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Deutsche Lufthansa AG — M&A Activity 1997
Mar 12, 1997
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M&A Activity
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News Details
Ad-hoc | 12 March 1997 17:14
Ad hoc-Service: Deutsche Lufthansa AG
—————————————————————— Ad hoc-Service: Deutsche Lufthansa AG Mitteilung gemäß Paragraph 15 WpHG übermittelt von der DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich. —————————————————————————— Ad-hoc-Mitteilung gemäß § 15 Wertpapierhandelsgesetz Lufthansa-Aufsichtsrat: Neuordnung Lauda-Beteiligung zugestimmt – Vorläufige Ergebniszahlen 1996 zur Kenntnis genommen – Neue Konzernstruktur gebilligt Der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG hat in seiner Sitzung am 12. März 1997 einige weitreichende Beschlüsse gefaßt. Lufthansa ändert Beteiligung an Lauda Air Der Aufsichtsrat stimmte zu, die Beteiligung an der österreichischen Lauda Air von bisher 39,7 Prozent auf nunmehr 20 Prozent des Aktienkapitals zu verringern. Die freiwerdenden Anteile werden an die Austrian Airlines verkauft. Dadurch eröffnet Lufthansa den drei österreichischen Luftverkehrsgesellschaften Austrian Airlines, Tyrolean Airways und Lauda Air die Möglichkeit, durch Konzentration auf ihre jeweiligen Stärken enger zusammenzuarbeiten. Parallel dazu überprüft Lufthansa derzeit die – im Rahmen des Wettbewerbsrechts gegebenen – Möglichkeiten der Kooperation mit den drei österreichischen Fluggesellschaften. Umsatz auf 21 Milliarden DM gesteigert – Ergebnis leicht unter Vorjahr Zur Kenntnis genommen hat der Aufsichtsrat auch das vorläufige Ergebnis des Geschäftsjahres 1996. Danach hat der Lufthansa Konzern 1996 den Umsatz um rund fünf Prozent auf knapp 21 Milliarden DM steigern können. Die Verkehrserlöse nahmen um 4,5 Prozent auf 18,5 Milliarden DM zu und lagen damit deutlich über der Zunahme der Passagierzahlen, die, wie bereits früher gemeldet, 1996 ein Plus von 1,7 Prozent erreichten. Nach ebenfalls noch vorläufigen Zahlen liegt das Vorsteuerergebnis 1996 – wie erwartet – rund 10 Prozent unter dem Vorjahr. 1995 hatte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 756 Millionen DM erreicht. Neben einem schwachen Inlandsmarkt im Passagegeschäft und einem weiteren Preisverfall in der Fracht machten hohe Kerosinpreise in der zweiten Jahreshälfte die wesentliche Belastung des Jahres 1996 aus. Insgesamt stiegen die Ausgaben für Flugbenzin preisbedingt um rund 320 Millionen DM. Diese Mehrbelastung konnte weitgehend durch Kostenabbau und Verbesserung der Kapazitätsauslastung aufgefangen werden. Ohne das Engagement und die Einsatzbereitschaft aller Mitarbeiter im Lufthansa Konzern wäre dies nicht möglich gewesen. Die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 1996 wird Lufthansa am 7. Mai 1997 veröffentlichen. Neue Konzernstruktur gebilligt Der Aufsichtsrat billigte zudem die neue Konzernstruktur, die einen sechsköpfigen Bereichsvorstand des Lufthansa Passagegeschäfts mit eigener Ergebnisverantwortung vorsieht. Über die Hintergründe der Neuordnung ist bereits früher berichtet worden. Lufthansa kann jetzt pünktlich zum 1. April, dem Tag, an dem die letzte Stufe der Liberalisierung des europäischen Luftraums in Kraft tritt, ihre neue Ausrichtung auf Markt und Wettbewerb umsetzen. Deutsche Lufthansa AG Investor Relations Dr. Rolf-Dieter Graß, Telefon (069) 696 – 6470, Fax (069) 696 – 90990 WPKN: 823210, Frankfurt Börsennotierung in: Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt/M., Hamburg, Hannover, München, Stuttgart 12.3.1997 Ende der Mitteilung