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Bauer AG Interim / Quarterly Report 2021

Aug 12, 2021

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Interim / Quarterly Report

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Finanzbericht: 28771951

BAUER Aktiengesellschaft

Schrobenhausen

Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2021

Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2021

Auf einen Blick

KONZERNKENNZAHLEN

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IFRS in Mio. EUR 6M/​2020 * 6M/​2021 Veränderung
Gesamtkonzernleistung 725,0 767,4 5,8 %
Umsatzerlöse 648,5 685,5 5,7 %
Auftragseingang 973,1 884,3 -9,1 %
Auftragsbestand 1.275,7 1.279,4 0,3 %
EBITDA 62,4 66,4 6,3 %
EBIT 11,0 15,3 39,3 %
Ergebnis nach Steuern -16,0 -5,6 n/​a
Bilanzsumme 1.655,5 1.650,5 -0,3 %
Eigenkapital 366,8 450,4 22,8 %
Mitarbeiter (Stichtag) ** 12.038 11.728 -2,6 %

* Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen auf S. 70 des Geschäftsberichts 2020

** siehe Erläuterungen auf S. 163 des Geschäftsberichts 2020

Die hier dargestellte Gesamtkonzernleistung umfasst gegenüber der in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung dargestellten konsolidierten Leistung Leistungsanteile von assoziierten Unternehmen sowie Leistungen nicht konsolidierter Tochterunternehmen und Arbeitsgemeinschaften.

AUSBLICK

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in Mio. EUR Ist 2020 Prognose 2021
Gesamtkonzernleistung 1.454 1.550 - 1.650
EBIT 55,5 75 - 85

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die Weltwirtschaft ist auch im Jahr 2021 von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie betroffen. Viele Experten hatten erwartet, dass sich mit einer breiteren Verfügbarkeit von Impfstoff und einer zunehmenden Impfquote die negativen Auswirkungen reduzieren und mehr Normalität zurückkehren würde. Mit dem Verlauf des Jahres wurde immer klarer, dass dies so nicht realisierbar sein wird. Der Impfortschritt ist in vielen Ländern der Welt viel langsamer als gedacht und die Impfquoten liegen noch weit von einer möglichen Herdenimmunität entfernt. Die Ausbreitung der Virusvarianten, insbesondere der Delta-Variante, lässt die Sorge vor einer vierten Welle größer werden. Besonders stark betroffen ist hier der asiatische Raum, was unverändert große Auswirkungen auf die Wirtschaftsentwicklung in dieser Region mit sich bringt.

Aber auch in Regionen mit aktuell niedrigeren Infektionszahlen und höheren Impfquoten ist die Wirtschaft in vielen Bereichen noch deutlich vom vor der Pandemie herrschenden Niveau entfernt, so unter anderem die Luftfahrtindustrie oder der Tourismus. Andererseits bringt die Pandemie auch wirtschaftliche Gewinner hervor, wie die Transport- und Logistikbranche oder auch IT- und eCommerce-Firmen. In Regionen mit niedriger Inzidenz und den damit verbundenen Öffnungen hat sich die Wirtschaft auch wieder besser entwickelt, wenngleich auch Lieferengpässe, Materialknappheit und weltweit gestörte Logistikketten belasten.

Die aktuelle Gesamtlage birgt weitere Risiken, wie eine steigende Inflation oder die enormen Corona-Hilfen, die staatliche Haushalte erheblich belasten, und nicht zuletzt die andauernde Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen. Diese stehen somit weiterhin im Mittelpunkt der politischen Diskussion und beeinflussen das wirtschaftliche Handeln. Viele weitere Herausforderungen und Konflikte in der Welt bleiben ungelöst, auch der Klimaschutz, der in den westlichen Ländern der Welt im Fokus steht. Die extremen Naturereignisse der letzten Monate verstärken die Forderungen an die Politik, über die notwendigen Maßnahmen und Investitionen für deutlich mehr Klimaschutz zu entscheiden. Ohne Frage wird diese Anpassung eine der größten Zukunftsherausforderungen für die Weltwirtschaft in den nächsten Jahren sein.

Unter diesen Rahmenbedingungen ist eine genauere Vorhersage der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung in den nächsten Monaten kaum möglich. Wann mit einer nachhaltigen Erholung der Weltwirtschaft zu rechnen ist, bleibt ungewiss. Die langfristigen Auswirkungen der Pandemie sind ebenso wenig abschätzbar und dabei bleibt abzuwarten, ob weitere staatliche Corona-Hilfen sowie Förder- und Konjunkturprogramme für die nötige Stabilität sorgen können.

Für die Bauwirtschaft bieten die weltweiten Konjunkturprogramme kurzfristig gute Chancen für eine steigende Nachfrage nach Infrastrukturprojekten. Ähnlich der Pandemieentwicklung wirken sich diese aber regional sehr unterschiedlich aus und werden zum Teil sehr verzögert umgesetzt. Gleichzeitig muss insgesamt weiter mit einem Rückgang im Wirtschaftsbau gerechnet werden.

Mittel- und langfristig bieten der anhaltende Trend zur Urbanisierung und notwendige Investitionen in die Infrastruktur eine positive Perspektive für die Bauwirtschaft und die Hersteller von Maschinen für diesen Markt. Baumaßnahmen zur Erschließung erneuerbarer Energien sowie zur Anpassung an den Klimawandel werden eine verstärkte Rolle spielen. Die vor uns liegenden Herausforderungen zur CO 2-Reduzierung schaffen zudem gute Rahmenbedingungen für Firmen mit Produkten und Dienstleistungen im Bereich der Umwelttechnik und der effizienten Nutzung von Ressourcen.

Unsere Märkte im Überblick

Die Folgen der COVID-19-Pandemie auf unsere Märkte machen sich regional weiterhin sehr unterschiedlich bemerkbar.

In Europa - insbesondere in Deutschland - konnten die Auswirkungen der Pandemie auf die Bauwirtschaft in Grenzen gehalten werden. Diese stabile Entwicklung sollte sich im Laufe des Jahres fortsetzen. Nötige Investitionen in den Klimaschutz und ein steigender Bedarf an Logistikinfrastruktur sind positive Treiber. In England zeigt sich ein deutlich belebter Baumarkt mit großen Investitionen in die Infrastruktur, wobei die Pandemie und die Auswirkungen des Brexits hier zu Verzögerungen bei der Realisierung von Projekten führen. In Skandinavien und in Westeuropa zeigten sich die Märkte weitestgehend stabil. Russland und die Türkei leiden weiter unter einer sehr schwachen wirtschaftlichen Entwicklung, die durch schwache Währungen, ein schwieriges politisches Umfeld und Sanktionen ausgelöst wurde.

In den USA zeigte sich eine gute Baukonjunktur, insbesondere im Bereich von Infrastrukturmaßnahmen. Dies gilt auch für den Markt in Kanada. Die Baumärkte Mittel- und Lateinamerikas sind unverändert von einer schwachen Wirtschaft und zusätzlich von den starken Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in den meisten Ländern der Region beeinflusst.

Auch im Nahen Osten wirkte sich die COVID-19-Pandemie deutlich negativ aus und verstärkt zusätzlich die bereits bestehenden Probleme, die durch die anhaltenden Konflikte entstanden sind. Damit liegt die Region deutlich hinter den wirtschaftlichen Erwartungen zurück, was auch die Baukonjunktur betrifft. Einzig in Saudi-Arabien ist eine leichte Belebung der Bauwirtschaft erkennbar.

Im vergangenen Jahr hatten manche asiatischen Staaten nur geringe Auswirkungen der COVID-19-Pandemie verzeichnet. Im Jahr 2021 jedoch zeigten sich nun in nahezu allen Ländern des Fernen Ostens erhebliche Folgen für die Wirtschaft, was sich auch sehr deutlich auf die Bau- und die Baumaschinenmärkte auswirkt. Die Abwicklung von Bauprojekten stockt und die entsprechende Nachfrage nach Baumaschinen ist zurückgegangen. Eine Erholung wird trotz insgesamt hohem Grundbedarf nur langsam stattfinden und ist auch stark von der weiteren Entwicklung der Pandemie abhängig. Einzige Ausnahme bildet China mit einer unverändert positiven Wirtschaftsleistung, wenngleich Liquiditätsmangel und viele verschobene Projekte Anzeichen für eine Überhitzung im letzten Jahr sind. Insgesamt sind die mittelfristigen Perspektiven für den Baumarkt im Fernen Osten weiterhin gut.

