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Coreo AG Interim / Quarterly Report 2006

Jun 30, 2006

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Interim / Quarterly Report

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Halbjahresbericht 2006

Inhalt

Brief an die Aktionäre
Überblick
Neue Beteiligungen
NanoDynamics Corporation – Ein Name ist Programm 5-6
Nanosys Incorporated – Synthese mit System 7-8
Portfoliounternehmen 9-17
Arryx Incorporated 9
BioMicro Systems Incorporated 10
ItN Nanovation AG 11
Lumiphore Incorporated 12
MagForce Nanotechnologies AG 13
NanoFocus AG 14
NanoOpto Corporation 15
NaturalNano Incorporated 16
Obducat AB 17
Abschluss 18-20
Bilanz 18-19
Gewinn-und Verlustrechnung 20

Liebe Aktionärinnen, liebe Aktionäre, sehr geehrte Damen und Herren,

Marco Beckmann, Vorstand der Nanostart AG

die Qualität einer Investmentgesellschaft wird nicht nur an den Unternehmen sichtbar, an denen sie sich beteiligt, sondern ebenso daran, wie sie gewinnbringend ihren Exit vollzieht. Anfang Januar 2006 hat die Nanostart AG genau das getan. Erstmals in unserer Unternehmensgeschichte haben wir Anteile an zwei Portfolio-Unternehmen veräußert: Eine erfolgreiche und ertragreiche Premiere!

Unsere Portfolio Division hat die Positionen an der Arrowhead Research Corporation sowie an der Integral Vision Incorporated komplett verkauft. So hat das Geschäftsjahr 2006 für die Nanostart AG so erfolgreich und ereignisreich begonnen, wie das Geschäftsjahr 2005 schloss.

Ende Juni teilte der amerikanische Konzern Haemonetics Incorporated mit, dass er unsere Beteiligung Arryx komplett übernehmen wird. Haemonetics ist ein an der New York Stock Exchange gehandelter Medizintechnik-Hersteller, der gegenwärtig mit 1,3 Milliarden US-Dollar bewertet wird. Die Transaktion, die im zweiten Halbjahr 2006 abgeschlossen wird, ist ein bemerkenswertes Beispiel wie attraktiv unsere Beteiligungen auch von Industrieunternehmen eingeschätzt werden. Für uns eine gute Bestätigung, das wir mit unserem bisherigen Auswahlprozess auf die richtigen Unternehmen im jungen Nanotechnologie-Sektor gesetzt haben.

Doch der Stillstand ist der Feind des Erfolgs. Im ersten Halbjahr 2006 engagierte sich die Nanostart AG bei der Nanosys Incorporated und bei der NanoDynamics Corporation. Damit sicherte sich unser Unternehmen Anteile an zwei Hochkarätern der internationalen Nanotech-Szene. Die Co-Investoren dieser beiden neuen Beteiligungen lesen sich wie das Who-is-who der internationalen Finanzszene und zeigen eindrucksvoll, dass wir mittlerweile auf Augenhöhe mit milliardenschweren Investoren erfolgsversprechende neue Beteiligungen eingehen.

Doch auch nach dem Berichtszeitraum konnten wir zahlreiche Erfolge vermelden. Mit unserer Beteiligung ItN Nanovation AG ging im Juni 2006 das erste Nanotechnologie-Unternehmen überhaupt an den Prime Standard, das Qualitätssegment der Deutschen Börse. Die mehrfach überzeichnete Emission war ein großer Erfolg, der Börsengang zählt zu den erfolgreichsten des laufenden Jahres.

Beispiele wie diese zeigen, dass wir mit der Nanostart AG auf dem richtigen Weg sind. Wir werden – gemeinsam mit unseren Partnern, den Portfoliounternehmen sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – diesen Weg weitergehen. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns als Aktionärin oder Aktionär dabei weiterhin begleiten.

Herzlichst, Ihr Marco Beckmann

Entwicklung im ersten Halbjahr 2006

Das Jahr 2006 entwickelte sich bisher erfreulich. Die wiedererwachte wirtschaftliche Dynamik in Deutschland hat zu einem positiven und optimistischen Umfeld beigetragen. Das erwartete Wachstum des BIP wurde wiederholt von verschiedenen Wirtschaftsinstituten nach oben korrigiert. Ende Juni 2006 prognostizieren etwa die Experten des Ifo-Instituts eine Steigerung des deutschen Bruttoinlandsprodukts um 1,8 Prozent. Auch die Weltwirtschaft befindet sich weiterhin in einer Expansionsphase.

Diese positive Stimmung spiegelte sich auch an den Börsen wider. Der DAX kletterte im Laufe der ersten vier Monate von etwas über 5.400 auf 6.140 Punkte. Dieser Wert markierte den Höchststand des deutschen Leitindex seit fast drei Jahren. Politische Spannungen zwischen den USA und Iran sowie eine Verschärfung des Nahostkonflikts hatten einen starke Anstieg der Rohstoff-Preise, insbesondere des Ölpreises, zur Folge.

Darüber hinaus trugen Inflationsängste und die damit verbundenen Leitzinserhöhungen, vor allem der Federal Reserve in den USA, dazu bei, dass die Börsen weltweit über alle Assetklassen hinweg stark konsolidierten.

Durch die Stimmungseintrübung an den Kapitalmärkten fiel auch der DAX innerhalb weniger Wochen auf ein Niveau von knapp 5.200 Punkten. Nach dieser scharfen Korrektur, die im Mai 2006 ihren Boden fand, stabilisierten sich die Kurse. Dieser Kurssturz hatte zur Folge, dass einige Börsengänge komplett abgesagt oder zumindest verschoben wurden.

Nach dem Einbruch im Mai erholte sich der DAX. Die Aussichten in der Gesamtwirtschaft deuten weiterhin auf Wachstum.

Für die Nanostart AG war das erste Halbjahr 2006 äußerst positiv. Das Unternehmen setzte im ersten Halbjahr 2006 seinen eingeschlagenen Expansionskurs konsequent fort. Im Bereich Portfolio Division wurden die beiden Beteiligungen Arrowhead Research Corporation und die Integral Vision Incorporated verkauft. Kurz darauf beteiligte sich die Nanostart AG an der Nanosys Incorporated. Im April erweiterte die Frankfurter Investmentgesellschaft ihr Portfolio um die NanoDynamics Incorporated.

Im Bereich Financial Services verfügt die Nanostart AG weiterhin über zwei Beratungsmandate. Sie berät den DAC Nanotech-Fonds sowie den VCH Expert NanoTech-Fonds.

