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Allianz SE Annual Report 2022

Sep 21, 2023

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Annual Report

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Publication

Allianz Deutschland AG

München

Geschäftsbericht 2022

INHALT

2 Mitglieder des Vorstandes

Lagebericht

4 Allgemeine Rahmenbedingungen

5 Die Allianz Deutschland AG

6 Geschäftsverlauf

7 Vermögenslage

8 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

9 Risikobericht

11 Prognose- und Chancenbericht

12 Nichtfinanzielle Erklärung

13 Erklärung zur Unternehmensführung

Angaben zum Entgelttransparenzgesetz

14 Angaben zum Entgelttransparenzgesetz

Jahresabschluss

17 Bilanz

19 Gewinn- und Verlustrechnung

Anhang

23 Angaben zu den Aktiva

32 Angaben zu den Passiva

34 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

36 Sonstige Angaben

39 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

41 Bericht des Aufsichtsrates

43 Mitglieder des Aufsichtsrates

Darstellung der Zahlen

Als Folge der Rundungen können sich bei der Berechnung von Summen und Prozentangaben geringfügige Abweichungen gegenüber den im Bericht ausgewiesenen Zahlen ergeben. Zahlen in Klammern stellen Vergleichswerte aus dem Vorjahr dar.

Mitglieder des Vorstandes

Dr. Klaus-Peter Röhler

Vorsitzender des Vorstandes

und (bis 31. März 2022) Lebensversicherung

zugleich Mitglied des Vorstandes der Allianz SE,

Ressort Insurance German Speaking Countries and

Central & Eastern Europe

Bernd Heinemann

Marktmanagement, Personal & IT

Katja de la Vina

Finanzen

bis 31. März 2022

Andreas Kanning

Vertrieb

bis 31. März 2022

Nina Klingspor

Krankenversicherung

bis 31. März 2022

Frank Sommerfeld

Sachversicherung

bis 31. März 2022

Renate Wagner

Personal und Interne Dienste

zugleich Mitglied des Vorstandes der Allianz SE,

Ressort Human Resources, Legal, Compliance, Mergers & Acquisitions

bis 31. März 2022

LAGEBERICHT

Allgemeine Rahmenbedingungen

-Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Krieg und Inflation

Der Krieg in der Ukraine und die Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie wirkten sich massiv auf die wirtschaftliche Entwicklung aus. Die Inflationsrate kletterte infolge der Energiekrise auf Höchstwerte und lag im Euroraum im Jahresdurchschnitt bei 8,4 Prozent (Deutschland 8,7 Prozent). Angesichts all dieser Belastungsfaktoren hat sich die Weltwirtschaft im abgelaufenen Jahr als erstaunlich robust erwiesen und ist real um 2,9 Prozent gewachsen. Dank neuer Lieferrouten, dem beschleunigten Aufbau einer LNG-Infrastruktur und Einsparungen beim Energieverbrauch konnte die Energieversorgung in Deutschland sichergestellt werden.

Erstmals seit Einführung des Euros im Jahr 2001 wuchs die Eurozone mit 3,5 Prozent schneller als die beiden anderen großen Wirtschaftsmächte USA (2,1 Prozent) und China (3,0 Prozent). Der Zuwachs wurde vor allem durch die starke Entwicklung im Süden Europas getrieben, wo die Rückkehr des Tourismus die Wirtschaft beflügelte. Infolge der starken Abhängigkeit von russischem Gas und globalen Lieferengpässen blieb das Wachstum in Deutschland mit 1,8 Prozent hinter dem europäischen Durchschnitt. Die globalen Lieferengpässe führten in vielen Bereichen der Industrie zu Produktionsausfällen. Die Bauwirtschaft litt zunehmend unter den steigenden Preisen und Zinsen.

Rückkehr der Renditen

Die hohe Inflationsrate veranlasste die Notenbanken, eine radikale Zinswende einzuleiten. Erstmals seit 2011 wurden die Leitzinsen für den Euroraum erhöht. Die Europäische Zentralbank hob die Leitzinsen in mehreren Schritten von 0 auf 2,5 Prozent an, in den USA lag der Leitzins zum Jahresende bei 4,5 Prozent gegenüber 0,25 Prozent zu Beginn des Jahres 2022. Der Anstieg der Leitzinsen führte auch zu heftigen Reaktionen auf den Anleihemärkten. Die Renditen der 10-jährigen Staatsanleihen kletterten kräftig. In den USA stieg die Rendite von 1,5 Prozent (Ende 2021) auf 3,8 Prozent zum Jahresende 2022, die Rendite der 10-jährigen deutschen Staatsanleihen erreichte zum Jahresende 2,6 Prozent (-0,2 Prozent Ende 2021). Anleihen bieten damit erstmals seit vielen Jahren wieder ernsthafte Chancen für langfristig orientierte Anleger. Der Wert des US-Dollars wuchs ebenfalls deutlich.

Korrektur an den Aktienmärkten

Insbesondere die forcierte Zinswende der Notenbanken führte zu starken Preiskorrekturen auf den Aktienmärkten, insbesondere Techwerte verloren dabei deutlich an Wert. Insgesamt schlossen nahezu alle Börsen zum Jahresende 2022 tief im Minus ab. Der US-Aktienindex S&P 500 verlor 19,4 Prozent, beim deutschen Aktienindex DAX betrug der Verlust 12,3 Prozent. Trotz der empfindlichen Rückschläge auf den Aktienmärkten hielten viele deutsche Sparer Kapitalmarktprodukten die Treue. Insgesamt 28,0 Prozent der frischen Spargelder entfielen in den ersten neun Monaten auf Aktien und Investmentfonds, im gleichen Zeitraum 2021 waren es mit 31,6 Prozent nur unwesentlich mehr.

Erwerbstätigkeit steigt

Trotz des verhaltenen Wachstums stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2022: Mit durchschnittlich 45,6 Millionen Erwerbstätigen lag sie 1,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahres und damit auch wieder über dem Vorkrisenniveau. Im Zuge dessen legten die Gesamtsumme der verfügbaren Einkommen (+7,2 Prozent) und die der Nettolöhne und -gehälter (+5,7 Prozent) zwar jeweils kräftig zu, blieben aber dennoch hinter der Inflation zurück. Unterm Strich standen den Haushalten also niedrigere reale Einkommen zur Verfügung. Auf den Arbeitsmärkten blieb der Arbeitskräftemangel insbesondere aufgrund demografischer Verschiebungen das beherrschende Thema.

Konsum nimmt zu

Während im Jahr 2021 COVID-19-Beschränkungen und die damit einhergehenden Konsumeinschränkungen noch für eine erhöhte Sparquote sorgten, stand im Jahr 2022 der Konsum im Vordergrund. Angesichts der rekordhohen Inflation erlahmte zum Jahresende hin aber auch der private Konsum, der bis dahin die Wirtschaftsentwicklung maßgeblich trug. Viele Regierungen legten im Jahr 2022 Hilfsprogramme auf, um die Auswirkungen der Energiekrise für Unternehmen und private Haushalte abzumildern.

Auch das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland blieb von den Marktreaktionen nicht unberührt. Per Ende September 2022 betrug das Geldvermögen 7,5 Billionen Euro und lag damit um 2,0 Prozent unter dem Jahresendwert 2021. Wenig überraschend gingen die Sparleistungen 2022 zurück: In den ersten neun Monaten fielen die frischen Spargelder von 299 Milliarden Euro im Jahr 2021 auf 221 Milliarden Euro im Jahr 2022. Auch die herben realen Einkommensverluste minderten die Sparneigung. Die Sparquote fiel daher von 15,1 Prozent auf 11,2 Prozent zurück.

Das Sparverhalten war dagegen nahezu unverändert. Nach wie vor fließt der größte Anteil der Spargelder (36,0 Prozent) den Banken zu. Angesichts der äußerst unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist es nachvollziehbar, dass Gelder häufig erst einmal auf dem Bankkonto verbleiben. Der Anteil der Versicherungsprodukte erreichte 32,4 Prozent.

Versicherungswirtschaft

Das Geschäft der deutschen Versicherer war im Geschäftsjahr 2022 teilweise noch von den Ausläufern der COVID-19-Pandemie beeinflusst. Vor allem aber angesichts der Folgen des Krieges in der Ukraine und der Energiekrise geht der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) für die deutsche Versicherungswirtschaft insgesamt von einem leichten Beitragsrückgang im Jahr 2022 aus.

Die Allianz Deutschland AG

Die Allianz Deutschland AG ist als nicht operative Finanzholding die Dachgesellschaft der führenden Versicherungsgruppe in Deutschland. Die von ihr gehaltenen Erstversicherungsunternehmen Allianz Versicherungs-AG, Allianz Lebensversicherungs-AG, Allianz Private Krankenversicherungs-AG sowie die Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG und deren Tochtergesellschaften bieten in den Geschäftsfeldern Sachversicherung, Lebensversicherung und Krankenversicherung ein umfassendes Spektrum an Produkten und Dienstleistungen zu Versicherung, Vorsorge und Vermögen.

-Neuaufstellung der Allianz in Deutschland

Die Strategie der Allianz Gruppe bildet weiterhin die entscheidende Grundlage für den Erfolg der Allianz in Deutschland.

Produkte und Prozesse werden in der Allianz weltweit vereinfacht und skaliert, um globale Größenvorteile zu nutzen. Die Allianz Deutschland hat bereits in den vergangenen Jahren die Komplexität von Produkten und Prozessen systematisch reduziert und diese kundenorientierter gestaltet. Eine zentrale Rolle spielen dabei das Allianz Customer Model (ACM) sowie die umfassende Modernisierung und Vereinfachung der IT-Landschaft, die auch die Abschaffung von Altsystemen beinhaltet.

Deutschland ist einer der wichtigsten Märkte der Allianz Gruppe, die Allianz ist vielfach Marktführer. Die Allianz will das Geschäftsmodell in ihrem Heimatmarkt nicht nur weiterentwickeln, sondern eine Vorreiterrolle einnehmen, um die Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden noch besser und dynamischer zu bedienen.

Deshalb hat sich die Allianz in Deutschland neu aufgestellt und ihre Struktur angepasst. Dabei setzt sie auf die wichtige Rolle der deutschen Produktgebergesellschaften bei der Internationalisierung und auf einen gemeinsamen Auftritt im Markt.

Die Neuaufstellung, die 2021 begonnen hatte, wurde im ersten Quartal 2022 erfolgreich abgeschlossen.

Zum 1. Januar 2022 wurde die Allianz Kunde und Markt GmbH neu gegründet, die bei der Allianz SE angesiedelt und für die spartenübergreifende Steuerung auf dem deutschen Markt verantwortlich ist.

Weitere Teile spartenübergreifender Querschnittsfunktionen der Allianz Deutschland AG wurden bis zum 1. April 2022 den Spartengesellschaften, der Allianz SE, der Allianz Technology SE, der Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG, der Allianz Kunde und Markt GmbH und der Allianz ONE - Business Solutions GmbH zugeordnet.

Zum 1. April 2022 sind damit alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Zielstruktur gewechselt. Die Allianz Deutschland AG wurde formal in eine Finanzholding überführt, die keine eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr beschäftigt.

Ausgelagerte Funktionen

Die Allianz Deutschland AG hat die Aufgaben der Internen Revision, die Compliance-Funktion einschließlich der Geldwäscheprävention sowie das Rechnungswesen auf die Allianz SE ausgelagert. Die Allianz SE unterstützt die Allianz Deutschland AG ferner bei den anfallenden Aufgaben der Risikomanagement- und der Rechtsfunktion sowie des Datenschutzes.

Geschäftsverlauf

Die wesentliche Ergebnisquelle für die Allianz Deutschland AG ist das Finanzergebnis. Dieses wird von den Gewinnabführungen und Dividenden der operativen Gesellschaften bestimmt.

Das Finanzergebnis erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 89 Millionen Euro auf 1.599 (1.510) Millionen Euro.

Die Ergebnisabführung der Allianz Versicherungs-AG betrug 692 (671) Millionen Euro, die der Allianz Lebensversicherungs-AG 892 (708) Millionen Euro und die der Allianz Privaten Krankenversicherungs-AG 17 (130) Millionen Euro.

Der Saldo aus Zinserträgen und Zinsaufwendungen betrug minus 3 (- 17) Millionen Euro. Das Zinsergebnis setzt sich im Wesentlichen aus der Aufzinsung von Rückstellungen zusammen.

Neben dem Finanzergebnis erwirtschaftete die Allianz Deutschland AG Umsatzerlöse in Höhe von 329 (2.256) Millionen Euro aus Dienstleistungen, die sie im Rahmen ihrer spartenübergreifenden Querschnittsfunktion ihren Tochtergesellschaften bis zum 31. März 2022 zur Verfügung gestellt hat.

Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr beruht vor allem darauf, dass die Allianz Deutschland AG im Jahr 2022 ihre Querschnittsfunktionen auf die Produktgebergesellschaften übertragen hat.

Kosten, die originär der Allianz Deutschland AG als Einzelgesellschaft zuzuordnen sind, verbleiben dort.

Die Allianz Deutschland AG hat den Geschäftsbetrieb ihrer Zweigniederlassung in Breslau (Polen), die das Ressort Finanzen bei quantitativen Analysen im aktuariellen Bereich unterstützt hat, zum 1. März 2022 an die von der Allianz Lebensversicherungs-AG neu gegründete Allianz Quantitative Analytics Sp. z o.o. mit Sitz in Breslau (Polen), im Wege eines Betriebsübergangs nach polnischem Recht, verkauft. Die Zweigniederlassung der Allianz Deutschland AG wurde in der Folge abgewickelt und zum 31. Oktober 2022 geschlossen.

-Jahresüberschuss

Unter Berücksichtigung nicht verrechenbarer Gesellschaftskosten belief sich der Gewinn vor Steuern auf 1.430 (1.469) Millionen Euro. Nach Verrechnung mit den Konzernumlagen im Rahmen der bestehenden steuerlichen Organschaften ergab sich ein Steuerertrag von 8 (0) Millionen Euro.

Den Gewinn nach Steuern in Höhe von 1.438 (1.469) Millionen Euro führt die Gesellschaft aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit der Allianz SE an diese ab.

Zum 31. Dezember 2022 werden 320 Millionen Euro aus der Kapitalrücklage gemäß § 272 Absatz 2 Nr. 4 HGB entnommen und in den Bilanzgewinn eingestellt.

-Vergleich der Geschäftsentwicklung mit der Prognose

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ist das Geschäftsjahr 2022 für die Sachversicherung der Allianz Deutschland äußerst erfolgreich verlaufen. Die Ergebnisabführung der Allianz Versicherungs-AG an die Allianz Deutschland AG lag über der Vorjahresplanung.

Die Ergebnisabführung der Allianz Lebensversicherungs-AG an die Allianz Deutschland AG lag deutlich über dem geplanten Betrag des Vorjahres.

Die Ergebnisabführung der Allianz Private Krankenversicherungs-AG an die Allianz Deutschland AG fiel unter Berücksichtigung der ausschüttungsgesperrten Beträge deutlich niedriger aus als erwartet.

Aufgrund der oben genannten Entwicklungen in den Sparten der Allianz Deutschland AG fiel die Gewinnabführung der Allianz Deutschland AG an die Allianz SE insgesamt etwas niedriger aus als erwartet.

Nachhaltigkeit

Die Allianz Deutschland AG wurde zum 1. April 2022 formal in eine Finanzholding überführt, die keine eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr beschäftigt.

Die im Vorjahr gesetzten nichtfinanziellen Ziele wurden auf die Nachfolgegesellschaften der Allianz Deutschland AG übertragen, sodass die Zielerreichung zum Jahresende auf Ebene der Nachfolgegesellschaften gemessen wurde.

Für weitere Informationen zu nichtfinanziellen Leistungsindikatoren wird auf die nichtfinanzielle Erklärung im Konzernlagebericht der Allianz SE verwiesen.

-Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Angesichts der weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch den Krieg in der Ukraine und die Inflation infolge der Energiekrise ist das Geschäftsjahr 2022 zufriedenstellend verlaufen.

Die Allianz Deutschland AG und ihre Tochtergesellschaften haben auch in diesem Jahr ihre Stärke und Widerstandskraft unter Beweis gestellt.

Die Tochtergesellschaften der Allianz Deutschland AG blicken optimistisch in die Zukunft und sehen sich für die Herausforderungen des Jahres 2023 gut gerüstet.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Allianz Deutschland AG beträgt zum Bilanzstichtag 9.438 (9.781) Millionen Euro. Dabei wird die Aktivseite im Wesentlichen durch die Anteile an verbundenen Unternehmen bestimmt, die sich zum Bilanzstichtag auf 7.354 (7.273) Millionen Euro belaufen. Die Position Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände beträgt im Geschäftsjahr 2.080 (2.242) Millionen Euro.

Auf der Passivseite führt das Eigenkapital mit 7.427 (7.427) Millionen Euro zu einer Eigenkapitalquote von 78,7 (75,9) Prozent in Bezug auf die Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gehen mit einem Betrag von 1.890 (2.037) Millionen Euro in die Bilanzsumme ein.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Im Rahmen der Neuaufstellung der Allianz in Deutschland hat die Gesellschaft ihre Struktur angepasst. Bis zum 1. April 2022 wurden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihre jeweilige Zielgesellschaft transferiert.

Diese sind die Allianz Versicherungs-AG, die Allianz Lebensversicherungs-AG, die Allianz Private Krankenversicherungs-AG, die Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG, die Allianz SE, die Allianz Technology SE, die Allianz Kunde und Markt GmbH und die Allianz ONE - Business Solutions GmbH.

Die Allianz Deutschland AG ist seitdem eine Finanzholding, die keine eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr beschäftigt.

-Anzahl der Beschäftigten

Im Rahmen der Neuaufstellung der Allianz in Deutschland fanden folgende Übergänge statt: Am 1. Oktober 2021 und 1. November 2021 sind in Summe bereits rund 9.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Allianz Deutschland AG in ihre Zielgesellschaften gewechselt.

Am 1. Januar 2022 folgten weitere ca. 2.800, am 1. März 2022 ca. 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Am 1. April 2022 wurde der Wechsel in die Zielgesellschaften final vollzogen, es wechselten weitere ca. 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Zielgesellschaften. Die Allianz Deutschland AG ist seitdem eine Finanzholding, die keine eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr beschäftigt.

Risikobericht

-Risikostrategie

Das Risikomanagement der Allianz in Deutschland ist auf Wertschöpfung ausgerichtet. Zur Erzielung von Ertrag für die Kundinnen und Kunden und den Aktionär sind die Versicherungsunternehmen der Allianz Deutschland AG bei kalkuliertem Risiko bereit, Risiken in ihren Kerngeschäften einzugehen und zu akzeptieren.

Vor diesem Hintergrund haben sich die jeweiligen Vorstände unter Berücksichtigung der regulatorischen Vorgaben sowie der Vorgaben der Allianz SE auf eine grundsätzlich konservative Risikoneigung verständigt.

-Prinzipien des Risikomanagements

Die Allianz Deutschland AG und ihre Versicherungsunternehmen erachten das Risikomanagement als eine ihrer Kernkompetenzen. Es ist daher ein wesentlicher Bestandteil der zugehörigen Geschäftsprozesse. Das Risikomanagementsystem deckt mit seinem risikoorientierten Ansatz alle Risikodimensionen ab. Elemente des Risikomanagementsystems sind:

Förderung einer starken Risikokultur, die von einer angemessenen Risikoorganisation und effektiven Risikoprinzipien (Risk Governance) getragen wird.
Durchführung einer umfassenden Berechnung der Solvabilitätskapitalanforderung, um die Kapitalbasis zu schützen und ein effektives Kapitalmanagement zu unterstützen.
Implementierung und Koordination notwendiger Kontrollen sowie deren Dokumentation für risikorelevante Prozesse und darin enthaltene relevante Risiken.
Einbeziehung von Risikoerwägungen und Kapitalbedarf in den Entscheidungs- und Managementprozess.

Dieser umfassende Ansatz stellt sicher, dass Risiken der Allianz Deutschland AG sowie Risiken der zur Allianz Deutschland AG gehörenden Versicherungsgesellschaften angemessen identifiziert, analysiert, bewertet und gesteuert werden. In den Risikostrategien der zur Allianz Deutschland AG gehörenden Versicherungsgesellschaften werden der Risikoappetit sowie übergreifende Risikotragfähigkeitslimite definiert. Das ganzheitliche Limitsystem der Allianz Deutschland Gesellschaften wird in einer internen Richtlinie dokumentiert. Eine strenge Risikoüberwachung und die entsprechende Berichterstattung ermöglichen es, frühzeitig Limitauslastungen zu erkennen und darauf zu reagieren.

-Risikoorganisation

Die unabhängige Risikomanagementfunktion der Allianz Deutschland AG wird von einer organisatorischen Einheit innerhalb der Allianz SE im Auftrag des Vorstandes der Allianz Deutschland AG wahrgenommen. Die unabhängige Risikomanagementfunktion überwacht nicht nur die Risiken systematisch mit qualitativen und quantitativen Risikoanalysen und -bewertungen, sondern prüft auch Handlungsalternativen und spricht Empfehlungen an die Geschäftseinheiten beziehungsweise den Vorstand aus. Durch die regelmäßige und bedarfsweise (ad hoc) Berichterstattung des Inhabers der Risikomanagementfunktion an den Vorstand der Allianz Deutschland AG ist gewährleistet, dass der Vorstand über die aktuelle Risikosituation der Allianz Deutschland AG entsprechend informiert ist.

Zum laufenden Austausch bezüglich der Risikosituation ist für jedes Versicherungsunternehmen der Allianz Deutschland AG jeweils ein Risikokomitee installiert, dem mindestens zwei Mitglieder des jeweiligen Vorstandes angehören. Zusätzlich gibt es ein übergreifendes Risikokomitee. Diese Risikokomitees dienen der Sicherstellung eines integrierten Risikomanagements für alle Versicherungsunternehmen der Allianz Deutschland AG.

Ferner unterstützen diese Risikokomitees den jeweiligen Vorstand bei der Risikoidentifikation, -bewertung und -steuerung mit Analysen und Empfehlungen im Rahmen seiner in den Geschäftsordnungen festgeschriebenen Aufgaben und Kompetenzen.

Die für die Allianz Deutschland AG zuständige Risikomanagementfunktion ist in die Risikosteuerung der Allianz SE eingebunden. Zudem wird sichergestellt, dass die für die Risikomanagementfunktion relevanten Allianz Standards lokal umgesetzt werden.

-Erfüllung der Anforderungen von Solvency II

Die Erfüllung der Anforderungen von Solvency II durch die Versicherungsunternehmen der Allianz Deutschland AG hat für die Allianz Deutschland AG einen hohen Stellenwert. Dies gilt unter anderem für die Solvabilitätskapitalanforderung und die Anforderungen an das Governance-System. Die Versicherungsunternehmen der Allianz Deutschland AG stellen durch transparente und durchgreifende Prozesse des Kapital- und Risikomanagements sicher, dass die aufsichtsrechtlichen Anforderungen erfüllt werden.

-Risikoprofil

Als reine Finanzholding geht die Allianz Deutschland AG keine direkten Markt-, Kredit- oder versicherungstechnischen Risiken ein. Ein grundlegendes Risiko für die Allianz Deutschland AG stellen jedoch Änderungen der Beteiligungswerte ihrer Versicherungsunternehmen aufgrund dortiger Änderungen der Risikolage dar. Dieses Risiko deckt die Risikosteuerung des jeweiligen Versicherungsunternehmens ab.

Die Risikokategorien werden bei den Versicherungsunternehmen der Allianz Deutschland AG anhand von Szenarioanalysen qualitativ und quantitativ bewertet. Bei den quantitativen Analysen ist die Berechnung der Solvabilitätskapitalanforderung von wesentlicher Bedeutung. Die Berechnung der Solvabilitätskapitalanforderung für die Versicherungsunternehmen der Allianz Deutschland AG erfolgt auf Basis der Standardformel gemäß Solvency II beziehungsweise auf Basis des von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigten internen Modells der Allianz Gruppe. Hierbei werden die Risikokategorien Marktrisiko, Kreditrisiko, versicherungstechnisches Risiko, Geschäftsrisiko und operationelles Risiko berücksichtigt. Das Liquiditätsrisiko, das Reputationsrisiko und das strategische Risiko werden ausschließlich qualitativ bewertet.

Das Konzentrationsrisiko, neue potenzielle Risiken (Emerging Risks) sowie Nachhaltigkeitsrisiken (ESG-Risiken) werden nicht als separate Risikokategorien verstanden, sondern als Querschnittsthemen im Rahmen aller Kategorien betrachtet. Nachhaltigkeitsrisiken ergeben sich aus Ereignissen oder Bedingungen im Bereich Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung (ESG), die möglicherweise erhebliche negative Auswirkungen auf das Vermögen, die Rentabilität oder das Ansehen der Allianz in Deutschland haben können, wenn sie eintreten.

Gegenwärtig sind folgende Risikokategorien für die Versicherungsunternehmen der Allianz Deutschland AG relevant:

Strategisches Risiko

Das strategische Risiko ergibt sich aus strategischen Geschäftsentscheidungen und deren zugrunde liegenden Annahmen. Hierzu zählt auch das Risiko, dass Geschäftsentscheidungen nicht oder nicht ausreichend an ein geändertes Wirtschaftsumfeld oder Kundenverhalten angepasst werden.

Das strategische Risiko wird ausschließlich qualitativ in strukturierten Identifikations- und Bewertungsprozessen erfasst.

Marktrisiko

Das Marktrisiko ergibt sich aus Kursschwankungen an den Kapitalmärkten, welche die Bewertung der Kapitalanlagen (insbesondere Aktien, Rentenpapiere und Immobilien) und die Bewertung der Verbindlichkeiten betreffen. Es schließt das Zinsänderungs-, Credit-Spread-, Aktien-, Immobilien-, Zinsvolatilitäts-, Aktienvolatilitäts-, Währungs- und Inflationsrisiko mit ein.

Das Kapitalanlagemanagement ist an die Allianz Investment Management SE ausgelagert, um Effektivitäts- und Effizienzvorteile zu nutzen. Durch das dadurch erzielte hohe Know-how sind die Marktrisiken besser beherrschbar. Gleichwohl wird in allen Prozessen, Richtlinien und Entscheidungen die uneingeschränkte Risikoverantwortung der Versicherungsunternehmen der Allianz Deutschland AG berücksichtigt.

Kreditrisiko

Das Kreditrisiko ergibt sich aufgrund eines unerwarteten Ausfalls oder einer Bonitätsveränderung eines Geschäftspartners.

Verssicherungstechnisches Risiko

Das versicherungstechnische Risiko bezeichnet das Risiko, dass bedingt durch Zufall, Irrtum oder Änderung der tatsächliche Aufwand für Schäden und Leistungen vom erwarteten Aufwand abweicht.

Geschäftsrisiko

Das Geschäftsrisiko ergibt sich aufgrund einer unerwarteten Änderung der Geschäftsvolumina, der Kostenentwicklung oder der Margen des zukünftigen Geschäfts. Dabei umfasst das Geschäftsrisiko auch das Stornorisiko.

Das Geschäftsrisiko wird unter anderem durch ein umfassendes Projektmanagement mitigiert.

Operationelles Risiko

Das operationelle Risiko bezeichnet das Risiko von Verlusten aufgrund von unzulänglichen oder fehlgeschlagenen internen Prozessen oder aus mitarbeiter- und systembedingten oder aber externen Vorfällen. Es umfasst auch das Rechtsrisiko und das Compliance-Risiko sowie das IT-Risiko (z. B. Funktionsfähigkeit von EDV-Systemen), jedoch nicht das strategische Risiko oder das Reputationsrisiko.

Die Allianz möchte sich weiter auf den Kundennutzen fokussieren. Das führt auch zu einem Umbruch der IT-Systemlandschaft der Allianz in Deutschland. Insbesondere aus der Umstellung auf neue Prozesse und IT-Systeme ergeben sich Vorteile für die Kunden und die Unternehmen. Die mit der Umstellung verbundenen Risiken - wie etwa der vorübergehende Ausfall eines Systems - werden sorgfältig bewertet und bestmöglich minimiert.

Im Rahmen des Managements operationeller Risiken werden für Geschäftsprozesse, die mit wesentlichen Risiken behaftet sind, geeignete Kontrollen und Maßnahmen zur Risikomitigation aufgesetzt. Die Einrichtung und Durchführung adäquater Kontrollen zur Mitigation der identifizierten operationellen Risiken obliegt den risikoverantwortlichen Bereichen. Die Kontrollen sind Bestandteil des internen Kontrollsystems.

Um das Risiko wesentlicher Fehler in der Finanzberichterstattung zu vermindern, haben die Allianz Deutschland AG und die Versicherungsunternehmen der Allianz Deutschland AG im Rahmen des internen Kontrollsystems (IKS) umfassende Kontrollen implementiert. Dieses Kontrollsystem umfasst sämtliche Komponenten der Finanzberichterstattung. Die Funktionsfähigkeit des IKS für die Finanzberichterstattung wurde für den Berichtszeitraum geprüft und als gegeben angesehen.

Das Management des operationellen Risikos wird durch die Meldung operationeller Verluste und in diesem Rahmen aufgesetzte Maßnahmen unterstützt.

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko besteht darin, dass die Allianz Deutschland AG beziehungsweise ihre Versicherungsunternehmen nicht über die notwendigen Barmittel verfügen beziehungsweise nicht in der Lage sein könnten, Anlagen und andere Vermögenswerte in Barmittel umzuwandeln, um ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Abhängig vom Ergebnis der Töchter wird dies Auswirkungen auf die Allianz Deutschland AG als Holding haben.

Die Auslagerung des Investment Managements an die Allianz Investment Management SE beinhaltet auch die Liquiditätsplanung der Versicherungsunternehmen der Allianz Deutschland AG.

Zusätzlich wird die Erfüllung der kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen über den konzernweiten Cash-Pool sichergestellt.

Reputationsrisiko

Das Reputationsrisiko ergibt sich aus einer möglichen Schädigung des Ansehens eines Unternehmens infolge einer negativen Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Dabei geht es um die Unternehmenswahrnehmung sowohl in der breiten Öffentlichkeit als auch bei (potenziellen) Kundinnen und Kunden, anderen Geschäftspartnern, Nichtregierungsorganisationen, Belegschaft, Aktionären oder Behörden.

Ein entsprechender Steuerungs- und Kontrollprozess zur Identifikation, Bewertung und Mitigation des Reputationsrisikos ist installiert. Zur Identifikation von Reputationsrisiken arbeiten sämtliche betroffene Funktionen auf Konzern- und lokaler Ebene eng zusammen.

Hier sind insbesondere die Risiken in den Bereichen Recht und Compliance, Datenschutz, Informationssicherheit IT (zum Beispiel Fehler in IT-Systemen), Betriebskontinuitätsmanagement sowie die Bearbeitung im Betrieb von hoher Bedeutung.

-Risikosituation

Die aktuellen aufsichtsrechtlichen Anforderungen werden von der Allianz Deutschland AG erfüllt. Alle derzeit bestehenden Risiken liegen innerhalb der Risikotragfähigkeit der Unternehmen.

Prognose- und Chancenbericht

-Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine werden auch die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 belasten. Dies gilt insbesondere für die Inflation, die auf hohem Niveau verharren wird. Im Jahresdurchschnitt rechnen wir in Deutschland und im Euroraum mit einer Rate von über 6 Prozent. Die Europäische Zentralbank (EZB) dürfte daher kaum in ihrer restriktiven Geldpolitik nachlassen: Zum Jahresende wird bei den Leitzinsen eine Drei vor dem Komma erwartet.