Die Bau- und Maschinenmärkte in Afrika befinden sich auf niedrigem Niveau und hoffen auf eine Erholung durch höhere Rohstoffpreise. Da diese wieder ansteigen, bedeutet dies tendenziell eine bessere Zukunftsperspektive.

Baumärkte im Überblick

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Markt/​Region Marktumfeld Auftragslage Bauer
Deutschland - Insgesamt gute Marktsituation - Guter Auftragsbestand
Europa - Westeuropa stabil, aber Verschiebungen durch Corona-Folgen

- In Osteuropa langsame Entwicklung

- Russland sehr schwach
- Gute Auftragslage, vor allem durch Großprojekte
Nahost - Deutlich negative Einflüsse durch anhaltende Konflikte, eine schwache Konjunktur und die Corona-Folgen - Großprojekt in Jordanienerweitert

- Langsam ansteigendes Geschäft in Saudi-Arabien
Asien-Pazifik - Regionales Marktumfeld sehr deutlich von den Corona-Folgen beeinflusst - Schwache Auftragslage in Malaysia

- Nur Indonesien mit stabiler Entwicklung durch einzelne ausführbare Aufträge
Amerika - In USA großer Bedarf an Infrastruktur

- In Südamerika vereinzelt größere Projekte
- Hoher Auftragsbestand an öffentlichen Projekten in den USA

- In Südamerika schwache Auftragslage
Afrika - Vereinzelte Projekte

- In Ägypten gutes Wachstum
- Gute Auslastung in Ägypten

- Insgesamt Fokus auf Einzelprojekte und kleine Präsenz

Die anhaltende Volatilität der Weltmärkte mit sich immer wieder kurzfristig ändernden politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleibt die größte Herausforderung für unsere Firmen in den jeweiligen Ländern. Die durch die COVID-19-Pandemie ausgelöste Beschränkung der Reisefreiheit verstärkt diese Problematik noch deutlich.

Gleichzeitig bietet die anhaltende Dynamik einzelner Märkte immer wieder neues Potential für kurzfristige Marktchancen. In den nächsten Monaten ist aber mit weiteren deutlichen Einflüssen durch die COVID-19-Pandemie zu rechnen. Mittelfristig erwarten wir jedoch wieder stabile Bau- und Rohstoffmärkte und eine positive Gesamtentwicklung, die uns gute Chancen bietet.

Wesentliche Ereignisse und Geschäfte

KONZERN

Die Gesamtkonzernleistung der BAUER Gruppe hat sich zum Ende des ersten Halbjahres 2021 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 5,8 % von 725,0 Mio. EUR auf 767,4 Mio. EUR erhöht. Dies war vor allem auf die Segmente Bau und Maschinen zurückzuführen. Das EBIT lag mit 15,3 Mio. EUR deutlich über dem Vorjahr von 11,0 Mio. EUR. Insgesamt vergleicht sich das erste Halbjahr 2021 mit einem Vorjahr, in dem im ersten Quartal 2020 die Effekte der COVID-19-Pandemie noch keinen wesentlichen Einfluss auf die Kennzahlen des Konzerns sowie der Segmente hatten. Das laufende Geschäftsjahr zeigte weiterhin deutliche Einflüsse der COVID-19-Pandemie, insbesondere auf die Segmente Bau und Maschinen.

Wie bereits im Jahresabschluss 2020 wurde auf Grundlage einer Empfehlung der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung DPR e.V. das Ergebnis aus at-Equity bewerteten Anteilen innerhalb der GuV umgegliedert und ist nunmehr Bestandteil des EBITDA sowie des EBIT. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.

Das Ergebnis nach Steuern des Konzerns verbesserte sich deutlich auf -5,6 Mio. EUR (Vorjahr: -16,0 Mio. EUR). In allen Segmenten konnte eine Verbesserung erzielt werden, wobei die Folgen der COVID-19-Pandemie weiterhin deutlich spürbar sind. Auch haben sich die Finanzerträge gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert und die Finanzaufwendungen leicht reduziert. Dabei hatten Zinssicherungsgeschäfte einen positiven Einfluss, da diese entsprechend der Entwicklung der Marktzinsen in der Bilanz zu bewerten sind. Da die Marktzinsen im Vergleich zu Ende Dezember 2020 angestiegen sind, ergab sich im ersten Halbjahr 2021 ein positiver Effekt auf das Nachsteuerergebnis in Höhe von 2,2 Mio. EUR (Vorjahr: negativer Effekt von -7,0 Mio. EUR).

Der Auftragsbestand im Konzern ist gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres nahezu unverändert geblieben, aber hat sich gegenüber dem Jahresende 2020 um 10,1 % auf 1.279,4 Mio. EUR deutlich erhöht. Dies lag vor allem am Bau, wo sehr große Projektvolumen beauftragt wurden. Auch das Segment Maschinen konnte den Auftragsbestand deutlich erhöhen, während dieser im Segment Resources zurückging. Der Auftragseingang ging um 9,1 % von 973,1 Mio. EUR auf 884,3 Mio. EUR zurück.

SEGMENT BAU

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in Tausend EUR 6M/​2020 * 6M/​2021 Veränderung
Gesamtkonzernleistung 312.237 358.581 14,8 %
Umsatzerlöse 289.724 336.298 16,1 %
Auftragseingang 484.467 429.151 -11,4 %
Auftragsbestand 783.318 791.906 1,1 %
EBIT -11 2.503 n/​a
Ergebnis nach Steuern -11.497 -5.475 n/​a

* Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen auf S. 14 sowie S. 70 des Geschäftsberichts 2020

Die Gesamtkonzernleistung im Segment Bau lag mit 358,6 Mio. EUR um 14,8 % deutlich über dem Vorjahr von 312,2 Mio. EUR. Das EBIT hat sich gegenüber der Vorjahresperiode von -0,01 Mio. EUR auf 2,5 Mio. EUR entsprechend der Gesamtkonzernleistung erhöht. Das Ergebnis nach Steuern betrug -5,5 Mio. EUR (Vorjahr: -11,5 Mio. EUR).

Insgesamt zeigte sich das Segment Bau weiterhin von den Folgen der COVID-19-Pandemie beeinflusst. In den Märkten in Europa und in den USA konnte zwar insgesamt gut gearbeitet werden und im Mittleren Osten sind wir durch einen Auftrag in Jordanien gut beschäftigt, jedoch hat sich gerade bei einzelnen Großaufträgen der Beginn der Projekte verschoben. Im Fernen Osten hatte sich die Situation in einzelnen Märkten, wie etwa in Indonesien, im Vergleich zu 2020 bereits verbessert, jedoch gab es gerade in den letzten Wochen wieder erneuerte Ausgangs- sowie Reisebeschränkungen aufgrund einer wieder steigenden Ausbreitung der COVID-19-Pandemie. Im Fernen Osten arbeiten wir weiterhin intensiv an der Anpassung der Kapazitäten, was uns neben der zu geringen Auslastung zusätzlich finanziell belastet.

Auch unser Erstprojekt zur Gründung von Offshore-Windparks im Meer, das wir derzeit ausführen, verzögerte sich aufgrund von Anlaufschwierigkeiten und technischen Herausforderungen und lieferte entsprechend einen negativen Ergebnisbeitrag.

Der Auftragsbestand ist im Segment Bau um 1,1 % von 783,3 Mio. EUR im Vorjahr auf 791,9 Mio. EUR leicht angestiegen. Darin enthalten sind größere Projekte, die bereits im Vorjahr vergeben wurden, aber auch umfangreichere Projekte in Europa, Jordanien, Indien und auch in Ägypten, die im laufenden Jahr in Auftrag genommen wurden. Der Auftragseingang lag mit 429,2 Mio. EUR um 11,4 % deutlich unter dem Vorjahreswert von 484,5 Mio. EUR, da im Vorjahreszeitraum ein sehr großer Einzelauftrag enthalten war.

