Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

Bio-Gate AG Audit Report / Information 2019

Jan 27, 2021

5367_rns_2021-01-27_42ece630-9769-4038-a006-ac64f577a544.html

Audit Report / Information

Open in viewer

Opens in your device viewer

Finanzbericht: 27532319

Bio-Gate AG

Nürnberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Inhaltsverzeichnis

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2019

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2019

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2019

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2019

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Bilanz zum 31. Dezember 2019

AKTIVSEITE

scrollen

31.12.2019 Vorjahr
EUR EUR EUR
--- --- --- ---
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 882.399,00 831.761,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 152.994,34 122.459,70
3. Geschäfts- oder Firmenwert 111.333,00 232.788,00
1.146.726,34 1.187.008,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.775,00 3.244,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 215.678,00 261.866,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 67.302,00 42.460,50
285.755,00 307.570,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 266.000,00 483.499,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 245.000,00 405.000,00
511.000,00 888.499,00
1.943.481,34 2.383.078,20
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
I. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 96.110,43 84.670,19
2. Unfertige Erzeugnisse 45.745,94 4.000,06
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 319.682,28 141.117,74
4. Geleistete Anzahlungen 6.426,00 12.790,84
467.964,65 242.578,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 513.031,11 168.688,46
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.300,94 134.072,64
3. Sonstige Vermögensgegenstände 101.239,93 4.222,07
627.571,98 306.983,17
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 392.460,11 354.570,42
1.487.996,74 904.132,42
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 6.973,76 5.744,02
3.438.451,84 3.292.954,64

PASSIVSEITE

scrollen

31.12.2019 Vorjahr
EUR EUR EUR
--- --- --- ---
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 6.487.472,00 5.987.472,00
II. Kapitalrücklage 2.292.052,15 1.792.052,15
III. Bilanzverlust (6.922.138.401 (5.889.664.36)
1.857.385,75 1.889.859,79
B. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 246.231,81 213.480,00
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 106.005,85 163.925,99
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 9.500,00 9.500,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 346.358,15 151.394,79
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 615.127,69 623.192,79
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 83.000,00 93.000,00
6. Sonstige Verbindlichkeiten 174.842,59 148.601,28
- davon aus Steuern: EUR 55.543,76 (Vj.: EUR 41.717,42)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 3.137,68 (Vj.: EUR 2.748,74)
1.334.834.28 1.189.614,85
3.438.451,84 3.292.954,64

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

scrollen

2019 Vorjahr
EUR EUR EUR
--- --- --- ---
1. Umsatzerlöse 3.355.877,11 2.368.391,41
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und. unfertigen Erzeugnissen 22.626,64 14.029,26
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 123.673,00 223.968,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 160.499,21 99.361,37
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 9,99 (Vj.: EUR 276,46)
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (1.099.407,95) (544.961,64)
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen (240.017,45) (157.928,65)
(1.339.425,40) (702.890,29)
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (1.326.007,50) (1.262.039,95)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (259.384,75) (232.474.22)
(1.585.392,25) (1.494.514,17)
7. Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (293.068,07) (239.916,17)
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen (1.371.617,95) (1.262.378,58)
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 133,54 (Vi.: EUR 223,14)
(926.827,71) (993.949,17)
9 Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 0,00 518.327,64
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21.500,04 37.500,00
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 21.500,04 (Vj.: EUR 37.500,00)
11. Aufwendungen aus Verlustübernahme (102.421,45) (327.837,78)
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (22.879,92) (24.319,63)
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 12.000,00 (Vi.: EUR 12.000,00)
(103.801,33) 203.670,23
13. Ergebnis nach Steuern (1.030.629,04) (790.278,94)
14. Sonstige Steuern (1.845,00) (1.636,00)
15. Jahresfehlbetrag (1.032.474,04) (791.914,94)
16. Verlustvortrag aus dem Vorjahr (5.889.664.36) (5.097.749,42)
17. Bilanzverlust (6.922.138,40) (5.889.664,36)

