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Bauer AG Annual Report 2010

May 13, 2011

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Annual Report

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BAUER Aktiengesellschaft

Schrobenhausen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

Inhaltsverzeichnis

Lagebericht 2010

Jahresabschluss 2010

Bilanz zum 31. Dezember 2010

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

Anlage zum Anhang (Aufstellung zum Anteilsbesitz)

Erklärung des Vorstands

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010

Als Holdinggesellschaft erbringt die BAUER Aktiengesellschaft zentrale Verwaltungs- und Servicefunktionen für ihre verbundenen Unternehmen. Sie ist insbesondere in den Bereichen Personalverwaltung, Rechnungswesen, Finanzierung, Recht und Steuern, Sicherheit und Umwelt, Informationstechnologie (IT) und Facility Management tätig.

Die BAUER Unternehmensgruppe unter der BAUER AG zeigt sich heute mit ihren operativen Unternehmen als global organisierter und auf allen Kontinenten tätiger Bau- und Maschinenbaukonzern. Unter der börsengelisteten Holding BAUER Aktiengesellschaft mit Sitz in Schrobenhausen agieren über 110 Tochterfirmen mit Standorten in rund 70 Ländern in den Segmenten Bau, Maschinen und Resources.

Das Segment Bau führt weltweit alle gängigen Verfahren des Spezialtiefbaus aus. Hierzu gehören die Erstellung von komplexen Baugruben, Gründungen für große Infrastrukturmaßnahmen und Gebäude, Dichtwände und Baugrundverbesserung. Im Bereich Spezialbau werden weitere Bauleistungen wie Untertagebau, Ingenieurbau, Umwelt- und Sanierungstechnik ausgeführt.

Das Segment Maschinen entwickelt und baut Geräte, Werkzeuge und Maschinen für den Spezialtiefbau sowie für andere Bohrarbeiten im Untergrund, wie für Minen, Wasserbrunnen, Geothermie, Öl und Gas. Neben dem Stammsitz in Schrobenhausen verfügt Bauer Maschinen über ein weltweites Vertriebsnetz und hat weitere Fertigungsstätten in Deutschland, China (Shanghai und Tianjin), Malaysia, Russland (drei Standorte), Italien, Schweden und den USA. Mit einem Auslandsvertriebsanteil von rund 90 % ist die BAUER Maschinen GmbH Weltmarktführer für Spezialtiefbaugeräte.

Das Segment Resources befasst sich als Dienstleister mit Wasser, Umwelt, Energie und Bodenschätzen. Es entwickelte sich aus „Spin-offs“ bestehender Geschäfte der Stammsegmente Spezialtiefbau und Maschinen und ist gegliedert in die drei Bereiche Materials, Exploration and Mining Services und Environment. Die Materials Division konzentriert sich dabei auf die Entwicklung, Fertigung und den Vertrieb von Materialien zur Erkundung und Gewinnung von Grundwasser sowie Verteilung von Trinkwasser. In der Exploration and Mining Services Division werden Aufschlussbohr- und Abbauarbeiten zur Gewinnung von Rohstoffen in Minen und zum Bohren von Brunnen und Geothermieanlagen ausgeführt. Die Environment Division bietet Dienstleistungen für die Reinigung von Boden, Wasser und Luft – vornehmlich für kontaminierte Standorte – sowie die Behandlung von Prozess- und Abwasser und Trinkwasseraufbereitung.

Unternehmensführung

Die BAUER Unternehmensgruppe ist dezentral organisiert und in selbststeuernde Einheiten gegliedert. Insofern wird das Prinzip einer dezentralen, selbststeuernden Organisation mit einer zentral strukturierten Kontrolle verfolgt.

Für das eigenverantwortliche Handeln der operativen Unternehmensbereiche werden die Grundprinzipien und Rahmenbedingungen im zentralen Steuerungsinstrument – dem Unternehmenshandbuch (UHB) – definiert. Das UHB enthält insbesondere die Führungsgrundsätze, die die Basis für das ethische und moralische Verhalten der Führungskräfte im Rahmen ihrer Aufgaben bilden. In Rahmenleitlinien sind schriftlich Verhaltensregeln festgelegt, die in den einzelnen Firmen und Bereichen durch die Führungskräfte der BAUER Gruppe zu implementieren sind. Daneben bietet das UHB eine Vielzahl von Informationen, Hilfestellungen, Ordnungs- und Sicherheitsregeln sowie Standardformulare, um operative Prozesse ordnungsgemäß abwickeln zu können.

Diese selbstverwaltende Struktur ist an ein zentrales Risikomanagement- und Kontrollsystem und an eine zentrale Konzernrechnungslegung gekoppelt. Hierdurch wird die notwendige Kontrolle der dezentralen Bereiche sichergestellt.

Zur Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat und anderen Themen der Unternehmensführung wird in der Erklärung zur Unternehmensführung auf den Seiten 74 bis 77 des Geschäftsberichts Stellung genommen, welcher im Internet unter http://www.bauer.de/de/investor_relations/reports/ in der Rubrik Investor Relations – Berichte & Abschlüsse veröffentlicht wird.

Übernahmerechtliche Angaben

Im Folgenden sind die nach § 289 Abs. 4 HGB geforderten Angaben dargestellt.

• Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals

Die BAUER AG ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Deutschland. Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) des Unternehmens beträgt 73.001.420,45 EUR und ist in 17.131.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von rund 4,26 EUR je Stückaktie eingeteilt. Jede Aktie gewährt eine Stimme in der Hauptversammlung und den gleichen Anteil am Gewinn. In den Fällen des § 136 AktG ist das Stimmrecht aus den betroffenen Aktien kraft Gesetzes ausgeschlossen. Verschiedene Aktiengattungen bestehen nicht.

Der Streubesitz lag zum 31. Dezember 2010 ebenso wie im Vorjahr bei 51,81 %. Die Mitglieder der Familie Bauer halten im Rahmen eines Poolvertrages insgesamt 8.256.146 Stückaktien an der BAUER AG, was einer Beteiligung von 48,19 % an der Gesellschaft entspricht. Der Poolvertrag enthält eine Stimmbindungsvereinbarung sowie ein Vorkaufsrecht der übrigen Poolbeteiligten im Falle eines Verkaufs von Anteilen an Dritte. Weitere direkte oder indirekte Beteiligungen am Grundkapital der BAUER Aktiengesellschaft, welche 10 % der Stimmrechte überschreiten, sind der Gesellschaft nicht bekannt.

Keiner der Aktionäre hat Sonderrechte, die Kontrollbefugnisse verleihen. Ferner gibt es keine Stimmrechtskontrolle der am Kapital beteiligten Arbeitnehmer.

• Befugnisse des Vorstands, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen

§ 4 Abs. 4 der Satzung der Gesellschaft enthält eine Ermächtigung des Vorstands, das Grundkapital bis zum 25. Juni 2013 mit Zustimmung des Aufsichtsrats ganz oder teilweise, einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 2.000.000,00 EUR durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stammaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Die Ermächtigung sieht weiter für bestimmte Fälle vor, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen.

Durch Beschlussfassung in der ordentlichen Hauptversammlung vom 24. Juni 2010 wurde die Gesellschaft ermächtigt, bis zum 23. Juni 2015 befristet eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft zu erwerben. Zugleich wurde die im Vorjahr bis zum 24. Dezember 2010 befristete Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien aufgehoben. Hinsichtlich der Verwendung der zurückgekauften Aktien sieht die Ermächtigung für bestimmte Fälle den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre vor. Die Möglichkeit, eigene Aktien zu erwerben, wurde bisher nicht genutzt.

• Ernennung und Abberufung der Vorstandsmitglieder, Satzungsänderungen

Die BAUER AG wird durch den Vorstand geleitet und gegenüber Dritten vertreten. Die Regelungen zur Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands der BAUER AG ergeben sich aus den §§ 84, 85 AktG und §§ 30 ff. MitbestG in Verbindung mit § 5 und § 6 der Satzung der Gesellschaft. Der Vorstand besteht aus mindestens zwei Personen, die vom Aufsichtsrat für eine Amtszeit von höchstens fünf Jahren bestellt werden. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand mit Wirkung zum 25. Oktober 2010 um ein Mitglied reduziert, so dass derzeit drei Vorstandsmitglieder durch den Aufsichtsrat bestellt und ein Vorsitzender des Vorstands sowie ein Arbeitsdirektor ernannt sind. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit von Vorstandsmitgliedern, jeweils für höchstens fünf Jahre, ist zulässig. Die Bestellung und die Wiederbestellung bedürfen eines Aufsichtsratsbeschlusses, der grundsätzlich frühestens ein Jahr vor Ablauf der Amtszeit gefasst werden darf. Der Aufsichtsrat kann die Bestellung zum Vorstand und die Ernennung zum Vorsitzenden des Vorstands widerrufen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Der Präsidial- und Personalausschuss des Aufsichtsrats bereitet die Entscheidungen des Aufsichtsrats über die Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands vor und befasst sich mit der langfristigen Nachfolgeplanung im Vorstand.

Die Änderung der Satzung wird von der Hauptversammlung gemäß §§ 179 ff. AktG mit einer Mehrheit von mindestens drei Vierteln des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals beschlossen. Nach § 12 der Satzung ist der Aufsichtsrat ermächtigt, Satzungsänderungen zu beschließen, die nur die Fassung der Satzung betreffen. Der Aufsichtsrat ist ferner ermächtigt, die Fassung des § 4 der Satzung (Höhe und Einteilung des Grundkapitals) nach vollständiger oder teilweiser Durchführung der Erhöhung des Grundkapitals oder nach Ablauf der Ermächtigungsfrist entsprechend der jeweiligen Ausnutzung des genehmigten Kapitals anzupassen.

• Change-of-Control-Klauseln

Mehrere Schuldscheindarlehen in Höhe von insgesamt 177 Mio. EUR (Stand zum 31. Dezember 2010), die die BAUER AG zusammen mit der BAUER Spezialtiefbau GmbH, der BAUER Maschinen GmbH und der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH als Darlehensnehmerin bzw. Garantin vereinbart hat, sehen für den Fall eines Kontrollwechsels bzw. eines Kontrollerwerbs an der BAUER AG ein außerordentliches Kündigungsrecht des Darlehensgebers vor. Die Bedingungen des Kontrollwechsels entsprechen den marktüblichen Vereinbarungen. Ein Kontrollwechsel liegt insbesondere dann vor, wenn ein Dritter direkt oder indirekt die Kontrolle über mindestens 30 % oder die Mehrheit der stimmberechtigten Aktien der BAUER AG erwirbt.

Darüber hinaus bestehen in der Firmengruppe weitere langfristige Kreditverträge, die im Falle eines Kontrollwechsels ein außerordentliches Kündigungsrecht unter den vereinbarten marktüblichen Bedingungen vorsehen.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Weltwirtschaft und Märkte

Mit Freude und Erstaunen erlebten alle Wirtschaftsteilnehmer im Jahr 2010 die schnelle Erholung der deutschen und der weltweiten Wirtschaft. Nur gut ein Jahr zuvor, im Herbst des Jahres 2008 traf der Konkurs der Bank Lehman Brothers die USA und führte zu einer gewaltigen Erschütterung des Weltfinanzsystems. Die Folge war eine viele Jahrzehnte nicht da gewesene Rezession in Deutschland und vielen Ländern der Welt. Ein Jahr später, im Berichtsjahr 2010, erholte sich die deutsche Wirtschaft mit deutlich über 3 % Wachstum. Auch die Weltwirtschaft verzeichnete wieder einen sehr starken Aufschwung.

Wie noch nie zuvor in einer derartigen Krise gab es zur Bewältigung der Situation eine so deutlich an ökonomischen Regeln orientierte internationale Zusammenarbeit. Nach keynesianischem Modell wurde die Wirtschaft in den meisten Ländern durch erhebliches „deficit-spending“ – den Konjunkturprogrammen – mit zusätzlicher Nachfrage versorgt. Der drastische Wirtschaftsverfall – in Deutschland 2009 annähernd 5 % Rückgang – wurde aufgehalten und konnte schnell wieder auf ein höheres Niveau gehoben werden. Es ist aber auch klar, dass zum Wirtschaftsniveau von 2008 immer noch etwa 2 % fehlen.

In Deutschland wurden die Konjunkturprogramme durch eine sehr weitgehende Kurzarbeiterregelung begleitet. Diese sollte verhindern, dass die Unternehmen durch massiven Arbeitsplatzabbau das Vertrauen der Bevölkerung in die Zukunft nachhaltig störten. Die Mitarbeiter konnten so für einen kommenden Wiederaufschwung in den Unternehmen gehalten werden. Diese Rechnung ist aufgegangen. Ein weiterer Konsumrückgang durch Vertrauensverlust konnte vermieden werden. Im Aufschwung waren die Unternehmen in der Lage, sofort wieder ihren Output zu erhöhen und die neuen Chancen wahrzunehmen. Heute hat Deutschland – verglichen mit den letzten Jahren – eine niedrige Arbeitslosenquote. In vielen Bereichen der Industrie besteht sogar ein Mangel an Fachkräften.

Einen erheblichen Einfluss auf den schnellen Wirtschaftsaufschwung hatten auch internationale Entwicklungen. Vor allem die großen Länder des Mittleren und Fernen Ostens hatten durch eine sehr expansive Wirtschaftspolitik schnell wieder Tritt gefasst und Länder wie Indien und China erzielten 2010 wieder Wachstumsraten in der Nähe von 10 %. In der deutschen Wirtschaft lösten diese Entwicklungen erhebliche Nachfrage aus. Speziell die deutsche Automobilbranche profitierte von dieser Situation. In den aufstrebenden Wirtschaftsgesellschaften sind die Fahrzeuge der deutschen Premiumhersteller, wie Audi, BMW und Mercedes-Benz sehr gefragt. Von diesen Vertriebserfolgen profitiert auch die Zulieferindustrie der Branche ganz erheblich.

Leider wirkte sich der Aufschwung nicht auf alle Branchen in Deutschland gleichermaßen aus. So zeigte die Baubranche bei größeren Projekten leicht negative Vorzeichen und die Baumaschinenwirtschaft lag mit ihren Umsätzen weiter sehr deutlich unter den Boomjahren vor 2008.

So erfreulich die schnelle Erholung auch ist, so sehr muss davor gewarnt werden anzunehmen, der weitere Aufschwung sei ein Selbstläufer. Die Welt ist weiterhin durchsetzt mit vielen Gefahren und Risiken, die von allen politischen Instanzen – aber auch von den Unternehmen – äußerst bedächtiges Verhalten und kluge Entscheidungen verlangen. Im Folgenden seien einige der wesentlichen Risiken aufgezählt:

Die gewaltige Verschuldung etlicher Staaten innerhalb der Europäischen Union birgt erhebliche Gefahren für den Euro. Nur durch gemeinsame Bemühungen der Staatengemeinschaft konnte bisher verhindert werden, dass die Währung Schaden nimmt. Die Labilität des Verbundes und die Finanzlage in Ländern wie Griechenland, Portugal oder Irland zwingen diese Staaten dazu, einen strikten Sparkurs zu fahren. Diese Konsolidierung führt aber auch dazu, dass diese Länder ihre und die Wirtschaft der Europäischen Union durch Nachfrageentzug schwächen. Nur wenn die Auftriebskräfte weiterhin stärker sind als diese bremsenden Elemente, kann der Wirtschaftsaufschwung in den kommenden Jahren die Entwicklung weiter verbessern.
Die deutsche Konjunktur ist erheblich vom Erfolg der Exportwirtschaft, speziell der Automobilindustrie, abhängig. China spielt hier eine wichtige Rolle. Aus der Vergangenheit ist bekannt, dass die Regierung Chinas bereit ist, wirtschaftliche Überhitzungserscheinungen sehr schnell einzubremsen. So führten vor wenigen Jahren entsprechende Maßnahmen innerhalb von Tagen dazu, dass die Einfuhr von Baumaschinen nahezu zum Erliegen kam. Erst nach geraumer Zeit wurden die Regeln wieder gelockert, so dass der Import erneut anlaufen konnte. In Bezug auf die Fahrzeugindustrie besteht deshalb Sorge, dass zu große Exporterfolge der deutschen Wirtschaft ähnliche Maßnahmen auslösen könnten – dann wieder mit sehr unschönen Folgen für die deutsche Wirtschaft.
Für manche Volkswirtschaften bestehen seit einigen Monaten wieder erhebliche Gefahren aus der Binnenwirtschaft, so dass die Erholung des letzten Jahres schnell enden und ein zweites Krisental entstehen könnte. Beispiele dafür sind vor allem die USA und Großbritannien. Deren Regierungen bemühen sich zwar sehr, diese Gefahr abzuwenden, trotzdem sind die Risiken bei weitem noch nicht beseitigt.
Die Länder des arabischen Kulturraumes haben sich in den ersten Wochen des Jahres 2011 zu einem erheblich angestiegenen Risikobereich entwickelt. Die Konfliktthemen haben sich deutlich ausgeweitet. Viele Menschen dieser Länder sind nicht mehr bereit, die politischen Verhältnisse, die durch mächtige Führer geprägt sind, zu akzeptieren. Auch spielt der sehr hohe Unterschied zwischen arm und reich eine große Rolle. Volksaufstände in Tunesien, Ägypten, Libyen und Protestaktionen in weiteren Ländern führten und führen zu erheblichen Umwälzungen in den politischen Machtstrukturen und könnten als Vorbild für weitere Aufstände in der Region dienen. Die wirtschaftlichen Folgen dieser Veränderungen sind derzeit noch nicht überschaubar.
Ein weiteres Problem für die Weltwirtschaft besteht in der sichtbaren Verschiebung von Einfluss und Macht in verschiedenen Regionen der Welt. China ist in den letzten Jahren zur Supermacht aufgestiegen und weltweit zum größten Gläubiger geworden. So spielt nicht mehr so sehr die militärische Macht die große Rolle, sondern die wirtschaftliche. Die USA finanziert ihr Haushaltsdefizit im Wesentlichen durch Kredite aus China. In der Geschichte war es schon immer so, dass die „Banken“ die größte Macht hatten. Dies wird auch in der Zukunft so sein. Aber nicht nur China hat in den vergangenen Jahren enorm an Macht gewonnen. Auch die arabischen Länder – hier vor allem das Emirat Abu Dhabi – sind zu Finanziers der Weltentwicklung geworden und profitieren heute nicht nur von ihrem Öl- und Gasreichtum, sondern auch von den Windfall-Gewinnen, die aus den Hilfsmaßnahmen für etliche Unternehmen und Staaten der Welt entstehen. Die Machtverhältnisse in der Welt verändern sich zunehmend. In der Geschichte gab es Zeiten, in denen die Venezianer die Welt bestimmten, auch die Fugger oder mit dem Fernosthandel die Holländer. Heute spielen diese Rolle zunehmend die Araber und die Chinesen. Dass sich aus derartigen Machtverschiebungen neue Risiken ergeben, muss nicht näher erläutert werden.
Bei all diesen Problemen sind in den vergangenen Jahren enorm wichtige Themen in den Hintergrund gerückt, die aber gelöst werden müssen. In Deutschland und vielen anderen Ländern führte die demographische Entwicklung zu einem wirtschaftlichen Problem, dessen Lösung derzeit kaum mehr angegangen wird. Die Umweltprobleme, speziell die Luftverschmutzung, nehmen weiter zu. Auch bei diesem Thema muss der Dialog mit China verstärkt werden. Maßnahmen der Umweltpolitik werden derzeit nicht mit demselben Engagement verfolgt und umgesetzt wie noch vor wenigen Jahren, als diese Themen als die größten Gefahren für die wirtschaftliche Entwicklung der Welt gesehen wurden. Heute wird darüber auch viel weniger geredet. Die finanziellen Lasten, die aber in den kommenden Jahren in diesem Aufgabenbereich auf uns zukommen, sind erheblich – im Übrigen natürlich auch eine gewaltige Chance für Wirtschaftsunternehmen, die sich auf diese Themen konzentrieren.
Wenn die Probleme mächtig sind, neigen politische Instanzen dazu, in der Debatte Nebenschauplätze aufzumachen. Dies kann derzeit mit der Quotendiskussion für Frauen in den obersten Führungsgremien der deutschen Wirtschaft beobachtet werden. Die Debatte betrifft in der Summe etwa 7.000 Personen. Ob derartige Regelungen den Erfolg der deutschen Wirtschaft fördern können, scheint sehr fragwürdig. In unseren zumeist sehr technisch orientierten Unternehmen wäre – mangels entsprechendem Personalangebot – ein Quotenzwang großteils nur mit Scheinlösungen umzusetzen, was den Unternehmen sicher Schaden zufügen würde. Wir lehnen derartige Regelungen deshalb strikt ab.

Bei allen wirtschaftlichen Risiken ist es schwer, die mittelfristigen Entwicklungen richtig einzuschätzen. Nichtsdestotrotz erkennen wir auch etliche positive Tendenzen:

Die wohl größte Chance besteht darin, dass in den letzten Jahrzehnten große und größte Nationen der Welt, angefangen bei Russland und China, ihre Wirtschaft in marktwirtschaftliche Strukturen überführt haben. Gleichzeitig haben viele dieser Länder wegen ihrer kommunistischen und sozialistischen Vergangenheit einen gewaltigen Aufholbedarf, um an die westlichen Volkswirtschaften aufzuschließen. Diese Entwicklung treibt die weltweite Wirtschaftsdynamik erheblich an.
Dabei sind weiterhin viele Probleme zu lösen: Nachhaltige Energieerzeugung, Fahrzeuge mit niedrigem Verbrauch, Infrastruktur weltweit, Abbau von Rohstoffen aller Art, Umweltsanierungen und viele weitere ähnliche Aufgaben. Für Unternehmen, die sich auf diese Themen konzentrieren, eröffnen sich zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten. Auch die BAUER Gruppe widmet diesen Themen speziell in dem vor wenigen Jahren gegründeten Segment Resources einen Schwerpunkt. Wir sehen darin beste Chancen für weiteres Wachstum des Konzerns.
Dabei gilt: Alle offenen Fragen und Risiken bedeuten immer auch Chancen. Probleme fordern die menschliche Kreativität – und Kreativität ist zumeist sehr viel stärker als das Problem, das sie auslöst. Die menschliche Erfahrung zeigt: Viele Lösungen kann man im Vorfeld überhaupt nicht erahnen, sie werden aber die Zukunft bestimmen. Diesen Zusammenhang erleben wir täglich bei den Bemühungen in unseren Tochterunternehmen, Neues für die Zukunft zu entwickeln.

Die Probleme und Chancen sind dabei sehr unterschiedlich auf die Weltregionen verteilt – im Folgenden sind die Auswirkungen auf die BAUER Firmengruppe näher dargestellt.

Die europäischen Länder werden noch etliche Jahre mit den Auswirkungen der Krise zu kämpfen haben, dies betrifft auch Deutschland.
Im Osten wird sich Russland viel schneller erholen, als das viele Beobachter heute noch vermuten. Dieses große Land verfügt über enorme Öl- und Gasvorkommen und ist sehr reich an unterschiedlichsten Rohstoffen. Auch andere Länder des Ostens werden schneller als heute vermutet aus ihrem tiefen Tal herauskommen.
Die Länder des Mittleren Ostens werden weiter davon profitieren, dass sie die Welt mit Öl und Gas versorgen und können ihre Entwicklung nahezu ungebremst fortsetzen.
Im Fernen Osten setzt sich durch einen enormen Nachholbedarf die schnelle Wirtschaftsentwicklung fort.
In den USA ist die Lage sehr unbestimmt; die neuerlichen Konjunkturförderprogramme der Administration Obama werden aber weiter einigermaßen für Stabilisierung sorgen.
Auch Afrika hat gute Chancen, mehr als in der Vergangenheit an positiven Entwicklungen teilzuhaben, da viele Länder mit ihren bedeutenden Rohstoffvorkommen gute Wachstumschancen haben.

Die BAUER Gruppe ist in diesen Zeiten des unruhigen Auf und Ab sehr gut aufgestellt – regional wie auch in den drei Segmenten. Nach jahrelanger Aufbauarbeit sind unsere Tochterunternehmen mit Bau, Maschinen und Resources in allen Weltmärkten gut vertreten und können unterschiedliche Marktentwicklungen ausgleichen. Speziell die starke Präsenz im Fernen Osten eröffnet für die kommenden Jahre interessante Wachstumschancen. Auch die strategische Ausrichtung der Produkte und Dienstleistungen zeigt in der derzeitigen Situation ihre Stärke. Seit Jahren ist uns bewusst, dass der Bereich Spezialtiefbau in Zukunft eine schwächere Wachstumsdynamik aufweisen wird, auch wenn der Anteil des Spezialtiefbaus am gesamten Bauvolumen weiter ansteigt. Die großen Städte der Welt benötigen immer mehr Infrastrukturprojekte, um den Infarkt der Verkehrsströme zu verhindern. Wegen des enormen Platzmangels in den Zentren müssen immer mehr Verkehrswege in den Untergrund oder auf Hochstraßen und Brücken verlagert werden. Der Spezialtiefbau hat hier ein immer größeres Feld zu bedienen. Auch beim Bau innerstädtischer Gebäude oder beim Bau von Industrieanlagen zwingt der Mangel an Grundstücksflächen dazu, immer häufiger Flächen zu verwenden, die nur nach technischer Bodenverbesserung bebaut werden können. Auch der Maschinenvertrieb wird in den kommenden Jahren von dieser Entwicklung profitieren.

Besonders stark können wir für die Zukunftsentwicklung des Konzerns auf unser neues Segment Resources setzen. Die Leistungen, die dort erbracht werden, nehmen an Bedeutung zu. Nur wenn auf dem Globus die Probleme zur Versorgung mit Energie, Ressourcen und Wasser gelöst werden, lässt sich die Steigerung des Wohlstands fortsetzen. Alle politischen und wirtschaftlichen Akteure arbeiten an diesen Themen. Im BAUER Konzern haben wir hier viele Leistungen und Produkte anzubieten, so dass wir sehr zuversichtlich sind, dass uns in diesem Bereich über viele Jahre ein gutes Wachstum gelingen wird. Auch der Maschinenbau hat sich in den vergangen Jahren in diesem Feld durch neue Produktentwicklungen gestärkt. Dort wird heute eine komplette Serie an Tiefbohrgeräten für Geothermie-, Öl-, Gas- und Wasserbohrungen angeboten. Man ist auch mit der Entwicklung von Spezialbohrgeräten beschäftigt, mit denen in schwierigen Verhältnissen Gründungen für Energiegewinnungsanlagen im Meer – also unter Wasser – erstellt werden können.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass sich im Berichtsjahr die internationalen Märkte in der Summe wieder besser entwickelt haben. Auch für die kommenden Jahre ist mit einem positiven Trend zu rechnen. Die Firmengruppe BAUER konnte im vergangenen Jahr die Talsohle der Krise durchschreiten und ist wieder auf einen Wachstumspfad eingeschwenkt. Wir sind davon überzeugt, dass wir in den kommenden Jahren von positiven Entwicklungen bei all unseren Produkten profitieren können.

Geschäftsverlauf

Die BAUER AG hat das Geschäftsjahr mit einem Umsatz von 26,6 Mio. EUR (Vorjahr: 25,9 Mio. EUR) abgeschlossen. Der Jahresüberschuss beträgt 5,8 Mio. EUR nach 32,4 Mio. EUR im Vorjahr, was auf die Verminderung der Erträge aus Beteiligungen zurückzuführen ist. Um in der Krisenzeit die Eigenkapitalsituation der Tochterfirmen zu schonen, verzichtete die Muttergesellschaft auf höhere Dividendenausschüttungen. Der Jahresumsatz ist zum überwiegenden Teil durch Verrechnungen für Leistungen an die Tochtergesellschaften entstanden.

Das wesentliche Geschäft wurde bei der BAUER AG durch deren Tochterunternehmen in den Segmenten Bau, Maschinen und Resources getätigt.

Im Segment Bau erhöhte sich die Konzernleistung um 8,0 % auf 615,4 Mio. EUR. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg in der Folge auf 28,8 Mio. EUR (+ 11,9 %), während sich das Periodenergebnis um 23,8 % von 13,1 Mio. EUR im Vorjahr auf 10,0 Mio. EUR reduziert hat.

Im Maschinenbau, dem im Berichtsjahr trotz der erheblichen Belastungen durch die Krise immer noch erfolgreichsten Geschäftsbereich, ging die Konzernleistung gegenüber dem Vorjahr um 4,4 % auf 581,7 Mio. EUR zurück. Das operative Ergebnis (EBIT) verringerte sich um 5,9 % von 51,3 Mio. EUR auf 48,3 Mio. EUR. Der Rückgang ist im Wesentlichen Folge der geringeren Leistung und der dadurch relativ höheren Fixkostenbelastung. Das Periodenergebnis sank um 16,3 % auf 20,9 Mio. EUR.

