Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

Datron AG Annual Report 2009

Dec 15, 2010

5380_rns_2010-12-15_f3b2adda-90e7-44c9-8db3-55c3b6b30dbc.html

Annual Report

Open in viewer

Opens in your device viewer

Publication

DATRON AG

Mühltal-Traisa

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009

BILANZ zum 31. Dezember 2009

DATRON AG, Mühltal-Traisa

AKTIVA

Euro Geschäftsjahr

Euro
Vorjahr

Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.686,00 4.016,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 318.057,00 329.151,00
2. technische Anlagen und Maschinen 460,00 700,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 823.974,84 919.873,68
1.142.491,84 1.249.724,68
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 272.135,11 272.135,11
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 27.500,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.099.992,04 900.591,51
4. sonstige Ausleihungen 41.100,00 51.080,00
5. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 18.073,08 14.167,75
1.431.300,23 1.265.474,37
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.013.533,08 1.515.548,22
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 682.623,29 890.439,46
3. fertige Erzeugnisse und Waren 476.383,71 504.866,69
4. geleistete Anzahlungen 11.280,91 40.249,00
2.183.820,99 2.951.103,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.453.985,14 1.976.592,13
2. sonstige Vermögensgegenstände 152.113,10 56.356,14
1.606.098,24 2.032.948,27
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 6.758,40 (Euro 7.603,20)
III. Wertpapiere
1. sonstige Wertpapiere 150.294,02 150.383,11
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.517.876,27 2.038.980,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 300,00 4.370,00
9.049.867,59 9.696.999,98
PASSIVA
Euro Geschäftsjahr

Euro
Vorjahr

Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.550.000,00 2.550.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 54.461,12 48.929,56
2. andere Gewinnrücklagen 105.478,58 105.478,58
159.939,70 154.408,14
III. Bilanzgewinn 1.034.761,03 929.661,46
- davon Gewinnvortrag Euro 929.661,46 (Euro 0,00)
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 128.568,00 113.642,00
2. Steuerrückstellungen 332.263,94 148.522,30
3. sonstige Rückstellungen 1.734.303,13 1.462.388,50
2.195.135,07 1.724.552,80
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 554.239,92 612.779,27
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 0,00 (Euro 8.669,88)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 632.662,76 841.128,96
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 327.841,06 665.434,97
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 327.841,06 (Euro 665.434,97)
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.595.288,05 2.219.034,38
3.110.031,79 4.338.377,58
- davon gegenüber Gesellschaftern Euro 127.819,61 (Euro 136.209,69)
- davon aus Steuern Euro 71.923,99 (Euro 111.492,71)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 1.424.914,28 (Euro 2.039.016,66)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren Euro 170.373,77 (Euro 180.017,72)
9.049.867,59 9.696.999,98