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

scrollen

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2019 Verschmelzung Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2019
--- --- --- --- --- ---
EUR EUR FÜR EUR EUR
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 963.005,94 0,00 123.673,00 0,00 1.086.678,94
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 497.752,11 6.699,00 40.301,18 0,00 544.752,29
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1.817.636,45 0,00 0,00 0,00 1.817.636,45
3.278.394,50 6.699,00 163.974,18 0,00 3.449.067,68
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.752,33 0,00 0,00 0,00 3.752,33
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.549.492,24 0,00 11.578,50 0,00 1.561.070,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.017.971,43 0,00 48.718,53 2.248,26 1.064.441,70
2.571.216,00 0,00 60.297.03 2.248,26 2.629.264,77
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 483.499,00 -317.499,00 100.000,00 0,00 266.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 405.000,00 -160.000,00 0,00 0,00 245.000,00
888.499,00 -477.499,00 100.000,00 0,00 511.000,00
6.738.109,50 -470.800,00 324.271,21 2.248,26 6.589.332,45

scrollen

Abschreibungen
Stand am 1.1.2019 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2019
--- --- --- --- ---
EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 131.244,94 73.035,00 0,00 204.279,94
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 375.292,41 16.465,54 0,00 391.757,95
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1.584.848,45 121.455,00 0,00 1.706.303,45
2.091.385,80 210.955,54 0,00 2.302.341,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 508,33 469,00 0,00 977,33
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.287.626,24 57.766,50 0,00 1.345.392,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 975.510,93 23.877,03 2.248,26 997.139,70
2.263.645,50 82.112,53 2.248,26 2.343.509,77
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
4.355.031,30 293.068,07 2.248,26 4.645.851,11

scrollen

Buchwerte
Stand am 31.12.2019 Stand am 31.12.2018
--- --- ---
EUR EUR
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 882.399,00 831.761,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 152.994,34 122.459,70
3. Geschäfts- oder Firmenwert 111.333,00 232.788,00
1.146.726,34 1.187.008,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.775,00 3.244,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 215.678,00 261.866,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 67.302,00 42.460,50
285.755,00 307.570,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 266.000,00 483.499,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 245.000,00 405.000,00
511.000,00 888.499,00
1.943.481,34 2.383.078,20

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

der Bio-Gate AG

Sitz: Nürnberg

Registergericht: Amtsgericht Nürnberg

Registernummer: HRB 22271

1. Gesetzliche Grundlagen

Der Jahresabschluss wurde nach den Bestimmungen der §§ 242 bis 256a und §§ 264 bis 288 HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Es handelt sich um eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Von der Aufstellung eines Lageberichtes hat die Gesellschaft als kleine Kapitalgesellschaft in Anwendung des § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB abgesehen.

Der Jahresabschluss wurde gem. der Vorschrift des § 244 HGB in Euro gebucht und erstellt.

Hinsichtlich der Abgrenzung latenter Steuern nach § 274 HGB wurde die Erleichterungsvorschrift des § 274a HGB in Anspruch genommen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die zum Jahresende 2019 vorhandenen Mittel sowie die im Rahmen einer bereits umgesetzten Kapitalmaßnahme im Mai 2020 generierten Mittel sollen auf der Grundlage der aktuellen Unternehmensplanung zur Finanzierung aller kalkulierten Investitionen für das laufende sowie das folgende Geschäftsjahr ausreichen. Die Unternehmensplanung weist mittelfristig positive Ergebnisbeiträge aus. Der Vorstand geht zudem davon aus, dass die Unternehmensplanung zukünftig erreicht wird und, sofern erforderlich, notwendige Kapitalmaßnahmen, wie in den Vorjahren, umgesetzt werden können. Er ist daher vom Grundsatz der Unternehmensfortführung ausgegangen. Ein deutliches Unterschreiten der Unternehmensplanung würde den Bestand der Gesellschaft gefährden und gegebenenfalls neue Kapitalmaßnahmen erfordern.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 HGB) sind im Rahmen der handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, unter Beachtung ergänzender Vorschriften für Kapitalgesellschaften, angewandt worden und wurden gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich beibehalten.

Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet.

Durch Verschmelzungsvertrag vom 23. Mai 2019 wurde mit Wirkung zum 01.01.2019 die BioEpiderm GmbH auf die Bio-Gate AG verschmolzen. Es handelte sich hier um eine sogenannte Aufwärtsverschmelzung bzw. einen upstream merger. Insofern wurde der sich ergebende Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 64 als Verschmelzungsverlust unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Somit gingen zum 01.01.2019 der Bio-Gate im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 190 sowie Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 201 zu.

Demgegenüber entfielen noch zum 31.12.2018 in der Bilanz der Bio-Gate erfasste Anteile an der BioEpiderm in Höhe von TEUR 317, Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 160 sowie Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 28.

Im Geschäftsjahr 2018 erfasste die BioEpiderm in der Gewinn- und Verlustrechnung im Wesentlichen Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 2.507, Aufwendungen für bezogenen Leistungen in Höhe von TEUR 1.453 sowie sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 511. Ca. 50 % des Bezugs von Handelswaren erfolgte im Geschäftsjahr 2018 über die Bio-Gate, die korrespondierend in der entsprechenden Höhe Umsatzerlöse erfasste. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen handelte es sich im Wesentlichen um Weiterberechnungen durch die Bio-Gate AG, die auch hier wiederum korrespondierend Umsatzerlöse erfasste.

2.1 Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen bewertet.

Der im Jahr 2005 durch die Verschmelzung entstandene und aktivierte Firmenwert wird aufgrund der damit verbundenen, wertbegründenden Vermögensgegenstände und der Entwicklungen/​Patente planmäßig über die geschätzte betriebliche Nutzungsdauer von 15 Jahre abgeschrieben. Zum Bilanzstichtag beträgt der Restbuchwert TEUR 111. Die Restnutzungsdauer beträgt ein Jahr.

Die im Berichtszeitraum angefallenen Herstellungskosten für Entwicklungsprojekte betrugen TEUR 124 und wurden gem. dem Wahlrecht § 248 Abs. 2 HGB aktiviert. Hinsichtlich der Werthaltigkeit geht der Vorstand von zukünftig positiven Ertragserwartungen aus. Eine außerplanmäßige Abschreibung erfolgte insofern nicht. Es ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Restbuchwert in Höhe von TEUR 882.

2.2 Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Vermögensgegenstände mit einem Wert zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 werden in einem GWG-Pool über 5 Jahre abgeschrieben.

2.3 Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit Abwertungen notwendig waren, wurden die Finanzanlagen mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

2.4 Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des niedrigeren beizulegenden Wertes angesetzt. In den Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind Fremdkapitalzinsen enthalten.

2.5 Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ist das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Sie sind zum Nennwert angesetzt.

2.6 Die liquiden Mittel wurden zu Nennwerten angesetzt. Fremdwährungsguthaben wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

2.7 Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Berücksichtigung einer planmäßigen linearen Auflösung angesetzt.

2.8 Das Eigenkapital wurde mit dem Nennwert angesetzt.

2.9 Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

2.10 Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

2.11 Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw. mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag sowie bei den Verbindlichkeiten mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

3. Angaben zur Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahr 2019 ist in einem gesonderten Anlagespiegel dargestellt. Bzgl. der Angaben zur Verschmelzung verweisen wir auf die unter 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gemachten Angaben.

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1 (Vj.: TEUR 1) haben eine Restlaufzeit von größer einem Jahr. Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die restlichen Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen, wie im Vorjahr, in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

3.3 Liquide Mittel

In den liquiden Mitteln werden Fremdwährungskonten in US-Dollar geführt. Diese wurden gem. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

3.4 Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen.

