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Bauer AG Interim / Quarterly Report 2021

Nov 11, 2021

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Interim / Quarterly Report

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Finanzbericht: 29223445

BAUER Aktiengesellschaft

Schrobenhausen

Quartalsmitteilung zum 30.09.2021

Quartalsmitteilung

9M/​Q3 2021

Auf einen Blick

KONZERNKENNZAHLEN

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IFRS in Mio. EUR 9M/​2020 * 9M/​2021 Veränderung
Gesamtkonzernleistung 1.098,2 1.149,6 4,7 %
Umsatzerlöse 990,8 1.044,3 5,4 %
Auftragseingang 1.270,2 1.258,0 -1,0 %
Auftragsbestand 1.199,7 1.270,9 5,9 %
EBITDA 106,5 102,4 -3,9 %
EBIT 29,8 24,1 -19,1 %
Ergebnis nach Steuern -13,2 -5,9 n/​a
Bilanzsumme 1.646,9 1.665,8 1,2 %
Eigenkapital 352,4 454,8 29,1 %
Mitarbeiter (Stichtag) ** 11.353 11.891 4,7 %

* Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen auf S. 70 des Geschäftsberichts 2020

** siehe Erläuterungen auf S. 163 des Geschäftsberichts 2020

Die hier dargestellte Gesamtkonzernleistung umfasst gegenüber der in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung dargestellten konsolidierten Leistung Leistungsanteile von assoziierten Unternehmen sowie Leistungen nicht konsolidierter Tochterunternehmen und Arbeitsgemeinschaften.

AUSBLICK

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in Mio. EUR Ist 2020 Prognose 2021
Gesamtkonzernleistung 1.454 1.530 - 1.570
EBIT 55,5 35 - 45

Wesentliche Ereignisse und Geschäfte

KONZERN

Die Gesamtkonzernleistung der BAUER Gruppe hat sich zum Ende des dritten Quartals 2021 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 4,7 % von 1.098,2 Mio. EUR auf 1.149,6 Mio. EUR erhöht. Dies war vor allem auf die Segmente Bau und Maschinen zurückzuführen. Das EBIT lag mit 24,1 Mio. EUR unter dem Vorjahr von 29,8 Mio. EUR. Das laufende Geschäftsjahr zeigte weiterhin deutliche Einflüsse der COVID-19-Pandemie, insbesondere auf die Segmente Bau und Maschinen. Darüber hinaus gab es zum Teil erhebliche Verzögerungen bei einzelnen Großprojekten in Europa, unter anderem bei einem Projekt zur Gründung eines Offshore-Windparks vor der Küste Frankreichs.

Wie bereits im Jahresabschluss 2020 wurde auf Grundlage einer Empfehlung der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung DPR e.V. das Ergebnis aus at-Equity bewerteten Anteilen innerhalb der GuV umgegliedert und ist nunmehr Bestandteil des EBITDA sowie des EBIT. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.

Das Ergebnis nach Steuern des Konzerns lag mit -5,9 Mio. EUR deutlich über dem Vorjahreswert von -13,2 Mio. EUR. Die Finanzerträge haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert und die Finanzaufwendungen deutlich reduziert. Dabei hatten Zinssicherungsgeschäfte einen positiven Einfluss, da diese entsprechend der Entwicklung der Marktzinsen in der Bilanz zu bewerten sind. Da die Marktzinsen im Vergleich zu Ende Dezember 2020 angestiegen sind, ergab sich nach neun Monaten 2021 ein positiver Effekt auf das Nachsteuerergebnis in Höhe von 2,7 Mio. EUR (Vorjahr: negativer Effekt von -8,2 Mio. EUR).

Der Auftragsbestand im Konzern ist gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 5,9 % und gegenüber dem Jahresende 2020 um 9,3 % auf 1.270,9 Mio. EUR deutlich angestiegen. Dies lag vor allem am Bau, wo sehr große Projektvolumen beauftragt wurden. Auch das Segment Maschinen konnte den Auftragsbestand deutlich erhöhen, ebenso verzeichnete das Segment Resources einen leichten Anstieg. Der Auftragseingang ging leicht um 1,0 % von 1.270,2 Mio. EUR auf 1.258,0 Mio. EUR zurück.

