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CANCOM SE Interim / Quarterly Report 2013

May 15, 2013

71_10-q_2013-05-15_f7e900c3-63cd-4267-9f5c-f1e644340b00.pdf

Interim / Quarterly Report

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CANCOM SE

Abteilung Investor Relations Erika-Mann-Straße 69 80636 München Phone +49 89 54054–5193 Fax +49 8225 996–45193 [email protected] www.cancom.com

CANCOM – Komplettlösungen für IT-Infrastruktur, Integration, Consulting & Services

Die CANCOM SE mit Sitz in München ist seit ihrer Gründung im Jahr 1992 zu einem der größten deutschen IT-Komplettanbieter gewachsen. Das ganzheitliche Produkt- und Dienstleistungsportfolio reicht von der Beratung und dem Design von IT-Architekturen über die Beschaffung und Integration bis hin zum Betrieb der Systeme.

Führende Herstellerpartnerschaften und –zertifizierungen sind Ausdruck von CANCOMs Kompetenzen in richtungsweisenden Zukunftsthemen wie Cloud und Mobile Computing, Collaboration oder Security.

Im Rahmen des aktuellen Cloud Vendor Benchmark der Experton Group wurde CANCOM als "Cloud Leader 2013" ausgezeichnet. Der Award bescheinigt CANCOM ein exzellentes Portfolio und eine überdurchschnittliche Wettbewerbsstärke im Cloud Umfeld.

"CANCOM hat mit seiner 'AHP Private Cloud' eine ausgereifte Enterprise Workplace Lösung im Angebot. Somit ist CANCOM der Beweis gelungen, dass Systemhäuser durchaus den Wandel in das Cloud-Zeitalter erfolgreich bewältigen können" (Dr. Carlo Velten, Senior Advisor der Experton Group AG)

Kennzahlen CANCOM Konzern

in Mio. € 01.01.-31.03.2013 01.01.-31.03.2012 Veränderungen
Umsatzerlöse 135,1 141,1 -4,3%
Rohertrag 43,8 42,1 4,0%
EBITDA 7,0 7,0 0,0%
EBITDA-Marge in % 5,2 5,0 0,2%
EBIT 4,8 5,3 -9,4%
Ergebnis aus fortzuführenden Bereichen 3,2 2,8 14,3%
Ergebnis pro Aktie aus fortzuführenden Bereichen in € (verwässert) 0,28 0,26 7,7%
Durchschnittliche Aktienanzahl (in 1.000) (verwässert) 11.430 10.391 10,0%
Mitarbeiter zum 31.03. 2.034 1.981 2,7%
in Mio. € 31.03.2013 31.12.2012 Veränderungen
Bilanzsumme 180,5 208,6 -13,5%
Eigenkapital 84,0 80,8 4,0%
Eigenkapitalquote in % 46,5 38,7 7,8%
Umsatz CANCOM Gruppe
01.01.-31.03.2012 und 01.01.-31.03.2013 (in Mio. Euro)
Rohertrag CANCOM Gruppe
01.01.-31.03.2012 und 01.01.-31.03.2013 (in Mio. Euro)
141,1 2012 42,1
135,1 2013 43,8
2012 7,0 2012 0,26
2013 7,0 2013 0,28

01.01.-31.03.2012 und 01.01.-31.03.2013 (in Euro) 2012 0,26

Inhalt

2 Übersicht
3 Inhaltsverzeichnis
4 - 5 Grußwort
6 - 11 Konzern-Zwischenlagebericht Q1
1) Geschäft und Rahmenbedingungen
2) Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
06-07
der CANC
OM Gruppe
3) Aktienbesitz von Mitgliedern des
07-09
V orstands und des Aufsichtsrats
4) Vorgänge von besonderer Bedeutung
09
nach dem Bilanzstichtag 10
5) Risiken der künftigen Entwicklung 10
6) Chancen der künftigen Entwicklung 10
7) Prognosebericht 10-11
12 - 13 Konzernbilanz
14 Konzern-Gesamtergebnisrechnung

15 Konzern-Kapitalflussrechnung

18 - 19 Segmentinformationen

20 - 23 Anhang

17 Konzern-Gesamtergebnisrechnung

16 Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

nach einem starken Geschäftsjahr 2012 schließt die CANCOM Gruppe auch das erste Quartal 2013 auf hohem Niveau. Der Konzernumsatz liegt in den ersten drei Monaten wie erwartet leicht unter dem Vorjahr, dafür konnten der Rohertrag, die EBITDA-Marge und das Ergebnis pro Aktie verbessert werden. Vor dem Hintergrund des sehr guten Vorjahresquartals und der im laufenden Jahr geringeren Anzahl an Q1 Arbeitstagen aufgrund der Osterferien, die teilweise ins Q1 gefallen sind, sind wir mit den erreichten Ergebnissen sehr zufrieden. Neben einer leichten konjunkturellen Abschwächung wirken sich Abschreibungen aufgrund von Investitionen in den Bereichen Cloud Lösungen und E-Commerce aus. Unsere Strategie sieht eine klare Fokussierung auf ertrags- und wachstumsstarke Marktsegmente vor und beinhaltet die Ausrichtung des Unternehmensportfolios auf die IT-Zukunftstrends. Dass wir damit unser mittelfristiges EBITDA-Margenziel von 5 Prozent im Konzern erreichen können, haben wir mit den Ergebnissen im vergangenen Jahr und im Q1/2013 bereits gezeigt.

Im stark wachsenden Markt für Unified Communication & Collaboration haben wir unsere Kompetenzen im Bereich UCC-Lösungen durch die Übernahme der GES Gesellschaft für elektronische Systeme GmbH im März weiter ausgebaut. Die GES ist spezialisiert auf IT-Netzwerk- und Security-Lösungen und erwirtschaftete in 2012 einen Umsatz von über 3 Mio. Euro. Zum Kundenkreis gehören namhafte Firmen aus dem privaten und öffentlichen Sektor, die wir mit unserem ganzheitlichen Portfolio in der CANCOM Gruppe künftig noch besser betreuen können.

Der Workplace of the Future steht für die flexible Arbeitsweise der Mitarbeiter mit verschiedenen, ortsunabhängigen Geräten und einer reibungslosen Kommunikation, die die Effizienz und Produktivität im Unternehmen steigert. Aus diesem Grund werden aktuelle IT-Trends wie Cloud Computing, Mobility und Unified Communication & Collaboration (UCC) auch in diesem Jahr für CANCOM eine große Rolle spielen. Allein im letzten Jahr bescherte Cloud Computing IT-Anbietern einen Umsatz von über fünf Milliarden Euro. Laut Branchenverband BITKOM entspricht dies einem Wachstum von nahezu 50 Prozent. Als erfolgreicher Cloud Architekt, Systemintegrator und Managed Service Provider sorgen wir für leistungsfähige und hochmoderne IT-Umgebungen individuell zugeschnitten auf die Bedürfnisse unserer Kunden. Das hohe Maß an Qualität unserer Cloud Lösungen zeigt die Auszeichnung zum Cloud Leader 2013 im April von der Experton Group, einem führenden unabhängigem IT-Research- und Beratungshaus.