3.5 Eigenkapital

3.5.1 Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital beträgt zum 31.12.2019 EUR 6.487.472,00 und ist eingeteilt in 6.487.472 nennwertlose auf den Inhaber lautenden Stückaktien.

In der ordentlichen Hauptversammlung vom 9. Juni 2016 wurde ein neues Bedingtes Kapital VIII geschaffen.

Dabei wird der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 8. Juni 2021 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber und/​oder Namen lautende Wandel- und/​oder Optionsschuldverschreibungen oder eine Kombination dieser Instrumente im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 6.000.000,00 mit einer Laufzeit von längstens zwanzig Jahren auszugeben und den Inhabern beziehungsweise Gläubigern dieser Schuldverschreibungen Wandlungs- beziehungsweise Optionsrechte für auf den Inhaber lautende Stückaktien der Bio-Gate AG mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von insgesamt bis zu EUR 1.979.330,00 nach näherer Maßgabe der Wandel- bzw. Optionsanleihebedingungen zu gewähren.

Bis zum 31. Dezember 2021 kann der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zu 272.227 Bezugsrechte, die insgesamt zum Bezug von bis zu 272.227 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils EUR 1,00 je Aktie berechtigen, nach Maßgabe der nachfolgenden Bestimmungen (des "Bio-Gate Aktienoptionsprogramms 2016") ausgeben.

Die Ausübung von Aktienoptionen ist nur zulässig, wenn die Aktien der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Ausübung der Aktienoptionen das Erfolgsziel zum jeweiligen Ausübungszeitraum erreicht haben. Dieses gilt als erreicht, wenn der Wert der Aktie der Gesellschaft den Ausübungszeitraum um mindestens 20 % übersteigt. Maßgeblicher Wert ist der volumengewichtete durchschnittliche Schlussauktionskurs der Aktie der Gesellschaft im Freiverkehr der Börse München während der letzten 10 Börsenhandelstage vor dem Beginn des jeweiligen Ausübungszeitraums ("Vergleichspreis"). Sollte die Aktie der Gesellschaft nicht mehr im Freiverkehr gehandelt, im Freiverkehr kein Schlusskurs mehr festgestellt oder der Freiverkehr eingestellt werden, ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates bzw. - soweit Aktienoptionen von Mitgliedern des Vorstands betroffen sind - der Aufsichtsrat berechtigt, ein anderes, vergleichbares Nachfolgesystem, an dem die Aktie gehandelt wird bzw. eine vergleichbare Kursfeststellung als Ersatz festzulegen.

Das bestehende Genehmigte Kapital I (2018) wurde aufgehoben und ein neues Genehmigtes Kapital I (2019) geschaffen. Der Vorstand wurde ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 4. Juli 2024 durch Ausgabe von bis zu 3.243.736 Stück neuen, nennwertlosen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals insgesamt um bis zu EUR 3.243.736,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 1/​2019).

Am 18. April 2019 wurde das genehmigte Kapital I (2018) teilweise genutzt und durch die Ausgabe von neuen Aktien das Grundkapital erhöht. Insgesamt wurden 500.000 neue Aktien zu einem Ausgabebetrag von nominal EUR 500.000,00 zuzüglich eines Agios in Höhe von EUR 500.000,00 im Rahmen einer Barkapitalerhöhung begeben. Das Grundkapital der Gesellschaft erhöht sich im Zuge der Kapitalmaßnahme um EUR 500.000,00 auf EUR 6.487.472,00.

3.5.2 Kapitalrücklage

Durch die Kapitalerhöhung vom 18. April 2019 wurden 500.000 neue Aktien zu einem Ausgabebetrag von nominal EUR 500.000,00 zuzüglich eines Agios in Höhe von EUR 500.000,00 im Rahmen einer Barkapitalerhöhung begeben. Infolge dieser Kapitalmaßnahme beläuft sich die Kapitalrücklage zum 31. Dezember 2019 auf EUR 2.292.052,15.

