unserer Belegschaft in Verbindung mit dem ebenfalls 2014 gestarteten betrieblichen Gesundheitsmanagement eine Basis für ein langes, gesundes Erwerbsleben in unseren Unternehmen ermöglichen soll. Betriebliches Gesundheitsmanagement ist hier als interaktiver Systemansatz zu sehen, der über das bloße Angebot von gesundheitsfördernden Einzelmaßnahmen hinausgehen muss. Daher beteiligt sich das Unternehmen an einem auf drei Jahre angelegten Projekt des Bundesverbands mittelständischer Wirtschaft (BVMW) unter Förderung des Bundeswirtschaftsministeriums zum Aufbau eines "Gesundheitsmanagements mit System". Unter Einbeziehung des Betriebsrates in einen Steuerkreis sind hier für 2015 eine Reihe von aufeinander aufbauenden Veranstaltungen für Führungskräfte und Belegschaft in der Planung.

Das außerordentliche Engagement einer/s jeden einzelnen Mitarbeiters/in in einem sicher nicht einfachen Jahr, mit lokalen und internationalen Krisen, hat das Unternehmen auf Kurs gehalten. Der Vorstand bedankt sich hierfür recht herzlich bei allen Mitarbeiter(n)/innen im Einhell-Konzern.

2. Wirtschaftsbericht

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Weltwirtschaft

Die globale Wirtschaft hat sich nach Einschätzung der Weltbank noch nicht vollständig von den Auswirkungen der Finanzkrise erholt. Das weltwirtschaftliche Wachstum musste die Weltbank zum Jahresende erneut nach unten korrigieren. Das Wachstum der Weltwirtschaft hat in 2014 um 2,6 % zugenommen, prognostiziert hatte die Weltbank 2,8 %.

Auch mehr als sechs Jahre nach Beginn der Finanzkrise nimmt die Arbeitslosigkeit weltweit immer noch zu. Hauptgrund für den weiteren Anstieg sei, dass die meisten Volkswirtschaften nur sehr langsam wachsen. Besonders stark betroffen seien laut der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) Jugendliche. Fast 74 Millionen Menschen zwischen 15 und 24 Jahren seien 2014 auf der Suche nach Arbeit gewesen.

Deutschland

Die deutsche Wirtschaft hat sich in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld im Jahresdurchschnitt 2014 insgesamt als stabil erwiesen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg von Oktober bis Dezember 2014 um 0,7 % im Vergleich zum Vorquartal an. Für das gesamte Jahr 2014 ergibt sich ein Wirtschaftswachstum von 1,6 %. Das Bruttoinlandsprodukt lag damit klar über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,2 %. In den beiden Jahren zuvor war das Bruttoinlandsprodukt wesentlich weniger stark gewachsen (2013: 0,1 % und 2012: 0,4 %). Profitieren konnte das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2014 vor allem von einer starken Binnennachfrage.

Auf der Verwendungsseite war der Konsum wichtigster Wachstumsmotor für das deutsche Bruttoinlandsprodukt. Die privaten Konsumausgaben stiegen preisbereinigt um 1,1 %, die des Staates um 1,0 %. Auch die Investitionen konnten im Vergleich zum Vorjahr zulegen.

Der deutsche Außenhandel konnte im Jahresdurchschnitt 2014 trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds etwas zulegen. Deutschland exportierte preisbereinigt 3,7 % mehr Waren und Dienstleistungen als noch ein Jahr zuvor. Da die Importe aber fast genauso stark zulegten (+3,3), konnte der Außenbeitrag nur einen vergleichsweise geringen Beitrag von 0,4 % zum BIP-Wachstum beitragen.

Der deutsche Staat hat im vergangenen Jahr den höchsten Überschuss seit 2000 erzielt. Laut Statistischem Bundesamt erzielten Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen einen Überschuss von 18 Milliarden Euro. Die stabile Konjunktur hat dem deutschen Staat den höchsten Überschuss seit Jahren beschert. Der Finanzierungsüberschuss betrug 0,6 % der Wirtschaftsleistung, so das Statistische Bundesamt. In den beiden Vorjahren hatte Deutschland jeweils ein kleines Plus von 0,1 % erwirtschaften können. Gemäß Maastricht-Vertrag ist eine Defizitquote von maximal 3,0 % des nominalen Bruttoinlandsproduktes gestattet.

Die Arbeitslosenquote ist in Deutschland im Dezember auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gefallen. Die leichte Konjunkturbelebung und das überwiegend milde Winterwetter trugen positiv zu dieser Entwicklung bei. Mit 2,764 Millionen hat die Erwerbslosenzahl den bisher niedrigsten Stand noch einmal unterschritten. Die Zahl der Erwerbslosen ist im Dezember 2014 zwar um 47.000 angestiegen, der Anstieg fiel aber wesentlich geringer aus als in den letzten Jahren. Die Arbeitslosenquote stieg von November auf Dezember um 0,1 % auf 6,4 %.

Die Verbraucherpreise sind laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2014 in Deutschland nur noch um durchschnittlich 0,9 % gestiegen. Die Jahresteuerungsrate ist demnach seit 2011 rückläufig. Im letzten Jahr hatte die Inflationsrate noch 1,5 % betragen. Eine niedrigere Teuerung im Jahresdurchschnitt hatte es zuletzt 2009 gegeben (+0,3 %). Die moderate Jahresteuerungsrate 2014 resultierte vor allem aus niedrigen Inflationsraten in der zweiten Jahreshälfte. Im Dezember 2014 hatte die Inflationsrate, gemessen am Verbraucherpreisindex, 0,2 % gegenüber Dezember 2013 betragen. Verantwortlich für diese Entwicklung im Jahr 2014 waren vor allem die Preisrückgänge bei Energie. Energie verbilligte sich um 2,1 % vor allem infolge der Rohölpreisentwicklung.

Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland ist im Jahresdurchschnitt 2014 um 0,8 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Im Dezember 2014 erhöhte sich der HVPI um 0,1 % gegenüber Dezember 2013 und lag somit das gesamte Jahr deutlich unter der für die Geldpolitik wichtigen Zwei-Prozent-Marke.

Die Baumarktbranche in Deutschland hat sich nach der Insolvenz der Baumarktketten Praktiker und Max Bahr zufriedenstellend entwickelt. Jedoch sind die fehlenden Verkaufsflächen im Branchenumsatz spürbar. Dem deutschen DIY-Kernmarkt (do-it-yourself), zu welchem die Bau- und Heimwerkermärkte sowie der Fachhandel und Kleinbetriebsformate zählen, wird für das gesamte Jahr 2014 ein Gesamtumsatz von 43,2 Mrd. EUR prognostiziert. Das bedeutet einen leichten Umsatzrückgang von 0,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Bau- und Heimwerkermärkte konnten 20,7 Mrd. EUR Umsatz erzielen, was einen Rückgang von 4,7 % bedeutet. Die Branche konnte den Wegfall der Baumärkte Praktiker und Max Bahr bisher nicht vollständig kompensieren. Bislang sind nur ca. 53 % der Verkaufsflächen wiedervermarktet, davon ca. 43 % durch die Bau- und Heimwerkermärkte. Etwa die Hälfte der generierten Umsätze der Baumarktketten Praktiker und Max Bahr aus 2013 konnten in 2014 durch bestehende Flächen, Neu- und Wiedereröffnungen von Baumärkten aufgefangen werden. Flächenbereinigt dürfte die Branche zum Jahresende 2014 mit einem Umsatzplus von 6,5 % rechnen. Für das laufende Jahr prognostizieren Marktforscher dem DIY-Kernmarkt einen Umsatz von rund 44,2 Mrd. EUR, was einen Umsatzanstieg von etwa 2,2 % bedeutet.

Europa

Europas Wirtschaft konnte im Jahr 2014 ein leicht positives Wachstum verzeichnen. Ersten Schätzungen zufolge ist das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 % angestiegen, so das statistische Amt der Europäischen Union (Eurostat). Im Euroraum entwickelte sich die Wirtschaftsleistung ebenfalls leicht positiv. Hier konnte im Jahresvergleich ein Wachstum von 0,9 % verbucht werden.

Die Arbeitslosigkeit in den Euroländern ist auf den niedrigsten Stand seit mehr als zwei Jahren gefallen. Die regionalen Unterschiede sind allerdings groß. Im Dezember 2014 betrug die Arbeitslosenquote in der Euro-Zone 11,4 %. Eine niedrigere Quote war zuletzt im August 2012 erreicht worden. In der Europäischen Union mit ihren 28 Mitgliedsstaaten sank die Arbeitslosenquote von 10,0 % auf 9,9 %. Dies war der niedrigste Wert seit Oktober 2011. Insgesamt waren 24,06 Millionen Menschen arbeitslos.

Die Inflationsrate im Euroraum lag im Dezember 2014 bei -0,2 %, nach 0,3 % im November. Dies war die niedrigste Rate, die seit September 2009 verzeichnet wurde. Im Dezember 2013 hatte die Rate 0,8 % betragen. Die jährliche Inflationsrate der Europäischen Union lag im Dezember 2014 bei -0,1 % gegenüber 0,3 % im November. Ein Jahr zuvor hatte sie 1,0 % betragen.

Die jährliche Inflationsrate bleibt damit unter dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB). Sie strebt mittelfristig eine Rate von knapp zwei Prozent an.

Die Industrieproduktion in der Euro-Zone hat sich im Dezember 2014 stabil entwickelt. Wie die europäische Statistikbehörde Eurostat mitteilte stagnierte die Produktion gegenüber dem Vormonat. Im Jahresvergleich lag die Produktion um 0,2 % niedriger. Die Industrieproduktion in der EU-28 ist im Dezember um 0,1 % gegenüber dem Vormonat und um 0,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat angestiegen.

Geschäftsverlauf

Einhell-Konzern steigert Ertragskraft bei konstantem Umsatz

Der Einhell-Konzern konnte in einem schwierigen Marktumfeld seinen Umsatz im Vorjahresvergleich stabil halten. Der Konzernumsatz für das Geschäftsjahr 2014 beträgt 416,4 Mio. EUR gegenüber 416,3 Mio. EUR im Vorjahr. Wesentlich beeinflusst wurde die Umsatzentwicklung durch den strategischen Zukauf der Ozito Industries Pty Ltd, Bangholme/Australien. Die Ozito Industries Pty Ltd konnte im Geschäftsjahr mit einem Umsatz in Höhe von 73,2 Mio. EUR (i. Vj. 37,9 Mio. EUR) zum Konzernumsatz beitragen.

Damit konnte der Einhell-Konzern den angegebenen Prognosewert für das Geschäftsjahr 2014, bei dem der Vorstand zu Beginn des Jahres 2014 von einer moderaten Steigerung der Umsätze auf ca. 430 Mio. EUR ausging, nicht erreichen. Der Einhell-Konzern ging lange davon aus, den angegebenen Prognosewert zu erreichen. Erst nach Abschluss des dritten Quartals stand fest, dass der Zielwert von ca. 430 Mio. EUR nicht erreicht werden kann. Die Prognose wurde aufgrund eines schwachen Umsatzverlaufes u. a. in der Region D/A/CH nach Vorliegen der Zahlen zum dritten Quartal auf ca. 410 Mio. EUR angepasst.

Im ersten Quartal ergab sich eine leichte Umsatzsteigerung von 102,1 Mio. EUR im vergleichbaren Vorjahresquartal auf 105,1 Mio. EUR, was einer Steigerung von ca. 3 % entspricht.

Ausschlaggebend für den Umsatzanstieg im ersten Quartal 2014 war überwiegend die im Geschäftsjahr 2013 neu akquirierte Ozito Industries Pty Ltd, welche in den Vorjahreszahlen noch nicht enthalten war. Im angestammten Einhell Geschäft ergab sich wie erwartet ein Umsatzrückgang, welcher überwiegend auf die Praktiker/Max Bahr Insolvenz zurückzuführen war. Ferner wurde im Geschäftsjahr 2014 ein Kunde aus dem Discountbereich nicht mehr beliefert.

Die Umsätze im zweiten Quartal bewegten sich mit ca. 108 Mio. EUR knapp auf Vorjahresniveau. Die aus oben genannten Gründen weggefallenen Umsätze, konnten mit der neu akquirierten Ozito Industries Pty Ltd ausgeglichen werden.