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2009 bis 31.12.2009

DATRON AG, Mühltal-Traisa

Geschäftsjahr Vorjahr

Euro
Euro Euro %
--- --- --- --- ---
1. Umsatzerlöse 14.698.742,60 101,63 18.109.293,93
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 236.299,14 1,63 59.606,85
3. Gesamtleistung 14.462.443,46 100,00 18.049.687,08
4. sonstige betriebliche Erträge
a) ordentliche betriebliche Erträge
aa) sonstige ordentliche Erträge 118.178,05 81.607,18
b) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 37.953,43 203.583,76
c) sonstige Erträge im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 220.095,13 19.171,49
376.226,61 2,60 304.362,43
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 6.208.896,72 7.399.270,05
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 98.772,56 358.092,68
6.307.669,28 43,61 7.757.362,73
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.888.537,92 4.594.473,73
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 769.877,11 585.095,86
4.658.415,03 32,21 5.179.569,59
- davon für Altersversorgung Euro 44.082,51 (Euro 19.644,25)
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 143.208,40 0,99 101.914,04
8. sonstige betriebliche Aufwendungen
a) ordentliche betriebliche Aufwendungen
aa) Raumkosten 642.310,67 659.407,82
ab) Versicherungen, Beiträge und Abgaben 149.844,68 129.902,47
ac) Reparaturen und Instandhaltungen 30.208,94 47.131,56
ad) Fahrzeugkosten 219.641,70 192.467,69
ae) Werbe- und Reisekosten 601.154,59 587.355,30
af) Kosten der Warenabgabe 915.433,19 1.024.244,52
ag) verschiedene betriebliche Kosten 825.425,12 1.331.483,43
b) Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 98.796,16 160.417,27
c) Verluste aus Wertminderungen oder aus dem Abgang von Gegenständen des Umlaufvermögens und Einstellungen in die Wertberichtigung zu Forderungen -563,06 5.536,45
d) sonstige Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 8.181,12 90.731,88
3.490.433,11 24,13 4.228.678,39
9. Erträge aus Beteiligungen 0,00 0,00 236.591,61
- davon aus verbundenen Unternehmen Euro 0,00 (Euro 236.591,61)
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 47.900,53 0,33 0,00
11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 128.921,59 0,89 108.427,43
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 109.518,85 0,76 94.842,55
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 306.247,52 2,12 1.336.701,25
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 186.794,54 345.310,91
15. sonstige Steuern 8.821,85 10.881,48
195.616,39 1,35 356.192,39
16. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00 0,00 1.917,84
17. Jahresüberschuss 110.631,13 0,76 978.591,02
18. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 929.661,46 6,43 0,00
19. Einstellungen in Gewinnrücklagen
a) in die gesetzliche Rücklage 5.531,56 0,04 48.929,56
20. Bilanzgewinn 1.034.761,03 7,15 929.661,46

Anlagenspiegel

Datron AG, Mühltal-Traisa

Anschaffungskosten
01.01.2009

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
31.12.2009

EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 164.960,19 18.373,16 183.333,35
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 164.960,19 18.373,16 0,00 183.333,35
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 349.314,66 349.314,66
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.200,00 1.200,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.097.115,48 129.685,45 98.413,05 2.128.387,88
Summe Sachanlagen 2.447.630,14 129.685,45 98.413,05 2.478.902,54
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen 272.135,11 272.135,11
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 27.500,00 27.500,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 900.591,51 199.400,53 1.099.992,04
5. Sonstige Ausleihungen 51.080,00 9.980,00 41.100,00
6. Rückdeckungsansprüche 14.167,75 3.905,33 18.073,08
Summe Finanzanlagen 1.265.474,37 203.305,86 37.480,00 1.431.300,23
Summe Anlagevermögen 3.878.064,70 351.364,47 135.893,05 4.093.536,12
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2009

EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr

EUR
Abgänge

EUR
31.12.2009

EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 160.944,19 4.703,16 165.647,35
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 160.944,19 4.703,16 0,00 165.647,35
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20.163,66 11.094,00 31.257,66
2. Technische Anlagen und Maschinen 500,00 240,00 740,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.177.241,80 127.171,24 1.304.413,04
Summe Sachanlagen 1.197.905,46 138.505,24 0,00 1.336.410,70
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
6. Rückdeckungsansprüche 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.358.849,65 143.208,40 0,00 1.502.058,05
Buchwerte
31.12.2009

EUR
31.12.2008

EUR
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.686,00 4.016,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 17.686,00 4.016,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 318.057,00 329.151,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 460,00 700,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 823.974,84 919.873,68
Summe Sachanlagen 1.142.491,84 1.249.724,68
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen 272.135,11 272.135,11
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 27.500,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.099.992,04 900.591,51
5. Sonstige Ausleihungen 41.100,00 51.080,00
6. Rückdeckungsansprüche 18.073,08 14.167,75
Summe Finanzanlagen 1.431.300,23 1.265.474,37
Summe Anlagevermögen 2.591.478,07 2.519.215,05

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.-31.12.2009

DATRON AG, In den Gänsäckern 5, 64367 Mühltal-Traisa

Im Rahmen des Formwechsels der Datron-Electronic GmbH in die DATRON AG war das Vorjahr in 2 Rumpfgeschäftsjahre aufzugliedern. Die nachstehenden Zahlenangaben zum Vorjahr beziehen sich auf das Rumpfgeschäftsjahr vom 01.04.2008 bis 31.12.2008. Die Angaben sind daher nur für Bilanzzahlen vergleichbar, bei den Zahlenvergleichen der Gewinn- und Verlustrechnung ist der verkürzte Vorjahreszeitraum von 9 Monaten zu beachten.

