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CANCOM SE Interim / Quarterly Report 2005

Aug 8, 2005

71_10-q_2005-08-08_b3052fec-0e21-4f82-8ed3-3575bac4c5c8.pdf

Interim / Quarterly Report

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QUARTALSBERICHT

6-Monatszahlen 2005

INHALTSVERZEICHNIS

RUBRIK SEITE
INHALTSVERZEICHNIS 02
GRUSSWORT – KENNZAHLENÜBERSICHT 03
GESCHÄFTSENTWICKLUNG Q2 04-07
1) Geschäftsverlauf seit Beginn des Geschäftsjahres 04
2) Auftragslage 04
3) Entwicklung von Kosten und Erlösen 05
4) Liquiditätsausstattung 05
5) Wesentliche Änderungen bei Risiken der zukünftigen Ertragslage 05
6) Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Produkte 05
7) Investitionen 05
8) Mitarbeiterentwicklung 05
9) Aussichten für das laufende Geschäftsjahr 05
10) Aktienbesitz von Organmitgliedern 06
11) Erläuterungen zu Aktien und Bezugsrechten 06
12) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Quartalsende 07
BILANZ 08-09
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 10
KAPITALFLUSSRECHNUNG 11
EIGENKAPITALENTWICKLUNG 12-13
ANHANG 14-22

INHALT

GRUSSWORT – KENNZAHLENÜBERSICHT

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

wir freuen uns, Ihnen mit den vorliegenden Zahlen wieder ein Quartal mit einer Steigerung unseres Umsatzes und unseres Ergebnisses präsentieren zu dürfen.

Diese Zahlen sind unter anderem das Resultat der eingeschlagenen Strategie, unser bestehendes Handelsgeschäft um IT-Dienstleistungen und IT-Lösungen sukzessive zu erweitern.

Wir verfolgen diese Strategie mit allem Nachdruck, da der Trend innerhalb der IT-Branche unserer Ansicht nach Schritt für Schritt in Richtung Lösungsgeschäft gehen wird – d.h. unsere Kunden werden immer mehr Wert auf Produkt- und Dienstleistungslösungen aus einer Hand legen.

Klaus Weinmann, Vorsitzender des Vorstandes

Daher planen wir in den nächsten Wochen und Monaten gezielte Neueinstellungen in Vertrieb und Consulting, aber auch weitere Akquisitionen, insbesondere im IT-Dienstleistungsumfeld.

Mit diesen Maßnahmen wollen wir unsere Marktstellung weiter verbessern und damit gleichzeitig auch in Zukunft ein profitables, über dem Marktdurchschnitt liegendes Wachstum zur Steigerung des Unternehmenswertes gewährleisten.

Kennzahlenübersicht

Sechsmonatszahlen 2005 in Mio. Euro

Kennzahlenübersicht
Sechsmonatszahlen 2005 in Mio. Euro
6-Monatsbericht
01.01. - 30.06.2005
6-Monatsbericht
01.01. - 30.06.2004
Key Figures
First 6 months 2005 in Euro million
Konzernumsatz 107,8 100,0 Consolidated Sales
EBITDA CANCOM Konzern 1,7 1,3 EBITDA CANCOM Group
EBIT CANCOM Konzern 1,0 0,5 EBIT CANCOM Group
Periodenüberschuss Konzern 0,5 0,0 Consolidated result
30.06.2005 31.12.2004
Bilanzsumme 59,6 57,6 Balance Sheet Total
Eigenkapitalquote 44,3 % 41,5 % Equity Ratio
Mitarbeiter 528 420 Workforce

1. Geschäftsverlauf seit Beginn des Geschäftsjahres

Das konjunkturelle Umfeld in Deutschland entwickelte sich im zweiten Quartal 2005 schwach, so dass sich zahlreiche Wirtschaftsforschungsinstitute gezwungen sahen, ihre Wachstumsprognosen für das Gesamtjahr abermals zu senken.

Trotzdem blicken die deutschen Unternehmen der IT- und Telekommunikationsbranche (ITK) nach einer Umfrage des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) mit Zuversicht auf das Geschäftsjahr 2005.

Der CANCOM-Konzern ist im ersten Halbjahr 2005 weiter gewachsen und setzt damit den konstanten Wachstumskurs fort.

Sowohl Umsatz als auch Ergebnis konnten gegenüber dem Vorjahreszeitraum erneut deutlich gesteigert werden.

Nachfolgend ein Blick auf die Zahlen der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2005:

Der Konzernumsatz des Unternehmens lag sowohl im 2. Quartal als auch im gesamten ersten Halbjahr 2005 deutlich über den jeweiligen Vorjahreswerten.

Im Detail konnte der Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2005 um 7,8 % von 100,0 Mio. Euro auf 107,8 Mio. Euro gesteigert werden.

Für das zweite Quartal 2005 ergibt sich daraus ein Konzernumsatz in Höhe von 54,2 Mio. Euro nach 48,3 Mio. Euro im Vergleichsquartal des Vorjahres (+ 12,2 %).

Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich im ersten Halbjahr 2005 gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 1,3 Mio. Euro auf 1,7 Mio. Euro.

Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich im ersten Halbjahr 2005 im Vergleich zum Vorjahr um 96% auf 1,0 Mio. Euro.

Für das zweite Quartal 2005 ergibt sich ein Konzern-EBIT in Höhe von 0,4 Mio. Euro nach 0,2 Mio. Euro im Vorjahr.

Der Periodenüberschuss konnte im ersten Halbjahr 2005 gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 0,0 Mio. Euro auf 0,5 Mio. Euro verbessert werden.

Die Konzern-Bilanzsumme zum 30.06.2005 erhöhte sich gegenüber dem 31.12.2004 zwar leicht von 57,6 Mio. Euro auf 59,6 Mio. Euro. Gleichwohl konnte die Eigenkapitalquote des CANCOM-Konzerns, unter anderem durch eine Barkapitalerhöhung, von 41,5 % zum 31.12.2004 auf 44,3 % zum 30.06.2005 erhöht werden.

Zudem konnte im zweiten Quartal 2005 ein positiver Free Cash Flow in Höhe von 1,0 Mio. Euro generiert werden.

Nachfolgend geben wir Ihnen zusätzlich zu den Seiten 4f des Zwischenberichts für das erste Quartal 2005 einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen innerhalb des CANCOM-Konzerns und seiner Geschäftsbereiche während des zweiten Quartals des Jahres 2005:

CANCOM IT Systeme AG übernimmt Kundenkontakte und Mitarbeiter der ECS Enterprise Consulting Solution GmbH, Frankfurt

Die CANCOM IT Systeme AG hat Anfang Mai 2005 über ihre Tochtergesellschaft CANCOM Deutschland GmbH die Kundenkontakte und Mitarbeiter der ECS Enterprise Consulting Solution Frankfurt am Main/ Bad Homburg GmbH übernommen.

Das Unternehmen ist auf IT-Dienstleistungen und IT-Lösungen für Banken und Versicherungen spezialisiert und beschäftigt 25 Mitarbeiter.

Der Verbleib der erfahrenen Leitung der ECS Enterprise Consulting Solution GmbH erlaubt eine weitestgehend reibungslose Übernahme der Kundenkontakte.

Über den Kaufpreis haben die beteiligten Parteien Stillschweigen vereinbart.

Durch die Übernahme wird CANCOM seine Präsenz sowohl im wachstumsstarken IT-Dienstleistungs- und IT-Lösungsbereich, als auch im Großraum Frankfurt/Main weiter deutlich ausbauen können.

Der Vorstand der CANCOM IT Systeme AG erwartet durch den Erwerb einen Umsatzbeitrag von ca. 8 Mio. in 2005. Mit einem positiven Ergebnisbeitrag ist integrationsbedingt ab 2006 zu rechnen.

Veränderungen im Vorstand

Mit Wirkung zum 16. Juni 2005 hat der Aufsichtsrat der CANCOM IT Systeme AG Herrn Rudolf Hotter in den Vorstand berufen.

Herr Hotter bringt umfangreiche Erfahrungen in leitender Position innerhalb der IT-Branche, insbesondere im Bereich IT-Services, in das Unternehmen ein.

Die Vorstandsmitglieder Raymond Kober und Stefan Kober werden zum 31.12.2005 aus dem Unternehmen ausscheiden, um als Vorstände in die Familiengesellschaft AL-KO Kober AG zu wechseln.

Herr Hotter wird daher ab 1. Januar 2006 das Vorstandsressort von Herrn Raymond Kober übernehmen.

Das Vorstandsressort von Herrn Stefan Kober wird Herr Paul Holdschik übernehmen, der vom Aufsichtsrat mit Wirkung zum 1. Januar 2006 in den Vorstand berufen wurde.

Herr Paul Holdschik, bisheriger Stellvertreter von Herrn Stefan Kober, verfügt als ehemaliger Vorstand der auf die CANCOM IT Systeme AG verschmolzenen Tendi AG sowie als derzeitiger Geschäftsführer der CANCOM Deutschland GmbH, der größten Tochtergesellschaft der CANCOM IT Systeme AG, über langjährige Erfahrungen innerhalb der CANCOM-Gruppe.

Herr Stefan Kober und Herr Raymond Kober bleiben dem Unternehmen auch nach ihrem Weggang als größte Aktionäre der Gesellschaft verbunden.