SEGMENT MASCHINEN

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in Tausend EUR 6M/​2020 * 6M/​2021 Veränderung
Gesamtkonzernleistung 296.940 314.438 5,9 %
Umsatzerlöse 223.092 227.344 1,9 %
Auftragseingang 314.775 363.164 15,4 %
Auftragsbestand 126.142 167.582 32,9 %
EBIT 4.242 8.438 98,9 %
Ergebnis nach Steuern -3.825 1.260 n/​a

* Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen auf S. 70 des Geschäftsberichts 2020

Die Gesamtkonzernleistung im Segment Maschinen erhöhte sich zum Ende des ersten Halbjahres gegenüber Vorjahr um 5,9 % von 296,9 Mio. EUR auf 314,4 Mio. EUR. Das EBIT ist gegenüber dem Vorjahr von 4,2 Mio. EUR auf 8,4 Mio. EUR angestiegen, ebenso wie das Ergebnis nach Steuern, das sich von -3,8 Mio. EUR auf 1,3 Mio. EUR verbesserte.

Im ersten Quartal des Vorjahres zeigten die Kennzahlen noch kaum die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, insofern bedeutet der Anstieg bei Leistung und Ergebnis zum Halbjahr im Vergleich eine Verbesserung. Insgesamt ist das Segment Maschinen aber weiterhin von der Investitionszurückhaltung der Kunden aufgrund der Unsicherheit bedingt durch die COVID-19-Pandemie betroffen. Insbesondere in China, das im Vorjahr noch einen deutlichen Boom und vermutlich eine Überhitzung erlebte, und in den Ländern des Fernen Ostens sind die Verkaufszahlen bislang deutlich unter den Erwartungen geblieben. Insgesamt reicht der Leistungsanstieg noch nicht aus, um eine Ergebnisverbesserung zu erreichen. Die Auslastung ist weiterhin nicht ausreichend.

Der Auftragsbestand ist um 32,9 % von 126,1 Mio. EUR im Vorjahr auf 167,6 Mio. EUR deutlich angestiegen. Der Auftragseingang lag mit 363,2 Mio. EUR um 15,4 % über dem Vorjahreswert von 314,8 Mio. EUR.

SEGMENT RESOURCES

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in Tausend EUR 6M/​2020 * 6M/​2021 Veränderung
Gesamtkonzernleistung 151.764 138.166 -9,0 %
Umsatzerlöse 134.848 121.171 -10,1 %
Auftragseingang 209.762 135.731 -35,3 %
Auftragsbestand 366.241 319.909 -12,7 %
EBIT 4.125 4.771 15,7 %
Ergebnis nach Steuern 1.065 2.927 n/​a

* Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen auf S. 14 sowie S. 70 des Geschäftsberichts 2020

Im Segment Resources lag die Gesamtkonzernleistung nach dem ersten Halbjahr mit 138,2 Mio. EUR um 9,0 % deutlich unter dem Vorjahr von 151,8 Mio. EUR. Dies lag im Wesentlichen daran, dass in den Vorjahreszahlen das Großprojekt Kessler-grube enthalten war, das seit Juli 2020 vom Auftraggeber weitergeführt wird. Das EBIT erhöhte sich dagegen von 4,1 Mio. EUR auf 4,8 Mio. EUR und das Ergebnis nach Steuern von 1,1 Mio. EUR auf 2,9 Mio. EUR.

Das Segment ist weiterhin nicht bedeutend von der COVID-19-Pandemie beeinflusst. Die in den letzten Jahren umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen spiegeln sich nun mehr und mehr in den Kennzahlen wider. Im ersten Halbjahr liefen die Bereiche Brunnenbau, Umwelttechnik und Bergbau positiv. An der Zusammenführung und Neuausrichtung des eher kleineren Bereichs Sanierung wird noch bis Jahresende intensiv gearbeitet. Im Bereich Bohrdienstleistungen war die Auslastung noch nicht ausreichend.

Der Auftragsbestand ist zum Ende des ersten Halbjahres um 12,7 % von 366,2 Mio. EUR auf 319,9 Mio. EUR zurückgegangen. Der Auftragseingang ist dabei um 35,3 % von 209,8 Mio. EUR auf 135,7 Mio. EUR gesunken.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die wesentlichen Kennzahlen der Ertragslage wurden bereits im vorherigen Abschnitt beschrieben.

Die Bilanzsumme des Konzerns zum Ende des ersten Halbjahres betrug 1.650,5 Mio. EUR und lag damit um 0,3 % unter dem Vorjahreswert von 1.655,5 Mio. EUR. Reduzierend auf der Aktivseite wirkten die Rückgänge bei den at-Equity-bewerteten Anteilen (-36,5 Mio. EUR) sowie den Vorräten (-28,5 Mio. EUR). Erhöhend wirkten auf der Aktivseite der Anstieg bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten (+19,0 Mio. EUR) sowie bei den Sachanlagen (+12,9 Mio. EUR). Die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte wurden zum Jahresabschluss 2020 erstmalig ausgewiesen. Diese betrugen zum Ende des ersten Halbjahres 35,7 Mio. EUR. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um ein Grundstück in den USA, das bislang für das Joint Venture in der Tiefbohrtechnik mit Schlumberger genutzt wurde und aufgrund der Beendigung des Joint Ventures zur Veräußerung steht.

Das Eigenkapital hat sich von 366,8 Mio. EUR auf 450,4 Mio. EUR deutlich erhöht, was im Wesentlichen auf die im Dezember 2020 durchgeführte Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital (+16,0 Mio. EUR) sowie die größere Bezugsrechtskapitalerhöhung (+76,1 Mio. EUR) zurückzuführen ist. Diese konnte Ende Juni 2021 mit großer Nachfrage auf Seiten der Investoren und Privatanleger erfolgreich abgeschlossen werden. Die Aktionäre der BAUER AG haben insgesamt 7.247.715 neue Aktien durch Ausübung von Bezugsrechten und auf der Grundlage von Mehrerwerbsangeboten gezeichnet, davon 1.142.854 neue Aktien gegen Sacheinlage durch die im Hauptversammlungsbeschluss vom 31. März 2021 genannten Inferenten und 6.104.861 neue Aktien gegen Bareinlage. Insgesamt wurden neben den ausgeübten Bezugsrechten von Aktionären noch rund 4,6 Mio. Aktien zum Überbezug angemeldet. Durch diese hohe Anzahl lag die Zuteilungsquote für den Überbezug nur bei rund 11,8 %.

Die Eigenkapitalquote des Konzerns lag damit zum Ende des ersten Halbjahres 2021 bei 27,3 % (Vorjahr: 22,2 %).

Der Erlös der Kapitalerhöhung wurde für die Rückführung von Bankdarlehen genutzt, so dass sich die kurzfristigen und langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gegenüber dem Vorjahreszeitraum in Summe um 85,7 Mio. EUR reduziert haben. Ohne Berücksichtigung der Bezugsrechtskapitalerhöhung läge der Rückgang gegenüber Vorjahr bei 21,9 Mio. EUR.

Insgesamt hat sich die Bilanzstruktur des Konzerns somit wieder deutlich verbessert.

Auf der Passivseite der Bilanz wurde eine Umgliederung der Verbindlichkeiten aus dem Konsortialkreditvertrag in Höhe von 160,9 Mio. EUR von den langfristigen zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten vorgenommen. Dies hatte auf Grundlage der IFRS-Standards zu erfolgen, da die Laufzeit des Konsortialkreditvertrags zum Abschlussstichtag weniger als 12 Monate betragen hat. Die Gespräche zur Verlängerung sind bereits gut fortgeschritten und sollen im Laufe des dritten Quartals abgeschlossen sein.

Chancen und Risiken

Wesentliche Chancen und Risiken wurden in diesem Bericht in den einzelnen Kapiteln aufgezeigt.

Im Übrigen ist keine wesentliche Veränderung der Risiken seit dem Geschäftsbericht zum 31. Dezember 2020 eingetreten. Wir verweisen insofern auf den zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020.

Ausblick auf das Jahresende

Die Folgen der COVID-19-Pandemie sind weltweit weiter zu spüren. Insbesondere in den Ländern des Fernen Ostens hat sich die anfängliche Hoffnung auf Lockerungen der strengen Regelungen in vielen Ländern durch die erneute Ausbreitung, insbesondere der Delta-Variante, wieder zerschlagen. Erneut wurden in vielen Regionen strikte Ausgangsbeschränkungen umgesetzt, die zu deutlichen Projektverzögerungen oder Stopps auf den Baustellen führen. Infolgedessen zeigte sich auch der Maschinenvertrieb in China und dem Fernen Osten auf zu niedrigem Niveau.