A. AKTIVSEITE DER BILANZ

1. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagegitter zu entnehmen. Dort ist auch die Abschreibung des laufenden Geschäftsjahres in einer Gliederung des Anlagevermögens in entsprechender Aufgliederung angegeben.

§ 268 Abs. 2 HGB
2. Der Bestand an Gebäuden, Geräten und Einrichtungen hat sich auf € 1.142.491,84 erhöht (VJ € 1.249.724,98)

§ 265 Abs. 2 Satz 2 HGB
3. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um die planmäßige Abschreibung, bewertet. Es wurde hauptsächlich die degressive AfA-Methode angewendet. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen.

§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB
4. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden im Geschäftsjahr als Sammelposten erfasst und gem. § 6 Abs. 2 EStG mit 20 % abgeschrieben.

§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB
5. Bei der Ermittlung der Bestände wurden die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten berücksichtigt. Die Bewertung steht im Einklang mit R 33 Abs. 1 EStR. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet.

§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB
6. Die Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen sind ausgehend vom Nennwert unter Beachtung eines eventuellen Ausfallrisikos bewertet worden. Der nach Abzug der zweifelhaften Forderungen verbleibende Gesamtbetrag von € 1.466.985,14 (VJ € 1.996.578,50) wurde mit € 13.000 (= ca. 1% ) pauschal wertberichtigt.

§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB
7. Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

§ 268 Abs. 4 HGB
8. 8. Im Geschäftsjahr sind folgende Forderungsverluste entstanden und mussten abgeschrieben werden:
Galler, Andreas 67,23 €
Kühnle Techno 400,92 €
Vetter Feinmechanik GmbH 101,01 €
Kuraja, Ante 887,00 €
Jureviciaus immoné D 420,00 €
Parker Hanifin Ltd. 2.837,30 €
Leitec GmbH 456,16 €
Stuff, Walter 666,85 €

§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB

9. Die übrigen Forderungen und Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert bewertet worden.

§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB

B. PASSIVSEITE DER BILANZ

10. Das gezeichnete Kapital beträgt wie im Vorjahr € 2.550.000.

§ 265 Abs. 2 Satz 2 HGB
11. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital bis zum 23. Juni 2013 durch Ausgabe neuer Stammaktien in Form von Stückaktien gegen bar und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu € 1.275.000,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2008).
12. Die vorgetragenen Gewinne wurden dem Gewinnvortrag aus Dezember 2008 hinzugefügt und sind unter Passiva, Pos. A.III. in der körperschaftssteuerlichen Eigenkapitalgliederung aufgeführt.

§ 265 Abs. 2 Satz 2 HGB
13. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
2009 2008
RSt f. Garantieleistungen 276.977,28 € 226.647,04 €
RSt f. Urlaubsansprüche 263.130,00 € 226.000,00 €
RSt f. Berufsgenossenschaft 29.067,00 € 27.900,00 €
RSt f. Steuerberatung 8.000,00 € 5.000,00 €
RSt f. Abschlussprüfung 12.000,00 € 8.000,00 €
RSt f. Instandhaltung 0,00 € 9.287,84 €
RSt f. noch nicht berechnete Lieferungen 88.116,00 € 114.391,92 €
RSt f. Gleitzeitüberhang 837.009,85 € 816.000,00 €
RSt f. Aufbew. Von Geschäftsunterlagen 20.503,00 € 0,00 €
So. Rückstellungen 199.500,00 € 29.161,70 €
1.734.303,13 € 1.462.388,50 €

§ 285 Abs. 12 HGB

14. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von € 554.239,92 (VJ € 612.779,27), die mit privaten Grundpfandrechten und Bürgschaften voll besichert sind. Die Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren, es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von mehr als 5 Jahren.