3.5.3 Ausschüttungsgesperrte Beträge

Zum Bilanzstichtag sind Beträge in Höhe von TEUR 882 für die Ausschüttung gesperrt, da selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in diesem Umfang aktiviert wurden.

3.6 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Einzelnen wie folgt zusammen:

scrollen

31.12.2019
--- ---
Personalrückstellungen 123.624
Rückstellung für Hauptversammlung/​ Geschäftsbericht 40.000
Aufsichtsrat 22.500
Rückstellung für Jahresabschlusserstellung und -prüfung 25.650
Sonstige 34.458
246.232

3.7 Verbindlichkeiten (in TEUR )

scrollen

Restlaufzeit
31.12.2019 Vj. 1 Jahr Vj. 1-5 J. Vj. mehr als 5 Jahre Vj.
--- --- --- --- --- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinst. 106 164 60 58 46 106 0 0
Erhaltene Anzahlungen 10 10 10 10 0 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Liefer. und Leist. 346 151 346 151 0 0 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 615 623 615 623 0 0 0 0
ggü. Unternehmen mit Beteiligungsverh. 83 93 83 93 0 0 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 175 149 175 149 0 0 0 0
- davon aus Steuern (56) (42) (56) (42) (0) (0) (0) (0)
- davon i. Rahmen d. sozialen Sicherheit (3) (3) (3) (3) (0) (0) (0) (0)

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden TEUR 400, von den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden TEUR 70 sowie von den sonstigen Verbindlichkeiten wurden TEUR 100 jeweils mit Verträgen von Ende Januar 2020 bis Mitte 2021 verlängert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten TEUR 412 (Vj.: 412 TEUR) für ein Darlehen (inkl. Zinsen). Des Weiteren sind sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 203 (Vj.: TEUR 211) enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten TEUR 83 (Vj. TEUR 93) für ein Darlehen (inkL Zinsen).

4. Sonstige Angaben

4.1 Anteile an anderen Unternehmen

Die Gesellschaft besitzt zum 31. Dezember 2019 an folgenden Unternehmen mindestens den fünften Teil der Anteile (§ 285 Nr. 11 HGB):

scrollen

Name des Unternehmens Anteil Eigenkapital Letzter JA Ergebnis
QualityLabs BT GmbH, Nürnberg 100 % EUR 28.202,86 31.12.2019 EUR 0,00
VetInnovations GmbH, Nürnberg 60 % EUR 68.865,68 31.12.2019 EUR -104.024,99

Für die Beseitigung der buchmäßigen Überschuldungen der Tochtergesellschaft QualityLabs BT GmbH hat die Bio-Gate AG Rangrücktrittserklärungen in Höhe von EUR 250.000,00 abgegeben. Die bilanzielle Überschuldung der QualityLabs GmbH ist mittlerweile beseitigt. Die Darlehensforderungen gegenüber dem Tochterunternehmen betragen zum Stichtag EUR 215.000,00.

Bezüglich der QualityLabs BT GmbH besteht mit Wirkung zum 1. Januar 2008 ein Ergebnisabführungsvertrag, welcher am 17. April 2008 abgeschlossen wurde.

Die BioEpiderm GmbH wurde mit Wirkung zum 01.01.2019 auf die Bio-Gate AG verschmolzen.

4.2 Arbeitnehmerzahl

Die Gesellschaft beschäftigte incl. der Vorstände im Zeitraum vom 01. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 durchschnittlich 23 Arbeitnehmer.

4.3 Mutterunternehmen

Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Syntos GmbH mit Sitz in Energwitzdorf, Österreich.

4.4 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen jährliche finanzielle Verpflichtungen aus Mieten in Höhe von TEUR 149.

