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artnet AG Annual Report 2011

May 9, 2012

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Annual Report

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artnet AG

BERLIN

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011

1. WIRTSCHAFTLICHES UMFELD

Konjunkturelle Lage

Das Weltwirtschaftswachstum zeigte sich 2011 im vierten Jahr in Folge glanzlos. Die meisten europäischen Länder waren nach wie vor von der Staatsschuldenkrise betroffen, die auch die internationalen Finanzmärkte aus dem Gleichgewicht brachte. Das Wachstum in den wichtigsten Entwicklungsländern hat sich verlangsamt, und späte Zeichen einer Erholung in den Vereinigten Staaten sind bestenfalls als durchwachsen zu bezeichnen.

Die Entwicklung des Kunstmarktes

Der Markt für erstklassige Werke der bildenden Kunst hat sich zunehmend als attraktive Alternative zu herkömmlichen Investitionen erwiesen. So hat sich der Sekundärmarkt für hochwertige Kunst bei Auktionen und in großen Galerien im Jahr 2011 weiterhin positiv entwickelt, was auf spekulative Investitionen in eine geringe Anzahl von hauptsächlich zeitgenössischen Künstlern zurückzuführen ist.

Kunstsammler sind jedoch vorsichtig geblieben, sodass die Umsätze bei den meisten Künstlern weiterhin rückläufig waren. Viele Galerien haben es derzeit schwer und werden versuchen, ihre Ausgaben zu kürzen und ihre Aktivitäten einzuschränken.

2. GESCHÄFTSORGANISATION, -STRATEGIE UND -ENTWICKLUNG

Die Konzernorganisation von artnet

Die artnet AG ist eine Holding-Gesellschaft, deren Aktien am Geregelten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse notiert sind. Ihre wesentliche Beteiligung ist die hundertprozentige Tochtergesellschaft Artnet Worldwide Corp., die 1989 in New York gegründet wurde. Die artnet AG („artnet" oder „die Gesellschaft") und Artnet Worldwide Corp. („Artnet Corp.", zusammen „der artnet Konzern" oder „Konzern") sind unter dem Markennamen „artnet" tätig.

Die Artnet Corp. hat zwei hundertprozentige Tochtergesellschaften: artnet UK Ltd. und artnet France sari. artnet UK Ltd. erbringt Dienstleistungen im Bereich Vertrieb und Kundenbetreuung in Großbritannien. artnet France sari erfüllt die gleichen Aufgaben in Frankreich, betreut aber darüber hinaus die Website www.artnet.fr und publiziert ein Online-Kunstmagazin in französischer Sprache.

Die Unternehmenswebseiten www.artnet.com, www.artnet.de und www.artnet.fr bieten einen weltweit einmaligen Marktüberblick und zogen damit im Jahr 2011 durchschnittlich 1,8 Mio. Besucher (unique visitors) im Monat an. Dank der zeitnah bereitgestellten Informationen zum Wert von Kunstwerken sowie zu Künstlern, Galerien, Preisentwicklungen, Ausstellungen, Nachrichten und Rezensionen ist es für Sammler und Kunstexperten leichter, sich im Kunstmarkt zurechtzufinden.

Zum 31. Dezember 2011 umfasste der Bereich artnet Galerien rund 2.000 der weltweit renommiertesten Kunstgalerien und Auktionshäuser auf fünf Kontinenten. Die Mitgliedsgalerien sind in einem Verzeichnis nach Fachgebieten und Standorten zusammengefasst und präsentieren die im Inventar befindlichen insgesamt 172.000 Werke von 35.000 Künstlern. Über die artnet Galerien werden neben sämtlichen Formen der zeitgenössischen, modernen und klassischen Kunst auch Designobjekte sowie Kunsthandwerk und Antiquitäten aus allen Epochen, vom ersten Jahrhundert vor Christus bis heute, angeboten.

Die artnet Price Database, welche die artnet Price Database Fine Art and Design und die artnet Price Database Decorative Art umfasst, ist eine Online-Datenbank mit mehr als 6,4 Millionen illustrierten Auktionsergebnissen von über 550 der führenden internationalen Auktionshäuser. Sie sorgt für Preistransparenz in einem ansonsten verschlossenen Kunst- und Antiquitätenmarkt. Die Abonnenten der artnet Price Database erhalten Zugang zu aktuellen Ergebnissen sowie Auktionsergebnissen seit 1985 und damit topaktuelle und objektive Schätzwerte für Kunstwerke, die sie kaufen oder verkaufen möchten. Die artnet Price Database ist bei Gutachtern, Händlern, Auktionshäusern, Finanziers und privaten wie staatlichen Institutionen (einschließlich der US-Steuerbehörde IRS und der US-Bundespolizei FBI) sehr beliebt. Was jedoch am wichtigsten ist: Sie dient privaten Sammlern als illustriertes Nachschlagewerk, mit dessen Hilfe sie den Wert ihrer Kunstwerke ermitteln und deren Potenzial bei einer Auktion oder auf dem Händlermarkt abschätzen können. Händler und Auktionshäuser nutzen für die Bewertung und den Verkauf wichtiger Kunstwerke auch die Comps (vergleichbare Auktionsergebnisse aus der artnet Price Database).

Eine Ergänzung der artnet Price Database ist das Produkt artnet Market Alert, das Abonnenten per E-Mail benachrichtigt, wenn Kunstwerke ihrer bevorzugten Künstler bei einer Auktion oder von einer der artnet Galerien bzw. über artnet Auctions zum Verkauf angeboten werden.

Dank der artnet Auctions hat sich artnet zu einer kundenbezogenen Transaktionsplattform (Business to Customer - B2C) mit integriertem Informationsangebot entwickelt. Die wichtigsten Vorteile für Käufer und Verkäufer bei artnet Auctions sind die attraktiven Preise und die kurzen Umschlagszeiten. Geschäfte werden innerhalb weniger Wochen abgeschlossen und nicht wie bei konventionellen Auktionshäusern in einem halben bis einem Jahr. Über artnet Auctions werden Kunstwerke erstklassiger moderner und zeitgenössischer Künstler regelmäßig im fünf- bis sechsstelligen Bereich verkauft.

artnet Monografien ist eine Kunstbibliothek im Internet, die in enger Zusammenarbeit mit Künstlern, Nachlässen, Stiftungen und Galerien entwickelt wurde. Diese ständig wachsende Quelle für Monografien von Künstlern der Moderne und Gegenwart zeichnet sich durch eine große Auswahl zeitgenössischer Werke und 142 Biografien aus. Sie ist auf der artnet Website kostenlos einsehbar.

Unternehmensziele, -strategien und -chancen

Die Geschäftsführung von artnet verfolgt einen zielorientierten Ansatz bei der Steuerung und Überwachung der strategischen Ziele des Konzerns. Einmal im Jahr legen Aufsichtsrat und Vorstand die spezifischen Ziele in Bezug auf Umsätze, operatives Ergebnis, Produktentwicklungen und Markteinführungen fest. Im Jahr 2011 erreichte der Konzern sein Ziel, die Umsätze der artnet Auctions auf über EUR 2.000.000 zu steigern, was einem Umsatzwachstum von 7 % entspricht (bzw. USD 2.900.000 oder 12 % Wachstum in USD).

Im Geschäftsjahr 2012 wird sich artnet auf weiteres Wachstum im Bereich artnet Auctions konzentrieren und nach wie vor den Schwerpunkt auf den Verkauf höherwertiger Auktionslose und das Erreichen eines breiteren Publikums, auch geografisch, legen.

Darüber hinaus plant artnet für das 2. Quartal 2012 die Markteinführung der Vollversion von artnet Analytics. Dieses neue Produkt vereint eine Reihe erstklassiger Kunstindizes mit maßgeschneiderten Analysen und Berichten. artnet Analytics hat bei namhaften Finanzdienstleistungs-, Kunstberatungs- und Versicherungsgesellschaften bereits Beachtung gefunden.