Das erst seit wenigen Jahren aktive Segment Resources konnte eine weiter positive Entwicklung verzeichnen. Die entsprechende Konzernleistung liegt mit 177,7 Mio. EUR nahezu auf Vorjahresniveau, das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich dabei auf 8,1 Mio. EUR, um 34,7 %. Das Periodenergebnis wuchs um 70,6 % auf 5,3 Mio. EUR. Grund für den fehlenden Leistungsanstieg ist die Verschiebung zweier größerer Projekte in Jordanien, die nun aber im laufenden Jahr die Leistung nach oben bringen werden. In diesem Segment werden weiter erhebliche Anstrengungen unternommen, um die Strukturen zu verbessern und damit in der Zukunft mehr Chancen zu generieren. Das Ergebnis wurde daher auch von zusätzlichen Kosten belastet.

Entwicklung in den Geschäftssegmenten

Segment Bau

Das Segment Bau zeigte sich in der laufenden Krise auch im Jahr 2010 als stabilisierendes Element für den BAUER Konzern. Mit einer Gesamtkonzernleistung von 615,4 Mio. EUR konnte ein guter Zuwachs von 8,0 % gegenüber dem Vorjahr (570,0 Mio. EUR) erreicht werden. Das operative Ergebnis (EBIT) legte gegenüber 2009 ebenfalls um 11,9 % von 25,7 Mio. EUR auf 28,8 Mio. EUR zu. Das in diesem Jahr erstmals ermittelte Periodenergebnis (nach Steuern) ging dagegen von 13,1 Mio. EUR im Vorjahr auf 10,0 Mio. EUR zurück. Ausschlaggebend hierfür waren der höhere Ertragsteueraufwand und die geringeren Ergebnisse aus Beteiligungen. Die höhere Ertragsteuer bei der BAUER Spezialtiefbau GmbH ist zum einem Folge der Übernahme von Verlusten von Tochterfirmen, die steuerlich nicht absetzbar waren. Zum anderen waren hierfür verschiedene steuerliche Effekte, unter anderem durch latente Steuern, die Ursache.

Vor allem die Märkte des Nahen Ostens, des Fernen Osten und die USA waren für unsere Unternehmen erfreulich. Hier konnten einige größere Spezialtiefbauprojekte erfolgreich bearbeitet werden. Im Inland hingegen blieb die Leistung nahezu unverändert, während im Ergebnis hier ein Rückgang gegenüber Vorjahr verzeichnet werden musste. Dies betraf vor allem die BAUER Spezialtiefbau GmbH und die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH.

Nach einem schwachen ersten Quartal, das zum einen durch schlechte Witterungsverhältnisse in den meisten der Einsatzregionen, zum anderen durch Verzögerungen bei zwei Großprojekten in Abu Dhabi geprägt war, konnte bereits zum Halbjahr die Leistung des Vorjahres übertroffen werden. Während durch Abarbeiten des guten Auftragsbestandes im dritten Quartal eine im Vergleich zu 2009 höhere Gesamtkonzernleistung erzielt werden konnte, zeigten sich die letzten Monate gemessen am überdimensional starken Vorjahr prozentual wieder etwas schwächer.

In der Summe war die Entwicklung des Segments Bau zufriedenstellend. Insbesondere der Spezialtiefbau, der – mit Ausnahme Europas – von größeren Projekten aus allen Regionen der Welt profitiert hat, lieferte im Berichtsjahr einen guten Leistungsbeitrag.

Deutschland

Nach einem guten Geschäftsjahr 2009 musste in Deutschland 2010 wieder ein Rückgang bei Leistung und Ergebnis hingenommen werden. Die Mittel aus den von der Regierung beschlossenen Konjunkturprogrammen wurden im Markt nicht wirksam. Für den deutschen Baumarkt erwarten wir auch in den kommenden zwei Jahren einen weiteren Rückgang. Die Preissituation am Markt wurde im Laufe des Jahres zunehmend schwieriger, was sich besonders im schwachen Ergebnis bemerkbar gemacht hat. Eine gute Grundauslastung bot ein Großauftrag in München. Dort ist die BAUER Spezialtiefbau GmbH mit der Herstellung von Baugruben für einen Tunnel des Mittleren Rings gut beschäftigt. Der Anteil am Projekt, das noch bis ins Jahr 2013 laufen wird, hat ein Gesamtvolumen von etwa 36 Mio. EUR.

Die weiteren Tochterunternehmen im Segment Bau, die überwiegend in Deutschland tätig sind, zeigten einen unterschiedlichen Verlauf. Die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH musste in den Geschäftsfeldern Infrastrukturbau sowie Maschinen- und Anlagebau – wobei man hier vor allem als Zulieferer für die BAUER Maschinen GmbH tätig ist – Rückgänge bei Leistung und Ergebnis hinnehmen. Ein negativer Trend zeigte sich auch im Tunnel- und Brückenbau, wohingegen sich der Bereich Rekonstruktion weiter erfreulich entwickelte. Zuwächse ergaben sich auch im Bereich Bergbau. In der Umwelttechnik konnte das Geschäft mit selbst entwickelten Biogasanlagen weiter vorangetrieben werden.

Die SPESA Spezialbau und Sanierung GmbH zeigte sich etwas über Plan auf dem Niveau des Vorjahres. Das in den letzten beiden Jahren erfolgreich begonnene Geschäftsfeld „Bauen im Bestand“, in dem insbesondere die Sanierung großer Einkaufszentren während des laufenden Betriebs abgewickelt wird, bietet auch zukünftig gute Chancen.

Die Beteiligung WÖHR + BAUER GmbH hat sich im laufenden Geschäftsjahr stabil weiterentwickelt, nachdem man im Vorjahr das Großprojekt Angerhof in München erfolgreich abschließen konnte.

Europa

Mit der Finanzmarktkrise kamen die Bauaktivitäten in Osteuropa nahezu vollständig zum Erliegen. Die Nachwirkungen sind bis heute spürbar. Die Kapazitäten unserer Unternehmen wurden in diesen Ländern bereits früh auf ein niedriges Niveau zurückgefahren. Für die Zukunft sehen wir für die Länder Osteuropas eine etwas positivere Entwicklung. In Russland gibt es schon wieder einige gute Projektchancen. Dort hatte unsere Tochterfirma im Jahr 2010 eine vernünftige Auslastung, weil sie unter anderem an Bauprojekten für die Olympischen Spiele in Sotschi 2014 beteiligt war. Auch Projekte in Georgien lassen eine gute Auslastung für 2011 erwarten.

Die Baumärkte Westeuropas stellten sich im vergangenen Jahr sehr unterschiedlich dar. Positiv zeigten sich vor allem die Schweiz und Großbritannien. In London arbeitet die lokale Tochter seit Mitte des Jahres 2010 am Umbau eines der meistfrequentierten U-Bahnhöfe, der Tottenham Court Road Station, mit einer Auftragssumme von etwa 15 Mio. EUR. Für 2011 sind die Aussichten hier weiter gut. In Ländern wie Irland, Spanien oder den Niederlanden mussten hingegen Rückgänge in der Leistung hingenommen werden. Die Tochterfirma in Österreich liegt nach einem wechselhaften Jahr unter Plan.

Generell zeigen sich die einzelnen Märkte Westeuropas weiter sehr abhängig von den jeweiligen Konjunkturprogrammen. Weiterhin ergeben sich Risiken aus den Finanzierungsproblemen etlicher EU-Länder, die durch gewaltige Haushaltsdefizite ausgelöst waren und noch nicht bewältigt sind.

Nahost & Zentralasien

Die Märkte des Nahen Ostens gehörten für die Bauer-Unternehmen auch im vergangenen Jahr wieder zu den größten Umsatzbringern. Während Dubai einen massiven Rückgang erlebte, zeigten die übrigen Länder eine gleichmäßige Entwicklung. Sehr positiv verlief Abu Dhabi, wo die lokale Tochterfirma die Gründungen für die Museen Louvre und Guggenheim mit einem gemeinsamen Auftragsvolumen von etwa 34,5 Mio. EUR erstellte. Ein großer Umsatzzuwachs konnte in Katar erzielt werden. Dort war man mit verschiedenen Arbeiten am neuen Stadtzentrum von Doha sowie an Gründungen von Bahnstationen für den internationalen Flughafen beteiligt. Die Tochtergesellschaft im Libanon konnte ein positives Geschäftsjahr mit schönen Zuwächsen beenden.

Für unsere Unternehmen bedeutete dies in der Summe eine Leistung auf Höhe des Vorjahres, aber deutlich unter dem Niveau der Boomjahre. Wir gehen davon aus, dass sich das derzeitige Marktniveau für die mittlere Zukunft stabil hält.

Asien-Pazifik, Fernost & Australien

Die Baumärkte des Fernen Osten zeigen sich von der Krise nur wenig beeinflusst. Der Umsatz konnte in dieser Region im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden. Die Zuwächse stammen vor allem aus unseren Unternehmen in Malaysia und Vietnam. In Kuala Lumpur wurden unter anderem die Gründungen für Bürogebäude im Stadtzentrum ausgeführt. In Ho Chi Minh City erstellte unser Tochterunternehmen eine umfangreiche Pfahlgründung für einen großen Gebäudekomplex mit einer Auftragssumme von ca. 12,5 Mio. EUR. In beiden Ländern sehen wir auch für 2011 gute Chancen. In Hongkong konnten nach einer längeren Pause, ausgelöst durch eine sehr schwache Baukonjunktur, im letzten Quartal 2010 zwei größere Spezialtiefbauprojekte in Höhe von gemeinsam etwa 34 Mio. EUR akquiriert werden. Die dortige Regierung hat nach einigen Jahren ohne größere Infrastrukturmaßnahmen wieder ein umfangreiches Programm zum Ausbau der Verkehrswege gestartet. Leichte Zuwächse verzeichneten die Tochterunternehmen in Indonesien und auf den Philippinen. Nach einem sehr großen Projekt in Brisbane waren Leistung und Ergebnis in Australien im Berichtsjahr zwar rückläufig, entwickelten sich aber im Plan.

Durch die Zunahme der Bauaktivitäten und die Dynamik in Ländern wie China, Indien und Hongkong erwarten wir für die fernöstlichen Länder insgesamt eine weiter positive Entwicklung.

Amerika

Die Märkte in Amerika zeigten sich stabil, in den USA profitierten unsere Unternehmen jedoch nur wenig von den Konjunkturprogrammen. Durch die über mehrere Jahre laufenden Dammabdichtungsarbeiten am Lake Okeechobee in Florida entwickelten sich Umsatz und Ergebnis insgesamt positiv. Im Jahr 2010 erhielt die lokale Tochter zwei weitere Abschnitte des Projekts mit einem Gesamtvolumen von rund 47,6 Mio. EUR; dies sichert auch noch über 2011 hinaus eine schöne Auslastung. In Kanada konnte eine anspruchsvolle Brückengründung für die Autobahn nahe Montreal erfolgreich abgeschlossen werden, was auch hier zu einem Zuwachs bei Umsatz und Ergebnis führte.

Die Tochterfirma in Panama lag 2010 unter Plan. Hier haben sich einige Projekte verzögert, die aber Umsatz und Ergebnis des Jahres 2011 positiv beeinflussen werden. Wir sehen zudem interessante Chancen in weiteren Märkten dieser Region wie Costa Rica, Kolumbien oder der Dominikanischen Republik, und werden daher die Aktivitäten dort verstärken.

Afrika

In Afrika konzentrierten sich die Aktivitäten im Jahresverlauf auf die Märkte Ägypten, Angola und Algerien. Einen Leistungsanstieg erreichte die Beteiligung in Ägypten, die BAUER EGYPT S.A.E. In Kairo konnte mit der Bergung einer beim Bau einer neuen U-Bahnlinie eingeschlossenen Tunnelbohrmaschine ein technisch sehr anspruchsvolles Projekt erfolgreich abgeschlossen werden. Auch andere Großprojekte im Raum Kairo brachten gute Erfolge. Im übrigen Afrika ergeben sich immer wieder einzelne Projekte und Chancen.

Im weltweiten Baugeschäft sehen wir als besonders positiv, dass in allen Regionen viele größere Spezialtiefbauprojekte am Markt sind. Eines der größten Projekte ist die Sanierung eines Staudamms im Irak, der Bauleistungen im Milliardenumfang benötigt. Die endgültige Vergabe ist weiterhin offen.

Einen großen Vorteil sehen wir in der Präsenz unserer Tochterunternehmen in sehr vielen Ländern der Erde. Zudem wird weiterhin daran gearbeitet, neue Märkte für unsere Bauunternehmen zu erschließen. Mit der Netzwerkstruktur und mit Flexibilität bei Personal und Geräten können Chancen schnell wahrgenommen und zum weiteren Wachstum unserer Unternehmensgruppe genutzt werden.

Segment Maschinen

Die schwierigste Marktsituation zeigte sich im Berichtsjahr – wie erwartet – im Maschinenbau. Das Segment Maschinen verzeichnete einen Rückgang um 4,4 % im Vergleich zum Vorjahr (608,5 Mio. EUR) auf 581,7 Mio. EUR. Das operative Ergebnis (EBIT) ging dabei um 5,9 % auf 48,3 Mio. EUR (Vorjahr: 51,3 Mio. EUR) zurück. Das Periodenergebnis (nach Steuern) verringerte sich von 25,0 Mio. EUR im Vorjahr auf 20,9 Mio. EUR.

Wenn der Bau rückläufig ist, reduzieren sich in der Folge die Absatzzahlen von Baumaschinen überproportional. Im Jahr 2010 zeigte sich dies besonders in Europa. Zudem sind die Kunden nach einer Krise mit Investitionen in neue Geräte zurückhaltend. Dies betrifft hauptsächlich kleinere und mittelgroße Bauunternehmen, die in der Regel mit Standardgeräten der unteren Größenordnung arbeiten. Deshalb wurde diese Produktgruppe von der Krise besonders stark getroffen. Die großen Maschinen, die bei technisch anspruchsvollen Projekten zum Einsatz kommen, wurden hingegen relativ stabil nachgefragt. Hier sind auch entsprechende Projekte weiterhin am Markt vorhanden.

Die relative Umsatzentwicklung im Maschinenbau muss am vorangegangenen Jahr gemessen werden. Nachdem das erste Halbjahr des Vorjahres 2009 von einem noch sehr hohen Auftragsbestand aus den Boomjahren profitiert hatte, war das zweite Halbjahr spürbar von der Krise erfasst, Auftragsbestand und Verkauf gingen stark zurück. Erst zum Jahresende hatte sich der Auftragsbestand wieder auf magere 2,5 Monate stabilisiert. Somit begann das Jahr 2010 auf sehr niedrigem Niveau, was sich im Vorjahresvergleich dann in starken Umsatzrückgängen ausdrückte. Dieser Effekt wirkte im zweiten Halbjahr 2010 gegenteilig, so dass am Jahresende ein nur mehr geringerer Leistungsrückgang gegenüber 2009 zu Buche steht.

Betrachtet man die Märkte für die Maschinen, dann zeigen sich weltweit sehr große Unterschiede:

Deutschland & Europa

In Europa, insbesondere in den Ländern der Europäischen Union und Deutschland, mussten deutliche Umsatzrückgänge verzeichnet werden. Von der geringeren Nachfrage nach Standardgeräten und der somit notwendigen Reduzierung der Produktion waren auch unsere Tochterunternehmen, die MAT Mischanlagentechnik GmbH sowie die TracMec Srl. betroffen, die überwiegend als Zulieferer für die BAUER Maschinen GmbH tätig sind. Insgesamt zeigt sich jedoch, dass jene Tochterfirmen des Segments, die mit ihren Spezialgeräten deutlich früher von der Krise betroffen waren als deren Mutterfirma, die BAUER Maschinen GmbH, bereits wieder eine gut positive Umsatzentwicklung verzeichneten. So liefen die Geschäfte bei der KLEMM Bohrtechnik GmbH, der RTG Rammtechnik GmbH, der EURODRILL GmbH, der PRAKLA Bohrtechnik GmbH und der Olbersdorfer Guß GmbH zufriedenstellend; zum Teil lag der Umsatz über dem Niveau von 2009.

Die SPANTEC Spann- & Ankertechnik GmbH, die Injektionsanker für den Spezialtiefbau herstellt und verkauft, blickt auf ein ausgezeichnetes Geschäftsjahr zurück. Dieses Geschäft wurde in seiner strategischen Entwicklung besonders gefördert. Am Ende des Jahres lag es mit einer knappen Verdreifachung des Umsatzes und einem sehr guten Ergebnis bereits über der Mittelfristplanung. Wir sehen hier weitere gute Chancen, was allerdings Investitionen in die Produktionskapazitäten erforderlich macht, da mit der Steigerung die Grenzen hier bereits annähernd erreicht sind.

Die im Jahr 2009 neu zur Firmengruppe hinzugekommenen Firmen HAUSHERR System Bohrtechnik GmbH, die Sprenglochbohrgeräte herstellt, und die ABS Trenchless GmbH, die Geräte für horizontales Bohren fertigt, lagen bei Leistung und Ergebnis noch deutlich unter Plan.

In den weiteren Ländern Europas konnten die Umsätze im Maschinenvertrieb gesteigert werden, insbesondere in Russland. Nach einem schwierigen ersten Halbjahr, in dem die Produktion im Werk in Kurgan zurückgefahren werden musste, konnte in der zweiten Jahreshälfte eine deutliche Belebung festgestellt werden. Profitiert hat der Vertrieb in Russland vor allem von der großen Bautätigkeit rund um die Olympischen Spiele 2014 in Sotschi. Von über 100 Drehbohrgeräten, die dort in schwierigen Bodenverhältnissen arbeiten, stammen mehr als die Hälfte aus dem Hause Bauer.

Nahost & Zentralasien

Die Märkte des Nahen Ostens liefen im Geschäftsjahr 2010 auf ausreichendem Niveau. Der Umsatz lag unter Vorjahr. Besonders die Märkte mit einer lebendigen Bautätigkeit wie Abu Dhabi, Saudi-Arabien oder Katar fragten Geräte nach; die Aktivitäten in Dubai wurden aufgrund der dortigen Marktlage auf ein angemessenes Maß zurückgefahren. In Zentralasien wurde im Jahr 2010 begonnen, neue Märkte wie Indien, Aserbaidschan, Kasachstan oder Usbekistan zu erschließen, in denen große Potentiale sowohl im Infrastrukturbereich als auch im Industriebau gegeben sind. Erste Erfolge konnten erzielt werden, jedoch sind noch Anpassungen an die lokalen Marktbedingungen erforderlich. In Indien wurden Vertriebsbüros unter anderem in Delhi und Mumbai eröffnet und auch der Aufbau des Geräteservice wurde dort beschleunigt.

Asien-Pazifik, Fernost & Australien

Der Ferne Osten war im Berichtsjahr wichtigster und erfolgreichster Absatzmarkt. Im Vergleich mit dem Vorjahr haben sich die Umsätze in manchen Märkten mehr als verdoppelt. Angetrieben durch die große Bautätigkeit in Ländern wie China, Singapur, Hongkong, Malaysia, Indonesien oder Vietnam, die zahlreiche große Infrastrukturprojekte begonnen haben, profitierte der Bauer-Maschinenbau durch seine gute Marktpräsenz. Auch Japan war im Jahr 2010 ein guter Markt. Die BAUER Far East Gruppe konnte Leistung und Gewinn deutlich steigern und lieferte einen wesentlichen Beitrag zum Konzernergebnis. Die Produktion in den Werken in Shanghai und Tianjin in China, war voll ausgelastet – jede gefertigte Maschine konnte direkt an den Kunden ausgeliefert werden. Um an der weiteren Marktentwicklung teilnehmen zu können, müssen hier Investitionen in die Erweiterung der vorhandenen Kapazitäten getätigt werden.

Australien lag im Berichtsjahr im Plan. Nachdem die großen Minengesellschaften ihre Aktivitäten wieder aufgenommen haben, erwarten wir eine Besserung des Marktumfeldes.

Amerika

Der Markt in den USA hat sich im Jahr 2010 stabilisiert, die Tochterunternehmen konnten die Ziele in etwa erreichen. BAUER-Pileco, Inc. entwickelte sich nach einem schwierigen Vorjahr deutlich besser, konnte den Umsatz steigern und lag auch beim Ergebnis im Plan.

Das im Jahr 2009 fertiggestellte Werk der BAUER Manufacturing Inc. in Conroe, nördlich von Houston, wurde aufgrund der Krise nur verhalten in Betrieb genommen. Obwohl die Produktion mittlerweile positiver läuft, ist das Werk aber noch nicht wirtschaftlich. Dies wird voraussichtlich in geringerem Umfang auch im Folgejahr noch der Fall sein. Dennoch sind wir von der Strategie, im Dollar-Raum zu produzieren, voll überzeugt. Nur so ergibt sich die Möglichkeit, Währungsrisiken zu minimieren und für unsere Unternehmen neue Marktchancen in den USA und in Südamerika zu erarbeiten. Zudem befindet sich das Werk im Zentrum der Öl- und Gasindustrie rund um Houston.

Der kanadische Markt hat sich nach Wiederaufnahme der Mining-Aktivitäten belebt, womit sich auch für uns Möglichkeiten ergeben – wenn auch auf geringem Niveau.

Mit den Märkten in Südamerika, wie Brasilien, Venezuela oder Chile eröffnen sich sehr große Potentiale für unsere Unternehmen. Diese Märkte erleben derzeit eine neue Dynamik. Die Vertriebsaktivitäten dort werden gestärkt und bereits das Berichtsjahr war ein gutes Jahr mit schönen Verkäufen.

Mit großem Engagement haben unsere Ingenieure in den letzten Jahren am Einstieg in die Tiefbohrtechnik gearbeitet. Die beiden Tiefbohranlagen TBA 200 und TBA 300, die geeignet sind für Öl- und Gasbohrungen, aber auch für Geothermie, sind nach ausführlichen Testphasen bereit für die Vermarktung. Sie sind mit innovativer Technik ausgestattet, die auch von Fachleuten anerkannt wird. Der Markteintritt gestaltet sich jedoch schwierig, zumal sich die Märkte im Berichtsjahr generell eher zurückhaltend zeigten. So ist der Verkauf der TBA 300, die bis etwa 4.000 Meter Tiefe bohren kann, im Berichtsjahr noch nicht gelungen; in einem Fall konnte ein unterzeichneter Vertrag von Kundenseite wegen Finanzierungsproblemen nicht eingehalten werden.

Im Maschinenbau wird sich der Fokus auch künftig auf die Entwicklung weiterer neuer Produkte richten. Unsere Unternehmen hatten in den Jahren vor der Finanzkrise sehr stark vom weltweiten Boom profitiert und nur mit neuen Produkten können deshalb in Zukunft die Umsatzzahlen der Boomjahre wieder erreicht werden. Wir sind zuversichtlich, dass sich die großen Entwicklungs- und Marketinganstrengungen, die auch in der Krise nicht zurückgefahren wurden, auszahlen werden. Für die kommenden Jahre eröffnen sich mit den neuen Produkten interessante Perspektiven.

Auf der Bauma, der größten Baumaschinenmesse der Welt, die im April 2010 in München stattfand, präsentierten unsere Maschinenunternehmen zahlreiche Neuentwicklungen. Herausragend waren die BG 50, das größte je gebaute mobile Pfahlbohrgerät, sowie eine Schlitzwandfräse auf unserem selbst entwickelten Kran-Trägergerät MC 128 für Tiefen bis 150 m. Während der Messetage wurden zahlreiche interessierte Kunden zum etwa 80 km vom Messegelände entfernten Stammsitz eingeladen, wo neben den Tiefbohrgeräten auch das neue Trainingsgelände zur Arbeit mit Bohrgeräten vorgeführt werden konnte. Hier kann erstmalig in Deutschland ein Führerschein für Bohrgeräte erworben werden. Insgesamt war der Verlauf der Messe und die sehr gute Resonanz bei den Kunden durchweg zufriedenstellend, nachdem sich der Auftakt wegen der Flugbehinderungen infolge des Vulkanausbruchs auf Island sehr schleppend gestaltet hatte.

Um die Prozesse und Strukturen noch besser an die Anforderungen der Kunden anzupassen, wurden die Vertriebsbereiche reorganisiert. Unter anderem wurden für die Märkte Afrika, Südamerika und Zentralasien neue Vertriebsgruppen eingerichtet.

Die Geschäfte des Segments Maschinen wurden, insgesamt betrachtet, sehr deutlich von der Krise erfasst. Trotz einiger positiver Tendenzen haben sich die Märkte noch nicht wieder komplett erholt. Mit Ausnahme der Werke in China waren die Standorte im vergangenen Jahr durchschnittlich nur zu 60 % ausgelastet. Durch Abbau der Leiharbeitskräfte konnten die fest angestellten Mitarbeiter voll beschäftigt und somit das wertvolle Know-how der Stammbelegschaft gehalten werden. Mit den neuen und modernisierten Werken sowie den neuen Produkten bieten sich mit wieder anziehender Konjunktur große Chancen für unsere Unternehmen im Maschinengeschäft.

Segment Resources

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte das Segment Resources die Gesamtkonzernleistung um 2,0 % auf 177,7 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr (174,3 Mio. EUR) leicht steigern. Das operative Ergebnis (EBIT) mit 8,1 Mio. EUR erhöhte sich dabei deutlich (Vorjahr: 6,0 Mio. EUR). Das Periodenergebnis wuchs von 3,1 Mio. EUR im Vorjahr auf 5,3 Mio. EUR.

Das Segment Resources bietet Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Wasser, Energie, Bodenschätze und Umwelttechnik und gliedert sich in die drei operativen Geschäftsbereiche Materials, Exploration and Mining Services und Environment.

Geschäftsbereich Materials

Der Geschäftsbereich Materials konzentriert sich auf Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von Produkten aus hochwertigen Materialien zur Erkundung, Gewinnung und Verteilung von Wasser. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Herstellung und dem Handel von Produkten zur Nutzung geothermischer Energie. Der lange Winter in Deutschland führte dazu, dass weniger Brunnenbauprojekte gestartet oder diese erst mit Verzögerungen begonnen wurden. Da auch die Minenindustrie ein wichtiger Kunde für die Materialien ist, wirkten sich die starken Marktschwankungen dort negativ auf das Geschäft aus. Dies führte in der Summe dazu, dass die Wachstumsziele nicht ganz erreicht werden konnten.

Neben Produktionsstandorten in Deutschland fertigt die GWE Gruppe Materialien auch in Polen, Pakistan und Ungarn. Mit bereits durchgeführten und noch geplanten Modernisierungen der Werke – insbesondere dem Ausbau der Tochterfirma in Polen sowie einem Neubau am Standort Nordhausen – soll eine weitere Steigerung der Produktivität erreicht und die Produktpalette für Kunden erweitert werden. Zu den neuen Produkten zählen unter anderem glasfaserverstärkte Kunststoffrohrsysteme (Fiberglass), die als Industrieleitungen für Anwendungen in großer Tiefe (Öl, Gas oder Geothermie) eingesetzt werden können.

Im Jahr 2011 sind im Bereich Materials mit neuen Produkten und infolge einiger größerer Projekte im Ausland Zuwächse zu erwarten. Eine gute Grundauslastung bringt ein Großauftrag zum Bau von solarbetriebenen Handpumpen zur Förderung von Trinkwasser in Ghana. Das Segment wird zudem von Großaufträgen in Jordanien profitieren, wofür eine erhebliche Menge an Brunnenausbaumaterialien zu liefern ist.

Geschäftsbereich Exploration and Mining Services

Der Bereich Exploration and Mining Services, der sich auf Dienstleistungen für Minenbetreiber und Explorationskunden konzentriert und Aufschluss- sowie Brunnenbohrungen durchführt, zeigte in den letzten Monaten des Berichtsjahres eine erkennbare Erholung. Zu Beginn der Krise war dieser Bereich im Konzernverbund am deutlichsten betroffen. Mit steigenden Rohstoffpreisen haben die Minengesellschaften aber wieder begonnen, ihre Zukunftsprojekte voranzutreiben. Auf diese dynamischen Märkte flexibel zu reagieren ist eine große Herausforderung für unsere weltweiten Unternehmen.