Die Folgen sind kräftige Kaufkraftverluste bei den Haushalten und schlechtere Finanzierungsbedingungen für die Unternehmen; beides schlägt zunehmend auf Konsum und Investitionen durch. Sowohl für Deutschland als auch im Euroraum insgesamt rechnen wir daher mit einer Rezession im Jahr 2023. Die Wirtschaftsleistung geht voraussichtlich um 0,7 Prozent beziehungsweise 0,4 Prozent zurück. Insgesamt wird für die Weltwirtschaft nur ein Wachstum von 1,4 Prozent erwartet.

An den Finanzmärkten dürfte es angesichts der hohen Unsicherheit über den Fortgang der Inflation und der geldpolitischen Reaktionen unruhig bleiben. Die Renditen auf den Anleihemärkten sollten jedoch auf ihren derzeit hohen Niveaus verharren; für langfristig orientierte Anleger bieten sich daher wieder mehr Chancen.

Beim vorliegenden Ausblick überwiegen die Abwärtsrisiken. Dies betrifft zuvorderst den Krieg in der Ukraine selbst, wo eine weitere Eskalation und Ausweitung nicht ausgeschlossen werden kann. Auch die Gasversorgung in Europa bleibt prekär. Die Gefahr einer Mangellage im Winter 2023/24 ist nicht gebannt. Zudem birgt das plötzliche und unzureichend vorbereitete Ende der chinesischen Null-COVID-Politik erhebliche Risiken für die internationalen Lieferketten, vor allem wenn in den nächsten Wochen und Monaten die Fallzahlen dramatisch ansteigen sollten. Last but not least gilt es auch, politische und soziale Spannungen im Blick zu behalten, die angesichts der andauernden „cost-of-living-crisis“ eskalieren könnten.

-Prognose für die Deutsche Versicherungswirtschaft

Der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) sieht für die gesamte deutsche Versicherungswirtschaft über alle Versicherungssparten hinweg, dass die Beitragseinnahmen im Geschäftsjahr 2023 um rund drei Prozent steigen können.

-Veränderte Markt- und Wettbewerbsbedingungen

Rechtliche Rahmenbedingungen

Solvency II-Review 2020

Nachdem die Europäische Kommission (EU-Kommission) 2021 ihre Änderungsvorschläge zum Solvency II-Review 2020 vorgelegt hatte, wurde am 17. Juni 2022 die allgemeine Ausrichtung des Rates der Europäischen Union zur Änderung der Solvency II-Richtlinie veröffentlicht. Die im Rahmen des Solvency II-Review 2020 vorgeschlagenen Änderungen wirken sich auf Themen aus den verschiedensten Bereichen aus - von den Kapitalanforderungen über das Reporting bis zur Proportionalität. Eine vollumfängliche Umsetzung ist nach den erforderlichen Trilog-Verhandlungen nicht vor 2024 zu erwarten.

Die Versicherungsunternehmen der Allianz Deutschland AG sehen sich aufgrund ihrer Kapitalstärke und ihres wirksamen Risikomanagementsystems im Hinblick auf die geplanten Änderungen der Solvency II-Richtlinie und der Delegierten Verordnung gut aufgestellt.

-Prognose für die Geschäftsentwicklung der Allianz Deutschland AG

Die Strategie der Allianz Gruppe bildet weiterhin die entscheidende Grundlage für den Erfolg der Allianz in Deutschland.

Produkte und Prozesse werden in der Allianz weltweit vereinfacht und skaliert, um globale Größenvorteile zu nutzen.

Die Ergebnisabführung der Allianz Versicherungs-AG an die Allianz Deutschland AG dürfte auf dem Niveau des Vorjahres liegen.

Die Ergebnisabführung der Allianz Lebensversicherungs-AG an die Allianz Deutschland AG dürfte unter dem Niveau des Vorjahres liegen.

Die Allianz Private Krankenversicherungs-AG geht für das Jahr 2023 von einer deutlich höheren Ergebnisabführung aus.

Insgesamt gehen wir davon aus, dass sich die Gewinnabführung der Allianz Deutschland AG an die Allianz SE für das Jahr 2023 über dem Niveau des Geschäftsjahres bewegen wird. Diese Einschätzung steht unter dem Vorbehalt, dass die Entwicklung sowohl an den Kapitalmärkten als auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch den Krieg in der Ukraine und die Inflation infolge der Energiekrise das Ergebnis und die Gewinnabführung an die Allianz SE nur moderat belasten werden.

Nichtfinanzielle Ziele

Die Allianz Deutschland AG wurde zum 1. April 2022 formal in eine Finanzholding überführt, die keine eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr beschäftigt. Für weitere Informationen zu nichtfinanziellen Leistungsindikatoren wird auf die nichtfinanzielle Erklärung im Konzernlagebericht der Allianz SE verwiesen.

Nichtfinanzielle Erklärung gemäß § 289b Absatz 2 HGB

Die Allianz Deutschland AG ist nach § 289b Absatz 2 Satz 1 HGB von der Pflicht zur Erstellung einer nichtfinanziellen Erklärung befreit, da sie in den Konzernlagebericht ihres Mutterunternehmens (§ 290 Absatz 1, 2 HGB), der Allianz SE, einbezogen ist und dieser Konzernlagebericht eine nichtfinanzielle Konzernerklärung enthält. Der Konzernlagebericht ist unter www.allianz.com sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache veröffentlicht.

Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f Absatz 4 i. V. m. Absatz 2 Nr. 4 HGB

Die Festlegung von Zielgrößen für den Frauenanteil im Aufsichtsrat ist nur für Gesellschaften obligatorisch, die der Mitbestimmung unterliegen. Im Zuge der Überführung der Allianz Deutschland in eine mitarbeiterlose Finanzholding ist der Mitbestimmungsstatus entfallen, sodass die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Absatz 4 i. V. m. Absatz 2 Nr. 4 HGB für das Berichtsjahr 2022 entfällt.

München, 10. Februar 2023

Allianz Deutschland AG

Der Vorstand

Dr. Röhler

Heinemann

Angaben zum Entgelttransparenzgesetz

-Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit gemäß § 21 Entgelttransparenzgesetz (EntgTranspG)1

Für uns ist es selbstverständlich, die Vielfalt im Unternehmen zu fördern und entsprechende Maßnahmen und Prozesse für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Führungskräfte anzubieten.

Dazu gehören im Rahmen von Vereinbarkeit von Beruf und Familie die Unterstützung bei der Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeiten sowie eine Offenheit gegenüber „Elternzeit“ und der Option auf befristete Teilzeit.

Wir vergüten nicht leitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anhand des Tarifvertrags. Eine Eintarifierung erfolgt aufgrund der konkreten Tätigkeit und unabhängig vom Geschlecht. Leitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden aufgrund der Wertigkeit der jeweils ausgeübten Funktion vergütet. Die Wertigkeit einer Funktion ist unabhängig vom Funktionsinhaber und somit auch vom Geschlecht. Durch diese Vergütungssystematiken ist das Gebot des gleichen Entgelts für Frauen und Männer abgebildet.

Die Allianz Deutschland AG beschäftigte im Jahr 2021 im Mittel 13.365 Angestellte, davon waren 7.440 Frauen und 5.926 Männer. Die Allianz Deutschland AG beschäftigte im Jahr 2021 im Mittel 2.973 Frauen und 558 Männer in einem Teilzeit-Arbeitsverhältnis. Die Allianz Deutschland AG beschäftigte im Jahr 2021 im Mittel 4.467 Frauen und 5.368 Männer in einem Vollzeit-Arbeitsverhältnis.

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Soweit wir in diesem Geschäftsbericht Prognosen oder Erwartungen äußern oder die Zukunft betreffende Aussagen machen, können diese Aussagen mit bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können daher wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Neben weiteren hier nicht aufgeführten Gründen können sich Abweichungen aus Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation, vor allem in Allianz Kerngeschäftsfeldern und -märkten, aus Akquisitionen sowie der anschließenden Integration von Unternehmen und aus Restrukturierungsmaßnahmen ergeben. Abweichungen können außerdem aus dem Ausmaß oder der Häufigkeit von Versicherungsfällen (zum Beispiel durch Naturkatastrophen), der Entwicklung von Schadenkosten, Stornoraten, Sterblichkeits- und Krankheitsraten beziehungsweise -tendenzen und, insbesondere im Kapitalanlagebereich, aus dem Ausfall von Kreditnehmern und sonstigen Schuldnern resultieren. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte (zum Beispiel Marktschwankungen oder Kreditausfälle) und der Wechselkurse sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere hinsichtlich steuerlicher Regelungen, können entsprechenden Einfluss haben. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, Zukunftsaussagen zu aktualisieren.

JAHRESABSCHLUSS

1 _Der Entgeltbericht ist nicht Bestandteil des Lageberichtes.

Jahresabschluss

Bilanz ZUM 31. DEZEMBER 2022

Tsd €

AKTIVA

Stand 31. Dezember Anhang 2022 2022 2021
A. Anlagevermögen 1
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1 Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten - 1.195
- 1.195
II. Sachanlagen
1 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken - 26.746
2 Technische Anlagen und Maschinen - 1.671
3 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.024 47.162
4 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - 17.350
4.024 92.929
III. Finanzanlagen
1 Anteile an verbundenen Unternehmen 2 7.353.686 7.273.080
2 Wertpapiere des Anlagevermögens - 4.831
7.353.686 7.277.911
7.357.710 7.372.035
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1 Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3 - 160.327
2 Fertige Erzeugnisse und Waren - 2.042
- 162.369
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4 2.080.131 2.242.202
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 422 138
2.080.553 2.404.709
C. Rechnungsabgrenzungsposten - 3.274
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 5 - 1.258
Summe Aktiva 9.438.263 9.781.276
PASSIVA
Stand 31. Dezember

Tsd €
Anhang 2022 2022 2021
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 6 200.501 200.501
II. Kapitalrücklage 7 6.886.310 7.206.310
III. Gewinnrücklagen 8 20.050 20.050
IV. Bilanzgewinn 7 320.000 -
7.426.861 7.426.861
B. Rückstellungen
I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 9 52.048 63.051
II. Steuerrückstellungen 8.856 8.352
III. Sonstige Rückstellungen 10 47.180 211.455
108.084 282.858
C. Verbindlichkeiten 11
I. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - 187
II. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.703 5.591
III. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.889.933 2.037.267
IV. Sonstige Verbindlichkeiten 11.682 28.512
davon aus Steuern 233 (5.140) Tsd €
davon i. R. d. sozialen Sicherheit 0 (0) Tsd €
1.903.318 2.071.557
Summe Passiva 9.438.263 9.781.276

Gewinn- und Verlustrechnung VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2022

Tsd €

Anhang 2022 2021
1. Erträge aus Gewinnabführungen 12 1.616.777 1.528.659
2. Aufwendungen aus Verlustübernahme 12 -20.787 -1.470
3. Erträge aus Beteiligungen 13 5.795 -
davon aus verbundenen Unternehmen 5.795 (0) Tsd €
4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14 1.543 20.191
davon aus verbundenen Unternehmen 428 (962) Tsd €
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 14 -4.663 -37.325
davon aus verbundenen Unternehmen -686 (-855) Tsd €
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 15 - -529
7. Finanzergebnis 1.598.665 1.509.526
8. Umsatzerlöse 16 328.820 2.255.744
9. Sonstige betriebliche Erträge 17 36.832 45.488
10. Verminderung (Vorjahr: Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -160.327 62.432
11. Materialaufwand 18 -184.076 -1.332.667
12. Personalaufwand 19 -45.732 -998.645
13. Abschreibungen 20 -3.621 -18.915
14. Sonstige betriebliche Aufwendungen 21 -140.456 -53.961
15. Ergebnis vor Steuern 1.430.105 1.469.002
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 22 8.135 -2.370
17. Ergebnis nach Steuern 1.438.240 1.466.632
18. Sonstige Steuern -482 2.016
19. Aufwand aus Ergebnisabführung -1.437.758 -1.468.648
20. Jahresüberschuss - -
21. Entnahme aus der Kapitalrücklage 320.000 -
22. Bilanzgewinn 320.000 -

ANHANG

-Angaben gemäß § 264 Absatz 1a HGB

Allianz Deutschland AG

Königinstraße 28, 80802 München

Registergericht Amtsgericht München

Handelsregisternummer HRB 158878

-Maßgebliche Rechtsvorschriften

Die Allianz Deutschland AG erstellt den Jahresabschluss und den Lagebericht nach Maßgabe der Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG).

Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung werden in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst. Sie sind im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Es wird mit dem Finanzergebnis als wesentliche Ergebnisquelle begonnen, da diese Darstellung das Geschäft einer Holdinggesellschaft am besten abbildet. Wesentlich sind des Weiteren die Umsatzerlöse.

Der Jahresabschluss wurde in Tausend Euro (Tsd Euro) aufgestellt. Alle Beträge werden in Tausend Euro angegeben, soweit nichts anderes vermerkt ist.

-Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren, angesetzt.

Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände werden zu ihrem Nennwert bilanziert.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer, angesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Wert bis 250 Euro netto werden sofort abgeschrieben. Für bewegliche Wirtschaftsgüter, die der selbstständigen Nutzung fähig sind, ab 250 Euro netto bis 1.000 Euro netto wird ein steuerlicher Sammelposten gemäß § 6 Absatz 2a EStG gebildet, der im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Jahren pauschal mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Sie werden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet und zu fortgeführten Anschaffungskosten oder dem niedrigeren auf Dauer beizulegenden Wert angesetzt.

Abschreibungen werden vorgenommen, sofern am Bilanzstichtag die fortgeführten Anschaffungskosten über dem Marktwert und dem langfristig beizulegenden Wert liegen.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Sie werden grundsätzlich mit den Nominalbeträgen bewertet. Unverzinsliche Forderungen werden mit ihrem Barwert angesetzt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten bilanziert. Mögliche Risiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt, sofern die Vermögensgegenstände nicht in eine Bewertungseinheit einbezogen werden.

Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand

Diese Posten werden mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Aktive Latente Steuern

Aufgrund der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft werden latente Steuern unter analoger Anwendung des § 274 HGB grundsätzlich auf Ebene des Organträgers berücksichtigt.

Wesentliche Abweichungen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen ergeben sich bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen, die jeweils zu aktiven latenten Steuern führen.

Die Bewertung der inländischen Steuerlatenzen erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 31 Prozent.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Das Vermögen wird gemäß § 253 Absatz 1 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt und in Verbindung mit § 246 Absatz 2 HGB mit den Schulden verrechnet.

Sofern die Schulden den beizulegenden Zeitwert übersteigen, wird der übersteigende Betrag unter dem Posten Rückstellungen ausgewiesen. Übersteigt der beizulegende Zeitwert den Betrag der Schulden, so wird der übersteigende Betrag unter dem Posten Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethode des aktiven Unterschiedsbetrages entspricht derjenigen, die im Abschnitt Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen und Sonstige Rückstellungen beschrieben ist.

Eigenkapital

Eigenkapital wird mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen und Sonstige Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet. Der aus der Erstanwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes im Jahr 2010 resultierende Umstellungsaufwand wurde bereits in der Vergangenheit voll als außerordentlicher Aufwand erfasst. Die Rückstellungen für Jubiläumsgaben, Altersteilzeit- und Vorruhestandsleistungen werden ebenfalls nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt und in voller Höhe passiviert.

Laut § 253 HGB ist der Erfüllungsbetrag für Altersversorgungsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und für sonstige Personalverpflichtungen aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren abzuzinsen. Sofern die Bewertung der Altersversorgungsverpflichtungen mit dem siebenjährigen Durchschnittszins zu einer höheren Verpflichtung führt als die Bewertung mit dem zehnjährigen Durchschnittszins, unterliegt der Unterschiedsbetrag nach § 253 Absatz 6 Satz 2 HGB einer Ausschüttungssperre.