Der Konzern ist ferner der Ansicht, dass die Globalisierung des Kunstmarktes insgesamt sowie die stärkere Nutzung des Internet für Kunstinformationen und Käufe einzigartige Chancen bieten. Während der Welthandel sich ausweitet und die Anzahl der multinationalen Unternehmen zunimmt, ist artnet gut positioniert, um diesen Trend durch seine Online-Plattform, die in drei Sprachen zur Verfügung steht und über das Internet in allen Ländern der Welt zugänglich ist, zu nutzen. Des Weiteren prüft artnet derzeit die Möglichkeit einer Website in Mandarin.

Geschäftsentwicklung

Die Umsatzerlöse des Konzerns gingen im Geschäftsjahr 2011 in EUR um 2 % von EUR 13.673.000 im Jahr 2010 auf EUR 13.341.000 zurück, stiegen jedoch in USD um 2,5 % von USD 18.109.000 im Jahr 2010 auf USD 18.560.000.

artnet erwirtschaftet rund 87 % seiner Umsatzerlöse mit den artnet Galerien, der artnet Price Database Fine Art and Design, der artnet Price Database Decorative Art sowie den artnet Auctions. Die weit verbreiteten und auf fundierten Informationen basierenden Datenbanken artnet Price Database Fine Art and Design und artnet Price Database Decorative Art bieten zuverlässige, topaktuelle Preisinformationen, während artnet Galerien Auskunft über die in Galerien und Auktionshäusern weltweit verfügbaren Bestände gibt. Die Online-Plattform artnet Auctions ermöglicht Transaktionen in Echtzeit; die Kunstwerke stammen dabei in erster Linie von Galeriemitgliedern und Händlern. Wenngleich es sich um ein relativ neues Produkt handelt, mit dem wir nur 16 % unserer Brutto-Umsatzerlöse erzielen, waren die artnet Auctions mit einem Umsatzwachstum von 7 % in EUR (12 % in USD) von EUR 1.951.000 (USD 2.584.000) im Geschäftsjahr 2010 auf EUR 2.080.000 (USD 2.894.000) im Geschäftsjahr 2011 das wachstumsstärkste Segment.

Das Umsatzwachstum von artnet Auctions ist auf höhere Umsatzzahlen sowie höhere Durchschnittspreise pro Auktionslos zurückzuführen: von USD 5.300 im Jahr 2010 auf USD 6.034 im Berichtsjahr. Mit steigendem Lospreis sinken die durchschnittlichen Käufer- und Verkäuferprämien: Sie betrugen 2011 durchschnittlich 19 % gegenüber 21 % im gleichen Zeitraum 2010.

Die Umsätze der artnet Galerien fielen um EUR 291.000 oder 6 % (bzw. USD 60.000 oder 1 %). Die Anzahl der Galeriemitgliedschaften ist im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um 130 gesunken. Der Konzern führte im 3. Quartal 2011 eine neue Preisstruktur ein, die 2012 Wirkung zeigen dürfte.

Die Umsatzerlöse der artnet Price Database gingen um EUR 292.000 (USD 73.000) bzw. 6 % in EUR (1 % in USD) zurück.

Die Umsätze von artnet Advertising stiegen um 8 % in EUR (und um 14 % in USD).

3. ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE DES KONZERNS

Ertragslage

Das Betriebsergebnis fiel von EUR (27.000) (USD (36.000)) im Vergleichszeitraum 2010 um EUR 42.000 (USD 61.000) auf EUR (70.000) (USD (97.000)). Die Umsatzerlöse gingen trotz des Umsatzwachstums der artnet Auctions aufgrund geringerer Umsätze bei den artnet Galerien und der artnet Price Database im Berichtszeitraum um EUR 332.000 zurück (bzw. stiegen um USD 450.000). Dem Konzern sind weitere Kosten im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der artnet Auctions sowie der Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Sicherheit der Website entstanden. Die Entwicklungskosten für artnet Analytics in Höhe von EUR 632.000 (USD 880.000) wurden aktiviert. Ein Anstieg der Gemeinkosten ist auf Anwaltskosten aufgrund von Rechtsstreitigkeiten mit Mitarbeitern zurückzuführen, die mittlerweile beigelegt sind.

Das Konzernergebnis fiel von EUR 153.000 (USD 203.000) im Vorjahr um EUR 121.000 (USD 159.000) auf EUR 32.000 (USD 44.000) im Jahr 2011. Der Rückgang ist auf das schlechtere Betriebsergebnis zurückzuführen, dem die Aktivierung latenter Steuern der Artnet Worldwide Corp. in Höhe von EUR 302.000 (USD 418.000) gegenüberstand. Die sonstigen Aufwendungen in Höhe von EUR (125.000) (USD (174.000)) sind hauptsächlich der Währungsumrechnung zuzuschreiben.

Das verwässerte Ergebnis je Aktie betrug EUR 0,01 (USD 0,01) im Vergleich zu EUR 0,03 (USD 0,04) in der Vorjahresperiode.

Währungsumrechnung

Für die Währungsumrechnung der Konzern-Gesamtergebnisrechnung wird der Jahresdurchschnittskurs für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 bzw. 2010 verwendet. Für das Geschäftsjahr 2011 lag der Durchschnittskurs bei 0,719 Euro/Dollar gegenüber 0,755 Euro/Dollar für das Geschäftsjahr 2010. Dies entspricht einer Abwertung des durchschnittlichen Wechselkurses um 5 %. Der für die Bilanzumrechnung verwendete Fremdwährungskurs ist der Kurs am Periodenende. Der Stichtagskurs zum 31. Dezember 2011 betrug 0,772 Euro/Dollar gegenüber 0,755 Euro/Dollar am 31. Dezember 2010. Dies entspricht einem Plus von 2 %.

artnet unterliegt Wechselkursschwankungen, da es Rechnungen in Euro, US-Dollar und Pfund Sterling fakturiert, seine Geschäftstätigkeit aber größtenteils in den USA ausübt. Der Konzern steuert dieses Wechselkursrisiko, indem er die Zahlungen seiner europäischen Kunden in Euro und Pfund Sterling entgegennimmt und mit diesen Zahlungseingängen seine in Europa ansässigen Lieferanten in derselben Währung bezahlt.

Finanzlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit des artnet Konzerns belief sich in 2011 auf EUR 402.000 im Vergleich zu EUR 651.000 in 2010. Das gegenüber dem Vorjahr schwächere Konzernergebnis wirkte sich entsprechend nachteilig auf den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit aus. Darüber hinaus musste artnet im November 2011 die Mietsicherheit sowie die erste Monatsmiete für den ab 1. April 2012 geltenden Mietvertrag für die neuen Büroräume von Artnet Worldwide Corp. in Höhe von insgesamt EUR 281.000 zahlen.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit des Konzerns betrug in 2011 EUR (855.000) gegenüber EUR (172.000) in 2010. Der Cashflow war im Berichtsjahr im Wesentlichen durch die Aktivierung von Entwicklungskosten in Höhe von EUR 632.000 für artnet Analytics sowie durch eine geleistete Anzahlung für Büromöbel für Artnet Corp. in Höhe von EUR 136.000 belastet.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2011 auf EUR (172.000) gegenüber EUR (132.000) im Vorjahr und umfasste Zahlungen zur Tilgung von Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverträgen.

Insgesamt verringerten sich die liquiden Mittel von EUR 2.698.000 (USD 3.575.000) am 31. Dezember 2010 auf EUR 2.112.000 (USD 2.736.000) am 31. Dezember 2011.

