Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

CANCOM SE Interim / Quarterly Report 2006

Aug 11, 2006

71_10-q_2006-08-11_90c6fe8b-a337-4493-af13-8a12a9fafc7d.pdf

Interim / Quarterly Report

Open in viewer

Opens in your device viewer

QUARTALSBERICHT

6-Monatszahlen 2006 www.cancom.de

»Führender Anbieter von IT-Infrastruktur und Professional Services«

»Leading provider of IT infrastructure and professional services«

Inhaltsverzeichnis

RUBRIK S eite
Inhaltsverzeichnis 02
Grusswort – Kennzahlenübersicht 03
Geschäftsentwicklung Q2 04-07
1) Geschäftsverlauf seit Beginn des Geschäftsjahres 04
2) Auftragslage 05
3) Liquiditätsausstattung 05
4) Wesentliche Änderungen bei Risiken der zukünftigen Ertragslage 05
5) Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Produkte 05
6) Investitionen 05
7) Mitarbeiterentwicklung 05
8) Aussichten für das laufende Geschäftsjahr 05-06
9) Aktienbesitz von Organmitgliedern 07
10) Erläuterungen zu Aktien und Bezugsrechten 07
11) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Quartalsende 07
Bilanz 08-09
Gewinn- und Verlustrechnung 10
Kapitalflussrechnung 11
Eigenkapitalentwicklung 12-13
Anhang 14-23

Grusswort – Kennzahlenübersicht

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

unsere Kunden legen immer mehr Wert auf hochwertige Dienstleistungen. Wenn wir auch weiterhin als Unternehmen in der IT-Branche wachsen wollen, müssen wir schnell und adäquat auf diesen Trend reagieren. Viele Maßnahmen wurden bereits ergriffen: In den letzten Monaten haben wir unser Serviceangebot permanent ausgebaut und auch weitere kompetente IT-Berater mit ins Boot geholt.

Nicht nur einen großen Schritt sondern regelrecht einen

Sprung haben wir im vergangenen Quartal mit dem Kauf der NSG Netzwerk-Service GmbH realisiert.

NSG besitzt im Servicebereich exzellente Kompetenzen und tief greifendes Know-how. In den letzen Jahren durchlief NSG ein erfolgreiches Umstrukturierungsprogramm und wurde so zu einem der führenden, mittelständischen ITK-Dienstleister in Deutschland.

CANCOM und NSG haben das gleiche Ziel: gemeinsam mit nun über 1.300

Mitarbeitern eine Spitzenposition unter den deutschen Systemhäusern einzunehmen. Unsere beiden Produkt- und Dienstleistungsportfolios ergänzen sich sehr gut – die ideale Grundlage, um voneinander zu profitieren und so gemeinsam zu wachsen.

Durch NSG erweitern wir unser Serviceangebot so deutlich, dass wir uns den Anforderungen des Marktes auch in Zukunft getrost stellen können. Die Voraussetzungen für

mehr Wachstum und Rentabilität sind geschaffen.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Weinmann, Vorsitzender des Vorstandes

Kennzahlenübersicht

Sechsmonatszahlen 2006 in Mio. Euro

Kennzahlenübersicht
Sechsmonatszahlen 2006 in Mio. Euro
6-Monatsbericht
01.01. - 30.06.2006
6-Monatsbericht
01.01. - 30.06.2005
Veränderung Key Figures
First 6 months 2006 in Euro million
Konzernumsatz 109,6 105,7 +3,7 % Consolidated Sales
Rohertrag 21,6 19,5 +10,7 % Gross profit
EBITDA CANCOM Konzern 1,8 1,6 +10,0 % EBITDA CANCOM Group
EBIT CANCOM Konzern 1,3 0,9 +45,8 % EBIT CANCOM Group
Periodenüberschuss Konzern 0,6 0,5 +12,9 % Consolidated result
30.06.2006 31.12.2005
Bilanzsumme 64,7 71,9 -10,1 % Balance Sheet Total
Eigenkapitalquote 42,7 % 37,6 % +13,4 % Equity Ratio
Mitarbeiter 571* 567 +0,7 % Workforce

*die Konsolidierung der NSG Netzwerk-Service GmbH erfolgt erst im 3. Quartal 2006

Geschäftsentwicklung

1. Geschäftsverlauf seit Beginn des Geschäftsjahres

Die CANCOM-Gruppe hat im ersten Halbjahr ihren Kurs profitablen Wachstums weiter fortgesetzt.

Nachfolgend ein Blick auf die Zahlen der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2006:

Sowohl Umsatz, als auch operatives Ergebnis konnten im ersten Halbjahr 2006 erneut gesteigert werden. Im Detail verbesserte sich der Konzernumsatz von 105,7 Mio. Euro auf 109,6 Mio. Euro und damit um 3,7%.

In Deutschland erhöhte sich der Umsatz in den ersten sechs Monaten um 4,2 % auf 94,8 Mio. Euro. Im übrigen Europa konnte der Umsatz leicht auf 14,8 Mio. Euro verbessert werden.

Für das zweite Quartal ergibt sich daraus ein Konzernumsatz in Höhe von 52,4 Mio. Euro nach 53,5 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Verantwortlich hierfür ist eine zurückhaltende Nachfrage nach Apple-Computern im Zuge bevorstehender Produktneueinführungen. Mit entsprechenden Nachholeffekten im zweiten Halbjahr 2006 sowie im ersten Halbjahr 2007 beim Umsatz wird gerechnet, die einen spürbaren Einfluss auf das Ergebnis haben dürften.

Gleichzeitig entwickelte sich der Bereich IT-Dienstleistungen weiterhin positiv, so dass Konzernrohertrag und Konzernbetriebsergebnis für das erste Halbjahr 2006 und auch das zweite Quartal 2006 weiter verbessert werden konnten.

Der Konzernrohertrag konnte im ersten Halbjahr 2006 im Vergleich zum Vorjahr um 10,7% auf 21,6 Mio. Euro gesteigert werden.

Für das zweite Quartal 2006 ergibt sich daraus eine Steigerung des Konzernrohertrags um 5,4% auf 10,7 Mio. Euro.

Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im ersten Halbjahr 2006 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10% auf 1,8 Mio. Euro. Im zweiten Quartal lag das EBITDA damit mit 0,8 Mio. Euro ungefähr auf Vorjahresniveau.

Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich im ersten Halbjahr 2006 im Vergleich zum Vorjahr um 45,8% auf 1,3 Mio. Euro.

Für das zweite Quartal 2006 ergibt sich ein Konzern-EBIT in Höhe von 0,6 Mio. Euro nach 0,5 Mio. Euro im Vorjahr.

Der Konzernperiodenüberschuss konnte im ersten Halbjahr 2006 um 12,9% auf 0,6 Mio. Euro verbessert werden. Auf Quartalsbasis ergibt sich ein ausgeglichenes Periodenergebnis.

Die Konzern-Bilanzsumme zum 30.06.2006 reduzierte sich gegenüber dem 31.12.2005 von 71,9 Mio. Euro auf 64,7 Mio. Euro. Durch diesen Effekt und aufgrund des positiven Halbjahresergebnisses erhöhte sich die Eigenkapitalquote des CANCOM-Konzerns von 37,6% zum 31.12.2005 auf 42,7% zum 30. Juni 2006.

Der Netto Cash Flow im ersten Halbjahr 2006 beträgt minus 5,8 Mio. Euro.

Auch im ersten Halbjahr 2005 ergab sich ein negativer betrieblicher Cash Flow von minus 3,3 Mio. Euro. Aufgrund des gewohnt starken betrieblichen Cash Flows im vierten Quartal wurde 2005 auf Jahressicht jedoch ein positiver Netto Cash Flow in Höhe von 4,6 Mio. Euro erzielt. Damit resultiert der betriebliche Cash Flow des ersten Halbjahres 2006 im Wesentlichen aus der üblichen saisonalen Entwicklung.

Beginnend mit dem laufenden Quartal erwartet der Vorstand, auch aufgrund der zwischenzeitlich abgeschlossenen Übernahme der NSG Netzwerk-Service GmbH, eine deutliche Steigerung bei Umsatz und Ergebnis.

Nachfolgend ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungen innerhalb des CANCOM-Konzerns während des zweiten Quartals des Jahres 2006:

CANCOM IT Systeme AG übernimmt Mehrheit an NSG Netzwerk-Service GmbH

Am 24. Mai 2006 konnte die CANCOM IT Systeme AG die Übernahme von 75,1 % an der NSG Netzwerk-Service GmbH bekannt geben. Der Kaufpreis in Höhe von 6,0 Mio. Euro wird in bar beglichen.

Die Siemens Business Services GmbH & Co. OHG reduzierte im Zuge dieser Transaktion ihre bisherige Minderheitsbeteiligung von 48,47% auf 24,9%.

Die CANCOM IT Systeme AG erhält zudem eine Call-Option zum Erwerb der restlichen Anteile bis 2009. Die Siemens Business Services GmbH & Co. OHG erhält eine Put-Option bis 2009 in Abhängigkeit des Geschäftsverlaufs der NSG. Der Restkaufpreis bei Optionsausübung ist dabei in Abhängigkeit vom künftigen EBIT der NSG festgeschrieben und kann bis zu 2,5 Mio. Euro betragen.

Als IT-Dienstleister ist die NSG Netzwerk-Service GmbH mit Hauptsitz in Feldkirchen bei München an 7 Standorten im Bundesgebiet vertreten. Im Geschäftsjahr 2005 erzielte die Gesellschaft mit rund 650 Mitarbeitern einen Umsatz von 54,7 Mio. Euro bei einem Jahresüberschuss von 1,3 Mio. Euro.

Geschäftsentwicklung

Die Übernahme erlaubt es CANCOM, zahlreiche Synergien zu heben und die Marktstellung im Bereich IT Services in Deutschland mit künftig insgesamt ca. 1.300 Mitarbeitern erheblich auszubauen.

Unter Einbezug der NSG geht der Vorstand von einer Verdoppelung der künftigen Roherträge aus, woraus insbesondere ab dem Geschäftsjahr 2007 entsprechend positive Ergebniseffekte resultieren sollten.

Das Bundeskartellamt hat am 7. Juli mitgeteilt, dass keine Einwände gegen die mehrheitliche Übernahme der NSG Netzwerk-Service GmbH durch die CANCOM IT Systeme AG bestehen.

