AI assistant
Basler AG — Interim / Quarterly Report 2025
Aug 7, 2025
45_rns_2025-08-07_0eb0b24e-5671-499b-a816-27b65e8aadb4.html
Interim / Quarterly Report
Open in viewerOpens in your device viewer
Publication

Basler Aktiengesellschaft
Ahrensburg
Halbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2025 bis zum 30.06.2025
6-Monatsbericht 2025
Unternehmenskennzahlen
| In Mio. €* | 01.01. bis 30.06.2025 | 01.01. bis 30.06.2024 | Veränderung zum Vorjahr |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 111,7 | 93,0 | 20 % |
| Auftragseingang | 113,3 | 92,5 | 22 % |
| Bruttoergebnis | 52,7 | 43,2 | 22 % |
| Bruttoergebnismarge | 47,2 % | 46,5 % | 0,7 Pp. |
| Vollkosten Forschung und Entwicklung | 14,4 | 14,4 | 0 % |
| Forschung- und Entwicklungsquote | 12,9 % | 15,5 % | -2,6 Pp. |
| EBITDA | 16,9 | 7,1 | >100 % |
| EBIT | 8,7 | -1,8 | >100 % |
| EBT | 7,9 | -2,3 | >100 % |
| EBT Marge | 7,0 % | -2,5 % | 9,5 Pp. |
| Konzernperiodenüberschuss / -fehlbetrag | 6,5 | -3,4 | >100 % |
| Durchschnittliche gewichtete Anzahl der Aktien in Stück | 30.744.069 | 30.737.696 | 0 % |
| Ergebnis pro Aktie in € | 0,21 | -0,11 | 91 % |
| Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit | 8,7 | 3,8 | >100 % |
| Cashflow aus der investiven Tätigkeit | -5,0 | -5,8 | -14 % |
| Wechselkurseffekte Kassabestände | -0,5 | -0,1 | >100 % |
| Freier Cashflow | 3,2 | -2,1 | >100 % |
| In Mio. €* | 30.06.2025 | 31.12.2024 | Veränderung zum Vorjahr |
|---|---|---|---|
| Bilanzsumme | 228,6 | 233,6 | -2 % |
| Langfristige Vermögenswerte | 129,2 | 132,7 | -3 % |
| Eigenkapital | 130,5 | 124,4 | 5 % |
| Fremdkapital | 98,1 | 109,2 | -10 % |
| Eigenkapitalquote | 57,1 % | 53,3 % | 3,8 Pp. |
| Netto-Liquidität | -30,6 | -31,2 | 2 % |
| Working Capital | 53,1 | 51,9 | 2 % |
| Mitarbeiter im Periodendurchschnitt (Vollstellenäquivalente) | 836 | 881 | -5 % |
| Aktienkurs (XETRA) in € | 12,32 | 6,12 | >100 % |
| Aktien im Umlauf in Stück | 30.747.632 | 30.743.000 | 0 % |
| Marktkapitalisierung | 378,8 | 188,1 | >100 % |
* soweit nicht anders angegeben
Die ersten sechs Monate 2025 im Überblick:
| ― | Auftragseingang: 113,3 Mio. € (VJ: 92,5 Mio. €, 22 %) |
| ― | Umsatz: 111,7 Mio. € (VJ: 93,0 Mio. €, 20 %) |
| ― | EBITDA: 16,9 Mio. € (VJ: 7,1 Mio. €, >100 %) |
| ― | EBT: 7,9 Mio. € (VJ: -2,3 Mio. €, >100 %) |
| ― | Konzernperiodenüberschuss /-fehlbetrag: 6,5 Mio. € (VJ: -3,4 Mio. €, >100 %) |
| ― | Freier Cashflow1: 3,2 Mio. € (VJ: -2,1 Mio. €, >100 %) |
1 Der Freie Cashflow beinhaltet operativen und investiven Cashflow sowie Auswirkungen von Wechselkurseffekten auf Kassabestände
Sehr geehrte Aktionär:innen,
wir freuen uns sehr Ihnen nach zwei herausfordernden Geschäftsjahren wieder von positiven Erträgen und zweistelligen Wachstumsraten berichten zu können. Im zweiten Quartal setzte sich unsere positive Geschäftsentwicklung fort. Trotz eines weiterhin anspruchsvollen Marktumfelds konnten wir wichtige Fortschritte erzielen - sowohl in Bezug auf unsere finanziellen Kennzahlen als auch hinsichtlich der Umsetzung zentraler Unternehmensziele. Die eingeleiteten Maßnahmen zur operativen Stabilisierung und zur nachhaltigen Effizienzsteigerung sowie die strategische Ausrichtung zum Vollsortimenter haben begonnen Wirkung zu entfalten. Sie führten im ersten Halbjahr zu einem Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr von 20 % sowie einer Vorsteuerrendite von 7 %. Dabei profitierten wir in den ersten sechs Monaten zum einen von größeren Projekten in China und den USA, die wir bereits im letzten Quartal des Vorjahres gewannen, zum anderen von der merklichen Steigerung im Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr von 22 % innerhalb der Berichtsperiode. Der Auftragseingang entwickelte sich in den letzten Monaten des Berichtszeitraums zunehmend stärker, so dass wir mit Rückenwind in die zweite Jahreshälfte starten.