Diese Ausschüttungssperre führt nicht zu einer Abführungssperre, wenn ein Ergebnisabführungsvertrag vorliegt. Bei der Ermittlung des Diskontierungszinssatzes nimmt die Gesellschaft die Vereinfachungsregelung gemäß § 253 Absatz 2 Satz 2 HGB (Restlaufzeit von 15 Jahren) in Anspruch, wobei wie im Vorjahr ein zum Bilanzstichtag prognostizierter Zinssatz zugrunde gelegt wurde.

Der Effekt aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes wird unter der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen ausgewiesen.

Weitere Erläuterungen zur Bilanzierung der Pensionen und ähnlicher Verpflichtungen finden Sie im Anhang unter den Angaben zu den Passiva und unter den Haftungsverhältnissen.

Die übrigen Rückstellungen werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz der Deutschen Bundesbank abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Grundsätzlich werden alle Geschäftsvorgänge in der Originalwährung erfasst und zum jeweiligen Tageskurs (Devisenkassamittelkurs) in Euro umgerechnet.

Am Abschlussstichtag werden die auf fremde Währung lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet und nach den handelsrechtlichen Regeln zur Währungsumrechnung bewertet. Bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger werden die Gewinne und Verluste aus der Umrechnung gemäß § 256a HGB erfolgswirksam erfasst.

Rückstellungen in fremder Währung werden zum Abschlussstichtag ermittelt sowie neu bewertet und zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Derivative Finanzinstrumente in Bewertungseinheiten

Derivative Finanzinstrumente liegen in Form von Allianz Equity-Incentive-Plänen vor. Diese Restricted Stock Units (RSU) werden durch Termingeschäfte (Hedge-RSU) mit der Allianz SE abgesichert, die als Forderung gegen die Allianz SE und als Equity Swap bilanziert werden.

Die Termingeschäfte werden mit den entsprechenden Grundgeschäften als Bewertungseinheit zusammengefasst.

Der Ausweis der Grundgeschäfte erfolgt unter den Sonstigen Rückstellungen und der Ausweis der Sicherungsgeschäfte unter den Sonstigen Vermögensgegenständen.

Für die gebildeten Bewertungseinheiten kommt ein Micro-Hedge zum Ansatz, um Preisänderungsrisiken aufgrund von Marktpreisschwankungen vollständig auszuschließen.

Wertaufholungsgebot, Zuschreibungen

Auf Vermögensgegenstände, die in früheren Jahren auf einen niedrigeren Marktwert abgeschrieben wurden, muss zugeschrieben werden, wenn diesen Vermögensgegenständen am Bilanzstichtag wieder ein höherer Wert beigelegt wird.

Die Zuschreibungen erfolgen bis zur Höhe der fortgeschriebenen Anschaffungswerte, auf einen niedrigeren langfristig beizulegenden Zeitwert oder auf einen niedrigeren Marktwert.

Angaben zu den Aktiva

-1 _ Entwicklung der Aktivposten A.I bis A.III im Geschäftsjahr 2022

Tsd €

Anschaffungs- und Herstellungskosten Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 31.12.2021 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2022
--- --- --- --- --- ---
A. Anlagevermögen
A.I Immaterielle Vermögensgegenstände
1 Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.328 3 - -6.331 -
Summe A.I 6.328 3 - -6.331 -
A.II Sachanlagen
1 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 75.747 4 1.449 -77.200 -
2 Technische Anlagen und Maschinen 11.609 - - -11.609 -
3 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 129.691 2.581 1.933 -130.181 4.024
4 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 17.350 4.947 -3.382 -18.915 -
Summe A.II 234.397 7.532 - -237.905 4.024
A.III Finanzanlagen
1 Anteile an verbundenen Unternehmen 7.273.609 81.513 - -1.436 7.353.686
2 Wertpapiere des Anlagevermögens 4.831 - - -4.831 -
Summe A.III 7.278.440 81.513 - -6.267 7.353.686
Insgesamt 7.519.165 89.048 - -250.503 7.357.710
Abschreibungen
Stand 31.12.2021 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2022
--- --- --- --- --- ---
A. Anlagevermögen
A.I Immaterielle Vermögensgegenstände
1 Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.133 - - -5.133 -
Summe A.I 5.133 - - -5.133 -
A.II Sachanlagen
1 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 49.001 1.293 - -50.294 -
2 Technische Anlagen und Maschinen 9.938 107 - -10.045 -
3 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 82.529 2.221 - -84.750 -
4 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - - - - -
Summe A.II 141.468 3.621 - -145.089 -
A.III Finanzanlagen
1 Anteile an verbundenen Unternehmen 529 - - -529 -
2 Wertpapiere des Anlagevermögens - - - - -
Summe A.III 529 - - -529 -
Insgesamt 147.130 3.621 - -150.751 -
Bilanzwert
Stand 31.12.2021 Stand 31.12.2022
--- --- ---
A. Anlagevermögen
A.I Immaterielle Vermögensgegenstände
1 Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.195 -
Summe A.I 1.195 -
A.II Sachanlagen
1 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 26.746 -
2 Technische Anlagen und Maschinen 1.671 -
3 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 47.162 4.024
4 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 17.350 -
Summe A.II 92.929 4.024
A.III Finanzanlagen
1 Anteile an verbundenen Unternehmen 7.273.080 7.353.686
2 Wertpapiere des Anlagevermögens 4.831 -
Summe A.III 7.277.911 7.353.686
Insgesamt 7.372.035 7.357.710

Bis auf wenige Anlagegüter wurden alle Sachanlagen im Zuge der Neuaufstellung der Allianz in Deutschland an die aufnehmenden Gesellschaften übertragen.

-2 _ Aufstelung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB in Verbindung mit § 286 Absatz 3 Nr. 1 HGB (Aktiva A.III.1 und A.III.2)

