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BRAIN Biotech AG Audit Report / Information 2011

Oct 5, 2012

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Audit Report / Information

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Publication

B.R.A.I.N. Biotechnology Research and Information Network AG

Zwingenberg

Jahresabschluss zum 30. September 2011

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010/11

der B·R·A·I·N Biotechnologie Research and Information Network Aktiengesellschaft, Zwingenberg

Entwicklung Gesamtwirtschaft und Branche

Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) haben die Unsicherheiten bezüglich der weiteren Entwicklung der Weltwirtschaft zum Herbst 2011 hin zugenommen. Bereits seit Jahresbeginn hat die Dynamik der wirtschaftlichen Erholung in den wichtigen Industrienationen nachgelassen. Im weiteren Verlauf des Jahres haben sich die Konjunkturrisiken aufgrund der Unruhen an den Finanzmärkten und der fiskalpolitischen Probleme deutlich erhöht.

Nach einem Anstieg des globalen Bruttoinlandproduktes um 5,1% in 2011 prognostiziert der IWF für die Jahre 2011 und 2012 ein Wachstum von jeweils 4%. Die höchsten Zuwächse werden wiederum für China und Indien erwartet. Für die Eurozone wird ein Wachstum von 1,6% in 2011 und von 1,1% in 2012 prognostiziert. Deutschland nimmt innerhalb dieser Gruppe mit 2,7% für 2011 und 1,3% in 2012 den Spitzenplatz ein.

Die industrielle (Weiße) Biotechnologie war in geringerem Umfang von der Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen. So hatte zum Beispiel der weltweite Enzymmarkt in 2009 keine Umsatzrückgänge zu verzeichnen und konnte in 2010 mit einem zweistelligen Wachstum wieder an die Wachstumsdynamik der Vorjahre anknüpfen. Langfristig wird für die Branche ein erhebliches Wachstumspotential prognostiziert.

Technologieunternehmen und industrielle Unternehmen der Weißen Biotechnologie haben auch in 2010 und 2011 wiederum erhebliche Investitionen in Forschung und Entwicklung und in biotechnologische Produktionskapazitäten getätigt.

Insbesondere in den USA wurde die Branche dabei durch umfangreiche Eigenkapitalmaßnahmen und staatliche Finanzierungshilfen in die Lage versetzt, auch große Investitionen in Forschung und Entwicklung und in industrielle Produktionsstrukturen tätigen zu können.

Geschäftsentwicklung

Auch im Geschäftsjahr 2010/11 der B·R·A·I·N AG konnten wiederum wichtige Entwicklungsziele im Rahmen der strategischen Industriekooperationen erreicht werden.

Während der Schwerpunkt der Umsatzerlöse im Inland erzielt wurde, konnte der Umsatz mit ausländischen Kooperationspartnern überproportional gesteigert werden.

Die Ausweitung der Forschungs- und Entwicklungskooperationen umfasste unterschiedliche Industrien und beinhaltete strategische Zielsetzungen in den Bereichen biobasierte Produkt- und Prozessinnovation sowie Nachhaltigkeit.

Die Geschäftsentwicklung der Tochterunternehmen im Geschäftsjahr 2010/11 war gekennzeichnet durch eine anhaltende Kaufzurückhaltung im unteren Preissegment. Die Neuausrichtung auf höherwertige Produkt- und Marktsegmente wurde konsequent weitergeführt.

Die Tochtergesellschaft Mekon Science Networks GmbH hat ihre verbliebenen Geschäftsaktivitäten zum Ende des Geschäftsjahres 20010/11 vollständig auf die L.A. Schmitt GmbH übertragen und wird zukünftig andere Aufgaben innerhalb des Konzerns übernehmen.

Ertragslage

Die Ertragslage der B·R·A·I·N AG im Geschäftsjahr 2010/11 ist geprägt von nochmals erhöhten Investitionen in eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und in die Vorbereitung der Markteinführung von neuen Produkten auf biotechnologischer Basis.

Die Erweiterung der eigenen Forschungs- und Entwicklungsressourcen spiegelt sich sowohl im erhöhten Personalaufwand als auch in höheren Abschreibungen und in den gestiegenen Sonstigen betrieblichen Aufwendungen wider.

Der kontinuierliche Ausbau der Forschungs- und Entwicklungskooperationen mit Universitäten, Hochschulen und anderen Technologieunternehmen erhöhte den Umfang der bezogenen Leistungen überproportional.

Insgesamt haben der Anstieg der bezogenen Forschungs- und Entwicklungsleistungen und des sonstigen Materialaufwandes um 71%, des Personalaufwandes um 14% und der sonstigen Aufwendungen um 39% maßgeblich zur Erhöhung des Jahresfehlbetrages beigetragen.

Im Rahmen des allgemeinen Rückganges des Marktzinsniveaus für kurzfristige Anlagen in Euro und aufgrund gegenüber dem Vorjahr niedrigerer durchschnittlicher Bestände an flüssigen Mitteln verringerten sich die Finanzerträge.