Im Verlauf des dritten Quartals, zeichnete sich dann ab, dass der Einhell-Konzern das Geschäftsvolumen nicht weiter ausbauen kann. Die weggebrochenen Umsätze von Praktiker und Max Bahr aufgrund deren Insolvenz sowie die Einstellung der Zusammenarbeit mit einem Kunden aus dem Discountbereich, konnten nicht in ausreichendem Maße mit anderen Kunden ausgeglichen werden. Es kam im dritten Quartal zu einem Rückgang der Umsätze im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres von ca. 117 Mio. EUR auf ca. 113 Mio. EUR. Insbesondere in der Region D/A/CH waren die oben genannten Ursachen deutlich spürbar.

Im vierten Quartal konnte erfreulicherweise ein Teil der Umsatzrückgänge u. a. durch gute Umsatzentwicklungen anderer Regionen wieder aufgeholt werden, so dass letztlich mit 416,4 Mio. EUR ein Konzernumsatz in vergleichbarer Größenordnung des Vorjahres erzielt und der angepasste Prognosewert von ca. 410 Mio. EUR sogar etwas übertroffen werden konnte.

Die regionale Entwicklung der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2014 stellt sich wie folgt dar:

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2014 2013 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
--- --- --- --- --- --- ---
D/A/CH 164.472 39,5 197.812 47,5 -33.340 -16,9
Übriges Europa 133.489 32,1 125.038 30,0 8.451 6,8
Asien 15.284 3,7 16.217 3,9 -933 -5,8
Südamerika 21.817 5,2 24.959 6,0 -3.142 -12,6
Übrige 81.301 19,5 52.261 12,6 29.040 55,6
416.363 100,0 416.287 100,0 76 0,0

In der Region D/A/CH konnten im Geschäftsjahr 2014 Umsätze in Höhe von 164,5 Mio. EUR (i. Vj. 197,8 Mio. EUR) erzielt werden. Der Anteil des Umsatzes der Region D/A/CH beträgt somit 39,5 %.

Im Geschäftsjahr 2014 erhöhten sich die Umsätze im übrigen Europa im Vorjahresvergleich. Insgesamt ergibt sich eine Umsatzsteigerung von 6,8 % von 125,0 Mio. EUR auf 133,5 Mio. EUR. Zu den bedeutenden Absatzmärkten im Geschäftsjahr 2014 zählen Italien, Türkei und Frankreich.

Die Umsätze in der Region Asien betrugen im Berichtszeitraum 15,3 Mio. EUR (i. Vj. 16,2 Mio. EUR).

In den übrigen Ländern und Südamerika (konsolidiert betrachtet) konnten die Umsätze deutlich gesteigert werden. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöhten sich die Umsätze um 25,9 Mio. EUR auf 103,1 Mio. EUR (i. Vj. 77,2 Mio. EUR). Die Umsätze wurden überwiegend von den neuen südamerikanischen Tochtergesellschaften sowie der Ozito Industries Pty Ltd in Australien und Neuseeland generiert.

Der Einhell-Konzern blieb in den Regionen D/A/CH und Südamerika hinter den Prognosen zurück. Der Umsatzrückgang in den beiden Regionen konnte mit der im Geschäftsjahr 2013 akquirierten Ozito Industries Pty Ltd kompensiert werden.

Entwicklung der Gesamtleistung beider Divisionen

Die Entwicklung der Umsatzerlöse nach Segmenten im Geschäftsjahr 2014 stellt sich wie folgt dar:

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2014 2013 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
--- --- --- --- --- --- ---
Werkzeuge 256.582 61,6 259.037 62,2 -2.455 -0,9
Garten & Freizeit 159.781 38,4 157.250 37,8 2.531 1,6
416.363 100,0 416.287 100,0 76 0,0

Die Division "Werkzeuge" erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von 256,6 Mio. EUR (i. Vj. 259,0 Mio. EUR). Der Anteil der Ozito Industries Pty Ltd beträgt 49,8 Mio. EUR (i. Vj. 26,2 Mio. EUR).

In dieser Division waren Produkte aus den Produktgruppen handgeführte Werkzeuge, Kompressoren und Druckluft-Zubehör, Standwerkzeuge sowie Produkte aus der Schweisstechnik sowie Holzbearbeitung besonders absatzstark.

In der Division "Garten und Freizeit" konnten in 2014 Umsätze in Höhe von 159,8 Mio. EUR (i. Vj. 157,3 Mio. EUR) generiert werden. In der Division "Garten und Freizeit" sind Umsätze der Ozito Industries Pty Ltd in Höhe von 23,4 Mio. EUR (i. Vj. 11,7 Mio. EUR) enthalten.

Zu den absatzstarken Produkten dieser Division zählen überwiegend Rasenmäher, Produkte aus dem Bereich Graspflege, Produkte aus dem Bereich Wassertechnik, Produkte der Baum- und Strauchpflege sowie Produkte aus dem Bereich Heizen/Klima.

Sowohl die Division "Werkzeug" als auch die Division "Garten" blieb akquisitionsbereinigt hinter den Erwartungen zurück. Die Prognosen konnten auch hier aus bereits genannten Gründen nicht erreicht werden.

3. Ertragslage

Trotz schwieriger Marktbedingungen konnte der Einhell-Konzern seine Ertragskraft im Vorjahresvergleich verbessern. Im Geschäftsjahr 2014 erreichte der Einhell-Konzern ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 5,1 Mio. EUR (i. Vj. 4,0 Mio. EUR). Die Rendite vor Steuern beträgt 1,2 % (i. Vj. 1,0 %).

Die Entwicklung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in den beiden Divisionen stellt sich wie folgt dar:

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2014 2013 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
--- --- --- --- --- --- ---
Werkzeuge 1.537 30,3 793 19,7 744 93,8
Garten & Freizeit 3.539 69,7 3.229 80,3 310 9,6
5.076 100,0 4.022 100,0 1.054 26,2

Insbesondere in der Division "Werkzeug" ergibt sich eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr. Dies ist unter anderem bedingt durch die im Vorjahr neu akquirierte Ozito Industries Pty Ltd, welche in den Vorjahreszahlen nur anteilig enthalten war. Ozito Industries Pty Ltd erwirtschaftet einen Großteil ihrer Umsätze und Ergebnisse im Bereich "Werkzeug". Die Länder in Südamerika, welche nach wie vor mit hohen Anlaufkosten zu kämpfen haben, belasten das Ergebnis der Division "Werkzeug", da diese vor allem in dieser Division präsent sind. In den werkzeugstarken Ländern wirken sich zusätzlich überproportional hohe Finanzaufwendungen aufgrund hoher lokaler Zinssätze ergebnismindernd aus.

Im Bereich "Garten & Freizeit" wirkte sich vor allem ein günstiger Saisonverlauf positiv auf das um ca. 10 % verbesserte Ergebnis aus.

Unter anderem belasten die Effekte aus der Purchase Price Allocation (PPA) das Ergebnis mit -3,0 Mio. EUR. Ohne Berücksichtigung von PPA-Effekten ergibt sich ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 8,1 Mio. EUR sowie eine Rendite vor Steuern von 1,9 %.

Zu Beginn des Jahres 2014 ging der Einhell-Konzern hinsichtlich der Ertragskraft davon aus, dass sich die Rendite vor Steuern in einem Bereich von 2 % bis 3 % bewegen könnte. Der angegebene Prognosewert wurde Mitte des Jahres auf eine Rendite von 2 % leicht angepasst.

Nach Vorliegen der endgültigen Zahlen des dritten Quartals wurde die Prognose erneut nach unten korrigiert. Es wurde mit einer Rendite vor Steuern von 0,5 % bis 1 % gerechnet, was letztendlich dem erreichten Ergebnis zum Jahresende entspricht.

Die Ergebnisentwicklung wurde positiv beeinflusst von den im Vorjahr sowie im Geschäftsjahr getroffenen Maßnahmen im Bereich Margen und Kosten. So konnten in einigen Regionen die Rohertragsmargen stabilisiert oder zum Teil sogar verbessert werden. Des Weiteren wurden in einigen Regionen wie Süd- und Osteuropa Kosteneinsparprojekte umgesetzt, die sich positiv auf die Ergebnisse in diesen Regionen ausgewirkt haben. Positiv auf das Ergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr ebenso der Einbezug der Ozito Industries Pty Ltd mit einem vollen Kalenderjahr ausgewirkt.

Negativ beeinflusst haben die Ergebnisentwicklung überwiegend die Insolvenz eines Großkunden Mitte des Jahres 2013 sowie die Einstellung der Zusammenarbeit mit einem Kunden aus dem Discountbereich. Die Umsatzverluste konnten nicht vollumfänglich mit anderen Kunden kompensiert werden. Außerdem belasten hohe Verluste der Region Südamerika sowie die Verlustsituation weiterer Gesellschaften wie in der Türkei, in Frankreich/Benelux und in der Region Nordic den Konzern erheblich.

In Deutschland sind die Umsatz- und Ertragszahlen hinter den Erwartungen zurück geblieben. Umsätze mit den früheren Kunden Praktiker/Max Bahr haben sich am Markt zu Kunden verlagert, bei denen Einhell über keine so gute Distribution verfügt wie dies bei Praktiker/Max Bahr der Fall war. Somit gingen Umsätze für Einhell verloren, obwohl das Volumen am Markt insgesamt nicht geringer geworden ist. Dies hat sich negativ auf das Ergebnis der Region D/A/CH ausgewirkt.

Die Umsätze in Osteuropa haben sich hingegen stabilisiert und konnten im Vergleich zum Vorjahr sogar wieder leicht gesteigert werden. Aufgrund der bereits im Vorjahr in die Wege geleiteten Kosteneinsparmaßnahmen konnten die Tochtergesellschaften in Osteuropa vor dem Hintergrund einer zusätzlich leichten Umsatzsteigerung in Summe wieder einen erfreulichen Ergebnisbeitrag liefern. Lediglich die Gesellschaft in der Türkei kann noch nicht an diese Entwicklung anschließen, da diese unter zu hohen Kosten sowie einer nicht zufriedenstellenden Kalkulations- und Margensituation u. a. aufgrund der Entwicklung der türkischen Währung leidet. Entsprechende Maßnahmen wurden nun im Zuge des Budgets 2015 verstärkt in die Wege geleitet.

Auch die Umsätze der Region West- und Südeuropa haben sich stabilisiert und konnten ebenso leicht gesteigert werden. In dieser Region stellen die Gesellschaften in Frankreich und Benelux nach wie vor eine große Belastung für den Konzern dar, da diese trotz Maßnahmen zur organisatorischen Straffung in 2014 weiterhin hohe Verluste verursachten. Vor diesem Hintergrund werden nun nochmals weitere Maßnahmen zur Kostensenkung in diesen Ländern vorgenommen. Die Gesellschaften in Spanien und Portugal, deren Logistik im vergangenen Jahr zusammengeführt wurde, konnten hingegen das Ergebnis verbessern. Auch die Tochtergesellschaften in Italien und UK konnten einen sehr erfreulichen Ergebnisbeitrag liefern, der über den Werten des Vorjahres liegt.

Die Region Südamerika verzeichnete u. a. aufgrund ungünstiger Wechselkursentwicklungen einen Umsatzrückgang. Des Weiteren befindet sich die Tochtergesellschaft Brasilien in einer Restrukturierung, im Zuge derer die Kundengruppen analysiert wurden und das Kundenportfolio anhand definierter Kennzahlen neu strukturiert werden musste. Nach wie vor leiden die Gesellschaften der Region Südamerika zum Teil unter hohen Anlaufverlusten, die das Ergebnis des Konzerns weiterhin stark belasten. In Brasilien ist die Restrukturierung in vollem Gange. Es bedarf jedoch noch umfangreicher weiterer Schritte, um die Verlustsituation zu beseitigen. So wird beispielsweise in Erwägung gezogen, die sehr kostenintensive, aber keineswegs zufriedenstellende Lagerabwicklung über externe Logistikfirmen auf eine eigene Lager-/Logistikorganisation mit eigenem Personal zu übertragen.