Die Leasingverpflichtungen stellen sich darüber hinaus, bezogen auf die Gesamtlaufzeit wie folgt dar:

scrollen

2020 2021 2022 2023
TEUR 47 TEUR 26 TEUR 13 TEUR 2

Weitere finanzielle Verpflichtungen aus Lizenzen bestehen i.H.v. 50 TEUR.

4.5 Organe

Vorstandsmitglieder sind

Marc Lloret-Grau, Diplom-Betriebswirt, MBA, Nürnberg, Vorstandsvorsitzender

Thomas Konradt, Dipl.-Ing. Biotechnologie, Zirndorf, Vorstand Business Developement

Dr. Amir Al-Munajjed, M. Sc. Biomedical Engineering, Herrngiersdorf, ab 01.01.2020

Vorstand CTO

Hinsichtlich der Angabe der Vorstandsbezüge wird von der Erleichterungsvorschrift des § 288 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht.

Aufsichtsratsmitglieder sind die Herren

Karl Richter, Diplom-Betriebswirt, Windsor/​Kanada

(Aufsichtsratsvorsitzender)

Volker Rofalski, Diplom-Kaufmann, München

(stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)

Prof. Dr. Dr. Volker Alt, Facharzt für Chirurgie, Regensburg

(Aufsichtsrat)

5. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres/​Wichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag (31.12.2019):

Am 30. Januar 2020 wurde mit Ausbruch des neuartigen Corona-Virus (Covid-19) von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu einer Notlage von internationaler Tragweite erklärt. Neben den gesundheitlichen Risiken für die Menschen werden die seit Februar/​März 2020 geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung von Covi-19 auch einschneidende wirtschaftliche Folgen haben. Das betrifft nahezu alle Volkswirtschaften und Branchen weltweit.

Dies kann spürbare Umsatz- und Ertragseinbußen zur Folge haben. Außerdem ist es nicht auszuschließen, dass Kunden trotz geltender Verträge vereinbarte Liefermengen temporär nicht oder nicht vollständig nachfragen können. Auch in diesem Fall sind mitunter deutliche Umsatz- und Ertragseinbußen möglich. Die negativen Auswirkungen des Corona-Virus auf die Weltwirtschaft, die Bio-Gate AG und letztlich auf die Nachfrage sind derzeit nicht valide abschätzbar.

Zur weiteren Stärkung der Kapitalbasis wurde unter Ausnutzung des vorhandenen Genehmigten Kapitals 2019 im Mai 2020 das Grundkapital von derzeit EUR 6.487.472,00 um EUR 238.110,00 auf EUR 6.725.582,00 durch Ausgabe von 238.110 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien, jeweils mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 1,00 erhöht. Der Ausgabepreis für die neuen Aktien beträgt EUR 2,10, so dass der Gesellschaft ca. TEUR 500 zufließen.

Nürnberg, den 13. Mai 2020

Bio-Gate AG

Der Vorstand

Marc Lloret-Grau

Thomas Konradt

Dr. Amir Al-Munajjed

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Bio-Gate AG, Nürnberg:

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Bio-Gate AG, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in. Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf den Abschnitt 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Anhang, in dem der Vorstand beschreibt, dass er davon ausgeht, dass die Unternehmensplanung zukünftig erreicht wird und, sofern erforderlich, notwendige Kapitalmaßnahmen, wie in den Vorjahren, umgesetzt werden können. Er ist daher vom Grundsatz der Unternehmensfortführung ausgegangen. Ein deutliches Unterschreiten der Unternehmensplanung würde den Bestand der Gesellschaft gefährden und gegebenenfalls neue Kapitalmaßnahmen erfordern. Wie in Abschnitt 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellen. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung des Vorstands und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss

Der Vorstand ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der Vorstand verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der Vorstand dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss . als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

scrollen

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von dem Vorstand angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem Vorstand dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem Vorstand angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Nürnberg, den 13. Mai 2020

Rödl & Partner GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

Morgenroth, Wirtschaftsprüfer

Wagner, Wirtschaftsprüfer