Die Nanostart AG weist im ersten Halbjahr 2006 einen Jahresüberschuss von 639.691,99 Euro aus. Das Ergebnis ist damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (1.Januar 2005 – 30. Juni 2005) deutlich gestiegen. Konnte damals nur ein Jahresfehlbetrag von 151.458,57 Euro ausgewiesen werden, so ist nun ein signifikanter Jahresüberschuss (639.691,99 Euro) erwirtschaftet worden.

Zum 30 Juni beschäftigte die Nanostart AG 7 Mitarbeiter: 5 davon Vollzeit, 2 in Teilzeit.

Die Nanostart AG ist für das Gesamtjahr 2006 sehr optimistisch gestimmt und rechnet mit einem weiterhin erfreulich positiven Verlauf.

Seit April 2006 ist die NanoDynamics Incorporated neuer Bestandteil im Portfolio der Nanostart AG. Das amerikanische Unternehmen gilt als eines der hoffnungsvollsten und viel versprechendsten Firmen im Nanotechnologie-Segment. 2002 von ausgewiesenen Experten und einem erfahrenen Management-Team um den Vorstandsvorsitzenden Keith Blakely gegründet, geht die Gesellschaft mit ihrer Technologie die großen globalen Herausforderungen an.

Das Herzstück ihrer Entwicklungs- und Herstellungsprozesse bilden Nanostrukturen. Die Produkte stoßen auf großes Interesse in vielen Branchen: Energiewirtschaft, Automobilindustrie, Wasseraufbereitung, Elektronik, Verbraucherprodukte oder auch Life Sciences.

Diese Technologie wird durch die enge Zusammenarbeit verschiedener Forschungs- und Business-Einheiten wie ND Innovations, ND Materials, ND Products, MetaMateria Partners und ND Life Sciences ermöglicht. Seit ihrer Gründung in Buffalo im US-Bundesstaat New York beschreitet die NanoDynamics zügig und erfolgreich ihren Weg.

Technologie

NanoDynamics hat ein patentiertes Syntheseverfahren als Plattformtechnologie zur Herstellung nanometergroßer Metall- und Keramikpulver entwickelt. Als weitere herausragende Leistung darf ebenso gelten, dass das Unternehmen mehrwandige Kohlenstoff-Nanotubes kostengünstig herstellen kann.

Die Experten von NanoDynamics glauben, dass die zukünftige Anwendung von Nanotechnologie in großem Maße auf die kommerzielle Entwicklung von Nanomaterial angewiesen sein wird. Dazu gehören Metalle, Keramik und Verbundwerkstoffe, die auf Nanoebene produziert werden. Am Ende des Prozesses müssen diese aber zu marktgängigen Preisen und in handelsüblichen Mengen verfügbar sein. Während in anderen Fällen, neue Stoffe oft wegen hoher Kosten, mangelnder Zuverlässigkeit und Qualität nicht in neue Produkte integriert werden, hat es das hochqualifizierte NanoDynamics-Team geschafft, die neue Technologie auch in der Praxis umzusetzen.

Die Technologie sowie das Know-how von NanoDynamics sind durch über 60 Patente gesichert. Diese sind gleichzeitig Beleg für die enorme Entwicklung und Leistung, die das Unternehmen in den vergangenen 4 Jahren erbracht hat.

Produkte

Bereits heute ist NanoDynamicsmit diversen Endprodukten am Markt. So hat das Unternehmen beispielsweise Nano-Silber, unter anderem bekannt wegen seiner antibakteriellen Eigenschaften, kommerzialisiert. Nano-Silber eignet sich als Zusatzmittel für Farben und Kunststoffe ebenso, wie als Oberflächenbeschichtung. Weitere Anwendungen erschließen sich in der Elektronikindustrie, etwa als Schutzbeschichtung gegen elektromagnetische Interferenzen.

Darüber hinaus transformiert Nano-Dynamics nanoskalige Materialien und Strukturen, wie das Nano-Silber, in marktfähige Anwendungen. Diese finden Absatz in verschiedensten Industriezweigen wie Halbleiter- und Elektronikindustrie, Medizintechnik oder Energiewirtschaft. So ist die portable Brennstoffzelle ND Revolution ein konkretes Beispiel für den kommerziellen Erfolg. Dank Nanotechnologie vereint sie überragende Effizienz mit minimalem Platzbedarf und Gewicht.

Ein weiteres Beispiel ist ein von Nano-Dynamics Incorporated patentierter Golfball, der direkt aus der Forschung in die Fertigung gelangte.

Im Geschäftsfeld Innovations hat das Management sämtliche Aktivitäten aus den Bereichen Forschung und Patente zusammengefasst. Eine Verwertung durch Auslizenzierung wäre eine mögliche Option.

Management

Der Name Keith Blakely ist untrennbar mit NanoDynamics verbunden. Blakely, der auf eine außerordentlich Karriere zurückblicken kann ist der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens. In dieser Funktion hat er seine langjährige Erfahrung und seinen Elan eingebracht.

Blakely ist ein Unternehmer im positiven Sinne des Wortes. Bereits im Alter von 24 Jahren gründete er 1981 seine erste Firma ART. Dieses Technologieunternehmen wuchs in den darauf folgenden 20 Jahren zu einem der Marktführer im Bereich Advanced Materials heran. Eine Leistung, die unter anderem Blakely zu verdanken ist. Zweimal – 1979 und 1987 – wurde Blakely, der auch mehrere Patente besitzt, mit seinem Unternehmen vom R&D Magazin für das innovativste Produkt des Jahres ausgezeichnet. Neben seiner Tätigkeit bei NanoDynamics engagiert sich Keith Blakely in weiteren Gremien und Organisationen. So ist er beispielsweise Mitglied des President's Council of Industrial Advisors for the American Ceramic Society. Blakely studierte an der State University of New York in Bufallo Biologie und Psychologie.

Perspektive/Entwicklung im ersten Halbjahr 2006

Die Perspektiven für NanoDynamics sind viel versprechend. In den ersten sechs Monaten des Jahres konnte das Unternehmen mit einer Anzahl von guten Nachrichten und Meldungen aufwarten.

So verstärkte sich das Unternehmen im Laufe des Halbjahres mit mehreren renommierten Forschern. Im Februar stießen Dr. Sang Beom Lee und Dr. Lacramioara Trofin in Pittsburgh zu NanoDynamics. Gemeinsam werden Lee, nunmehr neuer Leiter der Life Science-Entwicklungs-Abteilung, und Trofin bei dem neu gegründeten Tochterunternehmen ND Life arbeiten. Der Businessplan sieht in den nächsten Jahren ein enormes Wachstumstempo vor, innerhalb von 5 Jahren soll die Mitarbeiterzahl bei 50 liegen.

Im Mai 2006 erweiterte NanoDynamics seinen Beirat. Philipp Bond, ehemaliger Unterstaatssekretär im US-Finanzministerium, wird dem Unternehmen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Insbesondere seine Erfahrungen und Kontakte in der US-Regierung sind für NanoDynamics von unschätzbarem Wert.