2. Auftragslage

Da unsere Aufträge größtenteils aufgrund unserer hohen Lieferverfügbarkeit oft am gleichen Tag bzw. innerhalb von zwei Wochen zu Umsatz wird, geben die absoluten Stichtagszahlen normalerweise kein objektives Bild unserer Auftragslage wieder und werden daher auch nicht von uns veröffentlicht.

3. Entwicklung von Kosten und Erlösen

Um dem gewohnten Margenverfall innerhalb der IT-Branche entgegenzuwirken, versucht der CANCOM-Konzern in einem laufenden Prozess seine Kostensituation weiter zu optimieren. So auch in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2005.

4. Nach wie vor gute Liquiditätsausstattung

Die Liquiditätsausstattung des CANCOM-Konzerns ist nach wie vor gut.

Unser Geschäft macht einen entsprechenden Lagerbestand erforderlich. Dieser garantiert jedoch gleichzeitig unsere schnelle Lieferfähigkeit und ist damit oftmals der entscheidende Wettbewerbsvorteil gegenüber unserer Konkurrenz. Unsere Forderungen stellen einen werthaltigen und beleihungsfähigen Vermögensgegenstand dar. Die uns zur Verfügung stehenden Kreditlinien erlauben es uns, im Bedarfsfall kurzfristig größere Summen an Barmitteln aufzubringen. Dies ermöglicht es CANCOM zugleich, das weitere Unternehmenswachstum zu finanzieren.

5. Wesentliche Änderungen bei den Risiken der künftigen Entwicklung (seit Beginn des Geschäftsjahres)

Seit Beginn des Geschäftsjahres hat es bei CANCOM keine wesentlichen Änderungen bei den Risiken der künftigen Entwicklung gegeben. Eine detaillierte Aufstellung dieser Risiken kann unserem aktuellen Geschäftsbericht für 2004 ab Seite 24 entnommen werden.

6. Ständige Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Produkte

Da der Handels- und Dienstleistungssektor das Kerngeschäft des CANCOM-Konzerns darstellt, beschränken sich die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von CANCOM auf die Weiterentwicklung der ff-eCommerce Software und des Web-Shops.

7. Investitionen

Investitionen des CANCOM-Konzerns:

Neben den üblichen Investitionen in die ständige Verbesserung der internen Infrastruktur erfolgten im zweiten Quartal 2005 kleinere Investitionen in unsere Firmenzentrale mit angegliedertem Logistikzentrum in Jettingen-Scheppach.

Des Weiteren wurde in die Entwicklung der neuen Version des Warenwirtschaftssystems ff-eCommerce investiert.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte beliefen sich auf 0,364 Mio. € nach 0,404 Mio. € im Vorjahr.

Darüber hinaus hat die CANCOM Deutschland GmbH Anfang Mai 2005 die Kundenkontakte und Mitarbeiter der ECS Enterprise Consulting Solution Frankfurt am Main/ Bad Homburg GmbH übernommen.

Das Unternehmen ist auf IT-Dienstleistungen und IT-Lösungen für Banken und Versicherungen spezialisiert und beschäftigt 25 Mitarbeiter.

Über den Kaufpreis haben die beteiligten Parteien Stillschweigen vereinbart.

8. Mitarbeiterentwicklung

Zum 30. Juni 2005 gehörten dem CANCOM-Konzern nach HGB-Zählweise insgesamt 528 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. Ein Jahr zuvor waren für den CANCOM-Konzern 437 Mitarbeiter tätig. Zum 31. Dezember 2004 beschäftigte der CANCOM-Konzern 420 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Anstieg der Mitarbeiterzahl ist insbesondere auf die Übernahme der ECS ComputerPartner GmbH, München, und der Mitarbeiter der ECS Enterprise Consulting Solution GmbH, Bad Homburg, zurückzuführen.

9. Aussichten für das laufende Geschäftsjahr

Wie schon im Jahr 2004, sollen Asien und die USA nach Meinung der Deutschen Bank auch im laufenden Jahr als Wachstumstreiber der Weltkonjunktur fungieren. Die konjunkturelle Entwicklung des Euroraums werde mit einem Wachstum um 1,4% erneut nicht ganz Schritt halten können. Insbesondere in Deutschland falle das Konjunkturwachstum nach Einschätzung der Experten der Deutschen Bank mit nur 0,8% sehr chwach aus.

Hauptgründe für die unterdurchschnittliche Konjunkturerwartung Deutschlands seien die nach wie vor schwache Binnennachfrage und die im Vergleich zum Vorjahr geringere Anzahl an Werktagen.

Gleichzeitig verweisen führende Konjunkturforscher und Volkswirte auf eine Reihe von Unsicherheitsfaktoren, die die abgegebenen Prognosen je nach Entwicklung negativ, aber auch positiv beeinflussen könnten. Hierzu zählen die geopolitische Situation im Mittleren Osten, die erfahrungsgemäß damit verbundenen Schwankungen des Rohölpreises, die weitere Entwicklung des US-amerikanischen Leistungsbilanzdefizits und der weitere Verlauf der Wechselkurse zwischen den wichtigsten Weltwährungen.

Der deutsche Markt für Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) soll nach Angaben des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) im laufenden Jahr um 3,4% wachsen. Im Detail werde der Hardware-Bereich im laufenden Jahr um 1,8% wachsen, der Bereich IT-Services um 4,4% und der Softwarebereich sogar um 5,5%.

Im kommenden Jahr wird für den deutschen ITK-Markt mit einem Wachstum um 3,1% gerechnet.

Für die weiteren Quartale des Geschäftsjahres 2005 strebt der CANCOM-Konzern die Fortsetzung des Umsatzwachstums bei überproportionaler Ergebnissteigerung an. Die in 2004 vollzogene Optimierung des Unternehmens in Verbindung mit der Übernahme der ECS Computer Partner GmbH und der Kundenkontakte und Mitarbeiter der ECS Enterprise Consulting Solution GmbH bilden eine gute Grundlage, um von der positiven Entwicklung im Apple-Umfeld und der beginnenden Auflösung des Investitionsstaus im IT-Bereich profitieren zu können.

10. Aktienbesitz von Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats (Stand 30. Juni. 2005)

Vorstand:
Raymond Kober
Stefan Kober
Klaus Weinmann
590.741 (6,159 %)
511.099 (5,329 %)
476.145 (4,965 %)
Aufsichtsrat:
Willy Kober
Walter von Szczytnicki
11.880 (0,124 %)
6.252 (0,065 %)

11. Erläuterungen zu eigenen Aktien und Bezugsrechten von Organmitgliedern und Arbeitnehmern

Im Berichtszeitraum wurden an Organmitglieder und Arbeitnehmer keine Optionsrechte für Aktien ausgegeben. (weitere Angaben zu Stock Options siehe Anhang)

Eigene Aktien der CANCOM IT Systeme AG:

Im Berichtszeitraum wurden keine eigenen Aktien erworben oder veräußert.

12. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Quartalsende

Keine

Der Vorstand der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft im August 2005

KONZERNBILANZ (NACH IFRS) – AKTIVA

Zahlenangaben in T€ 6-Monatsbericht Jahresabschluss Figures in € '000
Aktiva 30.06.2005 (TEuro) 31.12.2004 (TEuro) Assets
Kurzfristige Vermögensgegenstände Current assets
Liquide Mittel 3.823 7.224 Cash
Forderungen aus Trade receiveable
Lieferungen und Leistungen 17.865 15.791
Vorräte 8.373 7.542 Inventories
Rechnungsabgrenzungsposten und Prepaid expenses and
sonstige kurzfristige Vermögensgegenstände 2.039 1.509 other current assets
Kurzfristige Vermögens
gegenstände, gesamt 32.100 32.066 Total current assets
Langfristige Vermögensgegenstände Long-term assets
Sachanlagevermögen 7.950 7.943 Property, plant and equipment
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.002 1.265 Intangible assets
Geschäfts- oder Firmenwert 16.182 13.348 Goodwill
Finanzanlagen 0 91 Financial assets
Ausleihungen 223 688 Loans receivable
Latente Steuern 1.828 2.016 Deferred taxes
Sonstige Vermögensgegenstände 298 198 Other assets
Langfristige Vermögens
gegenstände, gesamt 27.483 25.549 Total long-term assets
Aktiva, gesamt 59.583 57.615 Total assets

KONZERNBILANZ (NACH IFRS) – PASSIVA

Zahlenangaben in T€ 6-Monatsbericht Jahresabschluss Figures in € '000
Passiva 30.06.2005 (TEuro) 31.12.2004 (TEuro) Equity and liabilities
Kurzfristige Verbindlicheiten Current liabilities
Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an Short term debt and
langfristigen Darlehen 2.169 880 current portion of long-term debt
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen 15.780 15.631 Trade payables
Erhaltene Anzahlungen 84 180 Advanced payments redeived
Rückstellungen 2.422 2.613 Accrued liabilities
Umsatzabgrenzungsposten 164 87 Deferred revenues
Verbindlichkeiten aus Ertragssteuern 291 315 Income tax payable
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 5.592 5.065 Other current liabilities
Kurzfristige Verbindlichkeiten, gesamt 26.502 24.771 Total current liabilities
Langfristige Verbindlicheiten Long-term liabilities
Langfristige Darlehen 6.021 7.703 Long-term debt
Umsatzabgrenzungsposten 141 170 Deferred revenues
Latente Steuern 138 141 Deferred taxes
Pensionsrückstellungen 362 892 Pension accrual
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 16 17 Other long-term liabilities
Langfristige Verbindlichkeiten, gesamt 6.678 8.923 Total Long-term liabilities
Eigenkapital Equity
Gezeichnetes Kapital 9.591 8.827 Issued capital
Kapitalrücklage 13.616 12.448 Capital reserves
Bilanzgewinn/Bilanzverlust (inklusive Earned surplus
Gewinnrücklagen) 3.315 2.818
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -119 -172 Currency translation difference
Eigenkapital, gesamt 26.403 23.921 Total equity
Total equity and
Passiva, gesamt 59.583 57.615 liabilities

