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CANCOM SE — Interim / Quarterly Report 2013
May 15, 2013
71_10-q_2013-05-15_f7e900c3-63cd-4267-9f5c-f1e644340b00.pdf
Interim / Quarterly Report
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CANCOM SE
Abteilung Investor Relations Erika-Mann-Straße 69 80636 München Phone +49 89 54054–5193 Fax +49 8225 996–45193 [email protected] www.cancom.com
CANCOM – Komplettlösungen für IT-Infrastruktur, Integration, Consulting & Services
Die CANCOM SE mit Sitz in München ist seit ihrer Gründung im Jahr 1992 zu einem der größten deutschen IT-Komplettanbieter gewachsen. Das ganzheitliche Produkt- und Dienstleistungsportfolio reicht von der Beratung und dem Design von IT-Architekturen über die Beschaffung und Integration bis hin zum Betrieb der Systeme.
Führende Herstellerpartnerschaften und –zertifizierungen sind Ausdruck von CANCOMs Kompetenzen in richtungsweisenden Zukunftsthemen wie Cloud und Mobile Computing, Collaboration oder Security.
Im Rahmen des aktuellen Cloud Vendor Benchmark der Experton Group wurde CANCOM als "Cloud Leader 2013" ausgezeichnet. Der Award bescheinigt CANCOM ein exzellentes Portfolio und eine überdurchschnittliche Wettbewerbsstärke im Cloud Umfeld.
"CANCOM hat mit seiner 'AHP Private Cloud' eine ausgereifte Enterprise Workplace Lösung im Angebot. Somit ist CANCOM der Beweis gelungen, dass Systemhäuser durchaus den Wandel in das Cloud-Zeitalter erfolgreich bewältigen können" (Dr. Carlo Velten, Senior Advisor der Experton Group AG)
Kennzahlen CANCOM Konzern
| in Mio. € | 01.01.-31.03.2013 | 01.01.-31.03.2012 | Veränderungen |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 135,1 | 141,1 | -4,3% |
| Rohertrag | 43,8 | 42,1 | 4,0% |
| EBITDA | 7,0 | 7,0 | 0,0% |
| EBITDA-Marge in % | 5,2 | 5,0 | 0,2% |
| EBIT | 4,8 | 5,3 | -9,4% |
| Ergebnis aus fortzuführenden Bereichen | 3,2 | 2,8 | 14,3% |
| Ergebnis pro Aktie aus fortzuführenden Bereichen in € (verwässert) | 0,28 | 0,26 | 7,7% |
| Durchschnittliche Aktienanzahl (in 1.000) (verwässert) | 11.430 | 10.391 | 10,0% |
| Mitarbeiter zum 31.03. | 2.034 | 1.981 | 2,7% |
| in Mio. € | 31.03.2013 | 31.12.2012 | Veränderungen |
| Bilanzsumme | 180,5 | 208,6 | -13,5% |
| Eigenkapital | 84,0 | 80,8 | 4,0% |
| Eigenkapitalquote in % | 46,5 | 38,7 | 7,8% |
| Umsatz CANCOM Gruppe 01.01.-31.03.2012 und 01.01.-31.03.2013 (in Mio. Euro) |
Rohertrag CANCOM Gruppe 01.01.-31.03.2012 und 01.01.-31.03.2013 (in Mio. Euro) |
|
|---|---|---|
| 141,1 | 2012 | 42,1 |
| 135,1 | 2013 | 43,8 |
| 2012 | 7,0 | 2012 | 0,26 |
|---|---|---|---|
| 2013 | 7,0 | 2013 | 0,28 |
01.01.-31.03.2012 und 01.01.-31.03.2013 (in Euro) 2012 0,26
Inhalt
| 2 | Übersicht | |
|---|---|---|
| 3 | Inhaltsverzeichnis | |
| 4 - 5 | Grußwort | |
| 6 - 11 | Konzern-Zwischenlagebericht Q1 1) Geschäft und Rahmenbedingungen 2) Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage |
06-07 |
| der CANC OM Gruppe 3) Aktienbesitz von Mitgliedern des |
07-09 | |
| V | orstands und des Aufsichtsrats 4) Vorgänge von besonderer Bedeutung |
09 |
| nach dem Bilanzstichtag | 10 | |
| 5) Risiken der künftigen Entwicklung | 10 | |
| 6) Chancen der künftigen Entwicklung | 10 | |
| 7) Prognosebericht | 10-11 | |
| 12 - 13 | Konzernbilanz | |
| 14 | Konzern-Gesamtergebnisrechnung |
15 Konzern-Kapitalflussrechnung
18 - 19 Segmentinformationen
20 - 23 Anhang
17 Konzern-Gesamtergebnisrechnung
16 Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
nach einem starken Geschäftsjahr 2012 schließt die CANCOM Gruppe auch das erste Quartal 2013 auf hohem Niveau. Der Konzernumsatz liegt in den ersten drei Monaten wie erwartet leicht unter dem Vorjahr, dafür konnten der Rohertrag, die EBITDA-Marge und das Ergebnis pro Aktie verbessert werden. Vor dem Hintergrund des sehr guten Vorjahresquartals und der im laufenden Jahr geringeren Anzahl an Q1 Arbeitstagen aufgrund der Osterferien, die teilweise ins Q1 gefallen sind, sind wir mit den erreichten Ergebnissen sehr zufrieden. Neben einer leichten konjunkturellen Abschwächung wirken sich Abschreibungen aufgrund von Investitionen in den Bereichen Cloud Lösungen und E-Commerce aus. Unsere Strategie sieht eine klare Fokussierung auf ertrags- und wachstumsstarke Marktsegmente vor und beinhaltet die Ausrichtung des Unternehmensportfolios auf die IT-Zukunftstrends. Dass wir damit unser mittelfristiges EBITDA-Margenziel von 5 Prozent im Konzern erreichen können, haben wir mit den Ergebnissen im vergangenen Jahr und im Q1/2013 bereits gezeigt.
Im stark wachsenden Markt für Unified Communication & Collaboration haben wir unsere Kompetenzen im Bereich UCC-Lösungen durch die Übernahme der GES Gesellschaft für elektronische Systeme GmbH im März weiter ausgebaut. Die GES ist spezialisiert auf IT-Netzwerk- und Security-Lösungen und erwirtschaftete in 2012 einen Umsatz von über 3 Mio. Euro. Zum Kundenkreis gehören namhafte Firmen aus dem privaten und öffentlichen Sektor, die wir mit unserem ganzheitlichen Portfolio in der CANCOM Gruppe künftig noch besser betreuen können.
Der Workplace of the Future steht für die flexible Arbeitsweise der Mitarbeiter mit verschiedenen, ortsunabhängigen Geräten und einer reibungslosen Kommunikation, die die Effizienz und Produktivität im Unternehmen steigert. Aus diesem Grund werden aktuelle IT-Trends wie Cloud Computing, Mobility und Unified Communication & Collaboration (UCC) auch in diesem Jahr für CANCOM eine große Rolle spielen. Allein im letzten Jahr bescherte Cloud Computing IT-Anbietern einen Umsatz von über fünf Milliarden Euro. Laut Branchenverband BITKOM entspricht dies einem Wachstum von nahezu 50 Prozent. Als erfolgreicher Cloud Architekt, Systemintegrator und Managed Service Provider sorgen wir für leistungsfähige und hochmoderne IT-Umgebungen individuell zugeschnitten auf die Bedürfnisse unserer Kunden. Das hohe Maß an Qualität unserer Cloud Lösungen zeigt die Auszeichnung zum Cloud Leader 2013 im April von der Experton Group, einem führenden unabhängigem IT-Research- und Beratungshaus.