Anfang April 2010 wurde in Jordanien ein Großauftrag mit einem Volumen von etwa 35 Mio. EUR akquiriert. Im Süden des Landes wird dort ein Brunnenfeld abgebohrt, das in den kommenden Jahrzehnten die Hauptstadt Amman und andere Städte mit Trinkwasser versorgen wird. Das Projekt begann mit zeitlichen Verzögerungen, was sich auf die Leistung auswirkte, so dass man hier etwas hinter den Planungen zurücklag. Ein weiterer großer Auftrag in Jordanien – die Erstellung von 2.000 m tiefen Brunnen für eine Phosphataufbereitung mit einem Volumen von etwa 20,1 Mio. EUR – konnte Ende des dritten Quartals 2010 hereingenommen werden. So sehen wir damit bereits jetzt für die kommenden zwei Jahre eine sehr gute Beschäftigungssituation.

Die Site Group for Services and Well Drilling Ltd. Co. mit Sitz in Jordanien, an der Bauer im Jahr 2009 die Mehrheit erwarb und die Tiefbohrungen für Wasser, Öl und Gas sowie Explorationsbohrungen mit großen Durchmessern durchführt, hatte bei Leistung und Ergebnis ein sehr gutes Jahr. Die starke Marktpräsenz des Unternehmens im Mittleren Osten ist dabei von großem Vorteil. Die beiden Großprojekte bedeuten auch langfristig eine gute Auftragslage. Zufriedenstellend entwickelten sich die Geschäfte der neu gegründeten Tochterfirma in Ghana. Hier konnte bereits im ersten Rumpfgeschäftsjahr ein guter Leistungs- und Ergebnisbeitrag realisiert werden. Die Gesellschaften in Australien und Kanada haben sich trotz schwieriger Marktbedingungen positiv entwickelt. Die Beteiligung FORALITH Holding AG, als Spezialist für tiefe Erkundungsbohrungen mit Sitz in der Schweiz, konnte bei Leistung und Ergebnis zulegen.

Die Tochterfirma in Südafrika verlagerte im Berichtszeitraum den Firmensitz von Kapstadt nach Johannesburg und liegt damit näher an den Unternehmenszentralen der Kunden.

Geschäftsbereich Environment

Der Geschäftsbereich Environment konzentriert sich auf die Behandlung von Boden, Wasser und Luft, auf industrielle Prozess- und Abwasser sowie auf Trinkwasseraufbereitung. Die Entwicklung des Bereichs im Berichtsjahr war insgesamt zufriedenstellend. In Deutschland führten die Konjunkturprogramme überwiegend zu Investitionen in Neubauten und die Modernisierung öffentlicher Gebäude, so dass Projekte aus dem Bereich Altlasten in den Hintergrund traten. Die Industrie zeigte sich zu Jahresbeginn in der Altlastensanierung sehr zurückhaltend, viele Projekte wurden verschoben. Die BAUER Umwelt GmbH konnte daher den geplanten Umsatz nicht erreichen, sollte aber durch den guten Auftragsbestand im Geschäftsjahr 2011 profitieren. Durch den Erwerb eines Bodenreinigungszentrums in Hamburg wurde das Entsorgungsgeschäft in Deutschland weiter ausgebaut, so dass die Dienstleistungen nun nahezu flächendeckend angeboten werden können.

Die im Jahr 2008 erworbene Esau & Hueber GmbH in Schrobenhausen zeigte im Berichtsjahr eine gute Performance. Das Unternehmen ist – neben seiner Ausrichtung auf Getränkeindustrie und Reinstmedien – mittlerweile ein wichtiger Spezialist für die Reinigung und Aufbereitung von Wasser. Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahr etwas zurück.

Trotz der wirtschaftlich schwierigen Lage in Europa entwickelten sich die Tochtergesellschaften der BAUER Resources GmbH weiter positiv. In Spanien und Italien konnten gute Umsätze erzielt werden, während Großbritannien einen eher schwachen Verlauf zeigte. Die Tochterfirma in Ungarn wurde zurückgefahren und dem Rückgang des Marktes angepasst. Sehr erfreulich entwickelt sich die Präsenz im Mittleren Osten, insbesondere in Abu Dhabi. Hier konnten Marktanteile hinzugewonnen werden und man ist bereits für 2011 gut ausgelastet. Vor allem als Dienstleister für die Wasseraufbereitung und Anbieter von kompletten Anlagen konnte man sich profilieren. Insgesamt sehen wir die Märkte im Bereich Environment auch weiterhin stabil.

Vor allem das BOT-Projekt (Build, Operate and Transfer) im Oman hat sich sehr gut entwickelt. Unsere lokale Tochter wurde mit Erstellung und Betrieb einer Reinigungsanlage auf biologischer Basis zur Reinigung von ölkontaminiertem Prozesswasser aus der Erdölgewinnung beauftragt. Die Errichtung der Anlage wurde Ende 2010 abgeschlossen und hat nach kurzer Zeit die volle Leistung erreicht. Aus dem Betrieb über die nächsten zwanzig Jahre werden gute Erträge erwartet. Im Februar des laufenden Jahres konnte mit dem Auftraggeber eine Ausweitung der Kapazität vereinbart werden. Nach einer Erweiterung wird die Anlage die doppelte Menge an Prozesswasser abnehmen. Durch den erfolgreichen Betrieb der ersten derartigen Großreinigungsanlage kann nun die weitere Vermarktung in anderen Weltregionen vorangetrieben werden.

Im Mittelpunkt der Anstrengungen stand für das durch zahlreiche Neugründungen und Akquisitionen erweiterte Segment Resources im Geschäftsjahr 2010 die Konsolidierung der Geschäfte. Auch im Jahr 2011 soll der Fokus vor allem auf der Nutzung der Synergieeffekte innerhalb der drei Geschäftsfelder liegen. Als Komplettanbieter rund um das Thema Wasser bietet Resources Dienstleistungen an – von der Erkundung über die Förderung und Aufbereitung bis hin zur Abwasserreinigung. Insbesondere im Mittleren Osten soll die Präsenz verstärkt, aber auch in Afrika und Südamerika neue Märkte erschlossen werden.

Mit dem erzielten Umsatz und dem deutlich besseren Ergebnis knüpfte das Segment Resources im Berichtsjahr gut an das Jahr 2009 an. Leider führten zeitliche Verschiebungen bei verschiedenen Projekten dazu, dass die Leistung hinter den Planungen zurücklag. Andererseits ist durch die sehr gute Entwicklung des Auftragsbestandes absehbar, dass der Bereich im Jahr 2011 weiter wachsen wird. Dies bestätigt uns in der langfristigen Strategie, dieses Segment zu einer tragenden Säule des Konzerns zu machen.

Auftragsentwicklung

Die BAUER AG erbringt ausschließlich Leistungen für die Tochterfirmen, so dass die Leistung des Jahres nahezu vollständig zu Beginn des Jahres vereinbart ist.

Die Unternehmensgruppe hatte Ende 2010 einen Auftragsbestand in Höhe von 614,9 Mio. EUR und lag damit um 20,8 % über dem Niveau des Vorjahres.

Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der BAUER AG

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr in einigen Positionen zum Vorjahr maßgeblich verändert.

Wesentliche Veränderungen in der Bilanz:

Die Anteile an verbundenen Unternehmen haben sich insbesondere aufgrund der Kapitalerhöhung bei der BAUER Resources GmbH um 6,9 Mio. EUR erhöht.
Der Rückgang bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 8,9 Mio. EUR ist mit der Rückführung von Darlehen durch die Tochtergesellschaften zu erklären.
Die Sonstigen Vermögensgegenstände sind um 6,7 Mio. EUR zurückgegangen, da sich die Forderungen gegenüber dem Finanzamt deutlich reduziert haben.
Die Gewinnrücklagen haben sich entsprechend der durch die Hauptversammlung beschlossenen Einstellung von 5,0 Mio. EUR in die anderen Gewinnrücklagen erhöht.
Der niedrigere Bilanzgewinn ist Folge des niedrigeren Jahresüberschusses und des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind durch Rückführung von Darlehen von verbundenen Unternehmen durch die BAUER AG um 4,1 Mio. EUR zurückgegangen.

Die Einzelpositionen der GuV haben sich nur im Bereich des Finanzergebnisses wesentlich verändert. Die Umsatzerlöse stammen zum überwiegenden Teil aus Verrechnungen an die Tochterfirmen für die Verwaltungsleistungen der Mutterfirma. Auch die Zinserträge resultierten aus Geldgeschäften mit den Tochterunternehmen. Wesentliche Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung:

Der Rückgang des Jahresüberschusses um 26,6 Mio. EUR erklärt sich durch die Verminderung der Erträge aus Beteiligungen um 26,6 Mio. EUR, die zum großen Teil aus geringeren Ausschüttungen der BAUER Maschinen GmbH resultieren. Diese Veränderung folgt unserer Entscheidung, nach einem Krisenjahr, die Eigenkapitalsituation der Tochterfirmen zu schonen.

Der Vorstand wird dem Aufsichtsrat empfehlen, der Hauptversammlung vorzuschlagen, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 23.579.463,98 EUR eine Dividende von 0,60 EUR je dividendenberechtigter Stückaktie und somit insgesamt 10.278.600,00 EUR an die Aktionäre auszuschütten und 68.475,08 EUR in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen. Der Rest in Höhe von 13.232.388,90 EUR soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Vergütungsbericht

Der Vergütungsbericht fasst die Grundsätze zusammen, die auf die Festlegung der Vergütung des Vorstands der BAUER AG Anwendung finden und erläutert Grundsätze und Höhe der Vergütung des Aufsichtsrats. Der Vergütungsbericht ist gleichzeitig Bestandteil des im Geschäftsbericht für das Jahr 2010 veröffentlichten Corporate Governance Berichts.

• Vergütung des Vorstands

Dem Vorstand der BAUER AG gehörten im Geschäftsjahr 2010 bis zum 25. Oktober 2010 vier Mitglieder an. Durch Beschlussfassung des Aufsichtsrats wurde die Zahl der Vorstandsmitglieder mit Ablauf dieses Datums auf drei reduziert und der Anstellungsvertrag von Herrn Mark Schenk mit Wirkung zum Jahresende beendet. Der Aufsichtsrat setzt auf Vorschlag des Präsidial- und Personalausschusses die Gesamtvergütung der einzelnen Vorstandsmitglieder fest. Das Aufsichtsratsplenum beschließt und überprüft das Vergütungssystem für den Vorstand nach Vorberatung im Präsidial- und Personalausschuss.

Die Gesamtvergütung der einzelnen Vorstandsmitglieder wird auf der Grundlage einer Leistungsbeurteilung festgelegt. Dabei wird berücksichtigt, dass die Gesamtvergütung in einem angemessenen Verhältnis zu den Aufgaben und Leistungen des Vorstandsmitglieds sowie zur Lage der Gesellschaft steht. Die Vergütung jedes Vorstandsmitglieds setzt sich aus einem fixen Grundgehalt, das in Monatsraten ausbezahlt wird, und einer jährlichen variablen Tantieme zusammen, welche sowohl aufgrund kurzfristiger als auch langfristiger Bewertungskriterien nach dem Ermessen des Aufsichtsrats bemessen wird. Die kurzfristigen Bewertungskriterien bei der variablen Vergütung werden im Verhältnis zu den langfristigen Bewertungskriterien gleich gewichtet.

Kriterien für die Festlegung der fixen Vorstandsvergütung bilden die Aufgabenverteilung, die Leistungen des Vorstands, die wirtschaftliche Lage sowie der Erfolg und die Zukunftsaussichten der Unternehmensgruppe.

Die variable Vergütung ist für jedes Vorstandsmitglied durch eine individuell festgelegte Maximaltantieme beschränkt. Diese Maximaltantieme stellt die Tantiemenobergrenze bei normalem Geschäftsgang dar und wird bei Erreichung aller Ziele ausbezahlt. Bei außergewöhnlichem Geschäftsgang können diese Werte bis zum 1,8-fachen überschritten werden.

Grundlage der Ermittlung des variablen Vergütungsbestandteils mittels kurzfristiger Bewertungskriterien bilden die Leistungen des Vorstandsmitglieds im vergangenen Geschäftsjahr und die wirtschaftliche Lage der Unternehmensgruppe auf der Basis der Planerreichung im Berichtsjahr, insbesondere der Erreichung der Ergebnis- und Leistungsziele unter Berücksichtigung der Konjunkturentwicklung.

Grundlage der Ermittlung des variablen Vergütungsbestandteils mittels langfristiger Bewertungskriterien bilden der Erfolg und die Zukunftsaussichten der Unternehmensgruppe und die Leistungen des Vorstands bezogen auf diese Kriterien. Hierbei werden die Entscheidungen des Vorstands in Bezug auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung in den vergangenen drei Geschäftsjahren und deren Auswirkungen auf die Erreichung einer langfristigen Unternehmensstabilität bewertet. Kriterien hierfür sind die langfristigen Ergebnis- und Umsatzchancen, eine nachhaltige Personalentwicklung entsprechend der Zukunftsperspektiven der Unternehmensgruppe, die Entwicklung der Firmenkultur, die Entwicklung der Zusammenarbeit im Unternehmen, die Sicherung des Unternehmensfriedens, die strategische Markt- und Produktentwicklung, die langfristige Investitionsplanung, das Risiko- und Sicherheitsmanagement, die langfristige finanzielle Stabilität und die Qualität der Finanzkennzahlen bezogen auf die jeweilige Wirtschaftssituation.

Zur Beurteilung der Angemessenheit der Vorstandsvergütung wird der Anteil der variablen Vergütung in Relation zum fixen Grundgehalt gesetzt und verglichen. Weiter wird die Vorstandsvergütung mit ihrem fixen Gehaltsbestandteil, mit ihrem variablen Anteil sowie insgesamt mit der üblichen Vergütung der Vorstände anderer börsennotierter und branchengleicher bzw. -ähnlicher Unternehmen in Deutschland verglichen (horizontaler Vergleich). Der vertikale Vergleich erfolgt in zwei Stufen: Zum einen werden die Vorstandsgehälter mit den Geschäftsführergehältern der großen Tochterunternehmen der BAUER Unternehmensgruppe verglichen und zum anderen werden die Vorstandsgehälter mit der Gehaltsgruppe A VIII des in der Firmengruppe anwendbaren Tarifvertrages zur Regelung der Gehälter und Ausbildungsvergütungen für die Angestellten und Poliere des Baugewerbes in Relation gesetzt.

Außerdem wird die Vergütung so bemessen, dass sie am Markt für hochqualifizierte Führungskräfte wettbewerbsfähig ist.

Die Hauptversammlung vom 28. April 2006 hat für fünf Jahre beschlossen, dass im Jahres- und Konzernabschluss der BAUER AG keine individualisierten Angaben über die Bezüge der Vorstandsmitglieder und über die Leistungen an Vorstandsmitglieder im Falle einer vorzeitigen Beendigung der Tätigkeit gemacht werden und hat insofern von der gesetzlichen Ermächtigung in den §§ 286 Abs. 5, 314 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands ohne die Zuführung zu Pensionsrückstellungen betrugen im Berichtsjahr 1.665 TEUR (Vorjahr: 1.824 TEUR). Davon sind 1.145 TEUR (Vorjahr: 1.094 TEUR) erfolgsunabhängige und 520 TEUR (Vorjahr: 730 TEUR) erfolgsbezogene Gehaltsbestandteile. In der Gesamtvergütung sind Sachbezüge aus der privaten Nutzung eines Dienst-Pkw nebst Reisekosten-Aufwandsentschädigungen für jedes Mitglied des Vorstands sowie anteilige Beiträge zur Gruppenunfallversicherung und der Berufsgenossenschaft enthalten.

Insbesondere aufgrund der durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes erforderlich gewordenen Neuberechnung der betrieblichen Altersversorgung hat sich die auf die Vorstandsmitglieder entfallende Zuführung in die Pensionsrückstellungen gegenüber dem Vorjahr auf 319 TEUR (Vorjahr: 177 TEUR) erhöht. Der rentenfähige Altersverdienst, der die Basis für die Berechnung der Altersversorgung ist, ist bei allen Verträgen deutlich niedriger als das Grundgehalt. Der Anwartschaftsbarwert nach IFRS (Defined Benefit Obligation) sämtlicher Pensionszusagen gegenüber Mitgliedern des Vorstands betrug zum Geschäftsjahresende 2.520 TEUR (Vorjahr: 2.314 TEUR).

Die Vorstandsverträge enthalten im Falle vorzeitiger Vertragsbeendigung individuelle Abfindungsklauseln, die sich hinsichtlich des Abrechnungsmodus an der Beschäftigungszeit des jeweiligen Vorstandsmitglieds orientieren und bezogen auf ein Vorstandsmitglied so bemessen sind, dass ein Betrag von zwei Jahresvergütungen nicht überschritten wird. Entschädigungsvereinbarungen für den Fall eines Übernahmeangebots sind mit den Mitgliedern des Vorstands nicht getroffen.

• Vergütung des Aufsichtsrats

Die Bemessung der Aufsichtsratsvergütung ist in der Satzung der BAUER AG im Einzelnen festgelegt. Jedes Mitglied des Aufsichtsrats erhält neben dem Ersatz seiner baren Auslagen und seiner ihm für die Aufsichtsratstätigkeit etwa zur Last fallenden Umsatzsteuer eine im Monat Dezember des Geschäftsjahres zahlbare Jahresgrundvergütung in Höhe von 18 TEUR. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält das Doppelte, dessen Stellvertreter das 1,5-fache dieser Vergütung. Die Grundbeträge erhöhen sich um 10 % je Mitgliedschaft in einem Ausschuss des Aufsichtsrats. Dies setzt voraus, dass der jeweilige Ausschuss in dem Geschäftsjahr mindestens zweimal getagt hat. Ausgenommen von dieser Vergütungsregelung ist die Mitgliedschaft im Vermittlungsausschuss. Veränderungen im Aufsichtsrat und/oder seinen Ausschüssen werden bei der Vergütung im Verhältnis der Amtsdauer berücksichtigt; dabei erfolgt eine Auf- oder Abrundung auf volle Monate nach kaufmännischer Regel. Eine erfolgsorientierte Vergütung erhalten die Aufsichtsratsmitglieder nicht.

Herr Dr. Dr. Karlheinz Bauer erhielt im Berichtsjahr von Unternehmen der BAUER Gruppe für persönlich erbrachte Leistungen aus Beratungs- und Pensionsverträgen ein monatliches Ruhegeld sowie ein jährliches Beraterhonorar von insgesamt 109 TEUR (Vorjahr: 114 TEUR).

Im Geschäftsjahr 2010 betrug die Gesamtvergütung aller Aufsichtsratsmitglieder netto 254 TEUR (Vorjahr: 254 TEUR).

Nachfolgend wird die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder individualisiert aufgelistet (ohne Umsatzsteueranteil und Auslagenersatz):

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in Tausend EUR ohne Umsatzsteueranteil und Auslagenersatz 2009 2010
Vorsitzender Dr. Klaus Reinhardt 38 38
stellvertretender Vorsitzender Robert Feiger 27 27
Arbeitgebervertreter Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Karlheinz Bauer 20 20
Dipl.-Ing. (FH) Rainer Schuster 18 18
Dipl.-Ing. (FH) Elisabeth Teschemacher 18 18
Gerardus N. G. Wirken 20 20
Prof. Dr. Manfred Nußbaumer 20 20
Arbeitnehmervertreter Norbert Ewald 20 20
Ronald Hühne 18 18
Gerhard Riedelsheimer 8 0
Gerhard Piske 10 18
Dipl.-Ing. Gerold Schwab 19 20
Dipl.-Ing. (FH) Walter Sigl 18 18
Gesamt 254 254 *

* Aufgrund von Rundungen in TEUR ergibt sich in 2010 eine Rundungsdifferenz von 1 TEUR.

• Sonstiges

Kredite oder Vorschüsse wurden an Organmitglieder im Berichtsjahr nicht gewährt und zu ihren Gunsten wurden keine Haftungsverhältnisse eingegangen. Wertpapierorientierte Anreizsysteme für Vorstände und Aufsichtsratsmitglieder der BAUER AG oder für Mitarbeiter der Unternehmensgruppe in Deutschland bestehen grundsätzlich nicht. Für die Mitglieder von Organen der BAUER AG sowie aller Verbundenen Unternehmen im In- und Ausland, an denen eine Mehrheitsbeteiligung besteht, wird von der BAUER AG eine D&O-Vermögensschaden-Haftpflicht-Gruppenversicherung unterhalten. Darin ist ein angemessener Selbstbehalt für die Versicherten vereinbart. Innerhalb der Umsetzungsfrist des Gesetzes zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) wurde für die Mitglieder des Vorstands in der D&O Versicherung der gesetzlich vorgesehene Selbstbehalt von mindestens 10 % des Schadens bis mindestens zur Höhe des 1,5-fachen der festen jährlichen Vergütung des Vorstandsmitglieds im Berichtsjahr vereinbart.

Die Vorstandsmitglieder sollen Aufsichtsratsmandate und sonstige administrative oder ehrenamtliche Funktionen außerhalb des Unternehmens nur in begrenztem Umfang übernehmen. Die Vorstandsmitglieder dürfen ohne Einwilligung des Aufsichtsrats weder ein Handelsgewerbe betreiben noch im Geschäftszweig der Gesellschaft für eigene oder fremde Rechnung Geschäfte machen. Sie dürfen ohne Einwilligung auch nicht Mitglied des Vorstands oder Geschäftsführer oder persönlich haftender Gesellschafter einer anderen Handelsgesellschaft sein. So ist sichergestellt, dass weder der zeitliche Aufwand noch die dafür gewährte Vergütung zu einem Konflikt mit den Aufgaben des Vorstands führt. Für die Übernahme von Mandaten in Konzerngesellschaften erfolgt keine Vergütung.

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit im BAUER Konzern

Unternehmerische Verantwortung fängt beim Vorstand an – und endet bei jedem Einzelnen. Im BAUER Konzern ist Nachhaltigkeit direktes Vorstandsthema. Im Sinne einer gelebten Verantwortung wird diese nicht an Stabstellen ausgelagert, sondern analog der Konzernstruktur über die Geschäftsführungen und Bereichsleitungen von jedem Einzelnen in dem für ihn angemessenen Umfang wahrgenommen.

Eine besondere Verantwortung kommt dabei den Geschäftsführungen der Holdinggesellschaften der jeweiligen Segmente Bau, Maschinen und Resources zu. Im Rahmen der monatlichen Sitzungen mit dem Vorstand des Gesamtkonzerns nehmen sich die Beteiligten der Themen Qualität, Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz an, legen verbindliche Ziele fest und entwickeln entsprechende Strategien weiter. Die nachgelagerten Geschäftsführer der einzelnen Konzerntöchter tragen schließlich Sorge, konkrete und zielführende Maßnahmen für ihr Unternehmen zu definieren. Für deren Umsetzung wird die Abstellung eines Verantwortlichen gefordert.

Jeder Vorgesetzte ist dafür verantwortlich, dass Qualität, Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz in seinem Bereich bei angemessenem wirtschaftlichem Aufwand optimal gewährleistet sind und ständig verbessert werden. Das Bewusstsein der einzelnen Mitarbeiter wird durch entsprechende Schulungen und Weiterbildungen sensibilisiert und fortlaufend gefördert.

Mitarbeiter

Die BAUER AG beschäftigte im Jahresdurchschnitt 226 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 224).

Damit unsere Mitarbeiter auf ihre Aufgaben gut vorbereitet sind und mit sich verändernden Anforderungen Schritt halten, hat die BAUER Training Center GmbH ein umfangreiches Schulungsprogramm entwickelt. Zur Wahl stehen Fachtrainings und Schulungen in Methoden-, Führungs- und Sozialkompetenz sowie Sprachunterricht. Mit einem Budget von rund 1,5 Mio. EUR wurden insgesamt 389 Veranstaltungen angeboten.

Investitionen

Bei der BAUER Aktiengesellschaft betrug der Sachanlagenzugang im Geschäftsjahr 2010 1,6 Mio. EUR. Dem stehen Abschreibungen von 1,3 Mio. EUR gegenüber.

Forschung und Entwicklung

In der BAUER AG selbst werden aufgrund der Holdingfunktion keine wesentlichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durchgeführt. Die weiteren Unternehmen der BAUER Gruppe wandten erhebliche Beträge zur Entwicklung neuer Bauverfahren und Maschinen auf. Schwerpunkte lagen auf den Großdrehbohrgeräten, der Bohrwerkzeugtechnologie, den Maschinen für Kleinbohrungen im Bereich Verankerung und Hochdrucktechnologie, der Schlitzwandtechnologie sowie in der Messtechnik für die Qualitätssicherung am Bau. Die Standardgeräteserie wurde mit der BG 50 um eine sehr große Variante eines Pfahlbohrgeräts ergänzt, die bereits mit Erfolg in den USA im Einsatz ist. Für unterschiedliche Anwendungen im Spezialtiefbau, speziell aber als Trägergeräte für Schlitzwandfräsen, wurde eine komplette Kranserie auf den Markt gebracht. Der größte dieser Kräne kann Fräsen mit einer Aushubtiefe von weit über 150 m tragen.

Auf der Bauma in München im Frühjahr 2010 wurden Neuentwicklungen in nahezu allen Bereichen der Produktpalette ausgestellt. Das Fachpublikum zeigte sich wieder einmal sehr beeindruckt von der Innovationskraft unserer Unternehmen. Auf der Bauma China im Herbst des Jahres wurde das erweiterte Geräteprogramm aus der chinesischen Fertigung gezeigt. Die Maschinen, die nun auch in den 30 Metertonnen-Bereich vorgestoßen sind, erzielten gute Vertriebserfolge.

Für Bohrungen zur Erschließung von Geothermie in Tiefen von mehreren tausend Metern und für Bohrungen zur Förderung von Erdöl und Erdgas wurden die zwei entwickelten Gerätetypen mit Hakenlasten bis zu 300 t ausführlich getestet; weitere Varianten mit Lasten bis über 400 t wurden konstruiert. Im Rahmen der aktiven Vermarktung wurden die Maschinen bei Kundenveranstaltungen einem interessierten Fachpublikum präsentiert. Außerdem wurde die Produktpalette um neue Geräte ergänzt, die zwischen den schon traditionellen Brunnenbohrgeräten (bis etwa 1.000 m Tiefe) und den ganz großen Geräten liegen. Für die Entwicklung derartiger Maschinen wurde im Segment Maschinen auch ein Joint Venture mit einem sehr erfahrenen Bohrbetrieb in Botswana eingegangen, mit dem man sich die Märkte im südlichen Afrika erschließen will.

Durch den immer intensiveren Ausbau der Küstenregionen mit Windkraftanlagen und Gezeitenkraftwerken, die stetig größer werden, sind hier immer kompliziertere Gründungen in schwierigen Tiefen und bei starken Wasserströmungen notwendig. Diesen Herausforderungen widmen sich unsere Unternehmen mit Grundsatzversuchen im Norden Schottlands und mit dem Bau eines völlig neuen Bohrgeräts, mit dessen Hilfe Bohrungen ohne feste Verbindung mit dem Bohrschiff abgeteuft werden können.

Mit erheblichen Anstrengungen wird auch am Einsatz modernster Materialien gearbeitet, die für den Baustelleneinsatz nutzbar gemacht werden.

Im Maschinenbau werden gut 4,3 % (inkl. innerbetrieblichem Aufwand) des entsprechenden Gesamtkonzernleistungsanteils für Forschung und Entwicklung aufgewendet. In diesem Bereich sind etwa 184 Mitarbeiter tätig, dazu kommen Mitarbeiter von Ingenieurbüros und Praktikanten. Wir haben uns entschieden, die Mitarbeiterzahl und die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung auch in der Krise nicht abzusenken, um unsere Chancen in der Zukunft nicht zu gefährden. Auch an den Auslandsstandorten werden Entwicklungskapazitäten aufgebaut, speziell in Indien und in China. So können wir von den dortigen Arbeitsmärkten profitieren, in denen sehr viele gut ausgebildete Techniker zur Verfügung stehen.

Im Bausegment liegt der Aufwand für Forschung und Entwicklung bei 0,5 %, im Segment Resources bei 1,1 % des Gesamtkonzernleistungsanteils. Zur Vorbereitung und Konzipierung von Baustellen werden weitere erhebliche Mittel aufgewendet. Profitable Bauaufträge werden sehr häufig über Sondervorschläge am Markt gewonnen. Die Erarbeitung derartiger Sondervorschläge ist Entwicklungsarbeit und bildet einen Wettbewerbsvorteil auch für zukünftige Projekte, deren Kosten nicht von der allgemeinen Bauleistung getrennt erfasst werden können.

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung finden ihren Niederschlag in etwa 260 derzeit gültigen Patentfamilien, die weltweit durch nahezu 1.080 Anmeldungen, Patente und Gebrauchsmuster geschützt sind.