Die Anlagepolitik des Konzerns ist konservativ und orientiert sich an der kurzfristigen Finanzmittelanlage. Auf diese Weise bleiben sämtliche Barmittel liquide und jederzeit verfügbar. Zum 31. Dezember 2011 belief sich die Liquidität je Aktie auf Grundlage der durchschnittlich 5.552.986 in Umlauf befindlichen Aktien auf EUR 0,38 (USD 0,49) gegenüber EUR 0,49 (USD 0,64) zum 31. Dezember 2010.

Vermögenslage

Die Konzernbilanzsumme betrug am 31. Dezember 2011 EUR 7.437.000 (USD 9.631.000) im Vergleich zu EUR 7.111.000 (USD 9.424.000) am 31. Dezember 2010, was einem Anstieg von 5 % (2 % in USD) entspricht.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gingen um EUR 190.000 (USD 281.000) auf EUR 941.000 (USD 1.218.000) zurück.

Das Anlagevermögen erhöhte sich um EUR 419.000 (USD 498.000) auf EUR 1.899.000 (USD 2.459.000). Das Konzernanlagevermögen lautet vornehmlich auf US-Dollar. Ursächlich für den Anstieg waren in erster Linie die Aktivierung der Entwicklungskosten für artnet Analytics über EUR 632.000 (USD 880.000) sowie die Anschaffung von Büromöbeln in Höhe von EUR 136.000 (USD 189.000), denen in 2011 nur geringe laufende Abschreibungen gegenüberstanden.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind insgesamt von EUR 2.700.000 (USD 3.578.000) am 31. Dezember 2010 um EUR 66.000 auf EUR 2.634.000 (bzw. um USD 167.000 auf USD 3.411.000) gesunken. Die langfristigen Verbindlichkeiten gingen trotz eines neuen, im März 2011 geschlossenen Finanzierungsleasingvertrages über den Kauf von Hard- und Software für die Netzwerk-Infrastruktur aufgrund geringerer langfristiger Verbindlichkeiten aus den in Vorjahren geschlossenen Finanzierungsleasingverträgen ebenfalls um EUR 46.000 (USD 63.000) auf EUR 50.000 (USD 66.000) zurück.

Das Eigenkapital des artnet Konzerns belief sich zum 31. Dezember 2011 auf EUR 4.752.000 (USD 6.154.000) gegenüber EUR 4.315.000 (USD 5.718.000) zum 31. Dezember 2010.

Die artnet Price Database ist ein immaterieller Vermögenswert, der in den letzten zwanzig Jahren durch die Erfassung von Auktionsdaten entwickelt wurde. Wenngleich er aufgrund der Bilanzierungsregeln als Vermögenswert in der Bilanz nicht voll angesetzt wurde, stellt er für den Konzern doch eine wesentliche Geschäftsgrundlage dar. Wenn eine Bilanzierung gesetzlich zulässig wäre, würden sich die Aktiva deutlich erhöhen.

Mitarbeiter

Am 31. Dezember 2011 beschäftigte der Konzern 114 Vollzeitmitarbeiter gegenüber 105 Mitarbeitern im Vorjahr. Darüber hinaus waren 2011 18 teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter für den artnet Konzern tätig, im Vergleich zu 13 Teilzeitbeschäftigten im Vorjahr. Im Vertrieb und in sonstigen Bereichen hatte der Konzern 11 freie Mitarbeiter, während es 2010 13 freie Mitarbeiter waren.

Die Personalkosten beliefen sich auf EUR 7.020.000 (USD 9.766.000) gegenüber EUR 6.835.000 (USD 9.052.000) im Vorjahr. Der Anstieg ist in erster Linie auf eine Zunahme bei den artnet Auctions und im Bereich Content Management sowie eine Personalaufstockung im Bereich Produktentwicklung gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen.

Forschung und Entwicklung

Die artnet Website bildet die Grundlage für die Produkte des Konzerns. Es ist von größter Bedeutung, mit der neuesten Technologie Schritt zu halten und neue Produkte zu entwickeln, die den Nutzen für die Kunden steigern. Unsere Entwickler setzen hierzu auf Microsoft-Technologie beruhende Software ein, die es ihnen ermöglicht, die laufenden Anwendungen flexibel an die sich ändernden Kundenbedürfnisse anzupassen. Im Geschäftsjahr 2010 hat das Produktentwicklungsteam die artnet iPhone App eingeführt, über die mobil auf artnet Auctions, artnet Künstler A-Z, artnet Price Database und die drei artnet Magazine zugegriffen werden kann. Die Aufmerksamkeit war 2011 verstärkt auf eine Umgestaltung der Homepage, die Verbesserung der Webseite artnet Auctions sowie zu guter Letzt die Entwicklung von artnet Analytics gerichtet, das aktiviert wurde.

4. ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE DER ARTNET AG

Ertragslage

Der Tätigkeitsbereich der artnet AG beschränkte sich auch im Geschäftsjahr 2011 weitgehend auf die Holdingfunktion, wobei die artnet AG auch Leistungen im Rahmen der Kundenbetreuung und des deutschsprachigen online Kunstmagazins für die Tochtergesellschaft Artnet Corp. erbringt. Nach wie vor bestehen aber sämtliche Vertragsbeziehungen zu Kunden über die Tochtergesellschaft Artnet Corp., so dass die artnet AG keine eigenen Umsatzerlöse erzielt. Die Ertragslage wird daher bestimmt durch die Beziehungen zu der Tochtergesellschaft Artnet Corp. und die mit der Verwaltung und Börsennotierung der artnet AG verbundenen Aufwendungen.

Für das Berichtsjahr weist die artnet AG eine Jahresüberschuss in Höhe von EUR 34.000 aus, nachdem bereits im Vorjahr ein Jahresüberschuss von EUR 60.000 zu verzeichnen war.

Die sonstigen betrieblichen Erträge der artnet AG belaufen sich auf insgesamt EUR 1.092.000 (Vorjahr: EUR 1.381.000) und liegen somit EUR 289.000 unter den Erträgen des Vorjahres. Die Erträge aus der Weiterbelastung von Kosten für erbachte Dienstleistungen an die Tochtergesellschaft Artnet Corp. belaufen sich dabei auf EUR 1.061.000 (Vorjahr: EUR 1.165.000).

Der Personalaufwand ist leicht um EUR 26.000 auf EUR 1.293.000 zurückgegangen. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr im Durchschnitt 21 Mitarbeiter (Vorjahr: 20).

Insgesamt konnten die betrieblichen Aufwendungen um EUR 131.000 auf EUR 2.445.000 reduziert werden.

Aufgrund des Ergebnisses der Artnet Corp. wurde für das Berichtsjahr die Zahlung einer Dividende an die artnet AG in Höhe von EUR 1.390.000 (Vorjahr: EUR 981.000) beschlossen.

Vermögenslage, Liquidität und Kapitalausstattung der artnet AG

Die Vermögenslage der artnet AG wird geprägt durch den Anteilswert an der Tochtergesellschaft Artnet Corp., der in Höhe der Anschaffungskosten von EUR 9.184.000 bewertet wird.

Aufgrund des Jahresüberschusses von EUR 34.000 hat sich das Eigenkapital in gleicher Höhe erhöht, sodass sich bei der geringeren Bilanzsumme eine Eigenkapitalquote mit 86,2 % ergab.

Die Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind im Gesamtbetrag mit EUR 1.301.000 zum 31. Dezember 2011 gegenüber dem Vorjahr (EUR 1.602.000) deutlich gesunken, so dass die artnet AG weiterhin eine nur geringe Fremdkapitalquote ausweist. Die Reduzierung der Verbindlichkeiten und Rückstellungen resultiert im Wesentlichen aus den um EUR 256.000 deutlich gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Geschäftstätigkeit der artnet AG wurde im Geschäftsjahr 2011 wie in den Vorjahren aus dem laufenden Cashflow der Tochtergesellschaft Artnet Corp. finanziert. Die kurzfristig von der artnet AG benötigte Liquidität wird über monatliche Mittelabrufe von der Tochtergesellschaft bereitgestellt.