In Europa, den USA und auch im Mittleren Osten kann auf den Baustellen insgesamt gut gearbeitet werden. Gerade bei unseren größeren Projekten gibt es aber ebenfalls Verzögerungen. Die Folgen der Pandemie sind hier weiterhin spürbar, so dass wir im Segment Bau auch im zweiten Halbjahr einige Herausforderungen zu bewältigen haben.

Gleiches gilt für den Maschinenvertrieb. Die Anfragesituation hat sich zwar deutlich belebt, jedoch herrscht in Summe weiterhin Investitionszurückhaltung. Wir gehen aber weiterhin von einem besseren zweiten Halbjahr aus, können aber in manchen Regionen, wie dem Fernen Osten, unsere ursprünglichen Planungen nicht mehr voll erreichen.

Unser Segment Resources zeigt sich weiterhin unbeeinflusst von der COVID-19-Pandemie und sieht sich auch für den weiteren Jahresverlauf in nahezu allen Bereichen einer positiven Nachfrage- und Auftragssituation gegenüber.

Insgesamt sind wir in Summe aber zuversichtlich, dass es gelingen wird, gut durch dieses Jahr zu kommen. Unsere Planungen und Prognosen für das Jahr 2021 basierten auf den Annahmen einer anhaltenden Pandemie und nur schwer abzuschätzenden Auswirkungen. Entsprechend waren unsere Spannen für die Leistungsindikatoren definiert. Wir gehen daher, wie im Geschäftsbericht 2020 veröffentlicht, unverändert davon aus, dass wir im Geschäftsjahr 2021 für den Konzern eine Gesamtkonzernleistung zwischen 1.550 und 1.650 Mio. EUR sowie ein EBIT zwischen 75 und 85 Mio. EUR erreichen werden.

Für das Segment Bau erwarten wir für das Jahr 2021 unverändert einen deutlichen Anstieg bei der Gesamtkonzernleistung und nun einen leichten Anstieg beim EBIT im Vergleich zum Vorjahr. Im Segment Maschinen erwarten wir unverändert, dass die Gesamtkonzernleistung deutlich und das EBIT leicht bis deutlich über dem Vorjahr liegen wird. Im Segment Resources erwarten wir nun eine Gesamtkonzernleistung in etwa auf Höhe des Vorjahres sowie unverändert eine deutliche Steigerung beim EBIT.

Konzern-Zwischenabschluss

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

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in Tausend EUR Q2/​2020 * Q2/​2021 6M/​2020 * 6M/​2021
Umsatzerlöse 314.531 382.472 648.527 685.464
Bestandsveränderungen 4.078 7.451 34.955 35.153
Andere aktivierte Eigenleistungen 1.418 3.163 3.149 8.336
Sonstige Erträge 9.340 3.028 18.944 7.837
Konsolidierte Leistung 329.367 396.114 705.575 736.790
Materialaufwand -166.105 -206.197 -350.291 -371.852
Personalaufwand -90.256 -108.355 -197.175 -213.236
Sonstige betriebliche Aufwendungen -46.105 -43.591 -100.133 -90.672
Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen 2.215 2.502 4.462 5.359
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 29.116 40.473 62.438 66.389
Abschreibungen
a) Abschreibungen auf das Anlagevermögen -22.979 -24.497 -45.107 -45.979
b) Nutzungsbedingte Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte -3.654 -2.449 -6.331 -5.086
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 2.483 13.527 11.000 15.324
Finanzerträge -332 6.447 14.630 23.983
Finanzaufwendungen -8.792 -12.624 -34.538 -33.320
Ergebnis vor Steuern (EBT) -6.641 7.350 -8.908 5.987
Ertragsteueraufwand -4.386 -7.840 -7.082 -11.598
Ergebnis nach Steuern -11.027 -490 -15.990 -5.611
davon Ergebnisanteil der Aktionäre der BAUER AG -11.313 -1.069 -16.478 -7.101
davon Ergebnisanteil von Minderheitsgesellschaftern 286 579 488 1.490

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in EUR Q2/​2020 Q2/​2021 6M/​2020 6M/​2021
Unverwässertes Ergebnis je Aktie -0,66 -0,06 -0,96 -0,35
Verwässertes Ergebnis je Aktie -0,66 -0,06 -0,96 -0,35
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) 17.131.000 19.990.952 17.131.000 19.990.952
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (verwässert) 17.131.000 19.990.952 17.131.000 19.990.952

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

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in Tausend EUR Q2/​2020 Q2/​2021 6M/​2020 6M/​2021
Ergebnis nach Steuern -11.027 -490 -15.990 -5.611
Erträge und Aufwendungen, die nicht in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden
Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 7.383 20 7.374 12.552
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern auf diese Umbewertung -2.073 -5 -2.073 -3.524
Marktbewertung von sonstigen Beteiligungen 0 0 0 0
Erträge und Aufwendungen, die in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente (Hedging Rücklage) 246 1.384 278 42
In den Gewinn und Verlust übernommen -227 -1.373 -229 -21
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente (Rücklage für Sicherungskosten) -11 -312 -329 -167
In den Gewinn und Verlust übernommen 60 92 313 202
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern auf Finanzinstrumente -19 59 -9 -16
Unterschiede aus der Währungsumrechnung -2.995 -1.253 -8.996 6.643
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 2.364 -1.388 -3.671 15.711
Gesamtergebnis -8.663 -1.878 -19.661 10.100
davon Aktionären der BAUER AG zuzurechnen -8.077 -2.356 -19.676 8.140
davon Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen -586 478 15 1.960

* Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen auf S. 70 des Geschäftsberichts 2020

KONZERNBILANZ (VERKÜRZT)

Aktiva in Tausend EUR

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30.06.2020 31.12.2020 30.06.2021
Immaterielle Vermögenswerte 15.106 14.598 14.342
Sachanlagen 453.091 452.487 465.962
At-Equity-bewertete Anteile 115.643 76.189 79.162
Beteiligungen 8.806 10.761 10.761
Aktive latente Steuern 65.160 66.916 63.489
Sonstige langfristige Vermögenswerte 7.277 7.425 7.224
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 14.145 13.165 13.129
Langfristige Vermögenswerte 679.228 641.541 654.069
Vorräte 428.063 387.498 451.298
Mietmaschinen 71.974 47.468 26.601
Abzgl. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte -11.978 -10.340 -18.322
488.059 424.626 459.577
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 437.016 394.661 455.995
Effektive Ertragsteuererstattungsansprüche 3.904 2.356 2.927
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 47.338 46.015 42.246
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte 0 34.786 35.707
Kurzfristige Vermögenswerte 976.317 902.444 996.452
1.655.545 1.543.985 1.650.521

Passiva in Tausend EUR

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30.06.2020 31.12.2020 30.06.2021
Eigenkapital der Aktionäre der BAUER AG 362.268 364.722 448.789
Minderheitsgesellschafter 4.533 801 1.573
Eigenkapital 366.801 365.523 450.362
Pensionsrückstellungen 151.812 167.457 155.254
Finanzverbindlichkeiten 399.468 317.939 213.976
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 6.501 6.027 6.348
Passive latente Steuern 26.832 20.599 23.847
Langfristige Schulden 584.613 512.022 399.425
Finanzverbindlichkeiten 286.345 256.881 388.504
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 376.388 347.472 363.874
Effektive Ertragsteuerverpflichtungen 11.276 25.997 13.462
Rückstellungen 30.122 36.090 34.894
Kurzfristige Schulden 704.131 666.440 800.734
1.655.545 1.543.985 1.650.521

ENTWICKLUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALS

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in Tausend EUR Andere Gewinnrücklagen und Bilanzgewinn
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Währungsumrechnung Derivative Finanzinstrumente (Hedging Rücklage) Derivative

Finanzinstrumente (Rücklage für Sicherungskosten)
--- --- --- --- --- --- ---
Stand am 01.01.2020 73.001 38.404 278.430 -6.471 -273 -46
Ergebnis nach Steuern 0 0 -16.478 0 0 0
Unterschiede aus der