Umwelt

Die Unternehmen der BAUER Gruppe haben durch ihre Geschäftstätigkeit unvermeidlich Einfluss auf die Umwelt. Dazu zählen die Bereiche Luft, Boden und Wasser. Auch im Hinblick auf Lärm und Erschütterung oder im Verbrauch von Rohstoffen und Primärenergie wirken unsere Unternehmen auf die Umgebung ein. Mit Rücksicht auf die Allgemeinheit sind wir bestrebt, die Umwelt so wenig wie möglich zu beeinträchtigen und alle Maßnahmen nach modernsten Gesichtspunkten auszurichten.

Bei den ausgeführten Arbeiten sehen wir dabei die Einhaltung der gesetzlichen Umweltschutzvorschriften und Auflagen als Mindeststandard an. Durch zusätzliche Maßnahmen sind wir bestrebt, darüber hinausgehend unser Umweltschutzniveau stetig zu verbessern.

Das Bewusstsein der Mitarbeiter in puncto Umwelt- und Klimaschutz wird durch Schulungen, Weiterbildung sowie durch interne Kommunikationsmaßnahmen ständig gefördert.

Das konzernübergreifende Managementsystem der BAUER Gruppe stellt einen umfassenden Umweltschutz in allen Phasen der Produktion und allen betrieblichen Abläufen des Unternehmens sicher. Umweltschutz ist als ganzheitlicher Bestandteil im Zusammenspiel mit Sicherheits- und Gesundheitsschutzaspekten in allen Elementen des Systems entsprechend berücksichtigt. Dies gewährleistet eine effektive Integration aller relevanten Tätigkeiten und Arbeitsabläufe – auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Die BAUER Gruppe nimmt an zahlreichen Umweltprogrammen teil. Bereits 1996 wurde das allgemeine Managementsystem der BAUER Gruppe und somit die unternehmensinternen Prozesse an das Umweltmanagementsystem EMAS angepasst und für die großen Gesellschaften in Schrobenhausen erfolgreich zertifiziert. Auch einige Tochtergesellschaften sind heute nach dem EMAS-Standard zertifiziert. Beim Neu- und Ausbau der Produktions- sowie Verwaltungsstandorte wird konsequent der Einsatz erneuerbarer Energien und energiesparender Maßnahmen geprüft. Im Jahr 2009 konnte das größte Investitionsprogramm der Konzerngeschichte abgeschlossen werden, in dessen Rahmen zahlreiche Energiesparmaßnahmen umgesetzt wurden.

Die Weltgemeinschaft steht mit dem Wachsen der Bevölkerung, dem steigenden Rohstoffbedarf und der damit verbundenen Umweltbelastung vor gewaltigen Aufgaben. Zugang zu sauberem Trinkwasser, Versorgung der Volkswirtschaften mit notwendiger Energie und hochwertigen Bodenschätzen sowie Schutz und Wiederherstellung einer sauberen Umwelt sind die Hauptaufgaben. Die BAUER Gruppe nutzt ihre Kompetenzen des Spezialtiefbaus und des Maschinenbaus, um diese drängenden Herausforderungen der Zukunft zu lösen. Das Segment Resources widmet sich den Themen Wasser, Umwelt, Energie und Bodenschätze – mit der aktiven Bearbeitung dieser Geschäftsfelder kommt die BAUER Gruppe ihrer Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt im besonderen Maße nach.

Im Sultanat Oman hat die lokale Tochter BAUER Nimr LLC die größte kommerzielle Schilfkläranlage der Welt fertiggestellt und den Betrieb für zwanzig Jahre übernommen. Die Anlage ist 235 Hektar groß – das entspricht rund 450 Fußballfeldern – und reinigt nach einer physikalischen Vorbehandlung durch Zentrifugen in einem rein biologischen Verfahren ölverschmutzte Prozessabwässer. Das Projekt gilt als wegweisend für das Prozesswassermanagement der Ölindustrie, die vorrangig in Wüstengebieten angesiedelt ist.

Weitere Informationen und Daten sind sowohl in der vereinfachten Umwelterklärung 2010 als auch im jährlich erscheinenden Nachhaltigkeitsbericht zu finden.

Qualität

Als einer der führenden Dienstleister und Maschinenbauer im Spezialtiefbau ist die BAUER Gruppe höchster Qualität verpflichtet. Neben hoher Innovationskraft ist auch der ausgeprägte Qualitätsstandard eine Basis des unternehmerischen Erfolges – so konnte sich Bauer vom lokal tätigen Brunnenbaubetrieb zum international agierenden Bau- und Maschinenbaukonzern entwickeln.

Die Herstellung von Spezialtiefbauwerken, aber auch die der dafür erforderlichen Maschinen, fordert dem Kunden ein hohes Maß an Vertrauen ab. Dieses kann man sich nur durch ein konstantes und hohes Qualitätsniveau erarbeiten und nachhaltig sichern. Mit der Gründung des Segments Resources übertrug der BAUER Konzern seine Qualitätsphilosophie auch auf diesen neuen Bereich.

Die gesamtheitliche Koordination des Qualitätsmanagements wird durch den Vorstand der Holding mit den Geschäftsführern der einzelnen Unternehmen abgestimmt. Jedes Unternehmen beauftragt selbst Personen mit der Verantwortung und Umsetzung des Qualitätsmanagements (QMB) und unterstützende Qualitätsmanager (QM). Die Verantwortlichen streben Qualitätszertifizierungen nach DIN EN ISO 9001 an. Je nach Geschäftsfeld können weitere Zertifizierungen hinzukommen.

Interne Audits werden nach Abstimmung mit den jeweiligen Geschäftsführern durch QMBs oder QMs auch firmenübergreifend durchgeführt. Dies unterstützt und verbessert die unternehmensübergreifenden Prozesse, beispielsweise in puncto Personalwesen, IT, Einkauf oder Risikomanagement.

Die Sicherung der Qualität der Bauleistung wird bereits weit vor Beginn der eigentlichen Bauausführung bis zum Abschluss des Projekts kontrolliert. Dabei gibt es für die Bauverfahren Vorgaben (z.B. Qualitätssicherungspläne), die mittels festgelegten Prüfverfahren kontrolliert und deren Prüfergebnisse in den Herstellprotokollen dokumentiert werden. Neben kontinuierlichen Prüfungen und Abstimmungen im Bauprozess kontrollieren die für Qualitätsmanagement zuständigen Abteilungen und Beauftragten der Bauunternehmen die Baustellen vor Ort. Zusätzlich werden grundsätzliche System-, Prozess-, Produkt- und Projektaudits durchgeführt.

Nach dem Abschluss von Baumaßnahmen ermöglichen Kundenzufriedenheitsermittlungen anhand von Fragebogen oder in persönlichen Gesprächen die stetige Verbesserung des Systems, der Arbeitsabläufe und der Produkte.

Auch im Jahr 2010 wurde das Qualitätsmanagementsystem am Konzernstandort in Schrobenhausen erfolgreich nach ISO 9001 rezertifiziert.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht zu verzeichnen.

Risiko- und Chancenbericht

Risikobericht

Risikomanagementsystem

Im Rahmen unserer geschäftlichen Aktivitäten sind wir Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Unternehmerisches Handeln ist ohne das Eingehen von Risiken nicht denkbar.

Ziele

Oberstes Ziel unseres Risikomanagements ist es, unser unternehmerisches Handeln systematisch im Rahmen eines umfassenden Risikobewusstseins zu fördern und zu unterstützen. Dazu geben wir unseren Entscheidern auf allen Ebenen einheitliche Methoden an die Hand, um Transparenz über die Risikosituation unserer Unternehmen zu erhalten. Dies dient als Voraussetzung für eine Optimierung des Verhältnisses aus Risiko und Ertrag und damit auch der Steigerung des Unternehmenswertes.

Aufgabe des Risikomanagements ist es, über die gesamte Wertschöpfungskette vorhandene und zu erwartende Risiken zu erkennen, zu analysieren, zu bewerten, ihnen renditeoptimiert zu begegnen und sie zu überwachen.

Da die Geschäfte in unseren Segmenten Bau, Maschinen und Resources unterschiedlicher Natur sind, setzt unser Risikomanagement auch mit unterschiedlichen Elementen und an unterschiedlichen Stellen der Einzelprozesse in den jeweiligen Unternehmungen an.

Risikokultur

Auf Basis einer intensiven Kommunikation zum Thema Risiko in allen Unternehmensteilen, wie etwa bei Tagungen oder Schulungen sowie als fester Tagesordnungspunkt in praktisch allen Leitungsbesprechungen, arbeiten wir an einer stetigen Verbesserung des Risikobewusstseins und damit an der Ausbildung einer hochentwickelten Risikokultur.

Arbeitsanweisungen

Unser Risikomanagement ist eng mit unserem Qualitätsmanagement verbunden. An zahlreichen Stellen in den Auftragsabwicklungsprozessen der Einzelunternehmungen greift das Risikomanagement unmittelbar in relevante Arbeitsanweisungen ein. Spezifische Einzelrisiken, wie etwa in den Bereichen Forderungsausfall, Gesundheit, Sicherheit oder Compliance können damit ohne nennenswerte Minderung der Effizienz der Prozesse sicher beherrscht werden. Im Rahmen von Audits wird die Anwendung der Arbeitsanweisungen regelmäßig geprüft und im Rahmen von Management-Reviews deren Wirksamkeit kontinuierlich verbessert.

Behandlung von Projektrisiken

Projektrisiken sind untrennbarer Bestandteil der Segmente Bau und Resources, also überall dort, wo Baudienstleistungen oder Anlagenbau auf dem Gelände des Kunden erbracht werden. Damit einhergehende Risiken, wie Baugrundrisiko und aufgrund des Individualcharakters jedes Einzelprojektes auch Vertrags-, Termin- und Schadensrisiken können in Einzelfällen so unglücklich kumulieren, dass sie zwar nicht für den Konzern, aber für kleinere Tochterfirmen bestandsgefährdend sein können. Projekte oberhalb eines niedrigen Schwellenwertes werden deshalb systematisch und vor Angebotsabgabe bezüglich ihrer Risiken analysiert, bewertet und schließlich einer Risikoklasse zugeordnet. Entsprechend ihrer Risikoklasse werden sie dann mit Kalkulationszuschlägen versehen und darüber hinaus einem strikten Genehmigungsprozedere unterworfen.

Die Einteilung in die Risikoklassen erfolgt auf Basis der potentiellen Schadenshöhe und zusätzlich auf Basis bewährter Checklisten nach einem K.O.-System, um Fehleinstufungen in eine zu niedrige Risikoklasse zu verhindern. Das System wurde über Jahre hinweg für die Unternehmensteile mit entsprechenden Projektrisiken weiterentwickelt und in seiner Anwendung auf die relevanten Unternehmungen ausgeweitet.

Risikoaggregation

Im Rahmen einer Voruntersuchung werden die relevanten Risikofelder ermittelt, nach Unternehmensprozessen strukturiert und unter Berücksichtigung von Ursachen-/ Wirkungs-Prinzipien zu einem Gesamtinventar zusammengeführt. In einem zweiten Durchgang werden diese dann einer detaillierten Analyse unterzogen und nach einer vordefinierten Referenzskala bewertet und priorisiert.

Relevante Risiken oberhalb eines bestimmten Schwellenwertes werden anhand von Szenarien quantifiziert. Planungsrisiken werden anhand von Bandbreiten eingeschätzt.

Zur Einschätzung von Eigenkapital-, Liquiditäts- und Versicherungsbedarf werden die Risiken schließlich sowohl für die Einzelunternehmen, als auch für den Gesamtkonzern mit Hilfe einer dafür spezialisierten Software nach dem Monte-Carlo-Verfahren aggregiert.

Risikobewältigungsmaßnahmen werden für die einzelnen Risiken festgelegt. Die Prozessbeschreibung umfasst die Risikopolitik, die Aufbau-und Ablauforganisation sowie das periodische Berichtswesen. Der Risikoprozess ist auch in den Planungsprozess integriert.

Zum Ende eines Geschäftsjahres erfolgt die Berichterstattung an Vorstand und Aufsichtsrat. Die Risikovalidierung erfolgt mindestens einmal jährlich nach einer individuellen Absprache. Das System wird laufend gepflegt und sowohl qualitativ als auch strukturell im Rahmen der Einbindung weiterer Konzernunternehmen ständig verbessert.

Überwachung

Die Dokumentation und Überwachung der einzelnen Elemente unseres Risikomanagementsystems erfolgt über unsere Controlling-Abteilungen. Alle integralen Bestandteile unserer Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen sind in unsere konzernweiten Planungs- und Controlling-Prozesse eingebettet. Darüber hinaus werden die konzernweiten Planungs-, Steuerungs- und Berichtsprozesse kontinuierlich auf Effektivität und Effizienz überprüft. Prozesse, die gesetzlich vorgegeben sind, zentral vom Vorstand bzw. von den Geschäftsführern unserer Einzelfirmen bestimmt oder als genehmigungspflichtig ausgewiesen wurden, sind in unserem Unternehmenshandbuch verbindlich dokumentiert und stehen unseren Mitarbeitern über das Intranet ständig in aktueller Form zur Verfügung.

Wir haben Führungskräfte zu Risikobeauftragten benannt, deren Aufgabe es ist, unser Risikomanagementsystem inhaltlich auszubauen und es gemeinsam mit den Geschäftsführungen der jeweiligen Einzelfirmen in der Organisation im Rahmen unserer Risikokultur für alle erfassbar zu machen. Sie unterstützen aus diesem Blickwinkel damit auch die Einhaltung der Prozesse sowie die Funktionalität des internen Kontrollsystems. Darüber hinaus ist unser Risikofrüherkennungssystem im Hinblick auf die vom Vorstand gemäß § 91 Abs. 2 AktG zu treffenden Maßnahmen regelmäßig Gegenstand der Prüfung unserer Wirtschaftsprüfer. Ihre Anregungen werden zur Verbesserung des Systems aufgenommen.

Strategische Risiken

Strategieentwicklung und Umsetzung

Für den Konzern sowie für die operativen Teilkonzerne wurden in aufwendigen Strategieentwicklungsprozessen und unter intensiver Beteiligung des Managements Unternehmensstrategien definiert und implementiert. Die Ziele für die jeweiligen strategischen Handlungsfelder sowie die Umsetzung der darauf basierenden Maßnahmen werden in regelmäßigen Abständen überprüft und die Ergebnisse dementsprechend kommuniziert und die Maßnahmen gegebenenfalls nachjustiert.

Aufgrund der sorgfältigen Strategieentwicklung, der intensiven Beteiligung des Managements und der regelmäßigen Überprüfung, nicht zuletzt auch mit Blick auf ein möglicherweise kurzfristig verändertes Geschäftsumfeld, erachten wir die Risiken in diesem Bereich als gering.

Geschäftsfeldstruktur

Den strategischen Risiken aus der Geschäftsfeldstruktur des Unternehmens begegnen wir durch die Aufteilung unseres Geschäfts in die Segmente Bau, Maschinen und Resources. Insbesondere das Segment Resources ist dabei konjunkturell völlig unabhängig von den Segmenten Bau und Maschinen. Und auch das Segment Maschinen wird durch den Einstieg in die Tiefbohrtechnik und durch den Bau von Maschinen für den Bergbau seine Abhängigkeit vom Bau weiter reduzieren können. Gerade in dieser Zeit der weltweiten Finanzmarktkrise, in der sich die Marktrisiken bei unserem Maschinenbau sehr rasch und deutlich realisiert haben, gaben uns die Segmente Bau und Resources Stabilität für den Gesamtkonzern. Durch die internationale Ausrichtung des Konzerns mit seinen über 110 Einzelunternehmen in derzeit rund 70 Ländern der Welt sind wir im Bereich unserer Geschäftsfeldstruktur gut aufgestellt.

Marktbezogene Risiken

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Die wesentlichen Risiken, denen die Weltwirtschaft und auch der BAUER Konzern aktuell ausgesetzt sind, können speziell als Folge der Finanzmarktkrise gesehen werden. Die Verschuldung der USA und einiger Länder der EU hat dramatische Formen angenommen. Daraus ergeben sich sowohl Währungsrisiken als auch Nachfragerisiken in den betroffenen Märkten.

Im Gegensatz dazu führt die rasche wirtschaftliche Erholung im Fernen Osten und ganz besonders in China zu einer strukturellen Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft aber auch des BAUER Konzerns von diesem Wirtschaftsraum.

Durch die internationale Aufstellung, die gewählte und durch das Segment Resources seit 2007 erweiterte Geschäftsfeldstruktur und durch die hervorragende Eigenkapitalquote ist der Konzern aber gut gerüstet für etwaige zusätzliche Auswirkungen aus der auslaufenden Krise.

Vorstand und Geschäftsführer der drei Segmente beschäftigen sich laufend mit Hochrechnungen einzelner Szenarien für die Auswirkung etwaiger Risiken auf das jeweilige Konzernunternehmen sowie auf den Gesamtkonzern. Gegebenenfalls notwendige und relevante Gegensteuerungserfordernisse werden daraus hergeleitet und konsequent umgesetzt. Auch in der Hochphase der Wirtschaftskrise 2009 und Anfang 2010 konnten notwendige Kapazitätsanpassungen durch Ausnutzung der Flexibilität, auch in der Fertigungstiefe, gut und ohne Abbau von Stammpersonal bewältigt werden.

Absatzmarktrisiken

Seit jeher gehört es zu unseren strategischen Grundlagen, den Risiken der Absatzmärkte durch eine mehrgliedrige Aufstellung zu begegnen. Während der Maschinenbau auf Konjunkturzyklen im Bau zwar phasenverschoben, aber eben noch stark beeinflusst reagiert, ist mit der Einführung des Segments Resources die konjunkturelle Abkopplung von den Bauzyklen endgültig gelungen. Unsere Strategie, die Geschäfte in jedem Segment weltweit auf viele Märkte zu verteilen, reduziert das gesamte Risiko nochmal, so dass für den Konzern bei Schwächung oder Ausfall regionaler Märkte kein gravierendes Gesamtrisiko besteht. Darüber hinaus sind wir durch unsere Netzwerkstrategie im Segment Bau in der Lage, die Kapazitäten im Falle eines regionalen Marktrückgangs zügig von einem Land in das nächste zu verlegen und dort weiter zu arbeiten. Auch in unserem neuformierten Segment Resources konnte die Internationalisierung bereits weit vorangetrieben werden.

Beschaffungsrisiken

Auch wenn die Folgen der Wirtschaftskrise in den Märkten Europa und USA noch nicht überwunden sind, hat sich die Beschaffungssituation in einzelnen Segmenten des Maschinenbaus durch eine massive Nachfrage aus Fernost und hier speziell aus China schon wieder etwas verschärft. Durch unsere langjährig erfolgreiche Politik im Maschinenbau Engpassteile langfristig und weitsichtig zu disponieren sowie durch zusätzliche Maßnahmen und der Möglichkeit, terminkritische Engpassteile innerhalb der eigenen Organisation fertigen zu können, sind die Risiken aus Sicht der Beschaffung derzeit weiterhin als gering einzustufen.

Politische Risiken

Mit Beginn des Jahres 2011 und ausgehend von Tunesien zeichnet sich ab, dass die jungen und besser ausgebildeten Bevölkerungsschichten mehrerer arabischer Länder, so auch in Ägypten oder im Jemen, nicht mehr bereit sind, die wenig demokratischen und mehr oder weniger totalitären Regime ihrer Länder länger zu akzeptieren. Derzeit ist noch nicht absehbar wie weit diese Demokratisierungsbewegungen gehen werden und wie lange es dauern wird, bis in den betroffenen Ländern wieder Stabilität und Vertrauen der Investoren einkehren werden.

Die internationale Ausrichtung des BAUER Konzerns erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass politische Veränderungen in einzelnen Ländern gegebenenfalls deutlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der jeweiligen Tochterfirma haben kann. Im Extremfall kann das für die einzelne Tochterfirma auch einmal existenzgefährdend werden. Aufgrund der breiten Aufstellung des Konzerns sowie der eher zurückhaltenden Investition in potentiell instabilen Ländern spielen die politischen Risiken von Einzelländern für den Gesamtkonzern eine eher untergeordnete Rolle.

Finanzrisiken

Liquiditätsrisiken

Die Liquiditätsversorgung des Konzerns ist wegen der vorhandenen Kassen- und Bankguthaben und vor allem durch ausreichende und langfristige Kreditlinien sichergestellt. Die laufenden Geschäfte sowie das mittelfristige Konzernwachstum wurden durch die geschaffene Finanzierungsbasis langfristig gesichert. Die Liquidität wird im Konzern zentral durch ein intensives Controlling überwacht und gesteuert. Etwaige Liquiditätsrisiken werden somit frühzeitig erkannt, so dass ihnen mit geeigneten Maßnahmen begegnet werden kann.

Zinsänderungsrisiken

Risiken aus Zinsschwankungen reduzieren wir durch Abschlüsse möglichst langer Zinsbindung. Zur Minimierung von Zinsschwankungen und zur möglichst langen Nutzung von Niedrigzinsphasen wurden die Kreditlinien überproportional auf langfristige Finanzierungsinstrumente umgestellt. Darüber hinaus werden Zinsderivate eingesetzt.

Währungsrisiken

Soweit möglich und verfügbar begegnen wir Währungsrisiken durch die lokale Finanzierung unserer internationalen Beteiligungsgesellschaften in ihrer jeweiligen Landeswährung. Sollte dies nicht möglich sein, werden auf Ebene der Muttergesellschaften Devisentermingeschäfte und Devisenoptionen abgeschlossen.

Zahlungsausfallrisiken

Zur Beschränkung unseres Zahlungsausfallrisikos steht uns in Deutschland ein erprobtes System aus Kreditversicherung, Zahlungsausfallbürgschaften, Vorauszahlungen und in Sonderfällen auch Handwerkersicherungsbürgschaften zur Verfügung. Die entsprechenden Risiken werden für jedes Projekt ermittelt, die anwendbaren Sicherungsinstrumente festgelegt sowie die Umsetzung auf der Basis des Vier-Augen-Prinzips zwischen Techniker und Kaufmann überwacht.

Da im Ausland nicht in jedem Fall die für Deutschland gültigen Sicherungsinstrumente zur Verfügung stehen, werden unsere potentiellen Kunden dort nach strengen Bonitätskriterien ausgewählt und möglichst kurze Zahlungsziele vereinbart. Im Maschinenbau kommen Eigentumsvorbehalte sowie Akkreditive zum Einsatz, die die Zahlung bei Auslieferung der Geräte absichern.

Durch diese Maßnahmen sind wir in der Lage, unvermeidliche Zahlungsausfälle auf einem stabilen niedrigen Niveau zu halten. Preisänderungsrisiken, Zahlungsausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen, denen unser Geschäft ausgesetzt ist, sind in unserer Berichterstattung dargelegt.

Covenants-Risiken

Für unsere Schuldscheindarlehen gelten Kreditklauseln, die sich an festgelegten finanziellen Bezugsgrößen orientieren. Diese sind vornehmlich das Verhältnis von Netto-Verschuldung zu EBITDA, das Verhältnis EBITDA zu Netto-Zinsdeckung sowie die Eigenkapitalquote. Ein Überschreiten der vereinbarten Grenzwerte hätte eine Zinserhöhung zur Folge. Die Einhaltung sehen wir jedoch nicht gefährdet, so dass sich für die BAUER Gruppe aktuell keine finanziellen Risiken daraus ergeben.

Risiken der Geschäftstätigkeit

Vertragsrisiken

In den Segmenten Bau und Resources werden überwiegend Bau-, Bohr- und Umweltdienstleistungen erbracht. Bei den zugrundeliegenden Projekten handelt es sich praktisch immer um Prototypen, die in jedem Fall auf der Basis von Individualverträgen abgewickelt werden. Die daraus resultierenden Risiken unterliegen strengen Routinen.

So werden für praktisch alle Projekte oberhalb eines sehr niedrigen Schwellenwerts die damit verbundenen Risiken vor Vertragsabschluss systematisch analysiert, dokumentiert und entsprechend ihrer potentiellen Schadenshöhe klassifiziert. Die einzelnen Risikoklassen wiederum sind die Grundlage für Kalkulationszuschläge und den weiteren Genehmigungsweg.

Für die Beratung und Schulung der bei der Vertragsgestaltung beteiligten Mitarbeiter unseres Hauses sowie für die Begleitung der Vertragsverhandlungen bei größeren Projekten stehen uns in Deutschland und im Ausland langfristig verbundene Anwaltskanzleien zur Verfügung. Für den Maschinenbau können Vertragsrisiken durch Standardisierung der Verträge sowie durch den Eigentumsvorbehalt minimiert werden.

Qualitätsrisiken

In allen Bereichen wird der Ausführungsqualität durch gut ausgebildete Mitarbeiter und ein viele Jahre etabliertes Qualitätsmanagement hohe Aufmerksamkeit zuteil. Alle wesentlichen Firmen im BAUER Konzern sind zertifiziert und werden regelmäßig auditiert.

Das hochentwickelte Qualitätsbewusstsein, unterstützt durch langjährig erprobte Qualitätssicherungsmaßnahmen, erlaubt in den Bereichen das systematische Lernen aus auftretenden Qualitätsabweichungen im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses.

Schadensrisiken

Risiken die versichert werden können – wie Haftpflichtrisiken, Risiken durch Brand oder Maschinenbruch – werden durch entsprechende Versicherungen abgedeckt. Darüber hinaus wurden für alle denkbaren Fälle geeignete Maßnahmen sowie organisatorische Vorkehrungen getroffen, um die Zahl derartiger Schäden zu vermeiden bzw. zu minimieren. Verbliebene Schadensereignisse werden im Rahmen des Qualitätsmanagements systematisch analysiert und zur weiteren Optimierung der Systeme genutzt.

Personalrisiken

Personelle Risiken verfolgen wir mit größter Aufmerksamkeit. Dabei haben wir insbesondere die Personalqualifikation, die Altersstruktur sowie die Motivation unserer Mitarbeiter im Blick. Die Begleitung unserer Mitarbeiter von der Auswahl und Einstellung über die Einarbeitung, Qualifizierung und Weiterbildung sowie die laufende persönliche Betreuung wurden immer weiter verbessert. Die Fluktuation ist seit vielen Jahren sehr gering und bestätigt unsere Personalpolitik.

Darüber hinaus sind wir auch extern durch Börsenpräsenz, Größe und Ruf am Markt international als attraktiver Arbeitgeber anerkannt. Durch Jobrotation im Konzern entsteht eine intensive Vernetzung unserer Mitarbeiter, so dass Engpässe und Überhänge auch länder- und firmenübergreifend gut ausgeglichen werden können. Somit schätzen wir unsere Risiken im Personalsektor als relativ niedrig ein.

IT-Risiken

Die operative und strategische Konzernführung ist weitgehend abhängig von funktionierenden IT-Systemen. Die Sicherung gegen Datenverlust oder unberechtigten Zugriff wird genauso wie die System- und Datenverfügbarkeit durch aktuelle Hard- und Softwaretechnologie sowie durch modernste Gebäudetechnologie gewährleistet.

Ein durchgängiges Notfallkonzept begegnet dem Ausfallrisiko durch mechanische Einwirkungen. Die Angreifbarkeit unserer Systeme wurde im Berichtszeitraum durch einen großangelegten Penetrationstest überprüft und konnte überwiegend positiv beurteilt werden. Nennenswerte IT-Risiken sind daraus nicht erkennbar.

Risiken aus Forschung und Entwicklung

Als Technologieführer, speziell im Segment Maschinen, begegnen wir einer möglichen Schwächung unserer Marktposition mit laufender Forschung und Entwicklung. Auch wenn die boomenden Märkte im Fernen Osten und die daraus entstehenden neuen Konkurrenten den Innovationsdruck verstärken, ist es uns doch gelungen, den notwendigen Abstand als Technologieführer bis heute zu wahren.

Trotzdem ist uns bewusst, dass dieser Druck weiter zunehmen wird. Deshalb nutzen wir in zunehmendem Maße auch kostengünstige lokale Entwicklungsressourcen in Indien und China zur raschen und wirtschaftlichen Steigerung unserer Innovationsgeschwindigkeit. Aufgrund unserer hohen Innovationskraft sehen wir das Risiko im Bereich Forschung und Entwicklung derzeit als nicht unerheblich aber beherrschbar an.

