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Bauer AG Interim / Quarterly Report 2017

Aug 11, 2017

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Interim / Quarterly Report

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BAUER Aktiengesellschaft

Schrobenhausen

Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2017

Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2017

Auf einen Blick

KONZERNKENNZAHLEN

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IFRS in Mio. EUR 6M/2016 6M/2017 Veränderung
Gesamtkonzernleistung 757,0 916,4 21,1 %
Umsatzerlöse 649,8 830,2 27,8 %
Auftragseingang 771,6 953,0 23,5 %
Auftragsbestand 1.010,2 1.044,7 3,4 %
EBITDA 62,7 72,5 15,5 %
EBIT 18,4 25,7 39,7 %
Ergebnis nach Steuern -7,9 0,1 n/a
Bilanzsumme 1.715,9 1.776,5 3,5 %
Eigenkapital 417,3 422,4 1,2 %
Mitarbeiter (im Jahresdurchschnitt) 10.609 10.890 2,6 %

Die hier dargestellte Gesamtkonzernleistung umfasst gegenüber der in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung dargestellten konsolidierten Leistung Leistungsanteile von assoziierten Unternehmen sowie Leistungen nicht konsolidierter Tochterunternehmen und Arbeitsgemeinschaften.

Die hier dargestellte Gesamtkonzernleistung umfasst gegenüber der in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung dargestellten konsolidierten Leistung Leistungsanteile von assoziierten Unternehmen sowie Leistungen nicht konsolidierter Tochterunternehmen und Arbeitsgemeinschaften.

AUSBLICK

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in Mio. EUR Ist 2016 Prognose 2017 bisher Prognose 2017 neu
Gesamtkonzernleistung 1.586 ~ 1.700 ~ 1.800
EBIT 68,3 ~ 75 ~ 75
Ergebnis nach Steuern 14,4 ~ 23-28 ~ 23-28

Zusammenfassung

Die Gesamtkonzernleistung der BAUER Gruppe lag zum Ende des ersten Halbjahres 2017 mit 916,4 Mio. EUR um 21,1 % über Vorjahr (757,0 Mio. EUR). Die Umsatzerlöse sind um 27,8 % auf 830,2 Mio. EUR gewachsen. Das EBIT verbesserte sich um 39,7 % von 18,4 Mio. EUR im Vorjahr auf 25,7 Mio. EUR. Das Ergebnis nach Steuern des Konzerns betrug 0,1 Mio. EUR (Vorjahr: -7,9 Mio. EUR). Die Ergebniskennzahlen liegen im Rahmen unserer Erwartungen, wogegen sich die Leistung besser als gedacht entwickelt hat.

Der Auftragsbestand im Konzern stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 3,4 % auf 1.044,7 Mio. EUR an. Der Zuwachs ist vor allem auf die Segmente Bau und Maschinen zurückzuführen. Beim Vergleich mit den Vorjahreszahlen ist zu berücksichtigen, dass im Segment Bau im letzten Jahr ein hoher zweistelliger Millionenbetrag enthalten war, der durch den Verkauf von Anteilen an einer Immobiliengesellschaft zum Jahresende 2016 aus dem Auftragsbestand ausgebucht wurde.

Wesentliche Ereignisse und Geschäfte

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG

Die Weltwirtschaft zeigte sich im ersten Halbjahr 2017 trotz weiter anhaltender Krisen und politischer Störungen in den unterschiedlichsten Regionen der Welt in einer robusten Verfassung und verzeichnete weiter ein stabiles Wachstum. Der angekündigte Brexit und der Ausgang der Präsidentschaftswahlen in den USA haben bislang nicht zu merklich negativen Auswirkungen auf die Finanzmärkte oder die Realwirtschaft geführt. Die allgemein erwarteten Wachstumsraten des globalen Bruttoinlandsprodukts bieten für international tätige Unternehmen weiterhin ein positives Geschäftsklima. Die unverändert anhaltenden Herausforderungen, wie der politische Konflikt in der Türkei, der Krieg in Syrien, der anhaltend niedrige Ölpreis, die Russland-Sanktionen oder mögliche Handelserschwernisse mit den Vereinigten Staaten scheinen die meisten Märkte nicht zusätzlich zu beeinflussen.

Die robuste Verfassung der Weltwirtschaft, insbesondere die konjunkturelle Erholung im Euro-Raum und eine positive Entwicklung in Asien, bieten der Bauwirtschaft aktuell gute Rahmenbedingungen. Steigende Investitionen in Infrastrukturprojekte schaffen für Spezialtiefbaufirmen und für die Maschinenhersteller gute Voraussetzungen. Der anhaltende Trend der Urbanisierung -verbunden mit dem stetigen Bevölkerungswachstum - schaffen die Basis für eine auch langfristig positive Perspektive für die Bauwirtschaft.

UNSERE MÄRKTE IM ÜBERBLICK

Die bekannten politischen und wirtschaftlichen Themen haben sich in den letzten Monaten nicht wesentlich verändert und daher die Märkte im Bau oder Maschinenvertrieb auch nicht zusätzlich beeinflusst.

Einen negativen Einfluss könnte die sich abzeichnende Krise in Katar haben, das von einigen seiner Nachbarstaaten isoliert zu werden droht, denn in den letzten Jahren wurde dort viel gebaut. Entgegen der Erwartungen entwickeln sich die anderen Märkte der Region, wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Libanon und Ägypten im Bau weiter stabil.

Ungeachtet anhaltender Probleme einiger Länder profitiert der Bau in Europa von einer allgemeinen Erholung und der Stärke Deutschlands. Negative Auswirkungen des angekündigten Brexits auf den europäischen und britischen Baumarkt sind derzeit nicht erkennbar. Die weitere Entwicklung in Großbritannien wird stark von den Ergebnissen der Ausstiegsverhandlungen innerhalb der nächsten zwei Jahre abhängen. Auch die finanzielle Lage einiger Länder Europas ist ein anhaltendes Problem. Russland wird weiterhin von den Sanktionen beeinflusst und die Entwicklung in der Türkei sorgt dort für einen weiter rückläufigen Baumarkt.

In Asien sind nahezu alle Märkte stabil, was sich auf den Spezialtiefbau ebenso positiv auswirkt wie auf den Maschinenvertrieb. Nachdem die neu gewählte Regierung der USA nun rund 200 Tage im Amt ist, bleibt der erwartete Wirtschaftsaufschwung weiterhin aus und die kurzfristige Perspektive ist schwierig einzuschätzen. Dennoch ist von einem stabilen Verlauf der dortigen Wirtschaft auszugehen. In Lateinamerika leiden viele Staaten weiter unter dem niedrigen Ölpreis. Brasilien ist darüber hinaus noch immer durch Korruptionsskandale und politische Instabilität angeschlagen.

