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Commerzbank AG M&A Activity 1998

Nov 9, 1998

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M&A Activity

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News Details

Ad-hoc | 9 November 1998 17:45

Ad hoc-Service: Commerzbank AG

—————————————————————— Ad hoc-Service: Commerzbank AG Mitteilung gemäß Paragraph 15 WpHG übermittelt von der DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich. —————————————————————————— Commerzbank und Generali-Gruppe vereinbaren enge Zusammenarbeit und gegenseitige Kapitalbeteiligung Die Commerzbank AG, Frankfurt, und die italienische Assicurazioni Generali S.p.A., Triest, eine der führenden europäischen Versicherungsgruppen, haben sich in einem Rahmenabkommen auf die Grundzüge einer umfassenden Zusammenarbeit im Allfinanz-Bereich verständigt. Der Aufsichtsrat der Commerzbank hat dem Vorhaben auf seiner Sitzung am 9. November zugestimmt. Generali wird sich darüber hinaus mit 5% am Kapital der Commerzbank beteiligen und dazu aus genehmigtem Kapital einen Nominalbetrag von 122,5 Mio DM zeichnen. Die neuen Aktien werden zu einem nahe am aktuellen Börsenkurs liegenden Preis begeben und führen der Commerzbank gut 1,2 Mrd DM neues Eigenkapital zu. Dadurch steigt die Kernkapitalquote von derzeit 5,8% auf 6,1%. Die Commerzbank beabsichtigt, sich mit demselben Betrag an der Generali-Gruppe zu beteiligen, wodurch sie knapp 2,5% des Kapitals der italienischen Versicherungsgruppe halten wird. Darüber hinaus ist angestrebt, daß beide Unternehmen gegenseitig im Aufsichtsrat vertreten sein werden. Die Commerzbank soll ferner einen Vertreter in den Aufsichtsrat der Aachener und Münchener Beteiligungs-Aktiengesellschaft, dem deutschen Teilkonzern von Generali, entsenden. Die Allfinanz-Kooperation der beiden Partner, die seit vielen Jahren freundschaftliche Beziehungen unterhalten, soll so schnell wie möglich umgesetzt werden. Die Commerzbank wird vertragsgemäß ihre bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit mit der DBV-Winterthur Holding, Wiesbaden, beenden. Die neue Produkt- und Vertriebskooperation wird weltweit gelten und ergänzt die Zusammenarbeit mit der Banca Commerciale Italiana und dem spanischen Banco Central Hispanoamericano, mit denen die Commerzbank ebenfalls seit langem durch gegenseitige Beteiligungen verbunden ist. In Deutschland wird die Commerzbank alleiniger und exklusiver Allfinanzpartner sowie Hausbank der Generali; das gilt insbesondere für die deutsche AM-Gruppe mit AM Leben, AM Versicherung und der Volksfürsorge als größten Gesellschaften. Das Prämienaufkommen der neuen Commerzbank-Partner erreicht bei AMB rund 17,5 Mrd DM und bei Generali Deutschland rund 3,5 Mrd DM im Jahr. Martin Kohlhaussen, Vorstandssprecher der Commerzbank,zu den Plänen mit Generali: ‘ Ich bin überzeugt, daß sich die neue Partnerschaft rasch zu einem erfolgreichen Modell internationaler Allfinanz-Zusammenarbeit entwickeln wird. Aufgrund des breiten Vertriebssystems der Generali-Gruppe in Deutschland erwarte ich für uns eine dynamische Steigerung des zugeführten Geschäftsvolumens. Die Zusammenarbeit bietet darüber hinaus Chancen für andere Produktbereiche’. Die Neuorientierung in der Allfinanz-Partnerschaft ist logische Folge der Eingliederung der Winterthur-Versicherung in die Credit Suisse Group, einen direkten Wettbewerber der Commerzbank. Dennoch soll das freundschaftliche Verhältnis zur DBV-Winterthur, deren Prämienaufkommen bei etwa 6 Mrd DM jährlich liegt, beibehalten werden. Commerzbank and Generali Group agree on close cooperation and cross-shareholding Commerzbank AG, Frankfurt, and Italy’s Assicurazioni Generali S.p.A., Trieste, one of Europe’s largest insurance groups, have concluded a general agreement for close cooperation in the Allfinanz area. Commerzbank’s supervisory board approved the agreement at its November 9 meeting. In addition, Generali will take a five percent stake in Commerzbank by subscribing to a nominal amount of DM122.5 million from an authorized capital increase. The new shares will be issued at a price near their current market value, generating just over DM1.2 billion in new equity for the bank. This will raise Commerzbank’s core capital ratio from 5.8 to 6.1 percent. Commerzbank is considering taking a stake of the same value in the Generali Group. This will result in the bank holding almost 2.5 percent of the Italian insurer’s equity. In addition, the two companies wish to be represented on each other’s supervisory boards. Commerzbank shall also delegate a representative to the supervisory board of the Aachener and Münchener Beteiligungs-AG, Generali Group’s subsidiary in Germany. The Allfinanz cooperation between the two partners, who have long maintained a close relationship, is to be implemented as soon as possible. In accordance with the agreement, Commerzbank will end its successful cooperation with DBV-Winterthur Holding, Wiesbaden. The new product and sales cooperation is to apply worldwide and will complement existing cooperation with Italy’s Banca Commerciale Italiana and Spain’s Banco Central Hispanoamericano. Commerzbank already has cross- shareholdings with both these banks. In Germany, Commerzbank will be the sole and exclusive Allfinanz partner, as well as the main bank, of Generali. This holds especially true for the Aachener and Münchener Group, including AM Leben, AM Versicherung, and Volksfürsorge as the major subsidiaries. The annual premium income of Commerzbank’s new local partners is about DM17.5 billion in the case of Aachener and Münchener and around DM3.5 billion for Generali Deutschland. Martin Kohlhaussen, chairman of the Board of Managing Directors of Commerzbank, commented: ‘I am convinced that this new partnership will rapidly develop into a successful model of cross-border Allfinanz cooperation. On the basis of the wide-spread sales network of the Generali Group in Germany, I expect a dynamic increase in the amount of banking business passed on to us. Our cooperation, however, also enables us to offer other products.’ The new orientation in the Allfinanz partnership is a logical outcome following the integration of Winterthur Insurance into the Credit Suisse Group, the latter a direct competitor for Commerzbank. However the friendly relationships with DBV-Winterthur, which has premium income of about DM6 billion annually, will be maintained. Ende der Mitteilung