Compliance-Risiken

Aus politischen Gründen und aus Gründen der Terrorbekämpfung wurden von einigen Ländern Europas und den USA Embargobestimmungen erlassen, die die Geschäftsbeziehungen mit einzelnen Firmen oder Personen in bestimmten Ländern verbieten. Durch Einführung IT-gestützter Maßnahmen werden die Abteilungen und Tochterfirmen im BAUER Konzern bei der Einhaltung von Compliance-Regeln wirkungsvoll unterstützt. Dies führt unter anderem dazu, dass unsere Aktivitäten in einigen kritischen Ländern stark zurückgefahren oder gar nicht erst aufgenommen wurden, um Compliance-Konflikte gesichert zu vermeiden.

Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem, im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess speziell des Konzerns

Die Risiken in der (Konzern-) Rechnungslegung umfassen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweisrisiken. Um ihnen zu begegnen wurden Elemente des Risikomanagements in den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess integriert.

Das Rechnungswesen der großen Tochterfirmen und der BAUER AG in Deutschland wird überwiegend zentral am Hauptsitz in Schrobenhausen geführt. Dies ermöglicht auch eine Spezialisierung auf besondere Geschäfte, wie z.B. Arbeitsgemeinschaften, als auch die gleichmäßige Behandlung von Geschäftsvorfällen.

Die Buchhaltung der übrigen Tochterfirmen – praktisch aller ausländischen Tochterfirmen – wird in der Regel in eigenen kaufmännischen Abteilungen dezentral geführt. Unsere ausländischen Tochterfirmen werden dabei von externen Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern sowie von den Beteiligungscontrollern unterstützt, um qualifizierte Einzelabschlüsse nach dem jeweiligen Landesrecht oder nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften zu gewährleisten. Darüber hinaus werden die Abschlüsse der wesentlichen Gesellschaften nach IFRS geprüft und die Abschlussprüfung durch den Prüfer nach den International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt.

Die monatliche Konzernberichterstattung, die Erstellung der Quartals- und Jahresabschlüsse und die Zusammenführung der Einzelabschlüsse nach IFRS, wird mit Hilfe von konzernweit geltenden Reporting-Packages auf der Basis eines einheitlichen Konzernkontenrahmens durch die Konzernrechnungslegung durchgeführt. Die Anpassung der lokalen Buchhaltungen auf IFRS erfolgt mittels entsprechender Anpassungsbuchungen.

In den größeren Gesellschaften wird der Erfolg jeder einzelnen Abteilung über einen Betriebsabrechnungsbogen (BAB) als zentrales Instrument abgebildet, Abweichungen gegenüber der Jahresplanung werden aufgezeigt. Auf Projektebene erfolgt ein monatlicher Abgleich der Ist-Zahlen mit den Kalkulations- und Bauleiterbudgets. Selbstkontrolle und gegenseitige Kontrolle sind nach unserer Einschätzung und Erfahrung wirksame Elemente unseres internen Kontrollsystems.

Die Kontrolle der Einzelfirmen sowie der Abteilungen erfolgt monatlich über die zentral eingerichteten kaufmännischen Abteilungen der jeweiligen Segmente und werden dort zusammengeführt und analysiert, was die Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweisrisiken weiter reduziert. Die rechnungslegungsrelevanten Prozesse werden dort regelmäßig überprüft und bei Bedarf optimiert.

Auf Konzernebene wird das Zahlenwerk aus den konsolidierten Unternehmen zunächst durch die Beteiligungscontroller und anschließend durch die Konzernrechnungslegung nach dem Vier-Augen-Prinzip überprüft und gegebenenfalls in Abstimmung mit den Tochtergesellschaften korrigiert.

Die konsolidierten Zahlen werden wiederum monatlich mit den Zahlen aus dem jährlich über die Unternehmensgruppe hinweg durchgeführten Planungsprozess abgeglichen und anhand von Konzernkennzahlen analysiert. Gegebenenfalls notwendige Maßnahmen auf Abweichungen werden durch die Geschäftsführungen der betroffenen Bereiche zeitnah umgesetzt.

Die wesentlichen Jahresabschlüsse sowie der Konzernabschluss zum Jahresende werden von Wirtschaftsprüfern nach den jeweils geltenden gesetzlichen Vorschriften und Prüfungsstandards geprüft sowie den in den jeweiligen Bereichen eingerichteten Aufsichtsräten im Rahmen ihrer Zuständigkeit zur Prüfung vorgelegt. Die wesentlichen Zahlen und Informationen werden dem Vorstand und dem Aufsichtsrat der BAUER AG aus der zentralen Rechnungslegung regelmäßig als Monatsberichte zur Verfügung gestellt.

Die dabei eingesetzten EDV-Systeme sind durch entsprechende Sicherheitseinrichtungen gegen unbefugten Zugriff und gegen Datenverlust geschützt. Aufgrund des systematischen mehrgliedrigen Aufbaus des (Konzern-) Rechnungslegungsprozesses mit seinen redundanten Kontrollinstanzen können wir die Risiken daraus als gering einstufen.

Gesamtrisiko

Im Berichtzeitraum waren bisher trotz der noch immer deutlich spürbaren Auswirkungen der Finanzmarktkrise, speziell auf unseren Maschinenbau, keine einzelnen oder aggregierten Risiken erkennbar, die dem BAUER Konzern existenziell schaden können. Das Management sieht auf diesem Niveau auch auf Basis der Geschäftsaussichten im laufenden Geschäftsjahr keine Veränderung des Gesamtrisikos.

Chancenbericht

Chancenmanagement

Chancenmanagement verstehen wir zum einen als Teil unseres Risikomanagements. Das heißt die Identifikation und Behandlung von Chancen erfolgt zeitgleich mit den Risiken im Rahmen des Risikomanagements mit dem Ziel einer Förderung von Abweichungen zum Positiven. Darüber hinaus verstehen wir Chancenmanagement aber auch als Förderung einer stetigen und gegebenenfalls auch systematischen Suche nach Chancen im Sinne von Gelegenheiten, neuen Veränderungen oder Trends in unserem Geschäftsumfeld.

Ziele

Oberstes Ziel unseres Chancenmanagements ist es, unser unternehmerisches Handeln systematisch im Rahmen eines umfassenden Chancenbewusstseins zu fördern und zu unterstützen. Dazu motivieren wir unsere Entscheider und geben ihnen soweit möglich Methoden an die Hand, um Chancen in ihrem Markt- oder Arbeitsumfeld möglichst frühzeitig erkennen und bewerten zu können. Dies ist wiederum Voraussetzung für eine Optimierung des Verhältnisses zwischen Chance und Aufwand und damit für die Steigerung des Unternehmenswertes.

Chancenkultur

Auf allen Ebenen der Kommunikation zum Thema Risiko, wie bei Tagungen oder Schulungen sowie in Leitungsbesprechungen betonen wir die Dualität von Chancen und Risiken verbunden mit dem Ziel, die Anstrengungen auf der Suche nach Chancen als lohnenswert zu begreifen. Darüber hinaus bemühen wir uns im Konzern um eine Kultur der Selbstverantwortung und Zielorientierung verbunden mit den Prinzipien einer selbststeuernden Organisation als notwendige Voraussetzung für eine hochentwickelte Chancenkultur.

Entwicklung und Innovation

Entwicklung und Innovation sind systematisch in zahlreiche Standardprozesse im Konzern eingebunden. Ihre Effizienz wird im Rahmen des Qualitätsmanagements und über das Unternehmenscontrolling überwacht. Darüber hinaus ist sichergestellt, dass Kundenwünsche als Chancen verstanden und zeitnah in Innovationen für unsere Produkte und Dienstleistungen umgesetzt werden. Die Kapazitäten unserer Ingenieurbüros werden systematisch durch Ressourcen aus Ländern mit hohem Bildungsniveau bei gleichzeitig niedrigen Löhnen, wie Indien oder China, verstärkt.

Verbesserungsvorschläge

Innovation ist an praktisch allen Stellen der Unternehmens- und Konzernprozesse möglich und die Mitarbeiter wissen am besten, wo in ihrem Arbeitsumfeld Verbesserungen erreichbar sind. Um die zahlreichen guten Ideen gewinnen und nutzen zu können haben wir ein System zur systematischen und unbürokratischen Erfassung, Bewertung, Umsetzung und Belohnung der Verbesserungsvorschläge unserer Mitarbeiter entwickelt und werden mit einer stetig steigenden Zahl guter Ideen belohnt.

Strategische Chancen

Unser Konzern hat im Laufe der Zeit immer wieder Einzelprojekte in Randmärkten abgewickelt. Über die Jahre konnten so eigenständige Geschäfte aufgebaut werden. So zum Beispiel unsere Aktivitäten im Bereich der Umwelttechnik, die sich nach ersten Anfängen vor etwa 20 Jahren zu einem international agierenden Geschäftsbereich in unserem Segment Resources entwickelt haben.

Ein ähnliches Geschäft ist aus dem ersten Einsatz von Spezialtiefbaugeräten für die Exploration von Diamanten erwachsen, das sich zwischenzeitlich zum Geschäftsbereich Exploration and Mining Services im Segment Resources entwickelt hat.

Zusammen mit der im Jahre 2007 erfolgten Akquisition der GWE Gruppe, die sich auf die Entwicklung, Fertigung und den Vertrieb von hochwertigen Produkten zum Ausbau von Brunnenbohrungen sowie für die oberflächennahe Geothermie konzentriert, waren wir in der Lage, durch Zusammenführung dieser drei Geschäfte das neue Geschäftssegment Resources aufzubauen. Dieser 2007 gegründete Kernbereich konzentriert sich auf die Themen Wasser, Energie, Bodenschätze und Umwelt und damit auf einige der wichtigsten Themenbereiche der Menschheit im 21. Jahrhundert.

Durch das schnelle Bevölkerungswachstum, die stark zunehmende Nachfrage nach Energie und Bodenschätzen und das rasante Wirtschaftswachstum in den BRIC-Staaten ergibt sich ein weiter zunehmendes Wachstumspotential für dieses Segment. Darüber hinaus ist das Segment Resources konjunkturell wesentlich unabhängiger von den Konjunkturzyklen unserer angestammten Märkte Bau und Maschinenbau.

Weitere strategische Chancen ergeben sich auch im Bereich der Entwicklung und der Fertigung von Tiefbohranlagen, in welchem wir seit einiger Zeit tätig sind und dort erhebliches Know-how aufbauen konnten. Die erste Anlage konnte ihre Erprobung an einer Bohrung auf eigenem Gelände erfolgreich abschließen und geht jetzt in den Verkauf. Die Entwicklung und Konstruktion weiterer Tiefbohrgeräte zur Komplettierung unserer Angebotspalette ist bereits weit fortgeschritten und kann im laufenden Geschäftsjahr abgeschlossen werden.

Damit bieten sich für den Gesamtkonzern nicht nur zusätzliche strategische Chancen, sondern auch ein erheblicher Zugewinn im Risikoausgleich. Für die zügige Internationalisierung des neuen Segments Resources nutzen wir die Erfahrungen unserer angestammten Organisationseinheiten in den beiden anderen Segmenten.

Marktchancen

Durch die rasante Motorisierung in den BRIC-Staaten und die daraus resultierenden stetig steigenden Energiepreise lohnt es sich immer mehr, auch schwer zu erschließende und damit bohrintensive Öl- und Gasquellen zu erschließen. Die Nachfrage nach Tiefbohrungen und Tiefbohrgeräten wird dadurch weiter steigen.

Darüber hinaus werden derzeit in Australien, in Afrika und in Indonesien gigantische Flächen als Claims für die Erschließung von Kohlegas ausgewiesen. Die Ernsthaftigkeit für eine konsequente Erschließung wird durch Planung und Bau von riesigen Gasverflüssigungsanlagen eindrucksvoll unterstrichen.

Weitere Marktchancen ergeben sich auch im Bereich der Ausführung von Tiefbohrungen. Durch die mehrheitliche Übernahme der FORALITH Holding AG in der Schweiz, der Site Group for Services and Well Drilling Ltd. Co. in Jordanien sowie durch unsere konzerneigenen Bohrgeräte sind wir in der Lage, Explorations- und Produktionsbohrungen für Wasser, Öl und Gas sowie darüber hinaus auch für Kohlegas und für Geothermie erfolgreich auszuführen.

Über den Aufbau neuer Töchter im Segment Resources ist es unserem Umweltbereich gelungen, vom angestammten und begrenzten Altlastenbereich den Einstieg in die industrielle Prozesswasserreinigung und damit in die Öl- und Gasindustrie zu erreichen. Die bei der Ölproduktion anfallenden gigantischen Mengen industrieller Prozesswässer bieten bei immer strengeren Umweltauflagen zusätzlich hervorragende Marktchancen für unseren Umweltbereich.

Die auch in den USA und Europa wieder anziehende Nachfrage nach Baudienstleistungen wird positive Impulse sowohl für den Spezialtiefbau, als auch für den Maschinenbau bringen, der derzeit vor allem von der guten Nachfrage im Fernen Osten profitiert. Auch wenn die Auswirkungen der Finanzmarktkrise noch nicht vollständig überwunden sind, so ist doch der Aufwärtstrend in den am stärksten betroffenen Märkten nicht zu übersehen.

Projektchancen

Unabhängig von nationalen und globalen Marktzyklen entwickeln sich oft in eher schwachen Märkten Aufgabenstellungen, für die wir als Konzern gerade aus der Zusammensetzung unseres Dienstleistungs- und Produktportfolios hervorragend aufgestellt sind. Ein Beispiel dafür sind Verfahren zur nachträglichen Installation von Kerndichtungen in Erddämmen oder Verfahren zur langfristigen und umweltgerechten Reinigung und Entsorgung von industriellen Prozesswässern aus der Erdölindustrie.

Die daraus resultierenden Projekte erreichen teilweise sehr große Loseinheiten und können im Auftragsfall durch das Zusammenschließen unserer weltweiten Ressourcen und durch unsere langjährige Erfahrung mit Großprojekten erfolgreich bewältigt werden.

IT-Chancen

Auch wenn die Informationstechnologie heute untrennbarer Teil unserer Unternehmensprozesse geworden ist, sind die Möglichkeiten der IT-Durchdringung unserer Geschäftsprozesse noch nicht voll ausgeschöpft. Verbesserungen bei Hardware und Software sowie die flächendeckende Anbindung unserer Tochterunternehmen über das Internet bieten noch gutes Optimierungspotential.

Mit der zunehmenden Standardisierung und Vernetzung der Geschäftsprozesse lassen sich immer neue Synergien erschließen. Weltweiter Abgleich der Läger und damit Minimierung der Lagerbestände, weltweite Standardisierung und damit Kostenreduzierung der Hard- und Softwarebasis, weltweite Einsetzbarkeit der IT-Servicemitarbeiter in unterschiedlichen Zeitzonen und rund um die Welt bergen weiteres interessantes Potenzial zur Effizienzsteigerung und Kosteneinsparung.

Gesamtchancen

Durch das Abflauen der Auswirkungen der Finanzmarktkrise, aber auch durch zunehmende Etablierung unseres noch jungen Segments Resources, sehen wir eine stetige Zunahme unserer Marktchancen auf dem Weltmarkt. Durch unsere Strategie, die überwiegend kleineren und mittleren weltweit agierenden Gesellschaften systematisch zu effizienten Netzwerken zu verknüpfen, gelingt es uns immer besser, aus den damit einhergehenden Skalierungseffekten Geschwindigkeits- und Kostenvorteile zu generieren. Zusammengefasst sehen wir für unseren Konzern im Berichtszeitraum wieder eine Zunahme der Chancen für unser weltweites Geschäft.

Ausblick

Die Jahre 2009 und 2010 waren schwierige Jahre, die die Geschäftszahlen unserer Unternehmensgruppe stark negativ beeinflusst haben. Der wesentliche Grund für diese Entwicklung lag in der Finanzmarktkrise, die die internationalen Märkte spürbar verunsichert hatte, so dass einige Märkte sehr deutliche Rückgänge verzeichneten.

Jedes Unternehmen muss derartige Jahre nutzen, um die Zukunft neu zu durchdenken und zu gestalten. In den Unternehmen der BAUER Gruppe fanden viele Maßnahmen und Aktivitäten statt, um sich noch besser in den Märkten aufzustellen und die Produkte auf die Bedürfnisse der Kunden auszurichten. In allen Segmenten wurden Reorganisationsmaßnahmen durchgeführt. Der Bereich Maschinen entwickelte neue Geräte, die Produktivität der Werke wurde verbessert. Derzeit wird intensiv an der Optimierung der Entwicklungsarbeit gearbeitet, die noch besser auf die Produktgruppen ausgerichtet wird. Im Bereich Resources gelingt es immer besser, die Stärken in völlig neuen Geschäftsfeldern am Markt zur Geltung zu bringen, was zu einer deutlichen Steigerung des Auftragsbestands beigetragen hat.

Natürlich ergeben sich im Zeitablauf auch neue Gefahren, so beobachten wir sehr genau die Entwicklung der Maschinenkonkurrenz in China. Zwar besteht bezüglich der Qualität der Geräte noch ein erheblicher Unterschied, aber die Zeit des Kopierens ist vorbei. Es ist ganz natürlich, dass gut ausgebildete Ingenieure – und davon gibt es in China sehr viele – etwas Eigenes entwickeln wollen, was wir zunehmend bei der chinesischen Konkurrenz beobachten. Für unsere Unternehmen besteht die Herausforderung darin, das Innovationstempo so hoch zu halten, dass der deutliche Vorsprung auch weiterhin sichergestellt werden kann. Diese Aufgabe ist allen Mitarbeitern bewusst und wir unternehmen hier größte Anstrengungen. Mit neuen Produkten für tiefe Bohrungen und für Arbeiten im Meer eröffnen sich zusätzlich neue Märkte, in denen es nach unserer Überzeugung eine erhebliche Nachfragesteigerung in den kommenden Jahren geben wird.

In unseren Dienstleistungsgeschäften ist es sehr wichtig, besonders ausgefeilte Lösungen für die Kunden zu erarbeiten. Im Bausegment haben wir hier eine lange Tradition und ausgezeichnete Mitarbeiter, die in der Lage sind, durch Sondervorschläge immer wieder große Projekte zu gewinnen. Im Segment Resources hilft uns hier eine sehr breite Aufstellung mit unterschiedlichsten Fachschwerpunkten, wie es kein anderes Unternehmen bisher gestaltet hat. Durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachbereiche, die eine gemeinsame Zielrichtung für die nachhaltige Bearbeitung unserer Aufträge verfolgen, ist man in der Lage, sehr schwierige Aufgaben zu lösen. Im vergangenen Jahr haben sich aus dieser Kompetenz eine ganze Reihe neuer Chancen ergeben, die wir in der Zukunft noch stärker verfolgen werden.

Um in den internationalen Märkten mit zunehmender Konkurrenz noch besser bestehen zu können, haben wir die Schwerpunktthemen Produktivität, Sicherheit und Qualität für uns und die Tochterunternehmen zu Kernaufgaben gemacht, die wir mit besonderen Anstrengungen verfolgen werden. Die Produktivitätsverbesserung wird in allen Werken und auf allen Baustellen mit großem Engagement nach vorne gebracht. Für das Thema Sicherheit haben wir die betrieblichen Strukturen neu geordnet und wir werden mit zusätzlicher Personalausstattung unsere Standards nochmals deutlich erhöhen. Qualität ist ein Thema, das jeden Bereich des Unternehmens betrifft. Heute kann ein Unternehmen nur noch am Markt bestehen, wenn es auf diesem Gebiet besonders gute Leistungen erbringt. Wir werden diesen Anspruch mit noch mehr Anstrengungen erreichen.

Mit den erneut wachsenden Chancen werden wir in den kommenden Jahren in den Segmenten den Ausbau der internationalen Standorte wieder vorsichtig aufnehmen. Im Jahr 2011 wird für die Fertigungsstätte und den Service für den Maschinenbau in Malaysia ein kleineres neues Werk errichtet. In Singapur läuft in Kürze der Pachtvertrag für ein Grundstück aus, so dass auch hier Investitionen anstehen. Aus dem gleichen Grund wird in China, in Tianjin, nahe Peking, in den kommenden Jahren in einen Werksneubau investiert. Erfreulicherweise können dort nun auch sehr langfristige Pachtverträge abgeschlossen werden. Für den Geräteservice bauen unsere Maschinenunternehmen in den nächsten Jahren in etlichen Ländern eigene Gebäude, um unseren hohen Standard sicherstellen zu können.

Das wichtigste Element unseres zukünftigen Erfolges ist der Markt. Mit den Planungen für das Jahr 2011 haben wir in allen Bereichen unserer Geschäfte die Märkte diskutiert und unsere Chancen analysiert. Viele Maßnahmen zur Verbesserung unserer Performance sind daraus entstanden. Erfreulich ist die Zusammenfassung aller Planungen: In allen drei Segmenten gehen wir davon aus, dass wir im Jahr 2011 wieder gute Wachstumsraten erzielen können. Im Bereich Resources ist diese Prognose bereits sehr weitgehend durch große Aufträge untermauert. Auch im Baubereich können wir bereits heute in nahezu allen Märkten erkennen, dass es uns gelingen sollte, unsere Pläne zu erreichen. In einigen Märkten stellt sich die Lage besonders gut dar, so im Fernen Osten, in den USA und auch im arabischen Raum. Viele größere Projekte in unterschiedlichsten Regionen der Welt geben zusätzliche Chancen, hier in der Zukunft eine weiterhin positive Entwicklung zu erreichen. Da der Gerätevertrieb durch relativ kurzfristige Geschäfte geprägt ist, kann hier noch am wenigsten auf feste Zahlen verwiesen werden. Trotzdem kann anhand von Trends aus dem vergangenen Jahr und anhand von Einschätzungen unserer Vertriebsmannschaft die Zukunft annähernd gut prognostiziert werden. Die Tendenz ist eindeutig leicht positiv, die Aussagen sind ermutigend. Dies macht uns zuversichtlich, im traditionellen Geschäft mit Spezialtiefbaugeräten aller Art wieder ein kleines Wachstum zu schaffen. Die Verkäufe, die wir für die neuen Produkte erwarten, werden darüber hinaus ein zusätzliches Wachstum bringen.

Natürlich sehen auch wir die vielen regionalen Gefahren, die sich durch politische Verwerfungen und Konflikte in etlichen Regionen der Welt ergeben. Da unsere Unternehmen aber in rund 70 Ländern der Welt registriert oder mit Vertretungen präsent und in noch mehr Ländern tätig sind, sehen wir uns hier in keiner größeren Gefahr. Die Umsätze sind – relativ zum Gesamtgeschäft – in jedem Land so klein, dass sie uns bei starken Rückgängen nicht übermäßig schaden können. Trotzdem hoffen auch wir, dass sich die Konflikte und Probleme lösen, so dass wir unsere Chancen wahrnehmen können.

Die Investitionen der Boomjahre im Konzernverbund waren in der Krise leider auch eine zusätzliche Belastung. Viele Male wurden wir gefragt, ob sie unter heutigen Gesichtspunkten noch richtig sind. Unsere Antwort darauf ist ganz eindeutig: Ja. Auch in der Krise konnten wir feststellen, dass wir mit den neuen Anlagen die Produktivität in vielen Bereichen erhöhen konnten. Für die Herstellung der neuen Produkte für tiefe Bohrungen und für Geräte für Unterwasserbohrungen sind die Anlagen eine unbedingte Voraussetzung. Niemals hätte mit den vorherigen Kapazitäten eine derartige Strategie der Erschließung neuer Märkte verfolgt werden können. Und der Aufbau von Kapazitäten in anderen Wirtschafts- und Währungsräumen hat sich gerade in der Krise als wichtige Maßnahme zur Sicherung des Unternehmens gegen weltweite Verwerfungen erwiesen. Wir sind froh, bereits in der Vergangenheit richtig gehandelt zu haben.

Die größte Chance des Konzerns ist unser internationales Netzwerk in allen Tätigkeitsbereichen. Unsere Präsenz in aller Welt ermöglicht es uns, die vielfältigen Chancen der Märkte vor Ort aufzuspüren. Alle Geschäftsfelder helfen sich gerade in schwierigen Zeiten gegenseitig, gute Projekte zu erkennen und zu erobern. An dieser Stärke werden wir weiter intensiv arbeiten.

Eine Änderung strategischer Zielsetzungen ist derzeit nicht notwendig. Die strategische Aufstellung mit den drei Segmenten Bau, Maschinen und Resources wird in den kommenden Jahren die Richtung des Konzerns bestimmen. Im Bereich Resources werden wir erhebliche Anstrengungen unternehmen, um die Geschäfte weiter zu internationalisieren und deren Leistungsanteil zu erhöhen. Durch eigene Entwicklungsanstrengungen und die Akquisition kleinerer Unternehmen werden wir unser Marktangebot abrunden und in geeigneter Weise ausdehnen. Mit der Akquisition von Unternehmen verfolgen wir dabei nicht primär das Ziel der Leistungsausweitung, sondern das Ziel, interessante Techniken in den Konzernverbund aufzunehmen, die durch unser internationales Netzwerk schnell in die weltweiten Märkte eingeführt werden können. So wollen wir unsere Stärken mit denen innovativer, kleinerer Unternehmen kombinieren. Die Akquisition großer Unternehmen macht bei unserer internationalen Marktpräsenz keinen Sinn. Dies würde nur die Chancen beider Unternehmen reduzieren.

Nach Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts, Ende März 2011, gehen wir davon aus, dass wir im Konzern eine Gesamtkonzernleistung in Höhe von 1,4 Mrd. EUR erreichen werden. Das Ergebnis nach Steuern wollen wir auf gut 45 Mio. EUR steigern, was rechnerisch ein EBIT in Höhe von etwa 95 Mio. EUR ergibt.

In der BAUER AG selbst erwarten wir einen Umsatz knapp über dem Niveau des Vorjahres. Das Ergebnis im operativen Bereich wird etwa auf Vorjahreshöhe liegen. Wir planen derzeit, die Ausschüttungen der Tochterunternehmen an die BAUER AG anzuheben, so dass sich der Jahresüberschuss der BAUER AG entsprechend erhöhen wird.

Im Vorjahresvergleich wird es auch im Jahr 2011 einige Verwerfungen geben, da das Vorjahr noch einen sehr ungleichmäßigen Verlauf hatte. Wir gehen davon aus, dass das erste Quartal für den Gesamtkonzern noch einen Verlust zeigen wird, den wir aber in den Folgequartalen ausgleichen können. Die Geschäftsentwicklung im Jahresverlauf wird damit wieder an frühere Muster anschließen: Diese sind dadurch geprägt, dass zu Beginn des Jahres weniger Maschinen verrechnet werden können, da die Kunden erst mit Beginn der Bausaison Geräte abnehmen. Im Baubereich schlägt die Winterperiode in etlichen unserer Märkte durch.

Für den Konzern erwarten wir für die Jahre 2011 und 2012 eine positive Entwicklung. Wir planen wieder ein Wachstum zwischen 5 % und 10 % gemäß unserer Langfristplanungen. Beim Ergebnis gehen wir von einem entsprechenden Verlauf aus. Der Konzern ist breit genug aufgestellt, um auch weitere zu erwartende Störungen der Märkte austarieren zu können.

Der Vorstand wird dem Aufsichtsrat empfehlen, der Hauptversammlung gemeinsam die Zahlung einer gegenüber dem Vorjahr gleichbleibenden Dividende in Höhe von 0,60 EUR je Aktie vorzuschlagen. In der Summe werden damit 10,3 Mio. EUR ausgeschüttet. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote – bezogen auf das Periodenergebnis des BAUER Konzerns nach Abzug der Ergebnisanteile von Minderheitsgesellschaftern – von etwa 30 %. Wir wollen damit den Interessen unserer Aktionäre, aber auch denen des Unternehmens in verantwortlicher Weise nachkommen.

Bestandsgefährdende Risiken und entsprechende Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in unserem Umfeld nicht. Grundsätzlich ist die Weltwirtschaftslage aber noch durch viele Strömungen geprägt, wie z.B. das Auslaufen der Finanzmarktkrise oder die Aufstände im Nahen Osten, die auch unsere Wirtschaftslage negativ beeinflussen können. Wir weisen zusätzlich darauf hin, dass die in die Zukunft gerichteten Aussagen auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung basieren, die immer gewisse Unsicherheiten und Risiken enthalten. Das kann dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den vorausschauenden Aussagen abweichen.