Währungsumrechnung
0 0 0 -8.523 0 0
Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 0 0 7.374 0 0 0
Marktbewertung von sonstigen Beteiligungen 0 0 0 0 0 0
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente 0 0 0 0 49 -16
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern 0 0 -2.073 0 -14 5
Gesamtergebnis 0 0 -11.177 -8.523 35 -11
Veränderungen im Konsolidierungskreis 0 0 0 0 0 0
Dividendenzahlungen 0 0 0 0 0 0
Übrige Veränderungen 0 0 140 0 0 0
Stand am 30.06.2020 73.001 38.404 267.393 -14.994 -238 -57
Stand am 01.01.2021 80.301 47.069 265.111 -27.651 -14 -3
Ergebnis nach Steuern 0 0 -7.101 0 0 0
Unterschiede aus der Währungsumrechnung 0 0 0 6.173 0 0
Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 0 0 12.552 0 0 0
Marktbewertung von sonstigen Beteiligungen 0 0 0 0 0 0
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente 0 0 0 0 21 35
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern 0 0 -3.524 0 -6 -10
Gesamtergebnis 0 0 1.927 6.173 15 25
Veränderungen im Konsolidierungskreis 0 0 240 0 0 0
Dividendenzahlungen 0 0 0 0 0 0
Kapitalerhöhung 30.885 45.216 0 0 0 0
Kosten der Kapitalerhöhung 0 -414 0 0 0 0
Stand am 30.06.2021 111.186 91.871 267.278 -21.478 1 22

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in Tausend EUR Andere Gewinnrücklagen und Bilanzgewinn
Eigenkapitalinstrumente Anteile der Anteilseigner der BAUER AG Minderheitsgesellschafter Gesamt
--- --- --- --- ---
Stand am 01.01.2020 -1.241 381.804 5.112 386.916
Ergebnis nach Steuern 0 -16.478 488 -15.990
Unterschiede aus der

Währungsumrechnung
0 -8.523 -473 -8.996
Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 0 7.374 0 7.374
Marktbewertung von sonstigen Beteiligungen 0 0 0 0
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente 0 33 0 33
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern 0 -2.082 0 -2.082
Gesamtergebnis 0 -19.676 15 -19.661
Veränderungen im Konsolidierungskreis 0 0 0 0
Dividendenzahlungen 0 0 -254 -254
Übrige Veränderungen 0 140 -340 -200
Stand am 30.06.2020 -1.241 362.268 4.533 366.801
Stand am 01.01.2021 -91 364.722 801 365.523
Ergebnis nach Steuern 0 -7.101 1.490 -5.611
Unterschiede aus der Währungsumrechnung 0 6.173 470 6.643
Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 0 12.552 0 12.552
Marktbewertung von sonstigen Beteiligungen 0 0 0 0
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente 0 56 0 56
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern 0 -3.540 0 -3.540
Gesamtergebnis 0 8.140 1.960 10.100
Veränderungen im Konsolidierungskreis 0 240 0 240
Dividendenzahlungen 0 0 -1.188 -1.188
Kapitalerhöhung 0 76.101 0 76.101
Kosten der Kapitalerhöhung 0 -414 0 -414
Stand am 30.06.2021 -91 448.789 1.573 450.362

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

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in Tausend EUR 6M/​2020 * 6M/​2021
Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit:
Ergebnis vor Steuern (EBT) -8.908 5.987
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 45.107 45.979
Nutzungsabhängige Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte 6.331 5.086
Finanzerträge -14.630 -23.983
Finanzaufwendungen 34.538 33.320
Sonstige zahlungsunwirksame Transaktionen sowie Ergebnisse aus Entkonsolidierungen -4.017 3.151
Erhaltene Dividenden 4.686 3.192
Ergebnis aus dem Abgang von Gegenständen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten -3.742 -680
Ergebnis aus At-Equity-Beteiligungen 4.462 5.359
Veränderung der Rückstellungen -988 -16.293
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 21.668 -15.468
Veränderung der Vertragsvermögenswerte -10.417 -28.208
Veränderung der sonstigen Vermögenswerte und des Rechnungsabgrenzungspostens -20.518 -6.033
Veränderung der Vorräte -46.217 -40.969
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.147 31.097
Veränderung der Vertragsverbindlichkeiten -18.517 -37.073
Veränderung der sonstigen kurzfristigen und langfristigen Verbindlichkeiten -399 41
Aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel -10.414 -35.495
Gezahlte Ertragsteuern -13.969 -15.454
Nettozahlungsmittel aus betrieblicher Tätigkeit -24.383 -50.949
Cashflows aus Investitionstätigkeit:
Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten -48.256 -73.259
Erlöse aus Verkauf von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 17.372 23.276
Konsolidierungskreisbedingte Veränderung des Finanzmittelbestandes -85 1
Auszahlungen für den Erwerb von Anteilen an Gemeinschaftsunternehmen 0 -325
Für Investitionstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel -30.969 -50.307
Free Cashflow (Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit + Cashflow aus Investitionstätigkeit) -55.352 -101.256
Cashflows aus Finanzierungstätigkeit:
Aufnahme von Darlehen und Bankverbindlichkeiten 239.019 160.202
Tilgung von Darlehen und Bankverbindlichkeiten -151.681 -110.627
Tilgung der Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen -11.609 -6.760
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 0 64.101
Auszahlungen für Transaktionskosten im Zusammenhang mit Kapitalmaßnahmen 0 -414
Auszahlungen für den Erwerb von zusätzlichen Anteilen an Tochterunternehmen -200 0
Gezahlte Dividenden -254 -1.188
Gezahlte Zinsen -12.558 -12.013
Erhaltene Zinsen 2.824 3.325
Für Finanzierungstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel 65.541 96.626
Zahlungswirksame Veränderungen der flüssigen Mittel 10.189 -4.630
Einfluss von Wechselkursänderungen auf die Zahlungsmittel -426 861
Veränderung der flüssigen Mittel insgesamt 9.763 -3.769
Zahlungsmittel zu Beginn der Berichtsperiode 37.575 46.015
Zahlungsmittel am Ende der Berichtsperiode 47.338 42.246
Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 9.763 -3.769

* Vorjahreszahlen geändert; die Veränderung der Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften wurden in die Veränderung der sonstigen kurzfristigen und langfristigen Verbindlichkeiten umgegliedert

KONZERN-SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

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in Tausend EUR Bau Maschinen Resources
Januar - Juni 2020 * 2021 2020 2021 2020 * 2021
--- --- --- --- --- --- ---
Gesamtkonzernleistung (Gruppe) 312.237 358.581 296.940 314.438 151.764 138.166
Umsatzerlöse mit Dritten 289.724 336.298 223.092 227.344 134.848 121.171
Umsatzerlöse zwischen den Geschäftsfeldern 1.402 7.099 27.727 57.795 740 816
Bestandsveränderungen 0 0 34.388 34.354 567 799
Andere aktivierte Eigenleistungen 65 98 1.683 1.791 200 675
Sonstige Erträge 14.647 3.618 3.443 3.095 998 1.204
Konsolidierte Leistung 305.838 347.113 290.333 324.379 137.353 124.665
Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen 2.086 670 -1.860 794 4.236 3.895
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 23.713 30.065 23.503 26.654 11.698 9.501
Abschreibungen auf das Anlagevermögen -23.724 -27.562 -12.930 -13.130 -7.573 -4.730
Nutzungsbedingte Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte 0 0 -6.331 -5.086 0 0
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) -11 2.503 4.242 8.438 4.125 4.771
Finanzerträge 7.737 10.165 3.753 7.991 1.403 1.781
Finanzaufwendungen -13.422 -11.924 -10.474 -11.404 -4.264 -2.860
Ertragsteueraufwand -5.801 -6.219 -1.346 -3.765 -199 -765
Ergebnis nach Steuern -11.497 -5.475 -3.825 1.260 1.065 2.927
31.12.2020 30.06.2021 31.12.2020 30.06.2021 31.12.2020 30.06.2021
SEGMENTVERMÖGEN 593.373 635.072 744.043 766.056 221.224 234.913