SEGMENT BAU

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in Tausend EUR 9M/​2020 * 9M/​2021 Veränderung
Gesamtkonzernleistung 468.281 517.622 10,5 %
Umsatzerlöse 435.814 485.970 11,5 %
Auftragseingang 618.480 595.520 -3,7 %
Auftragsbestand 761.287 799.234 5,0 %
EBIT 7.397 -1.803 n/​a

* Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen auf S. 70 und S. 102 des Geschäftsberichts 2020

Die Gesamtkonzernleistung im Segment Bau lag mit 517,6 Mio. EUR um 10,5 % deutlich über dem Vorjahr von 468,3 Mio. EUR. Das EBIT hat sich gegenüber der Vorjahresperiode von 7,4 Mio. EUR auf -1,8 Mio. EUR deutlich verringert, insbesondere weil das Segment weiterhin von den Folgen der COVID-19-Pandemie beeinflusst wurde.

In den Märkten in Europa und in den USA konnte insgesamt gut gearbeitet und positive Ergebnisse erzielt werden. Im Mittleren Osten sind wir durch einen Auftrag in Jordanien gut beschäftigt. Im Fernen Osten, insbesondere in Südostasien, hatte sich die Situation in einzelnen Märkten, wie etwa in Indonesien, im Vergleich zu 2020 bereits verbessert, jedoch gab es gerade in den letzten Monaten wieder verstärkte Ausgangs- sowie Reisebeschränkungen aufgrund einer wieder steigenden Ausbreitung der COVID-19-Pandemie. Dies hat uns im laufenden Geschäftsjahr deutlich stärker beeinflusst als erwartet. Im Fernen Osten arbeiten wir weiterhin intensiv an der Anpassung der Kapazitäten, was uns neben der zu geringen Auslastung zusätzlich finanziell belastet.

Darüber hinaus gab es zum Teil erhebliche Verzögerungen bei einzelnen Großprojekten in Europa, unter anderem bei einem Projekt zur Gründung eines Offshore-Windparks vor der Küste Frankreichs.

Der Auftragsbestand ist im Segment Bau um 5,0 % von 761,3 Mio. EUR im Vorjahr auf 799,2 Mio. EUR angestiegen. Darin enthalten sind größere Projekte in Europa, Jordanien, Indien und auch in Ägypten. Der Auftragseingang lag mit 595,5 Mio. EUR um 3,7 % unter dem Vorjahreswert von 618,5 Mio. EUR.

SEGMENT MASCHINEN

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in Tausend EUR 9M/​2020 * 9M/​2021 Veränderung
Gesamtkonzernleistung 456.058 485.174 6,4 %
Umsatzerlöse 351.899 376.605 7,0 %
Auftragseingang 466.309 505.736 8,5 %
Auftragsbestand 118.558 139.418 17,6 %
EBIT 14.299 17.783 24,4 %

* Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen auf S. 70 des Geschäftsberichts 2020

Die Gesamtkonzernleistung im Segment Maschinen erhöhte sich zum Ende des dritten Quartals gegenüber Vorjahr um 6,4 % von 456,1 Mio. EUR auf 485,2 Mio. EUR. Das EBIT ist gegenüber dem Vorjahr von 14,3 Mio. EUR auf 17,8 Mio. EUR angestiegen.

Im Vergleich zum Vorjahr zeigt der Anstieg bei Leistung und Ergebnis nur eine leichte Verbesserung. Insgesamt ist das Segment Maschinen aber weiterhin von der Investitionszurückhaltung der Kunden aufgrund der Unsicherheit bedingt durch die COVID-19-Pandemie betroffen. Insbesondere in China und in den Ländern des Fernen Ostens sind die Verkaufszahlen bislang deutlich unter den Erwartungen geblieben. Dies ist Folge der in vielen Ländern geltenden Beschränkungen, die auch die Baumärkte stark getroffen haben. Insgesamt reicht der Leistungsanstieg noch nicht aus, um eine spürbare Ergebnisverbesserung zu erreichen. Die Auslastung ist insgesamt weiterhin nicht ausreichend.

Der Auftragsbestand ist um 17,6 % von 118,6 Mio. EUR im Vorjahr auf 139,4 Mio. EUR deutlich angestiegen. Der Auftragseingang lag mit 505,7 Mio. EUR um 8,5 % über dem Vorjahreswert von 466,3 Mio. EUR.