Die Finanzaufwendungen einschließlich der aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführten Gewinne sanken im Rahmen der planmäßigen Tilgung der Finanzverbindlichkeiten.

Unter Einbezug der aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführten Gewinne und der Abschreibungen auf Finanzanlagen verringerte sich insgesamt das Finanzergebnis.

Zusammenfassend führten die vorstehend erläuterten finanziellen Leistungsfaktoren des operativen Ergebnisses und des Finanzergebnisses zu einem Rückgang des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf -2.232.060 € (Vorjahr: -645.547 €).

Die aufgrund von Teilgewinnabführungsverträgen abgeführten Gewinne blieben mit 128.800 € konstant, da im Geschäftsjahr 2010/11 keine Tilgung erfolgte.

Nach Abzug der Gewinne aus Teilgewinnabführungsverträgen und nach Abzug der Steuern verbleibt ein Jahresfehlbetrag von

-2.368.310 € (Vorjahr: 700.124 €).

Vermögens- und Finanzlage

Der Anstieg im Sachanlagevermögen reflektiert im Wesentlichen die im Geschäftsjahr getätigten weiteren Investitionen in zusätzliche Laborkapazitäten am Standort der Gesellschaft in Zwingenberg.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken stichtagsbedingt von 636.442 € auf 562.259 €.

Das Gezeichnete Kapital beträgt zum Geschäftsjahresende unverändert 11.453.228 €. Die Eigenkapitalquote zum Ende des Geschäftsjahres verringerte sich auf 75 % (Vorjahr: 76%).

Die Bilanzsumme der Gesellschaft verringerte sich von 25.685.371 € per 30.09.2010 auf 22.991.361 € per 30.09.2011.

Den flüssigen Mitteln der B·R·A·I·N AG zum Bilanzstichtag 30.09.2011 in Höhe von 14.338.321 € standen Verbindlichkeiten gegenüber Stillen Gesellschaftern in Höhe von 1.400.000 € und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 2.814.641 € gegenüber.

Die flüssigen Mittel verringerten sich vorrangig aufgrund der erhöhten auszahlungswirksamen Aufwendungen und Investitionen für Forschung und Entwicklung sowie für die Vorbereitung der Markteinführung neuer Produkte.

Mitarbeiter

Als ein führendes Technologie-Unternehmen mit hoher Wachstumsorientierung misst die B·R·A·I·N AG der Gewinnung und Entwicklung hochqualifizierter Mitarbeiter eine besondere Bedeutung bei. Bereits frühzeitig unterstützt daher die B·R·A·I·N AG Studierende ausgewählter Hochschulen im Bereich Biotechnologie mit Stipendien und anderen Fördermaßnahmen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, vor Beginn eines Studiums oder einer betrieblichen Ausbildung ein freiwilliges Ökologisches Jahr im Unternehmen zu absolvieren.

Den Mitarbeitern werden – unter anderem auch in überbetrieblichen Kooperationen - umfangreiche Möglichkeiten zur betrieblichen und akademischen Ausbildung, zur nationalen und internationalen akademischen Weiterbildung und zur Teilnahme an sonstigen, fachspezifischen und fachübergreifenden Bildungsmaßnahmen geboten.

Der Schwerpunkt des personellen Ausbaus liegt in den Forschungs- und Entwicklungsfunktionen, wobei neben Naturwissenschaftlern insbesondere auch ein hoher Anteil an Mitarbeitern aus den Ingenieurwissenschaften und mit betrieblicher Laborausbildung angestrebt wird.

Die Anzahl der Mitarbeiter (ohne Vorstand) stieg im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2010/11 von 79 auf 90.

Forschung und Entwicklung

Die B·R·A·I·N AG hat auch im abgelaufenen Geschäftsjahr in den weiteren Ausbau ihrer Mikroorganismen-, Enzym- und Naturstoffbanken investiert. Mit diesem Bioarchiv aus Tausenden von Mikroorganismen und korrespondierenden Gen-Bibliotheken bedient die B·R·A·I·N AG eine Bandbreite an Industrien.

Die Aufwendungen für eigene Entwicklungen und Schutzrechte wurden wie auch in den Vorjahren aufgrund des Bilanzierungsverbotes des § 248 Abs. 2 HGB a.F. nicht aktiviert und haben damit die stillen Reserven der Gesellschaft weiter erhöht.

Investitionen

Die bilanzwirksamen Investitionen in Immaterielle Vermögensgegenstände im Geschäftsjahr 2010/11 betrugen 12.601 €.

Bei den bilanzwirksamen Investitionen in Sachanlagen lag der Schwerpunkt mit 588.377 € auf der Erweiterung der Labor- und Produktionsausstattung am Standort Zwingenberg.

Weitere 37.247 € wurden in den bereits im Vorjahr im Wesentlichen abgeschlossenen Ausbau der Gebäudeinfrastruktur investiert.

Vergütungssystem für den Vorstand und den Aufsichtsrat

Das Vergütungssystem für den Vorstand beinhaltet eine fixe Gehaltskomponente, eine variable Komponente in Form einer Prämie sowie Alters-, Hinterbliebenen- und Invaliditätsversorgung. Die Vergütung für den Aufsichtsrat setzt sich zusammen aus einer Grundvergütung und Sitzungsgeldern.