Barkapitalerhöhung der CANCOM IT Systeme AG erfolgreich platziert

Am 26. Mai 2006 konnte die CANCOM IT Systeme AG eine vom Vorstand beschlossene und vom Aufsichtsrat genehmigte Barkapitalerhöhung über 800.000 Aktien aus dem genehmigten Kapital unter Ausschluss des Bezugsrechts durchführen.

Die Kapitalerhöhung wurde vollständig von der KST Beteiligungs AG gezeichnet. Der Ausgabepreis je Aktie beträgt 3,09 Euro. Mit dem zu erwartenden Liquiditätszufluss in Höhe von 2.472.000 Euro wird die Eigenkapitalbasis weiter gestärkt.

Nach Eintragung dieser Kapitalmaßnahme in das Handelsregister, die am 1. August 2006 erfolgte, erhöht sich das Grundkapital der CANCOM IT Systeme AG um 8,34 Prozent auf 10.390.751 Euro.

Veröffentlichung der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG

Mit Schreiben vom 29. Mai 2006 hat uns die AvW Invest Aktiengesellschaft, A-9201 Krumpendorf, Hauptstraße 118 mitgeteilt, dass sie seit 24. Mai 2006 533.151 Aktien an der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft hält und damit mit 5,559% am stimmberechtigten Kapital der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft beteiligt ist. Die Beteiligungsschwelle von 5% wurde somit überschritten.

Damit halten die folgenden direkt oder indirekt an der AvW Invest AG beteiligten Personen bzw. Gesellschaften gemäß WpHG mittelbar ebenfalls 5,559% am stimmberechtigten Kapital der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft:

  • AvW Management-Beteiligungs AG, Krumpendorf, Österreich - AvW Beteiligungsverwaltung GmbH, Wien, Österreich

  • Auer von Welsbach Privatstiftung, Wien, Österreich

  • Dr. Wolfgang Auer von Welsbach, Krumpendorf, Österreich

2. Auftragslage

Da der größte Teil der eingehenden Aufträge aufgrund unserer hohen Lieferverfügbarkeit oftmals innerhalb von zwei Wochen zu Umsatz wird, geben die absoluten Stichtagszahlen zumeist kein objektives Bild unserer Auftragslage wieder und werden daher nicht von uns veröffentlicht.

0

Geschäftsentwicklung

3. Gute Liquiditätsausstattung

Die Liquiditätsausstattung des CANCOM-Konzerns ist nach wie vor gut.

Unser Geschäft macht einen entsprechenden Lagerbestand erforderlich. Dieser garantiert jedoch gleichzeitig unsere schnelle Lieferfähigkeit und ist damit oftmals der entscheidende Wettbewerbsvorteil gegenüber unserer Konkurrenz. Unsere Forderungen stellen einen werthaltigen und beleihungsfähigen Vermögensgegenstand dar. Die uns zur Verfügung stehenden kurzfristigen Kreditlinien erlauben es uns, im Bedarfsfall größere Summen an Barmitteln aufzubringen. Dies ermöglicht es CANCOM zugleich, das weitere Unternehmenswachstum zu finanzieren.

4. Wesentliche Änderungen bei den Risiken der künftigen Entwicklung (seit Beginn des Geschäftsjahres)

Seit Beginn des Geschäftsjahres hat es bei CANCOM bis auf eine Ausnahme keine wesentlichen Änderungen bei den Risiken der künftigen Entwicklung gegeben: Die NSG Netzwerk-Service GmbH erzielt bisher den Großteil Ihrer Umsätze mit Unternehmen des Siemens-Konzerns. Durch die mehrheitliche Übernahme der NSG Netzwerk-Service GmbH durch die CANCOM IT Systeme AG wird der Siemens-Konzern künftig der bedeutendste Kunde des CANCOM-Konzerns sein. Um das Risiko einer zu großen Abhängigkeit zu minimieren, setzt der Vorstand zum einen auf eine intensive und offene Partnerschaft mit dem Siemens-Konzern. Zum anderen soll die Abhängigkeit durch eine Ausweitung der Vertriebsaktivitäten der NSG Netzwerk-Service GmbH und eine damit

Eine detaillierte Aufstellung der weiteren Risiken kann dem aktuellen Geschäftsbericht für 2005 ab Seite 28 entnommen werden.

5. Ständige Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Produkte

einhergehende Kundendiversifizierung schrittweise reduziert werden.

Es fallen keine wesentlichen Forschungs- und Entwicklungskosten an.

6. Investitionen

Investitionen des CANCOM-Konzerns:

Die Investitionen des CANCOM-Konzerns konzentrieren sich im Wesentlichen auf Akquisitionen sowie auf die ständige Verbesserung der internen Infrastruktur und der Büro- und Geschäftsausstattung.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte beliefen sich im ersten Halbjahr auf 0,23 Mio. € nach 0,36 Mio. € im Vorjahr.

Nähere Informationen zu den Investitionen des CANCOM-Konzerns entnehmen Sie bitte dem Anhang.

7. Mitarbeiterentwicklung

Zum 30. Juni 2006 gehörten dem CANCOM-Konzern nach HGB-Zählweise insgesamt 571 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. Ein Jahr zuvor waren für den CANCOM-Konzern 528 Mitarbeiter tätig. Zum 31. Dezember 2005 beschäftigte der CANCOM-Konzern 567 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu berücksichtigen ist hierbei, dass die Konsolidierung der NSG erst im dritten Quartal erfolgen wird.

8. Aussichten für das laufende Geschäftsjahr

Nach einer aktuellen Prognose der Deutschen Bank, kann im laufenden Jahr mit einer moderaten Konjunkturerholung in Deutschland und Großbritannien gerechnet werden.

Brutto-Inlandsprodukt 2006* (reale Veränderung zu Vorjahr in %)

Euroland: 2,2
Deutschland: 1,6
Großbritannien: 2,6
USA: 3,1
Japan: 3,3
Asien (ohne Japan): 8,1
Lateinamerika: 4,6
Welt: 4,8

* Prognose: Deutsche Bank, Research Büro Frankfurt, 28. Juli 2006

Geschäftsentwicklung

Die positive Entwicklung der deutschen IT-Branche dürfte sich nach Einschätzung des Vorstands auch im Jahr 2006 fortsetzen.

Während nach Meinung des Bundesverbands Informationswirtschaft und Neue Medien e.V. (Bitkom) in Deutschland im Hardwarebereich der Preisverfall die steigende Nachfrage großteils wettmachen dürfte und daher nur von einem moderaten Wachstum um 0,6% auszugehen sei, sehen die Branchenexperten im Softwarebereich und vor allem im Bereich der IT-Dienstleistungen bei stabilen Preisen einen kontinuierlichen Nachfrageanstieg um 5,5% bzw. 4,5%.

Zudem wird unserer Ansicht nach der Trend in Richtung Komplettlösungen aus einer Hand anhalten.

Entwicklung der deutschen IT-Branche 2006* (reale Veränderung zu Vorjahr in %)

IT-Markt gesamt: 3,4
Hardware: 0,6
Software: 5,5
IT-Dienstleistungen: 4,5

* Prognose: Bitkom, März 2006

CANCOM hat seine Geschäftspolitik frühzeitig auf diese Trends ausgerichtet und beabsichtigt aufgrund der Erfolg versprechenden Aussichten auch in Zukunft auf diese Trends zu setzen.

Die Unternehmensplanung sieht daher organisches Wachstum u. a. durch Einstellung neuer IT-Consultants und Techniker vor, um so vorrangig die bestehenden Standorte im Bereich IT-Dienstleistungen zu stärken.

Darüber hinaus soll die Marktposition auch weiterhin durch gezielte Akquisitionen wie z.B. der NSG Netzwerk-Service GmbH ausgebaut werden. Das derzeitige Marktumfeld bietet hierfür gute Bedingungen, da zahlreiche kleinere Systemhäuser und IT-Dienstleister nach Kaufinteressenten Ausschau halten.

Der Ausbau der Dienstleistungsaktivitäten durch Einstellung neuer Mitarbeiter ist erfahrungsgemäß mit Anlaufkosten verbunden, weshalb im Zusammenhang mit den für das laufende Geschäftsjahr geplanten Neueinstellungen mit einem leicht negativen bzw. maximal neutralen Ergebnisbeitrag gerechnet werden kann. Ein positiver Ergebnisbeitrag ist frühestens im kommenden Geschäftsjahr zu erwarten.

Andererseits wird mit einem erhöhten Ergebnisbeitrag aus den im Laufe des Jahres 2005 erfolgten Akquisitionen bzw. Assetdeals gerechnet.

9. Aktienbesitz von Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats (Stand 30. Juni 2006)

Vorstand:

Klaus Weinmann 476.145 (4,965 %) Paul Holdschik 13.059 (0,136 %) Aufsichtsrat: Stefan Kober 511.099 (5,329 %) Walter von Szczytnicki 6.252 (0,065 %)

10. Erläuterungen zu eigenen Aktien und Bezugsrechten von Organmitgliedern und Arbeitnehmern

Im Berichtszeitraum wurden an Organmitglieder und Arbeitnehmer keine Optionsrechte für Aktien ausgegeben (weitere Angaben zu Stock Options siehe Anhang).

Eigene Aktien der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft: Im Berichtszeitraum wurden keine eigenen Aktien erworben oder veräußert.

11. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Quartalsende

Bundeskartellamt hat keine Einwände gegen mehrheitliche Übernahme der NSG Netzwerk-Service GmbH

Das Bundeskartellamt hat am 7. Juli mitgeteilt, dass keine Einwände gegen die mehrheitliche Übernahme der NSG Netzwerk-Service GmbH durch die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft bestehen.