Die Nachfrage nach unserer CANCOM AHP Private Cloud ist weiterhin gut. Wir gehen davon aus, drei größere Cloud Projekte bei namhaften Kunden im zweiten Quartal dieses Jahres zum Abschluss bringen zu können. Im Unterschied zum klassischen Projektgeschäft führt die Realisierung von Cloud Projekten oft nicht zu sofortigem Umsatz und Ertrag, sie ermöglicht uns allerdings nach deren Fertigstellung die Generierung sicherer und stetiger Cash Flows aus den geschlossenen Serviceverträgen. Das wachsende Geschäft mit Cloud Lösungen führt folglich dazu, dass Umsatz und Gewinn kurzfristig geringer ausfallen im Verglich zu den historischen Zahlen. Langfristig erwarten wir von diesem Geschäft eine weitere Steigerung unserer Profitabilität im Konzern.

Abschließend danken wir Ihnen, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, für Ihr Vertrauen und hoffen, dass Sie uns dieses auch weiterhin schenken.

Mit freundlichen Grüßen,

Klaus Weinmann

"Wir sehen einige spannende Herausforderungen und Chancen, für die wir uns in 2013 aufstellen."

Konzern-Zwischenlagebericht

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Der CANCOM Konzern ist einer der führenden Anbieter für IT-Infrastruktur in Deutschland und Österreich.

Rechtliche Struktur der CANCOM Gruppe

Innerhalb der CANCOM Gruppe übernimmt die CANCOM SE mit Sitz in München die zentrale Finanzierungs- und Managementfunktion für die von ihr gehaltenen Beteiligungen.

Tätigkeitsschwerpunkte und Absatzmärkte

Die zu den drei größten herstellerunabhängigen Systemhäusern Deutschlands zählende CANCOM Gruppe versteht sich als IT-Architekt, Systemintegrator und Managed Services Provider. Als Komplettlösungsanbieter steht neben dem Vertrieb von Hard- und Software im Bereich des transaktionsorientierten und produktbezogenen Geschäfts vor allem die Erbringung von IT-Dienstleistungen im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit. Zum umfassenden IT-Dienstleistungsangebot zählen u. a. das Design von IT-Architekturen und IT-Landschaften, IT-Strategieberatung und Consulting, die Konzeption und Integration von IT-Systemen sowie der Betrieb der Systeme.

Der Kundenkreis der CANCOM Gruppe umfasst entsprechend vor allem gewerbliche Endanwender, angefangen bei Selbständigen, über Mittelständler bis hin zu Großunternehmen sowie die Einrichtungen der öffentlichen Hand.

Erläuterung des unternehmensintern eingesetzten Steuerungssystems

Zur Steuerung und Überwachung der Entwicklung der einzelnen Tochtergesellschaften analysiert CANCOM u. a. monatlich deren Umsatz, Rohertrag, betriebliche Aufwendungen und Betriebsergebnis und vergleicht diese Kennzahlen mit der ursprünglichen Planung sowie mit dem quartalsweise zu erstellenden Forecast. Darüber hinaus werden zur Unternehmenssteuerung regelmäßig externe Indikatoren wie Inflationsraten, Zinsniveau, allgemeine Konjunkturentwicklung und Geschäftsentwicklung innerhalb der IT-Branche sowie Prognosen hierzu herangezogen. Das Liquiditätsmanagement umfasst eine tägliche Statusermittlung.

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

Innovationen sind für die wirtschaftliche Dynamik und das Wachstum von großer Bedeutung. Als reines Dienstleistungsund Handelsunternehmen betreibt CANCOM allerdings keine Forschungsaktivitäten. Entwicklungsleistungen fokussieren z.B. auf Softwarelösungen und Applikationen in den IT-Trendbereichen wie Cloud Computing, Virtualisierung, mobile Lösungen, IT-Sicherheit sowie Managed Services und finden nur in sehr eingeschränktem Umfang und vornehmlich für eigene Zwecke statt.

Entwicklung der Gesamtwirtschaft und des IT-Sektors

Die deutsche Wirtschaft ist dem Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zufolge im ersten Quartal 2013 leicht gewachsen. Das Plus dürfte bei rund 0,3 % gelegen haben. Damit lag das Wirtschaftswachstum in den ersten drei Monaten zwar etwas unter den Erwartungen, aber deutlich über dem schwachen Schlussquartal 2012, in dem ein Minus von 0,6 % verzeichnet wurde.

Der aktuellen Konjunkturumfrage des Bundesverbands Bitkom zufolge sind die deutschen Hightech-Unternehmen mit Schwung ins neue Jahr gestartet. Drei Viertel der IT- und Telekommunikationsunternehmen rechnen im ersten Halbjahr mit steigenden Umsätzen.

Der Geschäftsverlauf der CANCOM Gruppe im Überblick

Die CANCOM Gruppe erzielte im ersten Quartal 2013 wie erwartet einen leicht rückläufigen Umsatz und ein leicht rückläufiges EBIT. Aufgrund eines besser als erwartet verlaufenden Monats März konnten gegenüber dem Vorjahreszeitraum Verbesserungen beim Rohertrag, der EBITDA-Marge sowie beim Ergebnis pro Aktie erreicht werden.

Im Detail erzielte die CANCOM Gruppe im ersten Quartal einen Konzernumsatz von 135,1 Mio. Euro nach 141,1 Mio. Euro im Q1/2012. Der Konzernrohertrag erhöhte sich um 4,0 % von 42,1 Mio. Euro auf 43,8 Mio. Euro. Das Konzern-EBITDA liegt mit 7,0 Mio. Euro im Q1/2013 gleichauf mit dem Vorjahreswert, was einer verbesserten EBITDA-Marge von 5,2 % nach 5,0 % im Q1/2012 entspricht. Das Konzern-EBIT reduzierte sich um 9,4 % von 5,3 Mio. Euro im Q1/2012 auf nunmehr 4,8 Mio. Euro. Bei einem gegenüber dem Vorjahr um 14,3 % gesteigerten Periodenergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen von 3,2 Mio. Euro nach 2,8 Mio. Euro im Q1/2011 ergibt sich ein Ergebnis pro Aktie aus fortzuführenden Geschäftsbereichen von 0,28 Euro nach 0,26 Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Wichtige Vorkommnisse und Investitionen im Berichtszeitraum

Mit Eintragung in das Handelsregister vom 28. Februar 2013 wurde der Formwechsel der CANCOM AG in die CANCOM SE vollzogen. Die Umwandlung hat keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der CANCOM und des CANCOM Konzerns.