§ 285 Nr. 1 HGB
15. Die Verbindlichkeiten aufgrund erhaltener Anzahlungen in Höhe von € 632.662,76 (VJ € 841.128,96) und aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 327.841,06 (VJ € 665.434,97) haben alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

§ 268 Nr. 5 HGB
16. Sonstige Verbindlichkeiten bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von € 1.595.288,05 (VJ € 2.219.034,38) , davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 1.424.914,28 (VJ € 2.039.016,66) und mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren € 170.373,77 (VJ € 180.017,72). Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten finanzielle Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern in Höhe von € 665.782,21 (VJ € 1.008.929,65), gegenüber Gesellschaftern in Höhe € 127.819,61 (VJ € 136.209,69), aus Darlehen in Höhe von € 666.787,31 (VJ € 855.319,50) aus Steuern € 71.923,99 (VJ € 111.492,71) und sonstigen Verpflichtungen € 62.974,93 (VJ € 107.082,83)

§ 268 Nr. 5 HGB
17. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aufgrund bestehender Verträge in Höhe von € 1.978.448 (VJ € 1.766.952) im wesentlichen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen.

§ 285 Nr. 3 HGB

C. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Die Umsatzerlöse betragen € 14.698.742,60 (VJ € 18.109.293,03) .

§ 285 Abs. 4 Nr. 2 HGB
2. Die „verschiedenen betrieblichen Kosten" setzen sich im wesentlichen wie folgt zusammen:
2009 2008
sonstige betr. Aufwendungen 47.668,18 € 25.659,34 €
Fremdleistungen u. Fremdarbeiten 329.547,47 € 592.545,83 €
Porto 36.539,69 € 32.967,19 €
Telefon, Fax, Internet 62.625,08 € 47.523,63 €
EDV-Kosten 140.476,39 € 242.395,01 €
Bürobedarf 21.263,02 € 17.714,11 €
Fortbildungskosten 14.222,80 € 19.616,98 €
Rechts- und Beratungskosten 120.128,11 € 277.936,76 €
Verschiedenes 20.435,11 € 23.757,11 €
Kantinen- und Reinigungskosten 15.114,28 € 20.642,38 €
Werkzeuge, Kleingeräte und Betriebsbedarf 17.404,99 € 30.725,09 €
825.425,12 € 1.331.483,43 €

§ 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB

3. Die Steuern von Einkommen und Ertrag in Höhe von € 262.769,88 (VJ € 345.310,91) sind wie folgt zuzuordnen:
2009 2008
Körperschaftssteuer 27.679,00 € 108.840,82 €
KöSt Nachzhlg. Vorjahre 81.518,80 € 0,00 €
Körperschaftssteuererstattung Vorjahre -19.283,18 € 0,00 €
Solidaritätszuschlag 1.522,39 € 5.986,38 €
Gewerbesteuer 41.661,00 € 155.711,00 €
Kapitalertragsteuer 20% 55.050,40 €
Kapitalertragsteuer 25% 13.767,39 € 0,00 €
Solidaritätszuschlag KöSt 20% 3.027,77 €
Solidaritätszuschlag KöSt 25% 757,14 € 0,00 €
Zinsabschlagsteuer 15.812,04 €
Solidaritätszuschlag auf Zinsabschl.St 869,50 €
GewSt-Nachzahlung Vorjahre 54.093,00 € 16,00 €
Auflösung GewSt-Rückstellung § 4/5b -14.921,00 € 0,00 €
Auflösung GewSt-Rückstellung -3,00 €
186.794,54 € 345.310,91 €
Die Steuern von Einkommen und Ertrag enthalten Nachforderungen aufgrund einer im Jahr 2009 durchgeführten Betriebsprüfung des Finanzamtes für die Jahre 2004-07 in Höhe von insgesamt € 135.611,80. Diese waren im wesentlichen bedingt durch die nachträgliche Aktivierung von Erhaltungsaufwendungen. Dies wird aufgrund der höheren Abschreibungen in den folgenden Jahren zu anteilig geringeren Steueraufwendungen führen.
4. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt € 306.247,52 (VJ € 1.336.701,25)

§ 285 Nr. 6 HGB

D. SONSTIGE ANGABEN

1.