Jettingen-Scheppach, im August 2006

CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft

Der Vorstand

0

Konzernbilanz (nach ifrs) – Aktiva

Zahlenangaben in T€ 6-Monatsbericht Jahresabschluss Figures in € '000
Aktiva 30.06.2006 (TEuro) 31.12.2005 (TEuro) Assets
Kurzfristige Vermögensgegenstände Current assets
Liquide Mittel 5.617 11.329 Cash
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 2.618 2.732 Assets as held for Sale
Forderungen aus Trade receiveable
Lieferungen und Leistungen 17.785 19.398
Vorräte 9.382 9.607 Inventories
Rechnungsabgrenzungsposten und Prepaid expenses and
sonstige kurzfristige Vermögensgegenstände 2.299 2.115 other current assets
Kurzfristige Vermögens
gegenstände, gesamt 37.701 45.181 Total current assets
Langfristige Vermögensgegenstände Long-term assets
Sachanlagevermögen 7.890 8.016 Property, plant and equipment
Immaterielle Vermögensgegenstände 266 113 Intangible assets
Geschäfts- oder Firmenwert 17.006 16.667 Goodwill
Finanzanlagen 29 5 Financial assets
Ausleihungen 72 157 Loans receivable
Latente Steuern 1.579 1.634 Deferred taxes
Sonstige Vermögensgegenstände 127 133 Other assets
Langfristige Vermögens
gegenstände, gesamt 26.969 26.725 Total long-term assets
Aktiva, gesamt 64.670 71.906 Total assets

Konzernbilanz (nach ifrs) – Passiva

Zahlenangaben in T€ 3-Monatsbericht Jahresabschluss Figures in € '000
Passiva 30.06.2006 (TEuro) 31.12.2005 (TEuro) Equity and liabilities
Kurzfristige Verbindlicheiten Current liabilities
Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an Short term debt and
langfristigen Darlehen 818 1.715 current portion of long-term debt
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen 17.252 24.252 Trade payables
Erhaltene Anzahlungen 16 30 Advanced payments redeived
Rückstellungen 1.750 2.240 Accrued liabilities
Umsatzabgrenzungsposten 438 192 Deferred revenues
Verbindlichkeiten aus Ertragssteuern 246 204 Income tax payable
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 2.996 5.197 Other current liabilities
Mit Veräußerung im Zusammenhang stehende Schulden 381 470 Liabilities related to assets held for sale
Kurzfristige Verbindlichkeiten, gesamt 23.897 34.300 Total current liabilities
Langfristige Verbindlicheiten Long-term liabilities
Langfristige Darlehen 6.902 4.111 Long-term debt
Genussrechtskapital und nachrangige Darlehen 6.000 6.000 Profit-participation capital
Umsatzabgrenzungsposten 71 65 Deferred revenues
Latente Steuern 0 0 Deferred taxes
Pensionsrückstellungen 166 343 Pension accrual
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 15 15 Other long-term liabilities
Langfristige Verbindlichkeiten, gesamt 13.154 10.534 Total Long-term liabilities
Eigenkapital Equity
Gezeichnetes Kapital 9.591 9.591 Issued capital
Kapitalrücklage 13.821 13.821 Capital reserves
Bilanzgewinn/Bilanzverlust (inklusive Earned surplus
Gewinnrücklagen) 4.190 3.629
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 17 31 Currency translation difference
Eigenkapital, gesamt 27.619 27.072 Total equity
Total equity and
Passiva, gesamt 64.670 71.906 liabilities

Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung (nach ifrs)

Zahlenangaben in T€ 01.04.06 01.04.05 01.01.06 01.01.05 Figures in € '000
Gewinn- und Verlustrechnung -30.06.06 -30.06.05 -30.06.06 -30.06.05 Income Statement
Gewinn- u. Verlustrechnung - 30.09.03 - 30.09.02 - 30.09.03 - 30.09.02 Income State
Umsatzerlöse 52.422 53.501 109.579 105.687 Revenues
Sonstige betriebliche Erträge 306 298 539 578 Other operating income
Andere aktivierte Eigenleistungen Work performed by the
0 26 0 61 enterprise and capitalised
Gesamtleistungen 52.728 53.825 110.115 106.326 Total operating performance
Materialaufwand /
Aufwand für bezogene Leistungen -42.059 -43.699 -88.528 -86.831 Cost of purchased materials and services
Rohertrag 10.669 10.126 21.587 19.495 Gross profit
Personalaufwand -6.408 -5.922 -13.079 -11.454 Staff costs
Abschreibungen auf Sachanlagen Depreciation of property, plant and
und immaterielle equipment and amortisation of
Vermögensgegenstände -233 -360 -472 -716 intangible assets
Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.430 -3.325 -6.750 -6.443 Other operating expenses
Betriebsergebnis 598 519 1.286 882 Profit from operations
Zinserträge/ -aufwendungen -229 -191 -462 -348 Interest income / expense
Beteiligungserträge -1 0 -1 0 Incom from investments and participations
Währungsgewinne /-verluste -4 -22 16 -16 Foreign currency exchange income / losses
Ergebnis vor Steuern Profit before taxes
(und Minderheitenanteile) 364 306 839 518 (and minority interests)
Steuern vom Einkommen und Ertrag -2 -7 -103 -192 Income tax
Ergebnis vor Minderheiteanteilen 362 299 736 326 Profit before minority interests
Minderheitenanteile 0 0 0 0 Minority interests
Discontinued operations -359 -154 -175 171 Discontinued operations
Periodenüberschuss / Periodenfehlbetrag 3 145 561 4 97 Net profit for the period
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Average number of
Aktien (Stück) unverwässert 9.590.751 9.558.920 9.590.751 9.333.313 shares outstanding (basic)
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Average number of
Aktien (Stück) verwässert 9.590.751 9.558.920 9.590.751 9.333.313 shares outstanding (diluted)
Ergebnis je Aktie (unverwässert) 0,00 0,02 0,06 0,05 Earnings per share (basic)
Ergebnis je Aktie (verwässert) 0,00 0,02 0,06 0,05 Earnings per share (diluted)

konzernkapitalflussrechnung (nach ifrs)

Zahlenangaben in T€ 01.01.06- 01.01.05 Figures in € '000
Kapitalfluss -30.06.06 -30.06.05 Cashflow
Cashflow aus gewöhnlicher Tätigkeit: Cash flows from operating activities:
Periodengewinn vor Steuern- und Minderheitenanteilen 839 518 Net profit for the period before taxes and minority interests
Berichtigungen: Adjustments:
+/- Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle +/- Depreciation of property, plant and
Vermögensgegenstände 472 716 equipment, and amortisation of intangible assets
+/- Veränderungen der langfristigen Rückstellungen -177 -530 +/- Change in long-term accruals
+/- Veränderungen der kurzfristigen Rückstellungen -490 -680 +/- Change in current accruals
+/- Ergebnis aus dem Abgang von Anlagevermögen -4 -20 +/- Profit/ losses on the disposal of fixed assets
+/- Zinsaufwand 462 348 +/- Interest expense
+/- Veränderungen der Vorräte 225 -811 +/- Change in inventories
+/- Veränderungen der Forderungen aus Lieferungen +/- Change in trade receivables and
und Leistungen sowie anderer Forderungen 1.444 -2.294 other receivables
+/- Veränderungen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen +/- Change in trade payables and
und Leistungen sowie anderer Schulden -8.963 365 other liabilities
+/- Gezahlte Zinsen -148 -169 +/- Interest paid
+/- Gezahlte und erstattete Ertragsteuern -15 1 +/- Income tax paid and refunded
Nettozahlungsmittel aus betrieblicher Tätigkeit -6.355 -2.556 Netto cash from/ used in operating activities
Cashflow aus Investitionstätigkeit Cash flows from investing activities
+/- Erwerb von Tochterunternehmen +/- Acquisition of subsidiaries less net
(abzgl. erworbene Nettozahlungsmittel) -363 -1.493 cash assets acquired
+/- Zahlungen für Zugänge zu immateriellen +/- Payments for additions to intangible assets as
Vermögenswerten sowie Sachanlagen -518 -324 well as property, plant and equipment
+/- Zahlungen für Zugänge zu anderen Finanzanlagen 85 465 +/- Payments for additions to financial assets
+/- Erlöse aus dem Abgang von und Sachanlagen +/- Proceeds from disposal of property, plant and
und Finanzanlagen 23 35 equipment as well as financial assets
+/- Erhaltene Zinsen 45 33 +/- Interest received
Für Investitionstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel -728 -1.284 Net cash from/ used in investing activities
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit Cash flows from financing activities
+/- Erlöse aus der Ausgabe von gezeichnetem Kapital 0 1.200 +/- Proceeds from issuance of share capital
+/- Kapitalerhöhungskosten 0 -68 +/- Dividends Paid
+/- Ein/Auszahlungen für aufgenommene Kredite +/- Inflows/ outflows in connection with loans
1.894 -508 taken out by the enterprise
+/- Gezahlte Zinsen -359 -212 +/- Interest paid
Für Finanzierungstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel 1.535 412 Net cash from/ used in financing activities
Nettozu-/abnahme von Zahlungsmitt. u. Zahlungmittelaqivalente -5.548 -3.428 Net increase/ decrease in cash and cash equivalents
+/- Wechelkursbedingte Wertänderungen -14 69 +/- Effects of currency exchange rate changes
+/- Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 11.329 6.708 +/- Cash and cash equivalents at beginning of period
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 5.767 3.349 Cash and cash equivalent sat end of period

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (nach ifrs)

Aktien/ Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen/ Gewinnrücklagen Eigene Anteile
Shares Issued capital Capital reserves Revenue reserves Treasury shares
TStück/Quantity '000 T€ /'000 T€ /'000 T€ /'000 T€ /'000
31. Dezember 2004 8.827 8.827 12.639 122 0
Kapitalerhöhungen 764 764 1.237
Veränderung der kumulierten
Währungsdifferenzen
Veränderung der Rücklagen:
- Veränderung stock options 15
- IPO Kosten -70
Ergebnis des Berichtszeitraums
Minderheitenanteile
31. Dezember 2005 9.591 9.591 13.821 122 0
Kapitalerhöhungen 0 0 0
Veränderung der kumulierten
Währungsdifferenzen
Veränderung der Rücklagen:
- Veränderung stock options
- IPO Kosten 0
Ergebnis des Berichtszeitraums
Minderheitenanteile
30. Juni 2006 9.591 9.591 13.821 122 0

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (nach ifrs)

Eigenkapital
gesamt/Total
equity
Minderheitenanteile
Minority interests
Bilanzgewinn/
Earned surplus
Eigenkapitaldiff. aus der
erstmaligen Anwendung
von IFRS
Eigenkapitaldiff. aus der
Währungsumrechnung/
Translation reserve
T€ /'000 T€ /'000 T€ /'000 T€ /'000
31 December 2004 24.086 0 2.658 -153 -7
Capital increase 2.001
Change in accumulated foreign
currency exchange difference 38 38
Change in reserves:
- change in stock options 15
- IPO costs -70
Net profit for the period 1.002 1.002
Minority interests 0 0
31 December 2005 27.072 0 3.660 -153 31
Capital increase 0
Change in accumulated foreign
currency exchange difference -14 -14
Change in reserves
- change in stock options 0
- IPO costs 0
Net profit for the period 561 561
Minority interests 0 0
30 June 2006 27.619 0 4.221 -153 17

ANHANG

für den Quartalsbericht zum 30.06.2006

A. Grundlagen des Konzernabschlusses

1. Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft und ihrer Tochterunternehmen (im Folgenden: "CANCOM Konzern", "CANCOM Gruppe" oder "Konzern") wurde bis 31. Dezember 2004 nach den US-amerikanischen Generally Accepted Accounting Principles ("US-GAAP") aufgestellt; Im Jahr 2005 wurde rückwirkend zum 1. Januar 2004 auf die International Financial Reporting Standards bzw. die International Accounting Standards (IFRS/IAS) umgestellt. Alle für das Geschäftsjahr 2006 verpflichtend anzuwendenden IFRS und IAS sowie Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) bzw. Standing Interpretations Committee (SIC) werden uneingeschränkt berücksichtigt. Die Vorjahreszahlen wurden nach denselben Grundsätzen ermittelt. Die Konzern Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Tausend € ("T€") angegeben.

Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 01. Januar 2006 bis zum 31. Dezember 2006. Adresse des eingetragenen Sitzes ist: Messerschmittstraße 20, 89343 Jettingen-Scheppach.

Die Aktien werden im Geregelten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse unter I-SIN-Code DE0005419105 gehandelt und sind zum Prime Standard zugelassen.

Gegenstand der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft und ihrer einbezogenen Tochtergesellschaften ist im Wesentlichen der Vertrieb von kompletten IT-Systemlösungen (Hard-, Software- und Netzwerkprodukte) im PC und Apple-Umfeld zusammen mit einer breiten Palette an IT-Services (z.B. in den Bereichen Beratung, Systemintegration, Service & Support und Schulung).

2. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss werden neben der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft alle Tochtergesellschaften einbezogen, bei denen die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft direkt oder indirekt mit Mehrheit beteiligt ist bzw. die Mehrheit der Stimmrechte besitzt. Diese Tochterunternehmen wurden vollkonsolidiert.

Im Januar 2006 gründeten die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft und die TRS Technology Refresh GmbH, Aschheim, im Rahmen eines 50:50 Joint Ventures die CANCOM Financial Services GmbH mit Sitz in Jettingen-Scheppach. Gegenstand des Unternehmens ist die Akquisition und das Vermitteln von Leasingverträgen, das Verleasen von Informations- und Kommunikationstechnologie, die Beratung bei derartigen Geschäften sowie alle damit unmittelbar zusammenhängenden Geschäfte. Die CANCOM Financial Services GmbH wurde gemäß IAS 31.38 nach der "At-Equity"-Methode konsolidiert.

Im Dezember übernahm die CANCOM IT Systeme AG über ihre Tochtergesellschaft CANCOM Deutschland GmbH mit Wirkung zum 01.01.2006 Teile der Assets der Holme & Co. Computersysteme + Lösungen GmbH sowie der Holme & Co. Computersysteme + Lösungen OHG.

Mit Kaufvertrag vom 22.05.2006, URNr. 1183/2006 II des Notars Prof. Dr. Hans-Ulrich Jerschke hat die CANCOM von Herr Georg Feiertag einen Geschäftsanteil im Nominalbetrag von EUR 300 an der NSG Netzwerk-Service GmbH gegen Barzahlung erworben.

Mit Kauf- und Optionsvertrag vom 23/24.05.2006, URNr. 1198/2006 II des Notars Prof. Dr. Hans-Ulrich Jerschke hat die Siemens Business Services GmbH & Co.oHG mit wirtschaftlicher Wirkung zum 30.06.2006, 24 Uhr/01.07.2006, 0 Uhr ihre Geschäftsanteile an der NSG Netzwerk-Service GmbH im Nominalbetrag von EUR 301.700 und EUR 659.300 an die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft verkauft. Der Kaufpreis in Höhe von EUR 6 Mio. wurde am 25.07.2006 bezahlt.

Das gezeichnete Kapital der NSG Netzwerk-Service GmbH beträgt € 1.280.000. Damit hält die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft ab dem ab Juli 2006 71,5 % der Geschäftsanteile an der NSG Netzwerk-Service GmbH.

Im Zusammenhang mit dieser Akquisitation wurde im Q2 2006 eine Barkapitalerhöhung in Höhe von € 800.000 durch Ausgabe von 800.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien beschlossen. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 01.08.2006.

Im Rahmen der konsequente Ausrichtung des CANCOM Konzerns zu einem führenden Anbieter von IT Infrastruktur und Dienstleistungen beabsichtigen Vorstand und Aufsichtsrat die nicht zum Kerngeschäft gehörende SoftMail IT AG mehrheitlich zu veräußern. Dies soll möglichst noch im dritten Quartal 2006 erfolgen. Die Beteiligung wurde gemäß IFRS 5 im 2. Quartal 2006 als zur Veräußerung gehalten klassifiziert.

In den Konzernabschluss zum 30. Juni 2006 der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft sind die in der folgenden Übersicht aufgeführten in- und ausländischen Tochterunternehmen nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen:

Sitz der
Gesellschaft
Beteiligungs-
quote in %
1. CANCOM Deutschland GmbH sowie Jettingen-Scheppach 100,0
deren Tochtergesellschaften
• CANCOM Computersysteme GmbH Grambach/Österreich 100,0
• CANCOM (Switzerland) AG Caslano/Schweiz 100,0
2. CANCOM ComputerPartner GmbH München 100,0
3. Novodrom GmbH Jettingen-Scheppach 100,0
4. Maily Distribution GmbH Sindelfingen 100,0
5. CANCOM Ltd. Guildford/Großbritannien 100,0

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die bei der Erstellung des vorliegenden Konzernabschlusses angewendet wurden, sind im Folgenden dargestellt. Die beschriebenen Methoden wurden konsequent auf die dargestellten Berichtsperioden angewendet, sofern nichts anderes angegeben ist.

Standards, deren Anwendungszeitpunkt erst nach dem Bilanzstichtag liegen, wurden nicht vorzeitig angewendet. Es ergaben sich somit keine Auswirkungen aus der vorzeitigen Anwendung von Standards auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.

Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Gesellschaften sind auf den Bilanzstichtag der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft aufgestellt worden. Der Jahresabschluss des Tochterunternehmens CANCOM ComputerPartner GmbH wurde entsprechend dem abweichenden Geschäftsjahr auf den 31.03.2006 aufgestellt. Für die Ergebnisrechnung wurde der Zeitraum vom 01.01.2006 bis 30.06.2006 berücksichtigt.

www.cancom.de

Konsolidierungsgrundsätze

Der Konzernabschluss basiert auf den Einzelabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft.

IFRS 3 wird ab dem 31. März 2004 angewendet, d.h. eine retrospektive Anwendung findet nicht statt. Gemäß IFRS 3.79 ist die Abschreibung von zuvor angesetzter Geschäftsoder Firmenwerte eingestellt worden. Der Buchwert der damit verbundenen kumulierten Abschreibungen ist mit einer entsprechenden Minderung des Geschäfts- oder Firmenwerts aufgerechnet worden. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird gemäß IAS 36 auf Wertminderung jährlich überprüft.

Die Einbeziehung der Abschlüsse der einzelnen Tochterunternehmen in den Konzernabschluss erfolgt nach der Erwerbsmethode. Danach werden die Anschaffungskosten einer Beteiligung mit dem auf diese entfallenden Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Erwerbszeitpunkt verrechnet. Differenzen werden den Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten der Tochterunternehmen zugerechnet, falls dort stille Reserven vorhanden sind. Ein verbleibender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert unter den immateriellen Vermögensgegenständen aktiviert. In Übereinstimmung mit den Standards IFRS 3 "Unternehmenszusammenschlüsse", IAS 36 "Wertminderung von Vermögenswerten" und IAS 38 "Immaterielle Vermögenswerte" ist der Geschäftsoder Firmenwert nicht mehr planmäßig abzuschreiben, sondern stattdessen mindestens einmal jährlich auf eine außerordentliche Wertminderung zu überprüfen. Für den Geschäftsoder Firmenwert ist die auf Marktwerten basierte Überprüfung auf der Ebene von Geschäftsbereichen (Zahlungsmittelgenerierende Einheiten) durchzuführen. Dabei ist ein Geschäftsbereich im Sinne dieser Vorschrift ein operatives Segment oder eine Ebene darunter.

Konzerninterne Gewinne, Verluste, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie die zwischen den Konzerngesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden eliminiert. Anteile anderer Gesellschafter werden in einem separaten Ausgleichsposten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen.

Schätzungen und Annahmen

Für die Erstellung des Konzernabschlusses müssen Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden. Diese haben Einfluss auf die angegebenen Beträge für Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sowie den Ausweis für Aufwendungen und Erträge. Die tatsächlichen Beträge können von diesen Annahmen und Schätzungen abweichen.

Grundlagen der Währungsumrechnung

Die Umrechnung der Abschlüsse der ausländischen Tochtergesellschaften erfolgt nach dem Konzept der funktionalen Währung. Im CANCOM-Konzern sind sämtliche ausländische Tochtergesellschaften wirtschaftlich selbständig (sog. "foreign entities"). Entsprechend werden die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit dem Stichtagskurs, während Erträge und Aufwendungen mit dem unterjährigen Durchschnittskurs umgerechnet werden. Umrechnungsdifferenzen zu den Stichtagskursen des Vorjahres sowie zwischen dem Jahresergebnis in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden erfolgsneutral mit dem Eigenkapital verrechnet und dort gesondert ausgewiesen. Umrechnungsdifferenzen bei monetären Posten werden gemäß IAS 21.28 ergebniswirksam erfasst.

Währung
Schweizer Franken
Q2/2006 Q2/2005 Q2/2004
• Stichtagskurs
• Durchschnittskurs
1€=1,567 SFR
1€=1,561 SFR
1€=1,549 SFR
1€=1,546 SFR
1€=1,525 SFR
1€=1,553 SFR
Britisches Pfund
• Stichtagskurs
• Durchschnittskurs
1€=0,693 GBP
1€=0,687 GBP
1€=0,672 GBP
1€=0,686 GBP
1€=0,671 GBP
1€=0,674 GBP

Realisierung von Erträgen/Umsatzrealisation

Umsätze für Hard- und Softwareverkäufe werden mit dem Eigentums- und Gefahrenübergang an den Kunden realisiert, wenn das Entgelt vertraglich fixiert oder bestimmbar und die Erfüllung der damit verbundenen Forderungen wahrscheinlich ist. Umsätze im Bereich Systemintegration werden erst nach Abnahme durch den Kunden bzw. nach erfolgter Installation, falls diese eine wesentliche Voraussetzung für die Inbetriebnahme des Produktes ist, realisiert. Die Umsatzerlöse sind abzüglich Skonti, Preisnachlässe, Kundenboni und Rabatte ausgewiesen.