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in Tausend EUR Sonstiges Gesamt Konsolidierung
Januar - Juni 2020 2021 2020 2021 2020 2021
--- --- --- --- --- --- ---
Gesamtkonzernleistung (Gruppe) 25.343 26.324 786.284 837.509 -61.272 -70.101
Umsatzerlöse mit Dritten 863 651 648.527 685.464
Umsatzerlöse zwischen den Geschäftsfeldern 22.914 22.955 52.783 88.665 -52.783 -88.665
Bestandsveränderungen 0 0 34.955 35.153 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 1.044 1.948 3.608 1.201 4.728
Sonstige Erträge 67 37 19.155 7.954 -211 -117
Konsolidierte Leistung 23.844 24.687 757.368 820.844 -51.793 -84.054
Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen 0 0 4.462 5.359 0 0
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 18.547 2.474 77.461 68.694 -15.023 -2.305
Abschreibungen auf das Anlagevermögen -1.703 -1.440 -45.930 -46.862 823 883
Nutzungsbedingte Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte 0 0 -6.331 -5.086 0 0
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 16.844 1.034 25.200 16.746 -14.200 -1.422
Finanzerträge 2.549 4.455 15.442 24.392 -812 -409
Finanzaufwendungen -7.190 -7.541 -35.350 -33.729 812 409
Ertragsteueraufwand 470 -765 -6.876 -11.514 -206 -84
Ergebnis nach Steuern 12.673 -2.817 -1.584 -4.105 -14.406 -1.506
31.12.2020 30.06.2021 31.12.2020 30.06.2021 31.12.2020 30.06.2021
SEGMENTVERMÖGEN 337.427 376.083 1.896.067 2.012.124 -352.082 -361.603

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in Tausend EUR Konzern
Januar - Juni 2020 2021
--- --- ---
Gesamtkonzernleistung (Gruppe) 725.012 767.408
Umsatzerlöse mit Dritten 648.527 685.464
Umsatzerlöse zwischen den Geschäftsfeldern 0 0
Bestandsveränderungen 34.955 35.153
Andere aktivierte Eigenleistungen 3.149 8.336
Sonstige Erträge 18.944 7.837
Konsolidierte Leistung 705.575 736.790
Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen 4.462 5.359
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 62.438 66.389
Abschreibungen auf das Anlagevermögen -45.107 -45.979
Nutzungsbedingte Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte -6.331 -5.086
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 11.000 15.324
Finanzerträge 14.630 23.983
Finanzaufwendungen -34.538 -33.320
Ertragsteueraufwand -7.082 -11.598
Ergebnis nach Steuern -15.990 -5.611
31.12.2020 30.06.2021
SEGMENTVERMÖGEN 1.543.985 1.650.521

* Vorjahr angepasst. Die SCHACHTBAU NORDHAUSEN Stahlbau GmbH wurden vom Segment Bau in das Segment Resources umgegliedert.

Konzernanhang

1. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM KONZERN

Die BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen (im Folgenden BAUER AG genannt) besteht in der Rechtsform der deutschen Aktiengesellschaft. Sie hat ihren Sitz in Schrobenhausen, BAUER-Straße, und ist im Handelsregister Ingolstadt (HRB 101375) eingetragen.

Die BAUER Gruppe ist Anbieter von Dienstleistungen, Maschinen und Produkten für Boden und Grundwasser. Der Konzern ist mit seinen Leistungen und Produkten auf den weltweiten Märkten vertreten. Die Geschäftstätigkeit des Konzerns ist in drei Geschäftsfelder aufgeteilt: Bau, Maschinen und Resources.

Die BAUER AG ist im Prime Standard der Deutschen Börse gelistet.

Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde am 9. August 2021 zur Veröffentlichung freigegeben.

Prüferische Durchsicht

Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss und Konzernzwischenlagebericht wurde weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

2. GRUNDLAGEN FÜR DIE AUFSTELLUNG DES KONZERNABSCHLUSSES

Die BAUER AG erstellt ihren verkürzten Konzernzwischenabschluss nach den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS), des International Accounting Standards Board (IASB), London, sowie den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC). Zur Anwendung kommen ausschließlich die bis zum Abschlussstichtag von der Kommission übernommenen IASB Standards und Interpretationen, die entsprechend im Amtsblatt der EU veröffentlicht wurden.

Der Halbjahresfinanzbericht zum 12. August 2021 wurde auf Basis des IAS 34 "Zwischenberichterstattung" in verkürzter Form erstellt und enthält daher nicht alle Angaben, die für einen Konzernjahresabschluss verpflichtend sind.

Der vorliegende verkürzte Zwischenabschluss basiert auf dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 und sollte daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 der BAUER AG gelesen werden.

3. KONSOLIDIERUNGSKREIS

In den Konsolidierungskreis werden neben der BAUER AG alle wesentlichen Tochtergesellschaften einbezogen. Tochterunternehmen sind alle Unternehmen, bei denen der Konzern die Kontrolle über die Finanz- und Geschäftspolitik innehat. Dies ist regelmäßig begleitet von einem Stimmrechtsanteil von mehr als 50 %. Bei der Beurteilung, ob Kontrolle vorliegt, werden Existenz und Auswirkung potenzieller Stimmrechte, die aktuell ausübbar oder umwandelbar sind, berücksichtigt.

In wenigen Fällen werden Gesellschaften voll in den Konzernabschluss der BAUER AG mit einbezogen, obwohl weniger als 50 % ihrer Stimmrechtsanteile gehalten werden. Dies ist auf staatliche Beschränkungen zurückzuführen, nach denen ausländische Investoren nicht mehr als 50 % der Stimmrechte an inländischen Gesellschaften halten dürfen. Die BAUER AG bedient sich in diesen Fällen sog. Agency-Konstruktionen, mithilfe derer wirtschaftlich mehr als 50 % der Stimmrechte an der jeweiligen Gesellschaft gehalten werden und damit zu einer Vollkonsolidierung berechtigen.

Tochterunternehmen werden von dem Zeitpunkt an in den Konzernabschluss einbezogen (Vollkonsolidierung), an dem die Beherrschung oder die Möglichkeit zur Beherrschung auf den Konzern übergegangen ist. Sie werden zu dem Zeitpunkt entkonsolidiert, an dem die Beherrschung endet. Gesellschaften, bei denen die BAUER AG direkt oder indirekt die finanz- und geschäftspolitischen Entscheidungen maßgeblich beeinflusst (assoziierte Unternehmen), werden nach der Equity-Methode konsolidiert.

Veränderungen bei den Tochterunternehmen:

Segment Maschinen:

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021 wurde die rig.plus GmbH erstmalig in den Konsolidierungskreis aufgenommen.

Darüber hinaus haben sich im Konsolidierungskreis seit dem 31. Dezember 2020 keine Änderungen ergeben.

4. ERMESSENSENTSCHEIDUNGEN SOWIE WESENTLICHE ANNAHMEN UND SCHÄTZUNGEN

Schätzungen und Ermessensentscheidungen können Auswirkungen auf die Höhe der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, die Angaben zu Eventualforderungen und -verbindlichkeiten am Stichtag sowie auf die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen für die Berichtsperiode haben. Aufgrund der derzeit unabsehbaren Folgen der COVID-19-Pandemie unterliegen diese Schätzungen und Ermessensentscheidungen einer erhöhten Unsicherheit. Die sich tatsächlich einstellenden Beträge können von den Schätzungen und Ermessensentscheidungen abweichen; Veränderungen können einen wesentlichen Einfluss auf den Zwischenabschluss haben.

Bei der Aktualisierung der Schätzungen und Ermessensentscheidungen wurden verfügbare Informationen über die voraussichtliche wirtschaftliche Entwicklung sowie länderspezifische staatliche Maßnahmen berücksichtigt.

Darüber hinaus verweisen wir bezüglich der Annahmen und Schätzungen auf S. 80 des Geschäftsberichts 2020.

Kapitalerhöhung

Im Rahmen des am 21. Juni 2021 planmäßig beendeten Bezugsangebots haben die Aktionäre der BAUER Aktiengesellschaft insgesamt 7.247.715 neue Aktien durch Ausübung von Bezugsrechten bzw. auf der Grundlage von Mehrerwerbsangeboten gezeichnet, davon 1.142.854 neue Aktien gegen Sacheinlage durch die im Hauptversammlungsbeschluss vom 31. März 2021 genannten Inferenten und 6.104.861 neue Aktien gegen Bareinlage.