Bei der Arbeit im wissenschaftlichen Bereich verzeichnete NanoDynamics weitere Erfolge. So wurde ein Schlüsselpatent für die Brennstoffzellen-Technologie des Unternehmens erteilt. Das Patent beschreibt Möglichkeiten, der Herstellung und Produktion hochleistungsfähiger, äußerst effizienter Brennstoffzellen. NanoDynamics erwarb darüber hinaus exklusive Lizenzen auf 9 Patente – angemeldete bzw. bereits erteilte – von der Rutger University.

Im Bereich Materials hat NanoDynamics weitere Fortschritte erzielt und sich für die Produktion von Nano-Silber positioniert. Die Silberpartikel, die NanoDynamics herstellt, haben einen Durchmesser von 20 Nanometern. Derzeit arbeiten die Experten an der Kommerzialisierung. Anwendungen sind vor allem in der Medizin sowie in der Elektronikindustrie möglich. Zusätzlich erhielt NanoDynamics weitere finanzielle Mittel von der US-Armee. Im Rahmen des Förderprogramms für kleinere und mittlere Unternehmen (SBIR – Small Business Innovation Research) erhielt NanoDynamics Gelder zur Weiterentwicklung von Kohlenstoff-Nanotubes (CNT).

NanoDynamics Corporation

Branche: diverse, branchenübergreifend Kurzprofil: Nanomaterialien sowie mittels Nanotechnologie Hergestellte Baugruppen und Komponenten Sitz: Buffalo, USA Web: www.nanodynamics.com

NanoDynamics Corporation – Ein Name ist Programm

Nanosys Incorporated ist seit Januar 2006 Bestandteil des Beteiligungsportfolios der Nanostart AG. Im sonnigen Palo Alto beheimatet, steht das Unternehmen in der Tradition des Gründer- und Pioniergeistes des Silicon Valley. Nach der Gründung von Nanosys im Jahr 2001 gelang es dem Management und den erfahrenen Nanotech-Experten schnell, gezielt Strukturen in Nanometergröße aufzubauen und mit gewünschten Eigenschaften oder Funktionen zu versehen.

Die Beherrschung dieses patentierten Verfahrens – 450 Schutzrechte sind erteilt oder angemeldet – ist eines der Alleinstellungsmerkmale der Nanosys. Die Fähigkeit, in einem kontrollierten Umfeld chemische, physikalische, optische oder elektrische Parameter so zu verändern, stößt in einer Vielzahl von Wirtschaftsbereichen auf großes Interesse. Dazu zählen unter anderem die Energiewirtschaft, Computer- und Elektronikindustrie, der Rüstungssektor aber auch die Life Sciences. Nanosys gilt in Fachkreisen als eines der außergewöhnlichsten und aussichtsreichsten Nanotech-Unternehmen weltweit.

Technologie

Kernstück der von Nanosys entwickelten Plattformtechnologie ist die Synthese von Nanostrukturen. Unter der Verwendung anorganischer Stoffe und Verbindungen, beispielsweise Silizium, Germanium oder Gallium, werden beim Syntheseprozess einzelne Atome gezielt angeordnet und zu komplexen, funktionellen Strukturen zusammengefasst.

Die Experten von Nanosys "programmieren" diese feinen Nanoformationen mit den gewünschten Eigenschaften. Dabei folgen sie einem komplett neuen und revolutionären Ansatz. Konträr zur konventionellen Produktion, bei der Ausgangsmaterialien zur Herstellung von Geräten oder Maschinen genutzt werden, sind deren Funktionen und Eigenschaften schon in den Nanostrukturen enthalten.

Produkte

Mittels des Syntheseverfahrens werden Anwendungen quer durch alle Branchen denkbar. Denn sie führt nicht nur die Miniaturisierung von Geräten und Baugruppen in neue Dimensionen, vielmehr lassen sich völlig neuartige, kostengünstige Lösungsansätze realisieren.

Nanosys arbeitet im Bereich Erneuerbare Energien zusammen mit der US-Regierung an einem völlig neuen Solarzellentyp. In der Wirkungsweise stimmt diese Innovation mit bereits am Markt etablierten Systemen überein. Allerdings kann sie als leichte und flexible Schicht, in etwa in Form einer Plastikfolie, gestaltet werden.

Alternative Energieversorgung ist für Nanosys auch im Elektronikbereich ein Thema. In Kooperation mit Sharp forscht das Unternehmen an einer Brennstoffzelle. Diese soll die herkömmlichen Akkus, die beispielsweise auf Lithium-Ionen-Basis funktionieren, ersetzen.

Die nanostrukturierten Brennstoffzellen werden effizienter arbeiten und außerdem umweltfreundlicher sein. Die sehr hohen Absatzzahlen für portable elektronische Geräte, wie beispielsweise Handys, MP3-Player und Digitalkameras, eröffnen Nanosys dabei enorme Marktchancen. In diese Richtung zielt auch die strategische Partnerschaft von Nanosys mit Intel. Gemeinsam entwickeln die Unternehmen permanente Speichermedien, die ebenso in portablen elektronischen Geräten Anwendung finden könnten.

Management

Larry Bock, Mitbegründer von Nanosys, ist seit 2003 Executive Chairman of the Board. Zuvor war er als Vorstandsvorsitzender tätig. Bock schaut auf eine lange und erfolgreiche Managementkarriere zurück und verfügt über große Erfahrung. Unter anderem war er als geschäftsführender Gesellschafter für eine Risikokapitalgesellschaft – die CW Group – aktiv. Weitere Stationen waren etwa Metro Biosystems, Neurocrane Bioscience oder ARIAD Pharmaceuticals. Bock studierte am Bowdoin College. Anschließend erwarb er seinen MBA an der UCLA, genauer an der Anderson School.

Calvin Chow folgte 2003 Bock als Vorstandsvorsitzender von Nanosys. Zuvor arbeitete er bereits als Chief Operating Officer und Leiter des R&D-Bereichs. Bei Caliper Life Sciences, einem Unternehmen, das Chow mitgründete, war er in verschiedenen Funktionen aktiv, bevor er zu Nanosys kam. Calvin Chow studierte am Illinois Institute of Technology. Darauf folgend wechselte er an die Stanford University, die er mit einem Master of Science in Elektrotechnik abschloss.