Risikobericht

Die Gesellschaft ist Markt- und Geschäftsrisiken ausgesetzt, die sich auf das Vermögen der Gesellschaft auswirken können.

So können Konjunkturzyklen die Investitionsbereitschaft in Technologien, Produkte und Prozesse beeinflussen. Andererseits können aus Marktentwicklungen, wie zum Beispiel aus dem Anstieg der Rohstoffpreise in den letzten Jahren, neue Geschäftspotentiale erwachsen.

Die Geschäftsrisiken umfassen unter anderem unternehmensstrategische Risiken, Technologierisiken, Personalrisiken sowie Finanzrisiken.

Die strategischen Risiken beinhalten Risiken, die aus der strategischen Ausrichtung der Gesellschaft resultieren können. Eine Ausweitung der Investitionen in Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sowie eine Erhöhung der Wertschöpfungstiefe ist zunächst mit finanziellen Vorleistungen verbunden, denen erwartete Erträge für spätere Perioden gegenüberstehen.

Der zukünftige wirtschaftliche Erfolg der Gesellschaft hängt in hohem Maße von ihrer technologischen Kompetenz und ihren technologischen Ressourcen ab. Mit dem bestehenden Bioarchiv und der technischen Infrastruktur hat die Gesellschaft hierfür wesentliche Voraussetzungen geschaffen.

Die Umsetzung dieser Ressourcen im Rahmen der strategischen Kooperationen, der eigenen Produktentwicklung und Erweiterung der Wertschöpfungskette setzt hoch qualifiziertes Management und Mitarbeiter voraus. Das Personalrisiko umfasst das Risiko, dass es nicht gelingt, entsprechend qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten.

Die Tochterunternehmen und die Unternehmensbeteiligung der B·R·A·I·N AG unterliegen anderen Markt- und Geschäftsrisiken als die B·R·A·I·N AG und erweitern damit das Chancen- und Risikoprofil der Gesellschaft.

Die Tochtergesellschaften unterliegen in größerem Umfang allgemeinen Konjunkturrisiken, welche sich in einer möglichen größeren Kaufzurückhaltung nach Kosmetikprodukten ausdrücken können.

Die Gesellschaft hat ein Risikomanagementsystem zur Risikoerkennung und Risikovermeidung implementiert. Dieses System basiert u. a. auf einer stringenten Kontrolle der Geschäftsvorgänge, einem intensiven Informationsaustausch mit den jeweils verantwortlichen Mitarbeitern über Risiken und Chancen der entsprechenden Geschäftsbereiche und auf regelmäßigen, überwiegend auf monatlicher Basis durchgeführten Analysen wesentlicher Geschäftskennzahlen.

Das Risikomanagementsystem wurde implementiert, um negative Entwicklungen frühzeitig erkennen und zeitnah Maßnahmen zur Gegensteuerung einleiten zu können.

Die Sicherstellung einer ausreichenden Liquidität zur Umsetzung der Unternehmensstrategie ist zentrales Element im Rahmen des Managements der Finanzrisiken der Gesellschaft. Darüber hinaus werden die Vermeidung größerer Zinsrisiken beim Fremdkapital und ein geringes Anlagerisiko im Rahmen der Anlage der liquiden Mittel angestrebt. Weitere Finanzrisiken aus Forderungsausfällen und aus Zahlungsströmen in Fremdwährung werden jeweils im Einzelfall unter Berücksichtigung der sonstigen wirtschaftlich relevanten Faktoren bewertet.

Die B·R·A·I·N AG verfolgt die Strategie, Finanzinstrumente grundsätzlich ausschließlich zur Finanzierung der Gesellschaft und zur Absicherung von Grundgeschäften einzusetzen. Im Geschäftsjahr 2010/11 und in den Vorjahren wurden keine Finanzinstrumente zur Absicherung von Grundgeschäften eingesetzt.

Die Finanzverbindlichkeiten sind im Wesentlichen mit Festzinsvereinbarung ausgestattet. Die Anlage der liquiden Mittel erfolgt in Tages- und Termingeldern in Euro mit einer Laufzeit von bis zu zwölf Monaten bei inländischen Kreditinstituten, die einem Einlagensicherungsfonds angeschlossen sind.

Die Gesellschaft betreibt Labor- und Technikumsinfrastruktur, die dem Gentechnikrecht unterliegt. Die Anlagen sind Gegenstand behördlicher Genehmigungen und behördlicher Aufsicht. Durch umfangreiche betriebliche Maßnahmen wird ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet.

Die Gesellschaft hat durch Abschluss entsprechender Versicherungen, etwa Betriebshaftpflicht-, Gebäude-, Sach- und Betriebsunterbrechungsversicherungen für eine Absicherung fundamentaler Risiken Sorge getragen.

Entwicklungen, die für die Gesellschaft bestandsgefährdend sein können oder geeignet sind, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestandsgefährdend zu beeinträchtigen, sind gegenwärtig nicht zu erkennen. Risiken lassen sich jedoch niemals vollständig ausschließen.