Insgesamt wurden neben den ausgeübten Bezugsrechten von Aktionären noch rund 4,6 Mio. Aktien zum Überbezug angemeldet. Durch diese hohe Anzahl lag die Zuteilungsquote für den Überbezug nur bei rund 11,8 %.

Der Anteil der Doblinger Beteiligung GmbH, München, am Grundkapital der Gesellschaft und der Gesamtzahl der Stimmrechte erhöht sich im Zuge der Durchführung der Kapitalerhöhung infolge der mit der Gesellschaft vereinbarten Erwerbsverpflichtung auf 30,00 % abzüglich einer Aktie bzw. eines Stimmrechts.

Der BAUER Aktiengesellschaft floss durch die Kapitalerhöhung aus der Ausgabe von neuen Aktien gegen Bareinlage damit ein Bruttoemissionserlös von rund 64,1 Mio. EUR zu. Der Emissionserlös aus der Kapitalerhöhung wurde zur Rückführung von Finanzverbindlichkeiten genutzt und dient damit der Erhöhung der Eigenkapitalquote. Die Finanzverbindlichkeiten der Gesellschaft wurden infolge der Einbringung von Forderungen im Wege der Sacheinlage durch die Inferenten um 12,0 Mio. EUR verringert und die Eigenkapitalquote hierdurch entsprechend erhöht.

Mit Eintragung der Durchführung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister, die am 24. Juni 2021,erfolgte, erhöhte sich die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien der Gesellschaft auf 26.091.781 Stück. Die Einbeziehung der neuen Aktien in die bestehende Notierung an der Frankfurter Wertpapierbörse sowie deren Lieferung an Investoren erfolgte am 28. Juni 2021.

Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte

Zum Bilanzstichtag befanden sich zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte in Höhe von TEUR 35.707 in der BAUER Gruppe. Dabei handelt es sich um Grundstücke und Gebäude der BAUER Manufacturing LLC in Höhe von TEUR 29.207 sowie um Intellectual Property der BAUER Maschinen GmbH in Höhe von TEUR 6.500. Ursprünglich war die Veräußerung für das zweite Quartal 2021 vorgesehen (vergleiche Geschäftsbericht 2020, Seite 127). Mittlerweile wird von einer Veräußerung im zweiten Halbjahr 2021 ausgegangen. Hintergrund dafür waren Verzögerungen in den Vertragsverhandlungen.

5. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die ab dem 1. Januar 2021 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2020 mit Ausnahme der Bewertung der Pensionsrückstellungen sowie der erstmaligen Anwendung von neuen und geänderten Standards.

a) Bewertung der Pensionsrückstellungen

Die BAUER Gruppe hat zum 30. Juni 2021 den Abzinsungssatz zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen im Inland auf 1,15 % erhöht (Vorjahr: 0,75 %).

b) Von der BAUER Gruppe übernommene neue und geänderte Standards

In der aktuellen Berichtsperiode traten zahlreiche neue oder geänderte Standards in Kraft. Aus den Standardänderungen resultieren keine Auswirkungen auf die Rechnungslegungsgrundsätze der BAUER Gruppe.

6. ANGABEN ZU DEN FINANZINSTRUMENTEN

6.1 Finanzielle Risikofaktoren

Im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit und im Finanzierungsbereich ist die BAUER Gruppe einer Vielzahl von Marktrisiken (Währungsrisiko, Zinsrisiko, Rohstoffpreisrisiko, Liquiditätsrisiko, Ausfallrisiko) ausgesetzt.

Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält nicht alle Angaben und Informationen zum finanziellen Risikomanagement, daher sollte der Konzernzwischenabschluss in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 gelesen werden.

Seit dem Geschäftsjahresende haben sich keine Änderungen im Umgang mit finanziellen Risiken ergeben.

6.2 Buchwerte und beizulegende Zeitwerte

Die beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten werden anhand einer der in den drei folgenden Stufen beschriebenen Methoden ermittelt:

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Stufe 1: Auf aktiven Märkten notierte (unverändert übernommene) Preise für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten
Stufe 2: Für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit entweder direkt oder indirekt beobachtbare Inputdaten, die keine notierten Preise nach Stufe 1 darstellen
Stufe 3: Herangezogene Inputdaten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten für die Bewertung des Vermögenswerts und der Verbindlichkeit basieren (nicht beobachtbare Inputdaten)

Die Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, sind den folgenden Stufen zuzuordnen:

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Aktiva in Tausend EUR 31.12.2020 30.06.2021
Buchwert Fair Value Buchwert Fair Value Stufe
--- --- --- --- --- ---
Beteiligungen 10.761 10.761 10.761 10.761 3
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 13.165 14.554 13.129 13.939 3
Forfaitierte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.277 1.277 1.277 1.277 2
Derivate nicht im Hedge Accounting 1.738 1.738 1.435 1.435 2
Derivate im Hedge Accounting 89 89 220 220 2
Gesamt 27.030 28.419 26.822 27.632

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Passiva in Tausend EUR 31.12.2020 30.06.2021
Buchwert Fair Value Buchwert Fair Value Stufe
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Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 234.043 241.066 146.290 146.988 3
Verbindlichkeiten aus Finance-Lease-Verträgen 37.444 38.736 39.200 40.302 3
Sonstige langfristige Finanzverbindlichkeiten 11.442 11.617 9.991 10.263 3
Derivate nicht im Hedge Accounting 23.059 23.059 19.360 19.360 2
Derivate im Hedge Accounting 110 110 790 790 2
Gesamt 329.108 337.598 215.631 217.703

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres erfolgte keine Umgliederung zwischen den Stufen. Die Derivate der Stufe 2 umfassen Devisentermingeschäfte, Devisenoptionsgeschäfte, Zinsswaps und Zinscaps. Für derivative Finanzinstrumente ohne Optionskomponente, dazu zählen Devisentermingeschäfte sowie Zinsswaps, werden zukünftige Zahlungsströme anhand von Terminkurven ermittelt. Der Fair Value dieser Instrumente entspricht der Summe der diskontierten Zahlungsströme. Die Optionen auf Währungspaare werden auf der Basis von marktüblichen Optionspreismodellen bewertet.

Für Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige kurzfristige Vermögenswerte, kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten ist aufgrund der kurzen Restlaufzeit der Buchwert als realistische Schätzung des beizulegenden Zeitwertes anzunehmen.

Die beizulegenden Zeitwerte von langfristigen finanziellen Vermögenswerten sowie sonstigen langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten entsprechen den Barwerten der mit den Vermögenswerten verbundenen Zahlungsströme unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Zinsparameter, welche markt- und partnerbezogene Veränderungen der Konditionen und Erwartungen reflektieren.

Für Beteiligungen wird der beizulegende Zeitwert mithilfe des Discounted Cashflow-Modells ermittelt. Bis zum Halbjahr haben sich aus den Beteiligungen keine wesentlichen Fair Value Änderungen ergeben.

7. SAISONALITÄT

Im Segment Bau findet eine große Zahl unserer Projekte in Gegenden statt, in denen winterliche Wetterverhältnisse und andere widrige Witterungsverhältnisse die Ergebnisse auf den Baustellen im ersten und zu Beginn des zweiten Quartals negativ beeinflussen. Im Segment Maschinen ist das erste Quartal üblicherweise auch schwach, da unsere Kunden Maschinen erst abnehmen, wenn sie diese für ihre Bauleistungen benötigen. Im Segment Resources führen winterliche Wetterverhältnisse dazu, dass zu Beginn des Jahres der Absatz an Materialien für Brunnen sehr schwach ist.

Da der Großteil der Kosten fix ist, werden im ersten Quartal jeden Jahres nennenswerte Verluste erzielt. Beginnend mit dem zweiten Quartal werden diese Verluste mit steigenden Deckungsbeiträgen kompensiert. Der Break-Even wird im Regelfall zum Ende des zweiten Quartals noch nicht erreicht. Im dritten und vierten Quartal wird der Großteil des Ergebnisses erzielt. Durch den oben beschriebenen, sich jährlich wiederholenden Geschäftsverlauf, ist eine Vergleichbarkeit von Leistung, Umsatz und Ergebnis der jeweiligen Quartale - bei Vernachlässigung von Sondereffekten - mit dem entsprechenden Vergleichszeitraum gegeben.