Perspektive/Entwicklung im ersten Halbjahr 2006

Die Nanosys Incorporated hat im ersten Halbjahr bekannt gegeben, die Zusammenarbeit mit Intel Corporation und Micron Technology im Bereich Flash-Speicher weiter auszubauen und zu intensivieren. Die Kooperation der Unternehmen zielt auf die erfolgreiche Weiterentwicklung von hochdichten NAND-Flash-Speichern, welche in Bereichen wie der Unterhaltungselektronik, mobile Speicher und persönliche Kommunikation eingesetzt werden können. Grundlage bilden dabei die patentierten Nanostrukturen von Nanosys. Gemeinsam verfügen Intel, Micron und Nanosys über eine beispiellose Bandbreite von Fähigkeiten, die zu einer Beschleunigung der Entwicklung sowie Implementierung von Nanostrukturen in Permanentspeichergeräten beitragen werden.

Im April 2006 konnte die Nanosys Incorporated darüber hinaus verkünden, dass es von verschiedenen staatlichen Stellen und Behörden der US-Regierung weitere Fördermittel in der Gesamthöhe von 4,6 Millionen US-Dollar erhalten wird. Zu den Gebern der Fördergelder gehören beispielsweise die National Science Foundation (NSF), die US-Armee sowie das Department of Energy (DoE). Diese Gelder werden für Forschung und Entwicklung eingesetzt.

Nanosys Incorporated

Branche: diverse, branchenübergreifend Kurzprofil: Plattformtechnologie zur Entwicklung nanobasierter Produkte Unter Einsatz leistungsstarker anorganischer Nanostrukturen Sitz: Palo Alto, USA Web: www.nanosysinc.com

Nanosys Incorporated – Synthese mit System

Arryx Incorporated wird von Experten als eines der weltweit innovativsten Nanotechnologie-Unternehmen eingeschätzt. Arryx arbeitet mit einem laserbasierten Plattform-Verfahren. Das dahinter stehende Prinzip beruht auf den so genannten "optischen Pinzetten". Dabei werden Teilchen mittels eines aufgespaltenen Laserstrahls aufgenommen und bewegt. Dieser Effekt ist bereits seit Mitte der 1980er Jahre bekannt.

Allein Arryx gelang es, diesen Effekt auch in die nächst kleinere Dimension, in die Nanometergröße zu überführen. Heute können mit den Geräten und Produkten von Arryx, wie dem BioRyx 200 und dem CelRyx, mehrere hundert Nanopartikel gleichzeitig mit Lasern aufgenommen, transportiert und gezielt gesteuert werden. Anwendungen sind in einer Vielzahl von Branchen, wie etwa der Elektronikindustrie denkbar. Einen Schwerpunkt hat Arryx jedoch auf die Medizin gelegt. Dort werden die Geräte im Diagnostikbereich eingesetzt.

Mit ihrem Plattformverfahren bietet die Arryx einen viel versprechenden Ansatz auf dem Gebiet der molekularen Nanotechnologie. Aufgrund dessen gilt sie mittlerweile weit über die Grenzen der Nanotech-Szene hinaus als eines der bedeutendsten Technologie-Unternehmen überhaupt. Die von Arryx entwickelten Prozesse und Verfahren werden von Experten als eine der größten Innovationen weltweit angesehen. Folgerichtig werden die Leistungen und Ergebnisse gegenwärtig mit zahlreichen Preisen honoriert.

Perspektive/Entwicklung im ersten Halbjahr 2006

Während der ersten sechs Monate des Jahres 2006 arbeitete Arryx Incorporated weiter an der Markterschließung für seine beiden Produkte BioRyx 200 und CelRyx. Darüber hinaus wurden auch die Forschungsaktivitäten vorangetrieben. Mit weiteren Ergebnissen aus der Entwicklung rechnet Arryx im August.

Als herausragendes Ereignis im ersten Halbjahr ist aber das Übernahmeangebot seitens des Medizintechnik-Konzerns Haemonetics Corporation, der bereits seit 2004 mit Arryx zusammenarbeitet und auch an Arryx beteiligt ist, zu nennen. Haemontics selbst ist internationaler Marktführer bei der "Blutverarbeitung". Dazu gehört beispielsweise die weltweite Versorgung mit Blutplasma. Der Konzern wurde 1972 gegründet und beschäftigt heute über 1.600 Mitarbeiter.

Am 8. Juni gab die Haemonetics Corporation, die an der New York Stock Exchange notiert ist, in einer Pressemitteilung bekannt, dass sie beabsichtige Arryx komplett zu kaufen und in den Konzern zu integrieren.

Die Durchführung der Transaktion sowie die Abwicklung der Übernahme wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Der Kauf, inklusiver aller Details – so erwartet Haemonetics – wird voraussichtlich im dritten bzw. zum Ende des dritten Quartals 2006 abgeschlossen sein.

Arryx Incorporated

Branche: Ausrüster

Kurzprofil: Nano-Herstellungstechnologie mit Einsatzmöglichkeiten in Anwendungsbereichen wie IT-Hardware, Landwirtschaft, Pharma, Biotechnologie, Chemie und Photonik

Sitz: Chicago, USA

Web: www.arryx.com

BioMicro Incorporated gilt als junges und viel versprechendes Unternehmen. Der Tätigkeitsschwerpunkt der Gesellschaft aus Salt Lake City liegt im Bereich Life Science. Dort entwickelt und produziert BioMicro Nano-Analysetools, die das Unternehmen auch selbst vertreibt. Der Erfolg des Unternehmens gründet sich auf den neuartigen Analysesystemen – den so genannten Biochips oder Micorarrays. Dabei handelt es sich um "lab-on-achip"-Lösungen.

Die Analysesysteme ermöglichen auf Basis der komplementären Hybridisierung, dem so genannten Schlüssel-Schloss-Prinzip, die parallele Untersuchung von mehreren tausend Einzelnachweisen. Bei diesem Verfahren benötigen die Biochips nur eine äußerst geringe Menge des Probematerials.

Im Jahr 2000 gegründet, ist BioMicro auf einem guten Weg. Die Geräte, wie das MAUI 12-Bay System und das MAUI 4-Bay System, wurden bereits über 250mal verkauft. Unter den Kunden finden sich sowohl Forschungseinrichtungen als auch Unternehmen. Allein die Harvard University hat 9 Systeme von BioMicro installiert.

Perspektive/Entwicklung im ersten Halbjahr 2006

Die BioMicro Incorporated konzentrierte sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2006 auf die Weiterentwicklung ihrer Produktpalette. Darüber hinaus hat das Nanotechnologie-Unternehmen seinen Vertrieb in Europa sowie Asien weiter gestärkt. Getreu der bereits verfolgten Strategie, Kooperationen mit starken Partnern einzugehen, vereinbarte BioMicro mit Genetic Research Instrumentation Limited (GRI) eine Zusammenarbeit. Das britische Unternehmen ist einer der führenden Anbieter von Biotechnologie-Systemen für die molekulare und zellulare Ebene.