Als Vorstände waren im Geschäftsjahr berufen:

Dr. rer. pol. Arne Brüsch. Herr Dr. Brüsch ist Vorstandsvorsitzender und im Vorstand verantwortlich für die Bereiche Finanzen, Personal und Soziales.
Dipl. Ing. Erwin Sowa. Herr Sowa ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand für die Bereiche Marketing und Vertrieb.
Dipl. Ing. Matthias Reck. Herr Reck ist Vorstand für die Bereiche Forschung, Entwicklung und Produktion.
Thorsten Müller. Herr Müller ist Vorstand für die Bereiche Dienstleistung und interne Organisation.

Der Aufsichtsrat bestand im Wirtschaftsjahr 2009 aus:

Dr. Thomas Milde, Vorsitzender, Rechtsanwalt und Notar in Darmstadt.

Manfred Krieg, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in Mühltal.

Gerhard Schulte, Diplom Ingenieur aus Mühltal.

§ 285 Nr. 10 HGB

2.

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Wirtschaftsjahr 2009 € 614.369 (VJ € 416.021. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betrugen € 7.500 (VJ € 7.500).

§ 285 Ziff. 9a HGB

3.

Mit einem Vorstandsmitglied besteht eine Darlehensvereinbarung über € 50.000, mit einer Laufzeit vom 12.03.08 bis spätestens zum 11.03.2013. Dieses Darlehen wir jährlich mit 5,0 % verzinst. Sondertilgungen von jährlich bis zu € 10.000 sind möglich, der Betrag ist mit den Firmenanteilen des Darlehensnehmers abgesichert. Der Darlehensbetrag beträgt zum Stichtag 31.12.09 € 40.000. Einem weiteren Vorstandmitglied wurde im September 09 ein Gehaltsvorschuss in Höhe von € 20.000 ausgezahlt, mit monatlicher Tilgung von € 2.000. Der Vorschussbetrag beträgt zum Stichtag 31.12.09 € 14.000.

§ 285 Ziff. 9 c

4.

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter betrug im Jahr 2009: 124 Mitarbeiter incl. 8 Auszubildende (VJ 125 / 7),

§ 285 Nr. 7 HGB

5.

Ein Beteiligungsverhältnis besteht mit den nachfolgend aufgeführten Firmen:

Datron-Technology UK Ltd.,Kiln Farm6, Potters Lane/MK 11 3HE

Milton Keynes — Groß-Britannien

§ 285 Nr. 11 iVm § 286 Abs. 3 HGB

Die Befreiung nach § 293 Abs. 1 HGB findet Anwendung.

Mühltal, den 31. März 2010

Dr. rer.pol. Arne Brüsch, Vorstandsvorsitzender (CEO)

Lagebericht zum 31.12.2009

der DATRON AG

1. Geschäftsverlauf (§ 289 Abs.1 HGB)

Der Ende 2008 mit hoher Geschwindigkeit und bisher ungekannter Deutlichkeit eingetretene Abschwung in der Weltwirtschaft hat in der ersten Jahreshälfte 2009 in gewissen Märkten fast zu einem Stillstand der Investitionstätigkeit geführt. Um so erfreulicher ist es, dass die DATRON AG bei einem geplanten Zielumsatz von 12,5 Mio € für 2009 einen tatsächlichen Umsatz in Höhe von 14,7 Mio € erreichen konnte. Die Umsatzverteilung stellt sich wie folgt dar, wobei der Vergleichszeitraum die zwei Rumpfgeschäftsjahre 2008 beinhaltet:

Mit unserem Hauptumsatzträger, den CNC-Maschinen, konnten wir einen Umsatz von 8,7 Mio. € erzielen. Für diesen Erfolg mit entscheidend war die neue Maschinengeneration M10 Pro sowie der erfolgreiche Einstieg in den Dentalmaschinensektor.

