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CANCOM SE — Interim / Quarterly Report 2005
Aug 8, 2005
71_10-q_2005-08-08_b3052fec-0e21-4f82-8ed3-3575bac4c5c8.pdf
Interim / Quarterly Report
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QUARTALSBERICHT
6-Monatszahlen 2005


INHALTSVERZEICHNIS
| RUBRIK | SEITE |
|---|---|
| INHALTSVERZEICHNIS | 02 |
| GRUSSWORT – KENNZAHLENÜBERSICHT | 03 |
| GESCHÄFTSENTWICKLUNG Q2 | 04-07 |
| 1) Geschäftsverlauf seit Beginn des Geschäftsjahres | 04 |
| 2) Auftragslage | 04 |
| 3) Entwicklung von Kosten und Erlösen | 05 |
| 4) Liquiditätsausstattung | 05 |
| 5) Wesentliche Änderungen bei Risiken der zukünftigen Ertragslage | 05 |
| 6) Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Produkte | 05 |
| 7) Investitionen | 05 |
| 8) Mitarbeiterentwicklung | 05 |
| 9) Aussichten für das laufende Geschäftsjahr | 05 |
| 10) Aktienbesitz von Organmitgliedern | 06 |
| 11) Erläuterungen zu Aktien und Bezugsrechten | 06 |
| 12) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Quartalsende | 07 |
| BILANZ | 08-09 |
|---|---|
| GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG | 10 |
| KAPITALFLUSSRECHNUNG | 11 |
| EIGENKAPITALENTWICKLUNG | 12-13 |
| ANHANG | 14-22 |
INHALT

GRUSSWORT – KENNZAHLENÜBERSICHT
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
wir freuen uns, Ihnen mit den vorliegenden Zahlen wieder ein Quartal mit einer Steigerung unseres Umsatzes und unseres Ergebnisses präsentieren zu dürfen.
Diese Zahlen sind unter anderem das Resultat der eingeschlagenen Strategie, unser bestehendes Handelsgeschäft um IT-Dienstleistungen und IT-Lösungen sukzessive zu erweitern.
Wir verfolgen diese Strategie mit allem Nachdruck, da der Trend innerhalb der IT-Branche unserer Ansicht nach Schritt für Schritt in Richtung Lösungsgeschäft gehen wird – d.h. unsere Kunden werden immer mehr Wert auf Produkt- und Dienstleistungslösungen aus einer Hand legen.

Klaus Weinmann, Vorsitzender des Vorstandes
Daher planen wir in den nächsten Wochen und Monaten gezielte Neueinstellungen in Vertrieb und Consulting, aber auch weitere Akquisitionen, insbesondere im IT-Dienstleistungsumfeld.
Mit diesen Maßnahmen wollen wir unsere Marktstellung weiter verbessern und damit gleichzeitig auch in Zukunft ein profitables, über dem Marktdurchschnitt liegendes Wachstum zur Steigerung des Unternehmenswertes gewährleisten.
Kennzahlenübersicht
Sechsmonatszahlen 2005 in Mio. Euro
| Kennzahlenübersicht Sechsmonatszahlen 2005 in Mio. Euro |
6-Monatsbericht 01.01. - 30.06.2005 |
6-Monatsbericht 01.01. - 30.06.2004 |
Key Figures First 6 months 2005 in Euro million |
|---|---|---|---|
| Konzernumsatz | 107,8 | 100,0 | Consolidated Sales |
| EBITDA CANCOM Konzern | 1,7 | 1,3 | EBITDA CANCOM Group |
| EBIT CANCOM Konzern | 1,0 | 0,5 | EBIT CANCOM Group |
| Periodenüberschuss Konzern | 0,5 | 0,0 | Consolidated result |
| 30.06.2005 | 31.12.2004 | ||
| Bilanzsumme | 59,6 | 57,6 | Balance Sheet Total |
| Eigenkapitalquote | 44,3 % | 41,5 % | Equity Ratio |
| Mitarbeiter | 528 | 420 | Workforce |


1. Geschäftsverlauf seit Beginn des Geschäftsjahres
Das konjunkturelle Umfeld in Deutschland entwickelte sich im zweiten Quartal 2005 schwach, so dass sich zahlreiche Wirtschaftsforschungsinstitute gezwungen sahen, ihre Wachstumsprognosen für das Gesamtjahr abermals zu senken.
Trotzdem blicken die deutschen Unternehmen der IT- und Telekommunikationsbranche (ITK) nach einer Umfrage des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) mit Zuversicht auf das Geschäftsjahr 2005.
Der CANCOM-Konzern ist im ersten Halbjahr 2005 weiter gewachsen und setzt damit den konstanten Wachstumskurs fort.
Sowohl Umsatz als auch Ergebnis konnten gegenüber dem Vorjahreszeitraum erneut deutlich gesteigert werden.
Nachfolgend ein Blick auf die Zahlen der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2005:
Der Konzernumsatz des Unternehmens lag sowohl im 2. Quartal als auch im gesamten ersten Halbjahr 2005 deutlich über den jeweiligen Vorjahreswerten.
Im Detail konnte der Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2005 um 7,8 % von 100,0 Mio. Euro auf 107,8 Mio. Euro gesteigert werden.
Für das zweite Quartal 2005 ergibt sich daraus ein Konzernumsatz in Höhe von 54,2 Mio. Euro nach 48,3 Mio. Euro im Vergleichsquartal des Vorjahres (+ 12,2 %).
Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich im ersten Halbjahr 2005 gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 1,3 Mio. Euro auf 1,7 Mio. Euro.
Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich im ersten Halbjahr 2005 im Vergleich zum Vorjahr um 96% auf 1,0 Mio. Euro.
Für das zweite Quartal 2005 ergibt sich ein Konzern-EBIT in Höhe von 0,4 Mio. Euro nach 0,2 Mio. Euro im Vorjahr.
Der Periodenüberschuss konnte im ersten Halbjahr 2005 gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 0,0 Mio. Euro auf 0,5 Mio. Euro verbessert werden.
Die Konzern-Bilanzsumme zum 30.06.2005 erhöhte sich gegenüber dem 31.12.2004 zwar leicht von 57,6 Mio. Euro auf 59,6 Mio. Euro. Gleichwohl konnte die Eigenkapitalquote des CANCOM-Konzerns, unter anderem durch eine Barkapitalerhöhung, von 41,5 % zum 31.12.2004 auf 44,3 % zum 30.06.2005 erhöht werden.
Zudem konnte im zweiten Quartal 2005 ein positiver Free Cash Flow in Höhe von 1,0 Mio. Euro generiert werden.
Nachfolgend geben wir Ihnen zusätzlich zu den Seiten 4f des Zwischenberichts für das erste Quartal 2005 einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen innerhalb des CANCOM-Konzerns und seiner Geschäftsbereiche während des zweiten Quartals des Jahres 2005:
CANCOM IT Systeme AG übernimmt Kundenkontakte und Mitarbeiter der ECS Enterprise Consulting Solution GmbH, Frankfurt
Die CANCOM IT Systeme AG hat Anfang Mai 2005 über ihre Tochtergesellschaft CANCOM Deutschland GmbH die Kundenkontakte und Mitarbeiter der ECS Enterprise Consulting Solution Frankfurt am Main/ Bad Homburg GmbH übernommen.
Das Unternehmen ist auf IT-Dienstleistungen und IT-Lösungen für Banken und Versicherungen spezialisiert und beschäftigt 25 Mitarbeiter.
Der Verbleib der erfahrenen Leitung der ECS Enterprise Consulting Solution GmbH erlaubt eine weitestgehend reibungslose Übernahme der Kundenkontakte.
Über den Kaufpreis haben die beteiligten Parteien Stillschweigen vereinbart.
Durch die Übernahme wird CANCOM seine Präsenz sowohl im wachstumsstarken IT-Dienstleistungs- und IT-Lösungsbereich, als auch im Großraum Frankfurt/Main weiter deutlich ausbauen können.
Der Vorstand der CANCOM IT Systeme AG erwartet durch den Erwerb einen Umsatzbeitrag von ca. 8 Mio. in 2005. Mit einem positiven Ergebnisbeitrag ist integrationsbedingt ab 2006 zu rechnen.
Veränderungen im Vorstand
Mit Wirkung zum 16. Juni 2005 hat der Aufsichtsrat der CANCOM IT Systeme AG Herrn Rudolf Hotter in den Vorstand berufen.
Herr Hotter bringt umfangreiche Erfahrungen in leitender Position innerhalb der IT-Branche, insbesondere im Bereich IT-Services, in das Unternehmen ein.