Die Märkte für Bildverarbeitungstechnik entwickelten sich außerhalb von Europa leicht positiv und die Lagerbestände bei unseren Kunden haben mittlerweile in der Breite ein normales Niveau erreicht, so dass die originäre Nachfrage nicht mehr gedämpft wird. Insgesamt bewegen wir uns jedoch nach wie vor in einem schwachen Marktumfeld, in dem die Industrieproduktion und die Einkaufsmanagerindizes der für uns relevanten Volkswirtschaften in der Nähe der Wachstumsschwelle verharren.
Der Einführung von US-Zöllen begegneten wir Mitte des zweiten Quartals mit einer transparenten Weitergabe an unsere US-Kunden und konnten damit die negative Auswirkung auf unseren Rohertrag auf wenige Wochen beschränken. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei unseren US-Kunden für die kooperative und verständnisvolle Reaktion. Die Entwicklung der US-Zölle und deren potenzielle Auswirkungen auf die weltweiten Investitionsgütermärkte beobachten wir weiter sehr aufmerksam. Trotz unserer positiven Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr sehen wir das Risiko eines Nachfragerückgangs durch US-Zölle und die Unsicherheit bei ausbleibenden internationalen Vereinbarungen. Die deutliche Abwertung des Dollars und vieler asiatischer Währungen gegenüber dem Euro hatten unvorhergesehene negative Auswirkungen auf unsere Umsätze und Deckungsbeiträge im zweiten Quartal. Das schwierige Marktumfeld im Automotive-Bereich und insbesondere in der Elektromobilität führte zu zahlreichen Projektverschiebungen und -abbrüchen. Folglich blieb erhofftes Neugeschäft im Anwendungsfeld von EV-Batterieproduktion aus. Obgleich dieser Unsicherheiten und des schwierigen Marktumfelds erhöhen wir unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2025 auf einen Konzernumsatz von 202 Mio. € bis 215 Mio. € (zuvor 186 Mio. € - 198 Mio. €) bei einer Vorsteuerrendite zwischen 2 % und 6 % (zuvor 0 - 5 %).
Unsere insgesamt positive Geschäftsentwicklung in einem weiterhin schwierigen Marktumfeld ist ein sehr ermutigendes Signal und unterstreicht die Widerstandsfähigkeit unseres Geschäftsmodells sowie die Leistungsfähigkeit des Basler Teams. Die positive Wirkung unserer zahlreichen strukturellen Veränderungen in den letzten zwei Jahren geben uns als Management-Team Zuversicht, dass wir auf dem richtigen Weg sind und eine hohe Motivation, unseren Kurs in der zweiten Jahreshälfte konsequent fortzusetzen. Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen des ersten Halbjahres 2025 und einen Ausblick auf die verbleibenden Monate des Jahres.
Wir danken Ihnen für Ihr fortwährendes Vertrauen und wünschen Ihnen einen aufschlussreichen Bericht.
Ihr Vorstand
Geschäftsentwicklung
Die Märkte für Bildverarbeitungskomponenten entwickelten sich im ersten Halbjahr leicht positiv und damit besser als von den Fachverbänden erwartet. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) berichtet für die deutschen Hersteller von Bildverarbeitungskomponenten aufgelaufen Stand Ende Juni 2025 nominell rückläufige Auftragseingänge in Höhe von -4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Umsätze der Branche erhöhten sich jedoch im gleichen Zeitraum um 9 %. Aufgrund der schwächeren Auftragseingangsentwicklung prognostiziert der Fachverband für Bildverarbeitung im VDMA in seinem jüngsten Ausblick für das Gesamtjahr eine Seitwärtsbewegung gegenüber dem Vorjahr.
Der Basler-Konzern konnte seinen Auftragseingang und Umsatz in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres deutlich steigern und sich besser als die Branche entwickeln. Bereits gewonnene Großaufträge zum Ende des Vorjahres führten zu hohen Umsätzen in den ersten Monaten des Geschäftsjahres, auf diese folgten Monate mit soliden Auftragseingängen und Umsätzen, bevor zum Ende des zweiten Quartals die Auftragseingänge erneut anstiegen und damit einen positiven Start in das üblicherweise eher schwache dritte Quartal ermöglichen. Aufgelaufen stiegen die Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahr mit 22 % auf 113,3 Mio. € (VJ 92,5 Mio. €), der Umsatz stieg um 20 % auf 111,7 Mio. € (VJ: 93,0 Mio. €).