Die Nachfrage nach unserer CANCOM AHP Private Cloud ist weiterhin gut. Wir gehen davon aus, drei größere Cloud Projekte bei namhaften Kunden im zweiten Quartal dieses Jahres zum Abschluss bringen zu können. Im Unterschied zum klassischen Projektgeschäft führt die Realisierung von Cloud Projekten oft nicht zu sofortigem Umsatz und Ertrag, sie ermöglicht uns allerdings nach deren Fertigstellung die Generierung sicherer und stetiger Cash Flows aus den geschlossenen Serviceverträgen. Das wachsende Geschäft mit Cloud Lösungen führt folglich dazu, dass Umsatz und Gewinn kurzfristig geringer ausfallen im Verglich zu den historischen Zahlen. Langfristig erwarten wir von diesem Geschäft eine weitere Steigerung unserer Profitabilität im Konzern.
Abschließend danken wir Ihnen, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, für Ihr Vertrauen und hoffen, dass Sie uns dieses auch weiterhin schenken.
Mit freundlichen Grüßen,
Klaus Weinmann
"Wir sehen einige spannende Herausforderungen und Chancen, für die wir uns in 2013 aufstellen."
Konzern-Zwischenlagebericht
1. Geschäft und Rahmenbedingungen
Der CANCOM Konzern ist einer der führenden Anbieter für IT-Infrastruktur in Deutschland und Österreich.
Rechtliche Struktur der CANCOM Gruppe
Innerhalb der CANCOM Gruppe übernimmt die CANCOM SE mit Sitz in München die zentrale Finanzierungs- und Managementfunktion für die von ihr gehaltenen Beteiligungen.
Tätigkeitsschwerpunkte und Absatzmärkte
Die zu den drei größten herstellerunabhängigen Systemhäusern Deutschlands zählende CANCOM Gruppe versteht sich als IT-Architekt, Systemintegrator und Managed Services Provider. Als Komplettlösungsanbieter steht neben dem Vertrieb von Hard- und Software im Bereich des transaktionsorientierten und produktbezogenen Geschäfts vor allem die Erbringung von IT-Dienstleistungen im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit. Zum umfassenden IT-Dienstleistungsangebot zählen u. a. das Design von IT-Architekturen und IT-Landschaften, IT-Strategieberatung und Consulting, die Konzeption und Integration von IT-Systemen sowie der Betrieb der Systeme.
Der Kundenkreis der CANCOM Gruppe umfasst entsprechend vor allem gewerbliche Endanwender, angefangen bei Selbständigen, über Mittelständler bis hin zu Großunternehmen sowie die Einrichtungen der öffentlichen Hand.
Erläuterung des unternehmensintern eingesetzten Steuerungssystems
Zur Steuerung und Überwachung der Entwicklung der einzelnen Tochtergesellschaften analysiert CANCOM u. a. monatlich deren Umsatz, Rohertrag, betriebliche Aufwendungen und Betriebsergebnis und vergleicht diese Kennzahlen mit der ursprünglichen Planung sowie mit dem quartalsweise zu erstellenden Forecast. Darüber hinaus werden zur Unternehmenssteuerung regelmäßig externe Indikatoren wie Inflationsraten, Zinsniveau, allgemeine Konjunkturentwicklung und Geschäftsentwicklung innerhalb der IT-Branche sowie Prognosen hierzu herangezogen. Das Liquiditätsmanagement umfasst eine tägliche Statusermittlung.
Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten
Innovationen sind für die wirtschaftliche Dynamik und das Wachstum von großer Bedeutung. Als reines Dienstleistungsund Handelsunternehmen betreibt CANCOM allerdings keine Forschungsaktivitäten. Entwicklungsleistungen fokussieren z.B. auf Softwarelösungen und Applikationen in den IT-Trendbereichen wie Cloud Computing, Virtualisierung, mobile Lösungen, IT-Sicherheit sowie Managed Services und finden nur in sehr eingeschränktem Umfang und vornehmlich für eigene Zwecke statt.
Entwicklung der Gesamtwirtschaft und des IT-Sektors
Die deutsche Wirtschaft ist dem Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zufolge im ersten Quartal 2013 leicht gewachsen. Das Plus dürfte bei rund 0,3 % gelegen haben. Damit lag das Wirtschaftswachstum in den ersten drei Monaten zwar etwas unter den Erwartungen, aber deutlich über dem schwachen Schlussquartal 2012, in dem ein Minus von 0,6 % verzeichnet wurde.
Der aktuellen Konjunkturumfrage des Bundesverbands Bitkom zufolge sind die deutschen Hightech-Unternehmen mit Schwung ins neue Jahr gestartet. Drei Viertel der IT- und Telekommunikationsunternehmen rechnen im ersten Halbjahr mit steigenden Umsätzen.
Der Geschäftsverlauf der CANCOM Gruppe im Überblick
Die CANCOM Gruppe erzielte im ersten Quartal 2013 wie erwartet einen leicht rückläufigen Umsatz und ein leicht rückläufiges EBIT. Aufgrund eines besser als erwartet verlaufenden Monats März konnten gegenüber dem Vorjahreszeitraum Verbesserungen beim Rohertrag, der EBITDA-Marge sowie beim Ergebnis pro Aktie erreicht werden.
Im Detail erzielte die CANCOM Gruppe im ersten Quartal einen Konzernumsatz von 135,1 Mio. Euro nach 141,1 Mio. Euro im Q1/2012. Der Konzernrohertrag erhöhte sich um 4,0 % von 42,1 Mio. Euro auf 43,8 Mio. Euro. Das Konzern-EBITDA liegt mit 7,0 Mio. Euro im Q1/2013 gleichauf mit dem Vorjahreswert, was einer verbesserten EBITDA-Marge von 5,2 % nach 5,0 % im Q1/2012 entspricht. Das Konzern-EBIT reduzierte sich um 9,4 % von 5,3 Mio. Euro im Q1/2012 auf nunmehr 4,8 Mio. Euro. Bei einem gegenüber dem Vorjahr um 14,3 % gesteigerten Periodenergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen von 3,2 Mio. Euro nach 2,8 Mio. Euro im Q1/2011 ergibt sich ein Ergebnis pro Aktie aus fortzuführenden Geschäftsbereichen von 0,28 Euro nach 0,26 Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Wichtige Vorkommnisse und Investitionen im Berichtszeitraum
Mit Eintragung in das Handelsregister vom 28. Februar 2013 wurde der Formwechsel der CANCOM AG in die CANCOM SE vollzogen. Die Umwandlung hat keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der CANCOM und des CANCOM Konzerns.
Mit Kaufvertrag vom 13. März 2013 hat die CANCOM SE 100 % der Anteile an der GES Gesellschaft für elektronische Systeme mbH mit Sitz in Ingelfingen bei Künzelsau erworben und erweitert damit ihre Kompetenz im stark wachsenden Markt für UCC-Lösungen. Die GES ist spezialisiert auf IT-Netzwerk- und Security-Lösungen mit Fokus auf Unified Communication & Collaboration (UCC)-Services. Das Unternehmen erwirtschaftete in 2012 mit zehn Mitarbeitern einen Umsatz von über drei Mio. Euro bei einer seit Jahren positiven Ergebnissituation. Zum Kundenkreis gehören namhafte Firmen aus dem privaten und öffentlichen Sektor.
Mitarbeiter
Zum 31. März 2013 waren in der CANCOM Gruppe 2.034 Mitarbeiter beschäftigt.