Die Umsätze in Australien haben sich aufgrund der Akquisition der Ozito Industries Pty Ltd erfreulich entwickelt. Dies wirkt sich positiv auf das Konzernergebnis aus. Im Geschäftsjahr 2014 resultieren noch hohe Ergebnisbelastungen aus der ehemaligen Einhell-Vertriebsgesellschaft in Australien, die jedoch mittlerweile in die Organisation der Ozito Industries Pty Ltd eingebunden werden konnte. Die Kosten der bisher defizitären Einhell Australia PTY. Ltd. wurden damit drastisch reduziert und die Einhell-Organisation dem Geschäftsvolumen und den Gegebenheiten des Marktes angepasst.

Die Ergebnisse der asiatischen Tochtergesellschaften zeigen sich ebenso erfreulich stabil. Diese werden maßgeblich durch das von den Vertriebsgesellschaften bestellte Warenvolumen geprägt. Zusätzlich entwickelten sich die Geschäfte, die Kunden direkt und FOB bei diesen Gesellschaften bestellen möchten, sehr positiv.

Somit ergibt sich insgesamt für den Einhell-Konzern trotz einiger Herausforderungen in einzelnen Regionen und einzelnen Tochtergesellschaften eine positive Entwicklung beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Der Anstieg des Personalaufwands um TEUR 1.100 auf TEUR 55.426 ist vor allem auf die Akquisition der Ozito Industries Pty Ltd zurückzuführen. Mit der Übernahme der Ozito Industries Pty Ltd sind 106 Mitarbeiter zum Einhell-Konzern hinzugekommen. Im Vorjahr ist der Personalaufwand der Ozito Industries Pty Ltd nur anteilig enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten im Vorjahresvergleich um 3,4 % auf TEUR 64.665 reduziert werden. Im Vorjahr sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Wertberichtigungen auf Forderungen der Praktiker AG in Höhe von TEUR 4.377 berücksichtigt. Ohne Berücksichtigung der Wertberichtigung im Vorjahr ergibt sich ein Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 2.118. Dieser Anstieg ist überwiegend akquisitionsbedingt.

Das Finanzergebnis verschlechterte sich um 0,8 Mio. EUR auf -3,4 Mio. EUR und war vor allem von weltweiten Währungsschwankungen geprägt. Insbesondere der russische Rubel, die ukrainische Griwna, die türkische Lira und die südamerikanischen Währungen unterlagen im Jahr 2014 großen Schwankungen. Das Finanzergebnis errechnet sich im Wesentlichen aus dem Zinsergebnis in Höhe von -1,2 Mio. EUR (i. Vj. -1,4 Mio. EUR) und aus den Ergebnissen aus der Währungsumrechnung in Höhe von -2,1 Mio. EUR (i. Vj. -1,2 Mio. EUR). Negativ beeinflusst wird das Finanzergebnis durch erhöhte Finanzaufwendungen in Ländern mit einer hohen Inflationsrate und einem entsprechend hohen Zinsniveau für die lokale Finanzierung.

Der Konzernjahresüberschuss nach den Ergebnisanteilen der Minderheitsgesellschafter verringerte sich im Geschäftsjahr 2014 von 2,1 Mio. EUR auf 1,6 Mio. EUR. Der ROI1 berechnet sich zum Stichtag unter Berücksichtigung der Purchase Price Allocation mit 1,7 % (i. Vj. 1,3 %). Vor PPA-Effekten ergibt sich ein ROI von 2,8 %.

Im Geschäftsjahr 2014 konnte eine EBIT-Rendite im Verhältnis zum Umsatz von 2,0 % (i. Vj. 1,6 %) erzielt werden.

1 ROI (Return on Investment) = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit / Gesamtkapital * 100

4. Vermögens- und Finanzlage

Die wesentlichen Posten der Bilanz stellen sich für die Geschäftsjahre 2014 und 2013 wie folgt dar:

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in Mio. EUR 31.12.2014 31.12.2013 Veränderung
Anlagevermögen 43,0 46,1 -3,1
Warenvorräte 110,4 106,0 4,4
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 62,5 64,4 -1,9
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 36,3 59,0 -22,7
Eigenkapital 159,6 158,3 1,3
Bankverbindlichkeiten 30,2 51,4 -21,2

Die Bilanzsumme verringerte sich um 16,5 Mio. EUR bzw. 5,3 % auf 293,5 Mio. EUR.

Investitionen und langfristige Vermögenswerte

Die Investitionen betrugen im Geschäftsjahr 2014 3,9 Mio. EUR. Hierbei handelt es sich überwiegend um immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen.

Die Abschreibungen betrugen 2014 5,0 Mio. EUR und haben sich so gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Mio. EUR erhöht (i. Vj. 3,9 Mio. EUR). Die Abschreibung wurde durch die Übernahme der Ozito Industries Pty Ltd und daraus resultierenden Effekten aus der Purchase Price Allocation beeinflusst.

Kurzfristige Vermögenswerte

Zum Stichtag erhöhten sich die Vorräte von 106,0 Mio. EUR auf 110,4 Mio. EUR.

Die Entwicklung der Vorräte in den beiden Divisionen "Werkzeug" und "Garten & Freizeit" stellt sich wie folgt dar:

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2014 2013 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
--- --- --- --- --- --- ---
Werkzeuge 72.582 65,7 68.784 64,9 3.798 5,5
Garten & Freizeit 37.818 34,3 37.189 35,1 629 1,7
110.400 100,0 105.973 100,0 4.427 4,2

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um 1,9 Mio. EUR auf 62,5 Mio. EUR (i. Vj. 64,4 Mio. EUR). Im Geschäftsjahr 2014 wurde wiederum kein Factoring durchgeführt.

Aufgrund der Rückzahlung der langfristigen Darlehen in Höhe von 20,0 Mio. EUR, verminderten sich die liquiden Mittel zum Bilanzstichtag um 22,7 Mio. EUR auf 36,3 Mio. EUR trotz des positiven Cashflows aus der operativen Geschäftstätigkeit. Ihr Anteil am Gesamtvermögen beträgt 12,4 % (i. Vj. 19,0 %).

Das Fremdkapital des Einhell-Konzerns verminderte sich auf 133,9 Mio. EUR (Vj. 151,8 Mio. EUR).

Finanzierung

Der Finanzbedarf des Einhell-Konzerns wird insbesondere durch den Bestand an Vorräten sowie den Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen getrieben. Dabei spielen vor allem die Lagerdrehung der Vorräte sowie die Laufzeiten der Forderungen eine große Rolle und beeinflussen den Finanzbedarf signifikant.

Der Einhell-Konzern finanziert sich einerseits über das im Rahmen der Gründung der Gesellschaft und durch Kapitalerhöhungen von den Aktionären zur Verfügung gestellte Eigenkapital sowie durch thesaurierte Gewinne, die in die Rücklagen eingestellt wurden bzw. als Gewinnvortrag dem Bilanzgewinn zugeführt wurden. Andererseits finanziert sich der Einhell-Konzern durch Fremdkapital in Form von langfristigen Krediten und kurzfristigen Mittelaufnahmen sowie zum Teil über Lieferantenkredite. Die Kreditaufnahmen erfolgen dabei überwiegend in Euro. Lieferantenkredite valutieren überwiegend in USD oder CNY. Die zu erwartenden Cash Flows aus der Bezahlung der Lieferantenverbindlichkeiten werden zum größten Teil durch entsprechende Hedgegeschäfte abgesichert.

Aufgrund der sehr gesunden und soliden Finanzierungsstruktur des Einhell-Konzerns mit einer traditionell sehr guten Eigenkapitalquote, die sich aktuell auf 54,4 % beläuft, sieht der Vorstand keinerlei Schwierigkeiten die aktuellen Geschäfte sowie auch ein künftiges, im Rahmen der weiteren Expansion langfristig wachsendes Geschäftsvolumen finanziell bewältigen zu können.

Der Einhell-Konzern hat im Geschäftsjahr 2013 das günstige Zinsniveau genutzt und seine Refinanzierung neu strukturiert. Mit verschiedenen Banken wurden langfristige bilaterale Kreditvereinbarungen über 30,0 Mio. EUR abgeschlossen. Damit ist die langfristige Finanzierung bis zum Jahr 2018 zu sehr guten Konditionen gewährleistet. Die bereits bestehenden ursprünglich langfristigen Kredite über 20,0 Mio. EUR wurden planmäßig im Juli 2014 getilgt. Die Finanzierung wurde ohne Bereitstellung von Sicherheiten gestaltet. Damit sieht sich der Konzern stark gefestigt für das anhaltend schwierige Marktumfeld. Der Konzern erwartet deshalb auch keine Hindernisse bei der Finanzierung seiner künftigen Geschäfte.

In den Kreditverträgen wurden Financial Covenants definiert, deren Nichteinhaltung den Gläubigern das Recht einräumt, die Kredite während der Laufzeit frühzeitig fällig zu stellen. Diese Governance-Kennzahlen beziehen sich auf die Eigenkapitalquote, die Schuldendeckungsrate und den Zinsdeckungsquotienten. Im Geschäftsjahr 2014 wurden alle Covenants erfüllt. Die Absicherung von Zinsänderungsrisiken erfolgte mit Hilfe von derivativen Finanzinstrumenten in Form von Zins-Cap- und Zins-Swap-Vereinbarungen. Diese Vereinbarungen sind im Geschäftsjahr 2014 ausgelaufen. Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus und der aktuellen Marktprognosen hat die Konzernleitung entschieden, diese Sicherungsinstrumente nicht zu verlängern.

Für das operative Geschäft verfügt der Konzern zum Stichtag über ca. 50,5 Mio. EUR unbesicherte Kreditlinien. Insgesamt hatte der Einhell-Konzern zum Bilanzstichtag Guthaben bei Kreditinstituten von 36,3 Mio EUR und Finanzierungsverbindlichkeiten in Höhe von 30,2 Mio EUR.

Der Vorstand weist darauf hin, dass im Einhell-Konzern sämtliche Grundstücke und Gebäude frei von Sicherheiten Dritter sind. Es bestehen hier keinerlei Sicherungsübereignungen oder vergleichbare Rechte Dritter. Sämtliche Grundschuldvereinbarungen zu Gunsten Dritter wurden bereits im Geschäftsjahr 2010 neu geordnet und aus dem Grundbuch gelöscht. Ebenso sind sämtliche Vorräte und Forderungen vollständig frei von Sicherheiten Dritter.

Die Entwicklung der Finanzlage im Geschäftsjahr 2014 verdeutlicht die zusammengefasste Kapitalflussrechnung:

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in Mio. EUR 2014 2013 Veränderung
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 6,9 48,3 -41,4
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -3,5 -12,4 8,9
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit -29,0 16,9 -45,9
-25,6 52,8 -78,4
Wechselkursbedingte Änderungen 2,9 0,6 2,3
Nettoabnahme (i. Vj. Zunahme) von Zahlungsmitteln -22,7 53,4 -76,1
Zahlungsmittel am Anfang der Periode 59,0 5,6 53,4
Zahlungsmittel am Ende der Periode 36,3 59,0 -22,7

Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergibt sich überwiegend aus dem Ergebnis vor Steuern sowie den Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen.

Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit enthält überwiegend die Zu- und Abflüsse von Darlehen sowie die Auszahlung der Dividende. Außerdem ist hier die Zahlung der ersten Rate der Earnout Verbindlichkeit aus der Übernahme der Ozito Industries Pty Ltd berücksichtigt.

5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der Einhell-Konzern im Geschäftsjahr 2014 angesichts weiterhin schwieriger Marktbedingungen, der Integration der übernommenen Ozito Industries Pty Ltd sowie den Aufbau von Tochtergesellschaften in Südamerika ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielte. Dieses Ergebnis liegt zudem aufgrund der im Geschäftsjahr umgesetzten Maßnahmen über dem Ergebnis des Vorjahres. Der Umsatz konnte trotz widriger Marktbedingungen sehr stabil gehalten werden.

Der Einhell-Konzern konnte seine Rohertragsmarge im Vergleich zum Vorjahr erhöhen. Die Rohertragsmarge beträgt 30,4 % (i. Vj. 28,9 %).

Ferner verfügt der Einhell-Konzern über eine sehr gute Eigenkapitalquote von 54,4 % (i. Vj. 51,1 %) sowie über eine Netto-Cash Position von TEUR 6.042 (i. Vj. TEUR 7.557).