Die Vorstandsmitglieder Raymond Kober und Stefan Kober werden zum 31.12.2005 aus dem Unternehmen ausscheiden, um als Vorstände in die Familiengesellschaft AL-KO Kober AG zu wechseln.
Herr Hotter wird daher ab 1. Januar 2006 das Vorstandsressort von Herrn Raymond Kober übernehmen.
Das Vorstandsressort von Herrn Stefan Kober wird Herr Paul Holdschik übernehmen, der vom Aufsichtsrat mit Wirkung zum 1. Januar 2006 in den Vorstand berufen wurde.
Herr Paul Holdschik, bisheriger Stellvertreter von Herrn Stefan Kober, verfügt als ehemaliger Vorstand der auf die CANCOM IT Systeme AG verschmolzenen Tendi AG sowie als derzeitiger Geschäftsführer der CANCOM Deutschland GmbH, der größten Tochtergesellschaft der CANCOM IT Systeme AG, über langjährige Erfahrungen innerhalb der CANCOM-Gruppe.
Herr Stefan Kober und Herr Raymond Kober bleiben dem Unternehmen auch nach ihrem Weggang als größte Aktionäre der Gesellschaft verbunden.
2. Auftragslage
Da unsere Aufträge größtenteils aufgrund unserer hohen Lieferverfügbarkeit oft am gleichen Tag bzw. innerhalb von zwei Wochen zu Umsatz wird, geben die absoluten Stichtagszahlen normalerweise kein objektives Bild unserer Auftragslage wieder und werden daher auch nicht von uns veröffentlicht.
3. Entwicklung von Kosten und Erlösen
Um dem gewohnten Margenverfall innerhalb der IT-Branche entgegenzuwirken, versucht der CANCOM-Konzern in einem laufenden Prozess seine Kostensituation weiter zu optimieren. So auch in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2005.
4. Nach wie vor gute Liquiditätsausstattung
Die Liquiditätsausstattung des CANCOM-Konzerns ist nach wie vor gut.
Unser Geschäft macht einen entsprechenden Lagerbestand erforderlich. Dieser garantiert jedoch gleichzeitig unsere schnelle Lieferfähigkeit und ist damit oftmals der entscheidende Wettbewerbsvorteil gegenüber unserer Konkurrenz. Unsere Forderungen stellen einen werthaltigen und beleihungsfähigen Vermögensgegenstand dar. Die uns zur Verfügung stehenden Kreditlinien erlauben es uns, im Bedarfsfall kurzfristig größere Summen an Barmitteln aufzubringen. Dies ermöglicht es CANCOM zugleich, das weitere Unternehmenswachstum zu finanzieren.
5. Wesentliche Änderungen bei den Risiken der künftigen Entwicklung (seit Beginn des Geschäftsjahres)
Seit Beginn des Geschäftsjahres hat es bei CANCOM keine wesentlichen Änderungen bei den Risiken der künftigen Entwicklung gegeben. Eine detaillierte Aufstellung dieser Risiken kann unserem aktuellen Geschäftsbericht für 2004 ab Seite 24 entnommen werden.



6. Ständige Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Produkte
Da der Handels- und Dienstleistungssektor das Kerngeschäft des CANCOM-Konzerns darstellt, beschränken sich die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von CANCOM auf die Weiterentwicklung der ff-eCommerce Software und des Web-Shops.
7. Investitionen
Investitionen des CANCOM-Konzerns:
Neben den üblichen Investitionen in die ständige Verbesserung der internen Infrastruktur erfolgten im zweiten Quartal 2005 kleinere Investitionen in unsere Firmenzentrale mit angegliedertem Logistikzentrum in Jettingen-Scheppach.
Des Weiteren wurde in die Entwicklung der neuen Version des Warenwirtschaftssystems ff-eCommerce investiert.
Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte beliefen sich auf 0,364 Mio. € nach 0,404 Mio. € im Vorjahr.
Darüber hinaus hat die CANCOM Deutschland GmbH Anfang Mai 2005 die Kundenkontakte und Mitarbeiter der ECS Enterprise Consulting Solution Frankfurt am Main/ Bad Homburg GmbH übernommen.
Das Unternehmen ist auf IT-Dienstleistungen und IT-Lösungen für Banken und Versicherungen spezialisiert und beschäftigt 25 Mitarbeiter.
Über den Kaufpreis haben die beteiligten Parteien Stillschweigen vereinbart.
8. Mitarbeiterentwicklung
Zum 30. Juni 2005 gehörten dem CANCOM-Konzern nach HGB-Zählweise insgesamt 528 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. Ein Jahr zuvor waren für den CANCOM-Konzern 437 Mitarbeiter tätig. Zum 31. Dezember 2004 beschäftigte der CANCOM-Konzern 420 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Anstieg der Mitarbeiterzahl ist insbesondere auf die Übernahme der ECS ComputerPartner GmbH, München, und der Mitarbeiter der ECS Enterprise Consulting Solution GmbH, Bad Homburg, zurückzuführen.
9. Aussichten für das laufende Geschäftsjahr
Wie schon im Jahr 2004, sollen Asien und die USA nach Meinung der Deutschen Bank auch im laufenden Jahr als Wachstumstreiber der Weltkonjunktur fungieren. Die konjunkturelle Entwicklung des Euroraums werde mit einem Wachstum um 1,4% erneut nicht ganz Schritt halten können. Insbesondere in Deutschland falle das Konjunkturwachstum nach Einschätzung der Experten der Deutschen Bank mit nur 0,8% sehr chwach aus.
Hauptgründe für die unterdurchschnittliche Konjunkturerwartung Deutschlands seien die nach wie vor schwache Binnennachfrage und die im Vergleich zum Vorjahr geringere Anzahl an Werktagen.
Gleichzeitig verweisen führende Konjunkturforscher und Volkswirte auf eine Reihe von Unsicherheitsfaktoren, die die abgegebenen Prognosen je nach Entwicklung negativ, aber auch positiv beeinflussen könnten. Hierzu zählen die geopolitische Situation im Mittleren Osten, die erfahrungsgemäß damit verbundenen Schwankungen des Rohölpreises, die weitere Entwicklung des US-amerikanischen Leistungsbilanzdefizits und der weitere Verlauf der Wechselkurse zwischen den wichtigsten Weltwährungen.
Der deutsche Markt für Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) soll nach Angaben des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) im laufenden Jahr um 3,4% wachsen. Im Detail werde der Hardware-Bereich im laufenden Jahr um 1,8% wachsen, der Bereich IT-Services um 4,4% und der Softwarebereich sogar um 5,5%.


Im kommenden Jahr wird für den deutschen ITK-Markt mit einem Wachstum um 3,1% gerechnet.
Für die weiteren Quartale des Geschäftsjahres 2005 strebt der CANCOM-Konzern die Fortsetzung des Umsatzwachstums bei überproportionaler Ergebnissteigerung an. Die in 2004 vollzogene Optimierung des Unternehmens in Verbindung mit der Übernahme der ECS Computer Partner GmbH und der Kundenkontakte und Mitarbeiter der ECS Enterprise Consulting Solution GmbH bilden eine gute Grundlage, um von der positiven Entwicklung im Apple-Umfeld und der beginnenden Auflösung des Investitionsstaus im IT-Bereich profitieren zu können.
10. Aktienbesitz von Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats (Stand 30. Juni. 2005)
| Vorstand: Raymond Kober Stefan Kober Klaus Weinmann |
590.741 (6,159 %) 511.099 (5,329 %) 476.145 (4,965 %) |
|---|---|
| Aufsichtsrat: Willy Kober Walter von Szczytnicki |
11.880 (0,124 %) 6.252 (0,065 %) |
11. Erläuterungen zu eigenen Aktien und Bezugsrechten von Organmitgliedern und Arbeitnehmern
Im Berichtszeitraum wurden an Organmitglieder und Arbeitnehmer keine Optionsrechte für Aktien ausgegeben. (weitere Angaben zu Stock Options siehe Anhang)
Eigene Aktien der CANCOM IT Systeme AG:
Im Berichtszeitraum wurden keine eigenen Aktien erworben oder veräußert.
12. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Quartalsende
Keine
Der Vorstand der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft im August 2005



KONZERNBILANZ (NACH IFRS) – AKTIVA
| Zahlenangaben in T€ | 6-Monatsbericht | Jahresabschluss | Figures in € '000 |
|---|---|---|---|
| Aktiva | 30.06.2005 (TEuro) | 31.12.2004 (TEuro) | Assets |
| Kurzfristige Vermögensgegenstände | Current assets | ||
| Liquide Mittel | 3.823 | 7.224 | Cash |
| Forderungen aus | Trade receiveable | ||
| Lieferungen und Leistungen | 17.865 | 15.791 | |
| Vorräte | 8.373 | 7.542 | Inventories |
| Rechnungsabgrenzungsposten und | Prepaid expenses and | ||
| sonstige kurzfristige Vermögensgegenstände | 2.039 | 1.509 | other current assets |
| Kurzfristige Vermögens | |||
| gegenstände, gesamt | 32.100 | 32.066 | Total current assets |
| Langfristige Vermögensgegenstände | Long-term assets | ||
| Sachanlagevermögen | 7.950 | 7.943 | Property, plant and equipment |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 1.002 | 1.265 | Intangible assets |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 16.182 | 13.348 | Goodwill |
| Finanzanlagen | 0 | 91 | Financial assets |
| Ausleihungen | 223 | 688 | Loans receivable |
| Latente Steuern | 1.828 | 2.016 | Deferred taxes |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 298 | 198 | Other assets |
| Langfristige Vermögens | |||
| gegenstände, gesamt | 27.483 | 25.549 | Total long-term assets |
| Aktiva, gesamt | 59.583 | 57.615 | Total assets |

KONZERNBILANZ (NACH IFRS) – PASSIVA
| Zahlenangaben in T€ | 6-Monatsbericht | Jahresabschluss | Figures in € '000 |
|---|---|---|---|
| Passiva | 30.06.2005 (TEuro) | 31.12.2004 (TEuro) | Equity and liabilities |
| Kurzfristige Verbindlicheiten | Current liabilities | ||
| Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an | Short term debt and | ||
| langfristigen Darlehen | 2.169 | 880 | current portion of long-term debt |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen | |||
| und Leistungen | 15.780 | 15.631 | Trade payables |
| Erhaltene Anzahlungen | 84 | 180 | Advanced payments redeived |
| Rückstellungen | 2.422 | 2.613 | Accrued liabilities |
| Umsatzabgrenzungsposten | 164 | 87 | Deferred revenues |
| Verbindlichkeiten aus Ertragssteuern | 291 | 315 | Income tax payable |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 5.592 | 5.065 | Other current liabilities |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten, gesamt | 26.502 | 24.771 | Total current liabilities |
| Langfristige Verbindlicheiten | Long-term liabilities | ||
| Langfristige Darlehen | 6.021 | 7.703 | Long-term debt |
| Umsatzabgrenzungsposten | 141 | 170 | Deferred revenues |
| Latente Steuern | 138 | 141 | Deferred taxes |
| Pensionsrückstellungen | 362 | 892 | Pension accrual |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 16 | 17 | Other long-term liabilities |
| Langfristige Verbindlichkeiten, gesamt | 6.678 | 8.923 | Total Long-term liabilities |
| Eigenkapital | Equity | ||
| Gezeichnetes Kapital | 9.591 | 8.827 | Issued capital |
| Kapitalrücklage | 13.616 | 12.448 | Capital reserves |
| Bilanzgewinn/Bilanzverlust (inklusive | Earned surplus | ||
| Gewinnrücklagen) | 3.315 | 2.818 | |
| Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung | -119 | -172 | Currency translation difference |
| Eigenkapital, gesamt | 26.403 | 23.921 | Total equity |
| Total equity and | |||
| Passiva, gesamt | 59.583 | 57.615 | liabilities |