KONZERN-GUV (NACH IFRS)

Zahlenangaben in T€ 01.04.05 01.04.04 01.01.05 01.01.04 Figures in € '000
Gewinn- und Verlustrechnung -30.06.05 -30.06.04 -30.06.05 -30.06.04 Income Statement
Gewinn- u. Verlustrechnung - 30.09.03 - 30.09.02 - 30.09.03 - 30.09.02 Income State
Umsatzerlöse 54.208 48.294 107.821 100.004 Revenues
Sonstige betriebliche Erträge 209 53 325 191 Other operating income
Bestandsveränderungen an fertigen
und unfertigen Erzeugnissen 45 0 45 0
Andere aktivierte Eigenleistungen Work performed by the
26 0 61 0 enterprise and capitalised
Gesamtleistungen 54.488 48.347 108.252 100.195 Total operating performance
Materialaufwand /
Aufwand für bezogene Leistungen -43.982 -40.130 -87.484 -83-130 Cost of purchased materials and services
Rohertrag 10.506 8.217 20.768 17.065 Gross profit
Personalaufwand -6.149 -4.465 -11.893 -8.892 Staff costs
Abschreibungen auf Sachanlagen Depreciation of property, plant and
und immaterielle equipment and amortisation of
Vermögensgegenstände -364 -404 -726 -821 intangible assets
Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.639 -3.192 -7.143 -6.840 Other operating expenses
Betriebsergebnis 354 156 1.006 512 Profit from operations
Zinserträge/ -aufwendungen -183 -203 -333 -414 Interest income / expense
Währungsgewinne /-verluste -24 -126 -7 -73 Foreign currency exchange income / losses
Ergebnis vor Steuern Profit before taxes
(und Minderheitenanteile) 147 -173 666 25 (and minority interests)
Steuern vom Einkommen und Ertrag -2 79 -169 -8 Income tax
Ergebnis vor Minderheiteanteilen 145 -94 497 17 Profit before minority interests
Minderheitenanteile 0 -8 0 -16 Minority interests
Periodenüberschuss / Periodenfehlbetrag 145 -102 497 1 Net profit for the period
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Average number of
Aktien (Stück) unverwässert 9.558.920 8.466.010 9.333.313 8.241.010 shares outstanding (basic)
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Average number of
Aktien (Stück) verwässert 9.558.920 8.466.010 9.333.313 8.241.010 shares outstanding (diluted)
Ergebnis je Aktie (unverwässert) 0,02 -0,01 0,05 0,00 Earnings per share (basic)
Ergebnis je Aktie (verwässert) 0,02 -0,01 0,05 0,00 Earnings per share (diluted)

KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG (NACH IFRS)

Kapitalfluss
30.06.05
30.06.04
Cashflow
Cashflow aus gewöhnlicher Tätigkeit:
Cash flows from operating activities:
+/- Periodengewinn vor Steuern- und Minderheitenanteilen
666
25
+/- Net profit for the period before taxes and minority interests
+/- Berichtigungen
+/- Adjustments
+/- Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle
+/- Depreciation of property, plant and
Vermögensgegenstände
726
821
equipment, and amortisation of intangible assets
+/- Veränderungen der langfristigen Rückstellungen
-530
-7
+/- Change in long-term accruals
+/- Veränderungen der kurzfristigen Rückstellungen
-684
-842
+/- Change in current accruals
+/- Ergebnis aus dem Abgang von Anlagevermögen
-20
87
+/- Profit/ losses on the disposal of fixed assets
+/- Zinsaufwand
333
414
+/- Interest expense
+/- Veränderungen der Vorräte
-831
-592
+/- Change in inventories
+/- Veränderungen der Forderungen aus Lieferungen
+/- Change in trade receivables and
und Leistungen sowie anderer Forderungen
-2.336
2.429
other receivables
+/- Veränderungen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen
+/- Change in trade payables and
und Leistungen sowie anderer Schulden
210
-2.555
other liabilities
+/- Gezahlte Zinsen
-154
-212
+/- Interest paid
+/- Gezahlte und erstattete Ertragsteuern
1
-342
+/- Income tax paid and refunded
Nettozahlungsmittel aus betrieblicher Tätigkeit
-2.619
-774
Netto cash from/ used in operating activities
Cashflow aus Investitionstätigkeit
Cash flows from investing activities
+/- Erwerb von Tochterunternehmen
+/- Acquisition of subsidiaries less net
(abzgl. erworbene Nettozahlungsmittel)
-1.493
-162
cash assets acquired
+/- Zahlungen für Zugänge zu immateriellen
+/- Payments for additions to intangible assets as
Vermögenswerten sowie Sachanlagen
-335
-324
well as property, plant and equipment
+/- Zahlungen für Zugänge zu Finanzanlagen
465
-12
+/- Payments for additions to financial assets
+/- Erlöse aus dem Abgang von und Sachanlagen
+/- Proceeds from disposal of property, plant and
und Finanzanlagen
35
24
equipment as well as financial assets
+/- Erhaltene Zinsen
33
29
+/- Interest received
Für Investitionstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel
-1.295
- 445
Net cash from/ used in investing activities
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
Cash flows from financing activities
+/- Erlöse aus der Ausgabe von gezeichnetem Kapital
1.200
1.344
+/- Proceeds from issuance of share capital
+/- Kapitalerhöhungskosten
-68
-219
+/- Dividends Paid
+/- Ein/Auszahlungen für aufgenommene Kredite
+/- Inflows/ outflows in connection with loans
-460
-2.315
taken out by the enterprise
+/- Gezahlte Zinsen
-212
-231
+/- Interest paid
Für Finanzierungstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel
460
-1.421
Net cash from/ used in financing activities
-2.640
Nettozu-/abnahme von Zahlungsmitt. u. Zahlungmittelaqivalente
-3.454
Net increase/ decrease in cash and cash equivalents
+/- Wechelkursbedingte Wertänderungen
53
63
+/- Effects of currency exchange rate changes
+/- Finanzmittelbestand am Anfang der Periode
7.224
7.523
+/- Cash and cash equivalents at beginning of period
Finanzmittelbestand am Ende der Periode
3.823
4.946
Cash and cash equivalent sat end of period
Zusammensetzung:
Composition
Liquide Mittel
3.823
4.946
Cash
Wertpapiere des Umlaufvermögens
0
0
Marketable securities held as current assets
3.823
4.946
Zahlenangaben in T€ 01.01.05 - 01.01.04 - Figures in € '000

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG (NACH IFRS)

Eigene
Anteile/Treasury
Shares capital Capital reserves reserves shares
TStück/Quantity '000 T€ /'000 T€ /'000 T€ /'000 T€ /'000
0
811 811 1.544
-24.559
8.827 8.827 12.448 122 0
764 764 1.236
-68
9.591 9.591 13.616 122 0
Aktien/
8.016
Gezeichnetes
Kapital/Issued
8.016
Kapitalrücklagen/
35.463
Gewinnrück-
lagen/Revenue
122

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG (NACH IFRS)

Eigenkapital Minderheiten- Eigenkapitaldiff. aus der
gesamt/Total anteile/Minority Billanzgewinn/ Währungsumrechnung/
equlity interests Earned surplus Translation reserve
T€ /'000 T€ /'000 T€ /'000 T€ /'000
31 December 2003 22.172 632 -21.894 -167
Capital increase 2.355
Change in accumulated foreign
currency exchange difference -5 -5
Change in reserves -147 24.412
Net profit for the period 178 178
Minority interests -632 -632
31 December 2004 23.921 0 2.696 -172
Capital increase 2000
Change in accumulated foreign
currency exchange difference 53 53
Change in reserves -68
Net profit for the period 497 497
Minority interests 0 0
31 June 2005 26.403 0 3.193 -119

ANHANG für den Quartalsbericht zum 30.06.2005

A. Grundlagen des Konzernabschlusses

1. Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft und ihrer Tochterunternehmen (im Folgenden: "CANCOM Konzern", "CANCOM Gruppe" oder "Konzern") wurde bis 31. Dezember 2004 nach den US-amerikanischen Generally Accepted Accounting Principles ("US-GAAP") aufgestellt; Zum 01. Januar 2005 werden auf die International Financial Reporting Standards bzw. die International Ac-counting Standards (IFRS/IAS) umgestellt. Alle für das Geschäftsjahr 2005 verpflichtend anzuwendenden IFRS und IAS werden uneingeschränkt berücksichtigt. Die Vorjahreszahlen wurden nach denselben Grundsätzen ermittelt. Die Konzern Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Tausend € ("T€") angegeben.

Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 01. Januar 2005 bis zum 31. Dezember 2005. Adresse des eingetragenen Sitzes ist: Messerschmittstraße 20, 89343 Jettingen-Scheppach.

Die Aktien werden im Geregelten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse unter I-SIN-Code DE0005419105 gehandelt und sind zum Prime Standard zugelassen.