6. Nachtragsbericht

Zwischen dem Ende des Geschäftsjahres 2014 bis zur Aufstellung des Lageberichts sind keine Ereignisse eingetreten, die für die Berichterstattung von Bedeutung sind.

7. Erklärung zur Unternehmensführung

Die Erklärung des Vorstands zur Unternehmensführung gem. § 289a HGB kann auf den Internetseiten der Einhell Germany AG (www.einhell.com) nachgelesen werden.

Die Einhell Germany AG wendet Unternehmensführungspraktiken zur Sicherstellung der Einhaltung der rechtlichen Vorschriften (Compliance) an, die über das Maß der gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. Insbesondere gibt es bei der Einhell Germany AG diverse Richtlinien und Prozessregelungen, die sich an alle Mitarbeiter des Konzerns mit dem Ziel richten, das Risiko von Rechtsverstößen zu vermeiden. Beispielsweise wird die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen zum Verbot von Insidergeschäften dadurch sichergestellt, dass eine Insiderrichtlinie erlassen wurde, die den Handel mit Wertpapieren des Unternehmens für Organmitglieder und Mitarbeiter regelt, die Zugang zu Insiderinformationen haben. Die Unternehmensführungspraxis hinsichtlich der Compliance unterliegt einer ständigen Kontrolle und Weiterentwicklung.

8. Risikobericht

Durch den Einsatz eines Risikomanagements will der Einhell-Konzern Chancen und Risiken frühzeitig erkennen, bewerten und durch entsprechende Maßnahmen Chancen wahrnehmen sowie mögliche negative geschäftliche Auswirkungen begrenzen. Damit soll eine Bestandsgefährdung vermieden und durch verbesserte unternehmerische Entscheidungen langfristig Wert geschaffen werden. Als Risiko definiert der Einhell-Konzern jedes Ereignis, das die Erreichung von operativen oder strategischen Zielen negativ beeinflussen kann. Von Fall zu Fall wird entschieden, ob das Risiko überwälzt wird (z. B. Versicherung), das Risiko über bilanzielle Maßnahmen erfasst wird (z. B. Rückstellungen, Abwertungen) oder bewusst getragen wird.

8.1 Beschreibung des Risikomanagementsystems und wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Konzernrechnungslegungsprozess § 315 Abs. 2 Nr. 5 HGB

Beschreibung des Risikomanagementprozesses

Das Risikomanagementsystem als Bestandteil des internen Kontrollsystems ist hinsichtlich der Konzernrechnungslegung auch auf das Risiko der Falschaussage in der Konzernbuchführung sowie in der externen Berichterstattung ausgerichtet und dient insbesondere der Früherkennung möglicher Risiken. Das Nutzen von Chancen im Unternehmen ist mit dem Eingehen von Risiken verbunden. Um die Risiken bewusst einzugehen, ist ein Risikomanagement-System notwendig. Mit der Einführung eines IT-basierten Risikomanagement-Informationssystems wird versucht, der Unternehmensleitung und den Verantwortlichen zur Steuerung des Unternehmens die notwendigen Informationen gesammelt kompakt und zeitnah zur Verfügung zu stellen. Damit wird die Datenerhebung bei den einzelnen Gesellschaften vereinfacht und der Aufwand des Risikomanagers im Konzern minimiert.

Der Prozess des Risikomanagements gliedert sich beim Einhell-Konzern in zwei Stufen. Im ersten Schritt erfolgt die dezentrale Erfassung der Risiken in den Tochterunternehmen und den Abteilungen der Einhell Germany AG durch die vom Vorstand benannten Risikoverantwortlichen. Sie haben die Aufgaben der Risikoidentifikation und -bewertung. Wichtig ist dem Einhell-Konzern hier die Identifikation, da nicht identifizierte Risiken auch nicht weiter geplant werden können. Die Bewertung der bestehenden Risiken erfolgt über die Ermittlung des Produkts aus Eintrittswahrscheinlichkeit des Schadens und maximaler Schadenshöhe. Bewertet wird das Nettorisiko, also welches Risiko nach Treffen verschiedener Maßnahmen noch besteht. Die zweite Stufe beinhaltet die Zusammenführung, Analyse und Steuerung der Risiken vom Risikomanager und der Unternehmensleitung.

Zur Steuerung der Risiken stehen dem Unternehmen verschiedene Methoden zur Verfügung. Bei der Risikovermeidung werden das Risiko und somit auch die damit verbundenen Chancen nicht eingegangen. Eine andere Steuerungsmöglichkeit minimiert das Risiko u. a. durch organisatorische Maßnahmen und wird deshalb auch Risikoverminderung genannt. Eine weitere Methode ist die Risikoabwälzung durch Versicherungen, Verträge mit Lieferanten, etc. Die verbleibenden Risiken trägt der Einhell-Konzern bewusst. Hier ist abzuwägen, ob das Risiko in einem angemessenen Verhältnis zu den Chancen steht.

Die Darstellung der Risiken in der Risikomanagement-Software erfolgt über die Einordnung in die Unternehmenshierarchie. So können sowohl die Risiken jedes einzelnen Tochterunternehmens und des Mutterunternehmens dargestellt werden, als auch die kumulierten Risiken. Zudem erfolgt eine unternehmensspezifische Gliederung in die für das Risiko relevanten Abteilungen: Einkauf, Entwicklung, Finanzen, IT, Personal, Produktmanagement, Vertrieb und Wirtschaftsrecht. Die Risiken werden regelmäßig beobachtet und quartalsweise berichtet. Zusätzlich findet eine Besprechung der wichtigsten Risiken in der Vorstandssitzung statt. Mögliche Chancen werden im Risikomanagementsystem nicht gesondert erfasst.

Elemente des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems

Das interne Kontrollsystem des Einhell-Konzerns umfasst alle Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen zur Sicherung der Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sowie zur Sicherung der Einhaltung der maßgeblichen rechtlichen Vorschriften.

Das interne Kontrollsystem setzt sich aus internem Steuerungs- und internem Überwachungssystem zusammen.

Die Bereiche Inlands-Controlling, Beteiligungscontrolling, Finanzen, Konzernbilanzierung sowie Recht bilden das interne Steuerungssystem des Einhell-Konzerns. Die Gesellschaften des Einhell-Konzerns planen im jeweils laufenden Geschäftsjahr das darauf folgende Geschäftsjahr. Basierend auf einer differenzierten Umsatzplanung erfolgt eine entsprechende Planung des Wareneinsatzes und der Kosten. Diese Planzahlen werden für den Konzern zu einer Plan-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengeführt.

Monatlich werden von den Finanzbuchhaltungen der einzelnen Gesellschaften die tatsächlichen Zahlen aufbereitet. In der Folge entsteht eine komplette Gewinn- und Verlustrechnung, in welcher die Plan- und Ist-Zahlen gegenübergestellt sind und somit analysiert werden können. Die Entwicklung des Auftragsbestands, Margen etc. wird ebenso monatlich für alle Gesellschaften aufgezeigt. Dieser Vergleich wird sowohl mit den Mitgliedern des Vorstands als auch mit den Verantwortlichen der einzelnen Bereiche und Gesellschaften besprochen. Durch die Analyse der Plan- und Ist-Zahlen werden entsprechende Maßnahmen zur Steuerung erarbeitet und umgesetzt.

Das interne Überwachungssystem bildet sich aus prozessintegrierten und prozessunabhängigen Maßnahmen. Neben maschinellen IT-Prozesskontrollen sind auch manuelle Prozesskontrollen ein wesentlicher Bestandteil der prozessintegrierten Maßnahmen, die beispielsweise auch durch die interne Revision durchgeführt werden. Der Aufsichtsrat, der Konzernabschlussprüfer und sonstige Prüfungsorgane, z. B. der steuerliche Betriebsprüfer, sind mit prozessunabhängigen Prüfungstätigkeiten in das Kontrollumfeld des Einhell-Konzerns einbezogen.

Insbesondere die Prüfung der Konzernabschlüsse durch den Konzernabschlussprüfer bildet die wesentliche prozessunabhängige Überwachungsmaßnahme im Hinblick auf den Konzernrechnungslegungsprozess.

Einsatz von IT-Systemen

Die Erfassung buchhalterischer Vorgänge erfolgt für Einzelabschlüsse in dem Buchhaltungssystem Microsoft Business Solutions Navision bzw. sonstigen lokalen Buchhaltungssystemen. Zur Aufstellung des Konzernabschlusses der Einhell Germany AG werden durch die Konzerngesellschaften die jeweiligen Einzelabschlüsse durch weitere Informationen in standardisierten Berichtspaketen ergänzt, die dann zentral bei der Einhell Germany AG in das Konsolidierungssystem CONSIS eingestellt werden. Durch den Konzernabschlussprüfer werden regelmäßig die Schnittstelle zwischen dem Berichtssystem und dem Konsolidierungssystem sowie die Überleitungen geprüft. Im Konsolidierungssystem CONSIS werden sämtliche Konsolidierungsvorgänge zur Erstellung des Konzernabschlusses, z. B. die Kapitalkonsolidierung, die Vermögens- und Schuldenkonsolidierung oder die Aufwands- und Ertragseliminierung generiert und dokumentiert.

Spezifische konzernrechnungslegungsbezogene Risiken

Spezifische konzernrechnungslegungsbezogene Risiken können z. B. aus dem Abschluss ungewöhnlicher oder komplexer Geschäfte auftreten. Weiterhin sind Geschäftsvorfälle, die nicht routinemäßig verarbeitet werden, mit einem latenten Risiko behaftet. Aus den Ermessensspielräumen, die Mitarbeitern notwendigerweise bei Ansatz und Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden eingeräumt werden, können weitere konzernrechnungslegungsbezogene Risiken resultieren.

Wesentliche Regelungs- und Kontrollaktivitäten zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Konzernrechnungslegung

Die auf die Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Konzernrechnungslegung ausgerichteten Maßnahmen des internen Kontrollsystems stellen sicher, dass Geschäftsvorfälle in Übereinstimmung mit den gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorschriften vollständig und zeitnah erfasst werden.

Weiterhin ist gewährleistet, dass Inventuren ordnungsgemäß durchgeführt werden, Vermögensgegenstände und Schulden im Konzernabschluss zutreffend angesetzt, bewertet und ausgewiesen werden. Die Regelungsaktivitäten stellen ebenfalls sicher, dass durch die Buchungsunterlagen verlässliche und nachvollziehbare Informationen zur Verfügung gestellt werden.

Die Kontrollaktivitäten zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung umfassen beispielhaft die Analyse von Sachverhalten und Entwicklungen anhand spezifischer Kennzahlenanalysen. Die Trennung von Verwaltungs-, Ausführungs-, Abrechnungs- und Genehmigungsfunktionen und deren Wahrnehmung durch verschiedene Personen reduziert die Möglichkeit zu vorsätzlichen Handlungen. Weiterhin ist z. B. sichergestellt, dass bei Veränderungen in den eingesetzten IT-Systemen der zugrunde liegenden Buchführungen in den Konzerngesellschaften eine periodengerechte und vollständige Erfassung buchhalterischer Vorgänge erfolgt. Das interne Kontrollsystem gewährleistet auch die Abbildung von Veränderungen im wirtschaftlichen oder rechtlichen Umfeld des Einhell-Konzerns und stellt die Anwendung neuer oder geänderter gesetzlicher Vorschriften zur Konzernrechnungslegung sicher.

Die Bilanzierungsvorschriften zur Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) bilden die einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze für die in den Einhell-Konzernabschluss einbezogenen inländischen und ausländischen Unternehmen. Neben allgemeinen Bilanzierungsgrundsätzen und -methoden sind vor allem Regelungen zu Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Lagebericht, Cashflow-Rechnung und Segmentberichterstattung bei Einhaltung der in der EU geltenden Rechtslage getroffen.

Die Einhell-Bilanzierungsvorschriften regeln auch konkrete formale Anforderungen an den Konzernabschluss. Neben der Festlegung des Konsolidierungskreises sind auch die Bestandteile der durch die Konzerngesellschaften zu erstellenden Berichtspakete im Detail festgelegt. Die formalen Anforderungen regeln unter anderem die verbindliche Verwendung eines standardisierten und vollständigen Formularsatzes. Die Einhell-Bilanzierungsvorschriften enthalten weiterhin z. B. konkrete Vorgaben zur Abbildung und Abwicklung des Konzern-Verrechnungsverkehrs und der darauf aufbauenden Saldenabstimmungen.