Baumärkte im Überblick

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Markt/Region Lage Status
Deutschland - Insgesamt gute Marktsituation, vor allem im Wohnungsbau

- Hohes staatliches Budget für Infrastrukturmaßnahmen
+
Europa - Insgesamt Erholung in Westeuropa

- In Osteuropa nur langsam positive Entwicklung

- Russland bleibt schwach
+
Nahost & Zentralasien - Einzelne Märkte, wie Abu Dhabi oder Dubai stabil

- Perspektive für Katar unklar

- Insgesamt Verunsicherung durch niedrigen Ölpreis

- Indien zeigt wieder etwas zunehmende Dynamik
o
Asien-Pazifik, Fernost & Australien - In vielen Märkten positive Entwicklung

- Sehr gute Auslastung in Malaysia
+
Amerika - In USA leichte Zurückhaltung durch neue Regierung

- In Südamerika vereinzelte Chancen
+
Afrika - Leichtes Bauwachstum mit Chancen in einzelnen Märkten o

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-- sehr schwach
- schwach
o stabil
+ wachsend
++ stark wachsend

Die Bau- und Maschinenmärkte in Afrika zeigen eine leichte Erholung auf jedoch weiter niedrigem Niveau.

Der anhaltend niedrige Ölpreis hat weiterhin einen großen Einfluss auf den Öl- und Gassektor, so dass die Investitionszurückhaltung der hier tätigen Unternehmen anhält. Das gilt ebenso für die stark vom Ölgeschäft abhängigen Staaten, was in diesen Ländern auch weiterhin die Bauinvestitionen beeinflusst. Die insgesamt aber steigenden Rohstoffpreise bedeuten jedoch eine wieder etwas bessere Zukunftsperspektive, speziell für die Länder in Afrika und Lateinamerika. Dies hat auch positive Auswirkungen auf weitere Geschäfte, wie Bohrdienstleistungen für die Minenindustrie.

Das Maschinengeschäft war in den letzten Jahren erheblich von den Entwicklungen in China geprägt. Nun hat hier der deutliche Abbau der Überkapazitäten dazu geführt, dass sich auch der Markt für uns wieder mehr normalisiert hat. Zusätzlich ist der Baumaschinenmarkt in China im Vergleich zum Vorjahr deutlich gewachsen und bietet aktuell ein positives Umfeld. Dieser Effekt wirkt auch auf die anderen Länder in der Region positiv.

Die Krisen und Unsicherheiten in der Welt bergen weiter Risiken für kurzfristige Veränderungen in den Wirtschaftsräumen und damit auch für Schwankungen, die unser Geschäft beeinflussen könnten. Aktuell blicken wir für unser Geschäft jedoch optimistisch in die nahe Zukunft. Über alle Regionen der Welt sehen wir eine positive Entwicklung der Baumärkte und eine Erholung der Rohstoffmärkte, was uns für alle Segmente gute Chancen bietet.

SEGMENT BAU

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in Tausend EUR 6M/2016 6M/2017 Veränderung
Gesamtkonzernleistung 331.863 436.618 31,6 %
Umsatzerlöse 298.529 402.976 35,0 %
Auftragsbestand 574.776 526.423 -8,4 %
EBIT 5.276 2.916 -44,7 %
Ergebnis nach Steuern -4.173 -4.171 n/a

Die Gesamtkonzernleistung im Segment Bau lag mit 436,6 Mio. EUR um 31,6 % über Vorjahr. Ein nahezu verzögerungsfreier Anlauf der meisten Projekte zu Beginn des Jahres und eine sehr gute Auslastung, die gleichmäßig über die Welt verteilt ist, sorgen für einen deutlichen Leistungsanstieg im Vergleich zum Vorjahr. Das EBIT hat sich gegenüber der Vorjahresperiode von 5,3 Mio. EUR auf 2,9 Mio. EUR verringert und entwickelte sich damit nicht entsprechend der Leistung. Es wurde durch einzelne unbefriedigende Projekte in Deutschland und Australien sowie durch negative Effekte aus Währungsveränderungen belastet. Das Ergebnis nach Steuern war mit -4,2 Mio. Euro identisch zum Vorjahr, da das Finanzergebnis durch die Ausschüttung einer Beteiligung angestiegen ist.

Wir erwarten im zweiten Halbjahr eine bessere Ergebnisentwicklung, da die unbefriedigenden Projekte weitestgehend abgeschlossen sind. Währungsveränderungen bleiben weiterhin ein Unsicherheitsfaktor.

Der Auftragsbestand ist in unserem Bausegment auf 526,4 Mio. EUR (Vorjahr: 574,8 Mio. EUR) um 8,4 % zurückgegangen. Bereinigt um den Effekt aus dem Anteilsverkauf an einer Immobiliengesellschaft zum Jahresende 2016, mit dem ein hoher zweistelliger Millionenbetrag aus dem Auftragsbestand ausgebucht wurde, ist der Auftragsbestand im Vergleich zum Vorjahr jedoch gestiegen. Er liegt damit weiter auf hohem Niveau und ist eine sehr gute Basis für das Erreichen unserer Ziele. Trotz global stark unterschiedlicher wirtschaftlicher und politischer Entwicklungen verteilt sich der aktuelle Auftragsbestand sehr gleichmäßig über die Regionen der Welt. Besonders erfreulich ist, dass wir auch in Russland wieder einen Großauftrag hereinnehmen konnten. Zusätzlich zu dieser guten Entwicklung gibt es weitere interessante Projektchancen, an denen wir derzeit arbeiten. Hierzu zählen große Projekte in England sowie im Nahen und Fernen Osten.

SEGMENT MASCHINEN

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in Tausend EUR 6M/2016 6M/2017 Veränderung
Gesamtkonzernleistung 312.429 380.652 21,8 %
Umsatzerlöse 223.003 312.324 40,1 %
Auftragsbestand 141.080 201.669 42,9 %
EBIT 13.368 22.256 66,5 %
Ergebnis nach Steuern -61 6.606 n/a

Die Gesamtkonzernleistung im Segment Maschinen stieg im ersten Halbjahr gegenüber Vorjahr deutlich um 21,8 % von 312,4 Mio. EUR auf 380,7 Mio. EUR. Die Umsatzerlöse erhöhten sich ebenfalls deutlich um 40,1 % von 223,0 Mio. EUR auf 312,3 Mio. EUR. Das EBIT ist gegenüber dem Vorjahr von 13,4 Mio. EUR auf 22,3 Mio. EUR stark angestiegen. Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich von -0,1 Mio. EUR auf 6,6 Mio. EUR. Neben erheblich mehr Verkäufen im Vergleich zum Vorjahr und guten Auslieferungen von Groß- und Spezialgeräten, führte auch ein verbessertes Verhältnis der Fixkosten zum Umsatz zu dieser Ergebnissteigerung.