SEGMENT RESOURCES

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in Tausend EUR 9M/​2020 * 9M/​2021 Veränderung
Gesamtkonzernleistung 224.360 208.158 -7,2 %
Umsatzerlöse 202.245 180.791 -10,6 %
Auftragseingang 235.966 218.071 -7,6 %
Auftragsbestand 319.849 332.257 3,9 %
EBIT 3.235 8.136 n/​a

* Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen auf S. 70 und S. 102 des Geschäftsberichts 2020

Im Segment Resources lag die Gesamtkonzernleistung nach dem dritten Quartal mit 208,2 Mio. EUR um 7,2 % deutlich unter dem Vorjahr von 224,4 Mio. EUR. Dies lag im Wesentlichen daran, dass in den Vorjahreszahlen das Großprojekt Kessler-grube enthalten war, das im Juli 2020 an den Auftraggeber übergeben wurde. Das EBIT erhöhte sich dagegen deutlich von 3,2 Mio. EUR auf 8,1 Mio. EUR.

Das Segment ist weiterhin nicht bedeutend von der COVID-19-Pandemie beeinflusst. Die in den letzten Jahren umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen spiegeln sich nun mehr und mehr in den Kennzahlen wider. Insbesondere die Bereiche Brunnenbau, Umwelttechnik, Pflanzenkläranlagen und Bergbau zeigten sich positiv. An der Zusammenführung und Neuausrichtung des eher kleineren Bereichs Sanierung wird noch bis Jahresende intensiv gearbeitet. Im Bereich Bohrdienstleistungen war die Auslastung noch nicht ausreichend.

Der Auftragsbestand ist zum Ende des dritten Quartals um 3,9 % von 319,8 Mio. EUR auf 332,3 Mio. EUR angestiegen. Der Auftragseingang ist dagegen um 7,6 % von 236,0 Mio. EUR auf 218,1 Mio. EUR gesunken.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die wesentlichen Kennzahlen der Ertragslage wurden bereits im vorherigen Abschnitt beschrieben.

Die Bilanzsumme des Konzerns zum Ende des dritten Quartals 2021 betrug 1.665,8 Mio. EUR und lag damit um 1,2 % über dem Vorjahreswert von 1.646,9 Mio. EUR. Reduzierend auf der Aktivseite wirkten insbesondere die Rückgänge bei den langfristigen Vermögenswerten (-11,6 Mio. EUR). Auf der Aktivseite werden die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte seit dem Jahresabschluss 2020 ausgewiesen. Diese betrugen zum Ende des dritten Quartals 36,5 Mio. EUR. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um ein Grundstück in den USA, das bislang für das Joint Venture in der Tiefbohrtechnik mit Schlumberger genutzt wurde und aufgrund der Beendigung des Joint Ventures zur Veräußerung steht.

Das Eigenkapital hat sich von 352,4 Mio. EUR auf 454,8 Mio. EUR deutlich erhöht, was im Wesentlichen auf die im Dezember 2020 durchgeführte Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital (+16,0 Mio. EUR) sowie die größere Bezugsrechtskapitalerhöhung (+76,1 Mio. EUR) zurückzuführen ist. Die Eigenkapitalquote des Konzerns lag damit zum Ende des dritten Quartals 2021 bei 27,3 % (Vorjahr: 21,4 %).

Der Erlös der Kapitalerhöhung wurde für die Rückführung von Bankdarlehen genutzt, so dass sich die kurzfristigen und langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gegenüber dem Vorjahreszeitraum in Summe um 79,4 Mio. EUR reduziert haben. Ohne Berücksichtigung der Bezugsrechtskapitalerhöhung läge der Rückgang gegenüber Vorjahr bei 16,1 Mio. EUR.

Im September wurde der bestehende Konsortialkreditvertrag mit einem neuen Volumen von 390 Mio. EUR vorzeitig verlängert. Die Laufzeit beträgt drei Jahre mit Verlängerungsoption. Daher wurde im Vergleich zum Halbjahresfinanzbericht auf der Passivseite der Bilanz eine Umgliederung der Verbindlichkeiten aus dem Konsortialkreditvertrag in Höhe von 162,3 Mio. EUR von den kurzfristigen zu den langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten vorgenommen.

Ausblick auf das Jahresende

Die Folgen der COVID-19-Pandemie sind weltweit weiter zu spüren. Insbesondere in den Ländern des Fernen Ostens hat sich die anfängliche Hoffnung auf Lockerungen der strengen Regelungen in vielen Ländern durch die erneute Ausbreitung, insbesondere der Delta-Variante, wieder zerschlagen. Erneut wurden in vielen Regionen strikte Ausgangsbeschränkungen umgesetzt, die zu deutlichen Projektverzögerungen oder Stopps auf den Baustellen führten. Infolgedessen zeigte sich auch der Maschinenvertrieb im Fernen Osten auf zu niedrigem Niveau.