Auf Konzernebene umfassen die spezifischen Kontrollaktivitäten zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Konzernrechnungslegung die Analyse und gegebenenfalls Korrektur der durch die Konzerngesellschaften vorgelegten Einzelabschlüsse. Mit der zentralen Durchführung so genannter Werthaltigkeitstests für die aus Konzernsicht spezifischen Zahlungsmittel generierenden Geschäftseinheiten wird die Anwendung einheitlicher und standardisierter Bewertungskriterien sichergestellt. Weiterhin erfolgt auf Konzernebene die Aufbereitung und Aggregation weiterer Daten für die Erstellung externer Informationen in Anhang und Lagebericht, einschließlich wesentlicher Ereignisse nach dem Bilanzstichtag.

Einschränkende Hinweise

Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem ermöglicht durch die im Einhell-Konzern festgelegten Organisations-, Kontroll- und Überwachungsstrukturen die vollständige Erfassung, Aufbereitung und Würdigung von unternehmensbezogenen Sachverhalten sowie deren sachgerechte Darstellung in der Konzernrechnungslegung.

Insbesondere persönliche Ermessensentscheidungen, fehlerbehaftete Kontrollen, kriminelle Handlungen oder sonstige Umstände können allerdings der Natur der Sache nach nicht ausgeschlossen werden und führen dann zur eingeschränkten Wirksamkeit und Verlässlichkeit des eingesetzten internen Kontroll- und Risikomanagementsystems, sodass auch die konzernweite Anwendung der eingesetzten Systeme nicht die absolute Sicherheit hinsichtlich der richtigen, vollständigen und zeitnahen Erfassung von Sachverhalten in der Konzernrechnungslegung gewährleisten kann.

8.2 Beschreibung der Risiken

8.2.1 Allgemeine wirtschaftliche Risiken und Branchenrisiken

Der Einhell-Konzern unterliegt dem allgemeinen Risiko von Entwicklungen der Weltwirtschaft sowie der spezifischen Branche des Bereichs Baumarkt, Fachhandel und Do-it-yourself (DIY).

Die Risiken sind im Vergleich zum Vorjahr weitestgehend unverändert.

Politische Risiken

Hinsichtlich weltwirtschaftlicher Entwicklungen ist der Einhell-Konzern aufgrund seiner Internationalität grundsätzlich globalen Risiken ausgesetzt. Diese können sich sowohl in Form von politischen als auch wirtschaftlichen Risiken verwirklichen. So kann insbesondere die Politik in den Ländern, in denen der Einhell-Konzern heute tätig ist, Einfluss auf die Stabilität und die Wirtschaftskraft dieser Länder haben. Aber auch in den Ländern, in die der Einhell-Konzern seine Expansion vorantreiben möchte, können politische Risiken Einfluss auf die Geschäftsstrategie von Einhell haben. Das Risiko erstreckt sich dabei z. B. auch auf die Währungspolitik von Ländern oder z. B. die Import- und Zollvorschriften und deren praktische Abwicklung. Gleiches gilt für die Beschaffungsländer, in denen Einhell das Sourcing für seine Produkte durchführt. Der Einhell-Konzern versucht die allgemeinen politischen Risiken zu beherrschen, indem die Konzernführung zum einen in enger Kommunikation mit den verantwortlichen Mitarbeitern vor Ort steht, um sich laufend ein Bild von aktuellen Entwicklungen machen zu können. Zum anderen hat der Einhell-Konzern die Strategie, die Investitionen in langfristige Vermögensgegenstände wie z. B. Immobilien in den jeweiligen Ländern auf ein Mindestmaß zu beschränken. Dadurch erreicht der Einhell-Konzern eine hohe Flexibilität, um auf ungünstige Entwicklungen reagieren zu können und beispielsweise im kurzfristigen Umlaufvermögen in einem Land jederzeit handlungsfähig zu sein.

Branchenrisiken

In Bezug auf Branchenrisiken ist der Einhell-Konzern der Entwicklung der DIY-Branche sowie des Bereichs Fachhandel in den jeweiligen Ländern ausgesetzt. Zudem steht er auch unter dem Einfluss des Verhaltens und der Entwicklung von Wettbewerbern.

So können Veränderungen in der Branche wie beispielweise Konzentrationsprozesse auf Kundenseiten Einfluss auf die Geschäfte von Einhell haben. Einhell versucht durch den Ausbau einer starken internationalen Marktposition Abhängigkeiten von solchen Faktoren zu minimieren. Durch die Etablierung eines starken Produktsortiments und eines kundenfreundlichen Service ist Einhell auch in Konzentrationsprozessen in der Lage, die Position beim Kunden zu stärken. Weiterhin können Strategieänderungen von Wettbewerbern den Einhell-Konzern beeinflussen. Neue Wettbewerber können in die Positionierung von Einhell eindringen oder bestehende Wettbewerber können ihre Position verändern. Einhell versucht dem zu begegnen, indem Einhell ein relativ breites Sortiment, das sich vom Bereich "Werkzeuge" bis zum Bereich "Garten & Freizeit" spannt, am Markt etabliert und dies zusätzlich auch international sehr stark ausrollt. So gibt es kaum einen Wettbewerber am Markt, der ein vergleichbares Sortiment in der Internationalität wie Einhell anbietet.

8.2.2 Beschaffungsrisiken

Die Beschaffung ist ein primärer Prozess im Unternehmensmodell von Einhell und stellt so im Einhell-Konzern einen wichtigen Bereich im Risikomanagement dar. Ziel des Einkaufs ist es, die Produkte termingerecht mit entsprechender Qualität zum angemessenen Preis zu beschaffen.

Ein wichtiger Faktor sind hierbei die Lieferanten. Da der Einhell-Konzern bereits langjährige Beziehungen mit seinen Lieferanten pflegt, können Preis- und Bezugsrisiken minimiert werden. Die Lieferanten sind durch ständige Kontrollen in das Qualitätssystem des Einhell-Konzerns mit eingebunden. Eine Abhängigkeit des Einhell-Konzerns von einzelnen Lieferanten besteht nicht. Einhell hat bereits vor einigen Jahren damit begonnen, eine Second-Source-Strategie aufzubauen, die weiter optimiert wird.

Um die Einkaufsplanung zu optimieren, werden die Einkaufsmengen im festen Rhythmus mit dem Vertrieb abgestimmt und über ein Internet-basiertes Bestellsystem abgeglichen und disponiert.

Dem Risiko von Preiserhöhungen, die z. B. aus Rohstoffpreisänderungen resultieren können, wird durch entsprechende Vereinbarungen auf Einkaufs- und Verkaufsseite begegnet, indem der Einhell-Konzern versucht, Veränderungen auf der Einkaufsseite auch zeitgerecht auf der Verkaufsseite umzusetzen. Ein entsprechender Produktmix, eine breite Kundenstruktur und eine starke Einkaufsposition unterstützen diesen Prozess.

8.2.3 Absatzmarktrisiken

Die Risiken des Absatzmarktes sieht der Einhell-Konzern vor allem im Forderungsausfall und im Absatzvolumen. Dem Bonitätsrisiko begegnet der Einhell-Konzern soweit möglich durch den Abschluss von Euler-Hermes-Kreditversicherungen. Das Risiko des Rückgangs des Absatzvolumens wird durch innovative Produkte verringert, die in Design, Funktionsausstattung und Preis-Leistungs-Verhältnis die Kundenwünsche erfüllen. Diesem Risiko wurde durch die schrittweise Einführung zweier klar definierter Produktlinien begegnet.

8.2.4 Strategische und Expansionsrisiken

Die Umsetzung der Strategie des Einhell-Konzerns ist mit Risiken verbunden. Diese können daraus resultieren, dass Ressourcen oder Elemente, die zur Umsetzung der Strategie notwendig sind, zum betreffenden Zeitpunkt nicht verfügbar sind oder auf Hindernisse in der Realisierung stoßen. Dies können beispielsweise personelle oder technische Gründe sein.

Auch bei der Neugründung und Akquisition von Tochtergesellschaften bestehen grundsätzlich Risiken. Einhell versucht diese Risiken zu beherrschen, indem bei der Identifikation von neuen Verkaufsregionen von Beginn an eine Definition und Untersuchung der Zielländer vorgenommen wird. Dabei werden das Umfeld und das Marktpotential eingeschätzt. Zudem wird frühzeitig nach entsprechenden Geschäftsführern und Fachpersonal gesucht. Hinsichtlich der Infrastruktur wählt Einhell einen Standardansatz für jede neue Vertriebstochtergesellschaft, der sich auf die internen Abläufe sowie auf die IT-Infrastruktur bezieht. Damit werden Risiken beim Aufsetzen einer neuen Tochtergesellschaft reduziert.

Auch aus Akquisitionen des Einhell-Konzerns resultieren Risiken. Die Reduzierung dieser Risiken wird dadurch angestrebt, dass die Übernahmekandidaten in der Mehrzahl langjährige Partner des Einhell-Konzerns sind. Damit wird erreicht, dass die neuen Konzerngesellschaften von Anfang an in die Konzernstrukturen und -strategien integriert sind. Ergänzend dazu erfolgen Sorgfältigkeitsprüfungen ("Due Diligence") bei den zur Akquisition anstehenden Unternehmen, die von internen Mitarbeitern des Beteiligungscontrollings sowie der Rechtsabteilung und von Fall zu Fall weiteren Fachbereichen des Einhell-Konzerns, unterstützt von externen Beratern, durchgeführt werden.

8.2.5 Finanz-, Zins- und Währungsrisiken

Der anhaltende Wachstumskurs des Einhell-Konzerns ist natürlich auch mit Risiken im Zusammenhang mit der Finanzierung verbunden. Zur Bewältigung der Finanzrisiken setzt der Einhell-Konzern sowohl auf langfristige als auch auf kurzfristige Finanzierungsstrategien.

Im Finanzierungsbereich bestehen langfristige Darlehen bei Kreditinstituten mit bilateralen Vereinbarungen. Ebenso verfügt der Einhell-Konzern vor allem über klassische Kreditlinien, die im Geschäftsjahr 2014 nur teilweise ausgenutzt wurden. Sowohl die Ausstattung mit liquiden Mitteln als auch mit Eigenkapital war im Berichtsjahr sehr gut.

Der Einhell-Konzern baut zudem sein Netting-System und seinen Cash-Pool, der von der Muttergesellschaft und den Tochtergesellschaften gemeinsam gebildet wird, weiter aus. Die Finanzierung der Tochtergesellschaften erfolgt fast ausschließlich über konzerninterne Darlehen. Damit wird das Risiko einer intransparenten und ineffizienten Darlehensstruktur im Konzern reduziert. Die Muttergesellschaft hat dazu für die Tochtergesellschaften interne Kreditlinien eingerichtet, deren Höhe sich nach der Planung und dem erwarteten Geschäftsvolumen der jeweiligen Tochtergesellschaften richtet.

Risiken im Zusammenhang mit Zinsänderungen und -schwankungen werden bei Bedarf durch den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten wie langfristigen Zins-Swap- und Zins-Cap-Vereinbarungen gesteuert. Risiken im Zusammenhang mit Währungsschwankungen werden überwiegend durch den Einsatz von klassischen Devisentermingeschäften gesteuert. Das Risiko von Währungsschwankungen bei der Beschaffung wird soweit möglich durch Sicherungsgeschäfte in Form von Devisentermin- und Optionsgeschäften abgesichert. Die Währungssicherung erfolgt gemäß den IAS/IFRS-Vorschriften zum Hedge-Accounting für die einzelnen Sicherungszeiträume.

Zu Zins-, Finanz- und Währungsrisiken verweisen wir auch auf die im Konzernanhang gemachten Angaben unter Punkt "6. Risikoberichterstattung und Finanzinstrumente".