Die Mitarbeiter waren in folgenden Bereichen tätig (jeweils zum 31.03.)
| Professional Services | 1.414 | |
|---|---|---|
| Vertrieb | 344 | |
| Zentrale Dienste | 276 | |
Der Personalaufwand stellte sich wie folgt dar (in TEuro):
| 01.01.- 31.03.2013 T€ |
01.01.- 31.03.2012 T€ |
|---|---|
| 26.011 | 24.579 |
| 4.481 | 4.159 |
| 60 | 103 |
| 30.552 | 28.841 |
2. Ertrags-, Finanz und Vermögenslage der CANCOM Gruppe
a) Ertragslage
Die CANCOM Gruppe erzielte im ersten Quartal 2013 wie erwartet einen leicht rückläufigen Umsatz und ein leicht rückläufiges EBIT.
Der Konzernumsatz reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,3 % von 141,1 Mio. Euro auf 135,1 Mio. Euro. Der Rückgang ist größtenteils auf einen positiven Vorjahreseffekt zurückzuführen, bei dem sich die Umsatzrealisierung eines Projektes bilanziell aus dem Jahre 2011 ins Q1/2012 verschoben hatte. Darüber hinaus hatte das Q1/2013 gegenüber dem Q1/2012 aufgrund der Osterfeiertage weniger Arbeitstage als der Vorjahreszeitraum.
In Deutschland sank der Umsatz um 3,6 % von 133,6 Mio. Euro auf 128,9 Mio. Euro.
Im internationalen Geschäft reduzierte sich der Umsatz der CANCOM Gruppe um 17,3 % von 7,5 Mio. Euro auf 6,2 Mio. Euro.
Im Bereich e-commerce reduzierte sich der Umsatz um 17,7 % auf 31,1 Mio. im Vergleich zu 37,8 Mio. Euro im Vorjahr. Im Bereich IT Solutions erhöhte sich der Umsatz leicht von 103,3 Mio. Euro auf 104,0 Mio. Euro.
Der Rohertrag der CANCOM Gruppe erhöhte sich in den ersten drei Monaten 2013 durch den erfolgreichen Ausbau des höhermargigen Dienstleistungsgeschäfts um 4,0 % auf 43,8 Mio. Euro, nach 42,1 Mio. Euro im Vorjahr. Die Rohertragsmarge verbesserte sich von 29,8 % auf 32,4 %.
Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) der ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2013 liegt mit 7,0 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Entsprechend steigert sich die EBITDA-Marge auf 5,2 % nach 5,0 % im Q1/2012.
| EBIT DA CANCOM Gruppe 01.01.-31.03.2012 und 01.01.-31.03.2013 (in Mio. Euro) |
|||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2012 | 7,0 | ||||||
| 2013 | 7,0 |
Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) reduzierte sich um 9,4 % auf 4,8 Mio. Euro gegenüber 5,3 Mio. Euro im Q1/2012. Grund dafür sind gestiegene Abschreibungen aufgrund der getätigten Investitionen, insbesondere in das CANCOM Cloud Rechenzentrum in München sowie die Verbesserung der ERP-Systeme und der eSupplyChain.
Das Periodenergebnis aus fortzuführenden Bereichen erhöhte sich um 14,3 % von 2,8 Mio. Euro auf 3,2 Mio. Euro. Daraus ergibt sich für die ersten drei Monate 2013 ein Ergebnis pro Aktie aus fortzuführenden Bereichen in Höhe von 0,28 Euro nach 0,26 Euro im Vorjahr.
Auftragslage
Im Bereich e-commerce und in Teilen des Bereiches IT Solutions wird der größte Teil der eingehenden Aufträge aufgrund hoher Lieferverfügbarkeit innerhalb von zwei Wochen zu Umsatz. Daher geben die absoluten Stichtagszahlen in diesem Bereich kein objektives Bild der aktuellen Auftragslage wieder, eine Veröffentlichung findet aus diesem Grunde nicht statt.
Im Bereich IT Solutions werden Aufträge oftmals über längere Zeiträume vergeben. Die Auftragslage ist daher auch hier stichtagsbezogen nicht aussagefähig. Die gute Nachfrage nach der CANCOM AHP Private Cloud war bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des vorliegenden Lageberichts auch im zweiten Quartal 2013 weiter gegeben. Die Aufträge im Cloud Umfeld haben oft langfristigere Projektlaufzeiten und beinhalten höhere Vorlaufkosten und Opportunitätskosten, führen aber zu nachhaltigen, stabilen Umsätzen und Erträgen.
Aufgrund des stabilen Dienstleistungsgeschäftes, das mittlerweile circa zwei Drittel zum Konzernrohertrag (Gesamtleistung abzgl. Materialaufwand und bezogene Leistungen) beiträgt, und der soliden Bilanzsituation sieht sich das Management in einer guten Position innerhalb der IT-Branche.
Erläuterung zu einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung
Weitere Angaben zu Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung finden sich im Konzernanhang unter "Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung".
b) Vermögens- und Finanzlage
Ziele des Finanzmanagements
Das Kernziel des Finanzmanagements der CANCOM Gruppe ist die jederzeitige Sicherung der Liquidität zur Gewährleistung des täglichen Geschäftsbetriebs. Darüber hinaus wird die Optimierung der Rentabilität und damit verbunden eine möglichst hohe Bonität zur Sicherung einer günstigen Refinanzierung angestrebt.
Erläuterung der Kapitalstruktur
Auf der Aktivseite reduzierten sich die kurzfristigen Vermögenswerte zum 31. März 2013 gegenüber dem 31. Dezember 2012 von 146,8 Mio. Euro auf 118,1 Mio. Euro. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente reduzierten sich durch saisonale Effekte von 44,6 Mio. Euro auf 16,3 Mio. Euro. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken von 88,3 Mio. Euro auf 84,0 Mio. Euro, ebenso die Vorräte von 8,7 Mio. Euro auf 8,5 Mio. Euro.
Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich zum 31. März 2013 mit 62,4 Mio. Euro leicht gegenüber dem 31. Dezember 2012 in Höhe von 61,9 Mio. Euro.
Auf der Passivseite der Bilanz ist eine deutliche Reduzierung der kurzfristigen Schulden von 106,6 Mio. Euro auf 75,3 Mio. Euro zu verzeichnen. Dies ist vor allem auf die Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 76,9 Mio. Euro auf 50,9 Mio. Euro zurückzuführen.
Die langfristigen Schulden, bei denen es sich um Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mindestens einem Jahr handelt, blieben mit 21,2 Mio. Euro gegenüber dem 31.12.2012 unverändert.
Die Bilanzsumme reduzierte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2012 von 208,6 Mio. Euro auf 180,5 Mio. Euro zum 31. März 2013.
Das nominelle Eigenkapital konnte seit Jahresanfang vor allem durch Zuführungen zum Bilanzgewinn von 80,7 Mio. Euro auf 84,0 Mio. Euro erhöht werden. Insgesamt ergibt sich zum 31. März 2013 eine Eigenkapitalquote von 46,5 % nach 38,7 % zum 31. Dezember 2012.
Detailliertere Angaben zu den einzelnen Bilanzpositionen können dem Konzernanhang unter "Erläuterungen zur Konzernbilanz" entnommen werden.
Erläuterung der Liquiditätsentwicklung
Der Cash Flow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit, der unterjährig traditionell negativ ist, weist zum 31. März 2013 minus 25,6 Mio. Euro aus gegenüber minus 14,3 im Vorjahreszeitraum. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus einer Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit beläuft sich auf minus 2,5 Mio. Euro nach minus 1,0 Mio. Euro im Vorjahr.
Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt minus 0,3 Mio. Euro nach minus 1,0 Mio. Euro im Vorjahr.
In Summe resultieren daraus liquide Mittel in Höhe von 16,3 Mio. Euro nach 28,3 Mio. Euro im Vorjahr.