In Europa, den USA und auch im Mittleren Osten kann auf den Baustellen insgesamt gut gearbeitet werden. Gerade bei unseren größeren Projekten gibt es aber ebenfalls zum Teil erhebliche Verzögerungen. Die Folgen der Pandemie sind hier weiterhin spürbar.

Gleiches gilt für den Maschinenvertrieb. Die Anfragesituation hat sich zwar deutlich belebt, jedoch herrscht in Summe weiterhin Investitionszurückhaltung. Insbesondere im Fernen Osten liegen wir deutlich unter unseren ursprünglichen Planungen.

Unser Segment Resources zeigt sich weiterhin unbeeinflusst von der COVID-19-Pandemie und sieht sich auch für den weiteren Jahresverlauf in nahezu allen Bereichen einer positiven Nachfrage- und Auftragssituation gegenüber.

Aufgrund der anhaltenden Folgen der COVID-19-Pandemie auf unser Geschäft in den Segmenten Bau und Maschinen sowie der zum Teil erheblichen Verzögerungen bei einzelnen Großprojekten in Europa, unter anderem bei einem Projekt zur Gründung eines Offshore-Windparks, musste die BAUER AG die Prognose per Ad-hoc Meldung am 2. November 2021 anpassen. Das Unternehmen geht seitdem davon aus, für das Geschäftsjahr 2021 eine Gesamtkonzernleistung zwischen 1.530 und 1.570 Mio. EUR und ein EBIT zwischen 35 und 45 Mio. EUR zu erreichen.

Zusätzlich zur Prognose erwartet der Vorstand, dass aufgrund der deutlichen Verbesserung des Finanzergebnisses im Vergleich zum Vorjahr das Ergebnis nach Steuern des Konzerns zum Jahresende 2021 in etwa auf Höhe des Vorjahres liegen wird.

Konzern-Zwischenabschluss

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

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in Tausend EUR Q3/​2020 * Q3/​2021 9M/​2020 * 9M/​2021
Umsatzerlöse 342.297 358.851 990.824 1.044.315
Bestandsveränderungen -14.109 -741 20.846 34.412
Andere aktivierte Eigenleistungen 2.169 3.676 5.317 12.012
Sonstige Erträge 24.189 3.423 43.135 11.260
Konsolidierte Leistung 354.546 365.209 1.060.122 1.101.999
Materialaufwand -150.940 -187.577 -501.231 -559.429
Personalaufwand -98.643 -107.732 -295.819 -320.968
Sonstige betriebliche Aufwendungen -64.568 -36.336 -164.701 -127.008
Ergebnis aus at-Equity bewerteten Anteilen 3.708 2.411 8.169 7.770
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 44.103 35.975 106.540 102.364
Abschreibungen a) Abschreibungen auf das Anlagevermögen -22.192 -24.566 -67.298 -70.545
b) Nutzungsbedingte Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte -3.157 -2.662 -9.489 -7.748
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 18.754 8.747 29.753 24.071
Finanzerträge 9.012 10.642 23.642 34.625
Finanzaufwendungen -20.362 -13.133 -54.899 -46.453
Ergebnis vor Steuern (EBT) 7.404 6.256 -1.504 12.243
Ertragsteueraufwand -4.600 -6.516 -11.682 -18.114
Ergebnis nach Steuern 2.804 -260 -13.186 -5.871
davon Ergebnisanteil der Aktionäre der BAUER AG 2.517 -1.186 -13.960 -8.288
davon Ergebnisanteil von Minderheitsgesellschaftern 287 926 774 2.417

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in EUR Q3/​2020 * Q3/​2021 9M/​2020 * 9M/​2021
Unverwässertes Ergebnis je Aktie 0,15 -0,05 -0,12 -0,38
Verwässertes Ergebnis je Aktie 0,15 -0,05 -0,12 -0,38
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) 17.131.000 26.091.781 17.131.000 22.024.516
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (verwässert) 17.131.000 26.091.781 17.131.000 22.024.516