5. ÜBERNAHMERECHTLICHE ANGABEN (BERICHTERSTATTUNG NACH § 289 ABS. 4 HGB)

Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals

Das voll eingezahlte Grundkapital der artnet AG betrug zum 31. Dezember 2011 unverändert EUR 5.631.067 und ist in 5.631.067 nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von je EUR 1,00 aufgeteilt. Am 26. September 2011 wurden die 5.631.067 Stammaktien der Gesellschaft erstmals als Namensaktien an den Börsen gehandelt.

Stimmrechtsbeschränkungen oder Übertragungsbeschränkungen

Stimmrechtsbeschränkungen oder Übertragungsbeschränkungen bestehen für diese Aktien nicht.

Direkte oder indirekte Kapitalbeteiligungen, die 10 % der Stimmrechte überschreiten

Beteiligungen, die 10 % der Stimmrechte der artnet AG überschreiten, werden gehalten von

1. Galerie Neuendorf AG, Berlin, mit 25,96 %

2. Artis Capital Management LLC, San Francisco, Kalifornien, USA, mit 15,13 %

Inhaber von Aktien mit Sonderrechten

Es bestehen keine Aktien mit Sonderrechten.

Art der Stimmrechtskontrolle im Falle von Arbeitnehmerbeteiligungen

Soweit Arbeitnehmer an der artnet AG beteiligt sind, üben diese ihre Kontrollrechte unmittelbar aus.

Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern, Satzungsänderungen

Mitglieder des Vorstandes werden gemäß §§ 84,85 AktG bestellt und abberufen. Satzungsänderungen erfolgen gemäß §§ 133,179 AktG.

Befugnisse des Vorstands zur Ausgabe und zum Rückkauf von Aktien

Durch Beschluss der Hauptversammlung der artnet AG vom 15. Juli 2009 wurde der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates ermächtigt, bis zum 14. Juli 2014 das Grundkapital durch Ausgabe von 2.800.000 neuen nennwertlosen Inhaber-Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen um bis zu EUR 2.800.000 zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2009/I). Aus dem genehmigten Kapital wurden in den Geschäftsjahren 2011 und 2010 keine Aktien ausgegeben.

Das Grundkapital der Gesellschaft wurde durch Ausgabe von bis zu 560.000 neuen nennwertlosen Inhaber-Stückaktien an die Vorstandsmitglieder der Gesellschaft und Mitglieder der Geschäftsführung von verbundenen Unternehmen sowie Mitarbeiter der artnet AG oder ihrer verbundenen Unternehmen durch Beschluss der Hauptversammlung vom 15. Juli 2009 um bis zu EUR 560.000 bedingt erhöht (bedingtes Kapital 2009/I). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Bezugsrechten an Mitglieder des Vorstands der artnet AG, Mitglieder der Geschäftsführung verbundener Unternehmen (§ 15 AktG), Mitarbeiter der artnet AG sowie an Mitarbeiter verbundener Unternehmen, zu deren Ausgabe die Hauptversammlung vom 15. Juli 2009 den Vorstand ermächtigt hat.

Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres, in dem sie durch Ausübung des Bezugsrechts entstehen, am Gewinn teil. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Bezugsrechte ausgeübt werden.

Die zur Wirksamkeit der Hauptversammlungsbeschlüsse notwendige Eintragung der Satzungsänderungen in das Handelsregister der Gesellschaft erfolgte am 2. Februar 2010.

Durch Beschluss der Hauptversammlung der artnet AG vom 14. Juli 2010 wurde der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates ermächtigt, bis zum Ablauf des 13. Juli 2015 eigene Aktien bis zu einem Anteil von max. 10 % am derzeitigen Grundkapital zu erwerben. Die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit den von der Gesellschaft gehaltenen oder der Gesellschaft gemäß §§ 71 a ff. AktG zustehenden anderen eigenen Aktien in keinem Fall mehr als 10 % des Grundkapitals ausmachen. Die Frist gilt nur für den Erwerb - nicht für den Besitz - der Aktien.

6. ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG (§ 289a HGB)

Die Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289a HGB) beinhaltet die Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex, Angaben zu Unternehmensführungspraktiken und die Beschreibung der Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat.

Die Erklärung zur Unternehmensführung ist auf der Webseite der Gesellschaft unter www.artnet.de einsehbar.

7. VERGÜTUNGSBERICHT

Dieser Vergütungsbericht richtet sich nach den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Er fasst die Grundsätze zusammen, die auf die Festlegung der Vergütung des Vorstands der artnet AG Anwendung finden, und erläutert die Höhe sowie Struktur des Vorstandseinkommens. Außerdem werden Grundsätze und Höhe der Vergütung des Aufsichtsrates beschrieben. Der Vergütungsbericht beinhaltet des Weiteren Angaben, die nach den Erfordernissen des deutschen Handelsrechts auch Bestandteil des Konzernanhangs nach § 314 HGB bzw. des Konzernlageberichts nach § 315 HGB sind.

a) Vergütung des Vorstands

Für die Festlegung der Vorstandsvergütung ist der Aufsichtsrat zuständig. Die Festlegung der Vergütung des Vorstands der artnet AG orientiert sich an der Größe und der Tätigkeit des Unternehmens, seiner wirtschaftlichen und finanziellen Lage sowie an der Höhe und Struktur der Vorstandsvergütung bei vergleichbaren Unternehmen im In- und Ausland. Die Vergütung ist so bemessen, dass sie am internationalen Markt für hochqualifizierte Führungskräfte wettbewerbsfähig ist und Anreiz für erfolgreiche Arbeit gibt. Die Vergütung des Vorstands setzt sich im Geschäftsjahr 2011 aus einer festen Grundvergütung, einer kurzfristigen variablen Vergütungskomponente (short-term incentive) und einer langfristigen variablen Vergütungskomponente (long-term incentive) zusammen.

Im Einzelnen setzt sich die Vorstandsvergütung im Wesentlichen aus folgenden Komponenten zusammen:

Feste Grundvergütung: Die feste Grundvergütung wird monatlich als Gehalt ausgezahlt.

Kurzfristige variable Vergütungskomponente: Zusätzlich zu der festen Grundvergütung erhält der Vorstand eine kurzfristige variable Vergütungskomponente. Der Betrag steht im Ermessen der Gesellschaft, die durch den Aufsichtsrat vertreten wird. Für die Bestimmung der kurzfristigen variablen Vergütungskomponente gelten folgende Regeln: Für den Fall, dass das finanzielle Ergebnis der Gesellschaft im vorangegangenen Geschäftsjahr ungefähr dem Budget entspricht, sollte die kurzfristige variable Vergütung der Hälfte der festen Grundvergütung entsprechen. Für den Fall, dass das Ziel zu weniger als 100 %, aber zu mehr als 80 % erreicht wird, sollte die Gesellschaft die kurzfristige variable Vergütung reduzieren. Wird das Ziel zu 80 % oder weniger erreicht, entfällt die kurzfristige variable Vergütung. Für den Fall der Überschreitung des Ziels sollte die kurzfristige variable Vergütung erhöht werden. Die kurzfristige Vergütung ist auf 150 % der festen Grundvergütung begrenzt.