Zinserträge werden periodengerecht unter Berücksichtigung der ausstehenden Darlehenssumme und des anzuwendenden Zinssatzes abgegrenzt. Der anzuwendende Zinssatz ist genau der Zinssatz, der die geschätzten künftigen Zahlungsmittelzuflüsse über die Laufzeit des finanziellen Vermögenswertes auf den Nettobuchwert des Vermögenswertes abzinst. Dividendenerträge aus Finanzinvestitionen werden mit Entstehung des Rechtsanspruchs des Gesellschafters auf Zahlung erfasst.

Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie wird gemäß IAS 33 "Earnings per Share" ermittelt. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie (Basic Earnings per Share) berechnet sich aus der Division des Konzernergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr im Umlauf befindlichen Stammaktien.

Beim verwässerten Ergebnis je Aktie (Diluted Earnings per Share) wird unterstellt, dass alle potenziell verwässernden Aktienoptionen ausgeübt werden. Wirtschaftlich ist davon auszugehen, dass die Optionen dann gezogen werden, wenn der Bezugspreis je Option in einem günstigen Verhältnis zum gehandelten Aktienkurs der Gesellschaft steht.

Kurzfristige Vermögenswerte

Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und Marktwert gemäß IAS 2.9. angesetzt. Anschaffungs- oder Herstellungskosten umfassen Materialeinzelkosten und, falls zutreffend, Fertigungseinzelkosten sowie diejenigen Gemeinkosten, die angefallen sind, um die Vorräte an ihren derzeitigen Ort und in ihren derzeitigen Zustand zu versetzen. Anschaffungs- oder Herstellungskosten werden nach der Methode des gewichteten Durchschnitts berechnet. Der Nettoveräußerungswert stellt den geschätzten Verkaufspreis abzüglich aller geschätzten Kosten bis zur Fertigstellung sowie der Kosten für Marketing, Verkauf und Vertrieb dar. Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden mit dem niedrigeren Nettoveräußerungswert bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen sind im Berichtsjahr nicht notwendig gewesen.

In den Herstellungskosten wurden keine Fremdkapitalzinsen aktiviert. Die Fremdkapitalzinsen sind sofort als Aufwand erfasst worden.

Forderungen werden mit dem Nettoverkaufserlös unter Berücksichtigung einer Wertberichtigung für zweifelhafte Forderungen ausgewiesen. Soweit bei langfristigen Forderungen der vereinbarte Zinssatz unter dem Marktwert liegt, wird der Nominalbetrag der Forderung diskontiert. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt keine Diskontierung. Ist die Einbringbarkeit der Forderungen unwahrscheinlich, erfolgt eine Wertberichtigung.

Sonstige Vermögenswerte werden mit dem Nominalwert ausgewiesen.

Die liquiden Mittel beinhalten Bankguthaben, Kassenbestände und innerhalb eines Zeitraums von maximal 3 Monaten liquidierbare Geldanlagen, die keinen wesentlichen Wertschwankungen unterliegen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden zur periodengerechten Abgrenzung von Aufwendungen gebildet und zum Nominalwert bewertet.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden analog nach IAS 38 "Imma-

www.cancom.de

terielle Vermögenswerte" zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer auf den geschätzten Restbuchwert abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt konzerneinheitlich linear (in der Regel über 3-5 Jahre) über den Zeitraum, in dem der wirtschaftliche Nutzen des Vermögenswertes durch das Unternehmen verbraucht wird. Geschäfts- oder Firmenwerte aus Akquisitionen werden nicht planmäßig abgeschrieben. Anstelle einer planmäßigen Abschreibung werden die Geschäfts- und Firmenwerte mindestens einmal im Jahr einem so genannten Werthaltigkeitstest (Impairment Test) unterzogen (IFRS 3 zusammen mit IAS 36). IAS 38 unterscheidet zwischen immateriellen Vermögenswerten mit begrenzter und unbestimmbarer Nutzungsdauer. Nur die immateriellen Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden planmäßig abgeschrieben, dagegen werden die immateriellen Wirtschaftsgüter mit unbestimmbarer Nutzungsdauer nicht planmäßig abgeschrieben, sondern mindestens einmal jährlich auf eine Wertminderung gemäß IAS 36 überprüft. Mit Ausnahme des Goodwills haben sämtliche immaterielle Vermögenswerte eine begrenzte Nutzungsdauer.

Einmal jährlich werden die Geschäfts- und Firmenwerte auf Wertminderung - sowie zusätzlich bei Anzeichen einer möglichen Wertminderung – überprüft. Die Überprüfung der Werthaltigkeit des Goodwills erfolgt auf der Basis einer an der Segmentberichterstattung angelehnten Ebene der Berichtseinheit (Zahlungsmittelgenerierende Einheit) nach IAS 36. Bei diesem Prozess werden die Buchwerte der zahlungsmittelgenerierenden Einheit dem erzielbaren Betrag gegenüber gestellt.

Der erzielbare Betrag stellt dabei den höheren Wert aus Veräußerungswert abzüglich Veräußerungskosten oder Nutzungswert dar. CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft ermittelt den Nutzungswert als Barwert der künftigen Cash Flows der Berichtseinheit über einen Zeitraum von fünf Jahren, diskontiert mit einem marktüblichen Zinssatz. Cash Flows über den Fünfjahreszeitraum hinaus werden mit einer stetigen Wachstumsrate hochgerechnet und diskontiert.

Sachanlagen

Sachanlagen werden zu ihren um Abschreibungen verminderten historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten gemäß IAS 16 bewertet. Die Abschreibung erfolgt planmäßig nach der linearen Methode über die wirtschaftliche Nutzungsdauer. Im Einzelnen liegen den Wertansätzen folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Verwaltungs- und Lagergebäude 33 1/3 Jahre Betriebs- und Geschäftsausstattung 4-10 Jahre

Die Anschaffungs-/Herstellungskosten beinhalten die direkt dem Erwerb zurechenbaren Aufwendungen. Nachträgliche Anschaffungs-/Herstellungskosten werden nur dann als Teil der Anschaffungs-/Herstellungskosten des Vermögenswertes oder – sofern einschlägig – als separater Vermögenswert erfasst, wenn es wahrscheinlich ist, dass daraus dem Konzern zukünftig wirtschaftlicher Nutzen zufließen wird und die Kosten des Vermögenswertes zuverlässig ermittelt werden können. Alle anderen Reparaturen und Wartungen werden in dem Geschäftsjahr aufwandswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, in dem sie angefallen sind. Die Restbuchwerte und wirtschaftlichen Nutzungsdauern werden zu jedem Bilanzstichtag überprüft und gegebenenfalls angepasst. Übersteigt der Buchwert eines Vermögenswertes seinen geschätzten erzielbaren Betrag, so wird er sofort auf letzteren abgeschrieben. Gewinne und Verluste aus den Abgängen von Vermögenswerten werden als Unterschiedsbetrag zwischen den Veräußerungserlösen und dem Buchwert ermittelt und erfolgswirksam erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und in der Entwicklung des Anlagevermögens als Zu- und Abgang sowie als Abschreibung des laufenden Geschäftsjahres gezeigt.

Die Sachanlagen sind in Höhe von € 6,0 Mio. durch Grundschulden belastet, die zum 30.06.2006 mit € 4,3 Mio. valutieren.

Außerplanmäßige Abschreibungen auf langfristige Vermögenswerte Das Erfordernis eines außerplanmäßigen Wertminderungsbedarfs ist auf Basis von IAS 36.9 "Wertminderung von Vermögenswerten" zu prüfen, sofern Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der Buchwert eines langfristigen Vermögenswertes nicht wiedererlangt werden kann. In einem solchen Fall würde CANCOM eine außerplanmäßige Abschreibung vornehmen. Der Wertminderungstest bezüglich langfristiger Vermögenswerte, die künftig weiterhin genutzt werden sollen, erfolgt durch Gegenüberstellung der fortgeführten Anschaffungskosten mit den diskontierten künftigen Mittelzu- und -abflüssen. Sofern dieser Wert (Stichtagszeitwert) unterhalb der fortgeführten Anschaffungskosten liegt, erfolgt eine Wertminderung der Vermögenswerte nach IAS 36 und IAS 38.108.

Finanzanlagen

Sonstige Ausleihungen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen werden mit dem Barwert angesetzt. Innerhalb der Finanzanlagen bestehen keine an organisierten Märkten gehandelten Wertpapiere.

Latente Steuern

Latente Steuern werden nach der bilanzorientierten Verbindlichkeitenmethode gebildet. Demnach werden für zeitliche, sich in der Zukunft aller Voraussicht nach ausgleichende Differenzen zwischen steuerrechtlichen und handelsrechtlichen Bewertungsansätzen sowie für zeitliche Ergebnisdifferenzen aus erfolgswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen latente Steuern gebildet. Die latenten Steuern werden anhand der Steuersätze bemessen, die in den Jahren der Umkehrung der Differenzen gelten, soweit diese zum Bilanzstichtag bereits verabschiedet sind. Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß IAS 12 und SIC-21 unsaldiert im Konzern ausgewiesen. Für Verlustvorträge, die künftige Steuerbelastungen mindern, sind aktive latente Steuern gebildet worden, soweit deren Realisierung wahrscheinlich ist. Die latenten Steuern werden auf ihre Werthaltigkeit überprüft und – falls notwendig – wertberichtigt. Der Bilanzansatz der latenten Steuern erfolgt zum Nominalwert; eine Diskontierung erfolgt nicht.

Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Unter Rückstellungen für Zuwendungen an Arbeitnehmer fallen im Wesentlichen leistungsorientierte Pensionsverpflichtungen, die auf Basis von versicherungsmathematischen Gutachten unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens der laufenden Einmal-Prämien (sog. "projected unit credit method") ermittelt werden. Dabei werden zukünftige Gehaltssteigerungen und Rentensteigerungen betragserhöhend berücksichtigt. Beitragsorientierte Versorgungswerke führen lediglich in Höhe der zum Bilanzstichtag noch fälligen Beiträge zu einer Rückstellung. Durch unvorhergesehene Änderungen der Pensionsverpflichtung oder der Planvermögenswerte können versicherungsmathematische Gewinne und –Verluste entstehen, die nicht in der GuV berücksichtigt werden. Diese aufgelaufenen und noch nicht erfolgswirksam erfassten Gewinne und Verluste sind in dem Umfang zu realisieren, in dem sie amAnfang des Geschäftsjahres einen Korridor überschreiten, der durch 10% des höheren Werts von Pensionsverpflichtung und Planvermögen bestimmt ist.

Sonstige Rückstellungen werden gebildet, sobald eine ungewisse Außenverpflichtung vorliegt, die wirtschaftlich bzw. rechtlich verursacht ist, deren Inanspruchnahme wahrscheinlich ist sowie deren Höhe zuverlässig quantifiziert werden kann. Die Bewertung erfolgt zum Betrag gemäß der bestmöglichen Schätzung, wobei Einzel- und Gemeinkosten berücksichtigt werden. Allgemeine Verwaltungs- und Vertriebskosten werden ebenso wenig berücksichtigt wie Entwicklungskosten.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt, der dem Marktwert entspricht.

Aktienoptionen (Stock-Options)

IFRS 2 "Anteilsbasierte Vergütungen" enthält Vorschriften zur Bilanzierung und Erläuterung von aktienbasierten Vergütungstransaktionen. CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft hat ausschließlich Aktienoptionen vor dem 1. Oktober 2003 an Mitarbeiter gewährt. Für diese Aktienoptionen werden die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des IFRS 2 angesetzt. Hierbei erfolgt die Bewertung der auf Aktien basierten Mitarbeitervergütungsvereinbarungen auf Basis des zeitanteiligen Gesamtwertes der Option, welcher entsprechend dem Black-Scholes-Optionspreismodell zum Zeitpunkt der Gewährung der

Aktienoptionen ermittelt wurde. Entsprechend IFRS 2.7ff werden die aktienorientierten Vergütungsprogramme bilanziert.

Konzernkapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung wird nach IAS 7 ermittelt und stellt den Zu- und Abfluss der Zahlungsmittel des Konzerns im Berichtsjahr dar. Es wird unterschieden zwischen Zahlungsströmen aus laufender Geschäftstätigkeit sowie aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit.

Leasing

Leasing-Zahlungen innerhalb eines Operate-Leasing Verhältnisses werden als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung linear über die Laufzeit des Leasingvertrages erfasst, es sei denn, eine andere systematische Grundlage entspricht dem zeitlichen Verlauf des Nutzens für die Gesellschaft. Operate-Leasing liegt vor, wenn durch den Leasingvertrag nicht alle wesentlichen Risiken und Chancen auf den Leasing-Nehmer übertragen werden. Die Gesellschaft überprüft regelmäßig alle Leasingverträge, ob Operate- oder Finance-Leasing vorliegt.

B. Erläuterungen zur Konzernbilanz

1. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel enthalten ausschließlich jederzeit fällige Bankguthaben sowie Kassenbestände. Von den liquiden Mitteln war im ein Betrag in Höhe von T€ 855 (Vorjahresquartal T€ 847) an ein Kreditinstitut verpfändet.

2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

3. Vorräte

Die Vorräte enthalten fast ausschließlich Waren, insbesondere Hardwarekomponenten und Software. Ein Großteil der Hardwarekomponenten lagert im Logistikzentrum in Jettingen-Scheppach.

Die Vorräte setzen sich folgendermaßen zusammen (unternehmensspezifische Untergliederung):

30.06.2006 T€ 31.12.2005 T€
Fertige Erzeugnisse und Waren 9.472 10.146
Geleistetet Anzahlungen 16 2
Erhaltene Anzahlungen -106 -412
9.382 9.736

4. Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige Vermögensgegenstände

Diese Position beinhaltet im Wesentlichen die kurzfristigen sonstigen Vermögensgegenstände. Im Einzelnen werden darunter u. a. Bonus- und Rabattforderungen gegen Lieferanten (T€ 1.021), Marketingumsätze (T€ 205), debitorische Kreditoren (T€ 205), Versicherungsentschädigungen (T€ 90), Mitarbeiterdarlehen (T€ 70), Steuererstattungsbeträge (T€ 43) sowie Provisionserlöse (T€ 10) ausgewiesen. Die Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von T€ 378 beinhalten abgegrenzte Versicherungsprämien sowie vorausbezahlte Kosten.

5. Anlagevermögen

5.1 Sachanlagevermögen

Das Sachanlagevermögen umfasst im Wesentlichen Grund und Boden und Gebäude des Verwaltungs- und Logistikzentrums in Jettingen-Scheppach mit € 5,6 Mio. sowie die dazu notwendige Betriebsausstattung für das automatische Kleinteilelager und das manuelle Palettenlager mit € 0,7 Mio. Darüber hinaus werden Computerequipment, Mietereinbauten und Büroausstattungen ausgewiesen.

5.2 Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten überwiegend Software, die entgeltlich erworben wurde.

5.3 Geschäfts- oder Firmenwert

Die Geschäfts- oder Firmenwerte enthalten zum Bilanzstichtag im Wesentlichen die entsprechenden Werte aus der Konsolidierung der CANCOM Deutschland GmbH der CANCOM Ltd., Großbritannien und der CANCOM ComputerPartner GmbH.

5.4 Ausleihungen

Die Ausleihungen enthalten den Aktivwert aus Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 72 (per 31.12.2005 T€ 157). Die Minderung gegenüber dem Vorjahr resultiert aus der Übertragung der Rückdeckversicherung eines früheren Vorstandsmitglieds an seinen neuen Arbeitgeber.

6. Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte

Unter zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte sind die Beteiligung an der SoftMail IT AG in Höhe von T€ 1.300 und das Aktivvermögen der SoftMail IT AG enthalten.

7. Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern wurden aufgrund der vorhandenen in- und ausländischen körperschaftsteuerlichen Verlustvorträge in Höhe von ca. € 8,8 Mio. und den inländischen gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen in Höhe von ca. € 7,2 Mio. aktiviert. Sofern die Verlustvorträge im Rahmen von Unternehmenskäufen übernommen wurden, erfolgte die Bildung der aktiven latenten Steuern erfolgsneutral durch Saldierung mit den entsprechenden Geschäfts- und Firmenwerten.

T€
1.634
0
-55
1.579

8. Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen

Unter den kurzfristigen Darlehen und dem kurzfristigen Anteil an langfristigen Darlehen werden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen. Es handelt sich hierbei um die Inanspruchnahme der von Banken eingeräumten Kreditlinien sowie um den

www.cancom.de

innerhalb eines Jahres fälligen Teil von langfristigen Darlehen.

9. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

10. Rückstellungen für Pensionen

Für die Vorstandsmitglieder existieren zum Teil "leistungsorientierte" individuelle Einzelzusagen. Mit Ausscheiden zweier Vorstandsmitglieder zum 31.12.2005 wurde per 31.12.2005 die Pensionsrückstellung für ein Vorstandsmitglied aufgelöst. Die Pensionsrückstellung für das andere ausgeschiedene Vorstandsmitglied war unverfallbar und ist erst in 2006 mit der Übertragung auf den neuen Arbeitgeber aufgelöst worden.

Die Höhe der Versorgungszusagen aus den Pensionsplänen im Inland bemisst sich im Wesentlichen nach der Beschäftigungsdauer und der Vergütung der einzelnen Mitarbeiter.

11. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Rückstellung für Urlaubsansprüche (T€ 425), noch ausstehende Eingangsrechnungen (T€ 362), Tantiemen und Provisionen (T€ 357), Prozesskosten (T€ 210), ungewisse Risiken (T€ 156), Abschlusskosten (T€ 96), Aufsichtsratsvergütungen (T€ 60) und Rückstellungen für Gehälter (T€ 48).

Der Gesamtbetrag der Rückstellungen ist bis auf die unter den sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten ausgewiesene Rückstellung für in Österreich vorgeschriebene Abfindungen in Höhe von T€ 14 innerhalb eines Jahres fällig.

12. Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern

Unter den Verbindlichkeiten aus Ertragssteuern werden im Wesentlichen Verpflichtungen für 2004, 2005 und 2006 ausgewiesen.

13. Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

Unter den sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten werden im Einzelnen Umsatzsteuerverbindlichkeiten (T€ 1.159), Lohn- und Kirchensteuer (T€ 552), Sozialversicherung (T€ 515), kreditorische Debitoren (T€ 408) und Kaufpreisverbindlichkeiten (T€ 190) ausgewiesen.

14. Mit Veräußerung im Zusammenhang stehende Schulden

Mit Veräußerung im Zusammenhang stehende Schulden sind die kurzfristigen Verbindlichkeiten der SoftMail IT AG.

15. Langfristige Darlehen

Die langfristigen Darlehen umfassen ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die eine Restlaufzeit von mindestens einem Jahr haben. Der Anteil dieser Darlehen, die innerhalb der nächsten 12 Monate fällig sind, wird unter der Position "kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen" ausgewiesen.

16. Genussrechtskapital und nachrangige Darlehen

Die Position Genussrechtskapital und nachrangige Darlehen enthält ausschließlich Genussrechte in Höhe von € 6.000.000,00 (PREPS 2005-1 und PREPS 2005-2). Der als PREPS 2005-2 bezeichnete Teil der Genussrechte in Höhe von € 3.000.000,00 wurden mit Vertrag vom 1. November 2005 ausgereicht. Die Einzahlung erfolgte am 8. Dezember 2005. Das Genussrecht endet am 8. Dezember 2012. Eine Beteiligung an den Verlusten der Gesellschaft ist ausgeschlossen. Ansprüche aus dem Genussrecht treten gegenüber den Ansprüchen aller gegenwärtigen und zukünftigen Gläubiger des Unternehmens in der Weise im Rang zurück, dass sie im Falle der Liquidation oder der Insolvenz des Unternehmens im Rang nach den Forderungen gemäß § 39 Abs. 1 Nr. 4 InsO, und damit erst nach vollständiger Befriedigung dieser und der diesen im Rang vorgehenden Forderungen, jedoch vor den Forderungen nach § 39 Abs. 1 Nr. 5 InsO zu befriedigen sind.