BioMicro Systems Incorporated

Branche: Life Science

Kurzprofil: Analysetools für Anwendungen in den Bereichen Pharma und Forschung

Sitz: Salt Lake City, USA

Web: www.biomicro.com

Neben GRI schloss BioMicro ebenso eine Exklusivvereinbarung mit ScienceWerke Pte Limited aus Singapur. ScienceWerke ist ebenso wie GRI Anbieter von Systemen für die Biotechnologie und den Life Science-Bereich. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf Geräte und Verfahren mit einem neuartigen Ansatz für die Genom- und Proteom (Eiweiß)- Forschung.

Während GRI für BioMicro den Vertrieb in Großbritannien, Irland und Frankreich übernimmt, wird ScienceWerke den Verkauf in Singapur, dem Hauptsitz des Unternehmens, sowie in Malaysia organisieren.

ItN Nanovation AG

Branche: Nanomaterialien Kurzprofil: Herstellung nanoskaliger Teilchen und Weiterverarbeitung zu innovativen Produkten im Bereich der Hochleistungskeramik

Sitz: Saarbrücken, Deutschland Web: www.itn-nanovation.de

Unternehmen

Die ItN Nanovation AG zählt sich zu den international führenden Nanotechnologie-Unternehmen. Die in Saarbrücken beheimatete Gesellschaft – im Jahr 2000 gegründet – entwickelt keramische Produkte für industrielle Großabnehmer. Die wesentlichen Schwerpunkte liegen bei Beschichtungen und Filtersystemen. Das nanoskalige Pulver, Ausgangsmaterial für die Produkte, stellt die ItN Nanovation AG selbst her. Die Fabrikation hat das Unternehmen in Halberstadt, Sachsen-Anhalt, angesiedelt. Der Ausstoß des Werks liegt im Tonnenbereich.

Die keramischen Beschichtungen auf nanotechnologischer Basis finden als Schutz- und Katalyseschichten ein breites Anwendungsspektrum in der Industrie – vom Backofen, über die Aluminiumhütte bis zum Kohlekraftwerk. Die Filtersysteme können zur Trinkwasseraufbereitung ebenso genutzt werden, wie zur Abwasserreinigung. Weitere Einsatzgebiete sind die Getränkeindustrie sowie die Trennung von Wasser und Öl.

ItN Nanovation hat seine Technologie und Prozesse umfangreich mit Patenten gesichert. Die Zahl der angemeldeten Schutzrechte liegt bei über 120.

Perspektive/Entwicklung im ersten Halbjahr 2006

Die ItN Nanovation AG hat ein äußerst bewegtes, aber nicht desto weniger erfolgreiches erstes Halbjahr 2006 hinter sich. Das Unternehmen änderte am 11. April 2006 seine Rechtsform von einer GmbH in eine Aktiengesellschaft. Gleichzeitig übernahm die bisherige Geschäftsführung die Funktion eines Vorstandes. Den Vorsitz des Vorstands übernahm Dr. Tillman C. Lauk. Dr. Ralph Nonninger verantwortet den Produktions- und Entwicklungsbereich, während Romeo Volz für das Ressort Finanzen zuständig ist.

Im ersten Halbjahr vereinbarte die ItN Nanovation AG eine exklusive Vertriebspartnerschaft mit der Schweizer Clariant Internation Limited. Im Rahmen dieser Vertriebsvereinbarung wird Nanocomp PowerPlant (Nanocomp PP), eine Produktgruppe von nanobasierten Schutzbeschichtungen für Kraftwerkstechnik, durch Clariant weltweit auf die Märkte gebracht. Dies bedeutet für die ItN Nanovation AG einen Quantensprung im Verkauf ihrer Produkte. Erste Umsätze aus dieser Kooperation erwartet das Saarbrücker Nanotechnologie-Unternehmen bereits in den letzten beiden Quartalen 2006. Außerdem beteiligte sich Clariant mit 2,91 Prozent an der ItN Nanovation AG.

Der für das erste Halbjahr avisierte Börsengang der ItN Nanovation AG, ursprünglich für Ende Juni geplant, wurde aufgrund der schlechten Verfassung der Kapitalmärkte verschoben.

Zwischenzeitlich wird die ItN Nanovation AG im Prime Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Die erfolgreiche Handelsaufnahme erfolgte am 28. Juli.

Lumiphore Incorporated wurde im Jahr 2001 gegründet. Das Spin-Off der UC Berkeley arbeitet mit nanotechnologischen Biomarkern. Dabei handelt es sich um freibewegliche Lanthanid-Fluoreszenz-Komplexe – im Dunkeln leuchtende Metallverbindungen – mit denen Probeflüssigkeiten untersucht werden können.

Diese Verbindungen eignen sich aufgrund ihrer herausragenden Eigenschaften sowohl für den Diagnostikmarkt als auch für den Forschungsbereich. Denn die von Lumiphore entwickelten und verwendeten Lanthanid-Fluoreszenz-Komplexe, für die das Unternehmen zwei exklusive Lizenzen hält, bieten eine bisher nicht bekannte Kombination aus Empfindlichkeit, Leuchtkraft, Zuverlässigkeit und Flexibilität. Darüber hinaus sind die Lanthanide auch gegen das so genannte Fotobleichen resistent. Das ermöglicht die beliebige Wiederholung von Tests mit der gleichen Probe und zeitgleich einen Vergleich zwischen alten und neuen Daten.

Lumiphore setzt zur Markterschließung unter anderem auf strategische Partnerschaften. Neben dem Diagnostik- und Forschungsbereich hat das Unternehmen auch die Pharma- und Biotech-Industrie im Visier.

Perspektive/Entwicklung im ersten Halbjahr 2006

Die Lumiphore Incorporated setzte im ersten Halbjahr konsequent ihre Forschungsaktivitäten fort. So arbeitete das Unternehmen weiterhin an der Kooperation mit BioStride Incorporated. Ziel dieser Kooperation ist die Entwicklung eines Drogentests, der kostengünstig und einfach zu handhaben ist. Ein weiteres Ziel ist eine kurze Auswertungsperiode, d.h. schon nach wenigen Sekunden soll das Testergebnis vorliegen.

Die Resultate der Kollaboration zwischen Lumiphore und BioStride überzeugen. Bereits nach einem Jahr erfüllt die Methode alle gesetzlich vorgeschriebenen Empfindlichkeitsprüfungen. Dabei können fünf verschiedene Rauschgiftarten nachgewiesen werden. Das Marktvolumen für diese Drogentests wird auf ein bis drei Milliarden US-Dollar geschätzt.

Im April 2006 schloss Lumiphore darüber hinaus einen Lizenzvertrag mit Echelon Biosciences ab. Echelon Biosciences ist eine Tochtergesellschaft der kanadischen AEterna Zentaris und produziert Screening-Geräte für die Biotechnologie-Industrie und –Forschung. Der Lizenzvertrag sieht die Integration der Lumiphore-Verfahren in die Geräte von Echelon Biosciences vor. Für das Unternehmen aus Redwood bedeutet diese Vereinbarung den Einstieg in den lukrativen Markt für molekulare Forschung und der Pharmazie.