Produktentwicklung & Produkteinführungen
In den ersten sechs Monaten 2025 liefen Entwicklungsaktivitäten an vielen zukunftsweisenden Projekten. Die Vollkosten für Entwicklungsleistungen betrugen im ersten Halbjahr 14,4 Mio. € (30.06.2024: 14,4 Mio. €). In Prozent vom Umsatz sind die R&D Kosten der Gewinn- und Verlustrechnung aufgrund der sehr positiven Umsatzentwicklung und der strukturellen Veränderungen in den Vorjahren auf 12,9 % gesunken.
In den vergangenen Monaten hat das Unternehmen intensiv an zahlreichen Produktweiterentwicklungen gearbeitet, um die Strategie zum Vollsortimenter entschlossen voranzutreiben.
Auf der GTC Paris 2025 führte Basler im Juni die Ergebnisse einer Innovationsinitiative vor. Diese Initiative arbeitet daran Baslers Kunden eine digitale Simulationsentwicklung zur Verfügung zu stellen, mittels dieser die Kunden schnell und ohne physikalischen Leihprozess Bildverarbeitungskomponenten virtuell zu einer Lösung zusammenstellen und validieren können - es entsteht ein Digitaler Zwilling. Die Technik basiert auf NVIDIA Omniverse und wird in den kommenden Monaten mit Leadkunden agil weiterentwickelt.
Weiterhin präsentierte Basler im Juni auf der Messe "automatica" in München modernste Bildverarbeitungstechnologien, die die Produktivität, Effizienz und Qualität in der Fabrikautomation und Robotik steigern. Die Vielseitigkeit und Innovationskraft des Unternehmens wurde anhand von zukunftsweisenden Referenzlösungen demonstriert.
Ausblick
Das zum Ende des Vorjahres erfolgreich abgeschlossene Kostensenkungsprogramm reduzierte die Gewinnschwelle des Basler Konzerns zum Jahresstart auf ca. 180 Mio. € Jahresumsatz. Diese hat sich insbesondere aufgrund von Währungskursverschiebungen (USD, KRW, JPY, CNY) im Verlauf des zweiten Quartals jedoch auf ca. 190 Mio. € erhöht. Die abgesenkte Kostenstruktur und der deutliche Umsatzanstieg von 20 % im ersten Halbjahr führten den Basler Konzern wieder zurück in die Gewinnzone mit einer Vorsteuerrendite von 7 %. Der Vorstand geht davon aus, dass die Abwertungen der aufgeführten Währungen gegenüber dem Euro auch in der zweiten Jahreshälfte negativ auf den konsolidierten Konzernumsatz und die Rohertragsmarge wirken. Darüber hinaus erwartet der Vorstand des Basler Konzerns für die kommenden Monate ein weiterhin schwaches Marktumfeld in dem die Industrieproduktion sowie die Einkaufsmanagerindizes der für Basler relevanten Volkswirtschaften in der Nähe der Wachstumsschwelle verharren werden.
Vor dem Hintergrund der aufgelaufenen positiven Ergebnisse, hoher Auftragseingänge im zweiten Quartal und unter Berücksichtigung der Markt-Umfeldbedingungen für den Rest des Jahres erhöht der Vorstand seine Prognose für das Geschäftsjahr 2025. Fortan geht das Management davon aus, einen Konzernumsatz zwischen 202 Mio. € - 215 Mio. € bei einer Vorsteuerrendite zwischen 2% - 6% zu erreichen. Bisher wurde für das Geschäftsjahr 2025 ein Konzernumsatz zwischen 186 Mio. € - 198 Mio. € und eine Vorsteuerrendite zwischen 0% - 5% in Aussicht gestellt.
Insbesondere für das vierte Quartal ist die Sichtbarkeit aufgrund kurzer Bestellhorizonte der Kunden weiter begrenzt. Zudem erschweren bzw. trüben geopolitische Unsicherheiten und die US-Zölle den Ausblick. Diese Risiken sind führen zu einem relativ breiten Prognosekorridor.
Zwischenlagebericht inklusive wesentlicher ergänzender Anhangangaben zum Jahresabschluss 31.12.2024 nach IFRS
Bericht zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Umsatz und Auftragseingang, Kosten der Leistungserstellung
Der Umsatz stieg zum Vergleichszeitraum 2024 um 20 % auf 111,7 Mio. € (VJ: 93,0 Mio. €). Der Auftragseingang erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 113,3 Mio. € (VJ: 92,5 Mio. €) und stieg somit um 22 % gegenüber dem Vorjahr. Das Verhältnis zwischen Auftragseingang und Umsatz war im ersten Quartal noch Zugunsten des Umsatzes unausgeglichen vor dem Hintergrund eines erhöhten Projektgeschäftes in China und den USA, welches bereits im vierten Quartal 2024 gewonnen und entsprechend im Auftragseingang abgebildet wurde. Aufgrund des erfreulichen Auftragseinganges in Q2 sind Auftragseingang und Umsatz im ersten Halbjahr insgesamt im Einklang.