Ausfallrisiko

Es ist Unternehmenspolitik, Ausfallrisiken sowohl von Kunden wie auch von Lieferanten durch den Einsatz international üblicher Instrumente zu minimieren. So beurteilt das Unternehmen die vom jeweiligen Lieferauftrag durch den Auftraggeber sowie durch dessen Umfeld innewohnenden Ausfallrisiken. Insbesondere bei Neukunden oder risikoreichen Ländern werden im Einzelfall Absicherungen über Akkreditive vorgenommen. Bereits in der Angebotsphase legen Vertriebs- und Finanzabteilung gemeinsam die zu fordernden Sicherheiten fest und stimmen im Auftragsfalle die Inhalte dieser ab. Zur Unterstützung der Risikoeinschätzung werden externe Informationen von Banken und Auskunfteien einbezogen. Um Ausfallrisiken von Lieferanten zu minimieren, erarbeiten sowohl das Einkaufs- und Projektmanagement sowie die Finanzabteilung gemeinsame Absicherungskonzepte.

Die Buchwerte der Forderungen stellen das maximale Ausfallrisiko dar. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen gegenüber Baumarktketten, Fachhändlern und Discountern und betragen 62,5 Mio. EUR (Vj. 64,4 Mio. EUR).

Dem Bonitätsrisiko begegnet der Einhell-Konzern soweit möglich durch den Abschluss von Euler-Hermes Kreditversicherungen.

Da die derivativen Finanzinstrumente über renommierte Finanzeinrichtungen abgeschlossen werden, geht der Konzern in ihrem Falle davon aus, dass sich sein maximales Ausfallrisiko auf den positiven Marktwert der Derivate beschränkt.

Zum Stichtag betragen die Bankguthaben 36,3 Mio EUR (Vj. 59,0 Mio EUR). Die Anlagen bestehen bei erstklassigen, namhaften Banken.

Preis- und Bezugsrisiken auf den Beschaffungsmärkten beugt der Einhell-Konzern durch über Jahre aufgebaute Lieferantenbeziehungen vor, die zudem im Rahmen des Qualitätsmanagements laufend beurteilt werden.

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko stellt die Möglichkeit dar, dass eine Gesellschaft nicht mehr in der Lage ist, ihre finanziellen Verpflichtungen (z. B. Tilgungen von Finanzschulden oder Bezahlung von Einkaufsverpflichtungen) zu erfüllen. Der Einhell-Konzern begrenzt dieses Risiko durch ein effektives Net Working Capital- und Cash-Management und den Zugang zu klassischen Kreditlinien bei namhaften Kreditinstituten. Für das operative Geschäft verfügt der Konzern zum Stichtag über ca. 50,5 Mio. EUR unbesicherte Kreditlinien. Daneben verfolgt der Konzern ständig die sich an Finanzmärkten bietenden Möglichkeiten zur Finanzierung, um die finanzielle Flexibilität des Konzerns zu sichern und unangemessene Refinanzierungsrisiken zu begrenzen.

8.2.6 Haftungsrisiken

Haftungsrisiken bestehen beim Einhell-Konzern vor allem im Zusammenhang mit der Produkthaftung. Der Hauptbeschaffungsmarkt für Einhell-Produkte ist die Volksrepublik China. Um die Qualität vor Ort sicherzustellen, wurde in China ein Qualitätssicherungssystem aufgebaut, das die Produktion direkt beim Lieferanten begleitet und eine entsprechende Prozesskontrolle implementiert. Weiterhin werden Vorschriften und Regularien durch einen eigenen Normenkontrollbeauftragten laufend überwacht. Das noch verbleibende Risiko bezüglich Ansprüche aus der Produkthaftung wurde wirtschaftlich sinnvoll durch entsprechende Versicherungen abgedeckt. Produkthaftungsfälle werden anhand einer eindeutigen Organisations- und Ablaufstruktur eingeordnet und so effizient gehandhabt.

So existieren klare Verantwortungs- und Kommunikationslinien, die durch schriftliche Dokumentationen von Rückrufplänen und Checklisten unterstützt werden. In dieses System sind auch externe Fachstellen und Experten eingebunden.

8.2.7 IT-Risiken

Informations- und Kommunikationssysteme bilden die Grundlage zahlreicher Geschäftsprozesse des Einhell-Konzerns. Die Tochtergesellschaft iSC GmbH betreibt ein zentrales IT Service Center, dem die Umsetzung der internationalen Strategie des Konzerns obliegt. Große Bedeutung wird dabei der Realisierung international einheitlicher IT-Standards beigemessen, die die Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Kontinuität der IT-Umgebungen im Rahmen der unternehmerischen und gesetzlichen Anforderungen sicherstellen sollen.

Feste Bestandteile dieser Standards sind die Umsetzung geeigneter Maßnahmen im Bereich der physikalischen Sicherheit, der Einsatz leistungsfähiger und zuverlässiger Hardware-Komponenten, der Betrieb sorgfältig ausgewählter Infrastruktur- und Geschäftsanwendungen sowie die Bereitstellung hochwertiger Services und Prozesse zum Betrieb und der Weiterentwicklung der gesamten Informations- und Kommunikationsinfrastruktur.

Die Organisation der IT-Prozesse ist am ITIL-Prozessframework ausgerichtet. Erforderliches Spezial-Know How wie etwa im Bereich lokaler Compliance-Anforderungen wird über qualifizierte Dienstleistungspartner eingebracht, deren Leistungserbringung und -umfang vertraglich definiert wird und die sehr eng in die IT-Organisation eingebunden werden. Applikationen werden gemäß ihrer Kritikalität für den Geschäftsablauf in hochverfügbaren Systemumgebungen betrieben und adäquaten Business Continuity Mechanismen unterzogen. IT basierende Vorkehrungen, die regelmäßig überprüft und aktualisiert werden, sorgen im Zusammenspiel mit dem Einsatz qualifizierter Mitarbeiter und entsprechenden Rollen- und Rechtekonzepten für einen möglichst effektiven Schutz vertraulicher Daten.

Die IT-Strategie des Einhell-Konzerns ist sehr eng mit der Geschäftsstrategie verzahnt und unterliegt einer regelmäßigen Kontrolle und Anpassung an das wirtschaftliche Umfeld.

8.2.8 Rechtliche Risiken

Der Einhell-Konzern ist rechtlichen Risiken ausgesetzt. Diese können aus dem Abschluss von Unternehmensverträgen mit Lieferanten, Kunden und anderen Vertragspartnern resultieren. Zudem ist Einhell bei der Verhandlung und beim Abschluss von Verträgen mit verschiedenen internationalen Rechtssystemen konfrontiert. Dies bezieht sich insbesondere auch auf den Abschluss von gesellschaftsrechtlichen Verträgen wie bei Gründungen und auf patentrechtliche Vereinbarungen und ähnliche Verträge, die dem Schutz des geistigen Eigentums von Einhell gelten.

Einhell versucht, das Risiko daraus zu minimieren, indem eine eigene Rechtsabteilung in Deutschland und auch in China laufend rechtliche Sachverhalte prüft und überwacht. Dabei erfolgt die Koordination und Prüfung durch eigenes Personal, das von Fall zu Fall die Unterstützung externer Experten aus dem jeweiligen fachlichen Rechtsgebiet bzw. Rechtssystem hinzuzieht.

Insgesamt bleibt festzustellen, dass Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden, nach unserer Einschätzung nicht vorliegen.

Um identifizierte Risiken wirksam messen und steuern zu können, bewerten wir diese mit Hilfe der Bewertungsparameter Eintrittswahrscheinlichkeit und Ergebnisauswirkung im Falle eines Eintretens. Hierbei stützen wir uns auf Erfahrungswerte und zukunftsgerichtete Annahmen. In der nachfolgenden Tabelle sind alle Risiken sowie ihre möglichen Ergebnisauswirkungen und Eintrittswahrscheinlichkeiten dargestellt. Dies ermöglicht uns, geeignete Maßnahmen zur Risikosteuerung zu ergreifen.

Der Einhell-Konzern erwartet in 2015 keine wesentlichen Veränderungen bei den Risiken. Einige Risiken wurden den aktuellen Entwicklungen und Erwartungen zufolge im Vergleich zum Vorjahr angepasst.

Mögliche kurzfristige Ergebnisauswirkungen (EGT) wichtiger Risiken nach getroffenen Maßnahmen

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Ergebnisauswirkung Eintrittswahrscheinlichkeit
Mögliche Abweichungen bezogen auf: - 2015 + 2015
--- --- --- ---
Umfeld und Branche
Politische Risiken □□□■■ wahrscheinlich 20 % - 30 %
Branchenrisiken □■■■■ wahrscheinlich 10 %
Unternehmensspezifische Risiken
Beschaffungsrisiken □□□□■ wahrscheinlich 10 %
Absatzmarktrisiken ■■■■■ wahrscheinlich 20 %
Strategische und Expansionsrisiken □□■■■ wahrscheinlich 20 %
Haftungsrisiken □□□□■ wahrscheinlich 10 %
IT-Risiken □□□□■ unwahrscheinlich
Rechtliche Risiken □□□■■ wahrscheinlich 10 %
Finanzen
Finanz-, Zins- und Währungsrisiken □□□■■ wahrscheinlich 10 % - 20 %
Ausfallrisiken □□□□■ wahrscheinlich 10 % - 20 %
Liquiditätsrisiken □□□□■ unwahrscheinlich

Ergebnisauswirkung

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□□□□■ < 1 Million €
□□□■■ ≥ 1 Million € < 2 Millionen €
□□■■■ ≥ 2 Millionen € < 3 Millionen €
□■■■■ ≥ 3 Millionen € < 4 Millionen €
■■■■■ ≥ 4 Millionen €

Eintrittswahrscheinlichkeit

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≥ 0 % < 10 % unwahrscheinlich
≥ 10 % < 70 % wahrscheinlich
≥ 70 % sehr wahrscheinlich

Die im Vorjahr getroffene Einschätzung der Risiken hat sich im Nachhinein als zutreffend erwiesen. Es wurden keine wesentlichen Abweichungen festgestellt. Ferner sind keine unvorhergesehenen Risiken eingetreten.

Mögliche kurzfristige Ergebnisauswirkungen (EGT) wichtiger Risiken nach getroffenen Maßnahmen

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Ergebnisauswirkung Eintrittswahrscheinlichkeit
Mögliche Abweichungen bezogen auf: - 2014 + 2014
--- --- --- ---
Umfeld und Branche
Politische Risiken □□□□■ wahrscheinlich 10 %
Branchenrisiken ■■■■■ wahrscheinlich 10 %
Unternehmensspezifische Risiken
Beschaffungsrisiken □□□□■ unwahrscheinlich
Absatzmarktrisiken ■■■■■ wahrscheinlich 20 % - 30 %
Strategische und Expansionsrisiken □□□■■ wahrscheinlich 10 %
Haftungsrisiken □□□□■ wahrscheinlich 10 %
IT-Risiken □□□□■ unwahrscheinlich
Rechtliche Risiken □□□■■ wahrscheinlich 10 %
Finanzen
Finanz-. Zins- und Währungsrisiken □□□■■ wahrscheinlich 10 % -20 %
Ausfallrisiken □□□□■ wahrscheinlich 10 % -20 %
Liquiditätsrisiken □□□□■ unwahrscheinlich

Ergebnisauswirkung

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□□□□■ < 1 Million €
□□□■■ ≥ 1 Million € <2 Millionen €
□□■■■ ≥ 2 Millionen € < 3 Millionen €
□■■■■ ≥ 3 Millionen € < 4 Millionen €
■■■■■ ≥ 4 Millionen €

Eintrittswahrscheinlichkeit

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≥ 0 % <10 % unwahrscheinlich
≥ 10 % <70 % wahrscheinlich
≥ 70 % sehr wahrscheinlich

Das Absatzmarkrisiko in der Region D/A/CH hat sich als zutreffend eingeschätzt erwiesen. In dieser Region blieb der Einhell-Konzern deutlich hinter seinen Umsatz- und Ertragserwartungen zurück. Maßgeblich dafür war, dass der Konzern - aufgrund der Insolvenz zweier Kunden - die verlorenen Umsätze nicht wie geplant kompensieren konnte.

9. Prognosebericht

9.1 Weltwirtschaftliche Entwicklung

Nach einer Zunahme des weltweiten Wachstums im Jahr 2014 um 2,6 % wird nach Einschätzung der Weltbank die Weltwirtschaft in 2015 um 3,0 % steigen. Positive Einflüsse auf das globale Wirtschaftswachstum werden im laufenden Jahr sinkende Rohstoffpreise, niedrige Zinsen und ein schwacher Welthandel sein. Den Entwicklungsländern prognostiziert die Weltbank ein Wachstum von 4,8 %.