Der Auftragsbestand ist im Maschinengeschäft von 141,1 Mio. EUR auf 201,7 Mio. EUR gestiegen. Der seit Herbst 2016 zu verzeichnende Trend eines höheren und stabileren Auftragseingangs hat sich weiter fortgesetzt. Positiv ist, dass sich der gute Auftragseingang in nahezu allen Vertriebsregionen weltweit widerspiegelt. Besonders erfreulich und über unseren Erwartungen entwickeln sich Europa und Asien. Im asiatischen Markt, dabei insbesondere in China, macht sich nach vielen Jahren mit Überkapazitäten nun eine Normalisierung der Märkte bemerkbar. Durch die aktuelle Auslastung der Produktion und den Auftragsbestand erwarten wir auch für die nächsten Monate eine positive Entwicklung.

SEGMENT RESOURCES

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in Tausend EUR 6M/2016 6M/2017 Veränderung
Gesamtkonzernleistung 138.980 128.211 -7,7 %
Umsatzerlöse 127.483 113.059 -11,3 %
Auftragsbestand 294.376 316.624 7,6 %
EBIT -81 230 n/a
Ergebnis nach Steuern -4.399 -4.034 n/a

Im Segment Resources lag die Gesamtkonzernleistung nach dem ersten Halbjahr 2017 mit 128,2 Mio. EUR um 7,7 % unter Vorjahr (139,0 Mio. EUR). Das EBIT betrug 0,2 Mio. EUR (Vorjahr: -0,1 Mio. EUR), das Ergebnis nach Steuern -4,0 Mio. EUR (Vorjahr: -4,4 Mio. EUR). Die Ergebniskennzahlen lagen damit nicht besser als im Vorjahr.

Eine nur langsame Erholung der Rohstoffmärkte - insbesondere in Afrika - und ein anhaltend niedriger Ölpreis wirken sich im Rahmen unserer Erwartungen auf Leistung und Ergebnis aus. Zusätzlich belasten das Segment ein Projekt im Brauereigeschäft sowie weitere notwendige Reorganisationsaufwendungen. Die Bereiche Wasser und Umwelt entwickeln sich dagegen weiter positiv - in unserem Umweltbereich erwarten wir kurzfristig einen Großauftrag im Nahen Osten und sehen mittelfristig auch gute Chancen in China.

Die zumindest wieder etwas bessere Entwicklung der Rohstoffmärkte führt aktuell zu einer leichten Belebung der Nachfrage nach Bohrdienstleistungen in Afrika. Mittelfristig haben wir für das Segment mit seinen zukunftsorientierten Themen Umwelt, Wasser und Bodenschätze wieder eine deutlich bessere Zukunftsperspektive.

Mit 316,6 Mio. EUR weist das Segment weiter einen guten Auftragsbestand aus, der 7,6 % über Vorjahr liegt.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

ERTRAGSLAGE

Die Umsatzerlöse erhöhten sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 27,8 % auf 830,2 Mio. EUR und die konsolidierte Leistung um 21,6 % auf 875,4 Mio. EUR. Der Grund hierfür ist der deutliche Leistungsanstieg im Bau und im Maschinenbau, der auch zu einer deutlichen Bestandsreduzierung führt.

Das EBITDA des Konzerns stieg zum Halbjahr um 15,5 % von 62,7 Mio. EUR auf 72,5 Mio. EUR. Der Materialaufwand stieg deutlicher an als die konsolidierte Leitung, was an der Struktur der Aufträge im Projektgeschäft lag. Der Personalaufwand und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wuchsen dagegen weniger stark an.

Das EBIT lag mit 25,7 Mio. EUR um 39,7 % deutlich über dem Vorjahreswert von 18,4 Mio. EUR. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen sind um 2,9 Mio. EUR angestiegen, während die nutzungsbedingten Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte um 0,4 Mio. EUR unter Vorjahr lagen.

Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich deutlich von -7,9 Mio. EUR auf 0,1 Mio. EUR. Dabei sanken die Finanzaufwendungen von 21,8 Mio. EUR auf 19,7 Mio. EUR, während die Finanzerträge von 2,2 Mio. EUR auf 5,5 Mio. EUR angestiegen sind, was im Wesentlichen an der Ausschüttung von einer Beteiligung lag.

FINANZLAGE

Die Finanzlage entwickelt sich entsprechend unserer Planung.

VERMÖGENSLAGE

Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Jahresende 2016 (1.701,4 Mio. EUR) um 4,4 % und gegenüber Juni des Vorjahres um 3,5 % auf 1.776,5 Mio. EUR an. Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf den deutlichen Leistungsanstieg zurückzuführen, der in unserem vorfinanzierungslastigen Geschäft einen unterjährigen Anstieg der Forderungen verursacht. Unser mittelfristiges Ziel ist eine deutliche Reduzierung der Bilanzsumme im Verhältnis zur Gesamtkonzernleistung.

Die Aktivseite der Bilanz hat sich daher im Wesentlichen durch den Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte um 16,6 % auf 643,9 Mio. EUR erhöht.

Auf der Passivseite ist das Eigenkapital gegenüber Vorjahresende um 11,7 Mio. EUR auf 422,4 Mio. EUR zurückgegangen, was im Wesentlichen auf Währungseffekte (-13,5 Mio. EUR) zurückzuführen ist.

Die langfristigen Schulden sind gegenüber Vorjahresende von 356,8 Mio. EUR auf 621,5 Mio. EUR angestiegen. Der Grund hierfür ist die bereits im ersten Quartal getätigte Verschiebung eines großen Teils der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von der kurzfristigen in die langfristige Position. Durch ein geringfügiges Überschreiten des festgelegten Covenants (Net Debt zu EBITDA) beim Konsortialkredit und weiteren langfristigen Darlehen zum Jahresende 2016 hatte nach IFRS zum 31. Dezember eine Umgliederung der betroffenen Darlehen in die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zu erfolgen.

Die kurzfristigen Schulden sind gegenüber Vorjahresende von 910,5 Mio. EUR auf 732,6 Mio. EUR zurückgegangen. Dies lag an dem eben bei den langfristigen Schulden beschriebenen Effekt.

Im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum sind die Finanzverbindlichkeiten in Summe um 49,7 Mio. EUR zurückgegangen.

Chancen und Risiken

Wesentliche Chancen und Risiken wurden in diesem Bericht in den einzelnen Kapiteln aufgezeigt. Im Übrigen ist eine wesentliche Veränderung der Risiken seit dem Geschäftsbericht zum 31. Dezember 2016 nicht eingetreten. Wir verweisen insofern auf den zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016.

Ausblick auf das Jahresende

Wir sehen für unsere Geschäfte insgesamt einen positiven Trend. Das Baugeschäft zeigt weltweit weiter ein stabiles Wachstum und die Nachfrage nach komplexen Spezialtiefbauprojekten wird durch die anhaltende Urbanisierung und steigende Komplexität der Infrastruktur weiter wachsen. Die Überkapazitäten im Maschinenmarkt haben sich deutlich abgebaut und auch das Aufbrechen einer fast zehn Jahre anhaltenden Investitionszurückhaltung bietet zusätzliche Chancen. Eine Erholung und Stabilisierung der Rohstoffpreise bringt wieder steigende Investitionen der Branche mit sich.