Die Geschäftsentwicklung verlief regional unterschiedlich. Insbesondere in den USA und in China konnte sowohl der Auftragseingang sowie der Umsatz deutlich gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
Umsatz und Auftragseingang

Zum Ende des zweiten Quartals erholte sich auch die Nachfrage im spätzyklischen europäischen Markt. So konnte ein Anstieg des Auftragseingangs im Vergleich zum Vorjahr im zweistelligen prozentualen Bereich erzielt werden. Das Umsatzwachstum in Europa blieb noch hinter dem Wachstum des Auftragseingangs zurück.
Insgesamt entwickelte sich die regionale Umsatzstruktur gegenüber dem Vorjahr wie folgt: EMEA 30 % (VJ: 35 %), Amerika 23 % (VJ: 16 %) und Asien mit 47 % (VJ: 49 %).
Umsatz nach Regionen

Rohertrag und Rohertragsmarge

Die Rohertragsmarge des ersten Halbjahres konnte gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozentpunkte auf 47,2 % (VJ: 46,5 %) gesteigert werden. Die Maßnahmen zur Steigerung der Rohertragsmarge der vergangenen Quartale und die höhere Auslastung der Produktionskapazitäten und -organisation wirkten sich im ersten Halbjahr positiv auf die Rohertragsmarge aus. Währungsschwächen in den USA, Japan, Korea und China sowie preissensible Großprojekte und die Einführung der Zölle minderten jedoch den positiven Effekt. Zusätzlich wurde die Rohertragsmarge durch die US-Zölle belastet.
Diese wurden im Laufe des zweiten Quartals zwar an Kunden weiterbelastet, durch die Umstellung der IT-Systeme kam es jedoch zu einem zeitlichen Versatz von einigen Wochen zwischen der Zollerhöhung und dem Start der Weiterbelastung. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass die weiterbelasteten Zölle keine Rohertragsmarge erzeugen, da sie an die Kunden verrechnet werden.
Das Management geht davon aus, dass der Preisdruck durch die hohe Wettbewerbsintensität insbesondere im asiatischen Markt anhält. Die deutlichen Währungsschwächen des Chinesischen Yuan, US Dollars und Yen üben zudem im Vergleich zum Vorjahr weiteren Druck auf die Rohertragsmarge aus.
Ergebnis vor Steuern
Die Rohertragssteigerung von 9,5 Mio. € führte maßgeblich zu der Steigerung des Vorsteuerergebnisses um 10,2 Mio. € auf 7,9 Mio. € (VJ: -2,3 Mio. €). Ergebnismindernd wirkte sich hier eine Sonderabschreibung eines At-Equity Beteiligungsbuchwertes in Höhe von -0,4 Mio. € aus.

Der Konzernperiodenüberschuss der ersten sechs Monate betrug 6,5 Mio. € (VJ: -3,4 Mio. €). Das Ergebnis je Aktie betrug 0,21 € (VJ: -0,11 €).
Vermögenslage
Die langfristigen Vermögenswerte lagen im Vergleich um 3 % unter den Werten zum ersten Halbjahr des Vorjahres.
Die Vorräte konnten plangemäß im Verlauf des ersten Halbjahres um 5,3 Mio. € abgebaut werden. Gleichzeitig stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 5,0 Mio. €. Dies basiert auf dem Anstieg des Umsatzes gegenüber dem vierten Quartal 2024 und der Umsatzstruktur zu Gunsten der Region China sowie großer Kunden, die üblicherweise überdurchschnittlich längere Zahlungsziele haben.
Eigenkapitalentwicklung
Das Eigenkapital erhöhte sich ergebnisbedingt im ersten Quartal auf 130,5 Mio. € (31.12.2024: 124,4 Mio. €). Die Eigenkapitalquote verbesserte sich zum Stichtag 30.06.2025 auf 57,1 % gegenüber 53,3 % am 31.12.2024.
Cashflow und Liquiditätslage
Der operative Cashflow betrug 8,7 Mio. € (VJ: 3,8 Mio. €). Er wurde vorwiegend durch den Aufbau von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den Abbau kurzfristiger Verbindlichkeiten belastet.
Der Cashflow aus investiver Tätigkeit betrug -5,0 Mio. € (VJ: -5,8 Mio. €).
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich auf -5,7 Mio. € (VJ: -6,4 Mio. €). Wesentliche Einflussgrößen dieser Position in der Berichtsperiode waren erneut Tilgung und Zins von Darlehen an Kreditinstitute.
In Summe beinhaltet der Cashflow zudem Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf Kassabestände in fremder Währung in Höhe von -0,5 Mio. € (VJ: -0,1 Mio. €), die dem freien Cashflow zugerechnet werden.
Der Cashflow des ersten Halbjahres betrug -2,4 Mio. € (VJ: -8,5 Mio. €). Insgesamt verringerte sich der Bestand an liquiden Mitteln von 21,3 Mio. € (31.12.2024) auf 18,9 Mio. €.