KONZERN-GUV (NACH IFRS)
| Zahlenangaben in T€ | 01.04.05 | 01.04.04 | 01.01.05 | 01.01.04 | Figures in € '000 |
|---|---|---|---|---|---|
| Gewinn- und Verlustrechnung | -30.06.05 | -30.06.04 | -30.06.05 | -30.06.04 | Income Statement |
| Gewinn- u. Verlustrechnung | - 30.09.03 | - 30.09.02 | - 30.09.03 | - 30.09.02 | Income State |
| Umsatzerlöse | 54.208 | 48.294 | 107.821 | 100.004 | Revenues |
| Sonstige betriebliche Erträge | 209 | 53 | 325 | 191 | Other operating income |
| Bestandsveränderungen an fertigen | |||||
| und unfertigen Erzeugnissen | 45 | 0 | 45 | 0 | |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | Work performed by the | ||||
| 26 | 0 | 61 | 0 | enterprise and capitalised | |
| Gesamtleistungen | 54.488 | 48.347 | 108.252 | 100.195 | Total operating performance |
| Materialaufwand / | |||||
| Aufwand für bezogene Leistungen | -43.982 | -40.130 | -87.484 | -83-130 | Cost of purchased materials and services |
| Rohertrag | 10.506 | 8.217 | 20.768 | 17.065 | Gross profit |
| Personalaufwand | -6.149 | -4.465 | -11.893 | -8.892 | Staff costs |
| Abschreibungen auf Sachanlagen | Depreciation of property, plant and | ||||
| und immaterielle | equipment and amortisation of | ||||
| Vermögensgegenstände | -364 | -404 | -726 | -821 | intangible assets |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -3.639 | -3.192 | -7.143 | -6.840 | Other operating expenses |
| Betriebsergebnis | 354 | 156 | 1.006 | 512 | Profit from operations |
| Zinserträge/ -aufwendungen | -183 | -203 | -333 | -414 | Interest income / expense |
| Währungsgewinne /-verluste | -24 | -126 | -7 | -73 | Foreign currency exchange income / losses |
| Ergebnis vor Steuern | Profit before taxes | ||||
| (und Minderheitenanteile) | 147 | -173 | 666 | 25 | (and minority interests) |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -2 | 79 | -169 | -8 | Income tax |
| Ergebnis vor Minderheiteanteilen | 145 | -94 | 497 | 17 | Profit before minority interests |
| Minderheitenanteile | 0 | -8 | 0 | -16 | Minority interests |
| Periodenüberschuss / Periodenfehlbetrag | 145 | -102 | 497 | 1 | Net profit for the period |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche | Average number of | ||||
| Aktien (Stück) unverwässert | 9.558.920 | 8.466.010 | 9.333.313 | 8.241.010 | shares outstanding (basic) |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche | Average number of | ||||
| Aktien (Stück) verwässert | 9.558.920 | 8.466.010 | 9.333.313 | 8.241.010 | shares outstanding (diluted) |
| Ergebnis je Aktie (unverwässert) | 0,02 | -0,01 | 0,05 | 0,00 | Earnings per share (basic) |
| Ergebnis je Aktie (verwässert) | 0,02 | -0,01 | 0,05 | 0,00 | Earnings per share (diluted) |


KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG (NACH IFRS)
| Kapitalfluss 30.06.05 30.06.04 Cashflow Cashflow aus gewöhnlicher Tätigkeit: Cash flows from operating activities: +/- Periodengewinn vor Steuern- und Minderheitenanteilen 666 25 +/- Net profit for the period before taxes and minority interests +/- Berichtigungen +/- Adjustments +/- Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle +/- Depreciation of property, plant and Vermögensgegenstände 726 821 equipment, and amortisation of intangible assets +/- Veränderungen der langfristigen Rückstellungen -530 -7 +/- Change in long-term accruals +/- Veränderungen der kurzfristigen Rückstellungen -684 -842 +/- Change in current accruals +/- Ergebnis aus dem Abgang von Anlagevermögen -20 87 +/- Profit/ losses on the disposal of fixed assets +/- Zinsaufwand 333 414 +/- Interest expense +/- Veränderungen der Vorräte -831 -592 +/- Change in inventories +/- Veränderungen der Forderungen aus Lieferungen +/- Change in trade receivables and und Leistungen sowie anderer Forderungen -2.336 2.429 other receivables +/- Veränderungen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen +/- Change in trade payables and und Leistungen sowie anderer Schulden 210 -2.555 other liabilities +/- Gezahlte Zinsen -154 -212 +/- Interest paid +/- Gezahlte und erstattete Ertragsteuern 1 -342 +/- Income tax paid and refunded Nettozahlungsmittel aus betrieblicher Tätigkeit -2.619 -774 Netto cash from/ used in operating activities Cashflow aus Investitionstätigkeit Cash flows from investing activities +/- Erwerb von Tochterunternehmen +/- Acquisition of subsidiaries less net (abzgl. erworbene Nettozahlungsmittel) -1.493 -162 cash assets acquired +/- Zahlungen für Zugänge zu immateriellen +/- Payments for additions to intangible assets as Vermögenswerten sowie Sachanlagen -335 -324 well as property, plant and equipment +/- Zahlungen für Zugänge zu Finanzanlagen 465 -12 +/- Payments for additions to financial assets +/- Erlöse aus dem Abgang von und Sachanlagen +/- Proceeds from disposal of property, plant and und Finanzanlagen 35 24 equipment as well as financial assets +/- Erhaltene Zinsen 33 29 +/- Interest received Für Investitionstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel -1.295 - 445 Net cash from/ used in investing activities Cashflow aus Finanzierungstätigkeit Cash flows from financing activities +/- Erlöse aus der Ausgabe von gezeichnetem Kapital 1.200 1.344 +/- Proceeds from issuance of share capital +/- Kapitalerhöhungskosten -68 -219 +/- Dividends Paid +/- Ein/Auszahlungen für aufgenommene Kredite +/- Inflows/ outflows in connection with loans -460 -2.315 taken out by the enterprise +/- Gezahlte Zinsen -212 -231 +/- Interest paid Für Finanzierungstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel 460 -1.421 Net cash from/ used in financing activities -2.640 Nettozu-/abnahme von Zahlungsmitt. u. Zahlungmittelaqivalente -3.454 Net increase/ decrease in cash and cash equivalents +/- Wechelkursbedingte Wertänderungen 53 63 +/- Effects of currency exchange rate changes +/- Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 7.224 7.523 +/- Cash and cash equivalents at beginning of period Finanzmittelbestand am Ende der Periode 3.823 4.946 Cash and cash equivalent sat end of period Zusammensetzung: Composition Liquide Mittel 3.823 4.946 Cash Wertpapiere des Umlaufvermögens 0 0 Marketable securities held as current assets 3.823 4.946 |
Zahlenangaben in T€ | 01.01.05 - | 01.01.04 - | Figures in € '000 |
|---|---|---|---|---|

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG (NACH IFRS)
| Eigene | ||||
|---|---|---|---|---|
| Anteile/Treasury | ||||
| Shares | capital | Capital reserves | reserves | shares |
| TStück/Quantity '000 | T€ /'000 | T€ /'000 | T€ /'000 | T€ /'000 |
| 0 | ||||
| 811 | 811 | 1.544 | ||
| -24.559 | ||||
| 8.827 | 8.827 | 12.448 | 122 | 0 |
| 764 | 764 | 1.236 | ||
| -68 | ||||
| 9.591 | 9.591 | 13.616 | 122 | 0 |
| Aktien/ 8.016 |
Gezeichnetes Kapital/Issued 8.016 |
Kapitalrücklagen/ 35.463 |
Gewinnrück- lagen/Revenue 122 |



KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG (NACH IFRS)
| Eigenkapital | Minderheiten- | Eigenkapitaldiff. aus der | ||
|---|---|---|---|---|
| gesamt/Total | anteile/Minority | Billanzgewinn/ | Währungsumrechnung/ | |
| equlity | interests | Earned surplus | Translation reserve | |
| T€ /'000 | T€ /'000 | T€ /'000 | T€ /'000 | |
| 31 December 2003 | 22.172 | 632 | -21.894 | -167 |
| Capital increase | 2.355 | |||
| Change in accumulated foreign | ||||
| currency exchange difference | -5 | -5 | ||
| Change in reserves | -147 | 24.412 | ||
| Net profit for the period | 178 | 178 | ||
| Minority interests | -632 | -632 | ||
| 31 December 2004 | 23.921 | 0 | 2.696 | -172 |
| Capital increase | 2000 | |||
| Change in accumulated foreign | ||||
| currency exchange difference | 53 | 53 | ||
| Change in reserves | -68 | |||
| Net profit for the period | 497 | 497 | ||
| Minority interests | 0 | 0 | ||
| 31 June 2005 | 26.403 | 0 | 3.193 | -119 |