8. ERLÄUTERUNGEN ZUR SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Die interne Organisations- und Managementstruktur sowie die interne Berichterstattung an Vorstand und Aufsichtsrat bilden die Grundlagen zur Bestimmung der Segmente der BAUER Gruppe.

Die BAUER Gruppe ist in die Segmente Bau, Maschinen und Resources aufgeteilt, Geschäftsvorfälle zwischen den Segmenten werden zu marktgerechten Preisen durchgeführt.

Die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH ist als einzige Gesellschaft in den Segmenten Maschinen und Resources tätig. Das Vermögen, die Schulden sowie die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH wurden den entsprechenden Segmenten zugeordnet.

Bau

Das Segment Bau führt weltweit alle gängigen Verfahren des Spezialtiefbaus aus. Hierzu gehören die Erstellung von komplexen Baugruben, Gründungen für große Infrastrukturmaßnahmen und Gebäude, Dichtwände sowie Baugrundverbesserungen. Einerseits werden die Baumärkte durch lokale Tochtergesellschaften bearbeitet, die sich in einem Netzwerk unterstützen, und andererseits werden Großprojekte in Ländern ohne lokale Gesellschaft durch Bündelung von Kapazitäten aus aller Welt durchgeführt. Aus Deutschland heraus werden Unterstützungsleistungen mithilfe zentraler Servicefunktionen bereitgestellt und konzernweite Standards gesetzt.

Maschinen

Im Segment Maschinen hat Bauer den Anspruch, als Anbieter für die gesamte Palette an Geräten für den Spezialtiefbau sowie für die Erkundung, Erschließung und Gewinnung natürlicher Ressourcen der Weltmarktführer zu sein. Neben dem Stammsitz in Schrobenhausen verfügt der Maschinenbereich über ein weltweites Vertriebsnetz und hat Fertigungsstätten, unter anderem in Deutschland, China, Malaysia, Russland, Italien, Türkei und den USA.

Resources

Im Segment Resources konzentriert sich Bauer auf die Entwicklung, Produktion und Ausführung innovativer Produkte und Services und agiert mit mehreren Geschäftsbereichen und Tochterfirmen als Dienstleister in den Bereichen Bohrdienstleistungen und Brunnenbau, Umwelttechnik, Pflanzenkläranlagen, Bergbau und Sanierung. Zu den Kompetenzen zählen Wassergewinnung und Drilling Technologies, Altlastensanierung und Abfallmanagement sowie Wasseraufbereitung und Bauwerkssanierung.

Sonstiges

Unter Sonstiges sind die zentralen Dienste (Rechnungswesen, Personal, IT, etc.) der BAUER AG für die Konzerngesellschaften sowie andere, nicht den gesondert dargestellten Segmenten zuordenbare Gesellschaften enthalten, welche z. B. in- und externe Aus-, Fort- und Weiterbildungen sowie zentrale Entwicklungsleistungen übernehmen oder anbieten.

Im ersten Halbjahr 2021 waren TEUR 0 (Vorjahr: 0) an Ausschüttungen der Konzerntöchter an die Konzernmuttergesellschaft in diesem Segment enthalten.

Konsolidierung

Unter Konsolidierung werden hier die intersegmentären Konsolidierungseffekte dargestellt. Diese beinhalten die Bereinigung von Innenumsatzerlösen zwischen den Geschäftsfeldern sowie Aufwendungen und Erträge und Zwischenergebnisse. Die intrasegmentären Konsolidierungseffekte, also Effekte innerhalb des Geschäftsfelds, wurden bereits dort bereinigt. Die im Segment Sonstiges genannten Ausschüttungen sind in den Bereinigungen der Zwischenergebnisse enthalten.

Das als Ergebnis nach Steuern ausgewiesene Segmentergebnis enthält die Finanzerträge und den Ertragsteueraufwand. Das Segmentvermögen und die Segmentschulden der Geschäftsbereiche enthalten alle Vermögenswerte und Schulden des Konzerns. Die langfristigen Vermögenswerte im Segmentbericht nach Regionen enthalten immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen.

Gesamtkonzernleistung, konsolidierte Leistung sowie Umsatzerlöse mit Dritten

Die konsolidierte Leistung spiegelt die Leistungen aller im Konsolidierungskreis enthaltenen Gesellschaften wider. Die Gesamtkonzernleistung stellt die Gesamtleistungen aller in unserem Konzern befindlichen Gesellschaften dar. Die Differenz von konsolidierter Leistung zur Gesamtkonzernleistung ergibt sich aus der Leistung der assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, unserem Nachunternehmeranteil an ARGEN sowie der Leistung nicht konsolidierter Gesellschaften.

Die Umsatzerlöse mit Dritten werden den Geschäftssegmenten entsprechend dem Standort des Kunden zugeordnet. Es bestehen keine Kunden mit einem Umsatzanteil von mehr als 10 %.

Eine Verteilung der Umsatzerlöse auf jedes Produkt und jede Dienstleistung bzw. auf jede Gruppe vergleichbarer Produkte und Dienstleistungen war zum Bilanzstichtag nicht verfügbar.

9. WESENTLICHE GESCHÄFTE MIT NAHESTEHENDEN PERSONEN

Die Beziehungen zwischen vollkonsolidierten Gesellschaften des Konzerns und nahestehenden Unternehmen und Personen betreffen im Wesentlichen assoziierte und Gemeinschaftsunternehmen. Geschäfte mit diesen Gesellschaften erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. Im Berichtszeitraum wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Personen getätigt.

10. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE

Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften gegenüber Dritten bestehen in Höhe von TEUR 179.555 (31. Dezember 2020: TEUR 140.526). Im Übrigen haften wir gesamtschuldnerisch für alle Arbeitsgemeinschaften, an denen wir beteiligt sind.

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Schrobenhausen, den 12. August 2021

Der Vorstand

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Dipl.-Phys. Michael Stomberg Dipl.-Ing. (FH) Dipl.-Betriebswirt (FH) Peter Hingott
Vorsitzender des Vorstands Florian Bauer, MBA Hartmut Beutler

ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGEN

Diese Quartalsmitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind alle Aussagen, die sich nicht auf historische Tatsachen und Ereignisse beziehen - beispielsweise Aussagen über die zukünftige finanzielle Ertragsfähigkeit, über Pläne und Erwartungen in Bezug auf die Geschäftsentwicklung der BAUER Gruppe sowie über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und andere Faktoren, denen der Konzern ausgesetzt ist. Die Verwendung von Worten wie "glauben", "erwarten", "vorhersagen", "beabsichtigen", "prognostizieren", "planen", "schätzen", "bestreben", "voraussichtlich", "annehmen" und ähnliche Formulierungen deuten auf solche Aussagen hin. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen Risiken und zahlreichen Unsicherheitsfaktoren, die dazu führen können, dass die tatsächliche Entwicklung oder die erzielten Erträge oder Leistungen wesentlich von der Entwicklung, den Erträgen oder den Leistungen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden.

Die Leser werden darauf hingewiesen, dass aufgrund dieser Risiken und Unsicherheiten kein unangemessenes Vertrauen darin gesetzt werden kann, dass sich diese Aussagen in der Zukunft als richtig herausstellen. Die BAUER Aktiengesellschaft beabsichtigt nicht und übernimmt keine Verpflichtung, eine Aktualisierung dieser zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen, um Ereignisse oder Umstände nach dem Datum der Veröffentlichung dieser Quartalsmitteilung zu berücksichtigen.

FINANZKALENDER 2021

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2. März 2021 Vorläufige Zahlen Geschäftsjahr 2020
31. März 2021 Außerordentliche Hauptversammlung
13. April 2021 Veröffentlichung Geschäftsbericht 2020

Bilanzpressekonferenz

Analystenkonferenz
12. Mai 2021 Quartalsmitteilung Q1 2021
24. Juni 2021 Hauptversammlung
12. August 2021 Halbjahresfinanzbericht 30. Juni 2021
11. November 2021 Quartalsmitteilung 9M/​Q3 2021

Weitere Informationen zur BAUER Gruppe finden Sie im Internet unter www.bauer.de.

HERAUSGEBER

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Sitz der Gesellschaft:

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