Mit Kaufvertrag vom 13. März 2013 hat die CANCOM SE 100 % der Anteile an der GES Gesellschaft für elektronische Systeme mbH mit Sitz in Ingelfingen bei Künzelsau erworben und erweitert damit ihre Kompetenz im stark wachsenden Markt für UCC-Lösungen. Die GES ist spezialisiert auf IT-Netzwerk- und Security-Lösungen mit Fokus auf Unified Communication & Collaboration (UCC)-Services. Das Unternehmen erwirtschaftete in 2012 mit zehn Mitarbeitern einen Umsatz von über drei Mio. Euro bei einer seit Jahren positiven Ergebnissituation. Zum Kundenkreis gehören namhafte Firmen aus dem privaten und öffentlichen Sektor.

Mitarbeiter

Zum 31. März 2013 waren in der CANCOM Gruppe 2.034 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Mitarbeiter waren in folgenden Bereichen tätig (jeweils zum 31.03.)

Professional Services 1.414
Vertrieb 344
Zentrale Dienste 276

Der Personalaufwand stellte sich wie folgt dar (in TEuro):

01.01.-
31.03.2013
T€
01.01.-
31.03.2012
T€
26.011 24.579
4.481 4.159
60 103
30.552 28.841

2. Ertrags-, Finanz und Vermögenslage der CANCOM Gruppe

a) Ertragslage

Die CANCOM Gruppe erzielte im ersten Quartal 2013 wie erwartet einen leicht rückläufigen Umsatz und ein leicht rückläufiges EBIT.

Der Konzernumsatz reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,3 % von 141,1 Mio. Euro auf 135,1 Mio. Euro. Der Rückgang ist größtenteils auf einen positiven Vorjahreseffekt zurückzuführen, bei dem sich die Umsatzrealisierung eines Projektes bilanziell aus dem Jahre 2011 ins Q1/2012 verschoben hatte. Darüber hinaus hatte das Q1/2013 gegenüber dem Q1/2012 aufgrund der Osterfeiertage weniger Arbeitstage als der Vorjahreszeitraum.

In Deutschland sank der Umsatz um 3,6 % von 133,6 Mio. Euro auf 128,9 Mio. Euro.

Im internationalen Geschäft reduzierte sich der Umsatz der CANCOM Gruppe um 17,3 % von 7,5 Mio. Euro auf 6,2 Mio. Euro.

Im Bereich e-commerce reduzierte sich der Umsatz um 17,7 % auf 31,1 Mio. im Vergleich zu 37,8 Mio. Euro im Vorjahr. Im Bereich IT Solutions erhöhte sich der Umsatz leicht von 103,3 Mio. Euro auf 104,0 Mio. Euro.

Der Rohertrag der CANCOM Gruppe erhöhte sich in den ersten drei Monaten 2013 durch den erfolgreichen Ausbau des höhermargigen Dienstleistungsgeschäfts um 4,0 % auf 43,8 Mio. Euro, nach 42,1 Mio. Euro im Vorjahr. Die Rohertragsmarge verbesserte sich von 29,8 % auf 32,4 %.

Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) der ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2013 liegt mit 7,0 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Entsprechend steigert sich die EBITDA-Marge auf 5,2 % nach 5,0 % im Q1/2012.

EBIT
DA CANCOM Gruppe
01.01.-31.03.2012 und 01.01.-31.03.2013 (in Mio. Euro)
2012 7,0
2013 7,0

Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) reduzierte sich um 9,4 % auf 4,8 Mio. Euro gegenüber 5,3 Mio. Euro im Q1/2012. Grund dafür sind gestiegene Abschreibungen aufgrund der getätigten Investitionen, insbesondere in das CANCOM Cloud Rechenzentrum in München sowie die Verbesserung der ERP-Systeme und der eSupplyChain.

Das Periodenergebnis aus fortzuführenden Bereichen erhöhte sich um 14,3 % von 2,8 Mio. Euro auf 3,2 Mio. Euro. Daraus ergibt sich für die ersten drei Monate 2013 ein Ergebnis pro Aktie aus fortzuführenden Bereichen in Höhe von 0,28 Euro nach 0,26 Euro im Vorjahr.

Auftragslage

Im Bereich e-commerce und in Teilen des Bereiches IT Solutions wird der größte Teil der eingehenden Aufträge aufgrund hoher Lieferverfügbarkeit innerhalb von zwei Wochen zu Umsatz. Daher geben die absoluten Stichtagszahlen in diesem Bereich kein objektives Bild der aktuellen Auftragslage wieder, eine Veröffentlichung findet aus diesem Grunde nicht statt.

Im Bereich IT Solutions werden Aufträge oftmals über längere Zeiträume vergeben. Die Auftragslage ist daher auch hier stichtagsbezogen nicht aussagefähig. Die gute Nachfrage nach der CANCOM AHP Private Cloud war bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des vorliegenden Lageberichts auch im zweiten Quartal 2013 weiter gegeben. Die Aufträge im Cloud Umfeld haben oft langfristigere Projektlaufzeiten und beinhalten höhere Vorlaufkosten und Opportunitätskosten, führen aber zu nachhaltigen, stabilen Umsätzen und Erträgen.

Aufgrund des stabilen Dienstleistungsgeschäftes, das mittlerweile circa zwei Drittel zum Konzernrohertrag (Gesamtleistung abzgl. Materialaufwand und bezogene Leistungen) beiträgt, und der soliden Bilanzsituation sieht sich das Management in einer guten Position innerhalb der IT-Branche.

Erläuterung zu einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

Weitere Angaben zu Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung finden sich im Konzernanhang unter "Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung".

b) Vermögens- und Finanzlage

Ziele des Finanzmanagements

Das Kernziel des Finanzmanagements der CANCOM Gruppe ist die jederzeitige Sicherung der Liquidität zur Gewährleistung des täglichen Geschäftsbetriebs. Darüber hinaus wird die Optimierung der Rentabilität und damit verbunden eine möglichst hohe Bonität zur Sicherung einer günstigen Refinanzierung angestrebt.

Erläuterung der Kapitalstruktur

Auf der Aktivseite reduzierten sich die kurzfristigen Vermögenswerte zum 31. März 2013 gegenüber dem 31. Dezember 2012 von 146,8 Mio. Euro auf 118,1 Mio. Euro. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente reduzierten sich durch saisonale Effekte von 44,6 Mio. Euro auf 16,3 Mio. Euro. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken von 88,3 Mio. Euro auf 84,0 Mio. Euro, ebenso die Vorräte von 8,7 Mio. Euro auf 8,5 Mio. Euro.

Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich zum 31. März 2013 mit 62,4 Mio. Euro leicht gegenüber dem 31. Dezember 2012 in Höhe von 61,9 Mio. Euro.

Auf der Passivseite der Bilanz ist eine deutliche Reduzierung der kurzfristigen Schulden von 106,6 Mio. Euro auf 75,3 Mio. Euro zu verzeichnen. Dies ist vor allem auf die Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 76,9 Mio. Euro auf 50,9 Mio. Euro zurückzuführen.

Die langfristigen Schulden, bei denen es sich um Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mindestens einem Jahr handelt, blieben mit 21,2 Mio. Euro gegenüber dem 31.12.2012 unverändert.

Die Bilanzsumme reduzierte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2012 von 208,6 Mio. Euro auf 180,5 Mio. Euro zum 31. März 2013.