Tsd € (Anteile in %) Anteil 1 Eigenkapital Jahresergebnis
mit Sitz im Inland
ADAC Autoversicherung AG, München 3 51,0 141.619 -1.012
Alida Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg 4 90,1 379.119 11.890
Allianz Agrar AG, München 2, 4 100,0 3.003 0
Allianz AZL Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG, München 3 100,0 409.237 -6
Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG, München 2, 3 100,0 8.815 -1.379
Allianz Capital Partners Verwaltungs GmbH, München 3 99,6 56.928 1.346
Allianz Esa GmbH, Bad Friedrichshall 2, 4 100,0 37 0
Allianz Hirschgarten GmbH & Co. KG, Stuttgart 4 100,0 240.063 -29
Allianz Leben Direkt Infrastruktur GmbH, München 2, 3 100,0 174.137 0
Allianz Leben Infrastrukturfonds GmbH, München 2, 3, 7 100,0 3.009.105 0
Allianz Leben Private Equity Fonds 2001 GmbH, München 2, 3, 8 100,0 10.009.801 0
Allianz Leben Private Equity Fonds Plus GmbH, München 2, 3, 9 100,0 1.879 0
Allianz Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft, Stuttgart 2, 3 100,0 2.991.344 0
Allianz NM 28 GmbH & Co. KG, Stuttgart 4 93,3 218.533 1.375
Allianz ONE - Business Solutions GmbH, München 2, 3 100,0 81.764 0
Allianz Pension Direkt Infrastruktur GmbH, München 2, 3 100,0 4.490 0
Allianz Pension Partners GmbH, München 2, 3 100,0 500 0
Allianz Pensionskasse Aktiengesellschaft, Stuttgart 3 100,0 355.192 17.100
Allianz Private Equity GmbH, München 2, 3, 10 100,0 18.554 0
Allianz Private Krankenversicherungs-Aktiengesellschaft, München 2, 4 100,0 237.731 0
Allianz ProzessFinanz GmbH, München 2, 3 100,0 381 0
Allianz Stromversorgungs-GmbH, München 2, 3 100,0 25 0
Allianz Taunusanlage GbR, Stuttgart 4 99,5 168.933 6.205
Allianz Versicherungs-Aktiengesellschaft, München 2, 3 100,0 887.569 0
APK Infrastrukturfonds GmbH, München 2, 3, 17 100,0 49.459 0
APK-Argos 65 Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, München 2, 3 100,0 11.025 0
APK-Argos 75 Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, München 2, 3 100,0 90.180 0
APK-Argos 85 Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, München 2, 3 100,0 208.110 0
APK-Argos 95 Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, München 2, 3 100,0 163.623 0
APKV Direkt Infrastruktur GmbH, München 2, 3 100,0 36.084 0
APKV Infrastrukturfonds GmbH, München 2, 3, 15 100,0 356.879 0
APKV Private Equity Fonds GmbH, München 2, 3, 16 100,0 962.307 0
APKV-Argos 74 Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, München 2, 3 100,0 316.703 0
APKV-Argos 84 Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, München 2, 3 100,0 1.097.514 0
ARE Funds APKV GmbH, München 2, 4 100,0 683.021 0
ARE Funds AZL GmbH, München 2, 4 100,0 6.127.494 0
ARE Funds AZV GmbH, München 2, 4 100,0 36.617 0
AZ ATLAS GmbH & Co. KG, Stuttgart 4 94,9 110.365 4.323
AZ ATLAS Immo GmbH, Stuttgart 2, 4 100,0 142.204 0
AZL AI Nr. 1 GmbH, München 2, 3 100,0 78 0
AZL-Argos 73 Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, München 2, 3 100,0 2.380.384 0
AZL-Argos 83 Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, München 2, 3 100,0 8.434.340 0
AZL-Argos 89 Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, München 2, 3 100,0 128.271 0
AZL-Private Finance GmbH, Stuttgart 2, 3 100,0 1.950.402 0
AZ-SGD Classic Infrastrukturfonds GmbH, München 2, 3, 14 100,0 4.143 0
AZ-SGD Direkt Infrastruktur GmbH, München 2, 3 100,0 36.818 0
AZ-SGD Infrastrukturfonds GmbH, München 2, 3, 11 100,0 220.803 0
AZ-SGD Private Equity Fonds 2 GmbH, München 2, 3, 12 100,0 12.676 0
AZ-SGD Private Equity Fonds GmbH, München 2, 3, 13 100,0 750.276 0
AZT Automotive GmbH, Ismaning 2, 3 100,0 167 0
AZV-Argos 72 Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, München 2, 3 100,0 94.359 0
AZV-Argos 77 Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, München 2, 3 100,0 68.940 0
AZV-Argos 82 Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, München 2, 3 100,0 331.262 0
AZV-Argos 87 Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, München 2, 3 100,0 212.993 0
BrahmsQ Objekt GmbH & Co. KG, Stuttgart 4 94,8 75.925 2.965
Deutsche Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft, Berlin 2, 3 100,0 49.534 0
EDGE Wriezener Karree Berlin GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 6 47,5 0 0
GA Global Automotive Versicherungsservice GmbH, Halle (Saale) 2, 3 100,0 26 0
KVM ServicePlus - Kunden- und Vertriebsmanagement GmbH, Halle (Saale) 2, 3 100,0 25 0
myHealth X GmbH, München 2, 4 100,0 100 0
Projekt Hirschgarten MK8 GmbH & Co. KG, Stuttgart 4 94,9 175.450 6.877
Protektor Lebensversicherungs-AG, Berlin 4 10,0 7.854 2
REC Frankfurt Objekt GmbH & Co. KG, Hamburg 4 80,0 269.683 6.903
Sana Kliniken AG, Ismaning 4 14,5 1.139.149 67.094
Seagull Portfolio GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 6 56,3 0 0
Spherion Objekt GmbH & Co. KG, Stuttgart 4 89,9 67.242 4.136
UfS Beteiligungs-GmbH, München 2, 3 100,0 246 0
UGG TopCo GmbH & Co. KG, Ismaning 4 40,7 4.443 -64.155
VGP Park München GmbH, Vaterstetten-Baldham 4 48,9 104.797 -1.174
VLS Versicherungslogistik GmbH, Berlin 2, 3 100,0 26 0
Volkswagen Autoversicherung AG, Braunschweig 2, 3 100,0 139.561 0
Volkswagen Autoversicherung Holding GmbH, Braunschweig 3 49,0 186.795 13.996
Windpark Büttel GmbH & Co. KG, Sehestedt 4 100,0 16.584 1.739
Windpark Calau GmbH & Co. KG, Sehestedt 4 100,0 38.107 1.820
Windpark Eckolstädt GmbH & Co. KG, Sehestedt 4 100,0 28.686 1.701
Windpark Quitzow GmbH & Co. KG, Sehestedt 4 100,0 11.135 1.462
Windpark Redekin-Genthin GmbH & Co. KG, Sehestedt 4 100,0 19.006 885
Windpark Werder Zinndorf GmbH & Co. KG, Sehestedt mit Sitz im Ausland 4 100,0 18.546 2.269
114 Venture LP, Wilmington, DE 4 49,5 142.422 -11.744
1515 Broadway Realty LP, Wilmington, DE 4 43,0 907.212 2.304
1800 M Street Venture LP, Wilmington, DE 4 45,0 146.622 6.546
30 HY WM REIT Owner LP, Wilmington, DE 4 49,0 330.805 -1.830
490 Fulton JV LP, Wilmington, DE 4 96,5 -2 0
490 Fulton REIT LP, Wilmington, DE 4 100,0 -165 -16
490 Lower Unit LP, Wilmington, DE 4 100,0 111.508 5.924
53 State JV L.P., Wilmington, DE 4 49,0 325.157 1.176
A&A Centri Commerciali S.r.l., Bolzano 5 50,0 0 0
AA Ronsin Investment Holding Limited, Hong Kong 5 62,0 0 0
Aero-Fonte S.r.l., Misterbianco 4 100,0 14.680 -271
Allee-Center Kft., Budapest 4 50,0 115.607 11.152
Allianz Chicago Private Reit LP, Wilmington, DE 4 100,0 225.599 3.041
Allianz Eiffel Square Kft., Budapest 4 70,0 98.860 3.100
Allianz Finance IX Luxembourg S.A., Luxembourg 4 100,0 3.288.672 7.143
Allianz Finance VII Luxembourg S.A., Luxembourg 4 70,0 3.350.551 82.917
Allianz Finance VIII Luxembourg S.A., Luxembourg 4 80,0 1.010.393 25.396
Allianz Finance X Luxembourg S.A., Luxembourg 4 51,7 33 0
Allianz France Real Estate Invest SPPICAV, Paris la Défense 4 100,0 1.287.160 17.324
Allianz Hedeland Logistics ApS, Copenhagen 4 50,0 119.225 -4
Allianz Hold Co Real Estate S.à r.l., Luxembourg 4 100,0 300.293 1.546
Allianz HY Investor LP, Wilmington, DE 4 100,0 328.728 -4.121
Allianz Infrastructure Holding I Pte. Ltd., Singapore 4 100,0 1.361.882 119.497
Allianz Infrastructure Luxembourg Holdco I S.A., Luxembourg 4 100,0 2.676.723 94.033
Allianz Infrastructure Luxembourg Holdco II S.A., Luxembourg 4 69,7 559.148 19.575
Allianz Infrastructure Luxembourg Holdco III S.A., Luxembourg 4 100,0 1.445.115 -97
Allianz Infrastructure Luxembourg Holdco IV S.A., Luxembourg 4 53,0 356.861 -52
Allianz Infrastructure Luxembourg I S.à r.l., Luxembourg 4 72,4 3.802.301 146.551
Allianz Infrastructure Luxembourg II S.à r.l., Luxembourg 4 80,2 1.847.171 45.718
Allianz Infrastructure Spain Holdco II S.à r.l., Luxembourg 4 100,0 393.814 20.046
Allianz Investments HoldCo S.à r.l., Luxembourg 4 100,0 12 0
Allianz Investments III Luxembourg S.A., Luxembourg 4 90,0 1.717.067 78.652
Allianz Leben Real Estate Holding I S.à r.l., Luxembourg 4 100,0 885.334 4.762
Allianz Leben Real Estate Holding II S.à r.l., Luxembourg 4 100,0 5.306.217 59.355
Allianz Nikko Pte. Ltd., Singapore 4 100,0 17.787 -180
Allianz PCREL US Debt S.A., Luxembourg 5 76,7 0 0
Allianz Presse Infra S.C.S., Luxembourg 4 100,0 125.560 7.186
Allianz Presse US REIT LP, Wilmington, DE 4 100,0 74.007 -594
Allianz Real Estate Investment S.A., Luxembourg 4 100,0 424.924 -43.109
Allianz Renewable Energy Partners I LP, London 3 100,0 101.675 25.882
Allianz Renewable Energy Partners II Limited, London 3 100,0 99.806 320
Allianz Renewable Energy Partners III LP, London 3 100,0 101.164 24.826
Allianz Renewable Energy Partners IV Limited, London 3 99,3 686.963 2.961
Allianz Renewable Energy Partners Luxembourg II S.A., Luxembourg 4 100,0 185.651 5.484
Allianz Renewable Energy Partners Luxembourg IV S.A., Luxembourg 4 55,3 1.172.931 -27.266
Allianz Renewable Energy Partners Luxembourg V S.A., Luxembourg 4 36,4 585.385 2.154
Allianz Renewable Energy Partners Luxembourg VI S.A., Luxembourg 4 62,1 875.459 1.452
Allianz Renewable Energy Partners Luxembourg VIII S.A., Luxembourg 4 18,2 342.879 4.152
Allianz Renewable Energy Partners VI Limited, London 3 100,0 387.220 2.105
Allianz Sakura Multifamily 1 Pte. Ltd., Singapore 4 100,0 287.547 -398
Allianz Sakura Multifamily 2 Pte. Ltd., Singapore 4 100,0 244.083 -511
Allianz Sakura Multifamily Lux SCSp, Luxemburg 4 100,0 342.464 -329
Allianz Société Financière S.à r.l., Luxembourg 4 75,0 1.182.219 3.726
Allianz US Debt Holding S.A., Luxembourg 5 71,4 244.977 -46
Allianz US Investment LP, Wilmington, DE 4 100,0 4.668.386 233.789
Allianz US Private REIT LP, Wilmington, DE 4 100,0 3.954.317 232.696
AMLI-Allianz Investment LP, Wilmington, DE 4 75,0 82.129 3.298
APK US Investment LP, Wilmington, DE 4 100,0 127.095 9.718
APKV US Private REIT LP, Wilmington, DE 4 100,0 549.974 36.642
AREAP Core I LP, Singapore 5 50,0 0 0
Areim Fastigheter 3 AB, Stockholm 4 28,3 156.822 2.475
Areim Fastigheter 4 E AB, Stockholm 5 19,7 0 0
ARES Capital Europe IV (E) Unlevered SCSp, Luxembourg 4, 18 8,0 1.656.717 129.521
Ares Capital Europe V (E) Unlevered S.C.S., Luxembourg 4, 18 10,0 1.582.568 39.759
Ares Credit Investment Partnership II (A) L.P., George Town 6 100,0 0 0
Ares European Real Estate Fund V SCSp, Luxembourg 5 9,8 0 0
Ares Senior Direct Lending Parallel Fund (U) II L.P., Grand Cayman 4 39,0 6.119 1.014
AS Gasinfrastruktur Beteiligung GmbH, Wien 4 40,0 339.001 26.013
ATC Europe C.V., Boston, MA 5 7,3 0 0
Austin West Campus Student Housing LP, Wilmington, DE 4 45,0 359.503 16.261
Autostrade per l’Italia S.p.A., Rome 4 6,9 1.829.209 681.877
AZ Euro Investments II S.à r.l., Luxembourg 4 100,0 667.336 40
AZ Euro Investments S.A., Luxembourg 4 84,7 3.456.273 270.949
AZ Jupiter 10 B.V., Amsterdam 4 100,0 508.713 7.593
AZ Jupiter 11 B.V., Amsterdam 4 85,9 369.029 3.482
AZ Jupiter 9 B.V., Amsterdam 4 100,0 125.880 -6.976
AZ Vers US Private REIT LP, Wilmington, DE 4 100,0 176.131 4.108
AZ/JH Co-Investment Venture (DC) LP, Wilmington, DE 4 80,0 250.722 5.779
AZ/JH Co-Investment Venture (IL) LP, Wilmington, DE 4 80,0 225.599 3.041
AZ-CR Seed Investor LP, Wilmington, DE 4 100,0 94.867 -3.680
Bain Capital Distressed an Special Situations 2013 (A) L.P., Wilmington, DE 4, 18 16,9 189.657 8.577
Bain Capital Distressed and Special Situations 2019 (B Master) L.P., George Town 4, 18 14,7 1.508.522 78.665
Barcelona Sea Offices S.A., Barcelona 4 65,1 22.253 -3.222
Barings European Private Loan Fund II, Luxembourg 4 27,0 31.249 189
Barings Global Credit Fund (LUX) SCSp SICAV-SIF - Barings European Private Loan Fund III, Luxembourg 4 22,2 40.067 184
Bazalgette Equity Ltd., London 4 34,3 607.075 -12.680
BCal Houston JV L.P., Wilmington, DE 4 38,4 121.994 -6.748
BCP-AZ Investment L.P., Wilmington, DE 4 98,0 49.012 -3.391
BioPharma Credit Investment V (Offshore-A) LP, George Town 4 21,6 694.548 44.996
BL West End Offices Limited, London 5 75,0 0 0
Blackstone COF IV Co-Investment Feeder Fund EEA SCSp, Luxembourg 4, 18 60,6 105.042 5.257
Blackstone Property Partners Asia (Lux) SCSp, Luxembourg 4 9,0 2.594.888 25.796
Blackstone Property Partners Life Sciences (Lux) SCSp, Luxembourg 4 65,2 483.346 6.132
Blackstone Real Estate Partners VIII.F L.P., New York, NY 4 3,2 14.262 1.988
BN Infrastruktur GmbH, St. Pölten 4 74,9 49.686 0
BREP Europe V (Alberta) L.P., New York, NY 5 1,4 0 0
Calobra Investments Sp. z o.o., Warsaw 4 100,0 126.467 -5.922
Capital Four Private Debt III Fund SA SICAV-RAIF - Senior Direct Lending Fund, Luxembourg 4 44,8 685.750 26.376
Caroline Berlin S.C.S., Luxembourg 4 89,4 164.062 862
CBRE Dutch Office Fund, Schiphol 5 25,2 0 0
CELUHO S.à r.l., Luxembourg 4 49,0 335.888 -47
Central Shopping Center a.s., Bratislava 4 100,0 54.243 1.769
CEPE de Langres Sud S.à r.l., Versailles 4 100,0 27.633 4.436
CEPE de Mont Gimont S.à r.l., Versailles 4 100,0 25.476 4.506
Ceres Holding I S.à r.l., Luxembourg 6 35,1 0 0
Chapter Master Limited Partnership, New York, NY 5 45,5 0 0
Cheyne Real Estate Credit Holdings VII (Compartment), Luxembourg 4, 18 31,1 402.031 12.241
CHP-AZ Seeded Industrial L.P., Wilmington, DE 4 49,0 180.659 -7.492
Clarion Gables Multifamily Trust L.P., Wilmington, DE 4 10,5 1.199.111 -31.827
Columbia REIT - 221 Main Street LP, Wilmington, DE 4 100,0 335.798 12.613
Columbia REIT - 333 Market Street LP, Wilmington, DE 4 45,0 506.590 13.563
Columbia REIT - University Circle LP, Wilmington, DE 4 100,0 476.242 9.454
Comvest Credit Partners V (Luxembourg) Intermediate Fund SCSp, Luxembourg 4, 18 53,9 166.666 -10.313
Core Senior Lending Fund (A-A) L.P., Toronto, ON 4, 18 45,5 330.031 10.517
Core Senior Lending Fund II SCSp, Luxembourg 4 27,5 43.427 -1.191
Core Senior Lending Fund L.P., Toronto, ON 4, 18 31,6 1.292.804 53.330
Cova Beijing Zpark Investment Pte. Ltd., Singapore 4 98,0 1.379 420
Crow Holdings Reality Partners IX-A L.P., Wilmington, DE 4 24,1 258.164 -6.947
Czech Gas Networks S.á r.l., Luxembourg 5 18,5 0 0
Daiwater Investment Limited, Hatfield 4 36,6 539.057 -90.668
Delgaz Grid S.A., Târgu Mures 4 28,8 614.992 -13.438
Door S.L.P, Saint Helier 5 21,5 0 0
EIG Energy Fund XVII (Scotland) LP, Edinburgh 4 85,7 704.945 -89.917
Elix Vintage Residencial SOCIMI S.A., Madrid 4 96,0 159.388 -11.888
Elton Investments S.à r.l., Luxembourg 4 27,0 450.260 5.978
EMZ 9-C S.L.P., Paris 4 94,1 168.245 -2.043
Enertrag-Dunowo Sp. z o.o., Szczecin 4 100,0 229.059 12.155
ESR India Logistics Fund Pte. Ltd., Singapore 4 35,0 156.059 14.476
Euromarkt Center d.o.o., Ljubljana 5 50,0 0 0
Falcon Private Credit Opportunities VI (Luxembourg) SCSp, Luxembourg 4, 18 37,8 570.419 91.957
Floene Energias S.A., Lisbon 5 45,5 0 0
Foshan Geluo Storage Services Co. Ltd., Foshan 4 100,0 35.060 1.364
Four Oaks Place LP, Wilmington, DE 4 49,0 453.803 11.044
Franklin S.C.S., Luxembourg 4 94,5 82.987 4.498
Galore Expert Limited, Hong Kong 4 100,0 35.975 5.589
GBTC I LP, Singapore 5 50,0 0 0
Global Azawaki S.L., Madrid 4 100,0 377.759 734
Global Carena S.L., Madrid 4 80,0 172.973 3.458
Global Sedano S.L., Madrid 6 100,0 0 0
GLP Japan Development Partners III L.P., George Town 5 12,0 0 0
GLP Japan Income Fund LP, Singapore 4 27,3 159.737.018 35.680.219
Gramercy Capital Solutions Fund II L.P., Wilmington, DE 4 48,5 131.882 -587
GSO Capital Opportunities Feeder Fund III L.P., George Town 4, 18 9,5 3.137.699 547.864
GSO European Senior Debt Fund II EEA Feeder SCSp, Luxembourg 4 27,6 1.426.518 36.833
Harro Development Praha s.r.o., Prague 4 54,0 64.286 325
Heimstaden Eagle AB, Malmö 6 46,3 0 0
Helios SCC Sp. z o.o., Katowice 4 45,0 118.498 -9.725
HKZ Investor Holding B.V., Arnhem 6 51,0 0 0
HPS Core Senior Lending Co-Invest L.P., Grand Cayman 4, 18 100,0 140.269 4.261
HPS Offshore Mezzanine Partners 2019 L.P., George Town 4 10,5 4.100.712 216.472
HPS Specialty Loan Fund V L.P., George Town 4, 18 34,6 1.475.726 72.352
Hudson One Ferry JV L.P., Wilmington, DE 4 45,0 119.078 -7.295
ICON Immobilien GmbH & Co. KG, Wien 4 100,0 268.993 9.003
IndInfravit Trust, Chennai 4 22,7 643.147 46.675
Italian Shopping Centre Investment S.r.l., Milan 4 50,0 27.774 13.305
Italo - Nuovo Trasporto Viaggiatori S.p.A., Rome 4 10,0 1.898.912 104.372
Järvsö Sörby Vindkraft AB, Danderyd 4 100,0 102.003 10.174
JPMorgan IIF UK1 LP, Dublin 5 2,2 0 0
KAIGO Hi-Tech Development (Beijing) Co. Ltd., Beijing 4 100,0 21.030 5.032
KaiLong Greater China Real Estate Fund II S.C.Sp., Luxembourg 5 100,0 0 0
Kiinteistöosakeyhtiö Eteläesplanadi 2 Oy, Helsinki 4 100,0 30.834 1.476
KLGCREF II Holdco Pte. Ltd., Singapore 5 100,0 0 0
Kohlenberg & Ruppert Premium Properties S.à r.l., Luxembourg 4 60,7 105.186 4.393
Kromgatan 4-6 Logistics AB, Gothenburg 4 50,0 11 1
Kuolavaara-Keulakkopään Tuulipuisto Oy, Oulu 4 100,0 26.493 5.119
LBA IV-PPI Venture LLC, Wilmington, DE 4 45,0 355.973 5.667
LBA Realty Fund V L.P., Dover, DE 4 16,1 639.328 213.467
Lennar Multifamily Venture II DC LP, Wilmington, DE 4 11,9 1.195.615 171.404
Lincoln Infrastructure USA Inc., Wilmington, DE 3 100,0 154.882 -11.294
LPC Logistics Venture One LP, Wilmington, DE 4 31,7 829.552 192.761
Maevaara Vind AB, Stockholm 4 100,0 56.764 11.397
Monroe Capital Private Credit Intermediate IV (Unleveraged) SCSp, Luxembourg 4, 18 50,0 614.660 15.438
NET4GAS Holdings s.r.o., Prague 4 50,0 249.813 164.846
NRF (Finland) AB, Västeras 5 50,0 0 0
NRP Nordic Logistics Fund AS, Oslo 5 49,5 0 0
Oaktree European Capital Solutions Fund II SCSp, Luxembourg 4, 18 29,3 91.020 9.584
Oaktree Mezzanine Fund V (Parallel) SCSp, Luxembourg 4, 18 46,2 120.354 10.729
Oaktree Opportunities Fund Xb, L.P., Cayman Islands 4, 18 2,0 5.811.397 444.802
Oaktree Opportunities Fund XI (Parallel 2) SCSp, Luxembourg 4, 18 6,0 2.737.966 115.810
Oaktree Real Estate Debt Fund III L.P., Grand Cayman 4, 18 39,5 488.478 40.237
Oaktree Real Estate Opportunities Fund VIII L.P., George Town 4, 18 26,2 475.440 16.163
Oaktree Real Estate Opportunities VII L.P., New York 4, 18 15,4 1.664.349 171.656
Ocean Properties LLP, Singapore 4 20,0 1.499.043 62.746
Offshore Mezzanine Partners III L.P., George Town 4, 18 8,0 3.296.765 330.146
öGIG GmbH, St. Pölten 4 80,0 35.482 -2.462
Ophir-Rochor Commercial Pte. Ltd., Singapore 5 60,0 0 0
Orion MF TMK, Tokyo 4 49,9 395.009 -20.333
PAG Loan Fund IV L.P., George Town 4, 18 19,3 672.417 -13.086
Parc Eolien de Derval SAS, Versailles 6 100,0 0 0
PCCP Credit X (PF) LP, Wilmington, DE 4, 18 33,2 659.937 15.824
Piaf Bidco B.V., Amsterdam 4 23,9 1.509.787 -65.899
Podium Fund HY REIT Owner LP, Wilmington, DE 4 44,3 706.755 -8.805
Porterbrook Holdings I Limited, Derby 4 30,0 1.172.234 4.377
Quadgas Holdings Topco Limited, Saint Helier 4 13,0 4.614.102 -550.224
Real Faubourg Haussmann SAS, Paris la Défense 4 100,0 1.363.401 3.885
Redoma 2 S.A., Luxembourg 4 100,0 53.435 -41
RMPA Holdings Limited, Colchester 4 56,0 6.490 5.844
SAS Allianz Forum Seine, Paris la Défense 4 100,0 234.483 7.424
SAS Allianz Platine, Paris la Défense 4 100,0 250.737 5.432
SAS Allianz Rivoli, Paris la Défense 4 100,0 98.787 1.564
SAS Allianz Serbie, Paris la Défense 4 100,0 235.590 3.184
SAS Alta Gramont, Paris 4 49,0 237.329 -1.099
SAS Angel Shopping Centre, Paris la Défense 4 54,0 264.705 -307
Sättravallen Wind Power AB, Strömstad 4 100,0 46.788 53.218
SCI Allianz Citylights, Paris la Défense 4 100,0 501.608 4.551
SCI Allianz Messine, Paris la Défense 4 100,0 220.742 8.333
SCI Bercy Village, Paris 4 49,0 35.660 6.750
SCI ESQ, Paris la Défense 4 100,0 90.677 5.589
SCI Pont D'Ain Septembre Logistics, Paris la Défense 4 80,1 68.345 -676
SCI Réau Papin Logistics, Paris la Défense 4 80,1 77.340 591
SES Shopping Center AT 1 GmbH, Salzburg 5 50,0 0 0
SES Shopping Center FP 1 GmbH, Salzburg 5 38,8 0 0
Sierra European Retail Real Estate Assets Holdings B.V., Amsterdam 5 25,0 0 0
Spanish Gas Distribution Investments S.à r.l., Senningerberg 4 40,0 1.220.421 129.994
Specialty Loan Fund 2016 L.P., George Town 4, 18 22,8 992.809 47.264
SPREF II Pte. Ltd., Singapore 4 41,3 359.946 82.189
Stam Fem Gångaren 11 AB, Stockholm 4 100,0 76.339 1.946
Stonecutter JV Limited, London 5 50,0 0 0
Strategic Value Dislocation Feeder Fund L.P., Grand Cayman 4, 18 20,9 1.292.472 73.303
Strategic Value Special Situations Feeder Fund V L.P., George Town 4 10,6 781.276 -19.686
Terminal Venture LP, Wilmington, DE 4 30,9 394.975 -5.324
TPG Real Estate Partners III(A) L.P., Wilmington, DE 5 3,9 0 0
Triton Lux SCS, Luxembourg 6 100,0 0 0
UK Logistics PropCo I S.à r.l., Luxembourg 4 100,0 54.411 -1.436
UK Logistics PropCo III S.à r.l., Luxembourg 4 100,0 47.316 -1.226
UK Logistics S.C.Sp., Luxembourg 4 100,0 154.976 -50
Valderrama S.A., Luxembourg 4 96,0 183.324 -2.478
VGP European Logistics 2 S.à r.l., Senningerberg 5 50,0 0 0
VGP European Logistics S.à r.l., Senningerberg 5 40,2 0 0
Vintage Rents S.L., Madrid 4 100,0 8.677 714
Vordere Zollamtsstraße 13 GmbH, Wien 4 100,0 69.175 1.920
Waterford Blue Lagoon LP, Wilmington, DE 4 37,2 322.850 13.675
Windpower Ujscie Sp. z o.o., Poznan 4 100,0 7.535 0