3. Aktienbesitz von Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats zum 31. März 2013
| Aktien gesamt | 11.429.826 | 100% | ||
|---|---|---|---|---|
| Vorstand | ||||
| Klaus Weinmann | 177.270 | 1,6 % | ||
| Aufsichtsrat | ||||
| Stefan Kober | 261.289 | 2,3 % | ||
| Petra Neureither* | 35.000* | 0,3 %* | ||
* Aktien werden indirekt durch die PEN GmbH zugerechnet
4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag
Mit Notarverträgen vom 10.04.2013 wurden die Gesellschaften CANCOM IT Solutions GmbH und CANCOM cloud solutions GmbH auf die CANCOM Deutschland GmbH (seit Eintragung im Handelsregister am 23.04.2013 firmierend unter CANCOM GmbH) verschmolzen.
5. Risiken der künftigen Entwicklung
Seit Beginn des Geschäftsjahres hat es bei CANCOM keine wesentlichen Änderungen bei den Risiken der künftigen Entwicklung gegeben. Eine detaillierte Aufstellung dieser Risiken kann dem aktuellen Geschäftsbericht für 2012 ab Seite 23 entnommen werden. Der Geschäftsbericht kann im Internet unter www.cancom.com/berichte heruntergeladen und darüber hinaus kostenlos bei der Gesellschaft angefordert werden.
6. Chancen der künftigen Entwicklung
Seit Beginn des Geschäftsjahres hat es bei CANCOM keine wesentlichen Änderungen bei den Chancen der künftigen Entwicklung gegeben. Eine detaillierte Aufstellung dieser Chancen kann dem aktuellen Geschäftsbericht für 2012 ab Seite 23 entnommen werden. Der Geschäftsbericht kann im Internet unter www.cancom.com/berichte heruntergeladen und darüber hinaus kostenlos bei der Gesellschaft angefordert werden.
7. Prognosebericht
Im 2. Quartal 2013 dürfte nach Ansicht des DIW die deutsche Wirtschaft das Wachstumstempo von 0,3 % halten. Für das Gesamtjahr 2013 gehen die Prognosen bisher von einem verhaltenen Wachstum aus. Gründe sind die wirtschaftlichen Probleme vieler Euro-Länder sowie die Konjunkturdelle aus dem Winter, die die Erholung der deutschen Wirtschaft einschränkt. Die Bundesregierung bleibt mit einem erwarteten Wachstum von 0,4 % vorsichtiger als die führenden Wirtschaftsforscher, die ein Plus von 0,8 % vorausgesagt hatten.
Prognose: Deutsche Bank Economic Research, 02.05.2012
Nach den vorliegenden Marktzahlen des Branchendienstes BITKOM vom März erwarten die Experten in 2013 für den deutschen IT-Markt ein Wachstum im Bereich Informationstechnik von 2,2 %.
Im Einzelnen wird für den Bereich IT-Hardware ein Rückgang von minus 0,3 % nach einem Plus von 1,7 % im Vorjahr prognostiziert, für den Bereich Software ein Wachstum von 4,6 % nach 5,1 % im Vorjahr und für den Bereich IT-Services ein Plus von 2,5 % nach 2,1 % im Jahr 2012.
Prognose: Deutsche Bank Economic Research, 02.05.2012
CANCOM hat seine Geschäftspolitik frühzeitig auf die IT-Trends der Zukunft ausgerichtet und seine Vertriebs- und Servicestruktur entsprechend zielgerichtet gestaltet. Mit dem Ausbau des E-Commerce Geschäfts und der eSupplyChain lassen sich die Prozessund Transaktionskosten sowohl für die Kunden als auch für die CANCOM Gruppe weiter senken, was zu einer höheren Profitabilität des Handelsgeschäfts im Konzern führen sollte.
Darüber hinaus wurden sowohl Marktpräsenz als auch Kundennähe im deutschsprachigen Raum weiter ausgebaut. So ist CANCOM mit seinen Service- und Consulting-Standorten in Deutschland und Österreich flächendeckend vertreten. Auch zukünftig plant CANCOM, die Marktposition im deutschsprachigen IT-Umfeld durch gezielte Akquisitionen zu stärken. Das Marktumfeld bietet hierfür nach wie vor gute Bedingungen.
CANCOM beabsichtigt aufgrund seiner ausgewiesenen Expertise und exponierten Marktstellung in den aufgeführten IT-Trendbereichen sowie durch Akquisitionen auch weiterhin stärker zu wachsen als der IT-Markt und somit kontinuierlich den Marktanteil auszubauen.
Aufgrund der Investitionen im Bereich e-commerce sowie der guten Positionierung im Wachstumsmarkt Cloud Computing erwartet der Vorstand bei anhaltend guter oder sogar steigender IT-Nachfrage mittelfristig verbesserte Umsatz- und Ergebniskennzahlen.
Der Vorstand geht deshalb für den Gesamtkonzern aus heutiger Sicht vor dem Hintergrund des guten Geschäftsverlaufs in 2012 bei anhaltend positiver Konjunktur für das Jahr 2013 von einer guten Umsatz- und Ergebnisentwicklung bei einer weiterhin guten Finanzlage aus.
München, im Mai 2013
CANCOM SE
Der Vorstand
Dieses Dokument unterlag keiner prüferischen Durchsicht. Es enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen und Informationen, die auf Annahmen und Schätzungen des Vorstands der CANCOM SE beruhen. Diese Aussagen sind unter anderem durch typische Formulierungen wie "planen", "beabsichtigen" "wollen", "werden", "erwarten", "einschätzen" o. ä. ersichtlich und beruhen auf heutigen Erwartungen, Annahmen und Schätzungen. Obwohl wir davon ausgehen, dass es sich bei diesen Äußerungen um realistische Erwartungen handelt, können wir nicht für die Richtigkeit der Erwartungen insbesondere im Prognosebericht garantieren. Die Annahmen können eine Vielzahl an internen und externen Risiken und Unsicherheiten enthalten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse sowohl positiv als auch negativ erheblich von den tatsächlich genannten vorausschauenden Aussagen und Ergebnissen abweichen. In diesem Zusammenhang sind u. a. die folgenden Einflussfaktoren von Bedeutung: Änderungen der allgemeinen Konjunktur- und Geschäftslage, Änderungen des Zinsniveaus und der Wechselkursraten, Änderungen der Wettbewerbsposition und –situation, z. B. durch Auftreten neuer Wettbewerber, neuer Produkte und Dienstleistungen, neuer Technologien, Änderung des Konsumverhaltens der Kundenzielgruppen, etc., Änderungen der Geschäftsstrategie.
Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen über den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen hinaus durch CANCOM ist weder geplant noch übernimmt CANCOM die Verpflichtung dazu.