Die stark mit den CNC-Maschinenumsätzen verbundenen Produktgruppen CNC-Werkzeuge und der Service waren in dem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld ein erfreulicher Umsatzträger. In beiden Produktgruppen ist der wachsende Anspruch der Kunden im Bereich der Fertigungsqualität und der Maschinenverfügbarkeit ein treibender Faktor des Wachstums. Bei den CNC-Werkzeugen konnten durch Internet-Marketing und Web-Shop viele Neukunden gewonnen werden. Mit der Erweiterung des Spektrums der angebotenen Zerspanungswerkzeuge für die Hartbearbeitung und die Grünkeramikbearbeitung wurde das Vermarktungspotenzial weiter ausgebaut. Zusammen mit dem immer wichtiger werdenden Bereich der Lösung von höheren technologischen Anforderungen aus allen Märkten innerhalb des DATRON-Technologiezentrums und der Schulungen macht der Bereich Dienstleistung und Handel nun einen Anteil von etwa 34 % am Gesamtumsatz aus.

Der Bereich der Dosieranlagen hat inzwischen einen Anteil von 7 % am Umsatz. DATRON hat weiter in die zukunftsträchtigen Märkte der präzise aufgetragenen Kleb- und Dichtstoffe investiert. In 2009 konnten erneut namhafte Kunden gewonnen werden, so dass in wichtigen Abnehmerbranchen die Basis für weiteres Wachstum in diesem Produktsegment gelegt wurde.

Der firmenweite Exportanteil lag bei rund 34 %. Zu den wichtigsten Absatzländern gehörten in 2009: USA, Russland, Italien, Schweiz, Niederlande, Frankreich, Schweden, Spanien und Österreich. In insgesamt 19 Ländern wurden Projekte mit nennenswertem Umfang abgeschlossen.

Im Bereich Marketing wurden die Aktivitäten mit dem Ziel einer höheren Bekanntheit und Stärkung der Marke "DATRON" weiter erhöht. Ein Schwerpunkt wurde auf die Kommunikationsmedien Internet, Industriedesign und Multimedia gelegt. Es konnten insgesamt ca. 80 % mehr Neukontakte gewonnen werden. DATRON war in 2009 auf insgesamt 10 Inlandsmessen und 19 Auslandsmessen vertreten. Auch wenn hier die Besucherzahlen deutlich niedriger waren als in den Vorjahren, konnten konkrete Kontakte geknüpft werden.

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage (§289 Abs.1 HGB)

Aufgrund der Umwandlung der DATRON-Electronic GmbH in die DATRON AG war das Vorjahr in zwei Rumpfgeschäftsjahre aufgegliedert. Die nachstehenden Zahlenangaben zum Vorjahr beziehen sich immer auf das Kalenderjahr 2008 und weisen die beiden Rumpfgeschäftsjahre kumuliert aus.

Die Gesamtleistung reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 8.435 (- 37 %) und der Roherlös reduzierte sich entsprechend um T€ 5.254 (- 38 %).

Die Materialquote liegt bei 43 %. Das Prinzip der Gleichteilefertigung und der modularen Bauweise trägt dabei im Hinblick auf Fertigungsoptimierung und Kostenreduzierung immer mehr Früchte und wird auch in den nächsten Berichtszeiträumen konsequent fortgeführt werden.

Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.063 (- 25 %) reduziert, im Wesentlichen dadurch bedingt, dass das Unternehmen zwischen März und November kurzarbeiten ließ (10 % - 50 %). Dadurch gelang es, die Zahl der fest angestellten Mitarbeiter (m/w) unverändert auf 100 zu halten (Vollzeitäquivalente; darunter 8 Auszubildende). In Relation zum Umsatz liegt die Personalquote mit 31 % auf dem erfreulichen Vorjahresniveau und unter den allgemeinen Vergleichswerten des VDMA. Die im Bereich der Produktion und des Einkaufs im Vorjahr beschäftigten Zeitarbeitskräfte wurden nicht weiter eingesetzt.