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

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in Tausend EUR Q3/​2020 Q3/​2021 9M/​2020 9M/​2021
Ergebnis nach Steuern 2.804 -260 -13.186 -5.871
Erträge und Aufwendungen, die nicht in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden
Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses -13.225 0 -5.851 12.552
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern auf diese Umbewertung 3.713 -1 1.640 -3.525
Marktbewertung von sonstigen Beteiligungen 0 0 0 0
Erträge und Aufwendungen, die in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente (Hedging Rücklage) 1.508 -439 1.786 -397
In den Gewinn und Verlust übernommen -1.210 439 -1.439 418
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente (Rücklage für Sicherungskosten) -122 -123 -451 -290
In den Gewinn und Verlust übernommen 97 129 410 331
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern auf Finanzinstrumente -77 -1 -86 -17
Unterschiede aus der Währungsumrechnung -7.332 4.977 -16.328 11.620
Sonstiges Ergebnis nach Steuern -16.648 4.981 -20.319 20.692
Gesamtergebnis -13.844 4.721 -33.505 14.821
davon Aktionären der BAUER AG zuzurechnen -13.543 3.447 -33.219 11.587
davon Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen -301 1.274 -286 3.234

* Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen auf S. 70 des Geschäftsberichts 2020

KONZERNBILANZ (VERKÜRZT)

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Aktiva in Tausend EUR 30.09.2020 31.12.2020 30.09.2021
Immaterielle Vermögenswerte 21.495 14.598 14.617
Sachanlagen 470.436 452.487 465.868
At-Equity bewertete Anteile 75.694 76.189 78.789
Beteiligungen 8.848 10.761 10.803
Aktive latente Steuern 71.362 66.916 63.989
Sonstige langfristige Vermögenswerte 6.888 7.425 7.436
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 13.990 13.165 15.623
Langfristige Vermögenswerte 668.713 641.541 657.125
Vorräte 482.845 434.966 482.965
Abzgl. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte -11.554 -10.340 -11.710
- 471.291 424.626 471.255
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 449.838 394.661 457.007
Effektive Ertragsteuererstattungsansprüche 3.597 2.356 4.697
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 53.446 46.015 39.268
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte 0 34.786 36.491
Kurzfristige Vermögenswerte 978.172 902.444 1.008.718
1.646.885 1.543.985 1.665.843

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Passiva in Tausend EUR 30.09.2020 31.12.2020 30.09.2021
Eigenkapital der Aktionäre der BAUER AG 348.725 364.722 452.082
Minderheitsgesellschafter 3.674 801 2.732
Eigenkapital 352.399 365.523 454.814
Pensionsrückstellungen 165.440 167.457 155.517
Finanzverbindlichkeiten 222.653 317.939 373.804
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 6.295 6.027 6.503
Passive latente Steuern 27.996 20.599 25.993
Langfristige Schulden 422.384 512.022 561.817
Finanzverbindlichkeiten 452.099 256.881 230.641
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 377.563 347.472 370.494
Effektive Ertragsteuerverpflichtungen 14.108 25.997 14.487
Rückstellungen 28.332 36.090 33.590
Kurzfristige Schulden 872.102 666.440 649.212
1.646.885 1.543.985 1.665.843