Cashflow

* Inkl. M&A Investitionen: Roboception und Basler France
Ereignisse nach Ende der Zwischenberichtsperiode
Mitarbeiterinnen
Zum Stichtag 30.06.2025 beschäftigte der Basler Konzern 823 (31.12.2024: 854) Mitarbeiter: innen auf Vollstellenäquivalenz gerechnet. Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich die Anzahl der Mitarbeitenden zum 30.06.2025 um 59 Vollstellenäquivalente (30.06.2024: 882).
Bericht zu wesentlichen Geschäften mit nahestehenden Unternehmen und Personen
Es liegen keine neuen wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen seit der Berichterstattung zum 31.12.2024 vor.
Chancen- und Risikobericht
Zu den wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Basler Konzerns verweisen wir auf den Konzernlagebericht zum 31.12.2024. Ein eingetretenes geopolitisches Risko stellen die jüngst in Kraft getretenen US-Zölle dar. Anfang des 2. Quartals wurden die Abrechnungsprozesse dahingehend umgestellt, dass die Zölle an die Kunden weiterberechnet werden und somit auch flexibel auf etwaige Anpassungen der Zölle reagiert werden kann. Eine quantitative Einschätzung der Folgeeffekte ist jedoch zum aktuellen Zeitpunkt der Entwicklungen zur Höhe der internationalen Reziprok Zölle nicht möglich. Das Management geht jedoch davon aus, dass sich durch die US-Zölle und die aktuelle Unsicherheit das globale Investitionsverhalten in Automatisierung und damit die Nachfrage nach Bildverarbeitungskomponenten potenziell im Verlauf der zweiten Jahreshälfte abkühlen könnte. Des Weiteren wurden vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen an den Märkten die Effekte aus Fremdwährungen analysiert und als Risiko identifiziert. Es wurden zusätzliche Sicherungsgeschäfte abgeschlossen, um das weitere Risiko zu mindern.
Anhang zum Zwischenabschluss nach IFRS
Der Zwischenabschluss des Basler Konzerns wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, und den Auslegungen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) sowie des Standing Interpretations Committee (SIC), aufgestellt. Der vorliegende Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt. Der Zwischenabschluss per 30.06.2025 ist ungeprüft und unterlag keiner prüferischen Durchsicht. Es werden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Zwischenabschluss angewandt wie im Konzernabschluss zum 31.12.2024.
Zu wesentlichen Veränderungen der Konzern-Bilanz, der Konzern-Gesamtergebnisrechnung sowie der Konzern-Kapitalflussrechnung verweisen wir auf den Bericht zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage. Die im Jahresabschluss zum 31.12.2024 getroffenen Aussagen zu IFRS 9 haben sich auch in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres nicht verändert. Der Basler Konzern konnte bis heute keine Veränderungen im Zahlungsverhalten der Kunden erkennen, die zu einer anderen Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen geführt hätten. Erkenntnisse, die zu einer Umbewertung der Leasingbilanzierung nach IFRS 16 geführt hätten, lagen zum Stichtag nicht vor.
Basler am Kapitalmarkt
Die positive Geschäftsentwicklung sowie die entschlossene Umsetzung des Kosteneinsparungsprogramms mit der Senkung der Gewinnschwelle zum Jahresanfang in Kombination mit einer sich bessernden Stimmung an den Kapitalmärkten in Bezug auf Small- und Mid Caps, haben sich im Verlauf der vergangenen Monate deutlich im Kurs der Basler Aktien niedergeschlagen. Das Management intensivierte im zweiten Quartal wieder den aktiven Austausch mit dem Kapitalmarkt im Rahmen von Konferenzen, Roadshows und Video-Calls. Auch in den vor uns liegenden Quartalen wird das Management transparent über die Marktsituation und die Fortschritte bei der Transformation zum Lösungsanbieter berichten.

Aktionärsstruktur Stand 30.06.2025
Das Grundkapital der Basler AG belief sich zum Quartalsende am 30.06.2025 auf 31,5 Mio. € und ist eingeteilt in 31,5 Mio. nennwertlose Stückaktien zu je einem Euro, die auf den Inhaber lauten.

| Basler Aktienbesitz Management | Aktienbesitz 30.06.2025 | Aktienbesitz 31.12.2024 |
|---|---|---|
| Aufsichtsrat | ||
| Norbert Basler | 0 | 0 |
| Horst W. Garbrecht | 30.000 | 30.000 |
| Alexander Jürn | 0 | 0 |
| Tanja Schley | 0 | 0 |
| Lennart Schulenburg | 0 | 0 |
| Prof. Dr. Mirja Steinkamp | 12.793 | 12.793 |
| Vorstand | ||
| Dr. Dietmar Ley | 1.169.266 | 1.168.049 |
| Hardy Mehl | 68.782 | 54.146 |
| Ines Brückel | 0 | 0 |
| Alexander Temme (bis 31.12.2024) | - | 4.533 |
Eigene Aktien
Das Unternehmen hält zum Stichtag 30.06.2025 auf Grundlage der auf der Hauptversammlung am 26.05.2023 unter Tagesordnungspunkt 7 neu beschlossenen Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien gemäß §71 Abs. 1 Nr. 8 AktG noch 752.368 eigene Aktien bzw. 2,39 % am Grundkapital von 31,5 Mio. Aktien.