Konzernbilanz (nach IFRS)
Aktiva
| (in T€) | Anhang | 31.03.2013 | 31.12.2012 | 31.03.2012 |
|---|---|---|---|---|
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 16.254 | 44.638 | 28.313 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 84.003 | 88.285 | 81.815 | |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | B.1. | 4.123 | 3.277 | 3.552 |
| Vorräte | 8.487 | 8.744 | 9.216 | |
| Aufträge in Bearbeitung | 2.474 | 666 | 1.344 | |
| Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte | B.2. | 2.738 | 1.140 | 1.361 |
| Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt | 118.079 | 146.750 | 125.601 | |
| Langfristige Vermögenswerte | ||||
| Sachanlagevermögen | 18.561 | 17.552 | 13.219 | |
| Immaterielle Vermögenswerte | 16.231 | 16.889 | 15.872 | |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 24.336 | 24.336 | 23.667 | |
| Finanzanlagen | 71 | 71 | 70 | |
| Ausleihungen | 56 | 56 | 52 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 1.601 | 1.683 | 1.277 | |
| Latente Steuern aus temporären Differenzen | B.3. | 1.136 | 971 | 734 |
| Latente Steuern aus steuerlichem Verlustvortrag | B.3. | 298 | 158 | 1 |
| Sonstige Vermögenswerte | 137 | 182 | 31 | |
| Langfristige Vermögenswerte, gesamt | 62.427 | 61.898 | 54.923 | |
| Aktiva, gesamt | 180.506 | 208.648 | 180.524 |
| (in T€) | Anhang | 31.03.2013 | 31.12.2012 | 31.03.2012 |
|---|---|---|---|---|
| Kurzfristige Schulden | ||||
| Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen | 1.393 | 900 | 3.814 | |
| Genussrechtskapital und nachrangige Darlehen kurzfristiger Anteil | 0 | 412 | 6.920 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 50.933 | 76.933 | 55.909 | |
| Erhaltene Anzahlungen | 2.553 | 3.649 | 1.515 | |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Schulden | B.4. | 1.697 | 2.063 | 1.546 |
| Rückstellungen | B.5. | 1.376 | 1.726 | 1.833 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 1.285 | 866 | 1.285 | |
| Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern | 2.282 | 3.352 | 8.112 | |
| Sonstige kurzfristige Schulden | B.6. | 13.816 | 16.746 | 14.612 |
| Kurzfristige Schulden, gesamt | 75.335 | 106.647 | 95.546 | |
| Langfristige Schulden | ||||
| Langfristige Darlehen | 4.937 | 5.120 | 5.663 | |
| Genussrechtskapital und nachrangige Darlehen | 5.671 | 5.592 | 6.415 | |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 3.987 | 4.188 | 4.250 | |
| Latente Steuern aus temporären Differenzen | B.7. | 2.801 | 2.831 | 2.593 |
| Pensionsrückstellungen | 123 | 123 | 87 | |
| Sonstige langfristige finanzielle Schulden | B.8. | 1.611 | 1.333 | 1.055 |
| Sonstige langfristige Schulden | B.5. | 2.076 | 2.040 | 1.646 |
| Langfristige Schulden, gesamt | 21.206 | 21.227 | 21.709 | |
| Eigenkapital | ||||
| Gezeichnetes Kapital | 11.430 | 11.430 | 10.391 | |
| Kapitalrücklage | 26.086 | 26.086 | 15.904 | |
| Bilanzgewinn (inkl.Gewinnrücklagen) | 46.254 | 43.087 | 36.780 | |
| Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Kursdifferenz | -9 | -10 | -11 | |
| Minderheitenanteile | 204 | 181 | 205 | |
| Eigenkapital, gesamt | 83.965 | 80.774 | 63.269 | |
| Passiva, gesamt | 180.506 | 208.648 | 180.524 |
Gewinn- und Verlustrechnung
| (in T€) | Anhang | 01.01.2013 - 31.03.2013 |
01.01.2012 - 31.03.2012 |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 135.091 | 141.100 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | D.1. | 165 | 189 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 128 | 471 | |
| Gesamtleistung | 135.384 | 141.760 | |
| Materialaufwand / Aufwand für bezogene Leistungen | -91.589 | -99.643 | |
| Rohertrag | 43.795 | 42.117 | |
| Personalaufwand | D.2. | -30.552 | -28.841 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände | -2.154 | -1.702 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | D.3. | -6.267 | -6.261 |
| Betriebsergebnis | 4.822 | 5.313 | |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 71 | 108 | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -294 | -573 | |
| Währungsgewinne / -verluste | 6 | -1 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 4.605 | 4.847 | |
| Ertragsteuern | D.4. | -1.415 | -2.095 |
| Ergebnis nach Steuern aus aus fortzuführenden Geschäftsbereichen | 3.190 | 2.752 | |
| Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen | 0 | -674 | |
| Periodenergebnis | 3.190 | 2.078 | |
| davon entfallen auf Gesellschafter des Mutterunternehmens | 3.167 | 2.045 | |
| davon entfallen auf Minderheiten | D.5. | 23 | 33 |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (Stück) unverwässert | 11.429.826 | 10.390.751 | |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (Stück) verwässert | 11.429.826 | 10.390.751 | |
| Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Geschäftsbereichen (unverwässert) |
0,28 | 0,26 | |
| Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Geschäftsbereichen (verwässert) |
0,28 | 0,26 | |
| Ergebnis je Aktie aus aufgegebenen Geschäftsbereichen (unverwässert) |
0,00 | -0,06 | |
| Ergebnis je Aktie aus aufgegebenen Geschäftsbereichen (verwässert) |
0,00 | -0,06 |
Konzern-Gesamtergebnisrechnung
| (in T €) | 01.01.2013 - 31.03.2013 |
01.01.2012 - 31.03.2012 |
|---|---|---|
| Periodenergebnis | 3.190 | 2.078 |
| Übriges Ergebnis | ||
| Unterschied aus Währungsumrechnung | 1 | -3 |
| Unterschied aus Kursdifferenz Wertpapiere | 0 | 0 |
| Ertragsteuern | 0 | 0 |
| Übriges Ergebnis der Periode (nach Steuern) | 1 | -3 |
| Gesamtergebnis der Periode | 3.191 | 2.075 |
| davon entfallen auf Gesellschafter des Mutterunternehmens | 3.168 | 2.042 |
| davon entfallen auf Minderheiten | 23 | 33 |
Kapitalflussrechnung
| (in T€) | 01.01.2013 - | 01.01.2012 - |
|---|---|---|
| 31.03.2013 | 31.03.2012 | |
| Cashflow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit: | ||
| Periodengewinn vor Steuern- und Minderheitenanteilen | 4.605 | 4.847 |
| Berichtigungen: | ||
| +/- Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 2.154 | 1.702 |
| +/- Veränderungen der langfristigen Rückstellungen | 36 | -1.249 |
| +/- Veränderungen der kurzfristigen Rückstellungen | -350 | 278 |
| +/- Ergebnis aus dem Verkauf von immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und Finanzanlagen | 22 | -401 |
| + Z insaufwand |
223 | 465 |
| +/- Veränderungen der Vorräte | 257 | 5.776 |
| +/- Veränderungen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Forderungen | 169 | -10.134 |
| +/- Veränderungen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Schulden | -29.875 | -15.515 |
| +/- gezahlte und erstattete Zinsen | -28 | -59 |
| +/- gezahlte und erstattete Ertragsteuern | -2.832 | -147 |
| +/- Ein-/Auszahlungen aufgegebene Geschäftsbereiche | 0 | 150 |
| Nettozahlungsmittel aus betrieblicher Tätigkeit | -25.619 | -14.287 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | ||