Das nominelle Eigenkapital konnte seit Jahresanfang vor allem durch Zuführungen zum Bilanzgewinn von 80,7 Mio. Euro auf 84,0 Mio. Euro erhöht werden. Insgesamt ergibt sich zum 31. März 2013 eine Eigenkapitalquote von 46,5 % nach 38,7 % zum 31. Dezember 2012.

Detailliertere Angaben zu den einzelnen Bilanzpositionen können dem Konzernanhang unter "Erläuterungen zur Konzernbilanz" entnommen werden.

Erläuterung der Liquiditätsentwicklung

Der Cash Flow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit, der unterjährig traditionell negativ ist, weist zum 31. März 2013 minus 25,6 Mio. Euro aus gegenüber minus 14,3 im Vorjahreszeitraum. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus einer Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit beläuft sich auf minus 2,5 Mio. Euro nach minus 1,0 Mio. Euro im Vorjahr.

Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt minus 0,3 Mio. Euro nach minus 1,0 Mio. Euro im Vorjahr.

In Summe resultieren daraus liquide Mittel in Höhe von 16,3 Mio. Euro nach 28,3 Mio. Euro im Vorjahr.

3. Aktienbesitz von Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats zum 31. März 2013

Aktien gesamt 11.429.826 100%
Vorstand
Klaus Weinmann 177.270 1,6 %
Aufsichtsrat
Stefan Kober 261.289 2,3 %
Petra Neureither* 35.000* 0,3 %*

* Aktien werden indirekt durch die PEN GmbH zugerechnet

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Mit Notarverträgen vom 10.04.2013 wurden die Gesellschaften CANCOM IT Solutions GmbH und CANCOM cloud solutions GmbH auf die CANCOM Deutschland GmbH (seit Eintragung im Handelsregister am 23.04.2013 firmierend unter CANCOM GmbH) verschmolzen.

5. Risiken der künftigen Entwicklung

Seit Beginn des Geschäftsjahres hat es bei CANCOM keine wesentlichen Änderungen bei den Risiken der künftigen Entwicklung gegeben. Eine detaillierte Aufstellung dieser Risiken kann dem aktuellen Geschäftsbericht für 2012 ab Seite 23 entnommen werden. Der Geschäftsbericht kann im Internet unter www.cancom.com/berichte heruntergeladen und darüber hinaus kostenlos bei der Gesellschaft angefordert werden.

6. Chancen der künftigen Entwicklung

Seit Beginn des Geschäftsjahres hat es bei CANCOM keine wesentlichen Änderungen bei den Chancen der künftigen Entwicklung gegeben. Eine detaillierte Aufstellung dieser Chancen kann dem aktuellen Geschäftsbericht für 2012 ab Seite 23 entnommen werden. Der Geschäftsbericht kann im Internet unter www.cancom.com/berichte heruntergeladen und darüber hinaus kostenlos bei der Gesellschaft angefordert werden.

7. Prognosebericht

Im 2. Quartal 2013 dürfte nach Ansicht des DIW die deutsche Wirtschaft das Wachstumstempo von 0,3 % halten. Für das Gesamtjahr 2013 gehen die Prognosen bisher von einem verhaltenen Wachstum aus. Gründe sind die wirtschaftlichen Probleme vieler Euro-Länder sowie die Konjunkturdelle aus dem Winter, die die Erholung der deutschen Wirtschaft einschränkt. Die Bundesregierung bleibt mit einem erwarteten Wachstum von 0,4 % vorsichtiger als die führenden Wirtschaftsforscher, die ein Plus von 0,8 % vorausgesagt hatten.

Prognose: Deutsche Bank Economic Research, 02.05.2012

Nach den vorliegenden Marktzahlen des Branchendienstes BITKOM vom März erwarten die Experten in 2013 für den deutschen IT-Markt ein Wachstum im Bereich Informationstechnik von 2,2 %.

Im Einzelnen wird für den Bereich IT-Hardware ein Rückgang von minus 0,3 % nach einem Plus von 1,7 % im Vorjahr prognostiziert, für den Bereich Software ein Wachstum von 4,6 % nach 5,1 % im Vorjahr und für den Bereich IT-Services ein Plus von 2,5 % nach 2,1 % im Jahr 2012.

Prognose: Deutsche Bank Economic Research, 02.05.2012

CANCOM hat seine Geschäftspolitik frühzeitig auf die IT-Trends der Zukunft ausgerichtet und seine Vertriebs- und Servicestruktur entsprechend zielgerichtet gestaltet. Mit dem Ausbau des E-Commerce Geschäfts und der eSupplyChain lassen sich die Prozessund Transaktionskosten sowohl für die Kunden als auch für die CANCOM Gruppe weiter senken, was zu einer höheren Profitabilität des Handelsgeschäfts im Konzern führen sollte.

Darüber hinaus wurden sowohl Marktpräsenz als auch Kundennähe im deutschsprachigen Raum weiter ausgebaut. So ist CANCOM mit seinen Service- und Consulting-Standorten in Deutschland und Österreich flächendeckend vertreten. Auch zukünftig plant CANCOM, die Marktposition im deutschsprachigen IT-Umfeld durch gezielte Akquisitionen zu stärken. Das Marktumfeld bietet hierfür nach wie vor gute Bedingungen.

CANCOM beabsichtigt aufgrund seiner ausgewiesenen Expertise und exponierten Marktstellung in den aufgeführten IT-Trendbereichen sowie durch Akquisitionen auch weiterhin stärker zu wachsen als der IT-Markt und somit kontinuierlich den Marktanteil auszubauen.

Aufgrund der Investitionen im Bereich e-commerce sowie der guten Positionierung im Wachstumsmarkt Cloud Computing erwartet der Vorstand bei anhaltend guter oder sogar steigender IT-Nachfrage mittelfristig verbesserte Umsatz- und Ergebniskennzahlen.

Der Vorstand geht deshalb für den Gesamtkonzern aus heutiger Sicht vor dem Hintergrund des guten Geschäftsverlaufs in 2012 bei anhaltend positiver Konjunktur für das Jahr 2013 von einer guten Umsatz- und Ergebnisentwicklung bei einer weiterhin guten Finanzlage aus.

München, im Mai 2013

CANCOM SE

Der Vorstand

Dieses Dokument unterlag keiner prüferischen Durchsicht. Es enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen und Informationen, die auf Annahmen und Schätzungen des Vorstands der CANCOM SE beruhen. Diese Aussagen sind unter anderem durch typische Formulierungen wie "planen", "beabsichtigen" "wollen", "werden", "erwarten", "einschätzen" o. ä. ersichtlich und beruhen auf heutigen Erwartungen, Annahmen und Schätzungen. Obwohl wir davon ausgehen, dass es sich bei diesen Äußerungen um realistische Erwartungen handelt, können wir nicht für die Richtigkeit der Erwartungen insbesondere im Prognosebericht garantieren. Die Annahmen können eine Vielzahl an internen und externen Risiken und Unsicherheiten enthalten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse sowohl positiv als auch negativ erheblich von den tatsächlich genannten vorausschauenden Aussagen und Ergebnissen abweichen. In diesem Zusammenhang sind u. a. die folgenden Einflussfaktoren von Bedeutung: Änderungen der allgemeinen Konjunktur- und Geschäftslage, Änderungen des Zinsniveaus und der Wechselkursraten, Änderungen der Wettbewerbsposition und –situation, z. B. durch Auftreten neuer Wettbewerber, neuer Produkte und Dienstleistungen, neuer Technologien, Änderung des Konsumverhaltens der Kundenzielgruppen, etc., Änderungen der Geschäftsstrategie.

Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen über den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen hinaus durch CANCOM ist weder geplant noch übernimmt CANCOM die Verpflichtung dazu.

Konzernbilanz (nach IFRS)

Aktiva

(in T€) Anhang 31.03.2013 31.12.2012 31.03.2012
Kurzfristige Vermögenswerte
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 16.254 44.638 28.313
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 84.003 88.285 81.815
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte B.1. 4.123 3.277 3.552
Vorräte 8.487 8.744 9.216
Aufträge in Bearbeitung 2.474 666 1.344
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte B.2. 2.738 1.140 1.361
Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt 118.079 146.750 125.601
Langfristige Vermögenswerte
Sachanlagevermögen 18.561 17.552 13.219
Immaterielle Vermögenswerte 16.231 16.889 15.872
Geschäfts- oder Firmenwert 24.336 24.336 23.667
Finanzanlagen 71 71 70
Ausleihungen 56 56 52
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.601 1.683 1.277
Latente Steuern aus temporären Differenzen B.3. 1.136 971 734
Latente Steuern aus steuerlichem Verlustvortrag B.3. 298 158 1
Sonstige Vermögenswerte 137 182 31
Langfristige Vermögenswerte, gesamt 62.427 61.898 54.923
Aktiva, gesamt 180.506 208.648 180.524
(in T€) Anhang 31.03.2013 31.12.2012 31.03.2012
Kurzfristige Schulden
Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen 1.393 900 3.814
Genussrechtskapital und nachrangige Darlehen kurzfristiger Anteil 0 412 6.920
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 50.933 76.933 55.909
Erhaltene Anzahlungen 2.553 3.649 1.515
Sonstige kurzfristige finanzielle Schulden B.4. 1.697 2.063 1.546
Rückstellungen B.5. 1.376 1.726 1.833
Rechnungsabgrenzungsposten 1.285 866 1.285
Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern 2.282 3.352 8.112
Sonstige kurzfristige Schulden B.6. 13.816 16.746 14.612
Kurzfristige Schulden, gesamt 75.335 106.647 95.546
Langfristige Schulden
Langfristige Darlehen 4.937 5.120 5.663
Genussrechtskapital und nachrangige Darlehen 5.671 5.592 6.415
Rechnungsabgrenzungsposten 3.987 4.188 4.250
Latente Steuern aus temporären Differenzen B.7. 2.801 2.831 2.593
Pensionsrückstellungen 123 123 87
Sonstige langfristige finanzielle Schulden B.8. 1.611 1.333 1.055
Sonstige langfristige Schulden B.5. 2.076 2.040 1.646
Langfristige Schulden, gesamt 21.206 21.227 21.709
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 11.430 11.430 10.391
Kapitalrücklage 26.086 26.086 15.904
Bilanzgewinn (inkl.Gewinnrücklagen) 46.254 43.087 36.780
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Kursdifferenz -9 -10 -11
Minderheitenanteile 204 181 205
Eigenkapital, gesamt 83.965 80.774 63.269
Passiva, gesamt 180.506 208.648 180.524

Gewinn- und Verlustrechnung

(in T€) Anhang 01.01.2013 -
31.03.2013
01.01.2012 -
31.03.2012
Umsatzerlöse 135.091 141.100
Sonstige betriebliche Erträge D.1. 165 189
Andere aktivierte Eigenleistungen 128 471
Gesamtleistung 135.384 141.760
Materialaufwand / Aufwand für bezogene Leistungen -91.589 -99.643
Rohertrag 43.795 42.117
Personalaufwand D.2. -30.552 -28.841
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände -2.154 -1.702
Sonstige betriebliche Aufwendungen D.3. -6.267 -6.261
Betriebsergebnis 4.822 5.313
Zinsen und ähnliche Erträge 71 108
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -294 -573
Währungsgewinne / -verluste 6 -1
Ergebnis vor Ertragsteuern 4.605 4.847
Ertragsteuern D.4. -1.415 -2.095
Ergebnis nach Steuern aus aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 3.190 2.752
Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen 0 -674
Periodenergebnis 3.190 2.078
davon entfallen auf Gesellschafter des Mutterunternehmens 3.167 2.045
davon entfallen auf Minderheiten D.5. 23 33
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (Stück) unverwässert 11.429.826 10.390.751
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (Stück) verwässert 11.429.826 10.390.751
Ergebnis je Aktie aus
fortzuführenden Geschäftsbereichen (unverwässert)
0,28 0,26
Ergebnis je Aktie aus
fortzuführenden Geschäftsbereichen (verwässert)
0,28 0,26
Ergebnis je Aktie aus
aufgegebenen Geschäftsbereichen (unverwässert)
0,00 -0,06
Ergebnis je Aktie aus
aufgegebenen Geschäftsbereichen (verwässert)
0,00 -0,06

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

(in T €) 01.01.2013 -
31.03.2013
01.01.2012 -
31.03.2012
Periodenergebnis 3.190 2.078
Übriges Ergebnis
Unterschied aus Währungsumrechnung 1 -3
Unterschied aus Kursdifferenz Wertpapiere 0 0
Ertragsteuern 0 0
Übriges Ergebnis der Periode (nach Steuern) 1 -3
Gesamtergebnis der Periode 3.191 2.075
davon entfallen auf Gesellschafter des Mutterunternehmens 3.168 2.042
davon entfallen auf Minderheiten 23 33