Prognose Bruttoinlandsprodukt

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in % 2015
Brasilien 0,5
Australien 2,7
China 7,0

Trotz eines leichten globalen Wirtschaftswachstums wird die Arbeitslosigkeit in den nächsten Jahren weltweit weiter steigen. In 2015 rechnet die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) mit einem Anstieg der Arbeitslosenzahl um voraussichtlich drei Millionen Menschen.

9.2 Entwicklung in Europa

Die Wirtschaft der Eurozone konnte im Jahr 2014 ein leicht positives Wachstum verzeichnen. Für das laufendende Jahr wird die Wirtschaft in den Euroländern gemäß Prognose stärker wachsen als bisher angenommen. Für 2015 erwartet die EU-Kommission für die 19 Euro-Staaten ein Wirtschaftswachstum von 1,3 %. Ausschlaggebend für die optimistischere Prognose seien die gefallenen Ölpreise sowie der niedrige Euro.

Positiv wird sich diese Entwicklung auch auf den Arbeitsmärkten auswirken. Es wird mit einem leichten Rückgang der Arbeitslosenquote auf 11,2 % gerechnet.

Die Inflationsrate in der Euro-Zone ist gemäß Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) weiter auf dem Rückmarsch. Die Europäische Union rechnet damit, dass die Eurozone im laufenden Jahr in die Deflation abgleiten wird. Nach Angaben der EU-Kommission werden die Verbraucherpreise in der Eurozone voraussichtlich um 0,1 % sinken.

9.3 Entwicklung in Deutschland

Die deutsche Wirtschaft konnte im Jahr 2014 ein Wirtschaftswachstum von 1,5 % verzeichnen. Für das Jahr 2015 erwartet die Bundesregierung ein Bruttoinlandsprodukt von ebenfalls 1,5 %.

Ausschlaggebend für diese nun positivere Prognose sind die niedrigen Ölpreise, welche den Verbraucher und die Unternehmen entlasten sowie der niedrige Euro, was den Export und die Investitionstätigkeit - aufgrund niedriger Zinsen - antreibt. Konsumausgaben und Exporte werden aller Voraussicht nach schneller wachsen als im Vorjahr.

Die Prognose für den Arbeitsmarkt fällt trotz verbesserter Konjunkturaussichten eher verhalten aus. Die Beschäftigung werde im Jahr 2015 zwar weiter wachsen allerdings langsamer als im vergangenen Jahr. Außerdem wurde in der Vergangenheit oft beobachtet, dass sich der Zuwachs an Beschäftigung nicht unbedingt bei der Arbeitslosenzahl niederschlägt.

9.4 Erwartete Entwicklung in den relevanten Märkten des Einhell-Konzerns

Die Prognosen hinsichtlich der Entwicklungen im Jahr 2015 unterliegen nach wie vor sehr hohen Unsicherheiten. Diese sind darin begründet, dass die Entwicklungen auf den Weltmärkten nach wie vor in vielerlei Hinsicht extrem fragil und schwer vorhersehbar sind. Dies gilt für wirtschaftliche Veränderungen ebenso wie für politische Entwicklungen. Gerade politische Umwälzungen wie z. B. in Russland oder der Ukraine führen zu in ihrer Wirkung nicht abschätzbaren meist negativen Impulsen für die Weltwirtschaft. Zudem zeigt sich, dass aufgrund der hohen Geschwindigkeit der heutigen Informationstechnologien der zeitliche Abstand, in welchem externe Schocks auftreten, sich deutlich verkürzt hat. Auch die Prognosen des international agierenden Einhell-Konzerns sind eindeutig von diesen beschriebenen Unsicherheiten geprägt.

Der Einhell-Konzern geht vorbehaltlich eines stabilen wirtschaftlichen Marktumfeldes für das Geschäftsjahr 2015 von einem Umsatz von ca. 420 Mio. EUR aus. Die im Geschäftsjahr 2012 akquirierte kwb ist dabei mit ca. 32 Mio. EUR sowie die im Geschäftsjahr 2013 akquirierte Ozito Industries Pty Ltd mit ca. 79 Mio. EUR Umsatzbeitrag enthalten. Hinsichtlich des Ergebnisses vor Steuern plant der Einhell-Konzern eine Rendite vor Steuern von ca. 2,0 % bis 2,5 % (8,4 Mio. EUR bis 10,5 Mio. EUR). Dies würde eine weitere Verbesserung der Ergebnisqualität bedeuten. Dies setzt aber voraus, dass das internationale wirtschaftliche Umfeld sich nicht weiter verschlechtert und die geplanten Maßnahmen zur Umsatzsteigerung sowie zur Verbesserung der Kostenstruktur in einigen Tochtergesellschaften wie geplant durchgeführt werden können und damit die geplante Wirkung erzielen.

Für das Business Unit Werkzeuge plant der Einhell-Konzern einen Gesamtumsatz in Höhe von ca. 258 Mio. EUR. Die Umsätze der kwb Germany GmbH sowie der KWB-RUS OOO sind, als Anbieter für Elektrowerkzeugzubehör, dem Business Unit Werkzeuge zuzuordnen.

Für das Business Unit Garten plant der Einhell-Konzern einen Gesamtumsatz in Höhe von ca. 162 Mio. EUR.

9.5 Ziele und Chancen des Einhell-Konzerns

Die Ziele des Einhell-Konzerns wurden in den vergangenen Jahren in einem Strategiepapier definiert. Kernthema ist dabei die internationale Expansion und der Aufbau der Marke Einhell mit allen sich daraus ableitenden Maßnahmen. In der Umsetzung dieser klar definierten Strategie sieht Einhell die Chancen für die Zukunft. Für die Umsetzung dieser Strategie bedarf es eines konsequenten Vorgehens ebenso wie der Investition in die notwendigen Ressourcen.

Hier stehen an erster Stelle die Mitarbeiter, die die Umsetzung der Ziele maßgeblich gestalten. Einhell wird in den nächsten Jahren weiterhin fachlich hoch qualifiziertes Personal benötigen und maßgeblich in die Entwicklung der Mitarbeiter investieren. Nur so können die Chancen, die sich im Zusammenhang mit der weiteren internationalen Expansion ergeben, effizient und gewinnbringend genutzt werden. Die Strategieumsetzung ist in vollem Gange und wird in allen Bereichen konsequent vorangetrieben.

Der Eintritt in den südamerikanischen Markt ist vollzogen. Diese wichtige strategische Region soll trotz enormer wirtschaftlicher Herausforderungen weiter ausgebaut werden. In den Vorjahren wurden hier bereits Vertriebsgesellschaften in den Ländern Chile, Brasilien, Argentinien und zuletzt Kolumbien etabliert. Die Tochtergesellschaft in Kolumbien hat im Geschäftsjahr 2013 ihre operative Tätigkeit aufgenommen und entwickelte sich im Geschäftsjahr 2014 planmäßig. Im längerfristigen Fokus stehen in Süd- und Mittelamerika auch weitere Länder wie z. B. Mexiko und Peru.

Insgesamt stellen die vertriebliche Erschließung der gesamten Region sowie der organisatorische Aufbau der dortigen Tochtergesellschaften den Einhell-Konzern vor enorme Herausforderungen. Beides bedarf hoher finanzieller und personeller Ressourcen. Die Region stellt jedoch im Gegensatz zu Europa grundsätzlich eine Wachstumsregion im Bereich DIY dar und deshalb hält der Konzern die Investitionen in den Auf- und Ausbau dieser Regionen aus heutiger Sicht für richtig, um sich weltweit zu positionieren und die Abhängigkeit von Europa zu verringern.

In Australien konnte sich der Einhell-Konzern durch den Erwerb der Ozito Industries Pty Ltd in eine enorm starke Wettbewerbsposition bringen. Ozito bedient u. a. den DIY-Marktführer Bunnings, der selbst ein hohes Wachstumstempo aufweist und seine eigene Expansion in Australien und Neuseeland weiter stark vorantreibt. Außerdem wächst der australische DIY-Markt im Gegensatz zum europäischen DIY-Markt, wodurch Einhell die Abhängigkeit von einem im Moment schrumpfenden europäischen Markt verringern möchte.

Durch die Positionierung in diesen wachsenden Märkten möchte Einhell die Chancen für weiteres Wachstum nutzen und die Robustheit gegen regionale konjunkturelle Einbrüche erhöhen.

Für den Einhell-Konzern erscheint es ebenso als gute Chance, den Vertrieb des Zubehör-Sortiments der kwb Germany GmbH auf die internationalen Tochtergesellschaften auszuweiten. Dies stellt eine gute Ergänzung für das bestehende Sortiment an Produkten dar und generiert einen hohen Nutzen durch die volle Ausschöpfung des internationalen Vertriebsnetzes von Einhell. Mit der Übernahme kann Einhell ein umfassendes Zubehörprogramm für alle Powertools auf höchstem Qualitätsniveau anbieten und wird damit gemeinsam mit kwb ein attraktiver Partner für den DIY- und den Fachhandel sein. Durch die globale Vertriebsorganisation kann jede einzelne Landesgesellschaft unseren Kunden nun passende und hochqualitative Komplementärprodukte zu unserem Produktportfolio anbieten. Außerdem steht der kwb eine globale Vertriebsstruktur zur Verfügung, die den direkten Marktzugang zu den relevanten Bereichen bereits besitzt. Investitionen in den Aufbau dieser Strukturen sind daher nicht nötig. Der Einhell-Konzern sieht somit im Ausrollen des internationalen Vertriebs der kwb eine gute Chance, um die Umsätze der kwb weiter auszubauen und die internationale Präsenz von kwb zu verbessern.

Auf den Absatzmärkten zeigt sich eine deutliche Veränderung. Der stationäre Handel verliert zunehmend Anteile an den Onlinehandel. Auch der Einhell-Konzern verzeichnet steigende Umsätze im Bereich E-Commerce. Insbesondere bei führenden Anbietern konnte der Einhell-Konzern bereits Erfolge verzeichnen. Führende Online-Händler führen Einhell als Premiumlieferant, was die Leistungsfähigkeit und auch die Attraktivität des Produktportfolios unterstreicht. Aufgrund der bisher positiven Erfahrungen in diesem Bereich möchte sich der Einhell-Konzern hier strategisch positionieren. Es werden hier weitere Anstrengungen und Investitionen sowohl personell als auch im Hinblick auf das Produktsortiment unternommen, um diesen Bereich weiter auszubauen.

9.6 Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015

Für den international agierenden Einhell-Konzern zeigt sich für das Geschäftsjahr 2015 nach wie vor ein sehr uneinheitliches wirtschaftliches Bild auf den Märkten, auf denen er präsent ist.

Aktuell herrscht auf dem deutschen Markt bei den für den Einhell-Konzern relevanten Warengruppen eine positive Grundstimmung. Dies betrifft sowohl den stationären Handel als auch den Onlinehandel. Große Unsicherheit herrscht jedoch hinsichtlich der Einschätzung für das zweite Halbjahr 2015. Der starke Anstieg des USD und des CNY wird zu einer allgemeinen Preiserhöhung führen. Die Auswirkungen auf den Abverkauf der Produkte im Handel sind noch nicht absehbar.

Die Herausforderung für Einhell besteht darin, an den positiven Tendenzen einiger großer Baumarktketten, die ihrerseits von der Insolvenz von Praktiker/Max Bahr profitieren, angemessen zu partizipieren. Ebenso möchte Einhell sich im wachsenden Online-Markt noch besser positionieren, um hier entsprechende Umsatzgewinne zu erzielen.

Die Märkte in Südeuropa, die aufgrund der Schuldenkrisen der jeweiligen Länder stark eingebrochen waren, zeigen nun wieder leichte Erholungstendenzen.

Auch in Osteuropa zeigen sich trotz nach wie vor schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen erste positive Entwicklungen des Konsums.