| - Z ahlungen für Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen |
-2.542 | -2.024 |
| + Erlöse aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und Finanzanlagen |
15 | 461 |
| - B eim Verkauf von Anteilen hingegebene Zahlungsmittel |
0 | -402 |
| + erhaltene Zinsen |
71 | 108 |
| +/- Ein- / Auszahlungen aufgegebene Geschäftsbereiche | 0 | 950 |
| Für Investitionstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel | -2.456 | -907 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | ||
| - Rückzahlung von langfristigen Finanzschulden (einschl. kurzfristig gewordene Anteile) |
-590 | -680 |
| +/- Veränderung kurzfristiger Finanzschulden | 457 | 20 |
| - gezahlte Zinsen |
-156 | -345 |
| +/- Ein- / Auszahlungen aus Finanzierungs-Leasingverträgen | -21 | 36 |
| Für Finanzierungstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel | -310 | -969 |
| Nettozunahme/abnahme von Zahlungsmitteln und Zahlungsmittelaquivalente | -28.385 | -16.163 |
| +/- Wechselkursbedingte Wertänderungen | 1 | 1 |
| +/- Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 44.638 | 44.475 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 16.254 | 28.313 |
| Zusammensetzung: | ||
| Liquide Mittel | 16.254 | 28.313 |
16.254 28.313
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (nach IFRS)
| Aktien | gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklagen | Gewinnrücklagen | Währungsumrechnung Rücklage |
Wertpapiere Rücklage Kursdifferenz |
Neubewertungsrücklage | Bilanzgewinn | Summe Eigenkapitalgeber Mutterunternehmen | Minderheitenanteile | Eigenkapital gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| TStück | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | |
| 31. Dezember 2011 | 10.391 | 10.391 | 15.904 | 17.088 | -291 | 0 | -153 | 17.800 | 60.739 | 173 | 60.912 |
| Kapitalerhöhung * | 1.039 | 1.039 | 10.391 | 11.430 | 11.430 | ||||||
| Veränderung der Rücklagen: Kosten der Kapitalerhöhung |
-209 | -209 | -209 | ||||||||
| Umbuchung Bilanzgewinn/ Gewinnrücklage |
8.118 | -8.118 | 0 | 0 | |||||||
| Ausschüttung im Geschäftsjahr | -3.117 | -3.117 | -141 | -3.258 | |||||||
| Gesamtergebnis der Periode | 280 | 1 | 11.469 | 11.750 | 115 | 11.865 | |||||
| Änderung des Konsolidierungskreises |
0 | 34 | 34 | ||||||||
| 31. Dezember 2012 | 11.430 | 11.430 | 26.086 | 25.206 | -11 | 1 | -153 | 18.034 | 80.593 | 181 | 80.774 |
| Gesamtergebnis der Periode | 1 | 0 | 3.167 | 3.168 | 23 | 3.191 | |||||
| 31. März 2013 | 11.430 | 11.430 | 26.086 | 25.206 | -10 | 1 | -153 | 21.201 | 83.761 | 204 | 83.965 |
* Ausgabebetrag pro Aktie € 11,-
Segmentinformationen – IFRS
| Segmentinformationen | e-commerce | IT Solutions | ||
|---|---|---|---|---|
| 31.03.13 T€ |
31.03.12 T€ |
31.03.13 T€ |
31.03.12 T€ |
|
| Umsatzerlöse | ||||
| - Umsatzerlöse von externen Kunden | 31.082 | 37.819 | 104.009 | 103.281 |
| - Umsätze zwischen den Segmenten | 1.169 | 1.071 | 17.680 | 17.924 |
| - Gesamte Erträge | 32.251 | 38.890 | 121.689 | 121.205 |
| - Materialaufwand / Aufwand für bezogene Leistungen | -25.258 | -31.954 | -80.342 | -80.760 |
| - Personalaufwand | -3.764 | -4.244 | -25.630 | -23.472 |
| - Übrige Erträge und Aufwendungen | -1.013 | -555 | -9.344 | -10.595 |
| EBIT DA |
2.216 | 2.137 | 6.373 | 6.378 |
| - planmäßige Abschreibungen und Amortisationen | -356 | -276 | -1.747 | -1.382 |
| Betriebsergebnis (EBIT ) |
1.860 | 1.861 | 4.626 | 4.996 |
| - Zinserträge | 35 | 62 | 22 | 9 |
| - Zinsaufwendungen | -101 | -182 | -213 | -141 |
| - Beteiligungserträge | ||||
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 1.794 | 1.741 | 4.435 | 4.864 |
| - Währungsdifferenzen | ||||
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 1.794 | 1.741 | 4.435 | 4.864 |
| - Ertragsteuern | ||||
| - aufgegebene Geschäftsbereiche | 0 | -674 | 0 | 0 |
| Konzernjahresergebnis | ||||
| davon entfallen auf Gesellschafter des Mutterunternehmens | ||||
| davon entfallen auf Minderheiten | ||||
| Andere Informationen | ||||
| - Vermögenswerte 1 | 57.145 | 55.169 | 110.893 | 107.664 |
| - Investitionen 1 | 756 | 795 | 1.762 | 1.138 |
1) Vermögenswerte und Investionen inclusive Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung
2) Steueransprüche
| Überleitungsrechnung | sonstige Gesellschaften | Summe Geschäftssegmente | ||
|---|---|---|---|---|
| 31.03.13 | 31.03.12 | 31.03.13 | 31.03.12 | 31.03.13 |
| T€ | T€ | T€ | T€ | T€ |
| 0 | 0 | 141.100 | 135.091 | |
| -18.849 | 0 | 0 | 18.995 | 18.849 |
| -18.849 | 0 | 0 | 160.095 | 153.940 |
| 14.011 | 0 | 0 | -112.714 | -105.600 |
| -1.125 | -1.158 | -27.716 | -29.394 | |
| 4.838 | -375 | -455 | -11.150 | -10.357 |
| -1.500 | -1.613 | 8.515 | 8.589 | |
| -44 | -51 | -1.658 | -2.103 | |
| -1.544 | -1.664 | 6.857 | 6.486 | |
| 120 | 166 | 71 | 57 | |
| -333 | -132 | -323 | -314 | |
| -1.757 | -1.630 | 6.605 | 6.229 | |
| 0 | 0 | 0 | ||
| -1.757 | -1.630 | 6.605 | 6.229 | |
| -1.415 | ||||
| 0 | 0 | -674 | 0 | |
| 1.817 | 16.876 | 10.651 | 162.833 | 168.038 |
| 91 | 24 | 1.933 | 2.518 |
A. Grundlagen des Konzernabschlusses
1. Allgemeine Angaben
Der Konzernzwischenabschluss der CANCOM SE und ihrer Tochterunternehmen (im Folgenden: "CANCOM Konzern", "CANCOM Gruppe" oder "Konzern") wurde im Geschäftsjahr 2013 nach den International Financial Reporting Standards bzw. den International Accounting Standards (IFRS/IAS) aufgestellt.
Der Konzernzwischenabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Tausend Euro (T€) angegeben. Rundungen können in Einzelfällen dazu führen, dass sich Werte in diesem Bericht nicht exakt zur angegebenen Summe aufaddieren und dass sich Prozentangaben nicht exakt aus den dargestellten Werten ergeben.
Dieser Konzernzwischenabschluss ist verkürzt und in Übereinstimmung mit IAS 34, Zwischenberichterstattung, erstellt worden. Er ist im Kontext mit dem für das Geschäftsjahr 2012 veröffentlichten IFRS-Konzernabschluss zu lesen. Dieser ist im Internet unter www.cancom.com abrufbar.
2. Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss werden neben der CANCOM SE alle Tochtergesellschaften einbezogen, bei denen die CANCOM SE direkt oder indirekt mit Mehrheit beteiligt ist bzw. die Mehrheit der Stimmrechte besitzt. Diese Tochterunternehmen wurden vollkonsolidiert.
Mit Geschäftsanteilskauf- und –abtretungsvertrag vom 13. März 2013 hat die CANCOM SE 100 % der Geschäftsanteile im Nominalbetrag von EUR 102.258,38 an der GES Gesellschaft für elektronische Systeme mbH (seit 10.04.2013 firmierend unter CANCOM GES Gesellschaft für elektronische Systeme mbH) erworben.
Der Kaufpreis beträgt EUR 949.400,00. Erwerbsnebenkosten sind im ersten Quartal 2013 in Höhe von T€ 5 angefallen und unter der GuV Position sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen.
Erstkonsolidierungszeitpunkt ist der 01. April 2013.