Den Herausforderungen der letzten Jahre sind wir mit zahlreichen Maßnahmen begegnet, die konsequent fortgesetzt werden, um die Ertragskraft langfristig zu steigern. Die nun wieder bessere Gesamtsituation werden wir dazu nutzen, in die Nachhaltigkeit dieser Entwicklung zu investieren. Wir sehen uns daher gut aufgestellt, um in den nächsten zwei Jahren unser Ergebnis wieder nachhaltig zu verbessern.

Wir gehen davon aus, dass wir nach der besser als erwarteten Leistungsentwicklung im ersten Halbjahr und der positiven Auftragssituation im Gesamtjahr 2017 nun eine Gesamtkonzernleistung in Höhe von etwa 1,8 Mrd. EUR (bisher: etwa 1,7 Mrd. EUR) erreichen werden. Das Ergebnis nach Steuern prognostizieren wir unverändert mit etwa 23 bis 28 Mio. EUR und das EBIT mit etwa 75 Mio. EUR. Die Ergebnisprognose beinhaltet dabei aus heutiger Sicht die bekannten positiven wie negativen Einflussfaktoren, bilanzielle Vorsorge sowie weitere absehbare Auswirkungen.

Für die einzelnen Segmente bedeutet dies, dass wir im Segment Bau nun eine deutliche Steigerung der Gesamtkonzernleistung im Vergleich zum Vorjahr sowie weiterhin ein EBIT und ein Ergebnis nach Steuern auf Höhe des Vorjahres erwarten. Im Segment Maschinen erwarten wir bei der Gesamtkonzernleistung, beim EBIT und beim Ergebnis nach Steuern nun deutliche anstatt leichte Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr. Beim Segment Resources erwarten wir nun eine Gesamtkonzernleistung in etwa auf Höhe des Vorjahres und ein leicht positives EBIT. Das Ergebnis nach Steuern wird negativ, aber leicht besser als im Vorjahr sein.

Konzern-Zwischenabschluss

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

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in Tausend EUR Q2/2016 Q2/2017 6M/2016 6M/2017
1. Umsatzerlöse 332.126 451.200 649.767 830.242
2. Bestandsveränderungen 12.344 -13.249 47.093 12.289
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 5.309 6.304 6.117 8.909
4. Sonstige Erträge 4.869 12.428 17.185 23.977
Konsolidierte Leistung 354.648 456.683 720.162 875.417
5. Materialaufwand -181.338 -242.853 -353.412 -468.492
6. Personalaufwand -92.274 -96.660 -182.918 -191.082
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -45.667 -75.219 -121.111 -143.385
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 35.369 41.951 62.721 72.458
8. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf das Anlagevermögen -18.292 -21.285 -36.785 -39.640
b) Nutzungsbedingte Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte -3.563 -3.508 -7.576 -7.145
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 13.514 17.158 18.360 25.673
9. Finanzerträge 1.507 3.088 2.174 5.499
10. Finanzaufwendungen -10.662 -9.491 -21.763 -19.749
11. Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen 264 1.091 63 1.054
Ergebnis vor Steuern (EBT) 4.623 11.846 -1.166 12.477
12. Ertragsteueraufwand -2.859 -7.817 -6.696 -12.345
Ergebnis nach Steuern 1.764 4.029 -7.862 132
davon Ergebnisanteil der Aktionäre der BAUER AG 466 3.443 -9.574 -1.303
davon Ergebnisanteil von Minderheitsgesellschaftern 1.298 586 1.712 1.435
in EUR / Stück Q2/2016 Q2/2017 6M/2016 6M/2017
Unverwässertes Ergebnis je Aktie 0,03 0,20 -0,56 -0,08
Verwässertes Ergebnis je Aktie 0,03 0,20 -0,56 -0,08
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) 17.131.000 17.131.000 17.131.000 17.131.000
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (verwässert) 17.131.000 17.131.000 17.131.000 17.131.000

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

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in Tausend EUR Q2/2016 Q2/2017 6M/2016 6M/2017
Ergebnis nach Steuern 1.764 4.029 -7.862 132
Erträge und Aufwendungen, die nicht in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden
Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses -7.456 2.293 -22.882 5.864
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern auf diese Umbewertung 2.094 -646 6.426 -1.647
Erträge und Aufwendungen, die in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente 3.841 -8.918 -3.065 -9.623
In den Gewinn und Verlust übernommen -3.718 8.439 2.566 8.872
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern auf Finanzinstrumente -36 135 139 211
Unterschiede aus der Währungsumrechnung 3.403 -12.697 -6.253 -13.453
Sonstiges Ergebnis nach Steuern -1.872 -11.394 -23.069 -9.776
Gesamtergebnis -108 -7.365 -30.931 -9.644
davon Aktionären der BAUER AG zuzurechnen -1.550 -7.199 -30.558 -10.224
davon Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 1.442 -166 -373 580

KONZERNBILANZ

AKTIVA

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in Tausend EUR 30.06.2016 31.12.2016 30.06.2017
A. Langfristige Vermögenswerte
I. Immaterielle Vermögenswerte 26.041 25.640 23.190
II. Sachanlagen und Investment Property 398.301 407.977 412.679
III. At-Equity-bewertete Anteile 128.890 129.252 123.638
IV. Beteiligungen 3.460 9.730 9.746
V. Aktive latente Steuern 36.390 42.907 43.913
VI. Sonstige langfristige Vermögenswerte 7.834 8.256 8.271
VII. Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 14.907 18.412 16.218
615.823 642.174 637.655
B. Kurzfristige Vermögenswerte
I. Vorräte 498.005 447.326 447.205
II. Forderungen und sonstige Vermögenswerte 540.195 554.076 643.948
III. Effektive Ertragsteuererstattungsansprüche 2.902 4.771 4.730
IV. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 42.621 33.463 43.002
V. Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 16.350 19.608 0
1.100.073 1.059.244 1.138.885
1.715.896 1.701.418 1.776.540

PASSIVA

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in Tausend EUR 30.06.2016 31.12.2016 30.06.2017
A. Eigenkapital
I. Eigenkapital der Aktionäre der BAUER AG 405.701 429.867 417.930
II. Minderheitsgesellschafter 11.627 4.264 4.456
417.328 434.131 422.386
B. Langfristige Schulden
I. Pensionsrückstellungen 1 36.408 127.081 122.332
II. Finanzverbindlichkeiten 261.929 199.864 465.327
III. Sonstige Verbindlichkeiten 7.404 7.556 7.257
IV Passive latente Steuern 22.960 22.296 26.599
428.701 356.797 621.515
C. Kurzfristige Schulden
I. Finanzverbindlichkeiten 542.702 510.497 289.612
II. Sonstige Verbindlichkeiten 297.622 370.900 415.906
III. Effektive Ertragsteuerverpflichtungen 11.348 11.213 7.849
IV Rückstellungen 18.195 17.880 19.272
869.867 910.490 732.639
1.715.896 1.701.418 1.776.540

ENTWICKLUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALS

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in Tausend EUR Andere Gewinnrücklagen und Bilanzgewinn
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Währungsumrechnung Rücklage aus Sicherungsgeschäften Minderheitsgesellschafter
--- --- --- --- --- --- ---
Stand am 01.01.2016 73.001 38.404 317.752 10.909 -1.224 12.368
Ergebnis nach Steuern 0 0 -9.574 0 0 1.712
Unterschiede aus der Währungsumrechnung 0 0 0 -4.317 0 -1.936
Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 0 0 -22.680 0 0 -202
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente 0 0 0 0 -495 -4
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern 0 0 6.369 0 139 57
Gesamtergebnis 0 0 -25.885 -4.317 -356 -373
Veränderungen im Konsolidierungskreis 0 0 0 0 0 0
Dividendenzahlungen 0 0 -2.570 0 0 -381
Übrige Veränderungen 0 0 -13 0 0 13
Stand am 30.06.2016 73.001 38.404 289.284 6.592 -1.580 11.627
Stand am 01.01.2017 73.001 38.404 316.422 3.962 -1.922 4.264
Ergebnis nach Steuern 0 0 -1.303 0 0 1.435
Unterschiede aus der Währungsumrechnung 0 0 0 -12.598 0 -855
Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 0 0 5.864 0 0 0
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente 0 0 0 0 -751 0
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern 0 0 -1.647 0 211 0
Gesamtergebnis 0 0 2.914 -12.598 -540 580
Veränderungen im Konsolidierungskreis 0 0 0 0 0 0
Dividendenzahlungen 0 0 -1.713 0 0 -388
Übrige Veränderungen 0 0 0 0 0 0
Stand am 30.06.2017 73.001 38.404 317.623 -8.636 -2.462 4.456

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in Tausend EUR
Gesamt
--- ---
Stand am 01.01.2016 451.210
Ergebnis nach Steuern -7.862
Unterschiede aus der Währungsumrechnung -6.253
Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses -22.882
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente -499
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern 6.565
Gesamtergebnis -30.931
Veränderungen im Konsolidierungskreis 0
Dividendenzahlungen -2.951
Übrige Veränderungen 0
Stand am 30.06.2016 417.328
Stand am 01.01.2017 434.131
Ergebnis nach Steuern 132
Unterschiede aus der Währungsumrechnung -13.453
Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 5.864
Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente -751
Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern -1.436
Gesamtergebnis -9.644
Veränderungen im Konsolidierungskreis 0
Dividendenzahlungen -2.101
Übrige Veränderungen 0
Stand am 30.06.2017 422.386

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

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in Tausend EUR 6M/2016 6M/2017
Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit:
Ergebnis vor Steuern -1.166 12.477
Abschreibungen / Zuschreibungen auf das Anlagevermögen 36.785 39.640
Nutzungsabhängige Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte 7.576 7.145
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 123
Finanzerträge -2.174 -5.499
Finanzaufwendungen 21.763 19.626
Sonstige zahlungsunwirksame Transaktionen sowie Ergebnisse aus Entkonsolidierungen -7.591 34.238
Erhaltene Dividenden 2.637 2.877
Ergebnis aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -245 -1.999
Ergebnis aus At-Equity-Beteiligungen 63 1.054
Veränderung der Rückstellungen 482 204
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 65.545 -24.670
Veränderung der Forderungen aus Fertigungsaufträgen -54.101 -56.663
Veränderung der sonstigen Vermögenswerte und des Rechnungsabgrenzungspostens -7.298 -30.455
Veränderung der Vorräte -68.332 -22.241
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -6.116 61.882
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Fertigungsaufträgen -14.943 -9.259
Veränderung der sonstigen kurzfristigen und langfristigen Verbindlichkeiten -2.294 -13.155
Aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel -29.409 15.325
Gezahlte Ertragsteuern -12.487 -15.417
Nettozahlungsmittel aus betrieblicher Tätigkeit -41.896 -92
Cashflows aus Investitionstätigkeit:
Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten -32.631 -35.090
Erlöse aus Verkauf von Anlagevermögen 6.871 7.380
Konsolidierungskreisbedingte Veränderung des Finanzmittelbestandes -19 -9
Für Investitionstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel -25.779 -27.719
Cashflows aus Finanzierungstätigkeit:
Aufnahme von Darlehen und Bankverbindlichkeiten 151.566 156.455
Tilgung von Darlehen und Bankverbindlichkeiten -59.769 -95.532
Tilgung der Verbindlichkeiten aus Finance-Lease-Verträgen -4.831 -5.451
Gezahlte Dividenden -2.951 -2.101
Gezahlte Zinsen -20.424 -18.372
Erhaltene Zinsen 1.576 3.639
Für Finanzierungstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel 65.167 38.638
Zahlungswirksame Veränderungen der flüssigen Mittel -2.508 10.827
Einfluss von Wechselkursänderungen auf die Zahlungsmittel -2.277 -1.288
Veränderung der flüssigen Mittel insgesamt -4.785 9.539
Zahlungsmittel zu Beginn der Berichtsperiode 47.406 33.463
Zahlungsmittel am Ende der Berichtsperiode 42.621 43.002
Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -4.785 9.539

KONZERN-SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

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in Tausend EUR Bau Maschinen Resources
Januar - Juni 2016 2017 2016 2017 2016 2017
--- --- --- --- --- --- ---
Gesamtkonzernleistung (Gruppe) 331.863 436.618 312.429 380.652 138.980 128.211
Umsatzerlöse mit Dritten 298.529 402.976 223.003 312.324 127.483 113.059
Umsatzerlöse zwischen den Geschäftsfeldern 6.788 6.289 22.950 25.532 373 214
Bestandsveränderungen -140 0 46.900 12.422 333 -133
Andere aktivierte Eigenleistungen 116 150 1.603 1.592 215 26
Sonstige Erträge 6.930 11.722 8.787 10.857 1.357 1.463
Konsolidierte Leistung 312.223 421.137 303.243 362.727 129.761 114.629
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 26.035 23.798 30.130 39.020 5.600 8.034
Abschreibungen auf das Anlagevermögen -20.759 -20.882 -9.186 -9.619 -5.681 -7.804
Nutzungsbedingte Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte 0 0 -7.576 -7.145 0 0
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 5.276 2.916 13.368 22.256 -81 230
Finanzerträge 902 3.485 609 1.226 593 461
Finanzaufwendungen -7.558 -7.192 -9.372 -8.667 -5.815 -5.589
Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen -156 320 -1.556 -1.816 1.775 2.550
Ertragsteueraufwand -2.637 -3.700 -3.110 -6.393 -871 -1.686
Ergebnis nach Steuern -4.173 -4.171 -61 6.606 -4.399 -4.034
31.12.2016 30.06.2017 31.12.2016 30.06.2017 31.12.2016 30.06.2017
SEGMENTVERMÖGEN 634.135 682.663 779.328 803.518 315.812 305.017