Lumiphore Incorporated

Branche: Life Science Kurzprofil: Entwicklung und Vermarktung nanobiologischer Detektoren auf Basis fluoreszierender Lanthanid-Komplexe Sitz: Redwood City, USA

Web: www.lumiphore.com

MagForce Nanotechnologies AG

Branche: Medizintechnik Kurzprofil: Plattformtechnologie zur nebenwirkungsfreien Krebsbekämpfung mit magnetischen Nanopartikeln Sitz: Berlin, Deutschland Web: www.magforce.com

Unternehmen

MagForce Nanotechnologies AG – dieser Name leitet sich aus der Abkürzung für magnetische Kraft (englisch: magnetic force) her. Die magnetischen Felder, die bei der Therapie des Berliner Unternehmens zum Einsatz kommen, sind eines der Hauptelemente in der nanobasierten Bekämpfung von Krebs. Einem Gebiet auf dem die MagForce, die aus der Charité ausgegründet wurde, als weltweit führend gilt.

Die Nano-Krebstherapie der MagForce basiert auf 18 Jahren Grundlagenforschung. Kleine Nanopartikel aus Eisenoxid – im Durchmesser nicht größer als 15 Nanometer – werden per Injektion in den Tumor gebracht. Eine spezielle Ummantelung der Partikel sorgt dafür, dass die Eisenoxidteilchen in die erkrankte Zelle eindringen können. Das von außen angelegte Wechselfeld regt die Nanopartikel zum Schwingen an. Dadurch werden die Krebszellen – und nur die Krebszellen – bis auf ein zehntel Grad genau erhitzt. Es werden dabei wahlweise Temperaturen zwischen 43 bis 46 Grad Celsius (Hyperthermie) sowie bis zu 70 Grad Celsius (Thermoablation) erreicht.

Die MagForce-Behandlung befindet sich derzeit in der klinischen Testphase. Die Studien für verschiedene Tumorarten, darunter Prostata- und Mammakarzinome, sind teilweise weit vorangeschritten. So befinden sich die Tests für Gehirntumore – so genannte Glioblastome – bereits in der zweiten Phase der klinischen Erprobung.

Perspektive/Entwicklung im ersten Halbjahr 2006

Pünktlich zu Beginn des Jahres, am 1. Januar 2006, öffnete die MagForce Nanotechnologies AG eine weitere Studie. Diese soll die Wirksamkeit ihrer Nano-Krebstherapie auch bei Speiseröhren-Krebs – fachlich als metastasierter Ösophagus bezeichnet – nachweisen. Wie bei den bereits laufenden Forschungen wird das Unternehmen bei den wissenschaftlichen Arbeiten eng mit der Charité Berlin kooperieren.

Neben der wissenschaftlichen Arbeit, die immer im Mittelpunkt des Unternehmens steht, engagiert sich das Team und Management der Mag-Force Nanotechnologies seit 1. Juni 2006 auch im Bundesverband der Medizinischtechnologie (BVMed). Der Verband, der mehr als 200 Medizintechnik-Hersteller vereint, fördert und vertritt die gemeinsamen Anliegen und Interessen seiner Mitglieder.

Darüber hinaus finden die Nano-Krebstherapie der MagForce Nanotechnologies AG sowie die Leistungen des Unternehmens eine immer größere Beachtung in der Öffentlichkeit. Stellvertretend für viele Beiträge in den Medien sei der Artikel "Tanz der Zwerge" in der Wirtschaftswoche, Ausgabe vom 29. Mai 2006, genannt. In mehreren Absätzen widmet sich die Wirtschaftswoche detailliert der Wirkungsweise und kommt zum Schluss: ein "aussichtsreicher Ansatz".

Die NanoFocus AG zählt sich zu den international führenden Nanotechnologie-Ausrüstern. Das 1994 gegründete Unternehmen aus Oberhausen stellt Anwendungen und Messgeräte für die produktionsnahe, optische 3D-Oberflächenanalyse her. Aufgrund seiner hochauflösenden und bedienfreundlichen Instrumente – den zwei Hauptproduktlinien μSurf® und μScan® - ist die NanoFocus einer der wenigen Anbieter in ihrem Segment. Die kontaktlose, sekundenschnelle Auswertung und anschließende dreidimensionale Visualisierung von Strukturen bis auf wenige Nanometer genau, macht sie zum Technologie- und Innovationsführer auf ihrem Gebiet.

800 Referenzmessungen und über 250 verkaufte Systeme stehen auf der Habenseite. Die Abnehmer der Geräte stammen aus den unterschiedlichsten Industrien. Neben Automobilherstellern wie BMW sind auch Stahlerzeuger wie ThyssenKrupp auf der Kundenliste zu finden. Darüber hinaus ist NanoFocus im Bereich Öffentliche Sicherheit – Public Safety – aktiv und erfolgreich. Renommierte und bekannte Sicherheitseinrichtungen wie das New York Police Department, das FBI, Scotland Yard und das Bundeskriminalamt (BKA) setzen auf die Messtechnik der NanoFocus AG.

Die NanoFocus AG ist seit November 2005 börsennotiert. Ihre Aktien werden im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) gehandelt.

Perspektive/Entwicklung im ersten Halbjahr 2006

Im ersten Quartal verzeichnete die NanoFocus AG, den höchsten Auftragseingang in der Firmengeschichte. Weiterhin lieferten die Oberhausener Spezialisten im ersten Quartal, genauer im Februar 2006, ihr 250. System aus.

Kurz nach diesem "Absatzjubiläum" brachte das Oberhausener Unternehmen einen Vertragsabschluss mit Forensic Technology Incorporated (FTI) unter Dach und Fach. FTI ist Weltmarktführer im Bereich forensischer Geräte, die beispielsweise bei der Spurensicherung eingesetzt werden. Gegenstand der Vereinbarung der beiden Unternehmen ist die Abnahme von 24 NanoFocus-Systemen. Diese werden rückwirkend ab Januar 2006 bis Anfang 2008 geliefert. FTI wird die hochauflösenden 3D-Oberflächenanalysetools von NanoFocus in das "BulletTRAX-3D" integrieren. Das "BulletTRAX-3D", ein so genanntes Fingerprint-System, wird zur Identifizierung von Tatwaffen eingesetzt. Die Liefervereinbarung, die insgesamt ein Volumen von 1,2 Millionen Euro ausmacht, stellt für NanoFocus einen großen Erfolg im OEM-Geschäft dar und markiert gleichzeitig den Durchbruch in diesem Segment.