Der Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Computern, Systemen und Zubehör der DV-Technik, Entwicklung und Vertrieb von Software sowie Erbringung von Dienstleistungen jedweder Art einschließlich der Beratung im Bereich der gesamten DV-Technik.
Veränderung des Konsolidierungskreises in 2013:
| Name und Sitz | Zeitpunkt der | Kapitalanteil | Stimmrechts |
|---|---|---|---|
| der Gesellschaft | Erstkonsolidierung | % | anteil % |
| CANCOM GES Gesellschaft für elekt ronische Systeme mbH, Künzelsau |
01.04.2013 | 100 | 100 |
Mit den Verschmelzungsverträgen vom 10. April 2013 wurden die CANCOM IT Solutions GmbH und die CANCOM cloud solutions GmbH auf die CANCOM Deutschland GmbH (seit 23.04.2013 firmierend unter CANCOM GmbH) verschmolzen. Die Verschmelzung wurde im Handelsregister der CANCOM GmbH am 23.04.2013 eingetragen.
3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der Konzernzwischenabschluss ist grundsätzlich nach den gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt, wie sie für den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2012 gültig waren.
B. Erläuterungen zur Konzernbilanz
1. Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte
Diese Position beinhaltet im Einzelnen Bonusforderungen gegen Lieferanten (T€ 2.160), Kaufpreisforderung (T€ 1.125), Marketingumsätze (T€ 430), debitorische Kreditoren (T€ 259), Forderungen an Mitarbeiter (T€ 147) sowie Forderungen an Gesellschafter (T€ 2).
2. Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte
Diese Position beinhaltet im Wesentlichen die kurzfristigen sonstigen Vermögenswerte wie Steuererstattungsbeträge (T€ 1.489), Schadenersatz (T€ 138), Provisionserlöse (T€ 133), Mietforderungen (T€ 47), Zinserträge (T€ 14) sowie Forderungen an Sozialversicherungsträger (T€ 3).
Die Rechnungsabgrenzungsposten (T€ 899) beinhalten abgegrenzte Versicherungsprämien sowie vorausbezahlte Kosten.
3. Aktive latente Steuern
Die aktiven latenten Steuern setzen sich wie folgt zusammen:
| Latente Steuer aus | temporären Differenzen T€ |
steuerlichem Verlustvortrag T€ |
|---|---|---|
| Stand 01.01.2013 | 971 | 158 |
| Steuerertrag durch Gewinn- und Verlustrechnung |
165 | 140 |
| Stand 31.03.2013 | 1.136 | 298 |
Zum 31.03.2013 ergeben sich im CANCOM-Konzern körperschaftsteuerliche Verlustvorträge von € 6,9 Mio. und gewerbesteuerliche Verlustvorträge von € 5,7 Mio. Der Betrag der noch nicht genutzten körperschaftsteuerlichen Verluste, für die in der Bilanz kein latenter Steueranspruch angesetzt wurde, beträgt € 5,8 Mio., der Betrag der gewerbesteuerlichen Verlustvorträge, für die kein latenter Steueranspruch angesetzt wurde, beträgt € 5,3 Mio. In den genannten Beträgen ist ein Teilbetrag von € 5,8 Mio. (körperschaftsteuerlich) und € 5,3 Mio. (gewerbesteuerlich) enthalten, der aufgrund der Rechtsaufassung der EU-Kommission zum Sanierungsprivileg des § 8 c Körperschaftsteuergesetz infrage gestellt ist und daher im Moment nicht steuerlich geltend gemacht werden kann.
Die latenten Steuern aus temporären Differenzen resultieren im Wesentlichen aus Abweichungen bei Sachanlagevermögen (T€ 385), sonstige Schulden (T€ 324), immateriellen Vermögenswerten (T€ 133), sonstige Rückstellungen (T€ 130), Geschäfts- oder Firmenwert (T€ 82) und Eliminierung von Verkäufen innerhalb des Konzerns (T€ 66).
4. Sonstige kurzfristige finanzielle Schulden
Unter den sonstigen kurzfristigen finanziellen Schulden werden im Einzelnen kreditorische Debitoren (T€ 658), ausstehende Kostenrechnungen (T€ 605), Aufsichtsratsvergütungen (T€ 250), Kaufpreisverbindlichkeiten (T€ 117) und Mietverbindlichkeiten (T€ 67) ausgewiesen.
5. Sonstige Rückstellungen
Die Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Gewährleistungen (T€ 1.484), Kaufpreis Anteile verbundene Unternehmen (T€ 679), Abfindungen (T€ 586), Gehälter (T€ 373), Leasing-Mehrkosten (T€ 153) und Rückstellungen für Abschlusskosten (T€ 95).
Im Gesamtbetrag der Rückstellungen sind langfristige Rückstellungen in Höhe von T€ 2.076 enthalten, die unter sonstige langfristige Schulden ausgewiesen sind. Sie betreffen Rückstellung für Gewährleistungen (T€ 688), die in Österreich vorgeschriebene Rückstellung für Abfindungen (T€ 523), Kaufpreis für die Geschäftsanteile der Glanzkinder GmbH und CANCOM Unicorner GmbH (T€ 455), die Jubiläumsrückstellung (T€ 240), Rückstellungen für Altersteilzeit (T€ 84) und Leasing-Mehrkosten (T€ 86).
6. Sonstige kurzfristige Schulden
Unter den sonstigen kurzfristigen Schulden werden im Wesentlichen Tantiemen und Mitarbeiterboni (T€ 4.541), Urlaub und Überstunden (T€ 3.495), Umsatzsteuerverbindlichkeiten (T€ 2.524), Lohn- und Kirchensteuer (T€ 1.686), Berufsgenossenschaft (T€ 747), Sozialversicherung (T€ 181) und Lohn- und Gehalt (T€ 127) ausgewiesen.
7. Passive latente Steuern
Die passiven latenten Steuern setzen sich wie folgt zusammen:
| T€ | |
|---|---|
| Stand 01.01.2013 | 2.831 |
| Steuerertrag durch Gewinn- und Verlustrechnung | -30 |
| Stand 31.03.2013 | 2.801 |
Die passiven latenten Steuern wurden auf Abweichungen zu den Steuerbilanzen gebildet. Sie resultieren aus dem Ansatz und der Neubewertung von immateriellen Vermögenswerten (T€ 2.181), sonstigen finanziellen Vermögenswerten (T€ 463), Aufträge in Bearbeitung (T€ 141), Genussrechtskapital und nachrangigen Darlehen (T€ 12) sowie sonstige Rückstellungen (T€ 3).
Die Bewertung erfolgt mit dem jeweiligen Steuersatz zwischen 25 % (österreichische Tochtergesellschaft) und 32,98 % (deutsche Tochtergesellschaft).
8. Sonstige langfristige finanzielle Schulden
Unter den sonstigen langfristigen finanziellen Schulden werden kreditorische Debitoren in Höhe von T€ 723, Kaufpreisverbindlichkeiten in Höhe von T€ 536 und Mietverbindlichkeiten in Höhe von T€ 352 ausgewiesen.
C. Segmentinformationen (siehe Tabelle Seite 18+19)
Hinsichtlich der Beschreibung der berichtspflichtigen Segmente verweisen wir auf den IFRS-Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2012 Seite 75.
Überleitungsrechnungen
In der Position Überleitungsrechnung werden Themen ausgewiesen, die nicht in direktem Zusammenhang mit den Geschäftssegmenten und dem sonstigen Gesellschaften stehen. Dazu gehören die Verkäufe innerhalb der Segmente und der Ertragsteueraufwand.
Der Ertragsteueraufwand ist nicht Bestandteil der Ergebnisse der Geschäftssegmente. Da der Steueraufwand bei steuerlicher Organschaft der Muttergesellschaft zugeordnet wird, entspricht die Zuordnung der Ertragsteuer nicht unbedingt der Struktur der Segmente.