Gemäß der Beschlussfassung über die Ermächtigung des Vorstandes zur Begebung von Genussrechten bei der Hauptversammlung 2005 wurde der per 31.12.2005 noch als nachrangiges Darlehen bilanzierte Teil (PREPS 2005-1) in Höhe von € 3.000.000,00 in Genussrechte umgewandelt.

Die Umwandlung war wirksam ab der Zinsperiode beginnend mit dem 04. Mai 2006. Das Genussrecht endet am 04. August 2012. Eine Beteiligung an den Verlusten der Gesellschaft ist ausgeschlossen. Ansprüche aus dem Genussrecht treten gegenüber den Ansprüchen aller gegenwärtigen und zukünftigen Gläubiger des Unternehmens in der Weise im Rang zurück, dass sie im Falle der Liquidation oder der Insolvenz des Unternehmens im Rang nach den Forderungen gemäß § 39 Abs. 1 Nr. 4 InsO, und damit erst nach vollständiger Befriedigung dieser und der diesen im Rang vorgehenden Forderungen, jedoch vor den Forderungen nach § 39 Abs. 1 Nr. 5 InsO zu befriedigen sind.

17. Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital (Stand 30.06.2006)

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt zum 30. Juni 2006 € 9.590.751,00 und ist in 9.590.751 Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag) eingeteilt.

Das genehmigte Kapital der Gesellschaft beträgt zum 30. Juni 2006 insgesamt € 4.788.671,00.

Genehmigtes und bedingtes Kapital (Stand 30.06.2006)

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Juni 2004 ermächtigt, das Grundkapital bis zum 15. Juni 2009 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe bis zu 838.671 neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu € 838.671,00 zu erhöhen. Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht eingeräumt, das bei einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage im Falle des Erwerbs einer Beteiligung ausgeschlossen werden kann. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen; über den Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats (Genehmigtes Kapital 2004/I).

Des Weiteren ist der Vorstand durch Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Juni 2005 ermächtigt, das Grundkapital bis zum 20. Juni 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe von bis zu 950.000 neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bareinlage einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu € 950.000,00 zu erhöhen. Der Vorstand kann mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre ausschließen, sofern die neuen Aktien zu einem Ausgabebetrag ausgegeben werden, der den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen; über den Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats (Genehmigtes Kapital (2005) II).

Im Mai 2006 beschloss der Vorstand der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft mit Genehmigung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft um € 800.000,00 durch Ausgabe von 800.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bareinlage aus dem Genehmigten Kapital (2005) II zu erhöhen. Die damit einhergehende Erhöhung des Grundkapitals auf € 10.390.751 wurde am 1. August 2006 im Handelsregister B des Registergerichts Memmingen eingetragen. Das Genehmigte Kapital (2005) II beträgt daher nach teilweiser Ausschöpfung noch € 150.000,00.

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Juni 2005 ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 20. Juni 2010 durch Ausgabe bis zu 3.000.000 neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlage einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu € 3.000.000,00 zu erhöhen. Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht eingeräumt, das bei einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage im Falle des Erwerbs einer Beteiligung oder von Unternehmensteilen ausgeschlossen werden kann. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen: über den Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtrates (Genehmigtes Kapital (2005) III).

Das bedingte Kapital beträgt zum 30. Juni 2006 € 3.740.866,00.

Die Erhöhung des Grundkapitals um bis zu € 3.560.866,00 durch Ausgabe von bis zu 3.560.866 neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Schuldverschreibungen, zu deren Ausgabe bis zum 25. Mai 2007 der Vorstand bzw. der Aufsichtsrat durch Beschluss der Hauptversammlung vom 27. Mai 2002 ermächtigt wurde, von Wandlungsrechten bzw. –pflichten oder Optionsrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien sind ab dem Beginn des Geschäftsjahres gewinnberechtigt, für das zum Zeitpunkt ihrer Ausgabe noch kein Beschluss der Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns gefasst worden ist.

Die Erhöhung des Grundkapitals um bis zu € 180.000,00 wird durch Ausgabe von bis zu 180.000 neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien nur insoweit durchgeführt, wie Berechtigte von Optionsscheinen, zu deren Ausgabe der Vorstand von der Hauptversammlung am 18. April 2000 durch Beschluss ermächtigt wurde, von ihrem Umtauschrecht Gebrauch machen. Die aus dem ausgeübten Optionsrecht hervorgehenden Aktien nehmen von Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung der Optionsrechte entstehen, am Gewinn teil.

C. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung

1. Segmentberichterstattung

Die CANCOM Gruppe vermittelt Segmentinformationen nach den Vorschriften des IAS 14.

Das primäre Segmentberichtsformat der CANCOM Gruppe basiert auf geografischen Segmenten, da die Risiken, die Eigenkapitalverzinsung und das Ertragspotential des Unternehmens im Wesentlichen von der Tatsache beeinflusst wird, ob die Unternehmung in Deutschland tätig ist oder im europäischen Ausland agiert.

Da die CANCOM Gruppe als Geschäftsmodell das integrative Angebot von IT, Infrastruktur und Dienstleistungen an professionelle Endkunden betreibt, ergeben sich keine unterscheidbaren Teilaktivitäten an Produkten, Dienstleistungen oder Gruppen von Produkten oder Dienstleistungen, die durch unterschiedliche Risiken oder Erträge gekennzeichnet wären. Insofern erfolgt keine weitere Segmentierung nach Geschäftssegmenten.

Die in der internen Berichterstattung über das Segment zur Anwendung gelangenden Rechnungslegungsmethoden entsprechen den unter Punkt A. 3. (siehe Seite 14) beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Lediglich im Rahmen der Währungsumrechnung bestehen Unterschiede, die zu geringen Abweichungen zwischen den Daten des internen Berichtswesens und den entsprechenden Angaben der externen Rechnungslegung führen.

Interne Umsätze werden je nach Art der Leistung entweder auf Kostenbasis oder auf Basis aktueller Marktpreise erfasst.

In der Segmentberichterstattung für das 1. Halbjahr 2006 der CANCOM Gruppe befinden sich für Deutschland die Gesellschaften CANCOM Deutschland GmbH, CANCOM ComputerPartner GmbH, Novodrom GmbH, Maily Distribution GmbH sowie die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft.

In Europa sind die Gesellschaften CANCOM Ltd., CANCOM (Switzerland) AG, CANCOM Computersysteme GmbH sowie die SoftMail IT AG enthalten.

Die auf Seite 23 abgebildete Tabelle "Geographische Segmente" segmentiert verschiedene Angaben des Konzernabschlusses nach Regionen. Alle dargestellten Werte wurden in gleicher Weise wie die entsprechenden konsolidierten Daten ermittelt; daher entsprechen die Summen der segmentierten Daten den konsolidierten Werten.

Information über dominante Kunden:

Es gibt keinen Kunden im CANCOM-Konzern, welcher allein mindestens 3 % vom Gesamtumsatz ausmacht.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzten sich wie folgt zusammen:

in T€ 01.01. - 30.06.2006 01.01. - 30.06.2005
Mieterträge 373 394
Auflösung Pensionsrückstellung 85 65
Periodenfremde Erträge 53 63
Sonstige betriebliche Erträge 25 56
Summe 536 578

3. Andere aktivierte Eigenleistungen

Aktivierungsfähige Entwicklungskosten sind im Zeitraum 01.01. – 30.06.2005 in Höhe von T€ 61 im Sachanlagevermögen für das integrierte EDV-System "ff-eCommerce" aktiviert worden und werden ab dem Zeitpunkt ihrer Nutzungsfähigkeit bis zum Zeitpunkt des Verkaufs dieser Software am 30.09.2005 planmäßig linear abgeschrieben.

4. Personalaufwand

Die Personalaufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

51 39
1.783 1.607
11.245 9.808
01.01. - 30.06.2006 01.01. - 30.06.2005

5. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzten sich wie folgt zusammen:

in T€ 01.01. - 30.06.2006 01.01. - 30.06.2005
Raumkosten 1.282 1.472
Versicherungen und sonstige Abgaben 317 280
Kfz Kosten 863 618
Werbekosten 767 952
Börsen- und Repräsentationskosten 295 202
Bewirtungen und Reisekosten 318 288
Kosten der Warenabgabe 813 767
Fremdleistungen 743 612
Reparaturen, Instandhaltung, Mietleasing 265 55
Kommunikations- und Bürokosten 372 401
Rechts- und Beratungskosten 299 228
Gebühren, Kosten des Geldverkehrs 209 175
Wertberichtigungen auf Forderungen 14 224
Sonstige betriebliche Aufwendungen 193 169
Summe 6.750 6.443

6. Zinserträge / Zinsaufwendungen

Zinserträge / Zinsaufwendungen -462 -348
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -507 -381
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 45 33
in T€ 01.01. - 30.06.2006 01.01. - 30.06.2005

Die Zinserträge bestehen im Wesentlichen aus Zinserträgen Bankguthaben und Zinserträgen von Kunden.

7. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Im 1. Quartal 2006 wurde ein Gewinnabführungsvertrag zwischen der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft und der CANCOM Deutschland GmbH geschlossen. Daher besteht ab 2006 eine körperschaftsteuerlichen und gewerbesteuerlichen Organschaft zwischen diesen Gesellschaften. Da die tatsächliche Gewerbesteuerquote im Organkreises höher ist, als die der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft im Vorjahr, wird die Nutzung der steuerlichen Verlustvorträge der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft ab 2006 mit einem höheren Steuersatz bewertet als im Vorjahr. Daraus resultiert eine Senkung der Ertragsteuerquote.