Mit einer soliden Eigenkapitalquote und einem hohen Bestand an liquiden Mitteln hat die B·R·A·I·N AG wichtige Voraussetzungen geschaffen, um die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens umsetzen zu können.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen eines möglicherweise nochmaligen Konjunktureinbruchs auf die Geschäftslage der Gesellschaft lassen sich jedoch nur schwer abschätzen.

Kreditrisiko

Das Kreditrisiko beschreibt das Risiko, dass eine Partei eines Finanzinstruments der anderen Partei einen finanziellen Verlust verursacht, indem sie einer Verpflichtung nicht nachkommt. Das Kreditrisiko umfasst dabei sowohl das Ausfallrisiko als auch das Risiko einer Bonitätsverschlechterung, verbunden mit der Gefahr der Konzentration einzelner Risiken. Das maximale Ausfallrisiko entspricht den Buchwerten der Finanzinstrumente am Bilanzstichtag. Das für die Gesellschaft maßgebliche Ausfallrisiko besteht im operativen Bereich darin, dass Kunden ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Zur Reduzierung des Ausfallrisikos bei Kundenforderungen werden die Vertragspartner einer Bonitätsprüfung unterzogen. Dabei werden die finanzielle Situation, Erfahrungen der Vergangenheit sowie weitere Faktoren berücksichtigt. Die entsprechenden Finanztransaktionen werden überwiegend nur mit bonitätsmäßig erstklassigen Kontrahenten abgeschlossen. Die Anlage liquider Mittel erfolgt ausschließlich in Termingeldern in Euro bis zu zwölf Monaten bei inländischen Finanzinstituten, die einem deutschen Einlagensicherungsfonds angeschlossen sind.

Angaben zu Vorgängen von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Wesentliche Ereignisse und Entwicklungen von besonderer Bedeutung für die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft sind seit dem Bilanzstichtag, dem 30.09.2011, nicht eingetreten.

Prognose und Chancen

Die B·R·A·I·N AG geht davon aus, dass der Markt für biotechnologisch hergestellte Produkte und Prozesse weiter überproportional wachsen wird und dass sich hieraus große wirtschaftliche Potentiale für die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften ergeben.

Die B·R·A·I·N AG sieht sich dabei gut positioniert, ihre Stellung als ein führendes Technologieunternehmen der Branche ausbauen zu können.

Mit den in vorangegangenen Jahren durchgeführten Eigenkapitalmaßnahmen sind wichtige Voraussetzungen für eine zukünftige Erhöhung der Wertschöpfungstiefe über eigene Produkte und Joint Venture geschaffen worden.

Die Tochterunternehmen und die Unternehmensbeteiligung stellen mit ihrer Entwicklungs-, Produktions- und Vertriebsinfrastruktur ein eigenständiges Geschäftspotential dar.

Die B·R·A·I·N AG erwartet für die Geschäftsjahre 2011/12 und 2012/13 Umsatzerlöse in einer ähnlichen Größenordnung wie im Geschäftsjahr 2010/11. Aufgrund der geplanten, nochmals erhöhten aufwandswirksamen Vorleistungen der Gesellschaft in Forschung und Entwicklung sowie für die Markteinführung neuer Produkte wird für die Geschäftsjahre 2011/12 und 2012/13 davon ausgegangen, dass erst in den Folgejahren wieder positive Geschäftsergebnisse erzielt werden können.

Die Gesellschaft geht davon aus, dass sich aufgrund ihrer technologischen Kompetenz und der getätigten und in Zukunft geplanten Investitionen und Aufwendungen erhebliche Potentiale in attraktiven Märkten mit hohem langfristigen Ertrags- und Wachstumsperspektiven ergeben können.

Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Da im Geschäftsjahr 2010/11 kein Abhängigkeitsverhältnis im Sinne des § 17 AktG vorliegt, wurde kein Abhängigkeitsbericht erstellt.

Zwingenberg, den 18. November 2011

Dr. Holger Zinke, Vorsitzender des Vorstands

Dr. Jürgen Eck, Mitglied des Vorstands

Bilanz zum 30. September 2011

B·R·A·I·N Biotechnology Research And Information Network Aktiengesellschaft, Zwingenberg