Langfristige variable Vergütungskomponente: Die langfristige variable Vergütungskomponente bemisst sich nach dem Zuwachs der in der Konzern-Kapitalflussrechnung ausgewiesenen liquiden Mittel in US-Dollar in dem Zeitraum zwischen dem 1. Januar 2010 und dem 31. Dezember 2012. Für die Bestimmung der Veränderung der liquiden Mittel ist der Differenzbetrag zwischen den in der Konzern-Kapitalflussrechnung zum 31. Dezember 2012 ausgewiesenen liquiden Mitteln und den in der Konzern-Kapitalflussrechnung zum 1. Januar 2010 ausgewiesenen liquiden Mitteln maßgebend. Wird das Ziel zu 100 % erreicht, beträgt die langfristige variable Vergütung 30 % der festen Grundvergütung. Für den Fall, dass das Ziel zu weniger als 100 %, aber zu mehr als 50 % erreicht wird, wird die langfristige variable Vergütung anteilig reduziert. Wird das Ziel zu 50 % oder weniger erreicht, entfällt die langfristige variable Vergütung. Für den Fall der Überschreitung des Ziels wird die langfristige variable Vergütung anteilig erhöht. Die langfristige Vergütung ist auf 90 % der festen Grundvergütung begrenzt. Auf die langfristige variable Vergütung werden in den Jahren 2010 und 2012 in Abhängigkeit von der Entwicklung der liquiden Mittel Vorauszahlungen geleistet. Es steht im Ermessen der Gesellschaft, den Betrag der Vorauszahlungen um bis zu 20 % zu erhöhen oder zu kürzen. Bei Überzahlung schuldet der Vorstand die Rückzahlung des überzahlten Betrages.

Die Gesellschaft stellt dem Vorstand außerdem einen Dienstwagen der gehobenen Mittelklasse zur Verfügung, der auch privat genutzt werden darf. Die Lohnsteuer auf den geldwerten Vorteil aus der PKW-Nutzung ist durch den Vorstand zu tragen.

Im Geschäftsjahr 2011 betrug die fixe Barvergütung für den Alleinvorstand Hans Neuendorf insgesamt EUR 408.302 inklusive des geldwerten Vorteils aus der privaten Dienstwagennutzung und die kurzfristige variable Vergütung EUR 155.000.

Für den Fall der vorzeitigen Beendigung des Dienstverhältnisses enthält der Vorstandsvertrag keine ausdrückliche Abfindungszusage. Eine Abfindung kann sich aber aus einer individuell getroffenen Aufhebungsvereinbarung ergeben.

b) Vergütung des Aufsichtsrates

Die Vergütung des Aufsichtsrates wird auf Vorschlag der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates durch die Hauptversammlung festgelegt. Sie ist in der Satzung und für das Geschäftsjahr 2011 zusätzlich in dem Beschluss der Hauptversammlung vom 13. Juli 2011 geregelt.

Die Aufsichtsratsvergütung orientiert sich an der Größe des Unternehmens, an den Aufgaben und der Verantwortung der Aufsichtsratsmitglieder sowie an der wirtschaftlichen Lage und Performance der Gesellschaft.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten jährlich eine feste Vergütung. Im Einzelnen erhalten der Vorsitzende des Aufsichtsrates EUR 45.000, der stellvertretende Vorsitzende EUR 33.750 und das dritte Mitglied des Aufsichtsrates EUR 22.500.

8. RISIKOBERICHT

Bericht und Erläuterungen gemäß § 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB

Rechnungslegungsbezogenes internes Kontrollsystem

Der Vorstand hat für die vielfältigen organisatorischen, technischen und wirtschaftlichen Abläufe im Konzern ein internes Kontrollsystem eingerichtet. Wesentlicher Bestandteil ist das Prinzip der Funktionstrennung, das gewährleisten soll, dass vollziehende (z. B. Vertrieb), verbuchende (z. B. Finanzbuchhaltung) und verwaltende (z. B. EDV-Administration) Tätigkeiten nicht in einer Hand vereint sind. Durch das Vier-Augen-Prinzip wird gewährleistet, dass kein wesentlicher Vorgang ohne Kontrolle bleibt.

Risikomanagement

Der artnet Konzern hat ein Risikomanagementsystem zur Identifizierung und laufenden Überwachung der Betriebs- und Finanzrisiken des Konzerns eingeführt, das die Auswirkungen unerwarteter Ereignisse mildern soll. Das Risikomanagementsystem besteht im Wesentlichen aus folgenden vier Komponenten:

1) dem Finanzwesen, das die tatsächlichen Ergebnisse der Geschäftstätigkeit überwacht und im Rahmen einer monatlichen Berichterstattung Plan-Ist-Vergleiche sowie Vorjahres-Vergleiche darstellt;
2) der IT-Infrastruktur, die die jederzeitige Verfügbarkeit und Funktionsfähigkeit der Website sicherstellt und überwacht;
3) dem Projektmanagement, das die Entwicklung und den Fortschritt der einzelnen Technologieprojekte überwacht; und
4) der laufenden Traffic-Überwachung, die wichtige Bereiche des Web-Traffic auswertet und analysiert.

Das Risikomanagementsystem stellt sicher, dass kritische Informationen direkt und zeitnah an die Geschäftsführung des Konzerns weitergeleitet werden.

Frühwarnsystem stellt die Identifizierung potenzieller Risiken sicher

Zur Messung, Überwachung und Steuerung von Geschäftsentwicklung und Risiken nutzt der artnet Konzern grundsätzlich ein auf Tabellenkalkulationen basierendes Steuerungs- und Kontrollsystem, das im Wesentlichen auf den Daten der Finanzbuchhaltung aufsetzt. In einer Risikoinventur und einem daraus entwickelten Risiko-Handbuch sind die wesentlichen vorhandenen Risiken dokumentiert und Verantwortungsebenen innerhalb des artnet Konzerns zugeordnet worden. Bestehende Risikopotenziale werden laufend beobachtet; adäquate Maßnahmen zur Risikobegrenzung werden, wenn möglich, ergriffen. Zum Risikomanagementsystem gehört neben einer regelmäßigen internen Berichterstattung über den Geschäftsverlauf und die aktuellen Marktentwicklungen und Kundenbeziehungen auch ein konzernweiter Budgetierungsprozess, der sich unter anderem mit operativen Risiken und Veränderungen des geschäftlichen Umfeldes befasst. Unterstützt wird dieser Prozess durch regelmäßige Markt- und Wettbewerbsanalysen.

Umgang mit bedeutenden potenziellen Risiken

Das operative Management ist für die Früherkennung, Kontrolle und Kommunikation von Risiken direkt verantwortlich. So kann der artnet Konzern zeitnah und umfassend auf potenzielle Risiken reagieren. Die Risikopolitik orientiert sich dabei an den Zielen, nachhaltiges Wachstum zu erreichen und den Unternehmenswert langfristig zu sichern, gleichzeitig aber unangemessene Risiken zu vermeiden.

Der Konzern hat die folgenden wesentlichen Risiken identifiziert:

Externe Risiken

Konjunkturtrends im Kunstmarkt

artnet unterliegt den Schwankungen im Kunstmarkt. Der Kunstmarkt wird von den Wirtschaftsbedingungen im In- und Ausland beeinflusst. Inwieweit sich diese Entwicklungen in Zukunft auf den Kunstmarkt auswirken werden, ist noch unklar.

Betriebliche Risiken

Infrastruktur des IT-Systems

Funktionsstörungen der Website könnten die laufenden Umsätze und Gewinne von artnet mindern und möglicherweise auch die künftigen Umsätze und Ergebnisse beeinträchtigen. Häufige oder anhaltende Unterbrechungen des Services könnten bestehenden oder interessierten Nutzern Anlass zu der Annahme geben, dass die Systeme des Konzerns nicht zuverlässig sind. Dies könnte nachteilige Auswirkungen auf das Image und den Ruf des Konzerns haben. Derartige Unterbrechungen erhöhen die Arbeitsbelastung der IT-Abteilung, was wiederum die Einführung neuer Funktionen und Services verzögert. Wenngleich die Systeme des Konzerns so konzipiert wurden, dass die Ausfallzeiten bei Stromausfällen oder im Katastrophenfall gering sind, bleiben sie für Beschädigungen oder Störungen durch Überschwemmungen, Feuer, Strom- und Telekommunikationsausfälle, Terroranschläge, Computerviren und andere Unglücksfälle anfällig. Die Webserver von artnet befinden sich in einer sicheren externen Einrichtung.