Die Märkte in Südamerika können hingegen grundsätzlich als wachsend bezeichnet werden. Hier hat sich der Einhell-Konzern in den letzten Jahren mit der Gründung neuer Tochtergesellschaften strategisch positioniert und konnte bereits beachtliche Umsätze generieren, die die Schwäche bei den Umsätzen in anderen Ländern zum Teil ausgleichen konnten. Hinsichtlich der Ertragskraft hat der Einhell-Konzern in den letzten 2-3 Jahren jedoch profitable Umsätze in Europa eingebüßt, während die Umsätze in Südamerika noch keine entsprechenden Erträge generieren, da es sich um Tochtergesellschaften handelt, die noch entsprechende Anlaufkosten zu verarbeiten haben bzw. vor schwierigen strukturellen Herausforderungen wie z. B. in Brasilien stehen. Diese Situation wird im Geschäftsjahr 2015 weiter anhalten.

Somit erwartet der Einhell-Konzern im angestammten Einhell-Geschäft eine wiederum herausfordernde Entwicklung der Umsätze. Dennoch sollten die positiven Tendenzen in einigen Märkten verbunden mit hohen Vertriebsanstrengungen und der Einführung sehr attraktiver Produktneuheiten wie z. B. Power X-Change zu einer Umsatzsteigerung in 2015 führen.

Unter Berücksichtigung dieser Umstände und unter Hinzuziehung der Umsätze der kwb sowie der Umsätze der Ozito Industries Pty Ltd erwartet der Konzern eine leichte Erhöhung der Umsätze auf ca. 420 Mio. EUR.

Hinsichtlich der Ertragskraft geht der Einhell-Konzern davon aus, dass die Rendite vor Steuern in einem Bereich von 2,0 % bis 2,5 % liegen könnte. Dies wäre eine Rendite, die über derjenigen des Vorjahres liegt und die maßgeblich durch höhere Umsätze und den Erfolg bei der Beseitigung bzw. Verbesserung der Verlustsituation einzelner Tochtergesellschaften beeinflusst wird.

Für das Jahr 2015 erwartet der Einhell-Konzern für die beiden Divisionen folgende Umsatz- und Ergebnisentwicklung:

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in Mio. EUR 2015
Umsatz Rendite
--- --- ---
Werkzeuge 258 2 % - 2,5%
Garten & Freizeit 162 2 % - 2,5%
420 2 % - 2,5%

9.7 Vorausschauende Aussagen, Annahmen, Unsicherheiten und Schätzverfahren

Die Ausführungen des Lageberichts und Konzernlageberichts der Einhell Germany AG und des Einhell-Konzerns enthalten zukunftsgerichtete und vorausschauende Aussagen. Diese sind stets mit Unsicherheiten behaftet und basieren auf Schätzungen und Annahmen, die getroffen werden müssen, um zu einer Planaussage zu kommen. Der Einhell-Konzern weist darauf hin, dass Annahmen und Schätzungen, die sich auf die Zukunft beziehen, sich im Nachhinein als unzutreffend erweisen können.

Einhell lässt bei Prognosen unter Unsicherheit größte Sorgfalt hinsichtlich der gemachten Annahmen walten. Dennoch lässt sich das Risiko von Fehleinschätzungen nicht ausschließen.

Um die Planungs- und Prognoseunsicherheiten bei der Planung der Geschäftszahlen möglichst zu beherrschen, geht Einhell wie folgt vor. Einhell plant zunächst die Umsätze. Diese werden je Konzerngesellschaft auf Business Unit-Ebene ("Werkzeuge" und "Garten") sowie zusätzlich detailliert nach Artikelgruppe geplant. Zusätzlich werden die Umsätze auf Kundengruppe geplant und mit der Planung nach Artikelgruppen plausibilisiert und abgestimmt. In gleicher Weise erfolgt eine Planung der Rohertragsmargen je Konzerngesellschaft auf Business Unit-, Artikelgruppen- und Kundengruppenebene.

Abgeleitet aus der Umsatzplanung werden die Kosten je Kostenart und je Kostenstelle bzw. je berichtende Einheit detailliert geplant. Die Kosten werden anhand der Vorjahreszahlen plausibilisiert und anhand der Relation zu den Nettoumsätzen auf Angemessenheit hin überprüft. Dabei werden spezifische Annahmen zu Veränderungen bei den Kosten getroffen, wie z. B. Lohnkostensteigerungen oder Frachtkostenveränderungen. Allgemeine Unsicherheiten betreffend Marktentwicklung, Preisentwicklung wichtiger Rohstoffe oder die Entwicklung anderer wichtiger Kostenkategorien werden unter dem Grundsatz kaufmännischer Vorsicht eingeschätzt und geplant.

Landau a. d. Isar, 26. März 2015

Einhell Germany AG

Der Vorstand

Andreas Kroiss

Jan Teichert

Dr. Markus Thannhuber

Bericht des Aufsichtsrats

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

im nachfolgenden Bericht möchten wir, der Aufsichtsrat der Einhell Germany AG, Sie über unsere Tätigkeit im Geschäftsjahr 2014 informieren. Auch im Jubiläumsjahr "50 Jahre Einhell" haben wir uns eingehend mit der operativen und strategischen Entwicklung Ihres Unternehmens befasst.

Beratung und Überwachung

Im Geschäftsjahr 2014 hat der Aufsichtsrat der Einhell Germany AG den Vorstand gemäß Aktiengesetz sowie der Satzung der Gesellschaft kontinuierlich überwacht und beraten. Es fanden vier ordentliche Aufsichtsratssitzungen statt. Das Gremium ließ sich regelmäßig sowohl während der Aufsichtsratssitzungen als auch außerhalb dieser vom Vorstand in schriftlicher und mündlicher Form über die geschäftliche und finanzielle Lage der Gesellschaft sowie die strategische Ausrichtung des Unternehmens informieren. Dank der ausgezeichneten Informationsbereitstellung konnten wir als Aufsichtsrat unsere Funktion zur Überwachung und beratenden Unterstützung des Vorstands im vollen Umfang erfüllen. Es gab keine Interessenskonflikte von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern, die dem Aufsichtsrat gegenüber unverzüglich offenzulegen waren und über die die Hauptversammlung zu informieren wäre.

Am 10. April 2014 traf sich der Aufsichtsrat zu seiner ersten Sitzung. Als ersten Tagesordnungspunkt stellte der Vorstand dem Aufsichtsrat den Jahresabschluss der Einhell Germany AG und den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2013 vor und erläuterte alle wesentlichen Finanzkennzahlen des Konzerns. Im Anschluss daran berichteten die Abschlussprüfer der KPMG ausführlich über deren Prüfungsauftrag und die Schwerpunkte der Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses 2013. Anschließend stellte der Aufsichtsrat den Jahresabschluss 2013 sowie den Konzernabschluss mit dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 fest. Es wurde entschieden, der Hauptversammlung am 11. Juni 2014 vorzuschlagen, für das Geschäftsjahr 2013 eine Dividende von 0,40 Euro je Vorzugsaktie und 0,34 Euro je Stammaktie auszuschütten. Als weiteren Punkt der Sitzung erläuterte der Vorstand die Geschäftsentwicklung des Einhell-Konzerns per Februar 2014.

In der zweiten Aufsichtsratssitzung am 11. Juni 2014 wurde vor allem die Geschäftsentwicklung des Einhell-Konzerns per April 2014 besprochen. Der Vorstand erläuterte die Geschäftszahlen ausführlich und zeigte vor diesem Hintergrund die wirtschaftlichen Ziele für das weitere Jahr 2014 auf. Dabei wurden auch die Themen Kostenreduzierung und strategische Weiterentwicklung des Konzerns intensiv diskutiert. Außerdem wurde der Aufsichtsrat über die Prüfungsankündigung der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) informiert.

Die dritte Aufsichtsratssitzung fand am 18. September 2014 statt. Dabei stellte der Vorstand das angestrebte Regionalmanagementkonzept vor. Vorstand und Aufsichtsrat diskutierten ausführlich sowohl die Notwendigkeit als auch die Ausgestaltung des Konzepts. Anschließend informierte der Vorstand das Gremium über den aktuellen Status der Akquisition der Ozito Industries Pty Ltd. Dabei wurden vor allem die aktuelle Geschäftsentwicklung der Gesellschaft und die voraussichtliche Entwicklung in den nächsten Jahren besprochen. Als letzter Punkt wurde die Geschäftsentwicklung des Einhell-Konzerns per Juli 2014 intensiv erörtert.

Die vierte Sitzung 2014 fand am 18. Dezember 2014 statt. Hier wurden zunächst die Geschäftszahlen des Einhell-Konzerns für September und Oktober 2014 vom Vorstand ausführlich erläutert. Anschließend wurden die Planungen für das Jahr 2015 sowohl für die Einzelgesellschaften als auch den Konzern vom Vorstand umfassend vorgestellt. Die Planungen wurden im Anschluss ausführlich mit den Aufsichtsräten diskutiert. Dabei wurde sehr ausführlich auf die Gesellschaften eingegangen, die den Konzern in den letzten Jahren durch Verluste belastet haben. Hinsichtlich der Investitionsplanungen erläuterte der Vorstand die geplanten Investitionen in ein neues Gebäude der iSC sowie die damit zusammen hängenden Brandschutzmaßnahmen. Im Anschluss daran stellte der Vorstand zusammen mit weiteren Verantwortlichen die konkretisierten Rahmenbedingungen für das Regionalmanagementkonzept vor.

In den Aufsichtsratssitzungen 2014 waren stets alle Mitglieder vollzählig anwesend.

Corporate Governance

Die Corporate Governance wurden durch Vorstand und Aufsichtsrat überprüft. Eine aktualisierte Entsprechenserklärung wurde beschlossen, die auch im Corporate-Governance Bericht abgedruckt ist. Die Einhell Germany AG entspricht sämtlichen gesetzlichen Vorschriften und ganz überwiegend, mit wenigen Ausnahmen, auch den Empfehlungen und Anregungen des Deutschen Corporate Governance Kodex.

Auch im Geschäftsjahr 2014 überprüfte der Aufsichtsrat die Vergütung der Vorstandsmitglieder. So wurden insbesondere die Vergütungsbestandteile daraufhin überprüft, ob sie in einem angemessenen Verhältnis zu den Aufgaben und Leistungen des jeweiligen Vorstandsmitglieds sowie zur Lage der Gesellschaft stehen. Dem Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) wird beim Einhell-Konzern entsprechend Rechnung getragen.

Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der Einhell Germany AG und der Konzernabschluss sowie der Lagebericht der Einhell Germany AG und der Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2014 einschließlich der ihnen zugrunde liegenden Buchführung sind durch den von der Hauptversammlung gewählten Abschlussprüfer, der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.

Sowohl die Unterlagen zu den Abschlüssen als auch die Prüfungsberichte des Abschluss- und Konzernabschlussprüfers wurden allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vorgelegt.

Die Prüfung und Besprechung dieser Unterlagen erfolgte in der Aufsichtsratssitzung vom 10. April 2014. Der Vorstand erläuterte uns dabei die von ihm aufgestellten Finanzberichte ausführlich.

An der Sitzung haben auch Vertreter des Abschlussprüfers teilgenommen und den Aufsichtsrat über die Ergebnisse ihrer Prüfung und über ihre Prüfungsschwerpunkte informiert.

Die Vertreter des Abschlussprüfers bestätigten, dass das vom Vorstand eingerichtete Risikomanagementsystem geeignet ist, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Es wurden keine wesentlichen Schwächen des internen Kontrollsystems und Risikomanagementsystems bezogen auf den Rechnungslegungsprozess festgestellt. Während der Abschlussprüfung wurden keine Tatsachen bekannt, die der Entsprechenserklärung von Vorstand und Aufsichtsrat widersprechen.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der Einhell Germany AG sowie den Konzernabschluss und den Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns gebilligt. Damit sind der Jahresabschluss und der Konzernabschluss der Einhell Germany AG festgestellt.

Der Mitglieder des Aufsichtsrats danken dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren persönlichen Beitrag im Geschäftsjahr 2014.

Landau a. d. Isar, im April 2015

Josef Thannhuber, Vorsitzender des Aufsichtsrates

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der Einhell Germany AG, Landau a. d. Isar, aufgestellten Konzernabschluss bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung, Konzern-Kapitalflussrechnung und Konzernanhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

München, den 26. März 2015

**KPMG AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Waubke, Wirtschaftsprüfer

Heipertz, Wirtschaftsprüfer