Informationen über geografische Gebiete
| Umsätze nach Sitz des Kunden |
Umsätze nach Sitz der Gesellschaften |
||||
|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.- 31.03.2013 T€ |
01.01.- 31.03.2012 T€ |
01.01.- 31.03.2013 T€ |
01.01.- 31.03.2012 T€ |
||
| Deutschland | 125.003 | 130.122 | 128.907 | 133.643 | |
| Ausland | 10.088 | 10.978 | 6.184 | 7.457 | |
| Konzern | 135.091 | 141.100 | 135.091 | 141.100 | |
| Langfristige Vermögenswerte | ||||
|---|---|---|---|---|
| 31.03.2013 T€ |
31.03.2012 T€ |
|||
| Deutschland | 58.968 | 52.079 | ||
| Ausland | 1.898 | 1.987 | ||
| Konzern | 60.866 | 54.066 |
Die langfristigen Vermögenswerte beinhalten das Sachanlagevermögen, immaterielle Vermögenswerte, die Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige langfristige Vermögenswerte. Finanzinstrumente und latente Steueransprüche sind ausgenommen.
D. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn und Verlustrechnung
1. Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge setzten sich wie folgt zusammen:
| 01.01.- 31.03.2013 T€ |
01.01.- 31.03.2012 T€ |
|
|---|---|---|
| Mieterträge | 11 | 1 |
| periodenfremde Erträge | 41 | 18 |
| Zuwendungen der öffentlichen Hand | 107 | 166 |
| sonstige betriebliche Erträge | 6 | 4 |
| Summe | 165 | 189 |
2. Personalaufwand
Die Personalaufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
| 01.01.- 31.03.2013 T€ |
01.01.- 31.03.2012 T€ |
|
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 26.011 | 24.579 |
| soziale Abgaben | 4.481 | 4.159 |
| Aufwendungen für Altersversorgung | 60 | 103 |
| Summe | 30.552 | 28.841 |
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzten sich wie folgt zusammen:
| 01.01.- 31.03.2013 T€ |
01.01.- 31.03.2012 T€ |
|
|---|---|---|
| Raumkosten | 1.642 | 1.269 |
| Versicherungen und sonstige Abgaben | 169 | 148 |
| Kfz Kosten | 850 | 1.224 |
| Marketingaufwand | 235 | 407 |
| Börsen- und Repräsentationskosten | 66 | 39 |
| Bewirtungen und Reisekosten | 804 | 776 |
| Kosten der Warenabgabe | 478 | 441 |
| Fremdleistungen | 439 | 432 |
| Reparaturen, Instandhaltung, Mietleasing | 206 | 240 |
| Kommunikations- und Bürokosten | 489 | 433 |
| Fortbildungskosten | 322 | 329 |
| Rechts- und Beratungskosten | 141 | 156 |
| Gebühren, Kosten des Geldverkehrs | 62 | 97 |
| Wertberichtigungen auf Forderungen | 13 | 64 |
| sonstige betriebliche Aufwendungen | 351 | 206 |
| Summe | 6.267 | 6.261 |
4. Ertragsteuern
Die Ertragsteuerquote für inländische Gesellschaften beläuft sich auf 30,21 % (i.Vj. 30,79 %) und betrifft Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie Solidaritätszuschlag.
Die Abweichungen der ausgewiesenen Steueraufwendungen zu denen des Steuersatzes der CANCOM SE ergeben sich wie folgt:
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 01.01.- 31.03.13 T€ 4.605 |
01.01.- 31.03.12 T€ 4.847 |
|---|---|---|
| Erwarteter Steueraufwand zum Steuersatz der inländischen Gesellschaften (30,21 %; Vj. 30,79 %) |
1.391 | 1.492 |
| - Besteuerungsunterschied Ausland | 19 | 1 |
| - Veränderung der Wertberichtigung auf aktive latente Steuern auf Verlustvorträge |
0 | 72 |
| - steuerfreie Einnahmen / steuerlich unbeachtliche Veräußerungsverluste |
0 | -63 |
| - periodenfremde tatsächliche Ertragsteuern | -38 | 572 |
| - permanente Differenzen: nicht abzugsfähige Betriebsausgaben sowie gewerbesteuerliche |
||
| Hinzurechnungen und Kürzungen | 38 | 46 |
| - sonstiges | 5 | -25 |
| gesamter Ertragsteueraufwand Konzern | 1.415 | 2.095 |
Die tatsächliche Steuerquote ergibt sich wie folgt:
| T€ |
|---|
| 4.605 |
| 1.415 |
| 30,73% |
Als Ertragsteuern sind die in den einzelnen Ländern gezahlten oder geschuldeten Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie die latenten Steuerabgrenzungen ausgewiesen:
| 01.01.- 31.03.2013 T€ |
01.01.- 31.03.2012 T€ |
|
|---|---|---|
| Tatsächlicher Ertragsteueraufwand | 1.750 | 2.254 |
| latente Steuern: | ||
| Aktiv | -305 | -99 |
| Passiv | -30 | -60 |
| -335 | -159 | |
| Steueraufwand Konzern | 1.415 | 2.095 |
5. Minderheitenanteile
Auf die Minderheitsanteilseigner entfallen 49 % des Jahresüberschusses der acentrix GmbH (T€ 79) und 51 % des Jahresfehlbetrages der Glanzkinder GmbH (T€ -56).
E. Sonstige Angaben
1. Verbundene und nahestehende Unternehmen bzw. Personen
Im Sinne von IAS 24 kommt Herr Klaus Weinmann als nahe stehende Person in Betracht, der sowohl in seiner Funktion als Vorstand als auch als Aktionär der CANCOM SE einen maßgeblichen Einfluss auf die CANCOM-Gruppe ausüben kann. Ferner zählt der Vorstand Herr Rudolf Hotter zu den nahe stehenden Personen. Außerdem sind die Mitglieder des Aufsichtsrates nahe stehende Personen im Sinne von IAS 24. Als weitere nahe stehende Personen im Sinne IAS 24.9 b kommen in Betracht:
- die AL-KO Kober AG und deren Tochterunternehmen,
- die PEN GmbH,
- die WFO Vermögensverwaltung GmbH,
- die AURIGA Corporate Finance GmbH sowie
- die SNP Schneider-Neureither & Partner AG.
Transaktionen mit nahe stehenden Personen wurden zu Marktpreisen und marktüblichen Bedingungen zwischen 10 und 30 Tagen netto abgerechnet.
Im Bereich Lieferungen und Leistungen an nahestehende Personen nach IAS 24 wurden folgende Geschäftsumfänge realisiert: Der Bezug der AL-KO Kober AG sowie deren Tochterunternehmen betrug im 1. Quartal 2013 in Summe T€ 781 (brutto), davon zum Bilanzstichtag offen T€ 208.
Im Bereich Lieferungen und Leistungen von nahestehenden Personen nach IAS 24 wurden folgende Geschäftsumfänge realisiert: Der Bezug von der AL-KO Kober AG sowie deren Tochterunternehmen betrug in Summe T€ 0 (brutto), davon zum Bilanzstichtag offen T€ 0.
2. Aktienbesitz der Organe (zum Bilanzstichtag)
Bezüglich der Aktionärsstruktur verweisen wir auf Seite 9 des Zwischenberichts.
3. Beteiligungen an der Gesellschaft im Sinne des § 20 IV AktG
Im ersten Quartal 2013 wurde der CANCOM SE von keinem Gesellschafter eine Mehrheitsbeteiligung im Sinne von § 20 AktG schriftlich mitgeteilt.