1_Berechnung berücksichtigt die von abhängigen Unternehmen gehaltenen Anteile vollständig, auch wenn der Anteil an diesem abhängigen Unternehmen unter 100 % liegt.

2_Ergebnisabführungsvertrag

3_Jahresabschluss 2022 vorläufig

4_Jahresabschluss 2021

5_Keine Daten vorhanden.

6_Neues Investment 2022, es liegen keine Abschlüsse vor.

7_Allianz Leben Infrastrukturfonds GmbH investiert in Private Equity Fonds. Für die Gesellschaft wird § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 HGB in Anspruch genommen. Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft 51 Fondsbeteiligungen mit einem Buchwert von insgesamt 3.149.208.977,69 und bestehenden Resteinzahlungsverpflichtungen von insgesamt 2.523.462.821,63 EUR.

8_Allianz Leben Private Equity Fonds 2001 GmbH investiert in Private Equity Fonds. Für die Gesellschaft wird § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 HGB in Anspruch genommen. Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft 543 Fondsbeteiligungen mit einem Buchwert von insgesamt 10.630.730.893,90 und bestehenden Resteinzahlungsverpflichtungen von insgesamt 8.423.910.089,98 EUR.

9_ Allianz Leben Private Equity Fonds Plus GmbH investiert in Private Equity Fonds. Für die Gesellschaft wird § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 HGB in Anspruch genommen. Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft 1 Fondsbeteiligungen mit einem Buchwert von insgesamt 1.743.257,91 und bestehenden Resteinzahlungsverpflichtungen von insgesamt 12.135.274,42 EUR.

10_ Allianz Private Equity GmbH investiert in Private Equity Fonds. Für die Gesellschaft wird § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 HGB in Anspruch genommen. Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft 14 Fondsbeteiligungen mit einem Buchwert von insgesamt 11.272.737,53 und bestehenden Resteinzahlungsverpflichtungen von insgesamt 9.581.313,57 EUR.

11_ AZ-SGD Infrastrukturfonds GmbH investiert in Private Equity Fonds. Für die Gesellschaft wird § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 HGB in Anspruch genommen. Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft 23 Fondsbeteiligungen mit einem Buchwert von insgesamt 238.749.463,30 und bestehenden Resteinzahlungsverpflichtungen von insgesamt 80.771.603,28 EUR.

12_ AZ-SGD Private Equity Fonds 2 GmbH investiert in Private Equity Fonds. Für die Gesellschaft wird § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 HGB in Anspruch genommen. Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft 21 Fondsbeteiligungen mit einem Buchwert von insgesamt 9.912.820,05 und bestehenden Resteinzahlungsverpflichtungen von insgesamt 6.289.522,11 EUR.

13_AZ-SGD Private Equity Fonds GmbH investiert in Private Equity Fonds. Für die Gesellschaft wird § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 HGB in Anspruch genommen. Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft 499 Fondsbeteiligungen mit einem Buchwert von insgesamt 821.171.840,80 und bestehenden Resteinzahlungsverpflichtungen von insgesamt 366.767.426,34 EUR.

14_AZ-SGD Classic Infrastrukturfonds GmbH investiert in Private Equity Fonds. Für die Gesellschaft wird § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 HGB in Anspruch genommen. Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft 1 Fondsbeteiligungen mit einem Buchwert von insgesamt 2.183.990,63 und bestehenden Resteinzahlungsverpflichtungen von insgesamt 784.954,15 EUR.

15_APKV Infrastrukturfonds GmbH investiert in Private Equity Fonds. Für die Gesellschaft wird § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 HGB in Anspruch genommen. Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft 51 Fondsbeteiligungen mit einem Buchwert von insgesamt 375.526.887,34 und bestehenden Resteinzahlungsverpflichtungen von insgesamt 272.828.338,77 EUR.

16_APKV Private Equity Fonds GmbH investiert in Private Equity Fonds. Für die Gesellschaft wird § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 HGB in Anspruch genommen. Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft 439 Fondsbeteiligungen mit einem Buchwert von insgesamt 1.080.404.291,33 und bestehenden Resteinzahlungsverpflichtungen von insgesamt 653.018.280,15 EUR.

17_APK Infrastrukturfonds GmbH investiert in Private Equity Fonds. Für die Gesellschaft wird § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 HGB in Anspruch genommen. Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft 17 Fondsbeteiligungen mit einem Buchwert von insgesamt 54.087.201,08 und bestehenden Resteinzahlungsverpflichtungen von insgesamt 66.582.385,11 EUR.

18_Konsolidierter oder kombinierter, von zwei oder mehreren Gesellschaften zusammengefasster Abschluss.

Die Anteilsbesitzliste enthält alle wesentlichen Beteiligungen an verbundenen Unternehmen im Allianz Konzern, an denen die Allianz Deutschland AG direkt oder in direkter Linie über ihre Tochtergesellschaften beteiligt ist, auch wenn der jeweilige Anteil unter 20 Prozent liegt.

-Angaben gemäß § 285 Nr. 18 HGB zu Finanzanlagen, die über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden

Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 475.229 Tausend Euro wurden über ihrem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 470.300 Tausend Euro ausgewiesen. Auf eine außerplanmäßige Abschreibung gemäß § 253 Absatz 3 Satz 6 HGB wurde wegen nicht dauerhaften Charakters der Wertminderung verzichtet. Im Vorjahr wurden keine Finanzanlagen über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen.

-3 _ Unferige Erzeugnisse, unfertige Leistungen (Aktiva B.I.1) und Fertige Erzeugnisse und Waren (Aktiva B.I.2)

Im Rahmen der Neuaufstellung der Allianz in Deutschland wurden die Unfertigen Erzeugnisse und Leistungen, sowie Fertige Erzeugnisse und Waren auf andere Gesellschaften der Allianz Gruppe übertragen, so dass die Gesellschaft zum Bilanzstichtag keine mehr ausweist. Im Vorjahr enthielten diese zur Veräußerung bestimmte Softwareentwicklungen in Höhe von 160.327 Tausend Euro.

-4 _ Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (Aktiva B.II)

Tsd €

Stand 31.12.2022 Davon Restlaufzeit über 1 Jahr Stand 31.12.2021 Davon Restlaufzeit über 1 Jahr
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.074.572 - 2.223.371 -
Sonstige Vermögensgegenstände 5.559 1 18.831 65
Insgesamt 2.080.131 1 2.242.202 65

Derivative Finanzinstrumente in Bewertungseinheiten

Allianz Equity-Incentive-Pläne

Die Wirksamkeit der Bewertungseinheiten über die jeweils nach einer Laufzeit von vier Jahren auslaufenden aktienbasierten Vergütungspläne wird prospektiv und retrospektiv durch die Übereinstimmung der Bedingungen, Parameter und Risiken (Critical-Term-Match-Methode) nachgewiesen.

Zum Bilanzstichtag umfassen die einbezogenen Grundgeschäfte, bestehend aus voraussichtlich zukünftig auszugleichenden Leistungen, ein Volumen in Höhe von 4.046 (14.075) Tausend Euro. Mit den Bewertungseinheiten werden Risiken in Form von Wertänderungen in Höhe von 861 (2.150) Tausend Euro abgesichert. Die Bilanzierung der Bewertungseinheiten erfolgt nach der Einfrierungsmethode.

-5 _ Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung (Aktiva D)

Bei den Altersteilzeitverpflichtungen ergibt sich bei der Saldierung der Entgeltverpflichtungen mit dem saldierungspflichtigen Deckungsvermögen im Geschäftsjahr kein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung; im Vorjahr betrug dieser 1.258 Tausend Euro.

Angaben zu den Passiva

-6 _ Gezeichnetes Kapital (Passiva A.I)

Tsd €

Stand 31. Dezember 2021 Einstellung Entnahme 2022
Gezeichnetes Kapital 200.501 - - 200.501

Das Gezeichnete Kapital der Allianz Deutschland AG beträgt 200.501.000 Euro. Es ist eingeteilt in 200.501.000 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von 1 Euro je Aktie. Die Aktien können nur mit Zustimmung der Gesellschaft übertragen werden.

Die Allianz SE, München, ist alleinige Aktionärin der Allianz Deutschland AG. Entsprechend hat sie uns nach § 20 AktG mitgeteilt, dass sie an der Allianz Deutschland AG unmittelbar eine Mehrheitsbeteiligung hält.

-7 _ Kapitalrücklage (Passiva A.II) und -Bilanzgewinn (Passiva A.IV)

Tsd €

Stand 31. Dezember 2021 Einstellung Entnahme 2022
Kapitalrücklage 7.206.310 - 320.000 6.886.310

Die Entnahme aus der Kapitalrücklage gemäß § 272 Absatz 2 Nr. 4 HGB in Höhe von 320.000 Tausend Euro wird zum 31. Dezember 2022 in den Bilanzgewinn eingestellt.

Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinns

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2022 in Höhe von 320.000 Tausend Euro wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung von insgesamt 320.000 Tausend Euro, gleichmäßig aufgeteilt auf die am Tage der Hauptversammlung dividendenberechtigten Stückaktien (entspricht rund 1,60 Euro je Stückaktie). Der Ausschüttungsbetrag ist am 13. März 2023 zur Zahlung fällig.

Angabe gemäß § 285 Nr. 28 HGB und § 253 Absatz 6 Satz 3 HGB

Aus der Zeitwertbewertung des Deckungsvermögens zu Personalrückstellungen ergeben sich im Geschäftsjahr 2022 unrealisierte Gewinne in Höhe von 809 (6.067) Tausend Euro. Dieser Betrag ist gemäß § 268 Absatz 8 HGB abführungsgesperrt. Es ergibt sich außerdem ein ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Absatz 6 Satz 2 HGB in Höhe von 6.835 (15.907) Tausend Euro. Beide Beträge sind in vollem Umfang durch frei zur Verfügung stehende Eigenkapitalbestandteile gedeckt.

-8 _ Gewinnrücklagen (Passiva A.III)

Tsd €

Stand 31. Dezember 2021 Einstellung Entnahme 2022
Gesetzliche Rücklage 20.050 - - 20.050

-9 _ Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (Passiva B.I)

Die Allianz Deutschland AG hat Pensionszusagen erteilt, für die Pensionsrückstellungen gebildet werden. Ein Teil der Pensionszusagen ist im Rahmen eines „Contractual Trust Arrangements“ (Methusalem Trust e. V.) abgesichert. Dieses Treuhandvermögen stellt saldierungspflichtiges Deckungsvermögen dar, wobei als beizulegender Zeitwert der Aktivwert beziehungsweise der Marktwert zugrunde gelegt wird. Der Erfüllungsbetrag wird auf Basis der Projected-Unit-Credit-Methode (diese bezeichnet ein Anwartschaftsbarwertverfahren bezogen auf den erdienten Teil) ermittelt beziehungsweise als Barwert der erworbenen Anwartschaft ausgewiesen. Sofern es sich um wertpapiergebundene Pensionszusagen handelt, wird der Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände angesetzt.

%

Stand 31. Dezember 2022 2021
Angewandter Diskontierungszinssatz (10-jähriger Durchschnittszins) 1,79 1,87
Angewandter Diskontierungszinssatz (7-jähriger Durchschnittszins) 1,45 1,35
Rententrend)* 2,00 2,00
Gehaltstrend inklusive durchschnittlicher Karrieretrend 3,25 3,25

)* Wegen der hohen Inflation wurde erstmalig ein erhöhter Rententrend bis 2024 von 5,5 Prozent pro Jahr eingeführt.

Abweichend hiervon, wird bei einem Teil der Pensionszusagen die garantierte Rentendynamik von 1 Prozent pro Jahr zugrunde gelegt.

Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden die Heubeck Richttafeln RT2005G verwendet, die bezüglich der Sterblichkeit, Invalidisierung und Fluktuation an die unternehmensspezifischen Verhältnisse angepasst wurden. Die unternehmensspezifischen Anpassungen wurden im Jahr 2010 eingeführt und im Jahr 2018 überprüft und neu festgelegt. Als Pensionierungsalter wird die vertraglich vorgesehene beziehungsweise die sich nach dem RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz 2007 ergebende Altersgrenze angesetzt.

Tsd €

Stand 31. Dezember 2022 2021
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände 138.160 264.534
Beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände 138.151 267.228
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 190.199 330.279
(10-jähriger Durchschnittszins)
Nicht ausgewiesener Rückstellungsbetrag gemäß - -
Artikel 67 Absatz 2 EGHGB
Pensionsrückstellung 52.048 63.051
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung - -

Der mit dem Sieben-Jahres-Durchschnittszins zum 31. Dezember 2022 ermittelte Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt 197.035 Tausend Euro.

Aus der Differenz der Ermittlung der Altersversorgungsverpflichtungen mit dem Zehn-Jahres-Durchschnittszins gegenüber der Ermittlung mit dem Sieben-Jahres-Durchschnittszins ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von 6.835 Tausend Euro. Dieser ist gemäß § 253 Absatz 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt.

Die Gesellschaft bildet Pensionsrückstellungen in Höhe von 52.048 (63.051) Tausend Euro, die sich nach der Saldierung der Verpflichtungen aus Pensionszusagen mit dem Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände ergeben.

Im Rahmen der Neuaufstellung der Allianz in Deutschland wurde für Altersversorgungsverpflichtungen ein Nettobetrag in Höhe von 13.255 (15.947) Tausend Euro auf andere Gesellschaften der Allianz Gruppe übertragen. Weitere Informationen zur Neuordnung der Allianz Deutschland AG werden im Lagebericht angegeben.