ANHANG für den Quartalsbericht zum 30.06.2005
A. Grundlagen des Konzernabschlusses
1. Allgemeine Angaben
Der Konzernabschluss der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft und ihrer Tochterunternehmen (im Folgenden: "CANCOM Konzern", "CANCOM Gruppe" oder "Konzern") wurde bis 31. Dezember 2004 nach den US-amerikanischen Generally Accepted Accounting Principles ("US-GAAP") aufgestellt; Zum 01. Januar 2005 werden auf die International Financial Reporting Standards bzw. die International Ac-counting Standards (IFRS/IAS) umgestellt. Alle für das Geschäftsjahr 2005 verpflichtend anzuwendenden IFRS und IAS werden uneingeschränkt berücksichtigt. Die Vorjahreszahlen wurden nach denselben Grundsätzen ermittelt. Die Konzern Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Tausend € ("T€") angegeben.
Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 01. Januar 2005 bis zum 31. Dezember 2005. Adresse des eingetragenen Sitzes ist: Messerschmittstraße 20, 89343 Jettingen-Scheppach.
Die Aktien werden im Geregelten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse unter I-SIN-Code DE0005419105 gehandelt und sind zum Prime Standard zugelassen.
Gegenstand der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft und ihrer einbezogenen Tochtergesellschaften ist im Wesentlichen der Vertrieb von kompletten IT-Systemlösungen (Hard-, Software- und Netzwerkprodukte) im PC und Apple-Umfeld zusammen mit einer breiten Palette an IT-Services (z.B. in den Bereichen Beratung, Systemintegration, Service&Support und Schulung).
2. Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss werden neben der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft alle Tochtergesellschaften einbezogen, bei denen die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft direkt oder indirekt mit Mehrheit beteiligt ist bzw. die Mehrheit der Stimmrechte besitzt. Diese Tochterunternehmen wurden vollkonsolidiert. Darüber hinaus liegen keine assoziierten Unternehmensbeteiligungen vor, die nach der Equity-Methode zu konsolidieren wären.
Mit Kauf- und Einbringungsvertrag vom 29/30.12.2004, URNr. B 1087/2004 haben die CP Vermögensverwaltungs GmbH und die ECS Enterprise Consulting Solutions München GmbH ihre Geschäftsanteile an der ECS ComputerPartner GmbH (jetzt: CANCOM Computer Partner GmbH) teilweise gegen Geldzahlung und teilweise gegen Gewährung von Anteilen an der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft in die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft eingebracht. Die Sachkapitalerhöhung wur-de am 11. April 2005 ins Handelsregister eingetragen.
In den Konzernabschluss zum 30. Juni 2005 der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft sind die in der folgenden Übersicht aufgeführten in- und ausländischen Tochterunternehmen nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen:
| Sitz der Gesellschaft |
Beteiligungs- quote in % |
|
|---|---|---|
| 1. CANCOM Deutschland GmbH sowie | Jettingen-Scheppach | 100,0 |
| deren Tochtergesellschaften | ||
| • CANCOM Computersysteme Ges.mbH Graz/Österreich | 100,0 | |
| • CANCOM (Switzerland) AG | Caslano/Schweiz | 100,0 |
| 2. CANCOM ComputerPartner GmbH | München | 100,0 |
| 3. Novodrom GmbH | Jettingen-Scheppach | 100,0 |
| 4. Maily Distribution GmbH | Sindelfingen | 100,0 |
| 5. CANCOM Ltd. | Guildford/Großbritannien | 100,0 |
| 6. SoftMail IT AG | Caslano/Schweiz | 100,0 |
3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse
Die in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Gesellschaften sind auf den Stichtag des Quartalsabschlusses der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft aufgestellt worden.
Konsolidierungsgrundsätze
Der Konzernabschluss basiert auf den Einzelabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft.
IFRS 3 wird ab dem 1. Januar 2005 angewendet, d.h. eine retrospektive Anwendung findet nicht statt. Gemäß IFRS 3.79 ist die Abschreibung von zuvor angesetzter Geschäftsoder Firmenwerte eingestellt worden. Der Buchwert der damit verbundenen kumulierten Abschreibungen ist mit einer entsprechenden Minderung des Geschäfts- oder Firmenwerts aufgerechnet worden. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird gemäß IAS 36 auf Wertminderung jährlich überprüft.
Die Einbeziehung der Abschlüsse der einzelnen Tochterunternehmen in den Konzernabschluss erfolgt nach der Erwerbsmethode. Danach werden die Anschaffungskosten einer Beteiligung mit dem auf diese entfallenden Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Erwerbszeitpunkt verrechnet. Differenzen werden den Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten der Tochterunternehmen zugerechnet, falls dort stille Reserven vorhanden sind. Ein verbleibender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert unter den immateriellen Vermögensgegenständen aktiviert. In Übereinstimmung mit den Standards IFRS 3 "Unternehmenszusammenschlüsse", IAS 36 "Wertminderung von Vermögenswerten" und IAS 38 "Immaterielle Vermögenswerte" ist der Geschäfts- oder Firmenwert nicht mehr planmäßig abzuschreiben, sondern stattdessen mindestens einmal jährlich auf eine außerordentliche Wertminderung zu überprüfen. Für den Geschäfts- oder Firmenwert ist die auf Marktwerten basierte Überprüfung auf der Ebene von Geschäftsbereichen (Zahlungsmittelgenerierende Einheiten) durchzuführen. Dabei ist ein Geschäftsbereich im Sinne dieser Vorschrift ein operatives Segment oder eine Ebene darunter.
Konzerninterne Gewinne, Verluste, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie die zwischen den Konzerngesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden eliminiert. Anteile anderer Gesellschafter werden in einem separaten Ausgleichsposten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen.
Schätzungen und Annahmen
Für die Erstellung des Konzernabschlusses müssen Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden. Diese haben Einfluss auf die angegebenen Beträge für


Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sowie den Ausweis für Aufwendungen und Erträge. Die tatsächlichen Beträge können von diesen Annahmen und Schätzungen abweichen.
Grundlagen der Währungsumrechnung
Die Umrechnung der Abschlüsse der ausländischen Tochtergesellschaften erfolgt nach dem Konzept der funktionalen Währung. Im CANCOM-Konzern sind sämtliche ausländische Tochtergesellschaften wirtschaftlich selbständig (sog. "foreign entities"). Entsprechend werden die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit dem Stichtagskurs, während Erträge und Aufwendungen mit dem unterjährigen Durchschnittskurs umgerechnet werden. Umrechnungsdifferenzen zu den Stichtagskursen des Vorjahres sowie zwischen dem Jahresergebnis in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden gemäß IAS 21.30 bei nicht monetären Posten erfolgsneutral mit dem Eigenkapital verrechnet und dort gesondert ausgewiesen. Umrechnungsdiffe-renzen bei monetären Posten werden gemäß IAS 21.28 ergebniswirksam erfasst.
Währung
| Q 2/2005 | Q2/2004 | Q2/2003 | |
|---|---|---|---|
| Schweizer Franken | |||
| • Stichtagskurs | 1€=1,549 SFR | 1€=1,525 SFR | 1€=1,559 SFR |
| • Durchschnittskurs | 1€=1,546 SFR | 1€=1,553 SFR | 1€=1,521 SFR |
| Britisches Pfund | |||
| • Stichtagskurs | 1€=0,672 GBP | 1€=0,671 GBP | 1€=0,706 GBP |
• Durchschnittskurs 1€=0,686 GBP 1€=0,674 GBP 1€=0,692 GBP
Derivative Finanzinstrumente
Der Konzern setzt derivative Zins-Swaps ein. Gemäß seinen Treasury-Grundsätzen hält der Konzern keine derivativen Finanzinstrumente zu Handelszwecken. Derivative Finanzinstrumente werden in der Bilanz anfangs zu Anschaffungskosten und in der Folge zu ihrem Marktwert erfasst. Die Erfassung von Gewinnen oder Verlusten hängt von der Art der zu sichernden Position ab. Die Klassifizierung der Derivate lässt sich einteilen in Sicherungen des beizulegenden Zeitwerts eines ausgewiesenen Vermögenswertes oder einer Verbindlichkeit (Fair-Value-Hedge) oder als Sicherung einer geplanten Transaktion (Cashflow-Hedge). Änderungen des Marktwerts von Derivaten, die zur Absicherung des Cashflows bestimmt und geeignet sind und die sich nach Maßgaben von IAS 39 als 100 % effektiv erweisen, werden im Eigenkapital ausgewiesen. Wenn keine 100%ige Effektivität gegeben ist, werden die Unterschiedsbeträge ergebniswirksam erfasst. Die im Eigenkapital abgegrenzten Beträge werden im gleichen Zeitraum ergebniswirksam ausgewiesen, in dem sich die abgesicherte geplante Transaktion auf die Gewinn und Verlustrechung auswirkt. Für derivate Instrumente, die zur Absicherung eines beizulegenden Zeitwerts eingesetzt werden, werden die Gewinne bzw. Verluste aus dem Derivat sowie der entsprechende Gewinn oder Verlust aus der abgesicherten Position sofort ergebniswirksam erfasst. Manche Sicherungsgeschäfte sind aus internen risikotechnischen Grundsätzen durchaus geeignete Absicherungen, erfüllen aber nicht die Voraussetzungen für eine Bilanzierung als Sicherungsgeschäft gemäß den Vorschriften des IAS 39 (Hedge-Accounting). Änderungen des Marktwerts von Derivaten, die nicht für die Hedge-Accounting Bilanzierung gemäß IAS 39 geeignet sind, werden sofort ergebniswirksam erfasst.
Die Marktwerte von Devisentermingeschäften und Fremdwährungsoptionen werden auf Basis der Marktbedingungen zum Bilanzstichtag ermittelt. Der Marktwert von Zinsoptionen zum Bilanzstichtag wird von dem Finanzinstitut ermittelt, bei denen diese abgeschlossen wurden.
Umsatzrealisation
Umsätze für Hard- und Softwareverkäufe werden mit dem Eigentums- und Gefahrenübergang an den Kunden realisiert, wenn das Entgelt vertraglich fixiert oder bestimmbar und die Erfüllung der damit verbundenen Forderungen wahrscheinlich ist. Umsätze im Bereich Systemintegration werden erst nach Abnahme durch den Kunden bzw. nach erfolgter Installation, falls diese eine wesentliche Voraussetzung für die Inbetriebnahme des Produktes ist, realisiert. Die Umsatzerlöse sind abzüglich Skonti, Preisnachlässe, Kundenboni und Rabatte ausgewiesen.
Forschung und Entwicklung
Abgesehen von Entwicklungskosten in Zusammenhang mit der Erstellung des integrierten EDV-Systems "ff-eCommerce" sind im Berichtsquartal keine weiteren Forschungs- und Entwicklungskosten angefallen (weitere Angaben vgl. immaterielle Vermögensgegenstände).
Ergebnis je Aktie
Das Ergebnis je Aktie wird gemäß IAS 33 "Earnings per Share" ermittelt. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie (Basic Earnings per Share) berechnet sich aus der Division des Konzernergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr im Umlauf befindlichen Stammaktien.
Beim verwässerten Ergebnis je Aktie (Diluted Earnings per Share) wird unterstellt, dass alle potenziell verwässernden Aktienoptionen ausgeübt werden. Wirtschaftlich ist davon auszugehen, dass die Optionen dann gezogen werden, wenn der Bezugspreis je Option in einem günstigen Verhältnis zum gehandelten Aktienkurs der Gesellschaft steht.
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und Marktwert gemäß IAS 2 angesetzt. Dabei kommt im Allgemeinen das Durchschnittswertverfahren zur Anwendung. Zur Ermittlung des Marktwerts wird grundsätzlich auf die Wiederbeschaffungskosten abgestellt. Begrenzt wird der Ansatz der Wiederbeschaffungskosten durch den Nettoveräußerungserlös als Wertobergrenze und den Nettoveräußerungserlös abzüglich der Gewinnmarge als Wertuntergrenze. Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden mit dem niedrigeren Nettoveräußerungs-wert bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen sind im Berichtsjahr nicht notwen-dig gewesen.
Forderungen werden mit dem Nettoverkaufserlös unter Berücksichtigung einer Wertberichtigung für zweifelhafte Forderungen ausgewiesen. Soweit bei langfristigen Forderungen der vereinbarte Zinssatz unter dem Marktwert liegt, wird der Nominalbetrag der Forderung diskontiert. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt keine Diskontierung. Ist die Einbringbarkeit der Forderungen unwahrscheinlich, erfolgt eine Wertberichtigung.
Sonstige Vermögenswerte werden mit dem Nominalwert ausgewiesen.
Die liquiden Mittel beinhalten Bankguthaben, Kassenbestände und innerhalb eines Zeitraums von maximal 3 Monaten liquidierbare Geldanlagen, die keinen wesentlichen Wertschwankungen unterliegen.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden zur periodengerechten Abgrenzung von Aufwendungen gebildet und zum Nominalwert bewertet.
Immaterielle Vermögensgegenstände
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden analog nach IAS 38 "Immaterielle Vermögenswerte" zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer auf den geschätzten Restbuchwert abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt konzerneinheitlich linear (in der Regel über 3-5 Jahre) über den Zeitraum, in dem der wirtschaftliche Nutzen des Vermögenswertes durch das Unternehmen verbraucht wird. Geschäfts- oder Firmenwerte aus Akquisitionen werden seit dem 01. Januar 2002 nicht mehr planmäßig abgeschrieben. Anstelle davon werden die