Gegenstand der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft und ihrer einbezogenen Tochtergesellschaften ist im Wesentlichen der Vertrieb von kompletten IT-Systemlösungen (Hard-, Software- und Netzwerkprodukte) im PC und Apple-Umfeld zusammen mit einer breiten Palette an IT-Services (z.B. in den Bereichen Beratung, Systemintegration, Service&Support und Schulung).

2. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss werden neben der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft alle Tochtergesellschaften einbezogen, bei denen die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft direkt oder indirekt mit Mehrheit beteiligt ist bzw. die Mehrheit der Stimmrechte besitzt. Diese Tochterunternehmen wurden vollkonsolidiert. Darüber hinaus liegen keine assoziierten Unternehmensbeteiligungen vor, die nach der Equity-Methode zu konsolidieren wären.

Mit Kauf- und Einbringungsvertrag vom 29/30.12.2004, URNr. B 1087/2004 haben die CP Vermögensverwaltungs GmbH und die ECS Enterprise Consulting Solutions München GmbH ihre Geschäftsanteile an der ECS ComputerPartner GmbH (jetzt: CANCOM Computer Partner GmbH) teilweise gegen Geldzahlung und teilweise gegen Gewährung von Anteilen an der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft in die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft eingebracht. Die Sachkapitalerhöhung wur-de am 11. April 2005 ins Handelsregister eingetragen.

In den Konzernabschluss zum 30. Juni 2005 der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft sind die in der folgenden Übersicht aufgeführten in- und ausländischen Tochterunternehmen nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen:

Sitz der
Gesellschaft
Beteiligungs-
quote in %
1. CANCOM Deutschland GmbH sowie Jettingen-Scheppach 100,0
deren Tochtergesellschaften
• CANCOM Computersysteme Ges.mbH Graz/Österreich 100,0
• CANCOM (Switzerland) AG Caslano/Schweiz 100,0
2. CANCOM ComputerPartner GmbH München 100,0
3. Novodrom GmbH Jettingen-Scheppach 100,0
4. Maily Distribution GmbH Sindelfingen 100,0
5. CANCOM Ltd. Guildford/Großbritannien 100,0
6. SoftMail IT AG Caslano/Schweiz 100,0

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Gesellschaften sind auf den Stichtag des Quartalsabschlusses der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft aufgestellt worden.

Konsolidierungsgrundsätze

Der Konzernabschluss basiert auf den Einzelabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft.

IFRS 3 wird ab dem 1. Januar 2005 angewendet, d.h. eine retrospektive Anwendung findet nicht statt. Gemäß IFRS 3.79 ist die Abschreibung von zuvor angesetzter Geschäftsoder Firmenwerte eingestellt worden. Der Buchwert der damit verbundenen kumulierten Abschreibungen ist mit einer entsprechenden Minderung des Geschäfts- oder Firmenwerts aufgerechnet worden. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird gemäß IAS 36 auf Wertminderung jährlich überprüft.

Die Einbeziehung der Abschlüsse der einzelnen Tochterunternehmen in den Konzernabschluss erfolgt nach der Erwerbsmethode. Danach werden die Anschaffungskosten einer Beteiligung mit dem auf diese entfallenden Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Erwerbszeitpunkt verrechnet. Differenzen werden den Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten der Tochterunternehmen zugerechnet, falls dort stille Reserven vorhanden sind. Ein verbleibender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert unter den immateriellen Vermögensgegenständen aktiviert. In Übereinstimmung mit den Standards IFRS 3 "Unternehmenszusammenschlüsse", IAS 36 "Wertminderung von Vermögenswerten" und IAS 38 "Immaterielle Vermögenswerte" ist der Geschäfts- oder Firmenwert nicht mehr planmäßig abzuschreiben, sondern stattdessen mindestens einmal jährlich auf eine außerordentliche Wertminderung zu überprüfen. Für den Geschäfts- oder Firmenwert ist die auf Marktwerten basierte Überprüfung auf der Ebene von Geschäftsbereichen (Zahlungsmittelgenerierende Einheiten) durchzuführen. Dabei ist ein Geschäftsbereich im Sinne dieser Vorschrift ein operatives Segment oder eine Ebene darunter.

Konzerninterne Gewinne, Verluste, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie die zwischen den Konzerngesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden eliminiert. Anteile anderer Gesellschafter werden in einem separaten Ausgleichsposten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen.

Schätzungen und Annahmen

Für die Erstellung des Konzernabschlusses müssen Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden. Diese haben Einfluss auf die angegebenen Beträge für

Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sowie den Ausweis für Aufwendungen und Erträge. Die tatsächlichen Beträge können von diesen Annahmen und Schätzungen abweichen.

Grundlagen der Währungsumrechnung

Die Umrechnung der Abschlüsse der ausländischen Tochtergesellschaften erfolgt nach dem Konzept der funktionalen Währung. Im CANCOM-Konzern sind sämtliche ausländische Tochtergesellschaften wirtschaftlich selbständig (sog. "foreign entities"). Entsprechend werden die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit dem Stichtagskurs, während Erträge und Aufwendungen mit dem unterjährigen Durchschnittskurs umgerechnet werden. Umrechnungsdifferenzen zu den Stichtagskursen des Vorjahres sowie zwischen dem Jahresergebnis in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden gemäß IAS 21.30 bei nicht monetären Posten erfolgsneutral mit dem Eigenkapital verrechnet und dort gesondert ausgewiesen. Umrechnungsdiffe-renzen bei monetären Posten werden gemäß IAS 21.28 ergebniswirksam erfasst.

Währung

Q 2/2005 Q2/2004 Q2/2003
Schweizer Franken
• Stichtagskurs 1€=1,549 SFR 1€=1,525 SFR 1€=1,559 SFR
• Durchschnittskurs 1€=1,546 SFR 1€=1,553 SFR 1€=1,521 SFR
Britisches Pfund
• Stichtagskurs 1€=0,672 GBP 1€=0,671 GBP 1€=0,706 GBP

• Durchschnittskurs 1€=0,686 GBP 1€=0,674 GBP 1€=0,692 GBP

Derivative Finanzinstrumente

Der Konzern setzt derivative Zins-Swaps ein. Gemäß seinen Treasury-Grundsätzen hält der Konzern keine derivativen Finanzinstrumente zu Handelszwecken. Derivative Finanzinstrumente werden in der Bilanz anfangs zu Anschaffungskosten und in der Folge zu ihrem Marktwert erfasst. Die Erfassung von Gewinnen oder Verlusten hängt von der Art der zu sichernden Position ab. Die Klassifizierung der Derivate lässt sich einteilen in Sicherungen des beizulegenden Zeitwerts eines ausgewiesenen Vermögenswertes oder einer Verbindlichkeit (Fair-Value-Hedge) oder als Sicherung einer geplanten Transaktion (Cashflow-Hedge). Änderungen des Marktwerts von Derivaten, die zur Absicherung des Cashflows bestimmt und geeignet sind und die sich nach Maßgaben von IAS 39 als 100 % effektiv erweisen, werden im Eigenkapital ausgewiesen. Wenn keine 100%ige Effektivität gegeben ist, werden die Unterschiedsbeträge ergebniswirksam erfasst. Die im Eigenkapital abgegrenzten Beträge werden im gleichen Zeitraum ergebniswirksam ausgewiesen, in dem sich die abgesicherte geplante Transaktion auf die Gewinn und Verlustrechung auswirkt. Für derivate Instrumente, die zur Absicherung eines beizulegenden Zeitwerts eingesetzt werden, werden die Gewinne bzw. Verluste aus dem Derivat sowie der entsprechende Gewinn oder Verlust aus der abgesicherten Position sofort ergebniswirksam erfasst. Manche Sicherungsgeschäfte sind aus internen risikotechnischen Grundsätzen durchaus geeignete Absicherungen, erfüllen aber nicht die Voraussetzungen für eine Bilanzierung als Sicherungsgeschäft gemäß den Vorschriften des IAS 39 (Hedge-Accounting). Änderungen des Marktwerts von Derivaten, die nicht für die Hedge-Accounting Bilanzierung gemäß IAS 39 geeignet sind, werden sofort ergebniswirksam erfasst.

Die Marktwerte von Devisentermingeschäften und Fremdwährungsoptionen werden auf Basis der Marktbedingungen zum Bilanzstichtag ermittelt. Der Marktwert von Zinsoptionen zum Bilanzstichtag wird von dem Finanzinstitut ermittelt, bei denen diese abgeschlossen wurden.

Umsatzrealisation

Umsätze für Hard- und Softwareverkäufe werden mit dem Eigentums- und Gefahrenübergang an den Kunden realisiert, wenn das Entgelt vertraglich fixiert oder bestimmbar und die Erfüllung der damit verbundenen Forderungen wahrscheinlich ist. Umsätze im Bereich Systemintegration werden erst nach Abnahme durch den Kunden bzw. nach erfolgter Installation, falls diese eine wesentliche Voraussetzung für die Inbetriebnahme des Produktes ist, realisiert. Die Umsatzerlöse sind abzüglich Skonti, Preisnachlässe, Kundenboni und Rabatte ausgewiesen.

Forschung und Entwicklung

Abgesehen von Entwicklungskosten in Zusammenhang mit der Erstellung des integrierten EDV-Systems "ff-eCommerce" sind im Berichtsquartal keine weiteren Forschungs- und Entwicklungskosten angefallen (weitere Angaben vgl. immaterielle Vermögensgegenstände).

Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie wird gemäß IAS 33 "Earnings per Share" ermittelt. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie (Basic Earnings per Share) berechnet sich aus der Division des Konzernergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr im Umlauf befindlichen Stammaktien.

Beim verwässerten Ergebnis je Aktie (Diluted Earnings per Share) wird unterstellt, dass alle potenziell verwässernden Aktienoptionen ausgeübt werden. Wirtschaftlich ist davon auszugehen, dass die Optionen dann gezogen werden, wenn der Bezugspreis je Option in einem günstigen Verhältnis zum gehandelten Aktienkurs der Gesellschaft steht.

Kurzfristige Vermögenswerte

Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und Marktwert gemäß IAS 2 angesetzt. Dabei kommt im Allgemeinen das Durchschnittswertverfahren zur Anwendung. Zur Ermittlung des Marktwerts wird grundsätzlich auf die Wiederbeschaffungskosten abgestellt. Begrenzt wird der Ansatz der Wiederbeschaffungskosten durch den Nettoveräußerungserlös als Wertobergrenze und den Nettoveräußerungserlös abzüglich der Gewinnmarge als Wertuntergrenze. Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden mit dem niedrigeren Nettoveräußerungs-wert bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen sind im Berichtsjahr nicht notwen-dig gewesen.

Forderungen werden mit dem Nettoverkaufserlös unter Berücksichtigung einer Wertberichtigung für zweifelhafte Forderungen ausgewiesen. Soweit bei langfristigen Forderungen der vereinbarte Zinssatz unter dem Marktwert liegt, wird der Nominalbetrag der Forderung diskontiert. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt keine Diskontierung. Ist die Einbringbarkeit der Forderungen unwahrscheinlich, erfolgt eine Wertberichtigung.

Sonstige Vermögenswerte werden mit dem Nominalwert ausgewiesen.

Die liquiden Mittel beinhalten Bankguthaben, Kassenbestände und innerhalb eines Zeitraums von maximal 3 Monaten liquidierbare Geldanlagen, die keinen wesentlichen Wertschwankungen unterliegen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden zur periodengerechten Abgrenzung von Aufwendungen gebildet und zum Nominalwert bewertet.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden analog nach IAS 38 "Immaterielle Vermögenswerte" zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer auf den geschätzten Restbuchwert abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt konzerneinheitlich linear (in der Regel über 3-5 Jahre) über den Zeitraum, in dem der wirtschaftliche Nutzen des Vermögenswertes durch das Unternehmen verbraucht wird. Geschäfts- oder Firmenwerte aus Akquisitionen werden seit dem 01. Januar 2002 nicht mehr planmäßig abgeschrieben. Anstelle davon werden die

Geschäfts- und Firmenwerte mindestens einmal im Jahr einem sogenannter Werthaltigkeitstest (Impairment Test) unterzogen (IFRS 3 zusammen mit IAS 36). IAS 38 unterscheidet zwischen immateriellen Vermögenswerten mit begrenzter und unbestimmbarer Nutzungsdauer. Nur die immateriellen Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden planmäßig abgeschrieben, dagegen werden die immateriellen Wirtschaftsgüter mit unbestimmbarer Nutzungsdauer nicht planmäßig abgeschrieben, sondern mindestens einmal jährlich auf eine Wertminderung gemäß IAS 36 überprüft. Mit Ausnahme des Goodwills haben sämtliche immaterielle Vermögenswerte eine be-grenzte Nutzungsdauer.

Einmal jährlich werden die Geschäfts- und Firmenwerte auf Wertminderung – sowie zusätzlich bei Anzeichen einer möglichen Wertminderung – überprüft. Die Überprüfung der Werthaltigkeit des Goodwills erfolgt auf der Basis einer an der Segmentberichterstattung angelehnten Ebene der Berichtseinheit (Zahlungsmittelgenerierende Einheit) nach IAS 36. Bei diesem Prozess werden die Buchwerte der Berichtseinheit inklusive zugeordnetem Goodwill ihrem Marktwert gegenüber gestellt.

Der Marktwert der Berichtseinheit ist der Wert, zu dem sie am Bewertungsstichtag als Ganzes gekauft oder verkauft werden könnte. CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft ermittelt den Marktwert als Barwert der künftigen Cash Flows der Berichtseinheit über einen Zeitraum von fünf Jahren, diskontiert mit einem marktüblichen Zinssatz. Cash Flows über den Fünfjahreszeitraum hinaus werden mit einer stetigen Wachstumsrate hochgerechnet und diskontiert

So genannte selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte, d. h. durch eigene Aktivitäten verursachte Aufwendungen für die Entwicklung sowie für die Modifikation von Software, soweit die Modifikation mit großer Sicherheit zusätzliche Funktionalität liefert, werden aktiviert (IAS 38.21), soweit es sich um die Entwicklung von Software zur internen Nutzung oder um die Entwicklung von Software zum Verkauf oder Vermarktung handelt (IAS 38.68 a i.V.m. 18 ff). Entscheidend hierbei ist der Zeitpunkt der technischen Durchführbarkeit, wobei Kosten bis zum Feststehen der technischen Durchführbarkeit als Entwicklungskosten erfolgswirksam behandelt werden. Nach IAS 38.57 ist zur Aktivierung u. a. die technische Realisierbarkeit, die Absicht der Fertigstellung und die Fähigkeit zur Nutzbarkeit notwendig sowie die Verfügbarkeit adäquater technischer, finanzieller und sonstiger Ressourcen, um die Entwicklung abschließen zu können. Des Weiteren müssen die Kosten der Entwicklung verlässlich zu bewerten sein.

Die Aktivierung von selbsterstellten immateriellen Vermögenswerten erfolgt auf der Basis von Herstellungskosten, die im Wesentlichen die direkten Personalkosten der jeweils eingesetzten Mitarbeiter beinhalten. Gemeinkosten werden ebenfalls aktiviert. Die Abschreibung erfolgt linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer.

Sachanlagen

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten gemäß IAS 16 bewertet. Die Abschreibung erfolgt planmäßig nach der linearen Methode über die wirtschaftliche Nutzungsdauer. Im Einzelnen liegen den Wertansätzen folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Verwaltungs- und Lagergebäude 33 1/3 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 4-10 Jahre

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und in der Entwicklung des Anlagevermögens als Zu- und Abgang sowie als Abschreibung des laufenden Geschäftsjahres gezeigt.

Außerplanmäßige Abschreibungen auf langfristige Vermögenswerte

Das Erfordernis eines außerplanmäßigen Wertminderungsbedarfs ist auf Basis von IAS 36.9 "Wertminderung von Vermögenswerten" zu prüfen, sofern Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der Buchwert eines langfristigen Vermögenswertes nicht wiedererlangt werden kann. In einem solchen Fall würde CANCOM eine außerplanmäßige Abschreibung auf den Buchwert vornehmen. Der Wertminderungstest bezüglich langfristiger Vermögenswerte, die künftig weiterhin genutzt werden sollen, erfolgt durch Gegenüberstellung der fortgeführten Anschaffungskosten mit den undiskontierten künftigen Mittelzu- und -abflüssen. Sofern dieser Wert (Stichtagszeitwert) unterhalb der fortgeführten Anschaffungskosten liegt, erfolgt eine Wertminderung der Vermö-genswerte nach IAS 36 und IAS 38.108.

Finanzanlagen

Sonstige Ausleihungen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen werden mit dem Barwert angesetzt. Innerhalb der Finanzanlagen bestehen keine an organisierten Märkten gehandelten Wertpapiere.

Latente Steuern

Latente Steuern werden nach der bilanzorientierten Verbindlichkeitenmethode gebildet. Demnach werden für zeitliche, sich in der Zukunft aller Voraussicht nach ausgleichende Differenzen zwischen steuerrechtlichen und handelsrechtlichen Bewertungsansätzen sowie für zeitliche Ergebnisdifferenzen aus erfolgswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen latente Steuern gebildet. Die latenten Steuern werden anhand der Steuersätze bemessen, die in den Jahren der Umkehrung der Differenzen gelten, soweit diese zum Bilanzstichtag bereits verabschiedet sind. Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß IAS 12 und SIC-21 unsaldiert im Konzern ausgewiesen. Für Verlustvorträge, die künftige Steuerbelastungen mindern, sind aktive latente Steuern gebildet worden, soweit deren Realisierung wahrscheinlich ist. Die latenten Steuern werden auf ihre Werthaltigkeit überprüft und – falls notwendig – wertberichtigt. Der Bilanzansatz der latenten Steuern erfolgt zum Nominalwert; eine Diskontierung erfolgt nicht.

Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Unter Rückstellungen für Zuwendungen an Arbeitnehmer fallen im Wesentlichen leistungsorientierte Pensionsverpflichtungen, die auf Basis von versicherungsmathematischen Gutachten unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (sog. "projected unit credit method") ermittelt werden. Dabei werden zukünftige Gehaltssteigerungen und Rentensteigerungen betragserhöhend berücksichtigt. Beitragsorientierte Versorgungswerke führen lediglich in Höhe der zum Bilanzstichtag noch fälligen Beiträge zu einer Rückstellung. Durch unvorhergesehene Änderungen der Pensionsverpflichtung oder der Planvermögenswerte können versicherungsmathematische Gewinne und -Verluste entstehen, die nicht in der GuV berücksichtigt werden. Diese aufgelaufenen und noch nicht erfolgswirksam erfassten Gewinne und Verluste sind in dem Umfang zu realisieren, in dem sie am Anfang des Geschäftsjahres einen Korridor überschreiten, der durch 10% des höheren Werts von Pensionsverpflichtung und Planvermögen bestimmt ist.