-10 _ Sonstige Rückstellungen (Passiva B.III)

Die Sonstigen Rückstellungen belaufen sich insgesamt auf 47.180 (211.455) Tausend Euro. Die wesentlichen Rückstellungen sind in folgender Tabelle aufgeführt:

Tsd €

Stand 31. Dezember 2022 2021
Restrukturierung 26.437 73.365
Allgemeine Kostenrückstellung 13.958 49.642
Erfolgsbeteiligungen 207 34.638
Mitarbeiterjubiläen 27 13.560
Urlaubsverpflichtungen - 12.747
Allianz Equity Incentives 3.127 10.143
Sonstige 3.424 8.822
Gleitzeitüberhänge - 7.915
Altersteilzeit - 623
Insgesamt 47.180 211.455

Die Rückstellung für Restrukturierung besteht zum 31. Dezember 2022 aus Rückstellungen für Vorruhestand, die in der Allianz Deutschland AG abgewickelt werden.

Die Rückstellungen für Altersteilzeit und aktive Vorruhestandsverträge wurden im Zuge der Neuordnung an die aufnehmenden Gesellschaften übertragen. Im Geschäftsjahr gab es Verbräuche in Höhe von 15.858 (41.692) Tausend Euro.

Die allgemeine Kostenrückstellung sinkt im Vergleich zum Vorjahr wegen Übertragung der Funktionen an andere Konzern-Gesellschaften.

Im Rahmen der Neuaufstellung der Allianz in Deutschland wurde ein Nettobetrag in Höhe von 71.039 (121.458) Tausend Euro auf andere Gesellschaften der Allianz Gruppe übertragen.

Für das Wertkontenmodell und für den Erfüllungsrückstand der Altersteilzeit wird saldierungspflichtiges Deckungsvermögen im Methusalem Trust e. V. geführt. Dabei wird der Aktivwert beziehungsweise der Marktwert als beizulegender Zeitwert zugrunde gelegt. Die Bewertung dieser Verpflichtungen erfolgt im Wesentlichen analog zu den Pensionszusagen und auf Basis der gleichen Rechnungsannahmen (mit Ausnahme des Diskontierungszinssatzes):

Tsd €

Stand 31. Dezember 2022 2021
Anschaffungskosten der verrechneten 122 31.192
Vermögensgegenstände
Beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände 122 34.566
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 122 33.308
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung - 1.258

Für die Verpflichtungen aus Altersteilzeit, bei denen der Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände die Verpflichtungen übersteigt, weist die Gesellschaft keinen Wert aus, im Vorjahr wurden 1.258 Tausend Euro unter der Position Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen.

-11 _ Verbindlichkeiten (Passiva C)

Tsd €

Stand 31.12.2022 bis 1 Jahr über 1 Jahr bis 5 Jahre über 5 Jahre Stand 31.12.2021
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - - - - 187
Lieferungen und Leistungen 1.703 1.703 - - 5.591
Verbundene Unternehmen 1.889.933 1.889.922 11 - 2.037.267
Sonstige Verbindlichkeiten 11.682 6.066 5.616 - 28.512
davon aus Steuern 233 233 - - 5.140
Insgesamt 1.903.318 1.897.691 5.627 - 2.071.557

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

-12 _ Erträge aus Gewinnabführungen (GuV 1) und Aufwendungen aus Verlustübernahme (GuV 2)

Die Erträge aus Gewinnabführungen betragen 1.616.777 (1.528.659) Tausend Euro und beinhalten im Wesentlichen die Ergebnisabführungen der Allianz Versicherungs-AG und der Allianz Lebensversicherungs-AG.

Die Gesellschaft hat Aufwendungen aus Verlustübernahme in Höhe von 20.787 (1.470) Tausend Euro.

-13 _ Erträge aus Beteiligungen (GuV 3)

Im Geschäftsjahr erzielte die Gesellschaft Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 5.795 (0) Tausend Euro.

-14 _ Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (GuV 4) und Zinsen und ähnliche Aufwendungen (GuV 5)

Aus der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden nach § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB ergibt sich aus der Saldierung folgender Aufwendungen und Erträge für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ein Aufwand in Höhe von 2.063 (14.164) Tausend Euro und für Sonstige Verpflichtungen ein Aufwand in Höhe von 554 (1.466) Tausend Euro.

Tsd €

Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2022 Sonstige Verpflichtungen 2022
Ertrag aus dem beizulegenden Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände -3.769 -34
Rechnerische Verzinsung des Erfüllungsbetrages der verrechneten Schulden 4.614 588
Effekt aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes für den Erfüllungsbetrag 1.218 -
Nettobetrag der verrechneten Erträge und Aufwendungen 2.063 554

Des Weiteren beträgt der Zinsaufwand der Allianz Deutschland AG durch die Aufzinsung langfristiger Rückstellungen 65 (1.389) Tausend Euro.

--15 _ Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens (GuV 6)

Im Geschäftsjahr erfolgte keine außerplanmäßige Abschreibung nach § 253 Absatz 3 HGB auf Anteile an verbundenen Unternehmen. Im Vorjahr wurde ein Betrag in Höhe von 529 Tausend Euro ausgewiesen.

-16 _ Umsatzerlöse (GuV 8)

In den Umsatzerlösen zeigen wir gemäß § 277 Absatz 1 HGB die Erlöse aus dem Verkauf unserer Dienstleistungen und Produkte. Eine detaillierte Aufgliederung hierzu ist in der nachfolgenden Darstellung enthalten.

Die Allianz Deutschland AG weist im Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 328.820 (2.255.744) Tausend Euro aus.

Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultiert aus der Neuaufstellung der Allianz in Deutschland. Die Neuaufstellung, die 2021 begonnen hatte, wurde mit dem Wechsel der operativen Betriebs- und Schaden-/Leistungseinheiten zu den Produktgebergesellschaften im ersten Quartal 2022 erfolgreich abgeschlossen. Eine Aufgliederung der Position Umsatzerlöse ergibt folgendes Bild:

Tsd €

2022 2021
Dienstleistungen 165.255 2.087.447
Softwareentwicklung 160.327 144.467
Kostenerstattungen 1.347 8.855
Kantinenbetrieb 1.447 3.635
Vorübergehende Abordnungen 398 10.761
Übrige Erträge 46 579
Insgesamt 328.820 2.255.744

-17 _ Sonstige betriebliche Erträge (GuV 9)

Die Sonstigen betrieblichen Erträge des Geschäftsjahres belaufen sich auf 36.832 (45.488) Tausend Euro.

Im Geschäftsjahr 2022 entstanden außergewöhnliche Erträge aus Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von 1.416 (10.117) Tausend Euro.

Die Position beinhaltet Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 134 (367) Tausend Euro.

In den Sonstigen betrieblichen Erträgen ist der Erlös aus dem Verkauf der polnischen Niederlassung in Höhe von 98 (0) Tausend Euro enthalten.

-18 _ Materialaufwand (GuV 11)

Der Materialaufwand enthält ausschließlich Aufwendungen in Höhe von 184.076 (1.332.667) Tausend Euro, die die Gesellschaft zur Erbringung von Dienstleistungen und den Bezug von Waren aufwendet.

Der Materialaufwand sinkt im Vergleich zum Vorjahr, da die Übertragung der spartenübergreifenden Querschnittsfunktionen an andere Konzern Gesellschaften im 1. Quartal 2022 abgeschlossen wurde.

-19 _ Personalaufwand (GuV 12)

Tsd €

2022 2021
Löhne und Gehälter 29.933 789.405
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 15.799 209.240
und für Unterstützung
davon Altersversorgung 7.047 73.501
Insgesamt 45.732 998.645

Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist durch die Neuaufstellung der Allianz in Deutschland begründet.

Zum 1. April 2022 sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Zielstruktur gewechselt. Die Allianz Deutschland AG wurde formal in eine Finanzholding überführt, die keine eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr beschäftigt.

-20 _ Abschreibungen (GuV 13)

Die Abschreibung auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen betrug im Geschäftsjahr 3.621 (18.915) Tausend Euro. Wie im Vorjahr erfolgte keine außerplanmäßige Abschreibung.

-21 _ Sonstige betriebliche Aufwendungen (GuV 14)

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 140.456 (53.961) Tausend Euro, die sich im Wesentlichen aufgrund interner Verrechnungen erhöhen.

Außerdem enthält diese Position außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von 1.675 (10.629) Tausend Euro, welche durch Restrukturierungsmaßnahmen an die Spartengesellschaften abgerechnet wurden, sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 142 (422) Tausend Euro.

--22 _ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (GuV 16)

Der Steuerertrag in Höhe von 8.135 (Steueraufwand 2.370) Tausend Euro ergibt sich im Rahmen der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft nach Verrechnung mit den Steuerumlagen der Tochtergesellschaften.

Sonstige Angaben

-Haftungsverhältnisse

Die Allianz Deutschland AG hat sich für den Fall einer durch die Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG verursachten Beendigung der Vertriebstätigkeit der Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG der Allianz Privaten Krankenversicherungs-AG gegenüber verpflichtet, den Zugang der Allianz Privaten Krankenversicherungs-AG zu einem wirtschaftlich vergleichbaren Vertriebsweg zu gewährleisten.

Die Allianz Deutschland AG hat in den Jahren 2021 und 2022 im Rahmen der Neuaufstellung der Allianz in Deutschland im Wege von Betriebsübergängen nach § 613a BGB sämtliche betriebliche Einheiten auf andere Konzerngesellschaften übertragen. Für Verpflichtungen aus den übergehenden Arbeitsverhältnissen haftet sie, soweit die Verpflichtungen vor dem Zeitpunkt des Übergangs entstanden sind und vor Ablauf von einem Jahr nach diesem Zeitpunkt fällig werden, nach Maßgabe von § 613a Abs. 2 BGB als Gesamtschuldner.

Die Allianz Deutschland AG hat in den Jahren 2021 und 2022 im Rahmen der Neuaufstellung der Allianz in Deutschland eine Vielzahl von Verträgen mit Dritten auf andere Gesellschaften der Allianz Gruppe übertragen. Soweit die Vertragsübergänge noch nicht rechtswirksam geworden sind, haben die betreffenden Allianz Gesellschaften die Allianz Deutschland AG im Innenverhältnis von ihren Verpflichtungen aus den Verträgen freigestellt. Die Allianz Deutschland AG haftet insoweit nur noch subsidiär.

Im Rahmen der Umstellung der Mietverträge mit Dritten für von der Allianz genutzte Liegenschaften von der Allianz Deutschland AG auf die Allianz ONE - Business Solutions GmbH als neue Mieterin hat die Allianz Deutschland AG teilweise vertraglich weiterhin die subsidiäre gesamtschuldnerische Haftung aus den Mietverträgen übernommen. Die Gesamtsumme beläuft sich im Geschäftsjahr auf 27.474 (0) Tausend Euro.

Haftungsverhältnisse bestehen im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung. Grundlage der betrieblichen Altersversorgung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der deutschen Allianz Gesellschaften, die bis zum 31. Dezember 2014 eingetreten sind, ist in der Regel die Mitgliedschaft in der Allianz Versorgungskasse VVaG (AVK), die als rechtlich selbstständige und regulierte Pensionskasse der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht unterliegt. Die Leistungen der AVK werden nach dem Einmalbeitragssystem über Zuwendungen der Trägergesellschaften an die Kasse durch Gehaltsumwandlung und Arbeitgeberbeiträge finanziert. Zu den Trägergesellschaften gehört neben der Allianz SE, der Allianz Versicherungs-AG und der Allianz Lebensversicherungs-AG unter anderem auch die Allianz Deutschland AG.

Die Allianz Deutschland AG ist verpflichtet, anteilige Verwaltungskosten der AVK zu tragen und entsprechend den Rechtsgrundlagen gegebenenfalls Zuschüsse zu leisten. Außerdem leisten die Trägergesellschaften für bis zum 31. Dezember 2014 eingetretene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Zuwendungen an den Allianz Pensionsverein e. V. (APV). Weil die Anpassungsverpflichtung nach § 16 BetrAVG Absatz 2 im Alttarif des APV nicht rückgedeckt ist, ist zum 31. Dezember 2022 das Deckungsvermögen des APV geringer als die Versorgungsverpflichtungen. Der Fehlbetrag zum 31. Dezember 2022 beträgt 185.971 (258.119) Tausend Euro. Der Rückgang des Fehlbetrages ist auf den Abschluss der Neuaufstellung der Allianz in Deutschland zurückzuführen. Zum 1. April 2022 sind damit alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Zielstruktur gewechselt. Die Allianz Deutschland AG wurde formal in eine Finanzholding überführt, die keine eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr beschäftigt.

Die Allianz Deutschland AG macht von dem Wahlrecht nach Artikel 28 Absatz 1 Satz 2 EGHGB Gebrauch, hierfür keine Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten zu bilden, da die gesetzlich vorgeschriebene Anpassung der Renten an den Verbraucherpreisindex durch zusätzliche Beiträge an den APV finanziert wird. Sowohl die AVK als auch der APV wurden für Neueintritte ab dem 1. Januar 2015 geschlossen.

Für Neueintritte ab dem 1. Januar 2015 wurde die betriebliche Altersversorgung neu geregelt. Die Gesellschaft leistet für diese einen monatlichen Beitrag in eine Direktversicherung bei der Allianz Lebensversicherungs-AG, welcher im Rahmen der Entgeltumwandlung finanziert wird. Außerdem wird monatlich ein Arbeitgeberbeitrag im Rahmen einer Direktzusage gewährt.

Die Allianz SE haftet durch Schuldbeitritt gesamtschuldnerisch für einen Teil der Pensionszusagen der Allianz Deutschland AG. Diese erstattet die Kosten. Die Allianz SE hat die Erfüllung übernommen. Daher werden diese Pensionsverpflichtungen bei der Allianz SE und nicht bei der Allianz Deutschland AG bilanziert.

Mit Wirkung ab dem 1. Januar 2017 erstattet die Allianz Deutschland AG für ihre Angestellten lediglich noch die Dienstzeitaufwände. Für die Risiken aus Zins, Inflation und Biometrie erfolgt keine Erstattung mehr.

Die gesamtschuldnerische Haftung der Allianz Deutschland AG aus diesen Pensionszusagen sowie die diesen Haftungsverbindlichkeiten gegenüberstehenden Rückgriffsforderungen an die Allianz SE betragen:

Tsd €

Stand 31. Dezember 2022 2021
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 428.133 451.944
Nicht ausgewiesener Rückstellungsbetrag gemäß Artikel 67 Absatz 2 EGHGB - -
Gesamtschuldnerische Haftung bzw. Rückgriffsforderungen gegen die Allianz SE 428.133 451.944

Die Allianz Deutschland AG hat sich außerdem gegenüber der Oldenburgischen Landesbank AG verpflichtet, sie von bestimmten Haftungsansprüchen, die aus dem Geschäft der vormaligen Zweigniederlassung Allianz Bank resultieren, freizustellen. Es bestanden am Bilanzstichtag Resteinzahlungsverpflichtungen auf nicht voll eingezahlte Aktien in Höhe von 230.000 (230.000) Tausend Euro. Sie bestehen vollständig gegenüber verbundenen Unternehmen.

-Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Rahmen der Neuaufstellung der Allianz in Deutschland wurden sowohl Mietverträge als auch einige weitere Verträge auf die Allianz ONE - Business Solutions GmbH übertragen. Soweit die Vertragsübergänge noch nicht rechtswirksam geworden sind, hat Allianz ONE - Business Solutions GmbH die Allianz Deutschland AG im Innenverhältnis von ihren Verpflichtungen aus den Verträgen freigestellt. Die Allianz Deutschland AG haftet insoweit nur noch subsidiär.

Daher weist die Allianz Deutschland AG im Geschäftsjahr keine Zahlungsverpflichtungen aus langfristigen Mietverhältnissen mehr aus. Im Vorjahr ergaben sich daraus 10.856 Tausend Euro insgesamt und gegenüber verbundene Unternehmen 1.322 Tausend Euro.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen werden im Geschäftsjahr deshalb ebenfalls nicht mehr berichtet. Diese betrugen im Vorjahr 105.710 Tausend Euro und davon 40.893 Tausend Euro gegenüber verbundenen Unternehmen.