Geschäfts- und Firmenwerte mindestens einmal im Jahr einem sogenannter Werthaltigkeitstest (Impairment Test) unterzogen (IFRS 3 zusammen mit IAS 36). IAS 38 unterscheidet zwischen immateriellen Vermögenswerten mit begrenzter und unbestimmbarer Nutzungsdauer. Nur die immateriellen Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden planmäßig abgeschrieben, dagegen werden die immateriellen Wirtschaftsgüter mit unbestimmbarer Nutzungsdauer nicht planmäßig abgeschrieben, sondern mindestens einmal jährlich auf eine Wertminderung gemäß IAS 36 überprüft. Mit Ausnahme des Goodwills haben sämtliche immaterielle Vermögenswerte eine be-grenzte Nutzungsdauer.
Einmal jährlich werden die Geschäfts- und Firmenwerte auf Wertminderung – sowie zusätzlich bei Anzeichen einer möglichen Wertminderung – überprüft. Die Überprüfung der Werthaltigkeit des Goodwills erfolgt auf der Basis einer an der Segmentberichterstattung angelehnten Ebene der Berichtseinheit (Zahlungsmittelgenerierende Einheit) nach IAS 36. Bei diesem Prozess werden die Buchwerte der Berichtseinheit inklusive zugeordnetem Goodwill ihrem Marktwert gegenüber gestellt.
Der Marktwert der Berichtseinheit ist der Wert, zu dem sie am Bewertungsstichtag als Ganzes gekauft oder verkauft werden könnte. CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft ermittelt den Marktwert als Barwert der künftigen Cash Flows der Berichtseinheit über einen Zeitraum von fünf Jahren, diskontiert mit einem marktüblichen Zinssatz. Cash Flows über den Fünfjahreszeitraum hinaus werden mit einer stetigen Wachstumsrate hochgerechnet und diskontiert
So genannte selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte, d. h. durch eigene Aktivitäten verursachte Aufwendungen für die Entwicklung sowie für die Modifikation von Software, soweit die Modifikation mit großer Sicherheit zusätzliche Funktionalität liefert, werden aktiviert (IAS 38.21), soweit es sich um die Entwicklung von Software zur internen Nutzung oder um die Entwicklung von Software zum Verkauf oder Vermarktung handelt (IAS 38.68 a i.V.m. 18 ff). Entscheidend hierbei ist der Zeitpunkt der technischen Durchführbarkeit, wobei Kosten bis zum Feststehen der technischen Durchführbarkeit als Entwicklungskosten erfolgswirksam behandelt werden. Nach IAS 38.57 ist zur Aktivierung u. a. die technische Realisierbarkeit, die Absicht der Fertigstellung und die Fähigkeit zur Nutzbarkeit notwendig sowie die Verfügbarkeit adäquater technischer, finanzieller und sonstiger Ressourcen, um die Entwicklung abschließen zu können. Des Weiteren müssen die Kosten der Entwicklung verlässlich zu bewerten sein.
Die Aktivierung von selbsterstellten immateriellen Vermögenswerten erfolgt auf der Basis von Herstellungskosten, die im Wesentlichen die direkten Personalkosten der jeweils eingesetzten Mitarbeiter beinhalten. Gemeinkosten werden ebenfalls aktiviert. Die Abschreibung erfolgt linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer.
Sachanlagen
Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten gemäß IAS 16 bewertet. Die Abschreibung erfolgt planmäßig nach der linearen Methode über die wirtschaftliche Nutzungsdauer. Im Einzelnen liegen den Wertansätzen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
| Verwaltungs- und Lagergebäude | 33 1/3 Jahre |
|---|---|
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4-10 Jahre |
Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und in der Entwicklung des Anlagevermögens als Zu- und Abgang sowie als Abschreibung des laufenden Geschäftsjahres gezeigt.
Außerplanmäßige Abschreibungen auf langfristige Vermögenswerte
Das Erfordernis eines außerplanmäßigen Wertminderungsbedarfs ist auf Basis von IAS 36.9 "Wertminderung von Vermögenswerten" zu prüfen, sofern Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der Buchwert eines langfristigen Vermögenswertes nicht wiedererlangt werden kann. In einem solchen Fall würde CANCOM eine außerplanmäßige Abschreibung auf den Buchwert vornehmen. Der Wertminderungstest bezüglich langfristiger Vermögenswerte, die künftig weiterhin genutzt werden sollen, erfolgt durch Gegenüberstellung der fortgeführten Anschaffungskosten mit den undiskontierten künftigen Mittelzu- und -abflüssen. Sofern dieser Wert (Stichtagszeitwert) unterhalb der fortgeführten Anschaffungskosten liegt, erfolgt eine Wertminderung der Vermö-genswerte nach IAS 36 und IAS 38.108.
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen werden mit dem Barwert angesetzt. Innerhalb der Finanzanlagen bestehen keine an organisierten Märkten gehandelten Wertpapiere.
Latente Steuern
Latente Steuern werden nach der bilanzorientierten Verbindlichkeitenmethode gebildet. Demnach werden für zeitliche, sich in der Zukunft aller Voraussicht nach ausgleichende Differenzen zwischen steuerrechtlichen und handelsrechtlichen Bewertungsansätzen sowie für zeitliche Ergebnisdifferenzen aus erfolgswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen latente Steuern gebildet. Die latenten Steuern werden anhand der Steuersätze bemessen, die in den Jahren der Umkehrung der Differenzen gelten, soweit diese zum Bilanzstichtag bereits verabschiedet sind. Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß IAS 12 und SIC-21 unsaldiert im Konzern ausgewiesen. Für Verlustvorträge, die künftige Steuerbelastungen mindern, sind aktive latente Steuern gebildet worden, soweit deren Realisierung wahrscheinlich ist. Die latenten Steuern werden auf ihre Werthaltigkeit überprüft und – falls notwendig – wertberichtigt. Der Bilanzansatz der latenten Steuern erfolgt zum Nominalwert; eine Diskontierung erfolgt nicht.
Rückstellungen und Verbindlichkeiten
Unter Rückstellungen für Zuwendungen an Arbeitnehmer fallen im Wesentlichen leistungsorientierte Pensionsverpflichtungen, die auf Basis von versicherungsmathematischen Gutachten unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (sog. "projected unit credit method") ermittelt werden. Dabei werden zukünftige Gehaltssteigerungen und Rentensteigerungen betragserhöhend berücksichtigt. Beitragsorientierte Versorgungswerke führen lediglich in Höhe der zum Bilanzstichtag noch fälligen Beiträge zu einer Rückstellung. Durch unvorhergesehene Änderungen der Pensionsverpflichtung oder der Planvermögenswerte können versicherungsmathematische Gewinne und -Verluste entstehen, die nicht in der GuV berücksichtigt werden. Diese aufgelaufenen und noch nicht erfolgswirksam erfassten Gewinne und Verluste sind in dem Umfang zu realisieren, in dem sie am Anfang des Geschäftsjahres einen Korridor überschreiten, der durch 10% des höheren Werts von Pensionsverpflichtung und Planvermögen bestimmt ist.
Sonstige Rückstellungen werden gebildet, sobald eine ungewisse Außenverpflichtung vorliegt, die wirtschaftlich bzw. rechtlich verursacht ist, deren Inanspruchnahme wahrscheinlich ist sowie deren Höhe zuverlässig quantifiziert werden kann. Die Bewertung erfolgt zum Betrag gemäß der bestmöglichen Schätzung, wobei Einzel- und Gemeinkosten berücksichtigt werden. Allgemeine Verwaltungs- und Vertriebskosten werden ebenso wenig berücksichtigt wie Entwicklungskosten.
Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt, der dem Marktwert entspricht.
Aktienoptionen (Stock-Options)
IFRS 2 "Anteilsbasierte Vergütungen" enthält Vorschriften zur Bilanzierung und Erläuterung von aktienbasierten Vergütungstransaktionen. CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft hat ausschließlich Aktienoptionen vor dem 01. Oktober 2003 an Mitar-beiter gewährt. Für diese Aktienoptionen werden die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des IFRS 2 angesetzt. Hierbei erfolgt die Bewertung der auf Aktien ba-sierten Mitarbeitervergütungsvereinbarungen auf Basis des inneren Werts der Option. Entsprechend IFRS 2.7ff