Sonstige Rückstellungen werden gebildet, sobald eine ungewisse Außenverpflichtung vorliegt, die wirtschaftlich bzw. rechtlich verursacht ist, deren Inanspruchnahme wahrscheinlich ist sowie deren Höhe zuverlässig quantifiziert werden kann. Die Bewertung erfolgt zum Betrag gemäß der bestmöglichen Schätzung, wobei Einzel- und Gemeinkosten berücksichtigt werden. Allgemeine Verwaltungs- und Vertriebskosten werden ebenso wenig berücksichtigt wie Entwicklungskosten.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt, der dem Marktwert entspricht.

Aktienoptionen (Stock-Options)

IFRS 2 "Anteilsbasierte Vergütungen" enthält Vorschriften zur Bilanzierung und Erläuterung von aktienbasierten Vergütungstransaktionen. CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft hat ausschließlich Aktienoptionen vor dem 01. Oktober 2003 an Mitar-beiter gewährt. Für diese Aktienoptionen werden die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des IFRS 2 angesetzt. Hierbei erfolgt die Bewertung der auf Aktien ba-sierten Mitarbeitervergütungsvereinbarungen auf Basis des inneren Werts der Option. Entsprechend IFRS 2.7ff

werden die aktienorientierten Vergütungsprogramme bilanziert. Der innere Wert der Optionen betrug bis 30. Juni 2005 jeweils 0,00, so dass diese nicht bilanziert werden. Bei der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft ist der Kurswert der Aktie am Ausgabetag gleich dem Ausübungspreis, so dass hierfür keine Personalaufwendungen anfallen.

Gesamtergebnis (Comprehensive Income)

Gemäß IAS 1.96 b ist die Gesellschaft verpflichtet, das Gesamtergebnis (Comprehensive Income) und dessen Bestandteile "Konzernjahresergebnis" sowie "kumuliertes übriges Gesamtergebnis" (Other Comprehensive Income) im Jahresabschluss getrennt darzustellen. Das kumulierte übrige Gesamtergebnis setzt sich aus Unterschiedsbeträgen aus der Währungsumrechnung, die nicht im Konzernjahresüberschuss enthalten sind, zusammen. Hierzu sei auf die Eigenkapitalveränderungsrechnung verwiesen.

Konzernkapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung wird nach IAS 7 ermittelt und stellt den Zu- und Abfluss der Zahlungsmittel des Konzerns im Berichtsjahr dar. Es wird unterschieden zwischen Zahlungsströmen aus laufender Geschäftstätigkeit sowie aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit.

Leasing

Leasing-Zahlungen innerhalb eines Operate-Leasing Verhältnisses werden als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung linear über die Laufzeit des Leasingvertrages erfasst, es sei denn, eine andere systematische Grundlage entspricht dem zeitlichen Verlauf des Nutzens für die Gesellschaft. Operate-Leasing liegt vor, wenn durch den Leasingvertrag nicht alle wesentlichen Risiken und Chancen auf den Leasing-Nehmer übertragen werden. Die Gesellschaft überprüft regelmäßig alle Leasingverträge, ob Operate- oder Finance-Leasing vorliegt.

4. Akquisitionen und Veräußerungen im dritten Quartal 2004

Mit Kauf- und Einbringungsvertrag vom 29/30.12.2004, URNr. B 1087/2004 haben die CP Vermögensverwaltungs GmbH und die ECS Enterprise Consulting Solutions München GmbH ihre Geschäftsanteile an der ECS Computer Partner GmbH (jetzt: CANCOM Computer Partner GmbH) teilweise gegen Geldzahlung und teilweise gegen Gewährung von Anteilen an der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft in die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft eingebracht. Die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft bezieht diese Beteiligung ab 01.01.2005 nach der Vollkonsolidierungsmethode in den Konzernabschluss mit ein. Die Sachkapitalerhöhung wurde am 11. April 2005 ins Handelsregister eingetragen.

B. Erläuterungen zur Konzernbilanz

1. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel enthalten ausschließlich jederzeit fällige Bankguthaben sowie Kassenbestände. Von den liquiden Mitteln ist ein Betrag in Höhe von T€ 847 (Vorjahresquartal T€ 838) an ein Kreditinstitut verpfändet.

2. Wertpapiere des Umlaufvermögens

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

3. Vorräte

Die Vorräte enthalten fast ausschließlich Waren, insbesondere Hardwarekomponenten und Software. Ein Großteil der Hardwarekomponenten lagert im Logistikzentrum in Jettingen-Scheppach.

4. Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige Vermögensgegenstände

Diese Position beinhaltet im Wesentlichen die kurzfristigen sonstigen Vermögensgegenstände. Im Einzelnen werden darunter u. a. Bonus- und Rabattforderungen gegen Lieferanten (T€ 995), sonstige kurzfristige Darlehensforderungen (T€ 144), debitorische Kreditoren (T€ 114), Mitarbeiterdarlehen (T€ 59) sowie Steuererstattungsbeträge (T€34) ausgewiesen. Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten abgegrenzte Versicherungsprämien sowie vorausbezahlte Kosten.

5. Anlagevermögen

5.1 Sachanlagevermögen

Das Sachanlagevermögen umfasst im Wesentlichen Grund und Boden und Gebäude des Verwaltungs- und Logistikzentrums in Jettingen-Scheppach mit € 5,8 Mio. sowie die dazu notwendige Betriebsausstattung für das automatische Kleinteilelager und das manuelle Palettenlager mit € 0,8 Mio. Darüber hinaus werden Computerequipment, Mietereinbauten und Büroausstattungen ausgewiesen.

5.2 Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten überwiegend Software, die entweder entgeltlich erworben oder selbst geschaffen wurde. Der Buchwert des selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstandes enthält im Wesentlichen mit ca. T€ 675 Kosten für die Entwicklung (Customizing) des integrierten EDV-Systems "ff-eCommerce".

5.3 Geschäfts- oder Firmenwert

Die Geschäfts- oder Firmenwerte enthalten zum Bilanzstichtag im Wesentlichen die entsprechenden Werte aus der Konsolidierung der CANCOM Deutschland GmbH und der Cancom Ltd., Großbritannien.

5.4 Ausleihungen

Die Ausleihungen enthalten den Aktivwert aus Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 223.

6. Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern wurden aufgrund der vorhandenen in- und ausländischen körperschaftsteuerlichen Verlustvorträge in Höhe von ca. € 10,9 Mio. und den inländischen gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen in Höhe von ca. € 8,8 Mio. aktiviert. Sofern die Verlustvorträge im Rahmen von Unternehmenskäufen übernommen wurden, erfolgte die Bildung der aktiven latenten Steuern erfolgsneutral durch Saldierung mit den entsprechenden Geschäfts- und Firmenwerten.

T€
Stand 01.01.2005 2.016
Zugang aus Aktivierung 159
Steueraufwand durch Gewinn- und Verlustrechnung -347
Stand 30.06.2005 1.828

7. Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen

Unter den kurzfristigen Darlehen und dem kurzfristigen Anteil an langfristigen Darlehen werden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen. Es handelt sich hierbei um die Inanspruchnahme der von Banken eingeräumten Kreditlinien sowie um den innerhalb eines Jahres fälligen Teil von langfristigen Darlehen.

8. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

9. Rückstellungen für Pensionen

Für die Vorstandsmitglieder existieren "leistungsorientierte" individuelle Einzelzusagen.

Die Höhe der Versorgungszusagen aus den Pensionsplänen im Inland bemisst sich im Wesentlichen nach der Beschäftigungsdauer und der Vergütung der einzelnen Mitarbeiter.

10. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für noch ausstehende Eingangsrechnungen (T€ 837), Rückstellung für Urlaubsansprüche (T€ 477), Tantiemen und Provisionen (T€ 344), ungewisse Risiken (T€ 306), Abschlusskosten (T€ 87) und Prozesskosten (T€ 75).

Der Gesamtbetrag der Rückstellungen ist bis auf die unter den sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten ausgewiesene Rückstellung für Abfindungen in Höhe von T€ 13 innerhalb eines Jahres fällig.

11. Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern

Unter den Verbindlichkeiten aus Ertragssteuern werden im Wesentlichen Verpflichtungen für 2004 und 2005 ausgewiesen.

12. Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

Unter den sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten werden im Einzelnen Umsatzsteuerverbindlichkeiten (T€ 2.072), Lohn und Gehalt (T€ 994), kreditorische Debitoren (T€ 485), Sozialversicherung (T€ 511) und Lohn- und Kirchensteuer (T€ 487) ausgewiesen.

13. Langfristige Darlehen

Die langfristigen Darlehen umfassen ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die eine Restlaufzeit von mindestens einem Jahr haben. Der Anteil dieser Darlehen, die innerhalb der nächsten 12 Monate fällig sind, wird unter der Position "kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen" ausgewiesen.

14. Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern sind als Abgrenzung für die aktivierten Eigenleistungen gebildet worden.

Die Bewertung erfolgt mit einem einheitlichen Steuersatz von 38,4 %.

15. Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt zum 30. Juni 2005 € 9.590.751,00 und ist in 9.590.751 Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag) eingeteilt.

Das genehmigte Kapital der Gesellschaft beträgt zum 30. Juni 2005 insgesamt € 4.788.671.