Anfang April 2025 wurden 4.124 eigene Aktien im Rahmen der Vorstandsvergütung 2024 übertragen, wie bereits im Q1-Bericht berichtet. Aufgrund eines Fehlers in der Berechnung wurde dieser Wert im Q1-Bericht falsch abgebildet und muss um 508 Aktien korrigiert werden, somit wurden insgesamt 4.632 eigene Aktien im Rahmen der Vorstandsvergütung übertragen.
Deutscher Corporate Governance Kodex
Die aktuelle Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat nach § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex wurde den Aktionären über die Basler-Internetseite unter www.baslerweb.com/Investoren/Corporate-Governance dauerhaft zugänglich gemacht.
Hauptversammlung 2025
Am 23. Mai 2025 fand die ordentliche Hauptversammlung der Basler AG in der Handelskammer Hamburg statt.
Das Abstimmungsergebnis der diesjährigen Hauptversammlung sieht wie folgt aus:
| Tagesordnungspunkte | Aktien, für die gültige Stimmen abgegeben worden sind |
Anteil am Grundkapital in % |
Ja | in % | Enthaltungen | Nein |
|---|---|---|---|---|---|---|
| TOP 2 Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2024 |
25.489.781 | 80,92 % | 25.484.770 | 99,98 % | 0 | 5.011 |
| TOP 3 Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2024 |
24.274.277 | 77,06 % | 23.899.296 | 98,46 % | 10 | 374.981 |
| TOP 4 Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2024 |
8.899.315 | 28,25 % | 6.738.478 | 75,72 % | 10 | 2.160.837 |
| TOP 5 Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers sowie des Prüfers für die Nachhaltigkeitsberichterstattung für das Geschäftsjahr 2025 |
25.489.781 | 80,92 % | 23.714.293 | 93,03 % | 0 | 1.775.488 |
| TOP 6 Beschlussfassung über Wahlen zum Aufsichtsrat - Wahl von Herrn Lennart Schulenburg |
25.489.771 | 80,92 % | 22.570.447 | 88,55 % | 10 | 2.919.324 |
| TOP 7 Beschlussfassung über die Billigung des geprüften Vergütungsberichts für das Geschäftsjahr 2024 |
25.489.781 | 80,92 % | 21.979.499 | 86,23 % | 0 | 3.510.282 |
| TOP 8 Beschlussfassung über die Billigung des Vergütungssystems für die Mitglieder des Vorstands |
25.489.091 | 80,92 % | 21.966.661 | 86,18 % | 690 | 3.522.430 |
| TOP 9 Beschlussfassung über die Änderung von § 12 der Satzung (Vergütung) und über die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder samt dem Vergütungssystem für die Mitglieder des Aufsichtsrats |
25.489.271 | 80,92 % | 25.451.855 | 99,85 % | 510 | 37.416 |
| Tagesordnungspunkte | in % | Beschlussvorschlag |
|---|---|---|
| TOP 2 Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2024 |
0,02 % | angenommen |
| TOP 3 Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2024 |
1,54 % | angenommen |
| TOP 4 Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2024 |
24,28 % | angenommen |
| TOP 5 Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers sowie des Prüfers für die Nachhaltigkeitsberichterstattung für das Geschäftsjahr 2025 |
6,97 % | angenommen |
| TOP 6 Beschlussfassung über Wahlen zum Aufsichtsrat - Wahl von Herrn Lennart Schulenburg |
11,45 % | angenommen |
| TOP 7 Beschlussfassung über die Billigung des geprüften Vergütungsberichts für das Geschäftsjahr 2024 |
13,77 % | angenommen |
| TOP 8 Beschlussfassung über die Billigung des Vergütungssystems für die Mitglieder des Vorstands |
13,82 % | angenommen |
| TOP 9 Beschlussfassung über die Änderung von § 12 der Satzung (Vergütung) und über die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder samt dem Vergütungssystem für die Mitglieder des Aufsichtsrats |
0,15 % | angenommen |
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
To the best of our knowledge, and in accordance with the applicable reporting principles for interim financial reporting, the interim consolidated financial statements give a true and fair view of the assets, liabilities, financial position and profit or loss of the Group, and the interim management report of the Group includes a fair review of the development and performance of the business and the position of the Group, together with a description of the principal opportunities and risks associated with the expected development of the Group for the remaining months of the financial year
Der Vorstand
| Dr. Dietmar Ley | Hardy Mehl | Ines Brückel |
| CEO | CCO/COO | CFO |
Zahlen / Ergebnisse
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Konzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis 30. Juni 2025
| in T€ | 01.01. - 30.06.2025 | 01.01. - 30.06.2024 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 111.686 | 93.034 |