werden die aktienorientierten Vergütungsprogramme bilanziert. Der innere Wert der Optionen betrug bis 30. Juni 2005 jeweils 0,00, so dass diese nicht bilanziert werden. Bei der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft ist der Kurswert der Aktie am Ausgabetag gleich dem Ausübungspreis, so dass hierfür keine Personalaufwendungen anfallen.
Gesamtergebnis (Comprehensive Income)
Gemäß IAS 1.96 b ist die Gesellschaft verpflichtet, das Gesamtergebnis (Comprehensive Income) und dessen Bestandteile "Konzernjahresergebnis" sowie "kumuliertes übriges Gesamtergebnis" (Other Comprehensive Income) im Jahresabschluss getrennt darzustellen. Das kumulierte übrige Gesamtergebnis setzt sich aus Unterschiedsbeträgen aus der Währungsumrechnung, die nicht im Konzernjahresüberschuss enthalten sind, zusammen. Hierzu sei auf die Eigenkapitalveränderungsrechnung verwiesen.
Konzernkapitalflussrechnung
Die Kapitalflussrechnung wird nach IAS 7 ermittelt und stellt den Zu- und Abfluss der Zahlungsmittel des Konzerns im Berichtsjahr dar. Es wird unterschieden zwischen Zahlungsströmen aus laufender Geschäftstätigkeit sowie aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit.
Leasing
Leasing-Zahlungen innerhalb eines Operate-Leasing Verhältnisses werden als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung linear über die Laufzeit des Leasingvertrages erfasst, es sei denn, eine andere systematische Grundlage entspricht dem zeitlichen Verlauf des Nutzens für die Gesellschaft. Operate-Leasing liegt vor, wenn durch den Leasingvertrag nicht alle wesentlichen Risiken und Chancen auf den Leasing-Nehmer übertragen werden. Die Gesellschaft überprüft regelmäßig alle Leasingverträge, ob Operate- oder Finance-Leasing vorliegt.
4. Akquisitionen und Veräußerungen im dritten Quartal 2004
Mit Kauf- und Einbringungsvertrag vom 29/30.12.2004, URNr. B 1087/2004 haben die CP Vermögensverwaltungs GmbH und die ECS Enterprise Consulting Solutions München GmbH ihre Geschäftsanteile an der ECS Computer Partner GmbH (jetzt: CANCOM Computer Partner GmbH) teilweise gegen Geldzahlung und teilweise gegen Gewährung von Anteilen an der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft in die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft eingebracht. Die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft bezieht diese Beteiligung ab 01.01.2005 nach der Vollkonsolidierungsmethode in den Konzernabschluss mit ein. Die Sachkapitalerhöhung wurde am 11. April 2005 ins Handelsregister eingetragen.
B. Erläuterungen zur Konzernbilanz
1. Liquide Mittel
Die liquiden Mittel enthalten ausschließlich jederzeit fällige Bankguthaben sowie Kassenbestände. Von den liquiden Mitteln ist ein Betrag in Höhe von T€ 847 (Vorjahresquartal T€ 838) an ein Kreditinstitut verpfändet.
2. Wertpapiere des Umlaufvermögens
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig.
3. Vorräte
Die Vorräte enthalten fast ausschließlich Waren, insbesondere Hardwarekomponenten und Software. Ein Großteil der Hardwarekomponenten lagert im Logistikzentrum in Jettingen-Scheppach.
4. Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige Vermögensgegenstände
Diese Position beinhaltet im Wesentlichen die kurzfristigen sonstigen Vermögensgegenstände. Im Einzelnen werden darunter u. a. Bonus- und Rabattforderungen gegen Lieferanten (T€ 995), sonstige kurzfristige Darlehensforderungen (T€ 144), debitorische Kreditoren (T€ 114), Mitarbeiterdarlehen (T€ 59) sowie Steuererstattungsbeträge (T€34) ausgewiesen. Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten abgegrenzte Versicherungsprämien sowie vorausbezahlte Kosten.
5. Anlagevermögen
5.1 Sachanlagevermögen
Das Sachanlagevermögen umfasst im Wesentlichen Grund und Boden und Gebäude des Verwaltungs- und Logistikzentrums in Jettingen-Scheppach mit € 5,8 Mio. sowie die dazu notwendige Betriebsausstattung für das automatische Kleinteilelager und das manuelle Palettenlager mit € 0,8 Mio. Darüber hinaus werden Computerequipment, Mietereinbauten und Büroausstattungen ausgewiesen.
5.2 Immaterielle Vermögensgegenstände
Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten überwiegend Software, die entweder entgeltlich erworben oder selbst geschaffen wurde. Der Buchwert des selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstandes enthält im Wesentlichen mit ca. T€ 675 Kosten für die Entwicklung (Customizing) des integrierten EDV-Systems "ff-eCommerce".
5.3 Geschäfts- oder Firmenwert
Die Geschäfts- oder Firmenwerte enthalten zum Bilanzstichtag im Wesentlichen die entsprechenden Werte aus der Konsolidierung der CANCOM Deutschland GmbH und der Cancom Ltd., Großbritannien.
5.4 Ausleihungen
Die Ausleihungen enthalten den Aktivwert aus Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 223.
6. Aktive latente Steuern
Die aktiven latenten Steuern wurden aufgrund der vorhandenen in- und ausländischen körperschaftsteuerlichen Verlustvorträge in Höhe von ca. € 10,9 Mio. und den inländischen gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen in Höhe von ca. € 8,8 Mio. aktiviert. Sofern die Verlustvorträge im Rahmen von Unternehmenskäufen übernommen wurden, erfolgte die Bildung der aktiven latenten Steuern erfolgsneutral durch Saldierung mit den entsprechenden Geschäfts- und Firmenwerten.
| T€ | |
|---|---|
| Stand 01.01.2005 | 2.016 |
| Zugang aus Aktivierung | 159 |
| Steueraufwand durch Gewinn- und Verlustrechnung | -347 |
| Stand 30.06.2005 | 1.828 |

7. Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen
Unter den kurzfristigen Darlehen und dem kurzfristigen Anteil an langfristigen Darlehen werden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen. Es handelt sich hierbei um die Inanspruchnahme der von Banken eingeräumten Kreditlinien sowie um den innerhalb eines Jahres fälligen Teil von langfristigen Darlehen.
8. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig.
9. Rückstellungen für Pensionen
Für die Vorstandsmitglieder existieren "leistungsorientierte" individuelle Einzelzusagen.
Die Höhe der Versorgungszusagen aus den Pensionsplänen im Inland bemisst sich im Wesentlichen nach der Beschäftigungsdauer und der Vergütung der einzelnen Mitarbeiter.
10. Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für noch ausstehende Eingangsrechnungen (T€ 837), Rückstellung für Urlaubsansprüche (T€ 477), Tantiemen und Provisionen (T€ 344), ungewisse Risiken (T€ 306), Abschlusskosten (T€ 87) und Prozesskosten (T€ 75).
Der Gesamtbetrag der Rückstellungen ist bis auf die unter den sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten ausgewiesene Rückstellung für Abfindungen in Höhe von T€ 13 innerhalb eines Jahres fällig.
11. Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern
Unter den Verbindlichkeiten aus Ertragssteuern werden im Wesentlichen Verpflichtungen für 2004 und 2005 ausgewiesen.
12. Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
Unter den sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten werden im Einzelnen Umsatzsteuerverbindlichkeiten (T€ 2.072), Lohn und Gehalt (T€ 994), kreditorische Debitoren (T€ 485), Sozialversicherung (T€ 511) und Lohn- und Kirchensteuer (T€ 487) ausgewiesen.
13. Langfristige Darlehen
Die langfristigen Darlehen umfassen ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die eine Restlaufzeit von mindestens einem Jahr haben. Der Anteil dieser Darlehen, die innerhalb der nächsten 12 Monate fällig sind, wird unter der Position "kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen" ausgewiesen.
14. Passive latente Steuern
Die passiven latenten Steuern sind als Abgrenzung für die aktivierten Eigenleistungen gebildet worden.
Die Bewertung erfolgt mit einem einheitlichen Steuersatz von 38,4 %.
15. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt zum 30. Juni 2005 € 9.590.751,00 und ist in 9.590.751 Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag) eingeteilt.
Das genehmigte Kapital der Gesellschaft beträgt zum 30. Juni 2005 insgesamt € 4.788.671.
Genehmigtes und bedingtes Kapital (Stand 30.06.2005)
Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Juni 2004 ermächtigt, das Grundkapital bis zum 15. Juni 2009 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe bis zu 838.671 neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu € 838.671,00 zu erhöhen. Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht eingeräumt, das bei einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage im Falle des Erwerbs einer Beteiligung ausgeschlossen werden kann. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen; über den Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats (Genehmigtes Kapital 2004/I).
Des Weiteren ist der Vorstand durch Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Juni 2005 ermächtigt, das Grundkapital bis zum 20. Juni 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe von bis zu 950.000 neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bareinlage einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu € 950.000,00 zu erhöhen. Der Vorstand kann mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre ausschließen, sofern die neuen Aktien zu einem Ausgabebetrag ausgegeben werden, der den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen; über den Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats (Genehmigtes Kapital (2005) II).
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Juli 2005 ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 20. Juli 2010 durch Ausgabe bis zu 3.000.000 neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlage einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu € 3.000.000,00 zu erhöhen. Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht eingeräumt, das bei einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage im Falle des Erwerbs einer Beteiligung oder von Unternehmensteilen ausgeschlossen werden kann. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen: über den Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtrates (Genehmigtes Kapital (2005) III).
Das bedingte Kapital beträgt zum 30. Juni 2005 € 3.740.866,00.
Die Erhöhung des Grundkapitals um bis zu € 3.560.866,00 durch Ausgabe von bis zu 3.560.866 neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Schuldverschreibungen, zu deren Ausgabe bis zum 25. Mai 2007 der Vorstand bzw. der Aufsichtsrat durch Beschluss der Hauptversammlung vom 27. Mai 2002 ermächtigt wurde, von Wandlungsrechten bzw. -pflichten oder Optionsrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien sind ab dem Beginn des Geschäftsjahres gewinnberechtigt, für das zum Zeitpunkt ihrer Ausgabe noch kein Beschluss der Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns gefasst worden ist.
Die Erhöhung des Grundkapitals um bis zu € 180.000,00 wird durch Ausgabe von bis zu 180.000 neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien nur insoweit durchgeführt, wie Berechtigte von Optionsscheinen, zu deren Ausgabe der Vorstand von der Hauptversammlung am 18. April 2000 durch Beschluss ermächtigt wurde, von ihrem Umtauschrecht Gebrauch machen. Die aus dem ausgeübten Optionsrecht hervorgehenden Aktien nehmen von Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung der Optionsrechte entstehen, am Gewinn teil.



C. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung
1. Segmentberichterstattung
Die CANCOM Gruppe vermittelt Segmentinformationen nach den Vorschriften des IAS 14.
IAS 14 enthält Regelungen zur Berichterstattung über die operativen Segmente (Geschäftsfelder) eines Unternehmens (primäres Berichtssegment). Außerdem werden nach geografischen Regionen gegliederte Angaben gefordert (sekundäres Berichtssegment).
Grundsätzlich sind nach IAS 14 als Segmentinformationen diejenigen Werte zu vermitteln, die unternehmensintern die Grundlage der Leistungsbeurteilungen und Ressourcenallokation bilden.
Die interne Struktur der CANCOM Gruppe ist durch eine Aufgliederung nach geografischen Regionen gekennzeichnet. Im Produktbereich ist die CANCOM Gruppe im An- und Verkauf von Hard- und Software, d. h. als Händler, tätig. Die Sparten Beratung und Systemintegration sind im 1. Halbjahr 2005 mit circa 10 % am Konzernumsatz beteiligt.
Die CANCOM Gruppe weist im Berichtsquartal nur ein Segment aus. In diesem Segment ist der Hardware- und Softwareverkauf, die IT Beratung sowie der tech-nische Telefon- und Vor-Ort-Service (Technical Support) enthalten.
Die in der internen Berichterstattung über das Segment zur Anwendung gelangenden Rechnungslegungsmethoden entsprechen den unter Punkt A. 3. beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Lediglich im Rahmen der Währungsumrechnung bestehen Unterschiede, die zu geringen Abweichungen zwischen den Daten des internen Berichtswesens und den entsprechenden Angaben der externen Rechnungslegung führen.
Interne Umsätze werden je nach Art der Leistung entweder auf Kostenbasis oder auf Basis aktueller Marktpreise erfasst.
Segmentvermögen
Da die CANCOM Gruppe im Berichtsquartal nur ein Segment ausweist, wird das Segmentvermögen nur auf die geografischen Regionen aufgeteilt.
In der Segmentberichterstattung für das 1. Halbjahr 2005 der CANCOM Gruppe befinden sich für Deutschland die Gesellschaften CANCOM Deutschland GmbH, CANCOM Computer Partner GmbH, Novodrom GmbH, Maily Distribu-tion GmbH, sowie die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft.
In Europa sind die Gesellschaften CANCOM Ltd., CANCOM (Switzerland) AG, CANCOM Computersysteme Ges.mbH sowie die Soft Mail IT AG enthalten.
Geografische Angaben (sekundäres Berichtssegment)
Die nachfolgend abgebildete Tabelle (S. 22) segmentiert verschiedene Angaben des Konzernabschlusses nach Regionen. Alle dargestellten Werte wurden in gleicher Weise wie die entsprechenden konsolidierten Daten ermittelt; daher entspre-chen die Summen der segmentierten Daten den konsolidierten Werten.
Informationen über dominante Kunden:
Es gibt keinen Kunden im CANCOM-Konzern, welcher allein mindestens 3% vom Gesamtumsatz ausmacht.
2. Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge setzten sich wie folgt zusammen:
| Summe | 325 | 191 |
|---|---|---|
| Sonstige betriebliche Erträge | 56 | 4 |
| Provisionserträge | 47 | 27 |
| Periodenfremde Erträge | 63 | 94 |
| Auflösung Pensionsrückstellung | 65 | 0 |
| Mieterträge | 94 | 66 |
| in T€ | 01.01. - 30.06.2005 | 01.01. - 30.06.2004 |
3. Andere aktivierte Eigenleistungen
Aktivierungsfähige Entwicklungskosten sind im 1. Halbjahr 2005 in Höhe von T� 61 im Sachanlagevermögen aktiviert worden und werden ab dem Zeitpunkt ihrer Nutzungsfähigkeit planmäßig linear abgeschrieben.
4. Personalaufwand
Die Personalaufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
| 8.892 | |
|---|---|
| 78 | 57 |
| 1.650 | 1.184 |
| 10.165 | 7.651 |
| 01.01. - 30.06.2005 | 01.01. - 30.06.2004 |
| 11.893 |
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzten sich wie folgt zusammen:
| in T€ | 01.01. - 30.06.2005 | 01.01. - 30.06.2004 |
|---|---|---|
| Raumkosten | 1.508 | 1.039 |
| Versicherungen und sonstige Abgaben | 283 | 294 |
| Kfz Kosten | 619 | 304 |
| Werbekosten | 1.279 | 1.926 |
| Börsen- und Repräsentationskosten | 202 | 178 |
| Bewirtungen und Reisekosten | 302 | 210 |
| Kosten der Warenabgabe | 970 | 1.098 |
| Fremdleistungen | 628 | 347 |
| Kommunikations- und Bürokosten | 427 | 420 |
| Rechts- und Beratungskosten | 246 | 322 |
| Gebühren, Kosten des Geldverkehrs | 201 | 154 |
| Wertberichtigungen auf Forderungen | 249 | 251 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 229 | 297 |
| Summe | 7.143 | 6.840 |
Die Zinserträge bestehen im Wesentlichen aus Zinserträgen Bankguthaben und Zinserträgen von Kunden.


6. Zinserträge / Zinsaufwendungen
| Zinserträge / Zinsaufwendungen | -333 | -414 |
|---|---|---|
| sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
33 -366 |
29 -443 |
| in T€ | 01.01. - 30.06.2005 | 01.01. - 30.06.2004 |
Die Zinserträge bestehen im Wesentlichen aus Zinserträgen Bankguthaben und Zinserträgen von Kunden.
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag
Die Ertragssteuerquote für inländische Gesellschaften beläuft sich auf 38,4 % (i.Vj. 38,4 %) und betrifft Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie Solidaritätszuschlag. Die Abweichungen der ausgewiesenen Steueraufwendungen zu denen des Steuersatzes der CANCOM IT Systeme Aktiengelesschaft ergeben sich wie folgt:
| in T€ | 01.01. - 30.06.2005 | 01.01. - 30.06.2004 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern | 666 | 9 |
| Steueraufwand zum Steuersatz | ||
| der Muttergesellschaft (38,4%) | 256 | 4 |
| Besteuerungsunterschied Ausland | -44 | -73 |
| Veränderung der Wertberichtigung | ||
| auf aktive latente Steuern | -12 | 128 |
| Steuerfreie Einnahmen | 10 | 30 |
| Steueraufwand Vorjahre | -60 | -18 |
| Nicht abzugsfähige Betriebsausgaben | ||
| sowie gewerbesteuerliche | ||
| Hinzurechnungen und Kürzungen | 20 | -65 |
| Sonstiges | -1 | 2 |
| Tatsächlicher Steueraufwand | 169 | 8 |
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag setzen sich wie folgt zusammen:
| T€ | |
|---|---|
| Aktivierung steuerlicher Verlustvorträge der CANCOM | |
| IT Systeme Aktiengesellschaft | -96 |
| Latente Steuern aus Abweichungen zu Steuerbilanz | |
| CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft | 44 |
| Aktivierung steuerlicher Verlustvorträge der | |
| CANCOM Deutschland GmbH | -9 |
| Latente Steuern aus Abweichungen zu Steuerbilanz | |
| CANCOM Deutschland GmbH | 17 |
| Steueraufwand CANCOM Deutschland GmbH Vorjahre | -21 |
| Nutzung steuerlicher Verlustvorträge der | |
| CANCOM ComputerPartner GmbH | 196 |
| Gewerbesteuer CANCOM ComputerPartner GmbH | 3 |
| Nutzung steuerlicher Verlustvorträge der Novodrom GmbH | 19 |
| Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag | |
| Maily Distribution GmbH | 17 |
| Gewerbesteuer Maily Distribution GmbH | 13 |
| Nutzung steuerlicher Verlustvorträge der | |
| CANCOM Computersysteme Ges.m.b.H., Österreich | 33 |
| 8 |
|---|
| -27 |
| -25 |
| -3 |
| 169 |
Die tatsächliche Steuerquote ergibt sich wie folgt:
| T€ | |
|---|---|
| Ergebnis vor Steuern | 666 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 169 |
| Tatsächliche Steueraufwandsquote | 25,4 % |
Als Ertragssteuern sind die in den einzelnen Ländern gezahlten oder geschuldeten Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie die latenten Steuerabgrenzungen ausgewiesen:
| -3 179 |
0 -124 |
|---|---|
| 182 | -124 |
| -10 | 132 |
| 01.01. - 30.06.2004 | |
| 01.01. - 30.06.2005 |
Die Ermittlung der Ertragsteuern nach IAS 12 berücksichtigt Steuerabgrenzungen aufgrund unterschiedlicher Wertansätze in Handels- und Steuerbilanz, aufgrund realisierbarer Verlustvorträge, aufgrund von Ergebnisunterschieden zwischen der steuerlichen Bewertung in den Einzelabschlüssen der einbezogenen Tochterunternehmen und der CANCOMeinheitlichen Bewertung sowie aufgrund von Konsolidierungsvorgängen, soweit sich diese im Zeitablauf ausgleichen. Latente Steueransprüche für den Vortrag noch nicht genutzter steuerlicher Verluste werden teilweise aktiviert da mit zukünftigen positiven Ergebnissen gerechnet wird. Die latenten Steuern werden anhand der Steuersätze bemessen, deren Gültigkeit für die Periode, in der ein Vermögenswert realisiert wird oder eine Schuld erfüllt wird, erwartet wird. Dabei werden die Steuersätze verwendet, die zum Bilanzstichtag gültig oder angekündigt sind.
- D. Sonstige Angaben
- 1. Stock-Options
- Angaben gemäß IFRS 2.44:
Long Term Incentive Plan
Am 18. April 2000 haben die Aktionäre der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft der Einführung eines "Long Term Incentive Plan der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft 2000" ("LTI-Plan 2000") zugestimmt. Hierbei handelt es sich um ein aktienbasiertes Vergütungsprogramm für die Mitglieder des Vorstands, der Geschäftsführungsmitglieder der Tochtergesellschaften sowie sonstiger ausgewählter Mitarbeiter. Den Berechtigten können Optionen auf Stammaktien zugeteilt werden.