Weiterhin ist die NanoFocus AG äußerst aktiv bei der Markterschließung und Marktbearbeitung. Neben der Teilnahme auf der Leitmesse für Qualitätssicherung – der CONTROL in Sinsheim – engagierte sich das Nanotech-Unternehmen beispielsweise auch auf der Hannover Messe. Die Messeaktivitäten der NanoFocus AG beschränken sich jedoch nicht nur auf die großen Marktplätze. Ebenso ist das Unternehmen auf kleinen Spezialmessen wie der Ceramitec, München, oder der SMT in Nürnberg vertreten.

NanoFocus AG

Branche: Ausrüster Kurzprofil: Berührungslose Oberflächenmesssysteme mit Auflösung im Nanometerbereich für den Einsatz in Industrie und Forschung Sitz: Oberhausen, Deutschland Web: www.nanofocus.de

Optische Komponenten in Nanodimensionen sind das Erfolgsmodell der NanoOpto Corporation. Das amerikanische Unternehmen, welches als eines der führenden im Bereich Nanooptik gilt entwickelt und fertigt nano-optische Netzwerk-Komponenten und Baugruppen. Diese Komponenten integrieren, ähnlich der Arbeitsweise eines Computerchips, verschiedene Funktionen auf kleinstem Raum. So sind die von NanoOpto hergestellten Nano-Strukturen unter anderem in der Lage, Licht zu bündeln, zu spalten oder in verschiedene Richtungen zu lenken.

NanoOpto, die im Jahr 2000 gegründet wurde, setzt bei ihrem patentierten Verfahren auf die Nano-Imprint-Lithografie. Mittels dieser Technik, beim dem Nano-Strukturen sozusagen in eine weiche Plastikfolie geprägt oder "eingestempelt" werden, gelingt es dem Unternehmen Funktionen in Komponenten zu integrieren, die teilweise nur bis zu 6 Nanometern groß sind. Diese Komponenten zeichnen sich gegenüber den konventionellen Baugruppen durch eine schnellere Fertigung, geringere Systemkosten sowie eine höhere Leistungsfähigkeit aus.

NanoOpto Corporation

Branche: IT-Hardware

Kurzprofil: Herstellung modularer nanooptischer Komponenten; Anwendung u. a. in den Bereichen Kommunikationshardware, Informationsübertragung, Displays sowie bei Test- und Messsystemen Sitz: Somerset, USA Web: www.nanoopto.com

NanoOpto hat sich mit seinen Produkten erfolgreich in einem Segment positioniert, dessen Volumen im Jahr 2007 nach Expertenmeinung 3,5 Milliarden US-Dollar betragen dürfte.

Perspektive/Entwicklung im ersten Halbjahr 2006

Im April 2006, pünktlich zum 5-jährigen Bestehen der NanoOpto Corporation, schloss das Unternehmen aus New Jersey eine weitere Finanzierungsphase erfolgreich ab. In der D-Runde warb das Nanotechnologie-Unternehmen neue Gelder in Höhe von 5 Millionen US-Dollar ein. Die Summe der investierten Mittel beträgt damit, seit Gründung der Gesellschaft im Jahr 2001, insgesamt 51 Millionen US-Dollar.

Zeitgleich mit dem Abschluss der Runde verstärkte sich NanoOpto im Management. Kenneth W. McCauley ist künftig als Vicepresident Marketing & Sales für das Unternehmen tätig. McCauley verfügt über einen beeindruckenden Lebenslauf und eine reichhaltige Erfahrung, die er in über 25 Jahren sammeln konnte. Mit ihm wird NanoOpto nun die viel versprechenden asiatischen und pazifischen Märkte angehen, die essentiell für die weitere Entwicklung des Unternehmens sind. Unter anderem arbeitete McCauley für AT&T Microelectronics, wo er auch seine Karriere begann. Hier sammelte er, ebenso wie später bei Lucent Technologies, Erfahrungen im asiatischen Raum, die er jetzt in seine Tätigkeit bei NanoOpto einbringt.

NaturalNano wurde im Jahr 2004 gegründet und ist im Segment Nanomaterialien tätig. Im Vordergrund steht dabei die Gewinnung, Veredelung und Vermarktung natürlich vorkommender Nanomaterialien. Der Firmensitz von NaturalNano befindet sich in Rochester, US-Bundesstaat New York.

NaturalNano konzentriert sich derzeit hauptsächlich auf Halloysit-Nanotubes. Nanoröhrchen sind vor allem durch die Kohlenstoffvariante – Carbon Nanotubes (CNT) – bekannt. Diese ähneln in der Gitterstruktur einem Zylinder, der auf einer Seite geschlossen ist. Die Halloysit-Nanotubes gleichen in ihrem Aufbau und ihrer Geometrie ihren Verwandten aus Kohlenstoff, unterscheiden sich jedoch im Material. Halloysit besteht aus Aluminium, Silizium, Wasserstoff und Sauerstoff. Das kurzfristige Ziel von NaturalNano ist es, natürlich vorkommende, hochqualitative Nanoröhren einem breiten Anwendungsbereich und in einer hohen Quantität zur Verfügung zu stellen. Denn dies ist Voraussetzung für eine sinnvolle und erfolgreiche Verwertung der Nanotubes.

Den Zugang zu einem der größten Halloysit-Vorkommen der Welt, und dem einzigen bekannten in Nordamerika, hat sich NaturalNano durch eine strategische Kooperation gesichert. Der Eigentümer der erwähnten Halloysit-Vorkommen und nunmehr Partner von NaturalNano ist Utah Mines. Die Kooperationsvereinbarung schließt die Lieferung von 500 Tonnen des Ausgangsmaterials ein.

Einen weiteren großen Schritt nach vorn machte die NaturalNano mit ihrer Börsennotiz im Dezember 2005 am Nasdaq OTC Bulletin Board. Dadurch eröffnen sich der Gesellschaft aus Rochester neue Möglichkeiten und Chancen, die Technologie sowie die Geschäftstätigkeit weiterzuentwickeln und dynamisch voranzubringen.

Perspektive/Entwicklung im ersten Halbjahr 2006

Im ersten Halbjahr hat sich NaturalNano auf den Einsatz und die Anwendungsmöglichkeiten von Halloysit-Nanoröhrchen als Zusatz für Hochleistungsmaterialien konzentriert. Motiviert wurde diese Fokussierung von den äußerst positiven Testergebnissen, die das Unternehmen während seiner Forschungs- und Entwicklungsarbeit bereits im Jahr 2005 in diesem Bereich erzielte.

NaturalNano Incorporated

Branche: Nanomaterialien Kurzprofil: Gewinnung, Veredelung und Kommerzialisierung natürlicher Nanomaterialien Sitz: Rochester, USA Web: www.naturalnano.com

Die Tests wurden an der Cornell University, mit der NaturalNano zusammenarbeitet, durchgeführt. Dabei wurden den Polymeren Nanotubes aus Halloysit beigegeben, was zu einer Steigerung der Funktionalität führen könnte.