Im Bereich der Sonstigen Betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich die Fremdleistungen um T€ 263 (- 44 %). Dies wurde unter anderem dadurch erreicht, dass bislang extern vergebene Dienstleistungen auf interne Kapazitäten verteilt wurden.

Der Vertriebsprovisionsaufwand ging analog der Umsatzentwicklung auf T€ 688 (- 20 %) zurück.

Im Bereich der Raumkosten und Instandhaltungen ergab sich wegen Abschluss der Umbau- und Renovierungsmaßnahmen ein Rückgang von T€ 182 (- 21 %). Mit der Fertigstellung des neu errichteten Technologiezentrums wurde eine Investition in die Zukunft getätigt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich durch konsequente Kostenkontrolle um T€ 857 (- 10 %) reduziert.

Insgesamt können wir für den Berichtszeitraum ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von T€ 306 und einen Jahresüberschuss von T€ 111 ausweisen.

Das Anlagevermögen erhöhte sich um T€ 166 (+ 13 %), im Wesentlichen durch den Ankauf von Wertpapieren.

Das Umlaufvermögen reduzierte sich um T€ 672 (- 9 %), resultierend aus dem Abbau von Vorräten (-T€ 767 / - 26 %) und der Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (-T€ 530 / - 27 %) bei gleichzeitigem Anstieg der Liquiden Mittel (+ T€ 479 / + 23 %) und der sonstigen Vermögensgegenstände (+ T€ 146 / + 103 % ).

Die Rückstellungen erhöhten sich um T€ 546 (+32%). Die wesentlichen Rückstellungen betreffen Personal und Steuern.

Die Verbindlichkeiten reduzierten sich um T€ 1.183 (- 28 %). Dies beinhaltet im wesentlichen den Rückgang der Verbindlichkeiten aus Gehältern und Sozialabgaben und gegenüber Personal (- T€ 503 / - 41 %), aus dem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (- T€ 338 / - 51 %) sowie bei den sonstigen Verbindlichkeiten.

Insgesamt reduzierte sich die Bilanzsumme auf T€ 9.050 (- T€ 602 / - 6 %).

3. Voraussichtliche Entwicklung sowie Chancen und Risiken (§289 Abs.1 S.4 HGB)

Nachdem das Jahr 2009 für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau als das seit Jahrzehnten schlechteste Jahr erklärt wurde, prognostiziert der VDMA für 2010 eine Konsolidierung auf niedrigem Niveau, wobei die Impulse für diese leicht positive Entwicklung aus dem Ausland gesehen werden.

Aufgrund der hohen Kunden- und Marktdurchdringung sowie der Marktführerschaft in interessanten und wachstumsträchtigen Nischenmärkten, die wir weiter halten und ausbauen wollen, können wir trotz der verhaltenen externen Marktprognosen optimistisch auf die Zukunft bauen und planen in 2010 ein Umsatzwachstum größer 20 %. Dank einer global aufgestellten Vertriebsorganisation sind wir in der Lage, unsere Produktstrategien zeitnah an die jeweiligen Marktbedürfnisse anzupassen. DATRON zeichnet sich aus durch einen hohen Innovationsgrad der am Kundennutzen ausgerichteten Produkte und Prozesse. Ergänzt um die enge, hoch qualifizierte Kundenbetreuung ist dies die Basis für unsere extrem hohe Kundenzufriedenheit. Durch die enorme interne Veränderungsbereitschaft und die schnelle Anpassung an neue Märkte in allen Arbeitsbereichen und nicht zuletzt durch eine hoch motivierte und qualifizierte Mannschaft sieht sich DATRON gut gerüstet für die Zukunft.