Jede Aktienoption berechtigt zum Bezug einer CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft-Stammaktie. Sie kann innerhalb eines Zeitraums von maximal 5 Jahren ausgeübt werden, wobei bestimmte Sperrfristen zu beachten sind. Der Ausübungspreis ist in der individuellen Optionsvereinbarung festgelegt. Dieser entspricht dem durchschnittlichen Börsenkurs (Schlussnotierung Parketthandel) der Stammaktien der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft an den letzten 10 Börsentagen an der Wertpapierbörse Frankfurt/Main vor dem Tag der Einräumung der jeweiligen Optionsrechte. Die Optionsrechte können jedoch nur ausgeübt werden, wenn der Börsenkurs der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft zum Zeitpunkt der Ausübung seit der ordentlichen Hauptversammlung im Geschäftsjahr der Ausgabe der Optionsrechte mindestens die Wertentwicklung aufweist wie der Technology All Share im gleichen Zeitraum.
Die erworbenen Optionsrechte kann ein Berechtigter frühestens nach Ablauf von drei Jahren nach der Gewährung der Bezugsrechte umtauschen.
Im Berichtszeitraum sind an Mitarbeiter keine Optionsrechte für Aktien ausgegeben worden, da das angesprochene Stock-Options-Programm zwischenzeitlich ausgelaufen ist. Es ist derzeit nicht vorgesehen, ein neues Stock-Options-Programm aufzulegen.
Der unter dem LTI-Plan 2000 gewährten Optionen haben sich bis zum 30. Juni 2005 wie folgt entwickelt (IFRS 2.45):
| Anzahl der für das LTI-Programm noch nicht aus- gegebenen Aktien |
Anzahl der ausgegebenen Optionen |
durchschnittlicher Ausübung preis je Option |
|
|---|---|---|---|
| Bestand per 31.12.04 | 99.350 | 80.650 | 9,67 |
| Im 1. Halbjahr genehmigte Aktien Gewährt |
0 0 |
||
| Ausgeübt | 0 | ||
| Verfallen | 900 | 900 | 19,27 |
| Bestand per 30.06.05 | 100.250 | 79.750 | 9,56 |
Die folgende Aufstellung gewährt einen Überblick über die am 30. Juni 2005 ausstehenden Optionen:
| Jahre | Anzahl ausgebener Optionen |
Durchschnittlich verbleibende Laufzeit in Jahren |
Durchschnittlicher Ausübungspreis in € |
|---|---|---|---|
| 2000 | 26.550 | 0,50 | 19.27 |
| 2001 | 19.200 | 1,50 | 8.99 |
| 2002 | 34.000 | 2,50 | 2.30 |
| 2003 | 0 | - | - |
| 2004 | 0 | - | - |
| 1. HJ/2005 | 0 | - | - |
| 79.750 | 1.58 | 9,56 |
Den Vorständen sind keine Aktienoptionen gewährt worden. Die in 2000 und 2001 ausgegebenen Aktienoptionen können im Kalenderjahr 2005 ausschließlich während eines Zeitraums vom 04. bis zum 20. Börsenhandelstag nach der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft ausgeübt werden.
2. Finanzinstrumente
Zur Optimierung des Zinsergebnisses hat die Gesellschaft einen sog. "strukturierten Euro-Zinsswap mit CHF-Libor Kopplung" in Höhe von € 2 Mio. abgeschlossen. Die Laufzeit beträgt 2 Jahre und endet im April 2006. Solange sich der 6-M-Euribor und der 12- M-CHF-Libor in einem bestimmten Korridor entwickeln, führt dieses Geschäft zu einer Zinsvergünstigung für die Gesellschaft. Sollte der 12-M-CHF-Libor gegenüber dem 6-M-Euribor überproportional ansteigen, würde dieses Geschäft für die Gesellschaft zu einem Verlust führen.
3. Verbundene und nahe stehende Unternehmen bzw. Personen
Die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft erstellt diesen Konzernabschluss als Obergesellschaft. Dieser Konzernabschluss wird nicht in einen übergeordneten Konzernabschluss einbezogen.
Im Sinne von IAS 24 kommen die Herren Klaus Weinmann, Raymond Kober und Stefan Kober als nahe stehende Personen in Betracht, die sowohl in ihrer Funktion als Vorstand als auch als Aktionäre der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft einen maßgeblichen Einfluss auf die CANCOM-Gruppe ausüben können, außerdem zählt der Aufsichtsrat zu den nahe stehenden Personen.
Zum Bilanzstichtag bestanden keine Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorstand und den Unternehmen der CANCOM Gruppe.
Zwischen dem Aufsichtsvorsitzenden der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft und dieser besteht seit dem 01. November 2001 ein Beratervertrag, der gemäß § 114 AktG durch den Aufsichtsrat genehmigt wurde. Dieser Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und ist mit einer Frist von 12 Monaten kündbar. Die Vergütung pro Jahr beträgt T€ 120.
Die Transaktionen mit nahestehenden Personen wurden zu Marktpreisen abgerechnet.
4. Aktienbesitz der Organe (zum Bilanzstichtag)
Bezüglich der Aktionärsstruktur verweisen wir auf Seite 6 dieses Quartalsberichts.
5. Beteiligungen an der Gesellschaft im Sinne des § 20 IV AktG
Im ersten Halbjahr 2005 wurde der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft von keinem Gesellschafter eine Mehrheitsbeteiligung im Sinne von § 20 AktG schriftlich mitgeteilt.

KONZERN-SEGMENTBERICHTERSTATTUNG
| Geographische Segmente | Deutschland Europa |
Eliminierung | Konsolidiert | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 30.06.05 | 30.06.04 | 30.06.05 | 30.06.04 | 30.06.05 | 30.06.04 | 30.06.05 | 30.03.04 | |
| T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | |
| Umsatzerlöse | ||||||||
| - Externe Verkäufe | 90.926 | 79.668 | 16.895 | 20.336 | ||||
| - Verkäufe zwischen den Segmenten | 4.880 | 5.019 | 428 | 572 | -5.308 | -5.591 | ||
| - Gesamte Erträge | 95.806 | 84.687 | 17.323 | 20.908 | -5.308 | -5.591 | 107.821 | 100.004 |
| Ergebnis | ||||||||
| EBITDA | 1.419 | 580 | 313 | 753 | 1.732 | 1.333 | ||
| - Abschreibungen | 668 | 722 | 58 | 99 | 726 | 821 | ||
| Betriebsergebnis (EBIT) | 751 | -142 | 255 | 654 | 1.006 | 512 | ||
| - Zinserträge | 33 | 29 | ||||||
| - Zinsaufwendungen | -366 | -443 | ||||||
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 673 | 98 | ||||||
| - Außerordentliches Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||
| - Währungsdifferenzen | -7 | -73 | ||||||
| - Ertragsteuern | -169 | -8 | ||||||
| - Ergebnisanteil konzernfremder Gesellschaften | 0 | -16 | ||||||
| - Discontinuing operations | 0 | 0 | ||||||
| Konzernjahresergebnis | 497 | 1 | ||||||
| Andere Informationen | ||||||||
| - Segmentvermögen1 | 53.058 | 48.238 | 6.525 | 6.677 | 59.583 | 54.915 | ||
| - Kurzfristige Verbindlichkeiten | 23.439 | 19.025 | 3.063 | 2.694 | 26.502 | 21.719 | ||
| - Langfristige Verbindlichkeiten | 6.665 | 9.058 | 13 | 13 | 6.678 | 9.071 | ||
| - Investitionen1 | 3.219 | 1.226 | 93 | 9 | 3.312 | 1.235 |
1 Segmentvermögen und Investitionen inklusive Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung

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