Kapitalflussrechnung

(in T€) 01.01.2013 - 01.01.2012 -
31.03.2013 31.03.2012
Cashflow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit:
Periodengewinn vor Steuern- und Minderheitenanteilen 4.605 4.847
Berichtigungen:
+/- Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 2.154 1.702
+/- Veränderungen der langfristigen Rückstellungen 36 -1.249
+/- Veränderungen der kurzfristigen Rückstellungen -350 278
+/- Ergebnis aus dem Verkauf von immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und Finanzanlagen 22 -401
+ Z
insaufwand
223 465
+/- Veränderungen der Vorräte 257 5.776
+/- Veränderungen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Forderungen 169 -10.134
+/- Veränderungen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Schulden -29.875 -15.515
+/- gezahlte und erstattete Zinsen -28 -59
+/- gezahlte und erstattete Ertragsteuern -2.832 -147
+/- Ein-/Auszahlungen aufgegebene Geschäftsbereiche 0 150
Nettozahlungsmittel aus betrieblicher Tätigkeit -25.619 -14.287
Cashflow aus Investitionstätigkeit
- Z
ahlungen für Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen
-2.542 -2.024
+
Erlöse aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und Finanzanlagen
15 461
- B
eim Verkauf von Anteilen hingegebene Zahlungsmittel
0 -402
+
erhaltene Zinsen
71 108
+/- Ein- / Auszahlungen aufgegebene Geschäftsbereiche 0 950
Für Investitionstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel -2.456 -907
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
-
Rückzahlung von langfristigen Finanzschulden (einschl. kurzfristig gewordene Anteile)
-590 -680
+/- Veränderung kurzfristiger Finanzschulden 457 20
-
gezahlte Zinsen
-156 -345
+/- Ein- / Auszahlungen aus Finanzierungs-Leasingverträgen -21 36
Für Finanzierungstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel -310 -969
Nettozunahme/abnahme von Zahlungsmitteln und Zahlungsmittelaquivalente -28.385 -16.163
+/- Wechselkursbedingte Wertänderungen 1 1
+/- Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 44.638 44.475
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 16.254 28.313
Zusammensetzung:
Liquide Mittel 16.254 28.313

16.254 28.313

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (nach IFRS)

Aktien gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Währungsumrechnung
Rücklage
Wertpapiere
Rücklage Kursdifferenz
Neubewertungsrücklage Bilanzgewinn Summe Eigenkapitalgeber Mutterunternehmen Minderheitenanteile Eigenkapital gesamt
TStück T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€
31. Dezember 2011 10.391 10.391 15.904 17.088 -291 0 -153 17.800 60.739 173 60.912
Kapitalerhöhung * 1.039 1.039 10.391 11.430 11.430
Veränderung der Rücklagen:
Kosten der Kapitalerhöhung
-209 -209 -209
Umbuchung Bilanzgewinn/
Gewinnrücklage
8.118 -8.118 0 0
Ausschüttung im Geschäftsjahr -3.117 -3.117 -141 -3.258
Gesamtergebnis der Periode 280 1 11.469 11.750 115 11.865
Änderung des
Konsolidierungskreises
0 34 34
31. Dezember 2012 11.430 11.430 26.086 25.206 -11 1 -153 18.034 80.593 181 80.774
Gesamtergebnis der Periode 1 0 3.167 3.168 23 3.191
31. März 2013 11.430 11.430 26.086 25.206 -10 1 -153 21.201 83.761 204 83.965

* Ausgabebetrag pro Aktie € 11,-

Segmentinformationen – IFRS

Segmentinformationen e-commerce IT Solutions
31.03.13
T€
31.03.12
T€
31.03.13
T€
31.03.12
T€
Umsatzerlöse
- Umsatzerlöse von externen Kunden 31.082 37.819 104.009 103.281
- Umsätze zwischen den Segmenten 1.169 1.071 17.680 17.924
- Gesamte Erträge 32.251 38.890 121.689 121.205
- Materialaufwand / Aufwand für bezogene Leistungen -25.258 -31.954 -80.342 -80.760
- Personalaufwand -3.764 -4.244 -25.630 -23.472
- Übrige Erträge und Aufwendungen -1.013 -555 -9.344 -10.595
EBIT
DA
2.216 2.137 6.373 6.378
- planmäßige Abschreibungen und Amortisationen -356 -276 -1.747 -1.382
Betriebsergebnis (EBIT
)
1.860 1.861 4.626 4.996
- Zinserträge 35 62 22 9
- Zinsaufwendungen -101 -182 -213 -141
- Beteiligungserträge
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.794 1.741 4.435 4.864
- Währungsdifferenzen
Ergebnis vor Ertragsteuern 1.794 1.741 4.435 4.864
- Ertragsteuern
- aufgegebene Geschäftsbereiche 0 -674 0 0
Konzernjahresergebnis
davon entfallen auf Gesellschafter des Mutterunternehmens
davon entfallen auf Minderheiten
Andere Informationen
- Vermögenswerte 1 57.145 55.169 110.893 107.664
- Investitionen 1 756 795 1.762 1.138

1) Vermögenswerte und Investionen inclusive Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung

2) Steueransprüche

Überleitungsrechnung sonstige Gesellschaften Summe Geschäftssegmente
31.03.13 31.03.12 31.03.13 31.03.12 31.03.13
T€ T€ T€ T€ T€
0 0 141.100 135.091
-18.849 0 0 18.995 18.849
-18.849 0 0 160.095 153.940
14.011 0 0 -112.714 -105.600
-1.125 -1.158 -27.716 -29.394
4.838 -375 -455 -11.150 -10.357
-1.500 -1.613 8.515 8.589
-44 -51 -1.658 -2.103
-1.544 -1.664 6.857 6.486
120 166 71 57
-333 -132 -323 -314
-1.757 -1.630 6.605 6.229
0 0 0
-1.757 -1.630 6.605 6.229
-1.415
0 0 -674 0
1.817 16.876 10.651 162.833 168.038
91 24 1.933 2.518

A. Grundlagen des Konzernabschlusses

1. Allgemeine Angaben

Der Konzernzwischenabschluss der CANCOM SE und ihrer Tochterunternehmen (im Folgenden: "CANCOM Konzern", "CANCOM Gruppe" oder "Konzern") wurde im Geschäftsjahr 2013 nach den International Financial Reporting Standards bzw. den International Accounting Standards (IFRS/IAS) aufgestellt.

Der Konzernzwischenabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Tausend Euro (T€) angegeben. Rundungen können in Einzelfällen dazu führen, dass sich Werte in diesem Bericht nicht exakt zur angegebenen Summe aufaddieren und dass sich Prozentangaben nicht exakt aus den dargestellten Werten ergeben.

Dieser Konzernzwischenabschluss ist verkürzt und in Übereinstimmung mit IAS 34, Zwischenberichterstattung, erstellt worden. Er ist im Kontext mit dem für das Geschäftsjahr 2012 veröffentlichten IFRS-Konzernabschluss zu lesen. Dieser ist im Internet unter www.cancom.com abrufbar.

2. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss werden neben der CANCOM SE alle Tochtergesellschaften einbezogen, bei denen die CANCOM SE direkt oder indirekt mit Mehrheit beteiligt ist bzw. die Mehrheit der Stimmrechte besitzt. Diese Tochterunternehmen wurden vollkonsolidiert.

Mit Geschäftsanteilskauf- und –abtretungsvertrag vom 13. März 2013 hat die CANCOM SE 100 % der Geschäftsanteile im Nominalbetrag von EUR 102.258,38 an der GES Gesellschaft für elektronische Systeme mbH (seit 10.04.2013 firmierend unter CANCOM GES Gesellschaft für elektronische Systeme mbH) erworben.

Der Kaufpreis beträgt EUR 949.400,00. Erwerbsnebenkosten sind im ersten Quartal 2013 in Höhe von T€ 5 angefallen und unter der GuV Position sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen.

Erstkonsolidierungszeitpunkt ist der 01. April 2013.