AKTIVA

30.09.2011 30.09.2010
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A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 54.699,00 59.947,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.615.484,61 4.720.702,61
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.438.948,55 1.211.338,07
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 292.613,06
6.054.433,16 6.224.653,74
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 972.324,06 1.038.225,30
2. Beteiligungen 251.837,50 251.837,50
1.224.161,56 1.290.062,80
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 271.287,09 282.241,61
2. Geleistete Anzahlungen 59.051,52 0,00
330.338,61 282.241,61
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 562.258,93 636.441,69
2. Forderungen gegen verbundende Unternehmen 151.125,00 50.625,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 183.742,86 452.370,15
897.126,79 1.139.436,84
III. Flüssige Mittel 14.338.321,23 16.627.151,25
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 92.280,43 61.877,62
22.991.360,78 25.685.371,37
Passiva
30.09.2011 30.09.2010
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 11.453.228,00 11.453.228,00
II. Kapitalrücklage 8.552.154,51 8.552.154,51
III. Bilanzverlust -2.736.897,98 -368.588,20
17.268.484,53 19.636.794,31
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Sonstige Rückstellungen 817.810,05 753.586,95
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten Stille Gesellschafter 1.400.000,00 1.400.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.814.641,25 3.219.567,39
3. Erhaltene Anzahlungen 335.802,55 117.841,63
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 288.406,39 471.514,65
5. Sonstige Verbindlichkeiten
(davon aus Steuern 62.344,04 €, Vorjahr 84T€) 62.344,04 86.066,44
4.901.194,23 5.294.990,11
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 3.871,97 0,00
22.991.360,78 25.685.371,37

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2010 bis 30. September 2011

B·R·A·I·N Biotechnology Research and Information Network Aktiengesellschaft, Zwingenberg

2010 / 11 2009 / 10
--- --- --- ---
1. Rohergebnis 3.800.087,93 4.434.149,04
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.556.516,87 -3.120.925,66
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -858.352,65 -755.197,84
(davon für Altersversorgung 157.597,03 €; Vorjahr 144 T€) -4.414.869,52 -3.876.123,50
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -513.287,08 -462.792,12
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.105.982,75 -796.073,72
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 216.334,47 240.060,51
(davon aus verbundenen Unternehmen 3.733,34 €; Vorjahr 1 T€)
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen -65.901,24 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -148.441,65 -184.767,26
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -2.232.059,84 -645.547,05
9. Außerordentliche Aufwendungen -2.022,00 0,00
10. Außerordentliches Ergebnis -2.022,00 0,00
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2,87 79.339,84
12. Sonstige Steuern -5.430,81 -5.117,22
13. Aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne -128.800,00 -128.800,00
14. Jahresfehlbetrag -2.368.309,78 -700.124,43
15. Verlustvortrag (im Vorjahr Gewinnvortrag) aus dem Vorjahr -368.588,20 331.536,23
16. Bilanzverlust -2.736.897,98 -368.588,20

Anhang für das Geschäftsjahr 2010/11

der B·R·A·I·N Biotechnology Research and Information Network Aktiengesellschaft, Zwingenberg

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der B·R·A·I·N AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs sowie des Aktiengesetzes aufgestellt. Das am 29. Mai 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts (Im Folgenden “BilMoG“) wurde in Bezug auf Ansatz- und Bewertungsvorschriften erstmalig auf den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010/11 angewandt (Art. 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB). Von der Möglichkeit einer vorzeitigen Anwendung (Art. 66 Abs. 3 Satz 6 EGHGB) wurde kein Gebrauch gemacht.

Die Einführung des BilMoG hat in der BilMoG Eröffnungsbilanz zum 01. Oktober 2010 zu Bewertungsänderungen der sonstigen Rückstellungen geführt. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen im Rahmen der erstmaligen Anwendung ist nach Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB unterblieben.

Für die vor dem 1. Januar 2008 zugegangenen unbeweglichen Gegenstände des Sachanlagevermögens (Grundstücke und Gebäude) wurde die den Regelungen des § 7i EStG entsprechende steuerliche Abschreibungsmethode (§§ 254, 279 Abs. 2 HGB a.F.) angewandt. Mit Inkrafttreten des BilMoG ist die umgekehrte Maßgeblichkeit der Steuerbilanz für die Handelsbilanz zwar entfallen, die Gesellschaft hat sich jedoch entschieden, von dem in der Übergangsregelung nach Art. 67 Abs. 4 EGHGB vorgesehenen Wahlrecht zur Fortführung der bisherigen Wertansätze unter Anwendung der für sie bis zum Inkrafttreten des BilMoG geltenden Vorschriften Gebrauch zu machen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Von der Möglichkeit, Angaben statt in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang zu zeigen, wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen qualifiziert die B·R·A·I·N AG als mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Die B·R·A·I·N AG hat zum 30. September 2011 einen Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, auf freiwilliger Basis aufgestellt.

B. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten für selbsterstellte Anlagen enthalten neben den Material-, Fertigungs- und Sonderkosten der Fertigung auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebes, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung sowie Fremdkapitalzinsen werden grundsätzlich nicht aktiviert. Anschaffungskosten erfassen auch direkt zuordenbare Anschaffungsnebenkosten.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2008 handelsrechtlich entsprechend der steuerrechtlichen Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG verfahren. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 150 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als € 150 und bis zu € 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen im Wesentlichen die folgenden Abschreibungsmethoden und Nutzungsdauern zugrunde:

Abschreibungsmethode Nutzungsdauer in Jahren
Software und Schutzrechte linear 3 - 5
Gebäude und Außenanlagen linear 10 - 50
Fuhrpark linear 3 - 10
Laboreinrichtung, Betriebs- und Geschäftsausstattung linear 3 - 5
Werkzeuge linear 3 - 14

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten sowie Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert werden bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Bedingte Kaufpreiszahlungen, die an die Erreichung vertraglicher Zielvereinbarungen geknüpft sind, werden bei Eintritt als nachträgliche Anschaffungskosten aktiviert.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung erfolgt zu den nach der FiFo-Methode ermittelten Anschaffungskosten. Sofern die Werte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt.