Gesetzliche Pflichten zur Übernahme etwaiger Verluste ergeben sich aufgrund von Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträgen. Die Unternehmen, mit denen ein solcher Vertrag besteht, sind aus der Aufstellung auf Seite 38 ersichtlich.

-Bezüge des Vorstandes und des Aufsichtsrates

Die Gesamtbezüge des Vorstandes (einschließlich im Geschäftsjahr gewährter aktienbasierter Vergütungen) betrugen im Berichtsjahr 1.634 (5.497) Tausend Euro. Dabei wurden im Rahmen des aktienbasierten Vergütungssystems 7.737 (14.058) Restricted Stock Units an die Mitglieder des Vorstandes ausgegeben. Der beizulegende Zeitwert zum Zeitpunkt der Gewährung betrug 1.098 (2.340) Tausend Euro.

Die Gesamtbezüge ehemaliger Mitglieder des Vorstandes und deren Hinterbliebener (einschließlich der Pensionszahlungen) betrugen im Berichtsjahr 460 (2.674) Tausend Euro. Deren Pensionsverpflichtungen stellen sich wie folgt dar:

Tsd €

2022 2021
Beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände 31.587 31.375
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 35.788 34.066
Nicht ausgewiesener Rückstellungsbetrag gemäß Artikel 67 Absatz 2 EGHGB - -
Pensionsrückstellung 4.201 2.691
Zahlen in der Tabelle enthalten auch zentral bei der Allianz SE bilanzierte Anteile.

Die Gesamtbezüge für das Geschäftsjahr 2022 für den Aufsichtsrat betrugen 228 (513) Tausend Euro.

Die Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates sind auf den Seiten 2 beziehungsweise 43 genannt. Diese Seiten sind Bestandteil des Geschäftsberichtes.

-Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Die Zahlen in der folgenden Tabelle beziehen sich auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne Vorstandsmitglieder, Auszubildende, Praktikantinnen und Praktikanten, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Elternzeit, im Bundesfreiwilligendienst, in der passiven Altersteilzeit oder im Vorruhestand.

2022 2021
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Im Innendienst 305 11.824
Vollzeitmitarbeiter/-innen 233 8.615
Teilzeitmitarbeiter/-innen 72 3.209

Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist durch die Neuaufstellung der Allianz in Deutschland begründet.

Zum 1. April 2022 sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Zielstruktur gewechselt. Die Allianz Deutschland AG wurde formal in eine Finanzholding überführt, die keine eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr beschäftigt.

Weitere Details zu den Beschäftigten sind im Lagebericht auf Seite 8 angegeben.

-Nachtragsbericht

Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Allianz Deutschland AG von besonderer Bedeutung gewesen wären, sind nach Schluss des Geschäftsjahres bis zur Vorstandssitzung, in welcher der Jahresabschluss aufgestellt wurde, nicht eingetreten.

-Honorar des Abschlussprüfers

Die Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB für Leistungen an die Allianz Deutschland AG sind im Konzernabschluss der Allianz SE, München, enthalten.

-Konzernzugehörigkeit

Die Allianz Deutschland AG gehört zum Allianz Konzern unter Führung der Allianz SE, München. Die Allianz Deutschland AG wird in den Konzernabschluss und -lagebericht der Allianz SE, ihrer unmittelbaren Muttergesellschaft, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt.

Konzernabschluss und -lagebericht der Allianz SE werden im März in ihrem Geschäftsbericht veröffentlicht und sodann an die das Unternehmensregister führende Stelle zur Einstellung im Unternehmensregister übermittelt. Konzernabschluss und -lagebericht der Allianz SE können im Unternehmensregister eingesehen oder bei unserer Gesellschaft angefordert werden. Außerdem werden sie auf der Internetseite der Allianz SE verfügbar gemacht. Konzernabschluss und -lagebericht der Allianz SE haben für unsere Gesellschaft befreiende Wirkung, sodass die Allianz Deutschland AG keinen eigenen Konzernabschluss und -lagebericht erstellt.

-Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge

Zwischen Allianz Deutschland AG und Allianz SE als herrschender Gesellschaft besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Die Allianz Deutschland AG hat als herrschende Gesellschaft Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge mit den folgenden Unternehmen abgeschlossen (Stand: 31. Dezember 2022):

Allianz Versicherungs-AG

Allianz Lebensversicherungs-AG

Allianz Private Krankenversicherungs-AG

Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG

Allianz ONE - Business Solutions GmbH

Allianz ProzessFinanz GmbH

AZT Automotive GmbH

Deutsche Lebensversicherungs-AG (DLV)

München, 10. Februar 2023

Allianz Deutschland AG

Der Vorstand

Dr. Röhler

Heinemann

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Allianz Deutschland Aktiengesellschaft, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Allianz Deutschland AG, München, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Allianz Deutschland AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich.

Die sonstigen Informationen umfassen den Geschäftsbericht - ohne weitergehende Querverweise auf externe Informationen -, mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses, des geprüften Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder
anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

München, den 2. März 2023

**PricewaterhouseCoopers GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Christine Keller, Wirtschaftsprüferin

ppa. Sandra Stiller, Wirtschaftsprüferin

Bericht des Aufsichtsrates

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens entsprechend den uns nach Gesetz und Satzung zugewiesenen Aufgaben beraten und die Geschäftsführung laufend überwacht.

Dabei hat sich durch die Neuaufstellung der Allianz in Deutschland auch für die Arbeit des Aufsichtsrates zum 1. April 2022 eine Zäsur ergeben. Zu diesem Zeitpunkt wechselten die letzten betrieblichen Einheiten der Allianz Deutschland AG zu den großen Spartengesellschaften und anderen Unternehmen der Allianz Gruppe. Die Allianz Deutschland AG fungiert seitdem als mitarbeiterlose Finanzholding. Entsprechend wurde im Mai 2022 im Wege eines sogenannten Statusverfahrens der Aufsichtsrat auf drei Mitglieder verkleinert und besteht seitdem nur noch aus Anteilseignervertretern. Gleichzeitig entfielen die Aufsichtsratsausschüsse. Deren Aufgaben werden nunmehr vom Aufsichtsratsplenum wahrgenommen.

Gegenstände der Beratung im Aufsichtsratsplenum

Im Geschäftsjahr 2022 hielten wir insgesamt drei Aufsichtsratssitzungen ab. In den zwei ordentlichen Sitzungen im März und im Dezember sowie durch regelmäßige unterjährige Berichte ließen wir uns schriftlich und mündlich vom Vorstand über die Geschäftsentwicklung und die wirtschaftliche Lage, die beabsichtigte Geschäftspolitik und grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung der Gesellschaft unterrichten. Dabei wurden uns auch die Gründe für Abweichungen der tatsächlichen Entwicklung von früher berichteten Zielen dargelegt und von uns nachvollzogen.

Ausführlich behandelten wir die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Spartengesellschaften Allianz

Versicherungs-AG, Allianz Lebensversicherungs-AG und Allianz Private Krankenversicherungs-AG. Regelmäßig haben wir uns außerdem mit der Risikotragfähigkeit und dem Risikomanagementsystem beschäftigt. Einen besonderen Schwerpunkt bildeten dabei jeweils die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, der erheblich angestiegenen Inflation und der Energiekrise auf das Versicherungsgeschäft und die Kapitalanlagen der Unternehmen.

Wie in den Vorjahren war auch die Unternehmensstrategie und deren Umsetzung in den Spartengesellschaften Gegenstand der Beratungen. Hierzu erhielten wir jeweils Berichte über die aktuelle Situation sowie wesentliche geplante und laufende Maßnahmen, Initiativen und Projekte.

In der Märzsitzung wurden wir über den Abschluss der Arbeiten zur Neuaufstellung der Allianz in Deutschland informiert und haben uns mit der Vorbereitung der Verkleinerung des Aufsichtsrates sowie der Umwidmung der Allianz Deutschland AG in eine reine Finanzholding befasst.

Schließlich überprüften wir die fachliche Eignung und Zuverlässigkeit der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder und verabschiedeten den aufsichtsrechtlich geforderten Entwicklungsplan für den Aufsichtsrat.

Im Mai 2022 fand ferner eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung statt, in deren Rahmen sich der verkleinerte Aufsichtsrat neu konstituiert hat.

Gegenstände der Beratung in den Ausschüssen

Der Personalausschuss und der Prüfungs- und Risikoausschuss traten im März 2022 letztmalig zusammen, bevor sie im Mai 2022 aufgelöst wurden.

Gegenstand der Beratungen in der Sitzung des Personalausschusses waren Vorstandsangelegenheiten.

Der Prüfungs- und Risikoausschuss befasste sich vor allem mit der Vorprüfung der Abschlussunterlagen sowie mit den Rechnungslegungs- und Kontrollprozessen im Rahmen der Finanzberichterstattung. Der Ausschuss erhielt außerdem Updates aus den Bereichen Compliance und Interne Revision sowie zur Risikosituation.

Jahresabschlussprüfung

Die zum Abschlussprüfer bestellte PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (PwC), Frankfurt am Main, hat den Jahresabschluss der Allianz Deutschland AG zum 31. Dezember 2022 sowie den Lagebericht geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Prüfungsbericht von PwC für das Geschäftsjahr 2022 wurden allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig zugeleitet. Die Unterlagen wurden in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 8. März 2023 in Gegenwart des Abschlussprüfers umfassend behandelt. Der Abschlussprüfer legte die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung dar und stand für Fragen und ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Aufgrund unserer eigenen Prüfung der von Vorstand und Abschlussprüfer vorgelegten Unterlagen erheben wir keine Einwendungen und schließen uns dem Ergebnis der Abschlussprüfung durch PwC an. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt. Er ist damit festgestellt.

Personelle Veränderungen im Vorstand

Zum 31. März 2022 wurden im Zuge der Neuaufstellung der Allianz Deutschland AG die Vorstandsmandate von Frau Katja de la Viña, Herrn Andreas Kanning, Frau Nina Klingspor, Herrn Frank Sommerfeld und Frau Renate Wagner beendet. Alle ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder setzen ihre Tätigkeit als Vorstandsvorsitzende der Spartengesellschaften und der Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG, bzw. im Falle von Frau Wagner als Mitglied des Vorstands der Allianz SE, fort. Wir haben ihnen für ihre Verdienste unseren Dank ausgesprochen.

Personelle Veränderungen im Aufsichtsrat

Mit Ablauf der außerordentlichen Hauptversammlung der Allianz Deutschland AG am 16. Mai 2022 endeten als Folge des durchgeführten Statusverfahrens sämtliche Aufsichtsratsmandate. Im Rahmen dieser Hauptversammlung wurden Frau Dr. Bettina Corves-Wunderer, Frau Line Hestvik und Herr Stephan Theissing erneut als Anteilseignervertreter gewählt und bilden zusammen den neuen dreiköpfigen Aufsichtsrat. In der konstituierenden Aufsichtsratssitzung am 23. Mai 2022 wurden Frau Dr. Corves-Wunderer zur Vorsitzenden und Frau Hestvik zur stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Den ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitgliedern haben wir für ihre engagierte Mitarbeit herzlich gedankt.

Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Arbeitnehmervertretungen für die im Berichtsjahr geleistete Arbeit.

München, 8. März 2023

Dr. Bettina Corves-Wunderer, Vorsitzende

Mitglieder des Aufsichtsrates

Dr. Bettina Corves-Wunderer

Vorsitzende des Aufsichtsrates

(seit 23. Mai 2022)

Mitglied in verschiedenen Verwaltungsrats- und Aufsichtsgremien,

ehem. Chief Financial Officer der Allianz S.p.A., Mailand

Line Hestvik

stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates

(seit 23. Mai 2022)

Chief Sustainability Officer der Allianz Gruppe

Allianz SE

Stephan Theissing

ehem. Leiter des Fachbereiches

Group Treasury & Corporate Finance der Allianz SE

Oliver Bäte

Vorsitzender des Aufsichtsrates

Vorsitzender des Vorstandes Allianz SE

bis 16. Mai 2022

Robert Fischer*

stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates

vormals Angestellter der

Allianz Lebensversicherungs-AG,

bis 31. Mai 2022 freigestellter Betriebsrat und unter anderem Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates

der Allianz Deutschland AG, seit 1. September 2022

Projektleiter bei Group Human Resources der Allianz SE

bis 16. Mai 2022

Sandra Czech*

Angestellte der Allianz Versicherungs-AG,

freigestellte Betriebsrätin, Vorsitzende des Betriebsrates

für den Gemeinschaftsbetrieb Betriebsstätte

Unterföhring und des Gesamtbetriebsrates der

Allianz Versicherungs-AG, 2. stellvertretende

Vorsitzende des Konzernbetriebsrates der Allianz SE

bis 16. Mai 2022

Simone Ermel*

Angestellte der Allianz Versicherungs-AG,

freigestellte Betriebsrätin, Vorsitzende des Betriebsrates

für den Gemeinschaftsbetrieb Leipzig

und 3. stellvertretende Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates

der Allianz Versicherungs-AG

bis 16. Mai 2022

Birgit Heim*

Angestellte der Allianz Lebensversicherungs-AG,

freigestellte Betriebsrätin, Mitglied des Betriebsrates

der Hauptverwaltung Stuttgart und des Gesamtbetriebsrates der Allianz SE

bis 16. Mai 2022

Kerstin Jerchel*

Bereichsleiterin Mitbestimmung

ver.di Bundesverwaltung

bis 16. Mai 2022

Dr. Helga Jung

Mitglied des Aufsichtsrates der

Deutsche Telekom AG sowie

verschiedener Allianz Gesellschaften,

ehem. Mitglied des Vorstandes der Allianz SE,

Ressort Human Resources, Legal,

Compliance, Mergers & Acquisitions

bis 16. Mai 2022

Klaus Lutz*

Angestellter der Allianz Beratungs- und

Vertriebs-AG, freigestellter Betriebsrat,

Mitglied des Gesamtbetriebsrates der

Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG

bis 16. Mai 2022

Dr. Thomas Naumann

Executive Vice President

Allianz SE

bis 16. Mai 2022

Sven Saturno*

Abteilungsleiter Schadenmanagement

Kraft Personenschaden der Allianz Versicherungs-AG,

zugleich stellvertretender Vorsitzender des

Unternehmenssprecherausschusses

der Allianz Versicherungs-AG

und Mitglied des Konzernsprecherausschusses

bis 16. Mai 2022

Heiko Schulz*

Gruppenleiter im Bereich Kraft Schaden

SAD der Allianz Versicherungs-AG

bis 16. Mai 2022

Ivan de la Sota

Mitglied des Vorstandes der Allianz SE,

Ressort Business Transformation, Insurance

Iberia & Latin America

bis 16. Mai 2022

Uwe Spitzbarth*

Ressortkoordinator

ver.di Bundesverwaltung

bis 16. Mai 2022

Anja Steinkamp*

Angestellte der Allianz Lebensversicherungs-AG,

freigestellte Betriebsrätin,

Betriebsratsvorsitzende am Standort Hannover,

Gesamtbetriebsratsvorsitzende der

Allianz Lebensversicherungs-AG und

Mitglied des Konzernbetriebsrates

bis 16. Mai 2022

Giulio Terzariol

Mitglied des Vorstandes der Allianz SE,

Ressort Finance, Controlling, Risk (CFO)

bis 16. Mai 2022

Dr. Günther Thallinger

Mitglied des Vorstandes der Allianz SE,

Ressort Investment Management, Sustainability

bis 16. Mai 2022

Wilfried Verstraete

Mitglied in verschiedenen

Verwaltungsrats- und Aufsichtsgremien,

ehem. Chief Executive Officer

der Euler Hermes SAS, Paris

bis 16. Mai 2022

* _Arbeitnehmervertreterin/Arbeitnehmervertreter

Der Jahresabschluss wurde durch den Beschluss des Aufsichtsrates am 08.03.2023 festgestellt.

Allianz Deutschland AG

Königinstraße 28

80802 München - Deutschland

Telefon + 49 89 3800 0

www.allianzdeutschland.de