Der Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Computern, Systemen und Zubehör der DV-Technik, Entwicklung und Vertrieb von Software sowie Erbringung von Dienstleistungen jedweder Art einschließlich der Beratung im Bereich der gesamten DV-Technik.

Veränderung des Konsolidierungskreises in 2013:

Name und Sitz Zeitpunkt der Kapitalanteil Stimmrechts
der Gesellschaft Erstkonsolidierung % anteil %
CANCOM GES
Gesellschaft für elekt
ronische Systeme mbH,
Künzelsau
01.04.2013 100 100

Mit den Verschmelzungsverträgen vom 10. April 2013 wurden die CANCOM IT Solutions GmbH und die CANCOM cloud solutions GmbH auf die CANCOM Deutschland GmbH (seit 23.04.2013 firmierend unter CANCOM GmbH) verschmolzen. Die Verschmelzung wurde im Handelsregister der CANCOM GmbH am 23.04.2013 eingetragen.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Konzernzwischenabschluss ist grundsätzlich nach den gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt, wie sie für den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2012 gültig waren.

B. Erläuterungen zur Konzernbilanz

1. Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte

Diese Position beinhaltet im Einzelnen Bonusforderungen gegen Lieferanten (T€ 2.160), Kaufpreisforderung (T€ 1.125), Marketingumsätze (T€ 430), debitorische Kreditoren (T€ 259), Forderungen an Mitarbeiter (T€ 147) sowie Forderungen an Gesellschafter (T€ 2).

2. Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte

Diese Position beinhaltet im Wesentlichen die kurzfristigen sonstigen Vermögenswerte wie Steuererstattungsbeträge (T€ 1.489), Schadenersatz (T€ 138), Provisionserlöse (T€ 133), Mietforderungen (T€ 47), Zinserträge (T€ 14) sowie Forderungen an Sozialversicherungsträger (T€ 3).

Die Rechnungsabgrenzungsposten (T€ 899) beinhalten abgegrenzte Versicherungsprämien sowie vorausbezahlte Kosten.

3. Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern setzen sich wie folgt zusammen:

Latente Steuer aus temporären
Differenzen
T€
steuerlichem
Verlustvortrag
T€
Stand 01.01.2013 971 158
Steuerertrag durch Gewinn- und
Verlustrechnung
165 140
Stand 31.03.2013 1.136 298

Zum 31.03.2013 ergeben sich im CANCOM-Konzern körperschaftsteuerliche Verlustvorträge von € 6,9 Mio. und gewerbesteuerliche Verlustvorträge von € 5,7 Mio. Der Betrag der noch nicht genutzten körperschaftsteuerlichen Verluste, für die in der Bilanz kein latenter Steueranspruch angesetzt wurde, beträgt € 5,8 Mio., der Betrag der gewerbesteuerlichen Verlustvorträge, für die kein latenter Steueranspruch angesetzt wurde, beträgt € 5,3 Mio. In den genannten Beträgen ist ein Teilbetrag von € 5,8 Mio. (körperschaftsteuerlich) und € 5,3 Mio. (gewerbesteuerlich) enthalten, der aufgrund der Rechtsaufassung der EU-Kommission zum Sanierungsprivileg des § 8 c Körperschaftsteuergesetz infrage gestellt ist und daher im Moment nicht steuerlich geltend gemacht werden kann.

Die latenten Steuern aus temporären Differenzen resultieren im Wesentlichen aus Abweichungen bei Sachanlagevermögen (T€ 385), sonstige Schulden (T€ 324), immateriellen Vermögenswerten (T€ 133), sonstige Rückstellungen (T€ 130), Geschäfts- oder Firmenwert (T€ 82) und Eliminierung von Verkäufen innerhalb des Konzerns (T€ 66).

4. Sonstige kurzfristige finanzielle Schulden

Unter den sonstigen kurzfristigen finanziellen Schulden werden im Einzelnen kreditorische Debitoren (T€ 658), ausstehende Kostenrechnungen (T€ 605), Aufsichtsratsvergütungen (T€ 250), Kaufpreisverbindlichkeiten (T€ 117) und Mietverbindlichkeiten (T€ 67) ausgewiesen.

5. Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Gewährleistungen (T€ 1.484), Kaufpreis Anteile verbundene Unternehmen (T€ 679), Abfindungen (T€ 586), Gehälter (T€ 373), Leasing-Mehrkosten (T€ 153) und Rückstellungen für Abschlusskosten (T€ 95).

Im Gesamtbetrag der Rückstellungen sind langfristige Rückstellungen in Höhe von T€ 2.076 enthalten, die unter sonstige langfristige Schulden ausgewiesen sind. Sie betreffen Rückstellung für Gewährleistungen (T€ 688), die in Österreich vorgeschriebene Rückstellung für Abfindungen (T€ 523), Kaufpreis für die Geschäftsanteile der Glanzkinder GmbH und CANCOM Unicorner GmbH (T€ 455), die Jubiläumsrückstellung (T€ 240), Rückstellungen für Altersteilzeit (T€ 84) und Leasing-Mehrkosten (T€ 86).

6. Sonstige kurzfristige Schulden

Unter den sonstigen kurzfristigen Schulden werden im Wesentlichen Tantiemen und Mitarbeiterboni (T€ 4.541), Urlaub und Überstunden (T€ 3.495), Umsatzsteuerverbindlichkeiten (T€ 2.524), Lohn- und Kirchensteuer (T€ 1.686), Berufsgenossenschaft (T€ 747), Sozialversicherung (T€ 181) und Lohn- und Gehalt (T€ 127) ausgewiesen.

7. Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern setzen sich wie folgt zusammen:

T€
Stand 01.01.2013 2.831
Steuerertrag durch Gewinn- und Verlustrechnung -30
Stand 31.03.2013 2.801

Die passiven latenten Steuern wurden auf Abweichungen zu den Steuerbilanzen gebildet. Sie resultieren aus dem Ansatz und der Neubewertung von immateriellen Vermögenswerten (T€ 2.181), sonstigen finanziellen Vermögenswerten (T€ 463), Aufträge in Bearbeitung (T€ 141), Genussrechtskapital und nachrangigen Darlehen (T€ 12) sowie sonstige Rückstellungen (T€ 3).

Die Bewertung erfolgt mit dem jeweiligen Steuersatz zwischen 25 % (österreichische Tochtergesellschaft) und 32,98 % (deutsche Tochtergesellschaft).

8. Sonstige langfristige finanzielle Schulden

Unter den sonstigen langfristigen finanziellen Schulden werden kreditorische Debitoren in Höhe von T€ 723, Kaufpreisverbindlichkeiten in Höhe von T€ 536 und Mietverbindlichkeiten in Höhe von T€ 352 ausgewiesen.

C. Segmentinformationen (siehe Tabelle Seite 18+19)

Hinsichtlich der Beschreibung der berichtspflichtigen Segmente verweisen wir auf den IFRS-Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2012 Seite 75.

Überleitungsrechnungen

In der Position Überleitungsrechnung werden Themen ausgewiesen, die nicht in direktem Zusammenhang mit den Geschäftssegmenten und dem sonstigen Gesellschaften stehen. Dazu gehören die Verkäufe innerhalb der Segmente und der Ertragsteueraufwand.