Unfertige Leistungen werden nur in dem Umfang bilanziert, in dem sie nicht durch Vergütungen aus Kooperationsvereinbarungen gedeckt sind. Der nicht gedeckte Anteil wird in Höhe der Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten werden dabei retrograd auf Basis der Verkaufspreise abzüglich Gewinnmarge und nicht aktivierungsfähiger Kostenbestandteile ermittelt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihren Nennwerten, die den Anschaffungskosten entsprechen, unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die Wertansätze der Eventualverbindlichkeiten entsprechen dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang.

Erhaltene und geleistete Anzahlungen des Anlage- und Umlaufvermögens werden zum Nennwert bilanziert.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die hieraus resultierenden Kursgewinne und -verluste werden erfolgswirksam erfasst. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die hieraus resultierenden Kursgewinne und – verluste werden erfolgswirksam erfasst.

C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang „Entwicklung des Anlagevermögens“ dargestellt.

Die kumulierten Abschreibungen auf Sachanlagen enthalten den Regelungen des § 7 i EStG entsprechende Abschreibungen in Höhe von 673.170 € aus den Geschäftsjahren 1995/96 bis einschließlich 2004/05.

Die Finanzanlagen setzen sich wie folgt zusammen:

Unternehmen Sitz Anteil am Kapital Eigenkapital 30.09.11 Ergebnis des letzten Geschäftsjahres 2010/11
L. A. Schmitt GmbH D-Ludwigsstadt 100,0% 121 T€ -212 T€
Mekon Science Networks GmbH (vormals MEKON Pharma GmbH) D-Eschborn (vormals D-Ludwigsstadt) 100,0% 0 T€ -47 T€
Enzymicals AG* D-Greifswald 24,9% 205 T€ -110 T€

* Geschäftsjahr vom 1.1. bis 31.12.2010

2. Flüssige Mittel

Hierbei handelt es sich um laufende Bankguthaben, Tages- und Festgelder in Euro mit einer Anfangslaufzeit von bis zu 12 Monaten sowie den Kassenbestand.

3. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die Sonstigen Vermögensgegenstände umfassen u. a. Forderungen aus Steuern in Höhe von 77.715 €. Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

4. Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden die im Geschäftsjahr 2010/11 oder Vorjahren geleisteten Zahlungen, im Wesentlichen für Versicherungen, Beiträge und Mitgliedschaften, abgegrenzt, soweit sie auf das Folgejahr / die Folgejahre entfallen.

5. Latente Steuern

Da zum 1. Oktober 2011 sowie zum Bilanzstichtag ausschließlich aktive latente Steuern vorliegen und von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht wird, erfolgt kein Ansatz latenter Steuern.

6. Eigenkapital

Das Grundkapital der B·R·A·I·N AG beträgt zum Bilanzstichtag unverändert 11.453.228 €. Das Grundkapital ist eingeteilt in 11.453.228 Stückaktien, auf die jeweils ein anteiliger Betrag des Grundkapitals von 1,00 € entfällt. Die Anteile sind voll einbezahlt und lauten auf den Namen.

Das genehmigte Kapital zum Bilanzstichtag 30.09.2011 beträgt 0 €.

7. Bilanzgewinn

Zum 30. September 2011 wird ein Bilanzverlust in Höhe von 2.736.898 € ausgewiesen. In den Bilanzverlust wurde ein Verlustvortrag in Höhe von 368.588 € einbezogen. In Fortführung des Jahresergebnisses erfolgt die nachfolgende Darstellung:

Posten der Ergebnisverwendung Betrag

Jahresfehlbetrag Geschäftsjahr 2010/11 -2.368.310
- Verlustvortrag aus dem Vorjahr -368.588
\= Bilanzverlust per 30.09.2011 -2.736.898

8. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen unter anderem Rückstellungen für ausstehenden Urlaub in Höhe von 287.669 € (Vorjahr 217 T€), für Mitarbeitervergütungen in Höhe von 197.051 € (Vorjahr 162 T€) und für Labor-Fremdarbeiten in Höhe von 110.075 € (Vorjahr 182 T€) sowie für Abschluss- und Prüfungskosten, für ausstehende Rechnungen, für Aufsichtsratsvergütung, für die Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungsvorschriften und in Folgejahren erhobene Beiträge und Abgaben wie z. B. für die Berufsgenossenschaft.

9. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben die folgenden Restlaufzeiten:

< 1 Jahr

1 – 5 Jahre

> 5 Jahre

30.09.2011 1.001.194 2.566.667 1.333.333
30.09.2010 1.080.349 1.541.308 2.673.333

Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer.

Es bestehen Grundschulden auf Grundstücke der Gesellschaft in Höhe von nominal 3.500.000 €. Alle Grundschulden dienen der Sicherung von Bankverbindlichkeiten, die zum Bilanzstichtag in Höhe von 2.500.000 € valutieren.