Schrobenhausen, den 31. März 2011

BAUER Aktiengesellschaft

Prof. Dipl.-Kfm. Thomas Bauer, Vorsitzender des Vorstands

Dipl.-Betriebswirt (FH) Hartmut Beutler, Dipl.-Ing. Heinz Kaltenecker

Bilanz zum 31. Dezember 2010

Aktiva

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31.12.2009

31.12.2010

A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3,167,348.07 3,055,837.63
2. Geleistete Anzahlungen 541,350.54 263,891.57
3,708,698.61 3,319,729.20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0.00 537,956.51
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3,005,670.04 2,782,114.49
3,005,670.04 3,320,071.00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 98,764,631.07 105,694,631.07
2. Beteiligungen 0.00 1,000.00
98,764,631.07 105,695,631.07
105,478,999.72 112,335,431.27
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0.00 29,131.43
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 520.27 4,224.40
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 101,131,509.31 92,220,253.67
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4,545.27 3,460.65
4. Sonstige Vermögensgegenstände 7,958,903.90 1,228,790.70
109,095,478.75 93,456,729.42
III. Guthaben bei Kreditinstituten 289,240.41 17,785.39
109,384,719.16 93,503,646.24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 629,309.13 619,656.11
D. Aktive latente Steuern 0.00 174,690.48
215,493,028.01 206,633,424.10
Passiva
31.12.2009

31.12.2010

A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 73,001,420.45 73,001,420.45
II. Kapitalrücklage 39,780,829.55 39,780,829.55
III. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 12,000.00 12,000.00
2. Andere Gewinnrücklagen 9,988,000.00 15,019,524.92
10,000,000.00 15,031,524.92
IV. Bilanzgewinn 33,019,815.96 23,579,463.98
155,802,065.96 151,393,238.90
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3,585,693.00 4,027,308.00
2. Steuerrückstellungen 335,344.00 0.00
3. Sonstige Rückstellungen 1,264,232.38 1,469,210.35
5,185,269.38 5,496,518.35
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 42,000,048.01 42,008,479.76
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 688,675.92 644,483.65
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9,740,503.47 5,601,343.47
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2,076,465.27 1,489,359.97
54,505,692.67 49,743,666.85
215,493,028.01 206,633,424.10

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen

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2009

2010

1. Umsatzerlöse 25,908,414.22 26,590,501.72
2. Sonstige betriebliche Erträge 1,157,469.54 1,847,861.65
27,065,883.76 28,438,363.37
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 375,407.45 359,441.84
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 969,440.58 1,271,875.90
1,344,848.03 1,631,317.74
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10,103,811.00 10,595,018.48
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Alters- versorgung und für Unterstützung 2,267,470.52 2,105,807.43
12,371,281.52 12,700,825.91
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2,565,537.57 2,914,413.72
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9,482,847.64 10,776,889.16
7. Betriebliches Ergebnis 1,301,369.00 414,916.84
8. Erträge aus Beteiligungen 30,492,000.00 3,861,000.00
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4,113,222.10 5,900,668.35
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,900,680.58 3,205,804.73
11. Finanzergebnis 32,704,541.52 6,555,863.62
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 34,005,910.52 6,970,780.46
13. Außerordentliche Aufwendungen 0.00 140,568.00
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,543,591.16 969,203.44
15. Sonstige Steuern 17,604.00 22,761.00
16. Jahresüberschuss 32,444,715.36 5,838,248.02
17. Gewinnvortrag 575,100.60 17,741,215.96
18. Bilanzgewinn 33,019,815.96 23,579,463.98

Anhang 2010

I. Allgemeine Angaben

Die BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen (BAG) ist zum Bilanzstichtag 31.12.2010 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Der Jahresabschluss der BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen (BAG) ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den besonderen Rechnungslegungsvorschriften des Aktiengesetzbuches aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren angewandt.

Das am 29. Mai 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des Bilanzechts, das so genannte Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (im nachfolgenden "BilMoG"), ist in Bezug auf Ansatz- und Bewertungsvorschriften erstmals auf den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 der Gesellschaft anzuwenden (Art. 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB). Von der Möglichkeit einer vorzeitigen Anwendung (Art. 66 Abs. 3 Satz 6 EGHGB) wurde kein Gebrauch gemacht.

Die Einführung des BilMoG hat in der BilMoG-Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2010 zu Bewertungs- und Ausweisänderungen von Bilanzposten des Vorjahres geführt. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen im Rahmen der erstmaligen Anwendung ist nach Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB unterblieben.

Durch die BilMoG-Erstanwendung wurde die Gliederung der Bilanz um folgende Positionen erweitert:

- Aktive latente Steuern

II. Gliederung, Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen und Grundsätze

Der Jahresabschluss wurde gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB sowie § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Die Ausweis-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind bis auf die Auswirkungen des BilMoG gegenüber dem Vorjahr unverändert.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden/Währungsumrechnung

Bilanzierung und Bewertung der Aktivpositionen

Von der Darstellungsstetigkeit nach § 265 Abs. 1 S. 2 HGB wurde im Geschäftsjahr 2010 aufgrund der BilMoG-Änderungen in den entsprechenden Fällen abgewichen.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen nach ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 410 nicht übersteigen.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Langfristige Steuererstattungsansprüche i.S.d. § 37 KStG (Körperschaftsteuerguthaben) werden zum Barwert angesetzt.

Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten bzw. Mitteilungen der Versicherer mit den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) zum Bilanzstichtag bewertet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Bilanzierung und Bewertung der Passivpositionen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Januar 2011 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt zum 31. Dezember 2010 5,15 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,0 % und Rentensteigerungen von jährlich 2,0 % zugrunde gelegt sowie eine Fluktuation in Höhe von 4,5 % p.a. unterstellt.

Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert in Höhe von T€ 188.

In den sonstigen Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten im Rahmen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung werden zum Hauskurs eingebucht. Im Jahresabschluss wird die Umrechnung zum am Bilanzstichtag gültigen Devisenmittelkurs vorgenommen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr werden entsprechend den durch das BilMoG eingeführten Vorschriften (§ 256 a HGB) am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet und neben den unrealisierten Aufwendungen nun auch unrealisierte Erträge erfolgswirksam erfasst.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen.

Der Ergebniseffekt aus dem erstmaligen Ansatz von latenten Steuern zum 1. Januar 2010 wird gemäß den Umstellungsvorschriften (Art. 67 Abs. 6 Satz 1 EGHGB) in den Gewinnrücklagen erfasst bzw. bei erfolgswirksamen Anpassungen an das BilMoG werden auch die daraus resultierenden Steueraufwendungen und -erträge erfolgswirksam berücksichtigt (Umkehrschluss aus Art. 67 Abs. 6 Satz 2 EGHGB)

Der Prozentsatz für die Berechnung von latenten Steuern aus den Bewertungsunterschieden beträgt 28,0 % (15,825 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 12,2 % für die Gewerbesteuer).

Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern seit dem 1. Januar 2010 wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" ausgewiesen.

IV. Bilanzerläuterungen

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens während des Geschäftsjahres ist in dem nachfolgenden Anlagenspiegel (Seiten 12 und 13) dargestellt.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (Anteilsbesitz) - d.h. die Unternehmen, von denen die Gesellschaft direkt oder indirekt mindestens 20 % der Anteile besitzt - werden in der Anteilsbesitzliste als Anlage zum Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten wie im Vorjahr keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Darlehensforderungen in Höhe von T€ 90.191 (Vorjahr: T€ 99.774), die mit 6,5 % p.a. verzinst sind. Des Weiteren sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 2.029 (Vorjahr: T€ 1.357) enthalten.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen die Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von T€ 293 (Vorjahr: T€ 470), die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Es bestehen sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 452 (Vorjahr T€ 654). Diese betreffen im Wesentlichen Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen.

Alle übrigen sonstigen Vermögensgegenstände sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Anlagenspiegel

BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen

Entwicklung des Anlagevermögens 2010

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Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
1.1.2010

T€
Zugänge

T€
Abgänge

T€
Umbuchungen

T€
31.12.2010

T€
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gew erbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 9.006 1.113 378 397 10.138
2. Geleistete Anzahlungen 541 119 0 -397 263
9.547 1.232 378 0 10.401
II. Sachanlagen
1. Grundstücke 0 540 0 0 540
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.546 1.088 1.394 0 7.240
7.546 1.628 1.394 0 7.780
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 98.765 6.930 0 0 105.695
2. Beteiligungen 0 1 0 0 1
98.765 6.931 0 0 105.696
115.858 9.791 1.772 0 123.877

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Abschreibungen
1.1.2010

T€
Zugänge

T€
Abgänge

T€
Umbuchungen

T€
31.12.2010

T€
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gew erbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 5.838 1.619 376 0 7.081
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0
5.838 1.619 376 0 7.081
II. Sachanlagen
1. Grundstücke 0 2 0 0 2
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.540 1.293 1.373 0 4.460
4.540 1.295 1.373 0 4.462
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 0
2. Beteiligungen 0 0 0 0 0
0 0 0 0 0
10.378 2.914 1.749 0 11.542

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Restbuchwerte
31.12.2010

T€
31.12.2009

T€
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gew erbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.057 3.168
2. Geleistete Anzahlungen 263 541
3.320 3.709
II. Sachanlagen
1. Grundstücke 538 0
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.781 3.006
3.319 3.006
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 105.695 98.764
2. Beteiligungen 1 0
105.696 98.764
112.335 105.479

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält einen Unterschiedsbetrag (Disagio) im Sinne des § 250 Abs. 3 HGB in Höhe von T€ 42.

Aktive latente Steuern

Hinsichtlich latenter Steuern sind folgende Abweichungen zu steuerlichen Bewertungsvorschriften bilanziert:

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Rückstellung für Pensionen T € 428
Rückstellung für Altersteilzeit T € 86
Rückstellung für Jubiläumszuwendung T € -6
Rückstellung für drohende Verluste aus Zinsderivaten T € 117

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der BAG beträgt € 73.001.420,45 und ist in 17.131.000 Stückaktien mit einem Nennwert von € 4,26 je Aktie eingeteilt.

Die BAG hat keinen Bestand an eigenen Aktien, im Geschäftsjahr wurden weder eigene Aktien erworben noch verkauft. Die Stückaktien der Gesellschaft sind mit 48,2 % im Besitz der Familie Bauer, die übrigen Stückaktien befinden sich im Streubesitz.

§ 4 Abs. 4 der Satzung der Gesellschaft enthält eine Ermächtigung des Vorstands, das Grundkapital bis zum 25. Juni 2013 mit Zustimmung des Aufsichtsrats ganz oder teilweise, einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 2.000.000,00 EUR durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stammaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Die Ermächtigung sieht weiter für bestimmte Fälle vor, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen.

Die Gesellschaft wird durch den Hauptversammlungsbeschluss vom 24. Juni 2010 ermächtigt, nach § 71 Abs. 1 Ziff. 8 AktG bis zum 23. Juni 2015 eigene Aktien mit einem auf diese entfallenden Betrag am Grundkapital von insgesamt bis zu 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft zu erwerben mit der Maßgabe, dass auf die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen Aktien zusammen mit anderen Aktien der Gesellschaft, welche die Gesellschaft bereits erworben hat und noch besitzt oder ihr gemäß §§ 71 d und 71 e AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft entfallen. Die Vorgaben in § 71 Abs. 2 Sätze 2 und 3 AktG sind zu beachten.

Die von der Hauptversammlung der Gesellschaft am 25. Juni 2009 beschlossene und bis zum 24. Dezember 2010 befristete Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien wird mit der neuen Ermächtigung aufgehoben.

Ein Umstellungseffekt aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG, welcher in die Gewinnrücklagen eingestellt wurde, bezieht sich auf folgenden Sachverhalt:

Ansatz aktiver latenter Steuern zum 1. Januar 2010 in Höhe von T€ 32.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beträgt unverändert zum Vorjahr T€ 39.781.

Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen entwickelten sich wie folgt:

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Stand 1.1.2010 9.988.000,00
Einstellung aus Jahresüberschuss 5.000.000,00
Umstellungseffekte BilMoG 31.524,92
Stand 31.12.2010 15.019.524,92

Bilanzgewinn

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Stand 1.1.2010 33.019.815,96
Ausschüttung für 2009 -10.278.600,00
Einstellung in die Gewinnrücklagen -5.000.000,00
Gewinnvortrag 17.741.215,96
Jahresüberschuss 2010 5.838.248,02
Stand 31.12.2010 23.579.463,98

Der Vorstand schlägt vor, eine Dividende für 2010 von € 0,60 je Aktie (€ 10.278.600,00) an die Aktionäre auszuschütten. Der verbleibende Bilanzgewinn soll in Höhe von € 68.475,08 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt werden sowie in Höhe von € 13.232.388,90 auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Rückstellungen

Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum bisherigen Ansatz zum 31. Dezember 2009 von T€ 2.109.

Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung linear über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Im Geschäftsjahr 2010 wurden T€ 141 als außerordentlicher Aufwand erfasst.

Die zum 31.Dezember 2010 verbleibende Unterdeckung beläuft sich auf € 1.968.

Rückstellungspflichtige Altersteilzeitverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von € 266.982,00. Diese wurden mit einem Deckungsvermögen in Höhe von T€ 166 gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Tantiemen und Abfindungen mit T€ 860, Urlaubsverpflichtungen mit T€ 160 sowie Beratungs- und Prüfungskosten mit T€ 150.

Verbindlichkeiten

Zusammensetzung und Angaben zu den Restlaufzeiten (Vorjahr in Klammern):

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Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 2010

T€
<1 Jahr

T€
1 - 5 Jahre

T€
>5 Jahre

T€
Gesicherte Beträge

T€
Art der Sicherung
--- --- --- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten gegen- über Kreditinstituten 42.009 9 42.000 0 42.000 Gesamtschuldnerische Haftung
(42.000) (0) (32.000) (10.000) (42.000)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 644 644 0 0
(689) (689) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegen- über verbundenen Unternehmen 5.602 5.602 0 0
(9.741) (9.741) (0) (0)
davon aus Lieferungen und Leistungen 32 (88) 32 (88) 0 (0) 0 (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.489 1.489 0 0
(2.076) (2.076) (0) (0)
(davon aus Steuern) 283 283 0 0
(403) (403) (0) (0)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) 24 (20) 24 (20) 0 (0) 0 (0)
49.744 7.744 42.000 0 42.000
Vorjahr (54.506) (12.506) (32.000) (10.000) (42.000)

Für an die BAG gewährte Schuldscheindarlehen wurden im Berichtsjahr T€ 1.130 (Vorjahr: T€ 1.600) Zinsen abgegrenzt und in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen, die erst nach dem Abschlussstichtag fällig sind.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Finanzverbindlichkeiten in Höhe von T€ 5.570 (Vorjahr: T€ 9.652).

Haftungsverhältnisse

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2009

T€
2010

T€
Bankbürgschaften, Patronatserklärungen und Garantien 91.336 149.355
(davon für verbundene Unternehmen) (88.707) (149.098)
Schuldscheindarlehen 146.500 135.000
(davon für verbundene Unternehmen) (146.500) (135.000)
237.836 284.355

Soweit es sich um Höchstbetragsbürgschaften handelt, sind die Valutierungen zum 31. Dezember 2010 angegeben.

Haftungsverhältnisse werden nur im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit der BAG oder der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen eingegangen. Auf Basis der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse geht die BAG derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den aufgeführten Haftungsverhältnissen wird als nicht wahrscheinlich angesehen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Zahlungsverpflichtungen aus Miet- bzw. Leasingverträgen betragen zum Bilanzstichtag T€ 32 (Vorjahr T€ 124).

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Bei den Umsatzerlösen in Höhe von T€ 26.591 (Vorjahr: T€ 25.908) handelt es sich um Vergütungen für das Erbringen von Leistungen gegenüber den Tochterunternehmen laut Vereinbarungen vom 10. Januar 2001 einschließlich Ergänzungen. Es wurden überwiegend Leistungen an die BMA, BST, SBN und BRE erbracht.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf T€ 1.848 und betreffen im Wesentlichen Kursgewinne mit T€ 1.646 sowie Bonusgutschriften mit T€ 185. Die Bonusgutschriften enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 77.

Personalaufwand

In der Position sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 174 (Vorjahr: T€ 443) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Kursverluste in Höhe von T€ 1.679 (Vorjahr T€ 538).

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

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Durchschnitt
2009 Anzahl 2010 Anzahl
--- --- ---
Lohnempfänger 12 13
Gehaltsempfänger 211 225
Auszubildende 27 28
Leitende Angestellte 3 3
253 269

Erträge aus Beteiligungen

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2009

T€
2010

T€
Erträge aus Beteiligungen 30.492 3.861
(davon aus verbundenen Unternehmen) (30.492) (3.861)

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten in Höhe von T€ 5.896 (Vorjahr T€ 4.109) solche von verbundenen Unternehmen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Position beinhaltet in Höhe von T€ 101 (Vorjahr T€ 203) Zinsaufwendungen aus Darlehen von verbundenen Unternehmen.

Auf die Aufzinsung der Rückstellungen entfällt ein Betrag von T€ 404.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag setzen sich wie folgt zusammen:

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2009

2010

Steuern laufendes Geschäftsjahr 1.646.435,10 1.098.130,40
Steuern Vorjahre -102.843,94 14.238,60
latente Steuern 0,00 -143.165,56
1.543.591,16 969.203,44

Außerordentlicher Aufwand

Der außerordentliche Aufwand resultiert aus dem Gebrauch des Wahlrechts zur Zuführung des fünfzehnten Teils zu den Pensionsrückstellungen im Geschäftsjahr 2010 nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB.

VI. Sonstige Angaben

Coporate Corporate Governance Kodex

Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) wurde abgegeben und auf dem Internetauftritt der BAG öffentlich zugänglich gemacht:

http://www.bauer.de/de/investor_relations/corporate_governance/declaration/index2.html

Ausschüttungsgesperrte Beträge i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB

Zum Abschlussstichtag unterliegen die aktiven latenten Steuern mit T€ 175 gemäß § 268 Abs. 8 S. 2 HGB einer Ausschüttungssperre, passive latente Steuern für eine mögliche Saldierung liegen nicht vor.

Derivative Finanzinstrumente

Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit der BAUER AG wird unter anderem auch auf variabel verzinsliche Fazilitäten zurückgegriffen und es wurden Darlehen in fremder Währung gewährt. Zur Begrenzung der aus Veränderungen von Marktzinssätzen entstehenden Zinsrisiken werden in beschränktem Rahmen Festzinszahlerswaps als Sicherungsinstrumente eingesetzt.

Die aus den Wechselkursschwankungen entstehenden Währungsrisiken werden regelmäßig geprüft und gegebenenfalls Devisentermingeschäfte zur Absicherung des Währungsrisikos abgeschlossen.

Zum 31.12.2010 bestanden die in der folgenden Tabelle aufgeführten Sicherungsgeschäfte zur Begrenzung der Zins- und Währungsrisiken. Die Nominalvolumina werden dabei unsaldiert angegeben und spiegeln damit die Beträge aller Einzelgeschäfte wieder. Die Marktwerte (beizulegende Zeitwerte) der derivativen Finanzinstrumente entsprechen – bezogen auf den Bilanzstichtag – jeweils dem von der Bank ermittelten Preis, zu dem ein unabhängiger Dritter die Rechte und/oder Pflichten aus den Instrumenten übernehmen würde. Der beizulegende Zeitwert von Zinsswaps und Devisentermingeschäften wird auf Basis der Barwerte der zukünftigen Zahlungsflüsse berechnet.

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Nominalvolumen 31.12.2010

T€
Marktwerte 31.12.2010

T€
Devisentermingeschäfte 18.228 -781
Zinsswaps 22.000 -453
Summe 40.228 -1.234

Bewertungseinheiten

Bewertungseinheiten werden zwischen Festzinszahlerswaps und soweit möglich Devisentermingeschäften und den jeweils gesicherten Grundgeschäften gebildet (Mikro-Hedge), sofern die hierfür zu berücksichtigenden Kriterien erfüllt sind. Sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, werden Bewertungseinheiten i.S. d. § 254 HGB gebildet (Mikro-Hedge). Soweit den Wertänderungen im Rahmen der Bewertungseinheiten i.S. d. § 254 HGB kompensierende Wertänderungen gegenüberstehen, werden diese daher bilanziell nicht erfasst (Einfrierungsmethode). Die gegenläufigen Wertänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäft gleichen sich aus, da sie demselben Risiko ausgesetzt sind. Die Effektivität der Sicherungsbeziehungen wird quartalsweise prospektiv anhand der Critical Terms Match Methode und retrospektiv anhand der Dollar-Offset Methode festgestellt.

Alle zum Bilanzstichtag bei der BAUER AG bestehenden Sicherungsinstrumente sind Teil von effektiven Bewertungseinheiten:

Das Nominalvolumen der zur Absicherung von Währungsschwankungen aus Fremdwährungstransaktionen abgeschlossenen Finanzderivate beläuft sich zum 31. Dezember 2010 auf € 18,2 Mio. (VJ. € 16,0 Mio.) bei beizulegenden Marktwerten von € – 0,781 Mio. Des Weiteren bestanden zum 31. Dezember 2010 Festzinszahlerswaps mit einem Nominalvolumen in Höhe von € 22,0 Mio. (VJ. € 22,0 Mio.) zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos von variabel verzinsten Darlehen. Diese weisen einen beizulegenden Marktwert von € – 0,453 Mio. aus.

Mitteilungen über Beteiligungen an der BAUER Aktiengesellschaft

Die BAUER AG hat im Geschäftsjahr 2010 folgende Mitteilungen nach § 21 Abs. 1 WpHG hinsichtlich des Bestehens einer Beteiligung erhalten, die seitens der BAUER AG mit folgendem Inhalt gemäß § 26 WpHG veröffentlicht worden sind:

Die Henderson Global Investors Limited hat die BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen (ISIN DE0005168108) mit Faxschreiben vom 02. Juli 2010 in Vertretung für die Henderson Global Investors Limited, London, United Kingdom, Henderson Global Investors (Holdings) Plc, London, United Kingdom und Henderson Group plc, London, United Kingdom gemäß § 21 Abs. 1 WpHG darüber informiert:

1. dass die Henderson Global Investors Limited am 30. Juni 2010 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der BAUER Aktiengesellschaft überschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 3,02% hält (dies entspricht 517.977 Stimmrechten). 3,02% der Stimmrechte (dies entspricht 517.977 Stimmrechten) werden Henderson Global Investors Limited gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet.
2. dass die Henderson Global Investors (Holdings) Plc am 30. Juni 2010 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der BAUER Aktiengesellschaft überschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 3,02% hält (dies entspricht 517.977 Stimmrechten). 3,02% der Stimmrechte (dies entspricht 517.977 Stimmrechten) werden Henderson Global Investors (Holdings) Plc gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 i.V.m. S. 2 WpHG zugerechnet.
3. dass die Henderson Group plc am 30. Juni 2010 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der BAUER Aktiengesellschaft überschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 3,02% hält (dies entspricht 517.977 Stimmrechten). 3,02% der Stimmrechte (dies entspricht 517.977 Stimmrechten) werden Henderson Group plc gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 i.V.m. S. 2 WpHG zugerechnet.

Die Henderson Global Investors Limited hat die BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen (ISIN DE0005168108) mit Faxschreiben vom 03. August 2010 in Vertretung für die Henderson Global Investors Limited, London, United Kingdom, Henderson Global Investors (Holdings) Plc, London, United Kingdom und Henderson Group plc, London, United Kingdom gemäß § 21 Abs. 1 WpHG darüber informiert:

1. dass die Henderson Global Investors Limited am 29. Juli 2010 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der BAUER Aktiengesellschaft unterschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 2.945% hält (dies entspricht 504.574 Stimmrechten). 2.945% der Stimmrechte (dies entspricht 504.574 Stimmrechten) werden Henderson Global Investors Limited gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet.
2. dass die Henderson Global Investors (Holdings) Plc am 29. Juli 2010 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der BAUER Aktiengesellschaft unterschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 2.945% hält (dies entspricht 504.574 Stimmrechten). 2.945% der Stimmrechte (dies entspricht 504.574 Stimmrechten) werden Henderson Global Investors (Holdings) Plc gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 i.V.m. S. 2 WpHG zugerechnet.
3. dass die Henderson Group plc am 29. Juli 2010 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der BAUER Aktiengesellschaft unterschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 2.945% hält (dies entspricht 504.574 Stimmrechten). 2.945% der Stimmrechte (dies entspricht 504.574 Stimmrechten) werden Henderson Group plc gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 i.V.m. S. 2 WpHG zugerechnet.

Die Henderson Global Investors Limited hat die BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen (ISIN DE0005168108) mit Faxschreiben vom 03. August 2010 in Vertretung für die Henderson Global Investors Limited, London, United Kingdom, Henderson Global Investors (Holdings) Plc, London, United Kingdom und Henderson Group plc, London, United Kingdom gemäß § 21 Abs. 1 WpHG darüber informiert:

1. dass die Henderson Global Investors Limited am 30. Juli 2010 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der BAUER Aktiengesellschaft überschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 3,007% hält (dies entspricht 515.180 Stimmrechten). 3,007% der Stimmrechte (dies entspricht 515.180 Stimmrechten) werden Henderson Global Investors Limited gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet.
2. dass die Henderson Global Investors (Holdings) Plc am 30. Juli 2010 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der BAUER Aktiengesellschaft überschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 3,007% hält (dies entspricht 515.180 Stimmrechten). 3,007% der Stimmrechte (dies entspricht 515.180 Stimmrechten) werden Henderson Global Investors (Holdings) Plc gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 i.V.m. S. 2 WpHG zugerechnet.
3. dass die Henderson Group plc am 30. Juli 2010 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der BAUER Aktiengesellschaft überschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 3,007% hält (dies entspricht 515.180 Stimmrechten). 3,007% der Stimmrechte (dies entspricht 515.180 Stimmrechten) werden Henderson Group plc gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 i.V.m. S. 2 WpHG zugerechnet.

Die Deutsche Bank AG London, London, United Kingdom hat der BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen (ISIN DE0005168108) mit Faxschreiben vom 18. August 2010 gemäß § 21 Abs. 1, § 24 WpHG („Wertpapierhandelsgesetz) i.V.m. § 32 Abs. 2 InvG („Investmentgesetz“) mitgeteilt, dass der Prozentsatz der Stimmrechte von deren Tochtergesellschaft DWS Investment GmbH, Frankfurt, Deutschland an der BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen, Deutschland die Schwelle von 5% am 17. August 2010 unterschritten hat und nunmehr 4,90% zu diesem Datum beträgt (dies entspricht 840.005 Stimmrechte).

Die Henderson Global Investors Limited hat die BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen (ISIN DE0005168108) mit Faxschreiben vom 31. August 2010 in Vertretung für die Henderson Global Investors Limited, London, United Kingdom, Henderson Global Investors (Holdings) Plc, London, United Kingdom und Henderson Group plc, London, United Kingdom gemäß § 21 Abs. 1 WpHG darüber informiert:

1. dass die Henderson Global Investors Limited am 30. August 2010 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der BAUER Aktiengesellschaft unterschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 2.981% hält (dies entspricht 510.810 Stimmrechten). 2.981% der Stimmrechte (dies entspricht 510.810 Stimmrechten) werden Henderson Global Investors Limited gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet.
2. dass die Henderson Global Investors (Holdings) Plc am 30. August 2010 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der BAUER Aktiengesellschaft unterschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 2.981% hält (dies entspricht 510.810 Stimmrechten). 2.981% der Stimmrechte (dies entspricht 510.810 Stimmrechten) werden Henderson Global Investors (Holdings) Plc gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 i.V.m. S. 2 WpHG zugerechnet.
3. dass die Henderson Group plc am 30. August 2010 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der BAUER Aktiengesellschaft unterschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 2.981% hält (dies entspricht 510.810 Stimmrechten). 2.981 % der Stimmrechte (dies entspricht 510.810 Stimmrechten) werden Henderson Group plc gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 i.V.m. S. 2 WpHG zugerechnet.

Die Henderson Global Investors Limited hat die BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen (ISIN DE0005168108) mit Faxschreiben vom 13. Oktober 2010 in Vertretung für die Henderson Global Investors Limited, London, United Kingdom, Henderson Global Investors (Holdings) Plc, London, United Kingdom und Henderson Group plc, London, United Kingdom gemäß § 21 Abs. 1 WpHG darüber informiert:

1. dass die Henderson Global Investors Limited am 12. Oktober 2010 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der BAUER Aktiengesellschaft überschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 3,039% hält (dies entspricht 520.810 Stimmrechten). 3,039% der Stimmrechte (dies entspricht 520.810 Stimmrechten) werden Henderson Global Investors Limited gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet.
2. dass die Henderson Global Investors (Holdings) Plc am 12. Oktober 2010 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der BAUER Aktiengesellschaft überschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 3,039% hält (dies entspricht 520.810 Stimmrechten). 3,039% der Stimmrechte (dies entspricht 520.810 Stimmrechten) werden Henderson Global Investors (Holdings) Plc gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 i.V.m. S. 2 WpHG zugerechnet.
3. dass die Henderson Group Plc am 12. Oktober 2010 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der BAUER Aktiengesellschaft überschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 3,039% hält (dies entspricht 520.810 Stimmrechten). 3,039% der Stimmrechte (dies entspricht 520.810 Stimmrechten) werden Henderson Group Plc gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 i.V.m. S. 2 WpHG zugerechnet.