Der Ertragsteueraufwand ist nicht Bestandteil der Ergebnisse der Geschäftssegmente. Da der Steueraufwand bei steuerlicher Organschaft der Muttergesellschaft zugeordnet wird, entspricht die Zuordnung der Ertragsteuer nicht unbedingt der Struktur der Segmente.

Informationen über geografische Gebiete

Umsätze nach Sitz des
Kunden
Umsätze nach Sitz der
Gesellschaften
01.01.-
31.03.2013
T€
01.01.-
31.03.2012
T€
01.01.-
31.03.2013
T€
01.01.-
31.03.2012
T€
Deutschland 125.003 130.122 128.907 133.643
Ausland 10.088 10.978 6.184 7.457
Konzern 135.091 141.100 135.091 141.100
Langfristige Vermögenswerte
31.03.2013
T€
31.03.2012
T€
Deutschland 58.968 52.079
Ausland 1.898 1.987
Konzern 60.866 54.066

Die langfristigen Vermögenswerte beinhalten das Sachanlagevermögen, immaterielle Vermögenswerte, die Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige langfristige Vermögenswerte. Finanzinstrumente und latente Steueransprüche sind ausgenommen.

D. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzten sich wie folgt zusammen:

01.01.-
31.03.2013
T€
01.01.-
31.03.2012
T€
Mieterträge 11 1
periodenfremde Erträge 41 18
Zuwendungen der öffentlichen Hand 107 166
sonstige betriebliche Erträge 6 4
Summe 165 189

2. Personalaufwand

Die Personalaufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

01.01.-
31.03.2013
T€
01.01.-
31.03.2012
T€
Löhne und Gehälter 26.011 24.579
soziale Abgaben 4.481 4.159
Aufwendungen für Altersversorgung 60 103
Summe 30.552 28.841

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzten sich wie folgt zusammen:

01.01.-
31.03.2013
T€
01.01.-
31.03.2012
T€
Raumkosten 1.642 1.269
Versicherungen und sonstige Abgaben 169 148
Kfz Kosten 850 1.224
Marketingaufwand 235 407
Börsen- und Repräsentationskosten 66 39
Bewirtungen und Reisekosten 804 776
Kosten der Warenabgabe 478 441
Fremdleistungen 439 432
Reparaturen, Instandhaltung, Mietleasing 206 240
Kommunikations- und Bürokosten 489 433
Fortbildungskosten 322 329
Rechts- und Beratungskosten 141 156
Gebühren, Kosten des Geldverkehrs 62 97
Wertberichtigungen auf Forderungen 13 64
sonstige betriebliche Aufwendungen 351 206
Summe 6.267 6.261

4. Ertragsteuern

Die Ertragsteuerquote für inländische Gesellschaften beläuft sich auf 30,21 % (i.Vj. 30,79 %) und betrifft Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie Solidaritätszuschlag.

Die Abweichungen der ausgewiesenen Steueraufwendungen zu denen des Steuersatzes der CANCOM SE ergeben sich wie folgt:

Ergebnis vor Ertragsteuern 01.01.-
31.03.13
T€
4.605
01.01.-
31.03.12
T€
4.847
Erwarteter Steueraufwand zum Steuersatz der
inländischen Gesellschaften (30,21 %; Vj. 30,79 %)
1.391 1.492
- Besteuerungsunterschied Ausland 19 1
- Veränderung der Wertberichtigung
auf aktive latente Steuern auf Verlustvorträge
0 72
- steuerfreie Einnahmen / steuerlich unbeachtliche
Veräußerungsverluste
0 -63
- periodenfremde tatsächliche Ertragsteuern -38 572
- permanente Differenzen: nicht abzugsfähige
Betriebsausgaben sowie gewerbesteuerliche
Hinzurechnungen und Kürzungen 38 46
- sonstiges 5 -25
gesamter Ertragsteueraufwand Konzern 1.415 2.095

Die tatsächliche Steuerquote ergibt sich wie folgt:

T€
4.605
1.415
30,73%

Als Ertragsteuern sind die in den einzelnen Ländern gezahlten oder geschuldeten Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie die latenten Steuerabgrenzungen ausgewiesen:

01.01.-
31.03.2013
T€
01.01.-
31.03.2012
T€
Tatsächlicher Ertragsteueraufwand 1.750 2.254
latente Steuern:
Aktiv -305 -99
Passiv -30 -60
-335 -159
Steueraufwand Konzern 1.415 2.095

5. Minderheitenanteile

Auf die Minderheitsanteilseigner entfallen 49 % des Jahresüberschusses der acentrix GmbH (T€ 79) und 51 % des Jahresfehlbetrages der Glanzkinder GmbH (T€ -56).

E. Sonstige Angaben

1. Verbundene und nahestehende Unternehmen bzw. Personen

Im Sinne von IAS 24 kommt Herr Klaus Weinmann als nahe stehende Person in Betracht, der sowohl in seiner Funktion als Vorstand als auch als Aktionär der CANCOM SE einen maßgeblichen Einfluss auf die CANCOM-Gruppe ausüben kann. Ferner zählt der Vorstand Herr Rudolf Hotter zu den nahe stehenden Personen. Außerdem sind die Mitglieder des Aufsichtsrates nahe stehende Personen im Sinne von IAS 24. Als weitere nahe stehende Personen im Sinne IAS 24.9 b kommen in Betracht:

  • die AL-KO Kober AG und deren Tochterunternehmen,
  • die PEN GmbH,
  • die WFO Vermögensverwaltung GmbH,
  • die AURIGA Corporate Finance GmbH sowie
  • die SNP Schneider-Neureither & Partner AG.

Transaktionen mit nahe stehenden Personen wurden zu Marktpreisen und marktüblichen Bedingungen zwischen 10 und 30 Tagen netto abgerechnet.

Im Bereich Lieferungen und Leistungen an nahestehende Personen nach IAS 24 wurden folgende Geschäftsumfänge realisiert: Der Bezug der AL-KO Kober AG sowie deren Tochterunternehmen betrug im 1. Quartal 2013 in Summe T€ 781 (brutto), davon zum Bilanzstichtag offen T€ 208.

Im Bereich Lieferungen und Leistungen von nahestehenden Personen nach IAS 24 wurden folgende Geschäftsumfänge realisiert: Der Bezug von der AL-KO Kober AG sowie deren Tochterunternehmen betrug in Summe T€ 0 (brutto), davon zum Bilanzstichtag offen T€ 0.

2. Aktienbesitz der Organe (zum Bilanzstichtag)

Bezüglich der Aktionärsstruktur verweisen wir auf Seite 9 des Zwischenberichts.

3. Beteiligungen an der Gesellschaft im Sinne des § 20 IV AktG

Im ersten Quartal 2013 wurde der CANCOM SE von keinem Gesellschafter eine Mehrheitsbeteiligung im Sinne von § 20 AktG schriftlich mitgeteilt.