| Währungsergebnis | -2.093 | 347 |
| Kosten der umgesetzten Leistungen | -56.861 | -50.156 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 52.732 | 43.225 |
| Sonstiger Ertrag | 542 | 575 |
| Vertriebs- und Marketingkosten | -19.386 | -19.824 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -11.848 | -11.733 |
| Forschung und Entwicklung | -12.986 | -13.798 |
| Andere Aufwendungen | -305 | -295 |
| Operatives Ergebnis | 8.749 | -1.850 |
| Finanzerträge | 29 | 203 |
| Finanzaufwendungen | -576 | -770 |
| Finanzergebnis | -547 | -567 |
| Gewinn- / Verlustanteile an Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden | 45 | 119 |
| Wertminderungsaufwendungen (einschließlich Wertaufholungen) an Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden | -381 | 0 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 7.866 | -2.298 |
| Ertragsteuern | -1.410 | -1.070 |
| Konzernperiodenüberschuss /-fehlbetrag | 6.456 | -3.368 |
| Davon entfallen auf | ||
| Gesellschafter des Mutterunternehmens | 6.456 | -3.368 |
| Nicht beherrschende Gesellschafter | 0 | 0 |
| Durchschnittliche Anzahl der Aktien (Stück) | 30.744.069 | 30.737.696 |
| Ergebnis pro Aktie verwässert = unverwässert (Euro) | 0,21 | -0,11 |
Konzern-Gesamtergebnisrechnung
Konzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis 30. Juni 2025
| in T€ | 01.01. - 30.06.2025 | 01.01. -30.06.2024 |
|---|---|---|
| Konzernperiodenüberschuss /-fehlbetrag | 6.456 | -3.368 |
| Direkt im Eigenkapital erfasstes Ergebnis aus Währungsumrechnungsdifferenzen | -441 | -320 |
| Sonstiges Ergebnis | -441 | -320 |
| Gesamtergebnis | 6.015 | -3.688 |
| Davon entfallen auf Gesellschafter des Mutterunternehmens | 6.015 | -3.688 |
Konzern-Bilanz
Konzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis 30. Juni 2025
Aktiva
| in T€ | 30.06.2025 | 31.12.2024 | |
|---|---|---|---|
| A. | Langfristige Vermögenswerte | ||
| I. Immaterielle Vermögenswerte | 41.176 | 41.153 | |
| II. Geschäfts- oder Firmenwert | 49.285 | 49.431 | |
| III. Sachanlagen | 11.107 | 12.249 | |
| IV. Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen | 17.496 | 19.078 | |
| V. Finanzanlagen | 9 | 9 | |
| VI. Nach der Equity-Methode bewertete Finanzanlagen | 0 | 336 | |
| VII. Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte | 7.405 | 7.188 | |
| VIII. Sonstige langfristige Vermögenswerte | 200 | 112 | |
| IX. Latente Steueransprüche | 2.485 | 3.163 | |
| 129.163 | 132.719 | ||
| B. | Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| I. Vorräte | 33.529 | 38.806 | |
| II. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 33.401 | 28.390 | |
| III. Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 3.207 | 938 | |
| IV. Sonstige kurzfristige nicht-finanzielle Vermögenswerte | 8.921 | 9.285 | |
| V. Steuererstattungsansprüche | 1.465 | 2.128 | |
| VI. Bankguthaben und Kassenbestände | 18.894 | 21.323 | |
| 99.417 | 100.870 | ||
| 228.580 | 233.589 |
Passiva
| in T€ | 30.06.2025 | 31.12.2024 | |
|---|---|---|---|
| A. | Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 30.748 | 30.743 | |
| II. Kapitalrücklagen | 10.669 | 10.669 | |
| III. Gewinnrücklagen | 95.198 | 88.707 | |
| IV. Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals | -6.148 | -5.707 | |
| 130.467 | 124.412 | ||
| B: | langfristige Schulden | ||
| I. Langfristige Finanzverbindlichkeiten | 39.458 | 44.244 | |
| II. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 0 | 0 | |
| III. Leasingverbindlichkeiten | 16.221 | 16.755 | |
| IV. Langfristige Rückstellungen | 1.398 | 1.351 | |
| V. Latente Steuerschulden | 909 | 1.404 | |
| 57.986 | 63.754 | ||
| C. | Kurzfristige Schulden | ||
| I. Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 10.042 | 8.256 | |
| II. Kurzfristige Rückstellungen | 7.117 | 6.812 | |
| III. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 12.952 | 13.869 | |
| IV. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 187 | 161 | |
| V. Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten | 5.245 | 11.634 | |
| VI. Leasingverbindlichkeiten | 2.123 | 2.828 | |
| VII. Kurzfristige Steuerschulden | 2.461 | 1.863 | |
| 40.127 | 45.423 | ||
| 228.580 | 233.589 |
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
Konzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis 30. Juni 2025
| Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in T€ | Gezeichnetes Kapital |
Kapital- rücklage |