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des WJ 2009 (§289 Abs.2 N.1 HGB)

- Keine —

5a. Risikomanagementziele (§289 Abs.2 N. 2a HGB)

Ein zentrales Anliegen ist die unternehmensweite Risikobegrenzung, auf die wir — gerade vor dem Hintergrund von Insolvenzgefahren als typisch nachlaufender Wirtschaftsindikator — großen Wert legen. Mit den Instrumentarien des Risikomanagements werden Risiken identifiziert, klassifiziert, systematisch überwacht, gesteuert und minimiert. Unserem Forderungsmanagement räumen wir höchste Priorität ein. Dies hat schon im Geschäftsjahr 2009 dazu geführt, dass wir einerseits den Bestand an ausstehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weiter reduzieren konnten ( - 27 % ) und andererseits die Forderungsausfälle auf sehr niedrigem Niveau gehalten werden konnten ( T€ 6 ). Die regelmäßige Forderungsbestands- und Forderungsstrukturanalyse sind die Basis für unsere sehr geringen Forderungsausfälle. Währungsrisiken bestehen grundsätzlich nicht, da unsere Geschäfte weltweit in Euro fakturiert werden. Wir wollen uns auch in Zukunft auf die weitere Optimierung des Risikomanagements konzentrieren.

5b. Preisänderungs-, Ausfall- und Lieferisiken (§289 Abs.2 N. 2b HGB)

Die mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung einhergehende Verschärfung des Wettbewerbs hat eine deutliche Erhöhung des Preis- und Margendrucks zur Folge. Auch auf Lieferantenebene sind diese Auswirkungen deutlich spürbar. Wir haben bereits im Jahr 2009 begonnen, unsere Zuliefererbasis zu vergrößern, um unsere eigene jederzeitige Lieferfähigkeit zu gewährleisten. Wir überprüfen außerdem regelmäßig die Bonität unserer A Lieferanten.

6. Forschung und Entwicklung

Im Jahr 2009 konnten wir die Marktreife der neuen Maschinengeneration M10 Pro erreichen, die mit gesteigerter Bearbeitungsgeschwindigkeit und -genauigkeit den Kunden erhebliche Produktivitätsvorteile bietet. Darüber hinaus gelang der erfolgreiche Einstieg in den Dentalmaschinensektor. Mit neu entwickelten Technologien insbesondere der Titan-, Edelstahl- und Keramikbearbeitung wurde die Basis für das Erschließen neuer Märkte wie z. B. der Medizintechnik geschaffen. Auf Basis der Grundlagenarbeiten im Jahr 2009 zu den Themen neue Maschinengeneration "Pro" und der neuen Steuerungsgeneration werden in 2010 weitere Maschinen-Neuheiten folgen.

Mühltal, den 31. März 2010

Dr. rer.pol. Arne Brüsch, Vorstandsvorsitzender ( CEO)

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DATRON AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Rodgau, 01. April 2010

Horst Zang, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates an die Hauptversammlung

1.

Der Aufsichtsrat bestand während des gesamten Geschäftsjahres vom 01.01.2009 bis 31.12.2009 aus den Mitgliedern Dr. Thomas Milde (Vorsitzender), Manfred Krieg (Stellvertretender Vorsitzender) und Gerhard Schulte.

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2009 Aufsichtsratssitzungen in der vom Gesetz und der Satzung vorgeschriebenen Anzahl durchgeführt

2.

Der Aufsichtsrat hat aufgrund regelmäßiger schriftlicher und mündlicher Berichterstattung die Geschäftsführung des Vorstands während des Geschäftsjahres 2009 überprüft. Der Aufsichtsrat hat ferner den Jahresabschluss für dieses Geschäftsjahr, den Lagebericht und den Bericht des Abschlussprüfers, der einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk enthält, geprüft, nachdem der Abschluss mündlich durch den Vorstand nochmals erläutert wurde. Er hat den Jahresabschluss in seiner Sitzung vom 27.05.2010 gebilligt und damit festgestellt.

3.

Der Aufsichtsrat schließt sich hinsichtlich der Verwendung des Bilanzgewinns dem Vorschlag des Vorstands an, der folgende Komponenten enthält:

Ausschüttung an die Aktionäre: 255.000,00 €
Einstellung in die Gewinnrücklage: 637.500,00 €
Vortrag auf neue Rechnung: 142.261,03 €

Darmstadt, 10.06.2010

Dr. Thomas Milde, Aufsichtsratsvorsitzender