Die übrigen Verbindlichkeiten sind, bis auf übliche Eigentumsvorbehalte, nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

10. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen periodenfremde Erträge in Höhe von 125.486 € (Vorjahr 90 T€), davon aus der Auflösung von Rückstellungen 122.940 € (Vorjahr 87 T€).

11. Personalaufwand

Im Personalaufwand sind in Höhe von 157.597 € Aufwendungen für Altersversorgung, Hinterbliebenen- und Invaliditätsvorsorge enthalten.

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die übrigen betrieblichen Aufwendungen umfassen u. a. periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 2.896 € sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechung in Höhe von 302 € (Vorjahr 111 €).

13. Außerordentliche Erträge und Aufwendungen

Die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von 2.022 € resultieren aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG.

D. Sonstige Angaben

1. Angaben zum Vorstand und Aufsichtsrat

Vorstand und Aufsichtsrat

Im Geschäftsjahr und bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Abschlusses gab es keine Änderung im Vorstand. Dem Vorstand der Gesellschaft gehören folgende Mitglieder an:

Dr. Holger Zinke, Heppenheim (Vorsitzender) Diplom-Biologe

Dr. Jürgen Eck, Bensheim (stellvertretender Vorsitzender) Diplom-Biologe

Der Vorstand ist gemeinschaftlich zur Vertretung der Gesellschaft berechtigt.

Nach § 286 Abs. 4 HGB unterbleiben die Angaben gemäß § 285 Nr. 9 HGB.

Der Aufsichtsratsetzt sich zum Bilanzstichtag aus folgenden Personen zusammen:

Ulrich Putsch, Rockenhausen (Vorsitzender) Ehemaliger geschäftsführender Gesellschafter der Keiper Recaro Gruppe

Michael Motschmann, München (stellvertretender Vorsitzender) Vorstand MIG Verwaltungs AG

Prof. Dr. Klaus-Peter Koller, Bad Soden am Taunus Director Prospective and Strategic Initiatives Sanofi-Aventis Pharma Deutschland GmbH

Dr. Matthias Kromayer, München Vorstand MIG Verwaltungs AG seit 17.03.2011

Dr. Ludger Müller, Kaiserslautern Geschäftsführer MP Beteiligungs-GmbH seit 17.03.2011

Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats betrug im Berichtszeitraum 33.000 €. Die Bezüge setzen sich wie folgt zusammen:

2010/11

2009/10

Fixum 17.000 13.500
Sitzungsentgelt 16.000 9.000
33.000 22.500

2. Angaben von Beteiligungen, die der Gesellschaft nach § 20 AktG mitgeteilt worden sind

Die MP Beteiligungs GmbH, Kaiserslautern, hält zum 30.09.2011 mehr als 25%, aber weniger als 50% der Anteile.

3. Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2010/11 waren durchschnittlich 90 Angestellte beschäftigt (Vorjahr: 79), davon 9 Aushilfskräfte (Vorjahr:4) und 4 Stipendiaten (Vorjahr: 5).

4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse gegenüber Dritten. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverhältnissen (Telefonanlage) setzen sich wie folgt zusammen:

Mindestmietzahlungen 30.09.2011

30.09.2010

Restlaufzeit bis 1 Jahr 6.192 5.748
Restlaufzeit 1 – 5 Jahre 10.320 15.328
Restlaufzeit über 5 Jahre 0 0
16.512 21.076

Der Gesamtbetrag der im Geschäftsjahr als Aufwand erfassten Mietzahlungen beträgt 6.467 €.

Zum 30.09.2011 bestehen finanzielle Verpflichtungen aus begonnenen Investitionsvorhaben in Höhe von 16.005 €.

Im Rahmen eines Unternehmenserwerbes wurde eine bedingte Kaufpreiszahlung vereinbart, die bei Erreichung bestimmter Unternehmensziele bis zu 500.000 € betragen kann. Die Gesellschaft geht davon aus, dass die Bedingungen voraussichtlich nicht eintreten werden.

Im Geschäftsjahr 2009/10 aufgenommene Finanzverbindlichkeiten einer Tochtergesellschaft in Höhe von 438.872 € (Nominalwert zum 30.09.2011) unterliegen einer vertraglichen Klausel mit einer Mindesteigenkapitalquote von 30% der Bilanzsumme der Tochtergesellschaft. Vor dem Hintergrund der nominellen Unterschreitung dieser EK Quote per 30.09.2011 wurde die Finanzierung durch Nachrangerklärung auf Gesellschafterdarlehen sichergestellt.

5. Aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne

Der Posten beinhaltet das Entgelt für die stille Beteiligung von € 128.800 und setzt sich aus einem festen Zins (107.800 €) und einer Garantieprovision (21.000 €) zusammen.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstandes

Der Vorstand schlägt vor, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2010/11 auf neue Rechnung vorzutragen.

Zwingenberg, 18. November 2011

Dr. Holger Zinke, Vorsitzender des Vorstands

Dr. Jürgen Eck, Mitglied des Vorstands

Der Jahresabschluss wurde am 31.01.2012 durch den Aufsichtsrat gebilligt.

Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Oktober 2010 bis zum 30. September 2011

B·R·A·I·N Biotechnology Research And Information Network Aktiengesellschaft, Zwingenberg

Anschaffungskosten
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01.10.2010 Zugänge Abgänge 30.09.2011
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 111.330,74 12.600,67 2.008,26 121.923,15
111.330,74 12.600,67 2.008,26 121.923,15
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.789.251,84 37.247,39 0,00 5.826.499,23
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.771.064,50 588.372,02 40.210,89 3.319.225,63
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 292.613,06 0,00 292.613,06 0,00
8.852.929,40 625.619,41 332.823,95 9.145.724,86
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.038.225,30 0,00 0,00 1.038.225,30
2. Beteiligungen 251.837,50 0,00 0,00 251.837,50
1.290.062,80 0,00 0,00 1.290.062,80
Summe 10.254.322,94 638.220,08 334.832,21 10.557.710,81
Kumulierte Abschreibungen Nettobuchwerte
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01.10.2010 Zuführungen Abgänge 30.09.2011
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 51.383,23 17.847,67 2.006,75 67.224,15 54.699,00 59.947,51
51.383,23 17.847,67 2.006,75 67.224,15 54.699,00 59.947,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.068.549,23 142.465,39 0,00 1.211.014,62 4.615.484,61 4.720.702,61
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.559.726,43 352.974,02 32.423,37 1.880.277,08 1.438.948,55 1.211.338,07
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 292.613,06
2.628.275,66 495.439,41 32.423,37 3.091.291,70 6.054.433,16 6.224.653,74
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 65.901,24 0,00 65.901,24 972.324,06 1.038.225,30
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 251.837,50 251.837,50
0,00 65.901,24 0,00 65.901,24 1.224.161,56 1.290.062,80
Summe 2.679.658,89 579.188,32 34.430,12 3.224.417,09 7.333.293,72 7.574.664,05

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

(Hinweis: Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Aufgrund der Inanspruchnahme handelsrechtlicher Offenlegungserleichterungen wird der Jahresabschluss jedoch nur teilweise offengelegt.)

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der B·R·A·I·N Biotechnology Research and Information Network Aktiengesellschaft, Zwingenberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2010 bis 30. September 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Feststellung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.“

Frankfurt am Main, den 13. Dezember 2011

**PricewaterhouseCoopers

Aktiengesellschaft,

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

ppa. Christian Kwasni, Wirtschaftsprüfer

ppa. Nicole Bier, Wirtschaftsprüferin

Bericht des Aufsichtsrats über die Tätigkeit im Geschäftsjahr 2010/11

Der Aufsichtsrat nahm auch im Geschäftsjahr 2010/11 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahr. Vorstand und Aufsichtsrat standen in regelmäßigem Kontakt und haben sich jeweils zeitnah über die Geschäftspolitik, wesentliche Geschäftsvorfälle, die Geschäfts- und Finanzlage sowie das praktizierte Risikomanagement ausgetauscht. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für die Gesellschaft und den Konzern war der Aufsichtsrat frühzeitig und umfassend eingebunden.

Im Mittelpunkt der Beratungen standen die Maßnahmen der B•R•A•I•N AG zur umfassenden industriellen Nutzung ihres Technologiepotentials. Der Aufsichtsrat befürwortete in diesem Zusammenhang die entsprechend der Unternehmensstrategie erhöhten Investitionen in die eigene Forschung und Entwicklung sowie in den Aufbau von Vertriebs- und Marketingstrukturen.

In diesem Zusammenhang unterstützte der Aufsichtsrat die Initiativen des Vorstandes zur Bildung industrieller Partnerschaften einschließlich möglicher Unternehmensbeteiligungen und Akquisitionen sowie die federführende Mitwirkung der B•R•A•I•N AG an der Gestaltung von Innovationsallianzen im Rahmen der “Innovationsinitiative industrielle Biotechnologie“ innerhalb der “Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ der Bundesregierung.

Die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, hat den nach den handelsrechtlichen Vorschriften (HGB) aufgestellten Einzelabschluss der B•R•A•I•N AG und den nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellten Konzernabschluss nach § 315a Abs. 3 HGB zum 30.09.2011 sowie die jeweiligen Lageberichte für das Geschäftsjahr 2010/11 geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Abschlussprüfer hat über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet und stand für Fragen des Aufsichtsrats zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat den Ergebnissen der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt und keine Einwendungen erhoben. Der Aufsichtsrat hat den Einzelabschluss der B•R•A•I•N AG und den IFRS Konzernabschluss zum 30.09.2011 gebilligt; der Abschluss der B•R•A•I•N AG ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands angeschlossen.

Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstandes sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der B•R•A•I•N Konzerngesellschaften für ihr großes Engagement und die geleistete erfolgreiche Arbeit im Geschäftsjahr.

Rockenhausen, den 31.01.2012

Für den Aufsichtsrat

Ulrich Putsch, Vorsitzender