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in Tausend EUR Sonstiges Konsolidierung Konzern
Januar - Juni 2016 2017 2016 2017 2016 2017
--- --- --- --- --- --- ---
Gesamtkonzernleistung (Gruppe) 18.541 21.953 -44.838 -51.014 756.975 916.420
Umsatzerlöse mit Dritten 752 1.883 649.767 830.242
Umsatzerlöse zwischen den Geschäftsfeldern 16.641 19.215 -46.752 -51.250 0 0
Bestandsveränderungen 0 0 0 0 47.093 12.289
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 5 4.183 7.136 6.117 8.909
Sonstige Erträge 372 11 -261 -76 17.185 23.977
Konsolidierte Leistung 17.765 21.114 -42.830 -44.190 720.162 875.417
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 792 1.748 164 -142 62.721 72.458
Abschreibungen auf das Anlagevermögen -1.590 -1.729 431 394 -36.785 -39.640
Nutzungsbedingte Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte 0 0 0 0 -7.576 -7.145
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) -798 19 595 252 18.360 25.673
Finanzerträge 5.320 5.948 -5.250 -5.621 2.174 5.499
Finanzaufwendungen -4.268 -3.922 5.250 5.621 -21.763 -19.749
Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen 0 0 0 0 63 1.054
Ertragsteueraufwand 7 -534 -85 -32 -6.696 -12.345
Ergebnis nach Steuern 261 1.511 510 220 -7.862 132
31.12.2016 30.06.2017 31.12.2016 30.06.2017 31.12.2016 30.06.2017
SEGMENTVERMÖGEN 430.804 406.146 -458.661 -420.804 1.701.418 1.776.540

Konzernanhang

1. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM KONZERN

Die BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen (im Folgenden BAUER AG genannt) besteht in der Rechtsform der deutschen Aktiengesellschaft. Sie hat ihren Sitz in Schrobenhausen, BAUER-Straße, und ist im Handelsregister Ingolstadt (HRB 101375) eingetragen.

Die BAUER Gruppe ist Anbieter von Dienstleistungen, Maschinen und Produkten für Boden und Grundwasser. Der Konzern ist mit seinen Leistungen und Produkten auf den weltweiten Märkten vertreten. Die Geschäftstätigkeit des Konzerns ist in drei Geschäftsfelder aufgeteilt: Bau, Maschinen und Resources.

Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde am 8. August 2017 zur Veröffentlichung freigegeben.

Prüferische Durchsicht

Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss und Konzernzwischenlagebericht wurde weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

2. GRUNDLAGEN FÜR DIE AUFSTELLUNG DES KONZERNABSCHLUSSES

Die BAUER AG erstellt ihren verkürzten Konzernzwischenabschluss nach den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS), des International Accounting Standards Board (IASB), London, sowie den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC). Zur Anwendung kommen ausschließlich die bis zum Abschlussstichtag von der Kommission übernommenen IASB Standards und Interpretationen, die entsprechend im Amtsblatt der EU veröffentlicht wurden.

Der Halbjahresfinanzbericht zum 11. August 2017 wurde auf Basis des IAS 34 "Zwischenberichterstattung" in verkürzter Form erstellt und enthält daher nicht alle Angaben die für einen Konzernjahresabschluss verpflichtend sind. Der vorliegende verkürzte Zwischenabschluss basiert auf dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 und sollte daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 der BAUER AG gelesen werden.

3. KONSOLIDIERUNGSKREIS

In den Konsolidierungskreis werden neben der BAUER AG alle wesentlichen Tochtergesellschaften einbezogen. Tochterunternehmen sind alle Unternehmen, bei denen der Konzern die Kontrolle über die Finanz- und Geschäftspolitik innehat. Dies ist regelmäßig begleitet von einem Stimmrechtsanteil von mehr als 50 %. Bei der Beurteilung, ob Kontrolle vorliegt, werden Existenz und Auswirkung potenzieller Stimmrechte, die aktuell ausübbar oder umwandelbar sind, berücksichtigt.

In wenigen Fällen werden Gesellschaften voll in den Konzernabschluss der BAUER AG mit einbezogen, obwohl weniger als 50 % ihrer Stimmrechtsanteile gehalten werden. Dies ist auf staatliche Beschränkungen zurückzuführen, nach denen ausländische Investoren nicht mehr als 50 % der Stimmrechte an inländischen Gesellschaften halten dürfen. Die BAUER AG bedient sich in diesen Fällen sog. Agency-Konstruktionen, mithilfe derer wirtschaftlich mehr als 50 % der Stimmrechte an der jeweiligen Gesellschaft gehalten werden und damit zu einer Vollkonsolidierung berechtigen.

Tochterunternehmen werden von dem Zeitpunkt an in den Konzernabschluss einbezogen (Vollkonsolidierung), an dem die Beherrschung oder die Möglichkeit zur Beherrschung auf den Konzern übergegangen ist. Sie werden zu dem Zeitpunkt entkonsolidiert, an dem die Beherrschung endet. Gesellschaften, bei denen die BAUER AG direkt oder indirekt die finanz- und geschäftspolitischen Entscheidungen maßgeblich beeinflusst (assoziierte Unternehmen), werden nach der Equity-Methode konsolidiert.

Veränderungen Tochterunternehmen:

Segment Maschinen:

Im ersten Halbjahr 2017 wurden die FAMBO Sweden AB sowie die OOO BAUER Maschinen SPb wegen Einstellung des Geschäftsbetriebs entkonsolidiert.

Im Konsolidierungskreis haben sich seit dem 31. Dezember 2016 sonst keine Änderungen ergeben.

4. ZUR VERÄUSSERUNG GEHALTENE VERMÖGENSWERTE

Zum 31. Dezember 2016 wurden zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte in Höhe von TEUR 19.608 ausgewiesen, die im Laufe der ersten Jahreshälfte 2017 veräußert werden sollten.

Aufgrund schlechter Marktbedingungen und der Spezifikation der Geräte konnte dies nicht erreicht werden. Die BAUER Gruppe hat sich deshalb dazu entschlossen, diese Vermögenswerte wieder dem Anlagevermögen zuzuordnen. Der Buchwert der Vermögenswerte wurde um die seit der Bewertung gemäß IFRS 5 ausgesetzte Abschreibung korrigiert. Die Abschreibung in Höhe von TEUR 2.426 wurde in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Abschreibungen auf das Anlagevermögen erfasst.

5. WESENTLICHE ANNAHMEN UND SCHÄTZUNGEN

Wir verweisen hierzu auf Seite 85 des Geschäftsberichts 2016.

6. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die ab dem 1. Januar 2017 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2016 mit folgenden Ausnahmen:

Die BAUER Gruppe hat zum 30. Juni 2017 den Abzinsungssatz zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen im Inland auf 2,05 % erhöht (Vorjahr: 1,80 %).