Produktentwicklung

Der künftige Erfolg von artnet hängt davon ab, wie schnell sich der Konzern an die technologischen Veränderungen und entstehenden Branchenstandards anpassen kann. Der Vorstand sieht vor, die Leistung, Funktionen und Zuverlässigkeit der Website weiter zu verbessern und neue Produkte einzuführen, die für bestehende und potenzielle Kunden von Nutzen sind. Der Konzern beobachtet die Markttrends und konzentriert sich auf die Produktentwicklung. Aus diesem Grund hat artnet in den vergangenen Jahren sein Entwicklungsteam verstärkt. Der Personalaufbau ermöglicht es artnet, den wachsenden Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden und das Wachstumspotenzial durch die Einführung neuer Produkte zu erhöhen.

Website-Besuche

Website-Besuche (Traffic) sind für artnet von großer Bedeutung. Rückläufige Besucherzahlen könnten die Umsätze aller Produktlinien verringern. artnet überwacht die Website-Besuche auf Tages-, Wochen- und Monatsbasis, um sicherzustellen, dass diese den Erwartungen entsprechen. Zur weiteren Steigerung der Website-Besuche benötigt der Konzern außerdem ein größeres finanzielles Engagement für Werbung und Marketing. Soweit dies möglich ist, überwacht artnet die Besucherzahlen und die über die Website erzielten Umsätze und stellt diese den entsprechenden Aufwendungen für Werbung und Marketing gegenüber, um den Erfolg von Werbe- und Marketingmaßnahmen zu beurteilen.

Rechtliche Risiken

Markenrechte

artnet schützt sich durch die markenrechtliche Sicherung des Namens „artnet" in den Schlüsselmärkten des Konzerns, insbesondere in den USA, Deutschland, Frankreich und der Europäischen Union. Klagen gegen Markenverletzungen sind kostspielig und unterliegen der Prüfung durch nationale Behörden, die für den Konzern negativ ausfallen könnten. Darüber hinaus muss sich der Konzern gegen Urheber- und sonstige Rechtsansprüche verteidigen, die ebenfalls negative Folgen für den Konzern haben könnten.

Schutz der Kundendaten

artnet speichert die Kundendaten gemäß den derzeit geltenden Gesetzen und Vorschriften. Würde es Dritten jedoch gelingen, die von artnet getroffenen Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen und an die Kundeninformationen zu gelangen, könnte artnet für entstandene Schäden haftbar gemacht werden.

Finanzielle Risiken

Fremdwährungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiko

artnet führt einen Teil seiner Geschäfte außerhalb der USA und unterliegt dadurch dem Risiko nachteiliger Wechselkursschwankungen. Da die Wechselkurse veränderlich sind, können die Umsatzerlöse sowie die betrieblichen Aufwendungen erheblich von den Erwartungen abweichen. artnet sichert sich derzeit nicht gegen solche Währungsrisiken ab. Stattdessen nehmen die Konzerngesellschaften Zahlungen von Kunden auch in Euro und Pfund Sterling an und bezahlen ihre Lieferanten in Europa in diesen Währungen. Dies trägt zur Reduzierung des Wechselkursrisikos bei.

Abgesehen von den nachteiligen Währungsschwankungen ist der artnet Konzern derzeit keinen wesentlichen finanziellen Risiken ausgesetzt.

Im artnet Konzern liegt keine signifikante Konzentration des Ausfallrisikos von finanziellen Vermögenswerten vor, da sich das Engagement auf eine große Anzahl von Kunden, sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen, im Markt für bildende Kunst verteilt. Dennoch könnte sich der weltweite Konjunkturrückgang negativ auf die Zahlungsfähigkeit der Kunden des Konzerns auswirken und zu einer Verlängerung des durchschnittlichen Zahlungsziels oder im schlimmsten Fall zu einem Anstieg der Forderungsausfälle führen. Dies würde die Ertrags- und Finanzlage des Konzerns belasten. artnet versucht, diesen Risiken entgegenzuwirken, indem es mit seinen Kunden, wann immer dies möglich ist, Vorauszahlungen vereinbart.

Da der artnet Konzern keine wesentlichen verzinslichen Schulden hat und ihm Barmittel in ausreichender Höhe zur Verfügung stehen, sieht der Konzern sich derzeit keinen wesentlichen Liquiditäts- oder Zinsrisiken ausgesetzt.

Aufgrund der relativ geringen finanziellen Risiken hat artnet keine derivativen Finanzinstrumente genutzt, um diese Risiken zusätzlich abzusichern oder zu kontrollieren.

Sonstige Risiken

Mitarbeiter in Schlüsselpositionen

Der Arbeitsmarkt für qualifizierte und motivierte Manager ist sehr wettbewerbsintensiv. Aufgrund der relativ geringen Größe von artnet könnte sich der Verlust von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen negativ auswirken. artnet begegnet diesen personalbezogenen Risiken, indem es seinen leitenden Mitarbeitern einen Aktienoptionsplan anbietet und das Know-how nach Möglichkeit auf mehrere Personen verteilt.

Möglicherweise enthält die vorstehende Auflistung nicht alle Risiken, denen artnet ausgesetzt ist. Risiken, die nicht erkannt sind oder über die nicht berichtet wurde, könnten zu Tage treten und sich negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Der Konzern wird sein Umfeld auch weiterhin überwachen und die Wirksamkeit des Risikomanagementsystems überprüfen. Trotz kontinuierlicher Anpassungen des Risikomanagementsystems ist es nicht möglich, die Wahrscheinlichkeit des Eintretens bestimmter Risiken oder deren finanzielle Auswirkungen vollständig zu quantifizieren.

9. WESENTLICHE EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG

Nach dem Bilanzstichtag kam es zu keinen berichtspflichtigen Ereignissen von wesentlicher Bedeutung.

10. AUSBLICK

Trotz der zurzeit spürbaren Unsicherheiten auf den globalen Finanzmärkten sind wir überzeugt, dass artnet gut positioniert ist, um vom zunehmenden Kunstinteresse und dem wachsenden Vertrauen in Kunst als Vermögenswert zu profitieren. Darüber hinaus sind wir der Ansicht, dass die Zunahme des Online-Handels und das wiederkehrende Vertrauen im amerikanischen Markt, in dem artnet nahezu 60 % seiner Umsätze erzielt, allen Bereichen der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft Auftrieb geben und uns bei unserer geplanten Expansion in neue Märkte unterstützen werden.

Die Umsätze der Auktionshäuser sowie die steigende Zahl von Kunstmessen dürften dafür sprechen, dass die bildende Kunst als solide alternative Anlageklasse insbesondere am oberen Ende des Marktes rasch an Akzeptanz gewinnt. Dank der Produkte artnet Auctions und artnet Analytics kann die Gesellschaft wesentlich von dem sich aktuell positiv entwickelnden Interesse des Marktes an der bildenden Kunst als Anlagemöglichkeit und dem Bedarf an erstklassigen Quellen für Marktdaten zu Preisentwicklungen profitieren.

Unser Produkt artnet Auctions bietet nach wie vor die größten kurz- und langfristigen Wachstumschancen, da wir zunehmend höherwertige Auktionslose, sowohl von Händlern als auch von privaten Sammlern, einwerben. Gezielte Marketing- und PR-Maßnahmen, einschließlich sozialer Medien, tragen dazu bei, dass wir mit artnet Auctions einen immer größeren Käuferkreis erreichen und eine höhere Rentabilität erzielen.