Das Segment für den amerikanischen Polymer- und Kunststoffmarkt wird von der Vereinigung der Kunststoffindustrie auf ein jährliches Gesamtvolumen von 300 Milliarden US-Dollar beziffert. Darüber hinaus erweiterte die NaturalNano im heimischen Rochester ihre R&D-Kapazitäten. So investierte die Gesellschaft in Instrumente und Messgeräte für Forschung und Entwicklung.

Zu den Erweiterungen gehört unter anderem ein Elektronenmikroskop. Passend zu dieser Investition, konnte NaturalNano einen weiteren Experten für ihren Wissenschaftlichen Beirat (Scientific Advisory Board) hinzugewinnen. John Hickman, Präsident von PlasTech Consulting, ist seit über 32 Jahren in der Kunststoffbranche tätig und steht dem Unternehmen mit Kontakten, Rat und Tat zur Seite.

Obducat AB

Branche: Ausrüster Kurzprofil: Nano-Imprint Lithographie zur Herstellung nanodimensionierter Strukturen mit Anwendungen in unterschiedlichen Industriebereichen wie IT-Hardware und Life Science Sitz: Malmö, Schweden

Web: www.obducat.com

Unternehmen

Obducat AB ist als einer der weltweit führenden Entwickler und Anbieter von Herstellungs- und Reproduktionstechnologien für Nanostrukturen bekannt. Ursprüngliches Anliegen des 1989 gegründeten Unternehmens war die Vereinfachung der CD-Fabrikation. Im Laufe der Zeit wurde das Leistungsspektrum von Obducat immer größer und breiter. Heute arbeitet die schwedische Firma an Lösungen für die Bereiche Halbleiter, Informationsspeicherung, Leiterplatten und Sensorik.

Die Nanotechnologie von Obducat beruht im Wesentlichen auf der Nano-Imprint-Lithografie (NIL). Diese Reproduktionstechnologie zeichnet sich durch bessere Leistung als die der Wettbewerbstechnologien aus. Musterübertragung anhand der Soft Press Methode ermöglichen das Aufbringen gleichmäßigen Drucks über große Flächen, was wiederum zu sehr kleinen und präzisen Strukturen in dünnen aber sehr dichten Polymerlagen führt. Dadurch ergibt sich eine hohe Reproduktionsgenauigkeit, welche Voraussetzung für eine industrielle und kosteneffektive Produktion ist. Die Beherrschung dieser anspruchsvollen Technologie ist mit großer Sicherheit einer der Gründe, warum beispielsweise Samsung mit Obducat zusammenarbeiten.

Obducat AB ist eine börsennotierte Gesellschaft. Die Aktien des Unternehmens werden am Nordic Growth Market in Stockholm gehandelt.

Perspektive/Entwicklung im ersten Halbjahr 2006

Im ersten Halbjahr legte die schwedische Obducat AB einen der Schwerpunkte ihrer Aktivitäten auf die Sicherung und den Ausbau ihres Patentportfolios. So wurde in Europa sowie in China, beides wichtige Märkte für die Herstellung von Consumer Electronics-Geräten, Mitte März ein Patent auf die Soft Press-Reproduktionsmethode erteilt. Diese ist ein wesentlicher Bestandteil der von Obducat verwendeten Nano-Imprint-Lithografie. Die offensive Erweiterung des Patentportfolios wurde im Laufe der darauf folgenden Monate fortgesetzt. So wurden weitere Schutzrechte in den USA sowie in Europa erteilt.

Darüber hinaus unterzeichnete Obducat AB eine Absichtserklärung – Memorandum of Understanding – mit der japanischen Canon Marketing Services. Bestandteil dieser Vereinbarung, die als Meilenstein in der Firmengeschichte von Obducat AB gelten darf, ist unter anderem der Verkauf und der Vertrieb von Obducat-Lösungen in Japan. Gerade in diesem sehr speziellen Markt ist es ein enormer Vorteil, einen starken Partner wie Canon zu haben. Canon Marketing Services ist die Vertriebseinheit des bekannten Elektronikriesen, in der alle Verkaufsaktivitäten im Bereich Halbleiter und Elektronik zusammengefasst sind.

Bilanz

zum 30. Juni 2006

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B. RÜCKSTELLUNGEN

C. VERBINDLICHKEITEN

    1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.910.087,80 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 131.703,29
    1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.724.215,14
    1. Sonstige Verbindlichkeiten 220.485,14
    2. davon aus Steuern EUR 2.142,08
    3. davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 7.303,39
AKTIVA EUR 30.06.2006
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen ansolchen Rechten und Werten 9.145,00
9.145,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und 112.563,00
Geschäftsausstattung 112.563,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.620.000,00
2. Beteiligungen 10.645.509,39
3. Ausleihungen an Unternehmen,
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.950.000,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 508.213,04
14.723.722,43
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 142.216,26
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 584.967,09
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht 153.466,66
4. Sonstige Vermögensgegenstände 302.829,41
1.183.479,42
II. Kassenbestand, Bundesbank-Guthaben, Guthaben
PASSIVA EUR 30.06.2006
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital
II. Kapitalrücklage
5.000.000,00
3.700.000,00
III. Gewinnrücklagen 1.729.269,70
IV. Gewinnvortrag 419,06
V. Jahresüberschuss 639.691,99
11.069.380.75
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Sonstige Rückstellungen 61.885,00
61.885,00
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.910.087,80
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 131.703,29
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.724.215,14
4. Sonstige Verbindlichkeiten 220.485,14
- davon aus Steuern EUR 2.142,08
- davon im Rahmen der sozialen
Sicherheit EUR 7.303,39
4.986.491,37
Summe PASSIVA 16.117.757,12

C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

Summe AKTIVA

18.233,31

16.117.757,12

Gewinn- und Verlustrechnung

Vom 01.01.2006 bis 30.06.2006

13. Jahresüberschuss 639.691,99
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.171,14
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 640.863,13
1.239.005,73
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon an verbundene Unternehmen EUR 23.138,89
83.569,87
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 81.575,60
8. Erträge aus Beteiligungen 1.241.000,00
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 522.700,09
gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 13.364,32
6. Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögens
146.277,79
für Altersversorgung und für Unterstützung 20.028,80
a)
b)
Löhne und Gehälter
Soziale Abgaben und Aufwendungen
126.248,99
5. Personalaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 47.051,41
4. Materialaufwand
3. Gesamtleistung 131.251,01
2. Sonstige betriebliche Erträge 8.650,79
1. Umsatzerlöse 122.600,22
EUR EUR
30.06.2006

Disclaimer

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