7. ANGABEN ZU DEN FINANZINSTRUMENTEN

7.1 Finanzielle Risikofaktoren

Im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit und im Finanzierungsbereich ist die BAUER Gruppe einer Vielzahl von Marktrisiken (Währungsrisiko, Zinsrisiko, Rohstoffrisiko, Liquiditätsrisiko, Ausfallrisiko) ausgesetzt.

Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält nicht alle Angaben und Informationen zum finanziellen Risikomanagement, daher sollte der Konzernzwischenabschluss in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 gelesen werden.

Seit dem Geschäftsjahresende haben sich keine Änderungen im Umgang mit finanziellen Risiken ergeben.

7.2 Buchwerte und beizulegende Zeitwerte

Die beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten werden anhand einer der in den drei folgenden Stufen beschriebenen Methoden ermittelt:

Stufe 1: Auf aktiven Märkten notierte (unverändert übernommene) Preise für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten
Stufe 2: Für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit entweder direkt oder indirekt beobachtbare Inputdaten die keine notierten Preise nach Stufe 1 darstellen
Stufe 3: Herangezogene Inputdaten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten für die Bewertung des Vermögenswerts und der Verbindlichkeit basieren (nicht beobachtbare Inputdaten)

Die Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, sind den folgenden Stufen zuzuordnen:

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AKTIVA in Tausend EUR IAS 39-Kategorie 30.06.2017 Stufe 1 Stufe 2
Wertpapiere AfS 0 0 0
Derivate nicht im Hedge Accounting FAHfT 6.266 0 6.266
Derivate im Hedge Accounting n/a 6.156 0 6.156
Gesamt 12.422 0 12.422

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PASSIVA in Tausend EUR IAS 39-Kategorie 30.06.2017 Stufe 1 Stufe 2
Derivate nicht im Hedge Accounting FLHfT 2.768 0 2.768
Derivate im Hedge Accounting n/a 278 0 278
Gesamt 3.046 0 3.046

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AKTIVA in Tausend EUR IAS 39-Kategorie 31.12.2016 Stufe 1 Stufe 2
Wertpapiere AfS 0 0 0
Derivate nicht im Hedge Accounting FAHfT 767 0 767
Derivate im Hedge Accounting n/a 370 0 370
Gesamt 1.137 0 1.137

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PASSIVA in Tausend EUR IAS 39-Kategorie 31.12.2016 Stufe 1 Stufe 2
Derivate nicht im Hedge Accounting FLHfT 4.307 0 4.307
Derivate im Hedge Accounting n/a 4.095 0 4.095
Gesamt 8.402 0 8.402

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres erfolgte zwischen den zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten der Stufen 1 und 2 keine Umgliederung.

7.3 Methoden zu Bestimmung der Zeitwerte der Stufe 2

Die Derivate der Stufe 2 umfassen Devisentermingeschäfte, Devisenoptionsgeschäfte, Zinsswaps und Cross Currency Swaps. Die beizulegenden Zeitwerte der Devisentermingeschäfte und Cross Currency Swaps werden einzeln mit ihren jeweiligen Terminkursen bewertet und auf Basis der entsprechenden Zinskurve auf den Stichtag diskontiert. Die Marktpreise von Devisenoptionen werden über anerkannte Optionspreismodelle ermittelt.

Die beizulegenden Zeitwerte der Zinsswaps entsprechen dem jeweiligen Marktwert, der durch geeignete finanzmathematische Verfahren, wie durch Diskontieren erwarteter künftiger Cashflows, bestimmt wird.

Für Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige kurzfristige Vermögenswerte, kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten ist aufgrund der kurzen Restlaufzeit der Buchwert als realistische Schätzung des beizulegenden Zeitwertes anzunehmen.

Die beizulegenden Zeitwerte von langfristigen und langfristigen finanziellen Vermögenswerten sowie sonstigen langfristigen und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten entsprechen den Barwerten der mit den Vermögenswerten verbundenen Zahlungsströme unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Zinsparameter, welche markt- und partnerbezogene Veränderungen der Konditionen und Erwartungen reflektieren.

Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bewertet, da ein beizulegender Zeitwert nicht verlässlich ermittelt werden kann, weil kein aktiver Markt existiert.

7.4 Angaben zum Fair Value

Die Prinzipien und Methoden zur Fair Value-Berechnung sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert. Detaillierte Erläuterungen zu den Bewertungsprinzipien und -methoden können dem Geschäftsbericht 2016 entnommen werden.

Die finanziellen Vermögenswerte und Finanzverbindlichkeiten, bei denen der Fair Value von den Buchwerten abweicht, stellen sich wie folgt dar:

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in Tausend EUR 31.12.2016 30.06.2017
Buchwert Fair Value Buchwert Fair Value
--- --- --- --- ---
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 18.412 17.395 16.218 15.272
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 176.754 223.460 444.188 462.136
Sonstige langfristige Finanzverbindlichkeiten 3.983 3.983 2.463 2.463
Gesamt 199.149 244.838 462.869 479.871

Bei allen anderen finanziellen Vermögenswerten und Finanzverbindlichkeiten entspricht der Buchwert dem Fair Value. Im Übrigen verweisen wir auf die Seiten 144 ff. des Geschäftsberichts 2016.

8. SAISONALITÄT

Im Segment Bau findet eine große Zahl unserer Projekte in Gegenden statt, in denen winterliche Wetterverhältnisse und andere widrige Witterungsverhältnisse die Ergebnisse auf den Baustellen im ersten und zu Beginn des zweiten Quartals negativ beeinflussen. Im Segment Maschinen ist das erste Quartal üblicherweise auch schwach, da unsere Kunden Maschinen erst abnehmen, wenn sie diese für ihre Bauleistungen benötigen. Im Segment Resources führen winterliche Wetterverhältnisse dazu, dass zu Beginn des Jahres der Absatz an Materialien für Brunnen sehr schwach ist.

Da der Großteil der Kosten fix ist, werden im ersten Quartal jeden Jahres nennenswerte Verluste erzielt. Beginnend mit dem zweiten Quartal werden diese Verluste mit steigenden Deckungsbeiträgen kompensiert. Der Break-Even wird im Regelfall zum Ende des zweiten Quartals noch nicht erreicht. Im dritten und vierten Quartal wird der Großteil des Ergebnisses erzielt. Durch den oben beschriebenen, sich jährlich wiederholenden Geschäftsverlauf, ist eine Vergleichbarkeit von Leistung, Umsatz und Ergebnis der jeweiligen Quartale - bei Vernachlässigung von Sondereffekten - mit dem entsprechenden Vergleichszeitraum gegeben.

9. ERLÄUTERUNGEN ZUR SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Die interne Organisations- und Managementstruktur sowie die interne Berichterstattung an Vorstand und Aufsichtsrat bilden die Grundlagen zur Bestimmung der Segmente der BAUER Gruppe.

Die BAUER Gruppe ist in die Segmente Bau, Maschinen und Resources aufgeteilt, Geschäftsvorfälle zwischen den Segmenten werden zu marktgerechten Preisen durchgeführt.

Die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH ist als einzige Gesellschaft in allen drei Segmenten tätig.