Die Ertragssteuerquote für inländische Gesellschaften beläuft sich auf 38,0 % (i.Vj. 38,4 %) und betrifft Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie Solidaritätszuschlag. Die Abweichungen der ausgewiesenen Steueraufwendungen zu denen des Steuersatzes der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft ergeben sich wie folgt:

in T€ 01.01. - 30.06.2006 01.01. - 30.06.2005
Ergebnis vor Steuern 664 689
Steueraufwand zum Steuersatz der
inländischen Gesellschaften (38%; Vj, 38,4%) 252 265
Besteuerungsunterschied Ausland -11 -69
Veränderung der Wertberichtigung
auf aktive latente Steuern -104 -12
Steuerfreie Einnahmen 0 10
Steueraufwand Vorjahre -12 -20
Nicht abzugsfähige Betriebsausgaben
sowie gewerbesteuerliche
Hinzurechnungen und Kürzungen -62 20
Temporäre Differenzen 29 -23
Sonstiges 11 21
Tatsächlicher Steueraufwand 103 192

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag setzen sich wie folgt zusammen:

T€
Nutzung steuerlicher Verlustvorträge der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft 110
Latente Steuern aus Abweichungen zu Steuerbilanz CANCOM IT Systeme
Aktiengesellschaft 12
Latente Steuern aus Abweichungen zu Steuerbilanz CANCOM Deutschland GmbH 17
Steueraufwand CANCOM Deutschland GmbH Vorjahre 4
Aktivierung steuerlicher Verlustvorträge der CANCOM ComputerPartner GmbH -128
Gewerbesteuer CANCOM ComputerPartner GmbH -16
Aktivierung steuerlicher Verlustvorträge der Novodrom GmbH -2
Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag Maily Distribution GmbH 2
Gewerbesteuer Maily Distribution GmbH 2
Nutzung steuerlicher Verlustvorträge der CANCOM Computersysteme GmbH,
Österreich 24
Körperschaftsteuer CANCOM Computersysteme GmbH, Österreich 8
Nutzung steuerlicher Verlustvorträge der CANCOM (Switzerland) AG 22
Körperschaftsteuer CANCOM Ltd., Großbritannien 48

Summe 103

Die tatsächliche Steuerquote ergibt sich wie folgt:

T€
Ergebnis vor Steuern 664
Steuern vom Einkommen und Ertrag 103
Tatsächliche Steueraufwandsquote 15,5 %

Als Ertragssteuern sind die in den einzelnen Ländern gezahlten oder geschuldeten Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie die latenten Steuerabgrenzungen ausgewiesen:

in T€ 01.01. - 30.06.2006 01.01. - 30.06.2005
Laufende 48 13
Latente Steuern:
Aktiv
Passiv
55
0
55
182
-3
179
Steueraufwand Konzern 103 192

Die Ermittlung der Ertragsteuern nach IAS 12 berücksichtigt Steuerabgrenzungen aufgrund unterschiedlicher Wertansätze in Handels- und Steuerbilanz, aufgrund realisierbarer Verlustvorträge, aufgrund von Ergebnisunterschieden zwischen der steuerlichen Bewertung in den Einzelabschlüssen der einbezogenen Tochterunternehmen und der CANCOMeinheitlichen Bewertung sowie aufgrund von Konsolidierungsvorgängen, soweit sich diese im Zeitablauf ausgleichen. Latente Steueransprüche für den Vortrag noch nicht genutzter steuerlicher Verluste werden teilweise aktiviert da mit zukünftigen positiven Ergebnissen gerechnet wird. Die latenten Steuern werden anhand der Steuersätze bemessen, deren Gültigkeit für die Periode, in der ein Vermögenswert realisiert wird oder eine Schuld erfüllt wird, erwartet wird. Dabei werden die Steuersätze verwendet, die zum Bilanzstichtag gültig oder angekündigt sind.

6. Discontinued operations

Der Effekt innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung aus einzustellenden Bereichen belief sich im 1. Halbjahr 2006 auf T€ -175 (Vj. T€ 171).

Der ausgewiesene Betrag betrifft in Höhe von T€ -25 das Ergebnis nach Steuern der SoftMail IT AG. Dieser ist wie folgt untergliedert:

in T€ 01.01. - 30.06.2006 01.01. - 30.06.2005
Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge
1.835
2
2.220
58
Materialaufwand / Aufwand für bezogene Leistungen -484 -609
Personalaufwand -415 -495
Abschreibungen auf Sachanlagen
und immaterielle Vermögensgegenstände" -11 -9
sonstige betriebliche Aufwendungen -964 -1.040
Zinserträge/ -aufwendungen 15 14
Währungsgewinne/ -verluste -3 8
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 24
Ergebnis nach Steuern -25 171

Außerdem sind nachträgliche Prozesskosten im Zusammenhang mit der Veräußerung der Anteile an eBizcuss.com S.A. in 2003 in Höhe von T€ 150 ausgewiesen.

D. Angaben zur Kapitalflussrechnung

Die Konzern-Kapitalflussrechnung ist nach den Vorgaben des IAS 7 "cash flow statements" erstellt. Danach ist zwischen Zahlungsströmen aus betrieblicher Tätigkeit, aus Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit unterschieden worden. Die in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Liquidität beinhaltet Barmittel und Bankguthaben.

Bei der Ermittlung des Cash flow aus laufender Geschäftstätigkeit wurde die in-direkte Methode gewählt. Der Cash flow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit hat sich im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um € 3,9 Mio. vermindert.

Die Auszahlungen für den Erwerb von Tochterunternehmen beinhalten u.a. die Kaufpreiszahlung für den übernommenen Kundenstamm, die laufenden Kundenaufträge sowie die Anschaffungsnebenkosten der Holme & Co. Computersysteme + Lösungen GmbH sowie der Holme & Co. Computersysteme + Lösungen OHG, Augsburg, in Höhe von T€ 317.

Das zum Verkauf angebotene Tochterunternehmen SoftMail IT AG ist in der Kapitalflussrechnung nicht mehr enthalten. Eliminiert wurden folgende Beträge:

in T€ 01.01. - 30.06.2006 01.01. - 30.06.2005
Cashflow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit
Periodengewinn vor Steuern und Minderheitenanteilen -25 147
Berichtigungen:
+/- Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle
Vermögensgegenstände 11 9
+/- Veränderungen der kurzfristigen Rückstellungen -1 -5
+/- Zinsaufwand -15 -14
+/- Veränderungen der Vorräte 32 -20
+/- Veränderungen der Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen sowie anderer Forderungen 74 -69
+/- Veränderungen der Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen sowie anderer Schulden -29 -126
+/- gezahlte und erstattete Ertragsteuern -59 0
Nettozahlungsmittel aus betrieblicher Tätigkeit -12 -78
Cashflow aus Investitionstätigkeit
+/- Zahlungen für Zugänge zu immateriellen
Vermögenswerten sowie Sachanlagen -3 -11
+/- erhaltene Zinsen 15 14
Für Investitionstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel 12 3
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
+/- Ein/Auszahlungen für aufgenommene Kredite 0 48
Für Finanzierungstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel 0 48
Nettozunahme/abnahme von Zahlungsmitteln
und Zahlungsmittelaquivalente 0 -27
+/- Wechselkursbedingte Wertänderungen -7 -15
+/- Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 527 516
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 520 474

Der Zugang an Betriebs- und Geschäftsausstattung wird in der Kapitalflussrech-nung innerhalb der Zugänge für Sachanlagen ausgewiesen. Der Zugang an Vorratsvermögen wird unter Veränderung der Vorräte dargestellt.

Die liquiden Mittel am Jahresende setzen sich zusammen aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten unter Berücksichtigung kurzfristiger Kontokor-rentkredite und kurzfristiger Anteile an langfristigen Darlehen.

E. Sonstige Angaben

1.Verbundene und nahe stehende Unternehmen bzw. Personen

Die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft erstellt diesen Konzernabschluss als Obergesellschaft. Dieser Konzernabschluss wird nicht in einen übergeordneten Konzernabschluss einbezogen.

Im Sinne von IAS 24 kommt Herr Klaus Weinmann als nahe stehende Person in Betracht, der sowohl in seiner Funktion als Vorstand als auch als Aktionär der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft einen maßgeblichen Einfluss auf die CANCOM-Gruppe ausüben kann. Ferner zählen Herr Rudolf Hotter (Vorstand seit 16.06.2005) und Herr Paul Holdschik (Vorstand seit 01.01.2006) zu den nahe stehenden Personen. Außerdem sind die Mitglieder des Aufsichtsrates nahe stehende Personen im Sinne von IAS 24.

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorstand und den Unternehmen der CANCOM Gruppe.

Zwischen dem Aufsichtsvorsitzenden der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft und dieser besteht seit dem 01. November 2001 ein Beratervertrag, der gemäß § 114 AktG durch den Aufsichtsrat genehmigt wurde. Dieser Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und ist mit einer Frist von 12 Monaten kündbar. Die Vergütung pro Jahr beträgt T€ 120.

Die Transaktionen mit nahe stehenden Personen wurden zu Marktpreisen abgerechnet.

3. Aktienbesitz der Organe (zum Bilanzstichtag)

Bezüglich der Aktionärsstruktur verweisen wir auf Seite 7 dieses Quartalsberichts.

4. Beteiligungen an der Gesellschaft im Sinne des § 20 IV AktG

Im Zeitraum 01.01. - 30.06.2006 wurde der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft von keinem Gesellschafter eine Mehrheitsbeteiligung im Sinne von § 20 AktG schriftlich mitgeteilt.

Konzern-Segmentberichterstattung

Geographische Segmente Deutschland Europa Eliminierung Konsolidiert
30.06.06 30.06.05 31.03.06 31.03.05 31.03.06 31.03.05 31.03.06 31.03.05
T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€
Umsatzerlöse
- Externe Verkäufe 94.772 90.927 14.807 14.760
- Verkäufe zwischen den Segmenten 3.475 4.880 372 428 -3.847 -5.308
- Gesamte Erträge 98.247 95.807 15.179 15.188 -3.847 -5.308 109.579 105.687
Ergebnis
EBITDA 1.321 1.418 437 180 1.758 1.598
- Abschreibungen 414 667 58 49 472 716
Betriebsergebnis (EBIT) 907 751 379 131 1.286 882
- Zinserträge 45 33
- Zinsaufwendungen -507 -380
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 824 535
- Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0
+ Beteiligungserträge -1 0
- Währungsdifferenzen 16 -16
- Ertragsteuern -103 -193
- Discontinuing operations -175 171
Konzernjahresergebnis 561 4 97
Andere Informationen
- Segmentvermögen1 58.378 54.387 6.292 6.885 64.670 61.272
- Kurzfristige Verbindlichkeiten 21.167 24.889 2.730 3.121 23.897 28.010
- Langfristige Verbindlichkeiten 13.131 6.665 23 13 13.154 6.678
- Investitionen1 842 3.219 42 82 884 3.301

1 Segmentvermögen und Investitionen inklusive Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung

CANCOM IT Systeme AG Abteilung Investor Relations

Messerschmittstr. 20 89343 Jettingen-Scheppach

Tel: 0 82 25 / 9 96-1051
Fax: 0 82 25 / 9 96-4-1051
E-Mail: IR @CANCOM
.DE

QUARTALSBERICHT

6-Monatszahlen 2006