Darüber hinaus dürften die Entwicklungskosten, nachdem die letzten vier Jahre von einer stetigen Entwicklung neuer Produkte sowie der Verbesserung der Web-Präsenz der Gesellschaft geprägt waren, in 2012 sinken und so zu einem Gewinnwachstum beitragen. Diesen Trend erwarten wir in 2013 fortsetzen zu können.

Berlin, 28. März 2012

Hans Neuendorf, Vorstand

Bilanz zum 31. Dezember 2011

der artnet AG, Berlin

Aktiva

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31.12.2011

EUR
31.12.2010

EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 61,00 632,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
62,00 633,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 101.871,00 137.837,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 9.184.433,10 9.184.433,10
9.286.366,10 9.322.903,10
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 7.355,00
2. Sonstige Vermögensgegenstände 13.293,60 6.760,91
13.293,60 14.115,91
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 90.099,49 316.024,91
103.393,09 330.140,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.824,67 9.626,22
9.396.583,86 9.662.670,14
Passiva
31.12.2011

EUR
31.12.2010

EUR
A. Eigenkapital
I. Ausgegebenes Kapital
1. Gezeichnetes Kapital 5.631.067,00 5.631.067,00
- bedingtes Kapital: EUR 560.000,00 (Vj. EUR 560.000,00)
2. Nennbetrag eigener Anteile -78.081,00 -78.081,00
5.552.986,00 5.552.986,00
II. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 130.197,02 130.197,02
2. Andere Gewinnrücklagen 2.818.861,48 2.818.861,48
2.949.058,50 2.949.058,50
III. Bilanzverlust -406.392,49 -440.587,16
8.095.652,01 8.061.457,34
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 10.500,00
2. Sonstige Rückstellungen 248.610,00 256.686,80
248.610,00 267.186,80
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.595,69 45.343,43
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.027.190,81 1.283.649,88
3. Sonstige Verbindlichkeiten 16.535,35 5.032,69
1.052.321,85 1.334.026,00
9.396.583,86 9.662.670,14

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011

der artnet AG, Berlin

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2011

EUR
2010

EUR
1. Sonstige betriebliche Erträge 1.092.425,13 1.381.461,35
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.172.170,52 1.179.158,39
b) Soziale Abgaben 121.123,96 139.980,61
1.293.294,48 1.319.139,00
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 46.139,89 49.387,83
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.107.198,24 1.209.030,77
-1.354.207,48 -1.196.096,25
5. Erträge aus Beteiligungen 1.389.960,00 980.980,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.343,85 0,00
1.388.616,15 980.980,00
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 34.408,67 -215.116,25
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -275.126,25
9. Sonstige Steuern 214,00 214,00
10. Jahresüberschuss 34.194,67 59.796,00
11. Verlustvortrag -440.587,16 -500.383,16
12. Entnahme aus der Rücklage für eigene Aktien 0,00 387.281,76
13. Einstellung in andere Gewinnrücklagen 0,00 -387.281,76
14. Bilanzverlust -406.392,49 -440.587,16

Anhang für das Geschäftsjahr 2011

1. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Berlin unter der Registernummer HRB 98006B eingetragen.

Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie die ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes zugrunde.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Aktien der artnet AG sind zum Handel im geregelten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen. Daher gelten für die Aufstellung des Jahresabschlusses ungeachtet der Größenklassen des § 267 HGB die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind mit ihren Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen und basieren auf der geschätzten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 150,00 werden im Jahr des Zugangs unter Inanspruchnahme des § 6 Abs. 2 a EStG voll abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

3. Erläuterungen zu den einzelnen Posten des Jahresabschlusses

3.1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und der auf diese entfallenden Abschreibungen ergibt sich aus dem diesem Anhang als Anlage (Anlage 4) beigefügten Anlagenspiegel.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen betreffen die Beteiligung an der Artnet Corp., New York, USA, an der die artnet AG seit dem Geschäftsjahr 2002 sämtliche Anteile hält. Die Bewertung erfolgt mit den historischen Anschaffungskosten.

3.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

3.3. Eigenkapital

Grundkapital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 5.631.067,00 und ist eingeteilt in 5.631.067 Stück nennwertlose Stammaktien.

Bedingtes Kapital

In der Hauptversammlung vom 15. Juli 2009 wurde das Grundkapital um EUR 560.000,00 bedingt erhöht durch Ausgabe von bis zu 560.000 neuen Stückaktien an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft und Mitglieder der Geschäftsführung verbundener Unternehmen sowie an Arbeitnehmer der artnet AG oder ihrer Tochtergesellschaften (Bedingtes Kapital 2009/I).

Die zur Wirksamkeit der Hauptversammlungsbeschlüsse notwendige Eintragung der Satzungsänderungen in das Handelsregister der Gesellschaft erfolgte am 25. Juli 2011.

Das Bedingte Kapital 2009/I dient als Basis für das ebenfalls von der Hauptversammlung am 15. Juli 2009 beschlossene Aktienoptionsprogramm (Aktienoptionsprogramm 2009), das aus 560.000 Stammaktien mit einem rechnerischen Nennwert von jeweils EUR 1,00 besteht. Von diesem Betrag stehen bis zu 290.000 Aktien zur Ausgabe von Optionen an die Mitarbeiter der Gesellschaft und mit dieser verbundener Unternehmen zur Verfügung; bis zu 240.000 Aktien stehen zur Ausgabe von Bezugsrechten an die Mitglieder der Geschäftsleitung der mit artnet AG verbundenen Unternehmen zur Verfügung und bis zu 30.000 Aktien stehen zur Ausgabe an den Vorstand zur Verfügung.

Genehmigtes Kapital

Gemäß Beschluss der Hauptversammlung der artnet AG vom 15. Juli 2009 ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats berechtigt, das Grundkapital bis zum 14. Juli 2014 um bis zu EUR 2.800.000,00 durch Ausgabe von 2.800.000 neuen Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2009/I).

Die Eintragung der entsprechenden Satzungsänderung in das Handelsregister der Gesellschaft erfolgte am 2. Februar 2010.

Eigene Anteile

Die artnet AG hält unverändert zum Vorjahr eigene Anteile mit einem Nennbetrag bzw. rechnerischen Wert von EUR 78.081 (1,4 % des Grundkapitals). Hierbei handelt es sich um 78.081 Stück eigene Aktien. Der Erwerb der eigenen Aktien im Geschäftsjahr 1999 diente insbesondere der Zuteilung von Aktien zur Umsetzung des Aktienoptionsplans der Artnet Corp., New York, USA. Im Geschäftsjahr 2011 sind keine Zukäufe und Verkäufe von eigenen Aktien erfolgt.

Gewinnrücklagen

Aufgrund der Neufassung des § 272 HGB im Rahmen des BilMoG verminderte der Nennwert bzw. rechnerische Wert der eigenen Anteile das gezeichnete Kapital. Der den Nennwert bzw. rechnerischen Wert übersteigende Betrag der eigenen Anteile wurde mit den Gewinnrücklagen verrechnet. Damit einhergehend wurden die eigenen Anteile ausgebucht, die Rücklage für eigene Anteile aufgelöst und der frei werdende Betrag den Gewinnrücklagen zugeführt.

3.4. Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Verpflichtungen des Personalbereichs (TEUR 163) und Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Jahres- und Konzernabschluss (TEUR 74) enthalten.

3.5. Verbindlichkeiten aus Steuern und im Rahmen der sozialen Sicherheit

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind geringfügige Verbindlichkeiten aus Steuern und keine Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit enthalten.

3.6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben jeweils eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3.7. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 1.092 enthalten im Wesentlichen die Erträge aus der Weiterbelastung von Personal- und Sachaufwendungen für Dienstleistungen, die zugunsten der Tochtergesellschaft Artnet Corp. erbracht wurden (TEUR 1.061).

3.8. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen sind nicht angefallen.

3.9. Erträge aus verbundenen Unternehmen

Die Erträge aus Beteiligungen betreffen mit EUR 1.389.960,00 (Vj. EUR 980.980,00) verbundene Unternehmen.