Das Vermögen, die Schulden sowie die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH wurden den entsprechenden Segmenten zugeordnet.

Bau

Kerngeschäft des Segments Bau ist der Spezialtiefbau. Für große Infrastrukturmaßnahmen und Gebäude werden komplette Baugruben und Gründungen auf oft schwierigem Baugrund erstellt. Um den Kunden auch eine komplette Leistung anbieten zu können, bieten die Unternehmen der BAUER Gruppe zusätzlich andere Bauleistungen, die oft wesentliche Spezialtiefbauanteile beinhalten, an. Beispiele dafür sind Brücken, umwelttechnische Baumaßnahmen, Sanierungsleistungen, sowie Bauen im Bestand. Durch die enge Verzahnung aller Bautätigkeiten ergibt sich das Segment Bau.

Maschinen

Im Segment Maschinen werden für die weltweite Vermarktung Baumaschinen für alle Verfahren des Spezialtiefbaus sowie für Tiefenbohrungen entwickelt und hergestellt. Mit den Geräten für den Spezialtiefbau können Bohrungen großer und kleiner Durchmesser für Pfähle, Schlitzwände, Anker, Injektionen und Brunnen hergestellt werden. Mit den Geräten für Tiefenbohrungen können Bohrungen für den Öl- und Gasbereich vorgenommen werden. Des Weiteren werden Geräte für Rammarbeiten und Bodenverbesserungen produziert. Eine große Auswahl an Zusatzgeräten und Zusatzeinrichtungen ergänzt das Vertriebsprogramm zu Komplettverfahren für alle Anwendungen im Spezialtiefbau.

Resources

Im Segment Resources sind alle Unternehmen des Konzerns gebündelt, die sich mit Leistungen zur Sanierung und Gewinnung natürlicher Grundlagen des menschlichen Lebens befassen. Dies sind die Unternehmen der Umwelttechnik zur Reinigung von Böden und Grundwasser, die Unternehmen für Aufschlussbohr- und Abbauarbeiten zur Gewinnung von Rohstoffen in Minen und zum Bohren von Brunnen und Geothermieanlagen. Darüber hinaus gehören zu diesem Segment Unternehmen, die Materialien zum Ausbau von Bohrungen, speziell für Brunnen und Geothermie, herstellen und vertreiben.

Unter Sonstiges sind die zentralen Dienste (Rechnungswesen, Personal, IT etc.) der BAUER AG für die Konzerngesellschaften sowie andere, nicht den gesondert dargestellten Segmenten zuordenbare Gesellschaften enthalten, welche z. B. in- und externe Aus-, Fort- und Weiterbildungen sowie zentrale Entwicklungsleistungen übernehmen oder anbieten.

Unter Konsolidierung werden hier die intersegmentären Konsolidierungseffekte dargestellt. Diese beinhalten die Bereinigung von Innenumsatzerlösen zwischen den Geschäftsfeldern sowie Aufwendungen und Erträge und Zwischenergebnisse. Die intrasegmentären Konsolidierungseffekte, also Effekte innerhalb des Geschäftsfeldes wurden bereits dort bereinigt.

Gesamtkonzernleistung, konsolidierte Leistung sowie Umsatzerlöse mit Dritten

Die konsolidierte Leistung spiegelt die Leistungen aller im Konsolidierungskreis enthaltenen Gesellschaften wider. Die Gesamtkonzernleistung stellt die Leistungen aller in unserem Konzern befindlichen Gesellschaften dar. Die Differenz von konsolidierter Leistung zur Gesamtkonzernleistung ergibt sich aus den Leistungen der assoziierten Unternehmen, unserem Nachunternehmeranteil an ARGEN sowie der Leistungen nicht konsolidierter Gesellschaften.

Die Umsatzerlöse mit Dritten werden den Geschäftssegmenten entsprechend dem Standort des Kunden zugeordnet. Es bestehen keine Kunden mit einem Umsatzanteil von mehr als 10 %.

Eine Verteilung der Umsatzerlöse auf jedes Produkt und jede Dienstleistung bzw. auf jede Gruppe vergleichbarer Produkte und Dienstleistungen war zum Bilanzstichtag nicht verfügbar.

10. EREIGNISSE NACH DEM 30. JUNI 2017

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag von besonderer Bedeutung, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der BAUER Gruppe zu erwarten ist, sind nicht eingetreten.

11. WESENTLICHE GESCHÄFTE MIT NAHESTEHENDEN PERSONEN

Die Beziehungen zwischen vollkonsolidierten Gesellschaften des Konzerns und nahestehenden Unternehmen und Personen betreffen im Wesentlichen assoziierte und Gemeinschaftsunternehmen. Geschäfte mit diesen Gesellschaften erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. Im Berichtszeitraum wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Personen getätigt.

12. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE

Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften gegenüber Dritten bestehen in Höhe von TEUR 54.136 (31. Dezember 2016: TEUR 52.428). Im Übrigen haften wir gesamtschuldnerisch für alle Arbeitsgemeinschaften, an denen wir beteiligt sind.

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Schrobenhausen, den 11. August 2017

Der Vorstand

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Prof. Thomas Bauer Dipl.-Betriebswirt (FH) Hartmut Beutler Peter Hingott
Vorsitzender des Vorstands

ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGEN

Diese Quartalsmitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind alle Aussagen, die sich nicht auf historische Tatsachen und Ereignisse beziehen - beispielsweise Aussagen über die zukünftige finanzielle Ertragsfähigkeit, über Pläne und Erwartungen in Bezug auf die Geschäftsentwicklung der BAUER Gruppe sowie über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und andere Faktoren, denen der Konzern ausgesetzt ist. Die Verwendung von Worten wie "glauben", "erwarten", "vorhersagen", "beabsichtigen", "prognostizieren", "planen", "schätzen", "bestreben", "voraussichtlich", "annehmen" und ähnliche Formulierungen deuten auf solche Aussagen hin. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen Risiken und zahlreichen Unsicherheitsfaktoren, die dazu führen können, dass die tatsächliche Entwicklung oder die erzielten Erträge oder Leistungen wesentlich von der Entwicklung, den Erträgen oder den Leistungen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden.

Die Leser werden darauf hingewiesen, dass aufgrund dieser Risiken und Unsicherheiten kein unangemessenes Vertrauen darin gesetzt werden kann, dass sich diese Aussagen in der Zukunft als richtig herausstellen. Die BAUER Aktiengesellschaft beabsichtigt nicht und übernimmt keine Verpflichtung, eine Aktualisierung dieser zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen, um Ereignisse oder Umstände nach dem Datum der Veröffentlichung dieser Quartalsmitteilung zu berücksichtigen.

TERMINE 2017

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11. August 2017 Halbjahresfinanzbericht 30. Juni 2017
14. November 2017 Quartalsmitteilung 9M/Q3 2017

Weitere Informationen zur BAUER Gruppe finden Sie im Internet unter www.bauer.de.

HERAUSGEBER

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