Genehmigtes und bedingtes Kapital (Stand 30.06.2005)

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Juni 2004 ermächtigt, das Grundkapital bis zum 15. Juni 2009 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe bis zu 838.671 neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu € 838.671,00 zu erhöhen. Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht eingeräumt, das bei einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage im Falle des Erwerbs einer Beteiligung ausgeschlossen werden kann. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen; über den Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats (Genehmigtes Kapital 2004/I).

Des Weiteren ist der Vorstand durch Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Juni 2005 ermächtigt, das Grundkapital bis zum 20. Juni 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe von bis zu 950.000 neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bareinlage einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu € 950.000,00 zu erhöhen. Der Vorstand kann mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre ausschließen, sofern die neuen Aktien zu einem Ausgabebetrag ausgegeben werden, der den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen; über den Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats (Genehmigtes Kapital (2005) II).

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Juli 2005 ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 20. Juli 2010 durch Ausgabe bis zu 3.000.000 neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlage einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu € 3.000.000,00 zu erhöhen. Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht eingeräumt, das bei einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage im Falle des Erwerbs einer Beteiligung oder von Unternehmensteilen ausgeschlossen werden kann. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen: über den Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtrates (Genehmigtes Kapital (2005) III).

Das bedingte Kapital beträgt zum 30. Juni 2005 € 3.740.866,00.

Die Erhöhung des Grundkapitals um bis zu € 3.560.866,00 durch Ausgabe von bis zu 3.560.866 neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Schuldverschreibungen, zu deren Ausgabe bis zum 25. Mai 2007 der Vorstand bzw. der Aufsichtsrat durch Beschluss der Hauptversammlung vom 27. Mai 2002 ermächtigt wurde, von Wandlungsrechten bzw. -pflichten oder Optionsrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien sind ab dem Beginn des Geschäftsjahres gewinnberechtigt, für das zum Zeitpunkt ihrer Ausgabe noch kein Beschluss der Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns gefasst worden ist.

Die Erhöhung des Grundkapitals um bis zu € 180.000,00 wird durch Ausgabe von bis zu 180.000 neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien nur insoweit durchgeführt, wie Berechtigte von Optionsscheinen, zu deren Ausgabe der Vorstand von der Hauptversammlung am 18. April 2000 durch Beschluss ermächtigt wurde, von ihrem Umtauschrecht Gebrauch machen. Die aus dem ausgeübten Optionsrecht hervorgehenden Aktien nehmen von Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung der Optionsrechte entstehen, am Gewinn teil.

C. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung

1. Segmentberichterstattung

Die CANCOM Gruppe vermittelt Segmentinformationen nach den Vorschriften des IAS 14.

IAS 14 enthält Regelungen zur Berichterstattung über die operativen Segmente (Geschäftsfelder) eines Unternehmens (primäres Berichtssegment). Außerdem werden nach geografischen Regionen gegliederte Angaben gefordert (sekundäres Berichtssegment).

Grundsätzlich sind nach IAS 14 als Segmentinformationen diejenigen Werte zu vermitteln, die unternehmensintern die Grundlage der Leistungsbeurteilungen und Ressourcenallokation bilden.

Die interne Struktur der CANCOM Gruppe ist durch eine Aufgliederung nach geografischen Regionen gekennzeichnet. Im Produktbereich ist die CANCOM Gruppe im An- und Verkauf von Hard- und Software, d. h. als Händler, tätig. Die Sparten Beratung und Systemintegration sind im 1. Halbjahr 2005 mit circa 10 % am Konzernumsatz beteiligt.

Die CANCOM Gruppe weist im Berichtsquartal nur ein Segment aus. In diesem Segment ist der Hardware- und Softwareverkauf, die IT Beratung sowie der tech-nische Telefon- und Vor-Ort-Service (Technical Support) enthalten.

Die in der internen Berichterstattung über das Segment zur Anwendung gelangenden Rechnungslegungsmethoden entsprechen den unter Punkt A. 3. beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Lediglich im Rahmen der Währungsumrechnung bestehen Unterschiede, die zu geringen Abweichungen zwischen den Daten des internen Berichtswesens und den entsprechenden Angaben der externen Rechnungslegung führen.

Interne Umsätze werden je nach Art der Leistung entweder auf Kostenbasis oder auf Basis aktueller Marktpreise erfasst.

Segmentvermögen

Da die CANCOM Gruppe im Berichtsquartal nur ein Segment ausweist, wird das Segmentvermögen nur auf die geografischen Regionen aufgeteilt.

In der Segmentberichterstattung für das 1. Halbjahr 2005 der CANCOM Gruppe befinden sich für Deutschland die Gesellschaften CANCOM Deutschland GmbH, CANCOM Computer Partner GmbH, Novodrom GmbH, Maily Distribu-tion GmbH, sowie die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft.

In Europa sind die Gesellschaften CANCOM Ltd., CANCOM (Switzerland) AG, CANCOM Computersysteme Ges.mbH sowie die Soft Mail IT AG enthalten.

Geografische Angaben (sekundäres Berichtssegment)

Die nachfolgend abgebildete Tabelle (S. 22) segmentiert verschiedene Angaben des Konzernabschlusses nach Regionen. Alle dargestellten Werte wurden in gleicher Weise wie die entsprechenden konsolidierten Daten ermittelt; daher entspre-chen die Summen der segmentierten Daten den konsolidierten Werten.

Informationen über dominante Kunden:

Es gibt keinen Kunden im CANCOM-Konzern, welcher allein mindestens 3% vom Gesamtumsatz ausmacht.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzten sich wie folgt zusammen:

Summe 325 191
Sonstige betriebliche Erträge 56 4
Provisionserträge 47 27
Periodenfremde Erträge 63 94
Auflösung Pensionsrückstellung 65 0
Mieterträge 94 66
in T€ 01.01. - 30.06.2005 01.01. - 30.06.2004

3. Andere aktivierte Eigenleistungen

Aktivierungsfähige Entwicklungskosten sind im 1. Halbjahr 2005 in Höhe von T� 61 im Sachanlagevermögen aktiviert worden und werden ab dem Zeitpunkt ihrer Nutzungsfähigkeit planmäßig linear abgeschrieben.

4. Personalaufwand

Die Personalaufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

8.892
78 57
1.650 1.184
10.165 7.651
01.01. - 30.06.2005 01.01. - 30.06.2004
11.893

5. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzten sich wie folgt zusammen:

in T€ 01.01. - 30.06.2005 01.01. - 30.06.2004
Raumkosten 1.508 1.039
Versicherungen und sonstige Abgaben 283 294
Kfz Kosten 619 304
Werbekosten 1.279 1.926
Börsen- und Repräsentationskosten 202 178
Bewirtungen und Reisekosten 302 210
Kosten der Warenabgabe 970 1.098
Fremdleistungen 628 347
Kommunikations- und Bürokosten 427 420
Rechts- und Beratungskosten 246 322
Gebühren, Kosten des Geldverkehrs 201 154
Wertberichtigungen auf Forderungen 249 251
Sonstige betriebliche Aufwendungen 229 297
Summe 7.143 6.840

Die Zinserträge bestehen im Wesentlichen aus Zinserträgen Bankguthaben und Zinserträgen von Kunden.

6. Zinserträge / Zinsaufwendungen

Zinserträge / Zinsaufwendungen -333 -414
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
33
-366
29
-443
in T€ 01.01. - 30.06.2005 01.01. - 30.06.2004

Die Zinserträge bestehen im Wesentlichen aus Zinserträgen Bankguthaben und Zinserträgen von Kunden.

7. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Ertragssteuerquote für inländische Gesellschaften beläuft sich auf 38,4 % (i.Vj. 38,4 %) und betrifft Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie Solidaritätszuschlag. Die Abweichungen der ausgewiesenen Steueraufwendungen zu denen des Steuersatzes der CANCOM IT Systeme Aktiengelesschaft ergeben sich wie folgt:

in T€ 01.01. - 30.06.2005 01.01. - 30.06.2004
Ergebnis vor Steuern 666 9
Steueraufwand zum Steuersatz
der Muttergesellschaft (38,4%) 256 4
Besteuerungsunterschied Ausland -44 -73
Veränderung der Wertberichtigung
auf aktive latente Steuern -12 128
Steuerfreie Einnahmen 10 30
Steueraufwand Vorjahre -60 -18
Nicht abzugsfähige Betriebsausgaben
sowie gewerbesteuerliche
Hinzurechnungen und Kürzungen 20 -65
Sonstiges -1 2
Tatsächlicher Steueraufwand 169 8

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag setzen sich wie folgt zusammen:

T€
Aktivierung steuerlicher Verlustvorträge der CANCOM
IT Systeme Aktiengesellschaft -96
Latente Steuern aus Abweichungen zu Steuerbilanz
CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft 44
Aktivierung steuerlicher Verlustvorträge der
CANCOM Deutschland GmbH -9
Latente Steuern aus Abweichungen zu Steuerbilanz
CANCOM Deutschland GmbH 17
Steueraufwand CANCOM Deutschland GmbH Vorjahre -21
Nutzung steuerlicher Verlustvorträge der
CANCOM ComputerPartner GmbH 196
Gewerbesteuer CANCOM ComputerPartner GmbH 3
Nutzung steuerlicher Verlustvorträge der Novodrom GmbH 19
Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag
Maily Distribution GmbH 17
Gewerbesteuer Maily Distribution GmbH 13
Nutzung steuerlicher Verlustvorträge der
CANCOM Computersysteme Ges.m.b.H., Österreich 33
8
-27
-25
-3
169