3.10. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen die Kosten für die Pflege und Weiterentwicklung des deutschsprachigen Internetauftritts und Online-Kunstmagazins, Rechts-, Beratungs- und Jahresabschlusskosten, Kosten für freiberufliche Mitarbeiter, die Kosten der Hauptversammlung sowie Reisekosten enthalten.

4. Organe der Gesellschaft

4.1. Vorstand

Im Berichtsjahr war als Alleinvorstand tätig: - Herr Hans Neuendorf, Kaufmann, Berlin

Der Vorstand ist alleinvertretungsberechtigt und von dem Verbot der Mehrvertretung (§ 181 BGB) befreit.

In den Geschäftsjahren 2011 und 2010 erhielt Herr Neuendorf von der artnet AG eine Vorstandsvergütung in folgender Höhe:

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2011

EUR
2010

EUR
Fixum 400.000 356.250
Wert zusätzlicher Leistungen (Dienstwagen) 8.302 8.302
Fixe Vergütungskomponenten 408.302 364.552
Bonus (variable Vergütung) 155.000 155.000
Gesamt 563.302 519.552

4.2. Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat besteht aus folgenden Mitgliedern:

Herr John D. Hushon, Kaufmann, Naples/Florida, USA (Vorsitzender)

Herr Dr. Christian Dohm, Rechtsanwalt (sty. Vorsitzender), München (bis 31.12.2011)

Herr Hannes von Goesseln, Kaufmann, Berlin, (bis 31.12.2011)

Herr Prof. Dr. Walter Rust, Rechtsanwalt/Notar, Berlin (ab 1.1.2012)

Vorsitzender des Aufsichtsrates:

Teles AG Informationstechnologien, Berlin
SHF Communication Technologies AG, Berlin

Herr. Dr. Jochen Gutbrod, Kaufmann, Meilen/Schweiz (ab 1.1.2012)

Vorsitzender des Aufsichtsrates/Verwaltungsrates:

MyHammer Holding AG, Berlin
MY-HAMMER AG, Berlin
ifund services AG, Zürich/Schweiz
fundinfo AG, Zürich/Schweiz

Mitglied des Aufsichtsrates:

Bisnode AB, Stockholm/Schweden
Macmillan Ltd., London/Großbritannien

Die Vergütung des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr 2011 betrug EUR 101.250,00, davon EUR 45.000,00 für den Vorsitzenden, EUR 33.750,00 für den Stellvertreter, EUR 22.500,00 für Herrn von Goesseln.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen vor allem aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 223.

6. Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der Artnet Corp., New York, USA, die zum 31. Dezember 2011 ein Eigenkapital von TUSD 7.420 und einen Jahresüberschuss von TUSD 1.859 für das Geschäftsjahr 2011 ausweist (ermittelt nach IFRS).

Die Artnet Corp. wiederum hält 100 % der Anteile an der artnet France, die zum 31. Dezember 2011 ein Eigenkapital von EUR 76.579 und einen Jahresüberschuss von EUR 29.125 für das Geschäftsjahr 2011 ausweist, sowie 100 % der Anteile an der artnet UK. Die artnet UK weist zum 31. Dezember 2011 ein Eigenkapital von GBP 9.921 und einen Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2011 von GBP 8.297 aus.

7. Sonstige Angaben

Konzernabschluss

Die artnet AG erstellt und veröffentlicht einen Konzernabschluss nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS), der in Anwendung von § 315 a HGB eine befreiende Wirkung für die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nach deutschem Recht hat.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 21 (Vorjahr: 20) Angestellte beschäftigt.

Honorare des Abschlussprüfers

Die Honorare des Abschlussprüfers beliefen sich für die Abschlussprüfung der Gesellschaft und des artnet Konzerns im Geschäftsjahr 2011 auf TEUR 54. Außerdem wurden in 2011 für sonstige Leistungen TEUR 16 als Aufwand ausgewiesen.

Mitteilungen nach § 21 WpHG

Die Artis Partners 2X (Institutional), LP, mit Sitz in San Francisco, Kalifornien, USA, hat uns nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 20. Oktober 2010 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und nun 3,0004 % beträgt.

Die Artis Capital Management, LP, mit Sitz in San Francisco, Kalifornien, USA, hat uns nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 13. Juli 2011 die Schwelle von 15 % der Stimmrechte überschritten hat und nun 15,13 % beträgt. Die gesamten Stimmrechte von 15,13 % sind nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG unter anderem über die Artis Partners 2X (Institutional); LP, und die Artis Partner 2X Ltd (vormals Artis Technology 2X Ltd.) zuzurechnen.

Des Weiteren hat uns die Artis Capital Management, Inc., mit Sitz in San Francisco, USA, nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 13. Juli 2011 die Schwelle von 15 % der Stimmrechte überschritten hat und nun 15,13 % beträgt. Die gesamten Stimmrechte von 15,13 % sind nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG und § 22 Abs. 1 Satz 2 WpHG unter anderem über die Artis Partners 2X (Institutional); LP, und die Artis Partner 2X Ltd (vormals Artis Technology 2X Ltd.) zuzurechnen.

Herr Stuart L. Peterson, USA, hat uns nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 13. Juli 2011 die Schwelle von 15 % der Stimmrechte überschritten hat und nun 15,13 % beträgt. Die gesamten Stimmrechte von 15,13 % sind nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG und § 22 Abs. 1 Satz 2 WpHG unter anderem über die Artis Partners 2X (Institutional); LP, und die Artis Partner 2X Ltd (vormals Artis Technology 2X Ltd.) zuzurechnen.

Herr Oliver Schmidt, Düsseldorf, hat uns nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 7. Juni 2011 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und nun 2,92 % beträgt.

Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex

Die nach § 161 AktG erforderliche Entsprechenserklärung zur Einhaltung der Verhaltensempfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex wurde am 2. Dezember 2011 letztmals aktualisiert und auf unserer Homepage den Aktionären dauerhaft zugänglich gemacht.

Berlin, den 28. März 2012

artnet AG

Der Vorstand

Hans Neuendorf

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2011

der artnet AG, Berlin

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Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2011

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
31.12.2011

EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 5.613,10 0,00 0,00 5.613,10
2. Geschäfts- oder Firmenwert 77.890,64 0,00 0,00 77.890,64
83.503,74 0,00 0,00 83.503,74
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 339.763,65 9.602,89 1.805,43 347.561,11
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 9.184.433,10 0,00 0,00 9.184.433,10
9.607.700,49 9.602,89 1.805,43 9.615.497,95

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Kumulierte Abschreibungen
1.1.2011

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
31.12.2011

EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.981,10 571,00 0,00 5.552,10
2. Geschäfts- oder Firmenwert 77.889,64 0,00 0,00 77.889,64
82.870,74 571,00 0,00 83.441,74
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 201.926,65 45.568,89 1.805,43 245.690,11
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
284.797,39 46.139,89 1.805,43 329.131,85

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Buchwerte
31.12.2011

EUR
31.12.2010

EUR
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 61,00 632,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
62,00 633,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 101.871,00 137.837,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 9.184.433,10 9.184.433,10
9.286.366,10 9.322.903,10

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Zu dem als Anlagen 1 bis 4 beigefügten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 sowie zum Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 (Anlage 5) erteilen wir folgenden Bestätigungsvermerk:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der artnet AG, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hamburg, den 28. März 2012

**Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH &Co. KG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft**

Thomas Götze, Wirtschaftsprüfer

Elmar Meier, Wirtschaftsprüfer

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

„Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Berichterstattung der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind."

Berlin, den 28. März 2012

artnet AG

Der Vorstand

Hans Neuendorf

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 wurde in der Aufsichtsratssitzung am 28. März 2012 durch den Aufsichtsrat festgestellt.