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

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in Tausend EUR 9M/​2020 * 9M/​2021
Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit:
Ergebnis vor Steuern (EBT) -1.504 12.243
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 67.298 70.545
Nutzungsabhängige Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte 9.489 7.748
Finanzerträge -23.642 -34.625
Finanzaufwendungen 54.899 46.453
Sonstige zahlungsunwirksame Transaktionen sowie Ergebnisse aus Entkonsolidierungen -5.852 8.501
Erhaltene Dividenden 4.686 5.489
Ergebnis aus dem Abgang von Gegenständen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten -5.435 -1.808
Ergebnis aus At-Equity-Beteiligungen 8.169 7.770
Veränderung der Rückstellungen -2.056 -17.807
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 30.243 -10.274
Veränderung der Vertragsvermögenswerte -19.999 -25.432
Veränderung der sonstigen Vermögenswerte und des Rechnungsabgrenzungspostens -24.885 -9.636
Veränderung der Vorräte -38.966 -60.509
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -6.403 21.258
Veränderung der Vertragsverbindlichkeiten -9.480 -21.226
Veränderung der sonstigen kurzfristigen und langfristigen Verbindlichkeiten 9.554 1.182
Aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel 46.116 -128
Gezahlte Ertragsteuern -15.276 -22.149
Nettozahlungsmittel aus betrieblicher Tätigkeit 30.840 -22.277
Cashflows aus Investitionstätigkeit:
Erwerb von konsolidierten Unternehmen abzüglich erworbener Nettozahlungsmittel -17.649 0
Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten -68.767 -96.906
Erlöse aus Verkauf von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 22.716 29.483
Konsolidierungskreisbedingte Veränderung des Finanzmittelbestandes -434 29
Auszahlungen für den Erwerb von Anteilen an Gemeinschaftsunternehmen 0 -334
Erwerb von Finanzanlagen (Beteiligungen) -42 0
Für Investitionstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel -64.176 -67.728
Free Cashflow (Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit + Cashflow aus Investitionstätigkeit) -33.336 -90.005
Cashflows aus Finanzierungstätigkeit:
Aufnahme von Darlehen und Bankverbindlichkeiten 265.136 211.643
Tilgung von Darlehen und Bankverbindlichkeiten -183.962 -169.223
Tilgung der Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen -14.197 -9.448
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 0 64.101
Auszahlungen für Transaktionskosten im Zusammenhang mit Kapitalmaßnahmen 0 -568
Auszahlungen für den Erwerb von zusätzlichen Anteilen an Tochterunternehmen -200 0
Gezahlte Dividenden -812 -1.303
Gezahlte Zinsen -18.570 -18.061
Erhaltene Zinsen 3.061 4.659
Für Finanzierungstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel 50.456 81.800
Zahlungswirksame Veränderungen der flüssigen Mittel 17.120 -8.205
Einfluss von Wechselkursänderungen auf die Zahlungsmittel -1.249 1.458
Veränderung der flüssigen Mittel insgesamt 15.871 -6.747
Zahlungsmittel zu Beginn der Berichtsperiode 37.575 46.015
Zahlungsmittel am Ende der Berichtsperiode 53.446 39.268
Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 15.871 -6.747

* Vorjahreszahlen geändert; die Veränderung der Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften wurden in die Veränderung der sonstigen kurzfristigen und langfristigen Verbindlichkeiten umgegliedert

ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGEN

Diese Quartalsmitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind alle Aussagen, die sich nicht auf historische Tatsachen und Ereignisse beziehen - beispielsweise Aussagen über die zukünftige finanzielle Ertragsfähigkeit, über Pläne und Erwartungen in Bezug auf die Geschäftsentwicklung der BAUER Gruppe sowie über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und andere Faktoren, denen der Konzern ausgesetzt ist. Die Verwendung von Worten wie "glauben", "erwarten", "vorhersagen", "beabsichtigen", "prognostizieren", "planen", "schätzen", "bestreben", "voraussichtlich", "annehmen" und ähnliche Formulierungen deuten auf solche Aussagen hin. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen Risiken und zahlreichen Unsicherheitsfaktoren, die dazu führen können, dass die tatsächliche Entwicklung oder die erzielten Erträge oder Leistungen wesentlich von der Entwicklung, den Erträgen oder den Leistungen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden.

Die Leser werden darauf hingewiesen, dass aufgrund dieser Risiken und Unsicherheiten kein unangemessenes Vertrauen darin gesetzt werden kann, dass sich diese Aussagen in der Zukunft als richtig herausstellen. Die BAUER Aktiengesellschaft beabsichtigt nicht und übernimmt keine Verpflichtung, eine Aktualisierung dieser zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen, um Ereignisse oder Umstände nach dem Datum der Veröffentlichung dieser Quartalsmitteilung zu berücksichtigen.

FINANZKALENDER 2022

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7. März 2022 Vorläufige Zahlen Geschäftsjahr 2021
7. April 2022 Veröffentlichung Geschäftsbericht 2021 Bilanzpressekonferenz Analystenkonferenz
12. Mai 2022 Quartalsmitteilung Q1 2022
23. Juni 2022 Hauptversammlung
11. August 2022 Halbjahresfinanzbericht 30. Juni 2022
11. November 2022 Quartalsmitteilung 9M/​Q3 2022

Weitere Informationen zur BAUER Gruppe finden Sie im Internet unter www.bauer.de.

HERAUSGEBER

BAUER Aktiengesellschaft

BAUER-Straße 1

86529 Schrobenhausen

Investor Relations

Telefon: +49 8252 97-1095

E-Mail: [email protected]

Sitz der Gesellschaft:

86529 Schrobenhausen

Amtsgericht

Ingolstadt HRB 101375