Die Henderson Global Investors Limited hat die BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen (ISIN DE0005168108) mit Faxschreiben vom 15. Oktober 2010 in Vertretung für die Henderson Global Investors Limited, London, United Kingdom, Henderson Global Investors (Holdings) Plc, London, United Kingdom und Henderson Group plc, London, United Kingdom gemäß § 21 Abs. 1 WpHG darüber informiert:

1. dass die Henderson Global Investors Limited am 14. Oktober 2010 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der BAUER Aktiengesellschaft unterschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 2.981% hält (dies entspricht 510.810 Stimmrechten). 2.981% der Stimmrechte (dies entspricht 510.810 Stimmrechten) werden Henderson Global Investors Limited gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet.
2. dass die Henderson Global Investors (Holdings) Plc am 14. Oktober 2010 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der BAUER Aktiengesellschaft unterschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 2.981% hält (dies entspricht 510.810 Stimmrechten). 2.981% der Stimmrechte (dies entspricht 510.810 Stimmrechten) werden Henderson Global Investors (Holdings) Plc gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 i.V.m. S. 2 WpHG zugerechnet.
3. dass die Henderson Group Plc am 14. Oktober 2010 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der BAUER Aktiengesellschaft unterschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 2.981% hält (dies entspricht 510.810 Stimmrechten). 2.981 % der Stimmrechte (dies entspricht 510.810 Stimmrechten) werden Henderson Group Plc gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 i.V.m. S. 2 WpHG zugerechnet.

Die Deutsche Bank AG London, London, United Kingdom hat der BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen (ISIN DE0005168108) mit Faxschreiben vom 21. Oktober 2010 gemäß § 21 Abs. 1, § 24 WpHG ("Wertpapierhandelsgesetz“) i.V.m. § 32 Abs. 2 InvG ("Investmentgesetz") mitgeteilt, dass der Prozentsatz der Stimmrechte von deren Tochtergesellschaft DWS Investment GmbH, Frankfurt, Deutschland an der BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen, Deutschland die Schwelle von 5% am 15. Oktober 2010 überschritten hat und nunmehr 5,011% zu diesem Datum beträgt (dies entspricht 858.405 Stimmrechte).

Die Henderson Global Investors Limited hat die BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen (ISIN DE0005168108) mit Faxschreiben vom 1. November 2010 in Vertretung für die Henderson Global Investors Limited, London, United Kingdom, Henderson Global Investors (Holdings) Plc, London, United Kingdom und Henderson Group plc, London, United Kingdom gemäß § 21 Abs. 1 WpHG darüber informiert:

1. dass die Henderson Global Investors Limited am 29. Oktober 2010 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der BAUER Aktiengesellschaft überschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 3,060% hält (dies entspricht 524.464 Stimmrechten). 3,060% der Stimmrechte (dies entspricht 524.464 Stimmrechten) werden Henderson Global Investors Limited gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet.
2. dass die Henderson Global Investors (Holdings) Plc am 29. Oktober 2010 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der BAUER Aktiengesellschaft überschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 3,060% hält (dies entspricht 524.464 Stimmrechten). 3,060% der Stimmrechte (dies entspricht 524.464 Stimmrechten) werden Henderson Global Investors (Holdings) Plc gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 i.V.m. S. 2 WpHG zugerechnet.
3. dass die Henderson Group Plc am 29. Oktober 2010 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der BAUER Aktiengesellschaft überschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 3,060% hält (dies entspricht 524.464 Stimmrechten). 3,060% der Stimmrechte (dies entspricht 524.464 Stimmrechten) werden Henderson Group Plc gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 i.V.m. S. 2 WpHG zugerechnet.

Die Deutsche Bank AG London, London, United Kingdom hat der BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen (ISIN DE0005168108) mit Faxschreiben vom 16. Dezember 2010 gemäß § 21 Abs. 1, § 24 WpHG („Wertpapierhandelsgesetz) i.V.m. § 32 Abs. 2 InvG („Investmentgesetz“) mitgeteilt, dass der Prozentsatz der Stimmrechte von deren Tochtergesellschaft DWS Investment GmbH, Frankfurt, Deutschland an der BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen, Deutschland die Schwelle von 5% am 15. Dezember 2010 unterschritten hat und nunmehr 4,987% zu diesem Datum beträgt (dies entspricht 854.405 Stimmrechte).

Die BAUER AG hat im Geschäftsjahr 2009 folgende Mitteilung nach § 21 Abs. 1 WpHG hinsichtlich des Bestehens einer Beteiligung erhalten, die seitens der BAUER AG mit folgendem Inhalt gemäß § 26 WpHG veröffentlicht und an das Unternehmensregister übermittelt worden ist:

Die Deutsche Bank AG London, London, UK teilte der BAUER Aktiengesellschaft (ISIN DE 0005168108 mit Fax vom 23. April 2009 gemäß §§ 21 Abs. 1, 24 WpHG i.V.m. § 32 Abs. 2 InvG mit, dass der Prozentsatz der Stimmrechte ihrer Tochtergesellschaft DWS Investment GmbH, Frankfurt, Deutschland an der BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen, Deutschland am 22. April 2009 unter die Schwelle von 5 % gefallen ist und sich auf 4,98 % (853.253 Stimmrechte) zu diesem Tag beziffert.
Die Deutsche Bank AG London, London, UK teilte der BAUER Aktiengesellschaft (ISIN DE 0005168108 mit Fax vom 12. November 2009 gemäß §§ 21 Abs. 1, 24 WpHG i.V.m. § 32 Abs. 2 InvG mit, dass der Prozentsatz der Stimmrechte ihrer Tochtergesellschaft DWS Investment GmbH, Frankfurt, Deutschland an der BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen, Deutschland am 12. November 2009 die Schwelle von 5 % überschritten hat und sich auf 5,017 % (859.499 Stimmrechte) zu diesem Tag beziffert.

Die BAUER AG hat im Geschäftsjahr 2008 folgende Mitteilung hinsichtlich des Unterschreitens einer der in § 21 Abs. 1 WpHG genannten Grenzen einer Beteiligung erhalten, die seitens der BAUER AG mit folgendem Inhalt gemäß § 26 WpHG veröffentlicht und an das Unternehmensregister übermittelt worden ist:

Veröffentlichung Stimmrechtsmitteilung gem. § 26 WpHG vom 12.11.2008
Entities obliged to make the notification:
JPMorgan Asset Management (UK) Limited, London, United Kingdom
JPMorgan Asset Management Holdings (UK) Limited, London, United Kingdom
JPMorgan Asset Management International Limited, London, United Kingdom
JPMorgan Asset Management Holdings Inc., New York, USA
JPMorgan Chase & Co., New York, USA
The JPMorgan Chase Bank, National Association, London, UK informed the BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen (ISIN DE0005168108) via Fax dated November 10, 2008 on behalf of the abovementioned entities about the following:
1. "On behalf of JPMorgan Asset Management (UK) Limited we announce pursuant to section 21 sub-section 1 WpHG that on 5th November 2008 JPMorgan Asset Management (UK) Limited has fallen below the threshold of 3 % of the voting rights and now amounts to 2.80 % (480,441 shares) in relation to all shares of the respective voting shares. All voting rights are attributed pursuant to section 22 sub-section 1 sentence 1 no. 6 WpHG."
2. "On behalf of JPMorgan Asset Management Holdings (UK) Limited we announce pursuant to section 21 sub-section 1 WpHG that on 5th November 2008 JPMorgan Asset Management Holdings (UK) Limited has fallen below the threshold of 3 % of the voting rights and now amounts to 2.80 % (480,441 shares) in relation to all shares of the respective voting shares. All voting rights are attributed pursuant to section 22 sub-section 1 sentence 1 no. 6 in connection with sentence 2 WpHG."
3. "On behalf of JPMorgan Asset Management International Limited we announce pursuant to section 21 sub-section 1 WpHG that on 5th November 2008 JPMorgan Asset Management International Limited has fallen below the threshold of 3 % of the voting rights and now amounts to 2.80 % (480,441 shares) in relation to all shares of the respective voting shares. All voting rights are attributed pursuant to section 22 sub-section 1 sentence 1 no. 6 in connection with sentence 2 WpHG."
4. "On behalf of JPMorgan Asset Management Holdings Inc. we announce pursuant to section 21 sub-section 1 WpHG that on 5th November 2008 JPMorgan Asset Management Holdings Inc. has fallen below the threshold of 3 % of the voting rights and now amounts to 2.80 % (480,441 shares) in relation to all shares of the respective voting shares. All voting rights are attributed pursuant to section 22 sub-section 1 sentence 1 no. 6 in connection with sentence 2 WpHG."
5. "On behalf of JPMorgan Chase & Co. we announce pursuant to section 21 sub-section 1 WpHG that on 5th November 2008 JPMorgan Chase & Co. has fallen below the threshold of 3 % of the voting rights and now amounts to 2.80 % (480,441 shares) in relation to all shares of the respective voting shares. All voting rights are attributed pursuant to section 22 sub-section 1 sentence 1 no. 6 in connection with sentence 2 WpHG."

Organe der Gesellschaft

Im Berichtsjahr gehörten dem Aufsichtsrat an:

Vorsitzender

Dr. Klaus Reinhardt, General a. D., Vorsitzender, Starnberg

Stellvertretender Vorsitzender

Robert Feiger, Neusäß

Mitglied des Bundesvorstandes der IG Bauen-Agrar-Umwelt, Frankfurt am Main

Aufsichtsrat HeidelbergCement AG, Heidelberg

Aufsichtsrat Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes AG, Wiesbaden

Aufsichtsrat Zusatzversorgungskasse Gerüstbaugewerbe VvaG, Wiesbaden

Anteilseigner

Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Karlheinz Bauer, Schrobenhausen

ehemaliger Geschäftsführer der BAUER Spezialtiefbau GmbH, Schrobenhausen
Dipl.-Ing. (FH) Rainer Schuster, Freising

freiberuflicher Berater der Bilfinger Berger AG, Mannheim
Dipl.-Ing. (FH) Elisabeth Teschemacher, geb. Bauer, Diplom-Ingenieur (FH) Architektur,

freiberufliche Immobilienverwaltung und Bauberatung, Schrobenhausen
Gerardus N. G. Wirken, Breda, Niederlande

freiberuflicher Berater im Bereich Strategie, Controlling & Rechnungswesen

Aufsichtsratvorsitzender Batenburg Beheer N.V., Rotterdam/Niederlande

Aufsichtsratvorsitzender Vendor Beheer B.V., Tilburg/Niederlande

Aufsichtsratvorsitzender Winters Bouw- en Ontwikkeling B.V., Breda/Niederlande

Aufsichtsratvorsitzender Rabobank Breda, Breda/Niederlande

Aufsichtsratvorsitzender NIBO N.V. (bis 31.03.2010), Amsterdam/Niederlande

Aufsichtsratvorsitzender Egeria Investments B.V., Amsterdam/Niederlande

Aufsichtsratvorsitzender Holonite B.V., Tholen/Niederlande

Mitglied im Board des Rabobank Pensioenfonds, Utrecht/Niederlande

Aufsichtsratsvorsitzender ICTS Europe Holding B.V., Amsterdam/Niederlande
Prof. Dr.-Ing E.h. Manfred Nußbaumer M.Sc, München

Arbeitnehmervertreter

Norbert Ewald, Bad Vilbel

Vorstandsmitglied der Zusatzversorgungskasse des Steinmetz- und

Steinbildhauerhandwerks VVaG, Wiesbaden
Ronald Hühne, Nordhausen

Projektleiter SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH, Nordhausen
Dipl.-Ing. Gerold Schwab, Kernen

Bauingenieur im Geschäftsbereich Technik BAUER Spezialtiefbau GmbH, Schrobenhausen
Gerhard Piske, Schrobenhausen,

Projektmanager After Sales, BAUER Maschinen GmbH, Schrobenhausen

Aufsichtsrat der BAUER Maschinen GmbH, Schrobenhausen
Dipl.-Ing. (FH) Walter Sigl, Schrobenhausen

Mitglied der Geschäftsleitung BAUER Maschinen GmbH, Schrobenhausen

Die Bezüge des Aufsichtsrats betrugen T€ 254 und verteilen sich auf die Aufsichtsräte wie folgt:

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2009

T€
2010

T€
Vorsitzender
Dr. Klaus Reinhardt 38 38
Stellvertretender Vorsitzender
Robert Feiger 27 27
Anteilseigner
Dr.-Ing. Dr.-Ing E.h. Karlheinz Bauer 20 20
Dipl.-Ing. (FH) Elisabeth Teschemacher 18 18
Prof. Dr.-Ing. E.h. Manfred Nußbaumer 20 20
Gerardus N. G. Wirken 20 20
Dipl.-Ing. (FH) Rainer Schuster 18 18
Arbeitnehmervertreter
Gerhard Riedelsheimer 8 0
Gerhard Piske 10 18
Norbert Ewald 20 20
Ronald Hühne 18 18
Dipl.-Ing. Walter Sigl 18 18
Dipl.-Ing. Gerold Schwab 19 19
254 254

Vorstand:

Prof. Dipl.-Kfm. Thomas Bauer, Vorsitzender, Ressorts: Beteiligungen, Rechnungswesen, Planung, Werbung

Aufsichtsratsvorsitzender BAUER Spezialtiefbau GmbH, Schrobenhausen

Aufsichtsratsvorsitzender BAUER Maschinen GmbH, Schrobenhausen

Aufsichtsratsvorsitzender SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH, Nordhausen

Aufsichtsrat BAUER Resources GmbH, Schrobenhausen, stellv. Vorsitzender

Aufsichtsratsvorsitzender BAUER Egypt S.A.E., Kairo, Ägypten

Aufsichtsrat Mannheimer Holding AG, Mannheim
Dipl.-Betriebswirt (FH) Hartmut Beutler, Ressorts: Finanzen, Recht, Investor Relations, Facility Management, Schrobenhausen

Aufsichtsratsvorsitzender Raiffeisenbank Schrobenhausen e.G., Schrobenhausen

Aufsichtsrat BAUER Resources GmbH, Schrobenhausen
Dipl.-Ing. Heinz Kaltenecker, Ressorts: Beteiligungen, Informationstechnologie, Personal,

Qualitätsmanagement, Risikomanagement, Sicherheit und Umwelt, Schrobenhausen

Aufsichtsratsvorsitzender BAUER Resources GmbH (seit 08.11.2010),

Aufsichtsrat BAUER Spezialtiefbau GmbH, Schrobenhausen, stellv. Vorsitzender

Aufsichtsrat BAUER Maschinen GmbH, Schrobenhausen, stellv. Vorsitzender

Aufsichtsrat SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH, Nordhausen, stellv. Vorsitzender

Aufsichtsratvorsitzender German Water & Energy (Private) Limited, Islamabad, Pakistan
Dipl.-Ing. Mark Schenk, Pfaffenhofen (bis 25.10.2010)

Die Hauptversammlung vom 28. April 2006 hat von ihrem Recht nach § 286 Abs. 5 HGB Gebrauch gemacht und sich einstimmig gegen den individuellen Ausweis der Vorstandsbezüge ausgesprochen. Der Beschluss gilt gem. § 286 Abs. 5 und § 314 Abs. 2 Satz HGB für höchstens fünf Jahre.

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands betrugen für das Geschäftsjahr 2010 T€ 1.968 (Vorjahr: T€ 2.001) einschließlich der Vergütung von Tochterunternehmen. Davon sind T€ 1.129 (Vorjahr: T€ 1.094) fixe und T€ 520 (Vorjahr: T€ 730) T€ erfolgsbezogene Gehaltsbestandteile. Auf die betriebliche Altersvorsorge entfielen T€ 319 (Vorjahr: T€ 177).

Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers

Das für den Abschlussprüfer des Einzel- und des Konzernabschlusses der BAG (PricewaterhouseCoopers AG) für das Geschäftsjahr berechnete Honorar gliedert sich wie folgt:

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2010

T€
2009

T€
Honorare für Abschlussprüfungen 160 160
Sonstige Leistungen 117 34
andere Bestätigungsleistungen 2 2
279 196

Konzernabschluss

Die Gesellschaft ist Mutterunternehmen des BAUER Konzerns und erstellt einen Konzernabschluss nach IFRS. Dieser wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

Schrobenhausen, 31. März 2011

BAUER Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Prof. Dipl.-Kfm. Thomas Bauer

Dipl.-Ing. Heinz Kaltenecker

Dipl.-Betriebswirt Hartmut Beutler

Aufstellung zum Anteilsbesitz

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Name und Sitz der Gesellschaft Währung Kurs PDK Anteil am Kapital

in %
Eigenkapital (Landeswährung) Gesamtergebnis (Landeswährung) Bauer AG Anteil am Ergebnis