Gewinn- rücklagen |
Eigenkapital- differenz aus Währungs- umrechnung |
Eigenkapital- veränderungen aus erstmaliger Anwendung der IFRS 16 / IFRS 15 |
Summe der sonstigen Bestandteile des Eigenkapitals |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital 01.01.2024 | 30.737 | 10.669 | 102.473 | 108 | -4.812 | -4.704 |
| Konzernperiodenfehlbetrag | -3.368 | 0 | ||||
| Sonstiges Ergebnis | -320 | -320 | ||||
| Eigenkapital 30.06.2024 | 30.737 | 10.669 | 99.105 | -212 | -4.812 | -5.024 |
| Konzernjahresfehlbetrag | 0 | -10.398 | 0 | |||
| Sonstiges Ergebnis | 6 | -683 | -683 | |||
| Eigenkapital 31.12.2024 | 30.743 | 10.669 | 88.707 | -895 | -4.812 | -5.707 |
| Konzernperiodenüberschuss | 6.456 | 0 | ||||
| Sonstiges Ergebnis | -441 | -441 | ||||
| Anteilsbasierte Vergütung | 5 | 35 | ||||
| Eigenkapital 30.06.2025 | 30.748 | 10.669 | 95.198 | -1.336 | -4.812 | -6.148 |
| in T€ | Gesamt |
| --- | --- |
| Eigenkapital 01.01.2024 | 139.175 |
| Konzernperiodenfehlbetrag | -3.368 |
| Sonstiges Ergebnis | -320 |
| Eigenkapital 30.06.2024 | 135.487 |
| Konzernjahresfehlbetrag | -10.398 |
| Sonstiges Ergebnis | -677 |
| Eigenkapital 31.12.2024 | 124.412 |
| Konzernperiodenüberschuss | 6.456 |
| Sonstiges Ergebnis | -441 |
| Anteilsbasierte Vergütung | 40 |
| Eigenkapital 30.06.2025 | 130.467 |
| 130.467 |
Konzern-Kapitalflussrechnung
Konzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis 30. Juni 2025
| in T€ | 01.01. - 30.06.2025 | 01.01. - 30.06.2024 |
|---|---|---|
| Betriebliche Tätigkeit | ||
| Konzernperiodenüberschuss /-fehlbetrag | 6.456 | -3.368 |
| Ertragssteueraufwand /-ertrag | 3.932 | 691 |
| Zinsaufwendungen / Zinserträge | 362 | 217 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 8.126 | 8.927 |
| Abnahme (-) / Zunahme (+) der Rückstellungen | 950 | -154 |
| Abnahme (+) / Zunahme (-) der Vorräte | 5.277 | 244 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) erhaltener Anzahlungen | -514 | -439 |
| Zunahme (-) / Abnahme (+) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | -5.011 | -2.943 |
| Zunahme (-) / Abnahme (+) der sonstigen Aktiva | -1.335 | 3.174 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -917 | -1.306 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) der sonstigen Passiva | -6.250 | -1.623 |
| Zahlungsmittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit | 11.076 | -3.420 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -2.368 | 376 |
| Nettozahlungsmittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit | 8.708 | 3.796 |
| Investitionstätigkeit | ||
| Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen - materielle Gegenstände | -393 | -1.188 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen - immaterielle Gegenstände | -4.611 | -4.096 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens | 4 | 472 |
| Erwerb von Tochterunternehmen | 0 | 0 |
| Erwerb von assoziierten Unternehmen | -45 | -1.160 |
| Zinseinzahlungen | 29 | 203 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -5.016 | -5.769 |
Konzern-Kapitalflussrechnung
Konzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis 30. Juni 2025
| in T€ | 01.01. - 30.06.2025 | 01.01. - 30.06.2024 |
|---|---|---|
| Finanzierungstätigkeit | ||
| Auszahlungen aus der Rückführung von Darlehen bei Kreditinstituten | -3.912 | -4.368 |
| Tilgungen von Leasingverbindlichkeiten | -1.137 | -1.947 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Darlehen von Kreditinstituten | 0 | 780 |
| Zinsauszahlungen | -391 | -420 |
| Zinsanteile aus Leasingverbindlichkeiten | -213 | -418 |
| Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit | -5.653 | -6.373 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands in der Periode | -1.961 | -8.346 |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 21.323 | 32.228 |
| Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf Kassabestände in fremder Währung | -468 | -106 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 18.894 | 23.776 |
| Zusammensetzung des Finanzmittelbestands am Ende der Periode | ||
| Bankguthaben und Kassenbestände | 18.894 | 23.776 |
Termine
IR-Termine 2025
| Datum | Veröffentlichung / Veranstaltung | Ort |
|---|---|---|
| 06.11.2025 | Veröffentlichung des 9-Monatsberichts 2025 | Ahrensburg, Deutschland |
| 24. - 26.11.2025 | Deutsches Eigenkapitalforum | Frankfurt am Main, Deutschland |
Messen 2025
| Datum | Messe | Ort |
|---|---|---|
| 21. - 22.10.2025 | Logistics & Automation | Bergamo, Italien |