Die tatsächliche Steuerquote ergibt sich wie folgt:

T€
Ergebnis vor Steuern 666
Steuern vom Einkommen und Ertrag 169
Tatsächliche Steueraufwandsquote 25,4 %

Als Ertragssteuern sind die in den einzelnen Ländern gezahlten oder geschuldeten Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie die latenten Steuerabgrenzungen ausgewiesen:

-3
179
0
-124
182 -124
-10 132
01.01. - 30.06.2004
01.01. - 30.06.2005

Die Ermittlung der Ertragsteuern nach IAS 12 berücksichtigt Steuerabgrenzungen aufgrund unterschiedlicher Wertansätze in Handels- und Steuerbilanz, aufgrund realisierbarer Verlustvorträge, aufgrund von Ergebnisunterschieden zwischen der steuerlichen Bewertung in den Einzelabschlüssen der einbezogenen Tochterunternehmen und der CANCOMeinheitlichen Bewertung sowie aufgrund von Konsolidierungsvorgängen, soweit sich diese im Zeitablauf ausgleichen. Latente Steueransprüche für den Vortrag noch nicht genutzter steuerlicher Verluste werden teilweise aktiviert da mit zukünftigen positiven Ergebnissen gerechnet wird. Die latenten Steuern werden anhand der Steuersätze bemessen, deren Gültigkeit für die Periode, in der ein Vermögenswert realisiert wird oder eine Schuld erfüllt wird, erwartet wird. Dabei werden die Steuersätze verwendet, die zum Bilanzstichtag gültig oder angekündigt sind.

  • D. Sonstige Angaben
  • 1. Stock-Options
  • Angaben gemäß IFRS 2.44:

Long Term Incentive Plan

Am 18. April 2000 haben die Aktionäre der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft der Einführung eines "Long Term Incentive Plan der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft 2000" ("LTI-Plan 2000") zugestimmt. Hierbei handelt es sich um ein aktienbasiertes Vergütungsprogramm für die Mitglieder des Vorstands, der Geschäftsführungsmitglieder der Tochtergesellschaften sowie sonstiger ausgewählter Mitarbeiter. Den Berechtigten können Optionen auf Stammaktien zugeteilt werden.

Jede Aktienoption berechtigt zum Bezug einer CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft-Stammaktie. Sie kann innerhalb eines Zeitraums von maximal 5 Jahren ausgeübt werden, wobei bestimmte Sperrfristen zu beachten sind. Der Ausübungspreis ist in der individuellen Optionsvereinbarung festgelegt. Dieser entspricht dem durchschnittlichen Börsenkurs (Schlussnotierung Parketthandel) der Stammaktien der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft an den letzten 10 Börsentagen an der Wertpapierbörse Frankfurt/Main vor dem Tag der Einräumung der jeweiligen Optionsrechte. Die Optionsrechte können jedoch nur ausgeübt werden, wenn der Börsenkurs der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft zum Zeitpunkt der Ausübung seit der ordentlichen Hauptversammlung im Geschäftsjahr der Ausgabe der Optionsrechte mindestens die Wertentwicklung aufweist wie der Technology All Share im gleichen Zeitraum.

Die erworbenen Optionsrechte kann ein Berechtigter frühestens nach Ablauf von drei Jahren nach der Gewährung der Bezugsrechte umtauschen.

Im Berichtszeitraum sind an Mitarbeiter keine Optionsrechte für Aktien ausgegeben worden, da das angesprochene Stock-Options-Programm zwischenzeitlich ausgelaufen ist. Es ist derzeit nicht vorgesehen, ein neues Stock-Options-Programm aufzulegen.

Der unter dem LTI-Plan 2000 gewährten Optionen haben sich bis zum 30. Juni 2005 wie folgt entwickelt (IFRS 2.45):

Anzahl der für
das LTI-Programm
noch nicht aus-
gegebenen Aktien
Anzahl der
ausgegebenen
Optionen
durchschnittlicher
Ausübung preis
je Option
Bestand per 31.12.04 99.350 80.650 9,67
Im 1. Halbjahr
genehmigte Aktien
Gewährt
0
0
Ausgeübt 0
Verfallen 900 900 19,27
Bestand per 30.06.05 100.250 79.750 9,56

Die folgende Aufstellung gewährt einen Überblick über die am 30. Juni 2005 ausstehenden Optionen:

Jahre Anzahl
ausgebener
Optionen
Durchschnittlich
verbleibende
Laufzeit in Jahren
Durchschnittlicher
Ausübungspreis
in €
2000 26.550 0,50 19.27
2001 19.200 1,50 8.99
2002 34.000 2,50 2.30
2003 0 - -
2004 0 - -
1. HJ/2005 0 - -
79.750 1.58 9,56

Den Vorständen sind keine Aktienoptionen gewährt worden. Die in 2000 und 2001 ausgegebenen Aktienoptionen können im Kalenderjahr 2005 ausschließlich während eines Zeitraums vom 04. bis zum 20. Börsenhandelstag nach der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft ausgeübt werden.

2. Finanzinstrumente

Zur Optimierung des Zinsergebnisses hat die Gesellschaft einen sog. "strukturierten Euro-Zinsswap mit CHF-Libor Kopplung" in Höhe von € 2 Mio. abgeschlossen. Die Laufzeit beträgt 2 Jahre und endet im April 2006. Solange sich der 6-M-Euribor und der 12- M-CHF-Libor in einem bestimmten Korridor entwickeln, führt dieses Geschäft zu einer Zinsvergünstigung für die Gesellschaft. Sollte der 12-M-CHF-Libor gegenüber dem 6-M-Euribor überproportional ansteigen, würde dieses Geschäft für die Gesellschaft zu einem Verlust führen.

3. Verbundene und nahe stehende Unternehmen bzw. Personen

Die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft erstellt diesen Konzernabschluss als Obergesellschaft. Dieser Konzernabschluss wird nicht in einen übergeordneten Konzernabschluss einbezogen.

Im Sinne von IAS 24 kommen die Herren Klaus Weinmann, Raymond Kober und Stefan Kober als nahe stehende Personen in Betracht, die sowohl in ihrer Funktion als Vorstand als auch als Aktionäre der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft einen maßgeblichen Einfluss auf die CANCOM-Gruppe ausüben können, außerdem zählt der Aufsichtsrat zu den nahe stehenden Personen.

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorstand und den Unternehmen der CANCOM Gruppe.

Zwischen dem Aufsichtsvorsitzenden der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft und dieser besteht seit dem 01. November 2001 ein Beratervertrag, der gemäß § 114 AktG durch den Aufsichtsrat genehmigt wurde. Dieser Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und ist mit einer Frist von 12 Monaten kündbar. Die Vergütung pro Jahr beträgt T€ 120.

Die Transaktionen mit nahestehenden Personen wurden zu Marktpreisen abgerechnet.

4. Aktienbesitz der Organe (zum Bilanzstichtag)

Bezüglich der Aktionärsstruktur verweisen wir auf Seite 6 dieses Quartalsberichts.

5. Beteiligungen an der Gesellschaft im Sinne des § 20 IV AktG

Im ersten Halbjahr 2005 wurde der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft von keinem Gesellschafter eine Mehrheitsbeteiligung im Sinne von § 20 AktG schriftlich mitgeteilt.

KONZERN-SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Geographische Segmente Deutschland
Europa
Eliminierung Konsolidiert
30.06.05 30.06.04 30.06.05 30.06.04 30.06.05 30.06.04 30.06.05 30.03.04
T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€
Umsatzerlöse
- Externe Verkäufe 90.926 79.668 16.895 20.336
- Verkäufe zwischen den Segmenten 4.880 5.019 428 572 -5.308 -5.591
- Gesamte Erträge 95.806 84.687 17.323 20.908 -5.308 -5.591 107.821 100.004
Ergebnis
EBITDA 1.419 580 313 753 1.732 1.333
- Abschreibungen 668 722 58 99 726 821
Betriebsergebnis (EBIT) 751 -142 255 654 1.006 512
- Zinserträge 33 29
- Zinsaufwendungen -366 -443
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 673 98
- Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0
- Währungsdifferenzen -7 -73
- Ertragsteuern -169 -8
- Ergebnisanteil konzernfremder Gesellschaften 0 -16
- Discontinuing operations 0 0
Konzernjahresergebnis 497 1
Andere Informationen
- Segmentvermögen1 53.058 48.238 6.525 6.677 59.583 54.915
- Kurzfristige Verbindlichkeiten 23.439 19.025 3.063 2.694 26.502 21.719
- Langfristige Verbindlichkeiten 6.665 9.058 13 13 6.678 9.071
- Investitionen1 3.219 1.226 93 9 3.312 1.235

1 Segmentvermögen und Investitionen inklusive Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung

IMPRESSUM

CANCOM IT SYSTEME AG ABTEILUNG INVESTOR RELATIONS

MESSERSCHMITTSTR. 20 89343 JETTINGEN-SCHEPPACH

EMAIL: [email protected]
FAX: 0 82 25/9 96-4-1051
TEL: 0 82 25/9 96-1051

QUARTALSBERICHT

6-Monatszahlen 2005

www.cancom.de

fon 0 82 25 / 9 96-1051 fax 0 82 25 / 9 96-4-1051