in T€
1. Verbundene Unternehmen
1.1 Inland
1.1.1 BAUER Spezialtiefbau GmbH, Schrobenhausen, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 99.00 43,583,267 493,027 488
1.1.1.1 Inland
1.1.1.1.1 BAUER Umwelt GmbH, Schrobenhausen, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 100.00 1,926,331 -247,643 -248
1.1.1.1.2 BAUER Designware GmbH, Schrobenhausen, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 100.00 107,491 2,874 3
1.1.1.2 Ausland
1.1.1.2.1 BAUER SPEZIALTIEFBAU Gesellschaft m.b.H, Wien, Österreich EUR 1.0000 100.00 1,500,632 5,458 5
1.1.1.2.1.1 BAUER Spezialtiefbau CR s.r.o., Prag, Tschechien CZK 0.0395 100.00 -8,602,000 -88,000 -3
1.1.1.2.2 BAUER Technologies Limited, Beverley, Großbritannien GBP 1.1662 100.00 1,821,437 256,385 299
1.1.1.2.3 BAUER RENEWABLES LIMITED, Warrington, Großbritannien GBP 1.1662 100.00 19,254 7,275 8
1.1.1.2.4 COASTAL CAISSON CORP., Odessa, Vereinigte Staaten von Amerika USD 0.7529 100.00 10,194,130 864,023 651
1.1.1.2.5 BAUER (MALAYSIA) SDN. BHD., Petaling Jaya, Malaysia MYR 0.2355 100.00 27,479,792 615,023 145
1.1.1.2.5.1 BAUER Foundations Australia Pty Ltd, Brisbane, Australien AUD 0.6953 100.00 7,082,963 684,666 476
1.1.1.2.5.2 First Asian Limited, Hong Kong, Volksrepublik China HKD 0.0974 100.00 6,730 -156,139 -15
1.1.1.2.6 Saudi BAUER Foundation Contractors Ltd., Jeddah, Saudi Arabien SAR 0.2018 100.00 36,092,827 13,390,914 2,703
1.1.1.2.7 BAUER LEBANON FOUNDATION SPECIALISTS S.a.r.L., Beirut, Libanon USD 0.7529 100.00 5,399,909 1,589,748 1,197
1.1.1.2.8 BAUER EGYPT S.A.E. Specialised Foundation Contractors, Kairo, Ägypten EGP 0.1339 55.75 168,814,771 47,669,177 3,559
1.1.1.2.8.1 BAUER Lybian Egyptian Specialized Corporate For Technical Enginnering Works, Tripolis, Lybien LYD 0.5973 65.00 424,403 111,588 43
1.1.1.2.9 P.T. BAUER Pratama Indonesia, Jakarta, Indonesien (unmittelbar) IDR 0.0001 95.00 28,820,061,809 5,852,357,988 463
1.1.1.2.10 BRK Speciális Mélyépitö Kft., Budapest, Ungarn HUF 0.0036 100.00 198,839,000 518,000 2
1.1.1.2.11 BAUER ROMANIA S.R.L., Bukarest, Rumänien RON 0.2371 100.00 3,116,689 36,396 9
1.1.1.2.12 BAUER Services Singapore Pte Ltd, Singapur, Singapur EUR 1.0000 100.00 2,025,924 36,599 37
1.1.1.2.12.1 P.T. BAUER Pratama Indonesia, Jakarta, Indonesien (mittelbar) IDR 0.0001 5.00 28,820,061,809 5,852,357,988 24
1.1.1.2.12.2 BAUER Angola Lda., Luanda, Angola (mittelbar) AOA 0.0082 10.00 79,840,544 501,791 0
1.1.1.2.12.3 BAUER Specialised Foundation Contractor India Pyt. Ltd., Neu-Delhi, Indien (mittelbar) INR 0.0166 1.00 - - -
1.1.1.2.12.4 BAUER Contractors Ltd., Khartoum, Sudan (mittelbar) SDG 0.3226 1.00 - - -
1.1.1.2.13 BAUER Hong Kong Limited, Hong Kong, Volksrepublik China HKD 0.0974 100.00 45,601,389 1,127,198 110
1.1.1.2.13.1 BAUER Vietnam Ltd., Ho Chi Minh City, Vietnam (unmittelbar) VND 0.0000 100.00 64,568,075,407 14,355,834,946 566
1.1.1.2.14 BAUER Foundations Philippines, Inc., Quezon City, Philippinen PHP 0.0168 100.00 57,924,116 8,378,549 141
1.1.1.2.15 BAUER (NEW ZEALAND) LIMITED, Auckland, Neuseeland NZD 0.5450 100.00 12,474 6,519 4
1.1.1.2.16 BAUER BULGARIA EOOD, Sofia, Bulgarien BGL 0.5112 100.00 1,317,000 3,000 2
1.1.1.2.17 BAUER Funderingstechniek B.V., Mijdrecht, Niederlande EUR 1.0000 100.00 1,862,315 5,161 5
1.1.1.2.18 BAUER Spezialtiefbau Schweiz AG, Baden, Schweiz CHF 0.7303 100.00 350,469 52,907 39
1.1.1.2.19 BAUER Foundations (IRL) Ltd., Dublin, Irland EUR 1.0000 100.00 323,208 -103,442 -103
1.1.1.2.20 BAUER Fondations Spéciales S.A.S., Straßburg, Frankreich EUR 1.0000 100.00 103,954 -54,416 -54
1.1.1.2.21 BAUER Produits BTP S.A.S., Nantes Cedex, Frankreich EUR 1.0000 100.00 34,043 166 0
1.1.1.2.22 BAUER Latvia SIA, Riga, Lettland LVL 1.4104 100.00 13,342 1,038 1
1.1.1.2.23 BAUER Ukraine Ltd., Kiew, Ukraine UAH 0.0954 100.00 -369,117 -1,164,571 -111
1.1.1.2.24 BAUER Contractors Co. Ltd., Khartuom, Sudan SDG 0.3226 99.00 - - -
1.1.1.2.25 BAUER FUNDACIONES PANAMÀ S.A., Panama City, Panama USD 0.7529 100.00 1,065,355 -1,519,558 -1,144
1.1.1.2.25.1 BAUER FUNDACIONES DOMINICANA, S.R.L, Santo Domingo, Dominikanische Republik (mittelbar) DOP 0.1951 5.00 - - -
1.1.1.2.26 BAUER International FZE, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate AED 0.2061 100.00 146,328,291 9,289,728 1,914
1.1.1.2.26.1 BAUER International Qatar LLC, Doha, Katar QAR 0.2079 49.00 6,423,396 5,902,117 1,227
1.1.1.2.27 OOO BAUER Technologie, Moskau, Russische Föderation RUB 0.0249 100.00 9,604,543 673,137 17
1.1.1.2.28 BAUER Angola Lda., Luanda, Angola (unmittelbar) AOA 0.0082 90.00 79,840,544 501,791 4
1.1.1.2.29 BAUER Foundations Canada Inc., Calgary, Kanada CAD 0.7308 100.00 5,613,675 5,593,675 4,088
1.1.1.2.30 Inner City (Thailand) Company Limited, Bangkok, Thailand THB 0.0239 49.00 7,324,296 1,217,129 29
1.1.1.2.30.1 Thai BAUER Co. Ltd., Bangkok, Thailand (mittelbar) THB 0.0239 51.00 114,609,479 -11,907,121 -145
1.1.1.2.30.2 SCHACHTBAU (Thailand) Co., Ltd., Bangkok, Thailand (mittelbar) THB 0.0239 50.04 -1,407,214 -1,381,557 -16
1.1.1.2.31 BAUER Fondations Spéciales EURL, Rouiba-Alger, Algerien DZD 0.0102 100.00 27,333,079 -2,938,680 9
1.1.1.2.32 BAUER Specialised Foundation Contractor India Pyt. Ltd., Neu-Delhi, Indien (unmittelbar) INR 0.0166 99.00 - - -
1.1.1.2.33 BAUER Special Foundations (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika ZAR 0.1038 100.00 1,870,571 365,540 38
1.1.1.2.34 BAUER FOUNDATION CORP., Odessa, Vereinigte Staaten von Amerika USD 0.7529 100.00 2,695,172 2,196,686 1,654
1.1.1.2.35 Thai BAUER Co. Ltd., Bangkok, Thailand (unmittelbar) THB 0.0239 49.00 114,609,479 -11,907,121 -139
1.1.1.2.36 OOO BAUER SOCHI, Sotschi, Russische Föderation RUB 0.0249 100.00 3,564 64 0
1.1.1.2.37 BAUER Georgia Foundation Specialist LLC, Tiflis, Georgien GEL 0.4249 100.00 3,226,947 1,636,661 695
1.1.1.2.38 BAUER Cimentaciones Costa Rica Sóciedad Anomina, San Jóse, Costa Rica USD 0.7529 100.00 102,304 2,304 2
1.1.1.2.39 BAUER Dam Contractors International LIMITED, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate AED 0.2061 100.00 - - -
1.1.1.2.40 BAUER FUNDACIONES DOMINICANA, S.R.L, Santo Domingo, Dominikanische Republik (unmittelbar) DOP 0.1951 95.00 - - -
1.1.1.2.41 TOO BAUER KASACHSTAN, Almaty, Kasachstan KZT 0.0051 100.00 - - -
1.1.2 BAUER Maschinen GmbH, Schrobenhausen, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 99.00 136,360,159 13,236,185 13,104
1.1.2.1 Inland:
1.1.2.1.1 KLEMM Bohrtechnik GmbH, Drolshagen, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 100.00 20,069,323 2,830,187 2,830
1.1.2.1.2 EURODRILL GmbH, Drolshagen, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 100.00 5,047,683 633,448 633
1.1.2.1.3 BAUER Mietpool GmbH, Schrobenhausen, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 100.00 186,475 -5,996 -6
1.1.2.1.3.1 BAUER Casings Makina Sanayi ve Ticaret Limited Sirketi, Ankara, Türkei (mittelbar) TRY 0.5006 1.00 2,910,541 262,751 1
1.1.2.1.3.2 BAUER Equipment India Private Limited, Mumbai, Indien (mittelbar) INR 0.0166 1.00 15,700,861 -12,232,039 -2
1.1.2.1.3.3 BAUER Brasil Comèrcio de Equipamentos Ltda.; Sao Paulo; Brasilien (mittelbar) BRL 0.4303 1.00 - - -
1.1.2.1.4 RTG Rammtechnik GmbH, Schrobenhausen, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 100.00 2,388,408 -451,361 -451
1.1.2.1.5 MAT Mischanlagentechnik GmbH, Immenstadt, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 74.00 2,558,581 -89,876 -67
1.1.2.1.6 PRAKLA Bohrtechnik GmbH, Peine, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 100.00 1,162,038 -170,411 -170
1.1.2.1.7 Olbersdorfer Guß GmbH, Olbersdorf, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 75.00 4,475,930 -192,268 -144
1.1.2.1.8 SPANTEC Spann- & Ankertechnik GmbH, Schrobenhausen, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 90.00 2,516,062 1,916,062 1,724
1.1.2.1.9 ABS Trenchless GmbH, Olpe, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 98.00 181,143 -205,519 -201
1.1.2.1.10 Hausherr System Bohrtechnik GmbH, Unna, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 100.00 195,750 -607,135 -607
1.1.2.2 Ausland
1.1.2.2.1 BAUER Technologies Far East Pte. Ltd., Singapur, Singapur SGD 0.5565 100.00 29,854,000 8,245,520 4,588
1.1.2.2.1.1 BAUER EQUIPMENT SOUTH ASIA PTE. LTD., Singapur, Singapur SGD 0.5565 100.00 1,891,395 58,131 32
1.1.2.2.1.1.1 BAUER Equipment Hong Kong Ltd., Hong Kong, Volksrepublik China (mittelbar) HKD 0.0974 1.00 7,086,020 6,038,738 6
1.1.2.2.1.2 BAUER Technologies Taiwan Ltd., Taipei, Taiwan TWD 0.0240 99.88 5,796,273 -2,121,487 -51
1.1.2.2.1.3 BAUER Tianjin Technologies Co. Ltd., Tianjin, Volksrepublik China CNY 0.1119 100.00 53,548,886 7,611,940 852
1.1.2.2.1.4 BAUER Equipment Hong Kong Ltd., Hong Kong, Volksrepublik China (unmittelbar) HKD 0.0974 99.00 7,086,020 6,038,738 582
1.1.2.2.1.5 BAUER Equipment (Malaysia) Sdn. Bhd., Kuala Lumpur, Malaysia MYR 0.2355 100.00 18,787,596 5,036,920 1,186
1.1.2.2.1.6 Shanghai BAUER Technologies Co. Ltd., Shanghai, Volksrepublik China CNY 0.1119 100.00 66,080,802 10,953,683 1,226
1.1.2.2.1.7 BAUER Equipment (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai, Volksrepublik China CNY 0.1119 100.00 8,807,960 3,772,789 422
1.1.2.2.2 BAUER MEXICO, S.A. DE C.V., Mexiko City, Mexiko MXP 0.0599 100.00 33,867 2,849,048 171
1.1.2.2.3 BAUER America Latina S.A., Lima, Peru PEN 0.2678 100.00 14,048 0 0
1.1.2.2.4 BAUER Cimentaciones Y Equipos, S.A., Madrid, Spanien EUR 1.0000 100.00 482,166 192,969 193
1.1.2.2.5 NIPPON BAUER Y.K., Tokio, Japan YEN 0.0087 100.00 57,155,747 12,351,829 107
1.1.2.2.6 TracMec Srl, Mordano, Italien EUR 1.0000 100.00 1,358,142 -409,231 -409
1.1.2.2.7 BAUER Equipment Gulf FZE, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate AED 0.2061 100.00 2,655,080 -1,398,192 -288
1.1.2.2.8 BAUER-Pileco Inc., Houston, Vereinigte Staaten von Amerika USD 0.7529 100.00 11,808,340 454,531 342
1.1.2.2.9 OOO BAUER Maschinen - Kurgan, Kurgan, Russische Föderation RUB 0.0249 65.00 162,708,509 15,431,492 249
1.1.2.2.10 OOO BAUER Maschinen SPb, St. Petersburg, Russische Föderation RUB 0.0249 100.00 -105,746 -1,778,589 -44
1.1.2.2.11 OOO BG-TOOLS-MSI, Ljuberzy, Russische Föderation RUB 0.0249 55.00 49,019,270 18,237,647 249
1.1.2.2.12 FAMBO Sweden AB, Eslöv, Schweden SEK 0.1053 100.00 2,282,079 1,723 0
1.1.2.2.13 BAUER Macchine Italia s.r.l., Mordano, Italien EUR 1.0000 100.00 984,395 209,935 210
1.1.2.2.14 BAUER EQUIPMENT UK LIMITED, Rotherham, Großbritannien GBP 1.1662 100.00 846,919 50,179 59
1.1.2.2.15 BAUER Casings Makina Sanayi ve Ticaret Limited Sirketi, Ankara, Türkei (unmittelbar) TRY 0.5006 59.00 2,910,541 262,751 78
1.1.2.2.16 BAUER Manufacturing Inc., Conroe, Vereinigte Staaten von Amerika USD 0.7529 100.00 8,205,591 -202,198 -152
1.1.2.2.17 OOO BAUER Maschinen Russland, Moskau, Russische Förderation RUB 0.0249 100.00 33,174,336 -40,654,365 -1,011
1.1.2.2.18 BAUER Masinlari Aserbaycan MMC, Baku, Aserbaidschan AZN 0.9425 100.00 - - -
1.1.2.2.19 BAUER Equipment India Private Limited, Mumbai, Indien (unmittelbar) INR 0.0166 99.00 15,700,861 -12,232,039 -200
1.1.2.2.20 KLEMM INC., Conroe, Vereinigte Staaten von Amerika USD 0.7529 100.00 - - -
1.1.2.2.21 BAUER Maschinen Ukraine TOV, Kiew, Ukraine UAH 0.0954 100.00 949,507 7,428 1
1.1.2.2.22 BAUER Equipment Australia Pty. Ltd., Mitchelton, Australien AUD 0.6953 100.00 230,584 186,034 129
1.1.2.2.23 BRASBAUER Equipamentos de Perfuracào Ltda., Sao Paulo, Brasilien BRL 0.4303 60.00 487,668 -4,390 -1
1.1.2.2.24 BAUER Brasil Comèrcio de Equipamentos Ltda.; Sao Paulo; Brasilien (unmittelbar) BRL 0.4303 99.00 - - -
1.1.2.2.25 BAUER - De Wet Equipment (Proprietary) Limited, Rasesa, Botswana BWP 0.1118 55.00 4,505,095 -354,579 -22
1.1.2.2.26 BAUER MASZYNY POLSKA Sp.z o.o., Warschau, Polen PLN 0.2505 100.00 - - -
1.1.3. SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH, Nordhausen, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 99.00 25,030,128 -1,229,962 -1,218
1.1.3.1 Inland:
1.1.3.1.1 SCHACHTBAU NORDHAUSEN Großprojekte GmbH, Nordhausen, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 100.00 45,875 11,933 12
1.1.3.1.2 MMG Mitteldeutsche MONTAN GmbH, Nordhausen, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 100.00 90,016 15,812 16
1.1.3.2 Ausland:
1.1.3.2.1 OOO TRAKMECHANIKA, Yaroslavl, Russische Föderation RUB 0.0249 55.00 14,309,031 -3,699,500 -51
1.1.3.2.2 SCHACHTBAU Romania S.R.L., Bukarest, Rumänien RON 0.2371 100.00 -301,428 -193,950 -46
1.1.3.2.3 TOO SCHACHTBAU Kasachstan, Almaty, Kasachstan KZT 0.0051 100.00 -21,059,867 -21,223,839 -109
1.1.3.2.4 SCHACHTBAU Espana, Madrid, Spanien EUR 1.0000 100.00 -3,196 -7,196 -7
1.1.3.2.4 SCHACHTBAU (Thailand) Co., Ltd., Bangkok, Thailand (unmittelbar) THB 0.0239 49.96 -1,407,214 -1,381,557 -16
1.1.4. SPESA Spezialbau und Sanierung GmbH, Schrobenhausen, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 99.00 1,566,854 9,349 9
1.1.4.1 Inland:
1.1.4.1.1 SPESA Korrosionsschutz und Beschichtungen GmbH, Nordhausen, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 100.00 56,121 2,641 3
1.1.5. BAUER Training Center GmbH, Schrobenhausen, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 100.00 560,913 2,042 2
1.1.6. BAUER Resources GmbH, Schrobenhausen, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 99.00 31,299,559 529,015 524
1.1.6.1 Inland:
1.1.6.1.1 GWE pumpenboese GmbH, Peine, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 100.00 6,369,520 1,107,516 1,108
1.1.6.1.2 pumpenboese Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH, Peine, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 100.00 77,867 8,742 9
1.1.6.1.3 SBF-Hagusta GmbH, Peine, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 100.00 3,427,274 161,554 162
1.1.6.1.3.1 Inland
1.1.6.1.3.2 Ausland
1.1.6.1.3.2.1 Pol-Bud Technologia Wody Sp.z.o.o., Lodz, Polen PLN 0.2505 100.00 11,201,153 -2,218,548 -556
1.1.6.1.3.2.2 PESA ENGINEERING, S.A., Madrid, Spanien EUR 1.0000 100.00 906,786 9,514 10
1.1.6.1.4 GWE Prakla Bohrtechnik GmbH, Peine-Stederdorf, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 100.00 127,602 41 0
1.1.6.1.5 HGC Hydro-Geo-Consult GmbH, Freiberg, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 100.00 237,596 23,517 24
1.1.6.1.6 PURE Umwelttechnik GmbH, Schrobenhausen, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 100.00 11,203 512 1
1.1.6.1.7 ErdWärmeNetz GmbH, Schrobenhausen, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 100.00 -256,749 62,240 62
1.1.6.1.8 FWS Filter- und Wassertechnik GmbH, Dunningen, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 100.00 3,319,852 638,720 639
1.1.6.1.9 Esau & Hueber GmbH, Schrobenhausen, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 75.50 2,131,084 347,856 263
1.1.6.1.10 GF-Tec GmbH, Büttelborn, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 60.00 77,997 -91,448 -55
1.1.6.2 Ausland
1.1.6.2.1 BAUER Resources Australia Pty Limited, Sydney, Australien AUD 0.6953 100.00 102,460 157,777 110
1.1.6.2.2 BAUER Resources Canada Ltd., Edmonton, Kanada CAD 0.7308 100.00 5,283,609 249,802 183
1.1.6.2.3 BAUER Technologies South Africa (PTY) Ltd, Johannesburg, Südafrika ZAR 0.1038 100.00 9,995,470 925,399 96
1.1.6.2.3.1 MINERAL BULK SAMPLING NAMIBIA (PTY) LTD, Windhoek, Namibia NAD 0.1070 100.00 1,853,277 393,041 42
1.1.6.2.3.2 MINERAL BULK SAMPLING SOUTH AFRICA (PTY) LTD, Kapstadt, Südafrika ZAR 0.1038 100.00 617,264 592,582 62
1.1.6.2.4 BAUER Enviro Kft., Budapest, Ungarn HUF 0.0036 100.00 31,561,000 637,000 2
1.1.6.2.5 BAUER Ambiente S.r.l., Mailand, Italien EUR 1.0000 100.00 124,169 8,657 9
1.1.6.2.6 Ground Remediation Systems Limited, Wigan, Großbritannien GBP 1.1662 100.00 -67,000 -77,000 -90
1.1.6.2.7 FORALITH Holding AG, St. Gallen, Schweiz CHF 0.7303 85.00 1,059,987 -66,538 -49
1.1.6.2.7.1 FORALITH Drilling Support AG, St. Gallen, Schweiz (unmittelbar) CHF 0.7303 100.00 -34,615 -126,780 -93
1.1.6.2.7.2 FORALITH Equipment AG, St. Gallen, Schweiz (unmittelbar) CHF 0.7303 100.00 -339,954 14,200 10
1.1.6.2.7.2.1 FORALITH Bohrtechnik AG, St. Gallen, Schweiz (unmittelbar) CHF 0.7303 100.00 840,880 284,516 208
1.1.6.2.8 BAUER Emirates Environment Technologies & Services LLC, Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate AED 0.2061 49.00 1,213,134 212,339 44
1.1.6.2.9 GERMAN WATER & ENERGY PAKISTAN (PRIVATE) LIMITED, Islamabad, Pakistan PKR 0.0089 80.00 243,824,340 -39,893,816 -354
1.1.6.2.10 BAUER Nimr LLC, Maskat - Al Mina, Sultanat Oman OMR 1.9658 70.00 1,702,842 712,669 981
1.1.6.2.11 GWE Budafilter Kft., Mezöfalva, Ungarn HUF 0.0036 80.00 107,847 2,329 0
1.1.6.2.12 BAUER Resources GmbH / Jordan Ltd. CO, Amman, Jordanien USD 0.7529 100.00 10,282,473 -512,645 -386
1.1.6.2.12.1 Site Group for Services and Well Drilling Ltd. Co., Amman, Jordanien USD 0.7529 60.00 27,254,262 -124,376 -56
1.1.6.2.12.1.1 Site Group for Services and Well Drilling Ltd. Co., Ramallah, Palästina USD 0.7529 100.00 2,449,399 2,007,395 1,511
1.1.6.2.12.1.2 Site Drilling Ltd. Co., Nikosia, Zypern USD 0.7529 100.00 1,043,521 1,629,335 1,227
1.1.6.2.13 BAUER Ingenieria Medioambiental S.A., Madrid, Spanien EUR 1.0000 100.00 -232,878 -224,996 -225
1.1.6.2.14 BAUER RESOURCES GHANA LIMITED, Accra, Ghana GHS 0.5270 100.00 223,728 151,728 80
1.1.6.2.15 GWE Togo S.A., Lomé, Togo XOF 0.0015 85.00 50,000,000 0 0
1.2 Ausland
1.2.1. BAUER Corporate Services Private Limited, Mumbai, Indien INR 0.0166 100.00 20,661,720 6,031,237 100
2. Assoziierte Unternehmen
2.1 Inland
2.1.1 Wöhr + Bauer GmbH, München, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 33.33 12,850,667 2,466,599 822
2.1.1.1 Wöhr + Bauer Angerhof GmbH & Co. KG, München, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 100.00 15,000 1,469,275 1,469
2.1.1.2 Wöhr + Bauer Angerhof Verwaltungs GmbH, München, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 100.00 29,285 1,032 1
2.1.1.3 WÖHR + BAUER PARKING GmbH, Ettlingen, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 80.00 927,568 -322,432 -258
2.1.2 NDH Entsorgungsbetreibergesellschaft m.b.H., Bleicherode, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 25.00 4,705,416 1,313,659 328
2.1.3 Grunau und Schröder Maschinentechnik GmbH, Drolshagen, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 30.00 106,879 21,579 6
2.2 Ausland
2.2.1 TERRABAUER, S.L., Madrid, Spanien EUR 1.0000 30.00 10,613,664 2,238,755 672
2.2.2 NuBa Equipment Ltd., Edmonton, Kanada CAD 0.7308 50.00 7,153,961 -734,420 -268
2.2.3 Nuna Drilling F.A.L.C. Ltd., Edmonton, Kanada CAD 0.7308 25.00 96,405 -82,001 -15
3. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
3.1 Inland
3.1.1 TMG Tiefbaumaterial GmbH, Emmering, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 33.33 540,101 21,773 7
3.1.2 Nordhäuser Bauprüfinstitut GmbH, Nordhausen, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 20.00 74,258 3,700 1
3.1.3 Harz Hotel Grimmelallee Nordhausen Beteiligungsgesellschaft mbH, Nordhausen, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 20.00 11,712 -788 0
3.1.3.1 Harz Hotel Grimmelallee Nordhausen GmbH & Co. KG, Nordhausen, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 20.00 341 -4,659 -1
3.1.4 Stadtmarketing Schrobenhausen e.G., Schrobenhausen, Bundesrepublik Deutschland EUR 1.0000 6.67 15,000 -8,686 -1
3.2 Ausland
3.2.1 Offene Aktiengesellschaft Mostostroijindustria, Moskau, Russische Föderation RUB 0.0249 15.00 533,381,000 89,559,000 334

1) Die BAUER Resources halt 85% an der FORALITH Holding AG, das Ergebnis steht der BRE aber zu 100% zu (vertragliche Vereinbarung)

2) Die BAUER Resources GMBH hält 49% an BAUER Emirates Techn. & Services LLC, das Ergebnis steht der BRE aber zu 100% zu (vertragliche Vereinbarung)

3) Die BAUER International hält 49% an BAUER International Quatar LLC, das Ergebnis steht der BST aber zu 100% zu (vertragliche Vereinbarung)

4) Die BAUER Spezialtiefbau GmbH hält 49% an Inner City (Thailand) Company Limited, das Ergebnis steht der BST aber zu 100% zu (vertragliche Vereinbarung)

5) Abschluss der Gesellschaft liegt noch nicht vor

6) Gesellschaft befindet sich noch in Gründung

Erklärung des Vorstands (Rechnungslegung)

Versicherung des gesetzlichen Vertreters gemäß § 37 v Abs. 2 WpHG

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

Schrobenhausen, den 31. März 2011

BAUER Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Prof. Dipl.-Kfm. Thomas Bauer

Dipl.-Ing. Heinz Kaltenecker

Dipl.-Betriebswirt Hartmut Beutler

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Stuttgart, den 31. März 2011

**PricewaterhouseCoopers

Aktiengesellschaft

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Udo Bäder, Wirtschaftsprüfer

ppa. Dagmar Liphardt, Wirtschaftsprüferin

Erklärung gemäß § 161 Aktiengesetz des Vorstandes

und des Aufsichtsrates zum Deutschen Corporate Governance Kodex

der BAUER Aktiengesellschaft

Seit der letzten Entsprechenserklärung vom Dezember 2009 wurde und wird den vom Bundesministerium der Justiz im amtlichen Teil des elektronischen Bundesanzeigers jeweils bekannt gemachten Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" mit den nachstehend aufgeführten Ausnahmen entsprochen:

1. Abweichend von Ziffer 3.8 ist ein Selbstbehalt von mindestens 10% des Schadens bis mindestens zur Höhe des Eineinhalbfachen der festen jährlichen Vergütung in Bezug auf die Aufsichtsratsmitglieder in der D&O-Versicherung nicht vereinbart. Aufgrund der maßvollen Vergütungsregelung für den Aufsichtsrat in der Satzung wird ein entsprechender Selbstbehalt für den Aufsichtsrat nicht befürwortet. Auch ohne einen entsprechenden Selbstbehalt werden die Aufsichtsratsmitglieder ihre Aufgaben verantwortungsbewusst wahrnehmen.
2. Abweichend von Ziff. 4.1.5, Ziff. 5.1.2 und Ziff. 5.4.1 wird bei der Besetzung von Führungsfunktionen, bei der Zusammensetzung des Vorstands und des Aufsichtsrats keine angemessene Berücksichtigung bzw. Beteiligung von Frauen vorgesehen. Insbesondere wird die Einführung einer Frauenquote aus Gründen der Chancengleichheit nicht befürwortet. Die Besetzung dieser Funktionen soll unabhängig vom Geschlecht erfolgen, so dass weder das Geschlecht der Frau noch das Geschlecht des Mannes bevorzugt oder benachteiligt werden soll. Zudem soll keine Benachteiligung eines Kandidaten aus Gründen der Rasse, der ethnischen Herkunft, der Religion oder Weltanschauung erfolgen.
3. Eine Altersgrenze für Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder wird abweichend zu Ziffer 5.1.2 bzw. 5.4.1 nicht festgelegt. Kompetenz und Leistungsfähigkeit können nicht anhand starrer Altersgrenzen bestimmt werden. Bei der Neubestellung von Vorstands- oder Aufsichtsratsmitgliedern liegt die Verantwortung hinsichtlich der Auswahl von geeigneten Mitgliedern bei den beteiligten Personen, die das Alter bei der Beurteilung der Fähigkeiten der ausgewählten Person in ihrer Entscheidung berücksichtigen. Sollte ein Vorstands- oder Aufsichtsratsmitglied während der Amtszeit aufgrund des Alters nicht mehr fähig sein, das Amt in angemessenem Umfang wahrzunehmen, so wird auf die Vernunft der handelnden Personen vertraut.
4. Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten abweichend von Ziffer 5.4.6 nur eine feste und keine erfolgsorientierte Vergütung. Mit der Festlegung einer lediglich fixen Vergütung soll der Unabhängigkeit des Aufsichtsrats Rechnung getragen werden. Dessen Überwachungsfunktion soll unabhängig von monetären Anreizen sein.
5. Der Konzernabschluss zum 31.12.2009 war abweichend von Ziffer 7.1.2 nicht binnen 90 Tagen sondern binnen 110 Tagen nach Ende des Geschäftsjahres öffentlich zugänglich. Aufgrund der internationalen Struktur der Unternehmensgruppe nimmt die Fertigstellung und die Konsolidierung der Einzelabschlüsse erhebliche Zeit in Anspruch. Im Sinne einer gewissenhaften Rechnungslegung wird weiter an einer Verbesserung der Rechnungslegungsprozesse gearbeitet.

Darüber hinaus folgt die BAUER Aktiengesellschaft bereits heute weitgehend den zusätzlichen Anregungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex.

Schrobenhausen, den 09.12.2010

Prof. Thomas Bauer, Vorstandsvorsitzender

Dr. Klaus Reinhardt, General a.D., Aufsichtsratsvorsitzender

Bericht des Aufsichtsrats

Im Geschäftsjahr 2010 hat der Aufsichtsrat die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und sich eingehend mit der Geschäftsentwicklung der Unternehmensgruppe befasst. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und kontrolliert.

In unseren Sitzungen hat uns der Vorstand ausführlich, zeitnah, umfassend, schriftlich und mündlich über den Gang der Geschäfte, die Lage der Gesellschaft und des Konzerns sowie über die Strategie und Planung des Unternehmens unterrichtet. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend auch außerhalb der Sitzungen informiert. Zwischen den Sitzungsterminen berichtete der Vorstand monatlich in Textform über alle wesentlichen Geschäftsvorfälle und Finanzzahlen der Unternehmensgruppe und der Gesellschaft.

Der Aufsichtsratsvorsitzende stand über die Aufsichtsratssitzungen hinaus mit dem Vorstand in regelmäßigem Kontakt und hat sich über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und die wesentlichen Geschäftsvorfälle informiert. Auf diese Weise war der Aufsichtsrat stets informiert über die beabsichtigte Geschäftspolitik, die Unternehmensplanung einschließlich Finanz-, Investitions- und Personalplanung, die Rentabilität der Gesellschaft und den Gang der Geschäfte sowie die Lage der Gesellschaft und des Konzerns insgesamt. Der Aufsichtsratsvorsitzende begleitete den Vorstandsvorsitzenden erneut bei Reisen zu Tochterfirmen im Ausland.

Schwerpunkte der Beratungen im Aufsichtsratsplenum

Im Berichtsjahr fanden vier Plenumssitzungen statt. Zur Vorbereitung der jeweiligen Sitzungen wurden die Sitzungsteilnehmer anhand einer umfangreichen und ausführlichen Berichtsunterlage seitens des Vorstands über die aktuelle Geschäftsentwicklung, die bilanzielle Entwicklung und die Unternehmensplanung im Vorfeld informiert. In den Sitzungen wurden die Berichtsunterlagen durch den Vorstand erläutert und seitens der Aufsichtsratsmitglieder hinterfragt. Die in den Berichten des Vorstands geschilderte wirtschaftliche Lage und die Entwicklungsperspektiven des Konzerns, der einzelnen Bereiche und der wesentlichen Beteiligungsgesellschaften im In- und Ausland sowie besondere Bauprojekte und Maschinenentwicklungen waren Gegenstand der Erörterung in allen Sitzungen.

Die Sitzungen der Ausschüsse im Geschäftsjahr wurden jeweils unter Anwesenheit von allen Mitgliedern abgehalten. Die Sitzungen des Aufsichtsratsplenums wurden von allen Aufsichtsratsmitgliedern, mit Ausnahme einer Sitzung, immer vollzählig besucht. Alle Mitglieder des Vorstands nahmen jeweils an den Sitzungen des Aufsichtsrats teil.

In der Bilanzsitzung zum Jahres- und Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2009 wurden die Abschlüsse, die zugehörigen Lageberichte unter Berücksichtigung des Ergebnisberichts des Prüfungsausschusses sowie der Vorschlag des Vorstands zur Gewinnverwendung unter Anwesenheit des Abschlussprüfers eingehend geprüft. Weitere Schwerpunkte der Sitzung waren die Finanzierung der Unternehmensgruppe, die Vorbereitung der anstehenden Hauptversammlung, die Geschäftsentwicklung im laufenden Geschäftsjahr unter Berücksichtigung des von der Finanzmarktkrise geprägten Vorjahres, die Verlängerung der Amtszeit des Vorstandsvorsitzenden sowie die Vergütungsstruktur für den Vorstand. In der zweiten Sitzung des Geschäftsjahres hat sich der Aufsichtsrat mit dem Zwischenbericht zum ersten Quartal des Jahres 2010, mit der Geschäftsentwicklung des Konzerns im laufenden Jahr und mit der Unternehmenskultur beschäftigt. In seiner Septembersitzung hat sich der Aufsichtsrat schwerpunktmäßig mit der mittelfristigen Konzernbilanzplanung und mit den Änderungen im Deutschen Corporate Governance Kodex befasst. Desweiteren wurde das Ausscheiden von Herrn Mark Schenk aus dem Vorstand der Gesellschaft vorbehandelt und in einem schriftlichen Umlaufverfahren im Nachgang nochmals bestätigt. Im Hinblick auf die Entwicklung des Geschäftsjahres 2010 hat der Aufsichtsrat in seiner Dezembersitzung die Auftragslage mit dem Vorstand besprochen und der Jahresplanung für das Geschäftsjahr 2011 zugestimmt. Zudem wurde die Entsprechenserklärung nach dem Deutschen Corporate Governance Kodex sowie die Tantiemerahmen behandelt.

Arbeit in den Ausschüssen

Im Geschäftsjahr 2010 gab es vier Ausschüsse des Aufsichtsrats, wobei der Vermittlungsausschuss und der Nominierungsausschuss nicht zusammengetreten sind. Die Ausschussvorsitzenden haben in den Plenumssitzungen regelmäßig über die Arbeit der Ausschüsse berichtet.

Der Präsidial- und Personalausschuss kam zu drei Präsenzsitzungen zusammen. Darin wurden die Verlängerung der Amtszeit und des Anstellungsvertrages des Vorstandsvorsitzenden Prof. Thomas Bauer, die Verkleinerung des Vorstands auf drei Mitglieder und die damit verbundene Beendigung der Amtszeit und des Anstellungsvertrags des Vorstandsmitglieds Herrn Mark Schenk sowie der Dienstvertrag eines Aufsichtsratsmitglieds zur Beschlussfassung des Aufsichtsrats vorbereitet. Desweiteren wurde die Entscheidung des Aufsichtsrats zur Festsetzung der Gehälter und Tantiemen der Vorstandsmitglieder und zur Festlegung des Vergütungssystems für den Vorstand vorbereitet. Ebenso wurden die Entsprechenserklärung nach dem Deutschen Corporate Governance Kodex sowie die Tantiemerahmen behandelt.

Der Prüfungsausschuss hat im Berichtsjahr 2010 drei Telefonkonferenzen und drei Präsenzsitzungen abgehalten. Dieser Ausschuss hat sich mit der Prüfung der Zwischenberichte und in Anwesenheit der Abschlussprüfer mit der Prüfung des Konzern- und Jahresabschlusses sowie mit der Prüfung des Gewinnverwendungsvorschlags des Vorstands befasst. Darüber hinaus wurde die Bestellung des Abschlussprüfers unter Berücksichtung der Prüfung von dessen Unabhängigkeit für das Geschäftsjahr 2010 vorbereitet. In zwei Sitzungen befasste sich der Prüfungsausschuss als Schwerpunkt mit Auswirkungen von Änderungen der internationalen und nationalen Rechnungslegungsvorschriften auf die Rechnungslegung der Gesellschaft und des Konzerns, dem Risikomanagement im Konzern, dem Internen Kontrollsystem und der Internen Revision sowie mit Fragen der Compliance.

Jahres- und Konzernabschlussprüfung 2010

Der Jahresabschluss der BAUER AG zum 31.12.2010 und der Konzernabschluss sowie die zugehörigen Lageberichte wurden durch den von der Hauptversammlung gewählten und vom Aufsichtsrat beauftragten Abschlussprüfer, PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, unter Einbeziehung der Buchführung geprüft und jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Prüfungsausschuss hat die Abschlussunterlagen und die Berichte im Beisein des Abschlussprüfers einer Prüfung unterzogen. Über die Prüfung hat der Ausschuss dem Aufsichtsrat berichtet. Der Abschlussprüfer hat sowohl an den entsprechenden Sitzungen des Prüfungsausschusses als auch an der Bilanzsitzung des Gesamtaufsichtsrats teilgenommen.

Die Abschlussunterlagen und Berichte des Wirtschaftsprüfers wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig zur Einsicht ausgehändigt. Nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses, des Lageberichts und des Konzernlageberichts haben wir das Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zustimmend zur Kenntnis genommen. Es bestanden keine Einwände. Der Jahresabschluss der BAUER AG sowie der Konzernabschluss wurden vom Aufsichtsrat in seiner Bilanzsitzung am 14. April 2011 gebilligt. Der Jahresabschluss der BAUER AG wurde damit festgestellt. Dem Lagebericht sowie dem Konzernlagebericht stimmte der Aufsichtsrat inhaltlich zu.

Dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns hat sich der Aufsichtsrat nach Vorbehandlung im Prüfungsausschuss angeschlossen.

Der Aufsichtsrat dankt der Unternehmensleitung, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Arbeitnehmervertretungen für ihre engagierten Leistungen im vergangenen Geschäftsjahr.

Schrobenhausen, April 2011

Der Aufsichtsrat

Dr. Klaus Reinhardt, Aufsichtsratsvorsitzender